Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Grüne mit klarer Absage an die CDU
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- Music. Heute geht es um die Oper, die mithilfe von Klaus Michael Kühne in Hamburg gebaut werden soll. Weitere Themen, die Hamburger CDU leidet unter den Nachwehen der Auseinandersetzung im Bundestag. In einem Mehrfamilienhaus kommt es zu einer Explosion. Und die grüne Spitzenkandidatin Katharina Fegebang kann sich nach der Bürgerschaftswahl nur eine Regierung mit der SPD vorstellen. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Schwerer Unfall auf Sagerbaustelle. Arbeiter muss beatmet werden. Platz 2, Hamburger Hausverwalter, weitere Gesellschaft meldet Insolvenz an und auf Platz 1, Mieten in Hamburg, wo man noch günstig wohnen kann. Das waren die Top 3. Eigentlich war alles für den großen Moment vorbereitet. Schon am Montagmorgen gab es einen Notartermin, der die größte Einzelspende in der Geschichte der Stadt Hamburg nach monatelangen Verhandlungen vertraglich fixieren sollte. Heute Mittag sollte der Coop zur neuen Staatsoper im Beisaalen von Bürgermeister Peter Tschentscher und dem Verhandlungsführer Carsten Broster, das ist der Kultursenator, mit Unternehmer Klaus-Michael Kühne im Rathaus präsentiert werden. Hätte, hätte, Fahrradkette. Buchstäblich im letzten Moment, kurz vor dem Notartermin, soll Klaus-Michael Kühne nach Informationen des Hamburger Abendblatts einen Rückzieher gemacht haben. Hat der Schweizer Milliardär und Herzenssamburger im letzten Moment kalte Füße bekommen? Stört er sich nun an den Vertragsdetails? Benötigt er Bedenkzeit? Angeblich sollen die Verhandlungen erst nach der Bürgerschaftswahl am 2. März wieder aufgenommen werden. Kühne ließ eine Anfrage des Abendblatts zu diesem Thema zunächst unbeantwortet. In der Kulturbehörde verwies man auf das Interview, das Broster vor wenigen Tagen dem Abendblatt gegeben hat. Da drin hatte der Bürgermeister, der Bürgermeister, der Kultursenator folgendes gesagt. Ich zitiere, fertig ist, wenn es fertig ist. Die Hamburger CDU beklagt Aggression in bislang unbekannter Dimension, seit ihrer Bundestagsfraktion am vergangenen Mittwoch zwei Anträge zur Begrenzung der Migration nur dank AfD-Unterstützung durchgebracht hat. Auf die verschärfte Sicherheitslage hat die Partei nach Empfehlung der Polizei reagiert und Wahlkampfauftritte und Stände gerade in den innerstädtischen Quartieren mit starker linker Szene abgesagt. So formuliert es der Abgeordnete Christoph de Vries, der im Wahlkreis Mitte erneut für den Bundestag kandidiert. Mehr dazu auf abendblatt.de. In einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus in Wandsbeck ist es zu einer Explosion gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich diese gegen 4.45 Uhr in einem Imbiss im Erdgeschoss des Gebäudes in der Ahrensburger Straße. Feuerwehr und Polizei evakuierten das Gebäude. 30 Bewohner wurden von Sanitätern untersucht. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Nach Polizeieingaben prüft nun ein Statiker das Gebäude. Die Ursache der Explosion ist noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen. In dem Haus gibt es laut Feuerwehr mehrere Gasanschlüsse, die aus Sicherheitsmaßnahmen abgedreht wurden. Angesichts weiterer drohender Einbrüche in der Braubranche hat der Bauindustrieverband Hamburg-Schleswig-Holstein rund einen Monat vor der Bürgerschaftswahl deutlich mehr Engagement des Senats gefordert. Dazu sagt der Vorstandsvorsitzende Olaf Demuth, ich zitiere, der Einsturz der Carola-Brücke in Dresden hat es gezeigt, wir dürfen die Infrastruktur nicht verkommen lassen. Bauen sollte deshalb unbedingt eine Daueraufgabe des künftigen Senats sein. Ohne die Bauindustrie wird es keine intakten Brücken und Straßen, keine neuen Bahnlinien, keinen bezahlbaren Wohnraum, keine Energiewende und keine internationale Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion geben. Noch sind es gut, na, vier Wochen, nicht mal mehr, bis zur Bürgerschaftswahl in Hamburg am 2. März. Das vergisst man ja immer, weil ja eine Woche vorher die Bundestagswahl ist. Und in unserer kleinen, aber feinen Reihe Entscheider treffen Heider, nutzen wir den Februar, um Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, Hörerinnen und Hörer vor allem, die Spitzenkandidaten der großen Parteien vorzustellen. Los geht es heute mit Katharina Fegebank, das ist ja die zweite Bürgermeisterin, aber zugleich auch die Spitzenkandidatin der Grünen. Sie tritt zum zweiten Mal an, um zum ersten Mal als erste Frau, erste Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg zu werden. Und sie hat gleich eine richtig fette Nachricht mitgebracht, finde ich, denn angesprochen auf die Frage, ob sie sich auch vorstellen könne mit den Grünen nach der CDU, dass die Grünen und die CDU nach der Bürgerschaftswahl regieren, wenn sie dann dadurch Bürgermeisterin werden könnte. Dazu sagt Katharina Fegebank, dazu fehle ihr ehrlich gesagt die Fantasie. Sie möchte gern weiter mit der SPD regieren, so oder so. Das heißt, entweder als Juniorpartner oder eben als Seniorpartner. Wir werden sehen, den ganzen Podcast hören Sie unter www.abendblatt.de. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.