Latest / Felix Tierwelt / #33 Warum viele Hunde heimlich Schmerzen haben!
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- Felix Tierwelt: In dieser Folge geht es mal rund ⁓ das Thema Schmerzen bei Hunden, weil leider sehr viele Hunde heimlich unter Schmerzen leiden. Und man muss dazu sagen, viele Hundebesitzer denken ja, wenn mein Hund jetzt Schmerzen hätte, würde ich das sozusagen als Hundebesitzer definitiv merken. Aber viele Hunde leiden ja tatsächlich ohne dass... ⁓ Hundebesitzer in dem Falle das überhaupt bemerkt. Und deswegen haben wir ja auch dich dabei, Sophie. Du bist ja im Endeffekt als Tier physio tagtäglich mit diesen Themen beschäftigt. Woran liegt das überhaupt, dass man als Hundebesitzer die Schmerzen gar nicht wirklich bemerkt vom Vierbeiner? Sophie: definitiv. Also tatsächlich glaube ich, dass es ganz, ganz viel damit zu tun hat, dass es erstmal Unwissenheit ist oder, sag ich mal, sehr spät erkannt wird, obwohl der Hund viel früher schon Schmerzen eigentlich hat. Ich glaube, dass ursprünglich auf jeden Fall daher kommt natürlich, dass so evolutionär gesehen die Hunde auch immer noch diesen Urinstinkt haben, dass ein verletztes Tier eigentlich in der freien Wildbahn ein totes Tier ist und dementsprechend halt natürlich die Schmerzen auch so gut es geht weitgehend versteckt werden. Und das ist halt, glaube ich, eins der größten Problematiken, die da rein spielen. Und dazu kommt noch natürlich, dass die Menschen einfach Hunde, weil es nur mal Familienmitglieder sind, auch gerne vermenschlichen und einfach davon ausgehen, dass die Hunde ⁓ nichts Schmerzen zeigen wie wir und sagen Aua, es tut weh. Das passiert natürlich eher selten. bei akuten Schmerzen vielleicht schon, aber sag ich mal jetzt gerade chronische Schmerzen, mit denen ich eigentlich tagtäglich zu tun habe, da ist es natürlich jetzt nicht der, ich sag mal bescheiden, tut was weh und Rumpel, weil das Rumpeln ist meistens schon eine sehr späte Folge sozusagen von dem ganzen Schmerzkarussell. Genau. Felix Tierwelt: Es ist schon ein sehr spannendes Thema und wir wollen auch in dieser Folge hier ein bisschen auf Ursachen-Suche gehen, auch ein bisschen auf typische Probleme hinweisen, natürlich auch mal Fehler aufzeigen, sowie auch Mehrwert und Tipps geben, das ist uns wichtig, aber natürlich auch mal deine Geschichte hören, weil du machst ja, ich sage das immer ganz plump, aber du machst ja ganzen Blödsinn tagtäglich und bekommst sehr, sehr viel mit, was man so als normale Hundem-Besitzer gar nicht mitbekommt. Sophie: Hahahaha Felix Tierwelt: Und da die direkte Frage an dich, wie bist du denn überhaupt zur Tierphysiotherapie gekommen? War das immer schon dein Wunsch gewesen oder war das einfach mal drauf los? Sophie: Nee, tatsächlich. Als Kind, ich glaube, seit ich denken kann, wollte ich halt irgendwas mit Tieren machen. Tierärztin war natürlich da ganz oben auf der Agenda. Das Abi hat mich dann etwas zurückgeschlagen und dementsprechend habe ich mir dann die Tiermedizin einfach an den Nagel gehängt, habe dann erst mal ein paar Umwege gemacht und tatsächlich war es bei mir aber eigentlich so, dass ich immer den Sinn in meinem Job gesucht habe und mir das eigentlich nie gereicht hat. diesen einfachen Job zu machen und den Sinn darin nicht zu sehen. Vor allen Dingen, weil man das ja nun mal gefühlt sein halbes Leben lang ja nun auch macht. dann ist 2021 meine Hündin Ruby bei mir eingezogen und dann habe ich eigentlich auf mein Herz gehört und gesagt, eigentlich wolltest du schon immer was mit Tieren machen, warum machst du das eigentlich nicht? Und habe dann den Tierphysiotherapeuten angefangen und ja, bin jetzt... 2023 fertig und seitdem auch selbstständig mit einer kleinen Praxis hier in Hamburg. Felix Tierwelt: Das läuft schon. Im Endeffekt war der Auslöser von dem Ganzen deine Hündin. Also der letzte Auslöser, ich sag mal die Kirsche auf der Sahnehaube. Das ist schon eine interessante Geschichte. Und vor allem, muss es ja dazu sagen, wir sind jetzt 226. Bedeutet, machst das auch nicht seit gestern. Es stecken schon viele Jahre Erfahrung darin. Und das ist mir auch wichtig, weil ... Diese Erfahrungen prägen ja einen selber, aber bringen auch einen weiter, weil man bekommt ja Sachen mit, die man sonst gar nicht mitbekommt. Gab es denn in dieser Zeit, von 221 bis jetzt in dem Falle, gab es da ein Hund oder ein Erlebnis, das dich sozusagen besonders geprägt hat? Oder gab es da ganz viele oder keine? Ich weiß es ja nicht. Sophie: Ich traurig. Also tatsächlich würde ich sagen, also gibt es wahrscheinlich sehr viele eigentlich, weil taktiklich begegne mir neue Charaktere in der Praxis, die natürlich auch manchmal viele Herausforderungen an mich stellen. Sei es Hunde, die sich zum Beispiel erstmal gar nicht anfassen lassen wollen, die super skeptisch sind, die Angst haben. Aber es gibt natürlich auch welche, die so völlig überdreht sind, wo man eigentlich auch nicht so richtig arbeiten kann. Und ich glaube schon, mich viele Hunde schon sehr geprägt haben. Einfach weil man natürlich auch immer wieder neu dazulernt und auch neue Schmerzanzeichen vielleicht auch wiederum dann auch kennenlernt und weiß dann, tatsächlich kann das halt auch mit rein spielen in diese ganze Schmerzthematik oder ins Krankheitsbild. Und ja, tatsächlich ist meine Hündin selber auch hüft... Also sie hat eine schwere Hüftesthäsie und auch schon Arthrose im Hüftgelenk und dementsprechend ist das auch so was natürlich was einen durchaus prägt, weil bei ihr war es halt auch lange Zeit eher unerkannt und erst während der Ausbildung ist mir halt auch aufgefallen, dass sie halt nicht so rund läuft und ja das Röntgenbild hat dann die Erkenntnis leider gebracht, aber das war halt auch tatsächlich hat eigentlich auch die Orthopäde damals nicht erwartet, was uns dann da begegnet ist. Und so ist es halt tatsächlich oft. Oft kann man auch, sag ich mal, den Hund gar nicht zu einem Bild packen oder so, wenn man jetzt ein Frontgebild, MRT, CT-Bild sieht, weil ganz oft muss man sich das große Ganze anschauen. Und da gibt es aber viele Hunde, die einen natürlich irgendwo sehr geprägt haben. die man vielleicht auch schon bis zu ihrem Ende begleiten musste leider. Also das gab es natürlich auch schon. Aber ja, am Großen und Ganzen ist es eigentlich jeden Tag wieder aufs Neue sehr besonders. Felix Tierwelt: Ich glaube dir das vollkommen, weil im Endeffekt ist es halt alles oder jeder Fall, jeder Klient mit den vier Beinen in dem Falle ist halt immer verschieden und da musst du immer wieder gucken wo es lang geht und ich finde das schon sehr sehr spannend, dass man also ein bisschen zum Einblick zu deiner Geschichte ein bisschen wer du bist, was du für besondere Erlebnisse hattest und Co. Wir gehen nachher ⁓ nochmal drauf ein, wir tun das sozusagen aufnehmen. Lass uns jetzt aber nochmal quatschen. Sophie: total. Felix Tierwelt: warum jetzt überhaupt Hunde sozusagen Schmerzen haben, weil viele sagen ja, mein Hund hat ja gar keine Schmerzen. Was sind denn mögliche Ursachen dafür, dass Hunde überhaupt Schmerzen haben? Sophie: Mhm. Also ich glaube tatsächlich die allergrößte Problematik ist der Alltag. Wir haben unsere Hunde jeden Tag irgendwie dabei. Also die sind ja in unseren Alltag integriert und führen ja ein Leben neben uns. Und ganz oft ist es einfach so, wir glaube ich, wenn wir zum Beispiel zum Sport gehen, also dann wehren wir uns auf und machen unsere Übungen im Fitnessstudio zum Beispiel oder wenn wir Fußball spielen oder Sonstiges. Und wir haben halt in unserem Alltag einen Sport integriert. Und bei Hunden ist es aber ganz oft der Fall, wir zum Beispiel den Hund auf die Hundewiese schicken, wir lassen ihn aus dem Auto springen und direkt in den Wald fetzen. Wir werfen ihm zehnmal den Ball hin und her. Der darf rennen, toben, springen, hüpfen, alles, wie er lustig ist. Und eigentlich müsste man da halt schon ansetzen, weil das ist schon die größte Fehlerquelle überhaupt. Weil unser Hund macht täglich mehrere Sporteinheiten eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes. Und das wird halt ganz oft gar nicht so gesehen. Und das ist mit das größte Problem, dass es doch nicht ganz oft überbelastet ist. Also oft sind es überbelastete Strukturen, die dann wiederum zu Fehlbelastungen führen, zu Schonhaltungen. Also das ist ein ganz, großes Thema. Dann haben wir natürlich das ganze Erkrankungsthema, genetisch bedingte Erkrankungen, chronische Erkrankungen. die wir in dem Sinne gar nicht so beeinflussen können. Und natürlich dann kommt das Thema Körperbauch dazu. Also die Rassen mit kurzen Beinen, die mit einem langen Rücken, die Bulldoggen, sag ich mal, mit einem sehr breiten Brustkorb und einer sehr schwachen Hinterhand. Also das sind natürlich auch Ursachen, die da mit reinspielen. klar, sag mal, so traumabedingte Sachen sind eher die kleineren. und auch zu wenig Belastung manchmal ist eher selten. Die größte Ursache ist schon der Alltag, würde ich sagen. Felix Tierwelt: Mhm. Find ich auf jeden Fall krass, weil ich hab gar nicht so dran gedacht. Weil zuerst hatte ich gedacht, klar, genbedingt entweder oder von Gelenken her größer bedingt oder anderen Sachen oder Übergewicht, Untergewicht, weiß Gott was alles. Aber der Alltag, hab gar nicht dran gedacht. Im Endeffekt hast du recht, die Hunde sind teilweise, gut, manche sind unterlastet, man sagen. Aber viele wahrscheinlich auch überlastet, überbelastet aufgrund von diesen ganzen sportlichen Aktivitäten. Und das find ich schon ... Sophie: Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Interessant, daran hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Wenn wir das jetzt mal bisschen fortspinnen, wir haben jetzt das Thema mit den Ursachen, sei es Alltag, sei es Genetik, sei es rassebeginnend und, und, und. Gibt es da jetzt, wenn ich jetzt Hundegesitzer in dem Falle bin, gerade in dem Moment, gibt es da jetzt typische Verhaltensänderungen, die jetzt auf die Schmerzen hinweisen können, woran ich jetzt festmache, ey, da passt irgendwas nicht. Ich glaube, ich sollte das mal Sophie: Mh. Mhm. Felix Tierwelt: ist doch mal begutachten oder mal überprüfen lassen. Sophie: Ja, also da gibt es natürlich von bis viel, worauf man achten kann. Ich glaube, ganz wichtig ist, man eine Sache schon mal oft als der Hund ist jetzt faul oder der hat keine Lust. Das ist mit das Typischste, was ich häufigst auch höre im Alltag, dass die Menschen sagen, der hätte jetzt aber auf einmal keine Lust mehr, die lange Strecke zu laufen. Der bleibt beim Gassi-Gang ständig stehen. muss den eher irgendwie schieben. Der hat keine Lust mehr in die Treppe hoch zu gehen. Der will nicht mehr aufs Sofa springen. Der liegt nur noch in seinem Körbchen, nicht mehr im Bett. Also das sind, sag ich mal schon, mit der größte Baustein, wo man auf jeden Fall aufmerksam werden sollte, weil das ist meistens nicht, das liegt nicht daran, dass der Hund irgendwie faul ist oder jetzt auf einmal alt oder... Sondern meistens hat das damit zu tun, dass dem irgendwas zwackt. Das muss nicht immer gleich die Erkrankung sein, sondern kann auch nur Muskelverspannung sein. Irgendwas, was gerade nicht rund läuft. Das ist dann gleich der nächste Punkt. Verändertes Gangbild, also sprich, der fängt auf einmal an sehr zu schaukeln beim Gang. man hat das Gefühl, der Rücken schwingt gar nicht mehr durch. Das ist wie so Brett. Da könnte man ein Gefühl im Glas drauf abstellen. sind so klassische Sachen, man vielleicht auch mal die ein oder andere... Bewegung komisch findet oder auf einmal hüpfen sieht oder der Hund läuft eigentlich, sag ich mal, nur noch im Trab, hat keinen Schritt zu laufen. Und dann natürlich auch so was wie, wie sich das, also wenn der Hund immer einen gerade Sitz und gerade Platz gezeigt hat, muss man natürlich wissen, wie der Sitz und Platz aussieht grundsätzlich. Aber wenn das zum Beispiel auf einmal immer in eine Schuhhaltung geht, also das heißt der Hund hält schnell zu einer Seite weg oder liegt immer nur auf der Seite im Platz, kann das Geradeplatz ganz mehr richtig halten oder fängt an, da einen Fuß weiter rauszustellen. Das sind so Sachen, man auf jeden Fall schon drauf achten kann. Und dann natürlich ganz klassisch Vermeidung, also Vermeidung, Rückzug von Menschen, von Hunden, keine Lust mehr zu spielen. Tatsächlich auch das Thema Aggression, also oft hängt das auch damit zusammen, dass die Hunde schneller angepiekt sind im Alltag, mit bestimmten Situationen vielleicht immer so gut zurechtkommen, gegenüber ihren Besitzern vielleicht auch aggressiv werden, also das gibt es tatsächlich auch. Und manche suchen tatsächlich mehr die Nähe, also manche suchen den Rückzug und manche wiederum suchen die Nähe. Also da ist es auch leider sehr vielfältig von den Veränderungen. Ich würde halt immer schauen, wie gut kann ich meinen Hund lesen. Ich würde auch mal andere Hunde beobachten, wie verhalten die so, wie laufen die so. Damit man vielleicht auch so das eine oder andere Mal besser einschätzen kann bei seinem eigenen Hund. Felix Tierwelt: Ich finde das schon spannend, weil man merkt, die Palette ist riesig. Es gibt nicht nur die eine Ursache, sondern es ist sehr, sehr vieles. Wir hatten es ja vorhin auch schon. habe dir ja, bevor wir hier gestartet sind mit der Aufnahme, auch ein Video gezeigt, wo so ein Hund, sozusagen, teilweise humbelt so ein Jack Russell. Das kann natürlich auch wieder vieles sein, was sozusagen dahinter sich versteckt. Und das ist so der Punkt, wo ich hinaus möchte, so bisschen mit dir, für alle, die gerade zuschauen und zuhören. Sophie: Total. Mhm. Ja. Felix Tierwelt: Bitte habt euren Vierbeiner eigentlich im Auge. Wenn was auffällt, man kennt ja seine Ferrahakete immer am besten, bitte einfach mal beobachten, mal aufschreiben, ganz wichtig, nicht nur immer da oben, weil man vergisst halt auch sehr, viel, und dann auch mal aufschreiben, wenn die Symptome zum Beispiel wieder weggehen. Wenn sie halt anhalten, dann dementsprechend auch mal medizinisch oder fachkenntnismäßig einfach mal abchecken lassen. Das ist gar nicht verkehrt heutzutage, weil... Sophie: Mhm. Genau. Mhm. Felix Tierwelt: Man muss es einfach sagen, das ist glaube ich in jeglichen Bereichen so, Hunde oder wir Menschen auch, wir werden halt immer anfälliger. Und das ist halt nicht ohne, weil unsere Fellraher geht und das muss man einfach dazu sagen, so schön wie das Wort immer klingt, die können halt nicht mit uns reden. So, und das ist das Thema schlechthin, da muss man halt ein Auge dafür haben, was da abgeht. Warum ... Sophie: Mh. Ja. Genau. Total. Was halt auch immer gut ist, ist, man einfach die Hunde, also wenn man, wenn man etwas sieht, was sich verändert hat, dass man das auch mal filmt. Weil gerade für mich als Physiotherapeut, aber auch für Tierärzte zum Beispiel, ist es manchmal ganz gut zu sehen, weil oft ist es natürlich schon so, dass die Hunde beim Tierarzt, bei mir, bei der Physiotherapeut finde ich es eigentlich weniger tatsächlich, ich muss sagen, weil die meisten nicht aufgeregt sind oder irgendwie Angst haben bei mir, weil glaube, das eine andere Situation als beim Tierarzt. Die verhalten sich ganz anders und zeigen da meist noch weniger an. Deswegen ist es ganz praktisch, wenn man das einfach mal filmt und das dann auch zeigen kann. Felix Tierwelt: Das ist, glaube ich, weil das ist im Endeffekt allein von der Aufregung schon, wenn die bei dir sind, die Hunde. Dann ist es meistens immer total anders oder man hält sich zurück oder weiß Gott wie. Das ist schon ich nicht ohne. Da einfach mal plumpe Frage dahingesagt, warum zeigen jetzt Hunde Schmerzen oft viel später als wir Menschen? Du hast das vorhin, glaube ich, schon ein bisschen angeteasert, aber vielleicht kannst du noch mal darauf eingehen, warum unsere Vierbeiner gar nicht so richtig den Schmerz richtig zeigen. Sophie: Ja. Mhm. Ich glaube tatsächlich, Sie eigentlich ganz viel später Schmerzen zeigen, zeigen Sie nur einfach anders. Weil wir das nicht mit den Menschenschmerzen verknüpfen können. Es gibt natürlich unterschiedliche Arten von Schmerz. Es gibt natürlich den akuten Schmerz und auch den akronischen Schmerz. Akute Schmerzen, das ist so, wie wenn wir auf eine heiße Herdplatte fassen würden. Dann würde unser Körper sofort reagieren als Schutzmechanismus und sagen, Das ist heiß, das kannst du nicht anfassen. Bei Hunden sieht man so was auch, gerade im Sommer, wenn die auf heißen Beton stehen müssen, und man sieht, dass die Hunde die ganze Zeit die Pfoten anheben. Das ist auch etwas, was in die Richtung akuter Schmerz zählt. Oder wenn die sich was eingetreten haben und die Pfote blutet. Das ist auch was, da halten sie meistens hoch, manche trieb. Da kriegt man schon eher und schneller mit Okay, der Hund hat einen Schmerz. Bei chronischen Schmerzen ist es aber eigentlich auch ein bisschen wie bei uns Menschen, dass wir Rückenschmerzen ja ewig lange haben, bis wir mal was machen. Und wir fallen halt auch oft schnell in irgendeine Schuhhaltung, Fehlhaltung, weil es dann halt gerade bequemer ist und wir halten es einfach aus. Und bei Hunden ist es tatsächlich auch nicht so viel anderes, beziehungsweise da kommt halt einfach noch dazu, dass dieser Urinstinkt einfach noch da ist und die Schmerz auch gar nicht zeigen wollen. Das ist natürlich auch rassebedingt immer unterschiedlich. Es gibt Rassen, die zeigen eigentlich ganz gut Schmerzen an oder sind da schneller dabei. Und dann wiederum gibt es aber auch, ja wirklich, sage ich mal, gerade Mischlinge, Schäfer und Arbeitshunde, die sind eigentlich darauf gedreht, dass die das auch nicht zeigen sollen. Und das ist dann halt schon schwierig überhaupt irgendwas zu sehen. Und Hunde wollen letztendlich meistens auch gefallen und die würden halt auch mit Schmerzen durchziehen. Und das ist halt genau das, wo wir halt spätestens eingreifen müssen, weil wir müssen halt sehen, wann ist es halt für den Hund zu viel, wann ist es zu wenig, was braucht er überhaupt an Bewegung. Und ich glaube, was halt leider auch immer so ein bisschen mit rein spielt, ist, dass wie unsere Haustierärzte nur haben. Beziehungsweise früher war es so, der Haustierarzt hat eigentlich alles gemacht. hat halt, da hat sich die Zähne angeguckt, da hat sich die Organe angeguckt, hat sich den Bewegungsapparat angeguckt und operiert und alles Mögliche. Und mittlerweile ist es ja auch dahingehend langsam so, dass es Orthopäen gibt. gibt Tierärzte, die sich auf die Augen spezialisiert haben, die sich auf Magen-Darm-Problematiken spezialisiert haben. Da musste die Reise auch letztendlich weiter hingehen. Weil natürlich ist der Haustierarzt super wichtig weiterhin. Gerade für die alltäglichen Sachen, die man so hat vielleicht. Aber ich würde jetzt auch, wenn ich Knieprobleme habe, nicht zu meinem Hausarzt gehen. Es sei denn, ich möchte nur Schmerztabletten haben. Die kriege ich natürlich auch bei meinem Haustierarzt. Der würde wahrscheinlich, wenn man jetzt hingeht und sagt, der Hund hat Knieschmerzen. Dann wird er sagen, ja, würde vielleicht eventuell mal einmal das Knie abtasten und sag dann ja, dann Schmerzmittel und dann gucken wir mal. Oder schickt ihn halt dann im besten Falle weiter zum Orthopäden oder zur weiteren Diagnostik. Aber das ist, ich, auch so ein grundsätzliches Thema, dass der Bewegungsapparat oft nicht so gesehen wird und dass halt die Probleme dadurch auch nicht erkannt werden letztendlich. Felix Tierwelt: Ich versteh dich. Das ist, glaube ich, auch so ein allgemeines Thema durch Überzüchtung, durch viele Faktoren, sei Stress, durch Umweltfaktoren, auch falsche Ernährung und vieles anderes, dass halt unsere Hunde immer sensibler werden. Man kann das einfach nicht wie früher sehen, hätte er eine Fahrradkette oder früher war alles anders oder früher war alles besser. Ja, das stimmt teilweise, aber man muss halt mit der Zeit gehen und da einfach gucken. Und das ist halt so der Aspekt. Ich glaube, da stimmst du mir zu, dass die Hunde halt viel, sensibler, viel anfälliger werden immer oder immer noch sind oder immer werden. Weiß, was ich meine. Ich glaube, jeder weiß, was ich meine. Ich glaube, hier ist wieder so ein Stuss von mir. Aber das ist halt der Punkt. Da muss man halt einfach Acht geben, im Endeffekt ein Vierbeiner wird halt leider aktuell nicht mehr robüster, sondern man muss da ins Kleingedruckte lesen oder Kleingedruckte gucken. Sophie: Ja. Mhm. Felix Tierwelt: was stetig Ernährung angeht oder sonstige Mittelchen, weil man wird ja regelrecht heutzutage auch verappelt. Also aus meiner Sicht oder Wahrnehmung ist das schon echt heftig, was abgeht. Oder wie siehst denn du das? Sophie: Ja, Der Markt ist ja voll mit Sachen und es werden halt, sag ich mal, Problematiken einfach zusammengefasst oder verharmlost auch viel. Das kommt ja auch noch dazu. Und man kann das gar nicht so pauschal... ganz ja sagen, weil letztendlich jeder Hund ist anders. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und zeigt auch dementsprechend jeder anders Schmerz. gibt die sensiblen Hunde, es gibt die, die nicht so sensibel sind oder eher robuster sind, sage ich mal. Ich sage mal, jeder Hund hat auch eine andere Schmerzgrenze, wie wir Menschen. Also manche können Schmerzen besser aushalten, manche weniger. Und bei Hunden ist das nichts anderes. Die haben halt auch ihre ganz individuelle Schmerzgrenze. Und deswegen kann man gar nicht so richtig alles auf eine bestimmte Rasse oder auf eine bestimmte Problematik abziehen. Das geht eigentlich nicht. Felix Tierwelt: Und vor allem, weil du es gerade ansprichst, innerhalb einer Rasse vor allem. Wir nehmen jetzt mal ein blödes Beispiel, aber zwei Schäferhunde. Die könnten total verschieden sein, vom Gewicht hier, Verhalten hier, von der Anfälligkeit hier. Das ist so verrückt. Und da muss man halt wirklich sagen, man muss halt individuell gucken und nicht pauschalisieren. Und das ist so der Aspekt dabei. Das mal zu dem Kapitel jetzt, warum Hunde überhaupt Schmerzen haben. Die Ursachen ein bisschen haben wir gerade erforscht. Lass uns jetzt mal ... Sophie: Mhm. Ja, das habe ich. Mhm. Ja, voll. Felix Tierwelt: Jetzt zu gucken, diese typischen Probleme, auf dem Markt sind oder die aktuell so einfach stattfinden bei Hunden. Welche körperlichen Probleme siehst du denn? Du hast es ja angesprochen, du hast ja eine eigene Praxis in Hamburg. Welche körperlichen Probleme siehst du da in deiner Praxis am häufigsten überhaupt? Sophie: Mhm. Also ich würde fast sagen, mit Abstand ist es immer noch der Rücken, der meistens Probleme macht. Sei es einfach aufgrund von Verspannungen. Es muss ja nicht immer gleich der Bandscheibenvorfall sein, was natürlich auch häufiger so vorkommt. Aber oft sind, sag ich mal, Rückenprobleme, die entweder durch eine Überbelastung einfach entstanden sind, weil es hinten oder vorne, sag ich mal, nicht passt. Aber das ist, sag ich mal, schon mit einer der größten Baustellen jedes Mal. Und dann ist es auch eher meistens der untere Rücken, also im Lendenwirbelbereich, wo viele Problematiken sitzen. Dann ganz klar auf jeden Fall Knie- und Hüftprobleme. Das sind schon noch die häufigsten Fälle, man in der Praxis hat. Das ist natürlich dem einen geschuldet, dass die Hinterhand immer eher das schwächere Glied ist im Körper. und die Hunde einfach eher weniger gutes Gefühl für ihre Hinterhand haben. Und oft, sage ich mal, dass nicht so viel trainiert wird, weil meistens die Hunde viel nach vorne springen oder irgendwas hinterherjagen und man da eher, sag ich mal, auch viel Belastung immer auf die Vorhand hat. Und es ist ja so wie, wenn wir zum Beispiel auf einmal rückwärts gehen sollten oder so, das können wir wahrscheinlich auch nicht so gut. Wir haben auch immer eine schwache Seite und eine gute Seite, sage ich mal, und das ist bei den Kunden auch nicht anders. Ja, aber so Knie- Hüftprobleme. Und dann ist es natürlich immer wetterabhängig auch natürlich viel. jetzt gerade in den Wintermonaten, in der Übergangszeit, wo es noch so nass kaltes Wetter gibt, hat man immer viel, mehr chronischen Erkrankungen, also Arthrose-Patienten, mega viel. Felix Tierwelt: Hmm. Sophie: Das wird alles zum Sommer hin. Wenn es wärmer wird, das wieder besser. Und da kommen dann aber die anderen Kandidaten, sage ich mal, Kreuzbandrisse, die durch abwuchte Stadtstoppbewegungen viel laufen, rennen, auch immer so traumabedingte Sachen und Wasserhut zum Beispiel sind auch natürlich ein Thema. Aber ja, das ist auch viel tatsächlich mit dem Wetter zusammenhängend. Felix Tierwelt: verrückt. Also mein Learning ist es in dem Falle, die typischen Probleme. In dem Falle du gesagt hast, das Rücken, dann klar die Knie und die Hüfte und das ist schon interessant, weil Hunde glaube ich das gar nicht so richtig verstehen oder einschätzen können, wenn sie da irgendwo was hinterherjagen oder rumrennen und einen großen Sprung machen und dann kann es halt schnell mal in die Hose gehen. Also da kann ich auch eine Geschichte erzählen, das hat zwar nichts mit den Gelenken zu tun, aber wir hatten früher Rhodesia hütspeks gezüchtet, meine Oma. Sophie: Mhm. Mh. Mhm. Tschüss! Felix Tierwelt: Wir hatten auch einen Hund gehabt, der hieß Poldi. Also richtig, richtig großer Rhodesium-Hitschpick, glaube ich fast 60 Kilo schwer. Also ich konnte gefühlt auf ihn reiten, noch wo ich klein war. Und der ist dann auch über so einen Gartenzaun drüber, leider so ein Holzgartenzaun mit leichten Spitzen. Und er ist da drüber geholt und hat, leider hat sich unten aufgerissen, ist leider auch daran verstorben. Und das ist halt auch so Punkt, Hunde denken da gar nicht nach. Die schießen einfach drauf los. Und das ist, das kann halt auch die Hose gehen. Also deswegen kam die Geschichte mir gerade wieder in den Kopf. Sophie: Mhm. Hmm. Ja. Mhm. Mhm. Ja. Felix Tierwelt: Das lässt einen auch nicht los und das ist schon ziemlich krass. Weil du es schon bisschen angeflunkert hast teilweise, gibt es bestimmte Hunderassen, die besonders anfällig sind für diese Belastungen oder Schmerzen. Also Schmerzen würde ich nicht sagen, sondern die besonders anfällig sind, wo man eher darauf achten muss, dass die jetzt nicht so große Sprünge machen oder zu dieser Überlastung neigen. Sophie: Nee. Mhm. Ja, also ich würde mal sagen, es ist eher so ein klares Jein, was das angeht, dass es jetzt irgendwie Rassen gibt, die so besonders schmerzanfällig sind. Klar gibt es immer die Rassen, die schon genetische Dispositionen die einfach schon, sag ich mal, wie Dackel oder Bulldogge, die kommen halt schon mit sehr viel genetischem Mist. auf die Welt. Und da ist es natürlich immer die Frage, wie sind die aufgestellt, wie verläuft denn Wachstum. Das ist schon was, wo man im Großen und Ganzen schon oft oder die man einfach oft sieht. Aber es geht eigentlich gar nicht mehr so ⁓ die Rasse an sich, weil es gibt so viele Rassen, meiner Meinung nach auch mittlerweile wirklich krank gezüchtet werden. Und da sind nicht nur die Rassen, irgendwie keine Luft kriegen oder die zu klein Kopf haben oder zu wenige Beine in Anführungssein oder zu lange Rücken, sondern halt auch die großen Rassen. Labrador, Grön Retriever habe ich auch en masse in der Praxis. Das ist auch leider nicht mehr so, wie es vielleicht mal war. Also der Genkohl ist einfach nicht mehr der, der hat sich verändert. Deswegen sehen wir in der Praxis nicht nur die besagten Rassen, die man immer so denkt, sondern auch viele andere. Dazu kommen aber auch viele Mischlinge, also Tierschutzhunde. Da habe ich auch sehr viele von. Da spielt natürlich noch was ganz anderes vor allem die Ernährung. Was haben die als Welpen gegessen? Wahrscheinlich nicht unbedingt das Ausgewogene. Superfood für ein Welpen und hatten meistens ja auch wenig Bewegung, weil entweder saßen die irgendwie im Shelter, im schlimmsten Falle wurden sie aus der Tötungsstation geholt oder wie auch immer, aber das sind halt so, sag ich mal auch, einfach eine sehr, sehr große Anzahl an Hunden, die auch mit sehr, sehr vielen Problematiken oder einem schlechten Bewegungsapparat gewusst, einfach bei mir in der Praxis sind. Also deswegen, ich kann das gar nicht mehr. Man kann das gar nicht mehr so auf bestimmte Rassen runterbrechen. Felix Tierwelt: finde ich schon echt interessant. Also ich hätte es nicht gedacht, ich hätte gedacht, man kann die schon irgendwie kategorisieren in dem Falle. Aber das spricht ja wiederum dafür, dass man einfach merkt, dass die Hunde einfach viel sensibler geworden sind. Sei es über Züchtung, es gibt ja viele inoffizielle Züchter, die Hauptsache ganz, ganz viele Welpen werfen wollen ⁓ halt hier. Und dann leider viele Sachen nicht mit einberechnen oder Sophie: Mhm. Mhm, voll. Mhm. Felix Tierwelt: auf gewisse Sachen Wert legen und dann kann es ja mal passieren. Ich durfte von meiner Oma sehr, sehr viel lernen. Die hat es ja Jahrzehnte lang gemacht, glaube ich, über 40 Jahre. Ist auch eine sehr bekannte Züchterin gewesen. Und im Endeffekt, du das heutzutage ist das Thema mit Zucht und Co. sehr, sehr negativ behaftet. Aber ich sage immer so, wenn du das wirklich richtig gut machst, ich begleite auch sehr viele Klienten, was sowas angeht, die zum Beispiel Dalmatiner züchten und weiß Gott was. Sophie: Mhm. Felix Tierwelt: Die machen das nicht, das Geld ist willen. Die machen eigentlich Minus damit. Das muss man ehrlich sagen. Die machen wirklich das dementsprechend, weil sie die Linie beilassen wollen. Aber das muss jeder für sich entscheiden, ob er sich ein Vierbeiner holt vom Züchter oder dementsprechend Außentierschutz. Im Endeffekt, aus meiner Sicht sind alle Tiere oder nicht alle Tiere, das klingt wieder banal, also viele Hunde einfach sehr vorbestraft, klingt auch wieder sehr negativ, aber jeder hat so seine Wehwehchen. Sophie: Ja. Hm. Ja. Felix Tierwelt: Wir Menschen ja auch. Das ist einfach so, ich trage eine Brille, Bin viel zu groß, habe ja ein bisschen Problem mit Kleidung, aber man hat ja immer irgendwas, ne? Aber im Endeffekt ist Wichtige, einfach Lösungen zu finden, was das Zeug angeht. Das mal zu bestimmten Rassen, weil mir das gerade auch einfällt. Wie siehst du das Thema, wenn wir da mal einsteigen können, im Bezug auf Alter und Gewicht? Spielt das eine Rolle? So ähnlich wie bei uns Menschen, Untergewicht, Übergewicht und Co., Senior, Welpe? Sophie: Mhm. Voll. Total. Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Was ist denn deine Meinung dazu? Sophie: Mhm. Also erstmal Thema Gewicht. Ganz klar, Übergewicht ist auf jeden Fall ein Thema. Ist immer super schlecht für die Gelenke. ist halt bei uns Menschen nichts anderes. Und hat halt letztendlich auch echt große Auswirkungen darauf, ob man Arthrose bekommt oder nicht. Also es gibt sehr, viele Studien mittlerweile dazu, die sich halt mit dem Thema befassen. Und ich glaube, die Prozentzahl lag so bei 70-80 % der Runde, die übergewichtig sind. leiden an starke Arthrose im Alter oder halt auch schon früh. Das ist auf jeden Fall was, man immer im Blick haben sollte, dass der Hund nicht zu viel Übergewicht hat. Klar, Untergewicht ist natürlich auch nicht optimal. Das sollte man schon auch immer im Blick haben und sich dann auch voran liegt es halt dann. Beim Übergewicht ist es meistens klar, aber Untergewicht ist ja dann doch schon meistens... auch was, man nochmal internistisch mehr abklären müsste. beim Alter würde ich jetzt sagen, spielt das natürlich, klar gibt es auch die Alters-WW-Chennen, also ältere Hunde haben natürlich mehr Baustellen, vielleicht als jetzt ein gesunder, erwachsener Hund oder halt auch ein Welpe, aber ich würde jetzt sagen, das Alter an sich ist jetzt nicht unbedingt so ein Schmerzindikator. Das kann halt, ja, von bis, sag ich mal, Auch ein Welpen treffen oder einen erwachsenen Hund. Das würde ich jetzt eher bisschen aufklammern. gibt auch Hunde, die auch im Alter noch super aufgestellt sind. Felix Tierwelt: Mhm. Es gibt ja immer Ausnahmen, man kennt es halt wie Ioni. Wie ist denn das aus deiner Sicht? Sagen wir mal blödes Beispiel. Ich habe meinen Hund Bello und der ist stark übergewichtig. Was hast du da für Tipps auf Lager, wie kann ich jetzt anfangen, damit der jetzt abnimmt? Macht das jetzt hin von heute auf morgen direkt oder wie würdest du da rangehen? Sophie: Ausnahme. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Im besten Falle sucht man sich jemanden, mit dem Thema Ernährung noch bisschen was zu tun hat und einen Plan davon hat. Weil oft ist es ja so, dass die Menschen einfach hier noch ein Leckerli und da noch ein Leckerli. Also ich sag denen meistens, schreibt mal bitte alles auf, was ihr da so füttert und bring die Liste nächstes Mal mal mit. Und dann können wir schon mal gucken, was da so grundsätzlich auch vielleicht bisschen zu viel an Leckerlis ist. Weil das ist ja ganz oft das, dass dann ja gedacht wird, dass man gar nicht so viel füttert. Und letztendlich ist es dann aber doch hier noch ein Snack und hier noch was und ach hier hat er das also toll gemacht. Und das ist nämlich glaube ich das größte Problem. Tatsächlich muss ich auch immer wieder feststellen, dass die Menschen sich selber sehr angegriffen fühlen. dass sie wieder beleidigt sind, wenn ich dann sage der Hund ist halt zu dick. So dass sie sich das selber dann halt, also ich quasi den Menschen beleidige. Wobei ich dann immer nur denke naja das ist ja der Der Hund ist halt letztendlich, dem tut es ja noch nicht gut. Das ist auch glaube ich erstmal was, womit man die Leute erstmal abholen muss und denen erstmal erklären muss, was das eigentlich für den Hund auch bedeutet. Und eigentlich was ganz schön ist, dass ich das mehrfach erleben konnte auch schon, dass wenn die Leute dann mal versuchen, Snacks wegzulassen und das reine Futter, so wie es eigentlich auch vielleicht auf der Dosierungsanleitung stehen, was man geben soll, geben, die Hunde einfach aus sehr viel schneller fitter und agiler wieder werden. Also, dass die auch einfach wieder Lust haben, mehr zu laufen, mal längere Strecken schaffen, auch fröhlich sind, mal eine Spielanimation machen. Also, das sind so Sachen, die dann recht schnell sich sogar zeigen, wenn die mal ein paar Kilo weniger auf der Uhr haben. Aber... Klar, es ist halt auch immer langer Weg und natürlich muss man darauf achten, dass es nicht zu schnell passiert. Genau. Felix Tierwelt: Du, ich finde das echt klasse, was du sagst, weil im Endeffekt sprichst du mir ein bisschen auf den Herzen, weil ich kenne viele, die dann einfach sagen, ja, ich gebe dir nur ein paar Leckerlis. So, und dann sage ich ja dann zähl mal die Scheiße doch oder schick mir mal zu, was du da für das. Und es ist verrückt, was da manchmal drin ist. Es ist total verrückt, dann hast du Zucker drin in Leckerlis, wo ich mir denke, was hat denn Zucker zu suchen bei 100 Leckerlis? Und das sind viele so Sachen, wo ich halt auch immer wieder mitgeben kann. Sophie: Mhm. Ja, genau. Felix Tierwelt: Man muss keine fertigen Leckerlis geben. Es reicht auch mal eine Karotte, Apfel, Gurke, Gurke, super kalorienarm, Zucchini zum Beispiel auch. Es gibt so viele Sachen. Das ist halt leider dem geschuldet. Hunde wollen das auch gar nicht mehr, weil halt die Zuckerbombe ist halt interessanter ist, wie bei uns Menschen halt auch. Mit dem ganzen Schwachsinn. Und da will ich auch ein bisschen meinen Senf damit geben. Bitte dann auch nicht vereppeln lassen mit irgendwelchen Diätfuttergeschichten oder sowas. Ich hab mir letztens auch so ein Futter auseinandergenommen, mir das angeschaut. Sophie: Mhm. Voll. Mhm. Klar. Felix Tierwelt: Die Zusammensetzung. Was ist drinne? Zucker. So, und dann ist es halt sehr kalorienreich, wo ich mir denke, hä, es steht doch außen drauf, Dietfutter. Sollte ja eigentlich dann eher fettärmer sein, war es aber nicht. Und dann war es halt sehr chemisch zusammengesetzt. Im Endeffekt muss man halt, was das Thema angeht, sich belesen. Oder auf YouTube einfach mal googeln. Googeln, ich bin auch schon blöd. Einfach in YouTube eingeben. Hund, Übergewicht, was soll ich machen, bla, bla, bla. Sophie: Mhm. Mhm. Mhm. Ja. Felix Tierwelt: Man findet ja ewig viel. Man muss sich halt nur mit dem Thema beschäftigen und mal sich einen Plan machen oder Leute anfixen oder Kommentare schreiben oder weiß Gott was. Das ist ja jedem überlassen, nur das ist schon sehr wichtig, dass man da vorsichtig vorgeht. Pass auf, wir haben jetzt ein bisschen so ⁓ die typischen Probleme ein bisschen gesprochen, auch was in so einer Praxis so abgeht an Beschwerden, also nicht Beschwerden an sich, sondern an Problemen, was die Vierbeiner angeht. So muss ich es erklären. Sophie: Ja. Mhm. Ja. Felix Tierwelt: Bevor wir jetzt auf richtig Mehrwert, Tipps und Coup reingehen, lasst uns trotzdem noch mal so bisschen in das Thema Fehler von Hundebesitzern eingehen, also häufige Fehler, weil ich sage immer so, das ist immer sehr negativ behaftet, aber man lernt aus den Fehlern. Also man sollte es auslernen, manche machen es ja nicht, aber ich finde das immer ganz wichtig, weil man weiß einfach, worauf man Acht geben sollte. Weil du es vorhin angesprochen hast, Sophie: Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: im Bezug auf den Alltag, dass dann viele Hunde da einfach dadurch schon vorbelastet sind oder Probleme haben. Welche Fehler machen denn überhaupt Hundebesitzer am Alltag im häufigsten, wo es dann negativ enden kann im Bezug auf Schmerzen? Sophie: Mhm. Ja voll. Ja, also ich glaube, eins der größten Themen ist vor allem das Wunder bei uns. Zumindest ich wohne halt in der Stadt, hat halt jeder eher eine Wohnung als ein Haus und wohnt vielleicht auch nicht im Erdgeschoss oder am ersten Stock, sondern im zweiten, dritten, vierten Plümkenstock ohne Fahrstuhl und da geht es halt schon los, dass man wenn man das Haus verlässt oder die Wohnung verlässt, erst mal die Treppe runter muss. Ich frage immer gerne, wie läuft der Hund, die Treppe runter? Schnell, langsam, kontrolliert. Läuft er sie überhaupt? Meistens kommt, er läuft die ganz schnell runter. Das Problem ist, dass gerade die Hunde die Treppe runterlaufen, wenn sie gar nicht warm sind. Das heißt, wir gehen ja dann erst zum Gassi-Gang. Das heißt, der Hund knallt die Treppe runter, geht halt immer das Gewicht komplett nach vorne, knallt in die Gelenke rein und in die Hörbesäule und das ist halt schon das erste, was meistens schon nicht kontrolliert und langsam abläuft, sondern viel zu schnell. dann im schlimmsten Falle ist noch ein rutschiges Treppenhaus, die Hunde rutschen ständig weg, wenn sie die Kurve drehen. Das ist, glaube ich, schon eine der größten Baustellen. Auch Treppe hochlaufen sollte langsam passieren und nicht schnell. Da sind halt die meisten auch ich lasse den Leine ab, lasse den einfach nach oben flitzen. Klar ist darunter vielleicht warm gelaufen, aber auch da können halt viele Verletzungen entstehen. Dann natürlich das klassische Rein-Raus ins Auto. Also, dass man den Hund rein und raus springen lässt. ⁓ Reinspringen ist meistens gar nicht so schlimm, weil meistens landet der Hund noch auf recht weichem Boden. Aber tatsächlich gerade das Rausspringen ist halt immer, wahrscheinlich meistens nach einer Ruhephase, weil wir müssen ja erstmal irgendwo hinfahren. Dann lassen wir den Hund rausspringen auf einer kalten Muskulatur, auf kalten Gelenken sozusagen. Also die Gelenke haben noch keine Gelenkschmiere gebildet, weil das passiert erst in Bewegung. können gar nicht vernünftig, sage ich mal, abhofern, das was dann passiert. Und das ist mit einer der größten Themen, glaube ich, die passieren. Dann klassisch Ball und Stöckchen werfen. Absolutes No-Go. Ist halt ein Riesen-Verletzungsthema sowieso. Weil, wie oft hat man das jetzt dann doch schon mal gehört, gesehen, Stöckchen hängen hier irgendwo den Kiefer entlang, hängen hinten und wieder raus. oder der Ball bleibt stecken im Hals. Also nicht nur das, was dann noch dazu kommt, sondern auch diese reinen Startstoppbewegungen sind für Hunde oder bzw. für die Gelenke des Hundes totales Gift. gerade wer das so exzessiv macht mit dem Hund, wenn er den mal einmal, zweimal wirft, mein Gott. Aber das sind so Sachen einfach lassen. Also diese ganzen abrupten Startstoppbewegungen sind für die Hunde gerade, weil sie meistens nicht so aufgewärmt werden. das größte Problem. Und dann kommen wir halt zum Warm-Up. Also das ist halt das, was ich schon meinte. Die Hunde machen halt sehr viel Sport im Alltag, den wir gar nicht so als Sport empfinden. Aber teilweise rennen die Marathonen eigentlich mehr oder weniger, wenn wir die auf die Hundewiese schütteln lassen und da blitzen lassen. Und das passiert halt meistens eher noch nicht vernünftig aufgewärmt. Weil vielleicht ist die Hundewiese gegenüber. Dann laufe ich nur einfach schnell rüber und dann war es ungefähr 30 bis eine Minute. Felix Tierwelt: Hmm. Sophie: aufwärmen und lasst den Hund dann halt flitzen. Und das ist halt das Problem. Und die Hunde bemerken das meistens erst, wenn sie dann wieder zur Ruhe kommen zu Hause, weil dann fängt es an weh zu tun. Das Adrenalin macht halt schon viel. Die Endorphine, die im Körper ausgeschüttet werden, die überdecken einfach den Schmerz. Felix Tierwelt: finde ich schon Wahnsinn. Also das sind schon viele Sachen, du gesagt hast, auch Treppe runter, Treppe hoch, Auto rein, geht eigentlich noch, Auto raus, aufgrund von der Ruhephase. Das mit dem Stöckchen, das habe ich nicht ganz verstanden, bedeutet, die Verletzungsgefahr ist da, dass der Hund zum Beispiel, wie nennt man das, irgendwo dagegen kommt und dann in Bezug auf den Kiefer oder wie genau meinst du das, in Bezug auf Stöckchen holen oder weiß Gott was? Sophie: Mhm. Mhm. Mhm. Ja, also erstmal abrobte Start-Stop-Bewegungen beim Stöckchen holen, also das zum einen. Und dann ist es leider tatsächlich auch so, dass sich viele Hunde verletzen, weil der Stock vielleicht, wenn er geworfen wird, im Boden stecken bleibt und der Hund hinläuft und sich den Stock mehr oder weniger einmal irgendwo reinrammt sozusagen. Oder der hängen bleibt oder ein Teil vom Stock auch. Sagt ich mal, sind es auch Holzsplitter oder so, die sich dann im Kiefer verhaken, in den Zehen irgendwo hinbleiben und wirklich krasse Verletzungen auch verursachen können. Also, ja, das ist schon ein sehr hohes Verletzungsrisiko mit solchen Stöckchen. Wo ich wiederum nicht so ein Problem hätte, zum Beispiel, wenn man im Sommer den Hund ins Wasser schmeißt. Also, da kann ein Ball reingeworfen werden, ich gar keinen Schmerzwirt oder einen Stock. Weil das ist ja, sage ich mal, sehr gelenkschonend und ein super Gelenktraining. Felix Tierwelt: In Sophie: Also... Felix Tierwelt: Das wäre nämlich meine nächste Frage schon gewesen. Das ist sehr geil. Bedeutet ja im Endeffekt als Alternative gegenüber einem Stöckchen vielleicht ein Ball oder was anderes, aber halt dann nicht übertreiben. Also nicht zu viel dieses mit dem Start Stopp und sonstiges, sondern ein paar mal ist in Ordnung, aber jetzt nicht wirklich ins Exzessive übergehen oder was ist so deine Empfehlung hierbei? Sophie: Mhm. Mhm. Mhm. Also erstmal ist die Empfehlung immer ein Warm-Up zu machen, da wir auch noch drauf eingehen. Und dann vor allen Dingen, sag ich mal, vielleicht ein Suchspiel zu machen oder den Ball verstecken, den Stock verstecken. Ihr wirklich, sag ich mal, kontrollierte und langsame Bewegungen mit dem Hund auszuführen und vielleicht auch bisschen Kopparbeit noch zu integrieren als das, sag ich mal, ja, Start-Stop. und es immer einfach und viele sagen, ja aber der Hund liebt den Ball, ja aber der liebt den Ball auch noch, wenn man den versteckt und den nicht wirft. Also da gibt es schon auch noch Möglichkeiten. Felix Tierwelt: Ich verstehe dich da. Im Endeffekt ist es auch logisch. Es ist ja so, wie wenn ich mich ins Auto reinsetze und gebe direkt Vollgas, ihm deinen Motor irgendwann, ich sag mal nach 10-20.000 Kilometer, das sagt auch LGBT, oder wenn man laufen geht, tut man sich ja normalerweise auch aufwerben. Also ich finde das schon sehr, gut. Du hast es schon ein bisschen so angeflunkert, das finde ich richtig geil. Wir haben jetzt ein bisschen über die Fehler gesprochen, wo man achtgeben muss, was den Alltag angeht mit allem Drum und Dran. Sophie: Mhm. Hm. Vielen Felix Tierwelt: Lass uns jetzt bisschen Mehrwert und Tipps raushauen. Wie ist es jetzt nochmal genau mit dem Warm-Up? Was kann man da machen, damit der Vierbeiner langsam warm glüht, bevor er Bällchen holen darf? Wie sieht es aus? Sophie: Mhm. Mhm. Ja, genau, also da gibt es auch von, bis und Studien und wie lange überhaupt und sowieso. Also man muss natürlich immer gucken, wie alt ist mein Hund, was für ein Fitnesslevel hat mein Hund. Ist das sowieso ein Hund, den ich sehr viel beschäftige und so dann und die Muskulatur, sag ich mal, sich auch schneller erwärmt, sag ich mal in dem Sinne, weil der sowieso grundsätzlich fit ist. ist dann immer die Frage, man sollte so ein Roundabout, so ein 10 Minuten Warm-Up ist schon eine gute Zeit, bevor man den Hund von alleine lässt. Es geht eher darum, dass man an der Leine den Hund führt, Schritt läuft, vielleicht auch mal Richtungswechsel einbaut, vielleicht mal paar Schlangenlinien einbaut oder mit dem den Kreis läuft. Also dass man einfach erst mal versucht, bisschen unterschiedliche Bewegungen, aber langsame und kontrollierte Bewegungen auszuführen und dann sowas wie unterschiedliche Untergründe. Also guckt mal, gibt es für Möglichkeiten? Haben wir nun den Fußweg? Gibt es Rasen? Gibt es vielleicht Sandwege, Schotterpiste oder kann ich mal so bisschen abseits der Wege laufen ins Unterholz? Das sind zum Beispiel so Sachen, die würde ich einfach integrieren, bevor ich den Hund von alleine lasse und der selber irgendwie stürmern kann oder mit anderen Hunden spielen darf. Oder halt, sag ich mal, dann ins Sportliche übergehen soll, mit Joggen, Fahrradfahren ist zum Beispiel auch so das Klassische, was halt oft leider auch nicht gut auftrainiert ist in dem Sinne, weil die Hunde sofort ans Fahrrad und los geht. Und meisten Hunde fangen dann halt schon an zu traben oder zu galoppieren und das ist halt im kalten Zustand immer nicht gut. Deswegen auch da würde man halt im besten Falle so eine Phase von zehn Minuten einhalten. wo es dann erstmal vielleicht die Geschäfte erledigen kann. Alles in Ruhe und dann ist der Körper auch bereit für mehr sportliche Aktivität. Felix Tierwelt: Finde ich richtig gut, weil mir ist gerade das auch eingefallen. Weil im Endeffekt macht man sich immer warm. Ich hab nämlich auch eine Podcast-Folge gedreht. In dem Falle mit einer, die macht so Langdistanze, also auch so Iron Man und so richtig krasse Sachen in dem Falle. Und die hat immer gesagt, in dem Falle, im Endeffekt, sie zieht sich schon an und ihre Hündin will schon los, gefühlt. Und da sind wir wieder bei dem Punkt. Vielleicht erst mal so bisschen klein starten. Ich werde ihr das auch dann schreiben in dem Falle. Sophie: Hm? Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Das ist vielleicht gar nicht so verkehrt, weil das im Endeffekt, wir Menschen machen es ja genauso. Und das mit dem Fahrradfahren ist ja im Endeffekt auch wieder so ein Fehler, so ein Alltagsfehler, dass man einfach drauf los und gibt ihm. Und selber, beim Fahrradfahren muss ich sagen, mache ich mich nicht warm, außer wenn es halt länger geht. Aber wir Menschen, das ist ja eine ganz andere Sache. Und das ist schon sehr, spannend. Man muss es ja auch nicht übertreiben, aber generell so bisschen aufwärmen. Schade, nee, das ist ja wie bei uns Menschen halt auch. Sophie: Mhm. Ja. Total, ja. Felix Tierwelt: Gibt es denn noch andere Übungen aus deiner Erfahrung heraus, die jetzt Hunden helfen langfristig einfach gesund zu bleiben, die Gelenke vielleicht zu unterstützen oder zu stärken? Gibt es da bestimmte Sachen? Sophie: Mhm. Ja voll, da gibt es ja ein ganzes großes Portfolio an Übungen, die man so machen kann. Das ist natürlich immer abgestimmt darauf, wo der Hund vielleicht eine Schwäche zeigt oder wo man einfach schon sagen kann, so das wäre ganz gut, wenn man da rangeht. Grundsätzlich kann man aber schon sagen, am wichtigsten ist eigentlich die Hinterhand zu trainieren und den Rücken stabil zu halten und da kann man Zum einen so was machen, also grundsätzlich ist Schritt gehen, also wenn man das auch mal länger durchziehen möchte. Ich weiß, das ist für die Menschen auch immer sehr schwer, weil wir langsam laufen auch nicht so gut finden meistens in unserem Alltag. Ist aber ein super gutes Muskelaufbautraining. Also wenn man mal so 20 Minuten Schritt läuft, kontrollierte Bewegung, wäre das zum Beispiel auch eine gute Möglichkeit, Muskulatur aufzubauen. Dann natürlich, sag ich mal, rückwärts gehen. Also auch Hunde können rückwärts gehen. super schwer für die meistens, weil ungewohnte Bewegungen, das kann man auf jeden Fall gut machen und ich würde immer schauen, dass man, ja, wenn man die Möglichkeit hat, ein bisschen bergauf zu laufen, bergab zu laufen, sowas halt versuchen in die Spaziergänge auch zu integrieren. Ich würde immer schauen, was habe ich denn so links und rechts der Wege, wo kann ich meine Hunde mal rumschicken, dass der Slalom läuft oder eine Acht läuft, ⁓ Baum schicken, ⁓ den Fahrradständer schicken. Durch den Fahrradständer schleusen, sowas würde ich auf jeden Fall versuchen, einfach einzubinden. Oder halt wirklich auch abseits der Wege mal zu laufen. Also wenn die Möglichkeit besteht, mal in den Wald zu gehen und da mal über Stock und Stein zu gehen. Das ist ganz, ganz viel. Also ich mache das super viel mit meinen Patienten, dass ich die über Sachen rübersteigen lasse. Und da geht es halt wirklich ums Rübersteigen und nicht ums Hüpfen oder Springen. und auch schon gar nicht, ⁓ es schnell zu machen. auch das ist natürlich was. Merken wir vielleicht auch selber, wenn wir mal bisschen abseits der Wege laufen, wir heben unsere Beine nämlich auch nicht mehr so gut an und stolpern halt schnell, wenn es uneben wird. Und das liegt halt daran, dass wir einfach gewohnt sind, auf ebener Fläche zu laufen und die Runde halt auch, weil die laufen ja neben uns. Und die werden halt dann auch faul und heben ihre Beine nicht mehr vernünftig an. Und spätestens im Alter haben wir dann das Zehenschleifen und die Problematiken vor allen Dingen Hüfte und Schulter, weil das sind die ersten Gelenke, die dann nicht mehr durchbewegt werden. Felix Tierwelt: Das schon das, was so viel bei der Hand haben wir Menschen auch. Das ist schon ganz lustig. Aber ich finde... Sophie: Man kann doch vieles adaptieren, aber was so Schmerzen angeht, zeigen sie sie doch halt anders. Felix Tierwelt: Ja gut. Da sind sie wieder anders. Aber das finde ich schon gut. Also im Endeffekt, das Motto lautet von der Folge hier, schnapp dir deinen Hund und lauf rückwärts. Oder trainier das mal. Ich glaube, das ist ganz interessant. In Zukunft sehen wir nur noch die Leute rückwärts laufen mit dem Hund. Das ist schon, wieso nicht, einfach mal ausprobieren. Also ich finde das auch immer interessant. von, ich weiß nicht, wo das war. Das ist zwar jetzt ganz anderes Thema, aber dieses Barfußlaufen auch. Das ist voll spannend, weil das tut so gut. Sophie: Genau. Sehr gut. Würde ich feiern. voll. Felix Tierwelt: Das ist zwar erstmal die Hölle auf Erden, muss man sagen, aber diese verschiedenen Untergründe und sowas, das ist schon. Im Endeffekt ist das wahre dran. Wir Menschen sind voll geworden und unsere Hunde passen sich halt an und da muss man halt ein bisschen trainieren. Und trainieren ist ja wie mit überall, wenn man irgendwo Muskeln haben will, da muss man auch was machen und das gehört halt immer dazu. Weil wir es vorhin schon hatten, bezüglich der Ernährung. Gibt es denn irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel, irgendwelche Sophie: Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Nährstoffe, die man unbedingt geben muss oder was ist denn deine Meinung dazu, man dir erst dann, wenn der Firbeiner was hat oder was ist denn deine Erfahrung, was das angeht? Sophie: Mhm. Also bei mir kriegt fast jeder was mit auf den Zettel. Weil meistens, sag ich mal, das normale Futter das ja gar nicht abdeckt so sehr. Was natürlich, sag ich mal, für Knochen, Gelenke, Muskulatur, Sehbänder wichtig ist. Aber tatsächlich kann man das auch wieder nicht pauschal sagen, weil jeder Hund braucht was anderes. Wir haben natürlich super viele Allergiker mittlerweile. Die können einfach gar nicht so wirklich was ab. Da ist es dann vielleicht nur ein Kollagen oder so was man nimmt. Aber auch da bin ich halt super vorsichtig mit so was. Pauschal kann man halt gar nichts eigentlich so richtig sagen, was jetzt wichtig ist. Es gibt natürlich Hunde, die ja vielleicht auch eher noch eine Nerventhematik dazu haben. Da kommen dann natürlich sowas wie B12, Omega 3 mit rein. Das sind dann so Sachen, da muss man dann wirklich explizit schauen, was kickt der Hund schon? Was kriegt er überhaupt zu fressen? Was für Nahrungsergänzungsmittel haben die vielleicht auch schon? Und was kann man verbessern? Wovon ich überhaupt kein Fan bin, sind diese ganzen Nahrungsergänzungsmittel, die ein tolles Marketing machen und ein Riesen-Marketingversprechen dahinter haben und letztendlich auch nicht studienbasiert sind, nicht mit Tierärzten entwickelt worden sind und die sehr, sehr viel drin haben. Und da muss ich leider immer sagen, weniger ist einfach mehr. Wir tun unseren Hunden damit halt überhaupt keinen Gefallen. Meistens ist es sogar eher eine Riesenquelle für Unverträglichkeiten und Allergie, wenn da so viele Inhaltsstoffe drin sind, weil das hat halt meistens überhaupt gar keine Wirkung. Und ist dann leider rausgeschmutzendes Geld und da würde ich mir immer, ja, vom Experten sozusagen dann auch geben lassen. Aber wie gesagt, das ist dann super individuell auf den Patienten abgestimmt. Im Großen und Ganzen will ich aber schon sagen, finde ich das total sinnvoll, was zu ergänzen, weil es wie gesagt meistens so nicht abgedeckt ist mit der normalen Ernährung. Und dementsprechend kann man da vieles noch ein bisschen verbessern. Und ich habe auch die ein oder andere Patienten, dann wirklich damit auch nochmal einen Schritt besser geworden sind. Also das auf jeden Fall. Und präventiv was zu machen, ich immer richtig. Definitiv. Felix Tierwelt: Find ich echt gut, was du da ansprichst, weil im Endeffekt, hatte auch wieder eine lustige Geschichte. Eine Klientin von mir oder eine Interessentin, die zu mir kam wegen Zusammenarbeit und so was und dann gesagt hat, ja, aber mein Futter deckt ja alles ab. Ich hab das extra bekommen, weil das wichtig ist für die Gelenke. Da guckst du dir mal die Zusammensetzung an, das kannst du der Pfeife rauchen. Das ist nur Marketing. Und ich bin auch kein Fan davon, von diesen Gemischtöpfen, alles mögliche rein. MSM, Kollagen, grüne Lippmuschel, Teufelskralle, blablabla. Sophie: Mhm. Ja, voll. Felix Tierwelt: Und am Ende weiß er eigentlich mal, was da hinten dran steht, weil da so viel Zeug ist und man muss es sagen, das weiß ich auch nur, weil ich halt in dem Segment unterwegs bin und dementsprechend auch eigene Produkte rausbringen möchte oder ich habe ja ein eigenes Zeug herausgebracht, das sieht man ja auch im Hintergrund. Das Problem ist, du hast keine Deklarationspflicht. Bedeutet, du musst nicht haargenau angeben, wie viel von was drin ist und da kannst du halt wirklich im Endeffekt Mischmasch machen. Bedeutet, von den günstigen Sachen packe ich ganz viel rein und von den teuren Sachen Sophie: Ja. Mhm. Ja. Mhm. Ja. Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: MSM zum Beispiel ist ja brutal teuer, der grünen Lippmuschel. Wenn du richtig die holst aus Australien, ich, kommen sie oder Neuseeland teilweise auch. Die sind ja arschteuer. Und dann gibt es natürlich die Möglichkeiten, das günstige. Sagen wir mal Hagebutte und Co. Genau. Oder Bierhefe. Bierhefe kriegst du überall hin und her geschissen gefühlt. Und das ist halt zum Punkt, da wird getrickst ohne Ende. Sophie: Na, sei langt her. paar Füllstoffe reinzupacken. Felix Tierwelt: und nicht zur Gesundheit von den Vierbeinern. Und das, was du angesprochen hast, das sehe ich ganz, ganz wichtig. da kann man viel machen mit Omega-3. Und auch bei Erlägegern. Dann muss man halt sich was raussuchen, was halt jetzt gerade nicht das Lachsöle ist, sondern eher guckt man mal Richtung Hanföl oder weiß Gott was, aber da muss man sich halt damit auseinandersetzen, weil das will ich mir einfach betonen, es gibt kein Futter, was alles abdeckt. Das gibt es nicht. Jeder Hund ist anders und man muss halt da Sophie: Ihr wart mir sehr. Mh. Näh in Feuer. Felix Tierwelt: Anderweite gucken, was ist wirklich Sinn der Sache oder halt auch diese Werbeversprechen, da fasse ich mir manchmal auch an den Kopf, kriege ich irgendwelche Sachen zugeschickt oder halt, ja, das ist Social Media geschuldet. Ja, diese Snacks, kannst du nicht mal die bewerben oder sonst was und ich gucke mir das nur an, was steht drin? Müssen wir wieder auf das Thema mit den Zählen zurückkommen. Ja, das macht den Zahnstein weg. Und ich denke mir so, wen wollt ihr verkackeiern? Zahnstein ist super harter Plak, der geht nicht weg, außer man muss Sophie: Mhm. Ja. Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Man halt manuell wegmachen. Und eure Zahn-Snacks, bleiben irgendwo hängen und dann wieder für scheiße Sorgen, für Plack und weiß Gott was. Und man muss ehrlich sagen, die Leute werden halt heutzutage regelrecht verarscht. Das sage ich auch immer wieder. 80 Prozent auf dem Markt, egal ob es Futter ist, Pflegeprodukte, Zusatzprodukte oder weiß Gott was für Hunde. Sophie: Mhm. ist so, ja, mhm, mhm. Und wahnsinnig teuer auch einfach teilweise, wo es mir dann auch schon fast leid tut, dass die Leute dann das kaufen und ich denk so, nee, da ist halt nix dabei, was hilft. Felix Tierwelt: Ich sag immer so. Mh. Das Problem ist halt, ich sehe das schon so, dass Qualität seinen Preis hat, weil gewisse Sachen, wenn du einen gewissen Preis dafür zahlst, ist es meistens schon bisschen besser. Aber nicht immer. Man muss halt wirklich da ins Kleingedruckte gucken. Wer steckt dahinter? Wer macht das? Was ist wirklich drin? Teilweise einfach sich damit beschäftigen, weil am Preis kann man schon erkennen, muss ich zumindest sagen, weil wer billig kauft, der weiß ganz genau, die Zusatzstoffe, oder nicht Zusatzstoffe, das klingt auch blöd. Sophie: Mhm. Mhm. Ja. Felix Tierwelt: die Zugaben, die Zusammensetzung oder die Inhaltsstoffe an sich, das kann nicht wahnsinnig hochwertig sein, wenn das schon brutal günstig ist. Das muss man einfach dazu gestehen. Das ist halt wie bei uns Menschen auch. Man sucht halt die Nadel im Heuhaufen und das ist halt die Schwere. Und wenn man dann noch ansetzt und versucht, möglichst günstig daran zu gehen, das ist jetzt, ich sag mal so, gesunder Menschenverstand und die Kirche ein bisschen im Dorf lassen oder ein bisschen nachgucken, jeder für sein Geldbeutel, das schadet nie. Aber das ist Sophie: Mhm. Total, ja. Mhm. Netfor. Felix Tierwelt: Das ist heutzutage echt schwer. Das mit zum Thema Nahrungsergänzungsmittel oder Ernährung per se. Es ist ja ⁓ ein riesiges Thema. Ich glaube, da könnten wir noch stundenlang. Sophie: Ja. Da kann man eine eigene Folge drüber drehen. Felix Tierwelt: Genau, da war die ganz stumpfe Frage. Wann sollte man überhaupt zu dir zum Beispiel kommen als Tierphysiotherapie? Wann macht das Sinn oder wann sollte man da hingehen? Kriegt man dann ein Rezept vom Tierarzt oder wann macht das Sinn? Sophie: Es gibt auch Tierärzte, sagen, mal zur Physio erst mal, bevor wir die große Diagnostik fahren. Das gibt es natürlich auch. Ich habe aber mittlerweile auch viele, die, bevor sie zum Tierarzt gehen, erst mal zu mir kommen. Weil sie vermuten, dass es eher vom Bewegungsapparat kommt. Wenn man nicht den Orthopäden gleich an Hand hat, oder die guten Orthopäden sind gerade in Hamburg auch sehr gut ausgelastet. Dementsprechend kriegt man auch nicht so schnell einen Termin vielleicht auch. Also klar, wenn man halt irgendwas bemerkt, der Hund läuft irgendwie nicht rund, da ist irgendwas, was zwackt, dann ist das natürlich klar, dass man sich das schon mal angucken kann. Das ist gar keine Frage. Wenn mein Hund jetzt aber so weit gesund ist und ich jetzt nicht das Gefühl habe, dass da irgendwas ist groß, dann macht das einfach Sinn, mal so einen jährlichen Checkup zu machen oder auch halbjährlich, dass man einfach einmal alles sich anschaut, weil oft, wie gesagt, die kleinen Vivi-Chirren werden oft gerne versteckt und da kann man halt schon mal ansetzen. dann auf jeden Fall auch vor und nach Operationen, also wenn jetzt eine Operation ansteht wie Kreuzbandrist oder ähnliches, dann ist es schon sinnvoll, auch den Hund, bevor er diese OP hat, darauf vorzubereiten, d.h. die Skolatur aufzubauen. zu stärken, bestimmte Schonhaltung aufzubrechen, dass die gar nicht so, oder dann noch schlimmer werden nach der OP. Und auf jeden Fall nach der OP zum Physiogen. Weil das ist halt genau das, was auch leider oft immer noch zu wenig gemacht wird und auch von den Tierärzten leider zu wenig gesagt wird oder unterschätzt wird, dass man, sag ich mal, im besten Falle, ja... Schon in der ersten Woche, wenn es dem Hund gut geht, sollte man eigentlich schon Termin beim Physio haben. Je nachdem, was dann operiert wurde natürlich. Aber das sind schon, da sollte man jetzt nicht erst zwei, drei Wochen vergehen lassen. Weil man kann schon mit den Strukturen anfangen, die jetzt nicht operiert worden sind zum Beispiel. Und das wird halt oft leider nicht gemacht. Und dann kommen die Hunde teilweise erst nach einem Monat oder so zu einem Da ist dann auch schon viel Zeit vergangen. Der Hund hat schon extreme Schuhnehaltung Fehlhaltung angenommen. Weil das operierte Bein nicht gerne belastet wird. Da muss man viel früher ansetzen. Ob wieder da, z.B. jeder, der operiert wird am Knie oder so, da steht am nächsten Tag der Physio am Bett und sagt, jetzt machen wir Physio. Und das sind natürlich jetzt auch nicht gleich die Hammerübungen, die man da macht, sondern das sind natürlich erst mal Massagen, Dehnungen vielleicht von anderen Strukturen, passive Bewegungsübungen, aber nicht, sag ich mal, das volle Programm jetzt. Und das ist, ich, das, halt auch immer noch mal damit reinspielt, wo man gucken sollte. Ja, und natürlich alles, was chronische Erkrankungen sind, die sieht man halt regelmäßig. da ist es natürlich immer die Frage und immer ein Commitment mit dem Besitzer. Wie viel schaffst du? Was brauchst du an Unterstützung von mir? Weil da gibt es gute und schlechte Phasen. im besten Falle versucht man natürlich die Phase zu verlängern, wo es gut läuft. Aber das kann man auch manchmal nicht so wirklich gut beeinflussen. Felix Tierwelt: Ich verstehe dich schon. Im Endeffekt, ich kenn's ja auch, ich wurde mal operiert am Abend, dann hat man halt die Krankengymnastik, dass man wieder reinkommt. Und das ist halt schon wichtig, das ist ja wie nach Antibiotikum. Du hast erstmal die ganzen schönen Darmbakterien vernichtet, sondern musst dann auch wieder erstmal mit Prä- und Probiotika aufbauen, das Ganze. Das ist schon sehr, wichtig und generell halt damit nicht zu spaßen. Wie läuft denn das eigentlich bei dir ab? Sophie: Genau. Ja. Mhm. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Wie geht es normalerweise so sein Lauf? Also kommt man da einfach bei dir vorbei und das wird schon? Oder ruft man bei dir an? Oder wie ist es denn normalerweise? Also wie können dich die Leute, zum Beispiel gerade zuschauen und zuhören, überhaupt kontaktieren? Was ist dir am liebsten? mal raus. Sophie: Also ich habe natürlich viele Wege sozusagen, wo man mich erreichen kann. klar, auf der Webseite kann man sich einen Online-Termin buchen, das ist natürlich überhaupt kein Problem. Das geht natürlich sehr fix. Da kann man auch einen Check-up-Termin machen, wenn man sich sicher ist, dass der Hund nicht groß irgendwas hat. Dann kann man einen Check-up buchen, das sind dann kürzere Termine, wo wirklich einmal nur geguckt wird. da irgendwas oder müssen wir da genauer gucken oder ist wirklich alles gut? Ja, Online-Termine buchen ist gar kein Problem. Man kann mich bei WhatsApp anrufen, kann mich bei Signal kontaktieren. Generell anrufen geht natürlich, E-Mail geht. Da sind, sag ich mal, alle Kanäle offen, sozusagen Instagram, Facebook. Das sind, sag ich mal, die Gängen, Möglichkeiten, mich zu erreichen. Und es ist eigentlich, sag ich mal, also in dem Sinne, dass jetzt Laufkundschaft... Ich habe ab und zu Leute, die dann in der Praxis vorbei kommen, aber dadurch, dass ich mit Terminen arbeite, ist das meist nicht möglich, die dann kurz mal zwischenzuschieben oder zu sagen, kommen in einer halben Stunde wieder oder so. Das ist meistens bei mir sehr durchgetaktet und deswegen vergebe ich immer Termine. Und alles, was jetzt akut ist, da sowieso bitte mal anrufen, weil da muss man dann gucken, dass man vielleicht... dass die noch runterkriegt. Felix Tierwelt: Und vor allem, muss es ja dazu sagen, dass hast du ja vorhin schon erwähnt, du besitzt ja in Hamburg mit einer Praxis. Also wenn jemand sich gerade angesprochen fühlt und wohnt in Österreich oder weiß Gott wo. Sophie: Ja. Da muss er halt mal bisschen fahren. Felix Tierwelt: Entweder das oder vor Ort gucken, das ist jedem immer selber überlassen. Man kann natürlich das auch gut verbinden mit einem schönen Urlaub in Hamburg. Ich sage immer so, gut aufpassen, Wetter mit einplanen oder gute Kleidung mit einplanen, weil es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Auch die Elbphänomene kann man sich anschauen oder weiß Gott was, alles Mögliche. Jetzt schweife ich schon wieder viel zu sehr ab, aber ich glaube, jeder weiß, was gemeint ist. Genau, richtig. Sophie: Mhm. Mhm. Ein kleiner Tour Guide noch. Felix Tierwelt: Ich werde auf jeden Fall unter dem Video oder generell überall in der Beschreibung mal deine Kontaktdaten verlinken. Also wenn man sich angesprochen fühlt, hat gerade Fragen oder braucht wirklich deine Hilfe, dann kann man sich da dementsprechend dann auch bei dir rühren. Wir haben jetzt ganz viel geplaudert, also vielen Dank, dass du die Zeit nimmst. Also ich habe ja mitbekommen, wir nehmen das jetzt hier auch gerade am späten Abend auf. Da wie gesagt, vielen Dank, dass du die Zeit nimmst. Wie geht es jetzt denn bei dir überhaupt in der Zukunft weiter? Bleibt alles Wie beim Alten? Gibt es geheime Projekte? Arbeitest du auf irgendwas hin? Ich weiß es ja nicht. Darfst du da was verraten oder wie sieht es da aus? Sophie: Also es gibt natürlich unendlich viele Projekte, zu wenig Zeit in meinem Leben auf jeden Fall dafür. ja, es ist auf jeden Fall noch bisschen was geplant dieses Jahr. Da kommen auf jeden Fall noch so die ein oder anderen größeren und kleineren Überraschungen, ich mal sagen. ja, es darf natürlich nur noch, sag ich mal, mehr werden in dem Sinne, dass man noch mehr Leute abholt zum Thema Schmerz und mehr Bewegungsapparat. Ich biete hier in Hamburg auch so Physio-Walks zum Beispiel an, dass ich mit den Leuten rausgehe und denen zeige, was sie auf ihrem Gassi-Gang vielleicht nutzen können, ⁓ das halt, sag ich mal, mehr in den Alltag zu integrieren, weil ich weiß ja auch, ich hab ja auch wenig Zeit, also andere Leute haben auch sehr wenig Zeit und was man alles, sag ich mal, schon verbinden kann, auch an mit Physio-Übungen. Das ist natürlich auch etwas, definitiv immer Vorrang hat sozusagen. Ich versuche da schon den Leuten das auch immer wieder anders beizubringen. Da gibt es sicherlich auch noch mal die eine oder andere Form von Walk, die ich anbieten werde. Ich bin da noch in Gesprächen mit mit jemandem, die sich hauptsächlich ⁓ Yoga kümmert. bin auch mit einer Tierfotografin ab und zu unterwegs, die dann auch wiederum da auch ihre Fotos von den Tieren macht. Das ist auch ganz cool. ja, da sind auf jeden Fall noch viele Ideen. Mal schauen, es darf alles weiter wachsen. Felix Tierwelt: Ich sehe schon, das wird sehr spannend bei dir mit deinen Überraschungen. bin auch schon gespannt, was da so kommen wird. Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Grundlegend, vielleicht hast du es schon mitbekommen oder auch nicht, am Ende von jeder Folge hat immer mein Gast das letzte Board. Das gehört natürlich dir. Wenn du jetzt einem Hundebesitzer einen einzigen Tipp geben dürftest, damit seine Fellradketes bisschen möglichst lange gesund und schmerzfrei bleibt, Sophie: Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Welcher wäre denn das? Sophie: Das wäre auf jeden Fall, lerne deinen Hund kennen und lesen vor allen Dingen und hör immer auf dein Bauchgefühl. Weil das ist meistens das, was einem immer sagt, wie es dem Hund eigentlich geht. Und man nicht da meistens sehr richtig. Felix Tierwelt: Hört sich Supi an, finde ich richtig klasse. Danke für das Schlusswort, danke für deine Zeit. Ansonsten allen anderen hoffe ich, dass es Spaß gemacht hat zuzuhören, zuzuschauen. Schreibt gerne einen Kommentar oder Daumen hoch oder weiß Gott was alles möglich ist, oder draußen. Ich wünsche auch weiterhin für alle Spaß mit den anderen Folgen und ich würde sagen, bis demnächst mal wieder. Tschüss! Sophie: Sehr gerne. Ja, bis denn! Tschüss!