Latest / Drakenhofs Mythen / Nachwirkungen des Chaos Der Sturm des Chaos Teil 6
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- 0:01Der Sturm des Chaos ist vorbei, doch das Imperium steht näher am
- 0:06Abgrund als je zuvor. Während Sigmars Kirche sich
- 0:10spaltet, Hexenjäger durch die Straßen ziehen und ganze
- 0:14Provinzen in Ruinen Versinken, erwachen Vampire Tiermenschen,
- 0:19schmieden apokalyptische Rituale und uralte Negromanten kehren
- 0:24zurück. Dies ist keine Zeit des
- 0:27Friedens, dies. Ist der Beginn eines neuen
- 0:31unsichtbaren Krieges um die Seele der Menschheit willkommen?
- 0:36Abenteurer Wir haben im letzten Video die letzte Schlacht um
- 0:41Mittenheim behandelt und die ersten Nachwirkungen des Sturmes
- 0:45Chaos doch wie war die Lage in der restlichen Welt?
- 0:49Lasst uns dies nun im letzten Video dieser Reihe betrachten.
- 1:08Esmer III, der amtierende Großtheogundist des Sigmakults,
- 1:13hatte nach den Wirren des Sturms des Chaos nicht den Mut oder die
- 1:16macht, sich der neuen Realität zu stellen.
- 1:20Anstatt im Zentrum von Altdorf zu verbleiben und seine Kirche
- 1:24durch die Krise zu führen, floh er nach Marienburg.
- 1:28Diese Flucht zeigte bereits, wie schwach seine Stellung
- 1:31tatsächlich geworden war innerhalb des Sigma Klerus.
- 1:35Gab es nur noch wenige echte Unterstützung für ihn?
- 1:38Viele Priester und Lektoren betrachteten ihn als Mann der
- 1:42Stunde, der von den Ereignissen überrollt und von der Rückmarh
- 1:46Volkmar des Grimmigen praktisch entmachtet worden war.
- 1:50Dennoch klammerte sich Esmer an seinen Titel, erklärte weiterhin
- 1:54trotzig, er sei der einzig rechtmäßige Großtheogonist und
- 1:59wandte sich in Predigten und Schriften gegen Volkmar.
- 2:03Aus der sicheren Ferne Marienburgs, versuchte er
- 2:06Einfluß zu bewahren, doch seine Worte wirkten mehr wie das
- 2:10nachhallen einer gescheiterten Amtszeit als wie die Stimme
- 2:14eines wahren Geistlichen Führers.
- 2:18Volkmar der Grimmige, kehrte schließlich nach Altdorf zurück,
- 2:22gezeichnet von Gefangenschaft, Tod und Wundersamer Wiederkehr.
- 2:27Mit seiner Rückkehr verschob sich das Machtgefüge im
- 2:30Sigmakult endgültig. Volkmar übernahm das Kommando
- 2:34über die Templer Sigmars, eine streng organisierte Streitmacht
- 2:39aus Hexenjägern und Tempelrittern, die ursprünglich
- 2:43von Esmer gegründet worden waren, um Häresie zu verfolgen
- 2:47und Chaoshänger im Inneren des Reiches aufzuspüren.
- 2:51Unter Volkmar wandelten sich diese Templer von einem Werkzeug
- 2:55kirchlicher Machtpolitik zu einem fanatischen,
- 2:59allgegenwärtigen Inquisitionsapparat.
- 3:02Erstattete sie mit noch weitreichenderen Rechten aus,
- 3:05als ESMA es jemals gewagt hätte. Sie erhielten umfassende
- 3:10Vollmachten, überall im Imperium, Jagd auf verdeckte
- 3:13Diener der dunklen Götter zu machen, jeder Bürger, vom
- 3:17einfachen Bauern bis zum wohlhabenden Kaufmann, konnte
- 3:21unter Verdacht geraten, Verdächtige konnten verhört,
- 3:25Haus und Hof durchsucht und Kultzellen zerschlagen werden,
- 3:28ohne lange weltliche Instanzen durchlaufen zu müssen, die.
- 3:32Volkmar betrachtete diese Härte als notwendig.
- 3:35In seinen Augen lebten die Diener des Chaos wie Wölfe unter
- 3:39Schafen im Volk der Menschen, und nur die unerbittliche
- 3:42Wachsamkeit und Brutalität seiner Templer konnte
- 3:46verhindern, dass der Samen des Chaos erneut im Herzen des
- 3:50Imperiums Wurzeln schlug, während sich die Kirche neu
- 3:54ausrichtete, blieb die Lage in den nördlichen Provinzen düster
- 3:58und chaotisch, archons gewaltige Invasion hatte.
- 4:02Hatte Ostland, Hochland und Mittelland verheert 10 Tausende
- 4:06Menschen waren heimatlos, hatten ihren gesamten Besitz verloren
- 4:10und kämpften ums nackte Überleben.
- 4:13Selbst dort, wo der Krieg vorüber war, lagen Dörfer
- 4:17zerborsten, Bauernhöfe niedergebrannt und Städte schwer
- 4:21beschädigt. Die Menschen, die die Horden des
- 4:24Chaos mit eigenen Augen erlebt hatten, Dämonen, Mutanten,
- 4:29höllenmaschinen. Und das Grauen einer
- 4:31allumfassenden Verwüstung trugen seelische Narben, die sich nicht
- 4:36so leicht schließen ließen. Viele verlorenen Verstand oder
- 4:40Glitten in Fanatismus, Apathie oder Gewalt ab, andere warfen
- 4:46ihren Glauben an Sigma, Ulrik oder anderen Göttern weg.
- 4:50Überzeugt, dass nur noch die dunklen Götter wirklich macht
- 4:53hätten, in den Wäldern streiften Deserteure, verrohte Soldaten
- 4:58und entwurzelte Bauern umher, die.
- 5:00Die ihre Seelen und Loyalitäten an Chaosmächte verkauft hatten
- 5:05und nun als Räuber, banden, Kultisten oder Söldner ihr
- 5:08Unwesen trieben. Mittenheim war zwar gehalten
- 5:12worden, Archaans Hauptherr zerschlagen, dennoch war das
- 5:17nördliche Imperium nicht befriedet, überall in Ostland,
- 5:20Hochland und Mittenland gab es versprengte Chaostruppen,
- 5:24Herumirrende Tiermenschenherden, noskanische, Plünderer und
- 5:28mutierte Kreaturen und. Die aus den Ruinen Hervorkrochen
- 5:33Zundab, einst eine imperiale Siedlung, war vollständig zu
- 5:37einer scaven Enklave verkommen. Die Rattenmenschen hatten die
- 5:41alte Dampfmühle in einen widerwärtigen, unheiligen
- 5:45Brutkessel verwandelt, in dem neue Rattenbestien und ströse,
- 5:49Hybriden und warpstein verdorbene Kreaturen gezüchtet
- 5:53wurden. Breathkeep einst strategisch
- 5:56wichtige Festung. War nur noch eine hohle,
- 5:59geisterhafte Hülle in den dunklen Winkeln, verwitterten
- 6:03Kammern und eingestürzten Türmen hatten sich seltsame Bestien und
- 6:08verdrehte Ausgeburten eingenistet, Mutanten,
- 6:12Chaosbruten und allerlei entartete Geschöpfe.
- 6:16Zudem sammelten sich Krieger der dunklen Götter in den Ruinen,
- 6:20errichteten kleine, aber gefährliche Stützpunkte, von
- 6:24denen aus sie Überfälle auf das Umland organisierten, die.
- 6:29Boris Todbringer, der Kurfürst von Mittenland, konnte nach dem
- 6:33Sturm des Chaos nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
- 6:37Zu tief saß in ihm der Haß auf Kasrak, ein Auge den
- 6:42Tiermenschenhäuptling, der ihn über Jahre hinweg gedemütigt und
- 6:46sein Land verwüstet hatte. So führte Boris die weißen Wölfe
- 6:50seinen Orden schwerer Ritter und die restlichen kampffähigen
- 6:54Truppen Mittenlands nach Süden und Westen.
- 6:57Sein Ziel war es, irgendwo ein Zeichen von Kasraks Versteck
- 7:01oder seiner Herde zu finden. Er suchte nach Spuren in den
- 7:05Wäldern, nach Gerüchten bei Waldläufern und nach Hinweisen
- 7:10in den Aussagen Gefangener, doch Boris wusste, dass die Jagd nach
- 7:15Kasrak im Drakwald kein gewöhnlicher Feldzug war.
- 7:19Der Drakwald war ein Ort, an dem die Zivilisation seit
- 7:23Jahrhunderten kaum Fuß gefasst hatte.
- 7:25Ein Labyrinth aus uralten, düsteren Bäumen,
- 7:29Tiermenschenlagern Bestiennestern und vergessenen
- 7:32Ruinen. Jeder Schritt konnte einer zu
- 7:35viel sein, Boris ging daher vorsichtig vor, fanatisch in
- 7:40seinem Willen zur Rache, aber taktisch bedacht, denn er
- 7:44wusste, dass eine falsch angesetzte Offensive seine Reste
- 7:48an Streitkräften im Reich des Waldes für immer verschlingen
- 7:52könnte. Helmut Feuerbach, Kurfürst von
- 7:55Tallabeck Land, war einer jener Fürsten, die im Sturm des Chaos
- 8:00früh eine wichtige Rolle gespielt hatten.
- 8:02Er hatte gemeinsam mit Volkmar, dem Grimmigen an der Seite der
- 8:06Imperiellen Streitmächte gegen Archaon gekämpft, als dieser
- 8:10seine Invasion begann. Feuerbach war bei diesen frühen
- 8:14Kämpfen schwer eingebunden und hatte an der Seite von Volkmar
- 8:19den ersten Stoß gegen Archaon verursacht.
- 8:22Doch im Chaos der nachfolgenden Schlachten war er verschollen.
- 8:26Mit dem Ende des Feldzugs war klar, Feuerbach war nicht
- 8:30zurückgekehrt, er galt als tot oder verschollen und mit ihm
- 8:34verschwanden auch die Ritter des roten Schildes, seine
- 8:38persönliche Leibgarde, das Fehlen eines klaren Herrschers
- 8:42in Thalabeckland, hinterließ ein politisches Machtvakuum, das
- 8:46innere Unruhen, Erbstreitigkeiten und.
- 8:49Und die Gefahr chaotischer Einflüsse mit sich brachte.
- 8:53Gleichzeitig ging mit dem Verlust der Ritter des Roten
- 8:56Schildes eine erfahrene, schlagkräftige Eliteformation
- 8:59des Reiches verloren, während das Imperium mit seinen inneren
- 9:04und äußeren Verwüstungen Rang, rührte sich in der Dunkelheit
- 9:07eine ganz andere alte macht, die Vampire in den gruften,
- 9:13Nekropolen und verfluchten Schlössern der alten Welt.
- 9:17Erhoben sich auf einmal Vertreter aller bekannten
- 9:19Blutlinien, Negrarchen, Lamia, Blutrachen, Strigoi von
- 9:27Karsteins und andere. Viele dieser uralten Blutsauger
- 9:32waren zuvor in Lethargie, Schlaf oder Stasis verfallen gewesen,
- 9:37hatten über Jahrzehnte oder Jahrhunderte im Halbschlummer
- 9:41verharrt, nur im Nachbeben des Sturms inmitten von Chaos.
- 9:46Politischer Unsicherheit und geistlicher Spaltung erwachten
- 9:50sie wieder. Unter ihnen kursierte die
- 9:53Überzeugung, dass das sagenumwobene Zeitalter der 1000
- 9:57Throne bevorstehen könnte, eine Zeit, in der das Reich der
- 10:02Menschen geschwächt, zersplittert und reif zur
- 10:05Eroberung war, in der unzählige Vampire Anspruch auf Herrschaft
- 10:10erheben würden und in der die Macht der Untoten.
- 10:14Ins Unermeßliche wachsen könnte das, was für die Menschen nur
- 10:18als weiterer Schatten am Horizont erschien, war für die
- 10:22Vampire ein verheißungsvolles Omen.
- 10:26In den Wäldern des Imperiums, vor allem im Drackwald, rührten
- 10:30sich indes die Tiermenschen 2 besonders mächtige Bestienführer
- 10:35waren unter den verstreuten Herden aufgestiegen, der
- 10:38Schamane Ursla Krüppelhorn verfolgte einen Plan, der weit.
- 10:44Über das Gewöhnliche Plündern und Schlachten hinausging.
- 10:48Er wollte ein gewaltiges Ritual wirken, das jeden, der in den
- 10:52Wäldern des Imperiums lebte, in einen Tiermenschen verwandeln
- 10:55sollte. Menschen, die dort siedelten,
- 10:59Holzfäller, Jäger, sogar versprengte Siedlungen als
- 11:03magischen Brennpunkt seines Rituals diente ihm verzaubernde
- 11:07Benihere, uralte Steinsäulen, die er mit Runen.
- 11:12Blut und Opfermagie Auflud, gelinge ihm dieses Ritual, würde
- 11:17das Imperium in seinen eigenen Wäldern von innen heraus
- 11:20verrotten, die Grenzen zwischen Menschen und Bestie würden
- 11:24erlöschen und der Truckwald wäre vollständig in die Hände der
- 11:29Tiermenschen gefallen. Parallel dazu wuchs die Herde
- 11:34von Gargorath, dem Gott berührten.
- 11:37Dieser Bestienherrscher, angetrieben von einer besonders
- 11:40starken Verbindung zu den Chaosgöttern, sammelte im
- 11:44Verlauf des Jahres 2522 immer mehr Tiermenschenstämme, um
- 11:49sich. Seine Horde wuchs auf eine Größe
- 11:52an, die alles übertraf, was gewöhnliche Horden zu erreichen
- 11:56vermochten. Gegen Ende des Jahres wandte
- 11:59Gargorath seine geballte Streitmacht gegen imperiale
- 12:03Kräfte. Ein weiteres Zeichen dafür, dass
- 12:06die Bedrohung durch das Chaos nach archaons Niederlage nicht
- 12:10vorbei war, sondern sich lediglich die Gestalt der Feinde
- 12:13geändert hatte. Als wäre das nicht genug, kehrte
- 12:18ein Name in die Geschichte zurück, der schon vor langer
- 12:22Zeit schrecken verbreitet hatte. Heinrich Kemmler, der
- 12:26Lichmeister, ein gefürchteter Negromant von enormer Macht, war
- 12:31erneut im Imperium aufgetaucht. Zunächst blieb er im
- 12:35Verborgenen, hielt sich mit Magie, Verkleidung und Dienern
- 12:39im Schatten. Kaum jemand erkannte, dass er
- 12:41überhaupt wieder aktiv war. Erst als er sich entschloss,
- 12:45zuzuschlagen, sollte seine Präsenz unübersehbar werden, die
- 12:50bloße Nachricht von seiner Rückkehr genügte, um in den
- 12:53Reihen der kundigen Gelehrten Ordensrittern und Hexenjäger
- 12:57Alarm auszulösen, mit Kemmler auf freiem Fuß.
- 13:02Drohten neue Untotenheere Grabschändungen im großen Stil
- 13:06und ganze Regionen, die nachts unter dem Banne des Todes
- 13:09marschieren, würden. Auf diese Weise zeigte sich,
- 13:13dass das Ende des sturmdes Chaos kein echtes Ende der Gefahr war,
- 13:17sondern nur ein Übergang in eine neue Phase der Bedrohung, die
- 13:21Armeen Archäons ward geschlagen, aber die alte Welt war
- 13:24verwundet, zersplittert und voller offener Flanken.
- 13:29In dieser Lage konnten Figuren wie Volkmar, die Templer,
- 13:32Sigmars, Boris Todbringer mit seinen weißen Wölfen, erwachende
- 13:37Vampire, ehrgeizige Tiermenschenführer und uralte
- 13:41Negromanten ihre eigenen Pläne verfolgen.
- 13:45Die Schlacht um das nackte Überleben war gewonnen, doch nun
- 13:48begann der zähe lange Kampf um die Seele und Zukunft des
- 13:52Imperiums, der Herbst kündigte sich in Arthur Lawren an.
- 13:58Die Winde wurden kälter, der Hauch der Jahreszeit des
- 14:02Verfalls kroch in die äußeren Bereiche des Waldes, und selbst
- 14:07in diesem uralten, lebendigen Reich spürte man, dass der
- 14:11Sommer sein Ende entgegenging. Orion, der König des Waldes, der
- 14:17im Sommer wie eine lebende Verkörperung des Jagdrausches
- 14:21durch die Wälder gestürmt war, begann müde zu werden.
- 14:25Die Zeit des Unablässigen Jagens und Tötens neigte sich ihrem
- 14:30natürlichen Ende zu. Er zog sich in die große Halle
- 14:34zurück, um die letzten Tage seiner Herrschaft in diesem
- 14:37Zyklus mit festen Gelagen und Zeremonien zu verbringen.
- 14:42Um ihn versammelten sich die Waldelfen, die seine Taten
- 14:46besangen, Barden, Tänzer und Krieger erzählten in Liedern
- 14:50Reigen und Geschichten von seinem Sieg über Tiermenschen.
- 14:55Eindringlinge und all jenen, die es wagten, den Heiligen Wald zu
- 14:59entweihen. Orions Heldentaten des Sommers
- 15:03wurden im kollektiven Gedächtnis seines Volkes verankert, während
- 15:07er sich langsam auf das Ende seines Jahreszyklus
- 15:10vorbereitete. Gleichzeitig richtete Arielle,
- 15:14die Königin des Waldes, ihre Macht auf einen anderen, ebenso
- 15:18wichtigen Aspekt des ewigen Kreislaufs, die Heilung der
- 15:22Winter naht. Die Zeit des Sterbens stand
- 15:25bevor und noch bevor der erste Schnee wie ein kaltes Tuch über
- 15:30die mystischen Lichtungen und Vater Arthur Lawrence fiel,
- 15:34konzentrierte Arielle ihre gewaltige magische Kraft darauf,
- 15:39die vom Krieg verwundeten Gebiete zu heilen.
- 15:42Die Kämpfe gegen die Tiermenschen, die Herden der
- 15:45Nachfahren Morgurs, hatten Wunden in die lebendige Haut des
- 15:49Waldes gerissen, verbrannte Lichtungen.
- 15:53Zertrampelte moosteppiche, verunreinigte Quellen Arielle
- 15:58wirkte Zauber, sendete heilende Winde, ließ neues Leben aus dem
- 16:03Blut der Gefallenen sprießen und reinigte die durch Chaos
- 16:07berührten Stellen, wo immer es möglich war.
- 16:11Der Wald selbst war nicht nur Zeuge, sondern aktiver Teil
- 16:15dieses Prozesses, die zahllosen Tiermenschen und Mutanten, die
- 16:20in den Kämpfen gefallen waren. Lagen nun in den Wurzeln und auf
- 16:24den Lichtungen. Arthur Lawrence ihr vergossenes
- 16:27Blut, ihr Fleisch und ihre verrottenden Knochen wurden von
- 16:32den Lebendigen Erden aufgenommen, von den magisch
- 16:36aufgeladenen Böden des Waldes zersetzt und in neue, reine
- 16:40Lebenskraft umgewandelt. Aus der Verderbnis der Feinde
- 16:45wuchs neue Stärke des Waldes. Eine makabre, aber konsequente
- 16:50Form des natürlichen Kreislaufs, wie ihn Arthur Lawrence
- 16:53verstand. So wurden selbst die
- 16:56entstelltesten Kreaturen des Chaos am Ende zu Nahrung für den
- 17:00Wald, den sie entweihen suchten, überall dem lag ein
- 17:04Klageteppich, der nicht von sterblichen Instrumenten
- 17:08stammte, die Dryaden, geisterhafte Baumwesen.
- 17:13Deren Stimmen wie melancholische, aber kraftvolle
- 17:15Melodien zwischen den Stämmen Widerhallten sangen Lieder über
- 17:20die langen Plünderungen und Greueltaten, die ihnen und im
- 17:23Wald durch die Bestienbrut Morgus zugefügt wurden.
- 17:28In diesen Gesängen mischte sich Trauer, Wut und ein
- 17:32triumphierender Unterton, denn die jüngsten Schlachten wurden
- 17:36zu Gunsten Arthur Lawrence entschieden.
- 17:39Die Baummenschen uralte Baumriesen ließen tiefe
- 17:43grollende Klänge erschallen. Baßstimmen, die wie das Rumoren
- 17:48der Erde selbst wirkten. Ihr Gesang hallte durch die
- 17:52Stämme und Wurzeln, ein langsames, schweres, Ehrwürdiges
- 17:57Echo, das die Freude über den jüngsten Sieg, aber auch die
- 18:01Erinnerungen an Jahrhunderte der Bedrohung und der Zerstörung
- 18:05trug. Doch selbst nach einem großen
- 18:08Sieg war der Schatten des Chaos nicht völlig aus Arthur Lawrence
- 18:12verschwunden. In den tiefen Schatten der
- 18:15Wälder, in Verborgenen Senken und zwischen den Hügeln, wo das
- 18:20Licht nur schwach hinreichte, krochen noch einige wenige
- 18:24überlebende Bestien umher. Diese Tiermenschen waren
- 18:28gebrochen, verängstigt und ihrer einstigen Überheblichkeit
- 18:33beraubt. Sie hatten am eigenen Leib
- 18:35erfahren, wie gnadenlos der Wald zurückschlug, wenn er
- 18:39herausgefordert wurde, und fürchteten nun seine
- 18:42Lebenskraft, seine magischen Wächter und die unsichtbaren
- 18:47Pfade der Waldelfen. Dennoch brannte in ihren Herzen
- 18:51unverändert der alte Haß, ein urzeitlicher Neid auf die
- 18:55Schönheit, Magie und Harmonie Arthur Lawrence, die ihrem
- 18:59eigenen chaotischen, verzerrten Dasein gegenüberstand und.
- 19:04Wie ein Unerreichbares ideal. Diese versprengten Bestien
- 19:09wagten sich nicht mehr offen in die Herzen des Waldes, sondern
- 19:13schlichen aus dem Schutz der äußeren Schatten an die Grenzen
- 19:17der Elfenreiche. Sie krochen durch alte
- 19:20Wächtersteine, an Grenzstein und Minhieren vorbei, die einst
- 19:24gesetzt wurden, um das Reich der Waldelfen vor äußeren Einflüssen
- 19:29zu schützen. Dort, wo der Einfluß des Waldes
- 19:32schwächer wurde. Richteten sie ihre Wut gegen
- 19:35leichtere Ziele. Sie überfielen abgelegene Dörfer
- 19:39der Menschen, rissen in der Nacht Viehherden auseinander,
- 19:43metzelten Bauern nieder, plünderten und zerstörten, bevor
- 19:47sie sich wieder in die Sicherheit der dunklen Wälder
- 19:50zurückzogen. Ihre Spuren führten häufig
- 19:53zurück in die Höhlen und in die Wälder des ralons Regionen, die
- 19:58von Wildnis, Gebeinen und altem Groll geprägt waren.
- 20:03Rückzugsorte der geschwächten Herden, wo sie langsam wieder
- 20:06Kraft sammelten. Dennoch war klar, dass die
- 20:10Tiermenschenherden schwer getroffen waren.
- 20:13Hunderte von Kriegerbanden, ganze Rudel, die einst den
- 20:17Schrecken an den Grenzen Arthur Lawrence verkörperten,
- 20:20existierten schlicht nicht mehr, Dutzende Schamanen, die zuvor
- 20:25mit ihren Ritualen die Gunst der Chaosgötter Herabriefen,
- 20:29Opfergaben darbrachten und. Und die Herden mit dunklen
- 20:32Segnungen stärkten, waren tot. Damit fehlten ganze Generationen
- 20:37an spirituellen und magischen Führern in den Reihen der
- 20:40Bestien, die Herdensteine, um die sich die Rudel versammelten,
- 20:45würden noch lange nicht wieder so brennen wie früher, ihre
- 20:49Feuer waren erloschen oder noch kleine glimmende Funken.
- 20:54Dies bedeutete zwar eine Atempause für den Wald und seine
- 20:57Bewohner und. Aber kein endgültiges Ende der
- 21:00Bedrohung, denn im Zentrum dieses Hasses stand eine Figur,
- 21:05die nicht so leicht ausgelöscht werden konnte.
- 21:08Morgur die ewige Verderbnis, eine uralte, chaotische Entität,
- 21:15deren bloße Existenz, Verfall, Mutation und Wahnsinn
- 21:19hervorrief, solange Morgur weiter existierte, bestand auch
- 21:24der Kern des Neids und der Gier der Bestien fort.
- 21:28Seine Präsenz war ein ständiger Stachel in der Seele der
- 21:31Tiermenschen ein Signal, das ihren Blick immer wieder auf
- 21:35Arthur Lauren lenkte. So mochten Herden vernichtet,
- 21:40Schamanen gefallen und Herdensteine erloschen sein, der
- 21:44Ursprung des Hasses lebte weiter, solang Morgo nicht
- 21:48endgültig vernichtet war, wurden die Tiermenschen Arthur Lauren
- 21:52niemals vergessen, früher oder später wurde.
- 21:56Würden neue Herden anwachsen, neue Schamanen ihre Rituale
- 22:00vollziehen, neue Kriegsbanden an die Wälderbrandungen stoßen und
- 22:05immer wieder würde sich die Eifersucht zerstörerischen
- 22:09Blicke der Bestien auf dieses verzauberte, lebendige Reich
- 22:13richten, das sie mit all ihrer verzehrenden Existenz nicht
- 22:18besitzen könnten. Durch den großen Grünhautzug gen
- 22:22Norden. Bei dem sich Tausende Orks aus
- 22:25den Badlands aufmachten, um sich entweder Grimm Go Eisenpelz oder
- 22:30einem anderen Mächtigen war Anführer im Sturm des Chaos
- 22:34anzuschließen, wurden die Ork und Goblin Stämme in ihrer
- 22:38ursprünglichen Heimat stark ausgedünnt.
- 22:41Viele der Schlagkräftigsten Krieger hatten ihre Lager,
- 22:44Höhlen und Festungen im Süden verlassen, um im Norden Ruhm,
- 22:49Beute und Blut zu suchen. Dadurch entstand in den Badlands
- 22:53und den angrenzenden Regionen ein Macht und Präsenzvakuum, das
- 22:58anderen Kräften die Möglichkeit gab, ihre eigenen Pläne
- 23:02voranzutreiben. Während die Orks im Norden in
- 23:05die Kämpfe um Mittenheim Hineinstolperten mal als
- 23:09unberechenbare Störfaktoren, mal als zufällige Verbündete gegen
- 23:13das Chaos, aber im Grunde genommen nur ihrem eigenen Drang
- 23:18nach Schlachten und Zerstörung folgend.
- 23:20Nutzten die Gruftkönige die Gelegenheit, Setra, der
- 23:24Unvergängliche, der mächtige Herrscher von Kemri, erkannte,
- 23:28dass die geschwächte Präsenz der Grünhäute in den Regionen um die
- 23:32saure See und die nördlichen Batlands ein seltenes
- 23:36Zeitfenster bot. In seinem Verständnis gehörten
- 23:40diese Lande längst zu den einstigen Einflussgebieten des
- 23:43alten Ehekara, und nun bot sich ihm die Gelegenheit, diesen
- 23:48Anspruch mit Gewalt zu untermauern.
- 23:51Unter Sedras Befehl setzten gewaltige Grabflotten aus den
- 23:55Tiefen des verlorenen Nähe Kara Genorden in Bewegung.
- 23:59Auf monumentalen Galeeren und Totenschiffen, lautlosen,
- 24:04unheimlichen Kolossen, die über die Wasser glitten, marschierten
- 24:08ganze Armeen der Gruftkönige. Diese mächtigen Totenbarken
- 24:13überquerten die Meerengen von Nagasch und drangen in die saure
- 24:18See vor. Auf ihren Decks befanden sich
- 24:21streikwagenverbände, gigantische knochenriesen, Regimenter,
- 24:26untoter, Reiterei und Reihen über Reihen von Skelettierten
- 24:30Infanterielegionen, die einst die Straßen und Schlachtfelder
- 24:34Nähe Karas bevölkert hatten. Diese Untotenarmee wirkte, als
- 24:39würde eine untergegangene Zivilisation selbst aus ihrem
- 24:43Grab steigen, um Krieg zu führen und alte Reiche zurückzufordern.
- 24:49Doch Setras Vorstoß nach Norden blieb nicht unangefochten in den
- 24:53Badlands im Süden, an den Küsten der Sauren See, trafen seine
- 24:58Legion auf eine andere totenkraft Gule und Untote aus
- 25:03Nagashisar waren aus ihren finsteren Domänen
- 25:06hervorgekrochen und in dieselben Regionen vorgedrungen, in denen
- 25:11Setras seinen Vormarsch plante. Diese Kreaturen standen im
- 25:15direkten Dienst von Nagashs Einflussbereich.
- 25:18Oder seinen Dienern und bildeten eine konkurrierende Macht der
- 25:22Nekromantie an den Ufern der Sauren See entbrannte eine große
- 25:27Schlacht zwischen den Legionen Kemris und den Untoten und Gulen
- 25:31aus Nagaschizar beide Seiten verfügten über gewaltige,
- 25:35unnatürliche Armeen, und es gelang keiner, die andere
- 25:39entscheidend zu übertrumpfen. Setras Armeen wurden
- 25:43aufgehalten, sein Vormarsch nach Norden vorerst gestoppt.
- 25:47Die Front erstarrte in einem Patt, einem makaber und Ringen
- 25:51zweier Reiche der Toten um dieselben Lande.
- 25:56Gleichzeitig war die Ruhe im Süden und Osten der alten Welt
- 25:59trügerisch, die Grünhäute waren keineswegs insgesamt geschwächt
- 26:04oder besiegt, sie hatten sich nur verlagert und in Bewegung
- 26:08gesetzt, viele Stämme aus den Weltrandbergen, den
- 26:12Grenzgrafschaften und den Badlands sammelten sich,
- 26:15formierten neue Wars und. Und begannen gen Norden oder
- 26:19Westen Auszuschwärmen. Diese neu aufbrechenden Ork und
- 26:23Goblin Massen würden in absehbarer Zeit erneut für
- 26:27schwere Unruhen sorgen, ihre Raubzüge und Invasion richteten
- 26:32sich vor allem gegen die südlichen und östlichen
- 26:34Provinzen des Imperiums, gegen die Zwergenfestenden Bergen und
- 26:39gegen die ohnehin zersplitterten und politisch fragilen
- 26:43Grenzgrafschaften. Dort, wo ohnehin schwache
- 26:46Herrscher innere Konflikte oder wenig befestigte Stützpunkte
- 26:50vorhanden waren, wurden die Grünhäute besonders verheerend.
- 26:55So entstand nach dem Sturm des Chaos ein komplexes Machtgefüge,
- 27:00während der Norden des Imperiums noch seine Wunden leckte,
- 27:03nutzten die Gruftkönige und nagash Diener die Lücken, die
- 27:07die abgezogenen Orks hinterlassen hatten, um ihre
- 27:10eigenen Untotenreiche auszudehnen.
- 27:13Gleichzeitig waren die Grünhäute nicht verschwunden, sondern in
- 27:17neuer Bewegung bereit, ihre rohe Gewalt in andere Richtungen zu
- 27:22lenken und neue Fronten zu eröffnen.
- 27:26Malekit nutzte die Wirren des Sturmes Chaos, um ein weiteres
- 27:30Mal seine uralten Ansprüche auf Urphan mit Waffengewalt zu
- 27:34untermauern, während die alte Welt im Krieg versank,
- 27:38marschierten seine Druchiflotten und Invasionsheere.
- 27:42Gegen die Heimat der Azur Etharion Prinz von Ivrez, einer
- 27:48der Wachsamsten und grimmigsten Verteidiger Olfwans, hatte
- 27:52bereits vorausgesehen, dass der Hexenkönig versuchen würde,
- 27:56Anlek zurückzuerobern, jene alte Festung, die einst malekits
- 28:00macht auf Olfuan symbolisiert, hatte.
- 28:04Seine Vorahnung bewahrheitete sich nur wenig später, als die
- 28:08Dunkelelfen erneut Angriffen. Stellte sich Atharion den
- 28:12Feinden in den Ruinen von Anleck entgegen.
- 28:16Doch trotz seines Könnens und seiner Entschlossenheit wurde er
- 28:20geschlagen, gefangen genommen und in die Hände Malekits
- 28:24ausgeliefert. In Nagarot erlitt Atharion ein
- 28:28Schicksal, das selbst für die grausamen Maßstäbe der Druchi
- 28:32exemplarisch war, malekith ließ sie nicht einfach hinrichten.
- 28:37Sondern machte ihn zu einem persönlichen Objekt des Hasses
- 28:40und der Demütigung. Er quälte und folterte den
- 28:44stolzen Prinzen, brach seinen Körper Stück für Stück und
- 28:48beraubte ihn schließlich seines Augenlichts.
- 28:52Atharion wurde geblendet und als gebrochener, verstümmelter
- 28:56Krieger nach Urthuan zurückgeschickt, ein bewußt
- 29:00gesetztes Zeichen für Finunbar, den Phönixkönig und ganz
- 29:04urthuan. Almakabres Geschenk, das
- 29:08Malekits Verachtung und unversöhnlichen Haß auf die
- 29:12Hochelfen verkörpern sollte. Der einzige Held von Ivres
- 29:16kehrte körperlich zerstört zurück, gezeichnet von Schmerz
- 29:21und Entwürdigung, doch alpharians Geschichte endete
- 29:25nicht in dieser Schwäche, trotz seiner Blindheit und seines
- 29:29körperlichen Schadens weigerte er sich, in Verbitterung oder
- 29:33Ohnmacht zu verfallen. Unter der Obhut und Anleitung
- 29:37von Bellanar, dem Weisen, dem großen Meister und Magier
- 29:41Otwans, wurde er den Schwertmeistern von Hoff
- 29:45anvertraut. In den Hallen der weißen Türme
- 29:48begann ein neuer, noch härterer Weg, Afarion lernte ohne Augen
- 29:54zu sehen, er Schulte seine übrigen Sinne bis an die Grenzen
- 29:58des vorstellbaren, er lernte mit Gehör Geruchssinn, Vibrationen
- 30:03im Boden und. Und subtilen Luftströmungen zu
- 30:06kämpfen. Schritt für Schritt eignete er
- 30:09sich die legendären Kampftechniken des
- 30:12Schwertmeisters an und verband sie mit seiner eigenen Erfahrung
- 30:16als Schlachtenführer mit der Zeit übertraf Atharion jeden
- 30:20anderen Hochelfenkrieger, dem er begegnete, in Übungskämpfen und
- 30:25Duellen bezwang er alle, bis er schließlich sogar belarner
- 30:30selbst übertraf. Der seine Fortschritte mit einer
- 30:33Mischung aus Stolz und Besorgtes betrachtete.
- 30:37Denn so sehr die Schwertmeister ihm ihre unglaublichen
- 30:40Kampfkünste vermittelt hatten, ihre innere Ausgeglichenheit,
- 30:44ihre philosophische Distanz und die tief oft mit Mitleid
- 30:49gemischte Sichtweise auf die Druchi hatten Atharion nicht
- 30:53erreicht. Während viele Hochelfen ihre
- 30:56dunklen Vetter und. Trotz allem als tragische,
- 30:59gefallene Verwandte betrachteten, ließ Alphari und
- 31:03seinen Haß auf die dunkle Elfen nicht nur zu, sondern
- 31:06kultivierte ihn. Seine Verachtung wurde zu etwas
- 31:09kaltem, Gefährlichem, der Grad seiner Besessenheit bereitete
- 31:14den Meistern der weißen Türme ernsthafte Sorgen, denn in ihm
- 31:18spiegelte sich eine Härte, die einem Druchi nicht unähnlich
- 31:22war. Die Lage auf Ursuan blieb
- 31:25angespannt. Nach dem Fall des Drachentors
- 31:28der Äußeren Königreiche, einer der wichtigsten
- 31:32Verteidigungsanlagen der Insel, an die Vereinten Armeen Malekits
- 31:36und Marlus Darkblades, wurde Elpharion mit einer ausgewählten
- 31:41Schar der treuesten Schwertmeister nach Avalon
- 31:44entsandt. Dort sollte er die Immerkönigin
- 31:47Allariel schützen, das Herz urthwans und eine lebendige
- 31:51Inkarnation seiner magischen Essenz.
- 31:55Als eine Formation schwarzer Drachen am Himmel auftauchte,
- 31:59getragen vom Vorstoß der Druchi, überwältigten Hass und
- 32:03Verbitterung atharions klare Urteilskraft.
- 32:07Statt sich ausschließlich auf den Schutz allariels zu
- 32:09konzentrieren und sie an einen sicheren Ort zurückzuführen,
- 32:14suchte er mit fanatischem Ehrgeiz die direkte
- 32:16Konfrontation mit dem Hexenkönig Allariels mächtige Magie konnte
- 32:22die erste Angriffswelle zwar abschwächen, als.
- 32:25Doch viele Verteidiger Avalons fielen unter den Klauen der
- 32:28schwarzen Drachen und den Klingen von Malus darkblades
- 32:32Armee. Inmitten diesem Chaos griff
- 32:35Malekith selbst nach dem Leben der Immerkönigin mit seinem
- 32:39verfluchten Schwert Zerstörer versuchte er allariel
- 32:43Niederzustrecken, im letzten Augenblick stellte sich Atharion
- 32:47dazwischen, trotz seiner Blindheit, aber gestützt auf
- 32:52seine geschärften Sinne und. Und seine Neugewonnene
- 32:54Meisterschaft blockte er den Schlag des Hexenkönigs in dem
- 32:59folgenden Duell mobilisierte er jede Fähigkeit, der er in Hort
- 33:03gelernt hatte und hielt Malekith stand.
- 33:07Zugleich kämpfte er darum, nicht in blinde Rage zu verfallen,
- 33:11sondern seine Emotionen zu kontrollieren und nach einer
- 33:15Schwachstelle in der Armee des Feindes Ausschau zu halten,
- 33:19taktisch ebenso wie körperlich. Während Atharion Malekit Band
- 33:25traf der Prinz Tyrion mit eigenen Kräften ein, um
- 33:29Malariell vor Malus darkblade und dessen Truppen zu schützen.
- 33:33Die Schlacht spitzte sich dramatisch zu, Atharion nutzte
- 33:37einen Moment der Unachtsamkeit, blockte erneut einen Hieb des
- 33:41Hexenkönigs und führte dann einen präzisen Gegenschlag aus.
- 33:45Mit gezieltem Klingenstich durchtrennte er den Halteriemen
- 33:49von Malekit Sattel. Der Hexenkönig verlor den
- 33:53sicheren Sitz auf seinem Reittier.
- 33:55Atharion setzte nach und stieß seine Klinge in eine kleine
- 34:00Rüstungsspalte. Eine Schwachstelle im
- 34:02Plattenpanzer, die selbst die beste Rüstung nicht völlig
- 34:06schützen konnte. Die Schneide traf Fleisch und
- 34:10Malekith erlitt eine schwere brennende Wunde, dieser Treffer
- 34:14war so ernst, dass der Hexenkönig gezwungen war, sich
- 34:18zurückzuziehen. Seine Armee ihres Anführers
- 34:21beraubt und durch die vereinten Kräfte Allariels Tyrions und
- 34:26Atharions unter Druck gesetzt, brach kurz darauf ebenfalls den
- 34:30Angriff ab und zog sich zurück. Monate nach dieser Demütigung
- 34:35Malekits, dessen Wunde ihn weiterhin quälte und Zermürbte,
- 34:40ruhte sich Atharion jedoch nicht auf seinem Erfolg aus.
- 34:44Getrieben von Rache und die Überzeugung, den Feind auf
- 34:47seinem eigenen Boden treffen zu müssen, stellte er eine kleine,
- 34:51schlagkräftige Expeditionstruppe zusammen.
- 34:55Er gewann Alith Anar, den Schattenkönig der Hochelfen, als
- 35:00Verbündeten und Anführer eines Kontingents von Schattenkriegern
- 35:04gemeinsam mit diesen Spähern, Meuchlern und einer Auswahl von
- 35:08Schwertmeistern von Hoth setzte er nach Nagarov über.
- 35:12Um dort den Druchi direkt in ihrer Heimat zuzusetzen.
- 35:16Dieser kühne Vorstoß war jedoch mit enormen Risiken verbunden,
- 35:21wie zu erwarten, blieb der Angriff nicht unbemerkt, eine
- 35:24Dunkelelfenarmee stellte sich der hochgeborenen Streitmacht
- 35:28entgegen, Malekit, der die immer wieder aufflammenden Schmerzen
- 35:33der Wunde, die ihm Atarion beigebracht hatte, nicht
- 35:36vergessen konnte, gab einen besonders grausamen Befehl.
- 35:40Die Invasoren sollten alle bis zum letzten 11 getötet werden,
- 35:45mit einer einzigen Ausnahme. Atharion selbst dürfe nicht von
- 35:49gewöhnlichen Kriegern erschlagen werden.
- 35:52Stattdessen setzte der Hexenkönig seine tödlichste
- 35:56Klinge auf ihn an, Shadowblade den Legederen kainit Assassinen,
- 36:02als der Attentäter zuschlug, wurde Atharion von seiner ersten
- 36:06Attacke beinahe überwältigt. Nur seine Instinktive
- 36:10Reaktionsgeschwindigkeit und sein herausragendes Kampfgefühl
- 36:14retteten ihn beim ersten Ansturm in dem intensiven Duell.
- 36:18Das folgte, gelang es Apharian, Shadowblade zu verwunden, ein
- 36:23bemerkenswerter Erfolg gegen einen der gefährlichsten
- 36:26Meuchler der Druchi, doch der Assassine trug giftige Klingen
- 36:31und ein scheinbar nur streifender Treffer genügte, um
- 36:35apharians Körper mit tödlichem Gift zu durchtränken doch.
- 36:39Atharion brach unter dem Einfluss des Toxins zusammen,
- 36:43dem Tode näher als dem Leben. Nur das Eingreifen alles Annas
- 36:49und der Schwertmeister verhinderte, dass Shadowblade
- 36:52das Werk vollendete. Die Schattenkrieger und
- 36:55Schwertmeister kämpften sich durch, trugen Atharion aus der
- 36:59unmittelbaren Gefahrenzone und zogen sich in ein improvisiertes
- 37:04Lager zurück, kurz darauf. Traf eine zusätzliche
- 37:08Streitmacht aus Laughterne ein. Eine Truppe der Seegarde, die in
- 37:12Nagarough gelandet waren. Angeführt von Belaner, dem
- 37:16Weisen selbst. Der Meister übernahm das
- 37:20Kommando, ordnete einen geordneten Rückzug der
- 37:23hochgeborenen Streitkräfte an und nutzte in relativer
- 37:27Sicherheit des Lagers seine magischen und heilkundigen
- 37:30Fähigkeiten, um Atharion vom dunklen Gift der Truche zu
- 37:34reinigen. In dieser geschützten Umgebung
- 37:37sprach Belaner mit Etharion auf ernste Weise.
- 37:41Er erklärte, dass die Höfe Urthoans der Phönix König, die
- 37:46Fürsten, die weisen Etharion dringend brauchten, seine
- 37:51Fähigkeiten sollten nicht in waghalsigen Rachefeldzügen in
- 37:55Nagarow vergeudet werden, sondern zur Verteidigung der
- 37:58Heimat eingesetzt werden. Etharion jedoch verweigerte
- 38:03Belaneres Aufforderung er. Verbittert vom Haß und
- 38:07Pflichtgefühl gleichermaßen getrieben, wies er den Wunsch
- 38:10der Höfe zurück und schlug den Weg der Unterordnung unter
- 38:14dieser Entscheidung aus. Für ihn war der Kampf gegen die
- 38:17Droghi nicht nur eine militärische Notwendigkeit,
- 38:20sondern eine persönliche Mission, in der politische
- 38:24Rücksichtnahme keinen Platz hatte.
- 38:27Alif Anar, der Schattenkönig, stand währenddessen innerlich
- 38:31zerrissen und. Zwischen seiner traditionellen
- 38:34Rolle als Rächer und Jäger von Verrätern und der Pflicht, dem
- 38:39Phönixkönig und den Institutionen ursuans nicht
- 38:43offen zu trotzen. Er erkannte, dass weiterer
- 38:46Ungehorsam ihn in die Nähe jener Verräter bringen könne, auf die
- 38:51er selbst gnadenlose Jagd machte, das Gespräch mit Billard
- 38:56pflanzte Zweifel in sein Herz, wie weit konnte er gehen?
- 39:00Bevor er seinen notwendigen Widerstand, Verrat würde zu
- 39:05einem späteren Zeitpunkt dessen genaue Umstände in Mystik und
- 39:09Legenden gehüllt sind, geschah etwas Unerwartetes.
- 39:13Atharion erlangte sein Augenlicht zurück, ob durch
- 39:17göttliche Fügung, mächtige Elfenmagie oder eine seltene
- 39:21Heilungsmagie der einst Blinde konnte wieder sehen, doch er war
- 39:26längst nicht mehr der Mann, der. Der vor der Gefangenschaft und
- 39:29Folter gewesen war. Er trug nun die vollkommene
- 39:33Kampfkunst der Schwertmeister in sich, kombiniert mit den
- 39:37Erfahrungen des Blindkämpfers, seiner unerschütterlichen
- 39:41Willenskraft und seinem tiefen Haß auf die Drochie mit der
- 39:46Rückkehr seines Sehvermögens wurde er gefährlicher als je
- 39:50zuvor, ein Krieger, der sowohl mit Augen als auch mit allen
- 39:55seinen geschärften Sinnen kämpfte.
- 39:58Atharion nahm seinen alten Titel als Prinz von Ivres wieder an
- 40:02und stellte sich an die Spitze der Armeen seiner Heimatprovinz.
- 40:07Nun als eine Art lebende Legende, gezeichnet von Leid,
- 40:12doch erfüllt von tödlicher Entschlossenheit, führte er
- 40:15ivres Heer erneut in den Krieg gegen die Verhaßten Dunkelelfen,
- 40:20für die Druchi wurde er zu einem Symbol unnachgiebiger
- 40:24Vergeltung, der einst geblendete Prinz.
- 40:27Der zurückgekehrt war stärker, präziser und kompromissloser als
- 40:33jemals zuvor. Ein lebendiges Mahnmal dafür,
- 40:37dass selbst die grausamsten Folterungen Malekits nicht
- 40:41ausreichen, um den Willen der Azur zu brechen, während
- 40:47Malekith mit all seiner Aufmerksamkeit und Armeen auf
- 40:50Oathruan fokussiert war und dort verzweifelt versuchte.
- 40:54Seinen uralten Anspruch auf den Phönix Thron durchzusetzen,
- 40:58blickte Morathy mit ganz anderen Sorgen nach Norden.
- 41:02Sie fürchtete, dass die Legion des Chaos, die im Zug des Sturm
- 41:06des Chaos überall in der Welt wüteten, eines Tages auch
- 41:10Nagarov selbst bedrohen könnten und dass die Druchi ausgelaugt
- 41:15vom endlosen Krieg um Owfuan, da nicht stark genug wären, um
- 41:20gleichzeitig äußere Feinde und innere Spannungen zu
- 41:23kontrollieren. In ihren Augen verschlang
- 41:26malekids Obsession mit Urthwan die Ressourcen und die
- 41:30Aufmerksamkeit ihres Volkes gefährlich einseitig.
- 41:35Gerade diese Schwächung des eigenen Reiches Samorathy als
- 41:39idealen Zeitpunkt, den längst nicht wirklich erloschenen Kult
- 41:43der Wollust, den Kult der Freuden slanischs, wieder zu
- 41:47voller Blüte zu bringen und seine Macht in der Druchischen
- 41:51Gesellschaft massiv auszubauen, die.
- 41:55Die Hackhexen und Tempel des Kane waren überzeugt gewesen,
- 41:59den Slanischkult über die Jahre fast ausgerottet zu haben.
- 42:03Doch diese Vermeidliche Säuberung war in Wahrheit ein
- 42:06Trugbild. Im Verborgenen hatte sich der
- 42:10Kult der Wollust tief in die Strukturen Nagaros gefressen, in
- 42:14Lusthäusern geheime Zirkel Adelskreise, ja sogar in die
- 42:20Konvente der Zauberinnen selbst. Gerade die Konvente der
- 42:24Zauberinnen hatten in den letzten Jahren einen deutlichen
- 42:27Machtzuwachs erlebt und ein Großteil dieser neuen Stärke
- 42:31speiste sich aus ihrer wachsenden Verstrickung mit dem
- 42:35Slanisch Kult Morathy. Als eine der ältesten und
- 42:39einflussreichsten Zauberinnen erkannte, dass hier der Hebel
- 42:43lag, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben, die Chaostruppen
- 42:47nicht zu fürchten, sondern sie über Slanisch zu lenken und.
- 42:51Und für druchi Interessen nutzbar zu machen.
- 42:55Um diese ehrgeizige Strategie umzusetzen, brach Morathy
- 42:59persönlich in den Norden auf, auf dem Rücken ihres schwarzen
- 43:04Pegasus Sullefet, umgeben von einem Gefolge aus mächtigen
- 43:09Zauberrinnen auf raschen, fliegenden Reittieren flog sie
- 43:13über Berge, Eiswüsten und dunkle Wälder hinweg.
- 43:18Sie passierten die hohen schwarzen Spitztürme der
- 43:21nördlichen Wachtürme Nagaraths, die die Grenze des Truchischen
- 43:25Reiches markierten, und ließen sie hinter sich.
- 43:29Weiter und weiter drangen sie in Gebiete vor, die eigentlich dem
- 43:33Einfluß der wilden Chaostruppen vorbehalten waren, das Land der
- 43:37Hung, der barbarischen Reiter und Kriegerstämme des Nordens,
- 43:41die seit langem an den Rändern der Welt Chaos und Verwüstung
- 43:46verbreiten. Und auch Nagarot immer wieder
- 43:49mit ihren Überfällen heimgesucht hatten.
- 43:51Schließlich landete Morathy mit ihrem Gefolge auf dem
- 43:55verseuchten Boden mitten in einer gewaltigen Versammlung
- 43:58verschiedener Hungriegerhorden ein riesiges Feuer brannte im
- 44:03Zentrum dieses Chaoslagers, um es herum hatten sich Warlords
- 44:07und Häuptlinge der Stämme versammelt, schwer bewaffnete,
- 44:11vernarbte Krieger. Die ihre brutalen Waffen nur
- 44:15noch fester packten als die dunklen Elfen mit beinahe
- 44:18spielerischer Leichtigkeit von ihren Reittieren sprangen mit
- 44:23arrogantem Selbstbewußtsein und geschmeidiger, fast
- 44:27raubtierhafter Anmut schritten Morathy und ihre Zauberin durch
- 44:31das Lager direkt auf die Kriegsherren zu, niemand wagte
- 44:36sich ihnen entgegenzustellen, selbst in diesen verhärteten,
- 44:40Chaos korrumpierten Barbaren. Regte sich instinktiv Furcht und
- 44:44Begierde zugleich, denn sie spürten, dass von diesen Frauen
- 44:49eine gefährliche dämonische Macht ausging, als die Warlords
- 44:54sich erhoben, um die Fremden zur Rede zu stellen, geschah etwas,
- 44:58das selbst die Schamanen der Hung in Ehrfurcht erstarren
- 45:01ließ. Die Stammeszauberer erkannten in
- 45:04morathy's Ausstrahlung das Zeichen ihres Angebeteten,
- 45:08Gottes Lanisch, den sie. Unter dem Namen Charnot kannten
- 45:14in ihrer Vision und Omen sahen sie, wie das Auge des Prinzen
- 45:19der Wollust auf Morathy ruhte, wie sich sein Wohlwollen wie
- 45:23eine Schlange um sie herumwand. Für sie war klar, diese Frau war
- 45:29eine bevorzugte Dienerin ihres Gottes, vielleicht sogar seine
- 45:33Geliebte oder auserwählte Sterbliche, um diese göttliche
- 45:38Gunst zu demonstrieren. Und das Bündnis mit den Hung zu
- 45:41festigen, ließ Morathy ein rauschendes, orgastisches Ritual
- 45:46beginnen. Unter Tanz, Blutopfern und
- 45:50verzerrter Ekstase rief sie die Mächte Slanischs an, und sie
- 45:55wurden erhört. Morathy beschwor 60 Truppen von
- 45:59jeweils 6 dämonetten, dämonische Dienerin, Slanischs.
- 46:04Die in schimmernder, grausamer Schönheit aus der immateriellen
- 46:08Sphäre in die Welt traten. Diese Schar wurde ausgesandt, um
- 46:13die Hauptkonkurrenten der Hung mächtige Kurgan Kriegerhorden zu
- 46:18vernichten. Mit spöttischer Leichtigkeit
- 46:21schnitten sich die Demonetten durch die Kurgan Krieger,
- 46:24zerfetzten Männer und Bestien, als seien sie Spielzeug.
- 46:29Der Anblick dieser übernatürlichen, aber doch
- 46:32sinnlich brutalen Macht beeindruckte die Hung so sehr,
- 46:36dass sie worarthy ihre Treue schworen.
- 46:39Die Stämme, die bislang nagaruth selbst geplündert hatten, wurden
- 46:44nun zu Verbündeten der Hexenkönigin und ihres Kultes,
- 46:47der Wollust in den Lagern und Hallen der Hung verbreitete sich
- 46:52schnell die Kunde von der Königin von Sharnor, der
- 46:56Gemahlin des Lanisch. Die den Weg zu Ruhm und Exzesse
- 47:00wies. Mit dieser neuen Allianz im
- 47:03Rücken führte Morathy die Armeen des Kults, der Wollust und ihrer
- 47:08Nordmann verbündeten in ein noch gefährlicheres Gebiet, die
- 47:12Dschungel Lustrias an der Südgrenze der neuen Welt, die
- 47:17Dunkelelfen des Kultes und ihre menschlichen Anhänger drangen
- 47:21tief in dieses feindselige, uralte Gebiet vor.
- 47:26Deren Klima, Flora und Fauna ebenso tödlich waren wie ihre
- 47:30Bewohner. Die Nordmänner sollten die
- 47:33Tempelstadt Xotl erobern, während Morathy selbst mit den
- 47:38Druchi des Kultes die benachbarte Tempelstadt Flanxla
- 47:42belagerte. Ihr Ziel war es, die Schätze,
- 47:46Artefakte und magischen Geheimnisse der Echsenmenschen
- 47:50in die Hände Slanisch und Nagarovs zu bringen.
- 47:54Doch Lustria erwies sich als weitaus schwieriger zu
- 47:57bezwingen, als Morathy es gehofft hatte.
- 48:00Dies ging's kleine, schnelle Echsenwesen und Meister des
- 48:04Dschungels perfektionierten gerissene Guerillataktiken sie
- 48:09griffen aus dem Dickicht heraus an, legten Hinterhalte,
- 48:13vergifteten Wege, verschwanden im Unterholz und Zermürbten die
- 48:17Invasoren Tag für Tag. Unterstützt wurden sie durch
- 48:22geordnete Gegenoffensiven, Stählerner Saurus
- 48:25Kriegerkolonnen, die wie lebende gepanzerte Keile in morathys
- 48:29Streitkräfte krachten. Diese Kombination aus ständigen
- 48:34Nadelstichen und massiven Nahkampfformationen der Saurier
- 48:39hielt morathys Heer davon ab, auch nur eine der beiden
- 48:42anvisierten Tempelstädte tatsächlich zu erobern.
- 48:46Schließlich entsandte Hexuatel, die mächtigste Hochburg der
- 48:50Echsenmenschen, eigene Elitekontingente an den Maku
- 48:55Piks trafen diese Streitkräfte frontal auf Morathys Armee und
- 49:00zerschlugen sie. Die Niederlage war so schwer,
- 49:04dass Morathy keine andere Wahl blieb, als den Rückzug
- 49:07anzuordnen, sie zog ihre überlebenden Druchi und die
- 49:11Nordmänner von den Schlachtfeldern zurück.
- 49:14Fort von den gefräßigen Dschungeln und den
- 49:17unnachgiebigen Verteidigern Lustrias ihre Streitmacht floh
- 49:22zu den beiden schwarzen Archen, die als mobile Festungen und
- 49:26Fluchtpunkte dienten. Statt großer Artefakte und
- 49:30gewaltiger Schätze brachte Morathy nur einige kleinere
- 49:35Reliquien und Schmuckstücke aus minderen bedeutenden Tempeln mit
- 49:39zurück, die. Gerade genug, um vor ihren
- 49:42eigenen Leuten nicht völlig gesichtslos dazustehen, aber
- 49:46weit entfernt von dem triumphalen Raubzug, den sie
- 49:49sich erhofft hatte. Nach ihrer Rückkehr aus der
- 49:52neuen Welt erreichten Morathy beunruhigende Nachrichten aus
- 49:57der Heimat in Nagaron, der Hauptstadt Nagaroth, hatte sich
- 50:02die Hackkönigin Croan Halleborn in Bewegung gesetzt.
- 50:06Sie hatte gegen den Slanisch Tempel Stellung bezogen, der
- 50:10dort inzwischen offen und provokativ etabliert worden war.
- 50:14Ein direkter Angriff auf morarthys Machtbasis, denn
- 50:18dieser Tempel war ein sichtbares Symbol für den Einfluss des
- 50:22Kultes, der Wollust. Morarthy kehrte eilig nach
- 50:26Nagaron zurück, entschlossen, helebronns Herausforderung
- 50:30anzunehmen und ihre Position an der Spitze des slanisch Kults zu
- 50:34behaupten. Das Aufeinandertreffen dieser
- 50:38beiden Ikonen Morathy als Verkörperung slanischs
- 50:42Helleborn, als Hohenpriesterin des Kane, drohte außer Kontrolle
- 50:47zu geraten. Die Anhänger beider Kulte,
- 50:50Slanisch und Kane, standen kurz davor, sich in einen offenen,
- 50:55blutigen Religionskrieg zu stürzen, sollte niemand die
- 50:59Situation eindämmen, könnte ein Bürgerkrieg unter den Druchi
- 51:03ausbrechen. Der Nagaroth von innen zerreißen
- 51:06würde genau in einem Moment, in dem das Volk ohnehin durch
- 51:11äußere Kriege und innere Intrigen geschwächt war.
- 51:15Parallel zu diesen dramatischen Entwicklungen nutzten andere
- 51:19Druchi die Wirren der Zeit für ihre eigenen persönlichen
- 51:23Raubzüge, der schwarze Korsar Lokir Falhart, einer der
- 51:28gefürchteten Piratenfürsten Nagaroth, hatte während der
- 51:32Lustria Kampagne. Die versunkenen Ruinen des
- 51:35Echsenmenschentempels Cupayoltel geplündert in den Tiefen dieser
- 51:41Ruinenstadt, umspült von Wasser, überwuchert von Algen und
- 51:45fremder Magie, stieß er auf den Helm des Kraken, einen
- 51:51mächtigen, unheilvollen Helm, der seine schon zuvor
- 51:54furchterregende Reputation noch steigerte.
- 51:58Es dauerte nicht lange, bis erst die Gerüchte aufkamen hatte.
- 52:02Dass Ferharts schwarze Arche in den westlichen Bereichen der See
- 52:06der Klauen gesichtet wurde, nur wenige Monate nach Ende des
- 52:11Krieges war seine Präsenz dort ein böses Omen für die
- 52:15Küstenstätte der alten Welt, ein Zeichen dafür, dass die Druchis
- 52:20selbst nach dem Sturm des Chaos weiter plünderten, Mordeten und
- 52:25ihre eigenen, oft völlig losgelösten Ziele verfolgten.
- 52:30So zeichneten die Ereignisse Morathy den Kult der Wollust und
- 52:34die Drochi nach dem Sturm des Chaos ein Bild von gefährlicher
- 52:38Doppelbewegung. Nach außen hin paktierten die
- 52:42Dunkelelfen Chaosbarbaren und Dämonen, um fremde Reiche wie
- 52:46Lustria Auszuplündern und Einflußzonen zu erweitern, nach
- 52:51innen drohte Nagaroth, aber an religiösen Rivalitäten,
- 52:55persönlichen Feindschaften und Machtkämpfen zu zerbrechen.
- 52:59Zwischen Slanisch und Kane, zwischen Malekits Obsession,
- 53:04Morathys, Intrigen, Helebronns, fanatische Blutgier und den
- 53:09ambitionierten Kapitänen wie Lokia Falhart blieb Nagarath ein
- 53:14Reich, das gleichzeitig Angriff zerfiel und sich ständig neu in
- 53:19Blut und Verrat definierte. Mit diesen Erzählungen endet
- 53:25unsere Reise durch den Sturm des Chaos.
- 53:29Leider hat Games Workshop diese Kampagne im Nachhinein für
- 53:32nichtig erklärt und daher baut nichts weiter auf diesen
- 53:36Ereignissen auf. Dennoch würde mich Eure Meinung
- 53:40zu dieser Kampagne interessieren, hättet ihr gerne
- 53:43mehr Geschichten daraus gehabt? Schreibt mir eure Meinung in die
- 53:46Kommentare, wenn ihr mehr über solche Themen reden wollt oder
- 53:51videoideen habt, dann kommt auf den Discord vorbei, der Link ist
- 53:54in der Beschreibung. Wenn ihr mehr über die Völker
- 53:57und Geschichten von Warhammer Fantasy erfahren wollt, dann
- 54:00gebt dem Video ein Like, hyped es und abonniert den Kanal.
- 54:04Das würde mir sehr helfen. Vielen Dank für eure
- 54:07Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.