Latest / Unternehmer DNA / Diana packt aus: sehr persönliche Einblicke aus der Agentur
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- 0:00Speaker 1: Die erste Folge von Unternehmer.
- 0:04Speaker 0: Stell dich mal vor, dass man ja auch weiß, wer du bist!
- 0:07Speaker 1: Genau also ich bin Diana und bin Agenturinhaberin und zwar von Guldekommunikation.
- 0:15Speaker 1: Früher hieß unsere Agentur noch Gulde Design aber der Name ist uns natürlich.
- 0:21Speaker 1: wir sind aus den Schuhen rausgewachsen und daher seit zwanzig fünfundzwanzig unter Guldecommunication jetzt bekannt.
- 0:30Speaker 1: gleichen Werte und natürlich auch sehr viele unserer Partner, die uns immer noch weiterhin treu mit uns zusammenarbeiten.
- 0:41Speaker 0: Sehr schön!
- 0:43Speaker 0: Wann hat denn das Ganze angefangen?
- 0:44Speaker 0: Seid ihr nicht einfach so aus dem Nichts entstanden, Tadada seid
- 0:47Speaker 0: ihr?!
- 0:49Speaker 1: Ja, das stimmt.
- 0:49Speaker 1: also tatsächlich muss ich glaube ich ganz weit vorne anfangen und zwar habe ich im Jahr zwei Tausendzehn meine Ausbildung als Mediengestalterin abgeschlossen Und während der Ausbildung hatten wir einen Lehrer, ich muss schon sagen, er hat uns sehr inspiriert.
- 1:04Speaker 1: Also mich vor allem.
- 1:06Speaker 1: und da war irgendwie so dieser Moment gekommen wo in mir drin eine Stimme laut wurde die gesagt hat du musst dich irgendwann selbstständig machen oder du willst das... Du wirst nicht immer ja in einer anderen Agentur arbeiten, aber du wirst in deiner Agentur Arbeiten.
- 1:22Speaker 1: also die Stimme ist dann schon sehr laut geworden.
- 1:25Speaker 1: tatsächlich Dann kam noch so der Moment, wo ich dachte aber erst nach der Ausbildung möchte ich Berufserfahrung sammeln.
- 1:33Speaker 1: Weil ich möchte wirklich mit meiner Erfahrung später dann auch unseren Partnern ein Riesenmehrwert liefern.
- 1:40Speaker 1: also habe ich die Stimme sage mal wieder zurückgestellt und gesagt okay hab ich im Kopf aber warte noch.
- 1:46Speaker 1: Und das war tatsächlich so dass sich immer wieder Ich glaube auch wirklich mit dem Bewusstsein ich sammel jetzt nur Erfahrungen um die eigene Agentur irgendwann zu gründen Und spannenderweise habe ich natürlich während der Ausbildung auch André, mein Mann dann schon davon erzählt dass ich mich selbstständig mal machen möchte.
- 2:05Speaker 1: und auch immer wieder während ich dann in Agenturen gearbeitet hab um die Erfahrung zu sammeln war das auch immer Thema.
- 2:14Speaker 1: Dadurch war das so mein Traum einfach.
- 2:16Speaker 1: Ich wollte und ich habe schon immer von meinem inneren Auge gesehen, dass ich meine eigene Agentur hab mit einem richtig geilen Team und wir richtig coole Projekte und Partner haben die wir betreuen dürfen.
- 2:28Speaker 1: Und dann war es so, im Jahr ist es so in den Jahren der Fall.
- 2:32Speaker 1: Spannenderweise Corona alles war dicht keiner durfte mir irgendwie aufmachen.
- 2:39Speaker 1: da war dann so der Moment geboren.
- 2:42Speaker 1: Warum nicht jetzt gründen?
- 2:44Speaker 1: Und da war auch so, da hat André mir dann glaube ich zu den letzten Tritt gegeben.
- 2:49Speaker 1: Der gesagt hat hey wenn du es jetzt nicht machst und wirst bereuen also trau dich mach doch einfach Ja.
- 2:56Speaker 1: und dann hat das ganze angehört.
- 2:58Speaker 1: Ich wusste noch gar nicht wie soll ich denn anfangen?
- 3:01Speaker 1: Ich muss auch dazu sagen In meiner Familie bin ich die erste, die sich selbstständig gemacht hat.
- 3:07Speaker 1: Und auch im Umfeld damals konnte ich niemanden fragen.
- 3:11Speaker 1: Ich wusste gar nicht, wie soll ich starten?
- 3:14Speaker 1: Natürlich kam von außen eher Stimmen von wegen.
- 3:18Speaker 1: übernimm dich da nicht und mach doch lieber erst mal als Freelancer.
- 3:24Speaker 1: Es war eher so ein klein Reden.
- 3:26Speaker 1: Und natürlich war das dann so einen Punkt wo ich auch erst mal wieder kleiner gedacht habe.
- 3:31Speaker 1: Und dann bei uns im Haus, wir haben so acht Quadratmeter Zimmer mit Dachschräge.
- 3:37Speaker 1: Ich hab da den Schreibtisch aufgebaut und meinen Arbeitsplatz eingeräumt.
- 3:42Speaker 1: Dann gedacht ich, ja, so starten wir jetzt.
- 3:45Speaker 1: Gute Design geboren!
- 3:47Speaker 1: Und dachte halt, so started wie jetzt?
- 3:49Speaker 1: Das passt schon noch gar nicht gewusst in welcher Form oder wie.
- 3:53Speaker 1: Es war tatsächlich echt ein wilder Ritt.
- 3:57Speaker 1: Und relativ schnell, ich hatte dann mich bei ein paar Agenturen vorgestellt als Freelancerin.
- 4:04Speaker 1: Weil ich auch gar nicht wusste wie soll ich denn eine neue Aufträge kommen?
- 4:06Speaker 1: Klar!
- 4:07Speaker 1: Machen wir Werbung.
- 4:08Speaker 1: also wir haben jetzt sofort mit Social Media angefangen.
- 4:10Speaker 1: Das war das erste womit ich angefangen habe, Social Media und einen Account oder Nehmensaccount und einfach mal drauf losgestattet zum bisschen Alltag mitgenommen gerade wenn ich z.B.
- 4:20Speaker 1: was erstellt hab oder so direkt gestartet.
- 4:26Speaker 1: tatsächlich und das war auch so der Beginn von der ersten Sichtbarkeit.
- 4:32Speaker 1: Dann war relativ schnell klar, wir brauchen ja eine Website, können Sie nicht als Agentur keine Website haben?
- 4:36Speaker 1: Also direkt eine Webside gemacht... Und da ich in den anderen Agenturen war, ich immer für die Designerstellung zuständig und auch für Projektmanagement zum Schluss dann aber dadurch habe ich selber zwar die Basics von der Programmierung drauf gehabt Aber natürlich war es so, dass wir eigentlich das Designer stellt haben und die Struktur und das Ganze in der Agentur.
- 5:03Speaker 1: Und dann extern an Programmierer abgegeben haben.
- 5:07Speaker 1: Die haben es dann sehr individuell programmiert damals noch.
- 5:11Speaker 1: Jetzt ist alles ganz anders.
- 5:13Speaker 1: Also war's auch da so okay.
- 5:15Speaker 1: mit welchem Programm wollen wir denn jetzt starten?
- 5:19Speaker 1: Ganz klassisch!
- 5:22Speaker 1: Mit einem Baukarten... Die erste Website erstellt und dann festgestellt, so nach... Stimmt nur ein paar wenige Wochen oder vielleicht einen Monat.
- 5:31Speaker 1: Festgeschirrt wurde es gebringt da rein.
- 5:33Speaker 1: Das ist
- 5:33Speaker 0: viel zu professionell.
- 5:35Speaker 1: Ey wuchbar wirklich!
- 5:37Speaker 1: Es war so... Also du kannst ja ja nicht viel machen?
- 5:41Speaker 1: Und da war ich so mega unzufrieden und dachte das gibt's doch wohl nicht.
- 5:45Speaker 1: Und dann haben wir uns natürlich umgeguckt und gedacht, okay was gibt es noch für Möglichkeiten?
- 5:51Speaker 1: Was können wir denn selber machen?
- 5:53Speaker 1: Dann haben wir gestartet mit WordPress.
- 5:56Speaker 1: Also die Website haben wir da mit WordPress gemacht Elementor als Page Builder und haben das genutzt.
- 6:05Speaker 1: Da muss ich dann aussagen Andre ist so affin und hat auch schon ein bisschen Vorkenntnisse gehabt dass der sich richtig eingearbeitet hat.
- 6:14Speaker 1: Und dann haben wir sozusagen die Komponente geschlagen.
- 6:16Speaker 1: Ich habe dann geschaut, dass es vom Layout passt und von der Struktur her und das Ganze... ...und er hat die dann halt auf WordPress programmiert und dann...
- 6:25Speaker 0: Klassische Arbeitsofteilung quasi?
- 6:28Speaker 1: Genau!
- 6:30Speaker 1: Das war halt cool weil wir dadurch relativ schnell auch gemerkt haben Freelance hat sich für mich nie richtig angefühlt.
- 6:39Speaker 1: Es war auch eher so ich weiß nicht wie sonst.
- 6:43Speaker 1: im ersten Moment.
- 6:44Speaker 1: Aber ab dem Moment war es dann so, okay wir haben Social Media Accounts und dann kamen die ersten Anfragen rein.
- 6:52Speaker 1: Dann kam auch tatsächlich die erste Anfrage für Websites rein.
- 6:55Speaker 1: Und dann haben wir die ersten Websites wie unsere Partner gemacht und dann haben sie auch noch richtig gut performt.
- 7:02Speaker 1: Und da haben wir das immer weiter ausgebaut und haben in Weiterbildung Zeit und Geld investiert um da wirklich schnell gute Ergebnisse zu liefern.
- 7:12Speaker 1: Mich war immer wichtig, dass auch Einz und zwar Werte diesen Mehrwert.
- 7:17Speaker 1: Ich will, dass unser Partner wirklich einen massiven Mehrwert hat in unsere Zusammenarbeit.
- 7:22Speaker 1: Und ich will nicht nur in einzelne kleine Projekte denken und danach nach mir die Sinnflut sondern ich möchte ja wirklich eine Partnerschaft aufbauen und ich finde ne Partnerschaft da gehst du halt auch mit Vertrauen rein aber auch mit Verantwortung!
- 7:36Speaker 1: Ich find das ganz arg wichtig weil wenn ich nur im ein einzelnen Projekt denke dann ist es mir egal, ob das Projekt nach zwei Monaten funktioniert oder nicht.
- 7:46Speaker 1: Oder ob die Kampagne funktioniert.
- 7:47Speaker 1: und ich habe ja eine Kampanie gemacht.
- 7:50Speaker 1: Aber ich finde immer das Wichtige ist ja dieses... Es muss funktionieren und es muss langfristig funktionieren.
- 7:56Speaker 1: Die Website darf nicht nach zwei Monaten kaputt sein!
- 7:59Speaker 1: Und ich find auch ne Kampagne darf nicht nur aufgesetzt sein damit sie aufgesetzt ist und ichs Geld einkassiert hab sondern wichtig ist dass diese Kampanne nach meinem Partner was gebracht hat Und zwar das Ziel, was wir uns ja auch zusammengesetzt haben.
- 8:15Speaker 1: Muss ja erreicht werden.
- 8:17Speaker 1: und so war schon immer mein Denken ich wollte schon immer dieses langfristige am liebsten diese zehn Jahre mit meinen Partnern dann nach zehn Jahren dastehen und sagen hey weißt du noch damals als wir uns kennengelernt haben?
- 8:31Speaker 0: Aber ich glaube es ist ein ganz wichtiger Punkt den du da ansprichst weil wenn ich so zurück erinnere, wo ich meine Ausbildung fertig gemacht habe.
- 8:37Speaker 0: Jeder Mediengestalt hat sich irgendwie vorgestellt, oh, ich mach jetzt mein eigenes Ding, weil man hat ja auch eine eigene Kreativität!
- 8:42Speaker 0: Man will nicht irgendwie unter der Fuchtel von einem Chef quasi sein Leben lang irgendwie stehen oder so, also so denkt man da und dann glaube ich das ganz viele sowie du es auch gesagt hast wissen nicht wie sie jetzt anfangen sollen.
- 8:53Speaker 0: und dann sagen Sie Ich bin jetzt Freelancer Hier hier bin ich, hier ist meine Arbeitskraft bucht mich.
- 8:58Speaker 0: Und ich glaub bei ganz vielen ist es dann auch so dass die dann genau so anfangen, dass die sagen ich arbeite nur von Auftrag zu Auftrag und nicht hinsichtlich einer langen Partnerschaft.
- 9:07Speaker 0: Die beiden dann halt auch langfristig was bringt.
- 9:10Speaker 0: Und deswegen gibt es dann wahrscheinlich halt auch so massenhaft Webseiten, die halt einfach nur da sind damit sie da sind aber gar keinen Grund haben das Sie da sind.
- 9:17Speaker 0: So und ich glaube das ist halt auch ein großer Unterschied der der Kultekommunikation in dem Sinn halt auch sich absetzt von anderen, die wirklich nur vom Auftrag zur Auftrag denken.
- 9:28Speaker 0: Und da sieht man dann, denke ich vielleicht auch langfristig was erfolgreich ist und was halt für immer Freelancer bleibt.
- 9:33Speaker 1: Ich glaube auch wirklich Freelancertum so wie du es sagst, ist wahrscheinlich einfach auch dem geschuldet weil du halt von Auftrag zu Auftrag gearbeitet hast.
- 9:41Speaker 1: Du hast ja im Prinzip als Freelencer nie direkten Kontakt zum Endkunde sondern zur Agentur und die Agentur schaut denn zwar nach dieser langfristigen Zusammenarbeit aber du als Freilancer wirst du ja nur für ein Projekt gebucht, nicht weiter.
- 9:55Speaker 1: Und deswegen hat sich das für mich nie richtig angefühlt.
- 9:58Speaker 1: Das war immer so einen Punkt wo ich gedacht habe als ich nur diesen Gedanke hatte... Ich hab glaubt nur bei zwei angefragt und hab dann schon gemerkt so wow das ist gar nicht das was ich will und war auch ganz froh dass ich da keine Aufträge tatsächlich bekommen habe die ich jetzt machen wollte oder dich angenommen haben weil ich gemerkt habe so oh das isch gar nicht meint.
- 10:19Speaker 1: also in mir hat sich alles geströmmelt.
- 10:21Speaker 1: Okay, wenn sich alles in mir so sträubt.
- 10:23Speaker 1: Warum?
- 10:24Speaker 1: Weil das sich für mich nicht richtig anfing ist nicht mein Weg und witzigerweise sind wir dann total schnell.
- 10:29Speaker 1: also ich glaube wir haben diesen diese acht Quadratmeter diesen Raum da haben wir nach keine Ahnung vielleicht zwei Monate direkt Ja, wieder geschlossen mehr oder weniger und gesagt es funktioniert da oben nicht.
- 10:42Speaker 1: Weil dann ja doch schon die ersten Aufreg haben und dann auch schon die Frage war ja können wir uns mal vielleicht zusammensetzen und das besprechen?
- 10:49Speaker 1: Und danach so
- 10:49Speaker 0: ins Kämmerchen.
- 10:50Speaker 0: Ins Kämmern
- 10:51Speaker 1: gehen nicht!
- 10:52Speaker 1: Wir haben aber das große Glück in unserem Haus an Anbau zu haben mit separatem Eingang und es waren sechzig-siebzig Quadratmeter also nicht gerade klein und dann haben mir das komplett umfunktioniert und dann wurde das die Agentur.
- 11:08Speaker 1: Damit hat es dann begonnen.
- 11:09Speaker 1: Also ich hab da die ersten Partner empfangen, das war auch mega spannend so... Ich weiß noch nicht, ich war so aufgeregt als dann die Ersten gekommen sind und ich dachte, wow!
- 11:19Speaker 1: Die kommt mit meinen Einglacken!
- 11:20Speaker 1: Du hast erst mal,
- 11:21Speaker 1: wow!".
- 11:22Speaker 1: Das war einfach richtig toll.
- 11:26Speaker 1: Da war schon der Moment wo ich gemerkt habe, dass ich gar nie wieder zurück will weil das ist jetzt mein Traum, der da gerade war wird Und inzwischen ja auch mein Baby geworden.
- 11:38Speaker 0: Also war für dich quasi der Punkt, wo du gesagt hast oder für dich herausgefunden hast.
- 11:44Speaker 0: Ab jetzt gibt es keinen zurück mehr.
- 11:46Speaker 0: ab da wo das in den Anbau quasi umgezogen ist und die ersten Kunden dann quasi da reingekommen sind in die offiziellen Geschäftsräume sag ich mal?
- 11:55Speaker 1: Ja weil ab dann war's real!
- 11:57Speaker 1: Ab dann ist mein Traum real geworden.
- 12:00Speaker 1: Und ab dann habe ich gemerkt sie kommen zu mir In meine Agentur weil die mit mir zusammen arbeiten wollen.
- 12:10Speaker 1: Ja, und das war dann noch so ... Also es ist natürlich noch mehr ein Einsporn zu sagen.
- 12:16Speaker 1: Ey ich will das aber tagtäglich haben!
- 12:18Speaker 1: Ich will das nicht nur schwimmen, ich will es tagtäglich.
- 12:22Speaker 1: Und ja und dann hat sich das auch immer weiter entwickelt und ausgebaut und dann wurden es natürlich auch immer mehr Aufträge und wir haben mehr Partner dazu bekommen was total cool war.
- 12:33Speaker 1: Ähm, ich war dann ... äh, im Jahr ... ehm.
- 12:39Speaker 1: Ich war dann, äh ... in den ... ähm, zwei Tausend Zweiundzwanzig bin ich, ähm ... mit unserem dritten Kind oder das drittige Kind kam dann und dann kam von außen wieder ganz viele Stimmen.
- 12:49Speaker 1: Oh je!
- 12:49Speaker 1: Jetzt könnt ihr die Agentur schließen.
- 12:50Speaker 1: Das geht ja sowieso nicht.
- 12:53Speaker 1: Und ich dachte nur so, hey wie soll das nicht gehen?
- 12:56Speaker 0: Verstehe ich jetzt nicht... Jetzt ist es recht.
- 12:59Speaker 1: Ja, das war tatsächlich so.
- 13:00Speaker 1: Ich bin da vielleicht auch so ein bisschen rebellisch.
- 13:02Speaker 1: Ich merke immer wenn von Außen dann so heißt ah, das geht eh nicht.
- 13:05Speaker 1: Da denk' ich so, in mir dann so ey klar geht's Zeig ich dir, dass das geht.
- 13:11Speaker 1: Und da ... Ich hab noch so's Gefühl, da hätte alles kommen müssen und haben alles hingekriegt.
- 13:15Speaker 1: Das passt!
- 13:18Speaker 1: Ja, spannenderweise war es auch so wirklich... Bis zum letzten Tag tatsächlich auch dann gearbeitet.
- 13:25Speaker 1: Ich habe an dem Morgen noch eine Website-Präsentation gehabt.
- 13:30Speaker 1: Und abends waren unsere Tochter da.
- 13:34Speaker 1: Und ich hab aus dem Krankenhaus ein bisschen gearbeitet, konnte ja nicht aufhören.
- 13:38Speaker 1: war für mich so ganz normal.
- 13:39Speaker 1: Und ich mein, war ja dann am Anfang noch ein bisschen langweilig.
- 13:43Speaker 1: Da dachte ich, ich kann's ja arbeiten, ist ja gar kein Problem.
- 13:45Speaker 1: nur leider hat er den Laptop nicht ins Krankenhaus gebracht der meinte es fängt jetzt gar nicht an.
- 13:49Speaker 1: Ich hab das dann halt weiß ich konnte viel halt über Smartphone oder so Tablet oder so gemacht aber Laptopp habe ich nicht bekommen.
- 13:57Speaker 0: Oh wie schade!
- 14:00Speaker 1: Ja und Ja, fünf Wochen nach der Geburt ca.
- 14:05Speaker 1: hatte ich schon wieder die ersten Außentermine war dann schon wieder bei Partner unterwegs und soweit also.
- 14:10Speaker 1: das war so ganz normal und wir haben einfach weiter gemacht und es hat funktioniert.
- 14:15Speaker 1: natürlich ist das ein Riesenorganisationspunkt den wir denn schauen müssen und da sind wir auch sehr dankbar unserer Familie dass sie uns da so unterstützen und wirklich wieder mit denen planen können und sagen An dem Tag so, an dem Tag da.
- 14:30Speaker 1: Das ist echt geil weil wir da halt ein tolles Netz haben und trotzdem jetzt unseren Traum auch weiter leben können oder ich meinen verwirklichen kann.
- 14:41Speaker 1: weiterhin.
- 14:42Speaker 1: aber es war natürlich auch dann der Punkt schnell erreicht wo wie gesagt haben okay wir möchten und brauchen auch jetzt wirklich Mitarbeiter die unsere Vision, unsere Werte all das mit nach außen tragen.
- 14:55Speaker 1: Und dann haben wir auch schnell die Arschmitarbeiter eingestellt in die Agentur und auch das muss ich sagen hatte ich niemanden den ich fragen konnte ja wie führt man Menschen in der Agentur?
- 15:12Speaker 1: Oder allgemein, das London-Jahrgefühl so nicht.
- 15:15Speaker 0: Das ist quasi einfach... Du wirst selber ins kalte Wasser geschmissen und dann learning by doing?
- 15:19Speaker 0: Genau!
- 15:20Speaker 0: So ich glaube.
- 15:20Speaker 0: aber anders geht es auch gar nicht mal wenn du da dir alle möglichen Situationen vorher ausmachst.
- 15:24Speaker 0: klar du kannst dich ein bisschen vorbereiten Es gibt ja auch viele Richtlinien oder sonst was.
- 15:28Speaker 0: Aber ich denke es kommt eh immer alles anderes wie man sich denkt Und dann stehst du eh wieder da und denkst okay wie mache ich's jetzt?
- 15:36Speaker 1: Ja es war auch dann so immer wieder der Moment wo ich überlegt habe Wie möchte ich denn sein?
- 15:43Speaker 1: Was möchte ich dann, also es gibt ja ganz viele verschiedene Führungsdiele und ich dachte so hey ich will vom Führungstil her so sein.
- 15:52Speaker 1: Ich will hier ein geiles Team haben.
- 15:54Speaker 1: wir haben eine geile Zeit weil ich glaube nur wenn wir alle uns vertrauen und wenn wir aufeinander zählen können aber auch offen miteinander sein können nur dann entstehen auch geile Ideen weil in dem Moment wo man mit mit zum Beispiel Angst oder irgendwas halt hantiert.
- 16:11Speaker 1: Ab dem Moment traut man sich vielleicht, deine Ideen gar nicht mehr auszusprechen... Ja!
- 16:16Speaker 1: ...oder auszuleben und ab dann weiß ich nicht wie gut die Qualität noch sein kann.
- 16:21Speaker 1: also für mich war es immer wichtig zu sagen hey guck mal wir alle tragen für unsere Projekte die Verantwortung.
- 16:28Speaker 1: Also für jedes Projekt gibt's ja ein Projektverantwortlichen Und da tragen wir alle gemeinsam auch trotzdem die Verantwortung.
- 16:34Speaker 1: Wir schauen gemeinsam dass wird das.
- 16:37Speaker 1: Also wir geben unseren Besten und schauen, dass es bestmöglich auch nachher an unseren Partner weitergegeben wird damit er das beste Ergebnis bekommt.
- 16:45Speaker 1: Und da musste ich mich natürlich mal reinfinden und sagen okay wie mache ich das?
- 16:50Speaker 1: Ich konnte da niemanden fragen!
- 16:54Speaker 1: Das war vielleicht ja.
- 16:57Speaker 1: also hin- und wieder hat man halt den einen oder anderen Rückschlag in egal welchem Bereich.
- 17:02Speaker 1: jetzt in der Agentur... In den letzten sechs Jahren muss ich aber sagen Ich habe mich persönlich so weiterentwickelt, dass hätte ich nirgends anders geschafft.
- 17:12Speaker 1: Weil du auf einmal mit Sachen konfrontiert wirst, die du gefühlt und schniekonfrontiert worden wärst.
- 17:18Speaker 1: Und das ist auch so.
- 17:19Speaker 1: was, wo ich sage, das will ich nie wieder missen!
- 17:21Speaker 1: Und ich freue mich auf alle Herausforderungen, die wir noch haben werden – die auch noch auf uns zukommen werden – weil ich genau weiß, wir werden nur dran
- 17:29Speaker 1: wachsen.".
- 17:31Speaker 1: Er ist ja letztlich nicht.
- 17:32Speaker 0: Ja, das ist eigentlich auch so eine riesen Charakterentwicklung die man da halt über die Jahre dann halt auch macht.
- 17:37Speaker 0: Es ist sicher nicht nur dass die Firma wächst und die Anzahl der Mitarbeiter oder die Quadratmeter von den Räumlichkeiten Sondern man selber verändert sich ja auch von der Persönlichkeit mit der Firma zusammen.
- 17:47Speaker 0: Was würdest du denn sagen bei dir wie sich dein Charakter verändert hat Von den acht Quadratmetern hin zu mehreren Angestellten jetzt?
- 17:56Speaker 1: Sehr!
- 17:57Speaker 1: Ich bin da nicht mehr die Person die ich damals war geht ja auch nicht.
- 18:02Speaker 1: Also ich musste mich ja verändern, um all das ja überhaupt tragen zu können.
- 18:08Speaker 1: Ich glaube, ich bin viel – wie kann man das sagen?
- 18:14Speaker 1: Ich bin viel nicht toleranter also schon toleranter aber auch offener geworden insgesamt.
- 18:20Speaker 1: Ich möchte zum Beispiel gerne jede Meinung hören und dann kann ich mir meine Meinung bilden.
- 18:28Speaker 1: Und ich weiß auch, ich kann meine Meinung aber auch ändern wenn ich zum Beispiel eine Information oder einen Blickwinkel bekommen den ich ja bisher nicht hatte.
- 18:36Speaker 1: Und erstens das und zweitens der Fokus hat sich auch verändert.
- 18:41Speaker 1: also es war auch tatsächlich mit der Geburt von unserem dritten Kind.
- 18:46Speaker 1: kurz danach war's auch so ein Punkt wo ich gemerkt habe Ich möchte da jetzt wirklich Experten mit mir im Team haben weil Wenn ich über alles immer drüber schaue, sage und denke und mache und in jedem Projekt tief drin bin.
- 19:06Speaker 1: Dann bleibt ja gar nicht mehr viel Zeit für irgendwas.
- 19:09Speaker 1: Und dann war relativ schnell klar Ich muss was verändern und ich muss es so verändern dass ich wirklich in jedem Bereich denn meine Experten habe und Ich möchte gar nicht in den Bereichen die beste sein.
- 19:22Speaker 1: ich will nämlich irgendwann dahin gehen zu sagen hey Und ich glaube so mache es auch, dass ich komme mit meinen Ideen und ich sage guck mal.
- 19:30Speaker 1: Ich habe die und die Idee oder ich finde wir bräuchten für diese Kampagne dafür brauchen wir ABC.
- 19:36Speaker 1: Wie können wir das umsetzen?
- 19:38Speaker 1: Und ihr wisst wie wird es umsetzten können?
- 19:40Speaker 0: Genau, also das kann ich auch nur bestätigen.
- 19:43Speaker 0: Ich weiß noch wo ich hier angefangen habe.
- 19:46Speaker 0: Das war ganz am Anfang auch ein Learning für mich.
- 19:49Speaker 0: Also es ist eigentlich gar nicht so eine große Sache gewesen.
- 19:51Speaker 0: aber gerade als kreativer Mensch denkt man sich immer wenn man jetzt was gemacht hat ist es jetzt gut genug und wenn jetzt ne Kritik kommt dann nimmt es ganz schnell sehr persönlich.
- 20:00Speaker 0: Und was ich bei dir gelernt hab du bist damals zu mir gekommen?
- 20:02Speaker 0: Ich glaube ich habe ne Visitenkarte oder irgendwas gemacht gehabt und da hast Du das angeguckt.
- 20:06Speaker 0: na hast Du gesagt dass du es jetzt dir anders vorgestellt hast, was ja nicht bedeutet das das jetzt schlecht ist.
- 20:11Speaker 0: Es ist einfach nur eine andere Sichtweise die genauso gut oder sogar besser sein kann und das war für mich so ein Punkt wo ich auch für mich dann gedacht habe man muss einfach mal aus seiner Sicht raus und von einem anderen Blickwinkel das ganze betrachten.
- 20:24Speaker 0: und nicht das als persönlichen Angriff oder deins ist nicht gut genug sondern es ist einfach noch eine andere Sichtweise.
- 20:30Speaker 0: und wir gucken uns die ganzen Sichtweisen an Und entscheiden dann am Schluss, was ist das Geilste für dieses Projekt?
- 20:36Speaker 0: Was bringt uns da am meisten und was bringt das Ganze auf ein anderes Level.
- 20:40Speaker 0: Das muss man auch mal lernen, das nicht persönlich zu nehmen sondern mit Abstand zu betrachten.
- 20:47Speaker 0: Das war damals zum Beispiel so einen Schlüsselpunkt, den ich für mich gelernt habe.
- 20:52Speaker 1: Ja geil!
- 20:54Speaker 1: Das ist auch in Learning tatsächlich wie du sagst Dinge nicht persönlich nehmen.
- 21:00Speaker 1: Das war ja auch oft so, man hat dann zum Beispiel so... Sobald man mit Menschen zusammenarbeitet, hat man ganz viele Emotionen.
- 21:07Speaker 1: Und in den letzten sechs Jahren habe ich so viel mit Menschen zu tun, das hatte ich davor halt einfach nicht.
- 21:13Speaker 1: und ich merke jetzt einfach oftmals, irgendeiner hat vielleicht meine schlechte Laune und man merkt es vielleicht so unterschwellig Ich glaube, ich hab da auch sehr feine Sensoren.
- 21:23Speaker 1: Ich merke dann vielleicht unterschwällig, oh irgendwie ist der jetzt gerade nicht so gut drauf mein Gegenüber Und früher habe ich mir das sehr persönlich genommen.
- 21:29Speaker 1: Oh, ich hab da nächtelang nicht geschlafen und gedacht, oh Gott!
- 21:31Speaker 1: Habe ich vielleicht das oder das?
- 21:32Speaker 1: Oder das?
- 21:33Speaker 1: Oh Gott!
- 21:33Speaker 1: Oh
- 21:33Speaker 1: Gott!".
- 21:34Speaker 1: Und letztlich war es dann so, wenn ich mal das angesprochen hatte ... Ah nee, weil ist was privates oder das... Da habe ich auch gelernt, jeder Mensch hat seinen Päckchen zu tragen.
- 21:46Speaker 1: Nicht ich bin der Auslöser.
- 21:49Speaker 1: Es muss ich gar nicht persönlich nehmen.
- 21:51Speaker 1: Ich mittlerweile habe für mich festgestellt Ich erwarte von meinem Gegenüber, wenn es was mit mir zu tun hat.
- 21:57Speaker 1: Dann erwarte ich dass man mir das auch direkt sagt Weil wir sind die Erwachsene Die miteinander sprechen können die offen und ehrlich aufeinander zukommen können.
- 22:05Speaker 1: doch das finde ich ist sehr wichtig in der Partnerschaft.
- 22:07Speaker 1: Man kann über alles reden man kann zum höhere greifen und kann sagen hey du guck mal ich habe folgende idee oder Das Problem habe ich gerade oder das stört mich gerade oder ich wünsche mir das Und dann kann man darüber sprechen.
- 22:21Speaker 1: aber solange ich davon nichts weiß kann ich auch nicht agieren.
- 22:26Speaker 1: Ich gehe ja dann grundsätzlich davon aus, dass ist alles in
- 22:27Speaker 1: Ordnung.".
- 22:28Speaker 0: Ja da kann man ja eigentlich sagen so die Quintessenz aus dem Ganzen ist das man das Ego halt mal zurückstellt und außen vorlässt weil wenn man einfach nur die Fakten betrachtet dann kann man halt viel offener miteinander reden ohne dass das ego sagt oh ich bin jetzt beleidigt oder so.
- 22:42Speaker 0: aber klar das sind so Sachen du weißt nie was in den anderen Menschen los ist.
- 22:45Speaker 0: ich weiß wir beide sind sehr empathische menschen.
- 22:48Speaker 0: ich glaube wir kriegen es in kurzer Zeit hin zu merken, wenn mir jemand was nicht stimmt oder sich eine Stimmung verändert.
- 22:56Speaker 0: Und genau da ist es dann halt wichtig nicht zu sagen so habe ich jetzt etwas falsch gemacht?
- 22:59Speaker 0: Bin ich jetzt hier das Problem?
- 23:01Speaker 0: Sondern so okay wer weiß was da los ist.
- 23:03Speaker 0: Ich mache jetzt mein Programm ganz normal.
- 23:05Speaker 0: weiter sag' ich mal weil wenn was wär So wie du schon gesagt hast ich erwarte dass man mir dann offen ist und ich glaube das machen wir auch und es ist glaube ich auch generell jetzt egal ob's geschäftlich ist Oder freundschaftlich oder auch in der Beziehung.
- 23:16Speaker 0: Das finde ich immer der beste Weg offen auszusprechen was halt Sache ist.
- 23:19Speaker 0: So kommst du halt viel besser ans Ziel, sag ich mal.
- 23:24Speaker 1: Ja!
- 23:24Speaker 1: Ich finde Ego zurückschrauben ein sehr guter Punkt weil in vielen Bereichen ist ja so dass man immer gerne das Ego natürlich nach vorne stellt und wir haben alle unser Ego und oftmals müsste man vielleicht auch hingehen und sagen hey jetzt bist nicht du dran Und das habe ich tatsächlich auch festgestellt bei uns in der Agentur.
- 23:46Speaker 1: und zwar haben wir eine Anfrage bekommen und dann ging es darum eine andere Agentur, die der Firma empfohlen hat, dass sie zur Website auch komplett neues Branding machen müssen.
- 24:00Speaker 1: Und ich fand es schade weil ... Die Person, die mir das dann gesagt hat, die hat dann gesagt ja ihr versteht jetzt gar nicht muss man da jetzt echt ein neues Logo und alles machen?
- 24:08Speaker 1: und so warum?
- 24:09Speaker 1: Wieso weshalb?
- 24:11Speaker 1: Und dann ist mir das auch so echt gekommen wo ich gedacht habe Ja!
- 24:13Speaker 1: Da hatte er in einer anderen Agentur kann ihre Ego nicht zurückschrauben und dann schaut das sie hingeht und sagt hey wir arbeiten mit dem was ihr habt Arbeiten in dieser Herausforderung, an der ihr gerade steht und die ist nicht euer Logo sondern es ist eure Webseite.
- 24:27Speaker 1: Euer Außenauftritt nach außen.
- 24:31Speaker 1: Das muss braucht ein Re-Lounge.
- 24:33Speaker 1: Ja weil...
- 24:33Speaker 0: Mit dem was Ihr ja jetzt aktuell schon habt also genau.
- 24:37Speaker 1: Genau!
- 24:37Speaker 1: Weil der Punkt ist ja oft... Natürlich gibt es Gründe warum man einen Re-Launch auch beim Logo macht.
- 24:44Speaker 1: Keine Frage aber der Punkt is'ja In dem speziellen Gespräch ging es ja eigentlich gar nicht darum, sondern da wollte die Agentur halt komplett von A bis Z ihre Handschrift haben und wollte ein komplett neues Konzept verkaufen.
- 25:03Speaker 1: Wo ich mir dann auch gedacht habe natürlich ist das für die Agentour lukrativ plus sie hat ihre Handschufe in alle mit drin.
- 25:09Speaker 1: aber war das jetzt wirklich die Herausforderung von diesem Partner?
- 25:15Speaker 1: Und hatte er wirklich genau Das Problem oder ging es jetzt nur der Agentur drum, ein Riesenkonzept zu verkaufen.
- 25:22Speaker 1: Und auch da muss man als Agentur das Ego zurückschrauben und dann hingehen und sagen okay du mit dem Logo kann man noch gut arbeiten so lange dass euch gut vertritt und ihr sagt hey wir sind nicht aus dem rausgewachsen!
- 25:37Speaker 1: Oder es gibt jetzt keine neue Spartel die jetzt aus irgendeinem Grund noch bisschen dazu gemacht werden muss.
- 25:42Speaker 1: oder es gibt ja immer Gründe warum man ein neues Logo braucht.
- 25:47Speaker 1: Zum Beispiel bei uns war das ja so, dass wir aus Guldedesign rausgewachsen sind.
- 25:52Speaker 1: Weil wir natürlich nicht nur Design machen sondern eigentlich viel mehr Design kommt immer erschienen dran.
- 25:58Speaker 1: So schlage ich jetzt mal kurz die Brücke auch zu uns wie von Gulddedesign dann wir zur Guldekommunikation geworden sind.
- 26:05Speaker 1: War daß ich halt einfach im Laufe der Jahre festgestellt hab des Designs.
- 26:10Speaker 1: Das war damals zu Beginn.
- 26:12Speaker 1: dieses kleine Denken was ich hatte hat sich entwickelt zu dieser großen Agentur, die ich jetzt schon bin aber nicht noch werden möchte.
- 26:21Speaker 1: Also natürlich auch bei uns ist Wachstum und auch ich möchte noch weiter wachsen mit der Agentur.
- 26:27Speaker 1: Aber was ich da immer festgestellt habe in den Gesprächen mit unseren Partnern war tatsächlich das die Kommunikation.
- 26:34Speaker 1: Wir sind die Schnittstelle zwischen unseren Partnernen und deren Kunden Und wir sind dazwischen geschalten, weil Marketing steht da eben einfach immer dazWischen.
- 26:43Speaker 1: Mit der richtigen Kommunikation erreiche ich auch die richtigen Menschen für unsere Partner und so hat sich das dann eben auch entwickelt.
- 26:53Speaker 1: Und Design ist auch ein Faktor was du vorhin angesprochen hast, was zum Beispiel Websites anbelangt.
- 26:59Speaker 1: Eine Website muss natürlich gut aussehen aber Das gute Aussehen allein ist es halt nicht.
- 27:05Speaker 1: Weil wenn wir letztlich feststellen, dass die Seite überhaupt nicht die Tonalität trifft von der Zielgruppe auch gar nicht die Fragen also die Antworten auf deren Fragen gibt.
- 27:16Speaker 1: weil so muss man ja prinzipiell immer dran gehen an diese Sache Wenn ein User die Zielgruppes auf die Website kommen welche Fragen hat sie und was für Antworten muss ich auf die Webseite draufpacken damit die Fragen beantwortet sind?
- 27:32Speaker 1: Und was wir natürlich auch gesehen haben, viele hatten entweder viel zu wenig Informationen.
- 27:35Speaker 1: Weil das Produkt erklärt sich von selber oder so viel Information und dass man erschlagen wird und das Gefühl hat so ich muss da jetzt echt für den halben Studio machen nur um eine Anfrage stellen zu können.
- 27:47Speaker 1: Das war halt dann auch so spannend zu festzustellen.
- 27:50Speaker 1: A-Design kommt schon auch gehört zu uns dazu gehört zum Marketing dazu.
- 27:53Speaker 1: Das ist zweitrangig!
- 27:54Speaker 1: Genau, es kommt irgendwann weiter hinten.
- 27:57Speaker 0: Davor
- 27:58Speaker 1: muss immer die Strategie und das Ziel festgelegt werden.
- 28:01Speaker 0: Genau, weil es ist ja nicht nur bei Webseiten so.
- 28:03Speaker 0: Es ist ja bei allem was wir in unserem Job machen als Agentur, egal ob ein Flyer ist, ein Prospekt, eine Website oder ein Werbevideo sag ich mal, dass das schön aussieht.
- 28:14Speaker 0: Das ist eigentlich die Baseline von dem was ihr macht.
- 28:16Speaker 0: natürlich wirds gut aussehen.
- 28:18Speaker 0: ansonsten hätten wir das nicht lernen sollen sage ich mal.
- 28:21Speaker 0: aber das Wichtige ist immer ein Zweck erfüllt wird, weil wenn ich jetzt zum Beispiel einen Flyer mache.
- 28:25Speaker 0: Ich bezwecke damit ja irgendwas.
- 28:27Speaker 0: Ich will das eine Veranstaltung beworben und ich will dass da die Leute kommen.
- 28:31Speaker 0: Natürlich soll es schön aussehen aber die Information soll ja rüberkommen, dass wir daraus ein Endergebnis kriegen.
- 28:36Speaker 0: Und so ist es auch bei einer Website.
- 28:37Speaker 0: Website Aussehen wissen muss definitiv, aber wenn die Website nichts bringt sondern einfach nur da ist, damit sie da ist dann kannst du auch weglassen.
- 28:46Speaker 0: Dann musst du nicht da sein.
- 28:47Speaker 0: Das sind halt Sachen die, finde ich auch viele nicht verstehen.
- 28:50Speaker 0: Viele denken halt so jetzt muss es halt geil aussehen.
- 28:52Speaker 0: So das ist halt alles.
- 28:53Speaker 0: Es muss halt schön sein aber deswegen gibt's halt auch ganz viele Firmen glaube ich oder auch wer auch immer.
- 28:59Speaker 0: jeder der eine Website irgendwie hat sagt so ja die muss halt schon aussehen aber im Endeffekt... ...sind die dann erfolglos?
- 29:06Speaker 0: Da wird da nichts mit passieren!
- 29:07Speaker 0: Die Website wird nicht gefunden und der User versteht nicht wie er von A nach B kommt.
- 29:10Speaker 0: wir das weil ein User der auf die Website geht hat ja auch Ein Bedürfnis, das gestillt werden muss.
- 29:16Speaker 0: Egal ob es jetzt ist ich will jetzt eine Information kriegen.
- 29:18Speaker 0: Ich will mich jetzt bewerben oder dies und das.
- 29:20Speaker 0: Er hat ja ein Ziel auf der Webseite und wenn er das schon alles nicht herkriegt weil die Webseiten den Zweck nicht erfüllt dann kann sie sich in die Tonne treten.
- 29:27Speaker 1: Genau.
- 29:28Speaker 1: aber so ist ja mit egal welchem Marketinginstrument wir arbeiten wie du schon könntest egal ob der Flyer oder sonst.
- 29:33Speaker 1: was Ist ja immer wichtig und das fragen wir auch immer im Gespräch.
- 29:37Speaker 1: Was wollt ihr denn mit dem Flyer?
- 29:39Speaker 1: Weil viele kommen sagen, ich hab gehört, ich brauche einen Flyer!
- 29:41Speaker 1: Ja
- 29:41Speaker 1: wofür?!
- 29:42Speaker 1: Die Frage ist nur Flyer zu haben um zehn tausend Stück in der Garage oder im Lager stehen zu haben.
- 29:47Speaker 1: Aber wofü geht ihr aktiv auf eine Messe?
- 29:50Speaker 1: Oder gibt es einen besonderen Grund?
- 29:52Speaker 1: wie soll das an die Menschen rankommen?
- 29:54Speaker 1: Und was soll – und das ist ja auch nochmal die Frage – was soll passieren wenn jemand den Flyer in der Hand hat?
- 30:00Speaker 1: Das ist ein Faktor, den habe ich jetzt Das wusste ich schon immer, das hatten wir auch in der Ausbildung.
- 30:06Speaker 1: Aber das war so ein Punkt den habe ich in den letzten sechs Jahren richtig kennengelernt dass Marketing extrem viel Psychologie ist und zwar die Frage immer was soll danach passieren?
- 30:19Speaker 1: Und wann brauchen wir jetzt den Flyer?
- 30:21Speaker 1: Wofür brauchen wir den Flyers und was soll da nach passieren?
- 30:25Speaker 1: Weil wir wollen ja nicht einfach nur jemanden einen Flyer geben und sagen hier bitte ein Flyer sieht hübsch aus sondern Nein, ich will dass du nachher ein QR-Code scencht dann eventuell in eine Newsletter dich einträgst oder eventuell auf ne Landingpage kommst und mir deine Kontaktdaten zur Verfügung stellst.
- 30:43Speaker 1: Oder dich bewirbst oder egal was.
- 30:46Speaker 1: aber genau das ist ja oft so etwas wo man im ersten Moment oder wo viele vergessen oder gar nicht bedacht wird sondern ich brauche halt einen Flyer für.
- 30:56Speaker 1: und das finde ich auch so spannend weil Dahingehend habe ich mich verändert, dass ich festgestellt habe.
- 31:03Speaker 1: Ich stelle einfach wahrscheinlich zum Teil sehr unangenehme Fragen, weil ich dann wirklich auch in die Tiefe gehe und frage ja aber warum?
- 31:11Speaker 1: Und wieso?
- 31:12Speaker 1: Weil nur wenn ich diese Fragen stelle, krieg' ich die Antworten, die ich brauche um dann wirklich objektiv auch betrachten zu können und diesen Mehrwert geben zu können der mehr so wichtig ist, Hast du das?
- 31:24Speaker 1: Und das bedacht, es macht doch gar keinen Sinn.
- 31:26Speaker 1: Wir würden doch deine Zielgruppe viel eher so und so
- 31:29Speaker 1: erreichen.".
- 31:29Speaker 0: Genau!
- 31:30Speaker 0: Das ist nämlich auch so ein Punkt wo ich gemerkt habe was man mit den Jahren lernt und zwar dass wir absolutes Recht dazu haben weil wir eben die Profis sind auch nein zu sagen im Sinne von wenn jetzt ein Kunde herkommt sagt so undso willigst, dass du dann sagst als Profi mit meiner Expertise die Ich hab Nein, weil das funktioniert nicht so ich weiß so und So geht es besser ging es mir, glaube ich ganz lang.
- 31:52Speaker 0: Das ist so eine Hürde wenn man die mal überschritten hat dann öffnet sich ein ganz anderes Spielfeld auch irgendwie und dann wirst du aber auch wirklich Profi weil Du dann wirklich jemandem sagen kannst Nein!
- 32:02Speaker 0: Weil das funktioniert nicht So-und-so ist besser.
- 32:04Speaker 0: Ich mache nicht einfach nur den Auftrag so wie sie vorhin gesagt haben sondern wir wollen dieses Ziel verfolgen und das Ergebnis dann halt auch haben.
- 32:11Speaker 0: Und das funktioniert Nicht immer Wenn Du zu allem Jahr und Abend sagst
- 32:14Speaker 1: Genau und ich finde dass ist auch wieder Die Brücke zurück Zu der Partnerschaft in der Partnerschaft ist es doch genau das, dass man auch sich an den Tisch sitzt und sagt hey guck mal ich höre mir mal eure Ideen ein.
- 32:25Speaker 1: Und dann kann ich aber auch reingehen und sagen okay die Idee können wir nicht mitgehen aus dem und dem Grund.
- 32:30Speaker 1: Und tatsächlich ist es so, dass unsere Partner auch diesen Austausch so wertvoll finden.
- 32:36Speaker 1: Egal mit wem wir gesprochen haben sie dann wirklich sagen danke für den ehrlichen Austauscht diese Ehrlichkeit!
- 32:43Speaker 1: Das spiegelt ja unsere Werte wieder und zwar Ehrlichkeit, Loyalität und Wertschätzung Und das ist ein wertvoller oder ein wertschätzender Austausch.
- 32:53Speaker 1: Wir sind ehrlich zueinander und vor allem diese langfristige Zusammenarbeit, diese Loyalität die wir uns gegenseitig ja auch entgegenbringen.
- 33:04Speaker 1: Das war auch etwas was über die Jahre gewachsen ist weil am Anfang ganz ehrlich, am Anfang steh ich schon da und habe erst mal einen Berg voll mit Bürokratie.
- 33:14Speaker 1: und wie mache ich... Ganz einfach Wie soll ich jetzt Rechnung schreiben?
- 33:19Speaker 1: Welcher Rechnungsprogramm, wie soll ich dies, wie soll ich jenes.
- 33:23Speaker 1: Da hast du ja noch vielleicht gar nicht die Gedanken gemacht über diese Dinge, die sich jetzt einfach auch herauskristallisiert haben.
- 33:30Speaker 1: und dieses von Guld-Design zu Guldekommunikation das hat sich auch heraus kristallisiert in dem Moment als wir uns dann auch mal hingesetzt haben und überlegt haben hey welchen Mehrwert bieten wird.
- 33:43Speaker 1: denn was ist denn jetzt wirklich dieser Kernessenz wenn man es ganz runterbrechen muss.
- 33:49Speaker 1: Was ist das?
- 33:49Speaker 1: Und es die Kommunikation.
- 33:51Speaker 1: und die kommunikation ist ja das tolle.
- 33:53Speaker 1: Es kann ich auch auf dem privaten jetzt total toll annutzen, also im privaten Bereich ist es bei mir auch ganz anders.
- 34:00Speaker 1: Deswegen bin nicht mehr der Mensch, der vor sechs Jahren war, weil für mich einfach durch die Agentur festgestellt hat, kommunikationslich alles.
- 34:09Speaker 1: Egal mit wem ich spreche... Es ist einfach so, ja die Wahrheit tut manchmal weh und ich sag sie dir trotzdem du entscheidest dann was du damit machst wenn du von mir die Wahrhalt hören willst.
- 34:19Speaker 1: Das ist ja auch viele wollen ja gar nicht die Wahrheithören.
- 34:21Speaker 1: aber ich denke mir halt oft so Wenn Du mich nach einer ehrlichen Meinung fregst nach meiner Meinung denn nur meine Meinung Dann sage ich Dir meine ehrliche ungefilterte Meinung Was du dann damit machst?
- 34:32Speaker 1: Ist ja deine Entscheidung.
- 34:34Speaker 1: Aber auch das finde ich so Ist ein Punkt, deshalb ... Dadurch hab ich mich einfach auch verändert.
- 34:40Speaker 1: Weil ich gemerkt habe falsche Kommunikation bringt niemanden was nicht der Zielgruppe im Business-Kontext.
- 34:47Speaker 1: Am schlimmsten
- 34:48Speaker 0: Fall kannst du schaden.
- 34:50Speaker 1: Genau!
- 34:50Speaker 1: Das kann natürlich auch schaden.
- 34:51Speaker 1: also als Beispiel jetzt kam KI ja so ... oder KI ist es schon länger da aber jetzt kommt das raus und jetzt willst du KI nutzen Und auch da hatten wir dann auch mal ein Gespräch.
- 35:00Speaker 1: Dann war so, ja, wir könnten die tollen Google-Bewertungen, die wir als Letztes hatten, die könnten wir mit einer KI-Stimme vorlesen lassen in einem Real for Social Media und ich dann ganz klar gesagt, das machen wir auf gar keinen Fall weil diese Google Bewertungen sind ein unfassbarer Trust Element!
- 35:19Speaker 1: Auch da ist so einen Punkt, da hat man manchmal Sorge, es sind echte Bewertung.
- 35:25Speaker 1: Heißt wenn nicht schon so gute Wertvolle Bewertungen habe, dann darf ich die nicht jetzt mit KI mischen um dann noch mehr das Gefühl zu geben heißt es jetzt echt so ist es nur mit KI irgendwie erstellt worden.
- 35:39Speaker 1: Heißt da haben wir den ganzen Tag das machen wir nichts sondern wir lassen uns was anderes einfallen.
- 35:42Speaker 1: Wir hatten auch eine andere coole Idee wie wir tatsächlich dann die Zielgruppe auf die vielen Google-Bewertungen leiten können.
- 35:51Speaker 1: und Ja, auch das wie du sagst hätte auch Schaden können.
- 35:54Speaker 1: Und wir wollen ja auch unsere Partner vor Schadenschützen und sagen hey guck mal Wir wissen aus der Erfahrung heraus ABC Das kann dir jetzt echt auf die Füße fallen oder langfristig auf die füßefallen.
- 36:06Speaker 1: Das machen wir lieber nicht und da sind sie auch echt dankbar dafür und das finde ich so geil.
- 36:11Speaker 1: auch dieses Miteinander und dieses wertschätzende
- 36:15Speaker 0: Ja, jetzt haben wir ja einen ganz großen Ausflug in alle möglichen Themen gemacht.
- 36:18Speaker 0: Jetzt kommen wir mal zurück zur History of Gulde!
- 36:21Speaker 0: Wie ging es denn weiter?
- 36:22Speaker 0: Weil wir sitzen hier nicht in dem kleinen Keller bei euch, sondern wo ganz woanders.
- 36:28Speaker 1: Wir sind nicht mehr in unserem Anbau, sondern wir haben dann auch länger schon nach Räumlichkeiten gesucht die uns gerecht werden und das war auch echt so ein Punkt... Wir hatten da einfach richtig Glück, beziehungsweise ich glaube nicht nur an Zufall und nicht nur in Glücks.
- 36:46Speaker 1: Das musste so sein!
- 36:47Speaker 1: Und als wir dann die Räumlichkeiten hier gefunden haben und gesehen haben, okay... ...Hechingen ganz in der Nähe und neue Modernen, ja, da mussten wir natürlich zuschlagen.
- 36:58Speaker 1: Und auch das war dann so das Witzige weil.. Ich glaube, ich habe ja noch im Team gesagt, nein stimmt gar nicht.
- 37:04Speaker 1: Dann Dreh hat noch gemeint, ja irgendwann sind wir schon auf der Suche nach Und das war ja der Grund, warum wir uns umschauen mussten.
- 37:11Speaker 1: Weil uns der Platz ausgegangen ist!
- 37:14Speaker 1: Wir sind jetzt ein fünftköpfiges Team und dann haben wir aber festgestellt, dass wir eigentlich nur vier Plätze haben.
- 37:20Speaker 1: Wir haben dann schon länger geguckt, aber nichts passendes gefunden.
- 37:24Speaker 1: Ich weiß noch... Wir hatten dann nochmal im Büro umgebaut, um die Plätze irgendwie zu schaffen.
- 37:33Speaker 1: Dann meinte man, irgendwann würden wir dann schon nach... Wir schauen ja schon, wir würden da auch umziehen und so weiter.
- 37:42Speaker 1: Ich glaube eine Woche später kam ich dann und sagte also, wir haben jetzt ein Besichtigungstabin?
- 37:47Speaker 0: Ja, ich kann mich noch daran erinnern weil zwischen Anfang und Mitte im Jahr hat es hier angefangen.
- 37:54Speaker 0: Und da war's ja noch sehr mummelig, sag' ich mal.
- 37:59Speaker 0: Kuschelig!
- 38:00Speaker 0: Genau.
- 38:00Speaker 0: und dann kam der Gedanke, dass noch mehr Leute eingestellt werden und das wir unser Team quasi vergrößern.
- 38:07Speaker 0: Und es war ja auch schon in meinem Vorstellungsgespräch damals so, dass man angekündigt hat.
- 38:10Speaker 0: Dass das expandiert werden soll und man sich dann vielleicht auch in entfernte Zukunft, sag ich mal damals noch, sich nach Größen- und Räumlichkeiten umschaut.
- 38:20Speaker 0: Für mich war das tatsächlich eine der Punkte die ich so geil fand weil ich eben an diesem Wachstum einfach teilhaben wollte was ich super spannend finde.
- 38:27Speaker 0: aber ich weiß noch wo's dann damals hieß okay wir müssen jetzt nach größeren Räumen gucken.
- 38:33Speaker 0: Dann kam da Andri zu mir her und hat gemeint Monate.
- 38:36Speaker 0: Wir reden da wahrscheinlich frühestens in einem halben Jahr davon und direkt am nächsten Tag kamst du und hast gesagt, so ja wir haben hier Besichtigung von den Räumlichkeiten hier in Hechingen und dann ist das ja innerhalb von kürzester Zeit.
- 38:49Speaker 0: dann passiert ne?
- 38:50Speaker 1: Ja das war total witzig.
- 38:53Speaker 1: ich glaube es spricht auch so ein bisschen oder beschreibt meine Person sehr.
- 38:58Speaker 1: Ich bin...ich will nicht ungeduldig sagen aber ich habe da einfach eine Idee und dann muss die raus, aber auch umgesetzt werden.
- 39:10Speaker 1: Und ich sage immer so schön, ich gebe jetzt mal meine Bestellung ans Universum ab... ...und so mache ich das dann auch immer!
- 39:17Speaker 1: Für mich sehe es schon von meinem anderen Auge, okay wir brauchen einfach neue Räumlichkeiten, ich stelle mir sie so und so vor und zack habe bei Emo Scout geguckt und hab hier die Räumnichkeiten gesehen.
- 39:32Speaker 1: Ich habe dann schon diesen Grundriske gehabt und hab den schon markiert.
- 39:36Speaker 1: Grün, ich hab dem André gestehen per WhatsApp geschickt und gesagt guck mal hier ist mein Büro!
- 39:41Speaker 1: Und er nur... Ich glaube er hat mir noch zurückgeschrieben.
- 39:45Speaker 1: Jetzt hör'n wir auf mit so was.
- 39:49Speaker 1: wie kommst du denn jetzt da rauf?
- 39:50Speaker 1: Dann hab ich nur zurückgeschrien, du morgen, früh um zehn Uhr haben wir Besichtigungsterminen.
- 39:55Speaker 0: Ja.
- 39:56Speaker 0: Und
- 39:57Speaker 1: tatsächlich das war dann, wir sind da reingelaufen, sind alles gepasst vom Platz her von der Technik her, weil auch das ist für uns ja wichtig.
- 40:06Speaker 1: Und dann haben wir uns auf diese Räumlichkeiten beworben und haben dann auch recht schnell den Zuschlag bekommen, was uns richtig gefreut hat.
- 40:13Speaker 1: Wir konnten dann glaube ich zwei bis drei Wochen später ... Also es hat alles ab Monat von Besichtigung bis wir können einziehen war nur einen Monat oder war das einfach mal geschwind in einem Wochenende hier geschwind umgezogen?
- 40:25Speaker 0: Genau!
- 40:27Speaker 1: Klar, wir sind auch noch immer nicht ganz fertig.
- 40:29Speaker 1: Es gibt immer noch ein paar Ecken, wo ich sage, ah da könnte man doch dies und jenes aber
- 40:32Speaker 0: ... Noch ein
- 40:33Speaker 1: Bildchen hinhängen oder?
- 40:36Speaker 1: Ja!
- 40:37Speaker 1: Und das fand ich halt so cool dieses Wachstum.
- 40:40Speaker 1: Wir sind ja auch noch nicht am Ende.
- 40:42Speaker 1: Ich hab dann noch ganz viele Ideen und Bestellungen die ich abgebe.
- 40:49Speaker 1: Aber das kriegt ihr ja auch immer mit.
- 40:52Speaker 1: Dann war natürlich auch immer so... Wir haben uns überlegt gehabt, wir wollen eine Story haben eine Story für uns und unsere Partner.
- 41:01Speaker 1: Und dann ist ja auch dieses Ganze entstanden, dadurch dass wir keine Kunden sondern Partner haben und das wir alle Fame sein wollen.
- 41:10Speaker 1: Wir wollen alle berühmt sein!
- 41:14Speaker 1: gewertschätzt werden und das Ganze.
- 41:16Speaker 1: Und da ist dieses Hall of Fame entstanden, unser Besprechungsraum haben wir jetzt an jedem Raum eine Türbeschriftung hingemacht.
- 41:26Speaker 1: Unser Besprechumsraum, wo wir mit unseren Partnern drinnen sitzen, ist die Hall Of Fame...
- 41:31Speaker 0: Weil da werden die Diamanten gepresst!
- 41:34Speaker 0: Die Stars gefunden?
- 41:36Speaker 1: Genau!
- 41:38Speaker 1: Auch da war für uns einfach wichtig, hey wir sind nicht Null Acht Fünfzehn.
- 41:41Speaker 1: Wir sind absolut keine Agentur von der Stange und es gibt auch bei uns keine Lösungen von der stange ist sondern wir gehen ja immer individuell auf unsere Partner ein weil jedes Unternehmen hat einfach seine eigenen Herausforderungen und deshalb ist es uns auch so wichtig dass wir genau dieses Gefühl unseren Partnern vermitteln.
- 41:59Speaker 1: sie sind wirklich was besonderes und für uns ist diese Partnerschaft baut auch darauf auf das wir wissen Wenn mit unseren Maßnahmen, die wir treffen, Erfolge für unsere Partner entstehen, entsteht für uns automatisch auch ein Erfolg.
- 42:13Speaker 1: Weil wir dadurch gemeinsam erfolgreich werden und gemeinsam wachsen und wir dann auch die Erfolgstories gemeinsam feiern können!
- 42:21Speaker 1: Und genau das ist unser Antrieb und ich glaube dadurch bekommen genau dieses Feedback von unserem Partner immer wieder zurückgespiegelt, dass sie echt sehr happy sind und auch über Jahre hinweg uns sehr schätzen.
- 42:32Speaker 1: Und die Zusammenarbeit mit uns auch immer weiterdenken.
- 42:36Speaker 1: Ich finde das ist so was mich erfüllt es total zu wissen hey wir werden da wirklich als Partner wird geschätzt und wahrgenommen und wir gehen da Hand in Hand durch die Projekte, durch die ganzen Herausforderungen die da kommen Und auch die, ich finde es toll dass wir da so... Also sind ja schon wie so Freundschaften entstanden.
- 42:58Speaker 1: Ich hab das Gefühl wenn man sich wieder sieht, das ist wirklich eine nähe, so ne freundschaftliche Nähe schon dabei und einfach genau so habe ich's mir vorgestellt schon immer!
- 43:11Speaker 0: Ja oder muss ich jetzt auch gerade dran denken?
- 43:12Speaker 0: Wir haben doch mal von der Weile, hat doch jemand zu uns gesagt dass, wo sie uns dann kennengelernt hat in einem ersten persönlichen Gespräch.
- 43:20Speaker 0: Dass wir genau so wirken wie wir auch auf Social Media uns geben und da uns nicht irgendwie verstellen und so.
- 43:28Speaker 0: Und da muss ich halt auch dran denken wenn jetzt mal unser Team anguckst... Wir sind ja sowas von individuellen Personen jeder für sich einzeln!
- 43:36Speaker 0: Wir sind keine NPCs wie sonst irgendwo quasi rumläuft.
- 43:41Speaker 0: Und ich glaube, das ist halt auch so ein Ding was uns selber so einzigartig macht weil jeder so eine einzelne für sich eigene Person mit einem eigenen Charakter.
- 43:49Speaker 0: aber wie soll ich es jetzt sagen?
- 43:52Speaker 0: Also nicht so normal Jede ist ja schon ziemlich besonders.
- 43:55Speaker 0: Wir haben auch einen saudämlichen Humor und jeder hat irgendwie immer ein Spruch auf der Lippe, deswegen ... Ich finde das sind Sachen die da halt auch einspielen und was man bei uns dann auch auf unseren Kanal sieht und wo dieses Kompliment kam oder das heißt Komplimenteaussage war das für uns ein Riesenkompliment.
- 44:12Speaker 0: Genau!
- 44:13Speaker 1: Aber ich find und das hast du jetzt richtig gut gesagt dass du gesagt hast hey wir sind alle individuelle Personen mit Besonderheiten.
- 44:22Speaker 1: Aber egal welchen Partner ich von uns angucke und seinen Team anguccke, das ist doch bei denen genau das gleiche.
- 44:27Speaker 1: Deswegen passt ja keine Lösung von der Stange zu denen.
- 44:32Speaker 1: Geht gar nicht!
- 44:33Speaker 1: Weil die haben jetzt selbst wenn es in der gleichen Branche ein Partner ist Und ich mir zum Beispiel zwei aus der gleichen branche angucck Die sind so individuell weil das Team individuell ist, die Arbeitsweise, die Prozesse Das Miteinander ganz anders heißt Ich kann selbst da gar nicht das gleiche fahren.
- 44:52Speaker 1: Ich habe zwar Erfahrungswerte wie zum Beispiel unsere ganzen... Die ganzen Erfahrungs-Werte, wie
- 45:03Speaker 1: z.B.,
- 45:04Speaker 1: die Auswertungen von Kampagnen oder so haben wir und ja, die helfen natürlich auch.
- 45:09Speaker 1: aber nichtsdestotrotz kann ich nicht dieselbe Lösung bei allen einfach so drüber machen also so wie eine Art Schablone und ich lege die jetzt halt auf alle drauf!
- 45:20Speaker 1: Und ich will das auch gar nicht Ich will diese einhören.
- 45:22Speaker 1: Das sind wir
- 45:22Speaker 0: dann aber wieder beim Thema mit dem, das was wir ganz am Anfang hatten, dass man halt einfach nur einen Auftrag abarbeiten will weil dann nimmst du halt eine Schablone und dann der Nächste kommt.
- 45:31Speaker 0: Aber wenn du es halt individuell auf dich haben willst Dann musst du halt auch diesen individuellen Weg gehen Und Leute anheuern die so halt auch denken.
- 45:41Speaker 1: Das stimmt tatsächlich ja genau.
- 45:42Speaker 1: also auch das war jetzt auch so'n Learning So rauszufinden Welche sparte Mensch passt jetzt zu uns ins Team?
- 45:52Speaker 1: Weil wir eben nicht wirklich Fließbandarbeit oder Schema F-Arbeit machen können, sondern immer individuell auf die unterschiedlichsten Menschen Herausforderungen eingehen.
- 46:04Speaker 1: Und natürlich kann das nicht jeder und es ist mir auch bewusst.
- 46:08Speaker 1: Das war ja dann auch so ein Learning-Jahr.
- 46:11Speaker 1: Wie finde ich jetzt heraus, wer da dazu passt?
- 46:13Speaker 1: Ich glaube auch da war mein... Schlüsselmoment, als ich gemerkt habe dann gehen halt die Bewerbungsgespräche etwas länger.
- 46:22Speaker 0: Ich erinnere mich!
- 46:23Speaker 1: Aber dadurch sind wir ja relativ...ich bin da ja glaube ich auch sehr offen und ehrlich gewesen.
- 46:27Speaker 1: Ich hab' auch gesagt hey das und das sind die Pläne so wollen wir also halt in Zukunft arbeiten und so gehen wir mit unseren Partnern um und das ist mir wichtig.
- 46:38Speaker 1: Ja, sag es und ich will wirklich das auch darüber nachgedacht wird.
- 46:41Speaker 1: Macht es Sinn?
- 46:42Speaker 1: Und auch im Partner Gering über mal sagen können hey guck mal die Idee von dir wir nehmen die auf die ist gut aber nicht Wir können sie nicht so umsetzen wie du dir das jetzt gedacht hast weil Sie würde immer menschaden aus dem und dem Grund und das ist ja wieder das zu Beginn als er sich gesagt hatte Experten.
- 46:59Speaker 1: Ich habe in jedem Bereich hab ich meine Experten und ich Will gar nicht wissen wie ihr das im Detail macht.
- 47:05Speaker 1: ich weiß Ihr könntes und ich komme mit dem Problem sage ich mal zu euch und sag, guck mal oder mit der Idee komme ich zu euch.
- 47:12Speaker 1: Wie können wir das jetzt machen?
- 47:14Speaker 1: Und was ich auch so richtig geil finde ist wenn wir dann zum Beispiel an irgendeinem Projekt grad dran sind arbeiten wir ja doch alle irgendwie gemeinsam daran ein Stück weit also Wir haben ja immer montags unser Brezermieting jeden Montag Genau und da besprechen wir ja schon die ganzen Projekte, die wir gerade haben, welche noch anstehen.
- 47:38Speaker 1: Und wenn wir dann merken hey okay hier brauchen wir einfach ein bisschen mehr Ideen oder wie auch immer, wir brauchen ein größeres Briefing oder so, dann setzen wir uns da einfach hin, schließen uns eine Stunde ein und dann kommen so geile Ideen raus auf die wir ja alleine gar nicht gekommen werden.
- 47:58Speaker 1: Und das ist ja das, was du auch gesagt hattest.
- 48:00Speaker 1: Wir schauen uns jeden Blickwinkel an und es völlig ohne Wertung sondern wir sagen hey okay hast du das bedacht bei deiner Idee?
- 48:08Speaker 1: Wir müssen ja das und das auch noch bedenken.
- 48:10Speaker 1: Ah stimmt habe ich nicht bedacht.
- 48:11Speaker 1: wie können wir das lösen?
- 48:12Speaker 1: ah wir könnten so und so lösen und ich finde dann diese Dynamik halt so cool.
- 48:16Speaker 0: Ja das ist halt gerade also was ich halt so mega findes dieses.
- 48:19Speaker 0: Du hast ja manchmal einfach Ideen, und man kann sie einfach rausposaunen.
- 48:22Speaker 0: Und ob die dann gut ist, das merkt man meistens direkt danach?
- 48:26Speaker 0: Aber man muss keine Hemmung haben, das machen zu können!
- 48:29Speaker 0: So, weil ganz oft denkt man sich, oh, kann ich dir's sagen, es ist jetzt blöd, nee, hau einfach raus ... Weil vielleicht kann diese Idee egal wie dumm sie ist, sag' ich mal, kann eine andere Idee quasi anschubsen... Die daraus geboren
- 48:43Speaker 1: wird.
- 48:43Speaker 1: Ja, das rext daraus.
- 48:44Speaker 1: Genau.
- 48:46Speaker 1: Und ich finde auch, es gibt gar keine dumme Ideen.
- 48:48Speaker 1: Sondern es gibt einfach Ideen.
- 48:50Speaker 1: und wir mussten mal einfach schauen, passt die Idee jetzt zu dieser Herausforderung oder zu dem Projekt?
- 48:58Speaker 1: Oder müssten wir die Idee vielleicht noch ein bisschen wiegen dass sie passt und das sie dann aber auch unsere Ziele erreicht?
- 49:04Speaker 0: Richtig!
- 49:06Speaker 1: Genau entspannende Weise war's auch so.
- 49:11Speaker 1: podcast hat mir auch schon länger auf dem Schirm.
- 49:14Speaker 1: Wann habe ich das erste Mal gesagt, dass ich gerne einen Podcast
- 49:17Speaker 0: hätte?
- 49:17Speaker 0: Das ist schon eine
- 49:18Speaker 1: Weile her!
- 49:19Speaker 1: Aber es war dann immer so ein Punkt wo wir gesagt haben ja ok mal gucken wann wird es starten und wenn ich so überlege wir haben ja Equipment für Fotos und Videoaufnahmen unfassbar viel was wir haben.
- 49:32Speaker 1: aber um haben jetzt echt festgestellt für den Podcast brauchst doch ein bisschen anderes Equipement.
- 49:37Speaker 1: Ich weiß jetzt gar nicht, wie viele unzählige Kabeln wir jetzt hier rumfahren haben.
- 49:40Speaker 0: Aber wenn ich hier so rumschau, sieht aus wie eine Schlangengrube?
- 49:43Speaker 1: Ja und all das... Und das sind ja Punkte kennst du jetzt bei einem Content den ich unbedingt machen, wenn du beim Partner draußen bist und sagst hey ich verleg jetzt hier schon mal ein paar Meter Kabel.
- 49:53Speaker 1: Geht nicht.
- 49:53Speaker 1: da können wir natürlich auch viel mit Akkus arbeiten geht natürlich nicht.
- 49:56Speaker 1: bei einem Podcast mussten wir auch erst einmal lernen.
- 49:58Speaker 0: Je nachdem wieviel Motoren zu erzählen hat.
- 50:00Speaker 0: ne
- 50:01Speaker 1: Genau!
- 50:01Speaker 1: Ich glaube wir haben immer viel zum erzählt.
- 50:02Speaker 0: Ja ich glaub wahrscheinlich sogar viel zu viel.
- 50:05Speaker 1: Und das war ja dann jetzt auch so eine coole Sache, weil der Podcast ... Das war auch mal so ne Grundidee die dann so mal angefangen hat zu schlummern.
- 50:13Speaker 1: Die ich dann aber immer wieder zurückgestellt habe und gedacht hab, hey jetzt müssen wir erst noch dies und erst noch das und erst nach jenes.
- 50:18Speaker 1: Dann war es letztes Jahr so witzig.
- 50:20Speaker 1: da waren wir bei einem Content oder Partner und er sagte mir Mensch Diana warum machst du nicht eigentlich mal ein Podcast?
- 50:26Speaker 1: Das wäre doch voll cool!
- 50:27Speaker 1: Ich wär dann auch mal dein Gast und ich dachte schon so geil Okay, wir hätten schon den ersten Gast.
- 50:32Speaker 1: Aber erzählt ja immer noch der Podcast und dem ich jetzt eigentlich schon länger irgendwie so träumen.
- 50:38Speaker 1: Und dann hat mir uns überlegt okay alles klar Podcasts?
- 50:43Speaker 1: Das war auch noch so witzig!
- 50:44Speaker 1: Wir haben es klar nochmal irgendjemanden mal so nebenbei erzählt.
- 50:47Speaker 1: Einem anderen Partner hat man's nur so neben bei im Gespräch Ja, wir überlegen uns ein Podcast an.
- 50:51Speaker 1: Der dann aussagt Boah find' ich voll die geile Idee Ich wär da auch euer Gast und die könnte ich dann auch mal kommen und so... Und dann haben wir echt gemerkt So hey Ja, die Welt ist bereit für noch einen weiteren Podcast und da haben wir uns aber überlegt ja bei welchen Themen.
- 51:03Speaker 1: Aber was wollen wir denn sprechen im Podcast?
- 51:06Speaker 1: Und da wir ja tagtäglich mit Unternehmern zu tun haben und wir wissen so wie du mich auch eingangs gefragt hattest, du bist ja nicht irgendwann eines morgens aufgewachten hast gesagt ich werde jetzt Unternehmer und ich möchte jetzt dies oder jenes sondern es muss doch irgendwann mal dieses Schlüsselmoment gegeben haben.
- 51:24Speaker 1: Oh, also warum will ich Unternehmer werden?
- 51:27Speaker 1: Ich finde es so spannend und wir fragen ja alle unsere Partner im Kennlerngespräch.
- 51:32Speaker 1: Warum?
- 51:32Speaker 1: Warum gibt es dich?
- 51:34Speaker 1: Warum soll jemand zu dir kommen?
- 51:35Speaker 1: Warum dieses Warum ist einfach so unfassbar machtvoll auch?
- 51:40Speaker 0: Ja und interessant!
- 51:40Speaker 0: Das sind einfach absolut intime Geschichten halt auch weil das ist ja wirklich eine super... Also wenn du in das Innerliche von den Menschen reinguckst, warum hast du das jetzt gemacht.
- 51:51Speaker 0: Da muss ja erstmal ganz viel passieren, ganz viel in der Vergangenheit vielleicht sogar gewesen sein dass das dieser Schritt passiert und es ist so unfassbar intim und deswegen finde ich das auch so spannend wenn unsere Partner dann auch in dem Podcast erzählen weil da jedes Ding ist quasi einfach die unendliche Geschichte für sich selber.
- 52:08Speaker 1: Genau!
- 52:08Speaker 1: Und auch da bin ich davon überzeugt, dass es läuft ja in keinem Unternehmen oder beziehungsweise wenn man jetzt gründet oder jetzt ein Unternehmen übernimmt ... vom Vater, Mutter oder wen auch immer.
- 52:25Speaker 1: Es läuft ja nie glatt!
- 52:26Speaker 1: Es gibt ja immer wieder Hürden über die man drüber muss und es gibt auch immer wieder Momente wo man da steht und sagt sich... ... mach ich das eigentlich noch?
- 52:35Speaker 1: Und wieso, weshalb oder so nett?
- 52:36Speaker 1: Das gibts glaube ich bin ich überzeugt in jedem Betrieb mindestens einmal und jeder Unternehmer steht mal vor dem Punkt wo er sagt... krass Weil es halt mal Herausforderungen gibt wo man dann da steht vielleicht kurz nicht weiter weiß.
- 52:53Speaker 1: Und auch die Geschichte dahinter finde ich so wichtig und spannend, weil aus vermeintlichen Rückschlägen zieht man ja unfassbar viel an Energiewissen und auch Erfahrung, die man dann halt für immer reinzieht.
- 53:08Speaker 0: Ohne kannst du ja mal erzählen, gab es denn bei dir mal einen Moment wo du gedacht hast, oh jetzt ist das aber soweit unten?
- 53:13Speaker 0: Jetzt weiß ich nicht ob's weitergeht!
- 53:16Speaker 1: Also... Es gibt natürlich immer wieder meine Momente, wo ich dann da stehe und mir so denke Warum macht das eigentlich?
- 53:25Speaker 1: Das ist, glaube ich so.
- 53:26Speaker 1: Es gibt schon ... Also, so richtig Angst hatte ich tatsächlich als ich dann mit unserem dritten Kind ja schwanger war, weil ... Wie soll ich das sagen?
- 53:41Speaker 1: So eine Schwangerschaft ist natürlich schon ein Punkt, der weiß auch nicht wie die läuft und wie das funktioniert.
- 53:48Speaker 1: Und dein Baby ist natürlich dein Baby!
- 53:50Speaker 1: Das ist klar.
- 53:52Speaker 1: Da würdest du wahrscheinlich alles anhalten, nur um für deine Kinder da zu sein und so.
- 53:59Speaker 1: Aber ich muss sagen dieses natürlich hatte ich da Ängste.
- 54:04Speaker 1: aber auch aus einem ganz anderen Grund glaube ich.
- 54:07Speaker 1: tatsächlich Wissen oder wussten damals auch viele gar nicht dass wir Kinder haben ist aber vielleicht auch ein Punkt ein gesellschaftlicher Punkt zu dem Zeitpunkt gewesen den Ich dachte das es ein Problem sein oder geben könnte Da ich ja als Frau als Agenturinhaberin Und dann gehe ich da hin und sage, jetzt bin ich schwanger.
- 54:27Speaker 1: Dann wollte ich ja nicht nach außen ... dass nach außend hingeht und so.
- 54:31Speaker 1: Nach dem Motto achsoja, als Mama geht es ja nicht oder so.
- 54:36Speaker 1: Weil komischerweise, als Papa ist das sehr selbstverständlich, dass du erfolgreich sein kannst und dass du ein Unternehmen weiterführst.
- 54:42Speaker 1: Bei einer Mama ist das so okay, danach steht's eine Pause.
- 54:45Speaker 0: Da gehst du weg mit Vorteilen los?
- 54:47Speaker 1: Genau!
- 54:47Speaker 1: Das war meine Sorge, wo ich dachte oh je, nicht dass jemand denkt weil ich jetzt eben unser Baby bekommen habe, geht es nicht mehr weiter.
- 54:59Speaker 1: Und ich glaube das war noch mehr der Ansporn zu sagen und es geht sehr wohl weiter.
- 55:03Speaker 1: Aber ich muss sagen seit der Kinder hab' ich auch einen ganz starken Fokus so stark verändert, insofern zu sagen hey Zeit ist Geld oder Zeit ist Mangelware bedeutet genau Prioritäten setzen und dann auch eben ins Gespräch gehen.
- 55:19Speaker 1: Und auch Organisationstalente entwickeln wie zum Beispiel Werkan.
- 55:22Speaker 1: Was also unser Kalender?
- 55:25Speaker 1: wir haben ein synchronisierten Kalender der ich blinken in allen Farben weil total Und vor allem ist es so witzig, weil Oma Opa ist das natürlich mittlerweile auch so bunt.
- 55:36Speaker 1: Weil die dürfen ja mithelfen oder sie helfen uns damit.
- 55:38Speaker 1: Das war ja das wo ich gesagt habe ich bin da so dankbar für dass wir dieses Netz haben, dass da alle mithelfen.
- 55:44Speaker 1: aber das war tatsächlich so damals.
- 55:46Speaker 1: ein Punkt wo ich richtig Angst hatte wie werde ich wahrgenommen und werde ich wirklich auch als Agenturinhaberin wahrgenommen die auch ihre Agentur sehr ernst nimmt oder wieder nur in Anführungszeichen nur als Mama abgestempelt.
- 56:00Speaker 1: Das war so meine Angst, dass die Gesellschaft mich zu sehen könnte.
- 56:05Speaker 1: Und ... das war so ein Moment, wo ich wirklich Angst hatte und wo natürlich auch erst mal wahrscheinlich ich dann da schon dachte okay wie soll es weitergehen?
- 56:18Speaker 1: Aber nichts im Sinne von Ich schließe jetzt ab oder so sondern Es wird weiter gehen!
- 56:24Speaker 1: Ich muss mir nur überlegen Wie?
- 56:26Speaker 0: Es war halt quasi einen Wendepunkt.
- 56:29Speaker 1: Ich würde schon sagen, dass das ein Wendepunkt war.
- 56:31Speaker 1: Und ansonsten ... ich glaube, ich bin auch sehr optimistisch immer.
- 56:35Speaker 1: Also, ich find immer optimistisk und dann ... wie soll ich es sagen?
- 56:40Speaker 1: Ich fliege auch gern hoch!
- 56:41Speaker 1: Da ist dann so da ein Redner-Part der dann so buntständig isch und ja, ich dann wieder runter sieh und sag so jetzt komm mal wieder hier runter wir befinden uns gerade hier.
- 56:49Speaker 1: aber ich bin schon eher so die sehr positiv eingestellt und immer sagt, tut es macht ihr gar keine Sorgen wir machen das so und so.
- 56:55Speaker 1: Und ja das tut jetzt mal kurz weh!
- 56:57Speaker 1: Wir müssen den Elefant kurz durch Schlüsselloch drücken und da danach geht's aber weiter und nicht immer überlegen was für Probleme könnten kommen?
- 57:05Speaker 1: Das habe ich zu Beginn auch gemacht, was für ein Problem könnte auf mich zukommen.
- 57:09Speaker 1: Ich war da immer sehr vorsichtig und ängstlich weil ich ja niemanden hatte der vorangegangen ist in dieser Geschichte oder halt in der Selbstständigkeit sondern ich musste selber lernen so mutig zu sein und zu sagen Ja!
- 57:21Speaker 1: Ich bewege mich permanent aus meiner Komfortzone und es kann auch mal unangenehm werden.
- 57:28Speaker 1: aber ist das denn schlimm?
- 57:30Speaker 1: Ist unangênem schlimm?
- 57:31Speaker 1: Oder was passiert wenn ich das gar nicht so bewerte?
- 57:34Speaker 1: Was passiert, wenn ich hingehe und sage hey... Ich weiß.
- 57:37Speaker 1: Ich bin jetzt außerhalb meiner Komfortzone Und selbstverständlich fühlt sich das nicht immer geil an Aber daraus kann was richtig Geiles entstehen!
- 57:45Speaker 1: Ich muss mich halt nur trauen.
- 57:47Speaker 1: Und auch da war es vielleicht auch wirklich dieses.
- 57:50Speaker 1: um auf den unseren Namen Unternehmer DNA zurückzukommen Ich glaube in meiner DNA ist wirklich dieses Optimistische und nicht immer, nicht nur auf die Probleme zu gucken sondern sagen okay ich sehe da ist was.
- 58:02Speaker 1: Aber wie gehen wir das an?
- 58:03Speaker 1: Nicht oh nein!
- 58:05Speaker 1: Da ish'was oje!
- 58:06Speaker 1: Sondern ich seh ok du bist da äh ja krieg mal gelöst so es ist ja alles, es ist hier alles umgelöst zu werden.
- 58:14Speaker 1: Und auch ich habe jetzt festgestellt Ich muss mir gar nicht im Vorfeld Gedanken machen oje was ist wenn Sondern hey ich geh erstmal an die Sache ran betrachtet die und wenn ich dran bin, dann sehe ich ja was gelöst werden muss.
- 58:26Speaker 1: Und erst dann gehe ich es an.
- 58:27Speaker 1: Weil es kann auch sein bis ich da bin hat sich das Problem von alleine gelöst.
- 58:31Speaker 1: Das war natürlich jetzt ein starkes Learning, was ich jetzt in den letzten sechs Jahren hatte und auch allgemein fand ich das ziemlich... wie soll ich sagen?
- 58:43Speaker 1: Es war ein wilder Ritso die letzten Jahre ist war.
- 58:49Speaker 1: Ich glaube auch so in meiner DNA ist nicht nur dieses immer positive Sein und zu sagen, hey das wird schon auch dieses Durchhalten.
- 58:59Speaker 1: Und das ist glaube ich auch ein Tipp den ich jedem geben würde.
- 59:02Speaker 1: also wenn mich jetzt irgendjemand fragt der sagt, hey ich möchte mich selbstständig machen was hast du für einen Tipp?
- 59:08Speaker 1: Lange Atem!
- 59:09Speaker 1: Du brauchst einen verdammten langen Atem und so wie du dir das jetzt im ersten Moment ausmalsch würdest wahrscheinlich nicht sondern es wird anders werden.
- 59:18Speaker 1: aber nichts schlechter bleibt dran halt durch und vor allem glaub an dich.
- 59:24Speaker 1: Wenn du nicht an dich glaubst, macht es keiner für dich.
- 59:27Speaker 1: Und das ist echt auch so.
- 59:29Speaker 1: ein Punkt wo ich merke... Das hätte ich mir gewünscht dass man sich jemand sagt weil da draußen wie du gesagt hast in der Social Media-Welt jeder kommt und sagt aber schnell innerhalb von zwei Monaten bist du erfolgreich?
- 59:39Speaker 1: Und auch das ist ein Punkt den ich ja jetzt auch kennengelernt habe.
- 59:44Speaker 1: was ist erfolgreich?
- 59:45Speaker 1: Für mich bedeutet er erfolgreich etwas anderes als für dich oder für jemand anderen Find ich, kannst du es gar nicht vergleichen.
- 59:54Speaker 1: Auch das ist so individuell!
- 59:55Speaker 1: Was ist Erfolg?
- 59:57Speaker 1: Erfolgreich zu
- 59:57Speaker 1: sein?!
- 59:58Speaker 1: Was bedeutet das?
- 1:00:00Speaker 1: und auch da die Vergleiche zu ziehen macht es Sinn?
- 1:00:04Speaker 1: Warum?
- 1:00:04Speaker 1: Weil ich habe vielleicht einen ganz anderen... für mich ist was anderes oder bedeutet etwas anderes Erfolg zu haben.
- 1:00:10Speaker 1: Was ich halt auch deshalb wir gesagt haben Unternehmer DNA dass wir auch gesagt haben Wir glauben Es gibt halt auch eben Menschen gewisse Glaubenssätze in sich tragen müssen, um dann eben auch langfristiges Unternehmen aufbauen zu können.
- 1:00:33Speaker 1: Also wie zum Beispiel optimistisch zu sein und wahrscheinlich diesen langen Atem zu haben und zehnmal zu scheitern, um beim elften Mal den richtigen Weg gefunden zu haben.
- 1:00:46Speaker 1: Dieses Brennen
- 1:00:48Speaker 0: dafür einfach?
- 1:00:49Speaker 0: Genau!
- 1:00:50Speaker 1: Und meine Agentur ist... Einfach auch ein Baby von mir.
- 1:00:54Speaker 1: Und ich brenne da wirklich dafür, das ist einfach so mein Traum den ich jetzt da einfach erfüllen konnte in den letzten Jahren und wir sind noch lange nicht am Ende meines Traums und... Ich glaube gar nicht dass es da überhaupt einen Ende gibt.
- 1:01:08Speaker 1: Es wird sich nämlich immer entwickeln dürfen.
- 1:01:11Speaker 1: Ja,
- 1:01:12Speaker 0: solls ja auch!
- 1:01:13Speaker 0: Ja,
- 1:01:13Speaker 1: und ich weiß auch noch gar nicht in zehn Jahren wie das sein soll.
- 1:01:17Speaker 1: Ich weiß nur, dass es dabei, dass in zehn Jahre richtig geil sein wird Und ob die Räumlichkeiten hier dann reichen, das glaube ich zwar nicht.
- 1:01:25Speaker 0: Und bei der wievieltausendsten Podcast-Folge wieder sind?
- 1:01:28Speaker 1: Das weiß ich auch nicht.
- 1:01:30Speaker 1: und trotzdem finde ich man muss einfach auch offen sein.
- 1:01:32Speaker 1: Offen sein und auf
- 1:01:33Speaker 0: die Sache angeben.
- 1:01:33Speaker 0: Die Dinge nehmen wir sie einfach kommen.
- 1:01:35Speaker 0: ja!
- 1:01:35Speaker 0: Genau
- 1:01:36Speaker 1: genau und auch das ist ein Punkt.
- 1:01:37Speaker 1: es musste ich jetzt auch lernen oder durfte ich lernen und da bin ich einfach so unfassbar dankbar dafür.
- 1:01:44Speaker 0: Wenn jetzt jemand in zehn Jahren diese erste Podcast Folge sich anhört Was würdest du deinem, deinem Ich oder deinem Gesprächspartner?
- 1:01:53Speaker 0: Oder wem auch immer jetzt vielleicht mitteilen wollen?
- 1:01:57Speaker 0: was wenn er sich das in zehn Jahren so anhört.
- 1:02:00Speaker 1: Was ich meinem Ich in zehn jahren sagen möchte?
- 1:02:03Speaker 1: also Ey!
- 1:02:07Speaker 1: Ich bin voll stolz dass Dass ich da so mutig war dass ich den Traum niemals aufgegeben habe egal was war und dass ich Immer Einfach brenn geglaubt hab dass Das passiert und dass es richtig gut wird Und dass ich auch dran glaube, oder weiß es.
- 1:02:28Speaker 1: Alles was wir hier machen ist ein Mehrwert und das mitgeben zu können.
- 1:02:36Speaker 1: Das erfüllt mich einfach so diesen Mehrwert mit geben zu können diese Erfolgstories mit unserem Partnern feiern zu können und nicht auf mich bedacht zu sein sondern wirklich zu sagen hey!
- 1:02:48Speaker 1: Ich will das für uns alle.
- 1:02:52Speaker 1: Das ist so ein Punkt, um das ich einfach sagen muss.
- 1:02:55Speaker 1: Bleib dran!
- 1:02:56Speaker 1: Veränder dich weiterhin weil dadurch weiß ich dass wir weiter wachsen.
- 1:03:04Speaker 0: Der ist doch ein schöner Abschluss für unseren Podcast jetzt.
- 1:03:06Speaker 0: Das Wort zum Sonntag ne?
- 1:03:08Speaker 1: So zu sagen genau.
- 1:03:09Speaker 0: Ja sehr schön dann gucken wir mal was die nächsten Folgen so bringen.
- 1:03:14Speaker 1: Absolut ich freue mich.
- 1:03:16Speaker 0: Ich mich auch.
- 1:03:17Speaker 1: Dankeschön
- 1:03:18Speaker 0: Bitte.