Latest / SISOSIG Podcast / Daten, Bauchgefühl, Münzwurf - wie Unternehmen entscheiden
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- Lisa: Hallo Andreas! Andreas: Hallo Lisa, na? Lisa: Na? So, wo sind wir denn hier? Andreas: Wir sind, ich muss mich kurz umgucken. sieht so, ich war hier schon mal. ja, jetzt weiß ich wieder. Wir sind in dem Podcast, in dem Zizouzic Podcast. Und Zizouzic steht für Should I Stay or Should I Go? Klammer auf, haben festgestellt, das kann man auch auf Deutsch sagen, soll ich stehen oder soll ich gehen? Holpert ein bisschen, aber geht auch. Und wir beschäftigen uns mit Entscheidungen. Es ist quasi der entscheidende Podcast für alle, die zu lange vor dem Keksregal stehen oder sich anderweitig nicht entscheiden können. Insofern herzlich willkommen, Lisa! Schön dich wieder zu hören! Lisa: Cool. Ja, ich freue mich auch. Ich bin froh, dass ich jetzt auch weiß, wo ich Nämlich bei Sie, Susik. Und wir haben schon so viel über Entscheidungen Über private und Entscheidungen im Job. Und ich habe gedacht, wir hören uns doch noch mal ein bisschen was an zu Entscheidungen im Business-Kontext. Also was ist eigentlich, was sind eigentlich Probleme oder Besonderheiten, wenn man in einem Unternehmen oder in einem Team Entscheidungen Aber vorher, das haben wir letztes Mal fast vergessen, will ich natürlich noch deinen Song der Woche wissen. Andreas: Ja, unbedingt, unbedingt. der hat erstaunlich wenig mit dem heutigen Thema zu tun. Ich habe mich also dagegen entschieden, zu Google oder Spotify oder Apple Music oder so zu gehen und einfach unser Thema einzugeben und zu gucken, welche Songs kommen. Sondern ich habe einfach einen Song genommen, ich gerade zufällig gehört habe und der einfach immer noch wahnsinnig gut ist. Und das ist I Can't Stand Losing You von The Police. Lisa: schön! Und ich hab letzte Woche öfter mal wieder den Deadpool Soundtrack gehört und dann ungefähr 17 mal in Folge Angel of the Morning von Marilee Rush and the Turnabouts gehört. Und deswegen kommt er auch auf unsere Playlist. ihr könnt jetzt denken, das sind ja unsere zwei Songs, aber Überraschung, wir haben hier Karin. Karin, Andreas: Hey! Karin: Hey! Lisa: Karin, was ist dein Song der Woche? Karin: Vielleicht ein sehr ungewöhnlicher weil ich gerade irgendwie festgestellt habe, dass irgendwie doch erstaunlich viele Menschen in meinem Umfeld und auch irgendwie erstaunlich viele Kunden doch sehr regelmäßig Drogenerfahrungen machen, ne? Also mit Microdosing für mehr Konzentration und Kreativität und keine Ahnung. Und wo ich immer gedacht habe, ist denn das alles an mir vorbei gegangen? Und... ich aber mich irgendwie so bisschen zu alt fühle, jetzt noch irgendwie in Drogenexperimente einzusteigen und daher habe ich jetzt die ganze Zeit, höre ich immer während der Arbeit so Musik für Ayahuasca-Rituale, wenn ich gedacht habe, dann kann ich ja wenigstens die Musik von irgendwelchen Drogenexperimenten hören. Vielleicht bringt das auch schon was in Sachen Kreativität. Und da höre ich die ganze Zeit einen Song, der mir sehr gut gefällt, von Rainer Scheurenbrand. kennt man wahrscheinlich nicht, weil das ist ja doch schon ein bisschen nischige, nischige Branche, so psychedelic music und der Song heißt Rossa. Andreas: Was ist was ist ... Ayoas? Ayoasca? Ayoasa? Karin: Ja, da nimmt man auch irgendwelche, ich glaub Pilze oder Kakteen oder sowas und macht so schamanische Rituale, also auch wieder irgendwas Drogenexperiment. Wie du siehst, bin ich da nicht so Profi. Lisa: Ich würde sagen, damit hat Andreas sich geoutet, dass er auch aus dem Alter raus ist, noch mit Drogen-Experimenten Karin: Ja! Andreas: Hm. Lisa: anzufangen. freue mich aber trotzdem über diesen besonderen Song und ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, wer ist denn überhaupt Karin? Offensichtlich keine Drogenexpertin, Karin: Nein! Lisa: sondern eine absolute Marketing- und Innovationsexpertin mit langjähriger Berufserfahrung. Karin ist sehr, sehr reiselustig und hat, glaube ich, schon mehr Länder besucht, als ich über kenne und was hier wichtig ist, ist sie seit zehn Jahren Geschäftsführerin von Facts and Stories. Das ist eine Innovationsberatung. Also weiß sie im Prinzip alles über Innovationen und wie man Teams zu kreativem Arbeiten bekommt und vor allem weiß sie aber auch wie man neue... Karin: Ohne Drogenteams zu kettigen. Andreas: Ja. Lisa: Ja, okay, vielleicht auch das. Sie weiß aber vor allem, wie man denn die neuen Ideen dann auch durch die Firma und durch die Organisation trägt. Also wie man quasi ganz oft ein Ja einsammelt und eine positive Entscheidung bekommt. Und das passt natürlich eins zu dem Entscheidungen im Business-Kontext. Und da wollten wir uns jetzt mit Karin unterhalten. Was? Was da so hinter steckt? Und meine erste Frage ist natürlich erstmal, was läuft denn bei Business-Entscheidungen schief? Oder warum sind die anders als andere Entscheidungen? Kannst du da ein bisschen was erzählen? Karin: Na, ich glaube, Business-Entscheidungen sind halt immer ein bisschen abstrakter, Also weil es eben nicht nur dich oder deine Familie oder deine eigene Zukunft betrifft, sondern irgendwie da hängen ja dann ganz andere Faktoren dran. die Unternehmenszukunft, der Umsatz, die Zukunftsfähigkeit deiner Ideen etc. Also daher ist es ja ein bisschen mehr Variablen, die da rein gehören und dann willst du natürlich auch immer in Business-Kontext nicht diejenige gewesen sein, die vielleicht falsche Entscheidungen trifft und dann irgendwie am Ende irgendwie auch Karriere da drauf setzt. daher sind die eigentlich meistens sehr viel komplexer und aber auch sehr viel emotionaler oft als die eigenen Entscheidungen. Lisa: Hast du da vielleicht ein Beispiel, wo mal was schief gelaufen ist, weil es vielleicht emotional war oder weil die Leute Sorge ihren Job hatten oder so? Karin: Du, ist ja... Also, ich glaube, die ganze Weltgeschichte ist voll Ich spüre das nicht oder ich sehe das nicht. Also sei es irgendwie die Entscheidung von Kodak, dass sie sich nicht irgendwie... Dass sie nicht glauben, dass digitale Andreas: Mhm. Karin: irgendwann ein Businessmodell wird. Aber auch ganz viele kleinere Entscheidungen. Soll ich das launchen? Soll ich das relaunchen? Soll ich in irgendwelche Märkte reingehen? Da begegnen mir eigentlich... ständig vermeintliche Fehlentscheidungen oder Entscheidungen, letztendlich zu spät getroffen worden sind, wo dann einfach irgendwie andere schneller waren und sich leichter getan haben in der Entscheidung. der, ich denke manchmal auch, gerade im Business-Kontext, es wäre wahrscheinlich sinnvoller, man sich einigt, einfach ab jetzt immer die Münze zu werfen oder so was. Und glaube ich, würden manche Unternehmen vielleicht sogar besser dastehen, als eben doch dann immer die Entscheidung quasi mit Mensch und vermeintlichen Verstand getroffen zu haben. Daher ist es ja, es ist komplex, gute Entscheidungen zu treffen. Lisa: Das verstehe ich schon mal gut, Kodak ist ja jetzt schon bisschen her und heute hat man ja eigentlich viel mehr Informationen und Daten oder vielleicht auch Möglichkeiten Sachen zu testen. Müsste das nicht einfach eigentlich helfen, dass man irgendwie jetzt bessere Entscheidungen trifft als vielleicht vor 20 Jahren oder so? Karin: theoretisch ja, aber was ich dann sehe ist, dass du ja, also du kannst ja auch mittlerweile noch dann deine ganzen KI-Modelle fragen und die werden dir ja auch irgendwelche schönen Empfehlungen dass quasi gerade je mehr Daten du eigentlich zur Verfügung hast, manchmal dass quasi umso schwerer ist es die Entscheidung zu treffen, weil du ja trotzdem irgendwie abwägen musst und irgendwie sagen musst. An welche Datenquelle glaube ich jetzt gerade? Glaube ich generell, weil es ja auch oft Entscheidungen sind, die erst mal der Zukunft validiert werden können. Und daher mehr Daten hilft nicht immer, unbedingt bessere Entscheidungen zu treffen. Und ich glaube, gerade früher, wenn du eben nicht so viele Daten zur Verfügung hast, haben die Leute vielleicht auch noch eher so bisschen auf gesunden Menschenverstand, Intuition, Erfahrung. Also die haben noch so bisschen, glaube ich, in sich selber reingehört als Führungskraft. Auf was vertraue ich eigentlich, an was glaube ich, anstatt jetzt irgendwie quasi in diesen doch sehr komplexen Datenwust. Und ich meine auch irgendwie gerade Zukunftsentscheidungen hast du halt ja sehr, sehr unterschiedliche Szenarien. Also wären wir alle irgendwie quasi... mit Robotern, was sind sich alle arbeitslos oder sehr Doom, Doomstay Zukunftsszenarien oder dann natürlich auch wieder sehr positive Szenarien. Und daher ist es natürlich dieses an welche Zukunft glaube ich eigentlich gerade und welche Entscheidung muss ich darauf treffen, ist glaube ich gerade so komplex wie noch nie zuvor. Andreas: Meinst du vielleicht, es ist mehr Storytelling als Daten und Fakten? Also wenn ich mir vorstelle, du wirst immer Leute haben, die eine Entscheidung treffen im Business-Kontext und dann gibt es andere Leute, die damit beauftragt sind, sich mal ein bisschen schlau zu machen und dann zu präsentieren, was dann die Szenarien werden, über die man jetzt entscheidet. Und dann hast du natürlich auf der einen Seite den Angstfaktor, ich möchte mich hier nicht blamieren Karin: Ja. Andreas: und deswegen ballere ich da vielleicht ganz viele Daten rein. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass ganz viele Daten natürlich alleine offensichtlich nicht helfen, sondern auch überfordert sein können. Das heißt, nachher gewinnt die Geschichte, die sich einfach besser erzählen lässt. Also ich komme jetzt gerade so bisschen Facts und Stories, genau Karin: Mhm. Andreas: die beiden Gibt es da so eine Tendenz, die du siehst weiß ich nicht, sind viele Daten immer gut und immer schlecht, kann man wahrscheinlich nicht sagen. Aber was gibt so eine Balance zwischen, du brauchst immer Daten und du brauchst aber auch eine gute Story? Karin: Ich glaube, am die Entscheidung, die quasi beides hat, bei einer Entscheidung nimmst du gerade die bestverfügbaren Daten und musst trotzdem ja ein Zukunftsbild haben. Du musst ja an irgendwas glauben, weshalb du diese Entscheidung jetzt driffst. Glaubst du, dass Trump Also dieses geht die Wirtschaft irgendwie immer weiter nach unten oder glaubt man, wir doch jetzt einfach quasi irgendwo einen Tiefpunkt erreicht haben und ab jetzt die Konjunktur wieder nach oben geht. Also dieses Ganze an welche Zukunft glaube ich aktuell und was ist meine Datenlage, die mir irgendwie diese Zukunft bestmöglich prognostiziert. Und wenn du aber keine positive oder keine ordentliche Zukunftsstory hast, also so dieses Wie würde denn auch meine Entscheidung quasi meine Zukunft hoffentlich positiv verändern? Dann tust du dir natürlich irgendwie noch schwerer, wenn du einfach nur auf deinen Daten sitzt und sagst du dieses Jahr nehme ich jetzt irgendwie, weiß ich nicht, hier 70 % versus 80%, aber was passiert denn dann eigentlich mit meiner Entscheidung? Also daher, gute Entscheidungen brauchen eigentlich immer beides, ne? solide Datengrundlage, idealerweise halt auch quasi eine Datengrundlage, die dich nicht überfordert, aber eben auch diese Vorstellungskraft, Was wird es denn dann für Zukunft und warum ist es die richtige Entscheidung in die richtige Zukunft? Wenn das irgendwie zusammenkommt, sind es meistens gute Entscheidungen und dann tun sich auch die Leute einfacher. Was ich aber gerade auch aktuell sehe, weil du auch, Andreas, du meinest irgendwie so dieses Jahr und dann baue ich da irgendwelche Charts dass quasi ganz viele Unternehmen sich gerade komplett lahm legen mit diesen Wir vercharten alles. wenn eben eine Entscheidung zu treffen ist, dass du dann irgendwie quasi von deinen Mitarbeitern, die die Entscheidung vorbereiten, schon mal dein 80-seitiges mit was sich vorher, nachher, Szenarien, also quasi, dass jeder eigentlich jetzt jede kleine Entscheidung so vorbereitet, als wäre es irgendwie eine große Unternehmensberatung und einfach diese Komplexität und dieser dieser Wahnsinn, weil halt auch mittlerweile, du kriegst relativ leicht ja auch Daten oder recherchieren ist mittlerweile relativ leicht, kriegst auch relativ schnell irgendwie quasi deinen ganzen Datensatz in irgendwelche sexy Präsentationen umgesetzt. Aber das heißt ja nicht, dass es dir dann am Ende einfacher fällt, diese Entscheidung zu treffen, weil jetzt gerade sehe ich halt auch, dass ganz viele ja in diesen KI Quantitätswahnsinns stecken. quasi, der Output, also du kannst ja im Moment relativ schnell irgendwie einen Wahnsinnsoutput erzielen, aber hast halt irgendwie überhaupt nicht ein Outcome. Also dass du sagst, jetzt cool, jetzt weiß ich genau was richtig ist und ich weiß genau was ich entscheiden sollte. So und daher dieses lahmlegen geilen Powerpoints, vermeintlich bessere Entscheidungen zu treffen, weil man halt jetzt irgendwie tolle Charts und eine tolle Argumentation und eine tolle Datenlage hat das Ganze eigentlich nicht unbedingt einfacher gemacht. Lisa: Das spannend, dass du das erzählst. Als ich vor 20 Jahren angefangen habe zu arbeiten, da wurde im Büro schon geraumt, dass PowerPoint ausstirbt, weil kein Mensch Lust hat, sich immer so lange Decks anzugucken. Ich habe das Gefühl, PowerPoint ist nochmal so richtig groß gewachsen und hat viele, viele Arme ausgefahren, uns alle tagelang zu beschäftigen oder wochenlang. Karin: Ja. Andreas: Mhm. Lisa: Wie macht man das denn dann? Also man kann ja auch dann irgendwie bei jeder Unsicherheit oder wenn man sich noch nicht sicher fühlt immer sagen, ich möchte aber noch mal in die Datentiefer reingucken und ich möchte noch mal die Quelle anzapfen und lass uns doch noch mal vom Controlling die Zahlen vom ähnlichen Projekt anfordern und Karin: Ja ja. Lisa: vom Sales gucken wir noch mal wie das vor drei Jahren aussah. Wann sagt man denn dann Stopp? Also jetzt steht die Entscheidung an. Karin: Ja, also wir haben ja dafür extra ein Format gebaut für unsere Kunden, was irgendwie ganz bewusst die Leute zwingt, sich zu reduzieren. Und das nennt sich Decision Bootcamp. Das heißt, du nimmst dir einen Raum und baust ein Stellwände, idealerweise wirklich quasi limitierte physischen Ort auf. Und an diese Stellwände wird da immer der bestmögliche Wissenstand gegeben. gepinnt, also ausgedruckt und hingehängt, damit eben keiner damit seinen 80 Charts ankommen kann. Und du baust halt quasi so eine Entscheidungsstraße auf, dass du sagst, okay, für den Launch zum Beispiel von einem Produkt müssen wir uns noch entscheiden. Preisstellung, finaler Claim, also was kommt vorne drauf, was ist das Design, was ist die Kommunikationsidee, wie auch immer. Also alles, was mir irgendwie wichtig ist, entscheiden müssen. wird dann quasi auf so Stellwände hingemacht man reißt dann so ein bisschen wie so eine Schnitzeljagd als Entscheidungsteam an diesen Stellwänden und es muss an dieser Stellwand die Entscheidung getroffen werden. Wenn das Team diese Entscheidung nicht treffen kann, wird eine Münze geworfen. Nicht, weil am Ende quasi eine gute Entscheidung wirklich einfach 50-50 ist, aber... Weil rein psychologisch, wenn die Münze in der Luft ist, dann weißt du eigentlich, was die richtige Entscheidung ist, weil du immer so geheim hoffst, ha, und die Zahl, auf und die Zahl. Und dann ist ja einfach nur so ein psychologischer Hack, dass du dich irgendwie so bisschen zwingst, dem Moment auch so ein bisschen auf deine Intuition zu trauen. Also daher ist das, glaube ich, diese bewusste Oder ich gehe mittlerweile auch mit vielen Kunden einfach wieder spazieren, irgendwelche Entscheidungen zu treffen, damit du eben nicht verzweifelt vor deinem Rechner. warte mal, gucke noch gerade, da hat der irgendwie Control mir was geschickt, ich gucke da noch mal eben schnell rein oder sowas, sondern wirklich dieses, okay, du hast sicher den bestmöglichen Wissensstand, alles, was du eigentlich gerade brauchst, diese Entscheidung zu treffen, ist hoffentlich in deinem Kopf, in deinem in deinem Bauch, also in Sachen Intuition. Und wir laufen jetzt einfach mal los. Und dann am Ende wird diese Entscheidung getroffen sein, genau dieses, okay, ich hab da irgendwie 160 Charts von meinen Kollegen vorbereitet bekommen, aus diesem Doom oder Datendom letztendlich auszusteigen. Also daher ist schafft man es mit quasi wirklich sehr überforderten... Entscheidern, doch noch gute Entscheidungen zu treffen, ist halt wirklich wieder ganz bewusst rauszugehen und sich zu fokussieren. Und sei es, man als mit dem Format mit Decision Bootcamp oder einfach einmal die Alster gehen, dann ist eine gute Entscheidung getroffen. Andreas: Wie organisierst du denn Vorbereitung, wenn ich kurz reingrätschen also wie stellst du vorher vermutlich mal fest, was auf diesen auf diesen Stellwänden sein muss? Also du willst ja auch vermeiden, vermute ich, dass da jemand vor der Stellwand steht und na ja, wenn wir Controlling nicht dabei haben, also dann können wir das natürlich jetzt nicht, also die Zahl fehlt halt einfach, das können wir jetzt nicht entscheiden. Karin: Ja, aber das Kuratieren, also die Entscheidung, was letztendlich auf den Stellwänden kommt, das mache ich meistens erst, also ich selektiere das mal so bisschen vor, also ich kriege dann eigentlich meistens vom Kunden irgendwie quasi alles, was sie an Daten haben, selektiere das schon mal so bisschen vor und dann gehen wir schon noch einmal gemeinsam drüber, so dieses ist jetzt wirklich alles, was wir brauchen, diese Entscheidung zu treffen, ist die in dem Raum. Andreas: Mhm. Karin: Und wenn das Team aber beschlossen hat, ist alles im Raum, dann darf man auch nicht mehr nachfordern. Also diese so, ich Andreas: Ja. Karin: wünschte, ich hätte doch noch mal irgendwie Beate gefragt oder sowas, ist dann eigentlich nicht mehr möglich. Lisa: Das klingt ja ziemlich hart. Also zwischendurch hast du auch gesagt, das ist ein bisschen wie eine Schnitzeljagd. Das klang wieder so bisschen nach Kindergeburtstag und ganz witzig. Aber bei Bootcamp denke ich dann natürlich, du stehst da in so einem Militäroutfit mit einem Karin: WUH! Lisa: Schwachstock und peitsch die Leute da durch. Ist das irgendwie tatsächlich etwas, wo du als Facilitator oder als Moderatorin oder Helferin dieser Entscheidung irgendwie anders auftrittst als sonst? wirklich irgendwie streng bist und nein wir rufen Beate jetzt nicht an und nein wir werfen jetzt hier die oder wie agierst du da? Karin: Also eigentlich versuche ich ja schon immer sehr freundlich zu sein, Lisa: okay. Karin: in dem Format ehrlich gesagt, weil Menschen treffen ja auch nicht gerne Entscheidungen oder vor allem auch nicht... Du hast ja auch pro Tag eigentlich nur auch einen kleinen Eimer voll guten Entscheidungen, die du treffen kannst und irgendwann... Also es ist ja auch so dieses... Wann gehst du zum Board? Gehst du 10 Uhr oder 17 Uhr? immer einen riesen Weil 17 Uhr meistens auch im Vorstand keine gute Entscheidung mehr trifft. Daher diesen kleinen Eimer sehr zu beschützen und zu sagen, das sind jetzt die Hauptentscheidungen, die ich treffen muss. Und ich muss die auch treffen. Dieses Ganze danach so, nee, entscheiden wir später. Da fragen wir noch Bernd oder so was. Das ist ja nicht die Idee von dem Decision Bootcamp, daher bin ich da in dem Format schon meistens sehr streng. Lisa: Aber ohne Uniform dann schon. Karin: Nein, ohne Uniform. Aber vielleicht sollte ich auch mal einen neuen Titel dafür finden. Weil eigentlich so militärische Assoziationen sollte man damit nicht bekommen, eigentlich ja irgendwie dieses, hey, das wird hart, aber zumindest haben wir ja danach Klarheit. Lisa: Ja, gute Frage. man hat dann ja einfach eine Entscheidung am Ende, welche Rolle spielt dann dann noch ein Chef in so einer Teamrunde? Also meistens gibt es ja in einem was weiß ich, wenn es jetzt Marketing, neuen Produktlaunch geht, gibt es ja einen Team-Hat, der am Ende für die Entscheidung gerade stehen muss. Sind das demokratische Entscheidungen, dann an jeder Stellwand fallen oder gibt es immer ein Veto Recht für den, also oder ist es verschieden? Karin: Es kommt so ein bisschen auf die, wer läuft da mit? Idealerweise läuft natürlich die Vorgesetzte weil sonst hast du eben halt dieses, im Ende werden irgendwie alle Sachen nochmal revidiert und versuche ich schon immer so zu bauen, dieser Effekt, dass quasi jemand vor der Wand steht und alle gucken auf die Vorgesetzte und so dieses, guckt sie, ne? dass es eigentlich passiert, sondern dass man schon quasi als nominiertes Chorteam, die eigentlich die Entscheidung treffen sollen, quasi demokratisch vor der Wand diskutiert und dann eben gemeinsam eine Entscheidung trifft. Und dieses Team entscheidet irgendwas und danach grätscht noch jemand rein. Das sollte natürlich nicht passieren, weil dann kann man sich das Bootcamp auch sparen. Lisa: stimmt. Du hast ja gerade Andreas: Vielleicht. Lisa: schon mal ein bisschen über KI gesprochen. weiß, dass du da mit Facts and Stories auch das schon viel einsetzt und irgendwie auch sehr elaboriert einsetzt. Was hat sich denn dadurch verändert bei solchen Entscheidungen? Kannst das ein bisschen benennen oder vielleicht erzählen, wie ihr das vielleicht auch einsetzt? Karin: Also für mich persönlich hat sich das verändert, dass ich manchmal ehrlich gesagt deutlich besser Entscheidungen fälle, weil den Bias, den man selber den entlarvt ja irgendwie eine KI oder die eigene KI ganz gut. Ich glaube, Lisa, ich hatte dir dann schon Fall Wir hatten Oder ich musste eigentlich die Entscheidung treffen, wir brauchen jetzt externe Hilfe beim Sales Prozess, weil wir einfach keinen Sales Prozess haben. Und dann hatte ich gedacht, ich guck jetzt mal, ich hole mir diese dynamischen Jungs da mit den weißen Turnschuhen und engen Chinos, die immer versprechen, so und so viel. Kunden und wer auch immer. Vielleicht hilft uns ja gerade jemand, der so ganz dynamisch ist. Und dann hatte ich noch mal jemand zur Auswahl, so sehr verkaufen mit Werten und bloß nicht irgendwas behaupten, was man nicht liefern kann. Also jemand, einen sehr soften Ansatz hatte. Und ich hatte das Gefühl, ich muss jetzt mal diese dynamischen Jungs da beauftragen, die mir dann auch in Hintern treten und mich in irgendwelche Systeme... da rein kriegen, damit ich endlich mal irgendwie quasi da schaffe nachzuhalten. die Karin hat mir die ganze Zeit immer gesagt, Karin, das bist nicht du. Die werden dich zwingen, Sachen zu machen für die du schämst. Die werden dich zwingen, E-Mails zu schreiben, die du nie verschicken wirst. Und als ich gedacht hab, das war dann, also in dem Fall den eigenen oder wo man sich selber was vormacht, hilft das natürlich. Und was ich schon ganz charmant finde, ist, dass du ja deutlich schneller auch dir einfach mal ein paar Szenarien geben kannst und sowas. Wo du sonst irgendwie als Mensch ja immer dieses, was, wenn das passiert, was, was, ne? wo du als Mensch ja sehr viel Arbeitsleistung dahinter stecken musst. Dass du dir viel eigentlich mal in Anführungszeichen vorbereiten kannst. Aber, und das ist dann Output versus Outcome. Du musst halt trotzdem nicht als Mensch immer wieder so disziplinieren, zu sagen, hey, langt jetzt. Die Entscheidung muss ich treffen. Und ich kann mich eben, also so eine absolut künstliche Limitierung, eben selber nicht irgendwie quasi in diesen oder selber sich in einen Datenwald zu verirren und quasi über zu produzieren und am Ende dann eben keine Entscheidung zu treffen. Also wir haben jetzt auch als Team haben wir zum Beispiel unsere KI-Nutzung wieder sehr limitiert und uns da auch irgendwie selber künstliche Barrieren reingesetzt, dieses, ja man kann ganz viel mit KI machen, aber man sollte nicht alles mit KI machen und dieses Denkfähig bleiben, Entscheidungsfähig dafür sorgen, dass man nicht überfordert ist, das muss man halt selber gerade noch machen. Also das Auto ist erfunden, aber der Anschnellgurt, gibt es halt noch nicht. Und dementsprechend muss man sich selber immer wieder einen Anstallgurt anlegen. Und auch dieses, das mache ich nicht mit KI. Also jeder Mensch und jedes Team braucht seine Not-to-KI-Liste. Und Andreas: habt Lisa: Vielleicht Andreas: das für was man KI nutzen kann und für was nicht? Karin: Na klar, jeder braucht eine Not-Too-K.I. Liste. Andreas: Wie sieht denn das aus? Karin: Naja, auch das ist ein Prozess und den wir witzigerweise auch gerade mit unseren Kunden zum Teil machen, weil ich halt auch da sehe, also auch wir sind ja betroffen, wenn quasi wenn die Kunden uns irgendwie quasi Briefings von 80 Seiten schicken, weil es halt mit KI möglich ist. Also dieses, auch zu uns schwappt ja einfach quasi wahnsinnig viel KI-Slump, Und daher sich einmal noch mal hinzusetzen und zu sagen, hey, Eigentlich sollte das Ziel sein, mit früher Feierabend machen zu können. Also wenn uns alle immer so versprechen, dass KI so effizient ist, müssen wir das doch eigentlich an unserem Feierabend auch merken. Und sich dann irgendwie hinzusetzen als Team und zu sagen, hey, was sind eigentlich unsere Zeitdiebe, was sind unsere Energieräuber, aber was ist auch irgendwie quasi das, was uns motiviert? Also wann fühlen wir uns Mensch? Wann macht uns die Arbeit Spaß? Was ist eigentlich der Grund, warum ich auch quasi an diese Arbeitsstelle komme? Und was... ergeben sich daraus aus Use-Cases oder als Anwendungsfälle. Und das sind ja dann irgendwie, und auch das sehr quasi Dinge nicht mit KI zu machen, obwohl man es vielleicht mit KI viel mehr machen könnte. Also ich hatte jetzt auch eine Phase, da habe ich bei LinkedIn ganz viel mit KI gemacht und dann aber festgestellt, irgendwie ist es blöd, irgendwie macht mir das ja eigentlich. Also es macht mir eigentlich selber auch Spaß, was zu schreiben. Warum sollte ich das dann alles in weiß ich nicht, herzlosen Texte rein kippen? Auch das kommt dann halt auf die Not-to-KI-Liste. Also Dinge, die man sicher mit KI vielleicht irgendwie schneller und effizienter machen könnte, aber man nimmt sich dann ja irgendwie auch den Spaß und das, was ihn eigentlich motiviert. ihr kennt ja auch diesen... Schönen Post mit, warum kann eigentlich die KI nicht bügeln und die Wäsche machen? Andreas: Haha. Lisa: Ja, richtig! Karin: Auch da muss man ja irgendwie so dieses, was macht mir eigentlich Spaß? Und dann macht das halt nicht die KI, sondern die macht dann hoffentlich Andreas: Ich finde... Karin: halt so was wie Buchhaltung und so. Andreas: Ich möchte da kurz einhaken, Lisa, wenn du erlaubst. Und du weißt doch dieses Pauseding, was ich übe, ne? Also wir machen das jetzt auch mal. Alle, zuhören, drücken gleich Pause, wenn ich Pause sage. Jetzt habe ich schon zweimal Pause gesagt. Aber ihr wisst, was ich meine. Wenn ich gleich das Signal gebe, dann pausiert doch kurz diesen Podcast und versucht mal kurz, eine Not-KI-Liste anzufangen. Das wird schwierig sein. Nimmt einen Stift und einen Zettel, das kennt ihr schon. Und wenn ich dann das Signal gebe, mal eben kurz überlegen. Was sind die Sachen, die ich vielleicht schon mit KI mache, wo ich denke, aber eigentlich habe ich da Bock zu. Okay, wir machen es jetzt mal. Pause. Und ich habe gelernt, ich kann schon weiter reden. Herzlich willkommen zurück, weil die Leute haben ja selber Pause gedrückt. Das finde ich super. Also das werde ich auf jeden Fall machen. Lisa: Manchmal fängt Andreas dann an zu singen, weil er denkt, er müsste jetzt Pausenmusik machen. Dabei haben die Karin: Ach so! Lisa: Leute auf Pause gedrückt. Andreas: Ja. Lisa: Schöne Idee, ich auch. Haben wir schon wieder ein cooles Tool gelernt von dir, Karin. Vielleicht noch so zum Abschluss. Wenn du Lust hast, mal zurück zu Entscheidungen zu kommen, du natürlich hilfst du auch Teams und Unternehmen dabei, aber du selber hast ja auch schon sehr viele größere und kleinere Entscheidungen getroffen. Gibt es irgendwas so in deinem Berufsleben, wo du sagst, das war eine schwere Entscheidung und die war aber genau richtig oder die war genau das, was mir am Ende das richtige Ergebnis gebracht hat? Karin: Also ich glaube beruflich war es irgendwie die größte Entscheidung natürlich irgendwie eine gute Stelle beim DAX-Konzern aufzugeben, sie selbstständig zu Aber auch da muss ich sagen, ich glaube ich bin ganz gut selber da drin, sich immer quasi Strukturen oder Prozesse... zu bauen, dann am Ende gute Entscheidungen zu treffen. Wir haben in der zweiten Elternzeit eine Weltreise gemacht und ich wusste, dass es schwer wird, wieder zurückzukehren. Also ich glaube, Job wäre danach schwierig gewesen. Und daher war für mich so dieses, okay, wenn am 366. Tag, also wenn genau nach einem dieser eine Tag nicht besser geworden ist, als der erste Tag, an dem ich wiedergekommen bin, dann werde ich das Unternehmen verlassen. Und daher da einfach schon die Entscheidung getroffen zu haben, dieses, gibt quasi eine klare Grenze, bis dahin versuche ich mich wieder irgendwie zu integrieren oder irgendwie in den DAX-Konzern reinzukommen. Und wenn dann quasi nicht mehr Happiness und mehr Zufriedenheit da ist, dann gehe ich. Und am Ende war das die richtige Entscheidung. Und ich glaube, wenn ich mir aber auch nicht so eine harte Deadline oder so quasi... Entscheidungsmoment unter quasi spezifischen Kriterien gesetzt hätte, wäre ich vielleicht sogar immer noch da und wäre halt jemand, der die ganze Zeit irgendwie flucht und irgendwie unglücklich Ja, also daher glaube ich auch dieses sich selber harte Deadlines setzen und dann irgendwie auch Kriterien festlegen ist auf jeden Fall was, was hilft, die Entscheidung zu treffen. Weil sonst hängt man halt in einem ewigen Man-Müs-Te-Mahl. Lisa: Sehr schön. Schöne Geschichte. Vielen Dank, liebe Karin. Andreas, hast du noch eine Frage? Andreas: Ach, ich habe noch so viele Fragen, aber das packen wir in Teil 2, weil ich habe das Gefühl, wir fangen gerade erst an. Also dieses Decision Bootcamp finde ich sehr spannend. Da hätte ich noch 1000 Fragen zu, wie macht man das vorher und wie macht man das hinterher und was ist die, wie managt man die Emotionen und auch die, was du schon sagtest, die Power-Verhältnisse. Wen holt man dazu? Wen lädt man vielleicht nicht ein? Und in welchem Unternehmen geht das gut und welchem nicht und so weiter. Also ich habe noch ganz viele Fragen, aber, Karin: NAH! Andreas: Moment, ich wollte ja auch immer sagen, ja und? Ich habe noch ganz viele Fragen und ich freue mich schon auf Teil 2, wo wir das dann irgendwann einsammeln. Ich fand es schon Karin: Sehr gut! Andreas: mal sehr spannend, ganz viele Impulse mitzunehmen. Vielen Dank. Lisa: Danke schön Karin, toll, dass du da warst. Karin: Ja, danke an euch, war sehr kurzweilig mit euch. Bis dann, tschüss! Andreas: Sehr schön. Bis bald. Mach's gut. Tschüss. Lisa: Bye! Andreas: Lisa, vielen Dank, dass du Karin engagiert hast. Ich fand das sehr spannend. Und mein das ganz ernst. Noch so viele Fragen. Ich glaube, wir haben gerade erst angefangen, aber auch sehr viele Impulse. Was war so, gab es so ein, zwei Sachen, die für dich rausgestochen sind? Lisa: Also ich insgesamt das total interessant, aber ich fand auch schön, dass wirklich so ein paar Tipps dabei sind, die wir auch ganz konkret irgendwie jetzt mitnehmen können und natürlich auch unsere HörerInnen. Zum Beispiel diese KI Not-To-KI-Liste, die wir ja jetzt gerade als Übung auch schon eingebaut haben. Mir ist dabei der Gedanke gekommen, dass man ein Social Media Verbot für Jugendliche hat. Was ja auch viele schon machen für ihre Kinder, dass es nur eine bestimmte Zeit gibt, die man dann Social Media nutzen darf. Ich weiß nicht, zwei Stunden am Tag oder was auch immer. Dass man vielleicht sowas auch für sich selber, für die KI-Nutzung braucht und aber nicht danach geht, Ich darf es nur zwei Stunden nutzen, sondern ich darf es eben nur oder sollte es nur da nutzen, ich mir auch was davon verspreche und wo ich nicht meine eigene Denkleistung langsam abschaffe. Das fand ich total spannend und eben auch diesen Tipp, sich eine Deadline zu setzen und dann vielleicht auch eine großzügige. Also wenn es darum geht, verlasse Andreas: Mhm. Lisa: ich einen sehr gut bezahlten wo ich viele viele Jahre bei der Firma war und und irgendwie auch viele tolle Sachen erreicht habe. Da sollte man dann vielleicht nicht sagen, ich entscheide das innerhalb der nächsten fünf Tage, sondern sich dann vielleicht auch wirklich eine Jahrzeit zu nehmen, fand ich jetzt auch einen tollen Gedanken. Was ist bei dir so hängen geblieben? Andreas: Ja, also ich würde an beide gerne anknüpfen. Das letzte zuerst. Wir hatten ja in der letzten Folge das Dropcrafting. Ich finde, das ist auch eine gute Variante, gerade wenn man sich ein bisschen mehr Zeit gibt. Wenn man so vermeidet zu sagen, hey, am ersten Tag fand ich das noch alles total super und jetzt finde ich es gerade irgendwie total doof. Ich gehe jetzt, dass man vielleicht den Zwischenschritt wählt und sagt. Ich gucke da mal rein. Ich versuche mal zu identifizieren, welche Teile mich eigentlich stören. Also ist es die neue Scheffelin oder ist es dieses neue System oder ist es das Reporting, was ich ausfüllen muss oder ist es der Weg zur Arbeit oder was auch immer, dass man so einen Schritt zurücknimmt. die Deadline finde ich auch, das ist bestimmt hart. Also da würde ich gerne beim nächsten Mal Karin Fragen sagen, jetzt mal, das ist ja alles schön und gut. Aber das bestimmt hart, zu sagen, ich habe mir diese Deadline gesetzt. Ich muss das jetzt eigentlich durchziehen. Ich weiß nicht, ob es das... dann wirklich einfacher macht. Aber ich finde es auch eine gute Idee auszuprobieren. Aber Lisa: Ja. Andreas: ich würde auch hier gerne die Brücke schlagen zu dem ersten Mal, du gesagt hast, nämlich diese Not-to-KI-Liste. Und ich glaube, so ähnlich wie beim Dropcrafting muss ich daran denken, dass es doch eine super Gelegenheit ist, auch wenn man noch nicht viel KI nutzt, ist es eine super Gelegenheit, sich zu überlegen, wo sind eigentlich die Sachen, die mir Spaß machen? Wo sind die Sachen, die ich gerne mit Leuten machen möchte? Wo sind die Sachen, die ich gerne mit einem Stift und Zettel machen möchte? Und wo sind die Leute, die echt nerven? Oder wo sind die Leute, wo ich immer das Gefühl... Ja, die... Wo sind die Prozesse? Lisa: Die Sachen, nerven. Wo sind die Sachen, nerven? Nicht wo sind die Leute, die nerven? Andreas: Danke. Lisa, mal wieder rettest du mich. Ja, aber wo sind die Prozesse? Gibt es Sachen, die mir... Also, ich muss sofort an Situationen denken, wo ich irgendwann davor sitze und denke, ich hab das Gefühl, ich bin noch nicht fertig, aber ich komm hier irgendwie grad nicht weiter. Und das ist für mich inzwischen eine super Gelegenheit, dann zu sagen, jetzt werf ich die Maschine an. Ich habe schon ganz viel gedacht. Ich bin mir schon ganz viel klar und ich habe das Gefühl, da sind noch Lücken. Und dann werfe ich die Maschine an und sage, hilft mir ganz konkret, red mir nicht nach dem Mund, sag nicht, das ist alles so toll, Andreas, du bist so schlau, sondern zu sagen, die ganz konkret die KI auf Hart stellen, so ungefähr und sagen, jetzt erzählen wir, ich noch Denkfehler habe oder wo noch Lücken sind. Das wäre eine Sache, wo ich denke, das ist super. Aber zum Beispiel im Gegenteil dieses, brainstorme mal, was ich in drei Jahren beruflich machen will. Und ich fange mal auf der grünen Wiese an, hey, KI. Du, wohne in Hamburg und möchte gerne viel Tee trinken. Was könnte ich denn mal beruflich machen? Ich glaube, das wäre ein Fehler. Also bei solchen Sachen, die so ganz brainstormy sind, da möchte ich dann auch lieber selber denken zuerst und selber mit Leuten arbeiten zuerst und einfach so wilde Ideen in Raum schmeißen. Das wären für mich so zwei Beispiele, wo das eine, wo ich KI dazuhole und auf anderen Seite, wo ich KI am Anfang gerne vermeiden will. Lisa: Ja, guter Punkt. Wir haben es. Wir haben LIDA, haben ein total tolles Experteninterview, haben Tools für die wir haben noch 1000 Fragen, aber die haben wir ja immer, aber ein paar haben wir vielleicht auch beantwortet heute, oder? Andreas: Ja, bin sehr gespannt. Ich bin sehr gespannt, was die Zuschriften sagen werden, die dann zukünftige Episoden, die wir hier aufnehmen, beeinflussen. Lisa, es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank. Lisa: Also absolut. Vielen Dank auch dir und ich wünsche noch eine tolle Woche. Alles Andreas: Dir auch! Mach's gut! Ciao, ciao! Lisa: gut, ciao!