Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 096 BaZi & die Frage dahinter (1): Kommt da noch was? | Christine Kronshage & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen. Stellt euch mal vor, was wäre, wenn ihr ganz viele Fragen habt und mit der Zeit merkt, ihr habt jedes Mal die falsche Frage gestellt. Was können wir denn dagegen tun? Wir starten heute eine neue Serie zum Thema BaZi und wie man zu den Fragen dahinter kommt. Ganz spannendes Thema und ich begrüße dazu ganz herzlich, ich, liebe Christine Kronzhage, BaZi-Expertin und Mitbegründerin der BaZi-Akademie. Und ich glaube, du hast uns dazu so einiges mitgebracht. Ich sag nochmal herzlich willkommen und wie war das mit der Fragestellung? Magst du mal ein Beispiel nennen oder? Christine Kronshage: Vielen Dank für die Einladung Petra, schön, ich hier sein darf. Ich kann dazu viele Geschichten erzählen. Ein Beispiel vielleicht. Petra Baum: Okay. Christine Kronshage: Vor kurzem erst sass mir eine Kundin gegenüber, Mitte 50. Ihre erste Frage war in Bezug auf dieses Baazi. Sag mir ehrlich, was kommt da noch? Schon so bisschen dramatisch. Ich bin bereit. Ich kann es annehmen. Sag es mir. Was kommt? sie meinte, genau, schau, Petra Baum: Schau doch mal hinter die Kulissen sozusagen, oder? Christine Kronshage: das ist wirklich, sind die Worte, schau doch bitte mal in meinen Chart und sag mir, was kommt. Und der Hintergrund bei ihr jetzt, war, ja, die hatte einiges Hintersicht, sagen wir mal vorsichtig. Sie hatte gerade ihrer Mutter mit dem Umzug ins Pflegeheim geholfen. Ihre Tochter war schon ausgezogen, studierte in Hamburg, was aus ihrer Sicht am Ende der Welt war. Also nicht etwa am Anfang, sondern nicht etwa das Tor zur Welt, sondern eigentlich viel zu weit weg. Und jetzt stand diese Frau da oder saß in ihrer Küche mit ihrem Tee oder Kaffee und war halt einfach allein und die war irgendwie fertig mit der Welt. Ja, und dann und klar ist natürlich die Frage berechtigt, was kommt denn jetzt noch? Und ich habe dann zurück gefragt, ja, was müsste denn kommen, damit du sagst, das wäre richtig gut? Und das hat sich jetzt gelohnt. Und da wusste sie keine Antwort. Petra Baum: Das ist eigentlich sehr spannend, dass wir in uns selber noch gar keinen Plan haben, aber dann denken wir Christine Kronshage: Hmm. Petra Baum: fragen mal jemand anderen, damit der in unser Chart guckt und das Chart sagt uns dann, was die Zukunft bringt. Wieso ist das denn so spannend für uns? Christine Kronshage: Ja, genau deshalb, ich glaube, dazu müssen wir wirklich bisschen mehr erzählen Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: Denn viele von uns stellen sich das ja so vor. Ich gucke in meinen Chart, ich gehe zur Kartenlegerin oder ich frage eben eine Astrologin oder eine Basi-Beraterin über meine Zukunft. Aber eigentlich will ich ja was ganz anderes. Eigentlich will ich doch die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Oder? Am Ende dieser Folge hoffe ich, dass du weißt, warum dich diese Frage, was kommt noch, eigentlich in so einen Kreis schickt, aus dem du nicht wieder rauskommst, sondern du müsstest eigentlich andere Fragen stellen. Lass uns mal über diese chinesische Astrologie sprechen, diese chinesischen Traditionen, die dahinterstehen. Das ist nämlich super spannend. Und du fragst jetzt, warum fragen wir überhaupt nach der Zukunft? Ja. Das ist ja ganz menschlich. Je mehr Lebenserfahrung wir haben, je mehr wir erleben, je mehr wir auch von anderen hören, desto mehr Fragen sammeln sich an. natürlich ist da auch diese... Ein Teil von uns schaut ja immer zurück, was haben wir gemacht. Petra Baum: Na klar. Christine Kronshage: Und ein anderer Teil schaut nach vorn. Und wir neigen dazu, uns zu bewerten. Diese Stelle, die man in den 30ern vielleicht nicht angenommen hat, weil man vielleicht den Mut nicht hatte. Die Beziehung, in der man viel zu lange festgehangen hat, wo man sich nicht trennen konnte. das Studium, was man nie angefangen hat, man eben vielleicht zu früh in Anführungszeichen Kinder bekam. Oder umgekehrt. Petra Baum: finde das immer so interessant, weil ich glaube wir stehen ja jeden Tag an so einer Weggabelung, Christine Kronshage: Hm. Petra Baum: manchmal an klein, manchmal an großen, wo sich etwas entscheidet. Wie du sagst, manch Christine Kronshage: Mhm. Petra Baum: hatte ein Jobangebot, das eine habe ich angenommen, das andere nicht. Ich kann zehn Jahre später überlegen, was wäre denn gewesen, wenn, aber man kann mit sich selbst auch keinen AB-Test machen. Also wir biegen ja ab. Christine Kronshage: Wir biegen ab und das Leben geht weiter. Man sortiert sich dann auch irgendwie. Petra Baum: Mhm. Christine Kronshage: Man fügt sich da so rein. Dann kommen natürlich so Events, das 25-jährige Abitur-Treffen oder so was. Dann erzählt Petra Baum: ja. Christine Kronshage: eben jemand, dass sie mit Anfang 50 oder wann auch immer völlig neu gestartet ist. oder mit 58 noch die Heilpraktikerprüfung gemacht hat und du denkst so, was die Frau ist 58 und die macht das noch und ich mach mir jetzt solchen Kopf für irgendwas und dann ist natürlich wieder diese Frage da, warum ist es denn bei mir eigentlich so gekommen, wie es gekommen ist und das interessante ist ja eigentlich, wir fragen nach der Zukunft, wird es besser, lerne ich nochmal jemand kennen, jemand besseres. reicheres, attraktiveres, liebevolleres, keine Ahnung, also irgendwie besser oder kann ich nochmal was Neues anfangen? wir fragen das, wir immer denken, die Zukunft steht uns offen und die Vergangenheit, naja, die können wir ja nicht ändern. Aber vielleicht richten wir die Frage ja an die falsche Stelle. Petra Baum: Das denke ich mir, weil ich überlasse es dann ja auch sozusagen dem Außen, kommt. Und dann wäre die spannende Christine Kronshage: Hm. Hm. Petra Baum: Frage, wie könnte ich denn die Frage stattdessen stellen? Christine Kronshage: Genau, deshalb habe ich mir überlegt, lass uns doch hier diese Reihe mal nennen, die Frage dahinter. Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: Denn auf die Frage, ich endlich glücklich, da kann dir ja niemand eine brauchbare Antwort geben. Auch das bat sie nicht, auch die Astrologie nicht, wahrscheinlich überhaupt kein... Das liegt in dir selbst und Petra Baum: Ich glaube, das liegt in mir selbst. Christine Kronshage: es weiß ja auch niemand, ganz logisch, was glücklich eben für dich bedeutet. Was macht dich denn glücklich? Und wenn wir ganz ehrlich sind, manchmal wissen wir das ja selber nicht. Manchmal werden wir ja auch von außen gefragt, was möchtest du denn? Keine Ahnung. Was wünscht du dir zum Geburtstag? Weiß ich gar nicht. Also die Frage dahinter lautet doch, was brauche ich denn eigentlich, mich wirklich wohl zu fühlen, zufrieden zu sein, glücklich zu sein, happy zu sein? Und... Ja? Petra Baum: Vielleicht bin ich schon längst und habe aber im Außen so viele Einflüsse, dass ich denke, ich müsste mich immer weiter optimieren und weitermachen, weil das kann es ja noch gar nicht gewesen sein. Das ist dann ja so der Motor, an den man reinkommen könnte, dass man Christine Kronshage: Ja? Petra Baum: gar nicht mehr so Luft holt und sagt, ja ja. Christine Kronshage: dass man so getrieben ist. Vielleicht. Es gibt auch noch eine andere Variante. Es gibt ja auch noch diese Variante, dass wir uns fragen, bei was auch immer Mist so passiert, warum passiert mir das immer wieder? Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: Wieder ein Chef, mit dem ich nicht klarkomme, wieder eine Freundin, die mich irgendwie nur ausnutzt oder sich immer nur meldet, wenn die was will und ich die gar nicht merke, wenn ich sie vielleicht bräuchte. Das ist ja so dieses bisschen... in dieser Jammer-Ecke, in diesem Selbstmitleid zu sein und mir geht es eigentlich auch nicht gut, aber keiner kümmert sich. Die Frage dahinter könnte aber sein, welches Muster wiederhole ich denn, ohne dass ich das bemerke? Das Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: ist natürlich ein bisschen unbequemer. Aber warum bin ich denn immer in dieser Situation? Warum? Ja, genau, das habe ich auch noch nie versprochen. Petra Baum: Hat ja keiner gesagt, dass es bequem sein muss. diese Erkenntnis ist eine ganz... Ja, ja. Christine Kronshage: Dann kommt eben diese große Frage, was wird mir die Zukunft bringen? Und das würde ich gerne umformulieren oder würde ich gerne sagen, die Frage dahinter ist doch vielleicht eher, welche Möglichkeiten stecken denn in mir, die ich bisher noch nicht erkannt habe? Was für Potenzial ist? bisschen abgedroschenes Wort, aber welches Potenzial habe ich denn überhaupt? Welche Fähigkeiten schlummern denn noch in mir? Was? Hätte ich denn für Stärken, ich vielleicht mal ausspielen könnte, welche Trümpfe habe ich denn noch in der Hand? Kannst du da sagen, wie du willst. Also, und Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: wir sehen das in den Charts, in diesen Bazi-Charts ständig. Da ist eine Frau, die war 30 Jahre im Büro, immer die Verlässliche, die hatte alles im Griff. Und im Chart steht dann zum Beispiel, da ist ein ausgeprägtes kreatives Talent, das noch nie Raum bekommen hat. Und dann weiß ich doch, wenn sie kommt und sagt... Ja, irgendwie geht es mir nicht gut, dann sage ich ja, deine Kreativität, was machst du mit der? Ja, die mache ich nur so zu Hause. Und dann kommen die dollsten Sachen. Dann kommen Leute, die ganz besonders interessante Bilder malen, die irgendwas handarbeiten, die irgendwelche Dinge gestalten, aber nicht damit rausgehen. Petra Baum: weil sie sich noch nicht trauen, weil sie sich noch gar nicht Christine Kronshage: Reicht! Petra Baum: selbst hinterfragt haben, was, ja, Wort Potential, richtig, was steckt in mir? Und ich finde das so schön, dass du das sagst, weil wir sind ja hier so im astrologischen Bereich von Westen bis Osten und das ist, ich, generell in der Astrologie, dass du ja sagst, dein Geburts-Tag, Ort, Zeit definiert, wie viel oder dein Gesamtbild deines Potentials, Christine Kronshage: Mh. Petra Baum: was niemals gut oder schlecht ist, sondern was sehr persönlich ist. Du hast jetzt schon mal gesagt, mit Barzi und dem Chart, wie siehst du das denn dann? Also wie ist denn das Chart im Barzi? Wie darf ich mir das vorstellen? Christine Kronshage: Ja genau, dann lass uns mal zwei, drei Worte über diese Methode verlieren. Ba'at-si-suan-ming ist eine der großen Methoden der chinesischen Astrologie und im weitesten Sinne, also unter dem quasi Dach. chinesischen Metaphysik und viele Leute kennen da die TCM, die traditionelle chinesische Medizin, da geht es das das Körperliche, uns hat was mit Gesundheit zu tun, aber auch seelische Gesundheit, das ist alles TCM. gibt es Feng Shui, das gehört auch mit zur Metaphysik natürlich, werden, ja geht es Energie in Räumen, da reden wir ja immer über unser Haus und Wohnzimmer und Eingangsbereich, was weiß ich, das ist Feng Shui und dieses Ba'at-Zi wiederum, da geht es den Menschen. Und wir nehmen, wir errichten einen Chart aus dem Geburtsdatum. Wir sind da ähnlich wie die westliche Astrologie unterwegs, wir nehmen das Geburtsdatum, eben das Jahr, den Monat, den Tag und die Stunde, wobei die alten Chinesen so ein Doppelstundensystem haben. Also man ist nicht... auf die Minute festgelegt, aber so grob musst du wissen, wann du geboren bist. Und dann erstellen wir daraus einen Chart mit vier Säulen. Also vier Säulen von chinesischen Zeichen. das steckt hinter diesem Wort. Ba-ze heißt im Grunde übersetzt acht Zeichen, die so säulenartig aufgebaut sind. Übereinander schreiben die Chinesen. Das ist halt ihre Art. Das ist eben ihre Schreibweise. und dann schreiben die nicht wie wir von links nach rechts, sondern umgekehrt von rechts nach links. Aber da gewöhnt man sich schnell. Also wir haben diesen Chart vor uns. für das ungeübte Auge sieht das natürlich ein bisschen wild aus mit den chinesischen Zeichen. Aber wir sagen gern, es ist wie eine Landkarte. Denn es zeigt dir all deine Möglichkeiten. Es zeigt dir Wege. zeigt eben zum Beispiel Stärken, die in dir angelegt sind, Verhaltensmuster, die dich sehr wahrscheinlich prägen in deinem Leben, die einfach da sind. Und dann gibt es da Lebensphasen. Und vor allem, wenn du im fortgeschrittenen Alter auch zurückblickst, in welcher Phase habe ich welche Dinge erlebt, das kann man nachvollziehen. Und das gibt eine Beruhigung und ein Verständnis für uns selbst und hilft ungemein dabei, sich selbst zu lieben, sich selbst gern zu haben, sich selbst anzunehmen, sich selbst auch verzeihen zu können. das ist total wichtig. Petra Baum: glaube, Schritt der Selbstacceptanz ist ganz, ganz wichtig. Christine Kronshage: Und ich meine, wenn ich über Vazi spreche und die Menschen hören dann das Wort Geburtsdatum, Chart, dann denken halt viele, ja Astrologie, ist immer, die denken immer, da ist alles vorherbestimmt. Petra Baum: Ja genau, das ist ja immer dieses Vorurteil so nach dem Motto, bin ich jetzt ein fatalistisches Opfer meiner Sternenkonstellation mich herum? Was sagst du dazu? Christine Kronshage: Genau. Ja. Morgen wirst du einen Autounfall haben und danach ist alles vorbei. So nach dem Motto. So nach dem Motto. Petra Baum: So wie so. Christine Kronshage: nein, Baazi ist das genau nicht. Und die Philosophie, die eigentlich dahinter steht... diese Philosophie möchte ich gerne diese Reihe hier aufbauen, denn es geht den sogenannten Kosmischen Dreiklang, also the Cosmic Trinity im Englischen. Und dieser kosmische Dreiklang beschreibt drei Arten von Glück, ist eigentlich die falsche Übersetzung davon, aber lassen wir es mal stehen. drei verschiedene Arten von Energie, die uns beeinflussen. ist zum einen Himmelsglück. Und das Himmelsglück ist quasi das, in diesem Baazi steht, was uns zum Zeitpunkt unserer Geburt mitgegeben wurde. Unser Potenzial. Da haben wir es wieder, abgedroschene Wort. Aber eben was macht uns eigentlich aus? Das ist unser Baazi, unser Inneres. Dann gibt es neben dem Himmel, gibt es natürlich die Erde. Und das Erdenglück, das ist unser Umfeld, in dem wir leben. Denn es macht natürlich ist logisch. einen Riesenunterschied, ob du in einem Land lebst, in dem Frieden herrscht oder in einem Land lebst, wie in der Ukraine, in dem Krieg herrscht. ob du genug zu essen hast oder ob du am Morgen gar nicht weißt, womit du deinen Hunger stillen kannst und so weiter. Lebst du in Armut oder in Reichtum? Hast du Eltern oder lebst du im Waisenhaus? Was für ein Umfeld hast du überhaupt? Kannst du eine Schule besuchen? Und, und, und. Also das ist so dieser Erdbereich, dein Umfeld. Und das beeinflusst dich natürlich, logisch. Und dann gibt es die dritte Komponente, ist der Mensch. Himmel, Erde und Mensch. Und der Mensch, wir selbst, diese Komponente Mensch, die beschreibt unsere Entscheidungen. was ich tue oder was ich nicht tue. Wohin ich gehe oder was ich mich vielleicht nicht traue. Wann ich handle. oder wann ich eben nicht handle. Alle diese Tätigkeiten, diese Entscheidungen, die eigene Haltung auch zu etwas, das ist alles in diesem Bereich Mensch. Und jetzt, Petra, ich frag dich jetzt mal, als meine Testperson hier, was Petra Baum: Bitte. Christine Kronshage: denkst du, wie groß ist der Anteil an dem Himmelsglück? Also wie wichtig sind deine eigenen Anlagen? Petra Baum: Hm. Christine Kronshage: Das, was in dir steckt, an deinem Schicksal, an deinem Leben. Wie wichtig ist das? Wenn du das mal in Prozent... Ja? Hahaha! Jetzt bin ich dir zuvor gekommen. Petra Baum: Es ist sehr spannend, weil eigentlich wollte ich dir umgekehrt die Frage stellen, aber das beantwortet einiges. Ja, weil du hast gesagt, es sind die drei Sachen, das, dir mitgegeben Christine Kronshage: Mhm. Petra Baum: wurde, dein Umfeld und das, was du selber an Anlagen mitbringst. Und es gibt ja sehr unterschiedliche Auffassungen auch in verschiedenen Astrologien, also in verschiedenen Ländern, Christine Kronshage: Mhm. Petra Baum: umgang mit Astrologie. Hab ich mir auch mein Himmelsglück und mein Erdenglück? als ich, bevor ich inkarniert bin, ausgesucht, weil ich diese Erfahrung machen möchte und mit meinen Anlagen etwas mache oder wurde es für mich Karma anderes bestimmt. Also ich glaube, ich bin da sehr dabei, dass es nicht so vorherbestimmt ist, sondern dass ich selber großen Anteil an vielen habe. Christine Kronshage: Du hast es jetzt etwas anders beschrieben als die Chinesen es meinen, wahrscheinlich oder ich denke einfach grundsätzlich viele Dinge sind einfach nur aus verschiedenen Kulturen anders dargestellt. Was die Chinesen uns eben mit dieser Philosophie eigentlich mitgeben wollten ist deine Talente, deine Stärken, deine Persönlichkeit, die du so mitbekommen hast zum Thema oder zum Zeitpunkt deiner Geburt. Die machen eigentlich nur ein Drittel aus, wie dein Leben tatsächlich am Ende verläuft. Das zweite Drittel liegt in deiner Umgebung. Petra Baum: Mhm. Christine Kronshage: eben das Land, in dem du lebst. Du hast gerade gesagt, reich ist Deutschland vielleicht im Vergleich zu einem ärmeren Land oder einer Kriegsregion, wo es viel, schwieriger wäre. Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: Und natürlich auch die Menschen, mit denen du dich imgiebst. Bist du in einem strengen Elternhaus zum Beispiel aufgewachsen und konntest deine künstlerischen Neigungen vielleicht überhaupt nicht ausleben? haben die Eltern dich vielleicht gedrängt einen Beruf zu ergreifen, den du gar nicht machen wolltest. Das ist ja nichts völlig Abwägiges. Das passiert ja. Umgekehrt es ja Elternhäuser oder Lehrer, die ein Potenzial erkennen, die Kinder frühzeitig fördern und die den Weg ebnen und unheimlich hilfreich sind. Aber die dritte Komponente, das letzte Drittel sozusagen, das sind wir halt immer selbst. Unsere Entscheidung. Möglicherweise haben wir ja schon als Seele eine Entscheidung getroffen für dieses Leben zu einem Zeitpunkt, an dem wir uns jetzt nicht mehr erinnern. Wer weiß das schon. Das ist jetzt in diesem VATS nicht das ganz große Thema, sondern eigentlich eher so eine Randgeschichte. Und es geht im Grunde das Hier und Jetzt. Jetzt stehe hier, ich bin nicht mehr happy mit meinem Job. Ich, was weiß ich, ich bin in so Loch gefallen. Mein Kind ist ausgezogen, die Mutter im Pflegeheim, mit unserer Geschichte am Anfang. Und ich weiß gar nicht, was ich machen soll. ich frage mich, was kommt denn jetzt noch? Und Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: dann würde das Bart ihr halt sagen, na ja, schau mal, hier ist dein Potential, hier ist dein Umfeld, das sind deine Möglichkeiten. Was willst du denn daraus machen? Petra Baum: Okay. Christine Kronshage: Das ist es doch. Und wenn wir das so erklären, dann sind die meisten unserer Kundinnen erstmal total erleichtert, weil sie sich insgeheim natürlich gefragt haben, wozu soll ich mich denn anstrengen, wenn alles vorherbestimmt ist? Was soll ich jetzt hier so einen Aufriss machen? Petra Baum: Das ist ja der Punkt. Genau. Christine Kronshage: Ja. Petra Baum: wenn ich glaube, dass ich selber sehr wenig steuern kann, dann füge ich mich ja dem Schicksal, auch wenn ich vielleicht innerlich dagegen rebelliere. Das wäre sehr schade. Christine Kronshage: Genau. Und dann sag ich immer, den Zahn muss ich euch mal sofort ziehen. Petra Baum: Hahaha Christine Kronshage: Weil wenn du nichts machst, passiert auch nichts. Und ich vergleich dann diesen Wazik-Start gerne mit so einem Vorratsschrank. Und dann stell dir vor, dein Kühlschrank oder dein Vorrat im Keller, du hast alle möglichen Vorrat da. Das heißt aber noch längst nicht, dass heute Abend ein leckeres Essen auf dem Tisch steht. Sondern du musst die Dinge natürlich auch rausnehmen. Du musst den Reis kochen, musst das Gemüse schälen und braten oder was auch immer machen. Sonst wird das nichts. Dann vergammelt alles. Und du musst natürlich auch wissen, was da überhaupt steht. Sonst bist du beim nächsten Einkauf, kaufst du vielleicht, was weiß ich, noch dreimal Paprika oder das dritte Mal Reis und noch mehr Petra Baum: Das dritte Mal reisen. Christine Kronshage: Mehl. Dabei hast du das schon und das wird nur schlecht. Und so ähnlich ist es mit unserem Chart, mit unseren Anlagen. Und bei unserer Kundin damals, was ich am Anfang erzählt habe, da war das wirklich so ein Wendepunkt. Sie hat gesehen, dass in ihrem Chart, jetzt nochmal als Beispiel, ich bekomme noch auf diese Charts, im Grunde gibt es ja immer fünf Elemente. Diese fünf Elemente in der chinesischen Metaphysik, sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Die sind so im Kreislauf und so weiter. Und die sind in jedem Chart bei uns unterschiedlich angeordnet und auch unterschiedlich stark vertreten. Bei dieser Kundin gab es zwei sehr starke Elemente. Nachdem wir die dann halt mal analysiert hatten, wir gesagt, schau mal, du bist eine Frau, die Verantwortung übernehmen kann, die kann organisieren, kann Ergebnisse bringen. Und gleichzeitig hast du einen wahnsinnig hohen inneren Maßstab dafür, wie Dinge gemacht werden sollen. Also das ist alles in dir drin. Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: Und jetzt ist eigentlich die Frage, was machst du damit? So, jetzt? Und? Was machst du damit? das ist so... Das ist halt... Also, was mir halt noch wichtig ist, ist gerade für Leute, die mit einer alten Entscheidung auch hadern. Man kann die Vergangenheit vielleicht nicht ändern, aber man kann verändern, wie wir sie verstehen, wie wir rückblickend darauf schauen und was wir daraus aus der Zukunft, also für die Zukunft dann eben daraus machen. Petra Baum: Ich glaube, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Nein, ich kann Vergangenheit nicht ändern. Und in der Situation, wo ich vielleicht Kind war, habe ich es als Kind auch so empfunden. Und das ist ja auch okay so. Christine Kronshage: Mhm. Petra Baum: Aber wenn ich eben 20 oder 30 Jahre später da bin, kann ich auch mit der Person, die ich inzwischen bin, sagen, was möchte ich denn für mich? Und Christine Kronshage: Mmh. Petra Baum: wenn es mich immer wieder zurückzieht, dann binde ich mich ja auch an etwas und kann mein Potenzial eigentlich gar nicht leben. Christine Kronshage: Ja? Petra Baum: Und ich glaube, so ein Chart. Oder das, was du beschreibst, hilft ja ungemein zu sagen, das liegt doch alles in dir. Und auch wenn es vielleicht mal eine Phase lang keine Chance hatte, rauszukommen oder ist, wie es ist. Aber Christine Kronshage: Mmh. Petra Baum: es ist so schön zu sagen, du bist jemand, der viel Verantwortung tragen kann, der hier selber einen sehr hohen Anspruch an sich stellt. Ich glaube, deiner Kundin kommen doch dann sofort Sachen, dass sie sagen, ja, stimmt. Oder vielleicht schon die ersten Inspirationen zu sagen, ha, Christine Kronshage: Ja, immer, genau. Ja. Petra Baum: eigentlich Genau das interessiert mich, aber ich habe mich das vielleicht noch nicht getraut oder noch nicht wirklich hinterfragt. So ein Brücken schlagen, oder? Christine Kronshage: Das ist ganz genau das, was immer wieder passiert. Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: wir sagen so häufig, das Schöne an dem Vazi ist, dass die Menschen, wenn du mit denen so ein Vazi-Reading machst, die fühlen sich das erste Mal in ihrem Leben richtig verstanden. Die fühlen sich gesehen. Die fühlen sich so angenommen, wie sie sind. Weil wir sind im Grunde von klein auf ja darauf programmiert, zu gucken, welche Fehler hast du gemacht. In der Klassenarbeit in der Schule werden immer die Fehler angekreuzt. Es wird ja nicht gesagt, das war toll, sondern du hast vier Fehler. Später als Frauen stehen wir vor dem Spiegel und sagen, die Nase ist schief, die das, die Haare liegen schlecht. Fehler, wir gucken nach Fehlern. Wir gucken immer nach Fehlern. Petra Baum: Ja, ja. Christine Kronshage: Jetzt steht da dieses Baazi und das sagt dir, du bist ja toll, du hast ja hier dies und da jenes und dann kannst du das und das so toll. Was machst du eigentlich damit? Und da so, echt, das kann ich alles. Das lässt die Leute wachsen. Das ist immer wieder das Gleiche. lässt die ... Dann strahlen die und dann sind die happy. Petra Baum: Das finde ich einen wunderbaren Abschluss von unserer heutigen Folge, weil es top prinzipiell so wichtig ist, dass wir nicht immer das sehen, was wir Christine Kronshage: Mh. Petra Baum: nicht haben oder nicht trauen oder vermissen, sondern als erstes auch mal sagen, hey, das bin ich, weil die Stärken in uns werden uns manchmal gar nicht so klar, weil wir sie vielleicht manchmal auch als so selbstverständlich sehen und dann ist so ein Chart doch eine wunderbare Übersetzung zu sagen, das ist etwas, das du ganz persönlich in dir trägst. Liebe Christine, ich würde gerne das Wort Chart als Ausblick Christine Kronshage: Ja? Aha. Ach so! Petra Baum: nehmen für die nächste Folge und sagen, wollen wir da mal etwas mehr einsteigen? Wie sieht eigentlich ein Baazi Chart aus? Christine Kronshage: gerne. Petra Baum: Dann machen wir das. Christine Kronshage: Das können wir so gerne machen. Du hast mir ja gesagt, meiner Vita, so Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: nanntest du das, wirst du einen Link reingeben, wo sich jeder unserer Zuhörerinnen und Zuhörer gerne den Chart auf unserer Website holen kann, kostenlos. Ihr könnt euch den auch ausdrucken. Wir haben sogar so bisschen kleine Beschreibung dazu. worum es geht, was so dein Hauptelement ist und was das eigentlich bedeutet, dass man nicht ganz so verloren da vor diesem Zeichenfriedhof Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: sitzt. Und deshalb sagen wir immer, das ist eigentlich auch ganz schön, das mal auszudrucken. Ja, ja. Petra Baum: Und macht das jetzt, denn in der nächsten Folge habt ihr es dann vor euch liegen. Und dann können wir es gebrauchen. Super! Christine Kronshage: Du könntest das gebrauchen. Genau. Genau. Wir gehen jetzt in der nächsten Folge, denke ich, mal, dann reden wir über das Himmelsglück, also über eben mehr, noch über diesen Basichart. Und natürlich auch wieder mit einer Frage. Und ich denke, wir nehmen am besten dieses, weil das beschäftigt so viele Frauen und Männer, habe ich damals die richtige Entscheidung getroffen. Also immer wieder dieses ... Mensch, wenn ich das damals nicht gemacht hätte, dann wäre jetzt vielleicht alles viel besser. ich will es noch nicht verraten. ich zeige euch dann mal, warum eine Entscheidung, die heute vielleicht blöd oder falsch wirkt, Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: dass sie damals aber total richtig war. Und das kann man im Chart eben ganz, ganz häufig auch sehen. Wir können das im Nachhinein dann nochmal erklären. Warum hast du dich damals so entschieden? Hier steht es. Und das ist ja genau wie mit der Dame, von der ich da ganz am Anfang erzählt habe. Die Tochter nach Hamburg, die Mutter ins Pflegeheim Petra Baum: Ja. Christine Kronshage: und sie sitzt jetzt da. sie kam ja mit der Frage, kommt da noch was oder was bringt mir jetzt das Leben? Und nach Hause gegangen ist sie aber eigentlich mit einer Idee, was sie eben jetzt machen könnte und woran sie vielleicht selber arbeiten kann. Petra Baum: das ist das Schöne. Also wir Christine Kronshage: Ja, finde ich auch. Petra Baum: gehen auf Ideenfindung das nächste Mal. Ich sage danke für heute liebe Christine und Christine Kronshage: Gerne. Petra Baum: ich hoffe es hat euch allen gefallen. ihr Anregungen habt oder erkennt mir so aus eurem eigenen Chart, lasst uns gerne einen Kommentar da und bis zum nächsten Mal. und Tschüss. Christine Kronshage: Tschüss!