Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Razzia in der City Nord, Club-Zoff in Barmbek und Hitze-Alarm in Hamburg
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 25. Juni. Hamburger Polizei umstellt Flüchtlingsunterkunft. Musikclub in der Hamburger Meile geplant. Neue Brücke über die Bille geplant. Hamburg unter Hitzewelle. Die Hamburger Polizei hat eine große Flüchtlingsunterkunft am Überseering in der City Nord wegen des Verdachts auf Kindergeldbetrug am frühen Morgen umstellt und Bewohner kontrolliert. Im Auftrag der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit wurden die Personalien überprüft, wie ein Sprecher der Bundesagentur auf Anfrage sagte. Gegenstand der Überprüfungen ist insbesondere der Verdacht von vorgetäuschten Identitäten und Staatsangehörigkeiten. Angehörigkeiten. Kontrolliert wurde auch, ob die gemeldeten Personen tatsächlich dort leben, wie er weiter sagte. Das betreffe sowohl Eltern als auch Kinder. Insgesamt seien 150 Verdachtsfälle geprüft worden. Gegen 6 Uhr gab es eine Lagebesprechung und kurz danach startete der Einsatz im sogenannten Ukraine-Haus, wie es im Polizeilagezentrum hieß. Die Kontrollen dauerten weniger als zwei Stunden. Im Einsatz waren Beamtinnen und Beamte der Landespolizei und des Landeskriminalamts. Bislang war die Hamburger Meile in Barmbeck-Süd vor allem als Einkaufszentrum bekannt. Doch bald könnte es auch ein Ort für Konzerte werden. Dahinter steckt die Idee des bekannten Live-Musik-Clubs DOCS, der seit 1987 in einem ehemaligen Kino am Spielbudenplatz auf St. Pauli existiert und Kapazitäten für rund 1.500 Besucher bietet. Auf Abendblatt-Anfrage bestätigt DOCS-Geschäftsführer Benjamin Steinecke, Die Gesellschaft, die das Docks am Spielbudenplatz betreibt, hat die Fläche an der Adolf-Schönfelder-Straße angemietet. Dort soll ein Musikclub betrieben werden. Allerdings sei noch nicht final geklärt, unter welchem Namen dieser firmieren werde. Zudem stehe auch noch nicht fest, wie es mit dem Docks auf dem Kiez weitergeht, so Steinecke weiter. Weitere Details zu dem Konzept wird Steinecke am kommenden Montag, 29. Juni, in der Sitzung des Regionalausschusses Barmbeck-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg vorstellen. Die CDU ist schon dagegen. Ich sehe die Pläne für einen Live-Musik-Club mit bis zu 945 Besuchern an diesem Standort äußerst kritisch, sagt Julian Herrmann, Wahlkreisabgeordneter für Barmbeck, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg. Bald kostet die Plaza der Elbphilharmonie 5 Euro Eintritt. Wer das Geld sparen möchte, sollte sich bis zum 4. Oktober auf der Aussichtsplattform einfinden. Inzwischen stehen alle Einzelheiten fest. Und in der Redaktion haben wir heftig gestritten. Mein Kollege Joachim Mischke hält die neue Gebühr für eine ganz, ganz schlechte Idee. Ich hingegen finde, die Plaza-Gebühr war überfällig. Und was meinen Sie? Schreiben Sie uns. Am Michel hat die Außensanierung des markanten Kirchturms begonnen. Dafür ist an der Südseite des Turms in den vergangenen Tagen ein 33 Meter hohes Gerüst errichtet worden. Es bleibt dort voraussichtlich vier bis sechs Wochen stehen, bevor es im August und September an die Westseite und ab Oktober an die Nordseite des Turms versetzt wird, wie Bauleiter Uwe Pfeiffer am Donnerstag erklärte. Bis zum Jahresende sollen an der Süd-, West- und Nordseite insgesamt 220 Löcher in die Backsteinfassade gebohrt und bis zu vier Meter lange Bewährungsstäbe eingeklebt werden. Ziel der Arbeiten ist es, das Mauerwerk zu stabilisieren und die Bewegung der teils bis zu 30 Meter langen vertikalen Risse im Turm zu verringern. Die Entstehung der Schäden sei teils lange her. Laut Pfeiffer gehen sie unter anderem auf einen Blitzeinschlag im Jahr 1750 zurück. Damals sei die Kirche bis auf den unteren Teil des Turms abgebrannt. Mit dem Baustart ist ein 16 Meter langes Banner mit der Aufschrift »Hier arbeitet der himmlische Bautrupp« entrollt worden. Damit dankt die Stiftung St. Michaelis den Spendern, die die Arbeiten finanzieren. Michel Hauptpastor Alexander Röder erklärte, mit der Spendenkampagne konnten wir mehr als 1700 Menschen motivieren, dieses nicht ganz so sexy Projekt finanziell zu unterstützen. Ein Projekt, bei dem man am Ende kaum etwas sehen wird. Insgesamt seien 1,3 Millionen Euro eingeworben worden. Die Regierungsfraktionen wollen den Bau einer neuen multifunktionalen Studiobühne im alten Fährterminal Altona ermöglichen. Ziel sei es, die künstlerische Arbeit, die Nachwuchs- und die Bildungsarbeit des Opernlofts zu fördern, teilten die SPD und die Grünen-Fraktion am Donnerstag mit. Mit einem gemeinsamen Antrag, über den die Bürgerschaft am Mittwoch abstimmt, sollen dafür bis zu 423.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 bereitgestellt werden. Im denkmalgeschützten alten Fährterminal Altona soll den Angaben zufolge das dritte Obergeschoss zu einer multifunktionalen Studiobühne mit einer Kapazität von rund 100 Zuschauenden ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für Bau und Ausstattung würden sich auf 537.600 Euro belaufen. Ein Brückenschlag im Osten. Wer von Rotenburg-Sort nach Hammerbruck gelangen möchte, dürfte es bald deutlich einfacher haben. Eine neue Brücke soll in einigen Jahren vom Parkgelände am Hochwasserbassin in Hammerbruck zum neuen Huckepackbahnhof in Rotenburg-Sort führen und damit dem Fuß- und Radverkehr abseits stark befahrener Verkehrsachsen einen unkomplizierten Weg über die Bille ermöglichen. Vertreter der Stadt stellten am Donnerstag den Siegerentwurf von Knippers-Helbig GmbH mit DKFS-Architekts-Part GmbB offiziell vor. Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne Mit dem Alster-Bille-Elbe-Grünzug schaffen wir eine durchgehende grüne Achse von der Außenalster bis nach Entenwerder. Ein riesiger Gewinn für die Lebensqualität in Hamburg. Diese neue Brücke über die Bille ist dabei das entscheidende Puzzleteil. Das Besondere an dem geplanten rund 54 Meter langen Brückenkonstrukt über die Bille. Erstmals wird in Hamburg laut der Billebogen-Entwicklungsgesellschaft auf eine hybride Holzkonstruktion gesetzt. Die Hitzewelle, die insbesondere Nordrhein-Westfalen längst überrollt hat, hat am Mittwoch Hamburg erreicht. Bis zu 37 Grad werden in den kommenden Tagen in der Hansestadt erwartet. Leichte Abkühlung bringt nur ein Ausflug an die Küste. Angesichts der hohen Temperaturen in der Stadt hat Umweltsenatorin Katharina Fegebank vor der Waldbrandgefahr gewarnt und zum bewussten Umgang mit Wasser aufgerufen. Bitte nehmen Sie die Waldbrandgefahr ernst, gehen Sie verantwortungsvoll mit unseren Gewässern um und baden Sie nicht in der Elbe, sagte die grünen Politikerin. Letzteres sei schlicht und einfach lebensgefährlich. Lebensgefährlich? Der helle Halbmarathon am Sonntag wurde inzwischen verschoben. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.