Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Olympische Träume, Hafen-Spektakel und Krisen-Check
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 6. Mai. Kultursenator Carsten Broster kämpft für olympische Spiele. Lufthansa Technik bereitet sich auf Krisenfolgen vor. Viel Prominenz beim Hafengeburtstag. Junge nach Fenstersturz in Dulzberg außer Lebensgefahr. Bislang hatte sich Kultursenator Carsten Broster, SPD, mit einer Positionierung zu Olympischen Spielen zurückgehalten. Im Gespräch mit dem Abendblatt verrät er, weshalb er nun für diese Bewerbung kämpft und wie sie das ganze Land verändern kann. Er verweist auf den Erfolg der Elbphilharmonie. Hamburg könnte für ein modernes und offenes Land stehen, so wie die Elbphilharmonie. Das Konzerthaus sollte ein anderes, ein modernes Bild von Deutschland zeigen. Sie sollte neben Schloss Neuschwanstein, den Kölner Dom oder das Brandenburger Tor treten. Das sei gelungen. Broster wünscht sich mehr Zuversicht in Stadt und Land. Wer an das Gelingen glaubt, kann tolle Momente erzwingen. Diese Stadt hat an vielen Stellen bewiesen, dass sie etwas hinbekommen kann, wenn ihre Bürger das wollen. Diesen Willen müssen wir zurückgewinnen. Zudem verrät der Kultursenator, welche Stars er sich für die Eröffnungsfeier wünscht, was Hamburg von seiner Heimatstadt Gelsenkirchen lernen kann und welches einzige Argument der Gegner ihn überzeugt. Ich bin mir sicher, Kritiker und Befürworter von Olympischen Spielen finden in dem Gespräch reichlich Munition für eine muntere Debatte. Lufthansa Technik bereitet sich wegen der Krise im Nahen Osten auf Ausfälle vor. Wie stark die Krise das Geschäft beeinflussen werde, hänge entscheidend davon ab, wie lange der Konflikt anhalte und wie er sich auf die Kunden auswirke, sagte Finanzvorstand Christian Leifeld. Bislang hatte die Krise noch keinen signifikanten Einfluss auf unser Ergebnis. Wir sehen aber, dass erste Airlines ihre Flugkapazitäten reduzieren. Das wiederum könne sich auf die Wachstums- und Gewinndynamik des Wartungsunternehmens von Deutschlands größter Airline Lufthansa auswirken. Wir beschäftigen uns daher mit unterschiedlichen Szenarien und treffen Vorkehrungen für das, was wir selbst in der Hand haben, sagte Leifeld. Kostendisziplin steht auf unserer Tagesordnung ganz weit oben, bei unverändert hoher Kundenorientierung. Im ersten Quartal sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Umsatzanteil von Kunden außerhalb der Lufthansa Group sei dabei von 73 auf 78 Prozent gestiegen. Rückläufig sei jedoch der Gewinn. So sei das operative Ergebnis vor Sondereffekten um 2 Prozent auf 158 Millionen Euro gesunken. Der Hafengeburtstag naht. Mit Ben Zucker, Santiano, DJ Topic, Max Giesinger, Michael Schulte, einem Weltrekordversuch und dem Hamburg Ballett erleben die Gäste beim 837. Hafengeburtstag-Abendshows auf der schwimmenden Elbbühne. Zusammen mit zahlreichen Open-Air-Konzerten auf weiteren zehn Bühnen entlang der Elbe verwandelt sich der Hafen vom 8. bis 10. Mai in eine große Festivallandschaft. Geboten werden verschiedene Live-Sets, von Pop und Rock über Rap bis hin zu Shanty und Schlager. Zudem wird die gigantische schwimmende Bühne am Sonnabend offiziell für das Guinness-Buch der Rekorde vermessen. Um 22.44 Uhr ist ein Feuerwerk geplant. Weitere Bühnen stehen an den Landungsbrücken zwischen Strand Pauli und Fischmarkt, im Museumshafen Oevelgönne sowie bei der Schartorschleuse, am Holzhafen und an der Fischauktionshalle. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Dichter Rauch steigt am Mittwochmorgen über Harburg auf. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, ist an der Adresse Karnab am Rand des Harburger Binnenhafens ein Feuer ausgebrochen. Ein großer Dachstuhl steht in Flammen. Zwei Menschen wurden aus einem Nachbargebäude gerettet. Nachdem eine Person zunächst als vermisst gegolten hatte, stellte sich später heraus, dass sie gar nicht vor Ort gewesen war. Alarmiert worden war die Feuerwehr um 9.16 Uhr. Wenig später rückten drei Löschzüge mit rund 50 Kräften aus. Im Verlauf des Einsatzes wurde die Anzahl der Kräfte auf 115 erhöht. Gegen Mittag war das Feuer so weit unter Kontrolle, dass die Feuerwehr Hamburg nur noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt war. Für den ein Jahr alten Jungen, der am Dienstag aus dem Fenster eines Hauses in Dulzberg gefallen ist, besteht keine Lebensgefahr. Das teilte die Polizei nach einer Information aus dem Krankenhaus mit. Der Junge werde aber stationär behandelt und gelte damit als schwer verletzt. Die Polizei ermittle weiterhin, wie es zu dem Sturz des Kleinkindes kommen konnte. Zum Unfallzeitpunkt am Dienstagmittag habe sich auch dessen 19 Jahre alter Bruder in der Wohnung im zweiten Obergeschoss befunden. Warum der Junge gefallen ist, ist der Polizei zufolge auch am Tag danach noch unklar. Zweimal im Jahr werden in Hamburg Bußgelder aus Strafverfahren an gemeinnützige Einrichtungen und Vereine ausgeschüttet. Im Jahr 2025 waren es knapp 1,39 Millionen Euro. Die höchsten Einzelzuweisungen aus dem Sammelfonds erhielten 2025 der Hamburger Fürsorgeverein mit 80.205 Euro, der Weißer Ring, Landesbüro Hamburg mit 64.628 Euro und Rückenwind. Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation junger Menschen mit 34.943 Euro. Die übrigen Einrichtungen und Vereine erhielten überwiegend Beträge im vierstelligen Bereich. 50 Einrichtungen bekamen zum ersten Mal Gelder aus dem Sammelfonds. Ausgeschüttet werden die Beträge für Kinder- und Jugendhilfen, Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit, Beratung und Hilfe bei Gesundheitsthemen, Natur- und Umweltschutz sowie Wissenschaft, Bildung und Kunst. Rund 350 Einrichtungen und Vereine haben im vergangenen Jahr Bußgelder aus dem Sammelfonds erhalten. Er trägt damit spürbar zur Stärkung des Gemeinwohls in unserer Stadt bei, das sich auf so vielen Ebenen und in so vielen Bereichen zeigt, sagte Justizsenatorin Anna Galina. Und der liebe Lars? Der hat sich glatt aus seinem Homeoffice getraut und ist gleich in einer Tiefgarage gelandet. Dort in vier Jahreszeiten war der Eingang zum legendären OMR 100 Dinner, das ursprünglich so hieß, weil die 100 wichtigsten Personen, die an den Messetagen in Hamburg sind, eingeladen werden sollten. Inzwischen sind es mindestens dreimal so viele und um ein Dinner handelt es sich auch nicht. Gegessen wird im Stehen, Speisen, unter anderem Sushi, nimmt man sich bei dem Weg durch die Katakomben und Küchen des Vier-Jahres-Zeiten mit, Getränke wie Champagner werden gereicht. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat.