Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #13 Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - Lou Combo
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von «Du entscheidest» mit Kevin und mir. Unser heutiger Gast hat nicht nur die Partyszene in Zürich auseinandergenommen, sondern ist auch einer der Meister. Das sind die DJs, würde ich behaupten. Wir haben ihn heute eingeladen, nicht nur, weil er einen ultra-coolen Vibe hat, sondern wir wollen dank seines Erfolgsgeheimnisses kennen.
- 0:22Erik, schön, dass du da bist. Herzlich willkommen. Danke für die Einladung. Du hast den coolsten Weg auf dich genommen. Und auch von der Stadt zu dir auf Polythene gefahren. Gut, so weit ist es ja nicht. Das stimmt. Aber mega lieb, danke für die Einladung. Lustigerweise haben wir uns ja dann per Zufall in der Stadt getroffen. Es gibt keinen Zufall. Es soll ein Schicksal sein. Und ja, ich bin jetzt mal gespannt. Wie geht es dir? Hey, geht mir mega gut. Ein bisschen müde, aber es ist schon okay.
- 0:51Das ist das Partyszenen-Anstrengen. Partyszenen ist halt die Anstrengung, sagen wir es so genau. Ab und zu feiert man auch trotzdem ein bisschen. Aber es ist okay, es gehört auch dazu. Es soll ja nicht nur Sprachschaffen sein, sondern auch ein bisschen Spass machen. Cool, ja, ist alles. Und da wären wir eigentlich schon mal zum...
- 1:05Darf ich? Nein, nein, nein. Stichwort. Out of nowhere. Du bist ja, nachher kommen wir vielleicht noch zu deinem Werdegang, eigentlich seit Corona hast du angefangen mit Musik zu machen und bist jetzt eigentlich das ganze Wochenende ausgefucht, oder? Ja, also es ist ein bisschen übertrieben.
- 1:23Meistens buchtest du dich, es ist sehr schön zu wertschätzen. Don't get me wrong. Klar, ich werde oft gebucht, meistens aber auch zu wertschätzen. Der Werdegang. Corona hat angefangen, Musik war aber immer schon massiv. Ich hatte das schon in einem anderen Beitrag gesagt, es war so, es gab immer einen, der den Sound gemacht hat. Es war immer der Musiker.
- 1:51Das war schon immer der, den ich alles runtergeladen habe. LimeWire, kennt ihr sicher noch. MP3, das Zeug. BearShare. Hast du für ein Jahr gegangen? 1993. Aber ich habe zwei ältere Brüder, die 1988 und 1986 Jahre alt waren. Und dann ist halt klar. Dann ziehst du das Zeug immer runter. Bei uns war es so, die Walkman-Handys, wer hat die grösste Speicherkarte drauf. Wah 512 MB, boah hast du gesehen. Wer hat den mit dem Schock?
- 2:18Und dann mit dem 512 MB hast du gewusst, wie viele Lieder bringe ich hin. Vielleicht 40, 50 Lieder bringe ich hin. Ich habe 40, 50 Lieder etc. Ja, auf jeden Fall... Hast du dir intern schon einen Namen gemacht? Ja, nicht einmal das unbedingt. Aber einfach das Musikinteresse war schon gross.
- 2:36Und dann hat es... was war das? Ich glaube, mit 16, 17 hat dann mal ein Kollege ein DJ-Bolt gekauft. Aber... Ich habe dann vielleicht mal ein wenig versucht. Aber nicht gross. Und dann vielleicht mal einen Übergang versucht.
- 2:51Und dann immer wieder mal über die Schultern geschaut. Da habe ich unter anderem bei Janik, der Enthasel, ich weiss nicht, ob ihr ihn kennt, er ist ganz gross, er spielt auch am Horsepark, er relativ gross und so. Er hat mich dann auch unter seine Fittiche genommen, muss ich mal so sagen.
- 3:10Schön, dass du Mentor bist. Ja, voll, absolut. Und es mir dann auch gezeigt hat, auf welche Sachen ich schauen muss. Und am Schluss war es dann aber einfach üben, üben, üben. Also du meinst Wiederholungen? Wiederholungen, es war dann wirklich am Anfang einfach auf dem Laptop den ganzen Prozess zu machen. Weil wenn du es auf dem Laptop kannst, kannst du es mit den Händen sowieso.
- 3:32Auf dem Pult? Auf dem Pult, genau. Aber wenn du es auf dem Laptop machst, bist du viel längsamer. Hast du angefangen mit CDs? Nein, auf dem Laptop selber. Du musst dir vorstellen, du hattest ein Programm und dann hattest du sozusagen diesen Controller. Du hattest ihn einfach nur auf dem Laptop. Und so dort eigentlich
- 3:49Aber wir reden von vor drei Jahren, nicht von 16 Jahren. Nein, nein, vor drei Jahren. Vor drei Jahren. Aha, ja. Er war nicht von 16 Jahren. Nein, nein, nein. Ich bin der, der angefangen hat in Musik. Nein, nein, nein. Wo nicht genau, wo nicht. Aber haben wir richtig verstanden? Also das mit dem Ant Hazel heisst er, sein DJ-Namen. Ist während Corona passiert oder auch schon vorher?
- 4:08Ja, vorher, sagen wir, schon während Corona oder nach Corona, besser gesagt, habe ich ihm gesagt, kannst du mal hier reinhören, wie findest du den Mix? Und so ein bisschen so, es klingt einfach noch easy, da und da, komm jetzt mal spielen.
- 4:26Ich kannte das Langstreet ja logischerweise. Ich arbeitete im Langstreet und der Geschäftsführer Valon sagte dann, dass er am Donnerstag nichts machen will, wenn man nichts am Donnerstag macht. Ich habe dann am Donnerstag «Kleinen Freitag» gemacht, im Sinne von «Kleinen Freitag».
- 4:48Cool. Aber es war wie der einzige elektronische Abend im Longstreet. Und im Longstreet, der eigentlich voll Hip-Hop ist. Stimmt. Es ist ja komplett Hip-Hop. Da habe ich einfach elektronische Musik gemacht. Wie ist das? Ja, das ist eben dann... Ich glaube, dort habe ich sehr viel gelernt in dieser Zeit. Weil ich bin halt jede Woche während Corona, wo ich eh nur mit...
- 5:09Wie hieß das schon wieder? Keine Ahnung. Mit diesen Zertifikaten, stimmt? Ja, ich kann das nicht. Seien wir ehrlich. Das hätte dich drei Jahre geklaut, aber alles schon wieder vergessen. Ja, das müssen wir auch nicht mehr wissen. Wirklich. Aber mit all diesen Zertifikaten und viele Läden waren nicht offen, um wann bist du direkt im Club und nicht in der Bar. Und ich habe oft
- 5:28für 20 Nasen gespielt. Das hätte aber auch trotzdem gefüllt können. Aber es ist halt mehr Bar, nicht Club-Club. Aber ich habe dort mega gelernt, von Anfang an, also das Warm-up bis zum Schluss zu spielen. Und das halt jede Woche vier, fünf, sechs Stunden. Und habe jedes Mal jemanden dazu eingeladen, der mit mir zusammen spielt. Das heisst, ich habe einfach
- 5:554-5 Monate lang jede Woche gespielt, gespielt, gespielt. Was für eine Opportunity eigentlich. Mega cool. Mega, ich war mega dankbar. Auch am Wallon dort drüben. Grüezi an Wallon. Grüezi an Wallon, schade an dich. Schade an dich auch. Nein, mega. Also ich meine, es war für mich eine mega Win-Situation. Es hat nicht gross irgendetwas rausgeschaut, aber ich habe es auch nicht wegen dem Geld gemacht.
- 6:20Nur wegen dem Geld, wirklich nicht. Es ist einfach eine Leidenschaft, die da drin ist. Du suchst das Ganze einfach massiv auf wie ein Schwamm. Ich glaube, das kommt mir recht zugute heutzutage. Was ist das, was dich inspiriert? In welchem Bezug meinst du das? Aufs Spielen oder von der Musik her? Ich denke, du musst ja...
- 6:47Als Musiker, ich betrete dich als Musiker, musst du immer auf dem neuesten Stand bleiben. Da hat es neue Titel, was will die Crowd hören, was inspiriert dich zum immer... Was ist angesehen? Was inspiriert dich zum immer voll dahinter zu bleiben? Ist es auch Passion?
- 7:03Oder? Hey, bei der Musik ist einfach alles. Ich sage ehrlich. Also bei mir läuft grundsätzlich eigentlich immer Sound. Ich habe immer entweder Kopfhörer beim Arbeiten, also ich habe eigentlich nur Kopfhörer nicht drin, wenn ich ein Meeting habe oder mit jemandem im Schnurren bin. Sonst habe ich Kopfhörer drin. Also ich schlafe sogar mit Podcasts.
- 7:25Es läuft wie immer etwas bei mir auf dem Ohr. Ich habe das nicht gerne, wenn es kleine Klammern auf... Meine Freundin hat es gar nicht gerne, weil es für ihr alles komplett ruhig sein muss. Während dem Sex. Sicher.
- 7:41Nein, aber sie mag es gar nicht. Bei ihr muss alles möglichst still sein, wenn sie schlafen geht. Und ich habe es am liebsten, wenn so ein bisschen noch der Fernseher läuft. Strom noch, die Autobahn noch. Nein, das schon nicht. Aber so ein bisschen den Sound kann ich mich auf die Ecke konzentrieren. Am liebsten ist es aber mit Podcast.
- 7:57Genau, aber zurück zu der Inspiration. Ja, ich meine, Musik ist wirklich so... Ich bin von klein auf, auch schon von der Familie her, meine Mutter singt oder beziehungsweise schon immer zuhause Musik hatte, beim Kochen und singt. Nebendurch sind meine Eltern relativ religiös.
- 8:17Und dann sind halt viele so die ganzen Chöre und ich bin früher auch halt dort. Was ist das? Das Gospel? Ja, in dem Gospel-Bereich. Aber nicht das gospel-gospel, das amerikanische Gospel, das ihr meint. Es ist dann mehr nochmal so ein bisschen das afrikanische. Von wo Afrika? Von Angola bin ich ursprünglich. Angola? Okay. Genau, genau.
- 8:33Und durch das war ich immer schon mit Musik verbunden. Grundsätzlich, ursprünglich, habe ich ja Hip-Hop massiv immer noch geliebt. Und das wird auch nie mehr weggehen.
- 8:49Ich gehe immer noch gerne an ein Hip-Hop-Konzert und ich höre auch immer noch sehr gerne Hip-Hop. Aber gleichzeitig höre ich auch gerne Rock-Lieder oder sonst was. Ich finde, das ist das Schöne an der Musik, es ist so breit gefächert. Offen. Es ist massiv offen. Und ich habe dann auch angefangen, das auch ein bisschen zu vermischen.
- 9:11Eben, ich wollte noch sagen, am Geburtstag waren wir ja bei Elisa Burg auf dem Boot. Und du hast wirklich Afrobeats und Elektro oder keine Ahnung was man sagt. Aber dann ist auch wieder mal etwas... Wahrscheinlich passest du dich auch an der Location an. Oder spielst du, worauf du bockst?
- 9:29Ja, nein. Es ist immer so ein bisschen von beidem. Oder es braucht ein bisschen von beidem. Weil klar, ich spiele immer noch das, was mich selbst repräsentiert, was ich auch geil finde. Ich spiele nicht nur Sachen, weil ich es dann nicht geil finde. Oder weil es andere wollen hören. Besser gesagt, es sollen nicht Sinn und Zweck dahinter sein. Aber gleichzeitig...
- 9:53erwartet die Leute auch etwas von dir. Ich kann nicht am... Also das ist meine Meinung. Ich finde, du kannst nicht irgendwie, wenn ein Club gerade aufgeht mit 150 BPM Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
- 10:20Ich meine, auch von meiner Persönlichkeit her, ab und zu ein bisschen Hass, ein bisschen Dreck spielen, aber ich könnte nie düster spielen. Was heisst Hass, Dreck? Ja, ist jetzt noch schwierig zu formulieren. So ein geiler Deep Tech oder Tech House Track.
- 10:40Der so richtig drückt. Der so richtig drückt. Der ist geil. Nicht oberbetäubend, aber einfach vorwärts. Der ist so etwas lupfig und vorwärts treibend. Und wieso nicht Hip-Hop-DJ, sondern wie sagen wir es so richtig? Open Format meinst du? Open Format ist einer, der alles spielt. Aha, also du könntest dich als DJ Hip-Hop-DJ buchen.
- 11:03Ich bin kein Open-Former-Teacher. Was ist deine Sportart? Ich möchte mich eigentlich auch nicht in eine Sportart einrühren. Ich spiele aber am meisten Afro House. Aber ich fühle mich mega wohl im Tech-Bereich. Ich fühle mich aber auch im Disco-Bereich. Ich fühle mich im Hausigen, im Deep House. Afro House und...
- 11:27Afrobeats? Afrobeats? Ist das ähnlich? Ist das das Gleiche? Es ist nicht das Gleiche, nein. Afrobeats ist hippoplastischer. Aha. Das geht dann wieder... ...ist wieder schon fast nicht... ...also... ...das heisst «näher». Was ist das, was du sagst? Was ist Afrobeats? Also... ...sagen wir es so, Afrobeats und Amapiano beispielsweise, das ist «näher beieinander» als Afrohouse und Afrobeats. Okay. Seid ihr nachgekommen? Ja. Ja. Ist noch kompliziert. Ja.
- 11:54Nein, aber «House» hat ja mit «House» andere Töne. Ja, aber du hast halt schon immer noch... Aber «Piamo» hast du auch sehr... Genau, aber auch sehr rhythmisch. Und «Afrobeats», also... Ich muss mich korrigieren, wenn ich das jetzt so anzeige. Bitte, schreibe das dann in die Notes. Nein, wirklich. In meinen Augen wäre jetzt zum Beispiel der «Burnaboy». Der macht «Afrobeats». Ja, ganz klar. Genau.
- 12:21Und Afro House, hast du jetzt nicht den Burner Boy? Der würde das jetzt nicht mehr machen. Ist es schwierig, euch zu zeigen... Finesse. Das ist Afro House. Eben, gell? Aber du hast halt den Text vom Afro Beats. Aber da so hinten durch, dann so ein bisschen kommt. Okay, cool. Ich zeige es dir dann. Du hast vorhin etwas sehr Gutes gesagt. Und zwar, Musik ist offen. Und du hörst gerne verschiedene Sparten von Musik. Mal Rock, Hip-Hop,
- 12:51Ist das sehr stimmungsabhängig? Und wann hörst du was? Hey... Das ist sehr stimmungsabhängig. Massiv sogar. Es gibt bei mir so... Ich meine, ihr habt wahrscheinlich beide Spotify. Wie ist euer Mix der Woche?
- 13:09Ich lasse meine Playlists... Das ist eine schwere Schade. Wegen? Schwere Schade. Was hast du mit der Musik? Apple Music. Nein, das ist eine schwere Schade. Apple Music gar nicht. Der Mix der Woche... Das ist das Schöne an dieser ganzen Technik. Der Mix der Woche ist, dass du fütterst, wenn du Musik auf Spotify hörst, fütterst du deinen Algorithmus. Der spuckt dir neue Lieder aus deinem Stil heraus, die du gespeichert hast. Okay. All die Tracks, die du gespeichert hast, anhand davon spucken dir wieder 30 neue Lieder jede Woche heraus.
- 13:39Gleichzeitig hast du aber auch anhand des Sound, den du gespeichert hast, kannst du, wenn du zum Beispiel «Dinner with Friends» oder «Morning Mix» eingibst, für dich erstellt, Spannend! ... hat er schon die Sachen. Jetzt sind wir in der Tech-Szene. Ja, das ist gut. Wenn ich zum Beispiel meinen «Morning Mix» höre,
- 14:04jazzy, easy, groovy, hat zum Beispiel dann wieder mal so ein geiler New Disco Track, aber dann gleichzeitig wieder mal ein smooth Soul House. Es ist so einfach schön smooth, alles nice. Und eben «Dinner with Friends» hat dann aber wieder dafür Lieder drin, die jeder wirklich kennt. Oh, mega cool. Und das tut es so, weil ich das bei mir auch abgespeichert habe, weil bei mir findest du von Kendrick Lamar zu
- 14:33Ich muss jetzt irgendwie... Fingo. Nein, von Kendrick Lamar zu Nirvana zu... Findest du eigentlich alles? Fingo.
- 14:41Ach, Bingo. Ich habe immer noch so eine Ahr. Meine Frage ist, Erik, lebst du jetzt von dem oder bist du nur angestellt? Nein, nein, ich bin nur angestellt. Ich arbeite 80 Prozent in einer Werbeagentur. Bei Monami als Projektleiter und Produzent. Also mein Job besteht eigentlich hauptsächlich aus dem, was ihr hier angesehen habt, bis auf Mikrofone.
- 15:09Aber die ganzen Drehsachen... Bist du auch selbst am Set dabei? Ja, genau. Also als Produzent auch zum Teil die Regie dann anführen. Oder wenn ich dann Skripts... Zum Teil schreibe ich Skripts, zum Teil umsetze ich es nur. Zum Teil bin ich vor der Kamera. Zum Teil... So ein bisschen junger für alles, was mit Film und Schnitt zu tun hat. Okay, spannend. Mega...
- 15:31Ja, ein mega geiler Bereich. Mega. Mega. Also, mega geile Umsetzungen. Wir haben auch... Also, ich habe mega coole Bude. Also, es ist... Da bin ich auch massiv dankbar, dass sie dort auch so... Wie sagt man? Das Verständnis haben gegenüber mir.
- 15:48Weil am Anfang, wie ich sage, jetzt bin ich seit drei Jahren dort und Corona ist jetzt drei Jahre her. Sie haben eigentlich alles mitgemacht und haben alles mitverfolgt, was jetzt alles passiert ist. Ich habe am Anfang 100% gearbeitet und dann gemerkt, es geht nicht mehr auf. Und dann habe ich gesagt, ich nehme am Freitag frei, ich muss am Freitag frei sein.
- 16:12Dann merkst du am kleinen Freitag, scheisse, bist immer verkatert, wolltest vorschlafen und bist kaputt ins Weekend reingegangen und am Montag musste wieder fit sein. Aber das war ein Learning, das ich dann gezogen habe. Und jetzt bin ich immer am Montag frei. Das heisst, ich arbeite normal am Freitag und dann am Samstag, Sonntag, Freitagabend dann meistens spielen. Jetzt noch am Samstag Schule. Dann Samstagabend spielen. Und dann Sonntag bin ich frei und Montag bin ich dann auch frei. Also am kleinen Freitag
- 16:42Machst du nicht mehr? Nein, «Kleiner Freitag am Monk» ist schon länger nicht mehr. Nein, das musste ich aufhören. Nein, das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Aber es ist okay. Valon hat das auch gut ersetzen können mit einem anderen Konzept.
- 16:58Würdest du denn wählen vom Spieleleben? Kannst du dir das vorstellen? Hast du das vor? Ist das geplant? Hast du dich entschieden? Was ist so? Was hast du... Hey, ich bin eben da, wie ich vorhin gesagt habe, ich habe ja die Schule angefangen. Ich bringe jetzt für sechs Monate einen Electronic Music Production Kurs an Besuch. In Altstetten. Und es geht jetzt wie dort mal darum, dass ich das ganze Handwerk mal von Grund auf lerne. Also das ganze Handwerk, also das Ableton, ich arbeite mit Ableton.
- 17:26Das ist ein Musikprogramm, das ich produzieren konnte. Und dort habe ich jetzt einen Kurs, den ich besuche. Jeden Samstag von halb zehn bis halb drei. Relativ easy, eine Mittagspause. Das ist vier Stunden. Hobby. Es ist voll easy. Aber du gehst gerne hin. Aber du machst es gerne. Es ist wirklich etwas, was du gerne machst. Ich gehe wieder dorthin. Und ich bin jetzt mal... Ich bin... Sind es drei Wochen? Jetzt bin ich... Morgen ist das vierte Mal. Genau. Morgen ist das vierte Mal.
- 17:55Und es geht nur bis April. Es ist wirklich alles absehbar. Und schlussendlich, wenn ich dann das Handwerk gelernt habe, also gelernt, lerne ich eh nie aus, was Produzieren anbelangt. Das ist wirklich etwas, was du nie auslernst. Das Gleiche wie ein Filmer, der lernt auch nie aus. Der findet immer wieder neue Winkel, wie er etwas machen kann. Wieder neue Szenen setzen oder etwas wieder zu glänzen lassen etc. Ihr wisst genau, was ich meine.
- 18:25Aber eben, genau das andere, ich will jetzt mal lernen und dann heisst es eigentlich für mich wie so, ich habe mir mal gesagt, ich will gerne einfach nächsten Sommer mal etwas haben. Dass ich einmal sagen kann, hey schau, jetzt hast du etwas auf Spotify, das ist so Step by Step. An deinen eigenen Song. Auch wenn er nicht gross ist, einfach, dass ich es für mich einfach mal habe.
- 18:46Du entscheidest. Genau. Und ich plane eigentlich, nächstes Jahr noch zwei, drei Monate wegzugehen. Und dann wäre es auch schon der Plan, dass ich dann eigentlich beim Reisen... Ich brauche ja nur den Laptop, wir brauchen ihn ja nicht. Also krass.
- 19:01Und dann beim Reisen das Zeug auch noch machen können. Also das grosse Ziel ist eigentlich, wie sagt man, der Musikproduzent, Künstler, Artist... Ja, also einfach selber meinen eigenen Sound, meine eigenen... Mein grosser Traum ist eigentlich, meine eigenen Ideen umzusetzen. Meine eigenen Ideen umzusetzen, damit ich das Handwerk dazu habe. Mega cool. Vor allem hast du jetzt schon videotechnische Produktion und so, um nachher die Videoclips zu erstellen oder was weiss ich.
- 19:28Ja, das wären ja jetzt nicht so Videoclips, oder wie meinst du das? Ja, ich meine, nicht jedes Lied gibt es auf Spotify. Ist das für mich die Videoclip-Ära? Du bist noch BMTV-stecken geblieben. Das ist für mich. Ich mache das nicht mehr. Das macht schon ein paar Leute. Hip-Hopper, ja. Ah, gut. Hip-Hopper.
- 19:51Alles klar. Und wie wird denn dein... Du hast mehr promo-mässig gelebt. Ja, aber... Schaut ihr wirklich... Also, seien wir ehrlich. Nein. Man hört doch nur noch die Lieder. Wow, das ist ein super geiles Lied. Ich habe noch nie in den Videoclip geschaut. Ich weiss auch nicht, wo der Video... Auf YouTube? Ja, auf YouTube. Aber du schaust ihn doch nicht. Nein, ich habe es mir geschaut.
- 20:09Wobei, was machen DJs jetzt? Sie haben so geile Sets, die sie aufnehmen oder spielen irgendwo in der Natur, in den Bergen mit Drohnenaufnahmen und so. Das ist dann noch spannend. Das ist dann Content Creation. Genau, das ist dann nochmal... Aber ich meine, das gibt es ja immer. Das gibt es ja immer. Das ist dann nochmal andere Sporten. Aber nein, der Fokus ist wirklich mal... ...einfach Step by Step. Mal schauen, was kommt.
- 20:32Ich habe keinen Stress, das ist sehr schön. Ich habe meinen fixen Job und bin happy. Es ist voll easy. Ich habe keinen Stress. Kein Druck? Ich habe keinen Druck. Wirklich keinen Druck. Und bei der Schuhe, die du jetzt machst, die bis April geht, wie viele Kinder hat diese Klasse? Gute Frage.
- 20:5418? Und das sind alles Musik-Fanatiker. Absolut. Genau in diesem Bereich. Auch fürs Netzwerk. Mega. Mega wertvoll. Absolut. Du bist in einem Energiefeld. Absolut, absolut. Ja eben. Und du merkst dann schon auch, es hat schon mega Unterschiede, weil es hat dann ein paar, die kennen sich schon ein bisschen besser aus. Ich muss jetzt voll ehrlich sagen, ich kenne mich überhaupt nicht gross aus. Für das bist du ja dort, oder? Aber für das bin ich auch dort.
- 21:19Auch wenn der Kurs vorbei ist, oder ich müsste eigentlich auch jetzt schon, The Rock hat das mal relativ gut gesagt, One day oder day one. Und ich sage immer noch one day, aber der day one kommt. Ich weiss, der kommt, aber es ist noch nicht... Sobald du ready bist. Ja, sobald ich ready bin, dann kommt der day one. Weil ich glaube, dann kommst du in diesen Flow hinein.
- 21:44Und wie siehst du das auf dem Fokus her? Ich meine, man sagt ja, wenn du auf etwas fokussiert bist, wächst das in deinem Leben. Und wie siehst du das, dass du ja trotzdem noch 80% angestellt bist
- 21:55Wie ist dein Fokus in der Musikgeschäft? Wie handelst du das? Meinst du, du könntest mehr oder weniger? Oder leidet etwas darunter? Hey, es hat doch alles nur mit dem Gleichgewicht zu tun. Schön gesehen. Es hat doch alles nur immer mit dem Gleichgewicht zu tun. Ich glaube, dort... Eben, ich habe es auch gesagt. Klar, ab und zu gehst du mal feiern, aber du musst dann auch mal checken, muss ich jetzt feiern gehen oder nicht? Muss ich jetzt der Letzte sein, der aus dem Club rausläuft oder nicht? Ja.
- 22:23Ist einfach so. Kennen wir. Es ist doch wirklich einfach so. Oder muss jetzt der und der sein. Ab und zu willst du den Kopf anschlagen. Ist auch okay, wenn du den Kopf dann wieder mal anschlagen kannst. Aber halt alles wie immer so ein bisschen, mach es nicht jedes Weekend. Aber ich sage euch auch ganz ehrlich, ich habe das genug gemacht. Ich habe es wirklich auch genug gemacht. Und das passiert auch immer wieder einmal. Aber es muss einfach nicht jedes Weekend sein. Und dann ist der Ausgleich halt unter der Woche dann auch mal schauen wie... Du gehst halt in den Sport. Ich gehe halt zum Beispiel...
- 22:51Eben. Es gibt Wochen, in denen ich besser gehe, es gibt Wochen, in denen ich weniger gut gehe. Aber grundsätzlich gehe ich immer vor dem Arbeiten noch in den Sport. Ich versuche so zweimal, dreimal wenigstens Sport zu machen. Einfach schnell Kopf lüften, bewegen etc. Natürlich auch ein massiver Ausgleich ist halt auch die Freundin. Ist einfach so.
- 23:14Sie hasst mich jetzt wieder wahrscheinlich. Am Anfang war es immer so, sie wurde mega wütend. Mega wütend. Sie wurde wütend, weil ich sehr schnell eingeschlafen bin. Wenn ich bei ihr war. Ich bin sehr schnell eingeschlafen. Um halb zehn hat sie schon... ...beginnt zu schnarcheln. Hör auf, du musst jetzt wach bleiben.
- 23:36«Das geht nicht! Das geht nicht! Wieso wirschst du? Ich bin müde!» Aber es ist halt einfach, sie ist mein Ruhepol. Ich komme so oben runter. Das brauchst du mega. Mega! Das ist ein mega Kompliment an sie eigentlich. Jetzt heisst es ja. Genau. Nein, aber eben, das ist mega so...
- 23:57Ja. Wie haben sich deine sozialen... ähm... die sozialen Umfelder verändert, seit du Musik... welche aktiven Clubs spielst und seit du auflegen musst? Also meinst du, ob ich jetzt irgendwie...
- 24:12mehr Freunde bekommen. Nein, aber ich glaube, ich verstehe, dass ich deinen Background kenne. Du musst jetzt deine Frage beantworten. Nein, aber ich glaube, dein Netzwerk hat auch das aus dir gemacht, wo du heute bist. Du hast ja mega viele Followers. Man kennt dich in der Stadt. Auch durch deine Arbeiten, die du früher gemacht hast. Du hast ein mega gutes Netzwerk. Und ich glaube, er hat das Netzwerk. Ich habe das Gefühl, dass du das Netzwerk auch an deine
- 24:36Partys an deine Ecken und so mitziehst? Hey, ich glaube, da kommt mir auch... Ich gebe dir voll recht, da kommt mir sicherlich auch mein Frühjahrsleben... Also Frühjahrsleben, alles, was ich vorher gemacht habe. Ich habe fast acht Jahre im Nachtleben gearbeitet. Et voilà. Wo? Also ich habe sicher... Mit 18 habe ich zuerst im Kaufleuten gearbeitet. An der Thüring? Ja, mit 18. Wer hat dich ärgerlich genutzt?
- 25:04Ich war immer schon gross. Das ist aber noch das Gute. Jetzt sind wir nicht Black Dunk Rag. Sorry. Dann der. Hast du gedacht, der ist vielleicht älter dabei, noch kein Hörchen dort. Aber ist egal. Nein, aber ja. Dann Kauflöte. Dann habe ich im Hiltl halt gearbeitet. Dort habe ich auch relativ lange gearbeitet. Dann habe ich im Longstreet gearbeitet. Okay.
- 25:24Ja, und das ist alles, wenn du das halt so aufstellst, das ist alles ineinander. Es ist alles ineinander. Die Kaufleute haben ja auch schon massiven Wandel gebracht. Ich meine, wenn wir uns überlegen, vorher hat es ja mal noch Costa del Sol. Wow, Dienstagabend, wow.
- 25:42Thank god, it's Thursday. Switch. Watch not switch. Wie hat noch das eine den anderen? Ich möchte dir wenig aneignen von dem ganzen. So krass. Zum Beispiel auch. Sorry.
- 26:00Nein. Also gut. Genau. Nein, schick auch. Und ich meine, wenn du das... Du hast ja heute nichts mehr Hip-Hop im Kopf. Stimmt, die sind ja voll technolastig. Du hast aber dafür... Ja, total. Dafür hast du aber im Jade jetzt einfach alles Hip-Hop. Okay. Was sind so deine... ...deine Go-For-It-Clubs, wenn es um Hip-Hop geht? Um Hip-Hop? Ja. Kannst du da noch mitreden? Kann ich schon nicht mehr so mitreden. Ah ja.
- 26:29Kann ich schon nicht mehr so viel drüber reden. Aber es ist immer wieder lustig, einmal wieder mal zu gehen. Aber da Shoutout an Argent. Wenn ich irgendwo hingehe, gehe ich zu ihm. Also wenn ich irgendwo hingehe, gehe ich zu ihm. Aber das passiert selten, ich weiss Bro. Ja, es ist jetzt ein gewisses Alter, Interesse, Wut, Umfeld.
- 26:51Ich war gestern im Ausgang und habe... Wo warst du? In Kraus. Ich war gestern und habe einem Kollegen, aber auch heute Morgen geschrieben. Boah, Alter, es war ein riesiges Set. So schön. Also wirklich, es war bombastisch. Und das ist mega schön. Es ist wirklich mega, mega schön. Aber allgemein in dieser Stadt, egal wo du hingehst, also... Du musst halt einfach wissen, welcher Stil dir gefällt. Und du kannst auswählen.
- 27:20Du kannst massiv auswählen in Zürich. Was willst du? In welche Richtung? Willst du es eben dreckig vorwärts? Willst du es eher... Kevin hat schon Bilder im Kopf, aber die nichts mit Musik zu tun haben. Keine Ahnung, was du meinst. Nein, du hast lieber Melodik, hast es lieber gross, hast es lieber klein, hast es eher... Du kannst mega auswählen. Bist du denn auch national oder eher in Zürich bekannt?
- 27:48Also wie meinst du national? Ja, spielst du auch in Basel oder? Ja, voll. Voll, ja, ja, voll. Jetzt zum Beispiel auch gerade am 25. November bin ich in Basel im Viertel. «Guardians of Babylon». Ich habe schon auch zweimal jetzt in Basel... dreimal schon in Basel spielen dürfen. Cool. Das ist immer mega cool. Ich glaube, die Basler Nachtszene ist super sick.
- 28:09Ich glaube, Techno hatte die seit langem auf dem Ruf. Also, sie sind gut, aber es ist nicht Zürich. Wirklich, ist das so? Es ist nicht Zürich. Der Ausfall ist enorm in Zürich. Ich weiss nur, dass sie... Ich höre immer wieder, Basel ist das kleine Berlin.
- 28:24Ich glaube, was die Technoszene anbelangt... Sie haben den Nordstern. Genau. Aber hat sich der auch verändert? Ich meine, hat sich alles verändert? Nein, aber der ist schon gross. Ist der immer noch... Rockt der immer noch? Ja, der rockt immer noch. Okay, krass. Wenn du jetzt vorherschaust, wo würdest du auftreten wollen? Wo siehst du dich, wenn du die Augen zu machst, auf welcher Bühne bist du?
- 28:46Hey, jetzt meinst du allgemein? Ja. Hey, im Fall die schönsten Sachen sind im Fall so... Es ist jetzt das Zürichfest, das war es zum Beispiel. Ah. Es war das Zürichfest und... Hey, es geht im Fall gar nicht darum, um möglichst viele Leute. Nicht? Nein, also möglichst viele Leute. Klar ist es cool, dass du möglichst viele Leute hast, aber es ist...
- 29:07Er ist recht cool oder er ist richtig cool, wenn du links oder rechts übersehen kannst und du hast deine Leute um dich. Das macht es aus, finde ich, massiv. Zum Beispiel, wann war das? Am 1. August. Am 1. August ist «Binz und Kunz».
- 29:25Gibt es den Funkeltanz? Da darf ich den Schluss spielen. Und... Über den Urzeit reden wir dann doch. Nein, das ist ein Daydance. Ah, okay. Das ist easy. 7, 8, 8. Nein, nein. 9 bis 11 glaube ich habe ich gespielt. Oder 8 bis 10. Ist der Schluss so der krönende Abschluss? Ja, genau. Das ist meistens der krönende Abschluss.
- 29:47Entschuldigung. Ähm... Tut mir mega leid. Entschuldigung. Nein, und dann war mein Bruder dort. Und megaviel gute, enge Kollegen. Der beste Kollege war noch dort.
- 30:05Der hat noch dort auf mich geschaut und gesagt, hey, wir freuen uns mega auf dich. Meine Cousine war noch vor Ort. Und dann war es voll schön, als es fertig war, das Klatschen, wenn du dann so in die Runde hineinschaust. Und dann alle einfach voll das Lächeln auf dem Gesicht. Weil wirklich, es gibt wie nichts Schönes, wenn...
- 30:23Es ist mein Job, die Leute zum Tanzen zu bringen und ihnen die beste Zeit zu geben. Sehr möglich. Während sie einen Eintritt zahlen. Wir haben einen Job und eine Dienstleistung zum Abliefern. Das ist einfach so.
- 30:39Das ist meine Meinung. Das gibt dir Energie. Es ist das Schönste, wenn du lachende Gesichter hast. Oder die Augen zu oder was auch immer. Oder wenn die Haltereien gespielt haben, so. Aber er lacht immer noch.
- 30:56Er ist immer noch am Lachen. Aber er findet es geil und das ist cool. Das gibt mir mega viel. Und auch von der anderen Seite. Ich meine, jeder kennt es auch. Wenn ihr in einer Party seid und der DJ leitet einfach so geil aus. Jetzt auch an meinem Geburtstag auf der Elisa-Burg. Es ist... Danke für das, bei dir. Also weisst du, wirklich. Weil es sind Emotionen... Es sind Energien. Genau. Es sind hohe Energien, die schwingen. Und es ist magisch. Das ist magisch.
- 31:22Es ist so schön. Es ist mega, mega schön. Es hat ein paar so... Arosa Electronica war zum Beispiel einer dieser Gigs. Hast du da gespielt? Da habe ich gespielt. Das war einer der schönsten Gigs. Ich sage euch ehrlich, wirklich. Ich meine, ich war dort oben auf diesem Berg und die Sonne strahlt oben runter. Du hast einfach eine riesige Kulisse.
- 31:43Und ich schaue links, rechts, überall, mega meine Freunde, irgendwie 20 Leute, die dort oben sind. Und explizit, die waren auch alle verkatert, logischerweise. Ja, weil das Festival geht ja 10 Tage, wenn ich mich nicht täusche. Und dann irgendwie am Freitag haben sie schon den Kopf zum ersten Mal angeschlagen und sind am Samstag, dann um 3 Uhr am Nachmittag, weil sie eigentlich länger unterwegs waren, so «Ah, scheisse, der ist gespielt, wir müssen irgendwie noch schnell dort hoch.» Alle mit der Sonne brüllen. Aber nach dem ersten Drink ist es dann auch wieder gegangen, weil die Sonne wieder runtergestochen ist.
- 32:11Genial. Ich wollte dir die nächste Frage stellen. Ich habe gemerkt, dass das die Frage ist, die du von einem anderen Gast bekommen hast. Willst du die stellen? Ja. Darf ich fragen, wer das gefragt hat? Nein, nicht sagen. Wir haben etwas Neues gemacht. Jeder Gast darf am nächsten Gast eine Frage stellen.
- 32:32Habt ihr den Filippo gehabt, das letzte Stück? Ja, aber es war noch jemand dazwischen. Dann hast du ihn noch nicht gesehen. Und er hat gefragt, das wäre deine Frage an dich, wenn es dir nicht gut geht, down bist, was bringt dich dazu, weiterzumachen und wieder hochzukommen? Okay, schwierig jetzt zu fragen, in welchem Bezug.
- 32:52Ich will einen Bezug. Ich glaube privat. In dem Bezug, wo es dich gerade catcht. Ja, voll. Ob es irgendwie ist, du bist am Morgen geschäftlich, privat. Wenn ich down bin. Ja, wenn du down bist. Wie machst du das? Ich habe massiv gelernt zu reden. Also ich nehme mir zuerst, ich bin ich bin, wie soll ich sagen? Fracht sie wieder, meine Freundin. Ich bin ein extrovertierter Intro.
- 33:22Oh, okay. Ich bin mega raus, raus, raus, aber ich bin auch mega gerne alleine. Ich kann ohne Probleme schnell zwei Tage mich einsperren. Jetzt sind wir so, wow, chillen, lassen mich in Ruhe. Kein Mensch, voll easy. Easy. Und wenn es mir schlecht geht, zum guten Glück ist es mir jetzt schon lange nicht mehr schlecht gegangen. Ich bin wirklich schon lange nicht mehr...
- 33:46Aber dann sind das die Momente, wo ich wirklich eigentlich am Anfang eigentlich zuhause bin, mache nicht viel, mache mir zuerst meine Gedanken darüber. Und jetzt zum guten Glück habe ich einfach wirklich den besten Kollegen, den ich anrufen kann und sagen kann, «Hey, schau, das beschäftigt mich.» Dann komme ich schon gar nicht mehr so tief in das... Ich komme gar nicht mehr in das tief...
- 34:07Ich muss mich zuerst mit dem selbst befassen. Weil ich einfach so weiss, ich habe einen Menschen, mit dem ich mich einfach alles ablassen kann. Egal was ich bin.
- 34:19Er versteht es, er hört es sich an, je nachdem was es ist, gibt mir einen Ratschlag oder er weiss dann auch, jetzt muss ich einfach nur schnell als Schwamm da sein und einfach nur hören. Und mehr muss ich nicht machen. Du hast gesagt, du kannst reden, aber du konntest es mal nicht. Das habe ich recht lange nicht können. Oh, der Edi!
- 34:39Ja, jetzt habe ich recht lange, ich habe sehr lange mit meinen eigenen Sachen... Eben, ich meine, seien wir ehrlich, wie viele von uns haben einfach so ein Maske und lachen so durch die Welt, aber eigentlich geht es so nicht gut. Hast du denn so eine Maske gehabt? Ja, ja, voll. Und dann auch einfach nicht gesagt, wenn mich aber etwas gestört hat. Aber einen Scheiss dann auch gemacht. Und dann so versucht, dem ganzen Zeug auszuweichen.
- 35:08Ja. Wie hat sich das bemerkbar gemacht? Ja, bei meiner Ex-Freundin. Das sage ich voll ehrlich. Also hätte ich schon ganz viele Sachen früher anders ansprechen können. Aber gut, dafür sind wir ja hier. Erfahrungen sammeln. Aber genau, mega viele Erfahrungen, was das anbelangt. Gesammelt auch. Und ich lerne auch dort nie aus. Aber schon jetzt massiv weiss ich einfach so.
- 35:33«Hey, mach die Stirn auf, mach einfach egal was.» Ja, mega schön, dass du das sagst. Ich glaube, das ist etwas, was extrem wertvoll ist für alle, die da zuhören. Ich glaube, das ist ein riesiges Problem. Es wird nicht richtig geredet. Kommunikation, man frisst alles in sich rein. Alles. Und hat das Gefühl, man kann das alles selber lösen. Du musst gar nicht. Am Mix, wie du gesagt hast, ist es nur gut, um einfach rauszulassen. Und das ist das Gegenüber.
- 35:58Es funktioniert als Schwamm, aber ist einfach da. Und das teilen zu können. Und das nützt mir schon die Welt. Es erleichtert. Absolut. Ich meine, das musst du jetzt auch sagen, Kevin, aber ich sehe es bei meinen Kollegen auch. Irgendwie haben wir Männer sogar, nochmal, und das ist durch das Problem der Gesellschaft massiv in meinen Augen, dass man stereotypmässig sagt, «Ah nein, wir dürfen nicht das Gefühl zeigen.» Das ist einfach... Entschuldigung.
- 36:28Das ist das Dümmste. Mental Health. Zum Glück ist das mittlerweile ein Thema. Man-Mental-Health. Man-Mental-Health. Aber ich muss explizit sagen, das muss man nochmals unterscheiden, bei der Frau ist es schon viel früher, Frauen reden. Zum Teil zu viel, aber ihr redet. Ist so. Nein, total. Ist wirklich so. Aber bei uns,
- 36:57ist das wie so... untergegraben worden. Es hat keine Zeit dafür. Und das kann nicht sein. Das kann echt nicht sein. Stolz, Angst... Aber jetzt geht es wieder um die soziale Konditionierung, oder? Vorbildfunktionen. Mein Vater, unsere Eltern, dann ihre Eltern. Wie sie hierhergezogen wurden. Wir sind ja da, um das durchzubrechen. Aber ich sehe das massiv. Ich bin auch mega froh. Also ich habe auch einen Kollegen zuerst gerade wieder gesehen,
- 37:24Entschuldige dich nicht mehr. Nein, das will ich nicht. Ich habe einen Kollegen gesehen, dem es nicht gut ging. Und es war ein anderer Kollege, der mir das gesagt hat, dass er auch stationiert war. Und dann habe ich gesagt, es ist voll schön, dich draussen zu sehen. Ich weiss, sie hätte es nie sagen dürfen, weil sie auch dort war. Aber es ist voll schön, dich jetzt draussen zu sehen.
- 37:52Und er hat mich dann auch einfach so «Hey, danke für einmal». Ich merke es, du meinst es voll ernst. Ich so «Ja, wir sind nicht Engel, das ist schon was, aber...»
- 38:03Es ist einfach nur himmeltraurig, dass es so weit kommen muss, bis du wahrgenommen wirst. Dass du auf dem Boden liegst und man dich noch so hochholen muss. Aber ja. Das Thema könnten wir ultra vertiefen. Wie nennst du das? Was wollte ich noch sagen? Die Frage haben wir gestellt, was wäre deine Frage an unseren nächsten Podcast-Gast? Ja.
- 38:33Wer kommt? Das sagen wir nicht. Das sagen wir nicht? Nein. Auch der, der dir diese Frage gestellt hat, danke, dass du kommst. Okay. Das sagen wir nicht. Okay. Ja, weil meistens können sich Termine verschieben und, und, und. Neue Frage. Oh, heissen wir. Neue Frage, Lou. Nein, Erik, sorry, ich nenne dich immer Lou. Wegen Lou-Combo. Ja. Wieso Lou-Combo? Das ist mein Nachnamen.
- 39:00Also Lou Combo? Lou Combo, einfach nicht mit dem O. Also L-U-C-O-M-B-O. Das hätte jeder sagen können. Und ich habe ihn nicht vorher bei Vogue gekannt. Nein, wohl nicht. Warte jetzt kurz. Erich Lou Combo. Aber dein Künstlernamen? Lou Combo.
- 39:17Aber ich habe einfach das Look-Combo auseinander genommen. Es sieht cooler aus. Aber es sieht wirklich cool aus. Es sieht einfach cooler aus. Also wirklich, das hat nur mit dem Aussehen zu tun. Also auseinander genommen, wenn du das «L» «U» würdest machen und «Combo», das würde wirklich komisch aussehen. Weisst du, was ich meine? Es würde wirklich komisch aussehen. Für mich heisst das einfach «cool». Letztes Mal mache ich mir Sprachnotiz. Ich sage «Hey Lou» und dann sage ich «Sorry Eric». Ja, egal. Hey, ich überlege mir noch eine Frage. Ist das gut? Ja.
- 39:46No pressure. Die letzte Abschiedsfrage wäre so ein bisschen dein Erfolgsgeheimnis. Was würdest du jemandem raten, der auch seinem Herz folgen will, das machen will, was er liebt, was du jetzt machst und am grösseren bist. Ja, was? Mach es einfach. Hör auf zu überlegen, mach es einfach.
- 40:12Eben, one day oder day one sind wir wieder dort. Also, mehr wie scheitern oder das Nein kannst du nicht bekommen. Mutig, ganz gerne. Wir haben es ja vorhin ganz kurz angesprochen und dann haben wir gesagt, nein, warten wir, fragen wir das lieber nachher im Podcast. Ich glaube, es ist ja eh so ein Megathema, dass man
- 40:31oftmals mega coole Ideen hat, was man machen kann, was man machen will und man fängt an, mit den Leuten zu sprechen. Aber man geht einfach mit der Umsetzung. Das ist so schade. Weil so gehen viel mehr Träume begraben, als man es überhaupt mal versucht und startet. Absolut. Ich meine, es fällt mir jetzt gerade nichts ein, aber...
- 40:52Es gab immer wieder Situationen, in denen ich dachte, ach Gott, wir sind so dumm. Das haben wir schon fünf Mal gesehen. Und dann siehst du wieder den anderen, der Millionär wird, mit einfach 0,0, weil er es einfach gemacht hat. Da denkst du, Mann, du bist so dumm. Wirklich. Du hast die Folgen in deinem Herzen, oder? Ja. Die Folgen in deinem Herzen. Was machst du gerne? Mach das, was du gerne hast, setz es um und du wirst nie mehr arbeiten müssen. Du wirst arbeiten, was cool ist, aber es fühlt sich nicht nach Mühe an, es fühlt sich nach...
- 41:23Ich liebe, was ich mache. Und was würdest du sagen, warum du so erfolgreich bist? In dem Sinne, ich meine, wenn jemandem erzählen... Die Musik ist einfach schon so geil. Ja gut, aber was würdest du sagen? Was ist so dein Erfolgstrick? Ist es deine Energie, die du ausstrahlst? Ist es wirklich die Musik? Ist es dein Umgang? Was macht dich so beliebt da draussen?
- 41:43Hey, das müsstest du die anderen Leute fragen. Ich bin einfach einfach nur... Ich bin einfach ur-dankbar. Ich bin mir schon bewusst, dass es nicht üblich ist, dass es so schnell geht. Also Corona hat in meinen Augen mega viele neue Künstler schnell den Weg öffnen können. Weil
- 42:11Die Clubs konnten halt schnell die Leute nicht mehr einfliegen lassen. Die grossen DJs. Ah, so. Und du musstest dann irgendwie wieder zirkulieren, die Leute. Aber dann immer wieder nur die gleichen. Kannst du auch nicht, also gibst du neuen Leuten die Chance. Und ich bin wie in diese Welle reingekommen. Richtiger Zeitpunkt, richtiger Ort.
- 42:34Aber es hat ein paar, die das gleichzeitig hatten. Ah wirklich? Das ist cool. Es sind wirklich solche Paare, die so... Wenn ich jetzt überlege, können wir sicher bei 15 nehmen. Ah wirklich? Ja, die wirklich in einem Schub gekommen sind. Und das ist mega schön. Und das ist das, was ich vorhin gesagt habe. Es ist nicht ein Elbögl. Es ist volles Miteinander. Es ist so, geil bist du wieder mal am Spielen. Und dann spielst du mal das zweite wieder mal. Oder wenn halt das dritte.
- 43:03Mega lässig. Wir sind ein flotter Dreieck. Erik, wie wichtig ist dir ein Mindset? Wie meinst du Mindset? Mindset, ich kann gleich weitermachen, weil ich mich spannend fühle, weil du diese Sachen gerade sagst. Mindset im Sinne von positives Denken. Du hast Dankbarkeit gesagt. Darum. Ja, ich finde, man kann ein paar Sachen manifestieren. Ja.
- 43:27Ich muss wieder eine Anekdote zu meiner Freundin machen. Meine Freundin sagt immer zum Beispiel, «Ich finde keinen blauen Parkplatz.» Sie findet auch keinen blauen Parkplatz. Und ich finde immer, «Ich schaue jetzt hier nachher einen blauen Parkplatz.» Und es kommt auch einer. Es kommt einer. Du kannst Sachen manifestieren. Es ist einfach so. Und nicht du kannst. Wir machen kontinuierlich Manifestationen. Jeder Gedanke wird eine Manifestation. Ja, das kannst du einfach. Ich finde, da bin ich voll dabei.
- 43:55Aber ich sehe ein massives Positives. Wie soll ich dir das fragen stellen? Bei Covid, durch Corona, gab es diese Wellen an neuen Künstlern, die hochgekommen sind. Und ich glaube, wie bei allen Situationen, kannst du sagen, okay, ich bin jetzt in der Opferrolle, Corona ist da, ich kann nirgends auftreten, ich kann nichts machen.
- 44:19Oder du nutzt die Chance und gehst dort, wo der Need ist. Und du suchst eine Möglichkeit, etwas umzusetzen. Und das ist genau das, was du und 15 andere, die du kennst, auch gemacht haben. Ja, absolut. Und aus verschiedenen Situationen haben sie das Beste herausgekommen. Ja, aber das Klassische ist, er entdeckte sich während Corona. Ja, ich habe während Corona mir das Trail gekauft.
- 44:45Und dann habe ich dort... Was hast du gekauft? Ich habe ein Teil gekauft, einen Controller gekauft. Und dann... Ja, das ist eigentlich sehr lustig. Dann ist es wirklich so, Step by Step. Ich habe dort... Ich habe zwischenzeitlich sogar wieder bei den Eltern gewohnt. Mhm. Und dann... bin ich immer wieder nach Hause gekommen. Im Kinderzimmer? Im Kinderzimmer, wirklich. Im Kinderzimmer. So geil. Plötzlich das neue Gerät. Plötzlich die von der Ikea das Gerät, um es draufzustellen. Das ist immer grösser. Dann hast du gewusst, ich habe immer plötzlich... Bumm, bumm, bumm, bumm. Ich wollte immer... Was machst du?
- 45:14Ich bin am Musik machen, was machst du? Ich höre nur «bum, bum, bum, bum». Ich kann gar nicht mehr. Heute, sagt sie, hat es sich wenigstens noch gelohnt. Wegen, ja, ich arbeite nur noch 80 aufgrund von dem auch. Also es hat sich auch noch so ein bisschen ausgezahlt. Ich so, eben, siehst du. Ja, ja, ja, so ist es. So cool. Ja Leute, hast du irgendeine Botschaft, eine Message, die du... Oder unterdessen eine Frage?
- 45:39Ah. Ja. Nicht zu viel. Eine Frage. Nicht overthinken. Einfach machen, Erik. Einfach machen. Einfach raushauen. Scheissegal, es muss keinen Sinn mehr sein. Hey, wann hat er das letzte Mal seiner Mami gesagt, dass er sie liebt? Oh, schön. Megaherzig. Schöne Frage. Wann hat er das letzte Mal... Schöne Frage. Er oder sie, gell? Er oder sie. Wann hast du das gemacht? Wir läuten in eurer Live-Folge. Am Sonntag. Schön.
- 46:02Sonntag? Letzten Sonntag? Warte, wann war ich? Ja, letzten Sonntag. Kannst du einfach sagen, Mami, ich liebe dich? Mami, ich liebe dich. Wow, mega schön. Sicher? Nein, sicher. Ja, das könnte nicht sein. Ich weiss nicht. Mit meiner Mutter könnte ich, mit meinem Vater könnte ich nicht. Du entscheidest. Ja, ich weiss.
- 46:20Mega schöne Frage, Erik. Mega schön, dass du dir Zeit genommen hast. Sehr gerne. Es hat ausspass gemacht. Ja, mega cool. Weil unsere Energien matchen, darum sind wir auch da. Cool. Ja, danke viel, viel, vielmals für deine Zeit. Sehr gerne. Ja, von meiner Seite, merci vielmals, bist da gewesen. Mega bereicherig, ich glaube, für alle, die dazugehört haben. Danke, mega inspirierend. Es hat mich mega gefreut, dich auch persönlich kennenzulernen und nicht nur auf dem Partyboden.
- 46:44Geburtstag gehabt haben. Danke vielmals. Alles, alles Gute für deinen weiteren Weg. Danke vielmals. Wir verlinken dich sicher, wo man dich als nächstes treffen kann, wo du auftreten kannst. Und an dieser Stelle danke vielmals, dass ihr auch dabei wart bei der neuesten Podcast-Folge von «Du entscheidest», deinem Podcast für Erfolg, Business und persönliche Weiterentwicklung.
- 47:04A la prossima. Und vergesst nicht, liken, subscriben, folgen, weiterleiten. Teilt euch den Podcast den Leuten, die finden, ihr sollt nachhören. Ja, und wer soll unser nächster Gast sein? Schreibt es uns hin, wo wir uns ausbuchen. Nein, eigentlich schon. Super. Cool, peace and out. Tschüss. Sehr, sehr, sehr nice. Danke vielmals.