Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Zahl armer Senioren in Hamburg steigt
Transcript
- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 22. Oktober. Immer mehr Hamburger Senioren leben von Grundsicherung. Sperrung der A7 und Köhlbrandbrücke sorgt für Verkehrschaos. Hamburg bereitet sich auf Olympia-Referendum vor. Hamburg hat die höchste Homeoffice-Quote Deutschlands. Rund 43.200 Senioren leben in Hamburg von der Grundsicherung. Das sind 18,5 Prozent mehr als 2020. Die Zahlen zur Armut von Menschen über 65 gehen aus einer Senatsantwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage von Denis Celik von der Linksfraktion hervor. Danach beziehen 12,9 Prozent der Hamburger über 65 Grundsicherung. Besonders betroffen ist die Altersgruppe 70 bis 74 Jahre. Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Rund 23.650 Rentnerinnen beziehen Grundsicherung. Die Anzahl der Männer ist mit rund 19.570 Betroffenen deutlich geringer. Besonders betroffen sind im Hamburger Osten die Einwohner Bildstedts. 2.323 Senioren leben dort von der Grundsicherung. Auch in Rahlstedt liegt die Zahl mit 1.768 Personen hoch. Hamburg drohen vom Wochenende vom 7. bis 10. November erhebliche Verkehrsbehinderungen. Dann wird die A7 für 55 Stunden zwischen Stellingen und Heimfeld in beiden Richtungen gesperrt. Von Freitag 22 Uhr bis Montag 5 Uhr. Eine geplante Sperrung Mitte Oktober war kurzfristig abgesagt worden. Grund für die Novembersperrung sind die Montage neuer Verkehrszeichenbrücken und Arbeiten an der neuen Tunnelleitzentrale. Die Köhlbrandbrücke wird schon von diesem Freitag, 24. Oktober um 22 Uhr bis Montag, 27. Oktober um 5 Uhr in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt. Hamburgs S-Bahnen reißen in diesem Jahr häufig die Pünktlichkeitsquote. Danach gilt eine S-Bahn als pünktlich, wenn sie weniger als drei Minuten Verspätung hat. 2025 aber blieben die S-Bahnen meist unter der Quote von 96 Prozent. Im April beispielsweise waren die S-Bahnen nur zu rund 94 Prozent pünktlich. Grund dafür waren laut HVV Bauarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Elbbrücken. Im Juni kamen Weichen und Signalstörungen dazu, im Juli weitere Baumaßnahmen im S-Bahn-Netz. In der Folge waren im August nur 91,4 Prozent der Züge pünktlich, hatten also weniger als drei Minuten Verspätung. Das geht aus Angaben des Qualitätsmonitors S-Bahn hervor. Nach dem Klimaentscheid ist vor dem Olympia-Referendum. Ende Mai sollen die Hamburger über eine Bewerbung zur Austragung olympischer Spiele abstimmen. Oppositionsführer Dennis Thering, CDU, hat Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, in einem Schreiben Unterstützung angeboten. Doch der reagierte nicht, kritisiert Thering. Ich habe zumindest erwartet, dass ich eine Antwort erhalte. Thering nennt die ausbleibende Reaktion enttäuschend und beunruhigend. Scheitere die Stadt beim Referendum, wäre das eine vertane historische Chance und ein herber Rückschlag für die sportlichen Ambitionen Hamburgs, sagt Thering. Nach vier Wochen Wartezeit hat statt Tschentscher jetzt zumindest Innen- und Sportsenator Andi Grote auf das Schreiben des Oppositionsführers geantwortet. Mietwohnungen in Hamburg sind etwas günstiger geworden, jedenfalls auf Immobilienportalen. Im dritten Quartal fielen sie um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Darüber informierte das Kiel-Institut für Weltwirtschaft. Grundlage ist der Greix-Mietpreisindex des Forschungsinstituts. Das Kiel-Institut registrierte zuletzt in 37 deutschen Städten und Regionen einen Anstieg der Angebotsmieten um nominal 0,5 Prozent. Der Mietpreisindex beruht auf Daten von Immobilienplattformen und Maklerwebseiten. 35,6 Prozent der Arbeiter, Angestellten und Beamten in Hamburg haben im vergangenen Jahr mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause ausgearbeitet. Damit weist die Hansestadt die höchste Homeoffice-Quote aller Bundesländer auf, informiert das Statistikamt Nord. Der Bundesdurchschnitt lag demnach bei 22,7 Prozent der Angestellten, Arbeiter und Beamte. Auf Hamburg folgt Berlin 31,2 Prozent.