Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #10 Folge 21: GÖRLI, CLANS & ROCKER: Die Wahrheit über den Drogenmarkt! 🚨🏍️
Transcript
- 0:00Hey du schön, dass du da bist. Hallo, auch von mir.
- 0:02Heute packen wir ein Thema an, dass man ständig in den
- 0:05Nachrichten sieht, aber selten wirklich versteht, den
- 0:08Drogenhandel in Deutschland, Mhm.
- 0:11Aber vergiss mal die üblichen Schlagzeilen über irgendwelche
- 0:13Clan Razzien. Wir gehen heute tiefer und zwar
- 0:16mit einer Perspektive, die man so nicht oft hört.
- 0:19Absolut. Unsere Grundlage ist eine
- 0:21Analyse von nilix Berlin, einem Projekt, das dafür bekannt ist,
- 0:24genau die unbequemen Fragen zu stellen und das Besondere daran
- 0:28ist die Person dahinter. Gabriel.
- 0:30Genau das ist der entscheidende Punkt.
- 0:32Gabriel ist nicht irgendein Journalist, der sich das Thema
- 0:35von außen ansieht, er ist selbst Betroffener, ja erkennt diese
- 0:39Welt seit fast 30 Jahren von innen das, was wir heute
- 0:42besprechen, ist kein akademisches Papier, das ist die
- 0:46Realität von der Straße. Und deshalb wollen wir heute mit
- 0:49dir gemeinsam eine ganz bestimmte, sehr einfache
- 0:52Erzählung auseinandernehmen. Welche meinst du?
- 0:55Na, die von den. Bösen ausländischen Clans, die
- 0:58angeblich alles kontrollieren. Gabriels Analyse zeigt uns
- 1:01stattdessen ein knallhartes Wirtschaftssystem.
- 1:05OK, ein System, in dem Herkunft oft nur eine untergeordnete
- 1:10Rolle spielt und die eigentlichen Machtstrukturen
- 1:13fast immer unsichtbar bleiben. Unsere Mission heute ist also
- 1:17verstehen statt verurteilen, OK, dann lass uns mal eintauchen,
- 1:22man macht ja die Nachrichten an und hat sofort dieses Bild im
- 1:24Kopf. Deutschland wird von kriminellen
- 1:27Clans überrannt. Das ist so die Grundstimmung,
- 1:30oder? Total.
- 1:32Aber Gabriels Erste und vielleicht wichtigste These
- 1:35stellt das komplett auf den Kopf.
- 1:37Er sagt, bevor wir über Ethnien reden, müssen wir über
- 1:41Kapitalismus reden. Kapitalismus, wie meint ihr das?
- 1:46Na ja, der Drogenmarkt ist ein globales Geschäft.
- 1:49Er funktioniert nach den einfachsten Regeln überhaupt,
- 1:52Angebot und Nachfrage. Und Deutschland ist einer der
- 1:56größten und profitabelsten Märkte in Europa.
- 1:59Die Frage ist nicht nur, wer verkauft, sondern warum das
- 2:03System so funktioniert, wie es funktioniert.
- 2:05Und um das zu zeigen, nimmt er sich ein Beispiel, das wirklich
- 2:08jeder kennt, zumindest aus den Medien.
- 2:10Den Görlitzer Park in Berlin. Der Görli, genau das Bild ist
- 2:15immer dasselbe. Junge Männer aus Westafrika, die
- 2:18dort Drogen verkaufen. Und die Stammtischparole dazu
- 2:21ist ja schnell gefunden. Ne, die haben einfach keine Lust
- 2:24zu arbeiten. Genau, die ja.
- 2:26Aber Gabriel zeichnet ein komplett anderes Bild.
- 2:29Er beschreibt einen Teufelskreis, aus dem es für
- 2:31diese Männer kaum ein Entrinnen gibt, und der fängt nicht bei
- 2:35Faulheit an, sondern bei purer Verzweiflung.
- 2:38OK, stell dir das mal vor. Die Flucht nach Europa kostet
- 2:43Tausende von Euro. Dieses Geld hat oft die ganze
- 2:46Familie im Heimatland zusammengekratzt.
- 2:49In der Hoffnung, dass was zurückkommt.
- 2:51In der Hoffnung, dass etwas zurückkommt.
- 2:53Genau eine Rückkehr ohne Geld ist also keine Option, das wäre
- 2:57eine unfassbare Schande, OK. Der Druck ist also von Anfang an
- 3:01enorm, aber sie könnten doch, ich mein, einen normalen Job
- 3:05annehmen, oder geht das nicht? Ja, genau da liegt der Haken,
- 3:08das ist derentscheidende.in Gabriels Analyse, die rechtliche
- 3:12Sackgasse viele dieser Männer bekommen ihren Asylantrag
- 3:15abgelehnt. Können aber aus verschiedenen
- 3:17Gründen nicht abgeschoben werden.
- 3:19Ah, Sie landen im Status Duldung und das bedeutet in den meisten
- 3:24Fällen ein striktes Unumgängliches Arbeitsverbot.
- 3:28Moment mal. Das heißt, Der Staat verbietet
- 3:30ihnen, offiziell zu arbeiten? Ja, das war mir dieser Härte gar
- 3:34nicht bewusst. Exakt.
- 3:36Sie dürfen legal keinen einzigen Cent verdienen, selbst wenn sie
- 3:39wollten. Krass.
- 3:41Und jetzt überleg mal, was das bedeutet.
- 3:43Du bist jung, hast Schulden bei deiner Familie, darfst aber
- 3:46legal kein Geld verdienen. In diese Lücke stoßen dann die
- 3:50kriminellen Hintermänner. Die warten quasi nur darauf, die
- 3:53Wissen ganz genau um diese Ausweglosigkeit und rekrutieren
- 3:56die Männer gezielt als Läufer für den Straßenverkauf.
- 4:00Das volle Risiko, die Verhaftung, die Gewalt, die
- 4:03Abschiebung, das Tragen die Männer im Park.
- 4:05Und der Boss im Hintergrund? Der bleibt sauber und verdient
- 4:08das große Geld. Wow.
- 4:10Gabriel nennt das in seinem Text, glaube ich, moderne
- 4:12Sklaven. Und dann hat er diesen Einsatz,
- 4:15der mich echt umgehauen hat, welchen das staatliche
- 4:18Arbeitsverbot wird zum Konjunkturprogramm für
- 4:21Kriminelle. Ja, der Staat schafft also
- 4:23unfreiwillig die perfekten Bedingungen für die organisierte
- 4:26Kriminalität, um neues Personal zu rekrutieren, das ist.
- 4:30Das ist eine schwere Erkenntnis. Es ist eine provokante, aber
- 4:34absolut logische Schlussfolgerung.
- 4:36Du nimmst einer Gruppe von Menschen jede legale Perspektive
- 4:40und wunderst dich dann, wenn sie illegale Angebote annehmen, das
- 4:44ist die systemische Falle, auf die Gabriel immer wieder
- 4:46hinweist. OK, der wirtschaftliche Zwang
- 4:49ist also die eine Seite, aber es gibt ja auch diesen Gangster
- 4:53Lifestyle, der für viele junge Männer anziehend wirkt, auch
- 4:57über diese spezielle Gruppe im Park hinaus.
- 5:00Was steckt dahinter? Ist das nur das schnelle Geld?
- 5:03Es ist viel mehr als das und das finde ich so faszinierend, weil
- 5:06Gabriel das quasi neurobiologisch erklärt.
- 5:09Aha, er sagt, dieser Lebensstil wirkt auf unser Gehirn wie eine
- 5:13Droge, weil er 3 ganz grundlegende Bedürfnisse
- 5:16befriedigt, erstens Status und Respekt, das ist der
- 5:19Serotoninkick OK, stell dir vor, du erfährst in der normalen
- 5:23Gesellschaft nur Ablehnung in der Schule, bei der Jobsuche, in
- 5:28der kriminellen Gruppe. Im Klaren bist du sofort jemand.
- 5:31Du bekommst Anerkennung, einen klaren Platz.
- 5:34Verstehe die Gruppe, gibt dir das, was die Gesellschaft dir
- 5:37verweigert? Genau.
- 5:39Zweitens kommt das schnelle Geld dazu.
- 5:42Das ist der klassische Dopaminrausch sofortige
- 5:45Belohnung. Mhm, du musst nicht wochenlang
- 5:47auf einen Lohnzettel warten. Du hast das Geld sofort in der
- 5:50Hand. Und drittens vielleicht der
- 5:52wichtigste Punkt Zugehörigkeit, die Gemeinschaft.
- 5:56Ja, die Gruppe, egal ob Clan oder Rockerclub, ersetzt oft
- 5:59eine fehlende familiäre Struktur.
- 6:02Sie bietet Schutz, klare Regeln und eine Identität.
- 6:05Also ein machtvoller Cocktail aus Anerkennung, Belohnung und
- 6:09Geborgenheit. Kein Wunder, dass das eine so
- 6:11enorme Anziehungskraft hat, wenn die Alternative
- 6:14Perspektivlosigkeit ist. Sichtbaren Phänomene
- 6:16konzentrieren. Also die Dealer im Park, die
- 6:19lauten Clanmitglieder. Genau lenkt Gabriel unseren
- 6:22Blick auf Akteure, die viel leiser und strategischer
- 6:25Vorgehen. Und da sind wir bei den
- 6:28Rockerclubs, den sogenannten OMCGS Outlaw.
- 6:32Motorcycle Gangs. Also Hells Angels, Bandidors und
- 6:35so weiter die kennt man natürlich, aber ich hätte sie
- 6:37jetzt nicht als die zentralen Drahtzieger im Drogengeschäft
- 6:40auf dem Schirm gehabt. Weil sie eben viel smarter
- 6:43agieren. Gabriel bezeichnet sie als
- 6:46Wirtschaftsunternehmen der Unterwelt.
- 6:48Ihre Machtbasis ist etwas, das er die Türmacht nennt.
- 6:52Die Türmacht. Ja, viele dieser Clubs
- 6:55kontrollieren über ihre Mitglieder Sicherheitsfirmen,
- 6:57die die Türen von Clubs und Diskotheken besetzen.
- 7:00Ah, ich glaube, ich verstehe, worauf das hinausläuft.
- 7:03Wer die Tür kontrolliert. Kontrolliert, wer drinnen dealt?
- 7:07Ganz einfach, sie schaffen sich ihren eigenen exklusiven
- 7:11Absatzmarkt, es ist quasi ein Franchise System.
- 7:14Okay wie meinst du das? Na ja, die Rocker kontrollieren
- 7:17die Filialen, also die Clubs, und vergeben die Lizenzen an die
- 7:21Dealer ihres Vertrauens. Dazu kommt die enge Verflechtung
- 7:25mit dem Rotlichtmilieu, wo Kokain im Spiel ist, sind Rocker
- 7:29oft nicht weit. Und was Gabriel betont, auch
- 7:32wenn die Chapter heute international sind, sind die
- 7:34alten Machtstrukturen und Netzwerke oft tief in der
- 7:37deutschen Szene verwurzelt. Das ist hausgemachte
- 7:39organisierte Kriminalität, das rückt das Bild schon wieder
- 7:42zurecht. Es geht also nicht nur um die
- 7:44sichtbaren Gruppen mit Migrationshintergrund.
- 7:46Die in riesigen Bereichen des Drogenhandels das Sagen haben,
- 7:50ganz genau. Er nennt 2 zentrale Beispiele,
- 7:54das Erste ist das Darknet. Der Online Drogenhandel.
- 7:58Richtig. Wir erinnern uns alle an den
- 8:00Fall Shany Flakes. Dieser Jugendliche, der aus
- 8:03seinem Kinderzimmer in Leipzig einen der größten Online
- 8:06Drogenshops Europas betrieben hat.
- 8:08Stimmt, die Netflix Serie kennt ja fast jeder.
- 8:10Und das ist kein Einzelfall im Darknet, so schreibt Gabriel,
- 8:14dominieren oft technisch versierte deutsche Täter.
- 8:18Das ist Drogenhandel mit dem Label Made in Germany.
- 8:21Professionell, diskret und unglaublich profitabel.
- 8:25Genau, die sitzen nicht im Park, die Sitzen vor dem Laptop.
- 8:28Der zweite Bereich ist Crystal Meth.
- 8:30OK, gerade in Ostdeutschland und Bayern wird dieser Marktlaut
- 8:35Gabriels Analyse von lokalen deutschen Netzwerken
- 8:38kontrolliert, oft in Zusammenarbeit mit Drogenküchen
- 8:41in Tschechien. Es gibt sogar Verbindungen in
- 8:43die rechtsextreme Szene. Ein riesiger Markt, fest in
- 8:47deutscher Hand, der in der öffentlichen Debatte aber kaum
- 8:50vorkommt. Exakt.
- 8:51OK, wenn wir das alles zusammennehmen, dann wird das
- 8:53Bild immer komplexer. Es scheint, als ob die
- 8:56öffentliche Wahrnehmung und die Realität meilenweit
- 8:58auseinanderliegen. Gibt es denn dafür auch
- 9:01handfeste Zahlen? Ja, und das ist der Punkt, an
- 9:03dem Gabriel das Bauchgefühl mit Fakten konfrontiert.
- 9:06Er schaut sich die offiziellen Zahlen des Bundeskriminalamts
- 9:10an. Das BKA.
- 9:11Genauer gesagt, das Bundeslagebild organisierte
- 9:14Kriminalität, kurz OK, da geht es nicht mehr um n paar Gramm
- 9:18Gras im Park, sondern um Tonnen von Drogen und Millionen von
- 9:22Euro und. Wer sind laut BKA die Big Player
- 9:27in der? OK?
- 9:28Ich bin gespannt, das Ergebnis dürfte viele überraschen, die
- 9:34größte einzelne Gruppe der Tatverdächtigen in Verfahren der
- 9:37organisierten Kriminalität sind fast immer.
- 9:41Deutsche Staatsangehörige. Wirklich?
- 9:43Ja, ihr Anteil liegt konstant bei etwa 30 bis 35%.
- 9:47Natürlich gibt es Spezialisierungen, türkische
- 9:50Gruppen beim Heroin, albanische beim Kokain Import, aber die
- 9:54Vorstellung, dass Deutsche da nur eine Nebenrolle spielen, ist
- 9:57statistisch einfach falsch. Moment, das muss ich kurz sacken
- 10:01lassen. Die offizielle Statistik zur
- 10:03organisierten Kriminalität sagt, Deutsche sind die größte Gruppe.
- 10:08Aber in der allgemeinen Kriminalstatistik, die man so in
- 10:11den Medien liest, sind ja nicht Deutsche bei Drogendelikten oft
- 10:14überrepräsentiert. Wie passt das zusammen?
- 10:17Das ist das, was Gabriel das Statistik Paradoxon nennt.
- 10:21Und es hat 2 ganz einfache Gründe.
- 10:23Erstens Risiko Outsourcing, das heißt.
- 10:27Die Bosse, im Hintergrund oft deutsche oder andere EU Bürger.
- 10:32Schicken die Leute mit dem unsichersten Aufenthaltsstatus
- 10:35und ohne Arbeitserlaubnis auf die Straße.
- 10:38Die tragen das volle Risiko, geschnappt zu werden.
- 10:41OK und der zweite Grund? Racial Profiling wer anders
- 10:45aussieht, wird schlicht und einfach häufiger kontrolliert.
- 10:48Und wer öfter kontrolliert wird, taucht logischerweise auch öfter
- 10:51in der Statistik auf. Das heißt, die Statistik, die
- 10:54wir oft sehen, bildet nicht die Machtverhältnisse ab, sondern
- 10:57nur, wer auf der untersten Ebene das größte Risiko trägt.
- 11:01Und am Sichtbarsten für die Polizei ist genau.
- 11:04Es ist eine Statistik der Verhafteten, nicht eine
- 11:07Statistik der Mächtigen. Wow.
- 11:09Und vor diesem Hintergrund muss man auch die Rolle der Clans neu
- 11:12bewerten. Gabriel bestreitet nicht, dass
- 11:14sie existieren und ein Problem sind, sie sind laut sichtbar,
- 11:18lehnen den Staat ab, aber sie sind eben oft nur lokale
- 11:22Kiezgrößen. Keine globalen Drahtzieher.
- 11:25Genau die wirklichen Giganten im Hintergrund, wie die
- 11:28Italienische in Dranggitter, die leise Milliarden in deutschen
- 11:31Immobilien wäscht, oder die großen Balkankatelle, die
- 11:34agieren viel unauffälliger. Okay ziehen wir mal ein
- 11:37Zwischenfazit. Wir haben ein vielschichtiges,
- 11:40fast schon unternehmerisches System vor uns.
- 11:43Unten die ausgebeuteten Straßendealer, darüber die
- 11:45strategisch agierenden Rocker und die unsichtbaren Darknet
- 11:48Händler. Und ganz oben die
- 11:50internationalen Kartelle. Das ist ja der Kern von Gabriels
- 11:53Arbeit, oder diese komplexen, unbequemen Zusammenhänge
- 11:57aufzuzeigen, statt einfache Feindbilder zu bedienen.
- 12:00Genau das ist die Mission hinter Nelix Berlin.
- 12:02Es geht darum, das ganze Bild zu zeigen, auch wenn es wehtut und
- 12:05man damit aneckt und diese Art von unabhängiger Aufklärung ist
- 12:09natürlich nicht immer bequem für die etablierten Systeme und.
- 12:13Bekommt selten staatliche Förderung.
- 12:14Und deshalb geht das Projekt ja jetzt auch in eine neue Phase,
- 12:18weg von der reinen Eigenfinanzierung hinzu einem
- 12:21Community Modell. Richtig, die Idee ist, dass die
- 12:24Menschen, die diese Arbeit wertvoll finden, sie auch direkt
- 12:27mitgestalten. Gabriel erstellt zwar weiter
- 12:30alle Inhalte, aber die Community entscheidet durch Abstimmungen,
- 12:33welche Themen als nächstes kommen.
- 12:35Ah OK. Soll es ein Deepdive zu einer
- 12:38neuen Substanz sein? Ein Leitfaden für Angehörige die
- 12:42Community ist der. Kompass, das ist eine wirklich
- 12:44spannende Form von unabhängigem Journalismus und Aufklärung.
- 12:48Das fasst die Motivation hinter dem ganzen gut zusammen.
- 12:51Es ist im Grunde der Versuch, aus einer sehr schmerzhaften
- 12:54persönlichen Geschichte etwas Gutes und Hilfreiches für andere
- 12:58zu machen. Absolut.
- 13:00Gabriel hat da ja auch dieses persönliche Motto, das ich
- 13:02extrem stark finde, aus allem schlechten im Leben etwas Gutes
- 13:06zu machen. Ein perfektes Schlusswort für
- 13:09den inhaltlichen Teil. Ich möchte dir auch danken, dass
- 13:12du dir die Zeit genommen und die Offenheit mitgebracht hast, dich
- 13:16auf dieses komplexe Thema einzulassen.
- 13:19Gerne. Und eben auch hinter die
- 13:21einfachen Schlagzeilen zu blicken.
- 13:23Absolut danke für dein offenes Ohr.
- 13:25Und bevor wir uns verabschieden, haben wir noch einen letzten
- 13:28Gedanken für dich zum mitnehmen. Eine Frage, die sich aus allem,
- 13:32was wir heute besprochen haben, eigentlich zwingend ergibt.
- 13:35Und die wäre. Wenn wir das Drogenproblem
- 13:37wirklich an der Wurzel packen wollten, müssten wir dann nicht
- 13:40bei den Arbeitsverboten und der wirtschaftlichen Ausgrenzung
- 13:43ansetzen, anstatt immer nur die sichtbaren Symptome auf der
- 13:47Straße zu bekämpfen?