Latest / Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast / 408 Die Welt von Wicked und Oz feat. Bianca Behrens (Spinatmädchen)
Transcript
- Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin moin und herzlich willkommen zum Spezial, würde ich sagen. Es ist 400 Years in the Making, nicht ganz, aber es ist schon anderthalb Jahre in the Making fast. Folge 408, ich bin Chris und bei mir ist die wundervolle liebe Bianca. Hallo, schön, dass ich hier sein darf. Nach einigen Jahren mal wieder und vor allem, du musst dieses Mal nicht über Horrorfilme mit mir reden. Wir haben ja, glaube ich, über Stippy Hollow und über The Haunting geredet damals. Oh ja. Hat ja schon auch Schnittstellen mit deinen Interessen. Aber heute darfst du wirklich mal als das, was du auch wirklich bist, als Musical-Expertin und Wicked-Expertin, darfst du heute hier groß glänzen. Schon mal, ich baue keinen Druck auf, weil ich weiß, du bist liefern. Hoffe ich, no pressure. Und das ist auch unser Thema. Und da kommen wir gleich drauf zu sprechen, vielleicht gleich zu Beginn. Wir wissen natürlich, dass Wicked jetzt nichts mit Horror zu tun hat. Ich bin aber der Programmdirektor dieses Podcasts. Und deswegen darf ich bestimmen, über was geredet wird. Und wenn ich über Wicked reden möchte, dann tue ich das auch. Und rechtfertige es einfach damit, es ist ja ein Hexenfilm. Hexenhorror ist doch eine ganz einfache Sache, würde ich sagen. Klar, finde ich auch. Und es gibt ja auch ein paar düstere Szenen. Bestimmt. Da werden wir bestimmt ein paar finden. Aber bevor wir das tun, muss ich kurz ein paar Worte an die Leute richten. Wir haben nämlich, ich weiß nicht, ob du es wusstest, wir haben letzte Woche Donnerstag unsere erste richtige, komplett selbst auf die Beine gestellte Live-Show in Köln gespielt und veranstaltet dort. Weihnachten mit Devils and Demons. Und das war ganz wundervoll. Also die Vorbereitung dafür war ein absoluter Pain in the Ass. Ich sage es mal so, wie es ist. Es hörte auf irgendwann damit, wir haben ja auch ein Filmscreening gemacht und mussten den Film ja vom Verleih bekommen und der musste zu uns geschickt werden in irgendeiner Form und wir haben dann mit dem Verleih abgemacht, ja wann schickt ihr den Film los und der Ansprechpartner meinte, ja morgen würde ich das machen, aber es war schon da plötzlich, der Film aber nicht weder im Kino noch bei uns sondern in der. Kunsthochschule Köln ist dieser Film einfach gelandet, diese Filmrolle, beziehungsweise ist digital, war eine Festplatte. Und ich sag mal so, es war sehr viel Detektivgespür notwendig, um an diese Festplatte ranzukommen, damit die nicht irgendwo verloren geht, wäre auch irgendwie peinlich gewesen. Aber das war so das kleinste Problem. Damit hat es schon angefangen und es hat sich dann durchgezogen. Aber es hat sich am Ende tatsächlich gelohnt. Es war ein toller Abend, alle Leute waren begeistert. Ich war von uns begeistert tatsächlich, weil ich meine, klar, wir machen das natürlich im Savoy in, sage ich mal, eingeschränkte Form. Das ist halt eine halbe Stunde. Hier war es jetzt dreieinhalb Stunden Programm und das hat super funktioniert und ich bin echt stolz auf meine Mitmoderatorinnen, dass das so gut geklappt hat alles und die Leute zufrieden nach Hause gingen. Also vielen Dank an alle Leute, die da waren. Ich glaube, wenn wir jetzt diese Folge, wenn ihr diese Folge hört, könnt ihr das Live-Event auf YouTube komplett in voller Länge euch anschauen. Also schaut da mal, ich verlinke das dann in den Shownotes. Aber so viel dazu. Und ansonsten geht es mit dem normalen Devil's Demons Programm Mitte Januar weiter. Wir machen endlich mal eine richtige Pause. Normalerweise machen wir ja, wenn wir eine Pause machen. Dann bereiten wir einfach im Vorfeld Folgen vor, die in dieser Zeit ablaufen. Das heißt, der Stress reduziert sich dadurch nicht. Aber jetzt machen wir einfach mal Urlaub. Drei Wochen oder vier Wochen und das ist auch mal was Schönes. Aber wie geht es dir, Bianca? Wie ist es dir in den letzten vier Jahren ergangen? Oh Gott, ich glaube, das ist zu viel, um das direkt in ein paar Sekunden zu packen. Viel passiert, viele Ups und Downs. Ich glaube, wie bei uns so ziemlich allen. Gerade auch, wenn man es aufs Weltgeschehen guckt oder so. Ist auch alles irgendwie völlig weird, was da gerade abgeht. Aber vielleicht nur jetzt für den Moment. Ich glaube, das reicht schon. Mir geht es gut. Mir geht es gut. Das ist irgendwie jetzt so eine Vorweihnachtszeit. Ich habe endlich Urlaub. Man kann jetzt mal so ein bisschen die letzten Monate sacken lassen, die man da so erlebt hat, beruflich, aber auch irgendwie privat und ach, jetzt hat man irgendwie so viele schöne Filme dann auch nachgeholt und jetzt kommt man irgendwie so ein bisschen zur Ruhe, habe ich das Gefühl. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber jetzt ist irgendwie so die Zeit, wo ich mir denke, hey, ich habe ein paar To-Dos, wie zum Beispiel diesen tollen Podcast jetzt. Aber ich kann jetzt irgendwie auch mal durchatmen und kann mir Zeit nehmen für die wichtigen Dinge im Leben, so wie zum Beispiel zocken mit meiner PS5 oder Switch 2 oder sowas. Ich habe mich sehr auf diese Episode heute gefreut, aber gleichzeitig ist es auch tatsächlich die letzte Sache, die noch ansteht im Podcast-Bereich für die nächsten dreieinhalb Wochen. Von daher bin ich auch froh, also im übertragenen Sinne, wenn wir später fertig sind, weil dann die Arbeit fertig ist sozusagen. Ich glaube, wir werden schon noch ein paar Stündchen hier miteinander verbringen, also so ist es ja nicht. Und wir haben ja auch wirklich, ich glaube, wir wollten es letztes Jahr, Nach Wicked 1, glaube ich, eigentlich machen, haben dann festgestellt, es hat so ein bisschen nicht ganz so einen Zeitplan gepasst und irgendwann haben wir auch festgestellt, es macht ja auch irgendwie keinen Sinn, wenn eh noch Teil 2 kommt und dann haben wir gesagt, dann verschieben wir es einfach um ein Jahr und haben es jetzt noch ein paar Mal hin und her geschoben, weil einfach der Kalender so voll ist und man sich auch letztendlich irgendwie wohlfühlen muss dabei und wir auch einen gewissen Anspruch an uns haben und den Leuten, die nichts über Wicked wissen wollen, dass wir ihnen trotzdem alles erzählen, was sie nicht wissen wollen. Aber das ist dann ja, das geben wir glaube ich hin, ich würde sagen, wir fangen mal ein bisschen beim Urschleim an wir sind natürlich miteinander befreundet und ich weiß dich auch sehr zu schätzen als Freundin, aber du bist natürlich auch eine Expertin in gewissen, Fachgebieten, das eine kennen die Leute, die uns hören schon du bist eine Disney-Expertin, aber du bist auch begeisterte Musical wie sagt man denn eigentlich? Hörerin? Zuschauerin? Wie sagt man das? Wie konsumiert man Musical? Zuschauerin. Zuschauerin, genau. Und hast da auch dementsprechend schon einen großen Erfahrungsschatz. Und du hast mir ja auch dabei geholfen. Ich hatte ja meine ersten Musical-Erfahrungen jetzt im Herbst. Und ich habe dich ja monatelang ausgebohrt und gefragt, erzähl mal, was ist einsteigerfreundlich und was funktioniert? Worauf muss ich mich einstellen? Wie stelle ich mich an? Was muss ich anziehen und so weiter? Da warst du eine sehr große Hilfe. Aber wo kommt das denn eigentlich her? Also deine Begeisterung für das Thema und wie hat sich das entwickelt bei dir? Ich glaube, das ist automatisch oder ich habe schon mitbekommen, das ist nicht ganz automatisch. Wenn man mit Disney aufwachst, dann kommt man natürlich in Berührung mit den Animationsfilmen, die ja eigentlich auch schon eine Musicalform haben. Und ich habe dann später, also ich bin immer davon ausgegangen, wenn du schon so aufwächst, dann kriegst du automatisch so ein bisschen so ein Faible für die Kunstform Musical. Ich habe dann später herausgefunden, dass das nicht so ist. Ich wollte sagen, der Gegenbeweis sitzt dir gerade gegenüber. Ich kenne einige, die lieben die Disney-Filme von damals, gerade die Disney-Renaissance, wo wir halt eben damit aufgewachsen sind, sei es jetzt Ariel oder Aladdin oder so. Und ich habe dann später auch vor einigen Jahren Leute kennengelernt, die gesagt haben, ja, ich liebe diese Filme, aber Musical? Nee, damit kann es nicht jagen. Und ich dachte mir so, okay, wie kann das sein? Fand ich dann auch tatsächlich sehr, sehr spannend. Ich bin immer davon völlig naiv ausgegangen, dass du automatisch dann so ein bisschen prädestiniert dafür bist, das auch zu mögen. Aber bei mir war das durchaus eben so. Und ich weiß gar nicht mehr, wie. Aber durch, ich glaube, das Fernsehen, bin ich dann auf den Trichter gekommen oder beziehungsweise habe das mitbekommen, dass es das auch in echt gibt. Auf einer Bühne, live. Dass Leute eine Geschichte erzählen durch Gesang, durch Tanz, durch Live-Musik. Und war da eigentlich total fasziniert, weil ich dann gemerkt habe, oh, das ist ein Disney-Film in echt sozusagen. sagen. Ich konnte es irgendwie gar nicht so richtig greifen und das waren halt gerade die Musicals, die damals in den 90ern in waren, sei es jetzt Starlight Express, Cats, Phantom of the Over, diese ganzen Andrew Lloyd Webber-Geschichten, die heutzutage natürlich schon noch ein bisschen, Anders wirken, weil Musical hat sich natürlich auch weiterentwickelt, aber tatsächlich habe ich da auch mein erstes Musical dann 1997 gesehen, das war Cats in Hamburg. Und das hat bei mir schon was ausgelöst, weil ich das wirklich ganz, ganz toll fand. Ich finde Live-Theater generell, auch wenn es nicht Musical ist, wirkt einfach nochmal ganz, ganz anders, weil du bist in einem Moment, du erlebst Dinge, wo du weißt, das ist für diesen Moment geschaffen. Und da steckt so viel an Aufwand und Kunst einfach dahinter. Und das sind nicht nur eben die Darstellenden auf der Bühne, sondern eben auch alles, was Backstage passiert. Und auch das Orchester. Es ist eigentlich ein Gesamtkunstwerk. Und das fand ich damals als Kind schon unglaublich faszinierend. Und damit ging es dann los. Dann habe ich dann ein paar Monate später bei mir in Stuttgart, die Schöne und das Biest, damals noch in der Broadway-Version von Disney gesehen. Und ja, dann wollte ich halt immer mehr Stücke sehen. Ich habe mich einfach total dafür interessiert und war dann auch in New York, in London mittlerweile sehr häufig, hat sich auch irgendwie so entwickelt, auch meinem besten Kumpel zu danken, weil wir auch immer sagen, hey komm, lass uns treffen, wir sind doch nicht in London, dann machen wir es doch. Es gibt ja so richtige Musical-Touristen, ich habe da auch ein paar Leute in meiner Timeline, die auch sagen, oh, jetzt geht es wieder nach London und ich frage mich so, oh, was die Person da wohl erlebt und dann siehst du so die nächste Story, ich habe versucht, fünf Musicals in zwei Tagen unterzubringen. Da siehst du so, wie das so, die fliegen dann nur zwei Tage hin, ziehen sich in die zwei, drei Musicals rein und dann vier, fünf Musicals und fliegen dann wieder nach Hause. Und das ist auch schon sportlich. Ja, also ab und zu mache ich das auch. Die letzten Shows oder die letzten Trips, die ich gemacht habe nach London, habe ich auch immer einige Shows gesehen gehabt. Also mindestens drei, wenn nicht sogar vier oder fünf waren da schon mal dabei. Weil du hast da einfach so eine große Varianz. Und das ist einfach super faszinierend, was da wirklich auf die Beine gestellt wird. Und du hast auch eine sehr große... Unterschiedlichkeit auch. Also das für jede Zielgruppe was dabei. Jedes Genre wird abgedeckt irgendwie so gefühlt. Also auch im Schauspielbereich. Also wenn man sich jetzt anguckt, ich habe jetzt auch geguckt, ich bin tatsächlich nächste Woche wieder dort und ich habe bis lang nur eine Show gebucht und da habe ich auch gedacht, okay, guckst du dir vielleicht noch was anderes an? Und ich habe zum Beispiel auch gesehen, dass da wohl ein ziemlich gutes Stück gut, gutes Stück von Paranormal Activity gerade läuft. Das habe ich auch gesehen. Vielleicht für die Horrorfans. Es gibt ja Evil Dead, das Musical, da habe ich noch nichts zu gesehen, das läuft irgendwo in Deutschland. Ich kriege dafür immer Instagram-Werbung, ich weiß gar nicht, ob das legal und offiziell ist, was da passiert, aber dieses Paranormal Activity-Ding, das habe ich auch auf TikTok gesehen letzte Woche. Das soll richtig gut sein. Ja, habe ich auch gehört und es ist anscheinend der, Illusionist von den Special Effects, der ebenfalls für Stranger Things First Shadow, für das Schauspielstück von Stranger Things zuständig gewesen ist und das finde ich wirklich unglaublich gut gemacht und dachte ich mir so, vielleicht guckst du dir das an, da gibt es nicht noch ein paar Plätze. Ja, aber genau das meine ich. Also man findet immer eine Show, die einem gefällt und die einen persönlich irgendwie anspricht. Und ich finde gerade in den letzten Jahren und auch dieses Jahr war unglaublich viel Tolles in London zu sehen. Und was man halt eben auch hat, man hat gerade sehr viele Wechsel. Also es gibt Shows, die sind nicht mehr darauf unbedingt angelehnt, dass sie 20 Jahre laufen, sondern teilweise nur eine Saison. Und wenn man sich zum Beispiel dieses Jahr The Great Gatsby angeguckt hat. Das war nur ein halbes Jahr zu sehen. Evita mit Rachel Zegler genau das gleiche. Das heißt, man muss dann häufiger hin, weil die Shows wechseln dann eben häufiger und es gibt gerade einfach unglaublich viel, was mich persönlich interessiert und was ich unbedingt ansehen möchte. Deswegen hat sich das so ein bisschen eingebürgert und ich war auch ganz stolz, dass ich dieses Jahr es endlich auch in Tokio in einem Musical geschafft habe. Das war auch eine. Wirklich krasse Experience. Das war ganz anders. Ich wollte gerade sagen, du warst bestimmt im Totoro-Musical, aber ist ja unlogisch, weil das läuft ja in London. Was hast du dir denn in Tokio angeguckt? Die Schöne und das Biest tatsächlich, weil ich dachte, ach, Disney-Musical, gerade auch mit der Verständlichkeit oder so, ist es vielleicht ganz gut. Ich habe die Schöne und das Biest auch schon gesehen in der Original-Version und das wollte ich auch einfach nur vergleichen und das war auch eine Version, die gerade aktuell nur dort läuft bis, ich glaube, noch Ende März. Und das war wirklich kulturmäßig was komplett anderes, aber ich wollte schon seit Jahren machen und ich war sehr, sehr glücklich, dass ich das dann auch jetzt umgesetzt habe. Deswegen, mich interessiert einfach diese Kunstform. Und ich finde, da steckt viel, viel mehr drin, als viele Leute sehen, weil sie, glaube ich, immer noch sehr viele Klischees im Kopf haben und mich das aber komplett anspricht. Ich finde das klasse. Würdest du sagen, dass die Kunstform Musical in Deutschland eine andere, negativere Akzeptanz hat, als zum Beispiel in den USA oder in Großbritannien zum Beispiel, wo ja schon irgendwie, also ich hab das halt so, wenn du durch London gehst, du bist halt im Western unterwegs und da kannst du das ja gar nicht übersehen. Also in jedem zweiten Haus ist ja wieder ein Theater, Musical, irgendwelche Bühnenvorstellungen und in Deutschland hast du ja so ein bisschen dieses, ja, da in Hamburg, da drüben, fahr über die Elbe, kannst König der Löwen gucken seit 5 Millionen Jahren. Ab und zu läuft da dann noch, was lief da, Pretty Woman oder Tarzan. Nee, Tarzan ist ja hier in der Innenstadt. Eiskönigin. Ja, sowas, ne. Und dann bei euch Richtung Stuttgart gibt's auch noch ein paar und in Köln irgendwie kannst du Mona Rouge gucken. Oder Starlight Express wollen wir natürlich nicht unterschlagen. Ja, an der Stelle. Bochum? Ist das in Bochum immer noch? Bochum, genau, immer noch. Ja, aber das hat so gefühlt, wirkt es teilweise als Außenstehender, der ich ja jetzt noch vor ein paar Monaten war, immer so ein bisschen angestaubt. Das sind genau die Titel irgendwie, die mich so gar nicht interessieren. Jetzt, du weißt, ich mag auch Disney-Filme, aber ich bin jetzt kein... Kein Disney-Konnoisseur, nenne ich es mal so. Also ich habe das auch alles gesehen, mag es auch alles, aber ich muss jetzt nicht König der Löwen als Musik gesehen, weil mich das thematisch einfach nicht mal anspricht. Ich hätte gerne so die etwas, die Sachen, die, das klingt jetzt auch wieder blöd, aber du kannst es glaube ich einschätzen nicht sagen, die nicht unbedingt auf, ich weiß, sie sind nicht auf Kinder ausgelegt, aber sie fühlen sich so an, als wären sie auf Kinder ausgelegt, sowas wie Tarzan, König der Löwen, diese Disney-Geschichten zum Beispiel. So, wenn ich so sehe, was ich dann aber in London im Angebot habe und was das so für speziellere Sachen sind, thematisch abwechslungsreichere Sachen sind, da denke ich so, okay, hier könnte selbst ich, also ich habe mich durchs Programm durchgewühlt, du hast mir ja auch die ganzen Apps und so gezeigt und da habe ich so viele Sachen gebookmarked, wo ich dachte, okay, das finde ich zumindest schon mal interessant. Ja. Und das habe ich hier so gefühlt gar nicht. Und dann habe ich immer das Gefühl, dass das hier so, ja, Musicals in Deutschland, das ist für Frauen zwischen 20 und 40, wir können dann mal zusammen einen schönen Abend verbringen, so, aber das ist ja nichts für kultivierte Leute. So, das ist das so. Und wenn du dann aber siehst, wie es am Broadway ist, im Westend oder sonst wo, da ist das wirklich, da ist es normal, dass Leute einfach sagen, die wie, die. Jetzt überschlage ich mich schon fast vor Worten. So als ob du ganz normal in ein Konzert gehst, gehst du da halt in ein Musical oder in ein Theater. Und das ist was völlig Normales. Das kann sich auch jeder leisten. Das ist vielleicht auch noch ein Thema, auf das wir später zu sprechen kommen können. Und da wird das anders angesehen. Ich saß dann da im Publikum und dachte so, okay, ein interessantes Spektrum an Leuten, was hier sitzt. Das ist überhaupt nicht das, was ich erwartet hätte. Und ich glaube, das liegt einfach ein bisschen daran, und da kannst du jetzt gerne was zu sagen, dass die Akzeptanz unterschiedlich ist. Ich glaube, das wird hier als niedere, so würde es klingt, als niedere Kunstform angesehen in Deutschland. Durchaus, wobei man sagen muss, ich meine Leute, die Musicals mögen, die gibt es überall. Die gibt es auch in den USA, die gibt es auch, also es gibt immer Leute, die die Kunstform nicht mögen. Sie ist einfach, glaube ich, auch kulturell, aber in den einzelnen Regionen einfach unterschiedlich angekommen, was auch in der Historie der Kunstform liegt, wie sich eben die Kunstform dort etabliert hat oder so. Bei uns gab es ja auch einige Brüche, auch einige Probleme. Dann kommt es darauf an, wie hat sich das entwickelt, durch welche Stücke ist das gekommen. Und dann ist sehr, sehr viel, also es ist ein komplexes Thema. Eigentlich könntest du darüber bestimmt locker ein Essay von 40 Seiten schreiben. Und ich glaube, du warst immer noch nicht durch, warum das denn tatsächlich so ist. Und ich glaube, das hat halt einfach unglaublich viele Faktoren. Sei es jetzt, woher Musical hier in Deutschland kommt. Wir kommen halt eben aus, es war in den 80ern über Theater an der Wien, die Vereinigten Bühnen Wien heute über Hamburg vor allem so als der Hotspot und immer noch Hotspot der Musicals, die aber sehr viel im Mainstream-Bereich einfach arbeiten tatsächlich. Also wir haben ja noch ein Stadttheater, wo dann eben auch über den Mainstream hinaus viele Stücke gezeigt werden, die zum Beispiel auf Bühnen von früher Stella, jetzt Stage Entertainment und auch Konkurrenz jetzt nicht wirklich zu sehen sein können, weil sie halt einfach dem Musical-Publikum in Deutschland nicht entsprechen. Und man hat sich das Publikum so ein bisschen, ich muss ganz ehrlich sagen, man hat sich das herangezüchtet. Und das umzuzüchten. So ähnlich wie zum Beispiel, wenn man das in London hat, ist verdammt schwierig. Und dazu gehört das, glaube ich, auch an einiges an Geduld, an Mindset-Änderungen der Leute, die halt eben über all die Jahre hinweg halt eben auch dieses Klischee im Kopf haben. Ich meine, man muss sich nur angucken, wo man Musical in den vergangenen 20, 30 Jahren promotet hat. Das ist bei Florian Silbereisen, weil da eben die Zielgruppe hockt. Die haben das Geld. Ich habe das erste Mal Musicals gesehen. Wir sind ja ungefähr dieselbe. Altersgruppe. Wetten, das war damals immer das Ding. Als dann immer quasi diese Segmente, diese sieben bis zehn Minuten Segmente, da gibt es ja lustigerweise auch diesen Ausschnitt, glaube ich, das war eine Woche vor Deutschlandstart von Wicked, glaube ich, oder eine Woche nach. Das war noch sehr, auch eine sehr, ich sag mal, ich will jetzt nicht sagen, dass es eine schwache Performance war, aber sie wirkt ein bisschen rudimentär. Natürlich auch, weil es natürlich nicht die Stage ist, die sie da tatsächlich dann hatten. Aber man merkt, das Ding ist noch in Übung, drücken wir es mal so aus. Und so war immer, das war immer der Nerv, wir sind ja, wie gesagt, wir reden ja hier ehrlich miteinander, das war für mich immer, Wetten, Das ist immer super, aber der Nerv-Part war für mich, und heute sind sie wieder da, Starlight Express, und das geht jetzt 47 Minuten, zeigen sie euch jetzt ein Best-of daraus, oder hier ist Cats, und so weiter, und ich dachte so, nein, warum haben sie nicht, keine Ahnung, Bryan Adams da, oder irgendwie sowas, warum kommt jetzt Cats, dachte ich. Und das war so meine ersten, es war tatsächlich immer Wetten, Das, also das wurde immer für Promo genutzt, zumindest in den 90er Jahren, und Anfang, Mitte 2000er. Und ZDF Fernsehgarten nicht zu vergessen. Und das ist halt, guck dir mal das Umfeld an. Was sind da für Künstler eingeladen? Was hast du da für eine Zielgruppe? Was hast du da für ein Publikum? Das sind dann letztendlich aber auch die Leute, die bereit dafür sind, dieses Geld in ein Musical-Ticket zu investieren. Und da sind wir halt auch beim weiteren Punkt. Musical ist hier schon, es hat schon ein gewisses Gatekeeping, wenn man sich mal anguckt, wie teuer die Musical-Tickets sind. Ich will nicht sagen, dass Musical-Tickets in Deutschland extrem teuer sind. Schaut man West End, schaut man nach London, wenn ich jetzt für die nächsten Wochen Stranger Things ein Ticket haben möchte, zahle ich für Plätze weiter vorne teilweise 250 Pfund, weil die auch Dynamic Pricing haben. Aber du hast dort immerhin die Möglichkeit, dort auch deutlich günstiger Tickets zu bekommen. Das ist so ein bisschen diese Herausforderung, du hast da Day Seats, du hast da Rush Tickets, du hast da Lotteries, du hast da regelmäßig über das Jahr verteilt Aktionen, haben wir zwar jetzt zu lange da auch. Aber ich habe das Gefühl, oftmals ist die Preisschwelle für niedrige Tickets dann doch oftmals ein bisschen geringer und ein bisschen niedriger, als es zum Beispiel in Deutschland der Fall ist. Und dadurch tust du auch sehr viele junge Zielgruppen ein bisschen ausschließen. Ich meine, die Stage probiert es immer wieder mit Angeboten, zum Beispiel den Young Tickets etc. Die promoten sie aber nicht großartig. Die wissen schon auch, warum sie das eben natürlich nicht machen. Ganz klar, sie müssen natürlich auch gewiss gucken, wo eben der Gewinn bleibt. Aber das ist halt eben diese ganze Krux an der Sache. Sehr viele junge Leute werden eben aus Musical automatisch ausgesperrt, weil sie halt eben nicht dieses Geld haben, sich das anzugucken. Während du im Westend dir durchaus mal für Day Seeds Wicked auch mal 30 Pfund nur zahlst für die erste Reihe. So, das gibt es hier nicht. Die erste Reihe ist hier zum Beispiel bei uns extra teuer. Es ist jetzt noch eine ganz neue Kategorie eingeführt. Also es ist, ich glaube, ich könnte da über diese Thematik sehr, sehr intensiv noch drüber reden. Und ich glaube, da könnte man eine ganz eigene Podcast-Episode draus machen. Aber ich gebe dir recht, es ist tatsächlich so und es ist aber historisch bedingt und auch so ein bisschen rangezüchtet. Leider. Es ist, ich kann mich noch daran erinnern, wir haben im Musikunterricht, ich glaube, das war eine sechste Klasse, da haben wir Moonlight heißt das Stück im Original, das berühmte aus Cats. Memory. Ja, wie komme ich so auf Moonlight? Weil sie Moonlight singt. Ja, stimmt. Das ist Teil der Lyrics, also so weit weg warst du gar nicht. Und das war das erste Musical-Stück, das ich gehört habe, das mir tatsächlich gefallen hat, wo ich dachte so, mein Problem ist ja generell bei solchen Themen, ob jetzt Musical-Filme oder Musicals selbst, wenn Handlung gesungen wird. Das war immer so meine Hürde. Ich dachte so, irgendwie kann sich das in meinem Gehirn nicht miteinander vereinbaren. Das funktioniert für mich irgendwie nicht. Hat sich jetzt durch meine Erfahrung ein bisschen geändert, aber das war immer so die Hürde, über die ich nicht springen wollte sozusagen und ich weiß gar nicht, jetzt in Deutschland war ich jetzt noch gar nicht im Musical, ich hab auch da immer noch, ich finde ich das so, es ist halt übersetzt, das ist ja schon mal auch nochmal ein Thema, was natürlich vielleicht. Ich weiß nicht, ob es förderlich oder weniger förderlich ist für die Musical-Akzeptanz in Deutschland, das ist ja so ein bisschen wie wir Kinogänger immer über OV und Synchronfassung diskutieren. Ich habe halt, ich kenne halt die Wicked Songs auch auf Deutsch und textlich, ich weiß, die geben sich alle Mühe dabei, aber irgendwie ist es für mich immer nicht rund. Es ist immer nicht so, man will es ja dann auch nicht wortwörtlich übersetzen, manchmal sind es aber auch teilweise echt seltsame Wortkonstruktionen, die dabei rauskommen, wo sie sagen, ja es muss irgendwie noch in die Silbe passen, damit man es auch singen kann in diesem Abschnitt und so weiter und so fort und dann kommen da manchmal weirde Texte dabei raus. Zumindest jetzt mein Novizen-Eindruck. Und es wirkt irgendwie cringy auf Deutsch. Ich weiß es nicht. Also ich denke mir so, ich habe, wie gesagt, ich habe Wicked auf Deutsch mal gehört. Ich habe, ah, was war denn das noch? Ähm. War es nicht sogar die Eiskönigin? Da habe ich, glaube ich, auch mal reingehört. Und irgendwie ist da bei mir schon wieder eine neue Hürde, die ich nicht weiß, ob ich sie überspringen kann. Da bist du nicht alleine. Also das höre ich sehr, sehr oft. Und ich finde, es kommt immer ganz darauf an, wie die Übersetzung ist. Tatsächlich, ich kenne durchaus einige Musicals, wo ich gerade dachte, das wird ein unmögliches Ding. Und die Übersetzung hat unfassbar gut funktioniert. Ich weiß, dass es ein paar Leute gibt, die dem nicht zustimmen würden. Aber ich glaube, die eingefleischten Fans würden mir definitiv zustimmen, dass gerade bei einem so krassen Lyric-Musical wie Hamilton, das Unmögliche damals in Deutschland, damals, das klingt so, als ob es vor zehn Jahren war, das war ein paar Jahre her, aber es fühlt sich schon so Ewigkeiten an, da haben sie wirklich das Unmögliche geschafft. Und ich habe damals auch sogar einem der Übersetzer geschrieben. Ich musste dem einfach schreiben, ich habe gesagt, Leute, ihr habt da echt was geschafft, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Und ich finde, es kommt immer ganz darauf an, wie es halt übersetzt wird. Es gibt Stücke, da passt es auch nicht wirklich zusammen. Wicked gab es, ich habe damals im Prozess sogar live mitbekommen auf der Bühne. Ich war bei der Generaldrobe in Stuttgart dabei, wo sie es erst einmal auf Deutsch gebracht haben. Dann ein paar Previews später, dann noch die Medienpremiere, dann die Deutschlandpremiere. Da hat sich echt einiges an Lyrics und Texten geändert, was ich echt, also da waren in der ursprünglichen Version noch krassere Übersetzungen drin, wo ich mir dachte, Ernsthaft? Ihr wollt wirklich mit dieser Line reingehen in diese Show? Es klingt aber so, als würden Holländer deutsche Texte schreiben. So klingt es immer. Ist es gar nicht. Und das sind tatsächlich echt auch gute, zum Beispiel einer der Größeren ist Michael Kunze. Michael Kunze ist im Schlagebereich, ich glaube er hat sogar die Texte zu griechischer Wein geschrieben. Also da sind echt richtig gute Leute dabei oder auch zum Beispiel in den Dialogen oftmals eine Ruth Deni, die auch für sehr viele Filme auch schon die Übersetzungen gemacht hat, unter anderem Findet Nemo oder so. Da sind absolut keine Leute am Werk, die ihr Werk nicht verstehen. Und trotzdem holpert es halt oft genug. Das liegt zum Teil eben an der deutschen Sprache. Manchmal klingt die eben nicht ganz so bedeutungsvoll wie die englische. Allein schon wir sind mehr durch die ganze Popmusik oder so auch an englische Songs mehr gewöhnt als jetzt natürlich an deutsche, finde ich, durchaus. Also wir mussten natürlich auch ein gewisses Fable, finde ich, für deutsche Texte haben. Ich muss aber sagen, ich bin zum Beispiel überhaupt kein Fan von deutscher Musik. Ich höre privat gar keine deutsche Musik, überhaupt nicht. Das war noch nie meins. Aber lustigerweise klappt es beim Musical immer total gut. Natürlich gibt es da Momente, wo ich auch denke, ah, da holpots, das kannst du auch nicht so gut singen, weil der Float einfach nicht so gut wie im Original. Es ist manchmal eben so. Aber ich kann mich einfach damit anfreunden. Und ich glaube, es liegt aber auch daran, dass... Die Produktionen fast eins zu eins eben auch so sind, wie du sie sehen könntest in New York oder in London. Und die Besetzungen sind richtig gut. Ganz oft haben wir wirklich tolle Leute auf der Bühne stehen. Ich bin zum Beispiel super dankbar, dass ich sehr oft schon zum Beispiel Willemann Verkalk gesehen habe als Elphaba, die weltweit als einer der absolut besten Elphabas überhaupt gilt. Und sie halt wirklich in dieser Rolle in Stuttgart mehrfach gesehen zu haben, aber auch in anderen Rollen später, das kann locker mit West End mitkommen. Ist auch die Eiskönigin, ne? Ganz genau. Und auch unsere ursprüngliche Original-Elphaba sozusagen hier in Deutschland. Aber das war ja sehr oft so, dass Elsa und Elphaba oftmals sich ja, also ich sag immer und ich sag's auch gerne wieder, Frozen is Disney's Wicked. Sie wollten sowas wie Wicked haben und es gibt so massive Parallelen und deswegen ist es natürlich auch nicht verwunderlich, allein schon auch eben von der Stimmlage etc., dass sehr viele Darstellerinnen von Elferbach auch Erza gespielt haben und umgekehrt, ja. Das war ja so ein Stück weit mein innerer Initiator, als ich einspringen musste. Meine Frau war ja mit einer Freundin verabredet für Disney ein Konzert und die Freundin wurde dann krank. Und ich bin ja ein netter Mensch. Ich bin dann mitgegangen. Wieder will ich, war es jetzt nicht, aber es war jetzt nicht großartig begeistert. Und da hat sie nämlich, glaube ich, Elsa performt, glaube ich. Und da dachte ich so, ist eigentlich gar nicht so schlecht, dachte ich so. Wenn das so wirklich gute Leute machen, dann könnte mir das vielleicht gefallen. Und was ich da auch erstaunlich fand, das muss man vielleicht auch dazu wissen, das ist wirklich, glaube ich, eine Sache für diejenigen jetzt, die uns zuhören und sich auch, so wie ich vorher, gar nicht damit auskannten. Wenn wir jetzt zum Beispiel über Besetzungen sprechen von einem Musical und ihr kauft euch ein Ticket dafür, heißt das nicht automatisch, das musste ich auch lernen, dass diese Leute, mit denen groß geworben wird, dass die da auch tatsächlich singen. Weil das ist ja dann so genannt, ich weiß jetzt nicht mehr, wie der Englischbegriff dafür war, Aber es gibt sogenannte Understudies, das ist der richtige Begriff. Das sind quasi Leute, die ... Es gibt quasi einen Maincast. Es gibt Leute, die die erste Alternativbesetzung sind sozusagen. Und dann gibt es, glaube ich, Leute, korrigier mich gleich sofort, Leute, die theoretisch alle Rollen spielen können. Ich nenne es mal in Anführungszeichen als Drittbesetzung sozusagen. Die meistens dann Leute sind, die gerade ... Noch in ihrer Ausbildung sind, so ein bisschen, ne? Nee, das nicht ganz tatsächlich. Also das sind... Also genau, es gibt in Deutschland die Erstbesetzung, das ist eigentlich First Cast im englischen Bereich. Dann haben wir die alternierende Besetzung, das ist tatsächlich der Standby, beziehungsweise Alternate, bei uns auch manchmal Walk-In-Cover, je nachdem, was, wie die Produktion das auch so handelt und handhabt. Und die spielen dann beispielsweise weniger Shows, aber spielen dann zum Beispiel an den Wochenenden. Die wechseln sich dann ab mit der Erstbesetzung. Und dann gibt das sozusagen nochmal die Zweitbesetzung. Das sind oftmals Leute, die auch im Ensemble sind, in normalen Shows. Aber wenn zum Beispiel die Erstbesetzung Urlaub hat, die Zweitbesetzung dann vielleicht auch nicht da ist. Und man hat ja auch vertraglich festgelegte Anzahl an Shows, die man macht. Zumindest in Deutschland, in London und vor allem auch in New York. Das ist nochmal ein komplett anderes Ding. Aber da hat man halt diese unterschiedlichen Besetzungen, die man dann auch sieht. Und genau das ist es halt. Man muss sich halt informieren. Oder manchmal kriegt man es auch nicht raus. Man kann nur hoffen, dass dann manchmal die Person spielt, die man dann zum Beispiel auf der Bühne sehen möchte, wie zum Beispiel die Erstbesetzung oder so. Aber es ist einfach nicht garantiert, weil du weißt nicht, hat die Person Urlaub, ist sie vielleicht krank? Gibt es noch ein anderes Engagement, wofür die andere Person woanders jetzt hin muss und deswegen halt zum Beispiel die alternierende oder die Zweitbesetzung dann eben zu sehen sind. Aber das sind alles Leute, die eine komplette Ausbildung haben, die teilweise auch schon jahrelang dabei sind. Also Zweit beziehungsweise Drittbesetzung haben wir normalerweise eher nicht. Das ist bei uns immer die Zweitbesetzung, auch wenn es oftmals mehrere davon gibt. Aber das sind nicht unbedingt immer Leute, die dann frisch aus der Ausbildung oder aus dem Studium oder sozusagen raus sind, sondern das können auch Leute sein, die da auch schon 10, 20 Jahre in dem Bereich arbeiten. Wir hatten jetzt bei. Wir sind ja im Herbst in London gewesen für Wicked, für das Musical, aber dachten, wir nehmen dann noch was mit, da habe ich dich auch nochmal konsultiert und du hast uns nochmal beraten und wir haben uns ja dann für Hadestown entschieden. Und das ist halt super interessant, weil das eine war Mittwoch, glaube ich, unter der Woche abends und Wicked war unter der Woche abends am Donnerstag, einen Tag später. Und bei Wicked hatten wir, glaube ich, eine Person von einer A-Besetzung, glaube ich, dabei und bei Hades Town war es komplett die A-Besetzung. Da war nicht eine Rolle, die nicht in dem wie hast du es genannt, First... First Cast. Ja, First Cast war. Das war sehr interessant. Also bei Wicked quasi war niemand, ich glaube bei Fierro, bei der Rolle von Fierro war es glaube ich sogar, ich weiß gar nicht, ob der überhaupt hier im Programmheft schon erwähnt wurde, also das war, das war auch der Einzige, der mir nicht gefallen hat, der wirkte ein bisschen, schade, weiß ich nicht, der sah auch aus wie so ein Fuckboy, der hat auch so eine Edgar-Frisur und sowas, also der hat uns gar nicht gefallen hat auch meine Frau gesagt, also das war das war irgendwie nicht so, da haben wir so gesagt ob sie den jetzt für seine Stimme hier besetzt haben, I doubt it, aber schade, ja, aber, um auf den Punkt zu kommen, trotzdem. Trotzdem hat mich all das, was quasi die Zweitbesetzung von Elferbar und von Glinda dort, was die abgeliefert haben, hat mich trotzdem durch die Bank zu Tränen gerührt. Und das zeigt ja auch, dass es, klar, wenn man Erwartungen hat, ich will die und die Person sehen, so wie du jetzt zum Beispiel auch, du kennst diese Leute ja auch alle. Für mich sind das alles, ich beschäftige mich jetzt erst mit diesem Thema. Ich habe natürlich ein paar Namen auch schon mal gehört, aber in der Regel kenne ich die Leute nicht, die da auf der Bühne stehen und deswegen hat man dann vielleicht auch nicht so eine Erwartung. Aber wie gesagt, das ist schon ein wichtiger Punkt, dass man sich da vorher so ein bisschen informiert. Das kann man ja auch online meistens nachlesen, glaube ich. Manchmal aber auch tatsächlich erst am Tag der Aufführung. Das wird dann so angezeigt auf so einem Monitor. Wer ist heute die Besetzung? Genau. In Deutschland hast du noch einen Besetzungszettel, den du mit DIN A4 noch mitnehmen kannst. In London fotografierst du es einfach ab und merkst, wie du da zum Beispiel gesehen hast. Genau. Ja. Was sind denn deine Lieblingsmusicals? Also wenn du jetzt sagst, jetzt mal ortsunabhängig, sonst geht es glaube ich zu sehr ins Detail, wenn wir jetzt jede Stadt, in der Musicals aufgeführt werden, durchgehen, die wechseln natürlich ihre Städte auch, manche Sachen hast, wie du ja schon gesagt hast, sind Evergreens, die laufen jahrzehntelang geführt, manche auch nur saisonal bedingt. Vielleicht, wir können es ja auf Deutschland und aufs Ausland so ein bisschen abgrenzen. Wenn du sagst, zwei Musicals, die du in Deutschland auf jeden Fall empfehlen würdest, also die auch deine Lieblinge sind, die müssen nicht einsteigerfreundlich sein, und zwei vielleicht oder zwei, drei aus dem Ausland und kurz warum vielleicht. Also ich fasse es nochmal zusammen, nenn mir einfach deine Lieblingstie-Musicals. Okay, ja das ist einfacher, das ist einfacher. Und wir sagen dann, wo sie laufen vielleicht. Ich liebe Hamilton, Hamilton läuft aktuell immer noch in London und in New York, leider nicht mehr in Hamburg, auch wenn die Produktion wirklich unglaublich gut gewesen ist. Die Leute, die es gesehen haben, ich glaube, die wissen, wovon ich rede. Die Leute, die es nicht gesehen haben, es tut mir schrecklich leid, dass ihr das verpasst habt, weil das war wirklich schon ein echt tolles Happening. Das ist für mich einfach eins der, gerade auch, weil es so aktuell und zeitgemäß ist, der besten Stücke, die derzeit laufen, schon seit Jahren. Und das war so Liebe auf den ersten Ton. Ich fand die Sachen zuvor schon von Lin-Manuel Miranda, also In the Heights, schon großartig, sein Erstlingswerk. Und Hamilton ist aber einfach auch nochmal in puncto Kunst vor Qualität, auch nochmal einen Riesensprung nach oben, obwohl Interheiz schon toll war, aber Hamilton ist einfach so ein absolutes Gesamtkunstwerk, was dir einfach zeigt, du brauchst nicht viel auf der Bühne, sondern einfach nur gute Charaktere, eine gut geschriebene Story, auch wenn das Historie ist, aber es ist ja eben durchaus auch, natürlich gibt es auch ein Buch dafür und das ist glaube ich auch nicht immer zu 100% alles so akkurat, auch wenn es die meiste Zeit eben darüber ist, aber es ist halt einfach dieser Einsatz auch von modernen Genres wie R'n'B, Hip-Hop, Pop, Da ist so viel dabei und das ist einfach so ein gutes Stück und das könnte ich mir immer und immer wieder ansehen. Also vielleicht irgendwann mal in London, vielleicht nächstes Jahr mal wieder, hätte ich schon Lust. Ich habe es dieses Jahr noch mal gesehen, es ist jedes Mal wirklich ganz, ganz toll und ja. Wo lief das hier in Hamburg? Im Operettenhaus tatsächlich. Ah, okay. Ja. Ich glaube, man kann für diejenigen, die angefixt sind, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es war doch mal auf Netflix, oder? Ja. Auf Disney Plus immer noch oder Disney Plus so. Genau, der, Original, also sozusagen Pro-Shot-Mitschnitt von der originalen Broadway-Cast, also auch mit Lin, Manuel, Miranda als Hamilton und das ist wirklich auch ganz, ganz toll, auch wenn es natürlich nicht logischerweise annähernd ist. Klar, aber zum Reinschnuppern. Ganz genau. Und es ist ja eher, das wie ich auch feststellen musste, wenn man dann so denkt, ja, ich will mal, ich muss mal irgendwie mir ein paar Inspirationen suchen, ich gucke mal auf YouTube, ob ich was finde, wie das so ist. Es ist halt, Film ist halt verboten. Genau. Und deswegen gibt es in der Regel, und die Leute halten sich auch dran, was ich schon mal toll finde, um anderen ja auch irgendwie letztendlich, ich weiß gar nicht, du kannst mir gleich sagen, warum das so ist. Also wenn man jetzt romantisch ist, würde man sagen, um anderen den Spaß nicht zu verderben. Aber ich kann mir vorstellen, es liegt eher daran, dass dann Leute denken würden, wenn ich mir das jetzt hier angucken kann auf YouTube, dann gehe ich nicht ins Musical. Ist das der Hintergrund? Das war, oder das ist zum Teil noch der Hintergrund. Das war aber früher ein sehr verbreiteter Grund, warum man das nicht gemacht hat. Mittlerweile werden sehr viele Mitschnitte auch veröffentlicht. Man kann zum Beispiel The Waitress, Heathers, genau, Hamilton. Es kommt From Away zum Beispiel, gibt es auf Apple TV+. Da gibt es mittlerweile sehr, sehr viele Mitschnitte, professionell gefilmt, offiziell auch veröffentlicht, die man sich angucken kann. Oftmals ist es aber eigentlich eher, es stört halt einfach unglaublich. Und ich finde, das Problem hat tatsächlich in den letzten Jahren massiv zugenommen. Ich merke das auch immer mehr in den Shows, in denen ich bin, dass die Leute einfach mittendrin ihr iPhone auspacken und sitzen dann da und filmen das so. Du sitzt eine Reihe weiter hinten, du sitzt den erleuchteten Screen. Es ist dieselbe Situation wie im Kino auch. Da hast du auch keinen Bock auf die Leute, die dann ständig die Leinwand fotografieren, wo ich mir denke, pack doch einfach mal dein iPhone weg. Für mich als Zuschauer ist das schon echt nervig. Und es gab ein paar Shows dieses Jahr, wo ich wirklich, wirklich... Also dabei musste ich mich wirklich zurückhalten. Es gab eine Situation, da habe ich durchaus meiner Nebensitzerin mal was gesagt. Und dann habe ich gesagt, du, es wäre geil, wenn du dein Handy wegpackst. Das ist super nervig für mich. Das ist aber auch super nervig. Und dann kommen wir zum nächsten Punkt für die Leute auf der Bühne. Die sehen das, die sehen die Reflexion, die kommen zum Teil raus. Es bricht so ein bisschen auch die Illusion. Und ganz ehrlich, sei doch im Moment, dafür ist es da. Guck es dir an und es gibt so viele CDs, so viele andere Mitschnitte, dann schau dir das an. Aber genieß doch einfach mal diesen Moment im Theater, wo Leute einfach nur was für dich aufführen und bleib einfach in diesem Moment und versuch nicht dein Umfeld zu stören. Und gerade auch was Theateretikette angeht, das ist schon echt ein krasses Ding. Also ich habe bei Eiskönigin dieses Jahr zum Beispiel einen Moment gehabt, wo einfach ihre Tupperwarebox dann aufgemacht hat und frische Erdbeeren gegessen hat. Ja, geil, ich mag auch Erdbeeren, aber ich bin dann nicht im Theater und dann Schuhe ausgezogen und immerhin mit den Socken. Dankeschön. Mit den Socken quasi auf den Sitz. Und das war aber auch die Dame, der ich auch sagen musste, hey, pack mal bitte dein Handy weg. Das war schon schwierig und ich hoffe, dass es nicht noch schlimmer wird, weil das ist schon ein Problem und das sieht man auch auf TikTok tatsächlich, wie viele illegale Aufnahmen und Mitschnitte mittlerweile da und Snippets rumwandern. Das ist schon nicht mehr feierlich und das stört. Viele Produzenten lassen das aber mittlerweile zu, weil es für die auch gutes Marketing ist. Also ich kann mich erinnern, zum Beispiel, es gibt die Musical-Version von Der Tod steht die gut. In New York soll, wenn man Gerüchten glauben kann, Ende nächsten Jahres 2026 auch nach London kommen. Und da habe ich gemerkt, dass da die Produzenten, die fand das toll, die fand das gut. Da gingen so viele Clips rum. Die haben das Potenzial halt gesehen und haben gesagt, hey, ja klar, das geht auf TikTok total ab. Da waren bestimmte Szenen, die gingen richtig viral. Und dadurch kannst du halt auch Tickets verkaufen. Und deswegen spielt auch That Becomes Her immer noch am Broadway, weil das über Social Media am Laufen gehalten wird. Also deswegen, es gibt auch einige Produzenten, die sagen, ja, komm, so what? Ist für uns gute Promo. Zahlt auf Verkäufe ein. Ja, bin ich ehrlich, wenn ich vorher allein, na gut, ich hätte es wahrscheinlich auch vorher sehen können, hätte ich mich ein bisschen mehr bemüht. Aber wäre es mir leicht zugänglich gewesen, zum Beispiel das ... Fantastische Bühnenbild von Wicked zum Beispiel vorher mal so zu sehen, bewegt und so weiter, dann wäre ich vielleicht früher schon auf die Idee gekommen, dass das was für mich sein könnte, weil das ist das, was mich tatsächlich am meisten überrascht hat, dass es nicht dieses statische Bühnenbild ist, sondern, ich kann jetzt nur für die zwei Musicals sprechen, die ich gesehen habe, aber, dass da immer was in Bewegung ist und bei Wicked ist halt, jeder Song hat ein komplett anderes Bühnenbild und das ist Wahnsinn, also es ist fast episch, wie toll das aussieht und wie professionell. Man stellt sich dann so vor, ja, das sieht bestimmt aus wie Schultheater, da machen sie so ein paar, aus Krepppapier hängen sie so ein paar Sachen auf. Ne, das ist, das bewegt sich, das ist mechanisch, das sieht toll, das ist einfach fantastisch, wirklich. Bei Hades Town genauso natürlich ein bisschen minimalistischer, weil ja auch das Theater ein anderes ist. Aber das sind schon Sachen, also das glaube ich schon tatsächlich, dass es, wenn das viral geht, dass da Leute von überzeugt werden könnten, das kann ich mir schon vorstellen. Wie gesagt, so Sachen wie Wicked, die haben das natürlich auch nicht notwendig, das sind, wie du schon sagst, Evergreens, die immer voll sind, gefühlt. Aber es stimmt schon, der Gedanke ist nicht abwegig. Aber ich fand es generell interessant zu beobachten, weil ich auch nicht wusste, was mich erwartet. Wie verhalten sich die Leute dort? Wie sieht das aus? Und so ein paar Sachen. Ich habe die Augen vergeben, gibt es da Merchandise? Das wusste ich alles nicht. Und es war schon interessant irgendwie. Es war entspannter, als ich dachte. Ich habe dann schon ein bisschen gedacht, oh, was zieht man da jetzt so an? Straßenklamotten ist ein bisschen dumm, aber wenn man sich so nicht dumm, ein bisschen vielleicht zu wenig, aber wenn man sich so einfach vernünftig anzieht, dann passt das schon. Das war schon mal richtig auf jeden Fall. Das waren wirklich. Unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen da. Gefühlt jede Nationalität, gefühlt jede Altersgruppe. Es waren Leute da, die waren alleine da. Es waren Leute da, die sind in Freundesgruppen da gewesen. Es waren Ehepaare da, Pärchen, whatever. Und die haben sich eigentlich. Benommen, alle, also in meinem Sitzumfeld, in unserem Sitzumfeld, ist mir nichts negativ aufgefallen. Das fand ich gut, was mich überrascht hat. Und das ist so eine Sache, da muss ich mich selber zügeln, weil ich kannte natürlich, zumindest bei Wicked kannte ich ja die Songs vorher, auch durch den Film. Und wenn da jetzt so ein Song kommt, sowas wie, also dass die Leute denn da alle so bewegungslos sitzen, wenn da so eines der geilsten Musikstücke, die man je gehört hat, so abgefeuert wird, dass sich keiner bewegt. Und ich die ganze Zeit so Beine gewackelt, so innerlich so ein bisschen so, dass natürlich keiner mitbekommen hat. So auf die Beine geklopft und mit dem Kopf die ganze Zeit immer mitgegangen. Und ich gucke so, hä, wieso bewegt hier niemand seinen Kopf? Das geht doch gar nicht gerade so. Und man will dann auch mitsingen. Ich habe ja zum Glück, weil wir ja wie gesagt, ja immer noch eine FFP2-Maske tragen bei so einer Veranstaltung. Habe man das nicht gesehen, aber ich habe natürlich mitgesungen unter meiner Maske. Und ich dachte so, okay, die Leute, müssen die sich jetzt auch alle gerade zügeln oder macht man das einfach nicht? Also, dass jetzt keiner laut mitsingt, ist mir schon klar, aber dass die Leute so, Also ich habe die Energie nicht gespürt, die ich eigentlich erwartet hätte. Ich glaube, die Energie ist einfach eine unterschiedliche, je nach Stück. Also ich merke da schon massive Unterschiede, finde ich. Also es gibt schon Unterschiede, wenn du dir mal, also auch Unterschiede innerhalb der einzelnen Vorstellungen eines Stücks auch. Es kommt immer natürlich darauf an. Du hast ja gesagt, es ist super breit. Manche Theaterbesucher, also es kommen in Gruppen, da sind welche, die sind 20. Dann sind dann irgendwie ein Seniorenpärchen darin. Also das ist super bunt gemixt in London. Und dann kommt es halt immer auf das Stück an. Das ist ein Hype-Stück, was super gut ankommt. Was sind das für Songs? Sind da richtige Gassenhauer dabei, wo du einfach total abgehen kannst? Und dann merkst du das auch ein bisschen. Aber ich sage es mal so, die Leute stehen nicht auf und tanzen. Das Beste, was ich jemals gehört habe über Mamma Mia, war, dass ein Kollege von meiner Mutter mal gesagt hat, ja, da müssen wir mal hin, da kann man aufstehen auf die Bühne, kindern und mittanzen und ich guck nur so weiter, was alles so das hat er nicht gesagt, das war niemals möglich. Egal nicht, also jetzt gibt es halt eine Mamma Mia The Party noch, wo du hier noch Essen bekommst und dann hast du tatsächlich das, wahrscheinlich, weil eben solche Dinge passiert sind, also jetzt nicht auf die Bühne, aber die sind bestimmt aufgestanden und machen halt Party und zum Schluss hast du vielleicht noch Megamix, dann kannst du abgehen und dann bei Medley kannst du noch mitsingen und noch mittanzen einigermaßen. Aber während der Show sitzt, du hast schon auch diese Etikette, du sitzt da wie im Kino und bist ruhig und klar, bei dem Zwischenapplaus kannst du natürlich abgehen, da kannst du Applaus, da kannst du rumjohlen oder sonst was, aber mitsingen, ich hatte jetzt zum Beispiel bei Evita dieses Jahr auch das Problem. Man sagt ja immer so, fehlende Etikette, ach die Jugend von heute. Gerade in Evita Da saßen bei mir, ich war zweimal drin, zweimal hinter mir, Amerikaner. Beide Mitte, Mitte, Ende 50. Beide haben die ganze Zeit mitgebrummt. Und ich war echt an manchen Punkten so kurz davor, wo ich mir dachte, ja, ich weiß, dass du damals jung warst, als du Evita wahrscheinlich in New York gesehen hast und das ganz, ganz toll findest bis heute. Aber bitte sing und brumm doch nicht mit bei allen Songs. Das war unglaublich nervtötend. Ich war echt kurz davor, was zu sagen. Dann ging es aber einigermaßen. dann konnte ich mich zumindest dank der geilen Performance halt auch ein bisschen auf andere Dinge konzentrieren und habe versucht, das auszublenden. Aber ja, es ist halt einfach Teil der Theateretikette. Aber ich sage es auch, mir fällt das bei manchen Stücken richtig schwer. Also gerade bei Hamilton, wenn du halt wirklich sehr, sehr geile, beatlastige Songs hast und ich komme, also ich mag Hip-Hop auch privat total gerne. Es ist nicht einfach. Ich hätte am liebsten gerade da irgendwie eine Show, wo man einfach sagen kann, das ist einfach mal so eine Art Singalong-Show. Ja, eine Stehvorstellung einfach, dass die Leute so gut sind. Oh Gott, was würde ich das gerade bei Hamilton feiern, weil das jedes Mal echt ein Kampf und ein Krampf für mich ist, still da zu sitzen. Ich kann aber auch nicht still da sitzen. Also irgendwie mach ich vielleicht mit meiner Hand auf dem Oberschenkel oder nicken. Das beruhigt mich. Mindestens mitnicken ist auf jeden Fall drin. Und ja, während der Pandemie war es richtig geil, weil wenn du dann die FFP2-Maske aufhattest, konntest du auch ein bisschen lip-synken. Ohne, dass es irgendjemand gestört hat. Das war ein sehr großer Vorteil. Es war, bei Hedestown war es tatsächlich ein bisschen anders, da gab es auch so, das ist ja auch, sag ich mal, ein Musikier, was sich eher ein erwachsenes Publikum richtet, und da gab es auch so, wenn zum Beispiel irgendwie, ja, wie drücke ich es aus, wenn es so, ich nenne es mal sexy Momente, nee, das klingt jetzt falsch für die Leute, die es nicht kennen. Sexy Momente? Nein! Wenn man einfach so, die haben auch eine gewisse Präsenz, die Darsteller und Darstellerinnen. Und wenn die denn so, zum Beispiel der, der den, ähm, Helfen wir mal ganz kurz. Der den Hades Orpheus Ja. Oder Orpheus. Nee, ich meine aber Hades, glaube ich. Wenn der dann so die Treppe runterkommt, ist so ein großer, kräftiger schwarzer Darsteller gewesen. Aber der hat so eine sexy Attitude gehabt. Und wenn der so die Treppe runterkommt, und dann hat das Publikum auch so, aber so, dass das gewollt war. Also man hat doch gemerkt, dass teilweise auch die Besetzung das auch immer so ein bisschen gefordert hat von den Leuten, dass wir auch ein bisschen so mitmachen, nicht jetzt exzessiv so, aber dass da auch schon mal ein bisschen was kommentiert werden darf in Anführungszeichen in der Gruppe und so und das fand ich zum Beispiel ganz nice, aber jetzt ist mir doch eingefallen, da saß einer, ein Junge, ich würde sagen, der war so 15, 16 und der wurde auf jeden Fall von seiner Mutter und seiner Schwester damit reinbekommen. Genommen. Und er wollte nicht. Definitiv nicht. Vielleicht ist da auch jemand krank geworden und die Karte durfte nicht verfallen und er musste mit. Und der war wirklich so überfordert damit, da still sitzen zu müssen, nicht aufs Handy gucken zu dürfen. Er hat die ganze Zeit so mit dem Kopf gekreiselt, so schrieg vor uns. Dann hat er sich selber ins Gesicht geschlagen, um wach zu bleiben und sowas. Und hat dann die ganze Zeit, hat auch so eine Flasche gehabt und hat dann immer, die war schon leer und hat trotzdem immer getrunken, damit er irgendeine Beschäftigung hat. Also dem haben sie keinen Gefallen getan, ihn damit reinzuschleppen. Also das war schon ein bisschen lustig, Wahrscheinlich war das so, hat der Junge mal ein bisschen Kultur. Schlepp mal den mal ins Theater. Die Schwester die ganze Zeit am Abweinen dort, weil sie so emotional begeistert war, die Mutter auch. Und er einfach dazwischen so, hat absolut keine Connection gehabt. I don't care. I don't care, ja, wirklich so. Ja, jedenfalls Publikum, wie gesagt, war ich mixt, weil ich, wie gesagt, wie du schon sagst, man muss dann irgendwie schon so innerlich sich zusammenreißen natürlich. Aber fürs Gesamterlebnis ist es natürlich besser, wenn da jetzt keiner freidreht, das stimmt schon. Ansonsten war das alles gut organisiert. Ich fand aber schon, und das haben wir ja, als ich dich auch gefragt habe, wo sitzt man denn am besten? Wo guckt man am besten? Das ist schon eine Physik, eine Atommissenschaft dahinter teilweise. Weil du denkst so, ja, okay, das sind ja ganz günstige Plätze. Und es gibt ja dieses Seat View, hieß die Seite, glaube ich. Da kannst du dir dann angucken, wie das so aus POV aussieht. Und dann denkst du so, okay, das ist günstig. Aber du siehst halt auch einfach gar nichts, außer deinen Balken vor dir oder, du hörst, das sind Hörplätze, würde man in Deutschland sagen. Und dann gibt es natürlich die super teuren Plätze vorne und so weiter und so fort. Aber auch da, weil ja natürlich vieles, bei Wicked war es ein bisschen mehr kinomäßig, das ist so leicht in einem, wie sagt man, in einem, ins Tal ging, nach vorne. Bei Hades Town war das ebenerdig. Das heißt, wenn jemand vor dir sitzt, der einfach größer ist als du, siehst du nichts. Das ist halt einfach so. Und da muss man halt echt ein bisschen aufpassen und so weiter und so fort. Wir haben dann auch gesagt, wir haben jetzt für Wicked, weil da wollten wir auf Nummer sicher gehen, dass wir wirklich ein tolles Erlebnis haben. Da saßen wir dann in Reihe 3. Und das war ja dann auch wirklich ein bisschen teurer. Ich glaube, die haben dann 240 Pfund gekostet, zwei Tickets zusammen. Also schon, sag mal, um reinzuschnuppern, dann viel Geld. Drücken wir es mal so aus. Bei Hedestown haben wir dann die App benutzt, die, wie hieß die noch, die du uns empfohlen hast? TodayTix wahrscheinlich. Genau. Und da gibt es die sogenannten, da kannst du mich auch gleich nochmal korrigieren, die sogenannten Rush-Tickets. Die gibt es morgens um 10 oder um 11, glaube ich. Die werden freigeschaltet für gefühlt 5 Sekunden. Ja. Und du schlägst zu, Warenkorb sofort bezahlen und guckst dann später, was du da gerade gekauft hast, so in der Art. Und bei Hedestown war es so, dass wir tatsächlich für 30 Pfund 100 Pfund Tickets bekommen haben. Also es war... Im ersten Drittel des Theaters auf jeden Fall. Die Plätze waren auch bombenmäßig, man hat es super gesehen und so weiter. Und das sind, glaube ich, gerade zum Reinschnuppern oder wenn man viel sehen will in wenig Zeit, kann man sich natürlich jetzt auch nicht irgendwie fünfmal erste Reihe geführt leisten vielleicht oder nicht jeder, ist diese App tatsächlich mit diesen Möglichkeiten, dort vergünstigte Tickets zu bekommen, manchmal ja auch ohne Zeitdruck, manchmal sind ja auch so irgendwelche Angebote drin, die man irgendwie nutzen kann. Auf jeden Fall empfehlenswert, muss ich sagen. Also das ist auf jeden Fall, sollte man das nutzen. Gerade zum Reinschnuppern, würde ich sagen, so wie bei uns, wenn man nicht weiß, was einen erwartet und auch nicht weiß, ob mir das überhaupt gefällt, was ich mir da gleich angucke, weil es geht ja auch, jetzt muss ich gerade selber überlegen, die ganze Experience mit Pause, schon drei Stunden so, zweieinhalb, drei Stunden, genau, so die Faustregel bei fast allen Musicals. Also das ist schon etwas wie der Junge, wenn du so nach zehn Minuten feststellst, ja, das ist vielleicht gar nichts für mich. Ja. Aber das ist auf jeden Fall ein exzellenter Tipp von dir gewesen. Und ansonsten ist das doch schon eigentlich alles sehr normal. Normaler als ich dachte tatsächlich. Da gibt es auch dein Merchandise, kann man sich Programmheft holen. Man kann da ganz normal Getränke mit reinnehmen. Leute gehen auch mit leider mit Nachos oder Popcorn rein. Aber würde ich den jetzt nicht verbieten, nur weil ich es nicht so mag. Aber die gesamte Experience, muss ich sagen, hat mir erstaunlich gut gefallen. Sowohl das, was da auf der Bühne passiert, aber auch, wie das Publikum sich verhalten hat. Also das war... Hat mir gefallen, wirklich. Zumal auch die Theater in London wirklich wunderschön sind. Ja, ja. Also die werden ja auch gut instand gehalten und haben da so wirklich was Erhabenes, was man jetzt hier in Deutschland eigentlich bei den Musicalhäusern gar nicht hat oder weniger hat. Ich habe zwar auch Lieblingstheater hier, die mir echt gut gefallen, aber die einfach ganz, ganz anders sind in puncto. Die sind viel neuer, die sind viel moderner tatsächlich. Und da ist noch so was Altehrwürdiges einfach drin, wie zum Beispiel aber auch in den Theatern, zum Beispiel in Wien, die einfach so viel Atmosphäre haben. Und das finde ich in London ganz, ganz toll, ehrlich gesagt. Und ich habe jetzt auch schon gemerkt, ich habe jetzt echt auch, glaube ich, 16, 17 verschiedene Theater in London gesehen. Hätte ich nicht gedacht. Ich dachte irgendwie, weißt du, du hast manchmal so einen Geistesblitz und denkst dir nur so, hey, wie viele Theater in London hast du jetzt eigentlich mittlerweile gesehen? Und dann habe ich tatsächlich letztens mal durchgerechnet und mir mal angeguckt, welche ich alles gemacht habe. dachte ich mir, boah, das sind schon einige. Und ich muss sagen, von denen haben mir wirklich fast alle echt wirklich gut gefallen, weil da einfach so viel Atmosphäre einfach rüberkommt, wenn man da auch Teil davon ist. Und ich finde, das leitet auch schon so ein Musical-Besuch und so ein Theaterbesuch gerade in London richtig gut ein. Du sitzt da und du weißt, du sitzt jetzt in London. Am Westend. Hast Bombenplätze und jetzt gleich siehst du schon die Bühne, hast da auch schon vielleicht manchmal eine kleine Pre-Show oder so. Und dann geht's los und bist mitten im Geschehen. Und ich finde, das ist schon irgendwas, was ganz Besonderes auch von der Atmosphäre her und deswegen ich mag das in London, gerade auch wegen den Theatern immer unglaublich gerne. Bevor wir gleich auf Musicalfilme zu sprechen kommen und auch nochmal explizit nochmal auf Wicked eingehen, auch aufs Musical, habe ich dich vor ungefähr 30 Minuten unterbrochen, als du deine Lieblingsmusicals aufzählen wolltest und direkt nach Hamilton ich dich schon abgewürgt habe, also fahr da gerne nochmal kurz vor. Ja, genau, also Hamilton ganz, ganz groß bei mir. Ich glaube, ich aktue immer noch meine Nummer eins. Natürlich Wicked. Wicked war vor Hamilton meine große Nummer eins. Ich verbinde mit Wicked unglaublich viel. Ich habe das damals kennengelernt, das werde ich nie vergessen. Es gab oder gibt noch, weiß ich gar nicht mehr, eine Fachzeitschrift für Musicals, die hieß Musicals, super kreativ, aber das war wirklich schon wie so eine Opernfachzeitschrift, so dass du ein Musicalbinder dazu, die war total unaufgeregt, die war extrem nüchtern gemacht, sowohl im Design als auch im Layout, als auch in den einzelnen Kritiken und da gab es dann durchaus auch Kritiken hier und da mal aus New York und aus London. Und da war dann auf dem Cover, das werde ich nicht vergessen, das Bild von Indina Mansal als Erfoba drauf. Die dachte mir, oh. Das ist cool. Sie sieht cool aus. Das Kostüm ist cool. Was ist das für ein Musical? Und da waren dann ein paar Bilder drin, zwei Stück. Das waren noch so Internet-Anfangszeiten, wo man echt noch nicht viel über sowas ausfinden konnte. Und dann war ich damals in Essen übers Wochenende. Und die hatten damals einen Musical-Store, einen Musical-Shop, wo du Partituren kaufen konntest, Bücher, aber auch vor allem CDs und DVDs und vor allem ganz viele CDs. Und die hatten ein wirklich riesiges Sortiment an deutschen Aufnahmen, an offiziellen Aufnahmen aus London, also alles mögliche. Und da war ich da und da lief, weil es ganz neu rausgekommen ist, Wicked, die Original Broadway Cast Aufnahme. Und ich habe das Cover gesehen. Das ist auch immer noch diese Version, die auf Spotify heutzutage ist, oder wurde die mal geupdatet. Es gibt keine aus London, es gibt auch keine neuere, es gab aus unterschiedlichen Ländern wie zum Beispiel eben Niederlande oder auch eben Deutschland Aufnahmen, aber tatsächlich ist das immer noch so die OG-Aufnahme, die es halt einfach gibt und wo auch jeder irgendwie drauf referiert. Und ich fand auch dieses Logo so genial, also da, wo Elphaba mit diesem leichten Grinsen, mit diesem Smirk da quasi drauf zu sehen ist, Glinda Da flüstert ihr quasi zu und das war auch noch so ein bisschen die Vor-London-Version. London hat man das so ein bisschen plastischer, ein bisschen echter gestaltet. Vorher war es noch die Illustration und das sah so cool aus. Da dachte ich mir, okay, die Musik klingt klasse, das sieht klasse aus, das interessiert mich, kommt sofort mit. Habe ich dann damals, Achtung, in meinem CD-Player während der ICE-Fahrt nach Stuttgart mir angehört und ich war sofort sold. Und das war musikalisch für mich wirklich so, was ist das? Und ich wusste gar nicht, was in diesen Szenen teilweise passiert. Also heutzutage kannst du dann halt auf YouTube gehen, du siehst die Trailer, die teilweise super groß inszeniert ist. Aber in Deutschland, das war, wann war das? 2003, 2004? Wie kommst du da überhaupt an zehn Bilder ran? Im Booklet waren neben den Texten noch ein paar Bilder drin. Das heißt, ich konnte mir so ein bisschen vorstellen, welche Richtung das geht. Es sah wundervoll aus, weißt du, da hast du dann Christine Chenoweth als Glinda gesehen mit ihrem wunderschönen Kostüm, wo ich auch schon gesagt habe, wow, wie aufwendig sieht denn das aus? Und das war wirklich... Ich war sofort verliebt in dieses Stück. Und ich habe dann seit diesem Tag wirklich für mehrere Monate von nichts anderem mehr gesprochen. Und ich habe gesagt, ich muss dieses Stück sehen. Ich muss da hin. Und ich habe es tatsächlich dann geschafft. Extra dafür nach New York zu fliegen. Ich habe es eisern zusammengespart. Ich war damals noch Schülerin. Ich hatte noch keinen festen Job. Ich habe meine Mom die ganze Zeit auf den Füßen gestanden und gesagt, wir müssen das irgendwie hinkriegen, ich will da hin. Und dann sind wir tatsächlich nach New York geflogen. Ich habe mir dort noch ein paar andere Kultstücke angeguckt. Rant zum Beispiel bin ich sehr, sehr stolz bis heute, weil es ein absolutes Kultstück ist, dass ich es in New York gesehen habe. bei Avenue Q, geiles Puppen-Musical, was damals Wicked bei den Tony Awards leider ganz schön abgezockt hat. Auch ein tolles Stück, aber halt noch mal was anderes. Und dann habe ich Wicked dort gesehen. Und das war für mich eine absolute Offenbarung. Am New Yorker Broadway das erste Mal zu sein. Ich glaube, ich war 17 oder 18. Und dann Wicked zum ersten Mal live zu sehen. Ich habe so oft geweint. Ich habe Dinge gefühlt, gerade auch nach Define Gravity. Sorry, diese Szene habe ich tatsächlich auch schon mal in einem anderen Podcast erzählt, aber ich muss es einfach nochmal erzählen, weil es einfach so hängen geblieben ist. Wenn man Define Gravity live sieht und vor allem damals, das war 2005. Das war schon auch State of the Art in puncto Bühnentechnik. Es ist immer noch sehr, sehr gut. Also klar, Effekte haben sich weiterentwickelt oder so. Aber das war auch damals schon absolut mindblowing, was da gebracht worden ist auf der Bühne. Und ich hatte eine unglaublich gute Elfe bei, die heute immer noch am Broadway arbeitet, Shoshana Bean, grandiose Frau, die Töne trifft. Ich glaube, das schafft noch nicht mal Mariah Carey, es ist irre und ich war... Ich konnte nicht mehr. Irdefying Gravity hat mich völlig zerstört. Ich saß da, Tränen überströmt. Und ich wusste nicht mehr, wohin mit mir. Und ich war glückselig. Ich war fertig über emotionales Wrack. Und bin dann aufgestanden. Und mir kam dann ein ganz großer schwarzer Amerikaner mir gegenüber. Der grinste mich an, weil er mich verheult gesehen hat. Und ich gucke ihn an. Und er so, why are you crying? So auf die Art, warum weinst du denn? Das ist doch so toll. because it's so good, habe ich nur gesagt und das wusste ich noch und da habe ich erstmal wirklich die gesamte Pause gebraucht, um erstmal runterzukommen von diesem Moment die brauchen wir noch echt danach, also absolut und ich fand es auch faszinierend, weil ich habe diesen Effekt tatsächlich selbst in Stuttgart noch gesehen und das, ich habe dann Mädels gesehen, Anfang 20 die saßen halt nach Wille, mein Verkehre freien Schwere los da, die haben nur geweint, die wussten nicht die hat vor sich hingeblickt und die sah aus, als ob sie ihr komplettes Leben überdenkt gerade in diesem Moment. Ich dachte mir so, ich weiß, wie sie sich fühlt. Ich saß da auch schon mal in New York und hatte genau dieselbe Situation. Und das ist diese Power, die Wicked einfach hat und weswegen ich auch sagen muss, das ist auch eines meiner Lieblingsstücke. Ich bin sehr dankbar, ich war früher auch Teil von. WickedDustMusical.de, war da auch Admin vom ersten deutschen Wicked Forum Jahre hinweg. Ich war diejenige, die herausgefunden hat, dass Wicked nach Stuttgart kommt und nicht nach Hamburg. Das erzähle ich auch immer gerne. Das ist auch eine sehr lustige Anekdote tatsächlich aus meinem Leben. Weil ich als jemand, der aus Stuttgart kommt, es nicht auf mir sitzen lassen wollte, dass alles nach Hamburg kommt. Nein, ich muss doch irgendwas finden im Internet. Das ist etwas, das habe ich noch nicht so oft erzählt. Ich finde, du solltest die Geschichte anders erzählen. Du hast dafür gesorgt, dass es nach Stuttgart kam. Eigenhändig. Okay, wenn du das sagst. Nee, aber das war echt krass. Ich dachte mir nur so, da muss es doch irgendeinen Anhaltspunkt im Internet geben. Das Internet ist groß. Wir sind doch alle global vernetzt. Ich saß wirklich an einem Nachmittag dran und habe 63 Suchergebnisseiten auf Google. Link für Link durchgearbeitet mit bestimmten Keywords, Wicked Stuttgart und so, bis ich was gefunden habe. Und ich habe was gefunden. Und das war tatsächlich ein amerikanisches Käseblatt von irgendeiner kleineren Stadt, keine Kleinstadt, aber es war jetzt auch keine Großstadt, die über Wicked berichtet hat in der nächstgrößeren Stadt, weil die ja eben auch in USA US National Tours haben. Also die haben dort Wicked auf Tour und die sind dann immer für ein paar Wochen in verschiedenen Städten in den USA mit passendem Theater und da gab es wohl einen Bericht, eben weil Wicked dort in die Stadt gekommen ist zur Produktion und da wurde auch einer interviewt, der wohl Teil des Produktionsteams ist und der dann halt einfach mal in dem Interview, in einem Nebensatz gedroppt hat, ja kommende Produktionen wie zum Beispiel in Australien oder auch in Stuttgart. Du kannst dir nicht vorstellen, wie ich da saß, als ich diesen Artikel entdeckt habe. Ich, da ging einiges bei mir ab. Und grüße übrigens an der Stelle auch an die Stuttgarter Nachrichten, die bei uns im Forum mitgelesen haben und die ohne Quellenangabe, nämlich meine gesamte Recherchearbeit eins zu eins übernommen haben. Ich weiß ganz genau, wer das war und ich kenne diesen Namen auch bis heute noch. Sowas bleibt hängen, aber ich saß da Stunden dran und das war für mich ein Gefühl wie Weihnachten, Geburtstag und alles zusammen. Und das war ein riesengroßer Scoop, den wir damals hatten und dann war es eigentlich so gut wie klar. Wicked kommt nach Stuttgart und wir haben es damals begleitet. Bei der Generalprobe dabei. Wir haben mehrere Previews gesehen. Wir durften auch bei der Deutschland-Premiere dabei sein. Das war unglaublich, das vor der Haustür gehabt zu haben. In der Originalversion, wie man sie auch in London sehen kann. Mit einer wirklich tollen Besetzung. Und deswegen allein schon diese Erlebnisse, die ich da mit Wicked hatte in dieser Zeit. Das war Wahnsinn. Ach so, Moment, Moment. Kurz zurückgespult. Es war die UV-Version quasi. Es ist die UV-Version, aber halt auf Deutsch. Es ist aber optisch, Kostüme, Story. Es ist halt einfach übersetzt, aber es ist genau das gleiche. Du hast genau dieselbe Defying-Gravity-Szene. Du hast genau dasselbe Lichtdesign, was brutal ist übrigens auf der Bühne. Wahnsinn. Lichtdesign bei Wicked, wirklich eins mit Sternchen. Und es ist wirklich genau dieselbe Show halt eben auf Deutsch. Und das wirklich vor der Haustür zu haben. Und ich war da auch ein paar Mal dann drin mit Young Tickets. Das war noch richtig toll. Weil da war ich auch noch jung genug, um mich dafür zu qualifizieren. Für 40 Euro oder so, da saß ich dann irgendwie am Rand Reihe 1. Und ich habe es einfach genossen. Und deswegen, diese Zeit hat sich bei mir ganz schön eingebrannt. Und die will ich auch nicht missen. Und deswegen verbinde ich mit Wicked bis heute einfach tolle Momente. Und einfach auch ein ganz, ganz tolles Stück, was ich einfach nicht missen möchte. Deswegen definitiv eines meiner Lieblingsstücke. Und damit ich noch schneller noch fertig bin, ich fand auch Book of Mormon ganz, ganz toll. Das Musical von Trey Parker und Matt Stone von den South Park Machern zum Thema Mammontum, was einfach großartig ist. Ich glaube, ich habe selten in den Musicals so viel gelacht wie in dieser Show, die ist auch wirklich gut, auch musikalisch macht die sehr, sehr viel Spaß und Great Gatsby, was ich dieses Jahr in London auch mehrfach gesehen habe, was wirklich gut war. Ich glaube, das sind gerade so meine Favoriten. Ja, top vier. Perfekt. Ja. Ich habe auch schon wieder innerlich gerade Gänsehaut bekommen, also auch äußerlich, als du darüber, erst mal natürlich, so wie du es eben gerade formuliert hast, also bist du einfach auch die perfekte Podcast-Partnerin hier für dieses Thema einfach. Man merkt es ja auch, wenn du schwärmst darüber und wie du redest, aber auch wie viel Ahnung du einfach von dem Thema hast. Aber wie du eben nochmal über dein erstes Mal Defying Gravity gesprochen hast und auch wenn du siehst, wie andere Leute das zum ersten Mal sehen, ich muss auch sagen, das hat mich auch absolut fertig gemacht. Beide Male sogar tatsächlich. Ich kannte es ja gar nicht. Also ich habe, wie gesagt, den Film zuerst gesehen letztes Jahr. Und als da Defying Gravity kam, ich wusste, dass alle Leute schon über... Also man bekommt es ja mit, das ist so das Main Piece des Musicals, des Films dann und so weiter und so fort. und das hat mich schon umgehauen, aber live auf der Bühne wirklich, also. Ich habe wirklich die komplette Intermission gebraucht, um mich da halbwegs wieder in die Gänge zu kriegen. Ich habe nur geweint und ich habe da auch wieder nach links und rechts geguckt. Warum weint denn jetzt hier? Ach doch, da sind andere Leute, die sich auch gerade die Augen auswischen. Es ist ein so, wir kommen natürlich nachher nochmal auf das Stück zu sprechen, aber das schon mal vorweg. Es ist so ein fantastisches Musikstück, das so emotional, so dynamisch, so Kraft, mit Power hast du vorhin gesagt, glaube ich. So powerful ist, mit so einer Botschaft auch noch, die du auch spürst, in jeder einzelnen gesungene Note dort, das ist pure Gänsau, das ist wirklich, ohne Scheiß, da kann man Musikgeschmack haben, wie man will, aber auch die unterschiedlichsten Genre hören, die man will, aber dieses Stück, das hat mich so geflasht, das ist für mich wirklich eines der besten Musikstücke, die ich bis heute in meinem Leben gehört habe, das ist unfassbar, wirklich. Und wenn du da noch eine gute Erfebar hast, die einfach da wirklich, und es gibt unglaublich viele tolle Erfebar da draußen, die einfach genau diese Message des Stücks dann nochmal wirklich transportieren und rüberbringen und du einfach nur da sitzt und geplättet bist und sagst, hey, ihr seid doch alle viel zu cool für mich. Und du hast ja auch diesen, das ist ja egal, ob jetzt im Musical, wenn dann die Unterbrechung kommt oder im Film, wo der Film der erste dann einfach zu Ende ist, es ist auch so ein unfassbarer Mic Drop. Es ist wirklich so, wir lassen euch jetzt mit dem Ding nach Hause gehen oder in die Toilettenpause gehen. So, du denkst so, what? Und bei einem Richtig mit dem Bam und sofort, weißt du, du wirst in die Pause gelassen mit einem Schlag ins Gesicht, mit einem positiven Schlag ins Gesicht, so dass es dir danach richtig gut geht, aber das war trotzdem too much. Das ist schon echt krass, ja. Aber dazu kommen wir später nochmal. Ich merke schon, wir sind hier super im Zeitplan. Perfekt. Kommen wir zu Stichpunkt zwei. Musical-Filme, weil wir reden natürlich heute vor allem, auch wenn man es noch nicht gemerkt hat, aber vor allem über die Wicked-Filme. Und es ist natürlich jetzt nicht das erste Musical, das adaptiert wird für die Leinwand. Das gibt es ja schon seit jeher. Ich weiß tatsächlich bei manchen Musical-Filmen gar nicht mehr, ob es dazu überhaupt eine Bühnenversion gab. Zum Beispiel, wie gesagt, du weißt, ich bin absoluter Novizu und das darf ich hier auch sein. Das werden die meisten der Zuhörenden auch sein. Ich weiß gar nicht, West Side Story, der Film, basiert der auf einem Stage-Stück oder ist der Film quasi das OG für West Side Story? Ich weiß das gerade gar nicht. Boah, jetzt muss ich aber auch kurz überlegen. Ich glaube, das Bühnenstück gab es davor. Aber lass mich nicht lügen. Lass mich nicht lügen. Ja. Ich glaube, das Stück gab es. Ich bin mir aber echt nicht sicher. Ich weiß es nicht. Das ist tatsächlich sowas, wo ich sehr glücklich war über die Steven Spielberg-Verfilmung. West Side Story, die alte Verfilmung, hat für mich immer Schulunterricht-Vibes. Deswegen ist es auch ein Film, den ich bis heute nicht wirklich gerne gucke, weil der Musikunterricht mich damals echt ein bisschen versaut hat. Ich mag den Film tatsächlich echt sehr sehr ungern, unter anderem halt eben auch aufgrund Schule Lehrer, nie so dolle solche Dinge deswegen wüsste ich es jetzt spontan nicht ich bin nur happy, dass Steven Spielberg die ganze. Thematik nochmal neu verfilmt hat, weil ich finde seine Verfilmung richtig richtig gut, aber ja du hast recht, ich weiß es gar nicht, ich weiß es nicht da muss ich echt passen Mona Rouge wirkt ja wie so ein Musical schon im Film. Film zuerst. Das ist absurd, weil es wie eine Adaption wirkt eigentlich schon. Bess Lohmann hat da richtig mal sein Musical-Gen ausgelebt, jetzt nach Strictly, Ballroom, was er da nicht alles auch gemacht hat. Hat da auch nochmal alles reingelegt. Aber nein, es kam auch sehr spät, fand ich, die Adaption. Ich hab mich gewundert, dass das nicht schon früher gekommen ist. Aber es gab bestimmt schon Pläne, aber es hat wahrscheinlich nicht funktioniert oder so. Das ist meine Vermutung. Ich mag tatsächlich, also ich habe mit Musical-Filmen deutlich mehr Erfahrung als mit Musicals. Da sind wir, glaube ich, auf einer Wellenlänge tatsächlich viele der klassischen Sachen. Ich mag tatsächlich, also als ich West Side Story zum ersten Mal gesehen habe, die erste Verfilmung, die fand ich eigentlich ganz gut. Ich merke mittlerweile auch, dass die nicht mehr so rund ist, wie sie vielleicht früher mal war. Aber so Sachen, und ich glaube, da gibt es gar keine große Diskussion, sowas wie Singing in the Rain ist fünf Sterne plus, Sound of Music, My Fair Lady, so diese Sachen. Die haben was Klassisches, die haben aber auch tolle Songs. Auch dieses Ausstattungskino ist da so drin. Und die Geschichte drumherum funktioniert auch in all diesen Filmen. Da bin ich großer Fan von. Ich mag Musicals, die Musik als Thema haben. Also das sind ja sehr oft jetzt in den letzten Jahren Biopics gewesen, lustigerweise. Better Man habe ich jetzt noch nicht gesehen, aber Rocket Man zum Beispiel. Und Elvis fand ich auch tatsächlich, ich weiß, den mögen so viele Leute nicht, ist ja auch Bess Lerman, aber den fand ich auch ziemlich gelungen. Und La La Land natürlich vor allem, der ja einer meiner Lieblingsfilme ist. Obwohl da muss man schon sagen, da kann man auch differenzieren, also die führen sich schon sehr unterschiedlich an, die Filme auch, die ich jetzt genannt habe, ob Songs zum Beispiel dort eher wie Songs behandelt werden, im Stück oder ob sie auch wieder diese Handlung vorantreiben wie lange gehen die Songs und so weiter La La Land ist da glaube ich schon sehr speziell, finde ich in dem Bereich, weil es ja auch gar nicht so viele Stücke da gibt eigentlich, die sind ja Motive die sich sehr oft wiederholen auch, ich glaube es sind ja eigentlich nur 6-7 Songs, glaube ich, wenn überhaupt. Und da ziehen ja auch schon die Stücke bei, die da quasi auf der Bühne von John Legend zum Beispiel performt werden oder so. Das sind ja keine Musical-Nomei in dem Sinne. Aber das so, würdest du sagen... Dass es unterschiedlich funktioniert, Musiker, Film und eine Stage-Performance. Und wenn ja, wie? Das ist jetzt eher wieder so eine Markus-Lanz-Frage. Ich weiß, dass du das unterschiedlich siehst. Oh mein Gott, ich bin bei Markus-Lanz gelandet. Ich weiß nicht, ob ich das so cool finde. Nee, das finde ich auch nicht cool. Ich würde sagen, same, same, but different. Also du kannst, glaube ich, sehr viel, was du auf der Bühne machen kannst, auch in den Film adaptieren. Aber du musst es natürlich anders angehen, logischerweise. Und du hast natürlich auch andere Möglichkeiten, allein schon auch in der Inszenierung. Du bist im Theater begrenzt auf diese Bühne. Natürlich kannst du mit Kreativität, Effekten etc. Ganz, ganz viel rausholen. Aber ich glaube, du hast einfach ganz andere Möglichkeiten, wenn du das tatsächlich mit verschiedenen Sets, verschiedenen Lokalitäten umsetzen kannst. Du hast auch Kamerafahrten. Du kannst viel mehr bestimmen, habe ich das Gefühl, was du dem Zuschauer genau zeigen möchtest. Sei es jetzt irgendwelche Close-Ups von Charakteren, Sei es jetzt irgendwie bestimmte Perspektiven oder so. Du hast einfach, ich denke mal, aus kreativen Aspekten ganz andere Möglichkeiten, als du es jetzt irgendwie auf der Bühne hättest, hätte ich jetzt gesagt. Ja. Aber trotzdem kannst du, glaube ich, sehr viel und das sieht man ja auch an gelungenen Musical-Verfilmungen von Bühnenmusicals im Filmbereich natürlich auch ganz andere Dinge machen. Und das Spannende ist ja, jetzt ist es auch, geht ja auch in die andere Richtung. Also auch Greatest Showman zum Beispiel wird jetzt auch 2026 von Disney ein Bühnenmusical, was jetzt in Bristol aufgeführt wird als sozusagen Pre-Out-of-Town-Tryout. Was läuft denn gerade in London? Ist das ein Rip-Off? Irgendwas läuft da doch auch was da an. Nein, das ist so eine Art Show-Musical. Ich nenne sich das nicht sogar Come Alive. Wo man durchaus auch Akrobatik und so noch dazwischen drin hat. Soll wohl ganz nett sein, aber es ist halt nicht die offizielle Adaption des Films. Und die kommt aber nächstes Jahr mit, glaube ich, auch einem ziemlich guten Cast nach Bristol. Und bestimmt dann auch, wenn das durchgelaufen ist, mit Änderungen dann auch in London. und da bin ich sehr, sehr gespannt. Deswegen, es gehen ja beide Richtungen mittlerweile und deswegen finde ich das so spannend. Film zu Bühne, Bühne zu Film. Aber du hast halt unterschiedliche Möglichkeiten und beides funktioniert schon auch ein bisschen anders, auch wenn du natürlich auch vieles, glaube ich, gut inszenieren kannst. Je nach Thema. Also Hamilton kann ich mir zum Beispiel auch super gut vorstellen. Und wir haben schon drüber geredet, ich fresse einen Besen, wenn sie Hadestown nicht in den nächsten zehn Jahren verfilmen können. Ja, als ich das gesehen habe, dachte ich auch so, Mich wundert es, dass es noch gar nicht in Ankündigung ist oder so, aber das ist auf jeden Fall. Absolut und das läuft schon so lange jetzt auch am Broadway mittlerweile sehr erfolgreich. Es läuft in London echt schon seit ein paar Jahren. Ich finde, es ist prädestiniert auch mit dem Soundtrack, wenn du dir das mal überlegst, mit den ganzen Songs. Die Story passt so unglaublich gut, dieses leicht dystopische mit der Diktatur von Hades, Hades und so. Das kann es so gut umsetzen. Ich hatte richtig Bilder schon in meinem Kopf, als ich die Show gesehen habe. Dann war Pause, gerade mit den ganzen Epics, die dann Orpheus singt. Das wird verfilmt. Ich bin gespannt, mit welchem Regisseur oder Regisseurin. Da bin ich sehr, sehr gespannt. Ja, aber da war ich mir auch sofort sicher, dass das auf jeden Fall noch kommen wird. Ich kann mir ... Ob es sich Hugh Jackman nehmen lässt, da zumindest ab ein oder zweimal da dann aufzutreten in dem Stage-Musical? Kommt wahrscheinlich ein bisschen drauf an, vielleicht wenn dann als Gag-Cameo oder so. Ich meine, er macht ja auch Musicals, hat er ja auch gemacht mit dem Music Man und sowas, aber es kommt ja immer drauf an, wie sein Drehplan, was hat er gerade für Verpflichtungen oder sowas. Ich würde mal sagen, sag niemals nie. Wir sehen ja auch, dass ein Tom Felton jetzt bei Harry Potter am Broadway zum Beispiel nochmal Draco spielt. Wir hatten jetzt von Jamie Campbell-Bauer in Stranger Things, First Shadow eine Cameo zum Schluss. One Night Only sozusagen am Broadway. Ja, ich gesehen gestern. Deswegen, anything can happen, würde ich sagen, heutzutage. Aber ich denke mal fest, für ein paar Monate wird wahrscheinlich ein bisschen schwieriger und wahrscheinlich auch teurer, denke ich mal. Ja, das glaube ich auch. Wahrscheinlich hätten sie es dann, hätte er dann auch als Bedingung gesagt, na Bristol, mach mal vielleicht doch London oder sowas. Ja, mindestens. Gibt es... Eine Filmadaption von Musicals, bei denen du sagen würdest, dass die ebenbürtig oder vielleicht sogar besser sind? Oder gibt es das nicht? Gibt es die? Jetzt musste ich echt ein bisschen in mich gehen, weil, ja, Hairspray finde ich großartig. Hairspray gab es ja zuerst, ist ja eigentlich ein Film, der dann Jahre später als Musical an den Broadway gekommen ist. Und danach wurde diese Show verfilmt. Es gibt zwei Hairspray-Filme, oder? Einen Original Hairspray-Film, der kein Musical ist, dann gibt es die Musical-Verfilmung und dann gibt es eine Art TV-Musical-Aufführung, wo zum Beispiel Ariana Grande mitspielt. Das gibt es dann auch noch. Also eigentlich gibt es drei verschiedene Sachen. Ich habe nämlich den, also du meinst jetzt den mit Zac Efron, ne? Ja, genau, richtig. Okay, den habe ich auf meine Nicht-so-gut-Liste gepackt. Och, dich total gerne, ich finde die Songs total geil und ich finde, da hat mir der Film teilweise auch besser gefallen als das Musical selber, obwohl das Musical cool war. Das muss ich schon sagen. Das hat mir auch gut gefallen. Sehr viel Spaß gemacht, aber die Verfilmung fand ich, glaube ich, besser. Ansonsten kenne ich meistens immer Verfilmungen, die entweder also gleich sogar einen Ticken schlechter sind. Mamma Mia zum Beispiel, bin ich ganz ehrlich. Ich weiß, da würden mich, glaube ich, viele Leute da draußen den Kopf kürzer machen, weil sehr viele Mamma Mia die Filme lieben. Ich finde, die Bühnenversion ist da deutlich gelungener als jetzt der Film. Das hat mir deutlich besser gefallen. Also da ist bei mir nicht so viel rübergekommen. Das fand ich ein bisschen schade. Aber sonst, ja, wenn man so drüber nachdenkt, ich glaube, es gibt eher tendenziell mehr, dass es nicht ganz dem entspricht, wie man es zum Beispiel live kennt, als andersherum tatsächlich. Und wenn wir... Adoption ausklammern, also das gesamte Paket an Musicalfilmen nehmen, gibt es da was, wo du sagst, das ist misslungen. Also bei Cats brauchen wir, also ist natürlich da eine Adoption, da brauchen wir glaube ich nicht drüber diskutieren. Aber wir haben zum Beispiel, ich bin zum Beispiel, ich weiß, es ist so einfach darüber zu haten, aber ich hasse wirklich Highschool Musical, wirklich. Und das liegt nicht an den Songs, das ist das Lustige daran, das geht auch bei Greatest Showman so. Ich finde die Songs, Auch bei Greatest Showman super, aber den Film drumherum finde ich richtig schwach. Ich bleibe heute mal sachlich schwach und auch nicht gut geschrieben und irgendwie langweilig. Bei High School Music ist es genauso. Bei High School Music finde ich auch die Songs jetzt nicht so gut, aber gerade bei Greatest Showman finde ich die Diskrepanz bei mir so extrem, weil die Songs, also die Soundtrack-Version sozusagen kann ich mir den ganzen Tag anhören, aber den Film dazu gucken habe ich nur einmal und nie wieder gemacht. Weil es einfach so cheesy wahrscheinlich war, oder? Ja, und weil halt auch, wenn man, ich mag es halt nicht, wenn man halt wirklich nur einen Google-Einsatz braucht, um herauszufinden, dass das alles Humbug ist, was da erzählt wurde. Aber based on a true story, aber falsch erzählt sozusagen. Dann bin ich schon raus so ein bisschen. Also ich fand das alles ein bisschen zu verschönt, zu cringig, zu... Wir brauchen jetzt ja der Wicked-Podcast, wir brauchen jetzt ja nicht so weit auf die Story eingehen, aber ich fand, das, was da im Musical an Geschichte daraus gemacht wurde, aus der wahren Geschichte, ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich glaube, man muss sich halt immer vor Augen halten, das Ding ist halt ein Disney-Channel-Original-Movie. So, da fängt es schon mal an. Es gibt nicht viele Disney-Channel-Original-Movies, die wirklich gut sind. Die sind alle sehr seicht, die haben alle meistens ein ziemlich mäßig bis ultraschlechtes Drehbuch. Die haben ganz, ganz viel Overacting drin. Es gibt nicht viele, die da wirklich gut sind. Und ich glaube, das ist halt auch für eine bestimmte Zielgruppe gemacht. Also gerade die zwölfjährigen Mädels, die halt wirklich auf sowas stehen. Hauptzielgruppe eher, glaube ich, muss ich sagen. Achso, du bist jetzt bei High School Musical, ne? Ja, genau, richtig. Achso, ich dachte gerade, okay, jetzt gibt es noch eine Underground-Version von Greatest Showman. Nein, sorry. Nein, ich war so im Kopf mit High School Musical tatsächlich. Nee, das ist halt diese Cheesiness, das so ein bisschen rüberkommt. Weil das Ding halt, Disney Channel Original Movies haben auch nicht viel Budget, das sieht man den Filmen auch meistens an. Ich glaube Descendants und so, die haben ein bisschen mehr gekriegt und auch jetzt die letzten Highschool Musical Filme, gerade der dritte, der hat ja auch einen Kinorelease bekommen, der hat dann auch ein bisschen was anderes bekommen, aber es ist halt, ja, was war es seichtest für die Zielgruppe, die ich auch schon damals nicht wirklich war, da war ich ein paar Jährchen zu alt, auch wenn ich die Filme gesehen habe, aber das ist halt. Merkt man, das ist nicht für mich gemacht, das ist nicht für dich gemacht, sondern für zwölfjährige Mädels, die zu Disney Channel gucken und dann voll drin sind und die Darsteller geil finden und vor allem halt eben die Songs. Und das ist so das typische Rezept, was man bei sehr vielen Musical-Verfilmungen oder Filmen im Bereich der Disney Channel-Movies einfach sieht. Deswegen, ich sehe darüber hinweg, weil das Ding wollte, Kenny Ortega macht Regie. Das ist ein Musikvideo-Regisseur, wenn man so will. Michael Jackson früher, ne? Genau. Wenn ich so choreograf, nee. Richtig. Der macht jetzt auch irgendwie, ich glaube, seine eigene Phantom der Oper Version, was ich auch ein bisschen gut finde. Let's see. Aber das ist halt schon, das Konzept dahinter ist halt genau diese Cheesiness, was es letztendlich auch ist. Und ich merke halt, ich habe damals schon gemerkt, ich bin einfach nicht die Zielgruppe. Wer weiß, wie ich das gefeiert hätte, wenn ich damals vielleicht zehn gewesen wäre oder elf. Ich glaube, mich hätte das nochmal auf eine andere Art und Weise gepackt. Und dann wäre mir das auch alles egal gewesen. Mir als zehnjähriges Mädchen ist mir scheißegal, ob das jetzt irgendwie Sinn macht oder eine nette Story hat, die Songs sind cool, die Darsteller, kann ich mich mit denen einigermaßen identifizieren, check, passt gut. Und dann höre ich das in meinem Kinderzimmer die ganze Zeit und tanze dazu. Das ist das Konzept dahinter. Deswegen, fair enough, wenn Highschool Musical einfach auch ein kleiner Moks ist, aber es ist halt Guilty Pleasure, glaube ich, auch für viele. Hast du Sing Street gesehen? Ja, den habe ich gesehen, schon eine ganze Weile her. Fand ich ganz gut. Ich habe gedacht, der gefällt mir noch ein bisschen besser, weil ich schon davor ein bisschen gehypt wurde von manchen. Aber ich fand den tatsächlich sehr, sehr gut. Ich mochte auch den Styles. Das ist auch ein bisschen dieses britische Flair und so. Ich mochte dich. Ja, auf jeden Fall. War sehr, sehr cool. Aber du hattest ja auch gefragt, von wegen, dass es Verfilmungen gab oder so, die nicht so gut gelungen sind. Jetzt habe ich tatsächlich nebenher ganz, ganz feinen Letterboxd als Gedankenstütz mal aufgemacht und da sind echt einiges dabei. Was ich furchtbar fand, war Mean Girls. Das war eine ganz schlimme Verfilmung. Es gibt ja Mean Girls, den Film mit Lindsay Lohan. Davon gab es ein oder gibt es noch ein Musical, das gibt jetzt kommt jetzt auch in die UK wieder auf Tour ich habe es damals in London gesehen, damals war dieses Jahr noch, mein Gott. Dieses Musical wurde wiederum verfilmt. Ich habe mich so aufgeregt. Es hat keinen Spaß gemacht, diesen Film zu sehen. Es war einfach so viel anders. Es hat nicht gezündet. Es plätschert es so dahin. Es war furchtbar. Und dann haben wir da noch Cats, was ja auch ein riesengroßes Desaster ist. Es gibt einige Musical-Verfilmungen, wo ich echt sage, nee, lass mal. Und wenn das jemand sieht und sagt, ich hasse Musicals, ich sag's mal so, ich kann's nachvollziehen. Ich kann's verstehen, wenn jemand diese Filme guckt und sagt, Musicals sind der letzte Mist, weil wenn man sich Cats anguckt, dann kann ich dem nur beipflichten. Dann ist es der größte Mist. Ach so. Moment. Damit ich hinterher komme. Ach so. Oh, den fand ich ja ganz gut, muss ich gestehen. Ich war gerade so überrascht, du gesagt hast, ja, und Inga, das gibt es ja auch als Musical, ach so, das war das, was ich jetzt herkömmlich als Remake bezeichnen würde, das ist das, was du als Adaption von Musical meintest. Ganz genau. Und den fand ich eigentlich ganz nett, muss ich gestehen. Das hat mich echt ausgedacht. Also ich glaube, ich saß selten so frustriert. Letztes Jahr war das, ich habe den Film gesehen und ich war echt mehrfach einfach kurz davor abzubrechen und das passiert mir echt selten, aber es war einfach in der Inszenierung nicht dolle und das ist schockierend, weil auch Tina Fey involviert war und Tina Fey hat auch das Musical mitgemacht, war fester Teil des Produktionsteams und das ist, es hat für mich einfach nicht funktioniert und ich sag noch nicht mal wegen den Darstellern, ich finde zum Beispiel Rene Rap ist eine super Besetzung, sie hat dann damals am Broadway auch schon Georgina, äh Georgina, sag ich, Regina George gespielt, und ich, es war auch mal eine potenzielle Glinda, ne, für die Filmadaption. Kann ich mir gar nicht vorstellen, sie ist irgendwie voll der andere Typ, aber oder war sie eine Elferbar, warte mal, jetzt muss ich ganz selber überlegen. Wenn, dann erfahrbar, glaube ich. Wobei ... Ja, aber das ist irgendwie, es hat für mich nicht funktioniert. Es ist echt schade, also gerade auch die ganzen Regina-Szenen und ich liebe den Originalfilm mit Lansi Noron. Ich schaue den regelmäßig mindestens einmal im Jahr. Das ist sozusagen mein non-seasonal Kevin-Allein-Zuhaus. Das gucke ich mindestens einmal im Jahr. Und dafür hat es für mich einfach nicht funktioniert. Ich war dann in London dieses Jahr und habe es dann live gesehen, im CFOI, und ich dachte mir nur so, okay, ich dachte, es gefällt mir besser, es war ganz gut, aber es war jetzt auch nicht die Riesenoffenbarung, aber im Vergleich zum Film deutlich stärker. Und das war so, naja, schade, so ist es halt. Von den klassischen Musicalfilmen fand ich Grease, als ich den noch mal gerewatcht habe vor ein paar Jahren. Echt mau? Ja, der ist nicht dolle. Der hat auch so ein ganz furchtbares Gesellschaftsbild, was der so abbildet. Das ist wirklich grässlich. Und von den aktuelleren fand ich Wonga tatsächlich eine ziemliche Enttäuschung. Ja, danke schön, dass du es sagst. Ich fand auch, der Hype war sehr, sehr groß. Und ich habe den damals nicht im Kino gesehen, sondern auf Blu-ray. Und es war wirklich so ein Vorweihnachtsabend. Und ich dachte, ich mache es mir gemütlich. Ich hatte mir den gehold beim Bömmüller. Der war irgendwie auch ein bisschen reduziert. Das ist ja geil, jetzt holst du mal einen Wonga nach. Und ich mag eigentlich zum Beispiel den Burton Charlie und die Schokoladenfabrik. Ich fand den aus den 70ern mit Gene Wilde, war das? Wer war das? Ja. War tatsächlich auch, fand ich auch ganz gut. Deswegen, ich mag das Thema eigentlich total gerne. Aber irgendwie plätschert das so dahin. Die Songs sind nicht wirklich eingängig. Man kann sich an die nicht wirklich erinnern. Dann weiß ich nicht, ob... Timothée Chalamet, wirklich eine gute Besetzung für Wonka. Ich finde, er hat es ganz süß gemacht, aber danke, dass du das sagst, weil ich habe das Gefühl, alle lieben Wonka und ich bin so ein bisschen dieser kleine Grinch, der damit nicht viel anfangen kann. Ich fand, der wirkte so ein bisschen lustlos auf mich, der Film irgendwie. Ja, ne? Uninspiriert. Ja, genau. Einfach so generic, basic. Voll, total generisch. Also da hätte man mehr draus machen können, finde ich auch, war ich enttäuscht. Auf meiner Watchliste hast du ja vorhin schon angesprochen, auch vom Regisseur, über den wir nachher noch sprechen werden. Oh, ja. Andy Heitz auf jeden Fall. Liegt schon ewig im Regal, genauso wie Chicago. Liegt auch schon ewig im Regal. Der soll ja auch sehr gut sein. Ja, und auch ein Beispiel, wo ich sage, da ist der Film deutlich besser als die Bühnenversion. Ah, okay. Ja, gefällt mir besser. Dann Spielbergs West Side Story, habe ich immer noch nicht geguckt. Ein toller Film. Und du hast von Rand, hast du vorhin schon erwähnt, glaube ich. Oh, ja. Und die Verfilmung würde ich gerne mal gucken, aber die ist aktuell super schwierig zu bekommen, also die ist ultra teuer, weil sie halt nur noch, also out of print so, streamt auch glaube ich nirgendswo, aber den will ich auf jeden Fall auch mal sehen, der wird mich glaube ich auch, Ich glaube, der könnte mir gefallen. Der ist gut. Nur ein bisschen zu aufgeblasen. Das ist ein bisschen schade, weil dieser leicht authentische Charme, weißt du, so wie du es bei Hadestown hast. Du merkst, das ist auch ein bisschen rougher an manchen Stellen. Es ist echt. Und gerade diese Echtheit habe ich so ein bisschen in der Verfilmung vermisst, weil die Verfilmung sehr hochglanz ist. Und eigentlich ist Rent deutlich rauer und echter. Und das fand ich ein bisschen schade. Ich glaube, Chris Columbus hat sogar Regie geführt. Nicht wirklich, glaube ich, der beste Regisseur. Ich meine, dass es Regie gemacht hat, aber die Regie hätte besser sein können, sagen wir es mal so. Ja. Kommen wir zur Welt von Oz, zum Zauberer von Oz und von Wicked und vielleicht, um da in den Gewissen vielleicht eine Chronologie reinzubringen, was da geschah, was da überhaupt. Historisch passierte, was da schon an Adaptionen auf Bühnen oder auf Leinwänden produziert wurde. Mir war das nicht so bewusst, bevor ich jetzt noch mal so ein bisschen in die Tiefe gegangen bin, in der Vorbereitung, dass es da schon so viel gab. Mir war klar, Zauberer von Oz. Ich wusste, es gibt diese weirde, dieses African-American Retelling dort. Aber da wusste ich nicht, dass es auch Musical-Versionen dazu gab. Ich kannte nur den Film, den habe ich mal irgendwann vor Ewigkeiten gesehen mit Diana Ross und Michael Jackson. Irgendwann in der Kindheit habe ich den mal gesehen. Und ich wusste halt, dass es Wicked als Musical gibt. Ähm, hab mich nicht weiter damit beschäftigt, natürlich jetzt im Laufe des letzten Jahres, in dem ich riesiger Wicked-Fan geworden bin, hab ich mich ausführlich damit beschäftigt, weiß jetzt auch, da gibt's ein Buch zu und so weiter und so fort. Lass uns das gerne nochmal zusammen aufbröseln, jetzt, äh, ohne... Wie sagt man, ohne Garantie auf Vollständigkeit, weil wir jetzt glaube ich auch nicht alles, also ich glaube jetzt nicht, dass du das Original-Musical von 1902 vom Wözer von Oz gesehen hast. Zumindest siehst du nicht so aus, als hättest du es gesehen. Danke, das nehme ich mal als Kompliment. Nee, tatsächlich nicht, aber ich bin eingestiegen mit Oz. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das erst mal mit welchem Oz-Medium oder mit welchem Film oder welcher Serie ich in Verbindung gekommen bin. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich als Kind sehr früh den Originalfilm mit Judy Garland gesehen habe. Es gab damals eine Zeichentrickserie zu Oz tatsächlich, die im Kinderprogramm lief. Die habe ich tatsächlich gesehen gehabt. Und natürlich Return to Us von Disney, die Verfilmung, die so unglaublich creepy ist. Du sagst natürlich. Also das war für mich das größte Schockerlebnis in der Vorbereitung. Ja, das ist krass. Als du meintest, da gibt es noch was Weirdes. Und dann habe ich so, ich habe ihn jetzt nicht geguckt, aber ich habe nachgelesen und es klang schon, also da kommen wir gleich nochmal drauf zu sprechen, kannst du gleich nochmal erzählen, das klang schon sehr wild. Aber hast du mal das Buch von L. Frank Baum gelesen zum Wizard of Oz? Übrigens L. Frank Baum. L. F. B. Elphaba. Just saying. Ja. Auch wieder ein kleines cooles Easter Egg und diese Connection zu Wicket und dem Originalautor. Nee, tatsächlich nicht, obwohl ich damals in meiner Jugend unglaublich viel und gerne gelesen habe. Aber Zauberer von Oz ist mir da noch nie irgendwie großartig in die Hände gefallen. Ich glaube, es war auch nicht so einfach, den teilweise zu kriegen in Deutschland. Ich glaube, in Ostdeutschland war es deutlich einfacher. Da war Zabra von Ostern eine größere Institution als in Westdeutschland, auch durch die Übersetzungen und so. Aber nein, habe ich leider nie gelesen. Auch wenn es so viele Bücher gibt. Darauf gab es dann wohl zügig ein Musical 1902 von Fred R. Hamlin. Ich glaube, das können wir jetzt auch auslassen. Aber das wusste ich tatsächlich nicht. Ich dachte tatsächlich, die erste Adoption überhaupt von der Buchvorlage wäre der Film gewesen von Victor Fleming. Aber es gab auch dieses Musical. Ich bin da auch nicht noch mal in die Tiefe gegangen. Habe mich jetzt nicht dazu gelesen, wie authentisch oder wie original oder werksgetreu das Ganze war. Ich weiß nicht, ob du dazu mal was gehört oder gesehen hast. Ich vermute nicht. Ich kenne nur diese ganzen verrückten Storys rund um die Filmproduktion damals mit Judy Garland, was ja echt krass ist. Also ihr da draußen, wenn ihr mal die Möglichkeit habt, einen netten Nachmittag mit ein bisschen Filmhistorie zu verbringen. Ich kann euch empfehlen, da gibt es wirklich ganz tolle Reportagen und Dokus auf YouTube, wo ihr diesen ganzen Entstehungs-Behind-the-Scenes-Prozess von Wizard of Oz mit Judy Garland habt. Und euch wird die Kinnlade runterfallen, was da alles passiert ist. Das ist aus heutiger Zeit absolut fahrlässig, unvorstellbar, schockierend über eine Judy Garland, die permanent auf Pillen gesetzt wird, damit sie es durchhält, die Arbeitstage, bis hin zu Verletzungen, die teilweise das ganze Leben lang halten. Also gerade auch der Tin Man, da war doch auch das Problem, glaube ich, mit diesem Silberprint, der wohl anscheinend auch gesundheitsschädigend war. Gab es nicht auch irgendwas noch? War da nicht nur irgendwas mit Asbest oder sowas? Ja, ja, ja, genau, richtig. Da haben sie doch auch irgendwie was fallen lassen. Schnee oder so? Ja, genau. Asche oder Schnee war irgendwie Asbest. Ganz genau. Und das war auch komplett krebserregend. Also es ist Wahnsinn. Aber es gab wohl angeblich, das wird immer wieder betont, aber bei keinem Darsteller oder keiner Darstellerin gab es dann irgendwelche Langzeitfolgen dadurch. Das wird immer wieder betont. Also alles gut in Hollywood. Natürlich. Aber nehmt euch mal die Zeit, wenn ihr mal das habt, große Empfehlung. Es ist wirklich schockierend, aber auch gleichzeitig interessant zugleich, wie dieser Produktionsprozess war. Und ich bin mir ziemlich sicher, ja, Wizard of Oz war damals aufwendig, aber ich bin mir sicher, dass es genügend andere Filmproduktionen damals gab, bei denen genau diese Problematik auch stattgefunden hat. Also ich glaube, Wizard of Oz war kein Einzelfall. Es wird nur so hervorgehoben, weil Wizard of Oz damals einfach so ein großes, so ein Package einfach war, was sehr viel Beeinfluss hat, bis heute noch ein absoluter Klassiker ist. Deswegen hebt man das so hervor und weiß darüber auch viel. Aber ich glaube, ich möchte nicht wissen, zum Beispiel bei anderen Sets, was da alles passiert ist in der Zeit damals. Ich kann auch nur empfehlen, ich habe hier den Wicked For Good, den essentiellen Fanguide, 100%, inoffiziell, da steht das auch alles nochmal drin der ist aktuell noch im Kiosk mit Auslandspresse auch verfügbar, ist ein super schlechtes Heft, aber es ist alles nochmal ganz gut zusammengefasst da drum. Lass mich raten, 15, 16 Euro oder so, ne? Die ganze Tonne Ja, das reicht nicht. Der berühmte Importaufschlag, der kommt da nochmal besonders das seilt sich obendrauf. Und vor allem, das ist so ein Heft, das kennst du vielleicht, ähm, Das gibt es bestimmt im Disney-Bereich auch, wenn das so inoffizielle Sachen sind, wo dann auch die Bilder in so einer ganz verpixelten Auflösung drin sind, die Fotos, die sie drin benutzen. Und hier sind so, ich glaube ich, so Fan-Fotos aus dem Musical drin, die so aus dem Publikum gemacht wurden. In ganz schlechter Auflösung und sowas. Und ich will auch gar nicht wissen, es ist auch ein Interview mit Ariana Grande drin. Ich möchte mal gerne wissen, wo sie das rauskopiert haben oder selbst sich ausgedacht haben. Weil ich glaube kaum, dass sie dem inoffiziellen Wicked-Magazin ein Interview geben. Ich glaube es auch nicht. bestimmt ausgedacht. Hört man ja immer wieder, ne? Aber hab ich als Quelle jetzt für diesen Podcast benutzt. Also get over it. Aber muss ja davor aussehen, wir sind uns einig, ist ein Meisterwerk, ne? Großartig. Wenn man sich überlegt, wie alt dieser Film ist und für die damalige Zeit, was die da alles gemacht haben, haben jetzt mal die ganzen schlimmen Sachen beiseite geschoben. Jetzt waren wir wirklich total blind und einfach nur Tunnelblick auf die Produktion an sich, aber das ist schon wirklich wundervoll. Allein schon auch eben diese Kombination aus Schwarz-Weiß, dann wird es eben Technicolor, dann hast du einfach auch eine komplett andere sozusagen Film- Movie-Size dann an der Stelle, hast dann Widescreen, hast diese ganzen krassen Sets, wunderschöne Songs tatsächlich, gut gemacht, tolle Schauspieler. Also man weiß, warum dieser Film so ein Klassiker ist bis heute und das nicht nur wegen der Story, sondern einfach, weil der Film auch sehr, sehr gut gemacht, trotz der Probleme. Und man sieht da ja auch, zumindest die visuelle Herkunft von Wicked natürlich auch, dass sie da natürlich versucht haben, diesen, ich nenne es mal, Technicolor-Traum zu reproduzieren, so ein bisschen. Und auch da die gebauten Kulissen natürlich, so war das ja natürlich auch irgendwie gefühlt notwendig, dass man das bei Wicked auch macht, weil, Wir kommen gleich darauf, um einen anderen Film zu sprechen, der das nicht geschafft hat. Und ja, wie du schon sagst, die Songs sind toll. Es ist ein Film, der funktioniert für jung und alt, ist immer noch vollkommen zeitgemäß und hat eigentlich nichts an Magie verloren, obwohl der Film jetzt über 80 Jahre alt ist. 85, glaube ich, jetzt schon fast. Und es ist ein Meisterwerk für die Ewigkeit, glaube ich. Total. Wer den noch nicht gesehen hat, das auf jeden Fall wirklich mal nachholen, unabhängig von Wicked. Dann gab es 1974 das eben schon erwähnte afroamerikanische Musical Wizard of Oz, auf dem dann basierend The Wiz als Film gedreht wurde, 1978. Dieses Riesending, glaube ich, super teuer für die damalige Zeit, war ein riesiger Flop. Michael Jackson, Diana Ross, da waren noch, glaube ich, zwei, drei bekannte Leute mit bei. Und das ging ganz schön in die Hose. Den habe ich, wie gesagt, als Kind mal gesehen, hab keine Erinnerung mehr dran, hast du den irgendwann... In neuere Zeit noch mal gesehen? Ich seh ihn auf meinem Pile of Shame Blu-ray-Stapel tatsächlich. Ja, ich hab den Film damals auch als Kind gesehen. Wahrscheinlich war ich da so acht oder zehn, weil er mal nachmittags im Fernsehen lief, das weiß ich noch. Ich glaub, ein, zwei Mal hab ich den gesehen gehabt. War recht unterhaltsam, war aber nicht ganz so mein Ding, hab ich gemerkt. Und ich habe, weil ich den so lange nicht mehr gesehen habe, mir jetzt beim letzten London-Trip auf Blu-ray noch mal geholt, weil ich den auffrischen wollte. Und ja, vielleicht werde ich das nach dieser Podcast-Folge machen, aber ich habe ihn echt sehr, sehr dunkel nur in Erinnerung. Ich weiß nur, dass ich ihn so ganz gut fand, aber das war für mich, glaube ich, jetzt nichts, was jetzt bei mir größer, glaube ich, hängen geblieben ist. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das vielleicht auch ein potenzieller Kandidat für ein Remake wäre. Also ich finde, das könnte, ich finde jetzt ist so langsam die Zeit reif, das mal ein bisschen refreshed nochmal zu verfilmen mit anderen aktuellen Leuten tatsächlich auch nochmal so ein bisschen dieses Konzept nochmal zu duplizieren in die heutige Zeit, das zu übertragen. Da könntest du zum Beispiel schon irgendwie nochmal eine SZA oder so dazu nehmen. Ich glaube, da gibt es so viele coole R'n'B-Sängerinnen, die Diana Rosses Erbe, glaube ich, richtig gut antreten könnten. Generell einfach auch. Nimmst du The Weeknd als Scarecrow oder irgendwie sowas. Keine Ahnung. Da hast du so viele Möglichkeiten heutzutage, wenn du da das irgendwie cool machst mit dem coolen Regisseur. Das kann ich mir eigentlich ganz gut vorstellen. Das ist crazy, dass Richard Pryor hat den Wizard gespielt in dem Film. Völlig verdrängt. Und gedreht von Sidney Lumet. Also der Mann hinter die zwölf Gesporenen. Crazy, oder? Und Doc D. Afternoon Serpik und sowas. Krass. Verrückt. Ja, dann 1985 gab es diesen ominösen Film, von dem du mir erzählt hast, Return to Oz, der, also, korrigiere mich, ich habe gelesen, dass Dorothy wieder zurück nach Kansas kommt, Dorothy hier gespielt von Farusa Bark, die man vielleicht aus dem Hexenclub kennt, später dann, hier war sie natürlich noch ein Kind, und sie kommt in ein Sanatorium, wird dort Elektroschock therapiert und wacht dann wieder in Oz auf, wo alles runtergekommen in Ruin ist und alle Einwohner zu Steinwohnen sind. Wurden. Ja. Korrekt? Korrekt. Korrekt. Und du denkst dir, hey, vor allem Return to Us. Und dann siehst du dieses Cover oder das Filmposter und zumindest die Cover aktuell. Da siehst du halt die coolen, süßen Sidekicks und ein kleines Mädchen a la Dorothy und denkst dann so, hey, cool, die Fortsetzung schaue ich mir doch an. Und dann hat das plötzlich komplett andere Vibes und dann ist das plötzlich total traumatisierend. Ich glaube, für sehr, sehr viele Millennials in meinem Alter Oder ich glaube, viele haben den Film tatsächlich in der Kindheit schon gesehen. Und das sind halt echt Szenen dabei. Das ist schon schwierig, glaube ich, als Kind manche zu verarbeiten. Wie zum Beispiel auch die Oberhexe, die dann verschiedene Köpfe einfach hat und sich dann den Kopf, den sie gerade braucht, rausholt und sich dann eben auf ihren Torso schraubt. Ja, es war halt eine wilde Zeit damals. Wenn ich allein schon an Hexen, Hexen und so denke, da hat man sich halt schon gedacht, hey, wir trauen den Kindern schon ein bisschen was Traumatischeres zu. Die Scarecrow, das sieht crazy aus. Das sieht echt aus wie ein Horrorfilm. Hat schon ein paar Vibes. Also es ist schon nicht ganz ohne. Es ist echt kein Kinderfilm. Wirklich. Es ist kein Kinderfilm. Nee. Kann man den aktuell irgendwo gucken? Disney Plus tatsächlich. Ich habe ihn auf Disney Plus geguckt vor ich glaube zwei, drei Jahren oder sowas. Habe ich den mal wieder aufgefrischt und das war so, okay, er ist genauso weird, wie ich ihn noch in Erinnerung hatte. Aber da wird nicht gesungen, ne? Nee, mh, mh. Den würde ich mir auf jeden Fall mal über die Feiertage angucken. So, kommen wir dann zu dem, was wegweisend war für... Die Wicked-Filme, über die wir heute sprechen, nämlich die Bücher von Gregory Maguire. Vielleicht, falls du dazu kurz was erzählen magst, was du da an Hintergrundwissen hast und eigene Leserfahrungen, falls es die gibt. Ich gestehe, ich habe das Buch nie zu Ende gelesen. Ich habe es damals mir gekauft in New York, dort Barnes & Nobles Buchkette, damals noch relativ groß, mittlerweile so ein bisschen am Strauchen gewesen. Und ich habe angefangen und ich glaube, ich habe das erste Drittel bis zur Hälfte oder so gelesen und das Problem ist, ich hatte dann, glaube ich, irgendwelche anderen Interessen, irgendwas Spannenderes gab es dann gerade. Ich glaube, mich hat stellenweise auch ein bisschen der Schreibstil geplagt, wenn ich ehrlich bin und dementsprechend habe ich es leider auf Englisch damals nicht beendet. Habe ich mir aber allein schon durch die Wicked-Verfilmung gedacht, sollte ich mal tun, weil allein schon auch das Buch ziemlich anders ist als das Musical, es ist deutlich erwachsener, also Gregory Maguire hat hier kein Buch geschrieben für Kinder oder Familien, sondern das ist wirklich eigentlich ziemlich erwachsener Stoff und es gibt auch einige, Unterschiede zum Musical, zum Beispiel andere Charaktere, die im Musical nicht vorkommen, dann Nessa Rose sitzt nicht im Rollstuhl, sondern sie hat keine Arme, dann Und sterben einige Charaktere, ich möchte jetzt nichts sagen, ich möchte nichts spoilern für die Leute, die es noch lesen möchten, die aber dann im Musical zum Beispiel leben. Dann gibt es auch Spicy-Szenen zwischen Elphaba und Biro. Ja, sag ja, Sexy Time. Ja, Sexy Time, die dann im Musical natürlich deutlich abgeschwächt wurden und, und, und. Also es ist schon eine andere Experience. Wobei ich da zusagen muss, bevor wir es vergessen später, ich war tatsächlich überrascht, gerade auch im Vergleich jetzt dann zu Wicked For Good, wie... Also dafür, dass da relativ viele Kinder im Musical saßen, fand ich es doch relativ offenherzig. Also natürlich siehst du nichts und sowas, aber du weißt halt, dass da gerade eine Sexszene passiert. Was ja im Film quasi, also da weiß man es auch, wenn man es weiß, weil halt Fierro halt eine nackte Brust hat danach und damit aufwacht sozusagen. Aber im Musical legen sie sich schon auf der Bühne ja auch. Also es wird schon explizit, ist ein falsches Wort, weil es das ja überhaupt nicht ist. Aber du weißt auf jeden Fall, da findet gerade was statt, was du im Film, was im Film quasi komplett nicht gezeigt wird. Also vielleicht habe ich auch eine sexy Version von Wicked gesehen. Ich glaube, ich wollte gerade fragen. Die Wicked Witches auf, weiß ich nicht. Was hattest du für eine Besetzung und was haben die gemacht, was nicht im Buch oder in der Regie drin steht? Ach, deswegen war das auch in so einem Keller. Nee, aber da legen die sich doch so aufeinander, da sind doch die Schatten zu sehen, die sich aufeinander legen im Musical. Nee, nicht wirklich. Das ist gut, nein, eigentlich sind die schon die ganze Zeit so, dass sie sich gegenüber sind. Beide sind in der, ja, sitzen auf den Beinen, auf beiden Beiden. Gibt natürlich in puncto Körpersprache natürlich einige Andeutungen, dass es natürlich Intimität geht, zum Beispiel Fieros Blick wandert über ihren Hals, über ihren Arm, beide berühren sich an den Wangen, da gibt es natürlich bestimmte Berührungen, beide sind ja natürlich komplett angezogen und beide halten sich dann eben auch und dann gibt es zum Schluss den Kuss sozusagen und dann fadet so ein bisschen dieses Licht aus, dieses for the first time I feel wicked und dann küssen sie sich und dann gibt es diesen Applaus und dann gibt es tatsächlich dieses dunkle und dann kommt auch schon dieser Ruf, dieses. Wo sie weiß, oh Gott, irgendwas ist mit Nessa Rose tatsächlich, aber das war's und deswegen frage ich mich gerade was hat deine Besetzung auf der Bühne gemacht, eigentlich ist das, dann war das die extra spicy Version die man vielleicht sonst nicht sieht. Vielleicht, weiß ich nicht. Sehr spannend auf jeden Fall. Wir machen jetzt mal eine kurze Toilettenpause und ich gehe das mal ganz kurz bei meiner Frau verifizieren, ob ich das geträumt habe oder auf was sie da in Erinnerung hat. Weil ich bin mir sicher, mir ist im Film sofort aufgefallen, okay, das ist jetzt eine Luschi-Version von dem, was ich da... Okay, dann ist es sehr krass, weil im Film tatsächlich ist es noch mal deutlich heißer als auf der Bühne. Auf der Bühne ist es ein bisschen sexy, aber nicht, dass da irgendwie das ist eher so ein bisschen rumgemache das war's, Ich prüfe das mal kurz. Ja, ich habe die Pause genutzt und es scheint so, ich habe zwei Theorien. Entweder habe ich mir das einfach nur ausgemalt, dass es dort zu. Das geht jetzt so, als ob die dann Geschlechtsverkehr auf der Musical-Bühne machen, so schlimm ist es jetzt nicht, aber ich war mir sicher, dass es dort eine Szene gibt, in der Elfie und Fierro in der Vertikalen liegen und dann wird es dunkel. Und dann ist der nächste Tag so eine Art. Aber das scheint nicht so gewesen zu sein. Aber wir haben jetzt eben kurz vor Ende der Pause festgestellt, dass es vielleicht Hades Town gewesen sein könnte, der etwas mehr angedeutet wird als in Wicked. Trotzdem wundere ich mich, warum meine Enttäuschung, also Enttäuschung dann so groß war beim Film, dass das da... Da küssen die sich ja auch. Aber ich dachte, das wäre mehr Musical gewesen. Und da wachen die ja auch zusammen nebeneinander auf und du siehst auch die Situation, das ist so der klassische Morgen danach und Nacht danach. Je nachdem, wie man es nimmt. Aber halt mit so einem richtigen Hardcut. Also Kuss und zack, wir wachen auf morgens. Genau. Gute Möglichkeit, das Musical nochmal zu gucken beim nächsten London-Besuch, auf jeden Fall. Dann bin ich gespannt, was du das sagst. auch wirklich von der Besetzung ab, wie weit die da gehen, das weiß ich nicht. Natürlich kommt es auch auf die Chemie der Darsteller an. Vielleicht sagt es auch an diesem Fierro, der da war, dieser Fuckboy. Vielleicht gehört der da gar nicht zu, zum Cast eigentlich. Im Nachgang musst du mir zeigen, was du da für einen Fierro hattest. Das Begriff Fuckboy finde ich schon echt schwierig. Der ist hier auf einem Bild hier sogar. Ich bin der Meinung, er ist hier in dem, wie nennt ihr Musical-Fans das? Achso, Souvenirprogramm steht hier drauf. Ist der auf einem Bild drin, aber er ist auf jeden Fall bei der. Wo war denn das? Ebenso stand doch hier die dritte Besetzung. Hinten sind dann, genau, hinten sind dann die Bilder von den jeweiligen. Also wir hatten als Kinder war die Lydia Gerrard da, die fand ich richtig gut. Großartig, die war großartig. Ach, Stand-by war das Wort, was ich vorhin gesucht habe. Genau, Stand-by. Ja, dann, genau, der eigentliche, Carl Mann ist der eigentliche Fierro. Genau, den hatte ich, ja. Und bei uns war, hier, der ist sogar ganz unten, Jacob Young heißt der, guck mal. Jacob Young. Okay. Und der hat auch so, den haben sie, glaube ich, nur aufgrund seines Hinterns besetzt. Gesanglich war das echt, tut mir leid, Jacob, war das echt so das Schwächste vom ganzen Cast. Ich habe das Gefühl gehabt, den haben sie nur für seinen herausstehenden Hintern besetzt. Ich weiß es nicht. Der besonders gut in der Hose aussah. Typgerecht auf jeden Fall gecastet. Das muss man denen dann lassen. Oh ja. Ist Fierro nicht auch ein bisschen ein Fuckboy? Also wenn man ihn am Anfang trifft, ist er schon. Ich hab, also, das Problem ist, glaube ich, wirklich, wen du da siehst. Ich sehe jetzt, für mich ist tatsächlich Jonathan Bailey ist das schon, optisch ist er mein Fierro. Und auch so von der Art, wie Jonathan Bailey halt ist, das macht die Figur von Fierro gleich nochmal sympathischer irgendwie. Und dann, wenn du dann so jemanden siehst, der dann doch eher so diesem typischen. Prinzen entspricht, so wie Fierro am Anfang ja auch vorgestellt wird im Film, aber es ist er ja so in dem Sinne gar nicht, dann weiß ich nicht. Also nee, das hat mir irgendwie nicht gepasst. Der andere, dieser Carl Mann, der da die Hauptbesetzung ist, der sah mir auch irgendwie sympathischer aus. Der hat auch wirklich einen sehr, sehr guten Job als Fierro gemacht. Ich hab's ja letztes Jahr, sag mal, es ist dieses Jahr gewesen, dieses Jahr, hab's ja auch nochmal gesehen gehabt mit der Besetzung, mit der aktuellen London-Besetzung und ich war auch völlig, völlig blown away. Das ist richtig, richtig gute Leute, die du gerade dort auf der Bühne hast. Und ich fand Carl Mann sehr, sehr gut besetzt als Fierro. Der hat auch wirklich Tiefe reingebracht. Und das ist tatsächlich für Leute, die jetzt Wicked als Film kennen, aber nicht zum Beispiel die Bühnenversion. Ich sag's mal so, es gibt sehr viele Fierros da draußen, die auch weiterhin im zweiten Akt sehr oberflächlich bleiben und nicht die Rolle ausnutzen, die zwar jetzt auch nicht, ich sag's mal so, Also, Fierro ist jetzt nicht so die krass tiefgründige Rolle, die du spielen könntest. Aber ich finde, Carl Mann hat alles rausgeholt, was du da aus dieser Rolle rausholen kannst. Und du kannst da auch tatsächlich was rausholen, wenn du dir die Figur gut anguckst. Das machen aber leider einige Fierro-Darsteller nicht. Und spielen halt wirklich dieses self-absorbed Rich Prince. Rich Prince. Rich Prince. Und Spunsch. Dieser Rich Prince, dieses Image, das ist, viele schaffen nicht diesen Turnaround im zweiten Akt, den glaubwürdig darzustellen, was sehr schade ist, aber ich fand, Carl Mann hat das unglaublich gut gemacht und ich finde Jonathan Bailey kriegt das auch sehr, sehr gut hin, tatsächlich. Karl Mann ist noch ein bisschen ernster als jetzt Jonathan Bailey, finde ich. Jonathan Bailey ist irgendwie selbst im zweiten Akt der total Strahlemann. Er ist einfach so ein grundsympathischer Mensch mit so Teddybäraugen, weißt du? Ja, ja, ja. Das ist auch die Optik. Man erliegt ihm schnell, muss man schon sagen. Ja, das muss man schon sagen. Zurück nochmal zu Gregory Maguire. Der hat ja mehrere Wicked-Bücher geschrieben, die er zu dieser Wicked-Years-Reihe sozusagen zusammengestellt hat. Eines davon ist Wicked. Das ist ja direkt eins davon. Und was hat er sich jetzt, Bianca, dabei gedacht? Und was ist dann quasi sozusagen von der Einordnung her Wicked im Verhältnis zum Zauberer von Oz? Was können sich die Leute, die das gar nicht kennen, jetzt darunter vorstellen? Weil ich weiß, ich saß in der Pressevorführung vom zweiten Film und da wurde ich auch nochmal von einem netten Kollegen gefragt, ob das Ganze, was ist das denn jetzt? Ist es eine Fanfiction oder was ist das eigentlich? Und es ist gar nicht so einfach zu erklären. Aber wenn man es einmal weiß, dann ist es eigentlich eine super smarte Prämisse. Aber erzähl mal, was ist das eigentlich? Gregory Maguire hat ja Wicked Mitte der 90er geschrieben. Und das ist nicht sein erstes Buch und das ist jetzt nicht ein Autor, der bekannt ist dafür, Fanfiction vorher im Internet oder irgendwo anders veröffentlicht zu haben. Geschweige denn, dass es da noch kein zugängliches Internet und so gab. Aber ja, es geht ja schon in so eine leichte Richtung, aber sein Ding war auch in anderen Romanen zuvor bekannte Storys, gerade aus dem Bereich Märchen, wie zum Beispiel Schniewittchen, Aschenputtel, Zauberer von Oz, sich die ranzunehmen und Oz, einer sehr erwachsenen Perspektive eine Alternative zu bieten, im Sinne von, hey, wie könnte denn diese Story aussehen aus dem Blickwinkel der Stiefschwester, jetzt bei Cinderella? Ja. Oder, also wirklich, man nimmt so fast wie so ein kleines Multiversum, weißt du, so alternative Realitäten an. Und lässt eine Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive erzählen. Da gibt es zum Beispiel Mirror Mirror, das hat er mit Schneewittchen gemacht. Jetzt Confessions of an Ugly Stepsister, das ist rund um Aschenputtel gewesen. Und dann hat er eben auch die Story zu Wicked gemacht, was eigentlich genau dasselbe Prinzip war. Das ist so sein Konzept tatsächlich, das er da damals gemacht hat, bekannte Storys, Märchen zu nehmen, die Charaktere sich anzuschauen und dazu eine sehr erwachsene Story aus einer anderen Perspektive nochmal zu erzählen mit neuen Charakteren, mit anderen Blickwinkeln und anderen Storylines. Es ist sozusagen eine Art Add-on, aber irgendwie in so einer Art, vielleicht auch Paralleluniversum, wenn man es dann so will. Eins zu eins ist es jetzt nicht unbedingt, auch wenn man im Musical extrem viele Anschlusspunkte natürlich zu Zauberer von Osser hat. Deswegen ist es irgendwie so ein bisschen Prequels, teilweise läuft es ja auch zeitlich gesehen parallel. Aber bestimmte Dinge muss man schon sagen, wäre dann vielleicht auch schon so eine Art Parallelwelt schon davon. Also ja, das ist einfach nochmal eine Story aus einem anderen Blickwinkel erzählt mit Erwachsenen-Elementen. Das ist so sein Ding. Es ist halt eine super interessante Prämisse, weil man sagt ja auch nicht umsonst, gerade da geht es glaube ich... Bei diesem Satz, Zitat, eher um Krieg, aber die Geschichte wird von Siegern geschrieben. Und das ist halt so die andere Seite der Medaille sozusagen. Weil wenn man sich dann fragt, gerade jetzt in Bezug auf Wicked, ist denn das, was uns hier erzählt wurde im Film, im OG-Buch, ist es denn überhaupt die Wahrheit? Oder ist es nur das, was uns quasi von den Leuten, die am Ende, wie auch immer, gewonnen haben, oder jetzt mal Wicked-übergreifend, ob das denn überhaupt stimmt. Und so, das ist halt einfach ein simpler, aber effektiver Kniff, der so viel Potenzial bietet einfach. Und gerade, du hast ja vorhin schon gesagt, dass hier diese Buchvorlage ungemein düster ist. Das ist fast schon eher das, also wenn man es originalgetreu umgesetzt hätte und nicht so wie es jetzt quasi in der, sag ich mal, Blockbuster-Version, wie es Wicked getan hat, die Verfilmung, das ist das, was vielleicht am ehesten einem Horror-Element gleichen würde wahrscheinlich. Wenn ich es so richtig gelesen habe, so von den düsteren Themen, von der Dunkelheit und so weiter. Und auch so von der ... Wie sagt man von der, Kärfik ist jetzt das falsche Wort, aber ich meine, es ist einfach ein bisschen expliziter ist, ne? Ja, ganz genau. In die grieche Hinsicht, ja. Und das sind auch Bücher für Erwachsene. Also Wicked ist kein Buch für Kinder, für Jugendliche oder so, sondern das Zielpublikum von Gregory Maguire war schon immer das Erwachsene-Publikum. Und deswegen ist es klar, wenn man da so ein Konzept hat wie Wicked, dass man das da so ein bisschen, ich sag's jetzt mal, abschwächt an vielen Stellen. Weil man versucht natürlich, wenn man so ein Konzept hat oder eben so eine Produktion, das so vielen Leuten so zugänglich wie möglich zu machen. So ein bisschen dieses, ich will nicht sagen, Disney-Konzept war ganz Disney. Es ist nicht zu 100 Prozent Family-Friendly, aber es geht schon in so eine Richtung. Und deswegen merkt man schon, dass sie da auch versucht haben, bestimmte Themen, aber auch Bilder natürlich dann dementsprechend auch runterzuschrauben, um eben ein breiteres Zielgruppenpublikum damit eben auch anzusprechen. Ja, und ich finde auch, dass es nicht so verzahmt ist, wie es hätte sein können sogar, weil dafür sind die politischen Elemente einfach im Film noch extrem vorhanden, im Musical auch. Und das hatte mich schon überrascht, wie sehr das da noch passiert. Adoptiert wurde, muss man ja auch nicht unbedingt mit rechnen. Das stimmt. Also für ein Mainstream-Musical, was Wicked ist, ist es überraschend tiefgründig. Und das ist so ein bisschen auch das, warum ich Wicked so liebe. Es ist nicht ein. Megatolles visuelles Feuerwerk, was es denn auch ist, sondern wenn du möchtest, kannst du auch tiefer einsteigen. Und dann kannst du dir das mal angucken mit den ganzen Szenen rund um Dr. Dillement und den Wizard und du hast da einfach eine unglaubliche Tiefe vor dir, was du so in einem Art Mainstream-Musical nicht so oft hast. Wenn du tiefgründiges Musical hast, dann hast du dir eigentlich immer sowas wie Illini Miserable angeschaut oder Miss Saigon. Da wusstest du mal gleich, hier geht es um Geschichte, französische Revolution, die damit verbundenen Themen und Problematiken. Ein Lehrauftrag. Halber Lehrauftrag, ja, aber das ist bei Wicked echt sehr, sehr dezent und unglaublich clever in die Geschichte verwoben. Und das mag ich und das finde ich auch toll, dass sie das im Film ebenfalls zeigen und sogar noch stellenweise ausgebaut haben hier und das finde ich sehr, sehr gut. Also wirst du das Buch irgendwann noch mal zu Ende lesen? I hope so. Ich hoffe es, ja. 2003 gab es dann die Bühnenadaption, das Musical von Wicked. Bis heute, wenn ich richtig informiert bin, das zweiterfolgreichste oder die zweiterfolgreichste Musicalproduktion der Welt nach dem König der Löwen. Die Musik komponiert von, weil das darf man nicht vergessen, die Musik hat ja per se erstmal nichts mit Gregory Maguire zu tun, da muss natürlich, das war Stephen Schwartz, der das komponiert hat und Winnie Holzman hat das, quasi das Drehbuch dafür geschrieben? Oder die? Genau, das Buch zum Musical sozusagen, also auf das Drehbuch für die Bühne sozusagen, deswegen Drehbuch ist gar nicht so schlecht und sie hat aber auch das Drehbuch für die Filme geschrieben. Das finde ich sehr, sehr gut, dass sie vom Musical genauso auch an den Filmen im Buch beteiligt war. Wie erwähnt, es ist von der Tonalität her ein bisschen leichter, etwas weniger politisch als die Vorlage, aber immer noch von, das hat Baguio zumindest, in meinem inoffiziellen Guide gesagt, ich weiß nicht, ob das Zitat dann echt ist, aber er hat gesagt, dass Winnie Hoffman und Stephen Swartz die Essenz seines Buches verstanden haben auf jeden Fall und er das Musical selbst über 60 Mal gesehen hat. Glaube ich sofort. Das ist tatsächlich auch nicht unbekannt, dass Gregory Maguire auch eng mit dem Produktionsteam zusammengearbeitet hat, war da nicht außen vor, man hat ihn nicht übergangen oder wie es halt zum Beispiel bei manchen Star Wars Filmen und zum Beispiel George Lucas war, dass man ihn dann komplett irgendwie beiseite gelassen hat. Im Gegenteil, er war sehr, sehr tief involviert von Anfang an in der Produktion und er hat tatsächlich auch sehr positiv bis heute über die Show gesprochen, was ja auch für das Stück und auch die Entstehung rund um das Stück spricht, weil das hätte ja auch ganz anders laufen können. Also wir sehen das ja auch in Filmproduktionen immer wieder, dass Autoren ein Buch schreiben und dann das Buch teilweise verfremdet wird, sodass der Autor dann selber sagt, hey, ich stehe eigentlich gar nicht mehr dahinter, ich sage nur Michael Ende und so mit unendliche Geschichte, bestes Beispiel, aber das ist zum Glück hier nicht der Fall und das finde ich halt auch, das spricht auch sehr für die Produktion, wenn man da so eng dann auch mit dem Hauptautor zusammenarbeitet. Genau, das wurde uraufgeführt im Gershwin Theater am Broadway in NYC. Du hattest gesagt 2005, hattest du es dann gesehen? Genau, ich hatte es knapp eineinhalb, ein Dreivierteljahre nach Premiere gesehen. Und das war auch noch in dem Gershwin Theater? Das ist immer noch bis heute im Gershwin Theater. Ah ja, okay. Ja, ganz genau. Hat nicht umgezogen, ist immer noch dort zu sehen. Und ich habe es ja eben schon erwähnt, es war super erfolgreich. War es auch instant, es war direkt ein absoluter Kassenschlager sozusagen, aber wie das so oft ist bei Blockbustern in Anführungszeichen, unterscheiden sich da manchmal die Einspielergebnisse von den Kritiken. Ist das auch auf Wicked so getroffen? Ja, durchaus, durchaus. Also Wicked's Fluch war zu Beginn der Fluch der mäßigen bis schlechten Kritiken. Damals war das auch nochmal ein anderes Klima an Broadway. Du hattest wenige Medien, die eine gewisse hoheit hatten über reviews und das war noch zu ersten frischen zarten internet zeiten wo man jetzt noch nicht irgendwie keine ahnung auf instagram gegangen ist und lässt sich von irgendeinem content creator beeinflussen der völlig schwärmt von dem stück und denkst dir ja stimmt gucke ich mir mal an das gab es damals nicht der haupteinfluss war eben durch mundpropaganda, Also Freunde, mit denen du gesprochen hast, die zum Beispiel drin waren und natürlich eben die Kritiken in den Zeitungen und Magazinen. Und eine der Hauptmagazine ist bis heute die New York Times, die aber auch dafür berühmt berüchtigt ist, dass sie nicht die besten Kritiken raushaut. Und dass da, das sind glaube ich nur gar nicht so viele Autoren oder Journalisten dafür zuständig, die diese Musicalkritiken für den Broadway auch schreiben. Und die sind berühmt-berüchtigt schon immer dafür gewesen, dass sie sehr viele Stücke zerreißen und trotzdem orientieren sich die Leute an genau diesen Kritiken. Das ist wicked ereilt. Ich weiß nicht mehr, wer das genau war, aber der Schreiberling von der New York Times fand es völlig aufgeblasen, total drüber, hat die Story zerpflückt, hat die Show zerpflückt. Sehr viele, die dieser Kritik auch in puncto Meinung mitgegangen sind, haben gesagt, das Ding wird nicht, keine ein, zwei Jahre durchhalten. Ja. Ja, guck's dir an, es läuft immer noch im selben Theater, es läuft in London immer noch ungebrochen seit 2006, weil die Leute reingegangen sind, eben Prämisse, Wizard of Us, riesengroßes Ding in den USA, allein schon, popkulturell und kulturell unglaublich tief ja dort verankert und das hat sich sofort rumgesprochen, wie begeistert die Leute da rausgekommen sind und das ist genau das, was du gesagt hast, es gibt ja so oft und du siehst gerade bei so Seiten wie Rotten Tomatoes, da siehst du den Kritiker-Score und dann siehst du halt diesen Popcorn-Publikum-Score und da sind dann echt große Diskrepanzen drin und so war es tatsächlich auch bei Wicked damals als Musical, als es aufgeführt worden ist. Der Siegeszug war ja nicht aufzuhalten. Es ist ja dann weltweit sozusagen ein Phänomen geworden. Sei es in Asien, in Europa, London, in Deutschland. Wir haben von dem Stuttgart geredet, aber zuletzt war es aber in Hamburg, oder? Genau, zuerst war es in Stuttgart. Dann ist die Produktion umgezogen nach Oberhausen für ein paar Jahre. Und dann war die Show für viele, viele Jahre nicht in Deutschland zu sehen. Und dann wurde Wicked in Hamburg aufgeführt, aber nicht in der Original-Broadway-Produktion, wie man sie auch in London sehen kann oder auch in Stuttgart zu sehen war, sondern in einer sogenannten, Achtung, Non-Replica-Version. Non-Replica bedeutet, man hat sich das Stück mit den Songs und allem drum und dran mit einem gewissen Konzept geholt und sozusagen eingekauft, aber man hat die Freiheit, daraus was Neues zu machen. Das heißt, du kannst den Choreograf dafür engagieren. Es machen super viele Produktionen übrigens in Dänemark und in Norwegen, auch in Osteuropa sind sehr viele dafür bekannt, dass sie sehr viele Non-Replica-Versionen machen. Brasilien auch. Wicked ist dort auch in einer sehr, sehr krassen Non-Replica-Version mit vielen Effekten und so zu sehen. Und die Produktion oder genau, die Produktionsfirma kann dann wirklich aus dem Lizenzmaterial was Neues machen. Das heißt, Kostüme, das heißt ... Neue Choreos. Ich habe eine Non-Replica-Version in London gesehen. Nein. Nein, die Non-Non ist schon immer... Achso. Das war es Non-Replica. Könnte sein. Ja, aber die in Hamburg war dann tatsächlich zum Schluss jetzt eine Non-Replica. Ich kenne einige, die mochten die Show. Ich hätte die Chance gehabt, sie zu sehen. Ich war zu dem Zeitpunkt aber tatsächlich als riesengroßer Fan der Originalproduktion. Ich bin ganz ehrlich, nicht offen genug dafür. Ich hatte eine Möglichkeit. Da wollte aber eine Freundin lieber in der König der Löwen gehen. Und jetzt bereust du es ein bisschen. Bisschen bereue ich es schon, weil tatsächlich mir auch die Martini-Show auch da nicht so gut gefallen hatte. In London hat es mir gut gefallen, in Hamburg nicht so. Und deswegen finde ich ein bisschen traurig, dass ich nicht die Chance genutzt habe. Aber ich habe schon gemerkt, ich habe mich auch schon ein bisschen verweigert. Ich bin normalerweise echt ein offener Mensch, aber Wicked ist da doch so ein Thema, wo ich sage, die Originalproduktion ist so perfekt. Es wird jetzt wahrscheinlich nicht so, es wird jetzt keine Temo-Version sein des Musicals. Ich gehe mal davon aus, es wird schon was Seriöses, Vernünftiges sein. Das wusste ich aber gar nicht, das ist interessant. Glaubst du denn, dass in naher Zukunft oder überhaupt, vielleicht auch in entfernten Zukunft, nochmal die Chance besteht, dass das Musical nach Deutschland nochmal zurückkehrt? Egal wohin? Definitiv. Weißt du was? Nein. Ich weiß nichts. Ich habe immer mal wieder was gehört, dass es durchaus mal zur Debatte stand. Ich könnte es mir aber gut vorstellen aufgrund des Erfolgs des Films. Weil ich glaube, der Film hat auch sehr viel für das Stück einfach noch getan. In puncto Bekanntheit, in puncto Beliebtheit natürlich auch. Auch wenn natürlich die Theater-Kids da draußen Wicked natürlich schon im Schlaf können und auch lieben. Ich denke, sehr viele können lieben Wicked tatsächlich da draußen. Aber das ist halt noch nicht so ganz in den Mainstream gekommen. Deswegen hat, finde ich, John M. Chu und die ganze Verfilmung dann einen sehr großen Beitrag geleistet. Weil ich könnte mir echt gut vorstellen, dass es, wenn es wieder zurückkommt, dass es auch vielleicht deutlich erfolgreicher wird, weil die Leute einfach dann Wicked schon eher kennen durch die Filme. Ach ja, das war ja der mit Ariana Grande. Oh, das gucken wir uns doch an. Das war doch ein schöner Film. Also genau so, das ist die Gedankenkette, die bei sowas natürlich ausgelöst wird. Und deswegen finde ich das schon realistisch, wenn Wicked in den nächsten Jahren mal wieder in den deutschsprachigen Raum als feste Großproduktion auch kommt. Es ist jetzt zum Beispiel in Österreich zu sehen gewesen, glaube ich, aber auch in der Non-Replica in Baden bei Wien konnte man das sehen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich wieder in der Großproduktion zurückkommt. Ob es jetzt die Produktion ist aus London, I don't know. Ich würde es mir wünschen, ich mag die unglaublich gerne, aber das weiß man natürlich nicht. Aber ich denke schon, irgendwann mal kommt Wicked zurück. Also dafür würde ich auch mit der Deutschen Bahn ein paar Stunden fahren. Das wäre es mir dann schon wert. Auch wenn es dann auf Deutsch ist, aber ich glaube dafür, ich fühle mich bereit. Aber dann allerdings nur bei Wicked erstmal, bei was anderem wahrscheinlich eher nicht auf Deutsch. Aber ja, spannend. Ja, also ich muss wirklich sagen, ich war... Das hatte ich ja vorhin schon angedeutet oder auch schon mehr als angedeutet. Wirklich extrem begeistert von der Stage-Performance da. Das Bühnenbild ist wirklich sagenhaft. Also da ist so viel in Bewegung, da tut sich so viel. Es ist auch so extrem lebhaft. Du kannst überall hingucken, überall passiert irgendwo was. Gerade wenn viele Leute auf der Bühne sind. Das ist schon richtig cool gemacht, muss ich sagen. Das hätte ich nicht gedacht, dass das so... Also in meiner Vorstellung war das deutlich altbackener. Da siehst du dann am Rand irgendwelche Leute, die so an so Drehdingen ziehen und dann geht so ein Vorhang auf. Das ist aber alles so vollautomatisch. Gut, ab und zu siehst du oben mal so ein paar Leute, die da am Licht und so umherspielen. Aber das ist sagenhaft, das ist riesengroß. Diese Bühne ist ja auch so wahnsinnig groß und hat so viele Ebenen nach hinten wie zur Seite. Und ich muss wirklich sagen, also auch die Kostüme sagenhaft. Da gibt es so viel zu gucken. Und wie gesagt, wenn da schon die Zweit- oder Drittbesetzungen, die ich ja nur gesehen habe, da schon so gut sind, würde ich es gerne mal in der ... Ich habe jetzt das weggelesen. Ich glaube, wie hießen die nochmal? Sissi? Sissi Strelin und Emma Kingston sind aktuell die Erstbesetzungen, ja. Das würde ich dann auch gerne nochmal sehen, wenn die beiden das, also... Ich hatte Emma tatsächlich. Emma war großartig, weil sie vom Style her sehr wie die Ur-Alphabas, das in 2000 dann war. Und für mich sind das so, also da gab es so wirklich OG-Alphabas, die für mich heute bis heute das Nonplusultra in der Darstellung von diesem Charakter sind. Und deswegen muss ich schon sagen, Emma hat wirklich da was abgerissen, das war ganz, ganz, ganz toll, aber ich hatte ja auch Lydia übrigens, als Glinda, du hattest sie auch und ich muss sagen, Weltklasse, ich habe sehr viele Glindas in meinem Leben schon gesehen und gehört und sie ist definitiv Top 5 mindestens also was sie da gemacht hat, das ist genau das, wie Glinda sein muss das war exzellent durch und durch, unfassbar man hat da nichts vermisst und man deswegen ist das auch wieder so ein Beweis, weil viele Leute immer denken, ich habe nicht die Erstbesetzung, jetzt wird das qualitativ schlechter. Und das ist echt oft überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil, manchmal hatte ich sogar natürlich dann auch persönliche Präferenz, wie jemand den Charakter anlegt, aber. Ich persönlich mochte zum Beispiel in manchen Produktionen auch die alternierende Besetzung manchmal mehr als zum Beispiel die Erstbesetzung. Es macht ja auch so Spaß, unterschiedliche Leute auch auf der Bühne zu haben, weil dadurch hast du auch eine ganz andere Show zum Teil. Weil die Interpretation der Charaktere dann auch ein bisschen anders ist. Dann wird anders gesungen, dann wird anders gespielt. Dann ist natürlich alles in dem Moment. Dann spielt die Person vielleicht am Donnerstag auch noch mal anders als am Freitag. Das ist das Tolle am Live-Theater. Und deswegen gucke ich auch so gerne unterschiedliche Besetzungen, weil es einfach so unterschiedliche Ansätze gibt, die das Stück halt einfach so erfrischend machen und man immer wieder was Neues entdeckt. Das ist ja auch das, was dann den Unterschied wieder zum Film macht. Der Film ist halt, wenn du ihn jetzt guckst, immer gleich. Ja. Und... Die Bühnen-Performance ist halt jeden Abend anders. Sei es durch die Konstellation oder sei es dadurch, dass einfach mal ein Ton anders gesungen wird. Vielleicht mit ein bisschen mehr, vielleicht auch mal ein bisschen weniger Energie, whatever. Und das macht es halt so individuell, dass halt gefühlt du immer ein einmaliges, individuelles Erlebnis bekommst. Und ich glaube, das ist schon dann auch so mit der größte Unterschied dann einfach auch zum Film. Das ist dann schon irgendwie was Besonderes. Was mir noch aufgefallen ist, ich habe so ein bisschen den Leuten auch gefolgt, die da mitgespielt haben in den beiden Musicals auf Instagram und so. Die Leute sind relativ nahbar, habe ich das Gefühl. Die freuen sich auch, wenn du irgendwie da mal kommentierst und sagst, oh, das hast du toll gespielt und wow und so oder mal in Nachricht schüttet. Die antworten auch alle. Ich habe das Gefühl, so eine Nähe zum Musical-Publikum ist da sehr groß, dass die einfach sehr nahbar sind, die Darstellenden. Ja, durchaus. Kann aber Fluch und Segen zugleich sein, vor allem hin halt für den Cast. Und ich glaube, sehr viele Leute wissen halt einfach auch, dass sie sehr nahbar sind und erreichbarer als, glaube ich, manche andere Stars da draußen, die man vielleicht nicht so schnell mal treffen könnte. Und deswegen gab's da auch jetzt mal, um auch so ein bisschen den leicht negativen Aspekt vielleicht auch aus der Tatsache zu ziehen, auch immer mal wieder Probleme an den Stage-Doors oder so, wo du dann halt auch mal hingehen kannst. Ja, das ist der Nachzunehmen. Es gibt einen Ausgang aus dem Gebäude. Ganz genau. Und das ist halt auch ein bisschen die Herausforderung an dem, dass halt viele Leute halt genau das wissen, dass die Leute nahbarer sind und erreichbarer, was das halt auch so schwierig macht. Aber ja, auf jeden Fall. Also ich glaube, die Leute freuen sich total, wenn man denen einfach mal kurz schreibt, hey, du hast einfach heute Abend mega abgerissen. Ja. Vielen Dank. Und ich denke, das ist auch etwas, was man auf jeden Fall sicherlich auch gerne macht. Also ich persönlich mache das auch sehr, sehr gerne, wenn mir wirklich was gut gefallen hat und bedanke mich dann auch für die Show, weil ich finde, das Feedback sollte auf jeden Fall dann auch ankommen und dann irgendwie nicht nur durch Klatschen drin sein, sondern einfach halt sagen, du hast, Du bist echt klasse, mach weiter. Gerade bei den Leuten, die jetzt eben nicht das Top-Belling sozusagen sind, sondern die eben noch, ja, das habe ich auf jeden Fall festgestellt. Ja, bevor wir zu dem Hauptthema heute kommen, habe ich mir noch einen Film angesehen, den ich völlig vergessen hatte und dann dachte, okay, das muss ich mir jetzt nochmal antun, jetzt wo ich so ein Fan bin. Ich ahne. Und hab ihn mir dann auf Rebuy bestellt. Oz, the Great and Powerful von Sam Raimi. Wo wir wieder ein bisschen Horrorkontext hier reinkriegen. Mit James Franco, Michelle Williams, Rachel Weisz, Zach Braff, Mila Kunis in den Rollen. Ein Prequel zum OG Wizard of Oz. War tatsächlich auch ein großer Hit. Hat 500 Millionen Dollar knapp eingespielt. Bei mir war es kein großer Hit. Ich fand den Film furchtbar. Also wirklich absolut furchtbar. Also allein, wer auf die Idee kommt, dass James Franco hier eine sympathische, empathische Figur spielt, der ich zweieinhalb Stunden lang folgen will und mit der ich mitfiebern will. Ja, nee, sorry. Also James Franco ist sowieso keiner meiner Lieblingsschauspieler, aber wenn man so die ganzen Storys um ihn herum kennt, Ich sag mal so, andererseits ist er natürlich wieder der perfekte Wizard. Ja. Aber nicht eine Hauptrolle für so einen Film einfach. Und alles daran, für mich wirkte das Ganze wie ein Showcase für 3D und CGI. Ja, oh ja. Gerade das 3D ist halt sehr omnipräsent dort und wie gesagt, es ist ja komplett fast nichts handgemacht in dem Film und das ist so hässlich vom Compositing teilweise. Also für die Disney ist die Abstimmung quasi, wenn du mehrere Bildebenen ineinander gefügt hast, also dass die Leute zum Beispiel vom Greenscreen gedreht werden und wie sich das dann in CGI Hintergründe einfügt, sieht grauenhaft aus in dem Film und es ist das Coloring, einfach alles daran ist so hässlich, ich finde den Film wie ein Albtraum, also es ist wirklich es ist und inhaltlich ja, hat sicherlich glaube ich so ein paar nette Ideen glaube ich auch wieder so ein paar alternierende Sachen im Vergleich zum, zum Wizard of Oz und auch dann jetzt natürlich retrospektiv zu Wicked wiederum, wenn man das alles als eine Welt betrachtet, aber das war schon echt Müll, muss ich ganz ehrlich sagen, also da bin ich auch so hart, also das war. Ich ahnte schon, das kann man ja auch nachschauen, die Bewertungen sind ja nicht gut von dem Film, aber dass es so schlecht ist, hätte ich echt nicht gedacht. Ja, vor allem, du hast eigentlich eine relativ gute Besetzung und auch gute Leute, ich sag nur Rachel Weisz, ich freu mich immer, wenn ich sie auf der Leinwand sehe, seid die Mumie, ich liebe sie, das ist, die sind nicht nur so unglaublich hübsch, sondern ich finde, die spielt einfach auch großartig und du hast eigentlich da schon... Viel Potenzial, was man sehr, sehr schnell verschenkt. Und wo man merkt, dass es sicherlich nicht etwas war, wo Raimi viel Mitspracherecht hatte, das merkt man. Bestimmte Stilessigen, die man eigentlich von ihm kennt, lässt er da komplett außer Acht. Und das ist super weird, weil er hat bestimmte Dinge, die wiederholt er und wiederholt er. Wirklich gefühlt seit Evil Dad, sei es jetzt irgendwelche Kameraeinstellungen oder sonst was. Und das ist einer der Filme, wo man nicht das Gefühl hat, dass es wirklich von ihm kommt, wenn ich ehrlich bin. Und natürlich gibt es bestimmte Dinge, die man natürlich auch da, hier und da entdeckt von ihm. Aber ich habe schon das Gefühl, dass es eher so ein Ding ist, wo auch auf jeden Fall die Produzenten sehr, sehr viel mit Spracherecht hatten. Und das kam auch noch zu dem Zeitpunkt, wo Wicked auch seit ein paar Jahren sehr etabliert war und sich etabliert hat sozusagen. Wo ich auch das Gefühl hatte, oh, irgendwie will Disney da wieder in dem Bereich mitmischen. Weil wenn man sich mal auch anguckt, wie zum Beispiel Mila Kunis auch als böse Hexe des Westens auch dargestellt wird, das ist schon so ein kleiner Alphabar-Abklatsch tatsächlich. Auf jeden Fall, also ein kleiner ist gut. Das merkt man, also sowohl visuell in puncto Costuming als auch irgendwie im Charakter, dass man da auch versucht hat, so Glinda so ein bisschen special darzustellen hier mit Michelle Williams. Das merkt man schon. Aber dass das halt wirklich so krass in die Hose gegangen ist, ich glaube, das hätte keiner erwartet. Ich muss gestehen, ich habe ihn damals im Kino gesehen, deswegen auch mit dem 3D komplett, kann ich komplett bestätigen und unterschreiben. So viele Szenen sind einfach nur auf Effekthascherei im Bereich 3D ausgelegt, das merkt man. Das war aber sowieso mal damals eine Zeit, wo du ganz viele Filme im Kino gesehen hast und einfach gemerkt hast, okay, die Szene macht absolut keinen Sinn, aber das 3D sieht gut aus und genau deswegen haben sie es reingepackt. Und genau das merkt man halt sehr, sehr, sehr, sehr krass bei dem Ostfilm jetzt von Disney. Ich fand in dem Kino tatsächlich beim ersten Watch gar nicht so mies. Es wurde dann mieser, als ich es dann zu Hause am Fernseher geguckt habe, die nächsten Rewatches. Also ich glaube, ich habe den Film bestimmt drei, vier Mal gesehen und es wurde von Mal zu Mal deutlich schlechter. Und dann merkst du halt wirklich auch diese Defizite, wenn du mal dieses 3D weg irgendwie hast. Dann merkst du auch die Problematik, dann merkst du auch die Problematik von der Besetzung von hier, dem Wizard. Hallo, Namen, heute Namen. Hilf mir. Hilf mir. Hilf mir. Also, wir sind jetzt bei James Franco. Danke, danke, genau. Ich hatte die ganze Zeit seinen Bruder hier mit, das war nicht Dave, James Franco, genau. Finde ich auch unglaublich schwierig. Auf der einen Seite passt es, wie du schon gesagt hast, die Rolle ist auch ganz schön arschig bei Disney angelegt. Da könntest du ihm wirklich eine richtig, richtig reinhauen an vielen Stellen und denkst dir nur so, was gucke ich da gerade? Ist das Rage-Bade? Ist der komplette Film einfach nur darauf ausgelegt? Ich weiß es nicht. Aber ja, es ist einfach für mich der misslungene Versuch von Disney, etwas vom Kuchen von Wicked abzuhaben im Filmbereich. Ist es eigentlich, um auf die Rechte und Lizenzen mal ganz kurz zu sprechen zu kommen, ist es eigentlich Public Domain? Weil jetzt, wenn ich mal kurz zusammenrechne, das ist jetzt ein Disney-Film, über den wir gesprochen haben. So Wicked ist Universal. Der Original-Zauberer von Oz ist MGM und aber Warner, genau. Ich weiß gar nicht. Ich meine, gut, die basieren natürlich jetzt auf, wie gesagt, Wicked basiert ja auf Wicked. Das ist ja erstmal unabhängig von Oz. Da muss ja, glaube ich, keine Lizenz eingeholt werden, weil da ja das nicht... Nee, das würde ich gerade selber überlegen. Ja. Ich weiß, dass die rechte Situation sehr, sehr vertrackt ist und dass tatsächlich diese drei genannten Filmstudios allesamt, dass sich als der rechte Inhaber quasi beziehungsweise der Nutzer von den Ausrechten sozusagen sieht. Das hat Disney immer wieder versucht, das hat Warner versucht und manchmal sind die Grenzen ganz schön fließend und jeder hat das irgendwie über die Jahre hinweg halt auch genutzt. Wenn man es aber genau nimmt, muss ich ganz ehrlich sagen es ist super logisch, dass natürlich MGM Warner da hier das ist der Originalfilm das ist tatsächlich auch die Basis für vieles da draußen einfach gewesen und deswegen ist es für mich quasi das Original an der Stelle im Filmbereich, weil es davor auch nichts anderes gab und weil es tatsächlich auch der Referenzpunkt ist mit der Story rund um Dorothy. Der Film mit Jenny Garland ist für mich einfach der OG-Film sozusagen, auf dem alles basiert und der letztendlich auch die Hauptgeschichte und auch eben damals das Musical komplett verfilmt hat. Alles andere danach waren eher so Ausprägungen mit ähnlichen Charakteren oder man nimmt die Charaktere, macht es komplett Neues draus und versucht sich da so ein bisschen rechtlich durchzuschlängeln. Deswegen hat man zum Beispiel auch in Disneyland Paris bei einer Bootsfahrt, nenne ich es jetzt mal, im Fantasyland. Da fährt man durch verschiedene Szenerien aus Märchen, hauptsächlich Disney. Aber auch da ist unter anderem der Zauberer von Oz bis vor Kurzem gewesen. Wir haben mittlerweile die Szenen geändert. Aber über Jahre hinweg war da nämlich auch Oz. Und ich glaube, so viele Besucher sind an diesem kleinen Smaragd-Schloss vorbeigefahren und haben sich gedacht ... Disney? Das ist doch nicht Disney, oder ist das Disney? Das hat, glaube ich, für sehr viel Stirnrunzeln gesorgt, weil halt jetzt Disney nicht wirklich damit assoziiert wird mit der Zauber von Oz. Obwohl sie halt eben jetzt schon mittlerweile auch zwei Filme rausgebracht haben zu dem Thema. Aber jedes Studio will sagen, hey, wir mischen bei Oz mit und irgendwie liegt es bei uns. Ich weiß aber, ich habe es mal vor Jahren mal nachgelesen, es war tatsächlich auch nicht ganz einfach, ähm ... Ist jetzt aber auch etwas, wo ich sage, ah ja, vielleicht könnte ich das auch noch mal nachlesen nach dem Podcast. Es spielt ja auch eh keine Rolle, es ist ja eh bei der Zauberer von Netflix, also von daher. Ja, genau. Also spannend auf jeden Fall, weil jedes Filmstudio will immer wieder was vom Kuchen abhaben und das merkt man halt eben auch bei Disney. Universal muss ich auch sagen, da sehe ich auch tatsächlich eher gerade die Wicked-Verfilmung. Das ist natürlich auch ganz klar, die haben das mitentwickelt, das hätte ursprünglich ja der Film sein sollen, dann ist es ja das Musical dann gewonnen, jetzt ist es wieder die Verfilmung. Allein schon die ganze Historie, das ist für mich glasklar, dass natürlich auch Wicked ganz klar bei Universal in dem Fall liegt, weil sie halt eben auch das Musical auch auf die Bühne gebracht haben. Ich glaube, es war sogar die erste Bühnenproduktion von Universal, die sie auf die Bühne gebracht haben. Im Gegensatz zu Disney, die ja schon jahrelang davor mitgemischt haben, aber Universal hatte so zuvor keine Bühnenproduktion gemacht, das war deren allererste. War auch spannend. Ja, die Wicked-Verfilmung ist ja schon sehr lange in Planung gewesen. Ich glaube, ein oder zwei Jahre nach dem Roman von Maguire. Ich hatte irgendwie gelesen, dass unter anderem Demi Moore damals bei Universal da so einen Pitch vorgelegt hat für die Verfilmung. Und Universal hat sich dann damals die Rechte gesichert irgendwie für eine Million Dollar und dann sollte eigentlich ziemlich zügig auch diese Adaption kommen. Ich habe nochmal rausgesucht, ein paar Casting-Ideen, die man damals hatte. Ich weiß jetzt leider nicht mehr ganz, aber das kann man sich schon vorstellen, wer für welche Rolle vorgesehen war. Bei Whoopi Goldberg stand da, Selma Hayek, Claire Danes, Michelle Pfeiffer und Nicole Kidman. Ich glaube, da kann man sich, ich würde mal behaupten, die ersten zwei Namen waren für Elfer aber vorgesehen. Die drei hinteren wahrscheinlich eher für Eglinda. Und als Regisseur Robert Zemeckis, das hätte ich mir ganz gut vorstellen können. Aber auch da muss man ja betonen, immer noch ohne Musical-Absicht an der Stelle natürlich. Das ist immer das, was man jetzt erst mal direkt so vor Augen hat. Na klar, das ist alles gesungen, aber das war ja noch gar nicht da, das Thema zu dem Zeitpunkt. Genau, richtig. Es kam ja erst dann später die Idee auf. Und unter anderem eben auch durch Stephen Schwartz. Und ich bin dankbar, sonst wäre das nie in diese Richtung gegangen. Sonst hätten wir tatsächlich nie dieses Meisterwerk gesehen, sondern vielleicht einfach nur als Film. und ich bin ganz ehrlich, gerade Wicked funktioniert in meinen Augen gerade eben so gut, weil es ein Musical ist. Das ist ganz klar. Da sind so tolle Songs einfach drin und ich fand auch die Storybeat da einfach unglaublich viel an, dass eben die Geschichte so in musikalischer Form erzählt wird und eben nicht in regulärer. Ja, das stimmt einfach. Ich meine, die Geschichte per se ist auch nett, aber wie gesagt, da sind wir uns, glaube ich, einig und wenn wir ehrlich sind, es sind schon auch die Songs, die das Ganze so lebendig werden lassen. Das ist einfach so. Und wenn man das so einfach stimmt, es heißt ja nicht, dass es dann einfach trocken erzählt wäre, so in einer normalen Verfilmung. Aber ja, es wäre wahrscheinlich dann wirklich einfach sowas wie ein normales Os- Prequel, whatever, irgendwie so. Ja, stimmt schon. Aber durch dieses Musical, durch die Ideen von Stephen Swartz, die dafür gesorgt haben, dass es dann Musical wurde, wurde eben eine Verfilmung weiter aufgeschoben. Ich habe gelesen, dass Gregory Maguire die Rechte auch einmal an ABC verkauft hat, für eine Miniserie, die dann aber nie gedreht wurde. Und dann, genau, das hattest du gesagt, da wusste ich jetzt nicht genau, wie das war, weil die Original-Musical-Besetzung, Also mit Idina und Kristen in der Hauptrolle. Das sollte verfilmt werden, aber nicht als Film wahrscheinlich. Doch, man hat zeitweise tatsächlich, und das war relativ nah, ich sag's mal noch so, dass beide Schauspielerinnen noch alt oder jung genug waren, um beide Rollen zu verkaufen. Mittlerweile sind sie halt eben deutlich älter und auch, denke mal, für beide Rollen deutlich zu alt. Aber das war relativ zeitnah noch nach der Premiere. Ich glaube, so fünf, sechs Jahre später oder so, wo man sich wirklich überlegt hatte, wenn man das verfilmt, dass man auch Christian Chenoweth und Idina Menzel in die Hauptrollen packt. Also in der Verfilmung selber tatsächlich. Und ich glaube aber, man hat das auch aufgrund des Star-Charakters so ein bisschen dann wieder verworfen, weil wenn man halt natürlich sowas verfilmt, dann braucht man da auch größere Namen, die auch dementsprechend Leute reinziehen, die bekannt sind, die auch international bekannt sind. Während Christine Chenoweth und Edina Menzel zu dem Zeitpunkt, zum Teil immer noch, eher einem sehr speziellen Publikum bekannt ist, wie jetzt zum Beispiel gerade im Musical-Bereich, Musical-Theater etc., die sich mit Broadway und Co. Auskennen, die kennen beide natürlich, aber wenn du sowas verfilmst, dann hast du natürlich als Studio ganz klar auch ein Adresse an Einnahmen und Erfolg und da brauchst du ganz andere Zugpferde. Ich stelle mir das auch jedes Mal vor, wenn ich bedenke, wenn jetzt Musical-DarstellerInnen. Musical-Filme gucken. Und da sind jetzt zum Beispiel, wir brauchen ja nicht drüber reden, da kommen wir nachher noch drauf zu sprechen, Ariana Grande ist natürlich eine Weltklasse-Sängerin. Aber wenn die die jetzt sehen und denken dann, ja, das ist ja toll, schon privilegiert, dass die das jetzt singen darf und keine echte Musical-Sängerin. Ich frage mich echt oft, ob das mit diesem Gedanken viele Leute aus der Branche gucken. Ich vermute ja. Oder die dann sagen, wir haben doch auch die Idina, warum spielt die das nicht? Und so weiter. Das kann ich mir auf jeden Fall vorstellen. Aber es ist, glaube ich, die einzige, also deswegen korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Idina, man selbst aber schon die bekannteste und berühmteste Musicalsängerin auf diesem Planeten, oder? Weil das ist der einzige Name, der mir auch schon vorher was gesagt hat, von der ich wusste, dass sie diese großen oder schon mehrere große Rollen auch gespielt hat. Oh, ich glaube, da gibt es durchaus wahrscheinlich, je nachdem, welche Generation du fragst, also da gibt es ja ganz viele Fans, zum Beispiel von der Broadway-Diva Patti LuPone oder so, die halt auch total gehypt wird oder so. Ich glaube, es ist immer eine Frage, wen du da fragst und ich glaube, dann kriegst du halt unterschiedliche Antworten. Aber ich glaube halt eben durch die Rolle, durch Wicked, sie hat ja vorhin Rant auch mitgespielt und hat dort zur Originalkast gehört und halt eben auch durch ihre Arbeit an die Eiskönigin mit Disney, ist sie schon auf jeden Fall eine der bekanntesten, das definitiv. Und sie hat ja glaube ich auch ein paar Filmen auch mitgespielt. Ja, Verwünscht zum Beispiel. Wo sie im ersten Teil noch gar nicht gesungen hat, sie hätte eigentlich einen Song kriegen sollen. Der wurde aber dann gescrabbt. Ich wusste immer wieder, ich weiß, eigentlich wollte ich es jetzt rauslassen, aber ich musste immer wieder daran denken, an dieses John Travolta-Limit. Was war das bei den Grammys? Wo war das? Adele de Sieben? The wickedly talented. Vor allem, wie er das auch ausspricht, wo ich mir denke, was ging mit dir in diesem Moment? Ich liebe das, das ist so gut. Ich könnte das stundenlang am Stück gucken. Adele de Sieben. Und vor allem mit einem Selbstbewusstsein diesen Namen so richtig derbe falsch auszusprechen, das muss man auch erstmal können, Respekt. Aber ich sag, sie liebt das mittlerweile, das Meme selbst. Ja, das glaub ich auch. Das hat sie vielleicht sogar noch mal ein Stück bekannter gemacht. Ich mein, er hat sich sogar danach auch noch mal geäußert, vor ein paar Jahren tatsächlich. Also, auf jeden Fall sehr, sehr lustige Reaktion. 2012 feierte Le Miserable dann einen sehr großen Erfolg. Ist ja auch bei Universal, wenn ich mir nicht irre. Auch von Universal gelesen. Und das sorgte dafür, dass man bei Universal nochmal drüber nachgedacht hat, ob wir nicht vielleicht jetzt doch nochmal eine Filmadaption von Wicked in Angriff nehmen. Und 2016 wurde bekannt, dass... Stephen Daugherty Regie führen sollte. Der sagt mir jetzt tatsächlich erstmal nichts. Und es war in Aussicht, dass vor Pandemie, von der man natürlich damals noch nicht wusste, dass es eine geben wird, dieser Film rauskommen sollte. Da war Lady Gaga auf jeden Fall mit in der Diskussion für die Hauptrolle. Auch da weiß ich jetzt, der wahrscheinlich als Elfer war. Also ich sehe sie jetzt nur als Definitiv. Also als blinderse ich sie jetzt nicht. Clinton wäre sie zu strong. Aber das kam dann eben nicht zustande. es gab ein paar Verzögerungen und so weiter es ist nie weiter als in die Pre-Produktion gegangen und dann kam eben die Pandemie schlechtes Momentum. Und dann sind wir im Prinzip bei jetzt und bei jetzt heißt 2021 kam der Musical erfahrene John M. Chu als Regisseur ins Spiel und der hatte ja den ich finde ein bisschen den Crazy Rich Asians ich weiß es gar nicht mehr genau Muss man nachgucken. Ich glaube, ich dachte, der wurde so gehypt, der Film. Und ich glaube, er war gar nicht so doll. Ich weiß, was du meinst. Ich finde den recht unterhaltsam. Ich finde, den kann man sich ganz gut angucken. Was eben auch am Cast liegt, finde ich. Also gerade die beiden Hauptdarsteller harmonieren total cool miteinander. Deswegen guckt man auch gerne zu. Aber ich finde storytechnisch und ich finde auch in puncto Dramaturgie fand ich es jetzt nur okay. Da hätte ich mir auch mehr erhofft. Der wurde wirklich gehypt. Das weiß ich doch, der ist richtig gut und ich habe auch eben ein Herz für auch gerade so Rom-Com-Comedies und also Rom-Coms und Comedies quasi, und dafür war ich dann doch ein bisschen underwhelmed auch wenn der ganz nett zum Angucken ist Ich glaube auch entscheidend für die Besetzung war dann in The Heights glaube ich, weil wenn man sich die restliche Filmografie von ihm anguckt, Step Up 2, Step Up 3 Now You See Me 2 G.I. Joe 2, das dürfte wohl kaum dafür gesprochen haben glaube ich nicht, Also war es wahrscheinlich in die Heights und ja, das ist natürlich schon eine Sache, über die wir gleich am Anfang sprechen können. Die Frage, weil John M. Chu hat gesagt, die Geschichte ist einfach zu episch und hat so viele Facetten, das packen wir nicht in einen Film, das wird ein Zweiteiler und das ist ja schon eine Sache, die ich glaube für gerade Leute, die die Vorlage nicht kennen, noch weniger verständlich ist, als für Leute, die die Vorlage kennen, dass es in zwei Filme gepackt wird. Und wenn man das Musical kennt, weiß man, okay, es hat zwei Hälften, aber es sind auch zwei Hälften. Es ist nicht so, als gehst du zu Teil 1 ins Musical und gehst ein paar Wochen später zu Teil 2 ins Musical, sondern das ist schon noch eine Show. Und im Film ist es halt so, wir haben einen Film bekommen und ein Jahr später den zweiten Film. Und die zweite Hälfte des Musicals ist halt schon bedeutend kürzer als die erste Hälfte des Musicals. Aber der Film ist trotzdem fast genauso lang wie der erste Film. Also etwas kürzer. Aber ich weiß nicht, wie stehst du generell zu der Entscheidung? Hättest du da eine andere kreative Vision für gehabt? Cash Cow, bin ich ganz ehrlich. Das ist einfach nur eine ... Deathly Hallows Part 1 und 2. Ja, das ist Geldmacherei in meinen Augen. Bin ich ganz knallhart. Also ich finde, ja, ich kann es nachvollziehen. Akt 1 und Akt 2. Und vielleicht hatte man schon irgendwie so, hey, wir wollen da mehr erzählen. Wenn wir schon so was ins Kino bringen, dann packen wir da auch was mit oben drauf. Fair enough. Aber ich finde, du hättest das trotzdem in einem dreistündigen Film genauso erzählen können, mit Add-ons tatsächlich. Du ziehst die Pause ab, der erste Akt geht ja 90 Minuten, der zweite dann glaube ich auch bei knappe Stunde, Stunde 15 oder Stunde 10 irgendwie sowas. Aber das hättest du easy auch in einem Film machen können. Du hättest ein paar Sachen kürzen können, was wir jetzt auch getan haben. Du hättest ein paar Sachen noch on top nehmen können, aber ich finde, dadurch wirken beide Filme, und das sage ich als jemand, der Wicked wirklich sehr gerne mag und auch die Filme jetzt nicht wirklich überhaupt nicht als schlecht erachtet, aber manche Sachen wirken zu sehr aufgeblasen. Und deswegen finde ich das schade. Ich gehöre eher zu Team. Ihr hättet einen Film machen können, wäre ich glücklicher gewesen, dann wären auch andere glücklicher gewesen, weil viele haben dann Wicked gesehen und die so, hä, warum endet das jetzt plötzlich so offen bei Defying Gravity, was soll das denn? Ach, da kommt ja noch ein zweiter, ach, das ist Akt 2. Das hat auch ein bisschen zur Verwirrung gesorgt, muss ich sagen, ja. Ich kann mir vorstellen, also zwei Sachen kann ich mir vorstellen, das wird bestimmt... Bald Fan-Cuts geben, die das Ganze ein bisschen umschneiden, das ganze Ding. Und ich bin mir sicher, dass schon in kürzester Zeit es gang und gäbe sein wird, dass man beide Filme am Stück guckt. Ja, auf jeden Fall. Das wird die gängige Praxis sein, glaube ich, bei den beiden Filmen. Gab es ja jetzt auch diese Double Features jetzt natürlich zum Filmstart vom zweiten Teil. Aber da macht es ja auch Sinn. Das ist jetzt nicht so ein klassisches Double Feature wie mit, keine Ahnung, man guckt halt eine gewisse Trilogie oder sowas wie Jurassic Park oder sonst was, wo es wenig Sinn macht. Aber ich finde, bei Wicked ist es tatsächlich so, du schaust die komplette Geschichte. Also bei Herdering passt es auch noch super gut. Und ich finde Wicked genauso. Du kannst, klar, Teil 1, aber dann brichst du ja ab. Du guckst ja nicht wirklich einen abgeschlossenen Film, sondern da hat so ein offenes Ende der SF, dass man da irgendwie gar nicht sagen kann, oh, jetzt bin ich befriedigt, jetzt lasse ich es bei dem ersten Film. Das funktioniert bei Wicked gar nicht. Wo ich mich selber erwischt habe, immer wenn ich jetzt Wicked zu Hause geguckt habe, habe ich immer Defying Gravity noch sechs Mal hintereinander noch mal geguckt. Also ich wäre eh nicht bis zu Teil 2 gekommen, wenn es sie schon als Ganzes geben würde. Schauen wir uns die Besetzung an, die ja durchaus interessant ist. Und ich glaube, wir sind uns da zumindest bei einigen Rollen einig, dass das doch eine ziemlich gute Wahl, vielleicht sogar perfekte Wahl ist. Bei anderen kann man, glaube ich, ein bisschen mehr diskutieren. Also wir haben hier zum einen Ariana Grande, die berühmte Sängerin, eine meiner Lieblingssängerin, deswegen bin ich ein bisschen biased heute, glaube ich. Die kennen, ich weiß jetzt nicht wie viele Leute aus unserer Zielgruppe von Devils and Demons jetzt Ariana kennen, aber es ist schon, für diejenigen die sie nicht kennen, ist eine sehr bekannte Sängerin die auch schon 100 Millionen Platten verkauft hat und so weiter, ist eine sehr also muss man schon sagen, eine Weltklasse Sängerin die ja auch vor allem, ich muss tatsächlich sagen, sie ist, Also ihre Musik selbst wird ihrer Stimme manchmal nicht gerecht, weil sie singt besser, als ihre Musik tatsächlich es hergibt. Sie könnte zum Beispiel eigentlich klassischer singen. Klar lässt sich nicht so viel Geld mitmachen, aber die Musik ist manchmal etwas zu lasch für ihre Stimmgewalt, die sie eigentlich hat, finde ich. Das stimmt. Und ich mag sie besonders eigentlich in Comedy-Aspekten. Wenn sie so wie jetzt gerade frisch jetzt diese Woche auch wieder bei Saturday Night Live unterwegs war. Oh, das war gut. Und generell, wenn sie Stimmen imitiert von anderen Sängerinnen, da ist sie ja wirklich ganz genial, was das angeht. Vor allem, wenn sie Céline Dion interpretiert, finde ich es immer großartig, weil sie auch diese ganze Mimik und alles so auf einmal so anpassen kann. Das ist wirklich gut. Und da muss man schon sagen, wenn man so die Herkunft sich anguckt von Nickelodeon, war sie, glaube ich, früher in dieser, wie ist das, Victorious? Ja, genau, und Sam & Cat war ja, glaube ich, das Kind davon. Ja, aber muss man schon sagen, ich finde, sie hat ja auch selber gesagt, das weiß man ja auch, das ist ja, heutzutage wird das ja alles aufgezeichnet, ihr großer Lebenstraum war das ja schon immer, Glinda zu spielen. Und ich finde, keine Ahnung, ob es da bessere Leute gegeben hätte, aber ich finde, sie ist schon ziemlich on point, würde ich sagen. Ich glaube, du siehst es minimal ein bisschen anders. Ja. Also ich... Fragzeichen. Nicht falsch verstehen. Ich finde, Ariana ist tatsächlich insofern gut gecastet, dass wir hier auch... Ein richtiges Zugpferd. Und ich hab's ja vorhin schon gesagt, du brauchst halt für Wicked echt ein paar Leute, die auch die Leute ins Kino locken, die auch nicht unbedingt Musical-Fans sind, die eher vielleicht Vorbehalte haben. Und dann hast du halt wirklich Leute, die eine Popularität und ein Star-Potenzial haben, die halt wirklich dann auch Leute in diesen Film treiben, weil sonst hättest du, glaube ich, eine viel zu starke Barriere, weil Musical-Verfilmung, das ist ja immer noch oft der Fall. Ich mag Ariana Grande musikalisch tatsächlich echt ganz gerne. Also ich habe viele Alben von ihr gehört. Es gibt auch einige Songs, die ich sehr, sehr gut finde von ihr. Ich war ein großer Fan von dem Album von ihr, das Pharrell mitproduziert hat, wo auch Songs drauf sind. Mir fällt der Name nicht ein wie R.E.M. oder sowas. Ja, ich weiß. Das ist auch mein Lieblingsalbum. Das beige. Genau, das beige Album. Großartig. Das ist, glaube ich, mein absoluter Favorite. So geil produziert. Und ich finde, du merkst richtig, sie hat sich auch voll drauf eingelassen. Ich mag generell auch all die Produktionen von Pharrell Williams. Bin ich ein riesen, riesen Fan. Also auch von ihm und von Andy Alde. Sweetener war das, genau. Stimmt, Sweetener. Sweetener war ein super Album. Das war richtig, richtig gut. Bis heute auch mein Favorite. Und deswegen war das so cool und irgendwie so, oh, okay. Ich wusste, dass Ariana Grande Wurzeln am Broadway hat. Sie hat ja schon am Broadway gespielt. In 13 von Jason Robert Brown. Das kennt man auch so ein bisschen, wenn man tief drin ist, aber that's it. Und ich dachte mir auch noch so, okay, das ist jetzt halt diese Star-Besetzung, die du halt brauchst für diesen Film. Aber ob sie es halt wirklich gut macht, let's see. Ich denke, sie macht bestimmt ganz solide. Und dann habe ich jetzt Teil 1 gesehen und muss auch sagen, hey, sie hat wirklich einen guten Job gemacht. Aber ich muss sagen, ich vermisse bei Ariana Grande sehr diese Quirkiness von Glinda, die tatsächlich sie im Bühnenstück sehr oft hat. Also es ist natürlich eine Interpretationssache, Du hast einen gewissen Spielraum, den du bekommst bei Wicked. Und ich muss sagen, da hat sie nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft, was du als Rolle hast. Du hast ja Lydia auch in London gesehen. Du siehst, da sind Unterschiede drin. Ja, auf jeden Fall. Linda ist auf der Bühne, vor allem in Akt 1, deutlich vielschichtiger, als Ariana es spielt. Und ich glaube noch nicht mal, dass Ariana dran schuld ist, sondern ich habe schon fast gedacht, dass es eine Regieanweisung auch von John M. Chu ist, wie dieser Charakter zu interpretieren ist. Und das fand ich halt ein bisschen schade, weil ich muss sagen, ich finde Glinda ist nicht nur die, weiß ich nicht, das Blondchen und das Dummchen, sondern sie ist auch völlig überdreht. Sie ist überhaupt nicht perfekt. Sie ist auch ein bisschen bekloppt, rastet das ein bisschen aus. Wenn du dir allein schon popular anguckst, wie das auf der Bühne inszeniert wird, da hat sie wirklich Momente, da dreht sie völlig frei. Wenn du da eine gute Glinda hast, dann funktioniert die Szene auch wirklich richtig gut auf der Bühne. Aber das hat mir so ein bisschen gefehlt. Das war immer nur so eine Anspielung darauf. Aber es war nicht das Ausnutzen, wie Glinda in dieser Szene tatsächlich auch abgehen kann. Und auch diese Seite von Glinda hat man halt im ersten Akt nicht gesehen. Ich meine, ich spoiler vielleicht schon. Ich fand, die Glinda im zweiten Akt hat Ariana Grande deutlich besser gelegen. Das sieht man auch. Da geht sie richtig auf. Und das hat sie wirklich sehr, sehr gut gemacht. Was für mich vermuten lässt, genau das, was du vorhin gesagt hast, ich glaube tatsächlich, sie haben das echt so angelegt, dass der erste Teil diesen Fokus auf Elphie hat und auch Cynthia Erivo mehr in diesen, wie sagt man, in den Mittelpunkt rückt, auch in ihrer Performance und da dann... Der Glinda-Part so ein bisschen zurückhaltender vielleicht nicht, aber schon noch so ein bisschen in ein zweites Glied rücken sollte, während dann im zweiten Teil das komplett geswitcht ist sozusagen. Also ich glaube, das war tatsächlich eine gewisse Absicht dahinter. Absolut. Und für jemanden, der halt wirklich jahrelang über Pop und R&B gesungen hat, muss ich schon sagen, ist ja auch gesanglich, da hat sie sich echt ins Zeug gelegt. Ich habe schon mit sehr vielen Freundinnen und so drüber diskutiert. Ich glaube, Ariana wird nie meine Lieblingsglinda. Dafür habe ich zu gute, tolle Glinda schon auf der Bühne selbst erlebt und ich finde, da ist die Messlatte extrem hoch, sowohl bei Glinda als auch bei Elfebar. Aber ich finde trotzdem, dass sie, wenn man sich das mal anguckt, dass sie eben jetzt nicht die letzten 20 Jahre komplett auf der Bühne stand oder ständig Musical-Verfilmungen gemacht hat, dass sie dafür wirklich einen doch ziemlich guten Job macht, aber den im zweiten Film deutlich besser. Also ich finde im zweiten Film, da glänzt sie richtig. Da hat sie Momente, wo ich echt sage, Hut ab, auch schauspielerisch. Wahnsinn. Also da hat sie wirklich nochmal sich richtig, richtig reingelegt und da merkt man, da fühlt sie sich auch ein bisschen wohler mit der Art und Weise, wie Glenda halt dargestellt wird, als jetzt im ersten Part, wo es noch ein bisschen zu zurückgreifend war. Und du hast einen guten Punkt angesprochen. Also das ist halt ein kompletter Unterschied. Also du kannst halt eine der besten Popsängerinnen der Welt sein, was sie ja nun mal ist. Gerade wenn man sie live singen hört, aber das ist dann nicht irgendwie nicht vergleichbar mit Musicalgesang. Das ist halt eine völlig andere Welt, in der Art, wie man das intoniert und so weiter und so fort. Und hier in dem Fall singt sie auch sehr hoch, also extrem hoch, Soprano. Und das ist schon mal ein Unterschied. Und wie gesagt, ich habe vieles von ihren Casting-Sessions gesehen. Und das war schon, muss man schon sagen. Also man sieht auf jeden Fall, unabhängig von ihrem Gesang, wie viel Herzblut da drin steckt. Also wie sehr ihr das auch einfach am Herz liegt. Und allein das finde ich schon gut, dass es nicht wahllos irgendjemand anderes kriegt, der vielleicht sagt, ja, das könnte eine Rolle für mich sein. Ich gehe zum Casting, sondern das ist wirklich eine Person, der da alles dran liegt. Es gab ja auch immer wieder in der ganzen Zeit diese. Berichte, dass Amanda Seyfried ja auch für viele Leute die optimale Glinda gewesen wäre. Hätte ich nicht gesehen, ehrlich gesagt. Also ich weiß, sie macht ja auch vieles in diese Richtung und auch sehr gut, aber ihr fehlt ein bisschen dieses, also ich assoziiere mit Glinda auch eine gewisse. Wie ist denn das richtige Wort, nicht Zärtlichkeit, sondern, naja, es ist Zärtlichkeit, ist schon das richtige Wort, aber ich meine Zartheit, mit Zärtlichkeit, also wie zart diese Person rüberkommt. Und Amanda Seyfried ist für mich nicht so zart, wie Linda sein müsste. Spannend. Zerbrechlich auch so ein bisschen. Von auch so... Gar nicht mal emotional, sondern auch so wie das Bild, das ich vor Augen habe. Ja, ja. Aber ich glaube, das ist sehr stark geprägt, wenn man halt wirklich den Film zuerst gesehen hat, gerade durch Ariana Grande und durch ihr Erscheinungsbild. Und dann sieht man, beschäftigt man sich vielleicht mit Wicked und dann siehst du halt Christine Chenewell. So, da hast du beide zwei Glinders, die sehr, sehr ähnlich sind vom Typ. Aber durchaus ist das nicht der 0815 oder der Standardtyp, der Glinda ist. Wir hatten so unterschiedliche Glinders. Wir hatten große Glinders, wir hatten Glinders, die etwas dünner sind. Wir hatten Glinders, die auch ein bisschen normalgewichtiger waren. Guck dir zum Beispiel Megan Hilti an. Hast du zum Beispiel noch einen ganz anderen Glindertyp vor Augen. Und ich finde, es gab so viele Glinders, dass ich mittlerweile gar nicht mehr sagen kann, was ist denn der Glindertyp? Und dann unterscheide ich mittlerweile eher so vom, Wie spielt oder wie legt diese Person diesen Charakter an? Und was für Facetten bringt sie mit? Und da merke ich schon eher, da steht und fällt das Konzept, Glinda zumindest, auf der Bühne. Und ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich deswegen auch so ein bisschen leicht im ersten Akt einfach von Ariana enttäuscht war. Weil ich mir denke, oh ja, sie ist blond, sie ist super, super zierlich. Und wie man es sich halt irgendwie vorstellt in dem Bereich. Aber es ist tatsächlich nicht das, was ich aus den letzten über 20 Jahren Wicked eigentlich kenne. Und da denke ich mir, das ist mir zu wenig tatsächlich an der Stelle für mich. Das ist nicht unbedingt Glinda. Glinda muss ein bisschen mehr mitbringen. Und deswegen war ich da auch so ein bisschen hin- und hergerissen bei Ariana, weil ich finde, sie macht eigentlich einen guten Job. Aber ich glaube, da präferiere ich einfach andere Interpretationen von Glinda als Charakter. Aber mein Gott, ich bin da auch jetzt auch schon echt lang dabei mit Wicked. Ich habe es 15 Mal gesehen und ich glaube noch viel häufiger gehört, auch in anderen Varianten, YouTube, sei Dank. Und deswegen kenne ich da halt auch extrem viel und da habe ich halt auch gemerkt, okay, aber ich glaube, ich glaube, um das Ding auch abzurunden, ich finde für den Film, was sie wahrscheinlich echt best choice, also ich hätte mir auch Amanda Seyfried super vorstellen können. Und ich finde, sie passt für mich als Länder auch richtig, richtig gut. Aber ich glaube, es ist halt leider auch so eine Marketing-Stars-Faktor-Sache. Und dafür ist Arianda best choice. Man muss auch, to be fair, muss man ja auch einfach sagen ... Da ist ja auch noch ein Altersunterschied zwischen und den muss man halt bei so einer Verfilmung, also du kannst halt Amanda Seyfried nicht irgendwie da in Schiss da hinstellen und sagen, ja, sie ist 18 oder sowas. Also selbst Arianna ist ja schon 32, glaube ich, aber Amanda Seyfried ist ja schon über 40. Cynthia ja auch, ne? Cynthia ist ja auch ein bisschen schwierig. Ja, aber gut, sie trägt halt grünes Make-up, das kann halt so viel kaschieren dann noch. Aber Cynthia ist ein gutes Stichwort. Cynthia Erivo hat ja tatsächlich richtige West-End-Wurzeln. Sie hat ja in Die Farbe Lila mitgespielt. West End in The Umbrellas of Cherbourg. Den ich übrigens als Film auch nicht so gut fand. Oh Gott, ich habe den geliebt. Optisch, ja. Aber die Erzählung war echt sperrig für mich. Ja, das stimmt. Ich glaube, wenn man mit Musical... Ja, ich glaube... Je mehr man, oder je tiefer man im Musical-Bereich drin ist, desto zugänglicher ist der Film, weil eben, es wird ja komplett durchgesungen, ne, das ist ja Ja, das war mein Problem, das selbst so wahllos irgendwie so, moin moin, wie geht's dir? Ich singe jetzt nicht, aber das wird da halt gesungen und manchmal auch wirkt es so, so unmelodierst, wo du denkst, okay, Hauptsache ihr habt es gesungen, aber hat sich jemand einen Gedanken darüber gemacht, mit welcher Melodie? Nein, so klingt es teilweise, aber Moin moin, wie geht's dir? Wenn ich das höre, da hätte ich jetzt Bock auf tatsächlich eine Auf ein Franzbrückchen. Achso. Das auch, immer, immer. Da bin ich ja schon ein bisschen neidisch auf euch in Hamburg, aber da denke ich mir auch, mach doch mal eine Hamburger Version draußen. Moin, moin. Die Gegenschirme der Landwirtschaft. Ja, genau. Kann ich mir richtig gut vorstellen, ja. Wieso nicht? Wieso nicht? Sie hat dann auch 2018 ihre Filmschauspielkarriere begonnen, hat in Harriet mitgespielt, in Middles und hat aber auch wie Ariana diverse Musikalben rausgebracht, die aber zumindest bei uns unter ferner liefen. Unter ferner liefen liefen? Ja, ist aber die richtige Wortwahl. Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich kannte sie vorher gar nicht. Also ich habe Widows, glaube ich, gesehen. Da ist mir jetzt aber nicht großartig aufgefallen. Aber mir hat der Name gar nichts gesagt. Und ich dachte so, oh, okay, ja, interessante Besetzung so. Aber, so viel sei schon mal vorweg gesagt, als sie zum ersten Mal singt in Wicked, und das geht mir auch immer noch so, wenn sie anfängt zu singen, ich finde es, also sie hat eine der schönsten Stimmen. Die ich je gehört habe. Sie schafft es so kraftvoll zu singen, ohne angestrengt zu wirken. Und das schaffen ja ganz wenige Sängerinnen tatsächlich. Und sie hat immer was unglaublich Gefühlvolles, was Zartes in der Stimme, trotz dieser Energie und Power, die da drin steckt. Um es mal zusammenzufassen, ich finde, sie hat eine unfassbar angenehme Stimme. Egal, was sie singt, wie hoch sie singt, wie tief sie singt. Es klingt immer so unfassbar angenehm im Ohr. Und muss ich sagen, in ihre Stimme habe ich mich komplett verliebt. Also wenn du mir jetzt sagst, eine Person singt dir jetzt für den Rest deines Lebens Sachen vor und niemand anderes mehr, dann würde ich Cynthia Erivo sagen. Tatsächlich, also es ist so ein Wohlfühl bei mir im Ohr, in den Ohren, ist Wahnsinn. Sie hat eine sehr, sehr angenehme Stimmfarbe, da gebe ich dir absolut nicht. Ja, so warm einfach so. Ja, da ist super viel Wärme drin und als ich jetzt drüber nachgedacht habe, ist mir dann aufgefallen, ja dammit, du hast sie ja sogar live gesehen. Ich war vor ein paar Jahren auf der D23 und da hat sie ja in Pinocchio, die Blaue Feria, gespielt und da kam der ja frisch raus zu Disney Plus, das war kurz vorher und da hat sie tatsächlich den Auftakt gemacht fürs Disney Movies Panel, für das Große und hat zu Beginn live auf der Bühne When You Wish Upon a Star gesungen und ich saß halt in drei, drei Mitte und jetzt halt im Nachhinein war das so, hey geil, du hast das Sinti ja irgendwie von live gesehen, wie sie genau wirklich einer der schönsten Disney Songs überhaupt singt. Und ich kannte sie tatsächlich vom Namen her schon eben durch ihre Arbeit in verschiedenen Produktionen, Color Purple und sowas, auch wenn sie bei mir eher so, ja mal gehört, ach ja, das war ja die, so war das in die Richtung. Und so richtig auf den Fokus ist sie erst gerückt durch, ich glaube, im Film wahrgenommen habe ich sie in Harriet. Den habe ich noch gesehen gehabt, weil der mich interessiert hatte. Und deswegen war ich auch sehr überrascht über die Casting-Choice, also von Jon M. Chu und von den Casting-Directors jetzt mit Wicked, dass sie auch tatsächlich POC gecastet haben für Alphabar. Das finde ich schon ein großer Schritt. Das bedeutet jetzt nicht, dass noch nie POC Alphabar gespielt haben. Überhaupt nicht. Im Gegenteil. Es gab viele, viele dunkelhäutige Alphabars schon weltweit. Es gab auch schon leicht asiatische, auch wenn die ein bisschen leicht eher unterrepräsentiert waren. Das hat es auf jeden Fall gegeben. Es hat aber eher schon einen Seltenheitswert. Und deswegen fand ich das schon ein krasses Statement zu sagen, hey, wir machen eine Wicked-Verfilmung und Alphaba ist übrigens POC. Respekt, finde ich krass, weil das ist auch, finde ich, ein Statement, gerade in heutigen Zeiten, das so zu machen. Aber man hört Cynthia und ich glaube, man weiß dann auch, warum man sie besetzt hat. Ja, das ist schon krass. Ich meine, Internet ist voll davon, von den beiden in allen möglichen Kombinationen und Settings, vor allem in Interviews. Die haben ja auch gesagt, dass sie sich schon direkt vor Drehbeginn schon miteinander angefreundet haben. Sie haben einen Pack geschlossen, dass der Drehort ein absolutes Safe Space sein soll. Sie gegenseitig auf sich aufpassen und so weiter. Deswegen nehme ich denen das auch ab, dass sie diese besondere Connection haben. Für Außenstehende wirkt es tatsächlich teilweise etwas absurd und weird. Da gibt es ja auch, wie gesagt, wir sind ja jetzt ja auch kein Gossip-Podcast, wir brauchen jetzt nicht über diese ganze Gewichtsthematik und was es alle gibt, reden, das interessiert uns jetzt hier mal nicht. Es sind schon ein paar weirde Sachen bei, gerade dieses Meme, was da um sich geht, als sie dieses Interview geben und dieser Hubschrauber über ihn fliegt. Kennst du das? Vielleicht mal gesehen. Also sie sind gerade draußen und geben ein Interview zu Wicked. Ich glaube, das war noch zum ersten Teil oder vielleicht zum zweiten, ich weiß nicht mehr genau. Und über ihn fliegt plötzlich so ein Hubschrauber. Und sie tun so, als würde da gerade gleich eine Atombombe abgeworfen werden. Und sie so, ah, Ariana, komm, komm unter meine Arme so und sie schützt sie so weg, so, ah, das Helicopter, oh, oh my God und so weiter. Dass das jetzt passiert, das stört so, das stört unsere Sensoren, unsere Vibes sind weg, so. Das ist ein ganz weirdes Setting, so. Da fliegt einfach nur ein fucking Hubschrauber über den und die tun so, als ob da gerade irgendwie eine elektrische Leitung durchgeschnitten wird bei denen im Kopf, so ist es echt absurd und wie gesagt, davon gibt es ja ganz viele Videos. Ja, ja, ja. Es wirkt teilweise ein bisschen wie Promotion, finde ich. Und Trümmer. Auch ein bisschen, ja. Ja, aber ich finde es auch ein bisschen süß irgendwie. Aber es ist auch ein bisschen, Ariana wirkt manchmal gerade, im Vergleich zu Cynthia, wirkt das fast ein bisschen ungesund, als ob Cynthia ein kleines Kind groomt, obwohl Ariana selbst irgendwie schon 32 ist. Es wirkt ein bisschen seltsam einfach, ein bisschen off und awkward irgendwie. Ja, wir sehen da halt nur Bruchteile davon. Du hast es gerade auch schon gesagt, wir sehen ja, dass die beiden irgendwie eine Special Connection haben. Und ich mag mich da ehrlich gesagt auch gar nicht aus dem Fenster lehnen, warum das so ist. Wir wissen ja, dass da sicherlich persönliche Umstände auch mit reinspielen, wie zum Beispiel eben, dass Ariana Grande da eben auch, sie hat ja schon auch ein Trauma weg von den Manchester Bombings damals, das war glaube ich 2017, was sie auch sehr geprägt hat und sehr verändert hat als Mensch auch. Das sieht man, das weiß man. Ich glaube, das weiß jeder, der so ein bisschen Ariana Grande in den letzten Jahren verfolgt hat tatsächlich. Und deswegen, das ist halt deren persönliches Ding. Und ich muss sagen, ja klar, also da gab es ja auch echt Interviews. Okay, was rauchen die für Zeug? Oder was nehmen die da? Die waren in anderen Sphären, in denen ich mich normalerweise nicht befinde. Aber vielleicht war es ja schön für die in diesen Sphären. Und deswegen lasse ich denen das auch gerne. Wir haben hier in der männlichen Hauptrolle, oder wir haben ja mehrere männliche Hauptrollen, aber in einer der männlichen Hauptrollen, Fierro haben wir ja schon ausführlich drüber gesprochen, hier gespielt von Jonathan Bailey, der ja auch eine West End Vergangenheit hat, hat schon in jungen Jahren im Kindesalter in Le Viserable mitgespielt, hat in Broadchurch mitgespielt. Bridgerton hat ihn, glaube ich, dann berühmt gemacht, die Netflix-Serie. Und ist jetzt quasi, ich würde behaupten, er wird der Upcoming-Hauptdarsteller, auf die nächsten zehn Jahre in vielen großen Produktionen. Er hat in Jurassic World Rebirth schon gezeigt, dass er das kann. Ist jetzt auch noch Sexiest Man Alive 2025 oder 2024, weiß ich gerade gar nicht mehr. Der aktuelle auf jeden Fall ist er. Und das auch noch als offen homosexuell lebender Mann. Auch eine Besonderheit in dem Fall. Und ich muss sagen ... Den finde ich toll. Also der ist so charismatisch, auch in Interviews, wenn man das sieht, auch in den Making-ofs, auch in dem, ich mochte auch seine Art in dem, das hast du ja auch gesehen hier, dieses One-Night-Wicked, wie ist das nochmal, dieses Special da? Ja, genau, oh Gott. Mochte ich ihn auch total gerne. Und der ist, das sind, glaube ich, das ist, also bis jetzt für mich nur laufendes Green-Fleck. Green-Fleckchen, würde ich mal sagen. Man kennt die Leute natürlich nicht privat und der hat vielleicht auch Dreck am Stecken, aber den Eindruck, den ich von ihm habe, ist, dass er ein sehr guter Typ ist, glaube ich, einfach. Und er sieht auch, muss man auch sagen, das sage ich jetzt als heterosexueller Mann, er sieht auch wahnsinnig gut aus, muss man einfach sagen. Er sieht auch wahnsinnig gut aus, und das sage ich als heterosexuelle Frau, mit gutem Wissen, dass er eben homosexuell ist. Aber der Typ ist einfach heiß. Man kann es nicht anders sagen. Und er ist super charismatisch. Ich, ähm, ja, ich habe ab und zu Bridgerton geguckt. Das ist nicht mein Favorite. Ich habe nur geschaut, damit ich Bescheid weiß. Wirklich, es ist so, ne? Also, ich bin kein großer Bridgerton-Fan. Ich habe auch keinen Bock auf irgendwelche spicy Szene. Ich will einfach nur, gute Storys im Film sehen. Deswegen mag ich zum Beispiel auch solche Bücher auch gar nicht lesen. Deswegen hat mich auch schon zu Bridgerton angekotzt, weil es Teil des Konzeptions ist, diese Booktalk abzugreifen. Das ist alles super konstruiert und das ist einfach pure Strategie. Und sowas mag ich immer generell überhaupt nicht, wenn ich schon merke. Ich werde irgendwie schon ein bisschen verschaukelt sozusagen. Ich bin nur Mittel zum Zweck, um Cash zu machen. Das mag ich halt gar nicht. Und deswegen bin ich auch nicht der größte Bridgerton-Fan. Aber ich habe tatsächlich reingeguckt und ich glaube, ich habe alle drei Staffeln jetzt gesehen. Gerade die, wo er präsenter war, dann in Staffel 2. Genau, ja. Fand ich ihn aber auch... Es... Obwohl, es ist Bridgerton, ja, das ist jetzt nicht, keine Ahnung, der absolut größte Arthouse-Wurf oder sonst was, wo man jetzt wirklich was draus machen kann. Aber er hat unglaublich tolle Präsenz gezeigt. Er hat wirklich alles rausgeholt, was man aus dieser Rolle rausholen kann. Es sah natürlich noch unfassbar gut aus, das muss man ja auch dazu sagen. Aber er hat einen verdammt guten Job gemacht, wo ich mir auch gedacht habe, so, oh, okay, ich glaube, von dem wird man noch was hören. Und dann haben sie ja gesagt, hier, der wird Fierro und ich habe den gesehen mit mir. Das ist wirklich exzellentes Casting und ich würde sogar behaupten, dass er sogar fast in meinen Augen noch perfekter gecastet ist als Ariana und Cynthia für die Rolle, weil ich finde, er ist für mich ein hundertprozentiges Match. Das ist ein absoluter Traum-Fiero. Und ich finde, ohne was zu spoilern, diesen Traum-Fiero setzt er auch um in beiden Teilen. Er spielt diese Rolle so unglaublich gut und deswegen perfekte Besetzung. Auch als er schon As Long As Your Mind gesungen hat. Wahnsinn. Ich habe selten ein besseres gehört, vor allem von einem Fiero. Er kann es halt einfach, aber da merkt man auch, sie haben es gut gecastet, weil es halt einfach auch ein Musical-Darsteller ist, der das eben auch kann. Und das sieht man und das Hörtband und das finde ich richtig, richtig gut. Da haben sie absolut ins Schwarze getroffen. Für mich etwas fragwürdiger sind die zwei weiteren Star-Besetzungen im Film, über die man wirklich, ich weiß, das ist gerade schon wieder, also der Tenor im Internet ist schon wieder umgeschlagen dahin, dass man das nicht kritisieren sollte. Ich bleibe aber bei meiner Meinung. Michelle Yeoh ist für mich eine komplette Vierbesetzung in dem Film. Ich liebe sie. Ich bin ja großer Hongkong-Kino-Fan und da ist sie eine absolute Legende, Police Story 3, Crouching Tiger, Hidden Dragon, Magnificent Warriors, Royal Warriors, alles mögliche, auch in Hollywood später, ob es in Moomivar, Everything Everywhere, All at Once und so weiter und so fort. Alles gut, aber hier ist sie einfach eine Fehlbesetzung. Und das trifft sowohl auf das Schauspielerische zu, aber vor allem auf die wenigen gesanglichen Zeilen, die sie zu bieten hat. Ich weiß nicht, was man sich dabei gedacht hat. Ganz ehrlich, als gerade im zweiten Teil, als ihre Line bei wo singst du, bei Thank Goodness? Ne, wo singst du mit? Kurz die erste Teil. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich dachte, mir fallen die Ohren aus dem Kopf. Wirklich, also ich fand es grauenvoll. Und da habe ich mir dann doch die Frage gestellt, warum sie hier besetzt wurde? Diese Frage hast nicht nur du dir gestellt. Also ich finde, gesanglich brauchen wir da nicht sprechen, aber auch schauspielerisch. Das trifft im Vergleich vor allem zum originalen Musical überhaupt nicht den Charakter. Ich habe das Gefühl, sie hat ihn auch nicht ganz verstanden. Wenn ich ehrlich bin, was eigentlich Madame Morrible ist. Ich finde, da spielt auch noch ein großer Fehler mit rein, ob der jetzt von John M. Chu oder von Winnie Halsman nochmal kam, sie haben ja Madame Morrible für den Film ja eigentlich aufgesplittet. Auch das macht ja nicht so viel Sinn. Und dadurch, dass es halt jetzt gesplittet wurde, also du hast ja Madame Morrible, die von Michelle Yeoh gespielt wird, dann hast du noch die Miss Coddle, die ja eine Dozentin ist. Das siehst du gerade in der Szene, wenn das mit dem Löwen kommt und sie dann tatsächlich, der Löwe sozusagen beshandelt wird, dann übernimmt sie den Part, den eigentlich Madame Morrible haben sollte. Und ich finde, das zeigt diese Ambivalenz des Charakters. Total gut. Dass sie das geändert haben, ist schon mal in meinen Augen ein großer Fehler. Und dass sie dann auch noch Michelle Young in die Madame Horrible-Rolle gesteckt haben, macht diese Rolle völlig transparent im Sinne von, Wo ist die Ambivalenz hin? Wo ist die Boshaftigkeit hin? Allein schon ihre Hassrede, die sie gegenüber am Ende des ersten Films macht. Also sorry, da habe jede Madame Marable, selbst die kleinsten Zweitbesetzungen, die ich jemals auf der Bühne gesehen habe, waren besser als Michelle Yeoh. Und gerade da hast du so eine gute Möglichkeit gehabt, dich richtig mal auszupowern. This repulsion, this distortion, this wicked witch. Wenn du das mal gesehen hast im Musical, da kannst du wirklich die riesengroße Nazi-Deutschland-Keule rausholen und mal richtig den weiblichen Goebbels machen. Nix davon passiert. Ihre Art, also da ist natürlich auch der chinesische Dialekt immer noch mit bei. Es ist so, diese Art der Artikulation bei ihr einfach zu soft. Die Stimme ist einfach zu soft für das, was sie spielt. Und ich weiß es nicht, wie gesagt, ähm. Also ich glaube, wir sind uns ja einig, wir sind ja Befürworter, wenn jetzt so ein Cast divers aufgestellt ist. Ich weiß nur nicht, ob hier ausnahmsweise tatsächlich wirklich mal die Diversität vor der Passung irgendwie stand oder sowas. Ich weiß es nicht genau. Andererseits gibt es ja auch mit Bone Young zum Beispiel auch einen anderen Schauspieler mit asiatischen Roots. Also es wäre ja auch so abgedeckt gewesen, wenn man so will. Also wie gesagt, das habe ich nicht verstanden. Ich habe auch nicht die, als ich dann das Musical gesehen habe, habe ich diese Rolle nicht wiedererkannt. Ich fand es komisch. Sie hat eine coole Szene im Studio, das ist, als sie dann im zweiten Teil den Sturm einfacht sozusagen. Da redet sie ja auch nicht bei. Aber da hat man dann ihren Körperbewegungen gesehen, wo sie ihre Action-Wurzeln sind. Genau, Martial Arts, genau. Aber ansonsten, sobald sie die Mund aufmacht, sorry, passt da gar nichts. Und ebenso muss ich sagen, so cool, ich Jeff Goldblum finde, ich finde sein Kultstatus immer noch ein bisschen übertrieben. Per se vielleicht auch kein schlechter Wizard, aber Jeff Goldblum hat ein Problem, er spielt halt seit jeher Jeff Goldblum in jedem Film und das wird sich auch nicht mehr ändern. Das war früher, als er noch nicht wusste, dass er Kult ist. Eben so wie wir mit ihm aufgewachsen sind. Die Fliege in die Penn & State Jurassic Park. Aber irgendwann, als dann jetzt sein Spätherbst der Karriere kam, ist das ein leichtes, Nicolas Cage-Syndrom, wie ich finde, was er auch hat, dass man einfach sein Gesicht sieht und sagt, das ist Jeff Goldblum. Und er spielt jetzt in Wicked Jeff Goldblum und nicht den Wizard von Oz. Und das ist irgendwie, ja, so ein bisschen so, wie gesagt, musikalisch okay. Auch hier gesanglich, auch wenn man da das Musical sieht, das sind Welten zwischen. Obwohl Jeff Goldblum ja eigentlich, er ist halt ein sehr guter Musiker, aber er ist kein sehr guter Sänger. Er trifft alle Töne und so weiter, aber er ist jetzt keiner, der diese Musical-Töne treffen kann, weil die einfach höher sind. Und er hat dieses sehr jazzige, was er ja auch mit seiner Band und so weiter auch macht. Und da passt das hier im Film. Aber es ist noch besser als bei Michelle Yeoh, das muss ich dazu sagen. Also ganz so kritisch bin ich hier nicht bei Jeff Goldblum. Ich finde, Jeff Goldblum passt insofern, dass er irgendwie so ein bisschen dieses ... Da liegt es aber auch daran, wie John M. Chu jetzt die Rolle auch noch mal angelegt hat, wie eine Art Walt Disney. Das merkt man ja ganz, ganz krass in den Szenen, wo er versucht, dann Alphaba das erste Mal auf seine Seite zu ziehen, wo er dieses riesengroße Modell der Esmeragdstadt präsentiert. Du weißt ganz genau, wenn du ein bisschen in der Disney-Materie drin bist, das ist ganz, ganz klar eben angelehnt an diese typischen Walt Disney präsentiert sein Disneyland-Modell, sein Epcot-Modell und redet darüber und ist halt so ein Visionär. Und ich finde, da macht er wirklich einen ziemlich guten Job, auch wenn er so ein bisschen, du hast vollkommen recht, unterschreibe ich komplett, so dieses Jeff Goldblumige halt, wie er so immer ist, so dieses Kauzige und auch wie er so spürzt und so. Ja, und es wirkt immer wie eine Parodie. Genau. Richtig, aber ich fand das an der Stelle gar nicht mal so schlecht, weil es sich so ein bisschen abgehoben hat in einer angenehme Art und Weise im Vergleich zum Musical und das mit dem Gesang fällt gar nicht so krass auf, weil du nämlich ganz oft auch für den Wizard Schauspieler hast, die jetzt nicht die großen Sänger sind. Also ich bin das schon tatsächlich von einigen Besuchen gewohnt, dass der Wizard halt ein Charakterschauspieler ist. Ja, es wird mir erzählend gesungen. Es ist einfach so ein melodiöses Reden. Sprechgesang so ein bisschen. Ja, ja, ja. Also man singt nicht. Ein schöner Rap. Es gab viele Wizards, die tatsächlich auch schon in diese Richtung gingen. Deswegen finde ich das gar nicht so schlimm. Der Wizard ist kein großer Sänger, muss er auch zum Glück nicht sein. Aber ich fand es irgendwie ganz angenehm und es war nicht negativ auffällig in dem Fall. Vor allem nicht im Vergleich zu Michelle Yeoh, finde ich. Ja, es gibt noch ein paar Nebenrollen, die durchaus auch namenhaft oder zumindest besprechenswert besetzt sind. Wir haben hier Marissa Bodhi, die die Nessa Roll spielt. Wir haben Peter Dinklage, der hier seine Stimme, Dr. Dillamont, leid. Wir haben Ethan Slater, der hier den Box spielt. Ja, auch eine durchaus... Sag ich mal, kontroverse Thematik. Ich weiß, ich habe vorhin gesagt, kein Gossip. Kein Gossip. Aber ja, da gab es ja auch eine sehr interessante Geschichte, dass er ja aktuell, also man weiß es immer nicht so genau, ob die beiden noch zusammen sind oder nicht. Angeblich jetzt wieder doch ist er mit Ariana verbandelt, obwohl er ja kurze Zeit vorher erst geheiratet hat und Kinder irgendwie in die Welt gesetzt hat, um dann aber hier quer zu schlagen. Wollen wir uns nicht einmischen? Muss aber schon mal vorweg sagen im ersten Teil mochte ich ihn nicht im zweiten Teil hat er für mich ganz schön was rausgerissen so muss er schon mal verraten. Als er dann nicht mal aussah wie Ethan Slater, spricht das jetzt für oder gegen ihn, das finde ich mir gerade nicht so sehr nee, tatsächlich für ihn weil es wirklich einfach auch mit dem Switch in der Rolle sozusagen zu tun hat da ist er wirklich, wirklich gut und ich fand ihn in dem in diesem Special fand ich ihn ziemlich gut auch. Da kommt er sehr cool rüber. Und er ist ja auch wirklich, er ist ja wirklich hauptsächlich eigentlich ein Broadway Vorspieler, oder? Ja, ganz genau. Spongebob, sag ich nur. Erzähl mal mehr, ich weiß es nicht genau. Es gibt Spongebob The Musical und er hat Spongebob gespielt. Und es gibt gerade ein paar Clips, die so ein bisschen viral gehen von ihm. Stell dir halt mal Spongebob vor, wie man ihn optisch darstellen würde als Menschen. Und so sieht er halt auch aus. Und viele nehmen das halt als Video und als Meme und als Anlass zu fragen, so auf die Art Ariana Grande? Are you okay? Du hast dich für den entschieden. Wirklich, das Das ging jetzt total viral die letzten Wochen immer wieder. Ich glaube, das ist der Opening Song. Ich habe das Musical nicht gesehen, aber es klingt auf jeden Fall wie der klassische Opening Song, wo er morgens aufsteht. Spongebob und hey, ich stehe auf und alles ist super. Das macht er dann auch noch mit einer extrem nervtötenden à la Spongebob-ähnlichen Stimme. Und dann halt mit Hochwasserhosen, Squarepants sozusagen, leicht rötlichen, blonden Haaren. und ich schicke dir mal den Link dazu und dann weißt du ganz genau, was ich meine. Ihr da draußen könnt auch mal googeln Ethan Slater, Spongebob, you're welcome. Ja, I mean it's Spongebob. Ja, und ich glaube, das füllt er doch aus. Finde ich. Ja, ist in der Tat so. Ja, ich würde sagen, wir gehen jetzt mal endlich in den Film hinein, in den ersten, der letztes Jahr kurz vor Weihnachten in die Lichtspielhäuser kam. Und gerade für Leute, die eben, und zu dem Zeitpunkt war das ja bei mir so, die das Musical nicht, ich bin jetzt auch so ein Snob, ich kann jetzt auch immer sagen, für Leute, die das Musical nicht kennen. Du kennst das nämlich jetzt, ne? Ja, ja. Nee, aber es ist tatsächlich so, der Anfang wirkt dann, wenn man den zweiten Film zu Ende geguckt hat oder das Musical zu Ende geguckt hat, wirkt der Anfang von Teil 1 dann natürlich nochmal besonders. Also wenn man die Geschichte nicht kennt und nicht weiß, wer Glinda ist und wie ihre Intentionen sind dort. Also der Film beginnt quasi mit dem Ende der Geschichte sozusagen. Und dann weiß man auch, wer ist denn, also das wissen wir theoretisch, wenn man, wie gesagt, keine Vorkenzen hat, weiß man nicht wer da gerade von diesem turm davon reitet wenn man es kennt weiß man es ist glinda oder zu dem zeitpunkt das hier an der glinda sie ist ja dann nicht gar linda sondern glinda zu dem zeitpunkt, und wir sehen dort bei der geschichte muss mir ein bisschen helfen wir sehen dann direkt den den den. Den Zusammenhang sozusagen zum Wizard of Oz, weil wir nämlich die Figuren aus dem Wizard of Oz auf der Yellow Brick Road Richtung Emerald City gehen sehen, was dann erst im zweiten Teil nochmal eine größere Rolle spielen wird. Und wir sind dann in Munchkin Land und alles ist super farbenfroh. Wir erinnern uns an frühere Technicolor-Produktionen aus den 30er- bis 50er-Jahren. Das sind alles schön gebaute Sets dort. Ich hab direkt gedacht, oh wow, weil gerade dir ging es ja vielleicht auch so, als du den Trailer zu Wicked 1 gesehen hast, das sah alles irgendwie so super künstlich aus, es sah irgendwie noch viel CGI aus und dann plötzlich siehst du es richtig und denkst so, nee, irgendwie haben die super viel gebaut und sie haben sich wirklich so viel Mühe gegeben, das dort alles, also zum einen zu rekonstruieren aus dem Wizard of Oz und teilweise eben auch einfach zu schaffen und da war ich echt erstaunt, wie viele tolle Settings, Kulissen, die da auf Soundstages gebaut haben, da war ich echt überrascht. Ich hatte auch ein bisschen Angst, weil ich fand, ich hatte genau denselben Eindruck wie du beim ersten Trader und ich hatte halt auch Angst, weil du hast es ja jetzt auch gesehen, den Film All's the Great and Powerful, das ist ja eine CGI-Schlacht, die tut dir überhaupt nicht gut und. Ich finde, da muss ich auch aber loben, da muss ich Universal loben, dass sie in der Hinsicht ein sehr gutes Filmmarketing gemacht haben und das schon rechtzeitig aufgefangen haben, indem sie ja vor Release relativ früh schon in den ersten Featurettes ja gezeigt haben, oh, schaut mal, wie aufwendig das ist, schaut mal, wie viel physisches Sets wir da reingebracht haben. Dann haben sie noch Interviews mit oder beziehungsweise ein paar O-Töne von John M. Chu noch gebracht, der dann auch gesagt hat, wie aufwendig das alles ist und mit wie viel Herzblut er dabei ist. Und da hast du dann auch gemerkt so, wait a minute, das ist nicht alles CGI, was du da gesehen hast. Da ist super viel physisch und echt. Und ich glaube, ich hätte nicht diesen Switch hinbekommen, wenn ich Universal genau diese Thematik einfach in dem Filmmarketing schon direkt angesprochen hat, um diesen Kritikern oder den schlechten Gedanken so ein bisschen den Wind aus dem Segel zu nehmen. Das ist schon clever gemacht, also da haben die wirklich ganz genau reingeguckt und gehorcht, was sind denn Kritikpunkte und wo können wir wie mit unseren Botschaften und unserem Messaging dann da rankommen und das haben die ganz klar gemacht und das finde ich sehr, sehr gut tatsächlich an der Stelle, weil ich hatte auch den Eindruck, ich dachte mir, oh nee, schon wieder und das sieht alles so künstlich aus, na klar, haben sie mit CGI gearbeitet. Aber du hast auch unglaublich viel physische Sets, von denen, die du gar nicht erwartet hättest. Sag nur, auch der Zug. Den Zug hätten sie easy zum Teil gerade auch so ein bisschen diesen Vorderbau auch mit CGI machen können. Haben sie nicht. Das ist komplett echt. Komplett. Jedes kleine Detail haben sie in echt gebaut. Und das ist schon wirklich bemerkenswert heutzutage, auch gerade für ein Filmmusical. Das ist respektabel. Finde ich schön. Der hat natürlich auch, wie gesagt, im Trailer dachte ich erst so, oh, wird das jetzt Wonka 2 oder sowas? Weil es so irgendwie, das wirkt irgendwie so uncanny. Ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt bei dem Trailer. Da hatte ich da echt so ein bisschen Angst. Aber wie gesagt, das verfliegt irgendwie nach wenigen Sekunden eigentlich schon in dem Film. Weil, ja, da einfach viel Herzblut drin steht, viel Liebe im Detail, die Kostüme, die Gebäude dort. Und das sieht irgendwie alles schön aus. Klassisches, altes Hollywood-Kino, könnte man dort meinen. Ich finde, die Kamera hat so ein ... Also er hätte vielleicht noch etwas filmischer aussehen können, also der hat so ein bisschen mehr Filmkorn obendrauf und so weiter, das sieht schon sehr, trotzdem noch sehr digital aus, das passt manchmal nicht so ganz und ich bin, und das sage ich gleich mal an dieser Stelle, bei John M. Chu. Ich weiß nicht, ob der Film oder beide Filme bei einem anderen Regisseur besser aufgehoben gewesen wären. Ja, und da gibt es dann auch schon den ersten Auftritt von Glinda. Das ist tatsächlich auch direkt so ein inneres Meme von mir geworden. Ich sage einfach so ab und zu mal zwischendurch jetzt zu Hause, look, it's Glinda, wie sie dort in der Bubble ankommt. Weil ich das einfach so mag, wie dieser eine Munchkinnen-Bewohner da das so mit dem Finger zeigt. Look, it's Glinda! Ja, das mag ich total gerne. Und das ist halt so schön, gerade dieser Teil, warum denkt er erst so, also für die Leute, die es nicht wissen, es geht erstmal darum, dass die böse Hexe, die Elfer war, besiegt wurde und tot ist und im Rahmen dieser Story alle Leute dort das feiern in Oz, natürlich vor allem in Munchkinland, weil natürlich die Leute alle davon ausgehen, erstmal, dass diese Hexe wirklich böse ist und Schlechtes über Oz hineinbringen wollte, weil ihnen das so verkauft wurde. Und dementsprechend kommt Glinda vorbei, um diese Kunde zu verbreiten, dass das stimmt. Und sie wird dann gefragt von den Dorfbewohnern, ob sie nicht eigentlich befreundet war mit Elphaba. Und das bejaht sie dann erstmal so semi-euphorisch, um es dann aber gleich einzuschränken. Ja, wir sind vielleicht zusammen auf dieselbe Schule gegangen. Also sie beschränkt es dann auf ein Minimum und dann fängt quasi die Geschichte an, erzählt zu werden. Und ich mag das total und ich habe mich sofort in den Film verdiebt, weil gleich dieses erste umspannende Stück, dieses No One Mourns the Wicked, so episch ist und so toll erzählt ist, weil in diesem einen, ich glaube sieben, achtminütigen Stück wird quasi alles, was man erstmal wissen muss, erzählt. Und das wirkt sowohl auf der Bühne, aber auch in dieser Filmversion, obwohl es so zerstückelt ist, richtig toll, weil wir irgendwie in dem Flashback sehen, die Vergangenheit von Elfer Bar, was ist da, wie ist Elfer Bar sozusagen, wie ist Elfer Bar entstanden, das ist ja auch durchaus nochmal wichtig, ähm. Dass dort ihre Eltern scheinbar nicht so ganz glücklich waren und ihre Mutter eine heimliche Affäre hat mit einem ominösen Mann, der ein grünes Serum bei sich trägt, welches dafür verantwortlich ist, dass plötzlich daraus ein Sprössling entsteht, namens Elphaba. Und dieses Baby ist grün. Und das kommt natürlich gar nicht gut an, denn das ist sehr ungewöhnlich, dass dort grüne Lebewesen in einem Land, in dem Tiere sprechen und arbeiten. Ist es sehr seltsam, dass ein grüner Mensch sozusagen zur Welt kommt. Und das sorgt für keine gute Stimmung bei den Eltern. Und das ist etwas, was die eher lieber gerne geheim halten würden und so nicht in Assoziation mit sich bringen wollen würden. Und da haben wir natürlich schon mal die eine gesellschaftskritische Parabel oder Metapher, die da erzählt wird, weil es da schlichtweg einfach auch um Rassismus geht. Ja, Rassismus, Minderheiten. Ja. Knallhart. Finde ich aber gut, wie sie das auch gemacht haben, auch mit der grünen Farbe, dass man das halt auch von der grünen Hexe von damals dann auch beleuchtet hat im Sinne von, okay, sie ist grün. Hey, was gab es da denn für Probleme? Weil sie ist ja grün. Glenda hat eine, ich sage es mal, weiße Hautfarbe, auch in den Filmen. Und da ist sie tatsächlich auch die einzige Person, menschliche Person, die da sehr aus dem Raster fällt und dass man sich da Gedanken gemacht hat, also auch im Sinne von Gregory Maguire, so stecken da dahinter, hey, es ist ja eigentlich Person of Color, was steckt denn da dahinter, dass man diesen Aspekt aufgegriffen hat, finde ich super spannend und interessant. Und wir sehen, genau, wir sehen Flashbacks im Empfang von Elphabers Eltern, dann dieses Geheime, diese Affäre, dieses grüne Elixier und das Resultat der ganzen Zeit. Und was ich eben schon erwähnt habe, für diejenigen auch, die sich da, die das Musical nicht gesehen haben. Es ist in Oz, aber das kennen wir ja bereits aus dem Zauberer von Oz, es ist dort eine Welt, in der Menschen und Tiere koexistieren als quasi gleichberechtigte Lebewesen. Also die Tiere sprechen, man versteht sie, sie gehen berufen nach, das sieht man auch gleich in dieser Geburtsszene dort, die sind dort als Hebamme unterwegs oder als Doktoren untergleichen, als Servicekräfte im Haus von Elphabas Eltern. Das muss man natürlich, wenn man diese Welt nicht kennt, auch erstmal schlucken, weil es natürlich in diese, ja, man muss, es ist nicht besonders immersiv, sag ich mal, weil natürlich braucht man so ein bisschen Fantasie und Vorstellungskraft, um sich in diese Welt hinein zu versetzen. Weil schon auch irgendwie auf den ersten Blick, ich kenne ja die, du weißt beide, von wem wir reden, da zählte ich mich vielleicht auch zu, das sind halt die Leute, hä, oh, da sind jetzt Tiere, die quatschen, oh, Tiere, die singen und bla bla bla, grüne, da laufen jetzt grüne Menschen durch die Gegend, puh, also da wird schon, werde ich schon ganz schön herausgefordert vielleicht als, ähm. Nichts. Nichts. Was willst du sagen? Als Fantasy-affin? Als Arthouse-Zuschauung. Ach so. Zum Beispiel. Das hast du schön gesagt. Ich hätte jetzt gesagt nicht Fantasy-affin, aber das trifft es auch ganz gut. Ja, aber ich glaube, für die ist der Film halt auch nicht gemacht. Punkt. Ich glaube schon, dass so eine gewisse Affinität für Fantasy-Stories und Co. Haben musst, damit du auch einen gewissen Zugang natürlich zu Wicked hast, unabhängig davon, ob du Wizard of Oz kennst, magst oder nicht, aber ich glaube, das muss halt auch gegeben sein, weil die Story einfach extrem Fantasy ist und wenn du Fantasy generell nicht magst, ich glaube, dann sind die Chancen auch nicht ganz so hoch, dass dir Wicked gefällt. Wie hat dir denn der Auftakt im Film gefallen? Gut, tatsächlich. Sehr, sehr gut. Ich finde, das ist so eine tolle Mischung aus der Bühnenproduktion und der Eröffnungsszene, aber auch gleichzeitig von dem Originalfilm von Wizard of Oz. Also gerade wenn du Look and Feel, die ganzen Szenen, die Sets oder sowas, wenn du daran denkst, wirklich, wirklich gut gemacht. Also ich mag den Auftakt auch total in puncto Storytelling. Deswegen fand ich das auch jetzt in der Verfilmung sehr, sehr gut umgesetzt. Es ist so, also wir sehen ja auch in diesem Flashback, wie Elphaba sozusagen auch ihre magischen, ihre besonderen Fähigkeiten entdeckt. Und dann geht es ja quasi zügig über in dieses Setting an der Schiss University. Also das ist quasi die Schule für diese. Das habe ich tatsächlich auch bis heute nicht so ganz verstanden, was das jetzt eigentlich für eine Universität ist. Ist das jetzt für besonders begabte Schülerinnen und Schüler? Es ist ja keine Zauberschule. Deswegen, es kommt ja bei vielen Leuten, die dann eben nicht im Stoff drinstecken, immer die Assoziation mit Hogwarts zum Beispiel. Und das kann man ja auch leicht denken, gerade wenn man zum Beispiel auch nicht weiß, wo jetzt die Wurzeln von Wicked liegen, eben in diesem Maguire-Roman und so weiter. Wenn man das nicht weiß, könnte man denken, okay, das ist ja eine Kopie von Harry Potter und Hogwarts. So ein Zaubern, das ist eine Hochschule für diese begabten Kinder und so weiter. Liegt nicht weit fern, dieser Gedanke. Aber was ist denn das jetzt eigentlich für eine Hochschule? Weil das Zaubern ist da ja eher... Sag ich mal, eine Nebentätigkeit und auch nur für ganz wenige Leute dort. Ja, also ich, genau richtig. Also ich glaube schon, dass auch so Basics gelehrt werden im Punkto Magie und Zauber. Aber die Frage ist, ob du das halt dann anwendest im Sinne von, du hast halt eben einen Zauberstab und zauberst damit aktiv. Oder brauchst du vielleicht nur irgendwelche kleinen Tränke, was ja auch durchaus im Zauberbereich ist und was man ja auch bei Hogwarts und so sieht. Ich glaube, da gibt es schon Abstufungen und die sieht man auch zum Teil im Film. Aber du hast schon recht. Also es wird, ich finde, im Film und aber auch im Musical ein bisschen wenig erklärt. Also im Musical hat man das Gefühl, das ist tatsächlich echt eine Schule für Zauberei. Im Film wird das dann durchaus noch ein bisschen abgeschwächt, beziehungsweise auch nicht ganz so klar in meinen Augen benannt. Und weil halt natürlich das nur ein ganz kleiner Teil ist im Vergleich jetzt zum Beispiel zu Harry Potter, wo halt wirklich das ein gigantisches Element ist, dass die Leute eben in Hogwarts dort sind, dass dann eben Dinge passieren, die eben unmittelbar mit der Schule assoziiert sind und die den Großteil der Story einfach auch dort in Hogwarts rein verwoben wird. Und während die Schilze University eigentlich in meinen Augen nur ein Schauplatz ist, an dem halt wirklich Dinge passieren und die eigentlich gar nicht für die Handlung. Ich sag's jetzt nur so krass essentiell sind, so dass man halt, bei Hogwarts ist das ja so, du hast eine riesengroße Historie, da hast du halt die verschiedenen Häuser, dann hast du die verschiedenen Stammbäume, dann war ja natürlich auch die Sache mit Voldemort, da passiert ja so viel, das hast du bei Wicked nicht. Wicked, da ist es halt ein Schauplatz, da lernen sie sich kennen, das ist die Schulzeit, da passiert halt auch einiges. Das treibt halt natürlich die Handlung voran, aber es ist jetzt nicht so essenziell, wie man es jetzt zum Beispiel bei Harry Potter kennt. Das Worldbuilding ist ja tatsächlich nicht so elementar und auch nicht so detailliert, wie man es vielleicht, ich weiß gar nicht, ob es wünschenswert gewesen wäre. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einige Probleme mit dem. Mit dem Zeit- und Ortgefühl so ein bisschen Probleme haben, weil man Oz jetzt, also klar, den Zauber von Oz haben wahrscheinlich die meisten Leute gesehen, aber auch da ist jetzt ja auch nicht alles erklärt aus diesem Universum sozusagen. Und man kann, glaube ich, als außenstehende Person, oder selbst ich kann es auch nicht genau sagen, wie groß ist denn jetzt nun Oz und wie viele Orte gibt es da? Weil wir sehen ja de facto mal so ein bisschen Natur, wir sehen Munchkin Land, wir sehen Emerald City und wir sehen diese Universität. Aber was gibt es denn da eigentlich noch? wo sind denn die anderen Menschen dort und so weiter und so fort. Und das ist tatsächlich eine Sache, die will ich dem Film nicht ankreiden, weil es ja im Musical nicht anders ist und glaube ich auch in der Vorlage nicht anders ist. Aber da, ich glaube, ein bisschen mehr Worldbuilding hätte der ganzen Sache vielleicht, wenn man jetzt hier sowieso das ganze Ding hier schon auf zwei Filme aufsplittet, hätte man vielleicht noch ein bisschen was da machen können, finde ich. Ja, und vor allem, man benennt die Orte nicht klar, während die zum Beispiel im Roman sehr klar benannt sind, wie zum Beispiel eben Fieros Schloss, wo sich Alphaba befindet, Kiyamu Ko und sowas. Das wird gar nicht so klar betitelt. Im Musical kann ich das voll verstehen. Das ist ja dann letztendlich auch ein bisschen kompakter. Aber gerade wenn man eben, wie du schon gesagt hast, man gibt eben durch diese zwei Teile, zwei große Filme, fast zweieinhalb Stunden jeweils so viel Raum. Ich denke, da hätte man durchaus auch ein bisschen mehr erwähnen können. In den Büchern wird es ja erwähnt. Das ist sowohl in den Ursprungsbüchern als auch bei Maguire durchaus. Und ich glaube, man wollte das halt einfach dann doch nicht so detailliert irgendwie ausweiten, was ich irgendwie ein bisschen nachvollziehen kann. Aber du hast schon recht, also da könnte durchaus auch eine Chance vertan worden sein. Der eigentliche Grund, warum unsere Figuren und der Film dort landet, ist der Hintergrund, dass Elphaba noch eine Schwester hat, Nessa Rose, eine jüngere Schwester, die im Rollstuhl sitzt und dort auf diese Universität gehen soll und Elphaba soll quasi einfach sie begleiten, dorthin führen, ein bisschen auf sie aufpassen, aber sie soll da jetzt nicht studieren oder dergleichen soll dann eigentlich, der Vater sagt noch, kannst du hier noch ein paar Tage bleiben, ein bisschen aufpassen, dann kommst du wieder zurück nach Hause sozusagen. sagen. Das ist so der Grundbaustein der ganzen Geschichte. Wir lernen dann Glinda kennen, die ist das ganze Gegenteil von Elphaba, die natürlich sofort in diese Außenseiterrolle rückt und Glinda ist halt die superbeliebte, wie sagt man, blonde. Theoretisch, wenn es jetzt in der Gegenwart spielt würde, würden wir sagen, All-American. Das was? Der Cheerleader. Ja, ich hätte so All-American Girl so gesagt, dieses typische ja, die mit dem Quarterback. Genau die. Wie auch immer man dass Daniel dann verwandelt wird und wir sehen natürlich sofort die Kontraste, die dazwischen sind und gleichzeitig merkst du auch nach wenigen Minuten, das wird so eine klassische Enemy to Friends Geschichte, die auch immer sehr beliebt ist, auch bei BookTok tatsächlich, auch immer sehr, sehr populäres Thema, und Glinda ist natürlich, Ja, wie du es schon gesagt hast, im Film ein bisschen anders dargestellt als in der Bühnenversion. Sie hat so ihre Trademarks, natürlich den berühmten Hair Toss. Erklär mal kurz, was das ist. Naja, das ist so ein bisschen ihr Signature-Move. Aber gleichzeitig auch, um Leute zu beeindrucken und vielleicht auch so ein bisschen flirty zu sein und auf sich aufmerksam zu machen. Bringt sie quasi auf aber bei, dieses um populär zu sein, um dazuzugehören und das ist halt wirklich ein extrem oberflächlicher Move, der halt wirklich auch, sinnbildlich für das Mindset eigentlich von Linda steht, also dass es sehr ums Äußere geht, um, ihr Verhalten vor anderen, um populär und beliebt zu sein, deswegen auch der Song Popular und deswegen gibt es dann auch in dem Song Popular eben dieses Tos Tos, was sie durchaus eben auch an Fierro anwendet, um, sich aufmerksam zu machen und so, guck mal, was für schöne Haare ich habe, guck mal, wie toll ich aussehe, schau mal, ich bin hier und so, also es ist total doof. Keiner würde auf der Straße einfach mal Tos Tos machen. Das weiß doch jeder, wie stupide das ist. Aber ich finde, das zeigt eigentlich ganz gut, wie Glinda einfach denkt. Es geht nur um Optik und es geht um Beliebtheit und Charisma und Und nicht um Wissen oder Intelligenz. Darüber singt sie ja auch in Popular. Und das ist genau das ist Glinda, zumindest im ersten Film. Ja, es ist quasi schon wirklich ein maximales Stereotyp, der uns hier präsentiert wird. Und das funktioniert aber auch einfach gut, weil in dieser Rolle halt wahnsinnig viel Comedy steckt. Und wenn man das gut ausfüllt, und ich finde, das macht Ariana hier ganz gut, mit Mimik, mit Gestik, mit so kleinen Sachen einfach, dann denkt man, als wenn ich jetzt, wenn das zum Beispiel jetzt kein. Wie drückt man es aus, wenn das Anne ist angelegt, wäre ein bisschen ernsthafter sozusagen, dann könnte man sagen, oh, das ist ja eine doofe Rolle, warum ist denn das jetzt hier im Film drin? Aber dadurch, dass es mit so einer charmanten, humorvollen Komponente verbunden ist, funktioniert das. Also es ist nicht so, dass du denkst, oh, was ist Glinder denn für eine blöde Schnäpfe? Sondern man denkt, irgendwie finde ich das... Die trotzdem cool, obwohl sie eigentlich nur ein Stereotyp ist am Anfang. Das denkst du auch. Du denkst beides. Und das finde ich das Spannende an Glinda. Du denkst, wenn du sie siehst, mein Gott, was ist das für eine Dumpfbacke? Also, wenn sie jetzt schon reinkommt, wenn ich an das Bühnenmusical denke, wo sie auf diesen tausend Koffern ja ist und die hohen Töne nur so rausschmettert und dann denkst du nur so, genau so hätte ich dich eingeschätzt. Genau das bist du. Und sie bestätigt ja noch diesen Stereotyp. Und deswegen lacht man ja letztendlich auch, weil man lacht ja auch irgendwie über sich selbst, dass man genau diesen Stereotyp sich selbst nochmal bestätigt. Das, was du denkst, so ein kleines, dummes, naives Blondchen, was zu viel Geld hat von Mami und Papi und was da einfach auf diese Schule geschickt wird, so auf die Art, du kommst ja durch, weil Mami und Papi haben ja Geld, so in diese Richtung. Aber ich finde es deswegen so schön, diesen Character-Arc von Glenda, dass sie sich genau da beweist und plötzlich wandelt und dass sie aber auch da Brüche zwischendrin hat und deswegen finde ich das halt so spannend, wie sie halt zu Beginn im ersten Teil einfach inszeniert wird, bis sie sich jetzt mit Erfebar anfreundet, weil das ist einfach eine sehr, sehr schöne Charakterentwicklung, die sich halt wirklich komplett durch die Show und auch durch die Filme zieht und wo ich sagen muss, da brauchst du schon eine gute. Schauspielerin, die das auch sehr glaubhaft verkörpert und es ist auch nicht ganz so einfach, wie man es sich vorstellen könnte. Wir haben ja vorhin schon gehört, zum Beispiel als wir über die, Regenschirme von Cherbourg gesprochen haben, dass es natürlich Musicals und Musicalfilme gibt, die komplett gesungen werden, in denen wirklich nicht gesprochen wird, nicht geredet wird in dem Sinne, sondern die komplette Handlung gesungen wird. Das trifft hier auf Wicked nicht zu. Es ist eher so, ja, ein Timing kann man jetzt gar nicht sagen, weil es gibt so... Parts im Film, in denen mal Songs relativ nah aneinander stehen und manchmal kommt auch 20 Minuten lang kein Song. Deswegen lässt sich das so ein bisschen schlecht teilen. Es ist eher für diejenigen, die da eine Einschätzung brauchen, ich würde sagen, was das angeht, fühlt es sich eher wie La La Land an. Ja, dass du halt auch viele Dialogszenen einfach hast, wo eben dann auch Dialoge, Monologe, was auch immer vorkommen und du nicht permanent irgendwas durchgesungenes hast, wie jetzt zum Beispiel was von Stephen Sondheim. Sweeney Todd zum Beispiel ist auch ein gutes Beispiel, das ist auch komplett durchgesungen. dann ist Steven Sondheim, glaube ich, für den Mainstream einfach auch viel zu sperrig. Wir haben tatsächlich überhaupt nicht so sperrige Songs. Im Gegenteil, Steven Schwartz hat die sehr, sehr sehr klassisch, manche sogar sehr popmäßig auch dann auch umgesetzt. Denkt man an Popular, denkt man an Dancing Through Life, ist totaler Pop-Song. Gerade auch von den Strukturen teilweise. Und deswegen sind die auch sehr zugänglich für das Publikum. Plus dann halt eben noch diese Mixtur zwischen, wir haben halt auch ganz normale Dialog-Elemente und dann kommt wieder ein Song. Und der Song ist dann halt auch nicht immer so ein Showstopper. Also Showstopper ist, wenn man dann die Handlung pausiert und wir machen jetzt einfach mal Show und alle freuen sich, weil hey, voll energetisch und so, aber es hat halt einfach für die Handlung nicht viel gebracht. Und ich finde, dass das schafft Wicked da auch sehr gut diese Balance zu halten zwischen den klassischen Showstoppern, wie zum Beispiel One Short Day, wenn sie in die Smaragdstadt gehen. Das ist ja sozusagen so ein Showstopper, aber gleichzeitig dann aber auch wichtigen Songs, die wirklich die Handlung vorantreiben, wie zum Beispiel auch Wizarding Eyes und der klassische I Want Song von Disney, den er dann auch wirklich sehr, sehr gut nochmal rübergebracht hat. Da sind schon gute Songs dabei, die auch wirklich was dazu beitragen und das, finde ich, ist so ein bisschen das Rezept von Wicked als Musical und deswegen ist es auch so zugänglich im Vergleich zu manchen anderen Filmen, wie zum Beispiel Die Regenstimme von Chia Blue. Und wir gehen ja noch ein bisschen, wenn die Songs dran sind, nochmal ein bisschen darauf ein, aber auch da, um den Leuten die angst zu nehmen die und das kann ich ja gut nachvollziehen weil es mir genauso ging. Jahrelang es sind halt songs drin die nicht nur im rahmen dieses musicals oder dieses films funktionieren sondern die man wirklich auch einfach in die playliste packen kann die du hören kannst und toll findest und ich finde das ist schon für mich ein, ein Kernmerkmal, damit ich sowas gut finden kann. Also wirklich, wenn ich sagen kann, ich höre mir jetzt einfach mal Defying Gravity oder Popular einfach an. Die sind bei mir random in den Playlisten drin. Und das spricht wirklich sehr für die Songs. Wenn die wirklich auch gute Songs einfach sind, völlig losgelöst von dem, was da erzählt wird und wo sie auftauchen und ohne Kontext. So, das trifft es vielleicht am besten, wenn sie ohne Kontext funktionieren. Weil sie einfach gut geschriebene Popsongs sind. Eine Sache, die mir nicht so passt, ist tatsächlich die dieser ganze Arc zwischen Elphi und Nessa Rose, also zwischen den beiden Geschwistern, die kommen ja an dort an der Universität und man denkt so, ja, die haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander, die passen so ein bisschen auf sich auf und alles ist schön und gut, aber irgendwie ist diese Wandlung, die passiert mir irgendwie zu zügig in dieser ganzen Geschichte. Ich verstehe nicht ganz, also klar, es gibt ja so ein paar Dinge, die Nessa Rose falsch versteht, die Elphaba macht oder sagt, aber dass sie, also so viel können wir ja schon mal sagen, weil wir ja später eh drüber reden, dass Nessa Rose so eine richtige Abneigung gegenüber ihrer Schwester entwickelt und ihr die Schuld an allem gibt, das ist schon irgendwie ein bisschen seltsam, finde ich, das kommt mir irgendwie, da fehlt mir was. Und das jetzt in dem, insgesamt, wenn wir den ganzen Film betrachten, also als Ganzes, sind das ja. Fünf Stunden? Fünfeinhalb Stunden sogar, glaube ich. Und wenn dann so ein Arkt nicht auserzählt wird oder nicht richtig klar wird für Zuschauer, finde ich es ein bisschen schwierig. Also da fehlt mir was. Ich finde durchaus, also mir gefällt das auch in der Musical-Umsetzung deutlich besser als im Film. Ich habe da auch sehr viel diskutiert. Ich finde, Marissa Bowdy, glaube ich, macht eigentlich einen ganz guten Job. Und ich glaube, auch hier würde ich, glaube ich, eher die Schuld in Richtung John M. Chu sehen. wie Nassar Rose einfach im Film angelegt ist. Und ich finde, du schaffst, es wird nicht richtig gut dargelegt, diese Wandlung zwischen ... Nessa Rose, die irgendwie noch so ein bisschen hoffnungsvoll, leicht genervt, zu Schiss geht. Klar, dort irritiert ist von Alphaba, aber sie ist noch nicht an dem Punkt, dass sie extrem wütend und sauer und verbittert ist, sondern eigentlich eher so, sie ist offen, sie ist ja nicht allein, Alphaba ist noch da. Sie weiß schon, dass zum Beispiel ihr Vater sie bevorzugt, ganz, ganz klar und sich auch verwöhnt. Aber man merkt auch, sie freut sich, dass sie mal von zu Hause weg ist. Richtig. Und nicht unter diesem Schutzmantel des Vaters steckt. Deswegen ist sie auch so ein bisschen, da merkt man, das ist so der erste Punkt, als sie erfährt, dass Elphaba doch noch da bleibt, um aufzupassen. Das ist schon eine Sache, die ihr nicht passt, weil sie eigentlich mal ihr eigenes Leben leben will sozusagen. Und das ist anders tatsächlich im Musical. Ich habe schon das Gefühl, dass dieses Band zwischen Alphaba und Nassarose da ein ganz anderes noch ist, weil sie wirklich ihre Schwester ist. Und tatsächlich diese Wandlung eigentlich erst durch die Ereignisse und Geschehnisse dann kommt, wie sich dann Alphaba später verhält, nicht schon vorher, sondern das ist wirklich eher eine Wandlung, die dann durch die Aktion von Alphaba, aber durch die gemeinsame Historie sich dann immer mehr verfestigt und dann auch immer krasser wird zum Ende hin, wo sie dann plötzlich resigniert und sagt, Scheiße Mann, ich bin eigentlich auch eine verdammte Witch sozusagen und zwar The Wicked Witch of the East und auch das finde ich, um jetzt mal vorwegzunehmen im zweiten Teil, weil es geht ja um den kompletten Character Arc an der Stelle. Deutlich schlechter umgesetzt als im Musical. Und da kommt es natürlich auch immer drauf an, wer spielt Natharose. Also in der Bühnenproduktion habe ich unterschiedliche Darstellungen und Interpretationen von Natharose schon gesehen. Aber ich muss sagen, ich finde, so wie Natharose im Film angelegt ist, ist es schon fast leider für mich die schlechteste. Weil du einfach diese Wandlung nicht gut genug hinbekommst. Und Natharose eigentlich ein total spannender Charakter ist. Spätestens im zweiten Akt, gerade die Szene mit Wicked Witch of the East und der Transformation, finde ich super spannend, ich liebe diese Szene im Stück und ich finde, da hätte mehr gehen können und ich wie gesagt, ich glaube wieder, dass John M. Chu da regietechnisch andere Akzente haben wollte. Ist für mich, dieser Part, den du angesprochen hast, für mich die größte Verschlimmbesserung tatsächlich, die da vollzogen wurde, weil ich empfand auch diese ganze Sequenz später im zweiten Ark, Vanessa Rose, fand ich eine der besten Sequenzen im Musical und Und im Film ist das irgendwie, funktioniert das einfach nicht so ganz. Aber es ist vielleicht, wenn man da die Vorkenntnisse hat, irgendwie nicht ganz nachvollziehbar, was da eigentlich emotional auch passiert. Das ist schon ein bisschen schade. Dann lernen wir Madame Morrible kennen, die Zauberlehrerin dort in Schiss, die aber nur Mentorin für die ganz begabten SchülerInnen ist. Aktuell ist es niemand scheinbar. Glinda werden es gerne, aber sie kommt erstmal nicht in den Genuss davon, erst als Elferbar dann für Aufruhr sorgt, denn sie wendet in Anführungszeichen fahrlässig Magie dort an und versaut zum einen, das ist wieder ein Punkt, wo man sagen könnte, okay, da sehen wir schon, wo das hingeht, dass sie letztendlich Elferbar im Mittelpunkt steht, obwohl Nessa eigentlich mal. Nessa einfach mal. Sie hat es ja auch nicht leicht im Leben mit ihrer Behinderung und so weiter. Und trotzdem ist jetzt Elphaba wieder das Gesprächsthema Nummer 1 dort, weil sie eben Magie kann. Und damit sorgt sie für Aufruhr. Und das sorgt für Interesse bei Madame Morrible, die da dann doch vielleicht einen neuen Schützling für ihre Lehrkünste sieht. Das trifft es ganz gut, oder? Ja, das trifft es ganz gut. Und deshalb steckt sie Elphaba und Glinda zusammen in ein Zimmer, denn Elphaba soll dort jetzt auch gelehrt werden, belehrt, wie sagt man? Ausgebildet werden. Was ja eigentlich nicht das Anliegen war der ganzen Aktion sozusagen. Genau. Und Madame Marble wird dann zum Mentorin für Elphaba und wir hören, das haben wir ja vorhin schon etwas ausführlich besprochen, wir hören dann Michelle-Jo zum ersten Mal singen und ich bleib dabei, I'm not a fan. Fehlbesetzt, das tut mir echt leid und ich mag sie total gerne, aber nein. Nicht in dieser Rolle. Nee, ich glaube, da war John M. Chu doch zu sehr noch im Crazy Rich Asian Modus. Ich denke, dadurch haben die sich wahrscheinlich gut kennengelernt und er hat gedacht... Ich war dann auch im Musical komplett verwirrt, als wie du schon gesagt hast, weil ja da diese Rolle im Film aufgesplittet wurde und sie aber im Musical sowohl die Charaktertraits von Mademorable als auch von Miss Coddle in sich trägt. Und das hat mich dann komplett verwirrt, als ich dann das Musical gesehen habe. Irgendwie dachte ich, wo kommt diese Figur jetzt her? Es macht auch keinen Sinn, es aufzusplitten. Ich habe es ja vorhin schon gesagt, aber ich finde, das ist eine der größten Fehlentscheidungen in der Verfilmung von Wicked. Weil dadurch nimmt man dem Charakter Mademorable so viel Ambivalenz und Tiefe, indem man das auf zwei Charaktere aufsplitt, was man überhaupt nicht müsste. Also ich finde schon, dass man das auch aufzeigen muss, was für ein ambivalenter Charakter eigentlich Mademorable ist, die da ist wie die große Mama der Schule, die Elfebar unter ihre Fittiche nimmt und super nett und lieb zu ihr ist. Gleichzeitig aber auch natürlich den Schergen vom Zauberer so ein bisschen Tor und Tür öffnet in der Schiss University, um dann dementsprechend Propaganda auch zu betreiben. Und die hält sie ja auch nicht auf. Im Gegenteil, sie versucht ja Elfaba zu beruhigen. So auf die Art halte ich zurück. Die sind alle da, alles gut, alles normal. Dadurch, dass Madame Horrible das jetzt plötzlich nicht mehr übernimmt, ist das für mich ein sehr großer Verlust des Charakters und des Kerns eigentlich von Madame Morrible, weil sie hat beide Seiten und es ist eine, ich bin alles so toll und in Wirklichkeit ist sie einfach die größte Schergen und Dreckskuh, sorry, ich wollte das andere Wort mit B nicht nutzen, aber sie ist wirklich keine gute Person, die nur so tut, als ob. Und indem man halt komplett diese Facetten wegnimmt und auf andere Charaktere aufsplittet, warum auch immer, es macht absolut, es macht keinen Sinn. Das war sehr schade. Eine Frage zu Madame Morrible. Sie ist ja Magierin, sie hat ja wirklich magische Kräfte. Warum braucht sie Elphaba eigentlich? Und wie... Und hängt es davon ab, dass sie zwar magische Kräfte hat, aber nicht ausreichend starke? Ich meine, man kann sie ja später ein Unwetter mit Leichtigkeit sozusagen dort erzeugen. Also ich habe es nicht ganz verstanden. Sie kann nicht das Grimory lesen, das ist das Ding. Das Grimory ist ein sehr, sehr, sehr powerful Book sozusagen. Ein sehr, sehr mächtiges altes Buch, was ja nicht mal der Zauberer selber lesen kann. Und die wissen ganz genau, dass sie ja eben mit einem Wizard unter einer Decke steckt, ist es der Plan, jemanden irgendwann zu finden, der genau dieses Buch lesen kann, diese Macht hat, um ihnen wiederum unendliche Macht zu geben, eben in dieser Position, in der der Wizard eben ist. Er ist halt ein Diktator, machen wir uns das nichts vor. Und die wollten ja auch eben die Affen als Spione eben verändern, um halt an Macht, totale Macht zu kommen. Aber dafür brauchen sie eine Person, die ja in dieser Prophezeiung, die sie auch aufführen in dem Film. In Wizardmania sozusagen, was ja auch nicht im Musical ist, aber da wird ja davon auch gesprochen, von dieser Prophezeiung, dass diese eine starke Person kommt. So, die ganze Bevölkerung denkt, das ist doch der Wizard, ja klar, der ist doch da, er kann zaubern, er macht die tollsten Tricks, aber das ist ja, wie wir alle wissen, nur Schal und Rauch. Und der braucht aber jemanden, der für ihn eben genau diese Dinge macht, die er benötigt, um eben totale Macht zu bekommen. Und das ist in dem Fall Alphaba. Und deswegen ist dann Madame Morrible, die wahrscheinlich aus diesen Gründen auch an der Schule ist, um eben zu scouten, bis man eben diese Person gefunden hat. Die Madame Morrible findet eben diese Person in Elphaba und ist total geschockt und denkt sich, ich glaube, wir haben sie gefunden, wir haben den Schlüssel zu unserer ewigen Macht gefunden, die Person, die das Grimory lesen kann und das ist tatsächlich dann eben Elphaba und deswegen ist sie halt eben so powerful, eben weil es halt auch eine Mischung ist, sozusagen aus beider Welten, ne? Ja. Na, dann auch das Elixier etc., da steckt ja sehr viel drin und das wollen sie halt nutzen. Da ist Mad or Morrible halt eben nicht diejenige welche. Ja, und Elphaba lässt sich ja am Anfang auch, sag ich mal, ein bisschen. Also es ist der seltene Moment, wo sie ein bisschen Naivität bewahrt, weil sie eben doch nicht hinter die Fassaden geblickt hat. Sie ist ja total begeistert von dem Ausblick, dass sie vielleicht, wenn sie dort ihre Fähigkeiten unterbreitet, irgendwann den Zauber von Oz kennenlernen könnte, ist ja total paralysiert sozusagen. Sagen, da gibt es ja dann das von dir eben schon angesprochene The Wizard of the Eye Stück, was. Der erste Gesangsmoment ist von Cynthia Erivo im Film und ich hatte ja schon gesagt, wie gesagt, ich finde es einfach toll, wie sie mit den Tönen, mit den Lautstärken umgeht, dass es so was Sanftes, was Warmes, haben wir eben schon gesagt, was Angenehmes und ich finde auch das Stück. Das glaube ich, hatte ich gelesen, explizit auch auf Edina Menzel damals zugeschrieben wurde von Stephen Schwartz, wenn ich es richtig gelesen habe. Das ist auch ein fantastischer Song. Und ich mag vor allem dieses Unlimited-Motiv, was sich ja auch durch den Film zieht in mehreren Stücken, auch so schön. Das hat immer so ein, weiß ich nicht, das ist immer so ein Mini-Magic-Moment, wenn sie das singt. Ja, und dann ist es halt einfach auch ein super Easter Egg an Somewhere Over the Rainbow. Da gibt es ganz, ganz viele Videos, wo Steven Schwartz das erklärt, dass eben da die ersten, ich glaube, sieben Töne, nämlich von Somewhere Over the Rainbow, variiert worden sind. Deswegen dieses Unlimited Thema, was dann immer wieder auch im Stück auftaucht. Wenn man das weiß, es ist halt eine richtig schöne Brücke zum Originalfilm und Stück. Das ist ja generell, finde ich, an der Musik von Wicked so toll, ich mag das total gerne, wenn einfach Motive und Themen immer wieder musikalisch aufgegriffen werden, weil das ändert mich eben so an eine Art, wie bei einem gewöhnlichen Film auch ein Score funktioniert, dass immer wieder so kleine Notenfolgen und so weiter immer wieder auftauchen und das hast du ja hier ganz oft, das irgendwie von Popular, glaube ich, auch ein paar, Variationen, das haben sie ja sogar, glaube ich, war das... Das Eröffnungsstück? Nee, das war nicht neu. Aber das haben sie ein bisschen variiert von Teil 2. Ja, oh Gott, da war ich völlig verwirrt. Ja, ja. Aber da kommen diese ganzen Themen ja alle noch mal vor. Ich finde das super, wenn das immer wieder aufgegriffen wird. Auch Defying Gravity immer wieder aufgegriffen wird und so weiter. Das finde ich schön. Auch dieses, was später, als der Zauberer mit Elphaba spricht und ihr auch sagt, dass sie die Chance hat, zu fliegen. Ich weiß nicht, wie sie es auf Deutsch immer sagen, aber dieses Everyone deserves a chance to fly. Genau, richtig. Und dass es dann später in Defying Gravity dann auch wirklich aufgegriffen wird und so weiter. Und das hat dann alles so ein schönes, ineinandergreifendes Ding. Ja, da hättest du selber nicht gedacht, dass du mit mir mal hier zehn Stunden lang über Wicked reden kannst mit Euphorie. Ja, auf Deutsch ist es dann Leben heißt zu lernen, wie man fliegt. Ja, und deswegen gucke ich nicht auf Deutsch. Also ich kenne es nur aus dem Musical. Ich habe es tatsächlich nicht auf Deutsch bislang gesehen. Ja, die Texte sind tatsächlich aus der deutschen Musical-Version überlegen. Aber nicht eins zu eins. Es gibt einige Variationen, einige Verbesserungen, wo ich nicht weiß. Also ich kann es nicht beurteilen. Es wurde jedoch gesagt, dass man einige Verbesserungen gemacht hat, aber ich wüsste nicht, an welchen Stellen. Das müsste ich mir nochmal genauer angucken. Aber es gibt welche. Habe ich dir eigentlich erzählt, dass ich den ersten Teil zusammen mit der Hamburg Stage School im Kino geguckt habe? Ach was. Oh ja, da war ordentlich Stimmung, glaube ich. Das war wild, weil das war tatsächlich die Presse Vorführung, die reguläre. Und das war ja und irgendwie haben sie die komplette Hamburg Stage School eingeladen und ich komme dann so in den Saal und normalerweise so eine Pressevorführung, kennst du ja, da sitzen vielleicht so 20 Leute oder so, freie Platzwahl und dann kam ich so rein und denke so, wow, hier ist einfach jeder einzelne Platz gerade besetzt in dieser PV und wir haben den Film dann aus der ersten Reihe geguckt, weil die ganzen Leute da aus der School da waren, War aber interessant. Weil es ja auch, wie gesagt, ich finde gerade da die Einschätzung ganz spannend von Leuten, die da professionell in diesem Milieu, Milieu klingt ein bisschen abwertend, in diesem Bereich unterwegs sind. Finde ich ganz interessant. Konnte ich zwar am Ende danach nicht raushören, wie die den Film fanden, aber ja. Elfer Bar zieht dann bei Glinda ein ins Zimmer. Sie teilen sich quasi dann das, wie sagt man, im Studentenwohnheim ein Zimmer und man spürt sofort diese Und das muss man wirklich sagen, selbst wenn man die Casting-Entscheidung, die du ja vorhin auch schon ein bisschen kritisch auch gesehen hast, bei Ariana Grande zum Beispiel, aber in der Chemie, die beiden zusammen, muss man sagen, das ist großartig. Also die ergänzen sich ja wirklich authentisch und hervorragend, muss ich sagen, in ihren Rollen zusammen. Finde ich auch. Also ich finde beide harmonieren sehr, sehr gut. Ich glaube, man hat sich dadurch auch einen Gefallen getan, dass man beide sehr früh auch zusammengesteckt hat. Deswegen haben sie ja auch dieses Bond, was man ja immer so weird sieht in den verschiedenen Interviews. Ich glaube, man hat sich sehr, sehr früh schon vorher kennengelernt. Und ich denke, das war genau das Richtige auch für die Chemie on screen. Trotzdem mögen sie sich am Anfang nicht, aber man merkt, es kommt so langsam. Die sticheln sich schon auch die ganze Zeit. Das ist hier auch schön in diesem Stück What is a feeling inszeniert, weil es auch so schön. Das macht der Film richtig gut, finde ich, mit diesem Splitscreen. Das bietet sich hier einfach an, wie sie zwar im selben Zimmer sind, sind, aber trotzdem in zwei verschiedenen Welten immer noch sind. Emotional, gedanklich und so weiter. Und das finde ich sehr schön. Ist auch ein toller Song, muss ich sagen. Den höre ich auch super gerne. Da geht er dann über in den Schulalltag. Wir sehen die beiden in der Kantine. Wir sehen sie bei so einer Kampfübung dort. Finde ich übrigens ich weiß gar nicht mehr, gibt es diesen. In der Szene, in Teil 2, in der Dorothy ja vom Haus sozusagen erschlagen wird. Genau. Da gibt es ja dann diesen Disput zwischen Elfie und Glinda. Das ist die sogenannte Catfight-Szene. Gab es im Musical auch, ne? Ja, natürlich. Deswegen, wir nennen, also die hat auch einen Namen, das ist die Catfight-Szene. Das ist auch fix drin. Jeder Wicked-Fan kennt die und da waren, glaube ich, sehr viele gespannt, weil es tatsächlich einer der spannendsten, lustigsten Momente im zweiten Akt auch ist. Es ist sehr viel Comedy-Relief auch allein schon, dass beide sich so völlig angehen und da auch Glinda so ein bisschen diesen Martial Arts-Arm auch raushängt, auch das ist etwas, was wir sehr viele Glindas im Musical auch gemacht haben. Und da habe ich mich gefragt, ob hier in dieser Montage bei dem Song, sehen wir ja diese kurze Kampfübung und da wirkt es meines Erachtens, weil der Kampf dort, es ist nur eine oder zwei Sekunden, aber das sieht schon so ein bisschen so aus wie der Catfight in Teil 2, ob das schon so eine... Foreshadowing. Foreshadowing ist, ja. Kann schon sein. Also ich habe das tatsächlich nicht so gesehen, als ich es gesehen habe, weil ich das eher so in Richtung Leistungssport schon fast gesehen habe. Also gehört ja irgendwie dann auch dazu. Wenn man dann auch die Diktatur vom Wizard sich anguckt, dann ist das vielleicht auch etwas, was man da sehen möchte. Also wenn man allein schon denkt oder weiß, gerade in Diktaturen will man ja auch, dass das Volk auch kämpfen kann, wenn man die in den Krieg schickt. Deswegen weiß ich es nicht, aber ich finde, das kann schon sein. Das kann schon sein, weil die Moves waren ein bisschen, ja die gingen schon in die Richtung. auch mit dem Stab und so. Dann kommt ein dramatischer Aspekt hinzu, der ja auch elementar ist für diese ganze Erzählung. Wir gehen in den Unterricht zu Dr. Dillamond, das ist eine Ziege, die spricht und dort eine Lehrkraft ist. Und da gibt es erst mal auch diesen schönen Running Gag mit Miss Glinda, Miss Galinda. Glinda. Ja, genau, das mag ich auch sehr schön. Das ist ein schöner Gag. Aber dann hat jemand dort an die Tafel geschrieben, Animals should be seen and not heard. Und das ist ja dann quasi die Fortsetzung dieses Themenkomplexes, dass Leute oder Lebemäßig, wie auch immer, die nicht in die Gesellschaft, aus der Sicht anderer Leute, nicht in die Gesellschaft gehören, weil sie nicht konform, mystisch sind, weil sie nicht dem Bild der Gesellschaft entsprechen. Letztendlich übersetzt ist es auch hier wieder Rassismus, das Thema, um das es geht. Und das ist hier dargestellt in Form der Tiere, die eben aus der Gesellschaft verdrängt werden sollen. Also sie sollen nicht mehr sprechen, ihre Stimme soll verstummen sozusagen und das wird quasi hier zu Beginn in Form von Dr. Dillement dargestellt, den ich sehr gerne mag irgendwie. Ich mag auch Peter Dinklage in der Rolle, spricht auch sehr schön, finde ich. Hat aber... Ja, hat mir auch in der Musical-Version, glaube ich, etwas besser gefallen tatsächlich. Finde ich auch. Es ist knackiger erzählt. Ich finde es schön, dass im Film Dr. Dillement ein bisschen mehr Raum und mehr Szene gewidmet sind. Weil ich finde, das ist schon ein sehr wichtiger Schlüsselcharakter. Sowohl im Rahmen der Entwicklung von Alphaba als auch innerhalb der Story. Und deswegen finde ich das gut, dass man da so ein bisschen noch mehr gezeigt hat. So im Sinne von, die Tiere treffen sich abends im Geheimen. Alphaba, sie, die Tiere, verschwinden und hauen ab, weil sie Angst haben und nicht mehr vertrauen können und ich finde im Musical sind diese Szenen noch ein bisschen stärker in Richtung Nationalsozialismus und auch Diktatur, verankert, was ich durchaus besser finde. Ich finde jetzt gerade im Punkto Look and Feel und Style hat das so ein bisschen diese Assoziation, ich will nicht sagen verloren, die hat man schon, wenn man drüber nachdenkt, aber ich finde im Musical ist es einfach klarer rausgearbeitet, gerade in der so Gesamten Musical-Fans oder Wicked-Fans, kennen sie unter der Lion-Cup-Szene, beziehungsweise die davor, wo sie dann quasi... Diesen Löwen zu Testergebnissen reinbringen. Und da siehst du halt auch eben durch das Costuming, durch das Make-up, durch die Perücken, diese krasse, krasse Anspielung auf das Nazi-Deutschland eben damals. Die Art und Weise, wie man Leute mundtot gemacht hat. Ganz, ganz krass, dass eben Dillement und auch generell die Tiere sindbildlich für das Judentum damals stand in Deutschland. Du hast die Assoziation viel, viel stärker im Musical als im Film, wo man es ein bisschen etwas aufgeweicht hat. Und ich kann es auch verstehen, weil Diktatur ist nicht immer automatisch Nazi-Deutschland. Wir haben viele Diktatoren in unserer Historie und Geschichte gehabt. Und das ist halt eher so ein bisschen aufgeweicht im Sinne von, das kann alles sein. Es kann auch eine moderne Diktatur sein. Ich wollte gerade sagen, Wicked kommt gerade sehr gelegen. Ja, sehr gut. Wenn wir uns den Zustand der USA angucken. Richtig. Aber auch gerade dafür muss man auf jeden Fall auch ein bisschen weiterdenken. Es ist nicht einfach nur so, na ja, das ist jetzt halt eine Minderheit und die wird halt unterdrückt, sondern, liebe Leute, das hatten wir alle schon mal und das ist sehr, sehr krass mit unserer Geschichte einfach vorhoben. Aber auch, wie du schon sagst, um nochmal zurückzukommen, ich fand das im Musical tatsächlich auch mal ein bisschen plakativer an manchen Stellen. Also gerade auch mit der roten Schrift und also es hat gut gewirkt und ich fand es auch im Musical ein bisschen mehr auf den Punkt. Es ist so ein bisschen, alles, was hier so ergänzt wird an Szenen, die nicht im Musical sind, ist so ein Hit or Miss. Ich finde zum Beispiel so diese Szenen im Einzelunterricht zwischen Elphaba und Mademorable, die fand ich unnötig, die strecken das Ganze so ein bisschen. Da merkt man auch, dass es zum Stecken da ist, aber dann, was du eben gesagt hast, als Elphaba Dr. Dinnemann verfolgt und dann sieht, wie die Tiere untereinander dort sich gegenseitig über die Situation aufklären. Das ist ein Gewinn, finde ich, für die Storyline. Also gerade bei dieses Thema, vielleicht im Musical, ein bisschen zu sehr oder zu schnell unter, wie sagt man, unter die. Hä? Unter den Teppich gekehrt wird, ich wollte gerade sagen, unter dem Schuhabtreter, wollte ich sagen. Und das finde ich hier ein bisschen einfach verbildlichter. Man kann sich das mehr darunter vorstellen, was das mit den Tieren genau auf sich hat, finde ich. Findest du, die visuelle Darstellung der Tiere ansprechend oder ist dir das zu, also ist das CGI-Dier, wie drückt man es aus ich weiß halt nicht, was die Absicht war, war es die Absicht dass die Tiere ein bisschen überstilisiert sind oder sollte das ein realistisches Abbild von Tieren sein, ich glaube eher ersteres ja, ich glaube auch, aber es ist ja, ich habe das Gefühl, der Film kann sich da in puncto Look einfach nicht so ganz entscheiden und ich finde das halt auch nicht, das geht Hand in Hand einfach auch mit der nicht wirklich guten Ausführung im Bereich CGI, gerade der Tiere oder sowas, da hätte man durchaus noch ein bisschen mehr investieren können, aber ich glaube, das Budget ist halt einfach in diese, wie viel waren es, 5 Millionen Tulpen lieber geflossen als in CGI, was ja, hey, ganz ehrlich, fair enough, ich bin auch. Guckt ihr die 5 Millionen Tulpen hier in Oz-Dings an? 5 Millionen, ja, das ist alles CGI-Tulpen. Ja, ich meine, das muss die mal geben. 5 Millionen Tulpen, einzeln gepflanzt sozusagen, Aber da ganz ehrlich, Physical Set over Visual Effects, da bin ich ein sehr großer Fan. Und wenn dann das Budget wirklich so verteilt worden ist, dann, mein Gott, dann nehme ich es halt in Kauf, dass die Tiere nicht ganz so doll aussehen. Dafür steht der Rest. Sie hätten ja auch Menschen in Tierkostüme stecken können. Naja gut, im Musical machen sie es auch. Ja, aber es ist halt auch das Musical. Ja. Oder Katzen mit menschlichen Gesichtern, Gesichtszügen. Please. Die auch zufällig aussehen wie Taylor Swift. Ganz zufällig und quasi mit CGI noch sozusagen die Popperze weggemacht wurde. I'm sorry. Never forget. Genau, da gibt es auch noch ein kleines Stück. Ich weiß gar nicht, das ist ja in der Musical gar nicht drin, das Something Bad, oder? Doch, ist auch drin. Tatsächlich. Ja, ist auch drin. Im Wald, auf dem Rückweg, trifft Elphaba dann auf Fierro, auf Prinz Fierro, der erstmal daherkommt, wie, ich tut mir leid, dass ich das sage, aber für Leute wie mich ist es quasi der klassische Disney-Prinz. Er sieht fantastisch aus, er ist gerade geleckt, hat keine eigene Meinung, alles läuft locker und leicht und alles wird ihm zugespielt. Ist nicht ganz so bei Fierro, aber könnte man erstmal so denken. Wir erfahren ja dann später, dass er ja durchaus mit seiner Art angeeckt ist an seinen vorherigen Schulen und dort auch rausgeworfen wurde, wenn ich mich nicht ganz irre. Und Prinz Fierro soll jetzt auch auf die Schiss University gehen, was natürlich für große Aufregung bei Glinda sorgt. Und bei allen anderen auch, weil er ja wirklich sehr, sehr berühmt berüchtigt ist. Und jeder weiß, wie gut er aussieht. Und dass es halt ein sehr, sehr heißer, begehrenswerter Bachelor sozusagen ist, an den man sich durchaus mal ranschmeißen könnte. Sowohl die Frauen als auch die Männer. Und das finde ich auch das Spannende, dass man auch damit im Film massiv damit spielt. Ja, fand ich auch gut gemacht tatsächlich. Und Glinda zeigt ihm dann so ein bisschen die Universität unter anderem dem, das liebe ich auch, den Bookplace. Nein, das ist ja natürlich keine Library, es ist aber Bookplace, was so herrlich zu Glinda passt einfach auch, diese Wortwahl. Was so ein bisschen auch dieses, ja... Sie ist nicht die gebildetste Person und das kommt ja da nochmal so ein bisschen zum Ausdruck. Und Fierro zeigt dann, dass er eben ja, ja, er ist schon der Schöning und so und ihm fliegt auch ein bisschen alles zu. Aber er pflegt auch einen gewissen Lebensstil, den er uns dann im Song Dancing Through Life präsentiert, dass er alles doch sehr locker nimmt und die Leute sollen sich mal ein bisschen entspannen. Und das präsentiert er uns mit diesem charmanten Song. Das ist, glaube ich, eine, das ist wirklich eine echte klassische Musical-Tanznummer. Da können auch alle mal auf der Bühne zeigen, wie gut sie tanzen können. Das ist ein bisschen länger. Im Film auch, fand ich toll gemacht, mit diesen rotierenden Bücherregalen. Das fand ich cool. Das hatte für mich schon fast irgendwelche Inception-Vibes. Ja, aber positiv oder negativ? Nee, positiv irgendwie. Auch so von der Kamerafahrt her und so. Das war so, okay, kenne ich irgendwoher. Aber eigentlich ganz cool gemacht, finde ich. Aber es ist eine klassische Musical-Nummer, oder? Also ich mag die, aber es ist so, das ist so das Stück, was ich erwarte. Modern auf jeden Fall, ja. Also klassisch, klassisch vielleicht nicht. Also klassisch im Sinne von... Man tanzt, man singt. Ja. Leute, wie ich erwarten diesen Song in einem Musical. Wenn ich klassisch sage, meine ich tatsächlich jetzt nicht sowas wie Cats oder sowas, sondern eher dieses... Ich weiß auch nicht. Das sind immer noch meine Albträume von Highschool Musical. Dieser Song könnte in Highschool Musical drin sein. Aber in gut. Also er ist gut. Eigentlich ist es zu gut für High School Musical, aber die Art der Nummer, drücken wir es mal so aus. Ja, genau. Richtig. Wir sehen da ein bisschen mehr von Bock. Ich hatte akustisch schon mal verstanden, dass sie Mock nennen. Auf Deutsch heißt er tatsächlich auch Mock. Er heißt nicht Bock im Deutschen. Das war auch schon in der Musical-Version so. Weil du denkst sonst zu sehr an Ziegenbock. Auch mit Dr. Dillement. Und deswegen haben sie aus dem B einen Mock gemacht sozusagen. Es gab einige Änderungen tatsächlich hier und da. Wegen dem deutschen Sprachgebrauch tatsächlich auch. Und zwar, das war auch, jetzt muss ich gerade mal überlegen, ob sich jetzt hier... Hörst du mal mal demorable auf Deutsch? Madame Macaba. Madame Acaba, wenn du es halt sprichst, so wie Macaba sozusagen. Das ist nicht dieses Madame Macaba, flip it around, wicked wage. Das haben wir hier nicht natürlich an der Stelle. Aber vor allem, weil es halt im Deutschen nicht funktioniert. Aber ja, zum Beispiel Madame Macaba sozusagen. Acaba ist es. Wir haben auch nicht Schiss, University die natürlich. Jetzt muss ich gerade mal gucken. Guck mal. Auch die Disco heißt ja komplett anders. Die heißt ja ähm äh die kommen ja gleich noch zu, aber die heißt doch auf Deutsch, äh Ich weiß es schon gar nicht mehr. Ich habe die deutsche Version so lange schon nicht mehr gesehen gehabt. Hättest mich damals zu Stuttgarter Zeiten gefragt, hätte ich es dir direkt sagen können. Aber das ist bei mir auch schon wieder raus. Ich habe es jetzt auch gerade nicht mehr aufgeschrieben. Das war auch super weird. Aber so lange kann ich es dir sagen mit Schiss. Schiss ist natürlich bei uns der Schiss. Das kannst du nicht machen. Und deswegen haben sie Gliss genannt. Was ich okay finde. Ja, finde ich auch okay. Tatsächlich, weil du kannst jetzt natürlich nicht Schiss sagen. Ostkothek? Stimmt, genau. Richtig, die Ostkothek. Natürlich, ja. Aber das ist die deutsche Version, ne? Das ist die deutsche Version, genau. Ostas Ballroom ist die englische. Ja, genau. Let's go down to the Ostas Ballroom. Ja, ich weiß schon, warum. We'll meet there later tonight. Entschuldigung. Nee, alles gut. Ich wollte nur nochmal betonen, ich weiß schon, warum ich die UV-Version betone. Äh, betone bevorzugeben. Ja, absolut. Ost-Gut-T klingt auch ein bisschen angestaubt, muss ich sagen. Ja, und das klingt auch so, als hätte man jetzt zwei Minuten gebrainstormt für uns, zu sagen, was ist naheliegend. Ja, das nehmen wir gleich so. Sorry, wenn wir das Skript auf Englisch vorliegen haben und uns das auf Deutsch übersetzen müssten, dann würden wir da nach zwei Minuten drauf kommen auf dieses Wortspiel. Ja, das stimmt. Jedenfalls ist Bock oder Mock, wie er im Deutschen dann heißt, ziemlich eifersüchtig auf Fierro, denn er ist hoffnungslos verliebt in Glinda und rechnet sich da eigentlich auch groß was aus. Glinda weiß das und hat da nicht so Lust auf Bock und möchte, dass dieser stattdessen mit Nessarose anbandelt und der ein gutes Gefühl gibt. Und das sorgt durchaus noch für Spannungen im weiteren Verlauf der Filme. Glinda übergibt dann Elphaba mit einer nur scheinbar nett gemeinten Geste einen ziemlich hässlichen Hexenhut, der natürlich für Wicked-Fans erkult ist. Aber er ist... Von ihrer Omi. Von ihrer Omi. Das ist ein Oma-Hut, den sie da eigentlich bekommt. Der viel zu furchtbar ist. Weil er, ja, wie der ugly Christmas-Sweater, den man dann tatsächlich irgendwie von den Eltern bekommt. Denkt sich, oh Gott, was ist das für ein schlimmer Fummel. Den trage ich nicht. Der sieht ein bisschen aus wie der sprechende Hut aus Harry Potter, nur in Schwarz. Ja. Die Form ist, glaube ich, dieselbe. Ja, so ein bisschen. Ist ja eigentlich auch ein typischer Hexenhut. Ja. Oder Zauberhut so, ne? Klassischer. Wobei der im Musical durchaus schicker und auch ein bisschen sharper und so von der Form her ist. Finde ich sehr schnittig, muss ich schon sagen. Outfits ist ja sowieso nochmal ein Thema vielleicht. Die sind ja durchaus also Glinders Kostümierung. Ich glaube, wie viel Kleider hat sie? 15 verteilt auf beide Filme. Und die sind alle? Glaube ich sofort. Großartig. Ich finde aber auch Elphabas Outfit cool. Ich meine im zweiten Teil, ich weiß, das ist mittlerweile auch ein Meme, ihr Nachtoutfit sozusagen, was irgendwie, naja. Sexy Time Outfit sozusagen. Aber ich finde schon, dass die Kostüme ziemlich großartig sind. Ja, großes Lob, glaube ich, an Paul Tazewell, der nicht unbekannt ist, der auch schon mit Cynthia Ereview für Harriet ja zusammengearbeitet hat und, Musical-Fans der letzten Jahre vergöttern Paul Tazewell allein schon durch Hamilton. Ja, der hat auch schon wirklich großartige Ensemble-Kostüme auch geschneidert und ich finde es wirklich ganz, ganz toll, dass er da jetzt mit Wicked auch nochmal eine Chance bekommen hat, so richtig nochmal zu brillieren und zu zeigen, was er kann und er hat da wirklich tolle Arbeit geleistet, hat ja dafür auch, ich glaube, einen Oscar bekommen? Mehrere Preise auf jeden Fall, weil das ist wirklich großartig gemacht. Im Gegenzug, weil natürlich Elphaba das durchaus positiv aufnimmt, dass sie diesen Hut bekommt, setzt sie sich quasi für Glinda ein bei Madame Morrible und sorgt dafür, dass auch Glinda am Zauberunterricht teilnehmen darf. Auf der Party selbst wird Elphaba dann ausgelacht aufgrund ihres Outfits, aufgrund dieses altbackenen Hutes und dann kommt die erste Wendung. Galinda steht ihr überraschend bei und tanzt mit ihr und sorgt dafür, dass am Ende alle gemeinsam dort tanzen und alles schön sein könnte. Und die beiden, also Glinda sieht die beiden jetzt als Freundinnen an und beschließt daraufhin, also erstmal, vielleicht ein bisschen zu eidig von mir, also es ist ja eine sehr dramatische Sequenz, eine sehr emotionale Sequenz, würde ich sagen. Auch im Musical durchaus. Das ist ein sehr schöner Moment, auch so die Rolle von Nessa Rose dort in dieser ganzen Sequenz, ist auf jeden Fall sehr schön und da die beiden jetzt Freundinnen sind, beschließt Glinda oder gar Linda, zu diesem Zeitpunkt noch, Elfer war so ein bisschen, aufzupeppen, damit diese durchaus ich nenne es mal populärer werden könnte an der Universität und das findet im Rahmen des Songs Popular statt, der wohl der, sag ich mal, zweitberühmteste Song des Musicals sein dürfte, ein sehr catchy Song, der. Durchaus sich anhört, wie ein Kaugummi schmeckt und das meine ich jetzt gar nicht mal, das hat Steve Schwarz glaube ich sogar so gesagt und das meine ich gar nicht mal negativ, es ist halt so ein so ein fröhlicher Song, so ein funny Song, so ein bisschen alberner Song. Das ist auch genau das, wie du gesagt hast, dass in der Musical-Version dort, wie auch immer, dann Glinda spielt, so ein bisschen richtig over the top geht sozusagen. Das ist hier im Film noch so. Ja, ich will nicht sagen, ich finde, Arianna macht es gut, aber wie du vorhin schon gesagt hast, es ist nicht ganz auf der Linie des Musicals, drücken wir es mal so aus. Als Adaption funktioniert es hier nicht ganz. Nee, nicht wirklich, nicht wirklich und da ist tatsächlich das Musical im Bereich Popular deutlich, deutlich cooler gemacht, auch mit dem Set, auch was Glinda da tatsächlich auch mit dem Set alles machen kann und ich finde, da beweist sich immer. Wie viel Comedy-Timing und Talent eine Glinda hat und ich, also es ist, die meisten Glindas machen das wirklich gut und jeder auf ihre eigene Art und Weise, man hat da so viele Variationen gesehen in den vergangenen Jahren, Es ist wirklich eine absolute Freude, diese Szene zu sehen von verschiedenen Glindas, weil man immer irgendwas Unterschiedliches sieht und entdeckt. Das habe ich bei Lydia gesehen, das habe ich damals bei meiner ersten Glinda Megan Hilty gesehen. Da gibt es so viele Variationen und das macht unglaublich Spaß, da zu gucken. Und deswegen war ich ein bisschen underwhelmed wegen Ariana. Sie macht trotzdem einen ganz guten Job, aber Popular geht durchaus noch stärker und noch mehr over the top. Und da hat es ja auch eine Botschaft, der Song. Bei aller Fröhlichkeit und Albernheit und so weiter ist es ja letztendlich auch, sagt es das ja aus und so funktioniert ja, Politik auch gerade aktuell, dass du als Person, die Verantwortung hat, die Macht hat, ja nicht unbedingt smart sein musst, sondern du musst einfach nur dafür sorgen, dass die Leute gerne in deiner Gegenwart sind und dich einfach mögen, weil du die Art und Weise, wie du dich verkaufst. Und das drückt der Song eigentlich sehr gut aus in so einer gar nicht mal so subtilen Botschaft. Mag ich aber den Song. Also es ist so... Mochte ich auch direkt beim ersten Hören irgendwie, obwohl es theoretisch gar nicht meine Art Song sein dürfte, aber ich fand den, der ist einfach gut geschrieben, ist halt einfach so, ne, und der macht einfach Spaß, macht gute Laune. Dann gehen wir jetzt wieder zurück zu Dr. Dillement, der von seiner Stelle zurücktritt dort, weil eben entsprechenden Tieren nicht mehr erlaubt wird, in der Schiss University zu arbeiten und er wird dort abgeführt von Wachen im Klassenraum und nur Elfer war es scheint, irgendwas dagegen zu haben. Die anderen nehmen das alle so ein bisschen so hin. Das ist auch ein sehr bezeichnendes Gesellschaftsbild. Ja, wie oft, wie so oft Leider. Ja. Und dann hast du vorhin schon die Szene angesprochen, dass Dr. Dillmans Nachfolger quasi präsentiert, wie jetzt dort mit Tieren umgegangen werden soll, die vom Sprechen abgehalten werden sollen. Das war jetzt doppelt. Also man muss dazu sagen, wir sind jetzt mittlerweile, quatschen wir seit sechs Stunden miteinander. Mein Wortschatz verringert sich im Minutentakt. Aber genau, durch diese Veränderung, Käfig-Konstruktion dort. Ganz genau. Und da gibt es auch einen großen Unterschied. Alphaba hat im Musical einen großen Ausraster und alle, Studentinnen und Studenten von Schiss kriegen einen Anfall, zuckeln rum. Das ist wie so eine kleine mini-indirekte Dance-Scene sozusagen, so ein Dance-Break, wenn man es so will. Während tatsächlich im Film ja natürlich alle dann einschlafen von den Mohnblumen, was auch wieder eine Anspielung ist auf The Wizard of Oz, wo dann eben Dorothy in dem Mondblumenfeld eben einschläft, weil es halt einfach die Kraft hat, dass Leute eben einschlafen oder in tiefen Schlaf verfallen und finde ich spannend, dass sie sich tatsächlich dafür entschieden haben, das so ein bisschen abzumildern, habe ich das Gefühl, weil ich finde, da steckt im Musical deutlich mehr Energie drin und mehr, Trubel, mehr Chaos und mehr dieser Schreckmoment, wo wir sagen, oh Gott, wir müssen hier weg, auf der Bar ist halt wieder ausgerastet, so wie zu Beginn des Filmes durchaus. Das ist sehr vergleichbar. Wo dann der Film vielleicht auch nicht ganz konsistent ist. Was im Musical konsistenter ist. Sie hat halt nicht wirklich die, sie ist noch nicht wirklich Herr in ihrer Kräfte. Also sie regt sich auf, sie kriegt dann einen emotionalen Outburst und beeinflusst ihre komplette Umwelt, indem alle dann den hier machen. Und das sieht man schon zu Beginn mit der Szene bei Nessa Rose und das sieht man auch dann eben in der Szene und da ist halt der Film anders. Und das zieht sich ja ohnehin, das mag ich an diese Ambivalenz bei Elphaba, dass sie natürlich ist sie die Person, mit der wir mitfiebern, für die wir anfeuern, aber sie ist ja trotzdem, ihre Taten entsprechen ja nicht ihrem, wie sagt man, ihren, Also da geht einiges schief, drücken wir es mal so aus. Also ihre Vorhaben sind immer allährend wert, aber das, was meistens dabei rauskommt, fügt ja durchaus anderen Personenschaden zu. Mhm, absolut. Und das finde ich ganz gut, dass das so eingebaut ist. Genau, die Mohnblumen, alle werden außer Gefecht gesetzt, außer eben Elphaba und Fierro, die dann den Löwen befreien und in Sicherheit bringen. Und die sind ja dann im Wald. Und da kommen die beiden sich dann schon näher und da lässt sich erahnen, und das drücke ich sehr vorsichtig aus, weil es ja offensichtlich ist, dass wir hier ein Love Triangle bekommen, das natürlich auch wieder durchaus Konfliktpotenzial mit sich bringt. Und das ist ja auch sehr spannend, weil das sind schon Gegensätze, die man hier sieht. Also vor allem, weil Elphaba nicht nur eine Außenseiterin ist, anders aussieht als alle anderen. Man auch denken könnte, auch klischee-technisch beim Zuschauer behaftet. So einer wie Fiero, so wie er jetzt auch mit Glinda anbundelt, das ist so der typische Quarterback sozusagen, der dann sich die Cheerleaderin schnappt. Und ein Quarterback steht doch eigentlich immer nur auf Schönheitsideale, was eben von Glinda verkörpert wird. Schlank, blond, klein, niedlich, hübsch, oberflächlich genauso wie er selbst. Zumindest sagt er das eben. Und deswegen finde ich das so spannend, dass das so ein bisschen aufgebrochen wird in dem Film, so auf die Art, hey, Fierro ist doch gar nicht, ist, glaube ich, gar nicht so oberflächlich. Und er hat schon auch die... Den Wunsch nach was Tiefem und nach was Authentischem und eben nicht dieses permanent Oberflächliche, was ich sehr, sehr schön finde, ehrlich gesagt, dass es da eben, weil ich hasse im Privaten auch Oberflächlichkeit ohne Ende. Ich habe damit echt große Probleme und ich finde das immer sehr, sehr schade, wenn Leute oder Menschen sich auch so ein bisschen entpuppen, dass sie immer oberflächlich sind. Und ich finde gerade auch, als Mensch gehört so viel mehr dazu. Und deswegen ist es umso schöner, wenn dann dieser eigentlich fast eindimensionale Disney-Prinz, was ja viele Disney-Prinzen da draußen sind, dann plötzlich diese Tiefe bekommt. Durch Alphaba und durch, eigentlich war es schon immer wieder da, aber wahrscheinlich hat das kein Mensch bislang herausgebracht, außer sie. Und das ist irgendwie ein sehr schöner Gedanke, finde ich. Aber ein typischer Motiv, und das passt dann auch wieder zum Thema Disney, ist natürlich der Selbstzweifel, der da vorhanden ist bei Alphaba. Ja, natürlich. Das ist ein klassisches Disney-Stück, würde ich fast sagen. I'm not that girl. Das ist so dieses, bevor wir dann, also klar, bei Wicked ist gerade mal eine Stunde vorbei im Film, aber in einem anderen Film wäre das vielleicht so die 60-Minuten-Marke von einem 90-Minuten-Film, wo du denkst, oh nee, das wird einfach nichts und ich bin am Verzweifeln. Und ab da wird dann alles gut sozusagen, ab danach. Und hier ist es so, dass Alfie halt ... Sich eingestehen muss, dass sie Gefühle für Fierro hat, aber eben glaubt, dass Fierro sich für Glinda entscheiden wird oder die beiden einfach besser zusammenpassen und ich finde, das ist auch ein sehr tolles Stück und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist es aber ein bisschen anders als im Musical. Ich habe das im Musical etwas schneller in Erinnerung gehabt, das Stück, als in der Filmversion. Es kommt auch immer auf den Dirigenten an, also es gibt Dirigenten, die hetzen durch und es gibt Dirigenten, die lassen sich durchaus auch ein bisschen Zeit. Klar, es ist natürlich auch immer einigermaßen festgeschrieben, aber da gibt es auch Variationen. Ich habe das sehr ähnlich empfunden durchaus als im Stück, aber ich kann mich auch irren. Es ist mir zumindest nicht irgendwie krass aufgefallen. Ich finde es aber irgendwie schön, also ich liebe diesen Song und ich finde, ich muss sagen, von allen Songs, die Cynthia als Alphaba performt, ist das mein Liebster, weil ich finde, das steckt ganz, ganz, ganz viel rein, was der Song auch braucht. So dieses Zarte, dieses Zerbrechliche, dieses, wie du schon sagst, Selbstzweifel und ich finde das unglaublich menschlich. Ich glaube, jeder denkt so, jeder denkt, bin ich überhaupt gut genug für denjenigen oder für diejenige und das sind einfach auch berechtigte Zweifel an der Stelle. Die Alphabet auch hat und ich glaube, Und den kann sich jeder von uns irgendwie auch identifizieren, weil ich glaube, jeder von uns bestimmt mindestens einmal im Leben auch mal in einer Situation war, sei es jetzt gegenüber Freunden, Familie oder sonst was, wo man einfach das Gefühl hatte, ich glaube, ich bin nicht gut genug. Und deswegen finde ich, hat die Szene sehr, sehr viel Kraft, weil man sich so unglaublich gut mit ihr identifizieren kann. Du hast übrigens eben den Dirigenten erwähnt und da fällt mir ein, das ist in der W-W-Worte, wie cool ich das finde, dass man da in diesen Graben gucken kann, also in der Pause. Orchestergraben, ja. In den Orchestergraben, das ist ganz cool. Hatte mich auch wieder ein bisschen irritiert jetzt, weil ich mir nicht sicher bin, also du wirst mir bestimmt gleich sagen, warum das so ist, man könnte ja theoretisch auch das Orchester irgendwo hinstellen. Eine Side-Stage oder irgendwie was so, oder das Orchester sichtbar machen in irgendeiner Form. Ja, gibt das durchaus. Es ist ja hier wie bei den Oscars sozusagen, dass die irgendwo unter der Bühne stehen sozusagen, also nicht ganz, aber. Und da in dem Zusammenhang ist mir eine Sache aufgefallen, dass die einzige Sache, die mir nicht gefallen hat tatsächlich an dem Musicalbesuch, war der Sound tatsächlich von der Musik. Weil obwohl das Orchester ja live spielt in dem Gaben, klang es für mich über die Akustik dumpf. Also es klang irgendwie, ich hätte gedacht, es hat richtig Power, also wie es rauskommt aus den Boxen sozusagen. Und das hat es für mich nicht. Es klang irgendwie ein bisschen dumpf. Es hätte auch, wenn mir jetzt einer gesagt hätte, die Musik kommt hier vom Band, Durch eine nicht so gute Soundanlage, hätte ich gesagt, ja, merkt man. Also das fand ich irgendwie ein bisschen underwhelming. Das war das Einzige. Bei Hadestown war das nicht so. Da hatte das richtig Power. Ja, warum? Weil Hadestown auf der Bühne war und deswegen du gleich eine ganz andere Akustik hast. Du hast ein kleineres Theater. Das Theater ist ganz anders konzipiert darauf. Während du zum Beispiel das Apollo Victoria hast, was eines der größten im Westend ist, mit, glaube ich, fast 2200 Plätzen. Das ist ein Riesenteil. Und tatsächlich ist es, je größer ein Theater, desto krasser ist es natürlich, musst du gucken, wo an welchen Ecken der Sound ankommt. Und bei solchen Theatern ist es ganz als oft so, dass es eben auf eine bestimmte Reihe auch abgestimmt ist. Und das ist meistens schon grob gesagt so ein bisschen Mitte, Mitte. Also deswegen so Reihe 10 bis 16 könnte, irgendwo da trifft sich so dieser perfekte Sound. Und deswegen hast du ganz oft in den ersten Reihen auch vielleicht nicht den glasklarsten Sound, weil du zum einen ein bisschen den Orchestergraben hörst, zum einen rechts und links, vor allem wenn du im Mittelpark jetzt sitzt, dann eben das, das ist aufgrund der Natur einfach so dem geschuldet. Das ist nicht dieses Live-Konzert, was du halt zum Beispiel aus den Huzerteilen einfach kennst, sondern das ist der normale Sound, den du hast in einem Theater im Vergleich zu einem Symphonieorchester zum Beispiel, wo die Symphonie direkt darauf ausgerichtet ist. Die sitzt auf der Bühne und du hörst den Klang halt komplett einmal durch die Sinfonie. Das ist aber durchaus normal und deswegen finde ich das gut, dass man auch immer wieder das Orchester, den Dirigenten oder so zeigt. Weil manchmal klingt es wirklich so durch die Aufnahme und durch die Soundanlage, dass es eher wie vom Band ist. In Wirklichkeit wird es aber selbst gespielt, also live gespielt. Das ist tatsächlich, es liegt manchmal in der Natur der Sache, aber auch, du hast schon recht, Es gibt natürlich da auch massive Unterschiede in puncto, wie gut ist das Sound abgestimmt. Ich habe da auch schon teilweise Vorstellungen gehabt, wo ich ganz genau gewusst habe, oh, ich glaube, da muss irgendwie jemand vom Sound da noch mal ran. Das war nicht ganz so gut. Aber wie cool ist das einfach, dass es da bei jeder Show live gespielt wird? Ja, jedes Mal. Weil es ist ja eigentlich nicht notwendig, theoretisch, wenn man so will. Ist es das? Für mich schon. Ich weiß nicht, das ist einfach historisch. Es gibt natürlich Shows, da kommt einiges vom Band. Es gibt Shows, gerade Tourproduktion, da kommt fast alles vom Band, aber du merkst den Unterschied und ich kenne es nicht anders, also ich finde Musicals zum Großteil einfach, es lebt auch durch Livemusik und durch den Sound und das finde ich, genau das macht das auch so ein bisschen aus, also ganz, ganz viele fokussieren sich ja vor allem eben auf den Cast, das ist ganz wichtig, das ist essentiell natürlich, um die ganze Story überhaupt zu erzählen, aber was gehört denn da noch alles dazu? Da gehört das Orchester dazu, da gehören die Sounddesigner und auch die Soundtechniker dazu, die Leute, die das Licht machen, die Backstage, das Ding ist ein Gesamtkunstwerk. Vieles kriegen wir gar nicht mal mit, sei es jetzt irgendwie die Dresser hinter der Bühne oder sonst was und das muss man schon auch mal wertschätzen und sich überlegen, welche Gewerke und Zahnräder eigentlich in jeden Abend oder in jedem Martinet greifen, um dann wirklich genau dieses Gesamtkunstwerk jedes Mal, teilweise acht Mal die Woche auf die Bühne zu bringen. Und ich finde, da ziehe ich jedes Mal meinen Hut davor, weil das ist schon echt eine krasse Leistung, die ich glaube viele so ein bisschen unterschätzen, da sind ganz viele Leute, die wirklich alles dafür tun, dass du jetzt die besten zwei, drei Stunden der Woche, des Monats, des Jahres oder sogar deines ganzen Lebens hast, ja. Elphaba bekommt eine Einladung vom Zauberer, der sie in der Zmarkstadt empfangen möchte. Galinda verkündet darauf hin, dass sie ihren Namen nun auch offiziell in Glinda endet, so wie ihn Dr. Dillement ja ohnehin schon immer ausgesprochen hat. Und obwohl eigentlich nicht mit eingeladen, fährt sie dann mit Elphaba nach Emerald City und sie verbringen dort den Tag dort, einen kurzen Tag, wenn man so will. Zwinker, zwinker. Und besuchen dort auch eine Show und bekommen dort die Geschichte des Zauberers erzählt, der ja mit einem Heißluftballon nach Oz gekommen war. Diese Geschichte könnt ihr euch auch in dem großartigen Film Oz the Great ich vergesse aber den Titel wieder, heißt Oz the Great and Powerful. Genau. Könnt ihr euch auch da nochmal angucken. Und. Ja, das Ganze findet statt während des Songs One Shot Day. Ein schöner Up-Tempo-Song, der uns quasi Emerald City präsentiert mit allen Facetten. Farben passen nicht ganz, weil es alles grün und gold ist. Also so viele farbliche Facetten gibt es da nicht. Und ich finde es so schön, weil es so wirkt wie so ein sorgloser, cooler, entspannter Tag zwischen zwei Freundinnen in einer hippen, angesagten Stadt. Und das hat für mich diese Vibes. Und man bekommt dazu eben auch noch ein bisschen Storytelling über den Wizard erzählt. Gefällt mir richtig gut. ist eine sehr aufwendige Sequenz. Da merkt man auch, da gibt es bestimmt einige Takes, bis das gesessen hat. Aber es hat sich gelohnt. Finde ich, ist eine der, also ich finde es in beiden Versionen toll. Also in der Musical-Version auch richtig cool, im Film aber auch. Und es ist auch ein Song, der einfach auch gute Laune macht und das... Hat mir gefallen. Ich weiß nicht, wie magst du die Sequenz? Ich liebe One Short Day. Ich mag es auch auf der Bühne sehr und ich war super gespannt, wie sie es im Film umsetzen und ich hatte auch ein bisschen Angst, weil ich liebe an der Bühnenversion von Wicked die Choreografie von Wayne Cilento. Das war Wahnsinn für mich damals, wirklich State of the Art. Einfach mega, mega toll choreografiert, unglaublich passend, wenn du dann auch ein geiles Ensemble hast. Jedes Mal wirklich hin und weg gewesen davon. Und ich dachte mir nur so, okay, wie wird das im Film? Das kannst du nämlich auch ganz schön in die falsche Richtung treiben. Und ich muss sagen, meine Ängste waren zum Glück unberechtigt. Der neue Choreograf jetzt für den Film war ja Christopher Scott, der schon für In the Heights die Choreos gemacht hat. Hat aber auch schon für Disney Original Movies Disney Channel gemacht. Teen Beach zum Beispiel. Solche Dinge hat er auch gemacht. Aber der hat eine fantastische Leistung mit Wicked hingelegt. Also gerade Once a Day ist so dynamisch. Und ja, man könnte meinen, oder man sieht es ja auch, weil Besties haben einen Megatag in der Esmaragdstadt, in der Emerald City. Aber schau dir mal die Bewegungen von den Bewohnern dort an. Ist das nicht ein bisschen mechanisch? Warum tanzen alle gleich? Alle tanzen nach der Pfeife vom Wizard. Und das ist schon auch so ein kleines Foreshadowing und auch ein kleiner Hint, wie es dort eigentlich zugeht, in der Esmaragdstadt. Das ist so ein bisschen wie, was war das? District 1 bei Hunger Games. So ein bisschen, da hast du den Snow. Und alle versuchen auch so ein bisschen, ihm das recht zu machen. Und merken es bestimmt auch nicht durch, keine Ahnung, Brainwashing, was auch immer. Aber du siehst das in der Choreografie, dass da, das ist schon fast Marionetten ähnlich an vielen Stellen. Geil gemacht, aber da ist schon was drin. Und natürlich der berühmt, berüchtigte Ausspruch, The Wizard will see you now. Kleine Cameo auch von Komponist Stephen Schwartz, höchstpersönlich übrigens. Er empfängt dann die beiden im Palast und stellt ihnen dann quasi das Oz of Tomorrow vor, mit der Yellow Brick Road dort, die überall den Weg zu ihm hinführen soll. Und Elphaba hat ja quasi einen Herzenswunsch und es war ja eigentlich die Tatsache, dass sie ihre grüne Hautfarbe loswerden wollte. Hat sie sich jetzt dagegen entschieden und würde gerne lieber den Tieren helfen, die ja in Gefahr sind dort. Und ließ dann aus dem Grimory quasi einen Zauberspruch vor, der aber den dort, was war, ist eigentlich die normale Aufgabe der Affen dort gewesen? Waren es Diener einfach ganz normale? Ah, so ganz normale Diener waren es nicht. Ich finde, die haben schon durchaus, also ich habe das Gefühl, die Aufgabe ist auch ein bisschen unterschiedlich im Musical und im Film, weil im Film haben sie andere Klamotten an. Im Film wirkt das viel strenger da fängt das eher wie eine Garde ja ne, so eine Leibgarde es ist mehr eine Leibgarde tatsächlich schon von ihm, das wird viel krasser eben durchs Costuming schon gezeigt, aber ja auch durch die Props, die haben ja auch schon diese Speere in der Hand, da hat im Musical der Zauberer eine andere Leibgarde, das sind dann auch die im Musical. Machen, genau die siehst du dann auch auf der Bühne Aber da haben im Musical zum Beispiel die Affen noch gar nicht so eine große Funktion, die werden dann quasi dann erst später umtransformiert. Durch den Zauberspruch wachsen ihnen auf schmerzhafte Art und Weise Flügel. Und Elphaba muss erkennen, dass sie hier so ein bisschen reingelegt wurde. Denn der Zauberer hat tatsächlich gar keine magischen Fähigkeiten. Und Madame Morrible steckt hinter diesem ganzen Komplott. Sie ist auch dafür quasi verantwortlich, dass die Tiere ihr Recht auf Sprache verloren haben. Und die Affen sollen jetzt in dieser Form als Spitzel benutzt werden, um quasi Oz auszuspionieren. und um, wie sagt man, wie ist denn das richtige Wort? Schon so spät. Also nicht spät, aber für unsere Aufnahme. Wie sagt man? Unweigsame Leute, sagt man das so? Unweigsame Leute? Wie ist denn das richtige Wort? Deutsche Sprache, schwere Sprache. Unweigsame. Naja, die Leute, die auf jeden Fall ungequem sind, die man nicht haben will, auszuspionieren sozusagen und sie wollen natürlich auch Elphabars Zauberkräfte ausnutzen und ja, das ist der ganze Komplott dahinter, die wahre Geschichte, was dort abläuft. Aber du musst auch klar sagen, es liegt nicht nur an Madame Morrible, also auch der Wizard steht, steckt da drunter. Klar ist die Madame Morrible noch ein bisschen skrupelloser an vielen Stellen und sicherlich auch eine treibende Kraft, die auch den Wizard durchaus vielleicht das ein oder andere Mal zu Dingen überredet hat, wo er vielleicht erst mal so ein bisschen, weiß nicht, und sie ist diejenige sozusagen, die Stimme in seinem Ohr, die sagt, das machen wir jetzt. Also deswegen ist sie schon die treibende Kraft, aber der Wizard ist definitiv nicht unschuldig, im Gegenteil. Er will ja auch seine Machtposition behalten. Er will ja auch zeigen, guck mal, ich bin ja immer noch derjenige, obwohl er keine Kräfte hat. Als jemand, der eigentlich nichts kann, ist es natürlich sein Interesse, diesen Status auszubauen oder zu halten. Der Typ ist ein Schausteller. Das ist ein Schausteller aus Kansas, aus Omaha. Was er ja dann auch sagt, tatsächlich. Omaha. Ja, daher herkommst du. Und das ist ja genau das. Aber das ist auch spannend. Das ist meistens dann doch eben, er ist jetzt in den USA vorher, in seinem vorherigen Leben ja jetzt keine große schlaue Persönlichkeit gewesen. Er war kein Hochschulprofessor oder so, sondern er war ein Schausteller auf dem Jahrmarkt. So. Solche Leute. Ja, das auch. Schon immer. Deswegen ist diese Assoziation mit Trump natürlich auch einfach so naheliegend. Also es ist jetzt nicht, Trump war natürlich kein Niemand vorher, aber... Ich sag mal so, viele frühere Weggefährten von ihm würden schon behaupten, dass es jemand ist, der eigentlich nichts kann und trotzdem diese Macht mittlerweile inne hat und das auch mit diesen also es ist schon sehr, wie gesagt, na klar, das bezieht sich vor allem auch auf die Geschichte aber sie ist halt auch allgegenwärtig diese Geschichte und das macht, finde ich also wie gesagt, ich glaube, es hätte keinen besseren Zeitpunkt für die beiden Wicked-Verfilmungen gegeben als jetzt. Fake it, fake it till you make it. Ja, exakt. Elferbar flieht. Ich weiß gar nicht mehr, Genau, sie flieht mit Linda zusammen, ne? Genau, richtig. Ja, und Madame Morrible vollzieht dann quasi das, was sich dann für den Rest der Geschichte, boah, wir müssen wirklich gleich einen Break einlegen. Ich sag's schon mal, also wir werden heute hier nicht mehr bis zum Ende kommen in dieser Episode. Ich merke einfach, wie mein Gehirn langsam zu Schiss wird. Also Madame Morrible vorzieht jetzt ihre Propagandamaßnahmen und verbreitet quasi überall über das ganze Land das Gerücht dass Elphaba eine böse Hexe ist, was sich natürlich sowohl in ihrer Optik manifestiert, aber auch in ihren Taten und Glynna und Elphaba versuchen dann ja wie gesagt zu fliehen und Glynna versucht dann noch in einem letzten, Moment Elphaba davon zu überzeugen, sich doch zu versöhnen. Und das ist doch eigentlich eine ganz gute Sache. Und wenn man doch mal mit dem Zauberer redet und mit der Morrowber redet, sich mit ihm versöhnt, da kann man doch gemeinsam für das Gute eintreten. Linda entscheidet sich dann auch da zu bleiben. Aber Elphaba fliegt. Everyone deserves the chance to fly. Fliegt auf ihrem Besen davon. Und dann, während der Sequenz habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Defying Gravity gehört. Und es ist wirklich so, So wie Tower of Terror quasi meint... Positiv oder negativ, Chris, das musst du sagen? Hier positiv. Positiv. Es ist quasi meine Seele aus meinem Körper gewandert und mein Herz auch. Und es ist fast stehen geblieben, weil ich so unfassbar ergriffen war von diesem absoluten Power-Song. Es ist unfassbar. Ich habe es ja schon mehrfach an dieser Stelle gesagt. Aber das ist ein Song. Also ich war, glaube ich, also nehmen wir mal, wenn ich, betrachte ich mal nur die letzten fünf Jahre, dann ist es das Musikstück, was ich zum ersten Mal in diesen fünf Jahren gehört habe, was mich am meisten ergriffen hat, das ist. Es ist unfassbar, wirklich. Es ist ein unfassbares Stück Musik. Das lässt einen nicht kalt. Das zieht einen so mit, mit den Bildern natürlich, auf der Leinwand oder im Musical ganz gleich. Zieht einem das sofort in den Bann. Es bleibt kein Auge trocken, wirklich nicht. Man ist so ergriffen. Man ist in Elphaba drin, in ihr Mindset. Und man fühlt diese Wut, diese Kraft und all das. Das ist genial. Das ist wirklich ein absolut geniales Stück Musik. Und wie gesagt, in Bild und Ton zusammen dann noch. das ist unfassbar. Das ist ein absoluter, egal ob auf der Bühne oder im Film, es ist ein absoluter Magic Moment. Ein absoluter Magic Moment. Ja, es gibt in vielen großen erfolgreichen Musicals immer wieder so ein Magic Moment, der sich so einbrennt. Das ist zum Beispiel bei Phantom unter anderem die Szene, wo sie auf dem Boot in dem Untergrundsee sind oder der fallende Kronleuchter. Dann hast du bei Miss Acon zum Beispiel den Hubschrauber. Es gibt immer wieder so Magic Moments, die wirklich so sinnbildlich für ein Stück stehen. Und für Wicked ist es Defying Gravity. Also es hat einfach so viel Magie, so viel Wumms, so viel Kraft. So viel Aussagekraft, aber auch inhaltlich so auf die Art, wo Elphaba einfach sagt, nee, mir reicht's. Ich komme jetzt an eine Grenze und ich habe auch meine Grenzen und das reicht jetzt, das ist nicht auf meine Kosten sozusagen, wortwörtlich, das steht ja auch in den Lyrics, ich mache da nicht mit, das ist nicht das, wofür ich mich sozusagen beworben habe, als ich gesagt habe, ich gehe den Wizard besuchen und was da alles drin steckt an Selbstverwirklichung, an Freiheit, an... Sich über sich hinaus wachsen. Da steckt einfach so viel an psychologischen Motiven einfach auch drin, was absolut faszinierend ist und ich finde sogar auch als, no offense, aber ich finde als Frau ballert das sogar nochmal ein bisschen mehr. Weil das einfach so, sie strotzt vor Selbstbewusstsein und das ist etwas, wo ich glaube, viele Frauen kommen, also viele Menschen, aber auch Frauen kommen halt einfach an diesen Punkt, wo du einfach sagst, machst du das jetzt mit? Sag auch mal nein! Vor allem, wenn es gegen deine persönlichen Prinzipien einfach geht und ich finde, da steckt so viel drin. Ich glaube, Define Gravity könntest du echt locker mehrere Stunden analysieren, von Lyric zu Lyric, von Note zu Note, von Inszenierung und Staging und du würdest nicht aufhören können, weil da einfach so viel drinsteckt. Und genau weil da so viel drinsteckt, sitzt du in deinem Sitz oder sei es jetzt im Kino, sei es jetzt im Apollo-Victoria-Theater oder im Gershwin oder früher im Palladium und du sitzt drin und du bist einfach, dein Mund steht leicht offen. Ja, das ist ein Moment der Atemlosigkeit. Du bist einfach so gebannt davon, du hast irgendwie gefühlt so sieben Minuten, einfach... Du bist weg, du bist hin und weg, du bist woanders, du bist da, du bist genau in diesem Moment. Du bist schweren uns. Frei und schweren uns. Ja, schlödie Gucken, ja. Jetzt würde mich aber interessieren, die Versionen jetzt nicht musikalisch, aber von der Struktur unterscheiden sich ja schon maßgeblich von Film zum Musical. Ja. Weil am Musical ist es ja sozusagen ein zusammenhängendes Stück und der Filmversion ist es ja schon sehr zerstückelt. Da gibt es immer wieder noch Passagen dazwischen. Also das ist ja gefühlt dreimal so lang im Film wie Musical. Ich persönlich mochte es. Ich mag diese lange Version tatsächlich auch mit allem, was da noch dazwischen kommt. Frag mich aber, ob es dir genauso geht. Nein, leider nicht. Ich finde gerade die Fine Gravity, beziehungsweise anders. Der Film hat mir gezeigt, wie perfekt eigentlich die Bühnenproduktion ist. Nicht nur die Fine Gravity, auch in vielerlei anderen Dingen, aber gerade bei Defying Gravity muss ich echt sagen, da ist die Bühnenversion so viel mehr auf den Punkt. Ich kann es nachvollziehen, warum man zum Beispiel dieses Stück so unterteilt hat. Für mich ist es aber zu zerstückelt. Ich finde, da flowt das Bühnenmusical deutlich besser. Es hat noch mal mehr Power ohne diese Unterbrechungen, weil es einfach wirklich diesen Aufbau nicht hemmt. Dann hast du immer wieder eine Szene. Dann kommt das mit dem Luftballon bzw. Heißluftballon. Dann passieren noch andere Dinge. Dann fliegt sie ja runter und fällt und dann hat sie dann Flashbacks an ihre Kindheit. Kann man machen, ist aber in meinen Augen relativ unnötig ausgerechnet halt bei Define Gravity, weil du hast dann immer diesen Spannungsaufbau und dann fällt der wieder runter. Oh, not a fan. Also ich weiß nicht, vielleicht habe ich das Musical einfach zu oft gesehen, um zu sagen, hey, so wie es auf der Bühne ist, so ist es perfekt. Und ja, es ist auch gut als Umsetzung, es ist absolut nicht schlecht, aber da gefällt mir das Musical deutlich besser. Der Song besteht für mich mittlerweile, dadurch, dass ich ihn da ja in dieser Version auch zuerst gesehen und gehört habe, wirklich so aus einzelnen Passagen, die ich auch so alle für sich mag, so dieses I hope you're happy und das wird ja auch immer wieder aufgegriffen da und so und dann wird es wieder ein bisschen ruhiger, something has changed with me, Unlimited ist wieder mit drin, genau und dann wie gesagt und das Ende ist halt dadurch für mich, also wirklich, also ich war, also das hat mich aus den Schuhen geschossen, nicht nur gekippt, geschossen, als dieser letzte, magische, so berühmte Ton, der berühmte Das ist der Ton, das Music oder das von Wicked. Der Riff, der Alphaba-Riff zum Schluss. Das ist ja sagenhaft und den trifft sie ja auch sowas von on point. Ich habe jetzt auch schon mehrere Varianten davon gehört und die ist schon top-notch, muss man schon sagen. Also von Cynthia die Version. Das ist krass, also da kriegst du Gänsehaut. Also wirklich, das ist so, da denkst du so, und Fante Film endet einfach damit und du denkst so, what the fuck is going on here? Also wenn du nicht weißt, was los ist sozusagen. So wie ich zu dem Zeitpunkt. Kleiner Pro-Tipp. Hör dir mal, ich weiß nicht, welche Version von All By Myself an. Es gibt einen Punkt. Genau, dieser Riff vorkommt. Und da weißt du ganz genau, woher Idina den hat, beziehungsweise Stephen Schwartz. Als ich das mal gehört habe, dachte ich mir, Moment, Moment, das ist Define Gravity. Und das ist tatsächlich ein Riff, der bei All By Myself von Celine Dion schon gesungen wird. Ja, sehr, sehr, sehr ähnlich an einem gewissen Punkt. Ich glaube, so, weiß ich nicht, eher gegen Ende des Songs kommt der vor. Und es gab so viele Variationen, bis sie es tatsächlich auch so ein bisschen eingedämmt haben. Ich glaube, das wissen viele gar nicht mehr. Und deswegen wirkt für viele auch zum Beispiel oder viele aktuelle Produktionen ein bisschen als. Das ist ja mal gleich, ja, weil die Produzenten, zumindest in London, habe ich mitbekommen, so ein bisschen die Reißleine gezogen haben und nicht wollten, dass Alpha Bar plötzlich zu einem absoluten Riff-Contest verkommt. Was ich ein bisschen schade finde, weil du gesanglich tatsächlich nicht mehr so viel Varianz reinbringen kannst, wie es früher z.B. Mitte, Ende 2000er oder so noch der Fall war, wo du echt einfach nur Bootlegs gehört und gesehen hast auf YouTube. Und du denkst, holy shit, was geht denn da ab? Das ist mittlerweile gar nicht mehr so der Fall, weil die Produzenten gesagt haben, hier, das ist tatsächlich so das, was wir machen sollten. Und viele Möglichkeiten oder Variationen gibt es da nicht, auch wenn du durchaus hier und da mal ein paar Ausreißer nach oben hast. Aber ... Die sind seltener geworden und ich glaube, deswegen sind Cynthia's Variationen teilweise in puncto Riffs sehr, sehr, sehr erfrischend, weil man sowas auch schon länger nicht mehr gehört hat. Bei Wicked ich zumindest nicht, das finde ich immer sehr, sehr schade. Ich muss aber sagen, ich fand Cynthia's Riff, beziehungsweise Growl, ganz gut. Aber es war nicht mein Favorite. Da kenne ich ein bisschen von den OG-Alpha-Bars noch ein bisschen geilere Sachen. Bisschen mehr Alpha-Experience. Sie ist toll, wirklich, überhaupt nicht. Aber das ist einfach persönliche Präferenz. Und da bin ich dann doch immer bei den anderen Alpha-Bars, die vorher kamen. Das gefällt mir persönlich einfach ein bisschen besser. Ich habe ja doch diese. Vorhin besagte Ausschnitt, Auftritt der deutschen Produktion bei Wetten das. Da ist ja auch Defy Gravity am Ende und du denkst so, okay, wait. Das ist jetzt ein bisschen lame. Ja, aber auch nur, weil es der Anfang war. Hör mal Willemain rein, wie sie das, die hatte noch ganz andere Shows. Willemain war durchaus eine mit Abstand besten. Ich glaube, wenn ich vergleichen müsste und mich entscheiden müsste zwischen Cynthia und Willemain, ist für mich der Fall relativ klar. Das hat Willemain deutlich geiler gemacht, fand ich. Du musst mich mal ein bisschen mit Links flittern oder sowas. Ich finde überhaupt nichts an Material, wo ich vergleiche Das war auch immer showabhängig, je nachdem natürlich wie die Darstellerin dann auch eben in welcher Verfassung sie ist, stimmlich natürlich auch, die Stimme ist nicht jeden Tag gleich, schaffst du halt mal bestimmte höhere Riffs und manchmal halt eben auch nicht, da musst du halt auf deinen Körper und deine Stimme hören und es gab aber auch Shows, die habe ich von Willemeyen von Kalk gehört, das war völlig insane. Völlig insane und völlig abartig. Ich schicke dir mal die ganzen Links. Dann kannst du dich mal reinhören. Soll aber wirklich nicht Sintias Leistung, schmälern. Im Gegenteil. Sie macht einen super Job tatsächlich. Und gerade auch in ihrer Rolle. Sie hat ja auch große Fußstapfen, die sie ausfüllt, weil so viele tolle Alphabars auch schon vor ihr gewesen sind. Und ich finde, sie macht einen guten Job. Auch wenn es nicht meine persönliche Lieblingsalphaba wird. Aber sie ist trotzdem richtig gut. Das ist ja auch einfach ein fantastischer Moment. Und auf der Bühne ist es ja auch mega einfach, wie sie dann so in die Luft gezogen wird und dann so. Das Lichtdesign. Das Lichtdesign muss man wirklich, also das ist das, was, wenn du es mehrfach mal gesehen hast, live auch auf den illegalen Mitschen, dann sieht man es nicht so. Aber tatsächlich, wenn du live im Theater bist und da wirklich das Licht siehst, wie gut das gemacht ist, unfassbar, auch gerade diese drehenden Spots mit den unterschiedlichen Farben in den verschiedenen Blautönen, du hast verschiedene dunkle Töne, du hast lila Töne. Das ist völliger Wahnsinn und du denkst dir nur so, irgendwie, du siehst eine Engelserscheinung und schwebst jetzt in andere Sphären rüber. So fühlt sich das an, gerade wenn der zum Schluss der letzte Riff kommt und Bring Me Down und alle Down und dann gehen die Spots tatsächlich auch noch, gehen Publikum so quasi nach oben, alles dreht sich, sie, jeder, das ist ein absoluter Höhepunkt, ein Klimax, der so gut gemacht ist, dass sobald der letzte Schlusston sozusagen erscheint, dass du dir auch denkst so. What the actual fuck did I see here? Hätte man die Leiter... Also Englischleiter mal für den Film organisiert, wäre eine gute Möglichkeit für dich gewesen. Weil ich finde das tatsächlich optisch, also der ist scheiße beleuchtet, muss man ganz einfach sagen. Ja, nein, sag's ruhig und das ist auch mein größter Kritikpunkt an Wicked. John M. Chu und Licht sind keine Freunde. Nein. Das ist wirklich nicht gut. Das macht so Sachen, die richtig geil aussehen könnten, sehen dadurch einfach immer nur entweder mittelmäßig oder ganz gut aus. Also da muss ich auch sagen, dass es mir auch schon beim ersten Mal gucken aufgefallen ist, so, ja, ist geil. Aber es könnte noch viel besser sein, wenn die Beleuchtung einfach besser wäre. Dieses beschissene Gegenlicht. Ja. Immer Gegenlicht. Dancing through life. Gegenlicht. Gegenlicht, Gegenlicht aus dem Fenster. Und immer so diese kurz vor Sonnenuntergangsstimmung, wo ich mir auch denke, nein. Also irgendwie, ich weiß nicht, und das Problem hatte ich tatsächlich auch schon bei In the Heights. Da ist lichttechnisch. Das ist dieselben Probleme auch, wenn es natürlich eine andere Story ist. Ist halt eine Stilistik, das muss man mögen oder nicht, wie gesagt. Ich sag das bei jedem Steve-Spielberg-Film, in dem Janusz Kaminski die Kamera bedient und immer dieses, dieser Lichteinfall immer, dass alles überbelichtet ist und so weiter. Du denkst so, boah, ich kann's nicht mehr sehen. J.J. Abrams, Lens Flair. Lens Flair ist okay. Aber ist auch so ein Stilelement. Bei Lens Flair sage ich dann immer, hey, das ist cool, das passt irgendwie und er setzt halt auch an den richtigen Stellen ein. Aber ich habe das Gefühl, dass Jon Hamm Chew irgendwie mit Licht nicht so gut umgehen kann, weil sonst würde Wicked leider lichttechnisch nicht so aussehen, wie es jetzt eigentlich gerade aussieht. Und das, ach, große, große Probleme. Auch die Fine Gravity. Das ist auch so dieses kurz vor Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang. Und das holt er auch wieder bei No Good Deed, holt er exakt diese auch wieder raus. Und davor hatte ich am meisten Angst, ohne jetzt schon mal vorab zu spoilern. Aber das war so, diese Szene muss düster as fuck sein. Ja, und was machen sie? Sie machen schon wieder was Helles, so gelb-orange Töne. Das muss so Tim Burton scheiße dunkel sein. Und das hat mich ein bisschen gestört. Also es war nicht so, wie ich mir das gerne vorgestellt hatte. Aber naja, so ist es. Du hast eben gesagt, man muss auch auf Körper und Stimme achten. Und deswegen ist es ein guter Punkt, um an dieser Stelle für heute Schluss zu machen. Wir haben tatsächlich geplant, eigentlich heute komplett durchzukommen. Aber wir haben das, ich will jetzt nicht sagen, also ich habe es gewusst, dass es so lange dauert. Aber man unterschätzt es dann doch ein bisschen, wenn man gerade zu zweit nur ist und nicht irgendwie zu dritt oder viert, wo man mal eine kurze Sprechpause haben kann, dass dann irgendwann nach, also wir reden jetzt seit fünf, sechs Stunden miteinander, dass dann irgendwann mal Sense ist. Und deswegen werden wir das zeitnah fortsetzen. Ähm... Wir sprechen noch über Teil 2 ausführlich und über die Zukunft vor Wicked, was da noch passiert und unsere abschließenden Bewertungen und noch so ein bisschen über die Themen, die da noch so drinstecken im Subtext. Also freut euch da schon mal auf den nächsten Teil. Wir wissen jetzt noch nicht genau, wann er kommt, aber vermutlich bekommt ihr den dann nächste Woche zu hören. Und ich bedanke mich erst mal, Bianca, dass du dir so viel Zeit genommen hast. Danke dir. Ich glaube, ich habe jetzt auch mit dir einen Rekord gebrochen. Und ich glaube, das ist mit Abstand die längste Podcast-Aufnahme, die ich in meinem Leben bis dann gemacht habe. Das kann ich jetzt nicht behaupten, aber es ist die längste Podcast-Aufnahme, die ich mit dir bisher in meinem Leben habe. Also völlig crazy. Aber ganz ehrlich, mir kommt es vor, als ob wir erst so zwei, drei Stunden miteinander sprechen. Also deswegen auch vielen Dank für die Einladung. Und ich freue mich auch schon auf unser gemeinsames Sequel. Ja, perfekt. Wunderbar. Ansonsten, heute ist Heiligabend. Wir wünschen euch frohe Weihnachten. Und einen guten Rutsch brauchen wir da nicht wünschen, weil wir uns wahrscheinlich vorher nochmal dann hören werden, sozusagen. Aber genießt die Feiertage, schaut euch ein paar schöne Weihnachtsfilme an, nascht ein bisschen was, ist erlaubt am Weihnachten, geht spazieren, packt eure Geschenke aus, verbringt Zeit mit euren Liebsten und macht einfach das, womit ihr euch wohlfühlt. Und wenn ihr keinen Bock auf Weihnachten habt, dann ist das genauso okay. Dann zieht euch einfach wicked nochmal rein. Und wenn ihr keine Liebsten um euch herum habt, dann schenkt euch ein bisschen Selbstliebe. Das ist auch ganz, ganz schöne Liebe. und gönnt euch was Schönes und kommt zur Ruhe und rutscht euch schön aus. Also, bis nächste Woche. Macht's gut. Macht's gut. Frohe Weihnachten.