Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburg soll Oper von Weltrang bekommen
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Pläne für Hamburgs neue Oper, die konkreter werden. Weitere Themen? Es wird heiß in der Stadt, erste Bilder zeigen, wie olympische Sommerspiele in Hamburg aussehen könnten und 6000 Kinder singen in der Barclays Arena. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 Beiersdorf, Nivea-Hersteller mit großen Plänen für Hamburg. Auf Platz 2, neues XXL-Quartier in Hamburg. Hier entstehen 385 Wohnungen. Und auf Platz 1, Alster Pavillon, das planen die neuen Betreiber. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Hamburgs neue Oper wird konkret. Die Stadt, die Staatsoper, die Kühne Stiftung, die Hafencity sowie der Oberbaudirektor haben ein architektonisches Qualifizierungsverfahren für den Neubau am Barkenhöft gestartet. Gemeinsam mit der HSO-Projekt GmbH, die für Planung und den Bau der neuen Oper zuständig ist, haben sie fünf international renommierte Büros eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Mit einer Entscheidung ist schon Ende des Jahres zu rechnen. Dazu sagt Jörg Dreger, Geschäftsführer Stiftungsrat der Kühne Stiftung, ich zitiere, mit der Auswahl der Architekten beginnt die konkrete Planung des neuen Opernhauses. Es ist für alle Beteiligten ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Projekt. Es gehe nicht nur um herausragende Architektur, sondern um einen besonderen Ort, ein begehbares Gebäude in einem großzügigen Opernpark. Ähnlich äußert sich Kultursenator Carsten Broster, der von Architektur von Weltrang sprach. Er sagte, hier soll die Staatsoper optimale Bedingungen vorfinden. Wie groß die neue Oper wird und welche Büros nun beauftragt wurden, das lesen Sie auf abendblatt.de. Wo denn auch sonst? Ziehen Sie sich nicht warm an, denn es wird heiß. Bis Sonntag wird es sukzessive immer wärmer und sonniger, das sagt der deutsche Wetterdienst voraus. Am Samstag können die Temperaturen bis auf 30 Grad steigen. Am Sonntag, man glaubt es nicht, sind sogar Höchstwerte bis zu 35 Grad in Hamburg drin. Denn Erfrischungssuchende können sich bei uns in der Stadt an 16 öffentlichen Badestellen an 14 Badegewässern erfrischen. Gesperrtsverschwimmer sind aktuell zwei Badestellen am Eichbaumsee und in aller Mühe. In aller Mühe, so muss es richtig heißen. Für einen Wetterwechsel und deutliche Abkühlung sorgt zum Wochenstart dann der Vorhersage zufolge eine Kaltfront aus Nordwesten. Aber erstmal, wie gesagt, wird es richtig warm. Die Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele in Hamburg wirft ihre Schatten voraus. Im Abendblatt berichten wir morgen von spektakulären Ideen für die Alster, die heute im Astor-Kino vorgestellt werden. Und auch ein langer Wunsch vieler Mannschaftssportarten außerhalb des Fußballs soll nun in Erfüllung gehen. Hamburg bekommt eine Spielstätte für 7.000 bis 9.000 Zuschauer, die größer ist als der Willensburger Inselpark. Da hat die Arena 3.400 Plätze und die Sporthalle Hamburg in Winterhude, die 3.800 Plätze hat, aber kleiner als die Barclays Arena im Volkspark. Nun gibt es ein Grobkonzept für einen Elbdom in Rotenburgsort. Und Andreas Klaunau, der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, sagt dazu, ich zitiere, wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir die Halle jetzt auf den Weg bringen. Das wäre natürlich zu schön, um wahr zu sein. Und wo wir gerade bei der Halle sind, von der einen Halle, die es noch nicht gibt, zu der anderen Halle, die es schon gibt, nämlich zur Barclays Arena. Es ist schwer zu sagen, welcher Moment an diesem Abend der schönste war. War es, als die rund 6.000 Jungen und Mädchen das klassische Stück aus der neuen Welt vortrugen? Oder vielleicht doch die Stimmung bei dem alten Volkslied Alles wieder gut? Besonders war auch der Solo-Gesang zu Lean on Me von Bill Wizards. Und fast schon unbeschreiblich war es, als die rund 12.000 Menschen in der Bargis Arena später von ihren Sitzen aufstanden, tanzten, sangen und ausflippten, als wäre der HSV noch einmal in die Bundesliga aufgestiegen. Drei Tage hintereinander ist das Projekt 6K United in der Arena. Mehr als 30.000 Menschen dürfen dabei sein. 6K steht für 6.000, denn genau so viele Mädchen und Jungen singen an jedem Abend zusammen Songs, die sie vorher getrennt voneinander in ihren Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Stadtteilschulen oder in ihren Chören eingeübt haben. Und wenn sie noch nicht da gewesen sind, gehen sie mal hin, wenn sie das wieder anbietet. Heute Abend zum Beispiel. Es ist ein großes, ein emotionales Erlebnis. Und damit sind wir schon beim Podcast-Tipp für dieses Wochenende. In unserem Podcast 040. Streng vertraulich. Die Lage in Hamburg. Spreche ich mit Matthias Iken heute über den Fall, über den ganz Hamburg seit Anfang der Woche spricht und der die Hamburger Polizei sprachlos gemacht hat. Es geht natürlich um den 20 Jahre alten Mann aus dem beschaulichen Stadtteil Marienthal, der unter dem Namen White Tiger jahrelang Kinder auf der ganzen Welt im Internet gequält, sexuell missbraucht und mindestens in einem Fall in den Tod getrieben hat. Und es geht um die Frage, wieso es zwar schon 2023 Hinweise des FBI auf den Täter gab, er aber erst jetzt in Untersuchungshaft gekommen ist. Darüber sprechen wir in 040, streng vertraulich. Es geht auch um die Hala, um die Flüchtlingshallen in Hamburg und auch um Friedrich Merz und die Frage, ob man als Bundeskanzler von Drecksarbeit sprechen kann, wenn es eigentlich um einen Krieg geht. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de slash podcast. Da finden Sie auch alle anderen Podcasts des Hamburger Abendblatts. Ich wünsche Ihnen ein schönes, ein sicher sonniges Wochenende. Und wir hören uns Montag wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.