Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburger sollen Vorräte anlegen
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 18. Juni. Scan-Autos sollen Verkehrssünder in Hamburg schneller aufspüren. Lichtblick investiert verstärkt in eigene Ökostrom-Produktion. Johannes Oerding spielt sein größtes Konzert im Volksparkstadion. Kein barrierefreier Zugang zur Station Wandsbeck-Markt für 16 Wochen. Unterbrochene Internetverbindung, kein Wasser aus der Leitung, geschlossene Supermärkte. Es sind Szenarien, die sich viele in Deutschland wohl nicht vorstellen können oder wollen. Es sind aber auch solche, die immer wahrscheinlicher werden, gerade durch multiple Krisen und Kriege in und um Europa herum. Cyberangriffe können alltägliche IT-Systeme in Krankenhäusern stören, Unwetter oder Sabotage die Leitungen für Strom, Wasser, Gas oder Mobilfunk. Mit der Eigenvorsorge im Krisenfall müssen wir uns mehr beschäftigen, sagt Hamburgs Innensenator Grote bei der Innenministerkonferenz in Hamburg, zu der am Freitag auch Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartet wird. Der Staat und die Gesellschaft müssten sich auf den Ernstfall vorbereiten. Bürgerinnen und Bürger müssen in der Lage sein, so Grote, für einen begrenzten Zeitraum für sich selbst zu sorgen. Empfohlen wird etwa, einen Lebensmittel- und Getränkevorrat für mindestens drei, im besten Fall für bis zu zehn Tage, anzulegen. Verkehrssünder in Hamburg schneller aufspüren und denjenigen das Parken vereinfachen, die sich an die Regeln halten, so lauten die Pläne der Hamburger Verkehrsbehörde. Dabei helfen soll eine neue Art der Parkraumüberwachung. Mithilfe von sogenannten Scan-Autos, die Kennzeichen automatisch erfassen und prüfen sollen, soll der Zettelwirtschaft ein Ende gesetzt werden. Stattdessen sollen Parkberechtigungen nur noch digital hinterlegt und vorgeprüft werden. Die endgültige Kontrolle soll weiterhin durch Mitarbeitende des Landesbetriebes Verkehr, LBV, erfolgen. Dass sie nicht ordentlich auf die Tonne hauen, kann man ihnen nicht vorwerfen. Im TV war das schräge Energiequiz des Stromanbieters Lichtblick lange Zeit dauerpräsent. Und auch die spektakuläre Regenbogensolaranlage auf dem Dach des Millantor-Stadions wurde zusammen mit dem FC St. Pauli gekonnt als einzigartig vermarktet. Dennoch macht das Unternehmen aus Hamburg, das sich stolz Deutschlands größter reiner Ökostromanbieter nennt, keine einfachen Zeiten durch. Umsatz und Gewinn sind auch im Geschäftsjahr 2025-2026 zurückgegangen. Auch daher soll nun massiv investiert werden. Lichtblick will den Ökostrom künftig verstärkt selbst produzieren. Die Entwicklung sei erwartungsgemäß, sagte Vorstandschef Marc Wallraff im exklusiven Gespräch mit dem Abendblatt. Die hohen Strompreise der vergangenen Jahre hätten sich wieder normalisiert und die kräftigen Investitionen in neue Geschäftsfelder kosteten erst einmal Geld. Daher sei der Umsatz der Lichtblick-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, um mehr als 11 Prozent von 1,54 auf 1,36 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, ging sogar um fast 30 Prozent von 67,8 auf 48,7 Millionen Euro zurück, der Energieabsatz von 6,4 auf 6,1 Terawattstunden, TWH. Es ist vollkommen klar, dass Johannes Oerding auf jeder Bühne alles gibt. Vielleicht ist er auch deswegen so beliebt. Clueso, Lindenberg, Vincent Weiss, Sarah Connor, sind die in der Stadt, muss Oerding antanzen. Als Gaststar, macht er gerne. Und auf was sind wir jetzt alle gespannt? Na logisch, darauf, wer sich auf Hamburgs größter Bühne am 20. Juni zu Oerding gesellt, um sich zu revanchieren. Oder einfach so dabei zu sein. Johannes Oerding spielt dann sein bislang größtes Konzert im Volksparkstadion, wo gerade erst die US-Band Linkin Park zwei euphorisch bejubelte Konzerte gab. Ein Konzert, das so nicht allzu viele Künstlerinnen und Künstler im Verlauf ihrer Karriere spielen. Auf abendblatt.de gibt es alle Infos für Besucherinnen und Besucher und einen vorsichtigen WM-Hinweis. Der einzige Aufzug an der U-Bahn-Station und am Zobi-Wansbeck-Markt wird vom 27. Juli bis voraussichtlich 13. November ausgetauscht und steht damit Rollstuhlfahrern, Menschen mit Gehwagen oder auch Eltern mit Kinderwagen 16 Wochen lang nicht zur Verfügung. Das hat die Behörde für Verkehr und Mobilität, BVM, auf ein Auskunftsersuchen der Wansbecker CDU bekannt gegeben. Während der Austauschphase gibt es keinen barrierefreien Zugang zu der Station, an der täglich 114.000 Fahrgäste ein-, aus- und umsteigen. Der Aufzug wurde seit seiner Inbetriebnahme intensiv genutzt und erreicht nun das Ende seiner wirtschaftlichen Lebensdauer, erklärt Hochbahnsprecherin Saskia Husfeld dem Abendblatt. Jetzt erfolgt der Austausch der Technik und die Umstellung von Hydraulik auf selbstbetriebenes System, was kürzere Fahrzeiten mit sich bringen soll. Die Rufe waren bis weit in den Stadtpark zu hören. Vogelsang, Vogelsang, skandierten die Hamburger Goldkehlchen bei ihrem Aufritt zum 999. Geburtstag der Hamburger Sparkasse im Landhaus Walter und meinte Hasper-Chef Harald Vogelsang. Der sollte auf die Bühne kommen und mit dem Männerchor um Flemming Pink und Markus Tiedemann Moin Moin Hamburg singen. Was Vogelsang, Nomen est Omen, dann auch mit großer Freude und sehr textsicher tat. Das war der Höhepunkt einer Feier, zu der nicht nur rund 2500 Kunden der Haspa kamen, sondern auch allerlei bekannte Hamburger, unter anderem Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhardt, das Unternehmer-Ehepaar Kort und Julia Wölke, Peter Richard Stoffel, Inhaber des Businessclubs Hamburg und natürlich Olaf Oesterhelweg, der 2027 die Führung der Haspa von Vogelsang übernimmt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-FM.