Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: 28.000 Olympia-Plakate in der Stadt
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 12. Mai. Hamburg und die Olympischen Spiele. Bürgerentscheid und aktuelle Umfragen. Verhaftung eines Terrorverdächtigen in Hamburg. Wurde in UKE Umkleidekabine heimlich gefilmt? Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert Ritter Sport. Als es in Hamburg vor elf Jahren schon einmal einen Bürgerentscheid über die Bewerbung für olympischen Sommerspiele gab, schien das Ergebnis klar. Alle Umfragen deuteten auf ein klares Ja hin, was unter anderem dazu führte, dass viele Befürworter nicht mehr glaubten, an der Abstimmung teilnehmen zu müssen. Am Ende gab es eine knappe Mehrheit gegen die Olympia-Pläne. Aktuell ist die Lage eine andere, die Umfragen sind aus Sicht der Olympia-Freunde weniger vielversprechend. Führt das dazu, dass diesmal wirklich alle, die für Spiele in Hamburg sind, abstimmen? Der erste, erstaunlich starke Rücklauf an Briefwahlunterlagen könnte ein Indiz dafür sein. Die vielen Plakaten, die in der Stadt für und gegen Olympia hängen, zeigen auf jeden Fall, wie umkämpft die Frage ist. 28.000 Stück werden am Ende zu sehen. Allein die SPD gibt dafür zwischen 50.000 und 100.000 Euro aus. Aber auch die Linke ist schon mit 50.000 Euro dabei. Ermittler haben einen 17-jährigen Syrer verhaftet, der in Hamburg einen terroristischen Anschlag geplant haben soll. Er wollte nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine unbestimmte Anzahl Ungläubiger töten. Unter anderem soll er Sprengstoff-Explosionen in einem Einkaufszentrum, einer Bar oder in einer Polizeiwache geplant haben. Seine Alternativen? Molotow-Cocktails und ein Messer, hieß es weiter. Das UKE sieht sich mit einem mutmaßlichen Ausspähskandal in einer Damenumkleide konfrontiert. Wie der Senat in einer Antwort auf die Anfrage des linken Gesundheitspolitikers Denis Czelik mitteilte, wurde bereits im Dezember 2025 in einem mit einem Zugangscode gesicherten Raum, in dem sich Pflegekräfte umziehen, eine Kamera in einem Schuh gefunden. In einer internen E-Mail war im UKE über den Fund der Kamera bereits informiert worden. Der Senat erklärte, eine UKE-Mitarbeiterin habe die Kamera beim Umkleiden nach Schichtende entdeckt. Dieser Raum werde von rund 60 Mitarbeiterinnen genutzt. Die Kamera sei in einem schwarzen Schuh etwa an der Position des großen Cs versteckt gewesen. Der Schuh hatte dort ein etwa 5 cm großes Loch. Mitarbeiterinnen des internen Sicherheitspersonals hätten sich auf die Lauer gelegt, um den oder die Täter ausfindig zu machen, allerdings ohne Erfolg. Im UKE sei die Kamera nicht geöffnet worden. Man habe sie den Ermittlern von Polizei und Staatsanwaltschaft übergeben. Ob und was mit ihr fotografiert oder gefilmt worden sei, werde ausgewertet. Der Hamburger Kita-Träger Pusteblume ist insolvent, wie seit Februar bekannt ist. Nun zeigen sich erste Konsequenzen. Die Steilschupereinrichtung am Gustav-Seitz-Weg hatte schon 2023 ihre Türen schließen müssen. Nun hat auch die Rahlstädter Kita am Großlohering ihren Betrieb eingestellt. Somit ist nur noch die Bramfelder Kita des Betreibers in der Fabritiusstraße geöffnet. Am 1. Mai wurde zudem offiziell das Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Hamburg gegen den Träger eröffnet. Insolvenzverwalter ist der Hamburger Rechtsanwalt Arno Döbert. Er sagt auf Anfrage des Abendblatts, der Standort in Hamburg-Rahlstedt musste Ende April aufgrund von Personalmangel im Bereich der pädagogischen Fachkräfte geschlossen werden. Der Vermieter hatte bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen Mietvertrag mit einem Anschlussmieter geschlossen, der die Räumlichkeiten ab dem 1. Oktober 2026 ebenfalls zum Betrieb einer Kindertagesstätte nutzen wird. Die Schließung wurde rechtzeitig an die betroffenen Familien sowie die Behörde kommuniziert. Alle betroffenen Kinder seien bereits neu untergebracht, ergänzt Hans-Jürgen Tost, Gründer und Geschäftsführer der Kindertagesstätte Pusteblume GmbH. Weniger Inhalt bei gleichem Preis. Dieses Schränkflation genannte Phänomen ist ein Klassiker bei Mogelpackungen. Die Verbraucherzentrale Hamburg, VCHH, spürt solche versteckten Preiserhöhungen auf und kürt regelmäßig die unrühmlichen Sieger. Aktuell nimmt sie Ritter Sport ins Visier. Drei Sorten hätten nur noch 75 statt 100 Gramm Inhalt, der Preis bliebe mit meist 2,29 Euro stabil. Das entspricht einer Verteuerung um 33 Prozent. Doch der Schokoladenhersteller wehrt sich und spricht von einer vollkommen neuen Produktgruppe. Es geht um die Sorten der Edel-Kakao-Klasse, und zwar die vollmundige 55% Kakao, die aromatische 74% Kakao und die intensive 81% Kakao, die seit Ende April, Anfang Mai im Handel sind. Das Besondere an den quadratischen Tafeln dieser drei Sorten. Sie sind laut der Verbraucherzentrale gleich groß wie die 100-Gramm-Tafeln, aber nur noch 9 statt 12 mm dick. Ausführliche Marktforschungen haben gezeigt, dass die dünnere Tafel und die neue Stückchengröße von den deutschen Verbrauchern bevorzugt werden, teilte Ritter Sport in einer Stellungnahme an die VCHH mit. Zudem seien von den Mitbewerbern sämtliche Schokoladentafeln mit hohem Kakaoanteil dünn. Es handele sich um eine vollkommen neue Produktgruppe mit neuen Rezepturen sowie einem neuen Tafelformat. Original Flugzeug-Sitze fürs Wohnzimmer, ein Schlüsselbrett mit Anschnallgurten für den Flur, eine typische Sonnenblende oder ein historisches Schild aus dem Flughafen Hamburg als Wanddekoration können Sie haben. Denn bereits zum vierten Mal steht die besondere eBay-Auktion Merchandise for Good an, bei der Lufthansa-Technik mehr als 500 außergewöhnliche Raritäten aus der Welt der Luftfahrt anbietet. Die Versteigerung beginnt am 17. Mai, neue Anzeigen gehen jeweils am 20. Mai, am 24. Mai, am 27. Mai und am 31. Mai bei eBay online. Mitbieten dürfen alle, die auf Airline-Accessoires fliegen. Diese Aktion ist bei Fans der Luftfahrt sehr beliebt und hat sich schon etabliert, sagen die Macher des Lufthansa Young Network Hamburg, die die Auktion gemeinsam mit der Help Alliance, der Hilfsorganisation der Lufthansa Group, veranstalten. Der Erlös kommt immer einer globalen, gemeinnützigen Organisation sowie einem lokalen Projekt zugute. Bei der vergangenen Auktion belief sich die Versteigerungssumme auf rund 120.000 Euro. Zum Podcast-Tipp des Tages. Sein Leben spielt sich zwischen den beiden vermeintlichen schönsten Großstädten Deutschlands ab. In Hamburg wurde Ali Güngörmüs zum Sterne- und Starkoch. In München betreibt er heute zwei angesagte Restaurants, wenn er nicht für das Fernsehen unterwegs ist oder Bücher schreibt. Das Neue heißt Meze. In unserer kleinen Reihe Entscheider treffen Heider spricht der ehemalige Chef des Le Canard über den Wechsel von Hamburg nach München, die wechselvolle Geschichte seines ersten Restaurants und über seinen großen Traum. Zu hören unter www.abendblatt.de Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.