Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Beamte sollen länger arbeiten
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 24. Juni. Massive Störung des Zugfunkverkehrs. Elbphilharmonie Plaza wird kostenpflichtig. Hamburgs Beamte sollen länger arbeiten. Digitale Angebote der Verwaltung. Barclays Arena wird zur Sparda-Bank-Arena. Wegen einer massiven Störung des Zugfunkverkehrs ging in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bei der Deutschen Bahn zeitweise so gut wie gar nichts mehr. Viele Reisende strandeten am Hamburger Hauptbahnhof. Vor einem Informationsschalter der Bahn am Südsteg des Hauptbahnhofs herrschte dichtes Gedränge, weil Reisende dort auf Taxigutscheine hofften. Andere versuchten, auf eigene Faust Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Reaktionen reichten von entspannt bis verzweifelt. Ein 36 Jahre alter Kieler, nach eigenen Angaben Kapitän eines Fischkutters, fühlte sich von der Bahn im Stich gelassen. Er habe seine Reise nach Cuxhaven bereits am Abend angetreten, um seinen in der niedersächsischen Hafenstadt an der Elbmündung liegenden Kutter am Morgen rechtzeitig in die Werft bringen zu können. Jetzt sitze ich hier fest, kann weder nach Hause noch zur Arbeit, sagte er. Und einen Taxigutschein habe ihm die Bahn verweigert, weil er mit einem Quer-durchs-Land-Ticket unterwegs sei. Der Eintritt auf die Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie soll in wenigen Monaten nicht mehr kostenlos sein. Vom 5. Oktober an soll der Plaza-Besuch 5 Euro kosten, ermäßigt 3 Euro, wie aus den Ergebnissen der Haushaltsberatungen des rot-grünen Senats hervorgeht. Die Erhebung des Eintritts sei unvermeidlich, heißt es nun. Und 5 Euro seien lediglich etwas mehr als die bereits in den letzten Jahren erhobene und seit 2023 nicht mehr erhöhte Gebühr für Vorbuchungen in Höhe von 3 Euro. Der jahrelange Streit um die amtsangemessene Alimentation der rund 45.000 Beamten in Hamburg ist noch nicht einmal beigelegt. Da legt der Senat bereits nach. Mit dem von ihm beschlossenen Entwurf für den Haushalt 2027 und 2028 und 2028 will er die Arbeitszeit der Staatsdiener erhöhen. Statt 40 Stunden pro Woche sollen Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer und andere Beamte künftig 41 Stunden arbeiten. Begründet wird dies mit der angespannten finanziellen Situation der Stadt. Hamburg muss bei den städtischen Personalkosten und beim Personal konsolidieren, heißt es in der Senatsmitteilung zum neuen Haushalt. Daher werde die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit für Beamtinnen und Beamte um eine Stunde vom 1. Januar 2027 an vorbereitet. Der Bund sowie die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hätten vergleichbare Regelungen, auch Bremen habe diese gerade eingeführt. In Hamburg werde zudem der sogenannte ACV-Tag, steht für Arbeitszeitverkürzung, für Beamtinnen und Beamte gestrichen. Beide Maßnahmen zusammen würden den Haushalt um rund 140 Millionen Euro pro Jahr entlasten. Hamburgs Verwaltung hat ihre digitalen Angebote ausgeweitet und möchte nun auch, dass die Hamburgerinnen und Hamburger sie stärker nutzen. Wer weiterhin Verwaltungsleistungen wie Ummeldungen in der guten alten analogen Form nutzen will, wird dafür deutlich mehr bezahlen müssen. Das hat Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, jetzt bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für 2027 und 2028 angekündigt. Wir brauchen an dieser Stelle kostendeckende Einnahmen, so der Bürgermeister, und die liegen beim Ummelden beispielsweise bei 56 Euro. Wer dagegen das Digitalangebot nutzt, zahlt gar nichts. Hier sinken die Kosten von 13 Euro auf Null. Bürger können also entscheiden, sparen sie die Kosten, indem sie das Online-Angebot nutzen, oder übernehmen sie die tatsächlichen Kosten. Auch wenn der liebe Kollege Matthias Iken die aktuellen Temperaturen für völlig normal hält, hat der Deutsche Wetterdienst, DWD, für heute eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Das heißt, die Wärme kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Auch am morgigen Donnerstag sind 32 Grad und viel Sonne zu erwarten. Nur an Nord- und Ostsee weht zeitweise schwacher bis mäßiger Wind bei bis zu 26 Grad. Praktisch für alle, die zu später Stunde noch das WM-Spiel Deutschland-Equador, Anpfiff ist um 22 Uhr, schauen wollen. In der Nacht zu Freitag kühlt es leicht ab auf 16 bis 12 Grad, ehe das Thermometer am Tag dann wieder in die Höhe schnellt. Am Wochenende sollen dann bis zu 38 Grad möglich sein und ich bin gespannt, was das für den geplanten Heller-Halb-Marathon bedeutet. Das Abendblatt hat es exklusiv vorab vermeldet. Die Barclays Arena im Volkspark erhält einen neuen Namen. Nach Colorline 2002 bis 2010, 02 2010 bis 2015, Barclaycard 2015 bis 2021 und eben Barclays kommt der Namensgeber zum ersten Mal nicht nur aus Deutschland, sondern sogar aus Hamburg. Ab dem 21. Juli 2027 wird die große Halles-Barderbank-Arena heißen. Die Überraschung ist der mitgliederstärksten Genossenschaftsbank im Norden Deutschlands geglückt. Sie erinnert an einen Coup vor genau einem Jahr. Damals wurde bekannt, dass die Sparder Bank Hamburg bei den Fußballern des HSV einsteigt und 7,5 Prozent der Anteile von Haupteigentümer Klaus Michael Kühne übernimmt. Seitdem ist die Sparder Bank Hamburg nach dem HSV e.V. Und der Kühne Holding drittgrößte Gesellschaft des Bundesliga-Klubs. Die Arena ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Emotionen teilen und unvergessliche Momente erleben. Genau dort möchten wir präsent sein, sagt Stefan Liesegang, der Vorstandsvorsitzende der Sparda Bank Hamburg, die eine Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro, 270.000 Kundinnen und Kunden sowie rund 208.000 Mitglieder hat. Große Ehre für ein kleines Restaurant aus Eimsbüttel. Das Ark am Eppendorfer Weg, das schon in den vergangenen Monaten eine Auszeichnung nach der anderen eingeheimst hat und von Feinschmeckern berechtigt gehypt wird, bekommt seinen ersten Michelin-Stern. Die drei Chefs, die das Lokal gleichberechtigt führen, sind überwältigt. Wir freuen uns riesig, sagen Julian Rickert, Joshua Feldkircher und Franz Kirsch. Im Top-Management mehrerer städtischer Unternehmen gab es in den vergangenen Wochen ein großes Stühlerücken. Erst wurde Hochbahnchef Robert Henrich mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dann musste HVV-Geschäftsführer Raimund Brodel vorzeitig gehen. Jetzt teilte die Messegesellschaft Hamburg Messe und Kongress HMC mit, dass Heiko Stutzinger, einer der beiden Geschäftsführer, das Unternehmen verlassen wird. Stutzinger hatte den Job erst am 1. Januar 2024 angetreten. Er kam von einer großen niederländischen Messegesellschaft nach Hamburg und brachte 16 Jahre Erfahrung in der Branche mit. Stutzinger geht nun, weil er andernorts seine Karriere in der Branche vorantreiben kann. Er wechselt Anfang kommenden Jahres in das dreiköpfige Management der Messe Frankfurt. Sie gilt als einer der weltweit bedeutendsten Messeveranstalter mit eigenem Ausstellungsgelände. Zum Podcast-Tipp des Tages. Er muss jede Woche den Podcast von Markus Lanz und Richard David Precht hören, weil er daraus eine eigene Podcast-Idee entwickelt hat. Mit Richard – Wo erreiche ich dich? ist Andreas Oloff wie so oft in seinem Leben ein Erfolg gelungen, dem ihm niemand zugetraut hat. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider spricht der Hamburger über seine ungewöhnliche Karriere, die als Fluggerätemechaniker begann und ihn heute nicht nur zu einem Experten für Lanz und Precht, sondern vor allem für künstliche Intelligenz werden ließ, über die er den Bestseller Das geht nicht mehr weg geschrieben hat. Zu hören unter www.abendblatt.de. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App.