Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 098 Die Geheimnisse der Runen (1): Odin und die 24 Zeichen | Anita-Susanne Koch & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen. Heute starten wir eine neue Serie zum Thema Runen. Runen ist ein ganz großes Feld, ein Feld, was mit vielen Meinungen besetzt ist und wir tauchen einfach mal ein wenig ein. Ich begrüße dazu ganz herzlich die Runenexpertin, Runenhexe Anita Susanne an meiner Seite. Und heute geht es mal wirklich darum zu sagen, was sind eigentlich Runen, wo kommt das her, was ist die Mythologie dahinter? Und ich glaube, Anita, du hast uns dazu so einiges mitgebracht, oder? Anita: Ja, erst mal herzlich willkommen. Schön, dass ich hier sein darf. ja, Ruhn, beschäftigen mich oder begleiten mich schon sehr, sehr viele Jahre. Und zwar vom ersten Moment an war das immer mein Werkzeug, womit ich arbeite. Und trotzdem stecken hinter Ruhn ja auch ganz, ganz alte Geschichten und alte Bräuche und auch ganz andere. Handhabung, wie man sie heute kennt. Das ist auch ein großes Thema, dieser Runenbubble. Das ist einfach ganz spannend. Darüber würde ich gerne heute ein bisschen erzählen. einfach auch meine Sicht Dinge zu nennen, wie ich sie seit Jahren erfahre auf Mittelaltermärkten, meiner Hexenschule, auf spiritueller Ebene. Genau. wie gesagt, das ist meine Meinung und meine Erfahrung und es ist nichts, Stein gemeißelt. Also bevor ihr den... Petra Baum: Und genau das ist ja auch das Schöne. Dafür ist der ganze Kanal, dass wir sagen, wir zeigen verschiedene Zugänge, die jeder haben darf. Nicht bewertend, sondern offen. Und jeder darf ja für sich schauen, was ihm taugt oder was ihm auch nicht taugt. Und genau dafür ist es da. Anita: Ich komme ja auch oben aus Rostock, aus dem Norden. Bei uns ist das auch Thema in der Schule tatsächlich, weil es unsere Geschichte ist. Das begleitet mich ja schon immer irgendwie, Thema Nordische Mythologie. Und Runen, es gibt verschiedene Runen-Alphabete. Spirituell arbeitet man mit dem ältesten Futhag, das sind 24 Runen. Und das ist so das Älteste, womit ich mich auch wirklich auskenne. Später kamen natürlich verschiedene, Akzente und andere Sprachen auch, gab es auch andere Ruhnalphabete dazu. Deswegen gibt es nicht nur eins, sondern wer spirituell arbeitet, macht man das mit diesem ältesten Futhack, mit diesen 24. Genau, die sind halt einfach, glaube ich, mit die älteste Schriftaufzeichnung, die wir haben. Und es steckt natürlich ganz viel Mystik dahinter. Wir haben alle zu der Zeit nicht gelebt. Es gibt natürlich diese Ruhnsteine, die man findet. Man kann halt einfach nur so weit zurückgehen, man was gefunden hat. Petra Baum: Kann man das so etwa einordnen? Weißt du von wann die Sachen etwas sind? Anita: Ja, also man sagt ja, die Ruhen sind ja so in der Wikingerzeit, also frühes Petra Baum: Ja. Anita: Mittelalter 700 bis 1200 sagt man grob. Gott, bevor ihr eine wieder merkt, ich sag's grob. Also das ist so der Zeitraum, man einfach sich vorstellen kann. Also so ortet man das ungefähr ein. Und bisschen später, nachher, hat man ja auch schon Ruhnsteine gefunden, nach der Christianisierung, die mit dem Jesuskreuz auch sind. Zum Beispiel auf Bornholmen und so. Da sind ja auch Wikinger-Museums. Und da ist es auch schon, das ist miteinander vermischt. das, genau. so ungefähr, von so einem Zeitraum reden wir, wo das sehr aktiv auf jeden Fall war. Wie weit man das zurückgeht. Es gibt Theorien, wo man sagt, das sind Hyroglyphen die sind so alt wie der Mensch. Man kann es nicht beweisen, das ist alles nur Vermutung. Auf jeden Fall sind das sehr, alte Zeichen, die man mit sehr viel Respekt und Ehrfurcht auch so bisschen angehen sollte, auch wenn sie sehr primitiv aussehen, steckt da sehr, viel Kraft hinter und ja doch eine große Geschichte. Ich würde gerne die Geschichte erzählen, wie die Menschen zu den Runen kamen. Das ist eigentlich eine ganz süße und tolle Geschichte. So süß ist sie jetzt auch nicht. Es gab ja diesen Odin, sich ja quasi sein Streben war nach Wissen und Macht und wollte sehr viel wissen und hat sich dann quasi an den Lebensbaum Eggdrasil gehängt für neun Tage und neun Nächte, sich quasi zu opfern. Ich mache mal so bisschen die Kurzfassung. Und er war halt nicht tot, er war aber auch nicht mehr am Leben, er war in dieser Zwischenwelt, sagt man. in der nordischen Mythologie gibt es ja die Nornen, die unser Schicksal spinnen, die Fäden quasi spinnen. Und da gibt es eine für die Vergangenheit, eine für die Zukunft und eine für die Gegenwart. Und man sagt ja so, wer große Opfer bringt, erlangt auch großes Wissen oder kriegt etwas Großes zurück. als Metapher jetzt gesehen. Und er hat dann quasi als Dankeschön die Kraft der Runen erhalten, sodass wir Menschen in unserer Menschenwelt quasi etwas Einfluss haben können mit den Runen auf unser Schicksal. Dass wir ein bisschen hineingucken können und es vielleicht ein bisschen mitgestalten dürfen. Also so die Theorie, dass man auch steht, wo es herkommt. finde das irgendwie ganz tolle Geschichte. Und er hat sich dann selber wieder von diesem Baum befreit und hat das quasi das Wissen geteilt. Genau, die Kraft der Runen, nur dass man mal weiß, woher es kommt. Weil Runen sind ja heute auch noch alltäglich. Das Bluetooth-Zeichen ist eine Rune von Harald Blauzahn. auch eine Geschichte. Der war ein Wikingerkönig, der so ganz Scandinavi miteinander verbunden hat, vernetzt hat. Daher dieses Bluetooth-Zeichen. Und ja, diese ist eigentlich immer noch allgegenwärtig, auch wenn man sie gar nicht so wahrnimmt. Petra Baum: Manche nicht, manche sehr, aber es ist genau das Spannende oder das Schöne auch jetzt am Kanal. Wer nämlich jetzt noch mehr Lust hat, hier auch bei Odin einzutauchen, den Nornen findet in der Mythologie-Serie dazu wieder die Sachen und dort haben wir wiederum erwähnt, mit welchen Ruhnen wir arbeiten. der Kreis schließt sich sozusagen. Hast du noch eine andere Geschichte, wie weiter damit umgegangen wurde Anita: Die Runen ziehen sich ja quasi durch die ganze Menschheit. Sie waren mal verboten, dann waren sie nicht verboten, dann hat man damit gearbeitet und nicht damit gearbeitet. Es gibt ja tausend Geschichten über Petra Baum: Ja. Anita: Runen und deren Bedeutung. Ich glaube, die Runen hatten schon jedes Bild, was man haben darf. Sie Petra Baum: Ja. Anita: sind sehr lange auch in Versenkung geraten. Ich als Kind habe in der Schule nichts geschichtlich darüber gelernt, was sehr schade ist. Jetzt aber meine Kinder lernen jetzt ganz viel. Also immer wird es angeschnitten in den Schulen, das Runen-Alphabet. Mittlerweile gibt es auch Kinderserien, wo Runen. Bei Kika, ich weiß gar wie das heißt, aber irgendwie habe ich es mal gehört. Ich bin ja auch ganz viel auf Mittelaltermärkten unterwegs, habe da quasi meinen Runen-Stand und ich habe da ganz, ganz viele Kinder, die ganz viel erzählen von irgendwelchen... Computerspielen und die Geschichte lebt gerade wieder auf. Ich finde, kommt gerade wieder zurück und es darf gerade auch wieder stattfinden. Vielleicht nicht mehr so historisch korrekt, wie es mal gewesen ist, aber ich glaube, doch in einem guten, modernen Respektvollen Ungarn ist das schon eine tolle Sache, dass das nicht vergessen ist, nach so langer Zeit auch. Und es doch sehr an der Historie dran ist, den Lauf der Geschichte wird ja mal alles sehr verwaschen und verändert. Und das gehört einfach dazu. Und ich finde bei den Ruhnen ist glaube ich noch sehr viel da. Gerade durch die Petra Baum: Ich finde, das... Anita: Ruhnen-Lieder, diese Edda, ist ja alles sehr sehr aufgeschrieben. Das ist ja etwas, was historisch auch belegt ist, was man auch übersetzt hat. Deswegen kann man... gut daran bleiben. Aber ich finde, man darf auch die moderne Welt ein bisschen miteinander kombinieren. Petra Baum: Das ist ja das Schöne, dass wir eigentlich so die alten Sachen wieder hervorholen dürfen, aber auch mit der heutigen Zeit und dem heutigen Zeitgeist kombinieren dürfen. Und ich glaube, bei vielen haben wir auch eine Entwicklung, wie man heute mit Sachen umgeht, wofür man sie nutzen kann und wie man sie für sich selber auslegt. Gerade was du schon sagtest mit Vergangenheit gegen Bar Zukunft sind ja in vielen Disziplinen auch Sachen, mit denen man orakelmäßig arbeitet. Vielleicht können wir damit auch so ein bisschen schon einen Ausblick geben, in die nächste Folge zu sagen, wir kennen jetzt ein bisschen, woher die Runen kommen und wie kann man eigentlich mit Runen heute arbeiten und wo haben sie Gemeinsamkeiten oder wo Unterschiede vielleicht auch zum Tarot. Machst dann wieder mit? Anita: Ja, ich bin auch sehr gerne dabei und freue mich. Petra Baum: Super, dann bedanke ich mich für heute. Hoffe, wir konnten ein paar Impulse geben. Wir freuen uns immer über Kommentare, vielleicht auch ihr das Thema Wohnen seht oder was ihr damit macht. Und damit sage ich Tschüss, bis zum nächsten Mal.