Latest / Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast / 414 The Texas Chain Saw Massacre (1974)
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- The film which you are about to see is an account of the tragedy which befell a group of five youths. In particular, Sally Hardesty and her invalid brother, Franklin. It is all the more tragic in that they were young. But had they lived very, very long lives, they could not have expected, nor would they have wished to see as much of the mad and macabre as they were to see that day. For them, an idyllic summer afternoon drive. became a nightmare. The events of that day were to lead to the discovery of one of the most bizarre crimes in the annals of American history, the Texas Chainsaw Massacre. Moin Moin und herzlich willkommen zur 414. Episode Devils and Demons. Ich bin der Chris und bei mir ist mein Goldstück die einzig legale und offizielle Horrorqueen unter dem Content Creator Theresa. Hallo. Und der. Ich habe jetzt überlegt, wie ich dich nenne, ich habe mich jetzt für Master of Gore entschieden, André. Auch ein guter Titel. Nehme ich an. Der Gorbauer der Herzen. Moin. Sehr schön. Und es kommt heute endlich zustande, worauf ihr schon so lange wartet, nämlich wir besprechen wieder eine komplette Filmreihe. Wir haben uns für das Texas Chainsaw Mastercam entschieden, für alle Filme, die es dazu gibt, die damit im Zusammenhang stehen. Wir haben... Das Original haben wir damals, glaube ich, in einer unserer ersten Episoden besprochen. Die einzige Folge, die zweimal aufgenommen werden musste, weil unser lieber Kollege Patrick Lohmeier von Bahnhofs Kino ja seine Aufnahme damals leider verkackt hat und wir das nochmal aufnehmen mussten. Ich bin immer noch sehr stolz darauf, weil wir es fast geschafft haben, die Wortwahl 1 zu 1 zu rekreieren sozusagen oder zu reproduzieren. Das ist tatsächlich exakt dieselbe Aufnahme nochmal geworden. Und dann haben Pascal und ich glaube ich die Fortsetzung ein paar Wochen später nochmal besprochen, aber alle weiteren Filme in einer Stunde und 20 Minuten oder irgendwie sowas. Also natürlich nicht das, was die Devils and Demons Fans heute gewohnt sind, Theresa. Hast du die Folge damals gehört oder irgendwann mal? Nicht als sie rauskam auf jeden Fall, da war ja, da warst du ja noch minderjährig, das ist ja schon ja, und mir war noch gar nicht so ganz das Konzept des Podcasts war mir noch nicht so klar, ehrlich gesagt, ich war noch nicht so meins damals das Konzept unseres Podcasts oder das Konzept Podcast an sich an sich, ich hab das recht spät irgendwie für mich entdeckt, dass das irgendwie was ist, was man machen kann, weil bei mir nicht klar war, dass es auch so, themenbezogene Podcasts gibt, was irgendwie logisch ist, aber irgendwie war mir das auch nicht klar. Ich dachte immer, es gibt halt nur diese Leute, die sich halt hinsetzen und labern und da hatte ich halt nie Bock drauf. Und dann dachte ich irgendwann so, ah, oh, es gibt Leute, die ganz gezielt über das sprechen, was mich interessiert. Das ist ja spannend, da kann ich ja reinhören. Aber ich hatte die damals auf jeden Fall irgendwann dann gehört. Ich erinnere mich da noch dran. Und das war auf jeden Fall noch effiziente Zeiten, würde ich mal sagen. Ja. Das war wirklich effizient. Und wahrscheinlich es gibt den ein oder anderen Film, ist es auch okay, wenn man da nur fünf Minuten drüber redet. Und da haben ja auch schon immer Leute, das wäre noch zu der Zeit, wo Leute sagen, eine Stunde Podcast ist schon echt krass viel. Damals dachten wir, das ist lang. Ja, als wir angefangen haben, Chris, da gab es ja noch diese Empfehlungen, weil Podcast ja noch ein relativ neues Medium in Deutschland war. Immer dieses, ja, die ersten Statistiken ergeben eine Folge, die so im Schnitt 40 Minuten ist optimal, lieber kürzer, das hört sonst niemand. Drei bis vier Minuten ist die optimale Länge. Wir haben da relativ früh schon auch den Rahmen gesprengt. Ja, und ja, wir haben ja auch, wir drei haben ja auch mal noch, tatsächlich ja nochmal über das Thema gesprochen in der wohl rarsten Episode, die es von Devils and Demons gibt, die wir für eine Mediabook-Veröffentlichung von Texas Chainsaw 3D aufgenommen haben. Und die wurde auf, also unser Podcast wurde auf CD gepresst. Das muss man auch erst mal schaffen. Und wer das Media Book zu Hause hat, hat auf jeden Fall eine kleine Wertanlage bei sich im Regal. Ich persönlich würde die CD nicht hören, weil ich würde das Media Book eingeschweißt lassen und verkaufen dann irgendwann später. Weil das ist ja schon dreistellig wert. Also allerdings nur, wenn es eingeschweißt ist, glaube ich. Das Birnenblatt Media Book war das. Ja, genau. Aber das war auch lustig, weil das war das erste Mal, dass ich dann die, also einzelne Filme hatte ich schon vorher gesehen, aber die komplette Reihe hab ich da dann für die Vorbereitung das erste Mal gesehen und ich weiß noch, dass ich den vierten Teil, auf Amazon dann gekauft hab, weil der genauso teuer war zum Kaufen wie zum Leihen, dann dachte ich so, ach was für also irgendwie eine Verschwendung, den jetzt zu leihen und gleichzeitig war ich mir todessicher dass ich den nie wieder schauen werde und jetzt sitz ich hier und weiß Little did she know. Meine Zeit hat geschlagen genauso, kein Scheiß, genauso ging's mir mit vier, auch Teil vier witzigerweise. Er ist wahrscheinlich auch für 3,98 Euro da getauft. Da war der nämlich auch für 3,99 leihen und kaufen. Ich so, naja gut, dann, Ja, siehst du, ich hab nur 3,98 bezahlt. Habt ihr weise, weise Entscheidung getroffen. Stell dir vor, ihr hättet die geliehen für den Preis und müsstet die jetzt nochmal besorgen. Das wäre wirklich schlimm. Genau, dazu zu unseren Berührungspunkten mit der Reihe kommen wir gleich. Noch zwei organisatorische Hinweise ganz kurz. Wir wollten uns einmal kurz bedanken bei unseren neuen Steady-Abonnenten bei Patrick, Oliver, Momme und Tim, die uns jetzt auf unserer Supporter-Seite unterstützen. Vielen Dank dafür. Wenn ihr da auch Lust drauf habt, guckt auf support.devilsanddemons.de da findet ihr Bonus-Content von uns, Bonus-Folgen in allen Farbenlängen und Facetten. Dann wollen wir darauf hinweisen, ihr seid quasi die Ersten, die es erfahrt. Am 6.6. 2026 findet unsere zweite Saturday Night Fright in diesem Jahr im Hamburger Savoy-Kino statt und zwar haben wir uns einen ganz, ganz tollen Film diesmal ausgesucht, quasi eine Perle des französischen Terror-Kinos, André. Ja, nämlich, oh, bestimmt der Film mit M. Fast. Wir gucken aber nicht Lougiers Film, sondern wir schauen den, ich wollte gerade den französischen Titel sagen, aber das ist mir zu unangenehm. Ne, wir schauen High Tension. Natürlich Uncut im Savoy im Kino. Also wer das nicht verpassen will, der Vorverkauf beginnt oder sollte jetzt schon laufen, wenn ihr auf die Savoy-Webseite geht, der direkte Link ist auch unter live.devilsanddemons.de immer abzurufen. Genau, Könnt ihr jetzt ein Tickets kaufen? Am 06.06.2026, schönes Datum auch, wie wir finden. Hat es ein bisschen durch Zufall ergeben, aber eigentlich ganz passend. Und ja, ich habe am 06.06.2006, habe ich mal Metallica live gesehen. Das finde ich auch irgendwie cool. Ach stimmt, ja gut, ja, spielt sich auch an. Ja, nee, das wird ganz toll und kommt unbedingt vorbei. Ansonsten gehen jetzt gerade die Olympischen Spiele zu Ende, aber ich sehe schon an euren Gesichtern, das ist so gar nicht das, was euch interessiert, oder? Ja, also ich glaube, es gibt schon so einzelne Disziplinen, die ich vom Konzept her eigentlich schon ganz interessant finde. Aber ich habe da aktuell wirklich gar keine Zeit für, das irgendwie zu schauen. Und ich habe halt auch das Gefühl, wenn man anfängt, so Sportarten wirklich im Fernsehen zu verfolgen, dann muss man sich auch irgendwie damit so ein bisschen auskennen. und dass ich gerade auch nicht so die Kapazitäten habe, mich irgendwie in den Eiskunstlauf reinzufuchsen. Und deswegen sehe ich irgendwie ab und zu ein paar Videos bei Instagram oder so, denke mir so, ach ja, nett, und scroll dann wieder weiter. Ja, geht mir auch so. Also ich verfolge Sport auch nicht im Fernsehen, aber es gibt auf jeden Fall einige Diszipläne, die ich auch einfach beachtlich finde, so von der Leistung her. Wenn dann das zuguchst, wenn ich so, wow, Alter, was das für eine Körperbeherrschung ist oder was man da irgendwie leisten muss, auf jeden Fall höchsten Respekt. Aber nee, es ist auch nichts, was ich jetzt verfolge, aktiv. Ja, für unseren Freund Leatherface ist bei den Olympischen Spielen leider keine Disziplin dabei. Aber wenn wir einen Lambert-Jack-Wettbewerb hätten, dann könnte er da durchaus mitmachen, nämlich beim Zersägen von Baumstämmen. Und das ist der Übergang zu unserem Thema, um jetzt ein bisschen in die Tiefe zu gehen. Wir sprechen heute über das Original, The Texas Chancellor Massacre. Und ich habe es hier sogar im Skript auch wieder falsch geschrieben, weil mich das so wahnsinnig aufregt, dass sie beim ersten Teil das Wort Shandsaw getrennt schreiben im Titel. Das hat mich schon immer aufgeregt. Ist euch das mal aufgefallen? Also der Film heißt eigentlich Shandsaw, aber nicht als ein Wort, sondern getrennt, aber nur beim Original. Und das macht mich rasend. Das macht mich wütend, seitdem ich das das erste Mal gesehen habe. Kann ich aber verstehen, weil ich bin auch immer so ein Mensch, der ist bei so Wörtern wie zurückgegangen, immer erst mal bei Googlen, zurückgegangen, getrennt oder zusammen. Also von daher, ich wäre der erste Mensch, der es auch so macht, wahrscheinlich. Nicht die Krise, ey. Genau, das Original aus dem Jahre 1974. Mich würde zunächst mal interessieren, wie eure ersten Berührungspunkte mit dem Original aussahen. Wann habt ihr den zum ersten Mal gesehen? Und was hattet ihr vorher schon gehört? Und mit welcher Gefühlslage seid ihr damals da reingegangen? André, vielleicht zuerst. Ja, gehört natürlich genau wie andere aus dem Kaliber so zu den absoluten Videonasties. Finde ich die Krise, ey. Legenden, die am Schulhof auch schon irgendwie seine Runden gemacht haben und, als wir dann angefangen haben, eben so die typischen Klassiker dann auf VHS so langsam irgendwie zu bekommen, irgendwo war der dann auch sicher irgendwann dabei, also ich hab den so, sag mal, auch so mit 13, 14, 15 irgendwann mal so gesehen in dem Zeitrahmen, wo eben die ganzen die ganzen. Splatter-Sachen und so, die Horrorsachen geguckt wurden, von Evil Dead eben bis TCM und ja, das war vor allem auch wieder so ein Film, wo im Vorfeld natürlich es wieder geheißen hat, da werden Leute zersägt und auch und da wird Blut und Gegröße und da werden Leute gehäutet und Gesichter abgezogen und was man nicht alles eben gehört hat. Und wir wissen ja alle, was im Film dann letztendlich zu sehen ist. Und das war absolutes Paradebeispiel für genau dieses Hörensagen, weil das war natürlich so das Texas Chainsaw Massaker. Das klingt ja schon wie der blutigste Film aller Zeiten. Und ähm. Ja, genau, das war die Erwartung natürlich und dann war entsprechend, ich will nicht sagen die Ernüchterung groß, aber wir hatten schon irgendwie damals schon was deutlich dann irgendwie Brutaleres erwartet. Trotzdem weiß ich noch, dass wir trotzdem ganz schön dann doch gut auch verstört waren oder zumindest uns widerlich gefühlt haben danach, ob der ganzen Atmo und trotzdem der Bilder. Also Kaltglas nach uns nicht, aber wir haben natürlich erwartet, dass da eben, wie gesagt, 500 Leute mit der Kettensäge zerstückelt werden, was der Film ja gar nicht bietet. Ich bin aber gar nicht böse auf die Leute, das ist der einzige Film, bei dem ich nicht böse bin, wenn Leute damals erzählt haben, oh, das ist so krass und sowas und am Ende war der gar nicht so, weil ich schon verstehen kann, wie das zustande gekommen ist, da kommen wir später noch drauf zu sprechen, dass der Film das ja tatsächlich mittels seiner Stilistik und seiner Inszenierung ja einfach auch schafft, dass die Leute das denken, dass er heftiger ist, als er tatsächlich ist. Ich mag übrigens auch den deutschen Titel, Blutgericht in Texas ist einer der wenigen deutschen Betitelungen, die ich wirklich mag irgendwie, das hat was, ist vielleicht sogar edler als der Originaltitel, wenn man so will. Zumindest etwas subtiler. Minimal. Ja, mein richtiges Blutgericht klingt jetzt ja trotzdem auch ein bisschen spektakulärer an Gewalt, als es dann am Ende trotzdem ist. Aber ich finde das auch mal einen halbwegs eleganten Titel, ja. Ich habe den Film, ich hatte die Geschichte ja schon mal mehrfach erzählt, damals glaube ich in der Episode und auch bei unserer Saturday Night Fight zu Evil Dead, dass ich ja zweimal fulminante VHS-Käufe getätigt habe. Einmal Evil Dead damals durch einen Kumpel auf VHS und dann dachte ich, krass, jetzt habe ich diesen Film und das war ja dann die geschnittene Version. Und dann auf Klassenfahrt in Dresden damals habe ich im Saturn auf einmal die VHS gesehen, Texas Chainsaw Massacre. Und vor dem Film habe ich doch in meinem Scream 1-3-Trilogie und der Teenie-Horror-Film-Buch gelesen, dass das einer der krassesten Filme überhaupt sein soll. Dann habe ich die Videokassette ja mitgenommen und habe dann abends die Leute alle da in diesem Videokeller von der Jugendherberge versammelt und haben uns den Film reingezogen. Und ja, das war irgendwie nach, was war das, 61 Minuten oder so war das Ganze vorbei. Ich glaube 69. Oder 69, sowas. Ich glaube, ich hatte die Variante nämlich auch. Ja, stimmt, 69. Das war diese gekürzte deutsche FSK-16-Version, ja. Und ja, es waren alle ein bisschen enttäuscht, muss ich sagen. Aber hat sich trotzdem krass angefühlt, weil das ist schon irgendwie was Besonderes gewesen, damals den Firmen so auf Kassette zu haben. Aber ja, später kommen wir noch ein bisschen kurz auf die Zensurgeschichte zu sprechen. Konnte man den ja auch legal dann ungeschnitten Anfang, ich glaube, 2011, ab 2011 sehen. in Deutschland. Was ich noch cool fand, war die Wiederaufführung im Kino jetzt zum Jubiläum 2024. Das ist 50 Jahre, ne? Wenn ich mich nicht verrechne. Ja, 50 Jahre, ne? Ja. Das war noch mal ganz cool, den Film im Kino zu sehen, weil ich finde, der hat echt an seiner Kraft auch auf der Leinwand überhaupt nicht verloren. Das war ein echt schönes Erlebnis. Aber, Theresa, wie sah es bei dir aus? Bei dir war es ja dann vermutlich ein bisschen später, aber mit einer ähnlichen Erfahrung wie hier. Ja, also ich hatte, hat sie auch schon mal erzählt, dass ich halt, ja, recht spät, was heißt recht spät, aber halt so mit 16, 17 angefangen hab, Horrorfilme zu schauen, aber damit halt komplett alleine war. Und ich war halt auch noch nie so ein Forenmensch, bedeutet. Ich hab das dann so komplett alleine erkundet und wusste entsprechend einfach nicht, dass es so was wie geschnittene Filme gibt. Das war mir einfach kein Konzept so. Und ich hab dann irgendwann, als ich dann bemerkt hab, ah okay, es gibt irgendwie so große Reihen, hab ich die halt alle mal geschaut. Und ich weiß, dass ich zum Beispiel Freitag der 13. alle Teile geschaut hab und Halloween Aber ich glaube, ich habe damals nicht alle Text-Chainsaw-Massaker-Teile geschaut. Und ich bin mir nicht mal sicher, ob ich den ersten gesehen habe. Weil ich habe das natürlich dann immer auf Kinox und so geschaut. Und dann habe ich einfach nur Text-Chainsaw-Massaker angegeben und dann halt geschaut, was da halt aufgeploppt ist. Und ja, deswegen bin ich mir gar nicht sicher, ob ich da nicht vielleicht auch andere Varianten von geschaut habe, weil die ja nicht klassisch mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 nummeriert sind. Und ja. Aber ich hab den dann später mal auch auf Medimops gekauft, als ich dann angefangen hab, mir Filme auch selber zuzulegen. Aber zu einem Zeitpunkt, wo mir nicht klar war, dass es so was wie Zensur und Schnittfassung gab. Da kam der halt bei mir an und dann wollte ich den schauen. Und dann war ich auch schon irritiert darüber, dass der nur 69 Minuten geht. Und dann war zu allem übel. Auch noch mit der DVD war es nicht in Ordnung. Und dann ging davon auch noch ein ganzes Kapitel nicht. bedeutet, ich hatte im Grunde genommen nur so 60 Minuten von dem Film und dann, ich glaube, es könnte aber tatsächlich dann der Film gewesen sein, mit dem ich quasi, der mir so suspicious wie kurz vorkam, wo ich dann gerafft hab, Theresa, du kannst nicht einfach irgendwelche Filme kaufen, du musst vorher im Internet nachschauen, es gibt sowas wie verschiedene Schnittfassungen, ja. Also wahrscheinlich hab ich den so mit 17, 18 irgendwann das erste Mal gesehen und hab den auch vor zwei, drei Jahren im Kino nochmal gesehen mit einer Freundin zusammen, das war auch cool. Ja, wahrscheinlich dann auch in dem Zuge, ne? Der Grund des Jubiläums? Nee, ich glaube nicht. Es gab hier bei uns im Filmpalast irgendwie so eine Special-Horror-Reihe, wo so echt die most random Horrorfilme zum Teil auch lief. Noch so was wie One Cut of the Dead oder Mandy oder so lief da. Immer im Freitag um 22 Uhr oder so für ein Film war. Also ich glaube, das war noch mal ein separates Programm. Da lief der irgendwann noch mal. Ja, wir haben uns vorgenommen, dass wir die Reihe ähnlich besprechen, wie wir es vor zwei Jahren mit der Freitag der 13. Oder vor anderthalb Jahren mit der Freitag der 13. Reihe gemacht haben. Es ist tatsächlich, und das habe ich jetzt schon gemerkt in der Vorbereitung, es wird nicht ganz so einfach, das 1 zu 1 umzusetzen, weil, glaube ich, keine dieser großen Slasher-Reihen inhaltlich und auch von der Art und Weise, wie die Filme gemacht sind, so inkohärent sich darstellt wie die Texas Chainsaw-Reihe. Also ich glaube, gerade so, wir haben ja, ihr erinnert euch vielleicht doch, wir wählen dann wieder unseren Helden der Woche, unseren Dude-Spec der Woche und so weiter. Und schon beim zweiten Teil, das werdet ihr ja nächste Woche hören, gab es irgendwie zum Beispiel nur zwei Figuren, die überhaupt zur Auswahl standen für diese Kategorien. Also es ist alles ein bisschen anders, da baut wenig aufeinander auf. Die Filme ergänzen alle, scheißen alle auf ihre gegenseitigen Lore-Erfahrungen und so weiter und so fort. Also das wird dann ein bisschen lustiger, aber wir versuchen es trotzdem einigermaßen so einzuordnen. Ja, wir sind im Jahre 1974, das ist quasi, ja... Der Zeitpunkt, so ungefähr, der jetzt nicht, weil da waren wir natürlich noch nicht geboren, aber der für mich horrorhistorisch, der Zeitpunkt ist, ab dem mich Horrorfilme so richtig interessieren. Also mich interessieren natürlich auch Filme aus den 60ern und älter und so weiter, aber Horrorfilme, die ich liebe, beginnen mehr oder weniger erst ab diesem Zeitpunkt. Also quasi mit, sag ich mal, Black Christmas und Texas Chainsaw Massacre. Das sind so die beiden Filme, bei denen ich sagen würde, okay, ab da wäre meine Horrorliebe losgegangen, glaube ich, wäre ich damals live dabei gewesen. Und deswegen ist es eine interessante Zeit, weil es vorher, André, ja, wir haben ein paar Sachen schon auch hier im Podcast mal besprochen, da gab es die Universal-Klassiker, da gab es Hammer-Horror, da gab es gelegentlich mal so einen Ausreißer wie Hitchcocks Psycho zum Beispiel. Aber es gab noch nicht so das, was wir heute so als Horror begreifen. Das war schon alles noch eine Nummer harmloser, das war alles irgendwie ein bisschen, ja, ich weiß gar nicht, wie ich es ausdrücken soll, weniger Terror, als es ab diesem Zeitpunkt dann der Fall war und das ist schon so ein bisschen ein einschneidendes, ja, ein einschneidender Zeitpunkt in der Horrorfilmgeschichte, ne? Ja, du hast davor vor allem eben Filme gehabt, die vor allem sehr, doch eher entschleunigt waren. Also selbst in den Horrormomenten war es immer eher was Getragenes. Du hast halt, gut, darauf kommen wir heute auch zu sprechen, du hast wenig Explizites gesehen. Es war wenn eher so Ergebnisse oder du siehst nur Anleihen oder Schemenhaftes. Auf jeden Fall wurde immer viel angedeutet. Aber das auch vor allem die Atmosphäre war noch nicht so zermürbend. Egal, ob es jetzt Horror war oder einfach nur ein derbarer Thriller. Es war immer so ein bisschen Spannung, aber es darf nicht so ganz an die Substanz gehen. Es war immer so trotzdem ein bisschen entrückt. Es gab immer auch noch irgendwelche Nebengeschichten, die das Ganze, irgendwelche Liebesgeschichten oder irgendwas, was das Ganze so ein bisschen trotzdem auch für, sage ich mal, ein breites Publikum irgendwie trotzdem noch so halbwegs zugänglich macht. Und es durfte nicht zu dreckig und zu schäbig und zu, ja, wirklich eben, wie du sagst, zu terrorhaft, zu martialisch sein. Und dann kam halt TCM. Und vor allem, Theresa, auch der Unterschied, Horror war vorher, auch nicht immer, aber sehr oft, entweder Fantasy-mäßig angehaucht, das heißt, wir haben eben Kreaturen gehabt, die es in der Realität nicht gab, Vampire, Frankenstein, Monster oder solche Geschichten, oder Sachen, die in der vergangenen, Oder Zombies. Zorro. Zorro auch. Oder Dinge, die in der Vergangenheit gespielt haben, aber das Horror greifbar war und in der Gegenwart spielt, das war auf jeden Fall schon noch was anderes dann, ne? Ja, obwohl ich halt einfach zugeben muss, ich hab auch vor allem an Filmen vor den 60er Jahren echt wenig bis quasi gar nichts gesehen. Da hab ich auch wirklich so einen kompletten Blindspot, weswegen ich es mir jetzt gar nicht unbedingt rausnehme, das irgendwie zu bewerten. Ich finde auch, die 60er Jahre haben auf jeden Fall auch ein paar Filme, die ich echt richtig gerne mag, aber ich mag eh auch so die, Ästhetik so von diesem späte 60er, frühe 70er Jahre, gerade auch so alles, was so aus Richtung Italien kam, mit diesen ganzen schönen Häusern und alles ist so ein bisschen trippy und die Frauen sind schön, das gefällt mir immer ganz gut. Aber alles davor ist auch tatsächlich so ein Blindspot von mir. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich tatsächlich nicht dafür interessiere oder dass ich einfach immer Angst habe es heißt Angst, aber die Sorge davor, dass es mir dann doch zu anstrengend ist zum Gucken und ich das dann nicht richtig aufnehmen und würdigen kann und anstatt zu versuchen, lasse ich es dann einfach sein aber ja, ist eigentlich was, womit ich mich auch mal mehr befassen müsste, aber ich finde, dass der also es ist jetzt Taxi Chainsaw Massacre schon auch von anderen Filmen die ich so aus diesem Zeitraum gesehen habe, sich schon auch mal unterscheidet Weil ich hab ja gerade mal geschaut und es ist wirklich viel aus Italien irgendwie dabei. Aber auch Filme wie A Bay of Blood oder sowas, die sind ja schon auch noch mal... Anders vom Gefühl. Also selbst die, die da schon so Slasher-Anleihen haben, sind schon nochmal auch anders. Ja, komplett. Ja, und ich glaube, ein bisschen verantwortlich dafür waren halt auch die historischen Ereignisse, die sich zu der Zeit abgespielt haben. Also es ist ja quasi die Zeit knapp, jetzt muss ich selber überlegen, der Vietnamkrieg war da schon vorbei. Kurz vorher, glaube ich, wenn ich mich nicht irre. Und das hat auch zum einen die Berichterstattung in den Medien verändert. Also während sowas vorher irgendwie nie gezeigt wurde in den Medien, hast du plötzlich in Nachrichtensendungen brennende Menschen gesehen, Leichen von Soldaten. Du hast amputierte Soldaten gesehen und solche Dinge. Also Sachen, die es eben vor Vietnam so weder in den Zeitungen noch in den Nachrichtensendungen zu sehen gab. Und die Politik hat sich verändert. Also es gab Dinge, die Mondlandung war ein einschneidendes Erlebnis, es gab eine große Ölkrise weltweit. Die Leute hatten kein Vertrauen mehr in die Politik und in Regierungen nach dem, was in Vietnam geschehen ist und auch die Watergate-Affäre, insbesondere in den USA. Dann gab es so Sachen wie, André, als To Crime mit Streit, der wird es auch wissen, die Taten der Manson-Familie zum Beispiel, die die USA erschütterten. Und das hat sich dann eben auch im Kino gezeigt. Es kam eben dann die Richtung des New Hollywood rein und plötzlich war der Film weniger auf Entertainment ausgelegt, sondern mehr ernste Themen und Gesellschaftsporträts rückten in den Vordergrund. So Easy Rider war zum Beispiel einer der ersten Filme, die so in diese Richtung gehen, aber dann in den 70ern, als dann auch die ersten Filme von Coppola kamen, von Scorsese kamen und so weiter und so fort. Und da kann sich theoretisch eigentlich auch das Texas Chancellor Massacre so ein bisschen einordnen. vielleicht jetzt nicht, gar nicht mal so bewusst, weil ich glaube, vieles, was man heute in den Filmen hineinlesen kann, ist damals unbewusst geschehen. Also das kann man auch, ich hab auch noch ein bisschen so alte Interviews mit Tobi Hooper und so gelesen, da wurde auch drauf angesprochen. Und ja, da ging's ja auch viel darum, um Kapitalismus bei dir gegen den Kapitalismus und die Städte gegen die Dorfleute und sowas. Ja, nee, eigentlich wollten wir den Leuten nur Angst machen. Das ist dieses Typische, du denkst so, okay, hier 50 Milliarden Essays und das ist die wahre Bedeutung vom Texas Chainsaw. Und der Regisseur so, ja nee, eigentlich wollten wir nur Blut und Geköse haben und damit Geld verdienen, so wie bei Freitag der 13 oder sowas, hatten wir auch so ähnliche Aussagen von den Machern damals. Deswegen vieles ist glaube ich auch zufällig passiert, aber ähm, Ich finde schon, da werden wir nachher ein bisschen noch genauer drauf eingehen, ich finde schon, André, dass man den Film da einordnen kann, dass der irgendwie schon, zumindest retrospektiv, doch sehr politisch daherkommt oder zumindest gesellschaftsporträtierend, schrägstich kritisch. Ja, das ist halt immer so ein bisschen die Frage, also wie du gerade schon sagst, wenn die Macher selber schon sagen, das war nie die Idee, aber ich meine, er ist natürlich einer der prominentesten und ersten großen Beispiele für im Grunde ja auch so ein bisschen Backwood-Horror, das, was dann später Wrong Turn irgendwie in Serie gemacht hat. Kannst du über einen Turn ja quasi genauso andenken. So Städter gegen ländliche Menschen und die sind alle, diese Tropes, die sind alle zurückgeblieben und die smarten Städter kommen rein und denken, sie sind halt die coolsten und verlieren dann trotzdem, weil sie einfach die unterschätzen oder wie auch immer. Das kannst du TCM alles reinlesen. Wie gesagt, der Gedanke war es zwar nie, aber vielleicht war es auch schon so ein bisschen trotzdem gleichzeitig der Kickstart für genau dieses Trope, gerade im Horror, weil das wurde ja nochmal später noch ein Nöcher aufgriffen, bis heute. Also das hat er bestimmt inspiriert, auf jeden Fall, ja. Es gab, ja, Theresa? Ich wollte gerade noch sagen, nur weil es nicht bewusst mit eingearbeitet wurde, heißt es ja nicht, dass es nicht trotzdem, ja, ob das ein unbewusster Prozess war, würde man ja so schön in der Psychoanalyse sagen, der da irgendwie mit reinspielt, weil. Und klar überlegt man sich vielleicht nicht bewusst, in was für Zeiten leben wir, was ist aktuell unsere Krise, was hat sich in den letzten paar Jahren verändert, damit wir jetzt den Menschen so viel Angst machen können, sondern es ist ja einfach was, wofür man irgendwie ein Gefühl entwickelt, weil man einfach in dieser Zeit lebt. Und wahrscheinlich war deren Idee halt wirklich einfach nur, ja, wir wollen halt einen gruseligen Film machen, aber so die Sachen, die dann, die Elemente, die da ja reinfließen, die sind ja trotzdem Teil von den Leuten, die es gemacht haben und deren Ansichten und so weiter, das kann man ja eigentlich nie abstreiten, deswegen ja eh eigentlich alle Sachen, die von Menschen gemacht wurden, ja auch irgendwie eine, ja, politische Bedeutung irgendwie haben. Ja, das kann man ja schon auch irgendwie sagen. Wie groß die jetzt ist, ist nochmal eine andere Frage. Aber da stecken ja einfach immer implizite Annahmen hinter. Ja, und das sind einfach Dinge, die natürlich da zu der Zeit um sie herum passiert sind und Filme machen, das hat die immer wie beeinflusst. Ob bewusst oder unbewusst. Aber klar spielt die Zeit. Deswegen betrachten wir ja auch Filme, gerade wenn es solche Filme sind, die so weit liegen, wie jetzt heute auch zum Beispiel. Beziehungsweise betrachten wir auch immer die Erscheinungszeit und auch inhaltlich, auch was Content Warnings angeht, weil natürlich entwickeln sich Sachen weiter, aber natürlich beeinflusst die Zeit damals immer das Werk. Und ich meine, du kannst ja auch so Sachen sehen wie, keine Ahnung, zehn Jahre vor TCM gab es ja auch schon hier, wie heißt er, 2000 Maniacs von Herschel Gordon-Lewis, der hat im Grunde auch schon dieses Südstaaten-Ding so aufgemacht, und die Südstaatler, die Bekloppten und so. Und da spielt ja auch noch, und da war ja auch noch Sklaverei noch so ein Thema zum Beispiel und so. Das ist ja alles genau diese Zeitspanne von 10, 15 Jahren, wo da super viel Entwicklung auch war. Du hast eben schon gesagt, Chris, auch Vietnamkrieg und so. Das sind ja alles Dinge, die täglich einfach alle beschäftigt haben. Und dass das irgendwie Einfluss nimmt oder jeder da irgendwie so seine kleinen Erfahrungen und Gedankengänge irgendwie rein impliziert, das lässt sich ja auch gar nicht verhindern beim Filmemachen. Auch wenn du nur sagen willst, Kettensäge raus und goh. Irgendwas spielt immer rein. Und man sagt ja nicht umsonst, dass gerade das Horrorgenre das ist, in dem man am meisten den Zeitgeist ablesen kann. Was hat die Leute zu dieser Zeit beschäftigt? Was waren deren Ängste vor allem zu dieser Zeit? Und das gibt es, glaube ich, nirgendwo sonst so wie im Horrorfilm. Theresa? Da wollte ich auch gerade nochmal drauf eingehen, weil ich auch über Herschel Gordon-Lewis nochmal nachgedacht habe, der ja eben auch schon sehr brutale Filme zu seiner Zeit gemacht hat. Ich habe jetzt nur zwei seiner Filme gesehen, Gore Gore Girls und 2000 Maniacs. Und da, die habe ich halt aber im Vergleich zu TCM ein bisschen komödiantischer trotzdem in Erinnerung. Ich weiß nicht, ob ihr da irgendwie noch mehr Filme gesehen habt. Also ich habe das Gefühl, dass das so, was wahrscheinlich TCM von diesen Filmen unterscheidet, ist, dass der einfach in der Grundstimmung ernster ist. Jetzt weiß ich nicht, ob ich ausgerechnet die beiden Filme erwischt habe von ihm, wo das nicht der Fall ist. Aber André schüttelt schon den Kopf. Okay, gut, dann war die Beobachtung ja nicht so falsch. Ich glaube, Gordon Lewis wusste immer schon, was er da für Quatsch macht. Also er wollte ja wirklich, er hat ja explizit, also er ist ja der Godfather of Splatter, er hat ja wirklich Splatter erfunden. Und er wollte ja vor allem Effekthascherei und er wollte möglichst übertrieben sein. Und es hat immer mitgeschwungen, dass die Filme halt nicht so ernst wirken, weil die Effekte ja damals schon total übertrieben waren im Rahmen der Möglichkeiten und überzeichneten auch die Figuren, gerade in Maniacs sowieso, aber auch in seinen anderen Filmen, wie Wizard of Gore oder so, Das ist alles total drüber. Und deswegen nein, auf keinen Fall. Also die haben eine ganz andere Grundstimmung schon als TCM, genau. Kurz vor dem Texas Chainsaw Massacre gab es schon zwei Filme, die in diese Richtung gingen. Einmal Bromero's Night of the Living Dead und dann natürlich auch das Letzte Haus links, also Letzte Haus on the Left von Wes Craven, an dem ja auch schon eine Kettensäge eine Rolle spielte. Darf man ja auch nicht erwähnt lassen. Und das zeigt eben auch, dass diese neue Art von Filmemachern eben auch von diesen Studiofilmen so ein bisschen wegbewegt haben und das Ganze erst mal so im Independent-Bereich aufgegriffen wurde, also die politischen Stimmungen, die gesellschaftlichen Stimmungen dort und der Horrorfilm selbst. Und das ist ja so eine Sache, die darf man ja nicht vergessen. Wenn wir heute so für uns das Horrorfilm irgendwie das Normalste auf der Welt, dass wir uns in irgendwelchen Discords austauschen, WhatsApp austauschen, du gehst auf irgendwelche Conventions, Horror-Conventions, Sonst gehst du ins Kino und weißt, da sitzen noch 500 andere Horrorfans neben dir. Das war halt damals nicht so. Also Horrorfilme waren halt zu dem Zeitpunkt Theresa und der Pornos angesiedelt in der, wie sagt man, in der ... Wie ist das Wort? Hierarchie? Ja, Hierarchie. Im Ansehen, genau. Und Kritiker hassten Horrorfilme. Egal, was war, es wurde jeder Horrorfilm immer als schlecht für Kinder bezeichnet, schlecht geschrieben und das ist doch alles Unsinn, was ihr da verzapft. Und es gab auch keine Horror-Community. Also es ist so das, was wir heute so kennen, wo du irgendwie weißt, es gibt auf der Welt Millionen an Horror-Fans. Das war, zu diesem Zeitpunkt war dir das nicht klar, dass es da andere Leute gibt, die auch auf sowas stehen. Das hat sich dann erst so in den 80er-Jahren entwickelt. Und das ist irgendwie völlig absurd, weil das für uns heute völlig normal ist, dass man sich mit Leuten über Horror austauscht. Damals undenkbar eigentlich. Na gut, jetzt muss man ja aber auch sagen, dass wenn man sich die Vita von den meisten Horrorregisseuren der 70er Jahre anschaut, dann ist die Pornografie ja in der Regel auch nicht weit oder ein Teil davon. Das ist richtig, ja. Das muss man fairerweise ja schon auch sagen. Also von daher kann man es vielleicht auch gar nicht so übel nehmen. Und so diesen, über diesen Community-Aspekt. Meinst du, da war einer, der hat jemand, der hat Pornos gedreht und da wurde er als nächstes ein Horrorfilm. Oh, davon würde ich aber die Finger lassen. Ja, mit diesem Community-Aspekt, ja, für mich schwer einzuschätzen, weil das natürlich so voll weit weg ist von mir, inwieweit es das schon gab. Aber ich glaube, das ist ja eh generell durch die Möglichkeit der Vernetzung, die ja einfach gefühlt mit jedem Jahr mehr und besser wird, ist es natürlich auch was, was sich dann mit verändert. Und vor allem, wenn es vielleicht auch so ein Bereich ist, der eher so als tabu gilt, wo man dann halt auch nicht in der Schule irgendwie sagen kann, ja, ich hab jetzt diesen und jeden Film gesehen. Und man weiß, dass man dafür jetzt nicht von allen geächtet wird. Es sind halt ja auch einfach dann nochmal andere Zeiten oder halt auch generell die Verfügbarkeit. Weil ich meine, jetzt knallt sich gefühlt jeder... Mensch, abends aufs Sofa und haut sich was bei Netflix rein. Das war ja irgendwie in den 70ern auch nicht so, dass da irgendwie dass man so hochfrequent irgendwas geschaut hat. Stell dir vor, du bist irgendwie 17 im Jahre 1977 und irgendwie hast du einen älteren Bruder oder so und der sagte, ich hab 74, hab ich Texas Chainsaw geguckt. Geiler Film. Und du sitzt dann so neben den Off-Couch. Ja, schön für dich. Und das war's. Du kannst ja nicht sagen, ich geh jetzt mal den Film gucken oder irgendwie sowas. Das funktioniert ja nicht. Ja, deswegen frage ich mich, ob es so ein horrorspezifisches Ding ist oder auch ein allgemeines Ding, aber da bin ich halt auch einfach keine Zeitzeugin für, die diese Frage beantworten kann. Ja, das stimmt. Und aber so war es dann auch, dass eben viele Leute, die jetzt hier am Texas Chainsaw Massacre mitgearbeitet haben, sei es jetzt Crew oder Cast, die haben dann eben auch erst Jahrzehnte später erfahren, was der Film in vielen Leuten auslöst oder wie viele Fans der hatte und was den Fans der Film bedeutete. Das ist erst so ein bisschen durch diese Conventions dann auch so ein bisschen aufgekommen. Und irgendwie, ich glaub, André, ich glaub, wir haben den Vergleich schon öfter aufgestellt, aber man kann ihn nicht oft genug wiederholen. Es ist schon eine gewisse Parallele, ne? Horrorfilme und Heavy Metal ist irgendwie dasselbe, wenn man so will, ne? Was so Anerkennung angeht, ist dann später irgendwann doch massentauglicher geworden und hat mehr Anerkennung gefunden, hat dann plötzlich Grammys bekommen. Oh, Horrorfilme können Oscars bekommen. So, aber immer noch sagen die Eltern, na, na, na, das ist nichts für euch. Und so ist es schon, finde ich, sehr parallel. Und es ist, glaub ich, kein Zufall, dass es so für Jugendliche auch so faszinierend ist, ne? Beides. Ja, war halt beides damals ein Reizthema, war eher für die Nische, ist dann da rausgewachsen und so weiter. Ja, absolut. Und... Nicht umsonst gibt es natürlich auch große Überschneidungen in der Fanbase, muss man auch sagen. Das ist, glaube ich, kein Geheimnis, dass viele Metal-Fans gerne Horror gucken und viele Horror-Gucker gerne Metal hören. Da gibt es, glaube ich, große Überschneidungsschnittmenge. Und ja, wie gesagt, ist beides so ihren jeweils ihren Nischen über die Jahre entwachsen und hat dann Anschluss gefunden bis in Mainstream heute. Ja, das ist echt sehr, sehr spannend. Und auch ungefähr auch so das Aufkeiben ist auch ungefähr zur gleichen Zeit passiert. Nicht umsonst waren natürlich auch damals ja viele Metal-Bands bis heute ja stark beeinflusst, natürlich auch von Horror. Also seien es irgendwie Namen von Bands oder Songnamen, aber auch Lyriks. Es gibt Bands, die bauen ihre gesamten Texte komplett auf Horrorfilm-Lore auf. Also das hat natürlich damals schon natürlich auch viel gegenseitig sich beeinflusst. Oder wir wissen ja auch hier Alice Cooper taucht im Carpenter irgendwie auf und so. Also da gibt es wirklich eine riesige Überschreitungsmenge, sowohl bei Fans als aber auch bei den Schöpfern jeweils, ja. Quasi das Texas Chainsaw Massacre ist quasi das Black Sabbath des Horrorfilms, wenn man so will. Ich würde sogar Zeitpunkt ungefähr passen. Ja. Aber das Interessante ist, und das passt dann auch wieder, diese Schnittmenge zwischen Metal und Horror, und das ist eben erst das, was die Wissenschaft ja später auch herausgefunden hat, dass eben beides deshalb so gut funktioniert und auch so intelligent ist, weil es sehr ... Also natürlich, klar, Metal-Musik ist halt auch technisch vor allem sehr anspruchsvoll, aber auch, weil es sehr emotional ist, was du halt in kaum einer anderen Musikrichtung so sehr hast wie im Metal-Bereich, aber auch im Horrorfilm, ist eben das, was die Presse damals, die Kritiker nicht verstanden haben, dass der Film nicht immer unbedingt eine tolle Geschichte erzählen muss oder eine intelligente Geschichte erzählen muss, sondern der Horrorfilm sorgt dafür, Teresa, dass die Zuschauer mit den Figuren mitfiebern können, weil sie auf einer Gefühlsebene angesprochen werden, wie sie es vielleicht bei anderen Filmen oder bei anderen Filmgenres bis dato noch nicht so kannten. Also, dass du wirklich so mitgehst, mitfieberst, mit Angst hast, mitleidest und so weiter. Und das ist, glaube ich, der Unterschied. Und das haben, glaube ich, viele Leute so in den 70er-Jahren noch nicht kapiert, dass ein Film auch auf dieser Ebene funktionieren kann. Also weniger was zum Denken in dem Fall, sondern wirklich mit für Kino. Ich glaube, ich würde das nochmal differenzieren. Ich glaube, es ist eher so ein allgemeines Ding von, dass viele Leute nicht nachvollziehen können, warum man sich freiwillig einer negativen oder negativ konnotierten Emotion ausgibt. Sei es eben, indem man emotionale Songs hört, die einen vielleicht traurig machen oder irgendwelche Songs, die einen wütend machen. Oder halt eben einen Film schaut, der einen vielleicht wütend macht oder traurig macht oder sogar ängstlich macht, dass man nicht schlafen kann. Also das ist ja ein Konzept, was heute viele Leute nicht verstehen können. Und es gibt ja auch immer noch ausreichend Leute. Die ja auch so drauf sind, mäßig, ja, nee, wütend bin ich nicht, brauche ich nicht sein. Nee, Angst habe ich nicht, brauche ich nicht sein. Obwohl ja eben dieses Spektrum von Emotionen für uns total wichtig ist, weil ja jede einzelne Emotion irgendwie einen Nutzen hat. Und ich glaube, ich meine, Komödien lösen ja auch Emotionen aus, halt Freude. Aber das ist für viele Leute, glaube ich, was besser nachvollziehbar ist, warum man gerne glücklich ist, was, wenn man das so hört, jetzt auch irgendwie nachvollziehbar ist. Aber... Ja, es kann halt auch genauso viel einem geben, wenn man sich halt in diese eher negativ konnotierten Emotionen reinbegibt. Und ich glaube, das ist eher das Problem. Gar nicht Emotionen per se, sondern halt alles, was sich nicht glücklich macht. Ich habe André noch nie so grimmig gucken sehen, wer jetzt gerade guckt. Ah, jetzt lächelt er wieder. Sehr gut. Siehst du, haben wir auch was in ihm ausgelöst. Habt ihr zugehört? Ja, genau. Gucken wir uns mal ein bisschen die Details des Films an. Das übliche Prozedere der Film, also Texas Chainsaw Massacre hat auf Letterboxd eine 3,8 von 5. Auf der IMDb eine 7,4 von 10. Ist am 11. Oktober 1974 in die US-Kinos gekommen und am 25. August 1978 in die deutschen Kinos. Der Film hat knapp 140.000 Dollar gekostet und hat damit ungefähr 31 Millionen Dollar eingespielt. Tatsächlich weiß man es aber eigentlich gar nicht so genau. aber dazu erzählen wir euch später noch was. Wenn ihr den Film gucken wollt, heutzutage ist es problemlos ungestürzt möglich. Gibt's auf UHD, auf Blu-Ray, auf DVD, digital. Irgendwas werdet ihr schon im Zwinke-Zwinke im Katalog von Turbine-Medien finden, um diesen Film zu gucken. Die Filme haben den ja nur 700 Mal rausgebracht bis jetzt, also da ist für jeden was dabei fürs Regal. Oder durch die Game Boy Color Version. Ja. Der Film läuft Theresa 83 Minuten, nur nochmal damit du das nochmal weißt. Ja. Ich habe dieses Mal, glaube ich, alles davon gesehen. Ja, sehr gut. Ich habe damals ein R-Rating bekommen, mittlerweile in Deutschland, eine FSK 18, seit 2011. Zuvor war der Film sehr lange beschlagnahmt, seit dem Jahre 1985 tatsächlich. Wenn ihr euch damit beschäftigen wollt, da gibt es super viele Texte zu. Das wollten wir jetzt nicht noch mal aufarbeiten, die ganze Zensurgeschichte. So interessant ist die tatsächlich aus heutiger Sicht nicht mehr. Aber wer sich da mal einlesen will, da gibt es ein paar schöne Texte im Internet zu, wie da die Behörden auch teilweise wirklich willkürlich mit diesem Titel hantiert haben, nur einfach, weil er so heißt, wie er heißt. Aber das wollen wir heute mal ein bisschen auslassen. Content Note, Kannibalismus, tote Tiere habe ich. Also habe ich nicht, aber da habe ich jetzt aufgeschrieben für den Film, Zerisa, wird dir noch irgendwas einfallen? Nee, ich glaube, eigentlich passt das so. Also ist nicht so wild eigentlich. Buddy-Count haben wir von vier. Das klingt erstmal nicht unbedingt nach einem Texas Chainsaw Massacre, aber da kommen wir dann gleich noch drauf zu sprechen. Wie würdet ihr denn nun aus heutiger Sicht, sage ich mal, aber vielleicht auch noch ein bisschen mit dem Kontext von damals, die Brutalität des Films einschätzen? Dabei, ich glaube, bei dieser Reihe ist es vielleicht auch interessant, wenn wir uns da jetzt gar nicht mal unbedingt nur auf die grafische Gewalt fixieren, sondern wirklich auf das, was dort passiert. Also, ob das jetzt nun, wenn jemand einen Hammer auf den Kopf kriegt, ist es ja trotzdem sehr brutal, ob du nun hektoliterweise Blut rausspritzen oder nicht. Also, dass wir das ein bisschen mit in Betracht ziehen, André. Wie würdest du den aus heutiger Sicht einschätzen für dich? Ich hab dem jetzt noch 3 von 5 gegeben auf der Brutalitätsskala, ich find halt der Film also wir haben es vorhin schon gesagt, natürlich die Schulhoflegenden waren natürlich viel aufgebauschter als er ist, das ist klar aber auch wenn der Film nicht explizit ist in Sachen Gewalt, versprüht der Film eine Art von Brutalität auch durch das nicht gezeigte einfach nur allein durch Andeutungen durch die Bilder, durch dieses Verrote. Dieses Schmutzige der Film hat einfach eine unfassbar widerliche Atmosphäre. Und das gepaart mit smarten Schnitten und Kameraeinstellungen und einfach sehr plötzlich passierenden Dingen und Toden, bekommt das einfach trotzdem so eine Härte, die der Film einfach hat, ohne explizit zu zeigen zu müssen, wie jemand da irgendwie minutenlang zersägt wird. Beziehungsweise, ich glaube sogar, es ist sogar noch viel effektiver eigentlich. Und deswegen habe ich trotzdem drei gegeben. Es ist nicht der gezeigte Gore, sondern es ist einfach diese Atmo und gepaart mit dieser absoluten Hoffnungslosigkeit, die der Film versprüht. Und das macht ihn für mich trotzdem auf eine Art brutal. Ja, also eine 3 bekommt er für mich auf jeden Fall. Und aus heutiger Sicht, ja, natürlich kann man sagen, heute ist in jeder Amazon-Folge von The Boys mehr Gore, ja. Aber The Boys ist niemals so dirty und widerlich und gritty wie TCM irgendwie. Und ich würde mich niemals so schmutzig fühlen. Und das hat trotzdem eine ganz eigene Art von Härte, finde ich. Ich finde, da sind so einzelne Punkte drin, Theresa, die mich auch heute noch irgendwie überraschen. Also ich bin da auch bei dem komplett, was André gesagt hat. Ich finde aber so Sachen, also als, jetzt muss ich gerade selber überlegen, Jerry ist der Erste, der stirbt. Nee, nicht Jerry, hier, Kirk. Kirk, ja. Kirk, ja. Als er dann am Boden liegt, den Hammer ja schon auf den Kopf bekommen hat und einfach so seine ... Gliedmaßen noch so zittern, dieser Moment seines Sterbens und sein Körper sich noch so bewegt, da dachte ich schon so, wow, okay, das ist schon, das habe ich auch tatsächlich, sieht man das auch bis heute in relativ wenigen Horrorfilmen, tatsächlich, dass das so dargestellt wird, das finde ich nach wie vor ziemlich heftig und da sind so ein paar, ja, ich weiß nicht, also ich finde schon die Gewalt, die er, die stattfindet, die ist schon sehr heftig, nicht unbedingt die, die gezeigt wird, so wie André es auch schon gesagt hat, aber die, die auf jeden Fall stattfindet und die im Kopf ausgelöst wird, die ist, ja, die ist schon ziemlich hart, muss ich sagen. Deswegen bin ich auch bei einer 3 von 5, unabhängig davon, was der Film uns tatsächlich nachher zeigt. Also wir sehen ja zum Beispiel nicht, als Pam diesen Fleischerhaken in den Rücken kriegt, aber wir spüren es. Und das macht es für mich dann doch irgendwie immer noch relativ hart. Also ich bin auch bei einer 3 von 5. Ja, ich gehe da im Grunde genommen von der Begründung voll mit euch, aber bin trotzdem bei zweieinhalb, weil ich schon noch so ein bisschen mehr in Betracht ziehe, dass de facto nicht viel von, der Gewalt dann onscreen explizit zu sehen ist, aber prinzipiell gehe ich da bei euch auch hundertprozentig mit. Wie sah es da mit eurer Anspannung, mit der Spannung des Films aus? Hat das für euch noch funktioniert? Also seid ihr da noch gethrilled und gepackt von dem Film, Therese? Ich muss sagen, ich hatte hab jetzt eher das so bewertet, wie ich mich daran erinnere, wie es war, als ich den im Kino gesehen hab. Das ist ja auch noch nicht lange her. Ja, ich hab den Film jetzt auch noch mal vorher geguckt, aber es gibt einfach so Tage, da hat man keinen Bock auf bestimmte Filme und ich hatte keinen Bock auf den. Es war leider einfach so. Aber ich hab ihn trotzdem aufmerksam geguckt und, hab da aber schon bemerkt, das spielt da massiv natürlich mit rein, wie spannend etwas ist, ob man da wie so ein Stück Wasser in der Kurve auf dem Sofa hängt oder gefesselt im Kinostuhl sitzt. Und ich weiß, im Kino ist mir auch wieder aufgefallen, dass ich den eigentlich schon auch sehr spannend finde. Jetzt hier zu Hause sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die fast auch eher so ein bisschen unfreiwillig komisch sind. Und bin da am Ende jetzt bei einer 3 von 5, weil der hat eine sehr dichte Atmosphäre, auch eine sehr unangenehme Atmosphäre. Und er hat auch dass ich finde, dass einem nicht klar ist, ob man hier quasi ein überlebendes Final Girl hat oder nicht, wenn man den zum ersten Mal sieht, glaube ich. Einfach, weil der ja schon sehr rabiat ist und deswegen würde ich sagen, drei von fünf ist, glaube ich, angemessen. Das sind ein paar gute Punkte, auf die wir nachher noch mal ein bisschen genauer eingehen werden. Ich finde auch tatsächlich, also ich finde spannend, finde ich den jetzt mittlerweile nicht, weil ich ihn einfach zu oft schon gesehen habe, aber ich finde, der hat immer noch zum einen, André, dieses. Wahnsinnig Belastende, was er einfach ausübt durch seine Soundkulisse, durch das Geschrei, ob es Sallys Geschrei ist, ob es Franklin genervt ist. Du bist einfach, guckst den, im schlimmsten Fall guckst du den noch irgendwie mitten im August oder so, wenn es auch echt draußen warm ist. Und du spürst einfach, dass du so richtig genervt bist von der Hitze des Films, von den Figuren, von dem Geschrei, von der Geräuschkulisse und so weiter. Und das funktioniert für mich immer noch total gut. Und Theresa, du hast vollkommen recht, da gebe ich dir auch den Punkt, also natürlich wissen wir heute, wie der Film ausgeht, aber ich finde, Vielen Dank. Dass der damals noch sehr unkonventionell funktioniert im Vergleich zu den Slashern, die danach kamen. Weil du hier wirklich, wenn du den Film zum ersten Mal guckst, weißt du wirklich bis kurz vor Ende nicht, ob es jemand rausschafft und wer es überhaupt rausschafft. Weil der Film noch nicht nach diesen Mechanismen aufgebaut ist, wie wir dann so die Slasher ab Halloween sozusagen kennengelernt haben. Wo man dann irgendwie schon von der ersten Minute an weiß, wer das Final Girl hier ist. Hier weißt du es ehrlich gesagt nicht bis 20 Minuten vor Schluss. Und das auch nur, weil niemand anderes mal übrig ist. Also ich bin bei einer 3,5 von 5. Also ich finde schon, dass der noch packt, auf jeden Fall, André. Ja, ich bin auch bei einer 3,5 von 5. Und gehe da auch mit, was du sagst. Ich finde auch, der... Der, wie gesagt, der ist nicht unheimlich oder irgendwie gruselig oder so, aber auch durch die Atmo wieder her, durch die Bilder, durch die Musik, durch dieses auch Zurückhaltende irgendwie, der ist ja so leise auch oft in seinen Tönen. Der ist ja so ganz zurückhaltend, bevor es dann eben reinscheppert, wenn Leatherface dann plötzlich durch die Tür kommt so und dann wird es kurz richtig laut und Terror und dann ist er wieder sehr leise so und diese Mischung aus, Nahbarkeit, es fehlt oft auch der Score, es wirkt oft einfach auch durch die Inszenierung damals eben natürlich auch sehr amateurhaft und klein und fast wie so ein ja, was für eine Mockumentary teilweise ist, ob die einfach halt eine Cam dabei hatten irgendwie. Und ich finde dadurch wirkt das alles so roh auch und dadurch ja so nahbar. Und das macht für mich einen Suspense Factor trotzdem aus, weil ich beim Gucken trotzdem immer noch dieses unangenehme Gefühl habe, dass es einfach so durch den Magen gegenzieht. Obwohl es eben, wie gesagt, man kennt es, hat es schon heute mal gesehen, es ist nicht wirklich explizit und trotzdem macht der Film was mit einem irgendwie. Und das ist für mich immer noch da und funktioniert für mich auch immer noch gut. Und ich glaube wirklich, auch aus der damaligen Sicht irgendwie, es muss doch damals einfach unfassbar geschockt haben, die Leute. Also kann ich mir nicht anders, es muss sich doch, auch wenn du es vorher noch nicht irgendwie schon in der Herschel-Lewis-Film gesehen hast, was wahrscheinlich auch viele noch nicht kannten, weil es noch unbekannter war als Tobey Hooper. Wenn du sowas zum ersten Mal wie im Kino gesehen hast, das muss sich auch komplett vom Sitz gefegt haben. Aber echt? Ja, das wäre schon krass, wenn man so einen Zeitsprung mal kurz machen könnte. Wenn man das mal erleben könnte, so unvorbereitet, vorher noch überhaupt gar keine Erfahrung mit Horror irgendwie zu dem Zeitpunkt, und dann siehst du sowas auf der Leinwand. Ich glaube schon, dass das echt krass war. Das glaube ich auch, ja. Vor allem wenn du Texas gewohnt hast am besten noch gedreht wurde der Film von Tobi Hooper, andere hat es eben schon gesagt der war Eigentlich ein unbeschriebenes Blatt zu dem Zeitpunkt. Er hat fürs Fernsehen eine Dokumentation über die Band Peter, Paul und Mary gemacht zu dem Zeitpunkt und hatte seinen Debütfilm Eggshells, das ist ein experimenteller Film über so eine Gruppe von Hippies gewesen, schon rausgebracht, aber mehr nicht. Und er war inspiriert von den sogenannten EC-Comics. Die haben ihren Fokus damals schon, also in den 40er und 50er Jahren, auf Horror und Crime gelegt. Er interessierte sich für Hitchcock-Filme, war auch ein bisschen belesen, was so Crime-Geschichten angeht. André wird uns dann noch mal ein bisschen was zu der Inspiration, Stichwort Ed Gean, sagen. Und vor allem hatte er zu diesem Zeitpunkt, das muss wohl Weihnachten 1973 oder so gewesen sein, hatte er Wut auf die Leute, wie sie sich in der Weihnachtszeit verhalten haben. So in ihrem Kaufrausch, in den Kaufhäusern und einfach so allgemein. Er war einfach total wütend und hat gesagt, ich will jetzt Leute zersägen lassen, mehr oder weniger. Also es ist wirklich simple as that und mit dieser Idee kam er auf seinen Kumpel, Kim Henkel, den er schon von Eggshells kannte und sie schrieben dann halt ein Drehbuch und ein interessanter Part ist die tatsächlich ziemlich undurchsichtige Finanzierung des Films, die ist wirklich sehr abenteuerlich und hat tatsächlich allen Beteiligten sehr, sehr viel Geld gekostet im Nachhinein. Es war so, dass Kim Henkel und Tobi Hooper eine Produktionsfirma gegründet haben, die Vortex Incorporate. Sie hatten aber kein Geld. Sie hatten zwar eine Firma, aber kein Geld. Und das notwendige Budget haben sie sich dann so ein bisschen zusammengeholt. So sprang Tobi Hoopers Kumpel Bill Parsley ein, der hat 40.000 Dollar investiert, hat dazu direkt eine Kapitalgesellschaft gegründet, um damit dann die Einlagen weiterer Geldgeber zu verwalten. Also so sprang zum Beispiel der Anwalt Robert Kuhn ein, der hat 20.000 Dollar dazugegeben. Es hat ein Drogenschmuggler, beziehungsweise ich muss sagen, ein vermeintlicher Drogenschmuggler namens Richard Sainz Geld dazugegeben und die Schwester von Kim Henkel. Ja. Es wurde dann abgemacht, dass Vortex, also die Gesellschaft von Henke und Hooper und die Kapitalgesellschaft von Parsley, die sollten 50% der Einnahmen behalten und die anderen Geldgeber sollten prozentual gemäß ihrer Einlagen dann ausgezahlt werden. Das heißt, bevor auch nur eine Sekunde gedreht wurde, war quasi schon vor Drehstart die Hälfte des Filmwertes veräußert. Also das muss man sich auch schon mal vorstellen. Also 50% der potenziellen Einnahmen waren schon weg, bevor der Film überhaupt gedreht wurde. Und man hat auch Crew und Cast, weil man keine Kohle hatte, mit Gewinnanteilen abgespeist. Was auch immer nicht so eine gute Idee ist, zumindest aus Sicht von Filmemachern. Und auch das ging von diesen Vortex-Anteilen ab. Und da das Geld dann immer noch nicht ausreichte, hat man dann noch 24.000 Dollar von einer Investmentfirma namens PITS angenommen. Auch für weitere 19% der Anteile, die eigentlich Vortex gehörten. Und was daraus geworden ist, das erzähle ich euch dann noch am Ende. Was das für eine ziemlich blöde Idee war. Für Cast und Crew. Auf die wir gleich noch zu sprechen kommen, haben Huber und Henkel dann viele Leute von der ortsansässigen Texas Tech University um sich geschart. So war da zum Beispiel der Kameramann Daniel Pearl dabei, der frisch von der Schule kam. Und man muss es ja so sagen, ein absoluter Hauptgewinn für den Film war. Ich weiß nicht, ob das Huber und Henkel damals schon bewusst war, wenn sie sich da an Land gezogen haben. Und ja, dieser Dreh gilt als einer der, glaube ich, furchtbarsten Filmdrehs, die es zumindest in der Horrorfilmgeschichte je gab. Also man hört nur furchtbare Sachen darüber, dass wirklich durchgängig über 38 Grad außen und in Temperatur waren. Es wurden 12 bis 16 Stundentage eingelegt. Es gab keinen Entspannungsbereich, keinen Rückzugsbereich für die Schauspieler. Es gab keinen, nicht sowas, wie man es heute kennt oder wie man es auch von Hollywood-Produktion kennt, irgendwie einen Trailer oder sowas, wo die Schauspieler abhängen können. Gab es alles gar nicht. Und die Crew und auch die Schauspieler, die trugen ihre Klamotten halt fast, also die Crew nicht, aber die Schauspieler, ein Monat lang durchgängig ungewaschen. Also man kann sich schon ungefähr vorstellen, was da für eine Atmosphäre war. Denkt einfach nur schon mal, Teresa, denk schon mal. Vor allem bei 38 Grad. Denkt nur an diese Dinner-Szene mit diesem ganzen Fleisch, was da auch noch rumliegt und den ganzen, den Zorjas, die da alle in ihren stinkenden Klamotten rumrennen und du bist dann irgendwie Marilyn Burns, die dazwischen sitzt und denkst so, what the fuck. Ich will da nicht dran denken. Also es war furchtbar so und es war irgendwie guter. Ich bin ehrlich, ich glaube aber tatsächlich, ein Stück weit ist der Film so, wie er ist, genau deswegen. Ich glaube, das hat am Set doch 100 pro so eine, trotzdem die Adpo dann verstärkt, weil es einfach so real dann war. Auf jeden Fall, ich glaube, Marilyn Burns hat gesagt, ihr Gesichtsausdruck, kurz bevor sie aus dem Fenster springt, am Ende des Films, ist einfach echt gewesen, hat sie gesagt, sie hat es einfach nicht mal ausgehalten, weil die auch echt so das in mehreren Takes am Stück gedreht haben, mehrfach, so ohne Pause und so und ich kann mir das echt vorstellen, so, wie gesagt, Independent Filmmaking, das ist, ich glaube, das war grauenvoll. Wahrscheinlich war das nicht mal ein Stunt aus dem Fenster gesprungen. Das war einfach die Initialreaktion, dass sie sich dachte, jetzt reicht's, ich spring einfach aus dem Fenster. Jetzt springt man gar nicht im Drehbuch. Und dann schnell die Kamera drauf. Es gab ja, glaube ich, auch noch diese Geschichte, ich weiß gar nicht mehr, ich hab sie jetzt nicht noch mal nachrecherchiert, aber ich glaube, ich erinnere mich daran, dass Gunnar Hansen, der den Netherface spielt, ja, glaube ich, auch, er hat jetzt nicht Method-Acting gemacht, aber er ist in seiner Rolle so ein bisschen geblieben am Set außerhalb seiner Szenen und hat sich dann auch immer so weiter weggesetzt vor denen, sodass die Leute dann auch so ein bisschen Angst vor ihm bekommen haben und so. Also es war alles nicht so das Wahre. So viel schon mal dazu. Schauen wir uns mal den Cast des Films an. Da muss man ja sagen, das ist eher unüblich, dass wir hier wirklich, und ich glaube, das ist einer der wenigen, wenn ich so drüber nachdenke. Startpunkte von großen Horrorreihen, in denen man einen Cast hat, der eigentlich danach weitestgehend unbekannt blieb. Also du hast ja sonst so Paradebeispiel, J.B.D. Curtis in Halloween. Du hast irgendwie Johnny Depp in Nightmare on Elm Street oder so. Oder selbst die Leute, die zumindest im Horrorbereich bekannt geworden sind. Also müssen ja nicht mal irgendwelche Weltstars geworden sein oder so. Aber wenigstens im Genre dann hast du hier irgendwie gefühlt alles irgendwie so gar nicht dabei. Und das ist schon irgendwie unüblich, muss ich sagen. Hm. Ja, das stimmt. Also eigentlich zumindest so ein, zwei Nasen gibt's dann ja immer, wo man dann danach drauf schaut und sich denkt, ah, stimmt. Und die war ja auch dabei hier schon. Und das hat man hier wirklich nicht. Und fast ein bisschen schade. Tut mir fast ein bisschen leid für die alle. Ja, find's gerade bei. Obwohl man auch sagen muss ... Ähm ... Ist jetzt auch nicht die größte schauspielerische Leistung von den meisten Leuten da. Also es ist jetzt auch nicht, dass man denkt, was ist eine Vollkatastrophe, aber auch nicht, dass man das sieht und denkt, oh ja, aus denen wird mal was. Aus denen wird mal was, ja, das stimmt tatsächlich. Ja, und sonst halt alle jetzt, größtenteils ja auch posthum, dann eher in der Fan-Bubble natürlich. Dann beliebt auf so Horror-Conventions, aber Groß-Durchbruch so außerhalb nicht, nee, gar nichts. Zumindest bei Meryl and Burns hat es mich doch ein bisschen überrascht, die ja so hier unsere Final-Girls-Teddy Hardest, die spielt. Weil die, finde ich, macht wirklich einen tollen Job, muss man schon so sagen. Da wundert es mich dann doch, dass sie da keine größere Karriere hingelegt hat. Sie blieb ja auch irgendwie immer so auf Lebzeit mit diesem Franchise verbunden. Sie hatte in Teil 4 noch mal einen Cameo-Auftritt und in Texas Chainsaw 3D auch. Sie hat ja noch in Tobi Hoopers Nachfolgefilm Eat'n'Aliive mitgespielt, aber ansonsten eigentlich eher nix großartig, was von einem großen Namen gewesen wäre. Ist ja mittlerweile jetzt auch schon zwölf Jahre tot. 2014 verstorben. Dann haben wir den Alan Danziger, der den Jerry spielt. Den kannte Tobi Hubert tatsächlich von seinem vorherigen Film von Eggshells. Der hat nach Texas Chainsaw Massacre ein Unternehmen gegründet, das so für Entertainment auf Firmenfeiern sorgte. Also der ist auch komplett aus dem zumindest schauspielerischen Bereich ausgestiegen. Der lebt auch noch, der ist heute 83 Jahre alt. Dann schon mal vorweggegriffen, unser liebster Freund Paul A. Parton, der hier den Franklin spielt. Der eigentlich tatsächlich für die Rolle des Hitchhikers vorgesprochen hat. Aber das hat Tobi Rupp also gar nicht gefallen. Da hat er gesagt, komm, ich habe da noch eine andere Rolle für dich, die nervigste Rolle der Horrorfilmgeschichte. Möchtest du nicht die spielen? Und dann hat er die eingenommen, hat dann auch 1978 seine Schauspielkarriere erfolglos beendet, hat dann noch mal kurz ein Comeback gegeben in den 90ern, unter anderem auch bei Texas Chainsaw Massacre 4, hat ansonsten als regionaler Sales Manager gearbeitet und verstarb dann 2005 auch an Krebs. Aber was ich nicht wusste, Theresa, ist, dass Paulie Parton tatsächlich kein Rollstuhlfahrer war. Also er hatte keine Behinderung, sondern hat es tatsächlich nur gespielt im Film. Ich finde, er hat das eigentlich echt authentisch gemacht. So viel schon mal vorweg, finde ich. Ja, also das ist glaube ich eh so ein Ding, dass der auf einmal mit seinem Rollstuhl an Orte kommt, ohne Hilfe, wo man sich denkt, da kommt es vor allem, das ist ja auch nicht mal, mittlerweile gibt es ja auch so Aktiv-Rollstühle, die irgendwie nur so ein Kilo wiegen. Aber das ist ja wirklich so ein oller Krankenhaus-Rollstuhl, den man ja nicht mal anständig kippen kann, um die Vorderräder irgendwo hochzuhieven und sich dann hochzurollen. Also das ist tatsächlich eher ein Punkt, den ich als eher unglaubwürdig tatsächlich eingestuft hätte. Aber ja, es ist auf jeden Fall so, dass er immerhin auch im Rollstuhl bleibt und man ihn nicht doch mal zwischendrin irgendwie noch im Hintergrund rumlaufen sieht oder so. Von daher hat er das, finde ich, schon auch ganz okay gemacht. Aber wie gesagt, dieses Grundding von mit diesem Rollstuhl kommen die da halt einfach keine zwei Meter weit. Aber es ist schon krass irgendwie. Trotzdem, ich finde, er ist, also ehrlich gesagt, André, für mich ist er hier als Franklin tatsächlich noch erinnerungswürdiger eigentlich als Marilyn Burns, als Sally. Weil immer, wenn ich an Texas Chanson denke, muss ich doch zuerst an Franklin denken. Also klar, die Rolle ist super nervig, aber irgendwie hat sie ja scheinbar auch einen Eindruck hinterlassen, ne? Ja, aber ich denke schon dann auch in erster Linie dann trotzdem auch daran, wie nervig der Charakter ist. Also das Spiel, da schwingt das schon mit. Also ja, man denkt an ihn, aber es ist jetzt nicht unbedingt was Positives, weil ich finde schon, dass er da im Cast doch eher ein Lowlight ist. Aber darüber reden wir ja später noch. Ja, wir haben Edwin Neal, der spielt hier den Hitchhiker. Der ist heute 80 Jahre alt, lebt auch noch, hat auch in noch ein paar anderen größeren Filmen Nebenrollen oder ganz kleine Rollen gespielt, in JFK zum Beispiel oder in dem ziemlich kontroversen Spatterfilm-Mörder-Set-Pieces, den ihr euch bitte nicht anschaut. Und hat auch viele Voice-Acting-Aufträge übernommen für Animationsfilme, für diverse Serien, auch für Videospiele und ist auch bis heute ein gern gesehener Gast auf Conventions. Jim Sido spielt hier den Cook, der hat im 2. Weltkrieg gedient, hat dann fürs Radio gearbeitet, bevor er sich dem Schauspiel widmete. Texas Shirts und Massacre blieb aber so, zusammen mit der Fortsetzung, seine einzig wirklich bekannte Rolle. Er verstarb 2003 im Alter von 83 Jahren. Und dann haben wir Gunnar Hansen, der den Leatherface spielt. Hansen stimmt tatsächlich, das habe ich mich nie genau mit beschäftigt. Habe ich aber doch immer gefragt, woher sein Name stammt, ob er wirklich irgendwie vielleicht skandinavische Wurzeln hat. Und er stammt tatsächlich aus Island, ist aber relativ früh mit seiner Familie in die USA gegangen, ist auch dort zur Schule gegangen, hat aber auch kurze Zeit nach dem Texas Chainsaw Massacre seine Schauspielkarriere beendet und widmete sich dann der Autorenschaft, hat dann später nochmal ein Comeback gefeiert, vornehmlich im Horrorbereich in ziemlich billigen Produktionen, hat in Texas Chainsaw 3D nochmal mitgespielt, spielt da ein anderes Mitglied der Sawyer-Familie zu Beginn des Films und verstarb ja dann leider im Jahr 2015 im Alter von 68 Jahren an Krebs. Eine interessante Rolle noch nimmt hier John LaRocat ein. Der wird euch jetzt erstmal nichts sagen, aber das ist der Voice, wie sagt man, der Voice-Geber, der Stimmgeber für den Erzähler am Anfang von diesem Film, also der dieses. Textlaufband nachspricht, sowohl hier als auch im Remake und im 2022er Netflix-Film auch noch mal. Der hat als Schauspieler tatsächlich eine relativ, ich sag mal, die größte Karriere, lustigerweise, von allen, die wir jetzt hier erwähnt haben, hingelegt und das finde ich interessant, weil ich schon, ich finde seine Stimme tatsächlich super markant. Das gehört für mich irgendwie, es ist super wichtig in dem Film, dass dieses Textband gesprochen wird von ihm, finde ich. Ja, finde ich auch. Super erinnerungswürdig, absolut. ja. Ich kenne auch da wieder zum Thema wieder wären. Ich kenne glaube ich allein drei Songs Metal-Songs, wo Teile aus quasi dem Intro von 1 oder auch TCM 2 im Intro verwendet wurden irgendwie als, ja, weil das so markant von der Stimme auch ist, aber auch von, dem, was gesagt wird. Absolut, das gehört dazu, ja. Ja, da gehe ich mit. Ich finde das auch sehr atmosphärisch. Gefällt mir auch immer wieder gut und es ist halt auch wirklich, man hört das und kann es irgendwie direkt zuordnen. Also ich glaube auch, wenn ich das in irgendeinem random Song hören würde, wäre ich direkt so, das kenne ich. Ja, wir spielen es jetzt an der Stelle auch mal ein, weil wir jetzt nämlich in den Film einsteigen und da passt es ganz gut, wenn wir das da einfach nochmal einspielen, dann wisst ihr genau, wovon wir reden. Die Film, die Sie jetzt sehen, ist eine Geschichte von der Tragedie, die ein Grupp von fünf Jungs, in particular, Sally Hardesty und ihre Invalid-Brother, Franklin. Es ist alles mehr tragisch, in dass sie jung waren. Aber sie haben sie sehr, sehr lange Leben, sie konnten nicht erwartet, oder sie haben wished, zu sehen, wie sie das Madden und Macabre, als sie das heute sehen. Die Texas Chainsaw Massacre. Und ich finde, besser hätte dieser Film schon gar nicht anfangen können, weil Teresa, er verkauft uns das Geschehen, das jetzt auf uns zukommt, als based on a true story. Und das ist ja eine Sache, die zumindest, also ich sag mal, heute funktioniert es vielleicht nicht mehr so gut bei mir, aber so bei meinen ersten Horrorfilmen, die ich gesehen habe, und dazu gehört ja auch Texas Chainsaw, da hat das immer sehr gut für mich funktioniert. Da war ich sofort so, du sitzt so gemütlich auf dem Sessel, denkst, ich gucke jetzt einen Horrorfilm und dann so, diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Und schon rückst du ein bisschen weiter auf den Sessel auf und denkst so, okay, count me in. Ja, voll. Also, ich glaube, heute ist das eher was in Zeiten, wo einem so viele, also man ist ja einfach so viel damit konfrontiert, dass irgendwas einem als wahr verkauft wird. Und wenn man genauer hinschaut, ist es gar nicht wahr. Ich meine, das ist ja allein irgendwelche Clickbait-Headlines, wenn dann da irgendwie steht, das Schlimmste, was Person XY jemals behauptet hat von sich. Und dann ist es irgendwie so, ja, ich mag eigentlich keine Dalmatina oder so. Ich denke so, okay, und das ist jetzt das, was hier schlimm gewesen ist. Naja, also ich finde, das holt, glaube ich, heute niemand mehr hinter den Ofen hervor. Aber damals kann ich mir schon vorstellen, dass das auch gut funktioniert hat. Zumal wir es ja hier auch nicht mit übernatürlichen Personen zu tun haben, sondern mit echten Menschen. Und bei einer Geistergeschichte ist es schon wieder so, ja, vielleicht hat das in irgendeiner Psychose für irgendeinen Menschen tatsächlich so stattgefunden. Aber nicht für alle anderen, die davon jetzt nicht betroffen waren. Aber deswegen, glaube ich, funktioniert das hier noch mal auch besser. André, hättest du ... Was mir auch noch gut gefällt, währenddessen oder halt danach kommt dann ja auch diese Fotos immer mit diesem lauten Blitzgeräusch von den Leichenteilen. Und die sind ja wirklich auch immer, dass die in meiner Wahrnehmung so richtig lange nachwirken, weil dann zwischendrin ja immer so ein schwarzer Screen noch mal kommt. Und die sehen ja schon auch so aus, wie man sich vorstellt, dass so Polizeifotos von so einem Tatort aussehen. Und ich glaube, das kommt auch noch mal dazu. Und auch, dass die jetzt nicht, wie das vielleicht in einem Film von 2004 gewesen wäre, so bam, bam, bam, bam, bam, mit ganz vielen schnellen Schlitten hintereinander kommen, sondern wirklich eingeblendet. Und dann kann man das erst mal auf sich wirken lassen. Ich wollte gerade scherzhaft sagen, Michael B. präsentiert Texas Chainsaw. Aber das ist ja gar kein Witz. Das war ja so. Ja. André, hättest du, versetz dich mal in die Lage, ich weiß jetzt auch nicht die einfachste Aufgabe, aber du sitzt da so 74 im Kino und dann steht das da. Based on a true story, das ist hier, sie erleben das Schicksal von vier Jugendlichen, das wirklich geschehen ist. Hättest du das damals geglaubt, ja, oder? Ja, ich glaube, das war einfach eine Zeit, also da war das als Stilmittel noch einfach nicht, also es war den Leuten noch nicht im Kopf, dass das ein Stilmittel ist, sondern ich glaube auch, dass das einfach dann als gegeben war, okay, das steht da, dann wird das wohl so sein. Sicherlich haben die Leute auch schon gedacht, okay, vielleicht nicht eins zu eins, aber das ist zumindest irgendwie von einem echten Kriminalfall, wo vielleicht wirklich jemand mit einer Kettensäge angegriffen wurde, inspiriert war. Ich glaube schon, dass das damals noch ganz gut funktioniert hat, aber nichtsdestotrotz, ich bin auch ganz bei dir, auch heute kriegt mich das irgendwie immer noch. Also, wie du schon sagst, trotzdem hat das irgendwie gleich irgendwie einen anderen Eindruck, oder ich gehe zumindest direkt mal hin und will dann auch, jetzt gerade bei neueren Filmen, die das machen, recherchiere kurz, ob das stimmt und ob wir Quatsch verkaufen, ob da wirklich irgendeine Grundlage da war. Doch, doch. Aber damals glaube ich schon, dass das schon noch gut funktioniert hat, weil das noch nicht so als bekanntes, einfach filmisches Mittel gesehen wurde. Ich habe das auch lange nicht gewusst, dass man das einfach sagen darf. Also, du kannst einfach zu jedem, also du könntest auch zu Star Wars drunter schreiben, based on a true story, wenn du willst, sozusagen. Und im Zweifel kannst du immer sagen, naja, ich kannte schon einen Mann, der eine braune Jacke mal getragen hat. Den habe ich im Einkaufscenter gesehen. Der taucht halt auch in Star Wars auf, so based on a true story. Also ich hab das, glaube ich, erst vor, keine Ahnung, zehn Jahren oder so realisiert, dass das nicht stimmen muss, wenn man das da hinschreibt. Was eigentlich auch echt fies ist, weil es ja eigentlich schon auch große Mogelpackung ist im Verbraucher, also im Produktbereich wäre das gleich wahrscheinlich ein Ding für den Verbraucherschutz irgendwie, wenn dann auf der Packung von irgendwas draufsteht. Keine Ahnung, basiert auf diesem Blass und dann ist das nicht drin oder so, dann kannst du gleich verklagen wahrscheinlich, im Entertainment-Sinne ist es dann scheinbar egal. Zum Glück ist es keine Allergien gegen wahre Geschichten. Sonst wäre es tatsächlich strafrechtlich relevant. Ich glaube, hier ist das Stichwort auch basiert auf, was es ja so voll verwässert einfach und nicht. Es ist eine wahre Geschichte. Und ich glaube, damit kann man wahrscheinlich gefühlt, alles behaupten. Was ja hier zur Authentizität noch beiträgt, ist ja auch noch, dass das Datum erwähnt wird. Das macht es dann noch mal authentischer. Wie gesagt, die folgende Geschichte hat sich am 18. August 1973 abgespielt. Dann denkst du so, okay, das muss ja stimmen. Ich meine, die haben ein Datum. Ich stelle mir vor, die haben auch eine Uhrzeit. Um Gottes Willen. Das muss ja passiert sein. Dokumentiert wurde es von und überhaupt. Aber was ich interessant finde, Theresa, ist die Tatsache, dass der Film uns eigentlich hier gespoilert wird. Schon in diesem Lauftext, weil gesagt wird, das ist der, ich weiß jetzt, ihr habt es gleich eben nochmal gehört, weil ich es eingespielt habe, aber ich habe es jetzt gerade nicht im Kopf, aber es wird ja quasi gesagt, diese Geschichte, bla bla bla, vier Jugendliche werden sie nie vergessen, weil sie tot sind, so in dem Sinne. Also es wird schon eigentlich erzählt, was jetzt auf uns zukommt, irgendwie ohne Umwege. Ja, das stimmt, aber ich finde, oft ist ja gar nicht unbedingt das Ergebnis, das, was an einem Film unbedingt interessant ist, was, glaube ich, auch dafür spricht, dass hier auch immer mal ja Leute unsere Folgen hören, ohne den Film zu kennen und danach dann vielleicht auch noch den Film schauen, obwohl sie ja eigentlich hier schon ziemlich genau hören, was sie zu sehen bekommen. Aber es ist halt trotzdem noch mal was anderes, ob man es mit eigenen Augen sieht oder es halt einfach erzählt bekommt. Also solange ein Film jetzt nicht, ich sag mal, komplett auf so einem Twist basiert und nur darüber eigentlich richtig punkten kann, wenn man den kennt, ist es irgendwie schon nicht mehr so spannend, finde ich, tut das eigentlich fast nie einen Abbruch. Also ich hab überhaupt gar keinen Problem damit, Filme zu schauen, bei denen ich im Grunde genommen schon weiß, was passiert, weil man ja einfach so viel auslässt, wenn man es nur darauf reduziert auf den Plot. André These, ist The Texas Chainsaw Massacre der cleverste Filmtitel aller Zeiten? Also jetzt werden wir mal aus, wie sagt man, aus rein kapitalistischer, gewinnorientierter Sicht sprechen. Aus Marketing-Sicht sprechen. Ähm, Auf jeden Fall Top Ten, ja, mit Sicherheit. Vielleicht sogar Top Fünf. Also klar, ist super dankbar. Du musst ja wirklich nichts, braucht ja keinen Subtitle irgendwie. Der steht für sich. Also dafür, dass er dann nicht mal so richtig einlöst, wofür er ja steht, wie wir schon gesagt haben, ist das eigentlich das Lockmittel, um zu sagen, wir haben hier einen schockierenden Film. Wenn du das sehen willst oder wenn du dich traust, das zu sehen, dann ja, doch, definitiv. Es gibt Theorien, die besagen, dass der Film nicht mal die Hälfte seines Geldes eingespielt hätte, wenn er einen Titel gehabt hätte. Ja, das kann ich mir vorstellen, ja. Also wenn er jetzt einfach, kommen wir noch zu, Leatherface-Guy ist nette, einfach 74 schon, dann wäre, glaube ich, schwierig gewesen, ja. Es ist ja, lustigerweise, wir haben ja vorhin schon kurz Last House on the Left gedroppt als Titel, der ja kurz vorher kam, der hat ja auch gespielt, immer mit diesem It's only a movie auf seinem Poster, das haben sie ja auch ziemlich clever gemacht damals. Aber ich glaube schon, ja. Ich sag mal so, die Arbeitstitel waren Leatherface, ganz weit oben stand Head She's, Scum of the Earth und Saturn in Retrograde. Das waren die eigentlichen vier Titel, die sie zur Auswahl hatten. Und irgendjemand kam dann einfach auf die stumpfe Idee zu sagen, ey komm, Texas Chainsaw Massacre, ja. Ich glaube, wir gehen das Risiko ein so. Ich glaube. Wir würden nicht reden über diesen Film heute. Zumindest nicht vier Stunden. Nie mehr Zuschauer gehabt, als er gekostet hat. Aber das finde ich irgendwie ein bisschen irritierend auch. Ich weiß nicht, Chris, vielleicht kannst du mir das beantworten. Ich habe auch nochmal bei dem Mediabook in dieses nette Kleidheft zur Zensurgeschichte geschaut. Und da stand auch drin, dass sie das eigentlich quasi, dass die. Quasi einen 13er oder sogar einen 6er-Rating haben wollten für den Film. Das stand da drin. Und es hört sich aber schon so an, als wären sie schon auch sehr darauf ausgewiesen, dass es halt ein schockierender Film ist. Deswegen war das generell so eine Info, die mich irgendwie irritiert hat, als ich die da drin gelesen hab. Boah, ein 13er-Rating wäre PG gewesen. Haben wir nicht letztes Mal gerade erst irgendwo geredet über irgendeinen Film, der das dafür gesorgt hat, dass es einen PG gab? Hatten wir das nicht gerade erst? Ich weiß nicht. Ich kann auf jeden Fall gleich noch mal kurz schauen, was da drin steht. Ja. Nee, wüsste ich jetzt auch nicht. Aber kann ich mir schon vorstellen. Sie hatten jetzt, glaub ich, auch nicht die Absicht, dass das ein R-Rating-Film wird ursprünglich. Also, sie hatten auf jeden Fall die Absicht, dass der eigentlich so ist, dass man den problemlos ins Kino bringen kann und den quasi alle reinlatschen können. Wo ich mich dann schon auch gefragt hab, wie fernab von der Realität kann man irgendwie so sein, wenn man vorher darüber nachdenkt, so eine Vision davon hat, wie dieser Film wohl am Ende aussehen wird, dass man denkt, ja, ach, die 12-Jährigen, die schaffen das schon. Du brauchst halt auch erst mal Richtwerte. Ich will jetzt, das ist jetzt rein aus meiner Erinnerung gesagt, ich glaube, so Filme wie 2000 Maniacs und sowas, das sind ungeprüfte Filme gewesen. Die haben sie, glaube ich, damals nicht prüfen lassen fürs Kino. Und dementsprechend brauchst du ja dann erst mal einen Richtwert, dann gab's ja wahrscheinlich noch gar keinen Film, der so brutal war wie Texas Chainsaw, den man den Behörden in den USA vorgelegt hatte zu diesem Zeitpunkt. Und dann dachten die vielleicht, okay, dann kommt ab 13.00 und dann hat die Bürde gesagt, nee, das kann sein. Eine Inspiration, André, war die wahre Geschichte des Serienmörders Ed Geed. Jetzt streiten wir uns, da erzähle ich gleich noch was zu, inwiefern das jetzt wirklich eine, sag ich mal, Inspiration war für Tobi Hooper, aber man ging zumindest, man geht eigentlich auch bis heute dazu aus, dass das so leicht abgewandelt davon, dass man sich zumindest so Triggerpunkte rausgesucht hat aus der Geschichte von Ed Geed und die hier übernommen hat. Wer war denn dieser Ed Geed? und ich wollte jetzt sagen, was hat der Schönes gemacht, Ja, also viele, doch einige dürften ihn wahrscheinlich jetzt gerade erst recht frisch von Netflix kennen. Da gab es ja erst diese neue Staffel von Monster, die Ed Gein-Story mit Charlie Hunnam als Ed Gein. Da, wer die geguckt hat, kennt so ein bisschen die Figur, auch wenn die Serie auch wieder so ein bisschen, ja, sehr abstrakt war, das Ganze auch mit Filmschaffen und Hitchcock-Substory verbunden. Das fand ich auch ganz weird, also ich fand ja nicht so gut, muss ich sagen. Aber ja, jedenfalls die Figur Ed Gein, wer das war, kennen daher vielleicht ein paar. Ich gehe aber mal so ein bisschen rein und mache mal einen kurzen Abriss über das Ganze. Ich beeile mich. Ja, Ed Geen gilt als einer der bizarrsten Serien mehr in der US-Geschichte, kann man sagen. Und der diente halt als zentrale Inspirationsquelle eben für die Figur Letterface. Der hieß mit vollem Namen Edward Theodor Geen, wurde 1906 in Wisconsin geboren und lebte in völligem Rückzug auf einer abgelegenen Farm in Plainfield. Und der war stark von seiner sehr dominanten und religiösen Mutter geprägt. Die Männer als sündhaft darstellte, also auch ihren eigenen Sohn und ihn auch weitestgehend von der Außenwelt eben abschottete. Also er durfte auch keine Frauen treffen und sowas. Also er hatte keine normale Entwicklung eben wie so ein Jugendlicher und auch im jungen Erwachsenenalter durfte er das alles nicht. Die Mutter hatte ihn halt wirklich komplett in der Hand. Er hat über ihn geherrscht und 1945 starb die Mutter und das stürzte ihn in eine psychische Sinneskrise, weil die Mutter im Grunde ja sein einziger Bezugspunkt einfach war in seinem ganzen Leben. Und in den 50ern ging dann mindestens eine Reihe von Gräbern aus, man weiß nicht genau wie viele, und stahl dort Leichen, um Körperteile zu präparieren. Und er fertigte daraus dann Gegenstände wie Lampenschirme, Sitzbezüge, Masken und auch Kleidungsstücke. Ja, das kennen wir so ein bisschen, wenn wir uns das Haus der Sawyer-Familie im Film angucken. Und er hielt auch Körperteile in seiner Küche auf und die Medien berichteten später von, sag ich mal, Dekorationen eben aus Knochenorganen, weshalb er dann als Plainfield Ghoul oder der Butcher of Plainfield bekannt wurde in den Medien und eben in den USA. Und man konnte ihm dann später zwei Morde konkret nachweisen, neben den ausgegrabenen Leichen. Nämlich 1954 erschoss er eine Wirte namens Mary Hogan in Pine Grove und deren Leichen nahm er dann auch mit zu seinem Anwesen. Und 1957 tötete er die Ladenbesitzerin Bernice Warden in Plainfield. Und ihr Tod brachte dann auch die Polizei auf seine Farm, weil er auch beim Spurenverwischen nicht gut war, weil er einfach auch natürlich überhaupt gar kein erfahrener Verbrecher war. Er hat einfach im Affekt gehandelt. Und ja, dadurch konnte er dann eben überführt werden. Und Gien gab die Taten auch offen zu. Er zeigte aber auch überhaupt keine Reue oder emotionale Regung. Und er verstand das auch gar nicht als Verbrechen, was er da getan hat. Und Gerichts- und Psychiatergutachten stuften dann Gien als schwer psychisch krank ein. Ihm wurde zum Beispiel Schizophrenie diagnostiziert und wegen Schuldunfähigkeit kam er 1957 nicht ins Gefängnis, sondern in eine psychiatrische Anstalt, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1984 dann im Alter von 77 Jahren einsaß. Und in der forensischen Psychiatrie wurde er zugleich zu einem Medienphänomen und zu einer Ikone hochstilisiert, so zum gruseligsten Mörder Amerikas und zum berüchtigsten gilt er eigentlich auch bis heute, weil sowas in der Art niemand mehr danach getan hat, auch wenn es sicherlich viele weitere sehr, sehr. Krasse Serienkiller gab, aber er war schon wirklich auch nochmal eine eigene Nummer, sag ich mal. Und ja, zur Verbindung nochmal zu Leatherface, also Toby Hooper und eben Kim Henkel nahmen ihn so als lose Vorlage eben für die Familie Sawyer generell, aber insbesondere natürlich für Leatherface selbst, aber nicht als jetzt direkte Biografie von ihm, sondern eher so Also atmosphärisch, ja, Inspirationsquelle, wie gesagt, für diese Einrichtung und das eben mit Knochen und Organen und alles mit Fleisch dekoriert ist, das ist so ein bisschen die Inspirationsquelle. Und Gemeinsamkeiten sind eben auch die Farm, eben dieses familiäre und eben dieser morbide Alltag, der als eben so Tod- und Körperteilen besteht. Und das verwenden natürlich auch von Haut als Maske, was eben Geen auch nachweislich getan hat. Und eben Kannibalismus und die Kettensäge auch als Waffe von Letterface, das ist eben selbst erdacht, denn Gien selbst wurde nie Kannibalismus nachgewiesen. Also es ist nie nachgewiesen, dass er seine Opfer gegessen hat. Er hat daraus nur Sachen gebastelt, immerhin. Und so viel zu Ed Gein. Genau, und in dem Leatherface war er ja auch Inspiration für die Norman Bates-Figur in Psycho. Und lustigerweise auch, obwohl du gerade gesagt hast, kein Kannibale tatsächlich auch für Buffalo Bill in Das Schweigen der Lämmer ist auch ein bisschen basierend auf Ed Gein. Wer da noch ein bisschen mehr zuhören will, also ich kann zumindest empfehlen. Den Mehrteiler, Podcast-Mehrteiler von Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten, The Butcher of Plainfield, falls ihr da noch ein bisschen mehr hören wollt, könnt ihr euch da noch mal ein bisschen vertieft reinhören. Und tatsächlich basiert der Film dann, du hast es ja schon gesagt, André, gar nicht so viel auf Geen, zumindest nicht so viel, wie man lange Zeit dachte. Es gab in Houston in Texas damals die sogenannten Candyman-Morde, die da wohl eine größere Inspiration waren. Man muss sich halt davorstellen, 1974 war jetzt Ed Geen auch kein Teil der Popkultur, so wie er es heute vielleicht in Anführungszeichen ist. Und dieses Based on a True Story-Ding ist halt, so wie wir es vorhin schon gesagt haben, mehr oder weniger ein reines Gimmick. Hubert hat dann später auch zu Henkel erzählt, ja, ich hab mit 14 mal irgendeine gruselige Geschichte über einen Serienmörder in Texas gehört von meiner Oma oder sowas. Und das war's ja schon. Das ist so die Based on a True Story. Es geht ein Mörder in Texas um, mehr oder weniger. Vielmehr ist es dann auch schon gar nicht. André hat vorhin schon ein bisschen was gesagt über einen Punkt, der auch für die Anspannung und für die Wirkung des Films sorgt. Und das ist tatsächlich, ich sag's jetzt bewusst, der Soundtrack und das meine ich jetzt gar nicht mal so musikalisch, wie es jetzt klingt, des Films. Der Soundtrack und das Sounddesign. Da haben wir, Theresa hat es vorhin schon gesagt, dieses ikonische Kamerablitzgeräusch, was da zum Beispiel mehrfach auftaucht. Es gibt so generell einfach so eine sehr A-tonale Geräuschkulisse. Es gibt keinen, Andi, du hast vorhin gesagt, fast keinen Score, aber es gibt tatsächlich gar keinen Score. Es gibt keinen, ne? Genau, absolut keine Musik. Der Soundtrack besteht hier quasi aus Geräuschen. Und ich finde, Theresa, das merkt man gar nicht, Weil diese Geräuschkulisse so großartig Ich empfehle jetzt das Fachwort dafür, aber so funktioniert, dass es wie ein schrecklicher, atonaler Score wirkt schon fast. Also wenn ich die Frage, wie ist die Musik in Texas Chainsaw, dann würdest du jetzt gar nicht im ersten Moment drauf kommen, dass es keinen einzigen musikalischen Ton gibt in dem Film, oder? Ja, aber vor allem, weil es, glaube ich, einfach so unüblich ist. Und ich finde aber, hier ist das wie bei vielen Filmen, wenn man mich das fragen würde, dass ich denken würde, okay, das fügt sich so gut und natürlich in den Film ein, dass ich da gar nicht so drauf geachtet habe. Das geht mir ja tatsächlich oft so, dass es mir entweder auffällt, wenn es ganz besonders gut oder ganz besonders scheiße ist. Aber hier, finde ich, fügt sich das so gut in diese dreckige Atmosphäre irgendwie ein. ähm, dass ich jetzt auch sagen muss, ich hab's auch nicht vermisst. Ich finde, das ist genau gut so, wie es ist. Also das ist ja auch ein Film, der wahrscheinlich auch eher davon profitiert, dass vielleicht an manchen Ecken halt auch eben mal, auf der auditiven Ebene nicht so viel los ist und es immer noch einen schönen Streicherscore im Hintergrund gibt oder ein paar panische Streicher oder sowas, sondern. Ja, wo man dann doch eher so diese natürlichen Geräusche hat oder halt auch mal gar keine. Ja, und ich glaub, André, auch Und dieses Sounddesign sorgt, glaube ich, auch dafür, dass die Leute den Film immer brutaler in Erinnerung behalten haben, als er tatsächlich ist. Weil einfach diese Geräuschkulisse, was mit dir macht, die ist eigentlich schon brutal genug irgendwie und verstörend genug. Dass, glaube ich, dann Bilder anders hängen bleiben als vielleicht mit einem gewöhnlichen Musikeinsatz. Ja, das ist, was ich meinte, was diesen Mockumentary-Stil unterstreicht. Zusammen eben mit der Kamera, mit dem ... Und ja, es wirkt ja auch nicht sehr cineastisch, obwohl die Bilder teils sehr cool sind, aber es wirkt ja nicht, es wirkt nicht perfekt. Es wirkt halt sehr roh. Die fertige Filmversion, auch so gut sie heute auf UHD aussieht, wirkt halt wie so ein Rohschnitt irgendwie. Und das macht halt alles, trägt dazu bei, dass es halt eher wirkt wie so ein Fun-Footage-Film, obwohl es keiner ist und es wird alles viel näher dran und eben ungeschliffener als eben, wie gesagt, perfekte Ausleuchtung, wenn da eben ein bedrohlicher Squad rönen würde, wäre das alles nur halb so effektiv. Es wirkt so krass, genau, weil es halt wenig filmisch ist eigentlich. Ja, auch da würde ich sagen, dass das einen sehr großen Anteil hat am Erfolg des Films oder an seiner Wirkungskraft. Also ich würde ihm durchaus locker 30, wenn nicht gar 40 Prozent an Erfolgszutat zurechnen, glaube ich. Ich glaube, das ist halt der Blair Witch-Effekt dann eben später auch, weil das auch so ungeschliffen war und so. Natürlich auch da mit dem echte Begebenheit, das ist ja selbes Grundprinzip so ein bisschen. Genau, das würde ich auch auf jeden Fall sagen, dass das einen großen Anteil macht, warum der auch immer noch funktioniert, obwohl er eben nicht mehr top frisch aktuell aussieht. Nach dieser Eingangsrede von John der Roquette sehen wir erst mal, und in Credits sehen wir erst mal einen Shot auf, so eine ausgegrabene Leiche, die so wie so ein Monument aufgestellt ist, auf dem Friedhof. Und da verweilen wir, glaube ich, locker, ich weiß nicht, korrigiert mich gerne, eine Minute, fast zwei Minuten einfach so drauf mit ganz wenig Bewegung. Und dazu läuft halt so eine Radioreportage so im Hintergrund, in der über Grabraubvorfälle und irgendwelche anderen Verbrechen gesprochen wird. Das passt nämlich auch wieder ganz gut. Da ist dann wieder die Edgien-Anleihe, André, weil Edgien hat Gräber ausgeräumt, äh, ausgeräumt, ausgeräumt, ausgeräumt und auf dem Plainfield Cemetery und hier kommt es auch zur Geltung und da habe ich schon wieder gemerkt, so nach zwei Minuten, dieses, Das ist ja so feuerrot, das Bild, wie das Monument aufgestellt wird. Du siehst richtig, wie der Sonnenuntergang so brennt förmlich. Ich weiß nicht, der Film sorgt einfach nach ein paar Sekunden dafür, dass ich komplett wieder in dieser schwülen, verschwitzten, anstrengenden Atmosphäre eintauche. Und auch diese Radioreportage dazu ist auch perfekt, muss ich sagen. Und da muss ich immer denken ... Und der zeigt auch so schön, wie man in Texas drehen kann, um in den Sepia-Filter was belegen zu müssen. Wie es halt moderne Filme heutzutage machen. Hier hast du es halt wirklich OG und es funktioniert halt perfekt. Jetzt haben wir übrigens keinen echten Grabstein benutzt. Den haben sie dann noch mal separat aufgestellt dort auf dem Friedhof. Aber auch ein schönes Bild. Nächster ikonischer Shot folgt sofort. Wir sehen dieses tote, es gürtelt hier nennt man das, Amarillo. Es gürtelt hier bei uns. Was dort auf der Straße liegt und auch irgendwie schon für diverse Poster-Motive oder irgendwelche Mediabook-Artworks und so herhalten musste. Dann sehen wir den vermutlich bekanntesten Van der Horrorfilm-Geschichte, in dem unsere Protagonisten sitzen. Ein Volkswagen-Van. Ja, exakt. Wie es so schön heißt. Mit fünf Passanten an der Zahl. Und wir werden als erstes Franklin kennen, der dort von Kirk, glaube ich, also Franklin, der im Rollstuhl sitzt und von Kirk mit so einer Holzrampe aus diesem Van herausgeholt wird. Denn Franklin muss sein kleines Geschäft verrichten. Und das ist schon so ein erster Moment. Der für die Figur von Franklin, glaube ich, total relevant ist, wie wir ihn wahrnehmen, für die er ja erst mal gar nichts kann. Er ist irgendwie darauf angewiesen, dass er nicht irgendwie, also generell sollte niemand wild pinkeln. Ich sage das jetzt mal als erwachsener Mensch hier. Aber wenn man das dann doch mal muss, dann geht man halt irgendwo tief ins Gebüsch und keiner sieht einen und so weiter. Und Franklin ist halt an seinem Rollstuhl gebunden und muss dann dort in so eine Dose, so eine Blechdose reinpinkeln dort. Und im Hintergrund fährt dann so ein großer Truck vorbei. hupt und Franklin erschreckt sich und fällt dann beim Pinkeln den Abhang hinunter. Und das ist so, Moment, ich kann mich durchaus dabei erwischen, wie ich manchmal lache an dieser Stelle. Das will ich jetzt hier nicht verbergen oder hinter einem Berg, wie weißt du es? Das wird sich hinter einem Berg halten. Ja. Aber gleichzeitig ist das natürlich schon ein Moment, der auch eine Art Mitleid generieren soll für Franklin. Und wenn man Franklin noch nicht kennt, Theresa, dann funktioniert das vielleicht ja auch schon. Darf ich eine Sache einwerfen, bevor wir auf Frankl eingehen? Nur, damit ich es nicht vergesse. Das ist gerade doch eingefallen. Das ist eine Frage, die ich auch noch nicht hätte. Nie drüber nachgedacht so richtig. Fällt mir gerade ein. Meint ihr, Volkswagen findet das eigentlich geil, dass sie Free-Werbung in einem der berüchtigsten Horrorfilmen aller Zeiten haben? Oder denkt ihr, dass ich finde das in dem Kontext richtig beschissen. Dass in diesem berüchtigten schlimmen Intro, von diesem schlimmen Horrorfilm ihren Namen genannt wird. Sorry für den Outbreak, aber das finde ich gerade spannend. Das habe ich nur übernachgedacht. Ich glaube, damals fanden sie es scheiß und wahrscheinlich ist es heute okay. Ich sage, ich sage dir sowas. Mir ist es noch nie aufgefallen, dass es ein VW ist. Das heißt, du weißt ja gar nicht, ob der Werbeeffekt, egal ob positiv oder negativ, so da ist. Es wäre mir auch im Film nicht aufgefallen, wenn sie es nicht halt im Intro ganz klar sagen. Ach ja, stimmt. Ja, hast du recht. Ja, ja, stimmt. Der Narrator sagt das ja, in einer Volkswagen-Van. Deswegen hab ich's grad eben noch mal so betont. Bei Product Placement gab's ja damals noch nicht, glaub ich, ne? Ich glaube nicht. Also, das wird einfach... Also, in dem Film auf jeden Fall nicht. Weil dann hätten sie wahrscheinlich das Budget schon zusammen gehabt, ohne diese ganzen Drogenhändler und Mafia-Leute da mit an Bord zu holen. Aber ich glaube, in dem Sinne... Ich glaube, auch nur die erwähnen den, damit es auch wieder noch realer wird. Authentischer. Authentischer, genau. Die Marke wird auch benannt. Man weiß, was es für eine Automarke war. Aber das habe ich mich echt gefragt. Aber ich bin vielleicht bei Theresa, ja. Ich glaube, damals war es so, oh shit. Und heute ist es so, naja, okay. Ist halt Kulturgut, so, passt. Franklin sagte sich auch, oh shit. Was hattest du mitleiten mit ihm? Also die erste Szene ist schon echt gemein, finde ich. Ja, gerne, Therese. Ja, ich fand, es sollte halt, ich hab's eher so verstanden als, ja, okay, das ist jetzt hier unser Comedy-Moment, um das irgendwie so ein bisschen, ja, aufzulockern einfach und ich hab's schon so wahrgenommen, dass es einfach ein Lacher für mich sein soll. Direkt mal so ein Film eröffnen mit so einem ableistischen Gag oder was? Ja, genau, genau, so hab ich das eigentlich verstanden. Ja, also. Fand ich das lustig. Nee, irgendwie nicht so wirklich, weil dafür ist es dann auch zu plump. Und alles, was ich denken konnte, als ich diesen Van gesehen habe, dass ich wirklich dachte, boah, muss ich direkt eine Tomapurin einwerfen, weil ich schon Kopfschmerzen bekomme, wenn ich mir nur die Sonne und diesen Van inkompliert habe. Ja, ja. Also das hat da so, ey, da dachte ich wirklich so, oh, ich spüre schon den stechenden Schmerz in meiner Stirn. Es ist ja wirklich absurd. Ich ziehe mal den Punkt vor, da wollte ich eigentlich erst später drüber reden, Aber es ist ja wirklich so, also ich kenne kaum einen Film, der es schafft, Hitze so spürbar und unerträglich darzustellen wie dieser Film hier. Alle Leute schwitzen in dem Film, vor allem Franklin. Das ist komplett an Franklin auch absehbar, wie schlimm es tatsächlich da ist. Alle stöhnen die ganze Zeit, überall läuft der Schweiß runter. Die Sonne brennt förmlich auf der Straße und auf der Leinwand irgendwie. Alle Figuren sind angepisst von der Hitze. du spürst diese, auch während der Fahrt, die gleich kommt, diese Langeweile auch, die die haben während dieser Fahrt. Und das ist alles so unerträglich und zeigt natürlich, also es war ja beim Dreh in echt so, mindestens 38 Grad, aber ich finde, es gibt keinen Film, der das so sehr vermittelt. Also ich habe wirklich so wenig Bock, immer schon, wenn ich den Film sehe auf Sommer, wirklich, ich habe den jetzt, wie gesagt, vorletzte Woche wieder geguckt, dachte so, nee, nee, lass mir mal meinen Schnee hier in Hamburg noch ein paar Wochen draußen, den Scheiß kann ich jetzt erstmal noch verzichten, weil es ist wirklich, das ist der heißeste Film, den es gibt für mich. Ja, es gibt noch ein paar andere, so Hills of Ice Remake finde ich auch sehr gut drin, aber TCM macht es schon sehr, sehr gut. Wie gesagt, das vor allem alles ohne Filter, ohne alles, einfach wirklich rein durchs pure On-Set drehen und das halt sehr roh. Keiner durfte sich irgendwie wahrscheinlich mal 13 Stunden lang in den Schatten setzen, wenn in der Sonne gedreht wurde. Ja, doch, definitiv, das ist schon sehr authentisch alles. Beziehungsweise bei The Hills of Ice kann ich mir schon auch vorstellen, dass die dann, wenn die irgendwie in den Trailern, irgendwas gefilmt haben, dass die dann wahrscheinlich auch klimatisiert waren und hier siehst du halt, ja, die schwitzen halt alle in Real Life, das ist nicht, da wurden ein paar Schweißperlen auf die Stirn getropft, sondern das ist real, du siehst die Schweißperlen. Und ihr müsst euch vorstellen, es war ja in dem Van, also jetzt in Real Life, saß halt auch noch, also Tobi Huper hat diese Szene gedreht im Van, der saß da auch noch mit der fetten Kamera auch noch mit drin, ne, also das ist so unerträglich so, ne? Und Predator 1, finde ich auch, der erste Predator, weil da schwitzen auch immer alle in dem Dschungel. Alle auch immer patschnass und, ja, aber sonst, ja, nee, TCM ist da wirklich schon sehr gut dabei, ja. Und Franklin bei mir, muss ich sagen, ich lache jetzt, weil ich weiß, was er für eine Figur ist. Ich glaube, beim ersten Mal oder halt damals habe ich nicht unbedingt gelacht oder vielleicht doch, ich weiß nicht. Also es wirkt nicht wie ein Comic-Moment, sage ich mal, finde ich nicht unbedingt. Aber ja, für mich ist es jetzt heutzutage eher, weil ich halt jetzt ihn als Figur kenne und weiß, ob ich ihn mag oder nicht. Bei Franklin ist ja die Frage, also einerseits muss man den Film ja wiederum loben, weil ich meine, das findet ja bewusst statt, also offensichtlich war ja Paul Partyn hatte keine Behinderung, saß nicht im Rollstuhl, dass man an eine Figur gedacht hat mit einer Behinderung. Also es ist ja eine Form der Repräsentation von Menschen mit einer Behinderung. Und da zeigt mir mal fünf Filme, die das tun oder fünf Horrorfilme, die das tun. Also das ist schon in einer gewissen Weise irgendwie sehr, Wegweisen ist jetzt Quatsch, aber seine Zeit weit voraus, aber die Zeit haben wir ja irgendwie gefühlt immer noch nicht erreicht, wo das normal ist, dass das repräsentiert wird und das finde ich eigentlich schon mal, ziemlich cool und das schenke ich es dem Film auch, dass sie jetzt keinen Schauspieler genommen haben, der eine echte Behinderung hat, weil dadurch allein, dass es repräsentiert wird, finde ich das schon mal positiv erwähnenswert. Was jetzt aber smart ist, Theresa, wirklich clever ist, ist, dass du ja prinzipiell, das ist ja das, was André schon erzählt hat, prinzipiell mit Leuten, die eine Behinderung haben, dass du mit dem Mitleid hast, automatisch. Auch im Funk, Fernsehen, Film, Serien, wie auch immer. Aber was ist, und jetzt greifen wir schon mal vorweg, wenn gleichzeitig diese Person selbst maximal unsympathisch ist, so wie es Franklin ist? Ist das nicht eigentlich super smart? Ähm ... Ich weiß es nicht. Also, ich finde es ... Ist das smart? Gute Frage. Ich glaube, ich hätte mir eher für Franklin gewünscht, dass er als angenehm porträtiert wird. Vor allem jetzt auch vielleicht im Sinne der Repräsentation, dass halt die eine Person, die halt gar nichts alleine auf die Kette bekommt. Und deswegen, also im Grunde genommen, der wird da alleine mit seinem Rollstuhl irgendwo geparkt, mit diesem Komplett-Schrott-Rollstuhl, mit dem er halt auch alleine keine zwei Meter auf dem Gelände da halt kommt. Und dann würde ich auch rumschreien, wo alle sind. Also ganz ehrlich, das ist auch irgendwie eine bodenlose Frechheit, dass sie den ständig einfach irgendwo alleine lassen. Ich habe tatsächlich jetzt bei dem Watch jetzt eher echt auch krass Mitleid mit ihm und dachte mir so, der ist saunervig, aber der tut mir halt auch leid, weil er da zu was mitgeschleppt wurde oder mitkommen wollte und sich aber niemand so wirklich für ihn zuständig fühlt. Und da hätte ich es, glaube ich, schon gut gefunden, wenn man das auch irgendwie so wie arschig eigentlich das von den anderen ist, wenn man das eher in den Fokus gestellt hätte, als ihn jetzt hier als den Nervigsten aller Personen darzustellen. Ich meine, er ist in dem Film deswegen halt leider auch nervig, das möchte ich nicht abstreiten, aber ob es jetzt super smart war, keine Ahnung. Ich habe nachher eine ganz krasse Theorie für euch, die ich super, super interessant finde. Ich tease sie schon mal an, dass Franklin hier eigentlich gar nicht zu der Gruppe der jungen Leute gehört, sondern eigentlich eher zu der Gruppe der Sawyers gehört. In seiner Art, wie er dort als Außenseiter in der Gesellschaft dargestellt wird. Und das finde ich tatsächlich super interessant, aber darauf lass uns später nochmal eingehen. André, wie findest du das generell, dass erstmal die Repräsentation hier stattfindet, aber gleichzeitig eben auch mit dem Kniff. Einer maximal unsympathischen Figur verbunden ist. Ja, das ist mich auch der Punkt. Die Frage ist, wie die Intention nämlich war. Repräsentation super, aber war vielleicht der Gedanke auch eher von Hooper da auch eher so, und vom Writer, ey, wir nehmen halt eine Figur rein, die halt dann so ein bisschen hilflos ist und der dann halt immer nur quasi schon auch irgendwo, nicht Comic Relief unbedingt, aber der auch so eine Figur darstellt, wo dann alle irgendwie wie sie sich die ganze Zeit wünschen können, weil der so nervig ist. Man stirbt ja endlich und das ist fast so ein kleiner Slasher-Jubel-Moment ist, wenn der halt irgendwie endlich drauf geht. Das passt zwar nicht zum Film, weil es ist ja nicht so der typische Slasher. Ich meine, in Friday the 13th in der Reihe hatten wir ja auch den einen Teil mit dem Rollstuhlfahrer. Da ist der Kill ja auch schon fast zelebrierend inszeniert mit der Treppe und so. Wir erinnern uns. Aber da hatten wir alle Mitleid zum Beispiel. Ja, genau. Der war ein cooler Typ. Genau, der war aber auch ein cooler Typ und der wurde auch als sympathisch inszeniert. Und hier ist es halt nun mal zweifelsohne die Figur, an der du dich am meisten reiben kannst. Und dann frage ich mich halt eben, was wirklich die Intention war. Wollten sie eine Repräsentation drin haben oder wollten sie die Figur irgendwie möglichst sperrig und dämlich inszenieren, der dir irgendwie nur auf den Zeiger geht, in seiner Art, damit du irgendwie nachher sagen kannst, wieder kurz aufjubeln kannst, wenn der es vielleicht, wenn den es endlich trifft. Ja, das ist ein interessanter Punkt. Ich würde wieder einwerfen, Rollstuhlfahrer, Wieder die Zeit, Post-Vietnam-Krieg. Es kamen dann viele Veteranen zurück mit Amputationen oder im Rollstuhl saßen. Könnte natürlich damit im Zusammenhang stehen. Ob er jetzt einen Comic-Relief darstellen will, das würde ich anzweifeln. Ich glaube, das war nicht die Intention. Weil mir dafür auch sein Tod nicht ... Also, der ist halt grausam, einfach nur. Da ist kein Moment bei, wo du sagst, ah, geil, jetzt wird er richtig zersicht. Das passt ja eigentlich zum Film, weil der hat ja diese Horrorüberhöhung nicht, wo du dich über was freuen sollst. Der bleibt ja schon mal immer ernst und böse. Ich frag mich sogar, vielleicht haben sie gar nicht gewusst, wie nervig Franklin auf die Leute wirkt. Wirklich. Das kann ja auch einfach das Schauspiel sein von dem Schauspieler. Und dann haben sie ja später gemerkt, dass die Leute gar nicht drauf klarkommen. Ich meine, ich wusste auch damals, als ich mich angefangen habe, über Franklin aufzuregen, da wusste ich noch nicht, dass es auch allen anderen Menschen auf der Welt gefühlt so geht, dass sie sich über den aufregen. Wir haben ja noch unseren anderen Freund, ich weiß gerade nicht mehr, unseren Friday-Typen, der die ganze Zeit die Leute prankt in Friday 3D. Shelley. Das sind ja unsere beiden Spezies hier. Ja. Der war ja so angelegt schon als kompletter Relief. Der war ja einfach drüber, genau. Ja, ich weiß nicht. Der Film spielt in Texas. In dem Sinne nicht ohne Grund, weil alle Leute aus Texas kommen, die den Film gemacht haben. Aber Texas ist natürlich jetzt auch kein gewöhnlicher Bundesstaat. Er ist wahrscheinlich auch allen Leuten, selbst den, also auch allen Leuten, die noch nie in den USA waren, ein Begriff. Der ist schon irgendwie was Besonderes. Und auch wenn du so Leute auch früher über Texas sprechen hörst, ist das im Moment schon ein Handlungsort, der per se schon Horror ausstrahlt, weil das so viel, es gibt zwar Städte, irgendwie Dallas, Houston, Austin und so weiter, aber es gibt halt auch sehr viel, wie sagt man, ähm. Landschaft, die leer ist, wo einfach nichts ist, wo Wüste ist sozusagen. Und wenn du da irgendwie gerade früher, in einem Zeitalter, wo du noch keine Handys hattest und so weiter, wenn du da mal irgendwo stecken bleibst oder dich verirrst oder irgendwas, dann kann dich halt Texas sozusagen auch verschlucken. Und das ist zum einen schon mal, finde ich, interessant an dem Setting. Es gibt auch halt super viele düstere Ecken, habe ich gelesen, auch wo du echt dich nicht verlaufen solltest oder verfahren solltest. Und dann hast du natürlich eben genau das, was du gesagt hast, diese Stereotypen, also das ist so, irgendwie die Hillbillies sind, es gibt auch ganz viele Geschichten über Inzest in Texas, es gibt die berühmten Mountain Man zum Beispiel, der Ku Klux Klan zum Beispiel ist da sehr aktiv gewesen in Texas und sonstige religiöse Fundamentalisten, also es ist schon etwas, was per se sehr tauglich für einen Horrorfilm ist, würde ich mal sagen. Ja, und ich weiß gar nicht, wie das so Amerika intern wahrgenommen wird, vor allem jetzt in den 70er Jahren. Aber ich glaube, ich habe das Gefühl, für alle außerhalb der USA ist Texas auch so... Redneck. Ja, so der schlimmste Platz in Amerika. So der letzte Ort, an den ich wollte, wäre, glaube ich, Texas. Oder jetzt der Bundesstaat. Obwohl es da sicherlich auch schöne Ecken gibt und so. Und auch anständige Leute und so, keine Frage, aber ja, es ist auf jeden Fall auch mein persönlicher Horror, glaube ich, wäre das, da hinzufahren. Zum einen, weil es halt heiß ist und ich das hasse, wenn es so heiß ist. Dann, wie du gesagt hast, mit der, wenn du da halt untergehst dann und irgendwo dich nicht mehr zurecht findest, dann war es das halt wahrscheinlich mit dir, weil ja auch alles so weitläufig ist. Ich war ja auch noch nie in Amerika, aber was man sich so als Deutsche gar nicht so vorstellen kann, wie groß Distanzen sein können. Und wenn du da halt dann irgendwie mehrere ja, mehrere hundert Meilen keine Tankstelle hast oder so, hast du halt Pech gehabt. Da stell ich vor, du wärst mitten irgendwie in der Nacht irgendwo da in den 70er-Jahren da auf dem Highway stecken oder auf so einer kleinen Landstraße, hinter die 100 Kilometer keine Stadt, vor die 100 Kilometer keine Stadt und vielleicht kommt dann halt auch mal für sechs Stunden kein anderes Auto da vorbei oder sowas. Also es ist schon... Das ist schon echt gruselig. Wir schauen ja am Samstag hier im Kino ja auch The Hitcher, der spielt ja auch so ein bisschen mit dieser Thematik. Das funktioniert schon immer ganz gut das Setting, finde ich, so einsame Wüste, so ab und zu mal so eine, selbst die Tankstelle, die du hier hast, auf die wir ja gleich noch zu sprechen kommen, ist ja jetzt auch nicht so dahinten, also ist jetzt auch nicht gerade das, wo du Hilfe findest und so weiter und von daher ist Texas, finde ich, schon per se schon ein sehr funktionierendes Setting, André, ne, da kommt alles zusammen und da muss man nicht mal diese Tropes im Film erfüllt haben, die man so kennt, von Incest bis Hillbiddies und Kuckucksklan und so weiter und so fort. Ne, es wirkt einfach generell, also ich meine, klar, auch in Texas es gibt natürlich Städte und so, aber natürlich sucht man sich hier Locations aus, die sehr abgeschieden sind, lange Straßen, allein diese lange, lange, lange, dieser lange Highway, wo links und rechts gefühlt halt nichts ist, dann irgendwann rechts mal so eine Farm irgendwie, aber um da reinzufahren, brauchst du auch erstmal wieder 500 Meter, bis du den ersten Briefkasten siehst. Das ist natürlich alles so abgeschieden und du weißt halt, wenn du irgendwie hier eine Panne hast oder so, dann bist du auch fucked so, wenn nicht gerade bei jemandem vorbeikommt, der auch dann anhält. Und selbst wenn da ein Haus ist, wo jemand vorbeikommt, wer ist denn das? Ja, klar. Und du hast halt, also der nächste Nachbar ist dann wieder vier Kilometer weg mindestens. Und ja, es wirkt halt eben wie nicht in der Zivilisation mehr. So ganz generell mal schon. Und damit spielt der Film natürlich auch. Und da wohnen natürlich auch nur irgendwelche Irren. Ich meine, denkt er, ne? Kirk wollte nur Kerosin holen und hast ja gesehen, auf wen er getroffen ist. Also, interessant finde ich tatsächlich die Gruppe an jungen Leuten, auf die wir treffen. Das sind ja, ich würde mal sagen, College-Studenten, so in dem Alter. Fünf an der Zahl. Wir haben Franklin, den haben wir jetzt ja schon kennengelernt. Wir haben dann noch Kirk und Jerry, die jetzt, sag ich mal, ja, die kann man auch durchaus machen, die werde ich wahrscheinlich noch öfter im Laufe der Episode namentlich durcheinander bringen. Der eine hat halt etwas kürzere Haare, der andere hat lockige Haare. Dann haben wir Pam, die sehr an Esoterik glaubt und Sally, die später zu unserem Final Girl wird, am Anfang erstmal gar nicht so wirkt. Ich finde tatsächlich, ich weiß nicht, wie es euch so geht, ich hab dann mal versucht, ein bisschen mehr darauf zu achten dieses Mal. Ich hatte das Gefühl, so die ersten 10, 15 Minuten könnte man easy auf den Gedanken kommen, dass es entweder ein Mann ist, wahrscheinlich sogar Kirk, oder Pam sein könnte. Also jetzt mit dem, natürlich haben wir das Wissen, dass es nicht so ist, aber ich finde, die würden am Anfang, gerade dass es zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht so viele Tropes, Horrorfilme etc. Gab oder Slasher gab und wir auch noch das Prinzip des Final Girls ja noch gar nicht etabliert haben zu dem Zeitpunkt, also es wäre auch völlig normal gewesen, wenn hier ein Mann der Überlebende wäre also da muss ich sagen, da ist der Film sehr undurchsichtig, Theresa. Ja, es sieht ja schon am Anfang auch eher so aus, als wäre eben irgendwie Pam und Kirk so die Hauptfiguren. Man folgt denen halt am Anfang, natürlich, weil sie als erstes sterben, aber das weiß man da ja noch nicht. Also ich kann das schon auch verstehen, dass das nicht so ganz eindeutig ist, wie das in anderen Filmen ist, wo du schon manchmal, da brauchst du eigentlich nur das Gruppenfoto zu sehen und du kannst schon sagen, jawohl, das ist die Final Girl. Und das hat man hier, finde ich, nicht vor allem eben, wenn man jetzt nicht nur Fotos sieht, sondern auch den Film halt schaut, dass es wird keine Figur so explizit zur Hauptfigur stilisiert mit irgendwie mehr Background-Infos als bei allen anderen oder mehr Charaktereigenschaften als allen anderen. Das haben wir hier halt nicht. Ja, du hast ja immer dieses Spot-the-Main-Character-Meme, also normalerweise in der Inszenierung, in der Kleidung, auch von der, wer besetzt ist, siehst du es eigentlich meist sofort. Genau, hier ist es komplett im Dunkeln, keiner kriegt einen eigenen Frame so richtig. Und ich meine, die hätten ja auch gepasst, so mit dem Pärchen. Das Pärchen, wo es dann darum geht, so wer schützt wen oder wer rettet wen und so weiter. Das hätte ja auch voll gepasst als Main-Character, deswegen ist der Move dann auch, auch die als erstes dann zum Opfer werden zu lassen, eigentlich sogar relativ smart, ja. Was ich übrigens, und ich glaube, das trägt auch maßgeblich dazu bei. Super interessant finde und super erfrischend finde, weil auch dieser Trope noch nicht existierte zu dem Zeitpunkt, alle Leute, die wir hier haben, alle fünf jungen Leute, die machen halt nichts falsch. Also die sind halt komplett gesetzestreu, die verhalten sich nicht anzüglich, da ist keiner übergriffig, die begegnen kein Verbrechen, die brechen nirgendwo ein, die lassen sich überhaupt nichts zu Schulden kommen, weder strafrechtlich noch auf moralische Art und Weise. Und das ist ja das, wie Slasher später funktionieren. Daran konnte man ja früher auch immer schon erkennen, wer ist das Final Girl oder Final Boy und wer nicht, weil die halt moralisch vernünftig waren und alle anderen irgendwie die ganze Zeit rumgepoppt haben oder gesoffen haben oder Drogen genommen haben. Und das passiert hier alles nicht. Also im schlimmsten Fall hier hast du halt fünf junge Kiffer, die da drin sitzen in diesem Van. Oder dass er vielleicht ins Sawyerhaus geht dann, weil die Tür offen ist und quasi Hausfriedensbruch begeht. Aber er ruft ja auch direkt, hallo, ist hier jemand? Und nicht, er klaut irgendwas, ohne zu fragen. Also genau, ja, das stimmt. Hier gibt es sonst keine Vergehen, die sie machen. Und selbst Sadie und Franklin, die sind ja scheinbar weggezogen von dort und besuchen jetzt ihre Heimat wieder. Und das könnte ja auch super einfach sein, wenn die jetzt da rummetzeln, oh, guck mal, hier haben wir früher gewohnt. Boah, das ist ja eklig, zum Glück, warum wir jetzt in der Stadt sind. Machen sie halt auch nicht. Sie sind eher total neugierig darauf, wie sich das hier so entwickelt hat, in ihrer Abwesenheit, wer hier noch wohnt und was auch immer, was mit dem Haus passiert ist und so weiter. Das ist halt echt interessant gemacht. Die haben halt eher Neugier und lästern nicht irgendwie. Fand ich super interessant und super gut gelöst. Können sich heutige Filme mal gerne wieder eine Scheibe von absteigen, muss ich sagen. Und ich find's auch interessant, André, dass der Film aus ... Ich will mal sagen, ich sage nicht, dass die Dialoge smart sind und auch nicht, dass sie interessant sind, aber das sind simple Dialoge, wie sie von Leuten zu diesem Zeitpunkt in dieser Örtlichkeit dort in diesem Van fallen könnten. Die unterhalten sich über irgendeine Banalität, die sie dort gerade in diesem Magazin finden, Astrologie, übrigens auch kein zufälliges Thema, also Astrologie ist Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er Jahre riesengroß geworden in den USA, also da gab es eine riesige Nachfrage, aber die machen halt keine Expositionsdialoge, was ich super entspannt finde, dass die nicht den halben Film dort erzählen in den Dialogen, sondern einfach da rumsitzen und sagen, oh, guck mal, dein Horoskop sagt das, ach ja, okay, bin ich gar nicht so der Typ für so. Das ist nicht interessant für uns als Zuschauer, was die erzählen, aber es ist irgendwie auch, trägt auch zur Authentizität bei, finde ich. Dass sie nicht erzählen, hier gab es früher mal eine Sawyer-Familie und die haben das und so weiter. Das ist, finde ich, gut gelöst. Das wäre ja auch der perfekte Einstieg für einen Horrorfilm, ganz typisch. Wenn sie sich ja erstmal hier in der Gegend sollen, Leute verschwunden seien und du bist so, ja, okay, nee, voll. Das finde ich auch so. Das ist auch zu dieser Nahbarkeit bei und dieser Glaubwürdigkeit und dieser Mock-Climatary-Stil auch wieder von mir aus. Das ist so ein banales Skills, einfach nur eine Teenie-Gruppe. Es wird, glaube ich, einmal erwähnt, wo sie hinwollen, sodass du einen groben Rahmen hast und was sie vorhaben, so ein Selbst-It. Sonst geht es wirklich nur um, was gerade so eben in dem Moment passiert. Das finde ich auch gut, ja. Ja, und auch, dass dadurch hier zwar wenig Charakterisierung stattfindet, was ich aber auf eine Art tatsächlich okay finde, weil dadurch hat man halt auch kein Ungleichgewicht, außer halt bei Franklin, der aber auch eigentlich nur negativ dadurch auffällt, dass er eine sehr anstrengende Stimmenfrequenz hat irgendwie. Aber davon ab ist ja quasi niemand, der besonders unangenehm auffällt oder halt auch nicht, weil es jetzt quasi eben nicht den arroganten Sportler gibt und dann den Kiffer, der voll nervig ist, aber eigentlich ein ganz großes Herz hat und die Chill-Leaderin, die aber eigentlich auch voll die Liebe ist und keine Ahnung was. Das finde ich eigentlich gar nicht so verkehrt, dass das hier wegfällt, weil das ist einfach auch nicht der Fokus vom Film. Ich fand es eine super angenehme Guck-Experience, irgendwie diese ganzen Tropes hier noch nicht drin zu haben. Die wirken auch echt, muss ich sagen, wie eine homogene Gruppe. Das sind halt so ein paar Hippie-Freunde und ich glaub denen das, dass die zusammen gerne was unternehmen. Das nehme ich denen komplett ab. Das wirkt nicht unnatürlich. Und man darf ja auch nicht vergessen, André, zu dem Zeitpunkt, ich meine, es gab jetzt noch nicht so viele Horrorfilme, die überhaupt junge Leute in den Vordergrund rücken. Wir haben vorhin gesagt, denk an Hammer-Horror, denk an Universal-Horror, denk selbst an die italienischen Filme. Das waren immer alles schon Leute um die 30 oder älter, die da irgendwie erwachsen halten. gut, das sind ja auch Erwachsene, aber ihr wisst, wie es meint, so halt, ne, College-Studenten, die ziehen. Ja, das war sonst immer eher Ü30, also deutlich älter, ja. Und da ist das schon fast revolutionär, was hier gemacht wurde. Ja, definitiv. Und auch dieses, auch das quasi Kiffer in einem Van-Ding ist da auch noch kein Job gewesen zu der Zeit. Das kam später zig, hundert Mal danach, aber auch noch nicht vorher, ja. Die Gruppe fährt dann durch die Gegend und nimmt einen weirden Anhalter mit, den wir ab jetzt Hitchhiker nennt. Teresa, ich habe mir schon die Frage wiedergestellt, warum nehmen die den mit? Also klar, hilfsbereite Hippies, alles okay, verstehe ich, aber erst mal ist es super heiß, der Van ist schon super voll mit Leuten und ganz ehrlich, der Hitchhiker sieht halt schon aus der Entfernung nicht gerade vertrauenswürdig aus. Warum nehmen die den mit? Ja, vielleicht denken sie sich aber auch oh ja, wenn ich hier in der Sonne so rummarschieren würde ich wahrscheinlich auch so fertig aussehen aber ja, das ist eine gute Frage. Wahrscheinlich einfach, weil sie gute Menschen sind und das schon echt eine richtig beschissene Situation ist, in der Sonne da zu Fuß unterwegs zu sein, das muss man halt einfach sagen und sie haben ja den Platz aber ich glaube, ich hätte den früher schon rausgeschmissen also allein dann auch, als er dann da, die Fotos halt rausholt. Von den toten Tieren hätte ich schon gedacht, so, okay, da ist die nächste Kreuzung, wir fahren jetzt dahin, wo du nicht hin musst und raus hier. Und ja, deswegen ja, gute Frage. Auch als sie sich dann die Hand aufschneidet, das ist irgendwie auch spätestens da hätte ich den rausgeschmissen. Er verhält sich auch sehr schnell schon sehr creepy und sie lassen das sehr lange passieren, was er da macht, ja. Und gleichzeitig kann ich mir aber auch vorstellen, dass vor allem nachdem er sich halt die Hand aufgeschnitten hat, sie denken, ah okay, das ist ein crazy Typ, der ist bereit, auch hier sich selber zu verletzen, ohne mit der Wimper zu zucken und vielleicht halt auch andere, vielleicht wäre ich dann doch auch halt vorsichtig gewesen und hätte wahrscheinlich auch aufs Beste gehofft, dass der... Einfach die Füße still hält, bis wir am Ziel angekommen sind. Und er dann einfach verschwindet, bevor er jemanden angreift. Sein Besuch im Van ist auf jeden Fall nichts für Veggies da draußen. Er erzählt wirklich eklige Sachen über die Schlachtungsmethoden damals von Tieren. Aber Franklin auch schon. Franklin auch. Er erzählt auch schon, wie Kühe ausgenockt werden. Das kommt wieder passend in meine Theorie, dass Franklin eigentlich von seinem Status in der Gesellschaft zu den anderen gehört und nicht zu den vier anderen jungen Leuten dort in dem Bus. Er schneidet sich dann mit Franklins Messer in die Hand. Das Interessante ist, finde ich, dass hier auch so eine vegetarische Allegorie drinsteckt. Weil wenn man genau zuhört, was der Hitchhiker sagt, stellt man später am Ende des Films fest, dass die Figuren, also unsere jungen Leute, exakt so im Film sterben, wie er es vorher mit Tieren beschrieben hat. Ja, das stimmt. Das ist super interessant. Ja, ja, absolut. Das ist quasi eine Art Foreshadowing. Ja, ohne dass man es mitbekommt. Ich habe mir hier jetzt noch was... Sorry, ich dachte, du warst schon fertig. Ich hätte den, ja, also mitnehmen. Ich bin aber der Teresa. Ich glaube, die sind einfach, das soll auch zeigen, dass sie an sich so eigentlich eben gute Leute sind, dass sie gutmütig sind, dass sie ans Gute Menschen glauben. Und ja, sie merken ja und wissen, was das für eine Temperatur gerade hat. Und genau, wenn Ihnen das passieren würde, glaube ich, wären Sie auch froh, wenn man anhält. Deswegen finde ich auch, dass Sie erstmal generell anhalten, finde ich auch vollkommen cool und wie nachvollziehbar. Und Sie sind ja auch erst alleine, ne? Und die sind halt so fünft so. Das ist jetzt auch nicht, dass da ein, zwei Mädels alleine fahren, die einen Typen auflesen. Das finde ich völlig fein von der Nachvollziehbarkeit. Aber ich bin auch dabei, dass, ja, also ich glaube, ich hätte ihn früher rausgeworfen, auf jeden Fall. Schon nach den ersten ein, zwei Merkwürdigkeiten oder mehr als Merkwürdigkeiten. Ich hatte mir jetzt hier noch aufgeschrieben, dass während er sich die Hand aufschneidet, Abbeat, Gute Laune, Musik läuft. Also in irgendeiner Form läuft doch Musik in diesem Film, aber ich glaube tatsächlich nur in dieser Szene. Das läuft im Radio. Im Radio, genau. Das hatte ich mir auf jeden Fall aufgeschrieben, weil ich das auch nochmal irgendwie so ganz besonders verstörend… fand, wie er sich da die Hand aufsteigt im Hintergrund, so irgendwie gute Laune, Musik und alle sitzen nur da und sind so komplett entsetzt und man sitzt auch auf dem Sofa und ist so komplett entsetzt über das, was da passiert. Und hier erzählt der Film ja dann doch und das ist ja dann wirklich kein Zufall, deswegen glaube ich das schon, dass der Film das auch teilweise bewusst gemacht hat, weil ich meine, Tobi Hooper und Kim Henkel kommen aus Texas, die kannten sich da logischerweise ja auch aus. Texas ist zum einen der Fleischstaat in den USA, also in keinem Staat wird mehr Fleisch gegessen Und das war auch damals schon so als in Texas. Und früher war eben oft auch der Schlachter oder der Schlachtbetrieb der größte Arbeitgeber in der Region. Und das veränderte sich dann zu diesem Zeitpunkt in den 70er Jahren durch die technischen Errungenschaften, durch den technischen Fortschritt, dass eben viele Aufgaben dort eben von Maschinen erledigt werden konnten und das menschliche Personal nicht mehr so notwendig war. Und im Film lernen wir quasi ja nur Opfer und Verlierer diese Entwicklung kennen. Das ist ja auch eine Sache, die sich durch die komplette TCM-Reihe so durchzieht. Das haben wir auch gerade im Remake dann und im Prequel zum Remake, also im TCM The Beginning zum Beispiel. Da wird ja groß noch drauf eingegangen, wie unnötig dann sozusagen die menschliche Arbeit im Schlachtbetrieb geworden ist. Und gleichzeitig auf der anderen Seite ist in den 70er-Jahren der Tierschutz groß geworden. Also da fingen die Menschen plötzlich an, sich mehr mit Tierleid zu beschäftigen, mit Fleischkonsum. Ist das überhaupt notwendig, was wir hier machen und so weiter. Und das trifft halt alles auf diese große Wirtschaftskrise, die es da halt gab. Also in den USA zu der Zeit, gerade in Texas, sehr hohe Arbeitslosigkeit. Es gab eine Agrardepression. Die Landpreise waren extrem hoch. Viele Bauern hatten hohe Schulden. Es gab Armut auf dem Land. Die Leute mussten teilweise, und das fand ich dann irgendwie schon wieder absurd. Die mussten teilweise in den Wald gehen, um Essen zu jagen sozusagen. Sagen, in den 70er Jahren noch. Und das sind halt teilweise echt Leute und das sind, glaube ich, auch die, mit denen wir es dann später hier im Film zu tun bekommen. Das sind Leute, die teilweise in ihrem ganzen Leben nie ihren Wohnort verlassen haben, die nichts anderes kennen, als das, was sie dort vorfinden. Und. Die ihre Art des Lebens, das ist ja auch heute aktuell wieder so dieses Thema, auch in den USA, die Art ihres ursprünglichen Lebens weggenommen bekommen. Also die würden gerne so weiterleben, wie sie es schon die letzten 50 Jahre gemacht haben, aber das geht halt nicht mehr, weil die Gesellschaft sich weiterentwickelt, weil die Technik sich weiterentwickelt. Und das, finde ich, kommt jetzt mal schon franchise-übergreifend, André, sehr gut zur Geltung in den Texas Chainsaw-Filmen. Das wird dann irgendwann ein bisschen repetitiv, wenn wir jetzt den achten oder neunten TCM-Film haben, wo es um dieses Thema geht. Aber gerade hier am Anfang, finde ich, wird das unterschwellig irgendwie gut erzählt. Also ich glaube das so. Auch, dass die Sawyer-Familie so absurd und so, ich werde jetzt nicht das Wort krank benutzen, so, was ist denn ein Wort, das man heutzutage benutzt, so. Krass, wie die sind, drauf sind, dass das trotzdem gut zeigt, warum die auf eine gewisse Art und Weise so geworden sind. Vielleicht extrem. Extrem, ja. Extrem drauf. Extrem ist gut, ja. Nee, total. Und es ist ja auch, dahingehend kannst du ja auch sagen, dass die Sawyer-Familie auch ein Beispiel dafür ist, für Tradition, auch wenn es halt hier eine sehr Extreme ist. Die aber immer so gelebt haben, die immer sich so erhalten haben. Das ist ja, gehen wir später noch drauf ein, das ist ja eine generationsübergreifende Familie, die ja auch da uns gezeigt wird. Und ich finde auch das mit dem. So, dass da auch eine gewisse Geschäftlichkeit hintersteht. Das wird im zweiten Teil noch viel besser daraus noch rausgestellt. Dass es auch mit reinspielt. Und auch ein späterer TCM-Teil, wo wir auch noch mehr von so Schlachthöfen und sowas sehen. Dass es da auch eine große Rolle spielt, diese Industrie. Und dass da eben Dinge nicht mehr so gemacht werden, eigentlich, wie sie es noch vorleben. Das bringt der Film schon raus. Und dass das für die, was sie da ja auch tun, wie sie da leben, in welchem Umfeld, dass das für die alles eine absolute Normalität ist. Und das ist ja vielleicht so die Allegorie da drauf, zwar nur sehr natürlich übertrieben in einer extremen Form, aber die Seuerfamilie zeigt eben, dass sie eigentlich eine Traditionsfamilie sind, nur eben mit sehr eigenartigen Formen davon. Ja, die durften es quasi im Schlachthof nicht mehr machen, also machen sie es jetzt quasi zu Hause weiter. Ja. Ich finde, dass es im ersten Teil noch gar nicht so zur Geltung kommt, wofür die Reihe aber dann trotzdem ja wieder steht, Andi hat vorhin schon gesagt, Teresa, dass TCM ja auch so ein bisschen, ich weiß jetzt nicht, ob es der Initiator war, ich glaube der Deliverance-Film mit Bud Reynolds, ich glaube der ist 1972 gewesen, das ist noch ein bisschen früher, aber generell dieses Backwoods-Thema hat ja auf jeden Fall mitgeprägt, der Film. Und das ist ja immer der Konflikt, der da entsteht, Teresa, dieses, hier sind die Leute, die studierten Kids aus der Stadt gegen die ungebildete Landbevölkerung, hier sind die Leute, die sich mit Technik auskennen gegen die Leute, die oldschool sind, sind die Leute aus dem Norden, gegen die Leute aus dem Süden, kennen wir alles schon und so weiter. Auch dieses Thema, dieses American Dream, was da auch so ein bisschen drinsteckt, der nicht erfüllt wurde, für viele Menschen nicht erfüllt wurde, das hast du ja auch hier in der Sawyer-Film-Midrow, generell auf die Leute, die dort in dieser Gegend wahrscheinlich wohnen. Also die Sawyers sind zwar, wie wir jetzt eben gesagt haben, die extreme Variante, aber den anderen Leuten, die da in der Gegend wohnen, denen wird es ja wahrscheinlich wirtschaftlich auch nicht besser gehen. Und das finde ich schon, dass die Reihe dafür irgendwie schon steht, auch für dieses Thema. Ja, könnte man finde ich schon auch so sagen, obwohl es in dem Film, wie du gesagt hast, ja noch nicht so extrem ist, dadurch, dass die hier ja keinerlei überhebliche Art an den Tag legen. Also die sind zwar, zeigen sich für die schon so ein bisschen irritiert über die Inneneinrichtung des Hauses, das kann man schon sagen, dass sie auch ein Stück weit schockiert darüber sind, aber ich glaube, das ist auch eine normale Menschheit. Ich wollte jetzt das Sawyerhaus, ja, da wäre ich aber auch schockiert. Da wäre ich auch schockiert, wenn ich in Hamburg stehen würde. Ist ja auch geil. Aber die sind da ja dann irgendwie auch nicht, dass sie da irgendwie vorher schon drüber reden, dass dann irgendwie, wenn sie irgendwie auf den Hitchhiker zufahren, so, oh, was ist das wieder für ein widerlicher Typ, ey. Immer diese Leute auf dem Land, ey, die können sich nicht mal waschen oder keine Ahnung was so. Das machen die hier ja noch nicht. Aber ja, es spielt in anderen Teilen noch eine größere Rolle. Und hier, finde ich, bemerkt man halt, dass es eigentlich egal ist, was das für Menschen sind, die da ins Sawyer-Haus kommen. Die haben ja auch nicht mal die Chance, sich irgendwie unbeliebt zu machen. Die sind ja direkt einfach da die Opfer. Also, dass es ja wirklich gar nichts mit einer persönlichen Ebene zu tun hat. Auf den Stammpunkt kommen wir nachher auch noch mal zu sprechen, wenn ich sage, Leatherface verteidigt sich nur selbst. Würdet ihr mir recht geben, wenn ich sage, dass die ersten 20 Minuten des Films auf positive Art und Weise eine echte Belastungsprobe darstellen für uns Zuschauer. Ich stelle immer wieder fest, die ersten 20 Minuten des Films, die kann ich eigentlich gar nicht richtig genießen, weil die so nervig sind. Alles, was da passiert, was ja meistens nichts ist, also einfach erstmal diese Langeweile, dann die Soundkulisse, die Hitze, der Hitchhiker, der super nervt, Franklin, der super nervt, Also, dass eigentlich in den ersten 20 Minuten noch nichts passiert, wo ich sage, boah, das macht mir jetzt richtig Spaß. Also, ich bin mir sicher, das war Intention von Huppa und Henkel, dass es genau so abläuft, aber habt ihr das auch so empfunden? Dass ihr die ersten 20 Minuten echt so, boah, das ist richtig anstrengend Gefühl, sich aufstellt? Mh... Ja, schon in einer gewissen Weise. Also ich gucke den Film schon so mit dem Hintergedanken, es wird erst so richtig interessant, sobald sie im Sawyerhaus ankommen. Das stimmt auf jeden Fall. Ich finde es atmosphärisch schon gut und ich finde es von der Einführung nicht schlecht. Aber ja, du hast halt einfach am ganzen Anfang, wo sie noch auf dem Highway sind, du hast halt super viel Overacting. Gerade eben natürlich durch Franklin und den Hitchhiker. Du hast sehr extreme Figuren, die irgendwie sehr egozentrisch nach außen spielen und auch sehr vereinnahmen. Alles ist auch so ein bisschen off, alles ist so ein bisschen seltsam. Auch schauspielerisch halt in der Extreme auch jetzt nicht so super stark, sondern halt wirklich einfach nur überdreht. Und das macht's halt schon ein bisschen anstrengend. Und wir haben ja schon gesagt, so inhaltlich von den Dialogen passiert eigentlich auch gar nichts. Das ist zwar schön nahbar und realistisch irgendwie, aber eben auch nicht spannend. Und deswegen, klar hast du natürlich einen ersten, sag ich mal, Anführungszeichen Spannungsmoment mit dem Hitchhiker, wenn der dann anfängt halt weird zu werden. So, aber auch da finde ich, du hast nie die, ähm, das Gefühl, dass jetzt schon irgendwie Bedrohung herrscht, weil es sind immer noch fünf Leute gegen einen quasi, also ich hab nicht das Gefühl, also klar, der könnte so Knarre zücken, das wär nochmal was anderes irgendwie, aber, ähm. Ich hab immer das Gefühl, die könnten in jeder Zeit quasi einfach übermannen, das tun sie ja quasi auch und schmeißen einfach raus. Deswegen, also es ist weder großartig richtig spannend, noch in der Form unterhaltsam, sondern eher so nervig unterhaltsam, Und wie gesagt, ich gucke ihn aus heutiger Sicht, wo ich genau weiß, wie der Film abläuft, gucke ich das auch eher so mit einem halben Auge und naja, ich warte mal kurz ab, bis es dann richtig losgeht gleich. Ja, also mir ist jetzt ja noch mal mehr aufgefallen als zuvor, dass vor allem, wenn man nicht in der Stimmung für diesen Film ist, wie ich es jetzt nun mal leider war, dass das wirklich ... Ist krass, ne? Ja, also ich hatte, wie gesagt, die letzten beiden Male, wo ich den gesehen habe, hatte ich das nicht so wahrgenommen. Aber dieses Mal, wo ich wirklich eher so in diesem jetzt TCM-Gucken-Modus war, war es schon, dass ich dachte, oh. Na gut. Hanna darf jetzt nicht wiederholen Ja, nee, so schlimm war es jetzt doch noch nicht Ich hab das auch im Kino gemerkt, im Kino gemerkt vor zwei Jahren wo ich dachte so, ah, die Leute man freut sich so geil, TCM, aber dann denke ich so wir wissen es ja von der Saturday Night Ride viele, die da im Kinosaal sitzen, haben diesen Film noch nie gesehen, Und dann denke ich mir so, oh Gott, die müssen jetzt diese 20 Minuten erst mal überstehen. Vielleicht laufen die vorher schon raus und denken, was ist das denn für ein Film? Wir dachten, wir gucken jetzt irgendwie so ein 4-5-Sterne-Meisterwerk und dann diese ersten 20 Minuten. Da dachte ich auch so, okay, ist keiner aufgestanden, Respekt. Weil das ist echt anstrengend, ne, Theresa? Ja, ja, würde ich auch mitgehen. Also ich habe das Gefühl, wenn ich da Bock drauf habe, dann stört mich das trotzdem gar nicht. Dann kann ich das so mitnehmen. Aber man muss einfach echt in der Stimmung für diesen Film sein. Der hat aber auch ein paar, finde ich, leicht humorige Situationen bei, die man auch, also man muss es ein bisschen drauf anlegen, glaube ich, das so rauszukristallisieren, dass es humorvoll gemeint ist, weil es auch wieder eigentlich theoretisch eher stressig und belastend ist. Aber allein dieses Absurde, wie geil das ist, als der Hitchhiker von Franklin, André, das Foto macht und dann sagt, hier, gib Geld dafür. Und dann sagt Franklin, hey, gib dir doch kein Geld dafür. Und dann verbrennt er das Foto einfach, als Franklin kein Interesse zeigt. Das ist total lustig eigentlich, wenn man drüber nachdenkt. Ist lustig, aber halt auch wieder so nervig, ich sag ja, drüber gespielt, dass es eben schon auch wieder irgendwie halt den falschen Effekt fast hat. Aber ja, ist eigentlich so ein Ja-Mark-Trick. Ja. So, mach mal Hütchenspiel oder so ein typischer Typ hier, guck mal, wähl mal eine Karte und kostet fünf Euro. Und dann, ja, ja, das ist schon eigentlich ganz funny. Aber das ist dann auch wieder anzündet, ist ja auch schon wieder dann so drüber. Er kann's auch zerreißen einfach oder so. Aber naja, zündet's halt an. Ja, auf jeden Fall und das auch wieder merken, aber das habt ihr ja sicherlich auch gemerkt, ist es interessant auch hier, da liegt auch meine Theorie, auf die wir noch zu sprechen kommen, ist, dass Franklin trotzdem bis zu einem gewissen Grad eine Faszination für den Hitchhiker ausstrahlt. Der findet den schon interessant und der findet auch, das darf man auch nicht vergessen, das ist einer, der beschäftigt sich mit Franklin. Denk mal an die anderen Leute, die da im Auto sitzen. Wie fühlen die mit Franklin da? Ich habe schon das Gefühl, dass Franklin da sich eher ein bisschen mehr angesprochen fühlt. Naja, Franklin ist ja aber auch im Gegenzug ja auch der Einzige, der sich mit dem Hitchhiker unterhält. Weil die anderen interessieren sich ja auch nicht so wirklich für den, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe. Und Franklin ist ja der Einzige, der mit dem irgendwie so wirklich in Interaktion tritt. Also von daher ist das wahrscheinlich so eine Wechselwirkung, die das dann hat. Wir fahren weiter. Also der Hitchhiker wurde rausgeworfen aus dem Auto, war den Leuten dann doch ein bisschen zu stressig und kommen an einer Tankstelle an, wo wir Theresa mit dem nächsten Sawyer, so viel sei es schon mal verraten, im Film wissen wir es natürlich noch nicht, Bekanntschaft machen, und zwar der Cook, der sich scheinbar hier erst mal als, wie nennen wir ihn immer noch, den Prophet, den Doom Prophet? Ja, den Doom Prophet erst mal herausstellt. Er sagt, also Leute, der ist ein bisschen besorgt Aber gleichzeitig, auch hier vor Shadowing, er warnt explizit davor, dass die jungen Leute sich bitte von fremden Grundstücken fernhalten sollen und da nicht rumschleichen sollen. Also es gibt ihnen eigentlich direkt die Anweisung, die einzige, die notwendig ist. Ja, gleichzeitig finde ich allein dieses ganze Setting, dass es einfach eine Tanke ist und Barbecue gibt es auch aus eigener Stachtung. Man denkt sich so, was ist das für eine Tankstelle? Ja. Dass die noch Cola und so haben, okay. Aber wie denn, du kannst in der Most Random Tankstelle in Texas, wo 80 Meilen Umkreis niemand isst, frisches Barbecue bekommen. Hä? Ich wollte gerade sagen, jetzt ist Texas Baby. Ja, wirklich. Das fand ich wirklich auch irgendwie, ja, lustig. Und ich weiß noch, als ich den Film das erste Mal gesehen habe, fand ich den, habe ich wirklich auch nicht gedacht, dass der zu der Sippschaft dazugehört. Auch weil der Trope noch nicht bekannt war zu dem Zeitpunkt des Doom Profits. Und mir ja erst recht nicht als Mensch, die mit Horror gerade erst reingestiegen ist. Aber ist euch mal aufgefallen, wie geil dieser Fensterwäscher ist? Der da rumläuft. Also falls nicht, falls ihr den Film jetzt da draußen, liebe Zuhörer, erst noch guckt im Zusammenhang mit der Vorbereitung oder so, achtet bitte auf den rothaarigen Fensterwäscher, der dort den Van putzt, der einfach sich so dämlich, anstellt mit seinem Wassereimer dort und der wirkt halt wie so, also du hast ja schon gesagt, die SchauspielerInnen sind jetzt alle nicht so die Besten, aber der schießt echt den Vogel ab. Da hast du wirklich das Gefühl, dass der zufällig in die Szene reingerannt ist und gedacht hat, oh, jetzt ist ein Auto, das putzt sich, weil der Schauspieler hat halt gar nicht. Ist ein bisschen wie der Motorradpolizist bei Freire 13, der nicht Motorrad fahren kann. Und hier hast du das Gefühl, hier hat noch nie jemand ein Masser in meiner Hand gehabt. Ja, ja, ich weiß, was du meinst. So geil. Das ist mir dieses Mal gar nicht so aufgefallen, aber ich weiß, was du meinst. Ja, das recht. Der stolpert da einfach nur wahllos rum. Da hat Tobi wahrscheinlich wirklich gesagt, ey, lauf da einfach mal ein bisschen rum, mach irgendwas, putz, tu was, ob du was putzt, ohne genaue Anleitung. Interessant finde ich noch, Theresa hat es eben schon gesagt, André, dass der Cook eben zwar der Doom Prophet ist, aber die nicht unbedingt davon ausging, dass der auch später was mit den furchtbaren Taten dort zu tun hat. Und das finde ich auch, dass sie das smart gemacht haben, weil das genau das ist, was du vorhin gesagt hast. Da ist jetzt nicht Ed Gein vielleicht nicht das Musterbeispiel für, aber Leute wie Ted Bundy, die eben nach außen hin den normalen Bürger abgeben. Also es gibt quasi eigentlich ja keinen Grund, warum wir jetzt dem Typen an der Tankstelle dort misstrauen sollten. Aber das ist eben diese Bürgerlichkeit, ist am Ende nur eine Fassade. Wir sehen es ja sogar, Sadie rennt ja sogar zu ihm zurück im Finale und denkt, das ist meine Hilfe. Und dann stellt sich heraus, nee, der ist doch vielleicht sogar der schlimmste Vogel von allen. Und das finde ich auch echt cool gemacht zu dem Zeitpunkt. Ja, und das unterstreicht natürlich, das unterstreicht dann auch, dass wir vorher den Hitchhiker hatten, der schon mal einnordet drauf, wen wir hier als Antagonist wahrnehmen sollen, nämlich die durchgeknallten Verrückten. Und dann kommt halt der Cook, der in dem Moment, der dreht ja später auch noch gut frei, aber hier in der Szene verhält er sich erstmal relativ normal, man denkt halt so ein bisschen, ja halt auch so ein bisschen Hinterlandbewohner aber eben nicht sofort oh der gehört dazu, weil der ist genauso crazy wie der Hitchhiker und das macht schon einen Unterschied dass du vorher schon mal das Level hattest an Craziness und dann kommt er als Normalo und du bist erstmal so, ja okay, alles safe. Ähm, es geht dann weiter. Nächste Station. Wir kommen dann am alten Hardesty-Haus an. Das ist ja quasi eigentlich Ziel der Reise sozusagen gewesen. Das Haus haben sie tatsächlich zufällig mitgenommen, weil sie es gerade gegenüber irgendwie von der Tankstelle oder so befanden. Dann dachten sie, okay, dann drehen wir da jetzt auch noch was. Und das ist halt so Peak Franklin, diese Station. Das ist wirklich so das, wo sich die Wut des Zuschauers richtig entwickeln kann. Erstmal, was zum Teufel hat Franklin da für eine komische Fleischwurst in der Hand, die aussieht wie ein abgebissener Penis, auf den er da die ganze Zeit rumgnagt. Wirklich, ohne Scheiß. Das wäre noch nie aufgefallen. Was? Das sieht aus, der hat halt so Salamigumpen in der Hand, aber das sieht halt aus wie ein Schniedel, sag ich jetzt mal. Den hat er aus der eigenen Schlachtung von der Tanke. Und den hat er die ganze Zeit wie so eine Zigarre im Mund und raut da so drauf rum. Das ist so ekelhaft. Das stimmt, ja. Was ich da halt spannend finde, dass man erst mal ja zu einem runtergekommenen Haus kommt und eigentlich schon denkt, ah, okay, wir sind da. Aber in diesem Haus passiert ja erst mal noch gar nichts. Und das finde ich eigentlich auch ganz cool, dass man eigentlich da schon auch denkt, ah, okay, ich hab's verstanden, hier ist das weirde Haus. Das kann ich ganz genau sehen. Aber man weiß ja nicht, dass ein noch weirderes Haus kommt. Auf jeden Fall etabliert Franklin hier seinen ... Diesmal mache ich ihn nicht nach. Ich glaube, ich habe ihm bei der letzten Episode zu dem Thema schon nachgemacht, wie laut der Sally schreit. Das kann diesmal jemand anderes machen. Mal gucken, vielleicht spiele ich es ein an der Stelle. Es ist wirklich... Wie der Ton lag halt auch wieder, wie Teresa schon sagt. Harry! Das ist wirklich schlimm. Ich meine, auch da kommt wieder das Ding raus, das liegt bei Teresa. Auch da halt. Alle verpissen sich irgendwie, gehen nach oben und so. Er kann es halt nicht und sitzt dann halt da unten wieder alleine rum in dieser Ruine, wo ja auch nichts ist. Verruft dich doch jemand runter und sagt, Franklin, guck, wie toll das hier ist. Und er steht da unten so rum und denkt so what the fuck. Ja, alle machen sich einen schönen Tag und er wird da halt zurückgelassen. Das ist halt einfach frech. Ist einfach frech. Es ist schon fies und blöd, aber ja, wie gesagt, er gibt sich dann auch keine Mühe, irgendwie so neulich sympathisch trotzdem zu sein. Klar darf er stinkig sein, aber irgendwie in seiner Art geht er mir einfach auf den Zünder, muss ich leider einfach so sagen. Aber das Haus, ja, das Haus ist eigentlich das perfekte Haus, wo Michael Myers durchlaufen könnte jetzt. Das ist so ein typisches altes Slasher-Haus runtergekommen. Irgendwie genau. Und deswegen finde ich auch, ist eine schöne Trap so, ist eine schöne Falle, wo der Film sich erstmal denken lässt, so, das wird das Setting. Ja, vor allem halt diese Spinnen, ey, die da so auf so einem Haufen in diesem einen Shot zu sehen sind. Diese tausende Weber-Knechte. Ja, richtig widerlich. Aber Franklin ist ja auch der erste, der quasi sozusagen die erste Spur findet, weil er ja diese Feder- und Knochenreste, diese Skulpturen draußen am Haus da irgendwie so baumeln sieht. Ich sag übrigens auch Franklin, wenn man den Film anders gucken will, mit anderen Augen, könnte immer noch meinen, dass Franklin wirklich, jetzt unabhängig von meiner Theorie, die ich später noch ausarbeite, dass er auch wirklich zu den Sawyers gehört. Weil eigentlich ist er, denkt man genau darüber nach, verantwortlich für den Tod von allen anderen. Weil er die überall immer dahin schickt, in den Tod. Oder mitnimmt. Also hier auch so, Kirk und Pam sagen so, wir wollen ein bisschen baden gehen und Franklin fällt plötzlich diese Stelle ein in der Nähe des Sawyerhauses, wo man ja vielleicht baden könnte und da gehen die dann hin und sterben deswegen. Franklin ist schuld. Nee, das ist voll die Schuldverschiebung. Das macht er nur aus Eifer so und weil die ihn nicht mitmachen lassen da in dem Haus. Ja, ja. So kann man sich das alles schön zurechtbiegen. Ich finde Franklin auch nervig, aber ich verteidige ihn trotzdem. Ja, es sind ja auch, also die anderen verhalten sich gegen ihn ja auch nicht gut. Das muss man ja auch dazu sagen. Das ist vielleicht das Einzige, was sich die anderen vorwerfen lassen können als schlechte Charakterzüge oder Verhaltensweisen. Ja. Aber er hat im Gegenzug dazu halt auch nur, dass er halt schreit. Ja. Also haben beide, alle haben eins, eins schlecht Charakterzug. Auf jeden Fall schickt er dann Kirk und Pam los. Die suchen diese Badestelle, die aber schon ausgetrocknet ist. Daraufhin, ich hab diesen Punkt, den verpasse ich immer bei dem Film. Wie kommt, also Sie waren ja an der Tankstelle, da gab es ja kein Benzin, das habe ich richtig verstanden. Da gab es ja nur die Autowäsche. Aber eigentlich wollen Sie ja baden gehen und sind Sie auch mit der Absicht losgegangen, trotzdem Kerosin zu holen? Oder ist das Kirk dann eingefallen, ach so, wenn wir jetzt nicht baden können, dann holen wir wenigstens Benzin? Oder das habe ich dazu ganz... Das wird nicht ausgesprochen, ne? Gute Frage, weil kann ich nicht beantworten. Ich meine, es ist auch nicht wichtig, aber ich vergesse über den Punkt, wo sie sagen, ach so, jetzt holen wir mal an den Häusern noch Kerosin, so wie sie darauf kommen, so in dem Moment, aber, ja, auf jeden Fall gehen sie da zu den nahegelegenen Häusern, dort sehen wir erstmal so einen Autofriedhof, sowas in der Art, wir sehen so einen, ja, so einen Farmbetrieb, mehrere Generatoren laufen, auch wieder diese Geräuschkulisse super nervig, diese lauten Generatoren, haben sie auch wieder schön, schönes Fingerspitzengefühl gehabt, dafür was nervig ist und Kirk geht dann in dieses eine Haus, und er sieht sich kurz um, so für vier, fünf Sekunden. Es öffnet sich eine Metalltür, ein, ja, was denkt man im ersten Moment, ein sehr großer Mann, maskierter Mann oder eine Kreatur kommt aus dieser Metalltür, zieht Franklin rein, schlägt ihn mit dem Hammer und zieht die Metalltür wieder hinter sich zu. Nicht Franklin. Kirk. Und das finde ich, André, beachtlich, weil wir kennen das ja von vielen Horrorfilmen, die gerade mit so einem Killer oder mit so was, Michael Myers, Freddy, Jason, whatever, spielen, dass das Feuer immer angeteast wird. Wir sehen schon mal hier irgendwie einen Schatten, wir sehen schon mal da irgendwie einen Hinterkopf oder im Hintergrund steht Michael Myers irgendwie an so einem Baum oder irgendwas sehen wir davon, aber hier gar nicht. Der erste Anblick, den wir von Leatherface bekommen, ist seine volle körperliche Wucht und Präsenz. Die sehen wir für zwei Sekunden und dann ist sie wieder weg. Aber nicht irgendwie nur ein Ausstift von ihm. Wir sehen ihn komplett im Hellen nicht. Und dann ist er wieder weg. Und das funktioniert trotzdem als richtig krasser Horrormoment für mich. Ja, absolut. Das ist halt der ganze Aufbau auch halt. Es geht so nahtlos ineinander. Du hast erst eben das Fake-Haus quasi, wo du denkst, es passiert was, es passiert überhaupt nichts. Dann einfach halt dieses, ja, wir suchen jetzt weiter Benzin, lass mal die Nachbarn fragen. So, wir haben ja schon gesagt, die Truppe ist ja auch sehr gutgläubig und kommt ja auch gar nicht drauf, dass irgendwas nicht stimmen könnte. Und sagt ja, der Hausfriedensporus ist das einzige, was er sich zuzurechnen hat vielleicht. Aber nee, wie gesagt, er ruft ja, sie klopfen, es macht niemand auf. Und ja, auch da wieder kein Musikeinsatz, es ist ja alles ruhig, es ist noch am helllichen Tag, wie du schon sagst. Keine Anzeichen drauf, dass jetzt irgendwie eine unheimliche Stimmung aufkommen sollte, eigentlich erst mal. Außer, dass vielleicht eben die Tür auf ist und niemand irgendwie antwortet. Aber ja, sonst gibt es ja kein Foreshadowing of jetzt irgendeinen Horrormoment oder irgendeinen harten Moment. Wie dann halt diese metallische Tür dann auffliegt und der Kill geht ja innerhalb von Sekunden und auch so, was mich dabei immer wieder so kriegt, ist diese Brachialität. Ja. Halt, weil es einfach so Einschlag. Das ist so trocken, ne? Zu trocken und einfach so wuchtig und so. Es ist halt Einschlag. Das ist jetzt auch kein Kampf oder so. Es ist einfach nur, du siehst ja auch was für eine, du siehst auch den Größenunterschied da schon. Du siehst einfach nur ein unfassbar großer, wuchtiger Gestalt, schlägt einmal zu, der Typ landet auf dem Boden, wie du schon gesagt hast am Anfang, du siehst doch so wie er so dieses letzte Lebenszucken so ein bisschen. Halt Schlag auf den Kopf, ne klar, macht ihn ja auch komplett Malle dann so, selbst wenn er noch im Leben war, ähm, Und ja, zieht ihn da rein, Tür fliegt halt zu. Und ich finde auch so geil, wie Gunnar Hansen, wie er die Tür auf und zu macht. Weil du siehst, dass diese Tür auch sauschwer ist. Ja. Und er da wirklich so reinlehnt und diese superschwere Tür da so zuhämmert. Das ist so ein präsenter Moment, finde ich auch. Der ist super kurz, aber der schockt dich halt erst mal komplett, weil du so, what the fuck, was war das denn jetzt so? Ja. Das ist auch für mich, Theresa, eines dieser Horrorfilmbilder. Ohne Data Face schon. Du siehst einfach nur diese Metalltür und diesen roten Hintergrund mit diesen Knochenskulpturen. Das ist für mich so wie der lange Flur im Hotel bei The Shining oder irgendwie sowas. Das ist einfach nur dieses Bild. Du weißt sofort, das ist Texas Chainsaw Massacre. Nur diese Metalltür und dieser rote Hintergrund. Das ist schon so... Eingeprägt irgendwie. Ja, das Einzige, was es vielleicht so ein bisschen an Foreshadowing gibt, aber jetzt auch nicht in Bezug auf Leatherface, ist halt, dass sie ja dann vor der Tür auch einen Zahn finden. Ja. Ist vielleicht das Einzige, was man so ein bisschen in die Schiene stecken könnte, aber ansonsten, ja. Ja, es ist aber auf jeden Fall ein Moment, da gehe ich mit dir, den würde ich auf ein Foto, könnte ich das, glaube ich, auch immer sagen, wo das herkommt. Mit der abgeblätterten Tapete und so, das ist schon echt alles. Das ist schon sehr ikonisch irgendwie. Und genau, Theresa, wir haben es vorhin gesagt, es ist überraschend, weil man, wenn man den Film zum ersten Mal sieht, Kirk eben als potenzielle Hauptfigur sehen könnte. Und der stirbt hier halt als erstes so. Durchaus überraschend. Was ich interessant fand, ist, ich habe mir, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, das ist manchmal auf manchen Horrorfilmen-Blu-rays drauf. Das ist so ein alter YouTube-Kanal. Da gibt es, glaube ich, auch noch so einen Typ aus den USA. Der hat so eine YouTube-Show, in der er schon seit vielen, also wir sind jetzt schon seit 15, 20 Jahren oder sowas, Horrorfilm-Schauplätze besucht. Und also halt Kulissen. Und so ein New-Metal-Typ, so mit gezackten Haaren. So, habt ihr bestimmt schon mal irgendwo gesehen. Und der war an dem Haus, das wurde ja mittlerweile tatsächlich wegtransportiert. Also es stand ursprünglich in Chick Hill in Austin und war von Hippies bewohnt. Und das wurde später, also das ganze Haus, wurde später wegtransportiert und wurde zum Kingsland Old Town Grill, also zu einem Restaurant. Aber das ganze Haus wurde einfach wegtransportiert, woanders hin an einem anderen Ort. Und das Geile ist, dass, die waren dann drin in dem Haus, haben sich das angeguckt und hat sich so gefragt, hä, aber wo sind da diese ganzen Sachen und, die haben als Drehbedingung den Auftrag gekriegt, dass sie nichts verändern durften. Das heißt, sie mussten vor der eigentlichen Tür, mussten sie quasi so eine Fassade bauen mit dieser Metalltür. Also die waren nicht im Haus, die mussten sie da erst anbauen, sozusagen künstlich. Und auch der rote Hintergrund war einfach nur so ein roter Vorhang, den sie als Backdrop benutzt haben, weil die Crew, wie gesagt, am Haus nichts verändern durfte. Und das fand ich ziemlich cool, weil die echte Tür, die befand sich hinter dem roten Vorhang. Also die haben quasi was davor gebaut. Ja, okay, also diese Kammer gab's so gar nicht, ja. Genau. Aber jetzt weiß ich nicht, ob ich grad nicht richtig zugehört hab, aber wurde das Gebäude danach abtransportiert? Ja. Ah, okay. Also ein paar Jahre später, also heute sozusagen. Ja, da muss man aber auch Eier haben, da dann an dem neuen Barbecue-Place was zu essen, ne? Also. Aber was auf jeden Fall... Vielleicht gibt's da auch Chili. Was wir, Therese, auf jeden Fall zu diesem Zeitpunkt im Film wissen, da wir ja hier noch keine festen Tropes haben, eigentlich kann hier alles passieren. Ja. Das finde ich cool. Und ich finde, das bemerkt man aber auch. Also vom Weib her war ich mir jetzt nicht sicher, wie es weitergeht im Film. Wie hat dir jetzt der erste Kill gefallen an Kirk? Also so wie ihr gesagt habt, er ist ja eigentlich gar nicht so spektakulär, aber hat dadurch, finde ich, also darin liegt, finde ich, auch die Stärke, dass er halt sehr realistisch ist. Also ich glaube, das ist halt einfach, wie das läuft, wenn einem jemand mit einem Hammer auf den Kopf haut, dann liegt man da halt und kann auch nicht mehr großartig schreien oder so, ähm. Und daher hat mir das eher so in dieser, so simpel das ist, so gut hat es mir auch gefallen, genau deswegen. Und halt auch die Vorstellungskraft, was passiert denn jetzt hinter dieser Metalltür? Also was macht dieses Ungetüm mit Kirk, weil es denn noch leben sollte? Das sehen wir alles nicht sozusagen, also jetzt zieht er die Tür hinter sich zu und dann sind wir erst mal wieder draußen. Und da geht es ja wirklich Schlag auf Schlag, es folgt erst mal der, also so ikonisch jetzt dieses Bild, was wir eben beschrieben haben, ist, es gibt halt noch ein ikonischeres Bild in diesem Film. Und das ist der berühmt-berüchtigte Booty-Shot auf Pam's Hintern, die halt Kirk ins Haus folgt. Es ist halt diese Dutch-Engel, ist halt weltberühmt. Was soll ich sagen? Haben wir uns nicht ausgesucht? Ja. Jimmy Blue Ochsenknecht hat sich dadurch zu dem Lied Little Red Hot Pants inspirieren lassen, habe ich gehört. Ernsthaft? Nein. Das ist ein Wenger, das müsst ihr euch mal anhören. Das hortet mich so. Einmal im Monat habe ich einen gottlos Burwurm von Little Red Hot Pants. Und als ich diesen Film gesehen habe, hatte ich ihn wieder und jetzt habe ich ihn auch wieder, weil ich schon wieder über diese Song nachdenke. Ja. Für alle anderen, André, ist es eine der wahrscheinlich einprägsamsten Shots der Horrorfilmgeschichte. Warum auch immer. Es ist einfach nur ein Hintern einer Frau, aber durch diese Kammerperspektive und wie sie ins Haus geht, es wurde... Mit dem Haus. Ja, ja. Nee, es ist genau wie der Armadillo. Es dürfte eigentlich auch nicht ikonisch sein, aber durch den Film ist es halt. Wir sehen dann, sie hat ein bisschen mehr Zeit, sich im Haus umzusehen. Wir sehen dann ein bisschen was von der Einrichtung des Hauses. Auch tolles Production Design, finde ich, so gemessen am Budget. Also erstmal natürlich, wie gesagt, diese berühmte Metallschiebetür. Aber überall Knochen, Federn. Ich glaube, die Hühner sieht man gar nicht. Die hören wir nur, oder sehen wir die auch? Ich weiß gar nicht mehr. Doch. Ah ja. Oder? Also da ist doch irgendwie, ist da nicht ein Huhn in so einem ganz kleinen Käfig, der von der Decke hängt? Ja, stimmt. Also auf artgerechte Haltung wurde hier auf jeden Fall kein Wert gelegt. Das Geniale an dieser Szene ist, du weißt halt trotzdem, egal was Pam jetzt macht, du weißt, sie wird in wenigen Sekunden tot sein. Und daraus generiert diese Szene schon wieder die Spannung. Du weißt garantiert, die wird jetzt nicht rausgehen und die anderen Leute warnen, die wird es da nicht rausschaffen. Das wird nicht funktionieren. Eine andere Option gibt's nicht. Und, äh, ja, Leatherface taucht dann auf, packt sie und, äh, spießt sie, hängt sie quasi auf diesen Haken auf. Ähm. Wir sehen nicht viel davon und trotzdem, und da muss ich die Schauspieler übrigens loben, ich finde, sie schaffen es tatsächlich mit ihrer Mimik, diese Todesangst sehr gut darzustellen. Ich weiß nicht, wie sie es gemacht haben, aber das ist bei allen so. Egal, selbst hier bei Jerry später, als er dort, ihr erinnert euch, da kommen wir ja später noch, um die Szene zu sprechen, aber irgendwie diese Todesangst sehe ich bei allen Figuren dort. Und das ist ziemlich cool geschauspielert. Ja, das Haus, André, hast du vorhin schon ein bisschen erwähnt, des auch Ed Geans nachempfunden. Da hat der Production Designer Robert Burns tolle Arbeit geleistet und das erste Opfer, das weiß ich nicht, hattest du es vorhin auch gesagt, falls nicht, angeblich das erste Opfer von Gean, das hing auch am Haken, so wie Pam. Tatsächlich. Ah, nee, das hab ich nicht gesagt. Ja, aber ich kann's jetzt nicht verifizieren, ich hab's nur im Making-of gelesen. Nee, kann sein, ja, ja. Ich find halt, was der erste Kill an Überraschungsmoment hat, ist beim zweiten halt jetzt irgendwie, wie Theresa sagt, du weißt, es ist passiert, und nicht wann. Du weißt, dass dieser, was immer, Typ dieser Monster da irgendwo im Haus ist, aber du weißt nicht jetzt, wann er wieder zuschlägt oder wo er auftaucht. Das haben wir ja schon gesagt. Du siehst dann in der Kill-Sequenz oder erstmal in der Sequenz, wo sie dann in den Haken gehangen wird und so weiter, siehst du ja nicht viel. Du siehst dann, du weißt, dass vorne dann ihr Freund liegt. Das heißt, sie sieht ihn auch noch. Sie ist seine Leiche, ist selber dann im Todesschmerz und dann siehst du halt nur, wie Leatherface halt dann anfängt, die Kettensäge so zücken. Das heißt, auch da eben ganz viel nur im Kopf so, aber es reicht halt komplett. Und ich finde auch, dass die so diese Panik und Angst und Schmerz, den können sie gut darstellen. Sind vielleicht auch nicht die besten Schauspieler, natürlich. Im Dialogen merkst du es vor allem. Aber was so eben Schreie, Schmerzen so angeht, das finde ich, machen sie auch alle ziemlich gut. Draußen geht die Sonne unter und das führt dazu, dass die anderen sich jetzt langsam ein bisschen Sorgen machen. Jerry will nach den anderen suchen gehen. Was hier halt immer noch wieder auffällt gerade wenn man den Film halt nicht kennt Theresa Sally macht halt nie den Eindruck ein echtes Final Girl zu sein und das ist irgendwie charmant, weil also, Zum einen, weil wir das Final Girl noch nicht ausdefiniert haben als Horrorfilm-Trope. Und auch, weil sie halt nicht wirkt, als wäre sie die Hauptrolle. Und das finde ich halt, das ist mir, glaube ich, noch nie so aufgefallen, als wie bei diesem Rewatch, dass das so interessant gestaltet ist. Und dadurch generiert ja doch irgendwie sich auch eine Form von Spannung. Weil du eben nicht weißt, wer wird hier am Ende überleben und so weiter. Und das finde ich echt cool. Also, es ist mir noch nie so aufgefallen, wie jetzt bei dieser Begutachtung des Films. Ja, das stimmt. Also ich habe ja auch am Anfang schon gesagt, dass mir auch, als ich den das erste Mal gesehen habe, nicht klar war, wer hier wie lange überlebt und weil der Film halt eben so, ähm, so was Realistisches hat, hätte ich mir auch vorstellen können, dass einfach auch alle sterben und that's it. Das finde ich ist, vom Vibe her hätte das auch in den Film reingepasst, deswegen, ähm, Und sie hat ja auch jetzt erst mal keine Fähigkeiten, die sie irgendwie machen, dass sie da besonders gut dran ist und besonders gute Chancen hat oder so. Von daher, ja. Sogar die Figur, die eigentlich am wenigsten zu tun hatte bis dato. Sorry, ich würde sagen, es wird nicht eingeführt, dass sie besonders gut im Axtwerfen ist. Oder sie könnte ja auch am Anfang, in heutigen Horrorfilmen wäre es so, dass sie am Anfang vielleicht die, die den Hitchhiker rausschmeißt. Dass sie gleich ein bisschen die Stärkere ist. Das hast du alles nicht, genau. Sie ist ja eher sogar im Hintergrund. Und deswegen finde ich auch, sie ist ja auch die, die mit wartet, sie ist eher auch ängstlich. Nichts deutet darauf hin, dass sie irgendwie überhaupt eine Chance hätte, gegen was auch immer da im Haus lauert, anzukommen. Heutzutage wird sie, während Franklin in die Dose pinkelt, am Anfang siehst du sie im Hintergrund, wie sie so Bogenschießtraining macht oder sowas, kurz in der Pause. Ja, aber hier an der Stelle, Jerry geht dann los und da muss ich wirklich sagen, der Film und da muss man dann sagen, wie gesagt, echter Glücksgriff mit Daniel Pearl, der fängt ein paar echt tolle Bilder ein. Also ich meine, Sonnenuntergang funktioniert bei mir immer. Aber der weiß schon, wie der das machen muss. So mit Siluetten, mit Schatten und so weiter. Und der hat ein paar echt schöne Bilder drauf, muss ich sagen. Also das wird bei dem Film immer gerne ein bisschen unterschätzt. Aber ich finde, um mal vielleicht ein bisschen auf den Punkt einzugehen, wie der so aussieht. André, du hast es vorhin schon gesagt, wir haben es alle schon gesagt, der hat einen sehr dokumentarischen Ansatz. Auch die Kameraperspektiven sind oft sehr beobachtend. Also manchmal sehen wir auch aus relativ weiter Entfernung, einfach nur, dass die irgendwas machen. Wir hören gar nicht zum Beispiel, über was die sich unterhalten und so weiter. Und das ist gleichzeitig sehr rau. Sehr, ja gut, das ist das selbe Wort, roh, wie du es beschrieben hast. Und trotzdem sind da immer wieder Bilder drin, wo ich denke so, aua, das sieht aber richtig stark aus, muss ich sagen. Also, Der hat schon seinen künstlerischen Wert, finde ich. Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, es liegt auch so an der Farb. Also nur einer von euch beiden heißt André. Oh, sorry, ich dachte irgendwie, ich bin gemeint, sorry. Alles gut. Ich habe auch echt wenig geschlafen heute nach. Sag nur gerne, alles gut. Tut mir leid. Ja, ich glaube, es liegt auch irgendwie so an der Farbgebung, weil ich das Gefühl habe, dass die Farben auch so sehr satt sind in den meisten Momenten. Weswegen glaube ich auch, die Diddle Red Hot Pants so gut kommen. Das stimmt. Weil sie so rot sind. Ja, das stimmt. Oder halt der rote Vorhang quasi bei Blazerface in der Szene und so. Die Farben kommen gut raus, finde ich auch. Und ja, ich finde auch, der Kameramann, der hatte einfach ein Auge für Bilder. Auch wenn es alles eben günstig produziert war, da hatte jemand ein gutes Gespür für Bilder. und er wirkt auch dann in Teilen, hat er fast schon so eine Arthouse-Ästhetik. Gerade wie im Haus auch die ganzen Dekorationen, nenne ich sie mal, eingefangen werden. Das hat fast so eine Arthouse-Ästhetik. Ich habe irgendwie die Tage, witzigerweise habe ich, weil ja gerade hier Wuthering Heights im Kino ja, ein großes Thema. Auf Prime gibt es eine Version von 2011. Und weil meine Partnerin auch gerade irgendwie Winsorgen Heights Fieber ist, haben wir den einfach mal angeschmissen. Das war halt so eine super krasse Arthouse-Verfilmung. Aber teilweise haben mich die Bilder aus dem Film an TCM erinnert, weil ich jetzt ja auch gerade nochmal rewatcht habe. So ganz Close-Ups wie von Motten und sowas waren und von so schmierigen Fenstern. Und so ist es bei TCM auch. Der hat ein gutes Auge gehabt, so wie er Sachen einfängt. Und gerade, man soll ja so einen Ekelfaktor bekommen vor diesem Haus. Und so Close-Ups, so Knochen und so Fleischreste und sowas. Und das, finde ich, hat er richtig raus. Aber auch eben, wie du schon sagst, draußen, wie der Felder einfängt in Sonnenuntergang, klar, das wirkt eh, aber ich finde, das hat schon einen ästhetischen Wert. Und das kann man in dem Film nicht absprechen, so roh er auch wirkt und so günstig teilweise. Das Witzige ist, dass dieser Dokumentarstil eher zufällig entstand, nämlich aus Kostengründen. Der hat jetzt mit Handheld gefilmt, die meisten Shots, auf 16 mm. Und es wurde dann später erst auf 35 mm aufgeblasen. Also sie konnten sich 35 Millimeter nicht leisten und deswegen mussten sie 16 Millimeter nehmen, wurde dann auf 35 Millimeter kopiert sozusagen und dadurch entstand dann dieser Look, der heute so gewollt und so bewusst gewählt aus wird, aber es ist halt einfach reines Budget-Ding gewesen, ne? schon cool. Und was ich auch geil finde an dem Film ist tatsächlich, das kommt im Finale richtig krass zur Geltung, wie gut er Close-Ups einfängt, von Gesichtern, von Augen und sowas. Das siehst du am Ende bei Sally, als sie dann da wirklich da am Stuhl gefesselt ist und immer wieder die Kamera auf ihre Augen geht, auf diese panischen und auch vorher bei Franklin immer sehr viel mit Close-Ups gearbeitet wird. Also der hat da durchaus ein paar Sachen reingebracht, die man jetzt nicht, zu dem Zeitpunkt vielleicht nicht unbedingt in einem Horrorfilm erwartet hätte. ähm, Schöne Abendstimmung, ist schnell vorbei. Also ja, Sonnenuntergang ist alles wieder ein bisschen fiebrig. Es laufen Störgeräusche auf dem Soundtrack. Und Jerry sucht weiterhin nach den anderen. Und kommt dann auch ins Sawyer-Haus. Und sorgt erst mal für einen guten Jumpscare. Also als ich zum ersten Mal geguckt habe damals. Ich weiß nicht, Theresa, ob er in deiner gekürzten Version drin war. Als Jerry die Kühltruhe aufmacht. Und Pam plötzlich so, huuuh, so da raus. Finde ich einer der eher schwächeren Momente des Films, weil es wirklich, ich da ein bisschen lachen musste tatsächlich. Also das ist so eine der Szenen, wo ich dachte, ach ja, okay, irgendwie habe ich das voll verdrängt, dass der da echt so ein, zwei Szenen hat, die glaube ich gruselig sein sollen, aber eher ein bisschen lachhaft sind. Also mich hat er erschreckt damals, weil ich dachte, Pam wäre tot. Deswegen war mir nicht klar, dass da jetzt jemand noch so hochkommt aus der Gefriertruhe. Ja, aber auch im Combo mit wie das Make-up ist und so. Es könnte dann irgendwie auch aus so einem Scary Movie kommen. Oder Evil Dead. Obwohl Evil Dead ja später ist. Aber es hat so dieses leicht so, also sie soll halt aussehen, als ob sie schon erfroren ist. Aber das passt halt nicht zu dieser schwülen, warmen Atmosphäre des Restes des Raums. Ja, und auch wie sie da rausgesprungen kommt. Wie so jemand, der so aus der Geburtstagstorte rausgesprungen ist. Oder wie so ein Geisterbahn-Skelett. Ja. Ja, sie sieht so aus, wie diese Skelettpuppe in Teil 2, mit der Leatherface am Anfang auf dem Auto sitzt, auf dem Jeep, wo die auch so komisch so rumbammelt. So kommt sie raus. Aber danach kommt halt instant Leatherface aus dem Hintergrund und haut ihn auch zu Brei. Und da finde ich, da müsste man, ich habe glaube ich kein Standbild davon gemacht, oder doch, habe ich das bei unseren Killfotos, ist es da zu sehen. Wie Jerry guckt. Ich meinte, ich hätte das mit, Ich hab fotografiert, ich find's gerade nicht. Nee. Doch, man sieht es. Das Bild, wo ... Ah, das war schön. Da siehst du quasi durch seinen Arm hindurch die Reaktion von Jerry, dieser angsterfüllte Schrei. Und auch da dachte ich wieder, wow, das ist mir nie aufgefallen. Weil Jerry generell noch vielleicht so der unauffälligste Charakter in dem Film ist. Aber wie gut er einfach diese Angst spielt. So, als ob wirklich dieser Typ ... Ja gut, steht er ja auch. Ich glaub, Gunnar Hansen ist durchaus eine Respektsperson, wenn der da so maskiert vorne steht mit dem Hammer. Aber es sah halt super echt aus. Und deswegen hat das für mich irgendwie komplett wieder gewirkt, ganz ehrlich, muss ich sagen. Und geil ist halt auch immer, dass die Kills so richtig kurz und knackig sind. Und dadurch haben die doch mal diesen Brachialitätseffekt, finde ich. Ja, finde ich auch, weil die so ruppig sind eben. Und es wird nicht lange ausgearbeitet. Es gibt kein Fein, kein, ich sag mal, es gibt kein Spiel mit den Opfern. Es wird nicht erst lange gejagt erst mal. sondern das sind einfach alle Kills, die sind ruppig, prägnant, du merkst halt, dass das ein absolut überlegener Gegner ist, der ist halt eine riesen Statur, Kampf ist quasi gar nicht vorhanden und wäre auch zwecklos wahrscheinlich. Das finde ich auch, das macht es auch so bedrohlich und so effizient. So, Theresa, die Frage von vorhin, ist Leatherface-Ausübung von Gewalt eigentlich nur eine übertriebene Form der Selbstverteidigung, weil er sich schlichtweg davon überfordert fühlt, dass dauernd ungebetene Gäste in sein Territorium eindringen. Ich würde sagen, nein. Also, messen an seinem IQ, den er wahrscheinlich hat. Also, Kirk ist ja erst mal, ich glaube nicht, dass da alle zwei Stunden irgendein fremder Mensch ins Haus gestolpert kommt. Ich glaube, das passiert schon eher so alle sechs bis acht Wochen vielleicht. Also würde ich nicht sagen, dass das am laufenden Band ist. Und dann ist Kirk die erste Person. Und es ist jetzt ja auch nicht, als hätte er schon quasi das ganze Haus durchsucht, sondern er wird ja schon im Flur, überwältigt, wo man ja auch sagen könnte ey, mein lieber Herr was machen sie denn hier, raus aus meinem Haus hier, sonst rufe ich die Polizei wie geil das wäre, wenn er wie aus diesem Meme, ach egal, wir fangen gar nicht an uns so lustig zu machen, aber ich stelle mir das gerade vor, filmen sie mich nicht achso, sie haben ins Gesicht gefühlt ja. Also ne, es wurde ja nicht mal versucht mit Kirk zu reden und er wird ja direkt, kriegt er eins auf die Rübe und das finde ich nicht in Ordnung und das ist keine Selbstverteidigung. Das ist wirklich einfach eine sehr überzogene Reaktion und das, dass ich mir von niemandem erzähle, dass das nicht der Fall ist. Also, und auch Pam, so die, also, ähm, nee, finde ich nicht. Das ist keine Selbstverteidigung. Und auch zum Beispiel Franklin. Was hat Franklin gemacht? Also, der wird ja auf reier Straße. Ja gut, er wurde ja auf freier Fläche umgebracht, ohne dass der auch nur einen Fuß ins Haus gesetzt hat. Du weißt ja nicht, ob der Wald nicht zum Grundstück gehört bei der Sawyers. Man könnte sagen, ab dem zweiten Kill könnte man es durchgehen lassen, dafür müsste es aber erstmal einen grundlegenden Grund geben. Irgendwer müsste Leatherface mal angreifen oder versuchen, das Haus anzuzünden oder sonst irgendwas und da das nicht passiert ... Bin ich auch bei Nein. Ich sag mal so, in Texas wurden schon Leute für wenige über den Haufen geschossen. Das stimmt. Was aber nicht richtig ist. Wenn es eine Anklage am Waffenbesitz und am leichtfertigen Umgang mit Waffen in den USA angehen soll, okay. Zur Kenntnis genommen. Ich glaube aber, das war nicht die Intention von den Machern damals. Mittlerweile ist es dunkel geworden. und Sally und Franklin streiten sich um den Einsatz der Taschendampe, weil Sally möchte gerne allein auf die Suche gehen. Franklin hat da gar keinen Bock drauf. Da ist er nochmal richtig super nervig. Also Sally ist jetzt auch nicht die Netteste zu ihm in dem Moment, aber ich verstehe schon, dass sie alleine losgehen will, weil das dauert halt wahrscheinlich zehnmal so lange, wenn sie Franklin da jetzt mitnimmt. Aber gleichzeitig so, wie er dann so bockig diese Taschendampe dann auch ihr nicht geben will und so, das ist schon wieder sehr belastend. Aber am Ende gehen dann beide doch zusammen durch den Wald und hören merkwürdige Geräusche. Und dann taucht plötzlich Leatherface aus dem Nichts auf. Und damals übrigens auch, glaube ich, ein sehr guter Jumpscare, würde ich mal behaupten, 74 im Kino. Ja, und Franklin wird dann zersägt. Da fließt dann auch mal etwas mehr Blut, das ist mir auch ... Ich glaube, auf DVD hat man das früher gar nicht so sehr gesehen, dass die Szene doch recht blutig ist, aber mittlerweile auch. Ja, es ist ja auch Nacht und dunkel. Ja, und dafür ist es fast die blutigste Szene, weil man sieht richtig, immer wenn er in Franklin reinsägt, spritzt er so richtig rotes Blut durch die Gegend. Auch deutlich halt der längste Kill. Ja. Weil der wirklich mehrfach von hinten gerade gesehen wird, wie er dann wirklich diese Sägebewegung immer wieder in den Rollstuhl macht. Und können wir bitte festhalten, auch da der Verweis auf euch, auf die Screenshots vom Kill, wie gruselig Leatherface bitte aussieht in der Dunkelheit, wie der da drauf loskommt und lossegt. Ich muss schon sagen, das ist schon sehr beeindruckend, muss ich sagen. Ich fand das echt gruselig. Ja, wie schon gesagt, halt Hansons Statur ist halt super beeindruckend und und angsteinflößend, aber auch so respektzollend halt. Theresa, jetzt dir Franklins Ableben gefallen? Also jetzt nicht, wie du sie gut findest, sondern die Gestaltung des... Ja, also die Szene vorher war schon nochmal sehr anstrengend, auch einfach, dann nehmen sie sich aber beide auch nichts, weil irgendwie Franklin dann halt auch so ist, du wolltest mich doch gar nicht mitnehmen. Und sie sagt, ja, wäre vielleicht auch, also es ist auch einfach echt nicht smart mit diesem Rollstuhl, da muss man feiern, wirklich. Ich meine, die fahren da ja wirklich über Hügel und Erde und Bäume und Sträucher mit diesem Rollstuhl. Und dann zoffen die sich da halt nochmal und dann rufen beide ganz laut Jerry. Das ist auch unerträglich. Ich muss meinen Fernseher auch dreimal leiser machen, um das auszuhalten. Und dann wird der Sache ja an Ende gesetzt. Und ich fand den Kill auch so weit, jetzt nicht, dass ich denke, oh krass, was hab ich noch nie gesehen. Aber irgendwie zweckmäßig einfach. Und jetzt aber auch wieder nicht zu übertrieben, dass man denkt, ah ja, das ist jetzt irgendwie zu unrealistisch krass. Sondern einfach halt, ja, was wahrscheinlich, wenn man Leatherface ist in dieser Situation, was man dann machen würde. Und das ist das Einzige, was mit einem Texas Chainsaw Massacre zu tun hat. Muss man auch dazu sagen, um auf den Titel einzugehen. Übrigens super krass eigentlich. Ich meine, da wird halt ein Rollstuhlfahrer zersägt. Das ist so knapp unter Kind und Hund. Ja, aber ich kann mir irgendwie, also, ich habe auch das Gefühl, dass sich das vielleicht auch nochmal über die Jahre verändert hat, weil ich glaube, wenn jetzt halt ein Horrorfilm mit einem Rollstuhlfahrer rauskommt, schreien die Ersten schon wieder, was das für eine woke Scheiße ist eigentlich. Und das war damals ja irgendwie, glaube ich, auch nicht so das Thema. Wenn der zersägt wird? Nee, dass der überhaupt da ist. Ach so, okay. Also ich glaube da ist halt so diese grundlegende Wahrnehmung dass man da vielleicht auch also vielleicht war man da auch tatsächlich, darf ich jetzt zu sprechen kommen tatsächlich war es da auch so, dass deswegen jetzt kommt meine Theorie nämlich, das ist jetzt ein bisschen, das habe ich aus so einem Essay rausgesucht dass Franklin, in diesem Film als Bürger from, ich wusste jetzt auch nicht wie es übersetzen soll das war auch aus dem Englischen, in Anführungszeichen that other place is das heißt, seine Freunde und die Leute, die mit ihm unterwegs sind, die ignorieren ihn die ganze Zeit er wird von der ersten Szene an, entwürdigt, so wie er da den Abhang hinunterstürzt, er wird ermordet er wird so weggeworfen von den Leuten, sie beachten ihn nicht und. Diese Todessequenz ist quasi sein Übergang in eine andere Welt, wenn man so will. Und das ist ein bisschen schwierig beschreiben, weil der Text halt auch recht schwierig formuliert war und so weiter. Und auf Englisch, da waren teilweise ein paar Redewenden bei, die man so nicht eins zu eins übersetzen kann. Aber er war halt stets von Anfang an der Außenseiter, weil er eben diese Behinderung hat. Behinderte Leute oder Leute, behinderte Leute sagt man nicht, aber Leute mit einer Behinderung, waren schon immer Außenseiter in der Gesellschaft. Früher noch schlimmer als heute der Fall ist. Ihr wisst ja selbst, Stichwort Freaks und so weiter. Aber sie gelten zeitgleich natürlich auch als Menschen, die besonders verletzlich sind, weil sie schon von vornherein eine verletzliche Ausgangsbasis haben. Und dasselbe trifft halt eben auch auf die Sawyers zu, die eben im Grunde sowohl geistig als auch körperlich benachteiligte Leute sind und an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Und eben auch Leute sind, die nicht Teil unserer Gesellschaft sind, also von einem anderen Ort sind, mehr oder weniger. Und Franklin ist der Übergang von den Menschen, wie wir es sind, die quasi als in Anführungszeichen normal betrachtet werden, zu den anderen Leuten. Also erst quasi die Transformation, die Übergangsform zu den Sawyers, zu diesen Außenseitern, zu diesen in Anführungszeichen Hillbillies entstellten Leuten, wie auch immer man es nennen will. Und das finde ich tatsächlich, wenn man genau darauf achtet, könnte man das hineininterpretieren in die Figur von Franklin. Weil er auch mit dem Zusammenhang mit dem, dass er so fasziniert war vom Hitchhiker und so weiter und so fort und dass er da irgendwie eher zu denen gehört als zu den anderen. Du meinst fast so eine Connection zu denen hat. Ja, also jetzt nicht so, nicht jetzt irgendwie telekinetisch. Nein, nein, nein, nein, nein. Aber irgendwie, dass er sich mit denen eher verbunden fühlt. Versteht, ja, ja. Und das finde ich interessant, tatsächlich. Haben die sich beim Drehbuch bestimmt nicht gedacht, aber lässt sich tatsächlich so ein bisschen hineinlesen. Ja, also ich glaube, dass er da so eine Außenseiterrolle hat, ist ja irgendwie in der Gruppe klar spürbar, weil wenn er ein gut integrierter Teil wäre, dann würden die mehr darauf legen, den auch tatsächlich mitzunehmen. Aber ja, ist auf jeden Fall ein sehr philosophischer Ansatz für die Geschichte. Ja, würde ich aber jetzt nicht mit Quatsch abtun, genau. Also ich finde, das kann man durchaus, kann man so lesen. Klar, nicht gewollt, aber finde ich ganz interessanten Gedanken zumindest, ja. Es folgt dann eine der besten Szenen für mich. Ich weiß, Verfolgungsjagden sind immer nicht so geil. Zum Glück hier nicht mit dem Auto. Aber ich muss sagen, dass die Verfolgungsjagd hier zwischen Sally und Leatherface durch dieses nächtliche, vom Vollmond getragene Blau der Nacht, ist schon ein Highlight, muss ich sagen. Ich finde es ziemlich cool inszeniert. Auch da die Kamerarbeit von, ich weiß nicht, ob Pupa oder Pearl die Szene geschossen hat, aber ist auch wieder richtig cool. Und diese Verfolgungsjagd mündet dann im Haus der Sawyers. Sally flüchtet da weiter, kommt noch mal raus aus dem Haus, in dem sie zum ersten Mal durchs Fenster springt. Und dann Teresa zur Tankstelle zurückläuft, weil sie natürlich denkt, da war doch dieser nette Mann am Anfang. Der kann mir doch bestimmt helfen. Und der guckt einfach so, also wirklich, ach ja, mein armes Kind, setz dich doch mal dahin. Und dann merkst du schon, okay, der hat keine Angst, dass da wirklich jemand draußen rumläuft, der gefährlich werden könnte. Das ist so der erste Anhaltspunkt, wo man denken könnte, okay, irgendwas ist da faul. Und dann fährt er so diesen Jeep oder sein Auto nach hinten. Und dann denkst du auch so, okay, irgendwie ist das alles ein bisschen komisch. Und dann verdrischt er sie einfach mit diesem Besen. Also es ist so absurd irgendwie, auch so, dass es mit dem Besen so passiert. Er hat es übrigens wirklich geschlagen, mit dem Besen, also der Schauspieler. Also sie hat richtig einen auf Mütze gekriegt. Das habe ich mir aber jetzt auch nochmal gedacht, weil ich finde, das sieht so echt aus. Das sieht so echt aus, wie der zulangt. Der hat so viele blaue und rote Flecken davon getragen, das war Anweisung von Tobi Hooper, dass Jim Sido da richtig ... Also ich glaube, das ist auch der Grund. Ich glaube, das sind alles gar nicht so die geilen Schauspieler, sondern ich glaube, die hatten wahrscheinlich in jeder einzelnen Szene wirklich Todesangst. Und das glaube ich einfach real. Ich glaube nicht, dass das unbedingt gut geschauspielert ist, sondern einfach echte Angst. Und ja, das war auch die Szene, die ich mir noch aufgeschrieben habe, wo ich auch wieder dachte, das ist irgendwie ein bisschen lustig, wie er dann, also er ist da halt irgendwie in diesem Barbecue Place und könnte irgendwie vielleicht zumindest irgendwie, keine Ahnung. Sowas wie so einen Schürhaken oder keine Ahnung, irgendwas, was so ein bisschen mehr, aber er nimmt einen Besen, um sie zu verpurgieren, das sieht fast so ein bisschen lächerlich auch wieder aus. Und da bin ich dieses Mal schon auch wie, also das ist mir davor, wie gesagt, noch nie aufgefallen, aber dieses Mal sind mir irgendwie nur die ganzen Sachen, die ich ein bisschen lächerlich fand, aufgefallen. Er bringt sie dann ins Feuerhaus. Und dann stellen wir fest, als sie unterwegs auch noch den Hitchhiker aufgabeln, André, dass das eine Familie ist. Leatherface, der Cook und der Hitchhiker, die stecken alle unter einer Decke. Krass, oder? Krass. Ja, ich glaube, an dem Punkt hat sich jeder schon irgendwie gedenken können, dass der Hitchhiker irgendwie mit drin hängt. Übrigens krass, wie lange der braucht, um nach Hause zu kommen, ne? Ja. Das wollte ich gerade auch sagen, der ist wirklich lange Hitchhiker. Da sieht man mal, wie weit sie ihn vorab schon rausgeworfen haben, ja. Nee, aber genau, dass der noch irgendwie vorkommt, ich glaube, das kann man sich denken, aufgrund seiner Weirdness am Anfang, aber natürlich der große, sag ich mal, Twist, eben, dass der Tankstellenwart und eben auch so der, wo wir dachten, ja, okay, das ist so noch der einzig halbwegs normal, den wir noch gesehen haben, eben ist auch Teil und da sieht man eben auch wieder, alles ist da ja auch vernetzt, ne, also ihm gehört die einzige Tankstelle da an der Ecke und das ist alles so, als ob ihm das gehört, alles. Alles in diesem Bereich da haben sie irgendwie besetzt mit Leuten. Und ja wie gesagt und dann wird ja recht schnell klar auch gut, dass, die Familie da dass die auf jeden Fall einen Hang zu Fleisch hat und deswegen vielleicht verkaufen sie deswegen natürlich auch Fleisch an der Tankstelle jetzt mal alles einsinnen wird dann langsam klar und Und auch Sally muss dann, glaube ich, langsam verstehen, dass sie ganz schön tief in der Scheiße sitzt. Es ist übrigens eine der wenigen Sachen, die ich finde, da schon mal einen Ausblick in ein paar Wochen, die das Remake eingeführt hat, die ich gut finde. Weil mir fehlt sowohl hier im ersten als auch im zweiten Teil so ein bisschen so richtig das Familienoberhaupt. Weil auch der Cook ist mir zu slapstickhaftig dargestellt. Und ich mag es, dass es den Sheriff gibt im Remake, der da wirklich noch mal diese Autorität und dieses richtig Krasse reinbringt. Leatherface ist das, aber Leatherface ist halt dumm. Leatherface hat ja auch Angst vor dem Koch. Das Mastermind fehlt mir so ein bisschen in der Familie, dass das auch alles klappt so lange. Leatherface ist ja einfach nur ein zu groß geratenes Baby mit zu viel Kraft. Aber ich finde, dass der Cook das schon auch irgendwie ist, weil er vertrischt ja auch Leatherface irgendwann. Und der hat ja richtig Angst vor dem, wo man sich denkt, du bist halt dreimal so groß und achtmal so schwer. Was hast du denn Angst vor diesem alten Mann? Das ist eine Sache, das ist ein Thema, was da aufgeworfen wird, was mir auch nie so bewusst war. Also gerade wenn du dir die Sawyer-Familie anguckst und wir sind in den 70er-Jahren, da sind auch wieder Themen drin. Wie gesagt, man kann sich immer darüber streiten, ob das jetzt bewusst oder unbewusst da im Drehbuch gelandet ist. Aber in den 70er-Jahren hat das Familienbild komplett neu geschrieben. Es gab plötzlich viel mehr Scheidungen. Familien sind nicht mehr automatisch zusammengeblieben, nur weil sie eine Familie sind. Es gab auch Familien, die plötzlich zusammenlebten, ohne dass eine Ehe geschlossen wurde zum Beispiel. Und da kam auch das Thema Kindesmisshandlung auf. Denn daran, in dieser Szene, dass Leatherface Angst hat vor dem Cook und von ihm verdroschen wird, kannst du davon ausgehen, dass das auch schon der Fall war, als Leatherface klein war. Dass der davon misshandelt wurde in der Familie. was auch ziemlich gut auch im zweiten Teil noch mal so ein bisschen angedeutet wird irgendwie. Da sind schon ein paar Sachen drin, die da zur Geltung kommen. Und das Krasse finde ich, das wusste ich tatsächlich auch nicht, wird auch im Film nicht so gesagt, steht aber so im Drehbuch, das sind drei Brüder. Das ist keine, wie sagt man, das ist nicht der Onkel oder der Vater, der guckt, ist nicht der Vater von Netherface oder sowas. Also der Grandpa ist da, klar, aber die anderen drei sind Brüder, nur aus unterschiedlichen Generationen, altersmäßig. Aber ist das im zweiten Teil auch so? Nee, ne? Da ist es der Vater, oder nicht? Ja, er sagt, meine Jungs. Ja, also ich habe auf jeden Fall schon das Gefühl, dass er so das Mastermind in der Sache ist und die Person, die alle Respekt haben, aus welchem auch immer. Ja, aber das kann man ja wettmachen mit Stärke. Also eigentlich könnte man schon ja auch sagen, ja, Leatherface, der gewinnt im Zweifel eh alles und wer sich ihm widersetzt, der stirbt halt. Also das hatte ich gar nicht so, dass ich damit ein Problem hatte. Aber ich finde, so von der Dynamik wirkt es wahrscheinlich deswegen auch so, als wäre er der Vater. Aber ja, es ist schon auch spannend, dass wir hier quasi, na gut, alleinerziehender Vater, Repräsentation haben wir dann in dem Fall nicht. Aber dass hier ja keine Frau in der Familie ist, wo man sich ja schon auch die Frage stellt. Warum nicht? Also ich wäre auch weggerannt, wenn das meine Familie wäre, keine Frage, aber... Also man muss ja bedenken, der Grandpa ist ja wahrscheinlich 190 Jahre schon alt, der da umher siegt und dementsprechend die tote Großmutter, die da irgendwo rumhängt, die ist ja dann auch wahrscheinlich so alt. Also die haben gefühlt... Die haben gefühlt auch seit 100 Jahren keine Frau mehr in dieser Familie gehabt, also gefühlt jetzt übertrieben. So und das ist dann schon mal, also wie deren Alltag aussieht da, na gut, das erkennt man schon am Haus, aber ja, es ist ein sehr interessantes Konstrukt. Und dieses Fleisch, Achso, André, du wolltest was sagen? Ja, ich wollte halt noch sagen, ich finde halt schon, dass das, also egal, ob es jetzt Brüder sind, wenn es so geschrieben ist, okay. Aber auf jeden Fall, das Ding ist halt einfach, der Cook, so, sag ich mal, auch da, wie er ein bisschen crazy dann wird in der ganzen Tisch-Dinner-Szene. Aber er ist halt ganz klar der mit dem meisten IQ in der Familie. Und deswegen gibt er den Ton an. Und ein Leatherface ist halt, wie gesagt, ein Leatherface ist ja ein Riesenbaby eigentlich. Der ist ein Kind irgendwann mal geistig zurückgeblieben. Es gibt auch diese eine Szene, in der er so mit den Händen über dem Kopf so sitzt und auch so mal kurz reflektiert, was mache ich hier eigentlich? Der hat so eine komische emotionale Reaktion zwischenzeitlich einmal. Der sitzt ja einmal so da und macht so seinen Kopf mit den Händen so drüber geschlagen, so als ob er auch gar nicht weiß, der ist so ... Der hat so wenig Grips, dass er gar nicht weiß, was er da macht, genau wie du es eben gesagt hast. Ich wollte halt das nochmal unterstreichen, also Theresa meinte ja, er lässt sich ja auch von Cook schlagen und so, obwohl er körperlich überlegen ist, aber das weiß er nicht. Für ihn ist trotzdem Cook sein, wie so ein Erziehungsberechtigter, weil in seinem Kopf ist er halt ein Kind und deswegen gehorcht er ihm auch und lässt sich von dem unterbuttern und der Hitchhiker ist ja auch komplett durchgeknallt. so. Und deswegen ist Cook schon der Anführer. Aber ich geb dir auch recht, Chris. Ich find auch in dem Remake der Sheriff, klar, James Earl Jones eh total ein ziemlich anderes Level auch an Fiesheit und an Schauspiel nochmal. Dass da reingebracht wird. Aber. Ich find Cook hier schon ... James Earl Jones nicht darf weder? Ach nee, Quatsch, wie heißt er denn? Der ist auch gestorben. Ju... Nee. Ju... Wie heißt er denn? Arlie Ermey heißt er. Ja, genau. Hier von Full Metal Jacket. Ja, genau. Der hat natürlich eine ganz andere Ausstrahlung von diesem, ne, dieses Erzieherische, dieses Disziplinare. Klar, das hat ein ganz anderes Level reingebracht. Ich finde es auch im Remake echt gut. Ist ein super Charakter. Das fehlt hier schon auf jeden Fall. Der ist wirklich auch der Toternste an der Sache. Weil der Cook ist ja, wie du sagst, der ist auch selber so ein bisschen trotzdem durchgeknallt. Aber ich finde es nachvollziehbar, wenn man die anderen beiden Figuren betrachtet, dass trotzdem er das Sagen hat. Das finde ich schon gut rübergebracht. Ja, und dann erfahren wir ja quasi auch, dass die Menschen zu Fleisch verarbeiten dort und im Grunde das machen, was sie vorher, also ja, da muss man halt, da ist wieder auch wieder so ein bisschen der ökonomische Wandel drin, also früher hat es irgendwie gereicht, wenn man arbeiten gegangen ist, egal was man für einen Job gemacht hat, irgendwie das Geld hat auf jeden Fall gereicht, um sein Leben so zu finanzieren. Das war halt so. Man bekam seinen Ertrag, aber irgendwann war das halt nicht mehr so. Und gerade eben in dieser Industrie, in dieser Fleischindustrie dort, ja, gab es irgendwann keine Notwendigkeit mehr. Und hier ist es jetzt mehr oder weniger für die Sawyers eine ökonomische Notwendigkeit geworden, dass sie Menschenfleisch verarbeiten. Zum einen, um sich selbst zu ernähren, aber auch um Geld zu verdienen. Und das ist krass ist dabei auch. Und da sehe ich dann wieder, ich weiß nicht, da steckt wahrscheinlich keine Tierschutzkomponente oder sowas drin, aber für die haben halt Menschen und Tiere denselben Wert. Denen ist es egal, ob sie jetzt eine Kuh verarbeiten zu Hackfleisch oder ob sie jetzt Kirk verarbeiten zu Hackfleisch. Also es macht für die keinen Unterschied, was die da jetzt mit ihren Menschenopfern anstellen. Fand ich auch. Risa, du guckst. Ja, ähm. Jetzt hast du mich nur durch die Ansprache aus dem Konzept gebracht. Ja, ich glaube nicht, dass es ein Tierschutzaspekt war. Genau das wollte ich sagen. Sondern eher halt, ähm, Dass, glaube ich, so die Empathie da eher ein bisschen zu kurz gekommen ist, was generell das Leben anderer Lebewesen angeht. Und gleichzeitig scheinen sie da ja wirklich auch in so einer Art Survival-Modus einfach zu sein, wo ich mir eh immer nicht rausnehme, drüber zu urteilen, was ich nicht im Zweifel, wenn mein Leben auf dem Spiel steht, nicht vielleicht auch alles verspeisen würde. Also, ja. Du sagst echt hier Sachen? Also an der Ganze heute. Erst Kino, Kinox und jetzt Kannibalismus. Nein, du sagst es richtig genau. Also für die ist Mensch und Tier gleichgestellt, aber nicht im Sinne von gleich gut gestellt, sondern beides gleich wertlos. Beides kann gestartet werden. Ich würde sagen, lieber essen als gegessen werden, ist meine Devise. Also wenn ihr mit mir irgendwo auf einer einsamen Insel abstürzt, passt auf. Sag ich nur, send help, send help, please. Ja. Sally wird auf jeden Fall geknebelt, gefoltert und gefesselt von der Sawyer-Sippe. Wie gesagt, in einem Haushalt, in dem seit Ewigkeiten keine Frau gelebt hat. Sogar der Großvater, der kommt dann noch dazu und trinkt Sallys Blut, weil er nämlich durch dieses junge Blut am Leben gehalten wird. Ist eine Sache, die ich ein bisschen ... Das ist einer der wenigen Punkte, die mir nicht so gefällt an dieser Lore hier, weil mir das zu albern war, ehrlich gesagt. Es gibt ja auch diesen Moment, wenn der Großvater da mit dem Hammer auf Sally eindreschen soll und ihm fällt dauernd der Hammer runter. Das ist mir in dieser ernsten Situation für Sally fast schon ein bisschen zu slapstickhaft gewesen. Und es passt halt nicht, weil du siehst halt immer wieder, Theresa, diese Nahaufnahmen von Sallys komplett verängstigten Gesicht und von ihren Augen und so weiter. Und dann siehst du halt den Großvater, der den Hammer nicht halten kann. Das hat für mich tonal nicht so ganz ... Ich glaube, das eine soll lustig sein und das andere soll genau das Gegenteil davon sein und das passt für mich nicht zusammen. Ja, auch wie der Opa dann an ihrem Finger lutscht, das ist irgendwie auch so, Okay, während sie da ja dann mit der Klinge halt bedroht wird, wenn sie da am Stuhl gefesselt ist und so. Ja, das war auch so eine Ecke, über die ich jetzt wieder gestolpert bin. Und ich glaube, dieser Film profitiert einfach wirklich sehr davon, wenn man ihm gegenüber positiv gestimmt ist. Und ich kann, ich glaube, wenn man dem nicht offen gegenüber ist, kann man den auch richtig scheiße finden. Aufgrund solcher Sachen zum Beispiel, dass man sich wirklich denkt, was geht da eigentlich ab? Finde ich spannend, die Beobachtung, weil ich finde, also ja, der Opa an sich ist super ein Relief, finde ich. Weil der sieht halt aus wie ein Zombie. Den fand ich immer schon zu doll. Wird halt auch von einem 25-Jährigen gespielt. Ist das jetzt die übertödliche Komponente hier oder was? Weil das Make-up ist halt lächerlich. Oder ist halt zu drüber. Weil der aussieht wie ein Mumie halt. Und das mit dem Blut lecken, ja, es wird im Film ja nicht gesagt, er lebt dadurch oder so, aber es wird halt es ist für mich deutlich, dass er den Kannibalismus halt an, dass sie halt Blut trinken und Menschen fressen. Ich finde aber witzigerweise, das finde ich krass, die Wahrnehmung, ich finde das mit dem Hammer, dass er den auch immer erstmal wieder fallen lässt und so, ich finde das ist ein mega Suspense-Moment für mich. Weil, versetzt euch mal in Sally, die hängt dann da über diesem Boiler, über diesem Eimer, Schüssel, ein bisschen bottig, wollte ich sagen, wird da festgehalten und der Opa so aus quasi Family-Gründen, Opa darf auch noch mal ran, soll halt sie K.O. Schlagen, ist aber eben so schwach, dass er diesen Hammer nicht richtig schwingen kann. Und dann ist aber dieser Moment so, er lässt ihn halt so erstmal zwei, dreimal fallen und Sally hängt da und weiß quasi nicht, wann trifft mich jetzt der Hammer? So, mit welchem Schwung quasi kriegt er genug Schwung rein, um mich zu treffen? Ich finde, also weißt du, das ist genau das Gegenteil zu dem, was Leatherface gemacht hat. Leatherface kommt rein, zieht den Hammer durch, gar keine Diskussion, Ende. Und diese Anspannung so, ey, sie hängt da und der Opa soll irgendwie auf den Kopf schlagen und kriegt es kraftmäßig aber erstmal nicht hin und trifft sie dann ja auch erst einmal nur so halb und so. Ich finde das super krass. Ich finde, das ist für mich so ein Suspense-Moment und ich finde das irgendwie, diesen Moment, diese Anspannung für sie, weil sie nicht weiß, irgendwie was passiert. Jetzt trifft er mich, kriegt er das noch hin. Ich finde das richtig schlimm. Ja, unter dem Aspekt verstehe ich das komplett, hast du recht. Das hat auf jeden Fall diese Wirkung. Ja, ich verstehe, dass man das auch so ein bisschen als lustig sehen kann. Das ist vielleicht einmal zu viel. Ja, vielleicht. Okay, vielleicht ist es einmal zu viel. Und auch schon mal vorstellige nächste Woche, dass die genau den Scheiß machen im zweiten Jahr nochmal. Das ist echt, das ist ein bisschen too much, das verstehe ich, aber rein vom Prinzip ist es unangenehm, finde ich, weil dieser Wartemoment, so wann werde ich jetzt gleich hier kaputtgeschlagen, das finde ich mega unangenehm aus der Sicht von Sally. Das ist ein guter Punkt. Das gehe ich mit, was du sagst. Hat doch generell, da sind auch diese, ich finde es lustigerweise so, dass diese kleinen Gewaltmomente teilweise schlimmer sind als die härteren, weil sie sich so echt anfühlen. Wenn ich dann denke, wie der Hitchhiker sich schneidet im Van oder auch wie Sallys Finger aufgeschnitten wird. Das sind nämlich so Schmerzmomente, die man als Zuschauer nachvollziehen kann. Als ob wie so, wie Papier, was sich schneidet und so eine Sachen. Übrigens auch hier wieder wurde Marilyn Burns wirklich mit dem Hammerprop gehauen. Aus Versehen in dem Fall nur. aber es war wieder sehr schmerzhaft. Soviel zum Thema Stunt, Leute, am Set. Ähm ... Ja, ich finde trotzdem die Szene großartig, weil dieses Geschrei, man sieht richtig, dass Sally ebenso wie wir als Zuschauer an die Belastungsgrenze gebracht werden, immer wieder diese Nahaufnahmen von ihrem Auge, von den Adern dort, das blutunterlaufende Auge und so weiter, das ist richtig krass. Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass die Lampe über dem Dinnertisch einfach eine Gesichtslampe ist? Mhm, ja. Mir nicht. Musste man drauf achten, sieht man vielleicht auf DVD gar nicht so gut oder auf Blu-Ray, weiß nicht, wo du es guckst. Auf UHD sieht man es tatsächlich ziemlich krass. Die Lampe ist halt ein Gesicht mit einer Glühbirne drin. Und das ist halt richtig crazy. Creasy ist jetzt ein Misch aus creepy und crazy. Creasy. Fand ich ziemlich, war ein schönes Production Design mal wieder. Auf jeden Fall war die Szene super anstrengend. Die wurde halt mehrfach in Realtime gedreht, aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht der Sawyer-Familie, dann einmal aus der Sicht von Sally. In echt voller Länge, in mehreren Takes, bei dem Gestank, bei der Hitze, 26 Stunden hat insgesamt diese Szene gedauert, um sie einzufangen. Und in der Wohnung, also in dem Raum, hat es 46 Grad, plus Fleischgestank, plus alle tragen ihre alten Klamotten, die sie schon seit Wochen tragen. Es hat sich wohl ein paar Leute, die da beschäftigt waren von der Crew, haben sich übergeben. Während des Drehs. Dann kriegt's auch noch nach Kotze. Wunderbar. Ich glaub wirklich, dass viele Teile, gerade von diesen Szenen, dass die nur so heute wirken, weil das glücklich alles eine richtige Tortur ist zu drehen. Wie witzig findet ihr die Sawyers? Also ich finde ja der Regler so an Lächerlichkeit, ist sie ja schon auf einen Anschlag so ein bisschen, so am Overacten alle sind so, crazy unterwegs, so findet ihr die witzig? Oder findet ihr die. Angst ist jetzt das falsche Wort. Findet ihr die gruselig ist das falsche Wort? Habt ihr Ehrfurcht vor denen oder findet ihr die eher witzig? Also ich finde die crazy. Nee, ich finde, sie sind so drüber, aber in dem Setting habe ich Angst vor denen. Weil ich weiß, dass sie zu allem fähig sind. Deswegen ist es für mich kein Comic Relief. Ich glaube nicht, dass ich das gerne austesten würde, aber gerade am Tisch fällt ja auf, dass die sich sehr schnell in interne Streitigkeiten verstricken. Und wo dann ja irgendwie auch der Hitchhiker ist so mäßig, ja, du kochst hier doch nur, eigentlich mach ich die ganze Arbeit. Und hier Leatherface, mein Bruder, der macht auch mit. Und was bist du eigentlich für einer? Nimmst du hier raus, denkst du, du bist der Größte. Und da gehen die ja richtig auch alle immer mal aufeinander los. Und ich glaube, man kann die mit Smartness ganz gut austribbeln, weil ich glaube, die gelangen so schnell in ein internes Handgemenge, dass man sich da unauffällig, wie sie es dann ja auch macht, aus dem Fenster stürzen kann. Darf man im Zusammenhang damit ein Lob für diesen Film, ich weiß nicht, ob das ein Lob wert ist, weil für mich ist das ein bisschen bare Minimum, aber dass der Film nicht die sexuelle Karte ausspielt. Sowohl in dem Zusammenhang, den du genannt hast, noch auf der Vergewaltigungsebene, dass es das hier zum Glück nicht gibt. Und das, obwohl es sich ja so anbietet vom Drehbuch her, Du weißt halt als Zuschauer, da lebt seit Jahren, Jahrzehnten keine Frau mehr. Da hat niemand eine Frau, keine Freundin, kein nichts. Aber darauf haben die Sawyers nicht abgesehen. Die töten einfach nur, egal wer das ist. Das könnte auch, keine Ahnung, da könnte jetzt auch, jetzt fällt mir kein Name von irgendeinem Supermodel ein, ihr wisst schon Bescheid, da könnte jetzt auch Sidney Sweeney liegen, das wäre denen egal, die würden die einfach umbringen. Und das finde ich sehr komisch. Gut gelöst, dass es nicht darauf aufgeht, dass sie da irgendwie nacheinander eine Gruppenvergewaltigung oder sowas machen. Und dann am Ende der Grandpa auch noch ran darf. So wie das mit dem Fall. Was hätte so passen würde, dass es keine Frau im Haus sonst gibt. Ja, genau. Aber halt auch eben dadurch, das ist auch gefühlt so der Prototyp 70er Jahre. Vor allem eben eher in diesen rougheren. Ich mein, denk dann ein Jahr vorher, das ist unser Left, zwei Jahre später als Spit on your Grave. Ja, genau. Und das ist halt auch eine, ich hatte ja jetzt auch erzählt, dass ich jetzt zum Beispiel Switchblade Sisters geschaut hat, da war das auch so. Eine Female Prisoner haben wir schon drüber gesprochen. Also ich hab das Gefühl, das ist vor allem halt eben bei den etwas rougheren Filmen eigentlich immer, dass da in irgendeiner Form sexuelle Gewalt stattfindet. Und das finde ich hier auch sehr angenehm, dass das nicht passiert. Weil ich finde, das braucht es auch nicht. Also die Familie ist so schon klar genug, dass das Leute sind, mit denen man nichts zu tun haben möchte und wo man in Gefahr ist, wenn man bei denen am Essenstisch sitzt, da braucht es das nicht auch noch. Das ist vollkommen ausreichend, das haben wir auch so alle verstanden. Ja, gehe ich mit. André, Sadie ist jetzt hier das Final Girl. Und wir haben zu diesem Zeitpunkt noch kein richtiges Final Girl gehabt. Klar, es gab immer noch so Andeutungen, aber meistens war es einfach so eine Frau, die überlebt hat, aber von Männern gerettet werden musste. Aber Sadie ist kein Damsel in Distress. Die kann sich hier selbst helfen, die befreit sich quasi selbst. Ist zum einen die offensichtlich wahre Scream Queen, weil ich muss ganz ehrlich sagen, Jamie Lee Curtis ist ein Scheißdreck dagegen. So wie Marilyn Burns hier schreit, so angsterfüllt, Ist richtig krass, muss ich sagen. Ist mir auch nie so bewusst gewesen, aber die macht das überragend. Und gleichzeitig ist es auch toll, dass es sich real anfühlt, dass sie sich zwar befreien kann, aber sie ist jetzt auch nicht plötzlich Wonder Woman und tötet jetzt alle von denen noch da, sondern die will einfach nur flüchten und abhauen. Und das war zu dem Zeitpunkt alles sehr neu. Und muss ich sagen, fühlt sich auch echt gut an, muss ich sagen. Also sie hat sich das irgendwie verdient, ohne dass sie jetzt irgendwie eine Leistung vollbringen musste. Weil das ist ja auch immer dieses, dann kommt wieder dieses Troop, Ja, und das ist ja aber eine starke Frau, das muss sie aber hier in dem Fall nicht sein. Sie stellt sich ein bisschen clever an, nutzt die richtige Situation aus und hat dann einfach ihren Überlebensinstinkt. Sie will einfach nur fliehen und da rauskommen und plant jetzt nicht noch irgendwie eine heimliche Rache, dass sie jetzt da alles heuer noch umbringt da in dem Haus oder sowas. Das finde ich echt auch ziemlich gut gelungen. Ja, gehe ich mit, ja, ja. Wäre auch komplett gegen den Charakter und gegen die Situation. Also sie ist alleine, sie weiß ja auch, sie hat keine Chance gegen drei Männer, die auf jeden Fall stärker sind als sie körperlich, vor allem Leatherface natürlich. Sie weiß, dass sie da keine Chance hätte, deswegen sie kann nur fliehen. Und es ist ja auch diese, also sie nützt ja auch, also sie kommt ja nicht mehr auf die Idee, auch irgendwie nach dem Flur zu irren und die Haustür zu suchen, sie springt einfach aus dem Fenster, sie nimmt den direktesten Weg raus aus dem Haus, der sie auch ja leicht, noch selbst verletzen könnte, wenn nicht sogar Schlimmeres, wenn du einfach durch ein Fenster springst natürlich. Und genau, finde ich auch, absolut gut gelöst, einfach nur weg und Überlebensinstinkt nutzen und raus und nicht noch irgendwie auf was einlassen, wo sie definitiv den Kürzeren ziehen würde, ja. Zwei Prozent Abzug, Theresa, gibt's von mir, weil diese, also erst mal richtig krass, welche Wirkung das hat, dass es plötzlich Tag ist, also dass es wie der Tageslicht draußen ist, das ist so, ein Zuschauer, wo du die ganze Zeit in diesem Haus bist und man merkt gar nicht, wie die Zeit vergangen ist, das ist auch cool gemacht, weil das war für mich fast ein Jumpscare, als sie rausspringt und plötzlich ist es schon der nächste Morgen, das ist so super weird irgendwie, aber dann diese Verfolgungsjagd über das Gehöft, der Sawyers, gefühlt in Zeitlupe. Also Sally läuft jetzt nicht besonders schnell und der Hitchhiker, den sie normalerweise nach zwei Metern schon haben müsste, läuft dann auch noch mal extra langsam hinter sie her. Leatherface dann noch mal langsamer hinterher. Also es ist schon eine sehr langsame Verfolgungsjagd, die mich so ein bisschen aus der Immersion gerissen hat, weil wahrscheinlich in realistischer Darstellung hätten sie Sally, glaube ich, nach zehn Sekunden schon wieder eingefangen. Aber macht der Film nicht. Aber es ist nur, ne, wurde halt früher so gedreht. Also ich bin dann eher gestolpert, als der Truckfahrer dann ja kommt. Genau, also sie flüchtet zur Straße, für die, die den Film nicht kennen, und ihr kommt ein Truckfahrer entgegen und, ja genau, könntest ihr weitererzählen, Therese. Genau, und anstatt, dass die zusammen wegfahren, steigt er halt irgendwie auch aus. Und ich denke mir so, ihr hättet die Zeit gehabt, einfach wegzufahren. Und das ist sowas, was mich total irritiert hat, jetzt mal schauen, weil ich dachte, warum fahrt ihr nicht zusammen weg? Also, ich weiß nicht, ob er noch irgendwie versuchen möchte, Leatherface dann dazu umzubringen oder keine Ahnung was, aber ja. Ich glaube, er hat die Stärke, André, der Säge überschätzt. Ich glaube, weil sie steigen ja erst mal ein ins Auto. Sie steigt ja auch zu ihm ins Auto. Und Leatherface sägt dann an der Fahrertür. Und da siehst du dann auch schon dieses Schramm. Und ich glaube, es soll so dargestellt sein, dass der Fahrer glaubt, dass der gleich mit der Säge durch die Tür durchkommt. Und deswegen steigt sie auf der anderen Seite aus. Ich finde aber auch, es ist ein bisschen ungelenk inszeniert. Ein bisschen. Es ist nicht ganz nachvollziehbar, warum sie direkt aussteigen. Er könnte wirklich in dieser Sekunde direkt aufs Gas drücken und sie könnten wegfahren. Ich glaube auch, dass es so gemeint ist, wie du sagst. Ich finde, es ist nicht 100% so inszeniert. Ja. Deswegen alle haben recht. Auf jeden Fall kommt ein weiterer Autofahrer, Sally, zu Hilfe und nimmt sie mit. Leatherface sägt sich selbst ins Bein. Übrigens auch ein echter Spezialeffekt. Also Gunnar Hansen hat sich tatsächlich ins Bein gesägt, aber auf seinem Bein waren eine Metallplatte und ein paar Steaks waren da drauf befestigt. Also das sorgte dann für. Also Theresa hat schon so geguckt eben gerade, als ob jetzt rauskommt und da hat sich wirklich ins Bein gesägt. Nein, nein, nein, um Gottes Willen. Aber ich finde, das musst du dich trotzdem erst mal trauen, weil wenn du da abrutschst, ne? Ja. Also ich glaube nicht, dass es kein Union-Film gewesen ist und versichert waren die da bestimmt auch nicht. Ich glaube es auch nicht, also nach den Drehbedingungen hätte mich das jetzt auch ehrlich gesagt nicht gewundert. Mir ist dieser schwarze Truckfahrer, der ist mir immer noch ein bisschen ... Der Film interessiert sich gar nicht für den. Der läuft dann so in die andere Richtung weg. Wir sehen alle, er ist nicht der sportlichste. Es kann durchaus sein, dass Leatherface, nachdem er da seinen Boogie-Dance gemacht hat mit der Kettensäge, dass er dann den noch eingeholt kriegt, den Truckfahrer. Das fand ich ein bisschen schade, dass sie den... Weil der kam zu Hilfe. Und der wird einfach vom Film so, ach egal, der interessiert uns nicht. Ja, das ist schon irgendwie schade. Also, deswegen hätte ich mir halt auch umso mehr gewünscht, dass sie irgendwie zusammen dann einfach wegfahren, weil es irgendwie Sinn gemacht hätte und er dann da halt so ganz, auch als er gefühlt keine Regieanweisung bekommt, ganz teupelhaft irgendwie da rumstolpert. Man denkt sich so, was tust du da? Also es ist nicht gut nachvollziehbar, was da gerade eigentlich passiert. Ja. Krass ist auch eigentlich, musst du mal einen ganz kleinen Sprung zurück machen, bevor wir langsam zum Ende kommen. Auch noch mal dieser Sprung, als sie aus dem Fenster springen, das plötzlich hell ist, das zeigt halt auch noch mal krass, wie lange sie da eigentlich leiden musste in dem Haus. So irgendwie von, keine Ahnung, Mitternacht oder so, irgendwie die gefühlte ganze Nacht wurde sie dort gequält von den Sawyers. Und da kommt halt auch niemand zu Hilfe. Das wird ja auch noch mal bewusst dadurch. Also da wäre jetzt auch niemand mehr gekommen, der das verhindert hätte oder so. Das ist auch noch mal ganz gut dargestellt. Und dann, wie gesagt, die letzten Bilder, die brennt sich auch nochmal ein, Leatherface, tanzt im Sonnenlicht dort, ähm, auch richtig gut, geht die Sonne eigentlich schon wieder unter? Hm, wollen wir jetzt mal nicht in Frage stellen. Also Morgendämmerung. Ja, das ist die Frage, die ich mir jetzt gerade stelle, weil es sieht eigentlich schon wieder aus wie Sonnenuntergang. Ich glaube, es ist Morgendämmerung. Logik wäre Sonnenaufgang auf jeden Fall, ja. Und dann natürlich Sally, die dort auf der Tragefläche des Pickups sitzt und komplett blutverschmiert ist, auch genial gemacht, allein durch den Look, wie sie aussieht, komplett Blut verschmiert, suggeriert dir das nochmal als letztes Bild des Films, dass der Film ultra krass und hart war. Obwohl wir gar nicht sehen, wie dieses ganze Blut sozusagen auf sie gekommen ist, sozusagen. Sieht aus, ob sie gerade in einem Massenschlachthaus war, ja. Ja, könnte irgendwie auch High Tension letztes Bild sein oder sowas, so gefühlt. Ist schon cool gemacht. Die Frage ist, ist das ein Happy End, Theresa, für Sally, nachdem ihre Freunde tot sind, ihr Bruder tot ist, wo kann sie noch hin? Desillusioniert von der Ökonomie, vom Zustand des Landes, von der Polizeigewalt von der Militärgewalt, vom Staat alle lassen sie im Stich, damit es ist ein Happy End und ist diese Geschichte eine Variation von Hänsel und Gretel. Die im Wald ein Haus finden. Ich bin nicht vorbereitet, da muss ich kurz drüber nachdenken. Da musst du mir ein müdes hören, musst du ein bisschen drüber nachdenken. Dann nimm du die erste Frage, ist es ein Happy End? Und André denkt drüber nach, ob es Hänsel und Gretel ist. André kann jetzt schon mal nachdenken. Ich finde, es ist natürlich irgendwie ein Happy End, weil immerhin ist sie nicht zu Chili con Carne verarbeitet worden. Ich glaube, das ist schon mal ganz gut. Also ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich nicht so ende, muss ich sagen. Und klar, sie hat irgendwie viel verloren, Aber das ist ja dann eh so eine grundsätzliche Frage, wo man sich ja bei jeder Person, die irgendwie was Schlimmes erlebt hat, fragen muss, ist deren Leben jetzt noch was wert? Also kann die jemals wieder glücklich sein oder können wir die jetzt auch eigentlich mäßig notschlachten und dann hat sich das? Ich finde, die Antwort darauf ist, ja, also das Leben geht danach weiter. Klar, mit Einschränkungen. Es wird nie mal wieder das Gleiche sein, was es mal war. Aber als Mensch, der logischerweise auch an Psychotherapie glaubt. Ja, deswegen hätte ich jetzt gerade von dir eine Antwort erwartet, dass sie dann in Therapie kommt und nicht notgeschlachtet wird. Ich habe ihr gesagt, das ist die Frage, muss sie notgeschlachtet werden oder nicht? Ich sage nein. Nur weil sie was Stubbes erlebt hat. So, nee, das Leben geht weiter. Wie gesagt, es geht natürlich anders weiter. Man kann bestimmte Sachen auch einfach nicht, also vor allem Menschen nicht ersetzen. Aber ich hoffe ... Sie bekommt eine gute Therapie. Ich weiß nicht, wie das Gesundheitssystem in den 70er-Jahren war. Psychotherapie in den 70er-Jahren war auch noch mal ein anderes Thema als heute. Also, ja, ich drücke ihr die Daumen. Alles Gute, alles Gute von mir. Und 2022 haben wir da gelernt, was ihr geworden ist. Aber dann in ein paar Wochen mehr. André, die Frage ist natürlich, die musst du jetzt nicht beantworten, aber vielleicht hast du einen Gedankengang dazu. Ich hatte das gelesen, dass jemand das aufgestellt hat, die Theorie, dass sich das ein bisschen wie das Hänsel-und-Gretel-Märchen liest, von wegen so mit dem Pfefferkuchen, nee, ist das wohl das Pfefferkuchenhaus? Ja, im Wald und so weiter. Lebkuchenhaus. Lebkuchenhaus. Ja, ist das Gleiche. Ja, stimmt, ist wirklich das Gleiche. Ist das so? Ja, in manchen Regionen heißt es Lebkuchen, in manchen Regionen Pfefferkuchen, meine ich. Das ist so wie eine sagt, das Berliner Haus und die anderen würden sagen, das Pfannkuchenhaus. Genau, oder Krapfenhaus. Für mich nein, weil da müsste es eine Hexe geben, aka Leatherface, der im Ofen verbrannt wird um dann zu flüchten macht für mich keinen Sinn die Allegorie Kommen wir zu unserer. Ranking-Runde zu uns abschließenden. Wir haben hier ein paar Survivor, nennen wir sie jetzt, auch wenn es nicht alles Survivor sind, die wenigsten, aber ihr kennt das Spielchen. Wir haben hier an Gruppenmitgliedern unserer jungen Leute hier einmal Franklin, wir haben Pam, wir haben Sally, wir haben Jerry und wir haben Kirk. Wer war für euch die coolste Person, der coolste Survivor in dieser Woche? Theresa. Und warum? Ich fand das schwierig, weil im Grunde genommen kann man ja gegen alle nicht so wirklich was sagen, außer halt Franklin, weil er halt einfach nervig ist so. Das hätte quasi jede Person sein können, würde ich jetzt einfach mal sagen. Ich habe mich jetzt am Ende für Sadie entschieden, weil ich schon finde, dass da so vom Schauspiel her irgendwie doch noch am meisten geht und sie halt am Ende die Person ist, die das Teil überlebt. Aber es hätte im Grunde genommen jede Person sein können. Die nicht Franklin ist. Ja, ich glaube, die anderen haben mir zu wenig Screentime am Ende, glaube ich, gehabt, um Finals zu überzeugen. Und Sally hat halt schon noch ein paar Action-Momente auch. Sie hat die Survival-Skills, die so dort präsentiert, bin ich auch bei Sally und André. Ich vermute fast schon, dass du da im Einklang, im Dreiklang mit uns bilden willst. Ja, gehe ich mit. Ist einfach so. Sally einfach, weil die am meisten Tortur durchmacht, weil sie eben die ganze Hölle mitmachen muss. Die anderen werden ja glücklicherweise früher weggekillt und müssen nicht mehr ins Family Dinner. Können sich glücklich schätzen. Ja gut, ich vermute, sie waren beim Family Dinner dabei. In anderer Weise. In anderer Form. Aber da gehe ich schon mit. Im anderen Aggregat-Zustand. André, wie sieht es denn aus mit dem Vollhorst der Woche? Ich muss ja sagen, wir haben ja jetzt schon, wir machen das ja hauptsächlich mit Slashern hier, diese Bewertung und gerade bei Freitag der 13. Gab es immer eine sehr große Auswahl an potenziellen Vollhorsten der Woche. Gibst du mir recht, wenn ich sage, es war noch nie so einfach, jemanden zu wählen, weil die anderen eigentlich fast alle eher für die andere Kategorien in Frage gekommen wären? Ja, halt ähnlich wie mit eben, sag schon, Freitag. Shelley. Ähnlich einfach. Ja, es ist Franklin. Was wir schon gesagt haben, er kann einem auch leid tun und tut da gewisserweise auch in einigen Szenen auch, aber er bleibt wirklich der nervigste Charakter einfach. Es tut mir leid, aber seine Art und Weise ist einfach, todesnervig und das wird bei jedem Watch nicht besser und deswegen bleibt für mich nur er und für alles andere, die anderen ja, wie gesagt, missachten ihn vielleicht mal, aber sonst leistet sich da keiner großen Fehltritt oder kommt überhaupt auch gar nicht groß weiter zu Wort, um überhaupt zum Duschbeck zu werden. Er ist leider der, der mir auf Zünder geht und deswegen ist es Franklin. Es tut mir auch wirklich ein bisschen neid. Aber du hast recht. Ja, mir tut es auch irgendwie leid, aber er ist einfach trotzdem, wenn er da Jerry schreit und ich wirklich zur Fernbedienung hechten muss, um es leiser zu machen, dann ist ja leider der Vollhorst der Woche. Schauen wir uns My Leatherface an in der Betrachtung, weil der wird ja wirklich in jedem Teil ein bisschen anders, oder deutlich anders dargestellt. Hier ist die OG-Variante. Er trägt ja auch verschiedene Masken und Outfits in dem Film und das soll ja auch schon so ein bisschen zeigen, dass er dass seine Verhaltensweise abhängig ist von seiner Maskierung zum Beispiel. Also er verhält sich mit einer Maske anders als mit einer anderen Maske zum Beispiel. André hat vorhin schon gesagt, er ist ganz klar ein Kind, ein Körper eines Erwachsenen. Das wird, glaube ich, sehr deutlich hier in diesem Film. Wir merken aber auch, er ist ein Produkt seiner Umwelt. Er wird geschlagen vom Cook. Also das heißt, das wird wahrscheinlich schon immer so gewesen sein, dass er misshandelt wurde und wahrscheinlich deswegen auch ein bisschen so ist, wie er ist. Er ist auch so der erste Killer mit einer Maske gewesen. In dieser Art Horrorfilm darf man auch nicht vergessen. Das ist ja immer noch vier Jahre zum Beispiel vor Halloween. Und es wird natürlich auch ein bisschen, Theresa, mit dem mit dem, ja, wie sagt man, Geschlechterbild gespielt, mit so einer gewissen Transgender-Ebene, die da mit reinkommt, dieses Verkleiden hier als Frauen und Identität annehmen etc., was ja hat man schon bei Norman Bates gehabt, später bei Buffalo Bill und so weiter. A, wie findest du seine Darstellung hier und B, wie ikonisch ist Leatherface für dich? Also für mich ist er auf jeden Fall schon ikonisch, einfach weil sich so auch dieses Bild mit der Kettensäge in meinen Kopf gebrannt hat. Vor allem, glaube ich, aus der Endszene, weil wir haben ja schon besprochen, davor gibt es eigentlich gar nicht so viel Kettensägen-Action, aber das ist wirklich so was, was man irgendwie so miteinander verbindet. Dann muss man halt auch sagen, der sieht schon echt unangenehm aus irgendwie. Und auch die Masken, ja, irgendwie finde ich es trotzdem halt auch cool, dass sie ihm da auch dann mal ein Frauengesicht aufgesetzt haben, was er sich dann ja auch noch mal, glaube ich, ein bisschen zurechtgeschminkt hat. Und irgendwie so der Gedanke, dass Zelda-Face vorm Spiegel sitzt und sich noch mal Wimpern aufklebt, finde ich irgendwie ein bisschen süß. Aber insgesamt würde ich sagen, hat er seinen Status als ikonischer Horrorkiller auf jeden Fall zurecht. Ja, da gehe ich komplett mit, würde ich auch sagen. Allein die Präsenz von ihm ist halt wie gerade ausschlaggebend, weil er einfach so wuchtig ist, gut eben dargestellt, auch durch Hansen, war super Wahl da eben im Casting auch hier. Und ansonsten eben auch natürlich die Masken und sein Verhalten, wo du auch merkst, was er eigentlich für ein Wesen ist. So und dieses Kindliche und dass er eigentlich nur so ein überrusses Kind ist, das mit Bauklößen spielt, nur die Bauklöße sind halt Menschen und sein Werkzeug ist die Kettensäge. Das lässt irgendwie tief blicken eben auch, wie mit ihm umgegangen wird und so. Und ich finde aber auch auf jeden Fall, dass er hier in einer richtig krasse Präsenz ist und richtig unheimlich aussieht. Kommen wir zu den Kills. Es gibt hier trotz des groß angekündigten Texas Chancellor Massakers oder des Blutgerichts in Texas, gibt es nur vier Kills tatsächlich. Einmal den ersten Kill, Kirk, der mit dem Hammer von Netherface erschlagen wird, dann Pam, die von ihm gepackt wird und auf dem Fleischerhaken dort aufgespießt wird, Jerry ebenfalls mit dem Hammer zertrümmert und Franklin, der im Wald zersägt wird. Was sind da eure, oder was ist euer Favorit? André zuerst. Ich habe hin und her überlegt zwischen eben Kirk und Pam und bei mir ist es dann letztendlich Pam geworden. Ich habe schon gesagt, ich finde ihn von Kirk auch Hammer, weil er natürlich auch der Erste ist und weil er so aus dem Nichts kommt, unvorbereitet. Ich habe mich aber noch erst für Pam entschieden, weil ich da den ganzen Aufbau noch mal noch einen Ticken geiler finde in der Gesamtheit dann. Weil das ist ja auch noch, haben wir auch gar nicht gesagt, das ist auch sehr ikonisch, finde ich, wie sie rausrennt. Er kommt von hinten hinterher, durchberstet diese Tür, hebt die da aus den Angeln, greift sie einfach und reißt sie wieder zurück. Das ist halt einmal krass. Und dann auch eben das auf den Haken hängen, dann noch mal als Überspitzung. Dieser ganze Aufbau, den finde ich so krass auch. und du bist dann eh grad schon in so einer schockstarren Stimmung von Kirk und das dann nochmal so als einen draufsetzen direkt danach. Deswegen, also ist wirklich knapp, aber ich war dann bei Pam, aber Kirk kommt direkt dahinter. Ja, bin ich mit dabei. Also ich hab auch Pam gewählt. Auch, glaub ich, eben in Kombo damit, dass danach der Kirk da noch angedeutet zersiegt wird und so. Das ist einfach overall die Szene mit dem größten Impact, was das angeht. Ich habe mich tatsächlich, also ich gebe euch recht, die ist schon, also da kann ich überhaupt nicht widersprechen, für mich hat nur der erste Kill an Kirk halt so diese Bedeutung, das ist doch auch einer der ersten Horrorfilm-Kills war, die ich gesehen habe und das damals schon so einen Eindruck bei mir hinterlassen hat, einfach wie der da liegt und dann noch so seine Beine so zucken. Ja. Und einfach dieses kurze, trocken, eiskalte, er schlägt einmal zu und dann liegt er am Boden und zuckt kurz und dann zieht er den hinter die Metalltür. Das war so, der dachte so, Alter, was ist Leatherface denn für ein ... Also wow, das ist ja auch das erste Mal, dass ich den gesehen habe, und das war schon krass, ja. Trotzdem ist es so, obwohl, wie gesagt, es gibt heute zigtausend brutalere Filme, wir sind uns, glaube ich, einig, das reißt heute kaum noch jemanden irgendwie, von den Sitzen, und vieles spielt sich im Kopf ab, aber wenn ich drüber nachdenke, die Qualität, in Anführungszeichen, der Kills ist enorm hoch bei diesem Film, weil alle vier Kills irgendwie krass sind, so kurz die vielleicht auch sind, aber ich hätte jetzt, hättet ihr Jerry genommen oder Franklin den genommen, hätte ich euch genauso recht geben können, weil die auch gut sind, krass sind. Ja. Ja, finde ich auch. Kommen wir zum Fazit. Theresa, ich spreche dich mal zuerst an, damit du noch ein bisschen für schlechte Laune sorgen kannst, weil du, glaube ich, mich interessiert, wie sehr du von deiner Stimmung jetzt nochmal beeinflusst wurdest, von deiner Cook-Stimmung, oder hast du dich jetzt darauf verlassen, wie du den Film sonst wahrgenommen hast, für deine finale Einschätzung? Also ich habe ihn ein bisschen abgewertet, aber nicht stark. Ich glaube, das ist ja immer so ein Ding, dass Filme manchmal, dass man die ganz anders wahrnimmt, je nachdem in welcher Stimmung man die schaut. Und ich habe, ich weiß auch nicht, das hätte hier jetzt eine fürchterliche Zeit gehabt, aber ich habe einfach bemerkt, ich war da nicht so offen für. Und habe da einfach nicht so Bock gehabt. Und trotzdem kann ich dem Film immer noch einiges abgewinnen. Und ich finde den vor allem von der Atmosphäre halt immer noch extrem gut, weil er halt eben so dreckig und eklig ist. Aber ja, auch eben das Sounddesign, was da ist, finde ich mega gut. Gut, ich mag halt, dass wir hier halt nicht so diese klassischen Teenie-Kack-Pratzen haben, sondern overall ganz sympathische Leute, mit denen man irgendwie, ja, auch irgendwie so einen Film verbringen kann. Und finde, da macht er schon einiges sehr richtig. Vielleicht aber auch, weil eben diese Tropes noch nicht existieren, dass er sich da auch gar nicht so in die Verlegenheit gekommen ist, sich daran halt zu bedienen. Ich bin jetzt bei vier Sternen. Ich hatte vorher immer viereinhalb gegeben, Weil mir jetzt schon auch Sachen aufgefallen sind, die mir zum Beispiel in der letzten Kinosichtung nicht aufgefallen sind. Also eben diese eher unfreiwillig komischen Momente, die da mit drin waren, die mich dann doch immer mal auch rausgerissen haben. Ähm, genau deswegen bin ich dann am Ende bei 4 Sternen ich finde trotzdem immer noch, das ist ein sehr, sehr guter Film ist auch immer noch ein sehr atmosphärischer Film ich finde das gut, dass der auch nicht länger ist als nötig ähm, ich glaube, wenn der jetzt 2 Stunden gehen würde das wäre wahrscheinlich dann nochmal eine ganz andere Geschichte aber dadurch, dass er ja auch so knackig ist, finde ich, dass man den auch immer noch gut schauen kann und glaube, dass er zwar, nicht mehr so funktioniert wie früher aber dass man den immer noch auch heute sehr gut schauen kann, Genau, vier Sterne. Ich finde es übrigens auch gruselig, wie Leatherface grunzt wie ein Schwein. Das finde ich auch cool. Haben wir noch gar nicht erwähnt. Wenn er so queekt, das ist auch ganz cool. Fixed Quills. Ich habe eigentlich ganz kurz, weil ich habe schon sehr viel geredet heute. Für mich ist es nach wie vor ein Meisterwerk. Das ist ein pures Terror-Kino. Sehr atmosphärisch, hat irgendwie haben wir ja schon gesagt, sehr, ja, solche Elemente drin, die ich mir heute fast schon wieder wünschen würde, dass die Figuren einfach nicht so vertropt sind, dass diese Elemente nicht so, durchgenudelt sind, wie sie heute sind. Das hat mir richtig gut jetzt noch mal im Rewatch gefallen. Der ist einfach, hat ein tolles Production Design. Das sieht alles, André hat es vorhin so schön gesagt. Das ist alles so reudig dort in dem Film, das ist alles so ekelhaft. Und das verpackt der Film so gut, die Darstellung der Hitze. Das ist einfach so eine Tortur für die Figuren, aber auch eine Tortur, den Film zu erleben, sozusagen. Und das macht den Film nicht immer noch so stark. Also ich verstehe, dass dass der jetzt, in Anführungszeichen, junge Leute von heute nicht mehr groß reizen wird. Aber für mich guckt er sich nach wie vor noch so gut wie früher. Hat nichts verloren für mich. Macht mir Spaß, in Anführungszeichen. Und ist eben auch auf inszenatorischer Basis einfach gut gemacht. Also den Soundtrack, in Anführungszeichen, haben wir herauskristallisiert. Auch die Bilder von Daniel Pearl. Toll geschossen, hat toll diesen dokumentarischen Look. Also für mich ist das immer noch ein komplett rundes Ding und ein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte, nicht nur der Horrorfilmgeschichte, sondern der ganzen Geschichte. Und, Ja, super. 4,5 Sterne, André. Ja, dann mach ich es auch kurz und noch kurzer. Bin bei euch beiden, noch mehr bei Chris. Ich finde halt, das ist immer noch ein super effektiver Film. Ja, der hat vielleicht eben auch seine Mängel hier und da. Definitiv, der Anfang, wie gesagt, ich bin ja, zieht sich ein bisschen, aber ja, ist vielleicht nicht der allerspannendste. Aber trotzdem gibt es alles dazu. Und jedes Bild, allein der Anfang schon ist ikonisch. Ich kann dir immer sagen, wie TCM anfängt. Die ganze Atmo, die Stimmung, die Bilder, alles funktioniert bis heute. Und sobald es dann richtig losgeht, bin ich einfach nur gebannt und finde ihn immer noch super zermürbend und grausam. Und das alles in seiner Simplizität halt einfach, ohne dann eben das einzulösen. Es gibt keinen Massaker und trotzdem ist der Film einfach mega unangenehm und hart und geht an die Nieren. Und das ist einfach einzigartig und deswegen, er verdient nach wie vor absolut für mich diesen Kultstatus. Den hat er inne und ja, ich gucke ihn trotzdem dann, immer wieder gern, auch wenn ich jetzt nicht sage unbedingt, ich muss jetzt mal wieder TCM gucken, aber wenn er dann wieder kommt, ob es jetzt im Kino ist oder als Vorbereitung jetzt hier, ich werfe ihn dann ein, bin ich wieder drin, und weiß wieder, warum ich ihn mag so und deswegen bin ich auch bei viereinhalb und ja, finde ihn immer noch großartig. Ich bin euch noch was schuldig, habe euch ja noch was versprochen. Ihr erinnert euch an die krude Finanzierung des Films. Der Film startete dann am 11.10.1974 in den US-Kinos und zwar unter Brianston Pictures. Die sorgten vorher ein bisschen für Furore, für den, ich nenne das mal Erotikfilm Deep Throat, aber auch mit ihrer Teilnahme an organisierter Kriminalität. Also auch hier hat die Mafia wieder eine Rolle gespielt. Es war jedoch quasi das einzige Studio, das den Film rausbringen wollte. Aber ja, das Problem war, Brinston gehörte Luis Periano, einem namhaften Mitglied der Mafia, der mit seinem Unternehmen vor allem Geldwäsche betrieb. Die Konsequenz war, die Filmemacher, sei es Henkel, sei es Hooper, sei es sonst wer, die wurden um ihr Geld betrogen, um den Profit betrogen. Es gab super viele Klagen und Verfahren, aber das Geld der ersten sieben Jahre, in denen der Film raus war, war komplett weg. Und deswegen weiß man auch nicht genau, wie hoch das Box-Office-Ergebnis wirklich war. Also diese 30 Millionen Dollar ist der geringe Wert, den man schätzt, der geringste. Andere Leute sagen, es können bis zu 100 Millionen Dollar gewesen sein, die den Filmemachern hier komplett durch die Lappen gingen. Und 1977 einigte man sich dann außergerichtlich mit den Periano-Brüdern, die haben dann die Rechte am Film abgetreten und haben 400.000 Dollar Schadensersatz gezahlt. 400.000 Dollar, natürlich ein kompletter Witz gemessen daran, was der Film einspielte und tatsächlich ist erst so richtig Geld geflossen, als der Film dann den Re-Release hatte im Kino und als der Videomarkt dann sozusagen da irgendwann da mal Zugriff und selbst danach wusste man nicht genau, wem der Film nun eigentlich gehört, weil ja so viele Companies am Anfang darin beteiligt wurden. Also gehörte das jetzt nun dieser Kapitalgesellschaft von Bill Parsley und Robert Kuhn. Die haben danach einen Deal ausgehandelt mit New Line Cinema, ohne aber Hupe und Henkel zu fragen. Die haben dann sofort wieder dagegen geklagt, haben Recht bekommen und mussten dann in diesen Deal auch komplett mit einbezogen werden. Und so ist es, dass bis heute eigentlich nie... Jemand so richtig weiß, das ist ja ähnlich, wie wir es bei Freitag der 13. Tatsächlich auch hatten, wer hat jetzt nun wirklich die finalen Rechte, wem gehört Texas Chains zum Massaker, wem gehört Leatherface und so weiter, da beschäftigen sich bis heute Menschen drüber. Auf jeden Fall so richtig Geld verdient hat nur die Mafia mit diesem Film und ja, kam auch bei den Kritikern damals nicht gut an, der Film. Er ist, sag ich mal, im Laufe der Jahrzehnte hat er seine Reputation, André, komplett gedreht. Gilt heute, wurde er auch als einer der ersten Horrorfilme in diese komische New Yorker Art, Dingsbums of Arter aufgenommen. Ich weiß gar nicht mehr, wie es heißt. Und hat natürlich einen riesigen Einfluss gehabt auf viele Filme, auf viele Filmemacher. Aber das war halt damals, als der Film rauskam, überhaupt nicht so. Aber zum Glück hat der Film seine Ehre und seinen Ruhm bekommen. Aber die Beteiligten tatsächlich nicht. Irgendwie auch schade, ne? Ja, es ist halt auch wie mit Freitag, so mit Cunningham und so. Es ist echt krass, was früher immer für ein Rechte-Gemauschel da war, weil man halt irgendwie Geld brauchte, jeden ins Boot geholt hat, den man irgendwie gefunden hat, nachher wüsste wieder keiner, wem überhaupt jetzt was gehört und so in irgendwelchen schmutzigen Deals, das ist schon abgefahren, ja. Ja. Bitter auf jeden Fall. Also es ist, wenn man überlegt, was da irgendwie an Kohle durch die Lappen gegangen ist, die beißen sich wahrscheinlich alle richtig in den Arsch. Vor allem halt eben auch die Schauspielenden, bei denen danach ja auch nicht mehr so viel ging, die hätten damit vielleicht trotzdem eine ganz gute Grundsicherung gehabt. Aber gut, ich hoffe, ich kann das super schwer einschätzen, wie lange man jetzt mit auch vielleicht kleinen Anteilen an so einem Film noch irgendwie was verdient. Das kann ich sehr schwer einschätzen, aber ich hätte es ihnen gewünscht, weil dieser Dreh ist ja offensichtlich so fürchterlich gewesen, da hätte man ruhig mal überdurchschnittlich gut für bezahlt werden können, finde ich. Perfekt. Das soll es gewesen sein für die erste Runde Texas Chainsaw. Ja, es war irgendwie schön, den Film nochmal zu rewatchen und nochmal ein bisschen genauer zu analysieren und mit euch natürlich zu besprechen ich hoffe, oder wir hoffen, es hat euch gefallen und ihr seid auch in der nächsten Woche wieder dabei, wenn wir die Fortsetzung Texas Chainsaw Massacre 2 aus dem Jahre 1986 besprechen werden, bis dahin habt eine schöne Zeit und dann hören wir uns nächste Woche, heute war es das mit André, Theresa und mir, ciao, ciao Tschüss Ciao, Aui Sowie! Sowie!