Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #127 - Wenn der Puls steigt: Dirk & Timo vor den Percussion Creativ Teachertagen
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, euren Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Dirk und ich stecken mitten in Vorbereitung für ein großes Drum-Event. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören! Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch sehr, sehr herzlich zur 127. Episode des Schlagabtausch-Podcast-Wodcasts mit mir, Tim Rückenroth, und meinem lieben Freund und Mastermind-Kollegen Dirk Brandt. Hi, Dirk. Schönen guten Morgen, Timo. Schönen guten Morgen, ihr da draußen. Ey, 127 Folgen, wärtet das gedacht bei so einer Reise? Das hätte ich mir selber auch nicht träumen lassen. Ja, schön, dass ihr uns immer noch zuhört. Und es macht immer noch unheimlich viel Spaß. Und von daher, ja, das Wetter ist im Moment auch. Gestern hat es nur geregnet. Hier ist jetzt mal ganz nett gerade draußen. Und ich freue mich auf die Dinge, die da kommen, mein Lieber. Wenn ihr da draußen jetzt im Sommer diesen Podcast hört, nicht wundern oder seht. Genau. Es kann ja sein, dass ihr mit dem Hörenchen daherkommt, wie wir manchmal mitbekommen, weil wir dann doch etwas umfangreicher sind hier und da. Nicht wundern, wir nehmen heute an einem trüben Novembertag auf. Also mir hängt der Nebel, die Wasserteilchen schwirren in der Luft und ich habe gelernt, dass Nebel flüssig in flüssig ist, ein Aggregatzustand. Oder ich gebe das gerade völlig falsch weiter. Nein, ich glaube, Nebel ist flüssig in gasförmig. Ist ja auch egal. Ich lege mich fest, liebe Leute da draußen, die ihr Chemielehrerinnen oder Chemielehrer seid. Ich sage, Nebel ist flüssig in gasförmig. Wahnsinn, oder? Ein Stoffgemisch. Ich habe was gelernt. Du merkst, ich habe was gelernt. Notgetrunken. Bevor das aber hier weiter in die Chemieecke geht, wovon ich ja wirklich eigentlich gar keine Ahnung habe. Ein kurzer Rundown der heutigen Episode. Dirk und ich steigen direkt voll ein in unser Hauptthema und das sind die Vorbereitungen für die 16. Percussion Kreativ Teacher Tage, auf denen der Dirk und ich zugegen sein werden. Der Dirk hat eine besondere, außergewöhnliche Handpan am Start. Wir nehmen Stellung zu eurem Feedback und wie üblich natürlich zum Abschluss die Empfehlungen der Woche. Wir gehen direkt rein ins Eingemachte, nicht langes Vorgeplänkel hier und da. Wir haben eh nichts zu erzählen, nichts erlebt. Also von daher, wir gehen direkt... In unser Thema, was ich vorgeschlagen habe, und ich habe es ja gerade schon im Rundown angekündigt, es geht um die 16. Percussion Kreativ Teacher Tage, die in zwei Wochen stattfinden werden in der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg. Die finden alle zwei Jahre statt und das ist eine wunderbare Veranstaltung, auf der unglaublich viele Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger jeglicher Couleur zugegen sein werden. Das heißt, wir haben natürlich die üblichen Rock, Pop, Jazzer, wir haben aber auch Klassiker, Percussionisten und ich weine auch immer die weibliche Form bitte da draußen. Und es sind immer so um die 110 bis 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wahnsinnig inspirierende Veranstaltung, lauter tolle Leute mit dabei, nicht nur bei den Dozentinnen und Dozenten, sondern auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Denn wir haben dort auch durchaus sehr viele Profimusikerinnen und Musiker dabei, die sich auch nochmal fortbilden, denn das Ganze heißt ja Teacher-Tage, heißt aber nicht, dass es nur für Teacher ist, sondern sind alle willkommen und für jeden ist was dabei. Aber es gibt eben auch spezielle Themen, die dann vielleicht eher was für Lehrerinnen und Lehrer sind. Und ich sage mal ganz kurz, wer so alles dabei ist, wenn man so einen Überblick hat. Also insgesamt sind es wahnsinnige 14 Dozentinnen und Dozenten. Und wir haben dann so Sachen dabei wie Groove, Energie und Inspiration, Drum Circle, Feel Good Creation mit Riccardo Rabe, wir haben Philipp Becker mit dem Thema Forschergeschützes Arbeiten, weg von eingefahrenen Pfaden, Patrick Metzger wird mit am Start sein, und in einem Panel zugegen sein, Thomas Louis Ludwig. Aus Mannheim wird mit dabei sein mit Warm-Up Grooves und Fokus auf diverse Stickings und Molar-Variationen, wir Wir haben dann auch was für Manage-Spieler. Die Semi Wang wird mitbekommen. Dort dabei sein und klangliche Ausdrucksmöglichkeiten, Verbindung von Bewegung, Dynamik und Musikalität dort etwas erläutern. Joost Nickel ist ebenfalls dort mit Groove und Energy für den Unterricht. Das ist ganz spannend. Florian Forst wird ganzheitliche Überansätze mit Fokus auf Haltung, Körperbewusstsein und Effizienz wiedergeben. Wir haben Professor Alberto Garcia mit der teilen amerikanischen Rhythmen, Professor Jochen Schora, der ein Panel über lebenslanges Lernen, Reflektieren des eigenen Schaffens dort halten wird. Professor Wolfram Winkel über Wahrnehmen und Matthias Troll ebenfalls über Forschergestützungsarbeiten von eingefahrenem Faden, sowie den Dirk Brand mit Motivation beim Üben, Strategien für die Selbstmotivation für sich selbst und für Schülerinnen und Schüler. Und meine Wenigkeit wird über neu herausfordernden im Unterrichtsbereich ein Panel halten mit Gästen und Diskussionsrunden oder einer Diskussionsrunde, wo zum Beispiel viel darüber gesprochen wird. Was sind eben die neuen Herausforderungen? Was sind die Herausforderungen bei Allgemein? Im Instrumentalunterricht, der Umgang mit digitalen Lernformen. Motivation und Selbstorganisation von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern, die Rolle von Videocontent, Tutorials und Online-Plattformen, aber auch so allgemeine Sachen wie die Frage nach angemessenen Honoraren und Arbeitsbedingungen sowie neue politische Vorgaben, die die Musikschullandschaft 2026, spätestens allerdings 2027, wirklich drastisch verändern werden und auch den Stellenwert von pädagogischer Qualität, in der Gesellschaft. Da gibt es also einiges drüber zu reden. Und ihr merkt schon, es ist ein buntes Programm. Für jeden sollte was dabei sein. Und ich finde immer sehr spannend, dorthin zu gehen und genau die Sachen zu besuchen, die mit meinem Schaffen eigentlich relativ wenig zu tun haben. Das heißt, ich gehe meistens in die Workshops und Panels rein, die nicht mit Schlagzeug zu tun haben. Oder nicht direkt mit Trumps Sets. Sondern da gehe ich lieber mal zu einem Klassiker oder Klassikerin, gucke, was ihre Konzepte sind und dann wirklich mal bei Percussion vorbeischauen. Oder eben auch die ganzen pädagogischen Dinge sind für mich sehr interessant. Also man darf und man kann dort, das ist das Geile, über den Tellerrand hinausschauen und komplett andere Ansichten mit aufsaugen. Und natürlich viel passiert nebenbei, das heißt in den persönlichen Gesprächen mit den ganzen Teilnehmern und Teilnehmern, beim Mittagessen, was gemeinsam eingenommen wird, beim Abendessen, was gemeinsam eingenommen wird. Abends sind ja auch noch Konzerte, wir haben ja so noch zwei Konzertabende, Freitagabend und Samstagabend. Da wollen wir auch gleich noch drüber zu sprechen kommen. Also es wird super viel geboten. Also toll für alle, die da sind. Sorry für alle, die nicht dabei sind. Aber die nächsten T-Tag-Tage wird es ja auch wieder geben. Es ist also ein klarer Aufruf. Kommt vorbei. Es ist nicht nur für, wie gesagt, nicht nur für Teacher, sondern für alle, die ihr Instrument lieben und mal etwas ihren Horizont erweitern möchten. Aber, worüber ich heute mit euch wirklich, oder ich mit Dirk sprechen wollte, ist. Wie bereite ich mich auf so ein Event eigentlich vor, wenn ich dort als Dozent geladen bin und auch, oder vielleicht weshalb auch immer, abends auch noch ein Konzert spiele. Vor, Was? Lauter Kolleginnen und Kollegen, die genau wissen, was da passiert. Und zwar, wir reden auch nicht von einer Bühne, sondern es ist alles ebenerdig. Ich meine, der Nächste sitzt vielleicht zwei Meter von dir entfernt. Also ich finde, das ist für mich eine wahnsinnige psychische Herausforderung, muss ich wirklich sagen. Aber Dirk, du bist ja schon etwas erfahrener als ich in diesen ganzen Geschichten. Und wo ich mit dir heute sprechen möchte, ist das Thema allgemein mal Trump-Events, wo wir den Teacher-Tag als Aufhänger nehmen. Und was einem so durch den Kopf geht, sowohl in der Vorbereitung als auch an so einem Event. Selbst wenn man dann plötzlich auf der Bühne oder an seinem Set steht und wirklich funktionieren muss oder sollte, sage ich mal, Kannst du dich noch an dein erstes Drum-Event erinnern? Ja, absolut. Also mein erstes richtig großes war das World Drum Festival, ich glaube von Zilgen damals in Hamburg. Und da habe ich so meine erste Drum & Bass, Das war in meinem Buch Future Drummicks gerade herausgekommen. Und das war so das Erste richtig Große. Da war Andy Gengedin noch da mit bei. Sven Katschirek, auch ein ganz, ganz toller Trommler. Sunny Emery war, glaube ich, mit dabei. Also das war mein allererstes. Und da auch heute noch. Ich finde, Nervosität gehört dazu. Also ich, ähm, auch bei bestimmten Gigs, also nicht mehr bei allen, aber ich finde so diese, machen wir das mal so, diese freudige Aufregung, ich darf gleich spielen und da will es auch raus, so, ähm. Das ist immer noch da und ich finde, das muss auch da sein. Ich finde, dieser Adrenalinstoß und diese Aufgeregtheit gehört dazu. Und zwar bei mir ist es so, bevor ich mich darauf vorbereite, ist das, was mir eigentlich am meisten immer zu schaffen macht, das ist gar nicht die Leute, die da zugucken. Weil du darfst, ich will, also erstmal spiele ich, weil ich Bock da drauf habe und ganz wichtig, jeder kocht nur mit Wasser, was ich immer habe, ich bin, Ein lauter Schlagzeuger und ein Schlagzeuger, der gerne nach außen geht und wirkt. Das mag man oder man mag es nicht. Das ist auch völlig in Ordnung so. Aber ich gebe auch gerade, wenn ich so Rocksongs oder sowas spiele, ich finde, da gehört eine Power für mich dazu. Schlagzeug ist für mich auch ein physisches Instrument. Das heißt, ich haue auch einfach gerne drauf. Ich finde es total toll, leise zu spielen. Aber ich finde, wenn ich bestimmte Nummern spiele, da gehört für mich einfach eine Power dabei. Und da habe ich eigentlich am meisten immer Schiss vor, dass ich denke, boah, ich bin so laut. Also hört sich total dämlich an. Das ist eher dabei. Mit einer Band habe ich das komischerweise nicht, weil da gibt es halt zusammen ein Brett. Aber ich weiß halt einfach, wenn ich so spiele und ich weiß auch. Wenn man so Workshops gibt oder so, dann gibt man auch manchmal einfach, weil das Adrenalin dazu gehört, wo ich denke, oh, da gibst du auch noch mal so ein bisschen mehr Gas dabei. Und das ist auch alles richtig so, das gehört dazu. Aber das ist eher so meine größte Challenge, weil ich einfach weiß, ich bin jemand, der unheimlich gerne Snare-Dram-Spezialschläge spielt, und die gehören für mich einfach dabei, also Rim-Shots und die auch wirklich eine 2 und 4 auf die Mütze gebe. Und das ist für mich, da mache ich mir eigentlich am meisten Gedanken komischerweise drum. Das finde ich ja interessant. Du machst dir am meisten Gedanken darüber, ob du zu laut bist, auf einem Drum-Event. Wenn das jetzt ein Blockflöten-Kongress wäre, da könnte ich mir das noch nachvollziehen. Aber warum auf einem Drum-Event, wo alle wissen, das Instrument ist laut und ich meine, leise spielen ist schwer, sehr, sehr laut spielen ist auch schwer, das wollen wir hier nicht unterschätzen, das ist beides eine Herausforderung. Aber ich sage mal, wenn normal laut spielt, das Ding ist halt, Das Schlagzeug an sich kann laut sein, sag ich mal. Aber ganz spannend. Das ist wirklich meine, das ist eigentlich mein größter Vierfaktor. Das ist so, wo ich echt denke, boah, ich gebe jetzt Kelle und tue den Leuten jetzt weh, wenn ich da drauf haue. Nein, ist ohne Scheiß. Das ist wirklich so, das ist so, joa, weiß ich auch nicht. In der Band, da ist es einfach okay, da stehst du als Band, als Gemeinschaft. Und ich denke, wie gesagt, das Ding ist halt einfach, ich weiß, weil das gehört für mich dazu. Wie gesagt, ich nehme da echt immer den Spruch von Bernie Weiss von Access, das ist der Sänger, der immer sagt, Alter, das Ding heißt Schlagzeug, nicht Streichelzeug. Und das finde ich immer, also den Satz rufe ich mir tatsächlich immer hervor, weil ich denke, er red hat er. Und das gehört einfach irgendwie, für mich gehört die Power dazu. Und auch dementsprechend der Musikrichtung. Aber kennst du das nicht auch? Es gibt ja nur einfach mal Räume, die sind ideal, wo du einfach merkst, du stehst auf der Bühne und der ganze Sound, das ist ein trockener Sound. Das Schlagzeug ist sehr human. Selbst wenn du Gas gehst, dann gibt es aber auch Steinwände, Steinfußboden, hallige Räume, wo das Schlagzeug einfach, du haust eine Trommel an und denkst, Alter, ist das laut. Wir können einfach mal sagen, wenn ihr ein Drum-Event plant, macht es nicht in der Kirche. Nein, bitte nicht. Auch, wenn ich sagen muss, wir sind ja gerade schon ein Teil durch den Kopf gekommen, in den 80ern gab es ja diese wunderbare Serie Super-Drumming. Ja. Das wurde in der Kirche aufgenommen teilweise. Aber das war auch, glaube ich, aufnahmetechnisch gar nicht so easy. Wahrscheinlich nicht. Warum tun die sich das an, ist die Frage. Oder haben sie sich das angetan? Ich glaube, das war einfach die Location, weil es cool ausgesehen hat, weil es eine witzige Sache ist. Und das Ding ist, ich finde ja ein Schlagzeug, selbst wenn du, Wie gesagt, bei Rockmusik, ich muss da reinlangen. Das erfordert von mir einfach meinen Körper. Die Musik so, ich empfinde das so. Aber das muss man alles nicht teilen. Ich kann dich ein bisschen beruhigen. Ich habe dich ja schon oft gesehen. Ich habe dich tatsächlich niemals als zu krass laut empfunden. So, Punkt eins. Im Gegensatz zu einem Schlagzeuger, den ich mal auf einem Drum-Event gesehen habe. Der hört uns eh nicht zu, das kann ich ruhig hier sagen. Und zwar war das Jim Riley. Ah, jau. Jim Riley aus den USA, der sehr gute Bücher geschrieben hat. So ein Nashville-System hat er auch dann gemacht, wie die schnell Songs erlernen und so tolle Play-Long-Sachen auch am Start. Toller Drummer und der war zu Gast in der Schweiz. Ich kenne gar nicht mehr genau den Titel dieser Veranstaltung zusammen. Es waren, glaube ich, die Schweizer Drum Days. Und der hat performt auf einem ganz normalen 4P-Skitch, also Pace-Drum, zwei Toms, Snare, ein paar Becken. Alter war der laut. Der hat das Ding zusammengeprügelt. Also wirklich. Ich habe noch nie vorher die Ohren wehgetan auf dem Drum-Event. Da schon. Und der Raum war jetzt nicht ultra klein, der war auch nicht ultra groß. Es war so ein bisschen eingelegt wie so ein Amphitheater. Das war drin, aber so ein bisschen unten haben die Schleizöger gesessen, die performt haben und dann gab es eben so Tribünen, die nach oben gegangen sind oder Sitzreihen. Boah, der war brutal laut, der hat echt keine Gnade gehabt, ne? Das war also kein Metal-Drummer, sondern der hat echt so Pop-Country- Rock-Songs gespielt. Das war wirklich hart. Eigentlich war es über der Schmerzensgrenze, muss man echt sagen. Also ich hab das mal... Und zwar ohne PA, ne? Also das Schlagzeug war ja nicht abgenommen. Alter. Die Musik kam natürlich immer in den PA, aber das Schlagzeug war meines Wissens nicht abgenommen. Mega. Hammer. Ich hatte nur mal dieses Erlebnis auch, und zwar den kennen wir auch alle bei Kenny Aronoff auf der Musikmesse damals. Es gab früher, ihr müsst das wissen, die vielleicht ein bisschen jünger sind, auf der Musikmesse gab es früher so kleine Soundkabinen der einzelnen Firmen. Es gab mal eine Musikmesse. Es gab überhaupt mal eine Musikmesse. In Deutschland. Finde ich ja schon toll, dass jetzt mit der European Drum Show oder selbst die Vintage Kastenmesse, dass da einfach so ein Austausch wieder da ist, finde ich ganz, ganz toll. Und auf dieser Musikmesse gab es halt so kleine Soundgooks, so kleine, Soundkabinen und da haben dann reingepasst, sagen wir mal, zwischen 50 und 100 Leute, je nach Größe dieser Kabine und da war dann ein Schlagzeug voll abgemeikt und Cary Aronoff ist wirklich ein Trommler, das sage ich mir dann auch so ein bisschen, ach der haut auch so drauf, also da wirklich, da waren nach dem ersten Song, waren nach dem ersten, waren Dellen in den, ich habe das wirklich mal echt beobachtet dann, ich habe mir das auch zweimal gegeben, es war unfassbar laut, also ich habe also wirklich, wo ich dachte, wow, das ist aber jetzt Kelle. Und nach den ersten paar Schlägen hatten Felle und Toms, da waren echt solche Dellen drin, wo ich dachte, Alter, das schaffe ich noch nicht mal. Das hat mich auch nachhaltig beeindruckt. Ich weiß nicht, in welcher Weise, aber der gibt auch so Kelle. Ja, ich weiß auch, das ist so mein größtes Ding, weil ich finde schon, also die Sachen, wie ich sie spiele, die, Ich bin kein leiser Schlagzeug, ich kann leise spielen, das weiß ich, im Band-Kontext. Und ich kann auch leise solieren im Band-Kontext, dann fällt mir das leicht. Aber bei so einer Show, das war aber immer schon so, da weiß ich nicht. Das ist für mich irgendwie, ja, Power, das Schlagzeugspielen hat mit Power zu tun. Ist ein physisches Instrument für mich. Ich möchte schwitzen eigentlich, weil das gehört für mich auch dazu. Wenn ich so einen Auftritt spiele, möchte ich auch irgendwie schwitzen. Ist doof, weiß ich nicht, aber ich finde für mich gehört das dazu, weil sonst habe ich das Gefühl, ich habe mich da jetzt nicht genug reingehangen, wie gesagt, das mag jeder anders sehen, aber das sind so meine Dinger und das ist so ein Ding, klar, natürlich die Kollegen, die dort sind. Die, man möchte natürlich auch vor denen natürlich gut spielen und möchte natürlich auch einen guten Tag haben, aber jetzt kommen wir gerade dazu, ey, wir alle haben auch mal einfach beschissene Tage, Wir sind keine Maschinen, das ist auch wirklich gut so. Und es ist zum Glück noch nie richtig passiert, aber ihr alle werdet doch auch schon mal wissen, ich glaube, das habe ich hier auch schon mal gesagt, wenn du ein Konzert spielst, nach den ersten zwei Takten weiß ich, es wird geil, es läuft super oder es wird spannend heute. Einfach so, wenn man, weiß ich nicht, Festivalsituation oder was auch immer, ich kann das gar nicht beschreiben, Aber bei mir ist das so, wenn ich loslege, dann weiß ich eigentlich relativ, das wird jetzt spannend oder mal gucken, worauf das hinhaltet. Und auch das finde ich, ganz, ganz wichtig, das finde ich gehört auch dazu, bei allem... Weil, wie gesagt, auch das Ding, was ich mir, das ist vielleicht aber auch jetzt, wo ich vom Alter her, früher habe ich immer es versucht, allen recht zu machen, das wird nie funktionieren. Es wird immer jemanden geben, dem das, was du spielst, nicht gefällt, die Art, wie du spielst, wie du aussiehst, was du anhast, also hört sich jetzt doof an, aber es ist einfach so. Wie das Set klingt, wie man die Becken spielt, welche Auswahl man hat, wie die Snare. Und wie gesagt, früher hat mich das sehr tangiert, eigentlich heute, dazu mache ich das jetzt so lange, eigentlich weniger. Klar, ich mache mir immer noch Gedanken darüber, aber ich bin jetzt trotzdem auch auf dem Punkt, ich kann es gar nicht allen recht machen und das will ich jetzt auch nicht mehr. Ich möchte es, wenn es eben geht, mir und der Veranstaltung gerecht machen, möchte immer 120 Prozent geben, weil ich einfach Bock drauf habe und ich freue mich, wie gesagt ist das eine Mischung zwischen. Positivem aufgeregt sein wenn man vor Kollegen spielt, weil es ist ja auch es gibt einem ja auch was man will es ja auch gut machen, aber es kann halt auch einfach mal, boah das ist völlig normal, das kann doch mal, ja einfach normal werden also ich glaube schon, dass ich da immer liefern kann, aber es ist immer, ich finde diese Aufregung auch bei jeder Prüfung das werdet ihr vielleicht auch kennen, Es gehört Aufregung zu dem Job dazu. Weil sonst habe ich das Gefühl, wenn ich nicht aufgeregt bin, wenn mir alles so entschuldigt, dass es am Arsch vorbeigeht, ich nehme es jetzt wirklich mal in den Mund, ich glaube, dann will ich es nicht gut machen. Dann ist es mir egal und das ist es nicht. Es ist mir überhaupt nicht egal, es ist mir kein Konzert und da kann, ich weiß das früher, wenn ich mal so Workshops auch gegeben habe, wenn mal nicht so viele Leute da waren, wo dann die Leute gesagt haben, ey geil, es waren so wenig Leute, trotzdem hast du es durchgezogen. Also ich habe Spaß an der Sache und ich hoffe, diesen Spaß, das ist mir eigentlich das Wichtigste, dass ich diesen Spaß, diese Freude am Spielen rüberbringen kann. Das ist egal, ob da fünf Leute vor der Bühne stehen, 500 oder 20.000. Das ist ganz egal. Also ich möchte den Leuten rüberbringen, dass ich Bock auf den Job habe. Und das ist eigentlich auch das, was ich von jedem Künstler oder von jeder Band, die ich sehe, eigentlich so ein bisschen mehr erhoffe, dass ich mitkriegen kann, geil, die haben Bock zu spielen. Das ist für mich eigentlich das Wichtigste. Das ist vielleicht mal gerade aufs Topic, aber gerade wenn du so ein Drum-Event spielst, du kennst das ja auch vor sehr vielen Menschen zu spielen. 20.000 und mehr. Du kennst es aber auch vor fünf Leuten zu spielen. Absolut. Ich glaube aber tatsächlich, dass vor fünf Leuten spielen noch intensiver ist vielleicht sogar, weil es intimer ist, als diese Massen vor sich zu sehen, die man gar nicht auch nochmal einsortieren kann, oder? Genau. Also ich finde, so ab tausend Leuten, fünftausend Leuten, siehst du eh nicht mehr, wie viel davorstehen, weil das kriegst du gar nicht mehr mit. Weil die Bühnen viel zu groß sind und so. Und die fünf Leute können dir natürlich viel mehr auf den Finger gucken. Und auch da gehen dir manchmal so ganz witziger, halte ich jetzt die Stöcker richtig oder habe ich das jetzt? Also total doofe Sachen. Und ich glaube, Selbst die abgebrühtesten Musiker, ich bin mal gespannt, das könnten wir eigentlich mal machen, weil wir sind ja beide da, da freue ich mich, ja, auch mal fragen, wie die sich denn so fühlen oder ob die ein Mantra haben oder ist denen das wirklich, vielleicht gibt es ja, denen ist es völlig egal. Also ich glaube, nochmal, es ist mir völlig egal, ob da fünf oder 20.000 Leute vor der Bühne stehen, aber egal zu spielen ist es mir nie, weil ich immer, wenn es geht, 120 Prozent geben will und versuche allen eine schöne Zeit, ähm. Zu vermitteln und dass die einfach Bock haben, dass die merken, ich habe Spaß an der ganzen Sache und ich bin hoffentlich nicht so laut. Sehr schön. Gehen wir nochmal einen Schritt zurück. Jetzt hast du über deine Beweggründe gesprochen, aber es kam jetzt damals die Anfrage für das World Drum Festival in Hamburg. Ja? Was ist dir durch den Kopf gegangen? Dachtest du, endlich wurde ja Zeit, dass sie mich fragen? Oder hast du gesagt, hä, wieso ich? Es gibt doch noch 100 andere, die sie eher hätten fragen können. Oder ja, was ist da in deinem Kopf passiert? Erstmal habe ich mich total drüber gefreut. Ich habe damals das Buch Future Drumming rausgebracht. Das ist wirklich ganz frisch auf den Markt gekommen und der Sven Katschirik, der Schlagzeug, den ich eben genannt habe, der hat auch ein Buch rausgebracht über Drum and Bass. Also es war diese beim World Drumper nochmal, das war eine Drum and Bass Night. Also es ging schon um Technoide, um elektronische Musik. Und da war für mich erstmal, boah, was mache ich denn? Wie du gerade selber auch schon gesagt hast, ich habe das nie gemacht. Und klar, ich habe unterrichtet, ich habe auch schon Workshops gegeben, aber auf so einem Event, so gerade Andy-Gänge, den kennen vielleicht nicht alle Leute sofort, aber der war zum Beispiel früher der Schlagzeuger von den Spice Girls, also schon nach Hausnummer Sandy Emery zum Beispiel gespielt mit Earth, Wind & Fire. Megatrommler irgendwie, den ich sehr verehrt habe. und Paul Kodisch hat auch sogar noch da gekommen, der war damals bei Apollo 440 und es waren alles so, wo ich dachte, wow, was mache ich denn da? Und natürlich auch, wie kann ich mich denn vielleicht da abheben? Das wollte ich natürlich auch zeigen. Es ist ja doof, wenn, klar, es geht um technoide Musik oder um EDM, aber was kann ich denn machen? Dann habe ich überlegt, ich nehme einen DJ mit und ich nehme einen Rapper mit. Und habe dann quasi Tracks aus meinem Buch, aber mit, damals war das noch mit MC Costa Nostra und DJ Membrane und Turntable, an den Turntables das Ganze performt und habe wirklich viel darauf hingeübt. Weil ich wollte natürlich auch einfach, ich wollte natürlich mich auch von der besten Seite zeigen und ich war unfassbar nervös. Das weiß ich nicht, das war mein erstes großes Traum. Also bei mir ist das so, ich muss dann immer, auch heute noch übrigens, völlig ein bisschen, ich muss vorher immer unheimlich oft auf Toilette. Einfach so, obwohl ich gar nicht muss. Kennen vielleicht einige. Das kenn ich schon mal in Dackeln, die müssen ausständig und machen das irgendwann nicht mehr. Jetzt vergleichst du mich mit deinen Dackeln auch nicht schlecht. Nee, aber bei mir ist das echt so, ich habe immer das Gefühl, boah, ich gehe nochmal auf Toilette, glaube ich. Aber das habe ich echt auch heute noch so. Einfach, das ist aber eher so, ich glaube, diese Aufregung, weil das dann auf die Blase drückt, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall, ich habe wirklich mir dann Gedanken gemacht, was machst du denn? Und habe natürlich bestimmte Sachen gemacht, aus meinem Buch mir vorgenommen hat. Es ging ja schließlich um Drum & Bass oder Technoide Musik und habe zum Beispiel dann echt gesucht, was machen andere vielleicht nicht. Zum Beispiel habe ich Drum & Bass nochmal mit Besen gespielt. Einfach weil ich wusste, das wird bestimmt nicht jeder machen. Dann habe ich natürlich versucht, verschiedene Snare-Sounds anzubieten und. Ja, wirklich so versucht die Patterns mir zu verinnerlichen, Sachen aus meinem Buch zu nehmen, was ist machbar, was ist auch an dem Arm machbar und hab mich dann wirklich hingesetzt und hab ein Programm, damals musste ich spielen 40 Minuten, hab dann ein Programm von 40 Minuten zusammen gebastelt. Und dann kommt das auch so Stück für Stück, hab also wie gesagt Songs mir überlegt, was könnte der retten, was nicht, wo könnte man vielleicht so ein DJ-Battle mit einem Schlagzeug machen, wo ich dann die Snare umgedreht hab im Snare-Dram, Teppich gescratcht, wo ich dachte, okay, da könnte man noch so ein Battle mitmachen. Also hab so ein bisschen versucht herauszufinden, was könnte die Leute interessieren, aber auch, worauf hab ich jetzt Bock? Weil ich würde zum Beispiel nicht etwas spielen, worauf ich keinen Bock hab, glaube ich. Weil erstmal ist ja Quatsch und ich glaube, das könnte ich auch nie überzeugend drüber bringen. Ich glaube, es ist ein guter Ratgeber. Ich glaube, es ist ein guter Ratgeber. Wenn man sowas macht, sollte man spielen, worauf man Bock hat, weil sonst wird man dann völlig gut spielen. Nö, behaupte ich jetzt einfach mal. Aber trotzdem, ich kriege es nicht aus dir rausgekitzelt was war so deine was war so das Mentale du hast jetzt über die Vorbereitung gesprochen was war das Mentale, was ging dir mit dir mental vor als dann klar war, okay ich spiele da war das dann auch, wie gesagt, war das eher so, Ja, super, ich habe es verdient. Ich habe darauf hingearbeitet. Jetzt ist meine Chance. Oder war das eher so, okay, warum wurde jetzt an mich gedacht? Also, was ging da mental in dir vor? Also, ich habe das schon als Chance gesehen und fand das auch eine große Ehre. Und meine größte Angst war natürlich, boah, da sitzen jetzt, weiß ich nicht, tausend Leute oder wie viel und du gehst da baden. Und das war für mich schon ein Riesendruck. Da habe ich gedacht, boah ey, dann wird die ganze Drum-Community über mich lästern oder sonst etwas. Oder Big Fail, wie man ja heute sagt. Das ist crazy. Also wie gesagt, das ging mir schon durch. Also ich war freudig erregt, mich schockiert. Zugleich war ich angestellt. Also ich glaube, das hat sich abgewechselt. Und für mich war dann einfach wirklich das Ding, also verdient glaube ich auch ein bisschen, weil ich finde ich mein Buch, da habe ich echt viel Selbstarbeit reingesteckt, da hat keiner erst dran geglaubt. Irgendwie, weil Deutschland nach wie vor, das war damals so der Anfang mit dieser Drum and Bass. Klar, Love Parade Berlin kannte man, Techno kannte man, aber Drum and Bass schwappte gerade von UK so ein bisschen rüber, also war noch sehr neu, Speed Garage, Jungle und diese ganzen Sachen, Trip Hop Beats, das war noch sehr neu und hab da eine Chance gesehen, vielleicht für mich so eine Nische zu finden halt. Wo ich vielleicht ein bisschen, wo ich auch dachte, wow, cool und auch ein bisschen gerechtfertigt, weil das Buch hat mich sehr viel Arbeit gekotzt. Ich habe also sehr viel, wie heißt es, sehr, sehr, sehr, sehr viel Arbeit da reingesteckt und fand es total toll, dass irgendwann Johnny Rapp, ganz, ganz toller Trommler aus den USA, der jetzt mit Collective Soul viel unterwegs ist, mich irgendwann mal angerufen hat und sagt, ey, er hatte eine Kopie von meinem Buch gekriegt. Und wollte mir dafür gratulieren. Damals, ich werde nie vergessen, ich durfte dann noch einen Workshop geben mit Jojo Meyer, den ich unheimlich verehre, den ich einen wahnsinnig Trommler finde und ich musste vor dem spielen und ich dachte irgendwie, Alter, das kann doch jetzt nicht wahr sein. Und das ist zum Beispiel für mich, da habe ich gedacht, weil ich finde, ey, den sehe ich auf einer anderen Stufe nochmal, den sehe ich auf einer ganz anderen Ebene und bin ein Riesenfan von dem und dann soll ich da trommeln Und ich glaube, das erste Stück habe ich auch echt scheiße gespielt, weil ich einfach so, wie soll ich das sagen, weil ich so davon überwältigt, nervös war vor diesem Typen zu spielen und dann sah ich aber irgendwann, ähm. Dass der hinten in der Ecke so am Tanzen war. Da dachte ich, okay, wenn der tanzt, dann irgendwas muss ich ja richtig machen. Also fand ich total, wie gesagt, weil ich fand ich total, wirklich mega, mega klasse. Fand das unfassbar toll. Und hab dann wirklich auch gedacht, yo. Und dann wurde ich auch lockerer. Kennt ihr das vielleicht auch da draußen? Wenn man so spielt, am Anfang ist man nervös und das lässt aber danach, wenn man merkt, das Publikum mit, das Publikum pfeift, gerade wenn man eigene Musik spielt, so bei Covern, glaube ich, ist das eine andere Sache vielleicht, aber gerade wenn man mit der Band eigene Songs spielt, wie kommt das an beim Publikum? Wenn man dann merkt, es läuft und die Leute nehmen einen an, die Leute finden es gut, die Leute klatschen, die Leute gehen mit, tanzen, dann wird man, glaube ich, oder die Band wird ruhiger. Und das sind so Sachen, wie gesagt, das wurde ich dann auch, ich habe mich dann auch noch recht lange total toll mit ihm unterhalten und so und fand das wirklich ganz klasse, habe viel gelernt, einige Sachen, ich mache immer bestimmte Sachen mit dem Splashbecken, damals heute ist das völlig normal, aber damals war das noch nicht so normal, wo er dann sagt, ey, das ist eine coole Idee, das mache ich auch, wo ich dachte, wow, irgendwie. Und wie gesagt, und ich glaube, das ist das Ding. Also ich, ja, wie gesagt, heute die Nervosität gehört für mich dazu. Und das muss so sein. Und das wird auch bei den Teacher-Tagen nicht anders sein. Dass ich da vorher ein bisschen frickelig bin irgendwie, aber das gehört dazu. Aber wie sieht denn das jetzt, jetzt reden wir die ganze Zeit nur von mir. Wir kommen gleich zur Vorbereitung. Naja, es ist so gewollt. Nö, nö, nö. Wie sieht denn das jetzt bei dir aus? Weil das ist ja, wie gesagt, Workshops spielen tust du, du hast natürlich auch schon Events gespielt, aber wie sieht sowas denn aus? Ich bin unfassbar jetzt schon nervös, weil ich es einfach nicht gewohnt bin. Ich meine, du machst es deutlich häufiger, ich mache das vielleicht alle paar Schaltjahre mal und habe auch nur unter Zähneknirschen zugesagt, dass ich abends spielen werde. Und ich versuche das aber anders aufzubauen, um quasi eine Rechtfertigung zu finden. Verstehst du? Also ich versuche das als, so habe ich es auch schon des Öfteren gemacht, ich versuche das eher so, ich versuche auch eine Nische zu finden, tatsächlich, wie du es auch sagst, man muss irgendwie eine Nische finden, weil es nutzt nichts, wenn man das macht, was eh schon alle machen, sag ich mal. Und wenn ich jetzt weiß, dass du spielst, zum Beispiel, dass Joost spielt, auch an dem Abend unter anderem, wo Patrick glaube ich ja auch, dann weiß ich jetzt schon, okay, ich muss überhaupt nicht in dieses. Infusion irgendwas mit vielen Trommelgedönse rein, weil das wird schon massig bedient werden, also versuche ich irgendwas zu finden, wo ich auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer noch, und das ist echt so mein, so einen educational Mehrwert finde. Und ich tue mich echt schwer damit, wie gesagt, vor so geschätzten Kolleginnen und Kollegen zu spielen, weil ich denke, viele oder alle, die da sitzen, hätten es genauso verdient, auch da zu spielen, hätten genauso was zu sagen, was ich zu sagen habe. Das glaube ich in der Tat bei vielen. Und deswegen versuche ich irgendwie einen Mehrwert zu finden, dass ich eben nicht nur performe, sondern dass in dem, was ich tue, irgendwie was da ist, wo man auch dann sagt, okay, das ist etwas, was ich so noch nicht vielleicht schon gesehen, aber nicht so in dem Moment gesehen habe. Verstehst du, was ich meine? Ist das irgendwie plausibel, was ich sage? Und genau, also ich habe wahnsinnig zu tun mit dem Gefühl, ich habe es eigentlich nicht verdient. Das zu tun. Weil ich einfach weiß, dass da so viele tolle Leute sitzen, die sich toll spielen können. Ja, aber ich denke immer, ja, aber ich kann das echt nicht, ja, es ist eigentlich ein Imposter-Syndrom, dieses, dass es ja mittlerweile auch öfters zu hören gibt, wo es darum geht. Imposter ist erstmal ein Hochstapler, das heißt ja nicht, dass ich mich als Hochstapler sehe, sondern dieses Syndrom bedeutet quasi, dass man, wie gesagt, sich selbst nicht so hoch einschätzt und trotzdem sowas dann tut, quasi, in dem Sinne. Also nicht, dass ich denke, ich wäre jetzt nicht dort fehl am Platze, komplett, das ist es nicht, nur dass ich denke, andere könnten es ja genauso, hätten es genauso verdient, das zu tun, was ich hier gerade tue. Also es ist schwer in Worte zu fassen. Aber wie gesagt, ich versuche auch da meine Nische zu finden. Und ich habe auch in der Vergangenheit dann schon, eben bin ich mit so einem alten Tramp-Kit aufgetreten. Das werde ich diesmal zwar nicht machen, aber da kam ich ja mit meiner alten Schießmute von 1910 irgendwas an, was auch vorher noch nie einer gemacht hat, glaube ich. Und habe dann wirklich so Dixie-Zeugs gemacht mit lauter Cowbells und Woodblock-Gedönse, was dann auch erstmal witzig rüberkommt. Ich mag auch die humoristische Seite dann da dran, dass es anders ist und man sich vielleicht auch nicht ganz selbst so ernst nimmt in dem Moment, dass man einfach nicht zeigt, okay, ich kann jetzt irgendwie noch schneller und besser spielen als die anderen. Das ist nämlich tatsächlich, worum es ja nicht geht. Das meine ich vielleicht auch mit diesem Weg mal was anderes machen, diese Nische finden, einfach mal neue Aspekte mal zeigen oder was anderes zeigen. Und damals hat der Klaus Hessler nach mir gespielt. Also nicht unmittelbar auch, aber so zwei, drei Stationen nach mir, wo ich dachte, Klaus spielt eh alle Noten, die es auf dieser Welt gibt. Da bleibt ja kaum noch was übrig, deswegen muss ich was ganz anderes machen. Und da habe ich dann für sowas entschieden. Und ja, also ich tue mich immer noch sehr schwer damit und Nervosität ist jetzt schon da und die wird auch wahrscheinlich immer schlimmer werden. Es gibt aber Momente, wo ich denke, ja, komm, so schlimm wird es nicht werden. Und dann gibt es so Momente, wo ich denke, was tust du dir hier eigentlich an? Warum tust du dir das an, so nach dem Motto? Aber das habe ich dann von dir gelernt, Dirk, weil du hast, ich war ja, wer es nicht weiß, ich war ja Schüler von Dirk. Und Dirk hat damals mal gesagt, sag mal zu allem einfach ja. Genau. Ja. Selbst schuld, sage ich dann nochmal. Und dann sehe ich es aber wieder als Chance, man wächst an den Aufgaben, man wächst als Musiker an sowas, man wächst als Trummer an sowas, man wächst in der Situation allgemein an sowas, also von daher machen einfach. Augen zu und durch und das Feste draußen machen. Erstmal weiß ich, dass du das super machst, aber ich finde auch, weil du hast ja eben gesagt, so ein bisschen darf ich hier überhaupt sein oder darf ich das jetzt machen? Ich verallgemeine das jetzt mal. Und da ist meine Meinung, Nur was du nach meiner Meinung auch recht hast, jeder Schlagzeuger sollte da sein oder Schlagzeugerin, denn, und das ist so ein bisschen mein Ding und deshalb sage ich mir dann auch, dann kannst du da auch stehen, ich glaube, jeder von uns, es ist egal welches Level er hat, hat etwas Besonderes in seinem eigenen Groove. Weil jeder ist ein besonderer Mensch. Und von daher glaube ich auch, das ist ja dieses Berühmte, nimm 15 Schlagzeuger, die das Gleiche spielen und jeder spielt es irgendwie ein bisschen anders. Und das ist, glaube ich, für mich das Schöne an der Musik nach wie vor immer. Wo ich sage, das taugt mir jetzt. Da kann man vielleicht auch sagen, ist jetzt nicht so meins. Aber ich bin in der Beziehung wirklich auch ein sehr positiver Mensch. Daher kann ich auch so negative Insta, YouTube, TikTok-Kommentare, Facebook-Kommentare, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Weil das bin nicht ich, sondern ich denke immer, jeder, also jede Band, jeder Schlagzeuger, in dem Moment, das ist ein Zeitstatement. Wo ich dann denke ja und jeder hat einfach was besonderes, was ich nie weil ich spiele es mit einem ganz anderen Herzen als derjenige oder den Groove und von daher glaube ich ist, bei jedem was zu lernen also ich wüsste noch nicht eine Performance oder auch nicht eine Band vielleicht wenn es auch mal was Negatives ist, wo ich dachte, das machen wir lieber nicht also auch in die Richtung, aber ich finde man kann von allem etwas lernen und das finde ich eigentlich das Spannende und jeder Mensch ist einzigartig und gerade in der Musik. Ist jeder anders. Es gibt auch wir, wir können nicht zweimal das Gleiche spielen. Und ich glaube, das ist für mich an so einer Veranstaltung, wie du ja auch schon gesagt hast, da sind ja auch ganz liebe, tolle Kollegen und auch Teilnehmer, Teilnehmerinnen im Publikum, die selber, wenn die jetzt ein Konzert spielen würden, wo ich mich dann hinsetzen könnte und sage, boah, geil, das würde ich gerne auch können. Und ich glaube, Aber das ist jetzt auch erst im zunehmenden Alter, wo ich das auch genießen kann. Früher war dann eher so, boah, irgendwie. Und jetzt ist es eher so, mega, das muss ich auch mal auschecken, das möchte ich vielleicht auch mal können, das muss ich vielleicht mal üben. Und das ist ein total cooler Gedankeneinsatz, oder wie das umgesetzt worden ist. Und das ist, glaube ich, das Interessante. Und da jetzt nochmal finde ich eigentlich die Drum-Community. Eigentlich, nicht eigentlich, lassen wir das eigentlich mal, eine unheimlich tolle kameradschaftliche Community, die wirklich füreinander eigentlich, ich habe da ganz, ganz, ganz, ganz selten wirklich etwas Negatives gehört, sondern eher immer, wo man sagt, ey, mega weiter so und cool und mach das. Und also habe ich eigentlich immer nur gehört. Also ich habe da nie was Besseres. Ich weiß auch damals noch, wo, ach Ewigkeiten, auf der Musikmesse, wo Dom Formularum mich angesagt hatte. Und er sagte, ey, ich habe jetzt Dirk über die ganzen Jahre immer wieder mal gehört und der wird immer besser. Wo du denkst, das pusht dich dann. Also auch dieses positive Feedback, ey, mega. Da kümmert sich so ein Typ und hört dir auch noch zu. oder David Garibaldi mir so an der Seite gestanden hat und auch mit dem Kopf am dicken war, wo ich dachte, geil. Oder auch das bei den Teilnehmern, wenn man dann sieht, irgendwie, oh geil, die freuen sich da gerade dran. Und von daher finde ich das so spannend. Und von daher, ich glaube, das muss man immer im Kopf behalten. Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig. Ich meine, schöner kann man es nicht sagen. Schöner kann man es nicht sagen. Aber es war nicht das Schlusswort. Nein, nein, nein. Du bist ja jetzt ein alter Hase in diesem Drum-Event-Business. Du hast ja echt schon viel gemacht. Auch international, muss man wirklich sagen. Du warst ja schon in China, ich glaube in Frankreich auch unterwegs und quasi in den angrenzenden Ländern von Deutschland. Wenn jetzt so jemand wie ich, der nicht so viel Erfahrung hat, dann ankommt. Und was könntest du so jemandem mit auf den Weg geben, der jetzt quasi auch vor seinem ersten Drum-Event steht? Hast du einen Tipp in der Vorbereitung? Hast du vielleicht auch einen Tipp, um Fehler zu vermeiden? Zum Beispiel zu viel Technik mit auf die Bühne zu nehmen oder ich weiß nicht, gibt es irgendwas, wo du sagst, das sollte man auf jeden Fall mal beachten, bevor man es tut? Oder ist es so, dass es auch so individuell ist, dass man eigentlich gar nicht sagen kann, also eigentlich gibt es gar nichts, nimm ein Set mit und das, was du brauchst und schau, was passiert. Ich glaube, das ist schwierig, weil halt gerade jeder anders ist. Ich glaube aber, dass einfach, guter Plan, was erstmal das Wichtigste ist. Man muss einen Plan haben, was will ich denn machen? Also ich sollte jetzt nicht einfach auf die Bühne gehen, oh, ich spiele mal. Also ich kann es nicht. Gibt es aber bestimmt auch Leute, die können das. Also Simon Phillips, der kann sich auf die Bühne stehen. Also zum Beispiel, was für mich eine Challenge wäre und das wird, glaube ich, nicht mehr passieren, dass einer sagt, hör mal, geh mal auf die Bühne, jetzt spielen wir 45 Minuten Drumsolo. Weil da empfinde ich mich selber, da habe ich viel zu wenig zu zu sagen. Der Simon Phillips, der kann das, der hat eine Menge zu sagen. Aber ich weiß ich nicht, das ist glaube ich nicht meins aber da sehe ich mich als Bandtrommler, da sehe ich mich auf einer ganz anderen Art und Weise am liebsten würde ich immer eine Band mitnehmen das fände ich am allerschönst, ist egal welche, weil du wirst auch ganz anders inspiriert also ich ziehe meinen großen Hut davor, wenn so ein wie solche Leute wie Simon Phillips, irgendwie Chester Thompson oder auch der Hickel Thomas Lang, sich da hinsetzen und 45 Minuten oder eine Stunde ballern. Sage ich mal jetzt einfach so. Finde ich mega. Weil ich denke dann aber auch, auch das ist Geschmack. Jetzt kommen wir auch wieder dazu. Thomas Lang spielt ganz viele vertrackte Rhythmen mit seinen vielen Fußpedalen. So, da gibt es auch wieder. Man mag das. Aber vielleicht nicht, weil ich denke, bei mir, wenn ich das machen würde, dann würden sie noch erst mal, weil das auf dem Niveau nie stattfinden würde, wie der Herr Lang das macht. Und das ist auch nicht meine Art und Weise zu spielen. Also das kommt ja, also ich glaube, es ist falsch etwas darstellen zu wollen, was man nicht ist. Das wollte ich gerade sagen. Das hast du eben auch schon gesagt. Spiel das, was dir Spaß macht. Ja. Oder also bleib du selbst hoffentlich dann. Also das heißt nicht hoffentlich, du musst du selbst bleiben. Ja. Sonst kommt es ja wirklich seltsam rüber wahrscheinlich. Genau. Das ist also von daher, wenn ich jetzt sowas machen würde, ich glaube, oder wenn ich jetzt auf einmal mit dem Simon Phillips-Set auf die Bühne kommen. Würde, das wäre totaler Quatsch, weil das bin ich nicht. Und ich glaube, das merkt auch jeder. Ich glaube, das ist erstmal ganz, ganz wichtig, dass ihr einen Plan habt, was ihr macht. Und dann auch, dass ihr etwas macht, in dem ihr euch wohl fühlt. Oder zumindest erstmal auch neben der Aufregung her, an dem du wirklich Spaß hast. Weil ich glaube, das, was ich immer sehen will, ist eigentlich, wenn ich eine Band sehe, machen wir das mal kurz so. Dann will ich sehen, dass die Band Bock hat für mich zu spielen. All das hört sich doof an und da denke ich mal, es ist jetzt ein bisschen off-topic, aber wenn mich jemand sieht oder Zuschauer, ich spiele jetzt mit Axis, mit Sub-Signal, Orgentrio, was auch immer und da kommen Leute, dann habe ich, finde ich, dann ist es mein Job, den Leuten auch eine gute Zeit zu bescheren. Egal, was privat, vielleicht innerhalb der Band, gerade gelaufen ist. Sondern einfach eine gute Zeit zu verbreiten. Ich finde, das ist mein Job. So sehe ich das. Das sind alles Sachen, das sind meine Meinungen, das muss man alles nicht so teilen. Und ich glaube, wenn du mit dieser Einstellung da reingehst, einfach sagen, ey, lass uns schon so ein bisschen Entertainer sein. Weil das bist du ja in dem Moment, du stehst ja da vorne. Es ist eine Art von Exhibitionismus nach meiner Meinung. Ja, wie jede Band, jeder Sänger. Gerade bei so einem Trum-Event machst du dich ja musikalisch nackig. Genau. Also wie gesagt, wenn du da total nicht drauf stehst, dann ist es glaube ich auch nicht das Richtige. Aber ich glaube wirklich, jeder hat was zu sagen und ich merke das immer wieder auch bei meinen Schülern im Unterricht, wenn die manchmal so spielen oder auch da, wo ich denke, was ist das denn jetzt? Und finde es toll und sage, ey, wow, cool, geile Idee. Und ich glaube, darum geht es doch eigentlich. Bei so einem Event ist man, oh, coole Idee, könnte ich auch mal machen. Also das sehe ich dann. Und ich glaube, also wichtig ist, ihr solltet einen Plan haben. Dann, ihr solltet natürlich vorbereitet sein. Bei mir ist es halt zum Beispiel immer so gewesen, wenn ich bestimmte Sachen gerne dort spielen möchte, natürlich gehe ich auch Risikos ein. Und es kann auch mal einfach passieren, Denn hey, wir sind nur Menschen, dass das auch mal... Aber da muss ich sagen, das finde ich wieder bei so einem Drum-Event, wo Schlagzeuger für Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger spielen. Ich finde dieses Risiko eingehen mit am sympathischsten. Muss ich wirklich sagen. Weil du einfach, meine Uhr klingelt, ich glaube, man hört sich nicht, aber ich mache mal kurz aus. Weil ich glaube einfach, dass das ist auch das, was die Leute dann sehen möchten. Das macht es einfach authentisch und echt. Die möchten kein Social Media abgefeuert haben, was immer perfekt ist, sondern in dem Moment macht es dich auch nahbar als Künstlerin oder als Künstler. Und für die anderen vielleicht auch wieder so ein bisschen hey, ich könnte in der gleichen Situation sein. Und so weiter und so fort. Ich glaube, das ist gerade das Coole, das Risiko zu gehen, dass die Leute auch vielleicht merken, verdammt, das ist ein Risiko. Und dann darf er vielleicht auch wirklich mal, ich sage jetzt nicht reinkacken. Es ist ja falsch, natürlich auch gesagt. Aber vielleicht geht auch mal etwas nicht so aus, wie man sich das vorgestellt hat. Aber wie gesagt, das mag ich. Das macht es total sympathisch für dich. Ich würde immer, ich nenne es immer kalkulierbares Risiko. Dass vielleicht doch mal was in eine Buchse gehen kann, aber mein Gott. Oder bei irgendwelchen Sachen, es ist doch auch mal okay, dass man über das Ziel hinausschießt. Wie gesagt, das ist, früher hat mich das mehr, viel, viel mehr belastet. Also, nee, belasten tut es mich nicht. Also, ich bin freudig erregt. Ich glaube, so kann man es einfach nennen. Überhaupt, über die ganzen Kollegen. Es geht ja jetzt gar nicht mal nur um die Performance da. Auch allgemein schon dazu. Es sind so viele tolle Kollegen, die ich genauso sehe wie ich. Ich glaube, das ist es. Die ich genauso sehe auf dem gleichen Stellenpunkt. Die ich genauso sehe, genauso verehrt. Ich kenne Trommler, die kennt keine Sau. Und die finde ich mega. Und ich glaube, das ist es einfach. Und das, finde ich, ist in unserer Drum-Community so einzigartig. Und es gehört nochmal, bei allem Erfolg, es gehört natürlich Fleiß, damit bei, ich glaube, Fleiß wird sich immer auszahlen, aber das Quäntchen Glück gehört auch dazu. Finde ich, also du kannst der Größte sein, es hilft immer oder es kann helfen zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Wenn du dann noch das Richtige spielst, kann einfach auch helfen zum nächsten großen Kick. Und von daher war bei mir damals, was du eben so schön gesagt hast, auch heute noch mein Motto, einfach mal Ja sagen. Also auch das sollte kalkuliert sein. Also ich würde jetzt nicht sagen, irgendwie zu Jobs, wo ich sage, das traue ich mir überhaupt nicht zu. Also gar nicht. Dann würde ich sagen, nö, ich habe schon was im Kalender stehen. Als guter Tipp nebenher. Aber in der Regel ist immer, ich finde, man wächst ja auch mit seinen Aufgaben. Und das macht ja auch Spaß. Und das finde ich ja immer so toll, wenn man tolle Anfragen kriegt, wo man denkt, boah, da muss ich jetzt echt was zu tun. Oder wenn die Noten echt durch alle Taktarten jagen und wo du weißt, boah, das ist jetzt Arbeit, aber das macht sehr Spaß. Und auch das jetzt, das ist ja jetzt, also ich bin ja jetzt auch, man tut was, man bereitet sich vor, auch wo du sagst halt irgendwie, wie man damit umgeht, man bereitet sich ja vor, man legt ja, wo ich eben sagte, legt euch einen Plan zurecht, was ihr machen wollt und dann erarbeitet diesen Plan. Das mache ich ja hier auch. Dann versuche ich Sachen, das geht. Auch könnte man vielleicht andere Groves mal verändern. Und auch das, finde ich, ist, du bekommst eine neue Kreativität. Sachen, die ich vielleicht tausendmal gespielt habe, sage ich, oh, man könnte die doch mal anders spielen. Ob das jetzt immer positiv ist, das weiß ich vielleicht nächstes Wochenende. Aber wo ich dann sage, eigentlich kann es auch vielleicht so. Aber ich meine, das macht ja Spaß. Und das meine ich ja auch. Es gibt einfach auch mal Sachen... Ja, die vielleicht nicht so laufen, aber das ist dann auch, aber da, so, jetzt kommen wir, also dadurch wächst man aber auch. Das ist, und im Grunde genommen, was ich mir auch immer gesagt habe, ey, natürlich, heute im Zeitalter, jeder filmt, das finde ich ja, jetzt im Moment geht es wieder, weil ja auch alle schon sagen, halt irgendwie, ey, nehmt das Handy doch einfach mal beim Konzert runter. Schaut euch nicht das Konzert durch das Handy an. Weil ganz ehrlich, die Videos, die ich auch früher gemacht habe, die habe ich, glaube ich, noch nie wieder geguckt. Und seid mal ehrlich da draußen, bei wie vielen Konzerten, die ihr gefilmt habt, guckt ihr euch das wirklich immer wieder an. Dass man mal filmt, ist ja gut, aber doch nicht zwei Stunden. Ihr zahlt Geld für ein Konzert und dann filmt ihr das nur. Also erlebt es lieber. Und was mich damals wirklich eine Zeit lang echt genervt hat, das heißt, dass ich ja, bevor ich von der Bühne runter war und die Zugabe gespielt wurde, eigentlich das Konzert schon im Netz war. Also, dass das irgendeiner dann schon reingestellt hat. Irgendwo, wo ich denke, boah, was soll denn das? Also, das sind so Sachen, wo ich sage, boah, muss man nicht machen. Also, wie gesagt, einerseits sehe ich das ja als große Ehre, dass jemand mich so würdig oder die Band so toll findet, dass er das gleich ins Netz stellt. Aber manchmal denke ich auch, boah, genieß doch mal das Konzert mit allen Fehlern und allen tollen Sachen. damit ihr die mitkriegt, weil die Videos in der Regel, also ich habe das ja zum Teil auch gemacht, wo ich dachte, das guckst du dir eh nicht wieder an. Ja, es ist ein ganz anderes Erlebnis, wenn man das etwas sieht, durch die eigenen Augen oder durch die Linse einer Kamera. Es ist einfach so. Man fokussiert sich auf andere Dinge. Vielleicht auch eine Frage zum Abschluss. Gibt es irgendein Trump-Event, auf das du besonders stolz bist? Und wenn du das nicht beantworten kannst, vielleicht magst du auch beide Fragen dann beantworten, gibt es eine Situation, ein Traum-Event, wo du dachtest, oh Scheiße, auf diesem Stuhl würde ich jetzt gerade besser nicht sitzen. Da gibt es tatsächlich so zwei Dinger. Ich habe dann noch ein großes Drum-Event gespielt in Koblenz, auf einem Drama-Meeting damals, wo ich sehr dankbar für war. An diesem Dramameeting waren tatsächlich auch mein Mentor damals, Joe Pocaro war da, Steve Goett war da, Vinnie Colajuta, Weckel, also sie waren alle damals da. Und das war mein zweites. Und ich habe mir dann sogar noch mehr Mühe gemacht, habe sogar extra einen eigenen Mischer gekauft, weil ich wollte gerne bei diesen Drum'n'Bass-Sachen. Der Altfried Maria Sicking war auch mit dabei, Annen Mellets war da mit bei, hat auch noch mitgespielt. Also habe noch eine Rapparin da mit beigenommen und wirklich geprobt. Und es war wirklich gut. Und habe dann quasi meinen eigenen kleinen Mix gemacht, weil ich wollte Flanging-Effekte auf dem Schlagzeug haben, etc. etc. Und dann haben wir gespielt, so ein bisschen auch als Opener, weil wer bin ich denn schon? Und da ist der Hauptmann echt so ein bisschen Kaffee trinken gegangen und die haben vergessen, es gibt immer so Multicore-Schlagzeuge, die sind ja abgenommen. Zum Glück war auch ein bisschen von meinem Schlagzeug auch noch bei denen abgenommen. Aber es wurde eigentlich auch hauptsächlich quasi mein Schlagzeug von meinem Pult mit einem Multichore-Stecker. Sollte das verbunden werden. Und das haben die nicht reingestellt. Nein. Und du hast bei so einem Drum-Event, hast du nicht großartig so Winnicolor, Jutta, Dave Weckel, die dürfen abends vorher alles Soundcheck machen. Shit. Und da hätte ich, zum Glück habe ich, das muss ich auch ganz ehrlich sagen, zum Glück habe ich das, weil die Leute so die ersten drei Reihen gingen ab, und haben das auch gefeiert, weil so eine große Band wirklich auf Bühne und alles war mit, also wie gesagt, war eine ganz tolle Sache. Und dann hat man mir halt hinterher gesagt, das wäre total geil gewesen, ich hätte total Spaß gehabt beim Spielen, aber man hätte mich kaum gehört. Da hätte ich, bin ich mal eben kurz in der Ecke und habe ein paar Tränen verdrückt. Scheiße. Aber das hast du in dem Moment ja offensichtlich nicht gemerkt. Nein, zum Glück. Sonst wäre ich wahrscheinlich auch scheiße draufgekommen. Ich weiß es nicht. Aber das war so, das war so, das war echt doof, weil es hat mich auch, ich habe ja auch, es ist ja nicht nur Zeit, sondern ich habe ja auch Geld da reingesteckt. Das heißt, ich habe ja damals nicht diese Gagen gekriegt, auch heute nicht leider. Aber wo man halt denkt, irgendwie so, also habe da, weil ich Bock darauf hatte, dass man da Geld reinsteckt, Zeit reinsteckt, Freunde animiert. Ey, hast du nicht Lust, kannst du nicht mitmachen und kannst dir das vorstellen und so. War ein tolles Projekt. Und dann bin ich irgendwann angefangen, dass ich auch gemerkt habe, scheiße, du musst auch Schlagzeug-Solo spielen. Weil eigentlich habe ich mich davor ja immer vorgedrückt. Nicht, dass ich nicht gerne Schlagzeug-Solo, aber da dachte ich auch, ey, da ist so ein Winnie-Colajuda, ein Steve Gett, ein Redé Kremas, ein Dave Weckel, die haben doch viel mehr zu sagen. Und dann habe ich aber gedacht, weil sonst auf meinen Konzerten habe ich das schon immer gemacht, da habe ich gesagt, ja, ja, eigentlich hast du in deiner, und jetzt kommt dann, ihr da draußen, ihr habt in eurer eigenen Art und Weise auch was zu sagen, nicht nur ein Herr Weckel, nicht nur einen Simon Phillips, die haben es anders zu sagen, aber vielleicht habt ihr eine ganz andere Aussage, die, bestimmt genauso geil ist. Vielleicht nicht vom technischen Standpunkt oder sonst etwas, aber ich glaube schon... Jeder hat was zu sagen. Und dann habe ich irgendwann gesagt, okay, du musst auch irgendwas machen in der Richtung, du musst irgendwas mit Schlagzeug-Solos anfangen. Weil es gehört einfach ein bisschen beim Drum-Event vielleicht dazu. Und das war aber auch echt erst ein Lernprozess. Und zwar jetzt nicht, ich rede jetzt nicht vom Drumsolo beim normalen Konzert, aber wirklich bei so einem Dramevent, weil ich genau dachte, boah, alle gucken. Und da gibt es noch Millionen Leute, die können das nochmal schneller ausprobieren. Oder wie mein lieber Gitterist Gregor Hilden immer beim Orgentriebe sagt, es wird immer einen Asiaten geben, noch schneller als du. Also das ist so, aber dafür ein ganz anderes Statement. Und nochmal, ihr werdet es eh nie allen recht machen. Also das war mein biggest fail. Ist super angekommen aber ist auch nicht deine Schuld gewesen, es war dein Biggest Fail den du ja nicht verschuldet hast, sondern jemand drittes war leider involviert und genau Technik einfach mal, aber man hat es halt auch dann während des Konzerts, wollte man auch nicht auf der Bühne rumspringen, was ein ganz tolles, für mich das erste war das allererste Mal Drums und Percussion Paderborn, mit Vision of the Root mit Tom Schäfer an den Percussions Alfred Maria Sicking an den Mellets und Elektromellets Und das war echt eine Sache, weil das war, da haben wir richtig viel zusammen, tolle Stücke erarbeitet. Und das war wirklich, wirklich klasse. Von ganz leisen Sachen bis zu ganz lauten Sachen. Es war damals noch sehr unkompetenzial, so ein Trio zu haben. Und das hat unheimlich viel Spaß gemacht. Das ist so nach wie vor, klar, waren ganz viele andere Sachen. Ich habe in Indien gespielt auf dem Drumfestival, wo die Leute es echt abgefeiert haben. und ich bin so dankbar darüber, überhaupt, dass Leute mir zuhören. Und von daher, aber es ist immer ein Aufgericht sein. Und das werde ich auch, glaube ich, ich möchte mal wissen, wie bei einem Teacher-Tag. Wenn ich nicht da bin, bin ich auf Toilette. Sehr gut. Also wir setzen dich nicht auf die Vermisstenliste, sondern wir suchen einfach die Toiletten ab. Wir suchen einfach die Toiletten ab, wenn wir irgendwas von dir möchten. Aber das ist auch so, wenn ich in Wacken spiele, das ist auch nicht anders. Da sind die Toiletten nur weiter, weg, das ist dann Scheiße. Super. Also ihr merkt schon, wir beschäftigen uns mit dem Thema. Uns beschäftigt so ein Thema. Es ist eine, ich glaube auch für Dirk, auch eine Ausnahmesituation. Man spielt nicht alle Tage ein Drum-Event. Da kann kein Alltag reinkommen. Im Prinzip kann da keine Routine reinkommen. Und es bleibt spannend. Trotzdem, vielleicht als kleines Fazit, Ja sagen. Dirk hat es gesagt, ich habe es gesagt, man wächst an den Aufgaben und was Dirk auch jetzt immer wieder auch schön hervorgehoben hat, jeder hat etwas zu sagen. Es ist nur anders, als jemand anderes es sagt. Ja, geiler Satz. Nehmt euch grundsätzlich das an, nicht nur für Drum-Events, sondern auch für Bands, in denen ihr spielt und, und, und, weil auch da hat jeder seinen eigenen Schlag, kann man so sagen. Und macht euch nicht verrückt. Ihr habt alle was da draußen, was ihr zum Besten geben könnt. Bam. Der Dirk hat etwas Außergewöhnliches für euch gecheckt und zwar eine Handpan. Der Dirk ist ja unser zertifizierter Handpan-Spezialist und hat von Lumen eine, soweit ich das mitbekommen habe, elektrisch-akustische Handpan. Und was es damit auf sich hat, das sagt er uns besser selbst, denn ich habe keine Ahnung davon. Also Ton und Film ab. Die Lumen Handpan in Deep Ocean Blue ist uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden von der Firma Sonic Sales. Und wir dürfen sie testen. Und da freue ich mich enorm drüber, denn ich selber besitze eine akustische Handpan. Und da bin ich natürlich sehr interessiert, wie verhält sich das Ganze denn bei der ersten elektrischen Handpan? Aber eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, dass natürlich auch eine elektrische Handpan auf den Markt gekommen ist. Die Handpan wird ausgeliefert mit einem kleinen Ständer. Ich habe sie hier jetzt auf einem Snare-Dram Ständer gemacht. Natürlich mit dem zugehörigen Netzkabel, welches verbunden ist. Und mit einem USB-Comedy-Adapter in und out, der natürlich auch mit dabei gelegt worden ist. Und was ich total klasse finde. Die Lumen Handpan wird ausgeliefert mit so einer praktischen Tragetasche. Das heißt, ich kann die Lumen Handpan hier sicher drin verstauen, kann sie auf den Rücken schnallen als Backpack und kann somit die Lumen Handpan natürlich auch mit überall hinnehmen. Und da kommen wir nämlich schon zu einer Sache, überall mit hinnehmen. Ja klar, hinnehmen kann man sie überhaupt, aber da ist doch ein Netzkabel dabei und was ist mit Lautsprechern? Und das, finde ich, ist nämlich der erste Clou. Die Handpan... Funktioniert mit einem integrierten Akku bei einer Betriebslaufzeit von fast 8 Stunden. Das heißt, ich kann die Handpan wie eine ganz normale akustische Handpan mit nach draußen in den Wald, an den Strand nehmen, kann Sessions damit spielen am Lagerfeuer. Denn es ist ein integrierter Akku verbaut mit einer wahnsinnig langen Laufzeit, 8 Stunden, das nenne ich mal Chapeau. Und damit kann ich die Handpan überall spielen. So, dann des Weiteren. Ihr seht hier, wie heißt es? Ich habe hier, die Handpan ist mit einem Line-Out ausgestattet. Das heißt, ich habe hier ein Line-Out-Kabel gezogen zu meinem Audio-Interface und nehme dort in einer DAW quasi die Handpan auf. Aber jetzt kommen wir dazu. Die Handpan hat auch einen verbauten 360 Grad Vollbereichslautsprecher. Das heißt, ich muss nicht extra noch einen Verstärker mitnehmen. Und jetzt werden eigentlich, ja, ist das denn laut genug? Zum normalen akustischen Spielen reicht das auf alle Fälle. Das möchte ich euch mal kurz zeigen. Bevor es aber losgeht mit dem Akku und auch mit dem Vollbereichslautsprecher, schauen wir doch einmal die Oberfläche an. Ich habe neun anschlagsdynamische Schlagflächen in der Handpan verbaut und diese haben natürlich alle Polyphon Aftertouch. Und wenn ich jetzt hier diesen, ihr seht diesen schwarzen Ring, in der Mitte ist der Dong, das heißt, wenn ich den jetzt drücke, schalte ich die Handpan ein oder aus. Das heißt, sämtliche Befehle wie Tonleitern verändern, etc., etc., Sounds, die laufen über diesen sogenannten, ich nenne es mal Steuerring. Und hier mit den Händen kann ich das Ganze jetzt steuern. Jetzt passt mal auf, ich habe ja eben davon gesagt, es ist ein Vollbereichs-Lautsprecher und das ist jetzt die Original-Lautschecke nur von den Kameras. Will ich jetzt etwas lauter haben, gehe ich jetzt einfach hier. Schaut mal. Also auch für draußen zum Akustik spielen viele viele Möglichkeiten. Ihr habt insgesamt fünf integrierte Sample Packs und diese Sample Packs ist zum Beispiel auch unterteilt noch in verschiedenen Kategorien. Das heißt ich habe verschiedene Sounds, die ich anwählen kann. Die sind natürlich alle hängen ähnlich, aber sie sind doch in Nuancen verschieden. Das heißt, ich habe mal mehr Reverb, mal klingt das Ganze eher wie ein Ballafon oder wie ein bisschen Marimma-mäßig. Das heißt, bei meiner normalen akustischen Handpan bin ich auf einer Handpan, wie gesagt, darauf angewiesen, die so zu spielen. Und besonders, mein Handpan ist in der Stimmung D-Court. Und das ist natürlich toll mit dieser Handpan, weil mit Mit meiner Handpan kann ich nur Stücke in D spielen. Und mit dieser elektroakustischen Hempel habe ich die Möglichkeit, die Tonart zu ändern. Das heißt, auf ganz, ganz einfache Art und Weise kann ich die verschiedensten Tonarten anwählen. Und durch die Sample Packs kann ich nicht nur bei einem Set, sondern bei den ganzen verschiedenen Klängen, die mir angeboten werden, kann ich die Tonarten verändern. Ich kann auch natürlich Klänge selber programmieren, editieren, kann sie dann abspeichern, kann ihnen Namen geben. Also ich habe doch schon so einige Möglichkeiten intern hier da drin. Und wie gesagt, ich finde es ganz, ganz spannend, was man denn damit machen kann. Und ich möchte euch jetzt einmal verschiedene Klänge aus den fünf Sample Packs vorstellen. Und ich denke, in der Zukunft wird es da auch noch ein weiteres Update geben mit neuen Soundpacks, mit neuen Sounds etc. Hören wir doch jetzt mal rein, weil das ist ja das Spannendste. Wie klingt die Handpanel überhaupt? Nun hört ihr noch einmal den internen Lautsprecher vom reinen Kamerasound her. Und jetzt genau das gleiche gespielte, aber natürlich mit dem Line-Out direkt in mein Audio-Interface herein. Und da sehe ich wirklich die absoluten Stärken dieser elektroakustischen Handpan, weil da ist der Song. Schaut mal, ich habe jetzt schon in so vielen Skalen oder Tonleitern herumgespielt. Ich müsste so viele verschiedene Handpans mithaben, um dem gerecht zu werden. Mixolydien können wir auch mal machen. Pick me. Raghandesh ebenfalls in C. Dann haben wir ein Set Tinkling. Klingt jetzt mehr Marinmarx-Hylophon. Halo Sub 5 oder Halo Sub 5. Jetzt demonstriere ich euch noch mal einige verschiedene Sounds der Handpin und zwar, ich habe einige Drumloops programmiert und darüber spiele ich jetzt einfach noch mal die verschiedenen Sounds an, damit ihr auch einen Eindruck bekommt, wie klingt das denn so damit bei. Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausdruck in die elektroakustische Welt von Lumen der Handpan gefallen. Ein faszinierendes Instrument. Das Ganze hat natürlich seinen Preis, aber eine echte akustische Handpan liegt auch um die 1500 Euro, wenn ihr eine gute nehmt. Und so sieht das auch bei der Lumen Handpan aus. Geht einfach mal in das Musikgeschäft eures Vertrauens und checkt die Lumen Handpan aus. Ich finde, ein tolles Instrument. Sie will entdeckt werden. Ich habe nur die Spitze des Eidwerks gekratzt dabei. Uns erreicht ja immer wieder Feedback und diesmal sprechen wir über ein Feedback, das ich hier nicht verlesen werde, weil es auch relativ persönlich ist, sage ich mal, in diesem Zusammenhang. Aber wir möchten hier einfach mal was klarstellen. Und zwar, wie soll ich damit anfangen? Im Musikerinnen-Musiker-Bereich, genauso wie im wahren Leben dort draußen, gibt es Menschen, die schlechte Dinge tun. So und das möchte ich jetzt nicht verharmlosen sondern es gibt Leute da draußen, es gibt Musiker und Musiker die bringen Leute um, es gibt Musiker und Musiker die misshandeln Leute, die sind gewalttätig, die vergewaltigen, die nehmen Drogen, die verkaufen Drogen, die animieren vielleicht und und und und, also es gibt, Alkoholexzesse, es gibt alles Schlechte bei Musiker und Musikern wie bei allen anderen Menschen da draußen auch und wir möchten ja einfach mal ein für alle mal klarstellen, wenn wir über Schlagzeugerinnen, Schlagzeuger, Musikerinnen, Musiker reden, die mit so etwas auch zu tun haben. Wir distanzieren uns ausdrücklich von solchen Sachen. Wir distanzieren uns von Gewalt, von Drogen. Wer jeglicher Art von Glorifizierung des Ganzen, von Leuten, die gewalttätig sind oder noch Schlimmeres tun, von Rassismus, Intoleranz und dem ganzen Scheiß. Wir distanzieren uns ausdrücklich, Dirk und ich. wir vom Schlagabtausch wollen damit nichts zu tun haben und finden es richtig. Heiße. Heißt aber nicht, dass wir nicht auch über solche Menschen in unserem Podcast reden, dürfen, weil sie eben dann doch in der Musik etwas womöglich bewegt haben und andere musikalisch inspiriert haben. Wir müssen das eine von dem anderen auch ab und zu mal trennen, denn sonst dürfen wir über ganz viele Personen in diesem Podcast überhaupt nicht mehr sprechen. Ich meine, von einigen weiß man es, dass sie Drohnen genommen haben, Alkoholexzesse haben, dass sie vielleicht sogar Menschen umgebracht haben und vergewaltigt haben und, und, und. Aber das müssen wir dann wirklich mal in dem Falle ausblenden, ohne dass wir das rechtfertigen, glorifizieren oder für gut heißen. Um Himmels Willen. Wir trennen nur in dem Fall das Musikalische, den musikalischen Werdegang von den anderen Werdegängen. Der Aufhänger ist, dass der Dirk ein Buch im Ticker vorgestellt hat vor drei Wochen, also im Ticker 22 müsste es gewesen sein. Und zwar war das eine Biografie über einen Drummer, den ich selbst auch, glaube ich, ich kannte ihn vorher nicht. Und Dirk, vielleicht kannst du mal ganz kurz erzählen, was da in dem Ticker so abging. Das Buch ist über den Schlagzeuger Jim Gordon. Vielleicht, falls ihr den Ticker nicht mitbekommen habt, der Name Jim Gordon, genauso wie Timo es eben sagte, war mir auch gar nicht so geläufig. Bis ich aber auf einmal so ein bisschen recherchiert habe, und zwar ich habe das Buch bei Amazon gefunden, ich habe ja auch so ein bisschen, die Weihnachtszeit kommt ja, und ich dachte, boah, das könnte ich echt interessieren. Denn dieser besagte Jim Gordon ist unter den 100 besten Schlagzeugern der Welt. Auf Platz 57, glaube ich, hat solche Songs, und das wusste ich nicht, wie John Lennons Imagine getrommelt, Eric Clapton, Layla und bei den Beach Boys war er, bei Frank Zappawara, also bei ganz, ganz vielen Leuten hat er mitgewirkt, aber er hat eine sehr tragische Karriere. Die hat unter Schizophrenie, unter Halluzinationen gelitten. Aber jetzt ganz wichtig auch, ich persönlich habe dieses Buch noch nie gelesen. Das heißt, ich habe gar keine, ich kenne den Menschen gar nicht. Das ist auch das, was Timo eben sagte. Das war, das ist völlig, also wir verurteilen, weil jede Form der Gewalt von Drogen oder sonst irgendetwas oder gegen, wenn jemand austickt halt irgendwie, aber der Typ hat über, boah, ich weiß es nicht mehr, also hat unwahrscheinlich viele Nummer eins jetzt getrommelt. Und war ganz oben immerhin und hat dann im Drogenmissbrauch oder auch als Krankheit tragischerweise seine Mutter wohl umgebracht. Sitzt dafür auch im Knast oder hat dafür im Knast gesitzt. Und das war so, was so diesen Stein ins Rollen gebracht hat. Ganz wichtig. Wir distanzieren uns. Wir können Drogenmissbrauch, sonst etwas nicht. Also wie gesagt, das lehnen wir total ab. Aber der Mensch, wie gesagt, der Typ hat trotzdem was bewegt. Ich weiß nicht, wie ich das anders sagen soll, ohne dass man da jetzt wieder angreifbar wird. Also ich finde, man kann das künstlerische Wert schätzen, ohne das andere gutheißen zu müssen. Ja, genau so ist es. Wenn ich das Buch nicht gelesen hätte und ich würde jetzt den Song hören, Leila, würde sagen, es ist geiles Drumming. Genau. Dann finde ich das Drumming trotzdem leider geil, obwohl ich weiß, dass er seine Mutter umgebracht hat. Ja. Also im Affekt, krankheitsbedingt, das weiß niemand. Ist ja auch egal. Und ich meine, umbringen, egal, jetzt auch mit Krankheit, Nicht-Krankheit oder sowas, umbringen, no way, es ist natürlich, kaisen wir das nicht gut um Himmels Willen. Ja. Es gibt auch keine, ich finde, es gibt auch keine Entschuldigung dafür. Nein. Und trotzdem, wenn ich einfach den Song höre, kann ich das Drumming gut finden, toll finden, wie auch immer. Ich muss den Menschen dahinter nicht kennen. Genau. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt wahrscheinlich eine Menge dort draußen, die ich mir anhöre, wo ich denke, boah, was für ein geiles Drumming oder was für ein geiler Song oder, oder, oder. Aber ich muss mich nicht jedes Mal in die Tiefe beschäftigen, was hat der eigentlich gemacht in seiner Karriere oder persönlich oder keine Ahnung. Das eine müssen wir trennen und es geht auch nicht anders. Wir hören so viel Musik jeden Tag. Da kann man nicht bei jedem Einzelnen mal genauer hinschauen und sagen, okay, ich finde den Song geil, aber darf ich den Song überhaupt geil finden? Weil, sondern nein, das eine hat mit dem anderen für mich nichts zu tun. Und deswegen, wir distanzieren uns von allem Gesagten, ein für alle Mal für jetzt und in alle Zukunft. Aber wir werden trotzdem wahrscheinlich, ohne dass wir es auch wissen vielleicht, über solche Menschen sprechen, Weil wir können auch nicht jeden kennen und wir können es auch nicht jedes Mal so sehr im Vorfeld recherchieren. Und wie gesagt, dann hätten wir ganz viele schon in diesem Podcast überhaupt nicht besprechen dürfen oder über sie sprechen dürfen. Da ist Benz aus der Geschichte und sonst wird es immer geben. Und Kinnas. Finger weg von den Drogen. Unbedingt. Kommen wir noch zu unseren Empfehlungen der Woche. Und da wir jetzt bei unserer Stellungnahme über so viel Negatives gesprochen haben, was euch nicht gut tut, empfehle ich jetzt etwas, was euch gut tut. Denn die Erkältungszeit ist gekommen. Und meine Empfehlung ist, selbstgemachter Ingwertee. Mit Eis? Ohne Eis? Er muss ja warm getrunken werden in dem Falle. Und zwar ist das etwas, was mir tatsächlich dann hilft, über so einen Tag zu kommen, wenn ich zum Beispiel unterrichte. Und ich merke, irgendwie ist es nicht so richtig gut und sowas. Dann nehme ich mir eine Kanne selbstgemachten Ingwer-Tee mit. Total easy zu machen. Ihr kauft euch beim Händel eures Vertrauens eine Ingwer-Knolle eurer Wahl. Ihr schneidet davon einfach so ein 3-5 cm Stück ab. Schneidet ihr schön in Scheiben. Wichtig, Schale dran lassen. Denn in der Schale ist natürlich wie üblich das Wichtigste drin von dieser ganzen Knolle. Vorher natürlich waschen wäre nicht schlecht. Also die Knolle waschen. In Scheiben schneiden. Und dann einfach in eine Kanne oder was auch immer rein. Heißes Wasser, nicht kochendes Wasser. Das Wasser muss vorher gekocht haben. Aber dann darf es nicht entkocht sein. Mein Gott, was für ein Ausdruck. Also wie wir das heiße Wasser dann über den geschnitten oder geraspelten Ingwer drüber kippen, zugedeckt circa 10 Minuten ziehen lassen. Ihr könnt sogar, das mache ich, ich lasse den Ingwer einfach in dem Wasser drin über Stunden. Dann haue ich noch ein bisschen Honig mit rein, damit es ein bisschen süßer schmeckt und man dann doch etwas lieber dran schlürft. und bam, fertig ist euer Vitamin-Boost für den Tag und das ist gut, also mir tut es gut. Da ist so ein bisschen Schärfe dann drin, weil Ingwer ja auch so ein bisschen scharf ist. Also die Schärfe tut gut. Du bist ja auch ein scharfer Typ. Aber sowas. Die Schärfe tut gut für den Hals. Ich finde die Vitamine, ob es jetzt wirklich, ich bin kein Arzt, kein Apotheker, keine Krankenschwester oder sowas. Aber mir tut es gut. Ich empfehle das wirklich, wenn man mal sagt, ich brauche irgendwas Warmes über den Tag, Besser als ein, der Dirk hat es auch mal empfohlen, so ein Ingwer-Shot, den man sich für Unsungen im Supermarkt kaufen kann. Denn außer Honig ist ja dann kein Süßungsmittel auch dabei. Und ja, das ist meine Empfehlung. Wenn ihr euch besser fühlen wollt, macht euch selbst einen Ingwer-Tee. Wie gesagt, ich trinke den dann über vier, fünf Stunden einfach mal unterrichten. Immer so eine halbe Tasse, mal alle halbe Stunde. Ich habe zumindest das Gefühl, dass es mir was bringt. Also in dem Sinne, Ingwer-Tee mit Honig. Hast du völlig recht? Mache ich auch öfter. Nein. Ja, ich weiß aber nicht. Ich glaube, ich schütte das Wasser einfach stumpf drüber. Ob es manchmal erkaltet ist, weiß ich nicht. Wenn es nicht mehr kocht. Ich meine, sobald du es vom Wasserkocher holst, kocht es ja schon nicht. Ist es ja eigentlich. Finde ich auch klasse, auch mit Honig da drin. Und ich mag auch tatsächlich diese Schärfe und wie sagt man so schön? Der Glaube versetzt Berge. Ich glaube da dran. Ich glaube da dran, dass es mir hilft, dass es mir gut tut. Erst mal, Ingmar ist immer so ein bisschen so, hab ich das Gefühl, gibt ein bisschen Power, durch die Schärfe auch und ja, ich steh da auch drauf. Kann ich so unterschreiben, bin ich dabei. Ich hab ganz etwas anderes. Aber eigentlich eher was für dich. Vielleicht kennst du die noch nicht. Ich hab eine Doku auf YouTube gefunden. Über den Herz Milis Davies. Über Miles Davis. Okay. und zwar heißt es Miles Davis und der neue Jazz und wenn ihr auch gerade so in Jazz noch nicht so bewandert seid, mal reinhören wollt ich fand es super interessant, Also Doku findet ihr, ist ursprünglich mal konzipiert worden von Arte, dauert fast sogar zwei Stunden und kann man aber auch bei YouTube sehen. Also Miles Davis und der neue Jazz, ich bin da gestern bei hängen geblieben und fand die super. Also einfach, wenn man jetzt sich... Klar, bei bestimmten Sachen fragt man immer mal... Ganz wichtig. Miles Davis, wir verurteilen die Drogenzeit von Miles Davis. Wir entschätzen aber seine Musik. Genau, das wollte ich da wirklich. Da gibt es noch so Art Taylor und so viele. Also ganz ehrlich, wenn wir über diese Zeit sprechen... Wir, Achtung, wir verurteilen es und rufen nicht dazu auf und klorifizieren es nicht. Die Typen haben damals zu allergrößten Teil alle zu viel Alkohol getrunken oder exzessiv Alkohol zu sich genommen und Heroin gespritzt. Wichtig, wir finden das scheiße. Trotzdem reden wir über die Leute. Ja, genau so ist es. Also wie gesagt, ich fand die Doku total klasse. Ich fand sie sehr kurz, weil ich hatte gedacht, ich hätte während so eine Stunde und dann habe ich gemerkt, boah, zwei Stunden. Ist das die Doku, wo so eine Miles Davis-Imitationsstimme auch mitspricht dann manchmal? So aus eigener Erfahrung, weil so eine kenne ich, die fand ich auch ziemlich gut. Da heißt Miles Davis, der Mann, der Jazz explodieren ließ, heißt die. Das ist aber auch ein Titel für eine Doku. Das ist ein Re-Upload, aber ich fand eine gute, gut recherchiert von Arte. Ich weiß ja auch bei solchen Dokus, ich glaube, das weiß Arthur auch nicht, man recherchiert ja, aber man ist ja nicht live dabei. Ich finde immer bei solchen Sachen, wo ich immer denke, da ist bestimmt immer Wahrheit dabei, aber die Wahrheit weiß nur die Person wirklich, die richtige Wahrheit weiß nur die Person wirklich selber. Ja, aber jetzt kommt es. Ich mache jetzt eine Nicht-Empfehlung. Denn ich habe auch in einem Ticker ein Buch empfohlen. Eine Biografie über Tony Williams. Die habe ich mir auch gekauft. Kauft sie euch nicht. Sie ist nicht gut. Geil. Sie ist nicht gut, denn was erwartet man von einer Dokumentation, von einer Biografie, jetzt in dem Sinne auch, was du jetzt geschaut hast über Miles Davis. Ich erwarte eigentlich, Zeitzeugenberichte. Leute, Interviews oder vielleicht Zitate, mit denen die Person zusammengespielt hat. Natürlich auch vielleicht Sachen, wo selbst diese Person zu Wort kommt und, und, und. Einfach um so ein Gesamtbild des Künstlers in dem Falle zu bekommen. Und diese Biografie über Tony Williams, die ich mir dann leider gekauft habe, hat das alles überhaupt nicht. Da schreibt einer sehr, sehr allgemein eher so einen. Soziokulturellen sehr so eine soziokulturelle Abhandlung über einen Schlagzeuger, der fast jeder Schlagzeuger gewesen sein könnte, aus dieser Zeit, in der Tony Williams gelebt hat. Also, überhaupt nicht spezifisch, da wird nicht drüber, da wird keiner zitiert, da werden keine Bandmitglieder befragt, von denen ja auch noch viele leben, mittlerweile nicht ganz so viele leider, aber ich meine, es leben ja doch nur noch einige, die Tony Williams persönlich kannten. Nichts davon ist dort drin. Nichts. Keine Jahreszahlen. Das habe ich auch refitiert. Wann hat er seine erste Aufnahme gemacht? Wann ist er zumalts Davis geschlossen? Das steht nur mit 17 Jahren. Das weiß man aber aus Wikipedia-Beiträgen. Das heißt, nichts Konkretes auch, ich meine, ich wusste da schon ein bisschen mehr über Tony Williams auch, als der Autor selbst vielleicht, aber dass er mit Max Roach ganz eng war, dass Max Roach ein Mentor auch wurde von Tony Williams in der Zeit New York. Das fehlt alles komplett da drin. Also, unfassbar, wie man sowas veröffentlichen kann. Aber es ist halt eben auch nicht über einen Verlag, sondern das ist vielleicht ein bisschen das Problem bei Amazon. Man kann sich ja selbst verlegen. Und wie gesagt, deswegen, ich habe das Buch im Ticker vorgestellt, aber ich empfehle es, sich nicht zu kaufen. Und sorry dafür, wenn ihr es schon getan haben solltet. Moment, ich habe es gerade hier. Irgendwo habe ich es hier. Irgendwo müsste ich es hier rumfliegen haben. Ah, jetzt finde ich es nicht. Ich suche gerade das Buch. Aber ich glaubte, ich hab's schon weit weg verbannt. Weil ich auch keine Motivation hatte, es zu Ende zu lesen. Nee, aber ist, ja, cool. Aber deswegen, wenn die Dokumentation, eine Dokumentation kann natürlich nur so gut sein wie die Recherche. Und eine Recherche fängt damit für mich an, wirklich zu gucken, was sagen Interviews über die Person, was sagt die Person über sich selbst, was sagen Zeitzeugen, was sagen in dem Falle Bandkolleginnen und Bandkollegen, und, und, und. Das gehört alles dazu. Und konkrete Jahreszahlen, finde ich, gehören irgendwie auch da rein. Einfach mal so grob einschätzen kann, welchen Zeitraum wird überhaupt hier gesprochen. Deswegen bin ich sehr gespannt, ob ich diese Miles-Davents-Dokumentation schon gesehen habe oder nicht. Und wenn ich es nicht gesehen habe, man lernt auch immer wieder was Neues dazu. Und man frischt auch immer wieder auf. Das ist nämlich auch das Schöne. Geht die denn? Aber jetzt, weil ich interessiert bin, die Miles-Davents-Dokumentation, bis wohin geht die? Weil viele hören dann quasi so. Ziemlich, ich finde, manchmal zu frühzeitig auf. Die haben dann gar nicht mehr diese Bitches-Brute-Zeit mit drin. Oder auch dann später, wo er noch mit Rappern zusammenarbeitet. Nee, nee, also sie geht schon, äh, ähm, Nee, also sie ist nicht ganz bis... Doch, eigentlich schon. Sie ist sogar noch mit... Selbst vom Montreux Jazz Festival, der war ja schon ganz alt. Also nee, die geht weg, wirklich. Anfänge bis hinten, wo er im Montreux Jazz war. Da steht er in so einem bunten Jäckchen und spielt dann hier noch... Oder, ich glaube, ich kenne die Dokumentation. Also sie fängt wirklich mit vielen Schwarz-Weiß-Bildern. Ich glaube, da war am Schluss, wo er dann kaum noch Trompete spielen konnte, auch glaube ich. Kann sein. Also da sind dann Eugene Redman kommen zu Wort. Ist er nicht kurz nach diesem Montret Jazz Festival dann auch gestorben? Ja. Ich glaube, ich kenne die Doku, ja. Also es sind viele Zeitzeugen. Also das ist alles damit. Ich habe wieder Neues erfahren. Aus seinen Ex-Frauen sind mit dabei. Genau. Sehr gute Dokumentation. Also zwei Stunden. Ich dachte, ich hätte eine Stunde geguckt. Und dann dachte ich, oh scheiße. Gerade wenn man über Jazz vielleicht noch nicht so viel weil Miles Davis hat ja schon den Jazz weiterentwickelt und definitiv ab den Bebop geprägt. Ja, genau. Also wie gesagt, ich fand's super. Ja, aber da kommen auch unangenehme Sachen zum Teil vor, wo er dann auch, ich glaube, irgendwann ist er mal beworfen worden. Ich hab das alles gar nicht mehr so auf dem Schirm. Der ist auch mal unverschuldet im Knast gelandet. Oder wurde von einem Polizisten niedergeschlagen. Ich glaube, genau. Ich krieg das jetzt gar nicht mehr alle auf Reihe. Also ich fand es eine super interessante Dopu. Also ich erinnere mich auch an die ein oder andere Stelle. Sehr gut gemacht, sehr umfangreich. Also wer damit mal eintauchen möchte, ich glaube, die Empfehlung können wir beide zu 100% aussprechen. Ja, und besonders mit Zeitzeug. Das fand ich halt so wichtig. Und schönen Ingwer-Tee dabei. Und nicht bei Amazon die Tony Willems Biografie bestellen. Bam. Liebe Zuschauende, liebe Hörende, so langsam neigt sich die 127. Episode des Schlagabtausch-Podcasts dem Ende. Nicht ohne zu vergessen, dass wir unsere üblichen Aufrufe machen, uns auf Social Media zu folgen, unserem YouTube-Kanal etwas Liebe zu schenken, dem ihr ein Abo dalasst und natürlich auch unsere Videos gerne anschauen. Das kann auch nicht schaden, denn Dirk und ich, wir stecken schon viel Herzmut auch da rein, wenn wir so ein Geercheck-Video machen zum Beispiel oder auch vielleicht mal ab und zu oder auch vor allem in den Ticker, mit dem wir euch ja auf dem Laufenden halten möchten. Also, das bitte mal beachten. Liebe schenken, das kann nie schaden sowieso. Vor allem auch bei Weihnachtszeit, da kommt ganz viel Liebe sowieso ganz gut rüber. Und was wollte ich noch sagen? Ach so, wenn ihr irgendwas habt, ihr könnt uns gerne auch direkt schreiben an schlagabtauschpodcast.gmail.com oder ihr könnt auch direkt die Videos kommentieren. Das erreicht uns alles in Echtzeit. Wir haben noch keine Manager oder Social Media Manager oder Content Creator Manager, wie man das alles nennt, die dazwischen sitzen, sondern es kommt alles ungefiltert bei uns an. Und wir antworten natürlich immer sehr gerne darauf. Teilen uns mit, was euch beschäftigt. Habt erstmal eine gute Zeit. Dirk und ich sind, wie gesagt, in Vorbereitung. Und Dirk, magst du noch was hinzufügen? Außer das Übliche. Außer das Übliche. Ja, wir werden im nächsten Podcast über die Teacher-Tage berichten. Da bin ich jetzt schon gespannt drauf. Ich freue mich riesig auf das Event. Also ihr Lieben da draußen. Vielleicht habe ich doch gerade in dem Falle einen kleinen Aufruf. Wenn ihr, vielleicht gehen wir in einen anderen O-Ton ja rein, von den lieben Kollegen und Kollegen. Wenn euch irgendwas interessiert, schreibt uns doch gerne mal, ob wir irgendwas fragen sollen. Ja. Habt ihr eine Frage an Joost Nickel? Habt ihr eine Frage an Patrick Metzke? Habt ihr eine Frage an Professor Wolfram Winkel? Oder, oder, oder. Wenn irgendwas ist, was mir mal ein paar Leute dort fragen sollen, wie wir sie ausquetschen können. Schreiben Sie das gerne an schlagrafters-podcast.gmail.com und dann versuchen wir mal hier und da fünf bis zehn Minuten uns die Person zu schnappen und zur Rede zu stellen. Hier mit so klassisch am Schreibtisch mit Lampe und dann Blenden ins Gesicht und so. Ehrlich. So, da bleibt mir nichts mehr drauf zu sagen. Ihr Lieben da draußen, passt doch auch auf, habt eine schöne Zeit. Es sind immer noch stürmische Zeiten. Der Winter kommt mit großen Schritten. Also Bleibt uns gewogen, lasst ein Like da, euer Podcast-Team Dirk und Timo.