Latest / Prof of Concept - So läuft Wirtschaftspolitik. / KI & Jobeinstieg: Kostet es uns wirklich Arbeitsplätze?
Transcript
- 0:00Im Prinzip ist es so, dass man eben ein Modell gebaut hat mit
- 0:03der Aufgabe, dass man einen bestimmten Text hineingibt und
- 0:07dass das Modell darum bittet. Wir machen eine Vorhersage,
- 0:10welches Wort jetzt am wahrscheinlichsten als nächstes
- 0:14erscheinen sollte in Bezug auf diesen Absatz.
- 0:18Also einfach statistisch gesprochen ein Vorhersagen
- 0:21Modell. Es ist einfach basierend auf
- 0:22Textmodell. Genau, man hat Tausende von
- 0:24Büchern oder Millionen von Büchern, Wissenschaftliche
- 0:27Artikel, Forenposts aus dem Internet genommen und.
- 0:30Um dann eben diese Modelle auch zu trainieren.
- 0:31Dass es möglichst genau diese Texte, die Lücken auch immer
- 0:34wieder auffüllen, kann dann nicht unbedingt die
- 0:36Sprachmodelle, sondern dass es dann, wenn Unternehmen anfangen,
- 0:39ihre eigenen neuronalen Netze dann auch zu trainieren, für
- 0:42ihre Anwendung, aber wir können auch einfach nur anfangen bei
- 0:45einem Unternehmen, das sozusagen, ich denke an eine
- 0:47große Bäckereikette, und die versuchen einfach so,
- 0:51Qualitätssicherung bei der Lebensmittelherstellung zu
- 0:54machen und zu gucken, ist das Brot wirklich rund oder das
- 0:56genug Kruste. Dann kannst du natürlich auch da
- 0:59ein neuronales Netz drauf trainieren.
- 1:00Wirst dann halt gucken wie gut ist eigentlich die Qualle hier
- 1:02in dem von dem bestimmten Produkt und da gibt es so viele
- 1:05100 Tausende Use Cases über die Firmen hinweg.
- 1:07Sind also das ist im Prinzip ein Verbot, KI oder externe ll Ms zu
- 1:12benutzen, wenn nicht sichergestellt wird zum
- 1:14Beispiel, dass Personen mit solchen Daten im H Art
- 1:17Department da reinfließen. Also es gibt eine absolute
- 1:20Hochrisikokategorie, da ist es untersagt, vor allem wenn
- 1:22biometrische Daten benutzt werden oder wenn der
- 1:25Anwendungsfall so ein Social Scoring wäre.
- 1:27Und da gibt es aber auch eine höhere Risikokategorie.
- 1:30Das sind dann Anwendungen in Bildung, wenn Diskriminierung
- 1:33stattfinden könnte, und da ist dann eben ein großer Compliance
- 1:36Chip notwendig. Culture Cashflow und Meme
- 1:38Economy live aus dem Ostflügel der Uni Mannheim mit Hypost
- 1:42Chief Novation Officer Christoph Wieland und Wirtschaftsprofessor
- 1:45Marcel Olbert Wir liefern den Prof.
- 1:48Ob Concept. Willkommen zu einer weiteren
- 1:50Folge unseres Podcasts. Wir sitzen hier am Ostflügel der
- 1:53Uni Mannheim im im mittlerweile mit Namensschild versehenen
- 1:56Cobra. Wofür, das steht Marcel, das
- 1:58kannst du gleich erklären, ich bin Chris, Mach irgendwas mit
- 2:01Wirtschaft und irgendwas mit Medien und das ist der prove
- 2:04concept. Ja Hi, ich bin Marcel Professor
- 2:07für Taxation, Accounting und Finance hier an der Uni
- 2:10Mannheim. Wir sind noch im absoluten
- 2:12Startup Modus, gerade wurde hier fertig gestrichen, unser Podcast
- 2:16Studio immer noch n bisschen notdürftig zusammengeschustert,
- 2:20aber das hält uns nicht davon ab.
- 2:22Absolut durchzustarten, inhaltlich die Themen anzugehen,
- 2:25die hoffentlich euch alle bewegen.
- 2:27Und deswegen bin ich ultra happy heute ne Folge mit einem
- 2:30Direktkollegen von mir zu ja hosten mit Jens Förderer Jens,
- 2:35Du bist hier Professor für man, früher hat man gesagt
- 2:38Wirtschaftsinformatik ja man kann das sicherlich auch cooler
- 2:41ausdrücken. Auch einer der absolut jungen
- 2:43Generationen. Du bist seit 2025 erst in
- 2:46Mannheim noch under Forty und deswegen auch ja Forty Under
- 2:51Forty gelistet im Kapital und absoluter Experte im Bereich KI.
- 2:56Darüber wollen wir heute sprechen.
- 2:57Schön, dass du da bist. Danke für die Einladung, freut
- 2:59mich. Würde ich sagen, steigen wir
- 3:01direkt ein. Wir haben kurz vorab schon ein
- 3:04bisschen gesprochen, KI natürlich großes Thema, es gibt
- 3:06auch 1000000 Podcasts, mal kurz zur Einordnung.
- 3:10Seit Ende letzten Jahres setzt ja auch so n bisschen Müdigkeit
- 3:13ein. Wird so diskutiert, war das
- 3:15alles n übertriebener Hype, dass wir so n kleines
- 3:17Produktivitätskimik haben, auf der anderen Seite lese ich auch
- 3:20total und spürst bei mir in der Arbeit, dass die Leute sagen,
- 3:23jetzt knallt es erst richtig, ja JGBT und so weiter war
- 3:26Kindergarten, jetzt geht es erst richtig los, kannst du uns das
- 3:30mal kurz einordnen, weil du beschäftigst dich damit tagein
- 3:32tagaus. Na ich glaub vor n paar Jahren
- 3:35haben wir gesehen wie JGBT von einem Tag auf den anderen
- 3:37Released wurde. Und dann auch so ziemlich die
- 3:40Welt schockiert hat. Innerhalb von 2 Monaten
- 3:42100000000 Nutzern bekommen hat. Heute sehen wir in den USA
- 3:46glaube ich die letzte Statistik waren Roundabout 47% 48%
- 3:51Adoption in den Privathaushalten auch das heißt es ist ein Tool
- 3:54das überall genutzt wird, auch seitdem hat sich aber auch
- 3:58einiges verändert, also der Markt hat sich ein bisschen
- 4:01verändert. Und von dem, was es an
- 4:03Erwartungen eben gab, sind wir so die die Halbkurve
- 4:06Hochgelaufen direkt auf den Hype.
- 4:08Irgendwann hat jeder dann davon gesprochen, also auch der
- 4:11Taxifahrer, auch die sozusagen die Großeltern dann vielleicht
- 4:14auch mal. Und jetzt sind wir so langsam
- 4:16auf diesem abwärtsbewegenden Ast auch angekommen, also so langsam
- 4:20findet diese stale Ernüchterung nennt man es ja also, dass dass
- 4:24sich die Erwartungen dämpfen, man sieht bestimmte Fälle dann,
- 4:28wo dann diese Large Language Models auch gut funktionieren.
- 4:32Andere Schwachstellen tun sich auf und jetzt geht es eben
- 4:36langsam auf das Tal und irgendwann kommen wir dann auf
- 4:38das Plateau, wo wir dann eben genau auch sehen können, okay,
- 4:41das sind jetzt wirklich die Fülle, da sind wir auch.
- 4:44Jetzt haben wir also, ich glaube, wir sind ja an einem
- 4:47Punkt, wie du schon sagst, es ist bei jedem angekommen.
- 4:49Ich glaube, so gut wie jeder hat zumindest ich auch von seinen
- 4:52Eltern mittlerweile mal irgendein generiertes Bild
- 4:54geschickt bekommen, also so das ausprobiert hat jeder mal, wo
- 4:57der Hund auf einmal irgendwie eine Mütze auf hat und so, weil
- 4:59es einfach geht. Dieser absteigende Ast oder dass
- 5:03man jetzt halt sagt, OK, wir haben so ne gewisse
- 5:05Gewöhnungsquote, ne wo man sagt, OK die Leute die kennen das, ist
- 5:09das denn jetzt eher dann wirklich softwareseitig, also
- 5:11von dem was die Modelle können, also auf der Anwendungsseite?
- 5:14Weil sie auf der Infrastrukturebene zum Beispiel,
- 5:16da geht es ja weiter. Also ne, Nvidia hat zur
- 5:18Zeitpunkt der Aufnahme vor Kurzem die neuen Quartalszahlen
- 5:20vorgestellt, es geht ja weiter in Stallberg, auf
- 5:23Arbeitsspeicher kann sich immer noch keiner leisten, der
- 5:25irgendwie n Gaming PC bauen will, das ist alles ja irgendwie
- 5:28noch ne Nachfrage. Oder der n neuen Lehrstuhl
- 5:30ausstatten möchte an der Universität ja alles ja teuer
- 5:32aktuell. Ja, wir haben ja Hunderte
- 5:35Milliarden committed und diese Infrastrukturprojekte in in dem
- 5:38Space. Würdest du sagen, da divergeti
- 5:40Kurve so ein bisschen, je nachdem, ob du dir Hardware oder
- 5:42Software anguckst? Oder ist das eigentlich
- 5:44dasselbe? Naja, ich glaube man muss einen
- 5:47Schritt zurückgehen und überlegen, was was haben wir
- 5:49eigentlich für eine technologische Entwicklung
- 5:50gesehen. Also wir sprechen ja von
- 5:52Artificial Intelligence, und das ist eine Entwicklung, die sich
- 5:55eigentlich schon seit 7080 Jahren vollzieht und es ist,
- 5:59wieso eine Art sich bewegende Grenze, die sich fortlaufend
- 6:03nach vorne schiebt, mit dem, was wir mit Maschinen auch machen
- 6:06können und automatisieren können.
- 6:08Und was wir dann in den letzten Jahren gesehen haben, war dann
- 6:10eben, dass vieles zusammen kam. Also diese Hardware,
- 6:13Verbesserung, der Gedanke, dass man mit GP Use auch diese
- 6:16Modelle lernen und trainieren kann, bloß alles Scout
- 6:19Computing, über dass man das dann alles zusammenführen kann.
- 6:22Und da gab es viele Innovationen und das hat dann zu diesen
- 6:25großen Sprachmodellen dann auch geführt und das war jetzt so,
- 6:28dieser große Innovationspunkt auch in den letzten Jahren.
- 6:31Aber noch mal zum Teil der Ernüchterung oder Adaptionsquote
- 6:36wie gesagt, ich sehe aber trotzdem, dass jetzt gerade
- 6:38Anfang des Jahres super viele Neuigkeiten draußen sind, die
- 6:41sagen, jetzt kracht es erst richtig.
- 6:43Ja, also. Was was hat es damit auf sich?
- 6:45Ist? Gibt es da vielleicht auch ein
- 6:47bisschen bisschen Divergenz zwischen dem Standard Haushalt,
- 6:51dem dem Endnutzer und den Leuten, die technologisch da
- 6:55relativ weit vorne sind und einschätzen können, was diese
- 6:58neuen Technologien mit ganzen Geschäftsmodellen nicht in der
- 7:01Software Branche macht? Weil so sehe ich das bei mir in
- 7:03der Wissenschaft, vielleicht sprechen wir gleich noch mal
- 7:05drüber, wie wir arbeiten, ich sehe hier auch der Hockey Stick,
- 7:08der geht jetzt auf jeden Fall nach oben, was die Möglichkeit
- 7:10mit den Modellen angeht. Also so und so, also auf jeden
- 7:14Fall gibt es diese Möglichkeiten jetzt schon unglaublich durch
- 7:17Chlorid und Jet GBT und allein wenn diese Tools schon den Weg
- 7:20dann finden, quasi in Startups, in Unternehmen rein und von ich
- 7:24sag mal Angestellten dann dort benutzt werden, wenn wir schon
- 7:26auf jeden Fall produktivitätspotenziale sehen,
- 7:28die sind enorm, keine Frage. Aber ich glaube, dieser große
- 7:33Schritt, der dann wirklich kommen wird, den sehen wir erst
- 7:35in ein paar Jahren. Und zwar sind das dann nicht
- 7:37unbedingt die Sprachmodelle, sondern das ist dann, wenn
- 7:40Unternehmen anfangen, ihre eigenen neuronalen Netze dann
- 7:42auch zu trainieren für ihre Anwendung sie willst.
- 7:45Du grob unter dem Umbrella Term agentic einfassen.
- 7:50Auch, ja. Aber wir können auch einfach nur
- 7:52anfangen bei einem Unternehmen, das sozusagen, ich denke an eine
- 7:55große Bäckereikette und die versuchen.
- 7:59Einfach so. Qualitätssicherung bei der
- 8:00Lebensmittelherstellung zu machen und zu gucken, ist das
- 8:02Brot wirklich rund oder hat das genug Kruste?
- 8:05Dann kannst du natürlich auch da ein neuronales Netz drauf
- 8:07trainieren was da guckt. Wie gut ist eigentlich die Quali
- 8:10hier an dem von dem bestimmten Produkt und da gibt es so viele
- 8:13100 Tausende Use Cases über die Firmen hinweg wo Firmen erstmal
- 8:16überlegen müssen, wie komme ich an Daten ran, wie kann ich die
- 8:19gut sammeln, wie kann ich da mein Modell drauf trainieren bis
- 8:22sich das dann irgendwann niederschlägt in den Umsätzen
- 8:25aber dann auch bei uns als Verbrauchern auch.
- 8:28Jetzt sind wir ja schon sehr deep drin mit Times wie agentic
- 8:31Ai kannst du vielleicht mal so ganz kurz einordnen, was ist
- 8:34eigentlich so ein lm, was ist eigentlich so ein Agent, wofür
- 8:37steht eigentlich Jet JBT, das sind ja so Sachen die man die
- 8:40man da oft irgendwie hört, die in den Medien immer
- 8:42rumgeschmissen werden. Ich hab so das Gefühl, das
- 8:45versteht auch nicht so jeder Journalist der das schreibt
- 8:47immer was das alles also. Also eine tik tokisierende
- 8:50Version deiner Vorlesung hier an der Uni Mannheim.
- 8:53Jetzt ganz kurz die wichtigsten Buzzwords kurz erklärt.
- 8:56Ja, ist egal. Also im Prinzip, was wir bei
- 8:58Chat gbt haben, ist ein sogenanntes Sprachmodell.
- 9:01Das heißt, das ist ein. Profiship Gbt, das wäre schon
- 9:05mal. Das ist der generative pretrain
- 9:07Transformer okay ich zerlege das jetzt kurz in die Stücke.
- 9:11Im Prinzip ist es so, dass man eben ein Modell gebaut hat mit
- 9:14der Aufgabe, dass man einen bestimmten Text hineingibt und
- 9:18dass das Modell darum bittet, Mach eine Vorhersage, welches
- 9:22Wort. Jetzt am wahrscheinlichsten als
- 9:24nächstes erscheinen sollte in Bezug auf diesen Absatz.
- 9:29Also einfach statistisch gesprochen ein Vorhersagen
- 9:32Modell. Es ist einfach basierend auf.
- 9:34Texte genau, man hat Tausende von Büchern oder Millionen von
- 9:37Büchern, wissenschaftliche Artikel, Forenposts aus dem
- 9:39Internet genommen, um dann eben diese Modelle auch zu
- 9:42trainieren. Dass es möglichst genau diese
- 9:44Textlücken auch immer wieder auffüllen kann.
- 9:47Und wenn du das halt richtig lange machst und mit vielen
- 9:49Daten und möglichst großen Modellen nimmst.
- 9:51Dann kommt eben in der Urform sowas raus wie Chat gbt.
- 9:55Das heißt, wenn du dein prompt eben eingibst bei Chat gbt was
- 9:59im Hintergrund passiert ist das Modell versucht, denn das erste
- 10:02Wort der Antwort auf deinen prompt vorherzusagen, dann nimmt
- 10:05es wieder den prompt das erste Wort das vorhergesagt hat und
- 10:08versucht das nächste Wort vorherzusagen und und und.
- 10:10Bis es dann erstes. Generieren wahrscheinlich
- 10:12generative. Genau das ist dann diese
- 10:14generative Component. Dass wir eben inzwischen
- 10:17Maschinen haben. Die können nicht nur Calculaten
- 10:20und Computern wie einen Taschenrechner, sondern sie
- 10:22können eigene Inhalte generieren, Bilder, Text, und da
- 10:26sind wir eben jetzt und im Prinzip, was jbt eben genial
- 10:30gemacht hat und was Open Aida super gemacht hat ist, dass sie
- 10:34eben das Modell weiterentwickelt haben, das heißt, sie haben
- 10:37ganz, ganz viele Prompts und Antworten darauf generiert.
- 10:40Und dann immer wieder menschliches Feedback, auch
- 10:42Reingegeben, also Menschen, Experten bewerten lassen.
- 10:45Wie gut war jetzt diese Antwort auf den Punkt?
- 10:47Das kennt man ja vielleicht auch noch so aus den ersten Tagen.
- 10:49Ich glaube, es gibt es auch heute noch einen Chat JBT, dass
- 10:51du so diesen Daumen hoch Daumen runter hattest und dann auch
- 10:54regelmäßig mal so gefragt wurde, welche Version ist besser, wenn
- 10:56man so 2 Antworten bekommen hat oder halt sagen konnte, was wäre
- 11:00denn ein Feedback. Also es war ja eigentlich nur ne
- 11:02ganz große Sammlung an Feedback um eben diese Modelle ja immer
- 11:05genauer zu machen. Genau das ist dann das
- 11:07sogenannte Reanforcement Learning, also die Maschine
- 11:10beziehungsweise der Computer lernt dann eben durch das
- 11:13verstärken des Signal des menschlichen Feedbacks dann
- 11:15immer bessere Antworten zu schreiben.
- 11:17Auch es ist absolut verblüffend, dass es funktioniert, weil es
- 11:21hätte keiner gedacht, es ist total surprising, dass du
- 11:23einfach nur durch Worte vorhersagen clevere Antworten
- 11:27bauen kannst. Aber das ist eben etwas, was
- 11:29anscheinend in der menschlichen Sprache logisch verborgen ist.
- 11:32Auch das ist das Verblüffende an.
- 11:34Jetzt und die technologische Innovation ist, dass man jetzt
- 11:37sozusagen den den den Code geknackt hat, um das Ganze
- 11:42maschinell laufen zu lassen. Diese Sprachintelligenz.
- 11:46Genau also für die Sprachintelligenz war dann der
- 11:48Baustein. Wir haben zum einen das Modell
- 11:50an sich, die Modelle gibt es schon seit den 70er Jahren, aber
- 11:53es gab nicht genug Daten und es gab nicht genug Computing Power,
- 11:56also Grafikkarten etc. Um das Ganze dann auch zu
- 11:59berechnen. Also ihr müsst euch halt
- 12:01vorstellen diese Modelle, die sind wahnsinnig groß, also es
- 12:03sind halt über eine billiarde kleine Knoten in diesen
- 12:06neuronalen Netzwerken, die dann die Antwort dann auch in GPT
- 12:09bestimmen, also wahnsinnig groß. Jetzt ist es ja so.
- 12:14Wir haben ja im Endeffekt da verschiedene Hürden gehabt, wie
- 12:17du gerade schon gesagt hast. Ne, du hast einmal die Computing
- 12:19Power, die einfach nicht da war, du hast die Datenmenge die nicht
- 12:23da war, das sind jetzt ja Sachen, die gelöst worden sind
- 12:26und jetzt gibt es ja so diesen großen Begriff der AGI, diese
- 12:29Artificial General Intelligence, ich würde jetzt mal vermuten,
- 12:32die braucht noch mehr Computing Power und noch mehr Datenpunkte
- 12:35und noch mehr Daten dafür auch. Was ist denn, was steht dem im
- 12:39Wege? So als nächste Revolution, das
- 12:40ist ja auch anschließend an das, was du gesagt hast, Marcel, da
- 12:42ist gerade ja viel Traction drauf, auf dem Thema.
- 12:44Ist es denn jetzt was jetzt, wie ja einige sagen 2027 erreicht
- 12:48wird, 2030 oder vielleicht doch nie?
- 12:51Ja, ich glaube, um das einzuordnen, also unter der AG
- 12:54oder AGI versteht man dann so eine allgemeine künstliche
- 12:56Intelligenz, also die dann eben viele verschiedene Aufgaben
- 13:00erledigen kann und wahrscheinlich eben so
- 13:02funktioniert, wie auch ein Mensch funktioniert.
- 13:04Also Problem unabhängig. Bestimmte Dinge dann auch lösen
- 13:08kann. Die Vorhersagen, dass es sowas
- 13:11gibt, die gibt es schon seit Ewigkeiten, also in den
- 13:13Siebzigern gab es auch schon ein Statement von Maren Minsky, der
- 13:16gesagt hat, so in 3 bis 8 Jahren haben wir einen Computer mit der
- 13:20AGI, das hat sich aber als falsch herausgestellt,
- 13:22offensichtlich. Oder zumindest verspätet.
- 13:25Ja, sehr verspätet vielleicht. Und da gibt es natürlich auch
- 13:27vorhersagen, das kommt bis 27 oder bis 30, aber es gibt halt
- 13:31viele Probleme auf dem Weg dahin, das ist noch absolut
- 13:34ungelöst. Zum einen ist es ja so.
- 13:37Wir versuchen ja in Deutschland schon allein Dinge zu
- 13:39digitalisieren, also vom Papier auf das digitale wegzugehen, das
- 13:43ist schon relativ schwierig in bestimmten Anwendungsbereichen.
- 13:48Zum Beispiel in der Universitätsverwaltung.
- 13:50Ja, bei der. Tätigkeitsverwaltung beim
- 13:52Bahnfahren also es gibt überall alle möglichen Use Cases, wo das
- 13:56problematisch ist. Und wenn man dann denkt, es soll
- 13:57jetzt eine AI geben, wie das alles macht, dann fehlt einfach.
- 14:01Die Straße, die Infrastruktur, auf der diese Ai sich überhaupt
- 14:04bewegen könnte im ersten Schritt plus Halt.
- 14:08Wir brauchen da auch viel mehr Trainingsdaten, also worüber wir
- 14:10halt bei Chat Gbt sprechen ist das ein Sprachmodell, also das
- 14:14ist kein Wissensmodell, also es sind keine Fakten die das
- 14:17organisiert, sondern allein. Beziehung zwischen Worten,
- 14:22Grammatik und kann es ja gut vorhersagen.
- 14:24OK also. Nicht nicht unbedingt Prozesse.
- 14:26Also man kann es jetzt nicht so vorstellen, dass man, selbst
- 14:29wenn JGPT noch schneller wird, man das jetzt ein x beliebiges
- 14:32Unternehmen reinziehen kann. Du hast die Bäckerei
- 14:34angesprochen und dann automatisch weiß, wie sind denn
- 14:37überhaupt die Prozesse, kommt zuerst das Mehl, dann das
- 14:40Wasser, wo kommt überhaupt der Strom her, zu welchen Preisen
- 14:43und wie wird es fakturiert, hängt da irgendwie NERP dran
- 14:47oder arbeiten die Excel basiert also sowas weiß jetzt.
- 14:49Latschenengenmuddel nicht ne Latschenengenmuddel ist rein auf
- 14:52Sprache analysieren und ausgeben.
- 14:54Und genau latschenengenmuddel kann wirklich nur Sprache
- 14:56wiedergeben und verstehen, also wiedergeben und produzieren,
- 14:59nicht mal verstehen und deswegen den Schritt dann weiterzugehen
- 15:04und zu sagen, man spricht überhaupt da von einer
- 15:06Intelligenz, ist glaube ich schon sehr sehr weit gefasst.
- 15:10Also es ist nicht intelligent, da sind wir auch alle uns in der
- 15:14Vorstellung einig würde ich sagen, dass das keine wirkliche
- 15:16Intelligenz ist, ja. Und natürlich ist man dann auch
- 15:19von dieser AG auch noch viele, viele Jahre entfernt, weit über
- 15:222030 hinaus. Man kennt das aus der
- 15:25Medienwelt, von außen wirkt vieles bemerkenswert glatt.
- 15:28N Gründer sagt in einem Podcast, Wir sind profitabel auf Unit
- 15:31Economic Spaces. Jemand anders postet n.
- 15:33Brutales Quartal auf linkedin und schon klingt alles nach
- 15:35Raketenemoji Reichweitenskalierung.
- 15:38Schaut man da mal was genauer hin, stellt man schnell fest, Na
- 15:41OK, brutal war hier vor allem die Definition von profitabel.
- 15:45Genau deshalb braucht es in der Wirtschaft auch Institutionen,
- 15:48deren Aufgabe nicht darin besteht, Dinge möglichst
- 15:50attraktiv aussehen zu lassen, sondern sie belastbar zu machen.
- 15:53Pw C Deutschland gehört genau zu diesen Partnern als
- 15:56Wirtschaftsprüfungs und Beratungsgesellschaft mit einem
- 15:59tiefen Blick in Unternehmen, zahlen, Prozesse und die Fragen,
- 16:03die wirklich über Zukunftsfähigkeit entscheiden.
- 16:05Pw C schafft Vertrauen in die Wirtschaft und treibt
- 16:07Transformation vor. Wollen für uns passt das sehr
- 16:09gut, weil wir in diesem Podcast eben auch nicht nur über die
- 16:12glänzende Oberfläche von Business sprechen wollen,
- 16:14sondern über das, was drunter liegt.
- 16:16Was trägt wirklich, was ist Substanz, was Erzählung und wo
- 16:20wird aus einer guten Story am Ende auch ein gutes Unternehmen,
- 16:23das PW C, das sie unterstützt, freut uns deshalb sehr, weil
- 16:25Vertrauen, Transparenz und eine saubere Einordnung in der
- 16:28Wirtschaft manchmal fast schon revolutionärer sind als die
- 16:30nächste große Vision mit moonshotfolie ich.
- 16:33Es sind für die AGI quasi so ein bisschen Voraussetzung, dass man
- 16:36auch andere andere Sachen inputten kann, als jetzt einfach
- 16:40nur Text und outputten kann, weil sie diese prozessuale
- 16:43Intelligenz dafür gibt es ja immer noch nischenlösungen, also
- 16:46sind wir in Deutschland nicht so weit von München entfernt,
- 16:48Selonis zum Beispiel comes to mind, die haben ja quasi diesen
- 16:50Anschluss an die Datensilos, die können ja dann so einen Prozess
- 16:53darstellen, auch wirklich verstehen, wie der funktioniert,
- 16:56ist ja, da dieses Execution Management oder Process Mining
- 16:58oder wie auch immer man das jetzt nennen will.
- 17:00Das ist ja aber eine ganz andere Lösung als jetzt ein Large
- 17:03Language Model. Was wir gerade besprochen haben.
- 17:05Wie viele von diesen Technologien gibt es, die man da
- 17:07quasi zusammenfassen müsste, bis man so eine AG hätte?
- 17:10Beliebig viele. Deswegen diese Idee.
- 17:13Diese AG ist großen Halt schaumschlägerei, also das ist
- 17:17ein Hype, das ist ein Begriff, wo man auch ein bisschen Schritt
- 17:21zurückgehen muss, wer treibt da eigentlich diese Idee von der AG
- 17:23voran? Das sind natürlich auch Leute,
- 17:26die dann extrem von diesen Marktbewegungen auch profitieren
- 17:28und von diesem Hype. Also viel da ist dann im to
- 17:30prenorial Umfeld geht da rein, viele Investoren natürlich auch,
- 17:34das ist da, ist ja leben der Hype um dieses Thema, aber das
- 17:38ist weit weg von der Realität, du brauchst viele Daten in
- 17:41unterschiedlichen Fällen und das muss erstmal alles
- 17:44zusammengeführt werden. Ich möchte mal ganz kurz
- 17:47zurückgehen, bevor wir vielleicht ein bisschen in Hype
- 17:49und politische Themen. Wechseln und doch noch mal
- 17:52pushen. Also ich lese, vielleicht liegt
- 17:54es auch an meiner Buddle Bubble, sehr viel darüber, dass es jetzt
- 17:57so richtig knallen wird und Themen sind hier die Agenten
- 18:02Openclaw wurde jetzt n bisschen. Genauer beleuchtet, da es eben
- 18:07sehr, sehr viele Prozesse schon gut automatisieren kann, wenn
- 18:09man es auf dem eigenen Rechner spielt.
- 18:10Man wird auf dem Mac Mini genommen und es gibt ja durchaus
- 18:15Anwendungsbereiche, wo schon sehr sehr viel digitalisiert ist
- 18:18oder sehr viel als Text vorliegt und Code ist zum Beispiel Text,
- 18:22also die die Softwarebranche oder alles, was im Büro rein
- 18:26digital ab abläuft, das wird sich doch wahrscheinlich super
- 18:30stark in den nächsten, vielleicht auch schon 6 bis 18
- 18:33Monaten verändern. Also ich denke schon, es gibt
- 18:35enormes Potenzial. Ich sage das auch immer in der
- 18:38Vorlesung. Es gibt allein die Sachen, die
- 18:39heute da sind, haben so viel Potenzial, dass unglaubliche
- 18:42Produktivitätsvorteile bringen für Unternehmen und von denen
- 18:45wir auch in unserem alltäglichen Leben dann viele Vorteile spüren
- 18:48werden. Und Genticay heißt da halt genau
- 18:51ein Thema, das heißt, man hätte oder die Idee ist ja auch, man
- 18:54hat quasi die Art Maschine selbst als einen Angestellten,
- 18:59die dann wiederum bestimmte Aufgaben ausführt, also so ein
- 19:01Sales Agent zum Beispiel. Der dann den Out Reach macht auf
- 19:05linkedin und dann die Leads Reinholt.
- 19:08Und das wird sicherlich ein großer Knall auch sein hast.
- 19:11Du da schon mal ein bisschen was ausprobiert, dass du was
- 19:13vielleicht teilen kannst aus deiner.
- 19:15Ja, es gibt von Eleven Xai schon lange diesen Sales Agent.
- 19:19Ich glaube Alice heißt er und heißt sie und dieser Agent
- 19:23kontaktiert dann auf linkedin automatisch Profile, die
- 19:26interessant erscheinen, also so eine Art Web scraper, der diese
- 19:29Profile dann scrapt und die Daten ausliest und.
- 19:33Und schreibt dann personalisierte Out Reach
- 19:34Messages halt auf diese Person mit diesen Profilen.
- 19:38Und sobald sich dann halt diese Person auch zurückmeldet und
- 19:42wirklich einen Termin vereinbart für einen Sales Call, kommt dann
- 19:44wirklich auch ein menschlicher Sales Agent rein und kümmert
- 19:47sich darum und das ist halt Wahnsinn.
- 19:49Ja wenn das funktioniert. Du ersetzt ja quasi diesen
- 19:52kompletten Berufsstand. Der BDR ist in dieser Business
- 19:55Development Representatives, die ja normalerweise da die ganze
- 19:57Zeit den Call Out Reach machen müssen.
- 20:00Das ist natürlich schon ein krasses Ding.
- 20:02Kannst du vielleicht einmal ganz kurz für mich doofi einmal kurz
- 20:05zu definieren, was so ein Agent ist.
- 20:07Also das ist so eine Agent AI, was unterscheidet die jetzt von
- 20:10so einem normalen Large Language Model?
- 20:12Naja, also im Prinzip kommt es ganz darauf an, wie die
- 20:15Unternehmen das verwenden, aber allgemein ist es eben so.
- 20:17Ein Agent hat eben die Idee, dass unterschiedliche Aufgaben
- 20:21automatisiert ausgeführt werden, da wird dann verwendet ein Large
- 20:24Language Model in der Regel um zu kommunizieren und.
- 20:28Oftmals mit einem Mitarbeiter oder mit eben potenziellen
- 20:32Interessenten. Aber gleichzeitig werden auch
- 20:34klassische Funktionen dann ausgeführt, bestimmte Dinge zu
- 20:37berechnen oder andere Prozesse auszuführen.
- 20:40Also das Large lenge Model ist dann an verschiedenen Stellen
- 20:43ein Layer. Dieser agentischen AI.
- 20:47Genau. Und die Idee hinter dem Agenten
- 20:49ist eben, dass man auch im Unternehmenskontext dann direkt
- 20:51den Vergleich schafft. Also ich habe hier zum einen den
- 20:54Mitarbeiter und hier hätte ich den Agent, als man dann diese
- 20:56direkte Vergleichbarkeit auch zwischen der Produktivität
- 20:59vielleicht und auch natürlich den Kosten, die hier entstehen
- 21:02bei den beiden ja. Das habe ich heute, oder?
- 21:06Vor ein paar Tagen tatsächlich gelesen, dass wenn du in diesen
- 21:08Gedankenschritten rechnest, also quasi in Tokens, dass du
- 21:12sozusagen, sagen wir, du zahlst irgendwie einem guten
- 21:15Angestellten akademisch gebildet, der kostet dich jetzt
- 21:17100000 US Dollar oder so ein Jahr, dafür kriegst du so 3 bis
- 21:215000000 Tokens, von dem, also du kannst so ungefähr ausrechnen,
- 21:24je nachdem mit Arbeitszeit und was macht der so im
- 21:26Dienstleistungssektor, also tertiärer Sektor, er macht so 3
- 21:29bis 5000000 Gedankenschritte pro Jahr, dann kannst du jetzt quasi
- 21:33runterrechnen, was dich halt einer kostet.
- 21:35Bei so einem KI Modell OK perfekt, wenn du das weißt, dann
- 21:38spring gerne rein wie das dann im Verhältnis zu so einem KI
- 21:41Modell ist, so der. Bundeskanzler sagen, Wir müssten
- 21:43ein bisschen mehr Tokens noch. Wahrscheinlich.
- 21:45Pro Mitarbeiter haben. Lass mal branden.
- 21:47Ja, ist in der Tat so, also wir sehen das direkt.
- 21:50Es gibt das FTI Pricing, heißt das, das heißt FTI für Fulltime
- 21:54Equivalent, also eine Vollzeitstelle eines
- 21:56Mitarbeiters? Und dann werden eben die Agenten
- 21:59im Pricing von den Start UPS direkt gegenübergestellt.
- 22:01Also wieviel kostet ein sales mitarbeiter versus wieviel
- 22:04kostet jetzt halt so ein identic FTI, dass man dann eben direkt
- 22:07auch bei der Diskussion über den Headcount landet im Unternehmen
- 22:10ist halt eine geniale Sales Idee.
- 22:13Hast du da Einblick in Zahlen? Welcher Range befinden sich da
- 22:17aktuell so schon im Markt existierende Modelle?
- 22:21Die. Das müsste ich nachschauen, das
- 22:23weiß ich nicht. Also ich hatte dir zu dem
- 22:25Artikel den ich gelesen hab, kriegst du quasi das thought
- 22:28equivalent also für diese FTI in den in den Tokens würde dich je
- 22:32nach Modell zwischen 7 und $25 kosten, also quasi.
- 22:37Eine tausendfache Vereinfachung, mehrere Tausendfache
- 22:41Vereinfachung dessen. Aber da muss man natürlich auch
- 22:43sagen, du hast es eben schon gesagt, so ein neuronales Netz
- 22:46selbst von einem extrem guten Modell, das hat ein paar
- 22:49Billionen Connections und so ein Token, also quasi dieser
- 22:52Gedankensprung, der geht ja immer nur von Punkt zu Punkt,
- 22:54wenn überhaupt, und dadurch sind natürlich die Sprünge viel
- 22:59größer und viel weniger detailliert, ein Menschliches
- 23:01gehören hat viele Trillionen von diesen Kombinationen, dadurch
- 23:04sind die Sprünge viel präziser, das.
- 23:06Das heißt, einen Token kannst du auch nicht gleichen
- 23:08Gedankenschritt setzen, weil der Menschliche, je nachdem wie die
- 23:11Person ausgebildet ist. Was die so für eine Vernetzung
- 23:13hat, schon einfach deutlich präziser denkt und natürlich so
- 23:16diesen Kontrollmechanismus und diesen echten Empathie
- 23:18Mechanismus hat. Also dieses Pricing ist total
- 23:21geil um halt so Sales zu machen und zu sagen, guck mal hier
- 23:24wieviel günstiger das ist. Das machen wir auch, wir haben
- 23:26auch kein Startup wo wir halt sagen okay guck mal also Content
- 23:29pricing und so im Vergleich Person Arbeitszeit was ist halt
- 23:33was wir rauskriegen. Man muss aber natürlich ganz
- 23:36klar sagen. Dass die die Qualitätskomponente
- 23:38dabei natürlich so ein bisschen rausfällt.
- 23:41Ich denke, Qualität ist ist ein super wichtiges Stichwort.
- 23:45Geht auch ein bisschen zurück auf die Diskussion.
- 23:47Ist das überhaupt Intelligenz? Intelligenz ist ja auch eine
- 23:50Qualität des Menschen, die jetzt hoffentlich nicht in den
- 23:52nächsten Jahren abhanden kommt. Du schaust dir ja auch in
- 23:55Deiner, in deiner eigenen Forschungsarbeit an.
- 23:58Was macht KI denn mit Qualität oder anderen Eigenschaften von
- 24:03einem gewissen Output? Du hast, wir haben Telefon von
- 24:05einer spannenden Studie erzählt, da hat sich bei youtube was
- 24:07getan, kannst du das vielleicht uns mal erzählen, da gibt es ja
- 24:10die Hypothese, dass vielleicht alles ein bisschen ähnlicher und
- 24:13entsprechend auch unmenschlicher wird, unmenschlicher im Sinne
- 24:15von Unkreativer teilt uns doch da mal.
- 24:19Ja, es gibt. Es gibt super spannende
- 24:21Vermutungen wie halt AI dann auch allgemeines Wirtschaften
- 24:24verändern wird und eine Frage geht dann eben in die Richtung
- 24:27kreativen Output, also wie verändert sich auch Content auf
- 24:30Youtube und auf Insta und anderen Plattformen und wir
- 24:33haben eine große Studie gemacht, da haben wir auch Daten dann von
- 24:35youtube bekommen in dem Fall und haben untersucht, wie youtube
- 24:39den sogenannten Inspiration Tab ausgerollt hat, also so eine
- 24:42Funktion im Youtube Studio, das Dir vorschlägt, du könntest doch
- 24:44noch ein Video zu dem Thema machen und generell so ein
- 24:47bisschen auch eine Outline dazu. Chris Kriens schon hat den
- 24:50wahrscheinlich auch schon gesehen.
- 24:52Ja, ja. Könnte da dann auch gewisse
- 24:54Vorschläge machen und wir haben dann halt untersucht.
- 24:58Das Tool wurde dann in manchen Ländern ausgerollt und anderen
- 25:01nicht und das ist für uns halt super, weil dann können wir so
- 25:03ein quasi experimentelles Setup auch außen rumbauen, was
- 25:06besonders valide ist. Und du siehst halt schon, es
- 25:08wird wesentlich mehr Content dann auch produziert, also die
- 25:12Channels produzieren schon ein bisschen.
- 25:13Mehr ich sag mal bei Quantität, also da ist ein Boost da.
- 25:15Haben wir die Menge auf jeden Fall da.
- 25:17Gleichzeitig ist es aber auch so.
- 25:19Wir haben dann eben angeguckt, wie verändert sich dann
- 25:21eigentlich so diese, wenn es als kreative Diversität bezeichnet,
- 25:25also wie kreativ ist der Content, das heißt, es ist eine
- 25:29ähnliche Sprache, die verwendet wird, sind es ähnliche Themen,
- 25:33die diskutiert werden, und wie sieht das Ganze auch visuell
- 25:36aus, wenn man die Thumbnails anguckt oder Video Screenshots
- 25:40und du siehst halt auf jeden Fall, dass die Sprache homogener
- 25:42wird, also ähnlicher. Und das sehen wir ja auch bei
- 25:45jedem von uns. Der Jet Gbt benutzt, sehen wir
- 25:48auch an den Abschlussarbeiten. Naja, oder die
- 25:50Bewerbungsanschreiben die man bekommt, da hört sich alles
- 25:52gleich. An es ist immer die gleiche
- 25:53Sprache. Ja, und das siehst du da auch,
- 25:56plus halt die Themen engen sich dann auch ein, also die Channels
- 25:59machen halt mehr Themen, die ähnlich zu dem sind, was sie
- 26:02früher auch gemacht haben, macht halt auch Sinn wenn die Modelle.
- 26:06Auch halt die. Vergangenheit trainiert sind
- 26:07genau auf die Vergangenheit trainiert sind.
- 26:10Das ist ein großes Problem, dann halt für so eine Plattform
- 26:12eigentlich, die dann drüber nachdenkt eigentlich.
- 26:14Eigentlich will ich ja auch Variot, die haben.
- 26:15Also ich will ja ganz unterschiedlichen Content haben.
- 26:18Also ich würde sagen Youtube schießt sich vielleicht auch
- 26:20selber so ein bisschen ins Knie, indem man mehr Menge natürlich
- 26:24verursacht mit so einer KI Applikation, aber dann mangelt
- 26:28es an Kreativität. Genau.
- 26:30Also 2 Dinge haben wir dann auch noch angeguckt.
- 26:32Genau haben wir das auch gedacht und dann ist es halt so.
- 26:34Gleichzeitig ist es aber auch so, dass halt diese AI Tools,
- 26:36die machen es halt einfacher auch so einen Channel
- 26:38aufzubauen. Also du brauchst halt nicht mehr
- 26:40alle Tools. Jetzt ging es bei uns um
- 26:42Inspiration, aber mit den neuen Tools kannst du auch Videos
- 26:45generieren. Also du brauchst jetzt nicht so
- 26:47ein Studio Setup, musst dich nicht so einarbeiten in die
- 26:49ganzen Sachen und dadurch steigt steigt dann halt schon auch
- 26:52wieder die Variety, weil neue Leute in den Markt reinkommen
- 26:55die vorher keine Tools hatten, aber die haben geile Ideen und
- 26:58das machen die Halt. Das Problem ist aber dann am
- 27:02Ende vom Tag. Es ist jetzt immer noch die
- 27:04gleiche Anzahl an Menschen, quasi die youtube schaut und der
- 27:08Wachstum findet dann halt auf dem Supply statt als auf dem
- 27:11Angebot. Aber wenn ich auf der Nachfrage,
- 27:13das heißt es kommen nicht notwendigerweise auch mehr
- 27:15Leute, dann auf youtube, die dann diesen Content schauen, das
- 27:18macht es tuffer dann für die Channels.
- 27:20Trains, das ist eine sehr aktuelle Studie.
- 27:22Er ist noch nicht veröffentlicht, daran arbeitest
- 27:24du gerade. Noch daran, ja.
- 27:26Super spannend. Also wir sind ja hier Kollegen,
- 27:28ich arbeite auch an Forschung, deswegen kann ich mich da gut
- 27:30reinversetzen. Jetzt ist natürlich die große
- 27:33Frage immer, was ihr da rausgefunden habt, macht das
- 27:35Sinn, ist das in der Praxis wirklich so?
- 27:37Ja, daher mal den Ball rüber zu Content kreatoren Chris, was
- 27:43sagst du zu diesen Entwicklungen?
- 27:45Ihr beobachtet den Markt da auch sehr sehr genau.
- 27:48Die Hemmschwelle scheint zu sinken für neue Player, es gibt
- 27:52mehr und mehr Content. Wird der besser durch KI oder
- 27:55eher gleicher? Ja, das ist also ich glaube so
- 27:57das, was du jetzt gesagt hast, was ihr euch da angeguckt habt,
- 27:59das hätte ich dir jetzt blind bestätigt.
- 28:01Also das ist so ne, also der Ton wird einfach immer gleicher und
- 28:05es ist natürlich auch so, dass die Eintrittsbarrieren einfach
- 28:07sinken, auch weil keine Ahnung jetzt ganz standardmäßig, du
- 28:11hättest irgendwie 2018 ja jedem noch empfohlen.
- 28:13Start im Substack so ne oder ein BHF irgendwie Newsletter, mach
- 28:16irgendwie was ein Blog. Und das wäre damals halt so,
- 28:20dass du dich halt jeden Abend eine Stunde hättest hinsetzen
- 28:21und schreiben müssen. Das könntest du jetzt halt
- 28:23theoretisch selbst wenn du gar keine Coding Experience hast und
- 28:26technisch auch ein übelster Noob ist, dann brauchst du auch noch
- 28:2810 Minuten, so weil du musst es ja wirklich nur einmal rein
- 28:30sprechen und kriegst halt den Output quasi sofort und auf der
- 28:36anderen Seite ist es natürlich so, dass wenn du dann auch noch
- 28:38irgendwie ein bisschen nnn kannst oder irgendwie make oder
- 28:41sowas, dann kannst du sogar komplett Automaten, brauchst du
- 28:43dich gar nicht mehr angucken, kriegst jeden Tag irgendwas
- 28:45rausgeschrieben. Dass die Creeze natürlich total
- 28:48die Quality von so einem Content, weil einfach die
- 28:50Eintritts bei ihnen so sinken, dass es immer mehr Leute machen
- 28:52können. Die Tonalität ist natürlich
- 28:55einfach so, halt die von dem Standardmodel.
- 28:57Klar kannst du ihn so ein bisschen prompton auf, sei mal
- 28:59witzig, aber der KI ist halt nie witzig, weil das ist nämlich
- 29:02auch so Grinch ja ja ist geil das das stellen wir halt extrem
- 29:06fest weil ich meine also im großen und ganzen machen wir
- 29:09ironischen Wirtschaftscontent klar wir haben verschiedene
- 29:11Formate die verschiedene Sachen machen, aber das ist das was wir
- 29:13tun und. Und Ironie und und und.
- 29:15Witz und lachen, das wird halt super oft schon studiert und wir
- 29:19wissen es biologisch immer noch nicht, was es ist.
- 29:21Wir wissen eigentlich nur eine Sache wissenschaftlich ziemlich
- 29:24gesichert, das Element der Überraschung ist halt enorm
- 29:27wichtig, also eigentlich deswegen, Niklas ist da auch
- 29:30deutlich besser drin als ich, der sagt auch immer so Stumpf
- 29:32ist Trumpf, also die meisten Memes die halt richtig gut
- 29:35ziehen, die sind einfach nur asozial stumpf.
- 29:37Also es ist halt nicht mal, also es ist auch nicht besonders
- 29:40kreativ, es ist einfach du rechnest halt nicht mit dem
- 29:42nächsten Wort und. Und du?
- 29:44Und da sind wir genau dabei, was die KI macht.
- 29:46Wir sind Oh Post zu dem, was KI macht und du rechnest halt nicht
- 29:50mit dem nächsten Wort was kommt und ich rechne dir aber das
- 29:52nächste Wort aus, das heißt du hast n super super Basis um
- 29:57geilen Content zu erstellen der Leuten was bringt, das merken
- 30:00wir total. Wir nutzen extrem viel auch auch
- 30:04Educational Content super elementar das ist für uns auch,
- 30:06also wir haben ja die Gelegenheit ich mein Wir sind ja
- 30:08ne super junge Firma, im Endeffekt machen wir seit ja
- 30:11vielleicht 56 Jahren machen wir conten, aber dass wir halt
- 30:13wirklich davon versuchen zu leben, ist seit 23 Jahren der
- 30:15Fall, das heißt, wir können ja wirklich von Grund auf mit KI
- 30:18die Firma aufbauen, das tun wir auch, und wo uns das extrem
- 30:22hilft, ist im wissenschaftlichen Arbeiten, du kannst viel
- 30:24einfacher Faktenchecks machen, du kannst viel mehr Fakten quasi
- 30:28integrieren, du hast keine großen Rechtschreibfehler mehr,
- 30:30du verwechselst nicht, ich hab früher mal keine Ahnung, hab ich
- 30:33bestimmt, wenn ich da 4050 Artikel irgendwie pro Woche
- 30:36geschrieben hab, da hab ich irgendwie alle 2 Wochen mal
- 30:38Millionen und Milliarden verwechselt, das passiert nicht
- 30:40mehr. So, das ist natürlich klasse.
- 30:42Trotzdem muss ich jede huk noch selber schreiben, muss irgendwie
- 30:45immer die Einsätze selber schreiben, die Memes gehen halt
- 30:48gar nicht, der liefert Ideen, aber der liefert halt nicht das
- 30:51fertige Meme, weil Ironie kann er nicht und das ist halt so das
- 30:54Ding du brauchst und das wäre so mein Take away von dem Ganzen
- 30:57aus unternehmerischer Sicht, von dem was du gesagt hast.
- 31:00Du brauchst ein Gesicht für das Ganze, damit du den Charakter
- 31:03rein kriegst und den Trust, weil das sind einfach beides Sachen
- 31:05die du sonst nicht rein kriegst und wenn du aber halt Gesicht
- 31:07und trust hast, also dadurch halt eine gewisse Tonalität
- 31:11hinkriegst und halt so diesen Vertrauensfaktor beim Publikum,
- 31:14dann ist KI ein Super Accelerator um da vierfach,
- 31:17fünffach, schneller und besser die Sachen rauszuhauen.
- 31:19Aber das ist meiner Meinung nach oder zumindest machen wir es so,
- 31:22die Winning combination nur KI generierter Content ist
- 31:25eigentlich doom to fail, ich glaube.
- 31:27Da kommen wir gegen Ende noch mal drauf zurück.
- 31:30Das ist ja auch, was Jens, glaube ich, hier unseren
- 31:32Studenten und Studierenden versucht zu erklären, okay man
- 31:35muss verstehen. Auch ein bisschen tiefer
- 31:37verstehen. Was machen diese Technologien
- 31:40und was ist dann der Business Use Case, der vor allem auch
- 31:44Sinn macht? Ja und ihr habt ja mal deinen
- 31:45Exkurs gemacht in Social Media Branche, aber darum geht es ja
- 31:49genau, bevor vielleicht für den für den Take Aways, für die die
- 31:53Studies ne oder unsere Zuhörer auch kommen interessiert mich
- 31:57noch mal dein Intelligenz oder auch vielleicht Chris, wenn wenn
- 32:00du es so folgst weil es überhaupt nicht so meine Welt
- 32:02ist. Es gibt jetzt so ein bisschen
- 32:04Beef zwischen Anthropic und Open AI in USA.
- 32:09Was ist da gerade im Gange, wohin geht das?
- 32:13Alle behaupten ja sie machen eine AI for Good, ja für die für
- 32:17die Gesellschaft ist aber anscheinend nicht nur immer das
- 32:21Gelbe vom Ei da, im Hintergrund kannst du uns das mal kurz
- 32:25einordnen jetzt. Im Prinzip gibt es gerade
- 32:27unterschiedliche Diskussionen darüber, welche Behörden dann
- 32:30welche Large Language Models auch benutzen.
- 32:32Da war dann die große Sache mit dem Pentagon, dass dann eben
- 32:34gesagt hat, OK, wir benutzen auf gar keinen Fall den Tropic in
- 32:37dem Fall, weil die eben nicht bereit waren, bestimmte Regeln
- 32:40sag ich jetzt einfach mal vereinfacht aus dem System
- 32:42rauszunehmen, aber Open AI kann das natürlich.
- 32:45Also regeln, da ging es auch um Ethik.
- 32:48Genauer ist es jetzt so, dass wenn man sich diese die
- 32:51Sprachmodelle vorstellt, dann haben die bestimmte sogenannte
- 32:54Guard Rails auch im System, also bestimmte Grenzen, das sind
- 32:58ethische Richtlinien, aber auch nicht gegen Gesetze zu verstoßen
- 33:02und einfach Antworten auf die Prompts zu geben, die halt
- 33:05moralisch auch okay sind. Aber Moral ist natürlich, was
- 33:07sehr kulturell und subjektiv unterschiedliches und
- 33:11dementsprechend sind die Modelle auch unterschiedlich.
- 33:14Da ging es, glaube ich, mit den Pentagon vor allem auch darum.
- 33:18Soll die KI eingesetzt werden? Ja, um letztendlich mal blank
- 33:21gesagt Krieg zu führen und da war ein Tropic wohl relativ
- 33:25standhaft und hat gesagt, Nee, für diese Anwendung, die sich da
- 33:28das Verteidigungsministerium vorstellt, möchten wir unsere
- 33:31Technologie nicht eingesetzt wissen und bei Open Air schien
- 33:33das anders zu sein. Genau.
- 33:36Aber es ist auch sicherlich dann eine Positionierung dieser
- 33:39unterschiedlichen Sprachmodelle im Markt.
- 33:40Also man muss halt auch überlegen, wo positioniert sich
- 33:42ein Open Ai mit ihrem Modell versus Antropic und Antropic war
- 33:45schon immer auf der Seite ein besonders charakterstarkes
- 33:50Modell auch zu haben, also man hat das von Anfang an betont,
- 33:53dass man das Modell trainiert, basierend auf einer Art
- 33:57Verfassung, eine Constitution, so 132 34000 Worte, umfassendes
- 34:02Dokument, was? Also die haben sich eine eigene
- 34:04Verfassung gegeben. Genau dem Ganzen eine eigene
- 34:07Verfassung gegeben, im Modelltraining auch und das
- 34:10Modell hat sich dann selber trainiert, wie sie auch gut
- 34:12diese Verfassung einhält, diese Regeln.
- 34:14Also ich soll Gutes tun zum Beispiel, ich soll den Menschen,
- 34:17mit dem ich interagiere, schätze und und ja höflich umgehen auch,
- 34:22aber natürlich auch keine Empfehlung geben zu töten und
- 34:25anderen Sachen. Da gibt es ja eine ganz berühmte
- 34:29Meme Reihe zu aktuell. Ich weiß jetzt nicht, ob ihr das
- 34:31so verfolgt. Da stellst du quasi die großen
- 34:35Chat Modelle gegeneinander. Also JGBT Cloud ist ja das von
- 34:38Andropic, worüber wir die ganze Zeit reden xai und sowas deep,
- 34:42Seek und Germany auch noch sind ja meistens dann noch die
- 34:45anderen die da so als Vergleichsgruppe reingenommen
- 34:47werden und da wird halt gesagt okay also du bist im Flugzeug,
- 34:51ihr seid auf 30000 Fuß und ihr seid 5 sprachmodelle da wird
- 34:56halt gesagt wenn noch an Bord ist.
- 34:57Aber es gibt 4 Fallschirme, was tust du, wen opferst du?
- 35:00Und dann gibt halt jedes Sprachmodell eine andere
- 35:02Antwort. Also Cha J BT sagt Ja, Deep Seek
- 35:04ist ja nichts Besonderes, alles nur geklaut, schmeiß mal Deep
- 35:07Seek raus, xai schmeiß natürlich Cha g BT raus, weil das ist ja
- 35:11irgendwie so der Ursprung, da merkst du dann ja diese Biasy
- 35:14auch von den Leuten die es halt die Daten zur Verfügung gestellt
- 35:17haben und Cloud ist halt das einzige und da setzt dann immer
- 35:20dieses Love Me ein, also dieser Song was halt sagt ja ich würde
- 35:23mich natürlich selber opfern und das ist halt glaube ich so
- 35:26dieses in dem Meme zusammengefasst eigentlich ganz
- 35:28gut. Was was Cloud da ja ausmacht, so
- 35:31als als Charakter des Modells es.
- 35:34Ist ja auch interessant zu sehen, dass diese Sprachmodelle
- 35:36anhand von solchen menschlichen Eigenschaften sich dann da auch
- 35:39im Markt positionieren. Das ist ja unglaublich witzig.
- 35:42Du hast von von Training gesprochen, was auch diese
- 35:45Verfassung angeht und die ethischen Fragen hast du da
- 35:47Einblicke was konkrete Unterschiede in den Trainings
- 35:51oder Trainingsgrundlagen sind jetzt über die Anbieter hinweg
- 35:53also. Also es ist schwierig.
- 35:55Wir können die Modelle nicht anschauen, weil es sind halt es
- 35:57ist nicht das. Proprietär also, das ist nicht.
- 35:59Genau, es ist kein öffentliches Knowledge genau bei Open AI und
- 36:02bei Antropic, vor allem bei Antropic ist es nicht so ganz
- 36:06klar auch, aber was sie eben bekannt gegeben haben ist, dass
- 36:09sie sozusagen eine Art Verfassung geschrieben haben,
- 36:13die diese unterschiedlichen moralischen Prinzipien enthält,
- 36:15wie ich gesagt hatte und. Und das Modell sich dann immer
- 36:19gegenüber dieser Verfassung auch hat verantworten müssen und
- 36:22dementsprechend wurden auch diese Promps dann bewertet.
- 36:24Aber ich denke da ist auch sehr viel menschliches Feedback dann
- 36:26noch mal eingegangen, was dann bestimmte Antworten dann auch
- 36:30noch mal höher bewertet hat kann.
- 36:31Man so Sachen nachvollziehen wie Urheberrechtsfragen so also
- 36:35nicht alles, was öffentlich verfügbar ist.
- 36:37Ja auch hat jetzt freie Nutzung zur Folge.
- 36:42Du hast das Problem, das zeige ich immer in der Vorlesung und
- 36:44kannst bei Jet Gbt eingeben. Generiere mir ein Foto von
- 36:47Asterix hier auf dem Ehrenhof in Mannheim, dann kriegst du ein
- 36:51Foto von Asterix auf dem Ehrenhof, aber du kannst auch
- 36:53eingeben, generiere mir ein Foto von einem Gallier mit einem Helm
- 36:57mit 2 Federn drauf und einer roten Hose und dann kommt auch
- 37:00Asterix raus, das ist halt auf die eine Art und Weise weißt du
- 37:04wahrscheinlich, dass du Urheberrecht verletzt auf die
- 37:06andere Art und Weise weißt du es nicht, ist ein großes Chaos,
- 37:08deswegen sehen wir ja auch diese Unterschiede.
- 37:11Wie Privatpersonen das Nutzen und wie sind Unternehmen vor
- 37:13allem in großen Unternehmen dann genutzt?
- 37:15Wird nämlich viel weniger. Aufgrund von datenschutzfragen,
- 37:20ethischen Fragen, weil man da einfach viel mehr vor sich
- 37:23walten lassen muss, weil es ja dann auch in Haftung quasi geht.
- 37:27Ich. Finde einmal mit dem Compliance
- 37:28Thema, da bringst du eigentlich einen ganz guten Übergang zu dem
- 37:32Thema USA oder amerikanischer Markt versus EU Markt.
- 37:37Ich habe ja eben schon das Beispiel angeführt.
- 37:40So die meisten von diesen Sprachmodellen, die wir so
- 37:43tagtäglich nutzen, die auch die meisten Unternehmen nutzen, sind
- 37:46weniger europäisch, sondern eher ja amerikanisch.
- 37:50Und dann haben wir noch das chinesische Pendant, was aber ja
- 37:53auf kondensierten Daten trainiert ist, also schlechtere
- 37:55Outputs hat und eben ja nicht nicht so original ist.
- 37:59Ist da diese Regulation und dass die EU ja sehr dazu neigt,
- 38:02irgendwie immer alles erstmal regulieren zu wollen, bevor wir
- 38:04es freilassen versus der amerikanische Markt, der sehr
- 38:07deregulierend unterwegs ist. Wie siehst du das, wie, wie geht
- 38:10das so weiter und wie seht ihr beide das?
- 38:12Ich glaube das finde ich so sehr interessant, da die nächsten
- 38:15Jahre und Jahrzehnte vielleicht mal so ausgemalt zu bekommen.
- 38:18Im Prinzip, was er in den letzten Jahren maßgeblich war,
- 38:20war dieser AI Act in der EU, der gleich am Anfang auch dann kam,
- 38:25sehr sehr schnell und der stuft dann Anwendungen von KI in
- 38:30bestimmte Risikostufen ein und verbietet dann auch bestimmte
- 38:33Anwendungen und andere sind dann eben ganz stark reguliert, zum
- 38:36Beispiel Halt Ki Einsatz in HR. In Bildung, in Medizin.
- 38:40Das ist. Im Prinzip ein Verbot, KI oder
- 38:44externe LMS zu benutzen, wenn nicht sichergestellt wird zum
- 38:47Beispiel, dass personenbezogene Daten Image alipartment da rein
- 38:51fließen, kann man sich das so vorstellen.
- 38:54Also es gibt eine absolute Hochrisikokategorie, da ist es
- 38:56untersagt, vor allem wenn biometrische Daten benutzt
- 38:59werden oder wenn der Anwendungsfall so ein Social
- 39:01Scoring wäre. Und da gibt es aber auch eine
- 39:03höhere Risikokategorie. Das sind dann Anwendungen in
- 39:07Bildung, wenn Diskriminierung stattfinden könnte.
- 39:09Und da ist dann eben ein großer Compliance Check notwendig.
- 39:11Der hat besonders kostspielige Sorge für die Unternehmen, die
- 39:13dann in dem Bereich eine Anwendung haben wollen, das ist
- 39:17auf der einen Seite gut, dass man eben vorausdenkt und bevor
- 39:21sich so eine Technologie zu schnell entwickelt, dann
- 39:23überlegt, was muss ich eigentlich hier eine Grenze
- 39:27ziehen zwischen Anwendung, die moralisch in Ordnung ist und
- 39:30wohl nicht, aber auf der anderen Seite hemmt es natürlich
- 39:33Innovation, wie jede Regulierung.
- 39:36Was halt interessant ist. Beim E Act ist es wurden
- 39:40Bereiche festgelegt wie Bildung die dann hochriskant sind, wo
- 39:44dann KI Anwendungen nicht sinnvoll sind oder nicht benutzt
- 39:47werden können versus Medizin. Also gibt es sicherlich auch das
- 39:51Agreement darüber wie sinnvoll da diese Grenze ist.
- 39:55Und zum anderen ist es aber auch so, dass man gesagt hat, man
- 39:57behält sich das Recht vor diese Liste jederzeit zu erweitern
- 40:00ohne den E Act anzupassen, das heißt, ein Unternehmen, das
- 40:04jetzt eben gründet. In diesen Bereich, vielleicht in
- 40:07einem Bereich hineingeht, riskiert natürlich auch später,
- 40:10dann in diesem Hochrisikobereich zu.
- 40:11Reguliert zu werden. Und reguliert zu werden.
- 40:13Und dann eben die Compliancekosten zu tragen.
- 40:16Und das ist Innovationsschädlich.
- 40:18Was dann die Lösung für Unternehmen?
- 40:21Weil sowohl Regulierung als auch ja wirtschaftliche Möglichkeiten
- 40:25schaffen, ja Anreize, das irgendwie zu umgehen und
- 40:27trotzdem noch Geschäft zu machen.
- 40:28Bedeutet das dann, jedes Unternehmen braucht jetzt eine
- 40:30inhouse Lösung, dass man genau weiß, was was dki macht, wo die
- 40:34Daten herkommen vom Training und inwiefern Daten rausgehen?
- 40:37Ist das die Lösung, aber das würde ja zur Dopplung von von
- 40:41ganz vielen Entwicklungstätigkeiten führen
- 40:43und wäre prohibitiv teuer wahrscheinlich.
- 40:46Ja, es ist halt vor allem für die Start UPS und für die
- 40:49Gründung extrem blödsinnig, weil in dem Bereich entsteht ja dann
- 40:54wirklich die neue radikale Innovation, die wir ja auch
- 40:56wollen und brauchen. Und auch in Sektoren wie
- 40:59Gesundheit. Wenn ich mir die Probleme
- 41:00angucke, die unser Land oder die Europa natürlich auch hat im
- 41:04Bereich, braucht es Innovationen, da wird es dann
- 41:05natürlich gedeckelt und die Automatisierung wird dann auch
- 41:08gedeckelt, das ist sehr gefährlich.
- 41:10Also dieser zusammenzufassen, dieser AI Act der Europäischen
- 41:14Kommission, der hat schon richtig Dampf.
- 41:16Also der greift, und das siehst du auch tagtäglich hier in der
- 41:21europäischen Wirtschaft, dass das zum Teil Innovationen,
- 41:23Gründungen zum Beispiel auch hemmt.
- 41:25Natürlich ist es gut gemeint, soll schützen.
- 41:28Aber das ist schon ein richtiges Pfund und das gibt es so in den
- 41:32USA nicht. In der Form gibt es in den USA
- 41:35nicht, aber in den USA gibt es auch grundsätzlich einfach eine
- 41:37andere Vorstellung davon, wie man wie man Technologie
- 41:40reguliert. Ja dem in Europa eben
- 41:43entgegengesetzt ist. Er hat beides jetzt seine
- 41:45Vorteile und Nachteile, aber es ist eben anders, ja.
- 41:50Das wäre jetzt so meine nächste Frage.
- 41:52Wie nutzt ihr denn jetzt so einen wissenschaftlichen Alltag?
- 41:55Ki, weil was ich so merke ist ich nicht mehr.
- 41:58Überlege ganz zu Beginn meines Studiums, da war das irgendwie
- 42:00noch nicht so, da gab's noch keinen Chat, also die Firma
- 42:03bestimmt Open Air, aber noch nicht den Chatbot und da ich
- 42:07war, glaube ich schon immer ziemlich gut in
- 42:08wissenschaftlichem Arbeiten, also ich habe da durchaus auch
- 42:10mal irgendwie so eine kleine Hausarbeit, so in einer Nacht
- 42:12und Nebelaktion irgendwie geschrieben und dann auch eine
- 42:14relativ gute Bewertung dafür bekommen.
- 42:17Aber ich habe studiert. Nee, das stimmt, der hätte das
- 42:21natürlich nicht geschafft. Aber da muss ich sagen, so
- 42:24mittlerweile, wenn ich so report schreibe oder halt jetzt gerade
- 42:28auch so größere Videos, Skripte, Essays, wo auch die Quellenlage
- 42:31halt extrem ist, wo ich dann halt auch quasi den
- 42:33wissenschaftlichen Anspruch hab auch genauso zitiere, dann
- 42:36vielleicht nicht APA, sondern eher mit Fußnoten.
- 42:40Also ich würde jetzt mal so ganz konservativ schätzen, dass der
- 42:42Arbeitsaufwand sich gezäntelt hat.
- 42:44Zu ganz früher, komplett manuell.
- 42:46Vielleicht kommt auch n Übungsfaktor rein, das weiß ich
- 42:48nicht, aber zumindest gefünftelt eher gezehntelt so in in meinem
- 42:51Fall. Wie ist das denn jetzt für für
- 42:53euch jetzt Wissenschaftler, ich mein ihr publiziert theoretisch,
- 42:56wenn ich das jetzt eigentlich übersetzen würde, könntet ihr ja
- 42:58zehnmal so viele Paper raushauen, das passiert aber
- 43:00eher nicht, also was ist da so der der Alltag jetzt?
- 43:04Vielleicht jetzt. Wir sehen es schon, also wir
- 43:08können das ja messen an der Anzahl der Artikel, die
- 43:10eingereicht werden zur Veröffentlichung, und die sind
- 43:12schon hochgegangen, aber um den Faktor 2 bis 4 vielleicht ja
- 43:15nicht so ganz so krass wie man also.
- 43:17Wissenschaftliche Studien werden auch bei uns schneller und mehr
- 43:20produziert, keine Frage. Das sehe ich auch und vor allem,
- 43:23was man eben sieht. Und das ist so einer der
- 43:25Vorteile ist nicht unbedingt die Recherche bei uns, weil wir
- 43:28müssen halt schon sehr genau da noch reinschauen in die
- 43:30Ergebnisse und dann die Studien bewerten.
- 43:33Aber was wir halt erzählen, ist zum Beispiel diese Sprachhürde,
- 43:35die es vorher gab. Also die Publikation läuft immer
- 43:38auf Englisch, war früher immer ein Problem, denn klar, wir
- 43:41können schon alle sehr gut englisch, aber das ist dann halt
- 43:43wirklich. Genau also muss dazu sagen, die
- 43:45Stiefel zu machen, die Top Journals, also die
- 43:47wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die wirklich
- 43:49zählen. Für für unsere Karriere als
- 43:52Wissenschaftler, aber auch für Politikberatung und so weiter
- 43:54die sind alle eigentlich ausschließlich in den USA,
- 43:57manche in England ansässig. Das heißt, da musst du
- 43:59gestochenes to the Point US amerikanisches Englisch
- 44:02schreiben und das ist heutzutage natürlich kein
- 44:05Alleinstellungsmerkmal mehr, das war für 5 bis vor 10 Jahren auch
- 44:08schon noch eine Hürde, also selbst für Europäer und dann
- 44:11Leute aus dem asiatischen Raum. Definitiv ja.
- 44:15Aber die diese Journals publizieren ja meistens
- 44:17quartaly, in der Regel ne, das ist ja so so oft so ein
- 44:19Publikationszeitraum. Wie ist denn das jetzt, die
- 44:22haben ja wahrscheinlich nicht, also der Input ist jetzt ja bei
- 44:25denen dann gestiegen, also die Einreichungen, dann sagen wir um
- 44:27das Dreifache treffen wir uns in der Mitte, das heißt, wir
- 44:29kriegen jetzt dreimal so viele Artikel, die Publishen aber
- 44:31wahrscheinlich nicht dreimal so lange quartalies und auch nicht
- 44:34dreimal so oft. Das heißt doch dann eigentlich
- 44:37so Angebot und Nachfrage. Ich war ja mal irgendwie für VWL
- 44:39an der Uni und so, dass da jetzt ja eigentlich die Qualität
- 44:42massiv steigen müsste. Du hast das schon das
- 44:43Sprachliche angesprochen, aber wie ist das jetzt so mit der
- 44:46wissenschaftlichen Qualität, weil ja auch große Datenmengen
- 44:49auszuwerten, also alles, was so in die quantitative Richtung
- 44:51geht, ist ja mit KI auch deutlich einfacher, im Schnitt
- 44:55ne. Mhm.
- 44:56Also ich merke schon, dass die Qualität ein bisschen hoch
- 44:58gegangen ist. Definitiv vor allem, wenn ich
- 45:00mir die Logik der Argumente auch anschaue, die ich dann in den
- 45:03Papern lese, die dann die Ergebnisse erklären, nicht
- 45:06notwendigerweise die Analysen bis jetzt in meinem Fachbereich,
- 45:09aber schon auch die Argumente sind Schlusshaltiger
- 45:11schlusshaltiger, und es ist alles viel prägnanter, und es
- 45:14macht es viel einfacher, auch zu lesen, zu verstehen und damit zu
- 45:18arbeiten. Wir uns vielleicht noch mal kurz
- 45:20dazu sagen. Auch für die Zuhörer, also wie
- 45:21wir arbeiten hier als als Professoren der
- 45:23Betriebswirtschaft, was auch zum Teil sehr nah dran ist an der
- 45:26Volkswirtschaft im empirischen angewandten Bereich, das ist im
- 45:29Prinzip Data Science, da setzen wir uns Monate hin,
- 45:32Programmieren, schreiben Code zum Teil in Python oder auch
- 45:35mehr an anwendungsorientierten Statistikprogrammen und
- 45:38analysieren große Datenmengen, setzen die zusammen, gehen der
- 45:41Forschungsfrage nach, das ist. Ein bisschen anders als das, was
- 45:44unsere Studierenden machen, die nur 3 Monate oder 4 Monate Zeit
- 45:47haben für eine Masterarbeit. Da ist eben viel konzeptionell
- 45:51viel lesen, vielleicht ein kleines Framework erstellen,
- 45:54darüber schreiben, also was die Studierenden machen, das ist
- 45:57natürlich jetzt von von Jet gbt, weil es eben ein Language Model
- 46:00ist, fast ersetzt worden, und ich denke auch die Tendenz geht
- 46:03dahin, an den deutschen Hochschulen, dass man so die
- 46:05Standard Bachelor Seminar, Masterarbeit.
- 46:08Langfristig vermutlich abschafft.
- 46:09Ja, weil man kann nicht verbieten, KI zu benutzen, das
- 46:12ist ja auch nicht Sinn der Übung, aber du kannst dann
- 46:15einfach die Studierenden nicht mehr bewerten danach, weil du
- 46:17bewertest ja nur noch, wer hat den besseren prompt geschrieben
- 46:20und die Arbeit nicht formatiert. Also da wird sich, das wird sehr
- 46:24spannend werden, wie man langfristig Studierende in den
- 46:27Sozialwissenschaften, nicht nur BWL, vwl.
- 46:30Prüft aber auch Kompetenzen, entwickelt das wissenschaftliche
- 46:34Arbeiten ist ja ne ne Kompetenz, ja.
- 46:36Ich muss aber sagen, ich seh das immer als ne große Chance oder
- 46:38hab das die ganze Zeit als große Chance gesehen, weil halt dieser
- 46:41Formfaktor, also dass du gut schreibst und irgendwie
- 46:45argumentierst und dass es grammatikalisch korrekt ist und
- 46:48so, dass der Faktor jetzt keine Rolle mehr spielt und es geht
- 46:50viel mehr um den Inhalt. Das heißt, wir müssen halt
- 46:53wirklich gucken, dass man auch noch stärker dann diese Inhalte
- 46:55prüft. Und das ist wiederum seine
- 46:57Kompetenz. Und genau dann sind wir wieder
- 46:59beim Punkt Kreativität. Da hilft nicht immer, vielleicht
- 47:04für eine 2 Minus hilft die KI, aber die KI ist darauf
- 47:08trainiert, basierend auf Vergangenheitsdaten das nächste
- 47:11Wort, den nächsten Schritt vorherzusagen, und das ist ja
- 47:14eben gerade nicht Wissenschaft. Wissenschaft ist das, was
- 47:17Wissenschaft, was was Neues schafft, also da versuchen wir
- 47:20die Studierenden hinzukriegen. Komplexe Zusammenhänge zu
- 47:23verstehen, zusammenzusetzen, etwas Neues zu schaffen.
- 47:25Und dafür sind ja Large Language Models nicht, sind wir eben noch
- 47:29nicht im Bereich Agi gemacht worden.
- 47:32Also wer da gut abschneiden will, was natürlich dann auch
- 47:35Konsequenzen für den Arbeitsmarkt hat, das sind dann
- 47:37in der Regel auch die ausgebildeten Studierenden, die
- 47:41dann auch super performen, die sollten eben mit der Technologie
- 47:45umgehen können, aber was eigenes schaffen ist hier genauso, dass
- 47:47eine Riesenchance. Ich denke, wir werden da
- 47:50zumindest die an der Universität Mannheim auch mehr in die
- 47:52Kleingruppen gehen, mündlich prüfen.
- 47:54On the Spot dann die, die Lösungen entwickeln.
- 47:59Ich denke, da geht es hin noch mal zu unserer Arbeit, das sind
- 48:02eher groß angelegte Data Science Projekte, die wir machen und für
- 48:05mich ist der riesige Hebel neben der sprachlichen Komponente,
- 48:08wenn du erstmal alles gemacht hast und deine Analysen sind
- 48:10fertig, kannst natürlich viel schneller ein sauberes Paper
- 48:13aufschreiben. Aber der eigentliche Hebel, der
- 48:16kommt jetzt für mich so ein bisschen mit agentic, AI und KI,
- 48:21die uns nämlich hilft in diesem Projekt die ganzen Daten
- 48:25zusammenzusetzen, den Code zu schreiben, unterschiedliche
- 48:27Teile vom Code zu optimieren. Also da kann man mit Editoren
- 48:31arbeiten, zum Beispiel Visual Studio Code, das ist von von
- 48:34Microsoft, das ist eben eine Maske, da kann man sein ganzes
- 48:38Projekt öffnen, muss man sich vorstellen, Dropbox, Ordner mit
- 48:41allen Unterordnern in verschiedenen Unterordnern liegt
- 48:43dann dein Code. Code, der verschiedene Dinge
- 48:45macht, zum Beispiel Web Scraping, Firmen,
- 48:48Unternehmensdaten, Bilanz nur Verlustdaten säubert,
- 48:51zusammenfügt und dann noch ein dritter Code, der am Ende
- 48:55Grafiken erstellt, Tabellen, die am Ende im Paper sind.
- 48:58Da kannst du jetzt Cloud, das glaube ich hier der der
- 49:00Marktführer, das nutze ich zumindest Cloud Code nutzen.
- 49:04Als deine wirklich wissenschaftliche Hilfskraft
- 49:06oder als dein wissenschaftlicher Mitarbeiter.
- 49:08Da kannst du chatten und ihn als Agenten oder sie oder es wie man
- 49:11es auch bezeichnen möchte, einsetzen und sagen, Hey, schau
- 49:15dir die unterschiedlichen Datensätze an, Aktualisier die
- 49:17mal. Ich glaub da gibt es ein Update
- 49:18in der Datenbank und dann läuft er alleine los, schiebt
- 49:21unterschiedliche Models voran. Zieht sich aktualisierte
- 49:24Datensätze, fügt die zusammen mit dem, was du schon in einer
- 49:26Dropbox hast. Legt auch eigenständig neue
- 49:28Dateien ab, überschreibt alte, improvisiert ein bisschen,
- 49:32verbessert auch deinen Code und hilft dir dann natürlich so eine
- 49:36Analyse über Nacht zu verbessern.
- 49:38Was mich früher wahrscheinlich ein bis 2 Wochen und 2 bis 3
- 49:41Hilfskräfte mehr gekostet hätte, was nicht heißt, dass mein Team
- 49:44irgendwie kleiner wird, also die der Rückgang der.
- 49:48Nachfrage an an wissenschaftliche Arbeitskraft
- 49:50den sehe ich nicht. Ich sehe eher, dass man krassere
- 49:52Sachen schneller machen kann. Ja, der ist halt den Output.
- 49:56Claude ist übrigens ein R. OK identifiziert sich als er.
- 50:01Nee, tatsächlich. Also wisst ihr, woher der Name
- 50:04Claude kommt von dem Modell. Von Sandon Claude Sandon oder
- 50:07wie? Ja, also der von AT and t.
- 50:11Der Mitarbeiter. Genau, ja, ja.
- 50:13Also so in den Fünfzigern wurde ja so späten Fünfzigern in den
- 50:16USA wurde ja quasi alles entwickelt von AT&T in so einem
- 50:20Forschungscenter, Ich glaube, New Jersey stand das, was so für
- 50:23die heutige Welt relevant ist, also die komplette
- 50:25Kommunikationstechnologie kommt aus diesem einen Gebäude quasi
- 50:29da wurde der also Transistor erfunden, worauf er quasi die
- 50:32komplette It Infrastruktur beruht, die die
- 50:35Glasfasertechnologie, das wurde alles irgendwie in diesem einen
- 50:38Gebäude in so innerhalb von so 10 Jahren oder so entwickelt.
- 50:41Und ich glaub, ich bin mir jetzt nicht sicher, welche hab ich
- 50:45jetzt nicht gut genug vorbereitet, welches Team der
- 50:48genau gespeare hattet hat aber da gab es halt jemanden der hieß
- 50:50Halt Claude irgendwas und halt genauso geschrieben.
- 50:53Quasi einen Transistor mit erfunden und darauf, also nach
- 50:56ihm wurde quasi dann von dem Tropic das it System ernannt,
- 50:59deswegen ich sage Claw ist ein R.
- 51:01Okay gut hätten wir das geklärt. Hätten.
- 51:04Wir das geklärt jetzt vielleicht zum Abschluss, was ja unseren
- 51:07Zuhörern sicherlich unter dem Nageltrend, jetzt haben wir das
- 51:10alles gehört, wir haben ein bisschen sind durch die
- 51:12Definition gegangen, durch den aktuellen Stand der Regulatorik
- 51:14auch, was ist denn jetzt mit mir, was passiert mit dem
- 51:18Arbeitsmarkt in Europa, in Deutschland, was muss ich als
- 51:21angehender Betriebswirt oder auch in anderen.
- 51:23Betriebswirtin auch in anderen Bereichen was muss es denn
- 51:26können? Ja, um Erfolg zu haben,
- 51:28vielleicht als Gründer und vor allem nicht redundant zu werden,
- 51:31weil es werden ja die Horrorszenarien so ein bisschen
- 51:33an die Wand gemalt, das erste, was wegfällt, das sind die White
- 51:36Collar Jobs auf den Junior Levels, und das sind ja
- 51:38eigentlich im Prinzip unsere Zuhörer, deswegen Jens, du
- 51:41unterrichtest strategisch wie Technologien den.
- 51:46Arbeitsmarkt oder die die Business Welt verändern.
- 51:49Was gibst du denn den den Studierenden mit?
- 51:51Was sollte man heute wirklich ganz konkret wissen, um in den
- 51:53nächsten 5 Jahren gut aufgestellt zu sein?
- 51:56Ja, also wir sind jetzt im HF AI, das heißt, man muss sich auf
- 51:59kurz oder lang damit auseinandersetzen.
- 52:02Damit ist nicht nur Prompton gemeint.
- 52:03Genau das heißt nicht prompton, das kann jeder, sondern du musst
- 52:06dich halt damit auseinandersetzen, wie
- 52:08funktioniert da eigentlich so ein Modell und ein bisschen in
- 52:10die Technik reingehen, die. Gibt es auch hier bei uns
- 52:12Vorlesungen dann für Business Studenten?
- 52:14Ich unterrichte auch eine, da gehen wir eben rein und gucken,
- 52:17wie funktioniert so ein neuronales Netz, was kann das
- 52:19und was kann das halt auch und wird es auch nie können in der
- 52:22Form und wenn du das halt weißt, dann weißt du halt auch genau in
- 52:25welchen Bereichen im Business kommt es zu tragen, das ist eine
- 52:29der wichtigen Sachen die auch ein Consultant dann in den
- 52:31nächsten Jahren dann auch können muss oder jemand der sich
- 52:34überlegt ein Unternehmen zu gründen, dann auch wissen muss
- 52:37und. Und das andere ist halt, du
- 52:38musst dich trotzdem auch mit den Tools auseinandersetzen.
- 52:40Das heißt, du musst verstehen, was kann ich jetzt mit Cloud
- 52:42machen, besser als mit Jet gbt und wie kann ich das in welche
- 52:47Tätigkeit auch immer ich machen möchte, so einsetzen, dass ich
- 52:50einfach diese Produktivität hebeln kann, die da entsteht.
- 52:54Ob das der Output ist. Wenn du ein Social Media Trader
- 52:56bist oder als Consultant um Slides zu generieren schneller,
- 53:00das sind alles die Fragen, damit muss man sich auseinandersetzen.
- 53:03Aber der dritte Skill ist halt, und da ist ja auch das ist die
- 53:07Frage, wo AI hergekommen ist, ist alles was um die AI herum
- 53:11gebaut wird. Das fängt an mit sagen wir mal
- 53:15Data Engineers, die gucken, dass die Data Pipelines stehen in den
- 53:18Unternehmen, dass es überhaupt genug Daten gibt und es geht
- 53:21aber auch rein das ganze Thema Analytics, was gigantisch groß
- 53:24ist, also welche Tools, welche Modelle muss ich benutzen um
- 53:28diese Daten zu hebeln und genauere Vorhersagen machen zu
- 53:31können wo? Woraus dann vielleicht am Ende
- 53:33vom Tagen Agenda entsteht oder ein neues Dashboard.
- 53:36Aber das ist ein großer Wachstumsmarkt und da fallen die
- 53:38Juniors bestimmt nicht weg, die brauchen wir auch da.
- 53:40Ja, sind die meisten Zuhörer von uns ja nicht Programmierer und
- 53:45auch nicht unbedingt Data Science, Data Scientists, die
- 53:48Gretchenfrage oder eine sehr direkte Frage als Uniabsolvent
- 53:53oder auch Abiturient sollte man coden können und wenn ja, welche
- 53:57Sprache? Ich sag das, um auf den Punkt
- 53:59noch mal zu kommen mit dem mit dem Coden.
- 54:02Ich glaube nicht, dass man dafür unbedingt coden muss, sondern es
- 54:05ist ja auch so als BWL er musst du dich ja auch mit Zahlen
- 54:08auseinandersetzen, wenn du jetzt im Quant Finance Bereich bist
- 54:11oder auch im Sales Bereich musst du dich auch gewissermaßen dann
- 54:14wieder auseinandersetzen und so viel anders ist das dann da auch
- 54:17nicht, dass du dich halt da rein arbeitest und dich mit der
- 54:20Technologie auskennst. Da bist du noch lange nicht dann
- 54:22bei der Informatik oder im Computer Science gelandet und
- 54:26deswegen. Man muss da nicht programmieren
- 54:28können. Es ist sicherlich ein Skill und
- 54:32es hilft auch dann bestimmte Dinge noch einfacher zu
- 54:35optimieren, die man hat. Heute ist halt die große Chance
- 54:38da einzusteigen, weil mit diesen Tools ist halt die Schwelle so
- 54:41gering wie nie, sich einfach mal was zu coden übers Wochenende
- 54:45und da was zu lernen, wir machen das auch hier in den Kursen
- 54:47natürlich in der Vorlesung, dass wir dann schnell Code mit
- 54:50Geminine machen wir das und haben dann eine erste Anwendung,
- 54:53aufstehen oder Data Science Auswertung, das ist ja richtig
- 54:56geil. Dann jetzt aber nicht die die
- 54:58Frage Marcel für die für die Studierenden, wie nutzen sie es
- 55:02denn, um eine gute Abschlussarbeit zu schreiben?
- 55:04Bachelor Master, was heißt, Was müssen Sie da beachten, welche,
- 55:08welche KI, welches sprachmodell benutze ich da?
- 55:10Die Frage wird sich nicht mehr stellen, wenn die
- 55:12Abschlussarbeiten die schriftlichen abgeschafft
- 55:14werden. Aber nee, aktuell ist es so,
- 55:17dass wir unsere Studieren hier auffordern, KI zu benutzen, und
- 55:21besonders elegant geht das, und ich glaube, da nehmen die
- 55:23Studierenden echt super viel mit, auch für die Praxis.
- 55:26Wenn wir die Abschlussarbeiten empirisch stellen, das heißt,
- 55:29Studierende müssen eine gewisse Fragestellung mit Daten
- 55:33beantworten, Datensätze sammeln, zusammenfügen und dann eine
- 55:36Analyse daraus ziehen, und das erfordert auch super viel
- 55:38Kreativität bei den Studierenden, noch mal zu
- 55:39überlegen, wie baue ich so ein Datenprojekt auf, um am Ende den
- 55:43Graphen aller Graphen zu zeigen, nicht zeigen müsste, weil möchte
- 55:48zum Beispiel erhöhen, spannende und aggressive Memes, denn.
- 55:54Die, die die Followerzahl, ja, und ich habe dazu Millionen von
- 55:58Beobachtungen von unterschiedlichen Contents, und
- 56:01das ist, das klingt jetzt nach einem super schwierigen Projekt
- 56:04für einen Bachelor Master Absolventen, aber das mit KI
- 56:07anzugehen und sich beim Coden helfen zu lassen, das ist,
- 56:10glaube ich ein super anwendungscase und wenn das ein
- 56:11Student einmal gemacht hat, war eine Studentin, dann ist man,
- 56:14glaube ich super aufgestellt für den Arbeitsmarkt in den nächsten
- 56:17Monaten. Dann Cloud oder Chaturity.
- 56:20Oder Germaner. Auch hier bin ich völlig bei
- 56:22Jens wissen, was die verschiedenen Modelle können.
- 56:25Super teuer sind die alle nicht, deswegen denke ich macht es Sinn
- 56:28sich mit verschiedenen auseinanderzusetzen und auch
- 56:30verschiedene zu nutzen. Mein aktueller Take ist wirklich
- 56:33für die reine Coding und Datenarbeit Cloud Code schon
- 56:37sehr stark, aber das ist eine rein persönliche Präferenz und
- 56:42ich denke. Die diese Anbieter, die kriegen
- 56:45sich aktuell so arg und der Wettbewerb ist so eng in den USA
- 56:50für das was wir, ich würde uns mal als Normalos bezeichnen,
- 56:53hier noch machen, gibt sich das oft nicht sehr viel.
- 56:57Ja, ich würde nur ansetzen. Jens, was du gesagt hast,
- 56:59vielleicht aus einer unternehmerischen Perspektive.
- 57:02Es war noch nie so einfach, in die Execution zu gehen und am
- 57:05Ende ist deine Idee wertlos, das ist immer so das, was so viele,
- 57:08die irgendwie gründen, immer sagen, ja, ich habe eine richtig
- 57:11geile Idee. Ja, aber hast du nichts damit
- 57:13gemacht, bringt die Idee dir halt gar nichts.
- 57:15Also das ist halt so das Problem, so jeder hatte jede
- 57:18Idee schon mal so du wirst nie der erste sein der die schon
- 57:20hatte und so Sorry to Break it to you, es bringt gar nichts,
- 57:24also du musst in die Execution gehen.
- 57:26Und auf dem Weg zu dieser Execution hattest du ja immer
- 57:29viele Troubles. Also du konntest vielleicht eben
- 57:31nicht eben Prototyp oder ein MVP bauen, um Geld einzusammeln, du
- 57:34wusstest gar nicht, wie man Geld einsammelt, es ist keine Zeit,
- 57:36wie man Leute anschreibt, die dir Geld geben können und keine
- 57:39Zeit und keine Ahnung davon, wie man Leute anschreibt, die
- 57:41vielleicht Kunden werden und all diese Troubles kannst du als mit
- 57:45KI mittlerweile halt angehen, also das ist halt so ein krasser
- 57:47Accelerator, also wenn du eine Idee hast, kannst du sie dir
- 57:50quasi direkt von zu Hause aus Feedback lassen.
- 57:53Und kannst direkt in die Umsetzung gehen und kannst n
- 57:55Großteil der Umsetzung auch schon outsourcen.
- 57:57Du kannst in einer viel höheren Integrationsgeschwindigkeit
- 58:00durch Startup oder Produktideen durchgehen und halt gucken
- 58:02klappt es, klappt es nicht, kriege ich Traction kriege ich
- 58:05keine und die freigewordene Zeit kannst du entweder natürlich
- 58:08irgendwie dafür nutzen kreativ zu werden, mehr andere Sachen zu
- 58:11machen. Kannst du aber auch einfach
- 58:13dafür nutzen, irgendwie mehr Ideen abzuhandeln.
- 58:15Also du kannst theoretisch quasi 5 Start Ups parallel launchen,
- 58:18so throw spaghetti at the Walency what Stacks und kannst
- 58:21es halt einfach quantitativ ausprobieren und das finde ich
- 58:23halt eine super, super geile Sache, die es halt früher
- 58:26einfach nicht gab und die theoretisch auch das Gründen
- 58:29einfacher denn je macht und damit auch viele von den
- 58:32unternehmerischen Troubles auch gerade sowas noch Buchhaltung
- 58:34und bla angeht, was doch, wenn man da irgendwie in der Uni ist
- 58:38und eben nicht mal eben was fragen kann, sondern auch
- 58:40googeln muss. Was es einfach unglaublich viel
- 58:43einfacher macht, wenn man das eben mit den aktuellen Methoden
- 58:45mal probiert. Vielleicht, um es Kurs
- 58:47abzurunden. Nicht jeder möchte oder kann
- 58:51gründen oder mit Gründen. Die meisten unserer Absolventen
- 58:55Absolventinnen hier oder generell auch zu existierenden
- 58:58Unternehmen, also was ich nur empfehlen kann, würde mich auch
- 59:01noch mal deine Meinung interessieren, ist
- 59:03methodenkompetenz sich aneignen im Bereich KI was auch ein
- 59:07bisschen techie ist. Ja da auch mal ein paar Zeilen
- 59:09Python schreiben zu können. Wird helfen, langfristig aber
- 59:12ganz wichtig, das gepaart auch mit einer Fachexpertise in der
- 59:17speziellen Industrie oder im Anwendungsbereich, wo man eben
- 59:20reingehen will, weil die Oberflächlichkeit, die hat jetzt
- 59:23jeder, aber wenn man sich dann für eine gewisse Branche
- 59:27entscheiden hat, entschieden hat, da sich wirklich
- 59:30auszukennen, das wird super wichtig sein, dass man
- 59:32Branchenexperte ist jetzt in meinem Bereich, ich unterrichte
- 59:35viel im Bereich Unternehmensbesteuerung,
- 59:36investiert Text, Accounting und auch Finanzierung, Investment
- 59:39Banking wirklich. Verstehen was geht da ab, wie
- 59:42sind die Regeln vom Staat auf EU Ebene und was ist der Business
- 59:46Case denn nur dann gepaart mit der Methodenkompetenz kann ich
- 59:49super durchsteigen. Also das wäre noch mal so mein
- 59:51mein Hinweis außerhalb von Gründen.
- 59:56Genau. Man muss halt unbedingt auch
- 59:58verstehen, wie kann ich die einzelnen Tools für mich
- 1:00:00einsetzen als Mitarbeiter, ganz egal ob ich dann Gründe oder
- 1:00:03nicht. Also man muss sich insofern
- 1:00:05auseinandersetzen. Dass es halt eine Technologie
- 1:00:07ist, wie alle Technologien davor auch.
- 1:00:09Und als Google rauskam, du weißt es auch noch, da war dann auch
- 1:00:13die Frage, lagern die Menschen jetzt ihr Gehirn aus an Google
- 1:00:15und wissen gar nichts mehr und wir wissen heute, es ist ganz
- 1:00:18anders geworden, was man damit machen kann mit dem Internet und
- 1:00:21genauso ist es mit der AI auch. Muss ich wirklich reinarbeiten
- 1:00:24und überlegen was kann ich damit machen.
- 1:00:26Also abschließend werden wir alle arbeitslos.
- 1:00:29Auf gar keinen Fall. Es gibt dann eine Arbeit.
- 1:00:31Das ist super. Also das sehe ich auch.
- 1:00:32Ich habe so viel zu tun wie noch nie.
- 1:00:35Mit diesem Schlusswort Jens, vielen Dank, dass du da warst.
- 1:00:38Vielleicht können wir in ein paar Monaten schon ein Update
- 1:00:41machen. Das tut sich viel.
- 1:00:42Danke für deine Zeit. Danke für die Einladung.
- 1:00:45Super, dann auch gerne nächste Woche wieder einschalten zu Prof
- 1:00:49of Concept. Mal gucken was für ein Concept
- 1:00:50wir dann proven lassen. Und wenn euch irgendwo der Schuh
- 1:00:53drückt im Bereich KI, sagt Bescheid, Wir versuchen Jens
- 1:00:56oder andere Gäste ranzuholen, um die Pressenden Fragen zu
- 1:00:59beantworten. Darf man dir sonst auf Linkedins
- 1:01:01schreiben, wenn jemand. Auf die macht jeden Tag bitte
- 1:01:03sehr gut. Klar verlinken wir euch.