Latest / Gegen den Strom / Warum Jacques Baud sanktioniert wurde – Ein Gespräch über Krieg, Kritik und Europa
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- 0:00Ich konnte meine Bankkonten gar nicht benützen, nicht einmal zum
- 0:04Essen oder zum Lebensmittel kaufen, nicht einmal Brot
- 0:08kaufen, obwohl die Sanktionen wollten mich schweigen machen
- 0:12oder zu unsichtbar machen. Die haben das Gegenteil gemacht.
- 0:16Zerstört der Rat der Europäischen Union durch diese
- 0:19Sanktionen den demokratischen Debattenraum?
- 0:32Gegen den Strom zur Person Hallo, bei gegen den Strom.
- 0:39Ich zeige Ihnen Positionen und Perspektiven, welche die
- 0:44Propagandamedien verschweigen. Jacques Beau ist nach wie vor
- 0:50aller Rechte beraubt, der frühere Oberst der Schweizer
- 0:54Armee, Mitarbeiter des militärischen
- 0:56Nachrichtendienstes, vielfacher Buchautor und Militäranalyst.
- 1:01Unterliegt nach wie vor scharfen Sanktionen.
- 1:05Er ist vermutlich die berühmteste sanktionierte
- 1:09Persönlichkeit auf der Welt. Er kann nicht reisen, er sitzt
- 1:13in Brüssel fest, seine Besitztümer sind beschlagnahmt,
- 1:18auf seine Konten kann er nicht zugreifen.
- 1:21In Deutschland macht sich jeder strafbar und kann ins Gefängnis
- 1:25gehen. Der ihm Hilfe leistet.
- 1:27Hallo Jacques Beau. Ja, guten Tag.
- 1:30Wie geht es Ihnen inzwischen? Ja, es geht mir gut, wenn man
- 1:35die Umstände natürlich betrachtet, aber es geht mir
- 1:39gut. Reagieren die Nachbarn?
- 1:41Was geschieht hier in Brüssel auf der Straße?
- 1:44Ja, das ist so, dass ich bin jetzt sehr berühmt geworden,
- 1:48eigentlich in in Brüssel. Ich lebe den die letzten 3
- 1:54Monate habe ich. Von der Hilfe von Freunde und
- 1:59und Leute, die ich vorher nicht kannte, übrigens gelebt.
- 2:03Die haben mich Ernährung gebracht, Lebensmittel um zu
- 2:08essen, um zu essen, weil ich konnte meine Bankkonten gar
- 2:11nicht benützen, nicht einmal zum Essen oder zum Lebensmittel
- 2:16kaufen, nicht einmal Brot kaufen, und deshalb haben die
- 2:21diese diese. Diese Leute, Freunde und die
- 2:27sind in Zwischenzeit, da, sind natürlich Freunde geworden,
- 2:31haben wir unterstützt und dazu, wenn ich ab und zu, wenn ich aus
- 2:37dem aus meinem Haus gehe, zum spazieren oder so, jedes Mal.
- 2:41Jedes Mal kann ich ganz ehrlich sagen, jedes Mal hat 1 bis 3
- 2:46Personen halten mir auf der Straße und sagen mir Ihre, die
- 2:50die unterstützen, sie unterstützen mir.
- 2:53Junge, ältere Leute gestern, das war ein Italiener, der ganz
- 2:58zufällig in Brüssel war, hat mir erkannt und hat mir gerufen, auf
- 3:03der Straße und hat mir begrüßt, und wir haben da ein bisschen
- 3:08auf der Straße diskutiert über die Sanktionen, über alles so,
- 3:14das ist die, die, wie soll ich sagen, die.
- 3:18Kollateralschaden, diese Sanktionen irgendwie jetzt mehr
- 3:22bekannt als vorher, obwohl die Sanktionen wollten mich
- 3:26schweigen machen oder zu ja unsichtbar machen, die haben das
- 3:33Gegenteil gemacht. Sie erhalten auch Unterstützung
- 3:37inzwischen aus der Schweiz, aus ihrem Heimatland.
- 3:41Wächst dort die Unterstützung, wächst in der Schweiz die
- 3:44Dissidenz. Die Zahl der Menschen, die
- 3:47sagen, das reicht mal jetzt. Ja, aus der Schweiz habe ich
- 3:51grundsätzlich eine ganze populäre Unterstützung gehabt,
- 3:57von der Behörden leider. Die haben die Minimalarbeit
- 4:02gemacht es anfangs. Januar hat die Schweizer
- 4:09Regierung eine Demasche, das heißt ein Protest an die EU
- 4:14gerichtet wegen Mangel an normales You Process, so dass
- 4:20ein ein normales Prozess und wegen auch die Verletzung meiner
- 4:26Meinungsfreiheit, das wurde jetzt von der Schweizer
- 4:31Regierung gemacht, aber mehr als das nicht gemacht.
- 4:35Und der Follow von diesen der Marsch scheinbar existiert kaum,
- 4:42aber auf der anderen Seite, in der Schweiz haben Leute sich
- 4:48tatsächlich engagiert für mich, die haben auch die Behörden
- 4:55angesprochen, die haben Aktion gemacht, Artikel geschrieben und
- 5:01so weiter so ich ich kann sagen. Ich habe eine populäre
- 5:07Unterstützung von den Behörden, ja weniger.
- 5:11Das kann man sagen, dass in der Schweiz das bürgerschaftliche
- 5:15Engagement zu ihren Gunsten immer stärker wird, dass der
- 5:19Protest stärker wird, während die Behörden gleichzeitig sich
- 5:24weiter stark an die EU anpassen. Das ist, das ist ein, das ist
- 5:29genau das und ich glaube, man merkt in der Schweiz.
- 5:35Etwas, was man eigentlich überall in andere Länder auch
- 5:39bemerkt. Dass die Leute, die diese diese
- 5:45Angelegenheit der Sanktion hat, der das Vertrauen in der
- 5:49Schweizer Behörden ein bisschen verletzt, die die Leute merken,
- 5:54dass, obwohl das wäre ein Pflicht, der der Regierung,
- 5:59seine eigene Bürger zu schützen und zu helfen.
- 6:05Plötzlich merken die Leute, das kann unter Umständen nicht der
- 6:09Fall sein wegen politische Betrachtungen.
- 6:14Wenn der Staat seine Bürger nicht schützt, dann fühlen sich
- 6:21die Bürger von diesem Staat auch nicht mehr vertreten und wollen
- 6:24in einer anderen. Ist das so das?
- 6:25Ist genau das und vor allem in der Schweiz, der Schweiz.
- 6:28Man man stimmt für alles ab. So das ist.
- 6:33Deshalb die, die die, die für das Vertrauen in der Behörde
- 6:38ist, sehr wichtig in der Schweiz.
- 6:40Das ist im Grunde genommen, das ist ein.
- 6:42Ein zentrale Element der Demokratie in der Schweiz, so,
- 6:46wenn das nicht gewährleistet wird, dann kann man sagen, dass
- 6:51die, die Demokratie wird irgendwie verletzt in diesem, in
- 6:56diesem Sinne, und das ist genau, was passiert ist.
- 7:00Man spürt, dass die Leute jetzt es sind natürlich Diskussionen
- 7:04in der Schweiz wegen, die die Vertrag, das Vertrag, den
- 7:09Vertrag, der Vertrag zwischen der Schweiz.
- 7:13Und die EU, das werden wir, werden in der Schweiz nächstes
- 7:17Jahr darüber abstimmen. Das wurde vor einige Wochen von
- 7:22der Schweizer Präsident Gibb Amela mit Ursula von der Leyen
- 7:26unterzeichnet, hier in Brüssel aber jetzt, die Leute haben
- 7:30plötzlich Angst, von dieser diesem Vertrag, weil die sagen,
- 7:34wenn das so ist, wenn man plötzlich ein Bürger alle seine
- 7:39Rechte wegnimmt. Ohne Prozess, ohne Warnung, ohne
- 7:45dass er irgendwelches Gesetz verletzt hat.
- 7:50Dann, warum wollen wir näher zu der EU kommen, und das ist auch
- 7:56eine Nebenwirkung dieser Sanktionen.
- 7:59Die Leute, die ein Zweifel haben über die, die diese Annäherung
- 8:06der Schweiz mit der EU. Diese Leute heute haben gesagt,
- 8:10ja, jetzt ist ist fertig und ich kenne sogar Leute, die eher für
- 8:16die EU waren jetzt, sie sagen fertig, das wollen wir nicht
- 8:20mehr, weil wir wollen nicht eine EU, die so die Bürger behandelt,
- 8:27oder wir werden, ich weiß nicht, ich habe kein Kristallball und
- 8:31ich weiß nicht, wie die Abstimmung nächstes Jahr
- 8:34erfolgen wird. Aber ich merke, dass dieses
- 8:39diese spezielle Sanktionen haben, eine ein Desaster,
- 8:44Desaster, Katastrophe, katastrophale Impact auf die auf
- 8:52die Meinung der Leute bezüglich die die EU.
- 8:56Dieser Impact fehlt ja offensichtlich bei ihrer Bank,
- 9:00der schweizerischen UBS. Die UBS hat ihre Konten.
- 9:05Eingefroren. Genau.
- 9:07Und wie das denn? Das ist, das ist, aber das ist
- 9:11ziemlich merkwürdig, weil die Schweiz hat diese, diese
- 9:15Sanktion, dieses Sanktionspaket nicht übernommen, weil eben, wie
- 9:20wie vorher gesagt, dass diese Sanktion verletzen die
- 9:25Meinungsfreiheit, es muss auch dazu gesagt wird, dass in der
- 9:30Schweiz zum Beispiel RT oder Sputnik sind, nicht verboten.
- 9:35Im Gegensatz zu Europa nur als Beispiel.
- 9:39Das heißt, dass normalerweise in der Schweiz, wir betrachten die
- 9:43Meinungsfreiheit als sehr hoch und das ist, weil das ist Teil
- 9:47der Demokratie, Demokratie ohne Meinungsfreiheit existiert
- 9:51einfach nicht, das ist ganz einfach als das deshalb für die
- 9:56Schweiz, das ist wichtig, und diese Sanktion würde, wie gesagt
- 10:00nicht übernommen, aber meine Bank, die UBS, hat.
- 10:05Hat aus Angst vor der Reaktion von EU und so weiter hat
- 10:11vorsorglich sozusagen nicht funktioniert.
- 10:17Ich glaube das war irgendwie eine bürokratisches Verhalten
- 10:25innerhalb der Bank. Ich habe Bekannten, die haben
- 10:29die. Hauptdirektion der Bank
- 10:32angerufen und die Direktion hat die Sache gar nichts.
- 10:37Die, die diese diese Sperrung meiner Konten gar nicht
- 10:41geschätzt. Und jetzt ist die Sache, die sie
- 10:45die Sache wurde, mehr oder weniger normalisiert, ich sage
- 10:50mehr oder weniger, weil ich habe immer noch.
- 10:53Restriktionen bezüglich die Benützung meiner Konten, zum
- 10:58Beispiel zum Beispiel theoretisch, könnte ich mit
- 11:02meine Schweizer Bankkonten etwas in Amerika kaufen oder weil.
- 11:08USA sind nicht in in der EU und ich weiß auch nicht und das das
- 11:13das Bank das Finanzverkehr zwischen beide könnte
- 11:18normalerweise frei laufen, aber das ist immer noch gesperrt, das
- 11:23kann ich immer noch. Meine Kreditkarten zum Beispiel
- 11:26wurde alle gesperrt, die American Express Karte zum
- 11:31Beispiel, mein Vertrag wurde einfach, ich sag mal das
- 11:37gelöscht Punkt. Inklusiv alle Meile, die ich
- 11:41gewohnt hatte, oder ja. Gesammelt.
- 11:45Gesammelt hatte alles, das wurde plötzlich ohne Warnung gelöscht,
- 11:50fertig. Wenn die UBS nicht zu ihren
- 11:52Kunden steht, dann schadet sie möglicherweise ihrem Ruf.
- 11:57Das ist genau das Problem und das hat die UBS realisiert,
- 12:01weil. Natürlich, es ist so, und das
- 12:04ist eine Praxis. Seit ein paar Jahren, dass wenn
- 12:08Leute sanktioniert werden, haben, natürlich die Banken
- 12:12haben, die die Reaktion, sich mit den sanktionierte Person zu
- 12:16distanzieren. Problem ist, dass in der
- 12:19Vergangenheit man hat sanktioniert, Terroristen, Leute
- 12:23der organisierte Kriminalität, Leute die Geldwäscherei machten
- 12:28und so weiter und natürlich für die Bank.
- 12:30Das war keine Große, keine gute Werbung oder mit solche Leute zu
- 12:37nah zu diese Leute deshalb die haben.
- 12:39Diese Praxis auch, auch wenn das politisch die die Sanktion wurde
- 12:46nicht übernommen. Die Banken haben das selber
- 12:49gemacht, in meinem Fall, wenn die Bank nicht irgendwie auch
- 12:55sanktioniert wegen Meinungsfreiheit, das schadet
- 13:00dann die, die den Ruf des der Bank und das haben wir aber sehr
- 13:05spät gemerkt. Und jetzt?
- 13:09Das ist der Grund, warum, die sind ein bisschen rückwärts
- 13:12gegangen, haben jetzt meine Bankkonten wieder zugänglich
- 13:17gemacht, aber mit Restriktionen wie vorher gesagt, aber
- 13:22zumindest kann ich meine Pension bekommen, weil das war alles
- 13:26gesperrt so, das heißt, ich könnte meine Pension gar nicht
- 13:28bekommen, Punkt, ich hatte keinen Zugang zu mein Konto und
- 13:32das ist klar, aber die Pension konnte nicht einmal auf mein
- 13:35Konto kommen. So, das ist, das ist das
- 13:40perverse Effekt dieser Sanktionen.
- 13:44Das ist im Grunde genommen, wenn man das vielleicht ein bisschen
- 13:50grob darstellt, das ist Management by Terror, das ist
- 13:55Management durch Terror, weil die die Leute haben Angst, die
- 14:00Banken haben Angst von den. Auswirkungen im Falle sie Sie
- 14:04haben noch Beziehungen mit sanktionierte Leute und das ist,
- 14:10ich glaube für mich, das ist mir ganz klar geworden, dass die,
- 14:17dass die Leute, die die Banken haben, Angst natürlich in die
- 14:21Schweiz liegt, innerhalb von Europa.
- 14:25Die Schweiz arbeitet mit Europa, die Schweizer Banken arbeiten
- 14:29mit Europa, mit den USA und so weiter die können nicht im
- 14:33Alleingang leben oder deshalb die deshalb, die haben Angst von
- 14:41den Reaktionen und da sieht man, es gibt eine Art Erpressung.
- 14:47Eine eine ungesagte Erpressung von der EU gegenüber diese
- 14:53Institutionen wie die Banken und so weiter.
- 14:56Management bei Terror haben Sie gesagt, das bedeutet, es geht
- 15:01darum, durch die Erzeugung von Angst vorauseilenden Gehorsam zu
- 15:07erzwingen, auch bei Banken, auch bei.
- 15:09Banken, das stimmt. Und das ist für mich.
- 15:14Ich bin ein, ein, ein Mensch, der nach Kriegsjahren oder, und
- 15:21ich glaube, diese Entwicklung ist für mich merkwürdig in
- 15:26Europa, ich hätte das nie erwartet, dass man in solche
- 15:29Situationen, wie ich glaube, wir haben irgendwie jetzt eine
- 15:34Situation und das das Gleiche sieht man mit Leute, die Angst
- 15:39haben, mit mir zum Beispiel in Kontakt zu sein.
- 15:43So, man hat eine Situation sehr ähnlich wie die in der
- 15:48Sowjetunion, in der während dem Kalten Krieg, und das ist
- 15:54widersprüchlich, weil das ist genau, was wir nicht wollten,
- 15:58wir, ich bin in der Auffassung, dass der beste Weg, um die
- 16:06Demokratie zu schützen, ist, eben die Demokratie zu haben.
- 16:11Das heißt, die Meinungsfreiheit, ausdrucksfreiheit, das ist das
- 16:21Wesentliche, um die Demokratie zu zu schützen und zu bewähren.
- 16:28Die Leute, die glauben, dass man die Demokratie schützt, wenn man
- 16:34verbietet, Leute zu sprechen. Diese Leute sind nicht
- 16:38Demokraten. Demokratie ist eben der
- 16:40Demokratismus, muss stark genug zu sein, um auch die Leute, die
- 16:48gegen die Demokratie sind, zu bekämpfen, weil durch die
- 16:53Demokratie kann man eben diese Leute, auch die Leute, die gegen
- 16:57die Demokratie sind. Meines Erachtens sollten auch
- 17:03die. Die Meinungsfreiheit zu haben.
- 17:04Und wenn die Demokratie so stark ist, sie soll in der Lage sein,
- 17:09diese Stimmen zu nicht bekämpfen im Sinne, dass die müssen nicht
- 17:16sagen, aber man muss die bessere, bessere Argumente
- 17:19bringen. Man muss einfach besser sein.
- 17:22Das ist wie ein darwinian Prinzip, oder?
- 17:26Zerstört die Europäische Union? Der Rat der Europäischen Union,
- 17:31durch diese Sanktionen den demokratischen Debattenraum?
- 17:34Das finde ich ja in Europa, das ist ganz klar.
- 17:38Übrigens, ich sehe nicht, wie man.
- 17:44In diesem Fall Russland zum Beispiel schwächt in dem, in dem
- 17:48man auch russische Journalisten sanktioniert, natürlich, das
- 17:55betrifft mich auch, obwohl ich mich kein Journalist und ich
- 17:57erlebe in der EU, ich habe übrigens nie zugunsten der
- 18:03Russland gesprochen, oder ich bin nicht prorussisch oder pro
- 18:07Ukraine, ich bin dazwischen, ich bin wie ein Schiedsrichter
- 18:11Richter. Auf einem Flusswahlfeld ich habe
- 18:14keine besondere Präferenz für einer.
- 18:19Ich will einfach die Konflikte verstehen, Punkt und das das
- 18:24entspricht auch meine eigene Professionelle.
- 18:28Karriere. Ich habe Konflikte in oder
- 18:31kleinere Konflikte, selbstverständlich aber auch in
- 18:34in Afrika, oder ich habe auch Mediation für diese Konflikte
- 18:38gemacht und in dieser Mediationsarbeit man muss beide
- 18:41Seite kennen, egal ob man dazu stimmt oder nicht, das hat nicht
- 18:49damit zu tun, man muss einfach die A Partei A und Partei b
- 18:53hören. Die die Stimme haben die
- 18:56Gleiche, das gleiche Wert und nachher muss man einfach die 2
- 19:02diese 2 Positionen näher zu bringen, das ist die Idee, aber
- 19:06dazu dafür muss man diese, diese, diese, die Verständnis
- 19:14des Konflikts und beide Seite auch sich selber verstehen und
- 19:18das ist meine meine Haltung, das heißt heute, wenn man.
- 19:24Eine Seite oder wenn man verbietet so ein eine, ein
- 19:32Verständnis des Konflikts zu haben, dann man.
- 19:35Man geht nirgends für, man kann nicht eine Lösung finden, das
- 19:39ist genau übrigens das Problem, die heutzutage die EU hat
- 19:44gegenüber Russland, weil jetzt man merkt, dass.
- 19:49Das ist noch sehr am Anfang, aber Leute merken, dass
- 19:54irgendwann werden wir mit Russland sprechen, irgendwann
- 20:01aber, wenn man dann mit Russland spricht, man kann nicht einfach
- 20:07nur eine man, man muss auch hören, was sie sagen, man muss
- 20:12auch verstehen, ihre Auffassung des Konflikts, man muss das
- 20:17verstehen. Ohne das wird keine, wird keine
- 20:21kein Frieden sein, weil am Schluss Frieden wird, von den
- 20:26beide Protagonisten, also ich weiß nicht, ob das Wort deutsch
- 20:34ist, aber die, die die 2 Parteien des Konflikts, die, die
- 20:38müssen sich verstehen am Schluss aber beide nicht nur ein.
- 20:43Egal ob einer schuldig oder nicht schuldig ist.
- 20:47Das hat nicht damit zu tun. Dies ist das Frieden hat nicht
- 20:51damit zu tun eigentlich, das ist das Problem und die die Leute
- 20:57müssen sich verstehen und deshalb müssen wir beide
- 21:01Parteien verstehen, jede Partei hat seine Logik, hat seine
- 21:07Auffassung des Konflikts, hat seine beide Parteien.
- 21:12Glauben richtig oder falsch, dass sie legitim sind?
- 21:18Beide, wer hat mehr Recht als der andere, das kann man nicht
- 21:25sagen am Schluss, wenn man nicht die diese Anstrengung hat, beide
- 21:30zu verstehen, das ist genau, was im Moment passiert das.
- 21:35Dann, es gibt kein Dialog, wenn es kein Dialog ist.
- 21:38Das heißt, die den der Resultat wird auf dem Schlachtfeld sein.
- 21:44Anders als von der EU behauptet, greifen sie ja gar nicht auf
- 21:49russische Darstellungen zurück. Natürlich, russische Quellen
- 21:52braucht man, man muss ja Zitate bringen, anders als.
- 21:56Von der EU behauptet, arbeiten sie auch nicht mit russischen
- 22:00Medien zusammen und verbreiten keine russischen Narrative.
- 22:04Sie treten vielmehr der Propaganda entgegen.
- 22:08Durch die Realitätsprobe zeigt das, dass es hier um etwas ganz
- 22:12anderes geht, nämlich um Zensur. Das ist genau das, weil ich
- 22:16versuche, immer die, die beide Positionen zu darstellen und
- 22:22auch wichtig ist, dass in. In meiner Arbeit, weil ich will
- 22:28auch nicht die russische Propaganda verbreiten.
- 22:33Ich benutze nur westliche Quellen, und zwar mehrheitlich
- 22:38übrigens ukrainische Quelle. Aber ukrainische nicht unbedingt
- 22:42die Regierung, sondern auch die ukrainische Presse.
- 22:46Und das gibt auch Unterschiede, das sieht man auch ganz klar,
- 22:49wenn man diese die Medien Landschaft anschaut.
- 22:56Man sieht, dass es wesentliche Unterschiede sind zwischen die,
- 23:02die die Presse und was die Regierung sagt und ich.
- 23:10Ich ich habe sehr gute Kontakte in in Ukraine und vor kurzem hat
- 23:16einer meine Kontakte in Russland in der Ukraine.
- 23:20Entschuldigung, das war für Weihnachten hat mir eine Karte
- 23:26geschickt und hat 2 Sachen beigefügt zu seiner Karte, das
- 23:32hat mich auch erstaunt aber das das hat mir gezeigt aha.
- 23:38Wir verstehen, dass Konflikte ganz.
- 23:40Er hat mir diese 2 Gegenstände sind einmal ein Abzeichen der
- 23:46ukrainische Armee und auf der anderen Seite haben wir
- 23:49gleichzeitig in der gleich Rekuvert des Ribbon The Ribbon,
- 23:56des Band des Band vom Sankt Georg.
- 24:02Das ist der Band der russische Streik, das Symbol der russische
- 24:07Streitkräften. Für die für den Sieg über die
- 24:10Hitlerdiktatur für. So, man kann sagen, für was
- 24:15grundsätzlich. Auch die Russen haben die Sankt
- 24:18Georg Sankt Georg Band als Satzzeichen, auch wenn sie die
- 24:24Defilee auf dem Runden Platz sehen, die haben diese diese
- 24:27Banden auf dem Fahrzeuge zum Beispiel.
- 24:30Das ist das Abzeichen, der der russische Kain.
- 24:34Aber interessant war. Diese Ukrainer aus West Ukraine,
- 24:40nicht aus Dombas, sondern aus West Ukraine haben wir beide
- 24:45diese beide Symbole gleichzeitig im gleiche Kuvert gesetzt und
- 24:51das zeigt mir genau, was ich mehrmals gesagt habe in in meine
- 24:57Bücher und so weiter und das. Wir haben immer den Eindruck,
- 25:01dass die das Verständnis des Konflikts ist einseitig.
- 25:06Das ist nicht so. Auch die Ukrainer verstehen viel
- 25:09besser, oder die verstehen, dass dass das Konflikt viel besser
- 25:16als wir. Machen in hier in Europa.
- 25:19Wir haben, wir wollen nur Einsicht haben, die Ukrainer
- 25:22haben viel mehr Nuancen in der Auffassung des Konflikts, ihre
- 25:27Wahrnehmung des Konfliktes und dass diese diese beide
- 25:34Gegenstände sind für mich ein Zeichen, dass die Leute wollen
- 25:40Frieden, die wollen Frieden, die wollen nicht kämpfen.
- 25:44Die wollen nicht unbedingt Russland schwächen, wie man
- 25:48sagt, in in Europa. Die, die wollen jetzt Frieden,
- 25:52Punkt und diese diese Botschaft haben wir leider in Europa nicht
- 25:59begriffen und wie gesagt, wenn wir ein Dialog mit Russland
- 26:06anfängt, dies Dialog muss, das wird das ist.
- 26:12Man kann nicht das vermeiden, das ist unvermeidbar.
- 26:15Dass dieser Dialog muss auch die Stimme der Russen enthalten,
- 26:23irgendwie, ob das Recht oder nicht, ob das uns passt oder
- 26:28nicht, ob wir das gern haben oder nicht, das ist so, das ist
- 26:32so, und es gibt eine intellektuelle Arbeit hier, die
- 26:40meines Erachtens. Im Moment noch fehlt in Europa,
- 26:47man sieht ab und zu einige Politiker, die fangen an, dieses
- 26:52diese Problematik zu verstehen, aber das ist, wir sind ganz am
- 26:57Anfang des Prozess. Das Problem liegt darin, dass
- 27:00wir, je länger man wartet, desto mehr den Krieg tötet, immer
- 27:06noch, aber das ist unsere. Haltung, und das ist so, leider.
- 27:12Ich teile Ihre Auffassung. Das ist auch das, was ich erlebt
- 27:15hab in der Ukraine. Die Menschen wollen Frieden, ja,
- 27:20aber der Westen will offensichtlich diesen Krieg
- 27:24verlängern, sie haben ein Buch geschrieben über Government by
- 27:28Fake News geht es genau darum, die Bevölkerung.
- 27:35Mit Fake News zu bestrahlen, damit sie weiter dem
- 27:39Kriegsnarrativ folgt. Das ist im im Falle Ukraine.
- 27:44Das ist nicht unbedingt Fake News als solche das einfach,
- 27:48dass wir Teil der Geschichte wegnehmen oder es sind, es sind
- 27:54Sachen, die gar nicht. Die nie erwähnt werden in unsere
- 28:01Medien, in der offizielle Geschichte des Konfliktes.
- 28:04Beispiel? Ein Beispiel?
- 28:06Das wäre zum Beispiel die, die, die das Dekret vom Selensky vom
- 28:1224. März 2221, wo er entscheidet,
- 28:19die Wiedereroberung von Grimm und vom Donbass.
- 28:24Das war Ende März 2021 das gibt ein Dekret, der sagt, man muss
- 28:30das Wiederobern Wiederobern und das von diesem Zeitpunkt sieht
- 28:37man übrigens, und das wurde vom den der Crisis Management Group,
- 28:46der übrigens vom George Soros finanziert wird, oder?
- 28:51Und die haben, da sie sie können, auf den Website von
- 28:56Crisis Cris Management Group sehen.
- 29:00Die machen die Kurve der Anzahl Artillerie austausche in Dombas.
- 29:09Von beiden Seiten. Genau, und man sieht das ab Ende
- 29:12März. 2021 gibt eine erste Zunahme von den Artilleriefeuer
- 29:18auf den Dombas. Dieser Theorie wird nochmals
- 29:25größer werden in in Februar 2022 und das wird natürlich die die
- 29:33Ganze der ganze Krieg oder Sonderoperation von den Russen
- 29:38auslösen. Aber das Startpunkt ist diesen
- 29:44Dekret vom Periton niemand spricht davon, obwohl er wurde
- 29:48öffentlich. Präsentiert vom vom Selsky.
- 29:53Man findet das auf dem Website vom Selensky und das ist alles
- 29:58offiziell, aber man spricht nie davon und das ist ein ein
- 30:03Beispiel. Es gibt mehrere, wenn sie meine
- 30:06Bücher lesen, ich nehme alle Beispiele, die.
- 30:11Die die sind aus offizielle Dokumenten.
- 30:14Das sind alles offizielle Dokumente, das sind sogar
- 30:17ukrainische Dokument, das, das wurde nicht einmal das kommt
- 30:21nicht vom Russland, das kommt vom Ukraine, und das gibt, ich
- 30:26sage nicht, dass es erklärt, die, die dem Konflikt, aber das
- 30:31gibt eine anderes Licht auf das Konflikt, und das ist wichtig,
- 30:37dass man, weil unsere. Wahrnehmung des Konfliktes nur
- 30:41einseitig es gibt ein Böse und ein guter Punkt.
- 30:45Die Wirklichkeit ist anders, die Wirklichkeit ist, dass man hat
- 30:51auf beide Seiten und mein letzten Buch Frieden in in
- 30:55Ukraine, ich erkläre, dass man hat in verschiedene Phasen seit
- 31:002013 bis 2024 25. Man man sieht, dass es sind
- 31:11verschiedene Phase, wo einmal die Russen, nachher die Ukraine
- 31:15und nachher auch die Amerikaner haben, versucht eine den
- 31:21Konflikt zu lösen, irgendwie. Und das Interessante ist, dass
- 31:28im jede Phase die. Identität oder die Organisation,
- 31:35die jedes Mal diese Versuche zerstört hat, ist Europa nicht
- 31:42unbedingt EU, weil dazu gehört auch Großbritannien, aber
- 31:48Europa. Die Europäer haben systematisch
- 31:53alle Anstrengungen von den Russen, von Selensky selber.
- 31:58Und von den Amerikaner, die haben alles Sabotagiert.
- 32:02Ich weiß nicht, ob das Wort Deutsch ist, aber die haben das
- 32:07systematisch, und das gibt nochmals, es gibt diese
- 32:16Anstrengungen von zum Beispiel Selensky, sind fast nicht
- 32:21bekannt in Europa. Man die einzige, die von man,
- 32:26die die berühmteste Initiative von Selensky war, Mitte März
- 32:302022 oder er hat einen Vorschlag gemacht an den Russen.
- 32:37Diese diesen Vorschlag wurde ein bisschen später, aber wurde
- 32:43trotzdem von den New York Times veröffentlicht, aber kaum.
- 32:50Irgendwelche Presse oder Medien in Europa hat davon gesprochen,
- 32:56in England. The Financial Time hat davon
- 32:58gesprochen, aber sonst? In Frankreich zum Beispiel keine
- 33:01offizielle Medie hat von dieser Initiative von Selensky
- 33:05gesprochen und Selensky hat im Grunde genommen 3 Initiative
- 33:10gemacht in 2022. Erstmals am 25.
- 33:15Februar, ein Tag nach dem Anfang der russischen Operation Mitte
- 33:22März und nachher ein drittes Mal in August 2222 jedes Mal hat
- 33:31Russland zugestimmt, war bereits.
- 33:35Ein Dialog mit mit Ukraine anzufangen.
- 33:39Und es gibt auch eine eine, obwohl das das nicht unbedingt
- 33:47von Selensky, das kam von den Russen am 24.
- 33:51Februar der gleiche Tag der Invasion von von Ukraine, gerade
- 33:57bevor die Invasion hat in ein letzte.
- 34:03Letzte Move, letzte weiß nicht wie das heißt auf auf Deutsch
- 34:08letzte Initiative oder so hat der Berater von Wladimir Putin,
- 34:16der Berater, so der Dimitri Kosak hat der Jermak Andre
- 34:23Jermak, der Berater von. Selensky angerufen und hat ihm
- 34:32vorgeschlagen, dass wenn die Ukrainer, die die Offensive
- 34:37gegen Dombas stoppen, dann die Russen würde die ganze Offensive
- 34:42stoppen, auch auf ihrer Seite. Die ukrainische Medien haben
- 34:48über diesen Anruf berichtet, aber kein einzige westliche
- 34:55Medien, das heißt? Wir haben nur ein Teil Sicht des
- 35:03Konfliktes, so dass sie nicht unbedingt Fake News.
- 35:06Das ist einfach eine eine Teil Sicht, eine nur ein, wir können
- 35:12nur ein Teil der Geschichte und und das Gleiche für die
- 35:17Initiative von wie gesagt vom vom Selensky.
- 35:21Niemand hat davon zum Beispiel in den französischsprachigen
- 35:25Medien. Sei es in Belgien, Schweiz oder
- 35:29Frankreich, niemand hat von dieser Initiative gesprochen,
- 35:32weil tatsächlich man wollte, man dachte denn, zumal dass diesen
- 35:39Krieg wird Zugunste von Ukraine sein, und dafür wird gegen
- 35:45Russland sein, also nicht gegen Russland, aber Russland wird
- 35:49erschöpfen, wir werden Russland erschöpfen damit.
- 35:54Und das haben wir. Wir wollten einfach keinen
- 35:58Krieg, weil wir wollten Russland schwächen.
- 36:02Übrigens, was Kajakalas im November letztes Jahr in 2025
- 36:08gesagt hat, der Plan der Europäer oder der EU ist in 2
- 36:13Teilig erster Teil Russland schwächen, zweiter Teil Ukraine
- 36:19unterstützen. Geht es also bei den Sanktionen
- 36:27gegen sie darum, jemanden mundtot zu machen, um den
- 36:34Tatanteil des Westens zu vertuschen, zu vertuschen, dass
- 36:38der Westen keinen Frieden will? Ich kann, so weit kann ich nicht
- 36:45gehen, ich weiß es nicht, aber ich merke, dass diese Sanktionen
- 36:51gegen Meinungsfreiheit in. Und vor kurzem sind noch ein
- 36:56neues Paket gekommen, wo man auch andere Journalisten
- 37:02sanktioniert hat. Das kommt erst jetzt, wenn man
- 37:05vom Frieden spricht. Diese Sanktionen sind nicht in
- 37:092022 gekommen und nicht einmal in 2021, bevor den Konflikt.
- 37:17Das ist nicht in 22, nicht in 2023.
- 37:18Das kommt erst jetzt, wenn man, wenn man vom Frieden spricht und
- 37:22für mich das ist eine Integration, das, was die Leute
- 37:27stört, das ist eben die Perspektive eines eines
- 37:30Friedens, die Perspektive eines der Eröffnung, eines Dialogs,
- 37:35das ist die Problematik, deshalb will man jetzt die Leute
- 37:42sanktionieren und nicht früher. Also es geht darum, die
- 37:49Sanktionen zu verschärfen, und das ist ein Zeichen der
- 37:53Schwäche. Das ist tatsächlich ein Zeichen
- 37:56der Schwäche, weil man sieht, dass heute im 2026 sieht man,
- 38:02dass niemand weiß, genau in Europa, wo man was, was, was
- 38:11ist, das Ziel, was wollen wir erreichen, was.
- 38:17Auch Schwerpunkt von Russland was heißt das konkret?
- 38:21Was heißt, wie misst man, wie wird das gemessen, dass Russland
- 38:27ist geschwächt, die die Besetzung von Moskau ist ein
- 38:34Ziel, das ist messbar, ist messbar, man weiß was, wenn man
- 38:39Moskau, dann besitzt man den der Stadt, OK.
- 38:43Aber die Schwächung von Russland, was ist das genau, wie
- 38:46erreicht man das, was, was ist? Die Strategie, um das zu
- 38:51erreichen, was gewinnen wir damit?
- 38:55Niemand weiß genau das, und das ist, das ist auch übrigens, das
- 39:01ist nicht nur für diesen Konflikt, man hat das Gleiche
- 39:05für alle, und der Konflikt, das ist auch eine eine Schwäche des
- 39:09Westen allgemein, man hat. Man ist in Afghanistan
- 39:14angegangen, was wollte man erreichen in Irak, was wollte
- 39:18man erreichen, Syrien, Libyen, heute Iran, Palästina, was will
- 39:26man erreichen, man weiß nicht genau, man will die Leute
- 39:30zerstören, tötet und so weiter aber mehr als das, so what man
- 39:36tötet die Leute, man besetzt ein Landes, aber.
- 39:40Was ist das Endziel, was will man erreichen, was gewinnen wir?
- 39:46Das wissen wir nicht einmal. Sanktionen gegen sie gegen den
- 39:51Deutsch türkischen Journalisten Hussein Dolu, gegen die
- 39:55ukrainische Journalistin Diana Panschenko was sagt das über die
- 40:02Europäischen? Führenden politischen Eliten
- 40:05aus. Das.
- 40:06Zeigt eben die, die die Abwesenheit von einer Strategie
- 40:11Punkt, das ist, das ist die Schwere, die ich habe, jetzt die
- 40:16Konflikt studiert vor Jahren, und das ist, das war mein
- 40:20übrigens mein Job im Nachrichtendienst, das ist mit
- 40:24einer andere Perspektive als ich im Dienste der UNO war.
- 40:29Und der Nato übrigens war auch die das die gleiche Funktion
- 40:33irgendwie das war, das war immer gebunden mit der Idee der
- 40:37Konfliktanalyse und ich merke die, die grundsätzlich die
- 40:43Abwesenheit von Visionen, in der wir wir führen Kriege ohne zu
- 40:49wissen, wo, wo wofür das ist. Das erste Punkt, aber dazu merke
- 40:57ich das alles. Überall, wo wir Fehler gemacht
- 41:04haben, nur durch Fehler, dass dass wir wie das Land die
- 41:08Niederlage sozusagen erlebt haben.
- 41:13Der Grund dafür ist die Abwesenheit von Strategie.
- 41:18Wir haben kein Konzept, Wir haben keine Vision, wir wissen
- 41:21nicht warum, wir sind da. Und das ist, das ist ein ein,
- 41:29das ist in alle Konflikte so und insbesondere in der Konflikt in
- 41:35Ukraine. Wir wissen nicht, was sie
- 41:36wollen, das ist ein Konzeptfehler grundsätzlich, wir
- 41:40haben Mühe in Europa, unsere Außenpolitik, unsere
- 41:46Sicherheitspolitik und darunter unsere Kriege.
- 41:53Zu konzipieren. Wir wissen nicht, was wir
- 41:56erreichen wollen. Das heißt, wir werden von
- 41:58Dilettanten geführt. Das ist einmal das, das ist
- 42:03sicher so. Das ist einmal das, aber das ist
- 42:07dilettantisch, hat natürlich ein Bezug auf die Erfahrung, aber
- 42:12ich glaube, das ist weiter als das, man könnte vom Intelligenz
- 42:19sprechen sprechen oder weil. Man sieht, dass wir machen auch
- 42:25Kriege und man hat nicht den Mut oder die Intelligenz zu merken,
- 42:31dass wir sind, dass wir die Opfer unserer eigenen Kriege
- 42:36sind, so wir, es fehlt uns diese Fähigkeit, den Konflikt global
- 42:46anzuschauen, wir sehen nur. Und übrigens, das ist genau, was
- 42:53sie sie sehen in den Berichte, in der Medien und ob man man
- 42:57sieht, dass plötzlich wurde ein Panzer, die die Ukrainer haben
- 43:01ein Panzer zerstört, dank Drohnen oder oder, die haben ein
- 43:05das oder ein das zerstört, aber das ist nur taktische
- 43:10Betrachtungen, das ist was heißt das, man hat nicht das
- 43:14Gesamtsicht des das ganze. Kriegsschauplatzes man sieht
- 43:21nicht das, man sieht nur einzelne Punkte man unsere
- 43:26Betrachtung ist auf diese einzelne Punkte gestützt, aber
- 43:32nicht auf das Gesamtbild des des Konflikts.
- 43:36Wir haben kein Gesamtbild des Konflikts.
- 43:38Und das ist auch unser Approach. Wir wir haben auch in in, in, im
- 43:44Irak, also wir haben taktische Kriege geführt, nicht
- 43:48strategische Kriege, Taktik ist die Mechanik des Konflikts,
- 43:54Strategie ist die Intelligenz des Konfliktes, wenn man keine
- 44:00Strategie hat, das heißt, Wir haben keine Intelligenz in
- 44:04unserem Konflikt. Sun Sun sagte damals.
- 44:08Taktik ohne Strategie ist nur Lärm bevor Niederlage.
- 44:12Und das ist genau was wir haben. Wir sind nicht fähig, kriege
- 44:18strategisch zu betrachten und dafür sind wir eben die Opfer
- 44:24unserer eigenen Kriege. Handelt es sich bei unseren
- 44:28politischen Eliten um Figuren, die um sich schlagen, weil sie
- 44:34wissen, dass sie niedergehen? Das ist, das ist zum großen Teil
- 44:39das, aber man könnte, es gibt die politische Elite aus Gott,
- 44:43die militärische Eliten oder weil schandbar man sieht, das
- 44:47hab ich auch den Vorwurf gemacht, ich habe Kollege oder
- 44:51Kollege, Freunde, die im Nordafrika in Operation Bahrkan,
- 44:56in Frankreich die französische Armee, die haben gekämpft gegen
- 45:00Terroristen und so weiter, und die haben mir gesagt, als sie
- 45:03zurückgekommen sind, sie haben mir gesagt, ja, wir, wir hatten
- 45:06keine Strategie. Werden einfach Leute getötet?
- 45:08Punkt. Aber wofür mit mit welchem Ziel
- 45:12wusste man nicht, deshalb ja, das betrifft offensichtlich die
- 45:18Politiker, aber auch die Militär und übrigens man erwartet, dass
- 45:23die Militär beraten, die Politiker und das erfolgt nicht,
- 45:27das heißt das ganze System hat eine enorme Schwäche.
- 45:35Und das ist auch ein Problem, die man, man muss davon
- 45:39Bewusstsein, weil auf der anderen Seite man sieht, dass
- 45:44die Leute, die wir als Gegner betrachten, Russen, Iraner oder
- 45:50so, die sind nicht so, die sehen die Sache strategisch, sehen
- 45:54sie, was heute passiert im Iraner, man hat Iran
- 45:58angegriffen, man. Man hat Leute getötet und so
- 46:02weiter und plötzlich ist man erstaunt, weil die Iraner haben
- 46:08können, den Straight Avormus, die, die können das beherrschen.
- 46:14Plötzlich ist man erstaunt, dass sie das tun, dass die Raketen
- 46:19haben, die dass die reagieren, man hätte nicht erwartet, dass
- 46:23sie reagieren würden und. Und so weiter.
- 46:25Man wird überrascht, weil man hat den Feind gar nicht
- 46:29verstanden oder sogar unter unterschätzt oder Untergeschätzt
- 46:37und das ist, das ist genau das Problem, die wir ständig haben,
- 46:42wir haben eine gewisse unsere Eliten auch, die haben eine
- 46:45gewisse Arroganz, die meinen, was Sie meinen ist automatisch
- 46:50richtig, die haben die die die meinen, was sie entscheiden.
- 46:54Wird weil, das ist ihre eigene Vorstellung, ohne irgendwelche
- 46:59Erfahrung, aber die haben eine eigene, eine eine Vorstellung,
- 47:02dass es dass ihre Maßnahme werden, wirken, und man sieht,
- 47:08das ist nicht der Fall in Russland oder in Iran, man
- 47:11sieht, dass die Leute haben eine strategische Vision des
- 47:15Konfliktes, und deshalb, ich weiß, ich würde nicht.
- 47:20Die Panzer, die die Panzer auf beiden Seiten, das ist nicht,
- 47:23was mir Angst macht. Was mir Angst macht, ist die
- 47:26Fähigkeit der Leute, Krieg zu führen.
- 47:29Wir haben diese Fähigkeit in Europa nicht, aber die andere
- 47:33haben die. Werden sie sanktioniert, weil
- 47:38sie darauf hinweisen, dass die Nato und der Westen beide Kriege
- 47:45in der Ukraine und im Iran bereits verloren hat?
- 47:49Und. Die, die die Sanktionen sind vor
- 47:53dem Krieg der Kriege wieder angekommen.
- 47:55So, das ist. Aber es ist sicher so, dass in
- 47:59Europa, wir überzeugen uns, dass unsere Auffassung ist die
- 48:04Richtige. Und man akzeptiert nicht, dass
- 48:07andere, dass Leute eine andere Meinung, eine andere Auffassung,
- 48:13eine andere Darstellung des Problems bringen.
- 48:16Und das ist sicherlich eine, sie haben vorher gefragt, ob das
- 48:21eine Schwäche ist. Ja, das ist eine Schwäche, wenn
- 48:24man stark genug ist, das, dann hat man die Argumente und zu
- 48:29sagen, ja, nein, die haben nicht recht, wir haben recht, weil
- 48:32das, weil das, weil das. Wenn man nicht weiß warum.
- 48:37Man hat recht, dann muss man natürlich die anderen müssen
- 48:41schweigen. Werden sie sanktioniert, weil
- 48:44ihre Bücher an der Realitätsverweigerung
- 48:47europäischer Eliten kratzen? Ich bin überzeugt, dass diese
- 48:52Elite haben meine Bücher gelesen, ehrlich gesagt, ich
- 48:56glaube, das ist, das sind nur, und das ist auch ein bisschen
- 49:00das Problem heutzutage. Und wenn ich sage, wenn ich
- 49:04schaue, die Argumente, die die EU gebracht hat, um die
- 49:10Sanktionen zu rechtzufertigen, ihr merke, dass diese Anklage
- 49:18ist nur auf Gerüchte basiert, auf Aussagen vom Dritten, keine
- 49:25Aussage direkt von mir, das ist sehr interessant, keine direkte
- 49:30Aussage von mir. Das sind alles, was Leute
- 49:34empfunden haben, die haben, was Leute mir unterstellen, aber
- 49:40nicht, was ich gesagt habe, das heißt auch und natürlich dann,
- 49:46das hilft meine Anwälte natürlich, weil das Macht die
- 49:51Arbeit der Anwälte ein bisschen einfacher, aber das zeigt auch,
- 49:56dass die diese Elite haben. Nicht die, die die Problematik
- 50:03studiert. Die wollen einfach nicht, dass
- 50:06Leute eine andere Stimme haben. Punkt, fertig.
- 50:11Übrigens, wenn sie meine Bücher lesen, ich habe ja ein Buch über
- 50:14den russische Kriegskunst zum Beispiel natürlich bezogen auf
- 50:19Ukraine, wenn Sie das Buch lesen, Sie können Lehre daraus.
- 50:27Ziehen die Ukraine geholfen hätten in meinen Bücher.
- 50:32Sie können das lesen, weil ich zeige genau, wo die Schwäche
- 50:36sind, aber was ich merke, ist das niemand hat die Schwäche der
- 50:42Ukraine korrigiert, niemand hat das, wenn diese Elite meine
- 50:48Bücher gelesen hätten und die die Lehre davon daraus gezogen,
- 50:55sie hätten. Eventuell Ukraine helfen können.
- 50:59Kajakallas Ursula von der Leyen, das sind ja alles keine
- 51:03Militärexperten. Friedrich Merz steht wenig vom
- 51:06Iran, wenig von der Ukraine, aber die Sanktionen gegen sie
- 51:11zeigen die. Dass wir von Antidemokraten
- 51:15regiert werden, geht die Gefahr für die Demokratie von der
- 51:18heutigen Politikergeneration aus?
- 51:20Ah, das ist ganz klar. Also allgemein die Sanktion,
- 51:24weil wenn man versucht Stimme zu schweigen zu bringen, das ist
- 51:29für mich schon ein Angriff gegen die Demokratie, das ist das
- 51:33erste Punkt, aber es gibt ein zweiter Punkt, dass unsere
- 51:39Gesellschaft. Zumindest was wir betrachten und
- 51:44was wir sagen, ist es, die werden vom Rechtsstaat geführt.
- 51:51Das ist die Idee. Rechtsstaat auf Englisch, rule
- 51:55of Law und das heißt, dass der Staat wird vom Recht gesteuert.
- 52:03Recht ist das wesentlichste Element.
- 52:07Und alles basiert auf das Recht, entscheide und so weiter in
- 52:12meinem Fall, die Sanktionen sind außenpolitische Maßnahmen, das
- 52:17heißt, die wurden konzipiert für Leute, die außerhalb der EU
- 52:23sind, aber in meinem Fall, die betreffen mich, der in der
- 52:30Europa lebe, das heißt, dass diese Sanktionen.
- 52:37Sind plötzlich auf so die betreffen Leute die innerhalb
- 52:43der EU sind und natürlich wenn man von Leute außerhalb der EU,
- 52:49man muss nicht unbedingt das recht betrachten oder das weil
- 52:54EU recht ist anwendbar im EU, aber in EU gelten Menschenrechte
- 53:03den Recht an einen Prozess. Den Rechte an sich ausdrücken,
- 53:08sich verteidigen und so weiter wenn man Leute außerhalb der EU
- 53:13betrachtet, betrachtet okay das. Sie können nicht mehr in der EU
- 53:19so kein Problem, aber wenn die gleichen Maßnahmen an Leute
- 53:23innerhalb der EU anwendet, das heißt, dass man über das Recht
- 53:31ist, das. Das heißt, man ist nicht mehr im
- 53:37Recht, man ist über dem Recht ist.
- 53:41Das ein Zeichen der Willkürherrschaft.
- 53:43Das ist das erlaubt den Willkür, weil dann ist man, man ist nicht
- 53:50mehr am Recht gebunden, man ist außerhalb des Rechtes.
- 53:56Und das ist extrem gefährlich. Das ist genau, was wir vor dem
- 54:00Französischen Revolution hatten, in Frankreich zum Beispiel.
- 54:03Der König könnte entscheiden, sie sind gültig, sie sind
- 54:06schuldig, die Todesstrafe, das kann ich bestimmen, und wir
- 54:14haben mit meiner Sanktion, das ist genau die Problematik dieser
- 54:18Sanktionsspezifisch, wenn die. Betreffen Leute, die innerhalb
- 54:24der EU sind, das heißt EU recht wird nicht betrachtet, wir sind
- 54:30außerhalb des Rechtes und da sind wir nicht mehr in
- 54:35Demokratie, wir sind immer ein absolutes Staates.
- 54:40Welche Möglichkeiten haben ihre Anwälte, dagegen vorzugehen?
- 54:44Welche Argumente, welche rechtlichen Hebel vor welchen
- 54:48Gerichten? So die die Strategie allgemein,
- 54:52weil das ist ein politischen Entscheid, das ist keine
- 54:56rechtlichen Entscheid so, es gibt kein Richter hat
- 54:59entschieden, dass ich sanktioniert sein muss oder so,
- 55:02ich habe kein Gesetz gebrochen oder verletzt, das ist eine
- 55:09reine politischen Entscheid, das heißt, dass heute, meine Anwälte
- 55:14müssen durch den rechtliche Weg. Den politischen Entscheid
- 55:19anzugreifen und sagen, das ist Unrecht, das entspricht den
- 55:24europäischen Recht nicht und so weiter und sofort.
- 55:27Und wir haben das am 10. März gemacht.
- 55:33Wir haben jetzt ein Antrag für die, wie soll ich sagen, die
- 55:37Aufhebung meine Name aus der Sanktionsliste aus verschiedene
- 55:42Gründe und da wurde ein ganze Argumentarium an der Europäische
- 55:50Gerichtshof geschickt und da sind 2 Hauptrichtungen in der
- 56:00Argument einmal das. Die Sanktionen selber wir gesagt
- 56:05haben sind entsprechen das Recht nicht.
- 56:09Wir sind außerhalb des Rechtes, das heißt, Menschenrechten
- 56:13werden nicht respektiert, abias Korpus wird nicht respektiert,
- 56:18das Recht verteidigt zu werden wurde nicht respektiert und und
- 56:21und. Punkt 1.2 ist zu sagen ja, aber
- 56:25die Anklage sind Unrecht, weil. Jacques Beau hat nie das gesagt,
- 56:31was sie Jacques Beau unterstellen, wurde nie gesagt.
- 56:36Jacques hat das nie so gesagt, das steht in seine Bücher
- 56:39deutlich, alles erklärt mit alle Quellen und so weiter und
- 56:43sofort, das kann man, weil alles was man, was ich gesagt habe,
- 56:49ist in meine Bücher, das heißt, ich kann genau.
- 56:53Beschreiben alles, was ich gesagt habe.
- 56:56Ich kann genau dokumentiere dokumentieren, alles, was ich
- 57:01gesagt habe, ich kann sämtliche Quelle bringen und und und und
- 57:07deshalb kann ich beweisen, dass die Anklage teilweise Lüge sind
- 57:14ganz normale Lügen. Es sind auch anklagen, die ich
- 57:21werde angeklagt, weil ich kenne. Jemand, der solche Aussage über
- 57:28Butscha gemacht hat. Ich kenne die Person, ich war
- 57:32nicht mit ihm, als er die die Aussage gemacht hat, ich kenne
- 57:37nur ihn, Punkt, das ist die Anklage.
- 57:44So, das zeigt die die Oberflächlichkeit der Anklage.
- 57:50Und aber das ist natürlich und so, das sind die substanzielle
- 57:55Elemente der, die ja, dass die Anwälte genommen haben, um eine
- 58:03eine, diese, dieser Landtag zu machen so.
- 58:07Aller Rechte überhaupt. Ist Jacques Beau, denn er
- 58:12unterliegt Sanktionen, aber seine Anwälte gehen dagegen vor,
- 58:18denn die Sanktionen beruhen auf Lügen und auf politischer
- 58:23Willkür. Vielen Dank für das Gespräch,
- 58:25wir bei gegen den Strom zeigen ihnen Positionen und
- 58:28Perspektiven, welche die Propagandamedien verschweigen.