Latest / Frisch serviert - der Steuerpodcast / Bericht zur YIN-Jahrestagung
Transcript
- 0:05Speaker 5:
- 0:08Speaker 1: Ein herzliches Willkommen zur hundertdreienzwanzigsten Ausgabe des Steuerpodcasts.
- 0:13Speaker 1: Frisch serviert, des Backverlags heute mit einem Special zur Yin-Jahrestagung Yang Eva Network.
- 0:20Speaker 1: Ich selbst gehöre da vor mal nicht mehr zu altersgrenze.
- 0:23Speaker 1: fürzig Man sieht das jetzt nicht aber man sieht es mir auch nicht an.
- 0:27Speaker 1: Wir haben hier eine ganze Reihe von sehr interessanten Persönlichkeiten des internationalen Steuerrechts versammelt.
- 0:33Speaker 1: Das sind im Wesentlichen diejenigen, die die Hauptrollen mitgespielt haben.
- 0:36Speaker 1: Ich würde ganz kurz die Podcast-Teile immer heute vorstellen und dann gehen wir einmal durch den Tag durch.
- 0:43Speaker 1: Wir fangen mal an mit dem Ersten, der sozusagen die Einleitung gemacht hat in Frankfurt im Literaturhaus Dr.
- 0:49Speaker 1: Michael Popp Head of Corporate Tax Planning bei der Lufthansa und im wissenschaftlichen Beirat des Young IFA Network Deutschland sehr lange schon intensiv beschäftigt und involviert Und einer der fast bei jeder Jahrestage in irgendeiner Form dabei ist Sei es nur beim Bier trinken danach aber jedenfalls oft involvirt.
- 1:09Speaker 1: Der nächste Teil, eine Sache die es glaube ich sonst nicht so gibt.
- 1:12Speaker 1: Das Interview.
- 1:14Speaker 1: Dort werden regelmäßig Persönlichkeiten interviewt.
- 1:17Speaker 1: Diesmal waren es zwei der drei ehemaligen Vorsitzenden.
- 1:20Speaker 1: Der erste Vorsitzende Florian Holle sei von dieser Stelle herzlich gegrüßt.
- 1:24Speaker 1: er hatte die beste Ausrede der Welt dort nicht dabei zu sein.
- 1:27Speaker 1: Er ist nämlich zum dritten Mal Vater geworden.
- 1:30Speaker 1: ganz knapp an dieser Tagung heran aber die zweite und dritte Vorsitzendin nämlich einmal Dr.
- 1:35Speaker 1: Florian Oppel Partner bei WIPOC in Köln und Ninja Antonia Reggeline.
- 1:41Speaker 1: Jetzt wieder zurück bei Zalando, die ist heute nicht dabei.
- 1:44Speaker 1: Und daneben geht es dann weiter mit dem Panel Nummer eins, wobei ich müsste noch denjenigen den Interview vorstellen sehe, gerade nämlich Benedikt Schäver der is Managing Associated by Linklaters in Düsseldorf und wird gleich kurz die Highlights des Interviews vorstellen.
- 2:01Speaker 1: Dann, das erste Panel wurde geleitet von Juniorprofessoren Maria Markwarzen.
- 2:06Speaker 1: Einerseits Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats und damit meine ehemalige Chefin als früheres Mitglied des Wissenschaftlichen Bayrats und an der Universität Borum beschäftigt.
- 2:16Speaker 1: Das zweite Panel wurde geleitet von Geri Rüsch Professor Dr.
- 2:21Speaker 1: Gerri Rüch sogar und zwar in der Hochschule für Finanzen in Nordkirchen.
- 2:27Speaker 1: Und Geri wird uns gleich erzählen was wir denn so bei Pendel II gemacht haben.
- 2:34Speaker 1: Last but not least die Pendelleiterin des Pendels III war Isabella Zimmer, associate bei Hengeler Müller.
- 2:41Speaker 1: Die kann heute aus terminischen Gründen leider nicht dabei sein aber Florian Oppelt der da auch Teil des Pendells zwar wird heute seinen Haar offen tragen haben wir vorab vereinbart können die Zuhörer leider nicht sehen und deswegen wird hier den Unterschied kaum merklich sein.
- 2:54Speaker 1: Florian wird uns die Highlights von Pendle III mal erzählen.
- 2:57Speaker 1: So, dann würde ich gerne nachdem wir die Vorstellungsrunde abgeschlossen haben einmal an Michael übergeben und erzählen uns doch bitte mal was für dich so die Highlights deiner eigenen Einleitung waren?
- 3:08Speaker 5: Ja
- 3:08Speaker 4: Herr Ronald, vielen Dank erstmal für die nette Einleitungen!
- 3:12Speaker 4: Für jeden war eine Spitze dabei.
- 3:13Speaker 4: Danke auch dass du von dir selbst darauf hingewiesen hast das du altersmäßig eigentlich gar nicht mehr dabei sein dürftest.
- 3:18Speaker 4: Wir freuen es natürlich auch und sehen es um gewissermaßen natürlich auch als Inklusionsmaßnahme auch dich weiterhin mit dabei zu haben.
- 3:25Speaker 4: Freuen wir uns sehr, vielen Dank!
- 3:27Speaker 4: Bei mir ist es noch nicht soweit dass ich nicht mehr dabei sein darf altestechnisch aber ich sehe nicht so gut aus wie du.
- 3:31Speaker 4: insofern danke für die freundliche Einleitung und dann springen wir gerne rein.
- 3:35Speaker 4: also was war dieses Jahr geboten?
- 3:37Speaker 4: Ronald hat das gesagt die zehnte Jahrestagung um die Zehnte-Jahrestagungen hat an einem sehr schönen Ort stand gefunden nämlich im Literaturhaus in Frankfurt und wurde deshalb eingeleitet für viele.
- 3:48Speaker 4: Ich habe mir viele überraschte Augen geschaut
- 3:50Speaker 1: mit einem Gedicht,
- 3:51Speaker 4: was ich gleich nochmal mal rezitieren werde.
- 3:54Speaker 4: Nämlich ein Gedicht das passender nicht sein könnte für diese Jahrestagen oder den Spirit hinter dieser Jahrestagung.
- 4:00Speaker 4: Und zwar habe ich mich für einen Gedicht von Rainer-Marie Rielke entschieden auch wenn in Frankfurt eine Umgebung natürlich andere literarische Größen wie Assad Haftbefehl
- 4:11Speaker 0: auch
- 4:12Speaker 4: einschlägig gewesen sein könnten.
- 4:14Speaker 4: Aber wir starten mal mit dem Gedicht der Panther und ich erzähle dann auch gleich so gedichtinterpretationsmäßig, warum das aus meiner Sicht eine ganz tolle Einleitung ist.
- 4:25Speaker 4: also jetzt alle einmal zurücklehnen vielleicht jetzt Podcasts kurz auf Pause drücken Kaffee holen Und dann zuhören.
- 4:37Speaker 4: Der Panther Sein Blick ist vorübergehender Stäbel so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
- 4:45Speaker 4: Ihm ist als ob es tausend Stäbe gäbe und hintertausend stäben
- 4:50Speaker 0: keine
- 4:50Speaker 0: Welt.".
- 5:01Speaker 2: Der weiche Gang
- 5:02Speaker 4: geschmeidigt starker Schritte der sich im allerkleinsten Kreise dreht ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte in wer betäubt – ein großer Wille steht!
- 5:13Speaker 4: Nur manchmal schiebt der Vorhang der Popille sich lautlos auf dann geht ein Bild hinein, geht durch die Glieder angespannte Stille und hört im Herzen auf
- 5:23Speaker 2: zu sein.
- 5:30Speaker 4: Das war das Gedicht, jetzt Kaffee wieder absetzen.
- 5:34Speaker 4: Warum ist das Gedichte so?
- 5:35Speaker 4: einschläge aus meiner Sicht?
- 5:37Speaker 4: Was wir bei Jinn machen möchten nicht nur bei der Jahrestagung ist tatsächlich das Gegenteil davon was in der letzten Strophe gesagt wird indem ein Bild sich nur noch lustlos durch die Popille schiebt um dann aufhört zu sein.
- 5:49Speaker 4: Jinn steht dafür und dafür stand auch die Jahrestage letztlich Meinungen offen anzunehmen und dann weiter zu diskutieren.
- 5:57Speaker 4: Und auszubrechen, auch diesen Echo-Kammern die wir teilweise in unserer aktuellen Diskursgesellschaft so kennen.
- 6:05Speaker 4: Man hat
- 6:05Speaker 0: eine
- 6:06Speaker 4: Meinung, die Meinung wird verstärkt unter Gleichgesinnten und eben das ist nicht das Ziel von jenen.
- 6:12Speaker 4: Wir haben die Perspektivenvielfalt.
- 6:13Speaker 4: Wir hatten auch hier wieder aus allen möglichen Bereichen Ausunternehmen, außer Wissenschaft, aus separater Schaft aus der Richterschaft Kolleginnen und Kollegen vertreten, die gleichsam mit unterschiedlichen Perspektiven diskutiert haben.
- 6:28Speaker 4: Und ich denke wir denken das ist Insbesondere heutzutage extrem wichtig,
- 6:33Speaker 5: diesen Gedanken
- 6:35Speaker 4: weiterzuführen.
- 6:36Speaker 4: Also wir hatten eine tolle Veranstaltung.
- 6:38Speaker 4: Rilke war der Rahmen dafür.
- 6:40Speaker 4: Wir haben diese Echokammern denke ich ganz gut aufgebrochen.
- 6:43Speaker 4: Ehrlicherweise habe ich diesmal sehr wenig Bier danach getrunken um das vielleicht auch noch klarzustellen.
- 6:47Speaker 4: Als ich gegangen war war Ronald zumindest noch da und an denen gebe ich jetzt gerne zurück damit er dann entsprechend weiter durch den Podcast führen kann.
- 6:54Speaker 4: Das ist auf jeden Fall ne tolle veranstaltung und das Rilkelgedicht passt zu jeder Gegebenheit.
- 6:59Speaker 4: Vielen Dank!
- 7:01Speaker 1: Ja, vielen Dank Michael.
- 7:02Speaker 1: Ich bin auch relativ knapp nach dir gegangen.
- 7:04Speaker 1: ich habe mich nämlich dann irgendwann verlaufen in dem Hotel und hatte dann nachdem ich eine halbe Stunde mich nicht mehr zurechtgefunden hab, bin ich einmal nach Hause gegangen.
- 7:10Speaker 1: Na gut anyway das war auf jeden Fall ne sehr schöne Einleitung.
- 7:13Speaker 1: Dann gebe ich mal ab an Benedikt der uns jetzt mal einmal die Highlights aus seiner Sicht zum Interview einmal kurz darstellen kann.
- 7:20Speaker 1: lieber Benedikt
- 7:21Speaker 3: ja sehr gerne.
- 7:22Speaker 3: Vielen Dank für die Einladung dass ich hier dabei sein darf.
- 7:25Speaker 3: Ich kann leider nicht mehr erinnern ob ich vor oder nach euch gegangen bin.
- 7:30Speaker 3: Ich möchte aber dazu fügen, dass hat nicht an der Anzahl der Biere gelegen.
- 7:35Speaker 3: Ich hatte dieses Jahr die große Freude das Interview mit durchzuführen gemeinsam mit Sebastian Adam, der unser Vorsitzender für die Region Rhein-Neckar ist und ich glaube an dieser Stelle auch einen ganz herzlichen Grüße.
- 7:48Speaker 3: noch mal herzliche Dank weil er endlich den Hauptteil der Organisationsarbeit dieser Jahrestagung gemacht hat.
- 7:55Speaker 3: Das Interview ist mittlerweile eigentlich eine große Tradition.
- 8:00Speaker 3: der jen Jahres-Tagung kommt so ein bisschen aus dem Gedanken her, dass wir gesagt haben naja die Tagungen, diejenigen als solche ist ja eine Organisation, die sich insbesondere auch an den Nachwuchs richtet und auch insbesondere Studierende mit steuerrechtlichen Schwerpunkt abholen soll.
- 8:17Speaker 3: Und wir vor diesem Hintergrund eigentlich immer versuchen durch das Interview ganz am Anfang so einen leichten Einstieg in die Tagung zu bekommen auf einem Einblick zu bekommen, was es denn alles für Berufsbilder im Steuerrecht gibt.
- 8:30Speaker 3: Und ich glaube das ist uns dieses Jahr wieder mal auf ganz hervorragende Weise gelungen.
- 8:34Speaker 3: wie Ronald, du hast es ja angekündigt schon in deiner Anmoderation hatten wir unsere beiden ehemaligen Vorsitzenden Florian Oppel und Inja Regeliden als Interviewgäste dieses Jahr Was eben dem Umstand geschuldet war dass wir gesagt haben zehnte Jahrestagung Jubiläumsveranstaltungen da wollen wir auch im Interview so ein bisschen auf zehn Jahre jens zurückgucken, das haben wir auch gemacht.
- 8:56Speaker 3: Wir haben uns aber intensiv mit den beruflichen Werdegangen der beiden beschäftigt, die zwar beide im Steuerrecht gestartet sind, aber sicherlich unterschiedlicher nicht sein könnten.
- 9:08Speaker 3: Vielleicht um das noch mal so ganz grob ohne hier nach Gedichtanalyse jetzt zwei Biografien zu haben.
- 9:15Speaker 3: Aber Ninja-Regelin arbeitet mittlerweile in was es gesagt als Head of Public Affairs bei Zalando, hat aber eigentlich angefangen mit einem wirtschaftsrechtlich geprägten Studium in Osnabrück und Australien.
- 9:29Speaker 3: Und ist dann über verschiedene Stationen erst in der Beratung.
- 9:33Speaker 3: Dann war sie eine Zeit lang bei der OECD quasi ganz stark am Bepps-Projekt bei der Entstehung mitgewirkt.
- 9:39Speaker 3: War dann beim Verwandt der Familienunternehmen und ist dann übers Wirtschaftsministerium dann schließlich bei Zalando zwischenzeitlich bei Delivery Hero gelandet Und ist da jetzt eben Head of Public Affairs und macht, wie sie es selbst sagt, Lobbyarbeit im besten Sinne.
- 9:55Speaker 3: Also sie sagt aus diesem Begriff gar kein Problem, sondern das geht wirklich darum Interessenvertretungen die Interessen dieser Unternehmen, dieser E-Commerce-Unternehmen in der Politik bei öffentlichen Institutionen darzustellen.
- 10:07Speaker 3: Das hat sie bislang immer mit dem Finanzhintergrund und mit Zollhintergrunden gemacht.
- 10:12Speaker 3: Jetzt macht sie's in ihrer ganzen Breite.
- 10:15Speaker 3: Das war sicherlich sehr interessant einmal Einblick zu bekommen.
- 10:18Speaker 3: dem gegenüber steht Florian, wo man sagen kann er ist sicherlich das Paradebeispiel der klassischen juristische Ausbildung des klassischen Juristischen Werdegangs.
- 10:27Speaker 0: Darum habe ich die Haare auch heute offen?
- 10:29Speaker 3: Darum hast du die Haaren heute offen ganz genau um dann ein bisschen von abzulenken.
- 10:33Speaker 3: aber mit Studium und Promotion in Bonn und dann einen Stieg nach dem Referendariat bei Freshfields in Düsseldorf im steuerrechtlichen Bereich und dann anschließend langjähriger Tätigkeit als Associate, Senior-Associate dort.
- 10:46Speaker 3: Und dann eben der Wechsel zu WIPOC als Partner mit klassischen steuerrechtlichen Themen, vermögende Privatpersonenstiftungen
- 10:56Speaker 3: etc.,
- 10:58Speaker 3: du hast einen guten Rundumblick gegeben in deine Tätigkeiten, deinen Werdegang und auch so ein bisschen mal dargestellt was bedeutet das eigentlich Partner zu sein?
- 11:06Speaker 3: Mache ich noch sehr viel Jura Steuerecht oder bin ich eigentlich nur noch mit Personalmanagement, Rechnungsschreiben und sonstigen Themen beschäftigt?
- 11:16Speaker 3: Oder wie du es dann sehr ironisch gesagt hast.
- 11:19Speaker 3: Eigentlich spiele ich den ganzen Tag Golf und schreibe noch ein paar Rechnungen.
- 11:22Speaker 3: Wenn man dich kennt weiß man dass das sicherlich nicht der Fall ist sondern ganz im Gegenteil du fast mal viel arbeitest auch wie du dann ja gesagt hast Die meiste Zeit davon aus telefonieren besteht, was man wenn man bei der jeneres tag und dabei war gemerkt hat, weil Florent war nämlich vor allen Dingen sein erbrot sind irgendwo vor dem saal anzutreffen.
- 11:41Speaker 3: Das waren aber jedenfalls beides sehr interessante einblicke in sehr unterschiedliche karrierewege die ich die glaube ich den ziel des ganzen sehr gut getan haben nämlich mal zu zeigen was kann man eigentlich mit steuerrecht so eigentlich alles machen?
- 11:54Speaker 3: Was kann man damit werden?
- 11:56Speaker 3: wir haben dann am ende dass vielleicht so ein bisschen der Übergang dann zur Tagung als solcher natürlich auch noch drüber gesprochen, wie seid ihr eigentlich zu Young IFA gekommen?
- 12:03Speaker 3: Wie seid Ihr Jinn-Vorsitzender geworden und was bedeutet das Young Ifa Network für Euch.
- 12:08Speaker 3: Und da schließt sich der Kreis zu all dem, was Michael, was du gerade vorgetragen hast.
- 12:12Speaker 3: Das kam im Interview an ich auch nochmal raus, was eigentlich der Sinn und Zweck und das Ziel dieser Veranstaltung und diese Organisation ist.
- 12:20Speaker 3: Deshalb lange Rede kurzer Sinn.
- 12:21Speaker 3: Ich glaube es war ein sehr gelungener Einblick in Eure Tätigkeit.
- 12:25Speaker 3: noch mal einen Einblick in, was will Jinn eigentlich?
- 12:28Speaker 3: Was ist Jinn wirklich und hat glaube ich so den ja auch in der Tat sehr jungen Publikum.
- 12:33Speaker 3: Dass wir dieses Mal bei der Veranstaltung vor Ort hatten, glaube ich ein sehr guten Einblick gegeben, was Steuerrecht eigentlich alles sein kann und was man damit alles werden kann.
- 12:43Speaker 5: Der beste Kommentar von Florian hat mir eigentlich gut gefallen, was war bei der Fristüberschreitung gemacht vor Abgabefristen?
- 12:51Speaker 5: Da habe ich erwartet, dass du jetzt sagst man müssten die Nummer des Redakteurs blocken im Handy.
- 12:55Speaker 5: Du hast ja gesagt, man sollte nicht dran gehen.
- 12:58Speaker 5: Wie ist es jetzt passiert?
- 12:59Speaker 5: Ich hab die Frist überschritten als ich dann gesagt habe, ich habe noch gar nicht angefangen bin ich sofort rausgeflogen aus dem Kommentar.
- 13:04Speaker 5: also es kann auch so laufen und das nach hinten losgehen geht auch.
- 13:09Speaker 0: Musste einfach herausgeber werden.
- 13:11Speaker 0: da bist immer zuletzt angerufen
- 13:13Speaker 3: der Trick
- 13:14Speaker 0: und wir kannst doch nicht so leicht rausgeworfen werden.
- 13:16Speaker 0: ganz kurz was mir.
- 13:17Speaker 0: aber ich finde das interview jetzt richtig aus meiner Perspektive als Intervuten oder je interviewten.
- 13:23Speaker 0: Ich fand das total interessant, denn in dem ersten Interview waren wir im Jahr zwanzig in einer Online-Tagung und Corona gemacht.
- 13:29Speaker 0: Das war ohnehin die erste größere Steueronlinetagung, die es überhaupt in Deutschland gab.
- 13:34Speaker 0: Und da kann ich mich erinnern habe ich zusammen mit der Eva Örtl, Rudolf Mellinghoff und Deborah Schantz je Interviewt, das war nicht total interessant.
- 13:42Speaker 0: Das ist jetzt gar nicht so lange her also gerade mal sechs, sieben Jahre Und plötzlich sitzt man auf der anderen Seite.
- 13:49Speaker 0: Das sieht man auch an jenen, ne?
- 13:50Speaker 0: Und trotzdem sieht man sich immer wieder und wie Ronald auch bin ich ja jetzt schon seit geraumer Zeit über die Altersgrenze.
- 13:56Speaker 0: Und trotzdem treffen uns hier in diesem Rahmen.
- 13:58Speaker 0: Allein dafür ist jeden schon eine tolle Sache.
- 14:01Speaker 0: Man hat viele gemeinsame Erlebnisse, auch wenn nicht bei den Trinkveranstaltungen am Abend dabei war.
- 14:06Speaker 0: Sonst hätten wir vielleicht noch ein Erlebnis mehr gehabt, wenn doch noch teilweise so ähnlich wie der Pantheid-Schema auf der Erinnerung... Aber das ist einfach toll, wenn man immer wieder jedes Jahr die gleiche Leute wieder trifft und sich austauschen kann.
- 14:18Speaker 0: Und da passiert natürlich auch viel über dass man sich unterhalten kann.
- 14:23Speaker 1: Ja genau so ist es.
- 14:24Speaker 1: Vielen Dank euch!
- 14:25Speaker 1: Benedikt auch noch der Vollständigkeit halber ist Vorstand für den Bereich oder für die Sektionen Jinn, Rhein-Ruhr und Westfalen.
- 14:32Speaker 1: Das hatte ich gerade noch vergessen.
- 14:33Speaker 1: Dass noch der Vollständigkeit Halber.
- 14:35Speaker 1: alle hier in der Runde außer Florian und Ich sind auch aktiv sowohl im Wissenschaftlinie Beirat oder am Vorstand.
- 14:42Speaker 1: Das ist noch der Vollständigkeit halber und damit gebe ich auch schon an Maria weiter, die uns jetzt gerne mal ihrer Big Points von ihr geleiteten ersten Panel einmal vorstellen kann.
- 14:52Speaker 1: Liebe Maria bitte!
- 14:53Speaker 2: Ja vielen Dank.
- 14:54Speaker 2: also der Vollstelligkeit halben muss ich darauf hinweisen dass es bei der Anveranstaltung neben Bier auch Wein gibt den man sehr gut trinken konnte.
- 15:01Speaker 2: Und dann berichte ich natürlich auch liebend gerne inhaltlich von unserem Panel, also ich hatte dieses Jahr die Ehre das erste Panel zu dem Grundlagen des Abkommensrechtes zu moderieren was unser Oberthema Treaty Talks natürlich gut eingeleitet hat und alle so ein bisschen mitnehmen sollte.
- 15:15Speaker 2: Wir haben uns aber keineswegs jetzt darauf beschränkt eine Grundlagenvorlesung zum DBA-Recht zu hatten sondern haben viel mehr interessante Einblicke in die Entstehung vom DBA bekommen.
- 15:26Speaker 2: exzellent besetztes Panel um mich mit Johannes Becker, der Referenz im BMF ist.
- 15:31Speaker 2: Im Referat Vier B vier falls jemand das was sagt.
- 15:35Speaker 2: er beschäftigt sich jedenfalls aktiv mit Abkommensverhandlungen.
- 15:38Speaker 2: Dr.
- 15:39Speaker 2: Nils Heck ist Partner bei FGS in Bonn Dr.
- 15:43Speaker 2: Antje Hagener die Richterin am Finanzgericht Niedersachsen ist und Dr.
- 15:49Speaker 2: Sophia Piotrowski die wissenschaftliche Mitarbeiterin Tabilitandin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht in Potsdam Professor Roland Istma ist.
- 15:57Speaker 2: Und alle vier haben ihre Perspektive exzellent eingebracht, sodass wir ein wirklich sehr interessantes Panel zu diesem Grundlage gemacht haben.
- 16:05Speaker 2: Eingeleitet haben wir das Ganze mit der spannenden Frage die Johannes ins Publikum gestellt hat, welches eigentlich das älteste deutsche Doppelbesteuerungsabkommen ist und wie alt genau es dann ist.
- 16:14Speaker 2: Erstaunlicherweise wurde das relativ zügig aus dem Publikums beantwortet und wir wurden alle damit erhält dass tatsächlich bereits deutlich über hundert Jahre in Kraft ist, nämlich seit Jahrzehnten.
- 16:26Speaker 2: Erstaunlicherweise und wenn wir über Einkommenssteuerrecht reden, wir immerhin über das Jahr neunzigundsechzig sprechen ebenfalls mit Griechenland.
- 16:33Speaker 2: Und davon ausgehen haben wir uns der Frage genähert, warum das eigentlich so ist?
- 16:37Speaker 2: Denn das ist ja kein absoluter Ausnahmefall!
- 16:39Speaker 0: Ich habe hier noch das von Preuß und Sachsen, von achtzehn und
- 16:44Speaker 3: sechzig.
- 16:44Speaker 2: Wieder legst du jetzt Johannes' Aussage.
- 16:46Speaker 0: Nee nee aber es ist interessant.
- 16:48Speaker 0: Das hat sich gar nicht so ein bisschen ausführlicher jetzt, aber sonst...
- 16:52Speaker 2: sonst ganz nah dran.
- 16:55Speaker 2: Johannes hat uns einen Einblick daran gegeben, warum das eigentlich so ist, dass diese Abkommen so lang in Kraft sind?
- 17:00Speaker 2: Denn das ist ja eben kein Ausnahmefall und wir können da relativ weit zurückgehen.
- 17:03Speaker 2: Und er hat uns wirklich sehr spannende Einblicke in die tatsächliche Verhandlungssituation gegeben.
- 17:09Speaker 2: Sonst erläutert wie funktioniert es eigentlich wird miteinander verhandelt und warum dauert es eigentlich im Durchschnitt vier Jahre bis ein neues Abkommenverhandelte zwischen den Staaten und uns dann in die verschiedenen Schritte mitgenommen Deutsch und vielleicht etwas absurd an mutende Situationen, wie das man eben dann am Ende nachdem man eigentlich schon alles ausgehandelt hat sich irgendwie über die Verteilung der Bestellungsrechte also das was uns so materiell interessiert geeinigt hat.
- 17:34Speaker 2: Am Ende wegen einer Änderung eines Und oder oder einem neu gesetzten Komma- oder gestrichenen Komma nochmal eine neue geradezu verhandlungsähnliche Situation mit dem anderen Staat einsteigen muss was da noch mal über so Kleinigkeiten im Vertragstext zu verhandeln, dann bis zu zwei Jahre dauern kann.
- 17:52Speaker 2: Dann noch ein innerstaatliches Gesetzgebungsverfahren, wo eigentlich der innerstaatsliche Gesetzgeber nichts anderes macht als Daumen hoch oder Daumen runter das nochmal sechs bis neun Monate in Kraft sind.
- 18:01Speaker 2: und so weiß man, so schnell möchte man dieses Abkommen nicht ändern!
- 18:04Speaker 2: Und dieses Wissen haben wir jetzt Grundlage für die weiteren Themen genommen.
- 18:07Speaker 2: da haben uns nämlich mit den immer aktuellen aber eben auch sehr grundlegenden Themen.
- 18:11Speaker 2: wie Wirken eigentlich Treaty Overrides?
- 18:13Speaker 2: Wie sind Abkommens auszulegen beschäftigt?
- 18:17Speaker 2: Bei den Treaty Overrides haben wir auch eine Einführung bekommen dazu, dann haben wir uns vor allen Dingen mit Fragen beschäftigt.
- 18:22Speaker 2: Wie erklärt man Mandanten eigentlich richtig?
- 18:24Speaker 2: Dass wir in Deutschland, vor allem ausländischen Mandanten oder Kollegen, dass wir in Deutschlands sowas machen wie Treaty Over Rides und wie reagieren die?
- 18:30Speaker 2: Und wie gehen jetzt andere Staaten damit um?
- 18:33Speaker 2: in Neuverhandlungen.
- 18:34Speaker 2: Da hat Johannes uns den interessanten Einblick gegeben, dass das gar nicht so ein großes Thema ist wie man vielleicht denken mag.
- 18:39Speaker 2: Dass die anderen Staaten das möglicherweise gar nicht dramatisch finden und vielfach über eigene etwas liberalere Abkommensauslegungen zu ähnlichen Ergebnissen kommen.
- 18:48Speaker 2: im Prinzip Fazit der BFH ist schuld, dass wir das machen müssen.
- 18:50Speaker 2: Das ist jetzt vielleicht etwas überzogen aber so hätte man das lesen können.
- 18:56Speaker 2: Das war ganz spannend.
- 18:56Speaker 2: Wir haben uns auch noch über das Verhältnis zu später geschlossenen Abkommen unterhalten, da neue Argumentationsansätze gefunden von allen Seiten und das Verhaltnis zu abkommensrechtlichen Missbrauchs vorschriften wo auch wir da zumindest einen weitgehenden Konsens erreichen konnten.
- 19:13Speaker 2: Das ewig aktuelle Thema der Abkommenauslegung haben wir am Ende des Panels gestellt und mit der Frage beschäftigt wie verstehen wir jetzt eigentlich das neue BMF schreiben, dass sich ja dem BfH in seiner Annahme einer statischen Auslegung etwas anzunehren scheint.
- 19:28Speaker 2: Johannes hat uns das näher eingeordnet und hat aber doch nochmal erläutert, dass es nun mal unter OECD-Staaten der Konsens ist, wenn man einen Abkommen nach dem OECdMusterabkommen schließt, damit dann auch der andere Startauf davon ausgeht, dass man sich den Musterkommentar anschließt.
- 19:43Speaker 2: und da steht noch einmal was von dynamischer Auslegungen drin – zumindest so halb!
- 19:47Speaker 2: Wenn man genau liest... Und wir haben uns gefragt, wie geht jetzt eigentlich die Praxis damit um?
- 19:52Speaker 2: Da konnte Nils berichten dass man weiterhin gewisse Bauchschmerzen habe.
- 19:56Speaker 2: Insbesondere über die Ausnahme das der BMF was von Präzisierung schreibt und dass man dann doch wieder ein Einfallstor für dynamische Auslegungen hat.
- 20:04Speaker 2: ich weiß nicht wie die Praktiker aus der Runde sich damit wohl fühlen.
- 20:07Speaker 2: da war jedenfalls etwas Zurückhaltung und weniger Optimismus zu verspüren.
- 20:12Speaker 2: Johannes hat zuletzt noch aufgeworfen, ob wir uns nicht mal darauf verständigen könnten dass man in einem Prokollbestimmung der neu geschlossenen DBAs die dynamische Auslegung anordnen könne wie es das zum Beispiel im Abkommen mit Österreich schon der Fall ist.
- 20:23Speaker 2: Da hat sich dann aber auf dem Panel insbesondere von richterlicher Seite doch eine gewisse Skepsis eingestellt und es ist sehr deutlich geworden dass man damit rechnen könne Das Richterlich-Rechtsverständnis ein anderes wäre und man aus verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten selbst einer solchen Anordnung innerhalb des Protokolls eines DBA am Ende nicht vollgeleisten könnte.
- 20:43Speaker 2: Da ist also noch einiges aufgeworfen worden, wo man sicher noch weiter diskutieren konnte.
- 20:47Speaker 2: unsere Zeit war schöpft es hätte aber noch mehr so sprechen gegeben.
- 20:51Speaker 2: Es wurde auch noch weiter gesprochen Aber eben nicht mehr auf dem offiziellen Panel.
- 20:54Speaker 2: Ich glaube das waren guter Start in eine dann noch interessanter werdende Tagung.
- 20:59Speaker 1: Ja, das stimmt.
- 20:59Speaker 1: Das fand ich auch sehr, sehr interessante Diskussionen um die Grundlagen des Abkaufensrechts.
- 21:04Speaker 1: dynamisch oder doch statisch oder irgendwie so halbdynamisch-halbstatisch?
- 21:08Speaker 1: wie geht man mit OECD Äußerungen um?
- 21:10Speaker 1: Homeoffice Betriebsstätten etc.
- 21:12Speaker 1: und da kommen wir auch schon zu einem der zwei Stichwörter nämlich zu Gary.
- 21:16Speaker 1: Wir hatten ja gemeinsam ein schönes Panel Zum Thema einmal, was sind eigentlich diese ominösen fast mystischen Einkunftsteile?
- 21:23Speaker 1: und das andere?
- 21:24Speaker 1: Was ist denn nun eigentlich los wenn man im Homeoffice ein Rollkontainer hat.
- 21:27Speaker 1: Geri, kannst du uns da so bisschen erhellen?
- 21:30Speaker 5: Ich will es gar nicht nochmal richtig krass ausführen.
- 21:33Speaker 5: also vielleicht kann ich ja noch mal ganz allgemein zur Tagung sagen dass wir über hundertfünfzig Teilnehmer hatten also eigentlich restlos ausgebucht waren Und eben auch sehr viele junge Leute, wie du es vorhin schon gesagt hattest mit dabei hatten.
- 21:44Speaker 5: Das hat ja dazu geführt weil ich so viel Leute aus Notkölchen mitgebracht hatte dass wenn ich die Hand gehoben habe hatte ich eine relativ guten Rückhalt in der Abstimmung weil man sich da gar nicht an mir orientiert hat als wir über die Frage dynamisch statisch gesprochen haben oder abgestimmt haben.
- 21:56Speaker 5: Genau zu unserem Panel Wir hatten sehr dankbar von Maria zugewiesen bekommen das wir über aktuelle sprechen konnten.
- 22:02Speaker 5: das war noch von der Strukturierung nicht so schwer.
- 22:04Speaker 5: wir uns das raussuchen konnten was uns eigentlich schon Spaß gemacht hat und die Einkunftsteile.
- 22:09Speaker 5: Was können wir dazu sagen?
- 22:10Speaker 5: Also, wir hatten eine fruchtvolle Diskussion.
- 22:12Speaker 5: dabei waren ja Saphira Einzfelder, dann Rassischer Du, Madeline Kokrow und ich.
- 22:17Speaker 5: Ich sollte eigentlich nur moderieren, konnte mich da aber nicht zurückhalten auch mal meine Meinung zu sagen.
- 22:21Speaker 5: Und es ist offen oder?
- 22:24Speaker 5: Es ist im Fluss und man kann das so oder so sehen.
- 22:27Speaker 5: Man hatte eher eine strikte Auffassung.
- 22:30Speaker 5: Ich sage eher mehr Richtung Einkunfts-Teile und eher korrigierend eingreifen.
- 22:36Speaker 5: Lass mich aber auch überzeugen, dass es vielleicht doch nicht so einfach ist.
- 22:39Speaker 5: Und am Ende des Tages soll ich sagen man muss ein bisschen nach gesunden Menschen verstanden und sich den Sachverhalt angucken, ob das richtig pauschal sein könnte, wenn wir mal sehen.
- 22:45Speaker 5: Aber die Frage liegt da.
- 22:47Speaker 5: beim B-Farbe müssen wir abwarten was da passiert.
- 22:49Speaker 5: Aber ich lass mich auch überzeugt von anderen Sachen.
- 22:52Speaker 1: Weil wir hier einen Backpodcast machen können wir ja nochmal für Artikelwerbung machen, den ich schon in der von einer Angelika Ringler aus der DSTR dieses Jahr.
- 23:01Speaker 1: Ich habe jetzt die Seite leider nicht, die können wir dann in die Kommentare noch mal aufnehmen.
- 23:05Speaker 1: Sehr schöner Beitrag zum Thema Einkunftsteile und sie sagte im Grunde genommen man darf diese Prüfebene nicht vermischen.
- 23:10Speaker 1: also man darf nicht von der Nichtbesteuerung von irgendetwas auf die Frage schließen ob Einkunftszeilen vorliegen sondern im ersten Schritt muss man sich immer fragen Was sind eigentlich Einkunftszeile?
- 23:21Speaker 1: Und dann im zweiten Schritt prüft man die etwaige Nichtbesteuerung.
- 23:25Speaker 1: Es ist also zwei Ebenen und nicht eine.
- 23:28Speaker 1: Ich glaube, das ist noch mal ganz wichtig, weil es teilweise auch in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung nicht ganz drin scharf ist.
- 23:34Speaker 1: Das muss man, glaub ich mal so sagen.
- 23:35Speaker 1: Deswegen wie du sagst, Geri beim sechsten ist ein Arzt Jetzt darf das jetzt entscheiden, die Luxemburger Überstundenvergütung liegen da ja.
- 23:42Speaker 1: und noch ein anderer Fall zu diesen teilweise steuerfreien Beteiligungsprämien.
- 23:46Speaker 1: Und ich glaube auch aus dem Saarland ist noch was auf den Weg.
- 23:50Speaker 1: Also jedenfalls einige schöne Fälle wo man sich dann, wo der Behervater mal sagen kann, was denn nun endlich Einkunftszeiten sind?
- 23:57Speaker 5: Ich habe mich auch in unserem Beitrag, der jetzt in der EWB erscheint über die Tagung, wo wir noch mal innertlich das ganze Thema aufgreifen oder nochmal aufarbeiten.
- 24:04Speaker 5: Haben wir es jetzt auch so reingeschrieben, dass wir diesen Zirkuschluss eben nicht machen dürfen?
- 24:07Speaker 5: Also selbst das hab ich mitgetragen und diesem Beitrag habe ich natürlich nicht in dienstlicher Eigenschaft verfasst.
- 24:13Speaker 5: Aber zum zweiten Thema Betriebsstätten.
- 24:14Speaker 5: Darüber haben wir mehr Tagungen.
- 24:16Speaker 5: Da wird mit den Tagungen glaube ich mehr Geld verdient als mit dem Thema an sich.
- 24:19Speaker 5: da haben wir gesagt ist alles nicht so wild wollen wir alles nicht haben.
- 24:22Speaker 5: Und jetzt haben wir das finale schreiben bei dem glaube ich keine großen Änderungen zum Entwurf sind.
- 24:28Speaker 1: Genau, also Rommarbeitsbetriebstätten.
- 24:30Speaker 1: nur ganz kurz dazu viele Unternehmen versuchen natürlich zu vermeiden weil das sonst ein bisschen sehr kleinteilig alles wird.
- 24:37Speaker 1: aber wenn man sie denn nicht vermeiden kann war glaube die einhellige Sicht.
- 24:41Speaker 1: dann kann man mit diesen äußerung der OECD und den BMF schreiben zu den Betriebsstättern unter einem Zweifel sogar mit einer dynamischen Auslegung kann man gut arbeiten wenn alle einheitlich das eben so machen wie es da steht.
- 24:52Speaker 1: Jetzt fängt Florian schon an schwer zu atmen, höre ich gerade.
- 24:59Speaker 1: Wenn alle jetzt schon einheitlich sich daran halten dann ist glaube ich auch allen geholfen.
- 25:03Speaker 1: Dann ist vielleicht die dynamische Auslegung ausnahmesweise doch mal nicht so schlimm wie sie vielleicht manchmal gesehen wird.
- 25:09Speaker 1: damit auch genug.
- 25:10Speaker 1: und jetzt kommen wir sozusagen zum Finale.
- 25:12Speaker 1: lieber Florian erzähl uns doch mal was im Verfahrensrecht im Abkommensrecht so gerade die Highlights sind.
- 25:18Speaker 0: Erst mal ist interessant, dass man überhaupt über Verfahrensrecht spricht.
- 25:21Speaker 0: Denn das war bis vor einiger Zeit immer ein bisschen stiefmütterlich behandelt worden.
- 25:25Speaker 0: Allerdings wenn man sich das ganze Bebsprojekt und was da eben passiert ist so anguckt dann gibt es eigentlich die größten Sprünge im Bereich des Verfahrendsrechts und weniger materiellen Recht.
- 25:34Speaker 0: Klar, materielles Recht natürlich auch aber allein was da im Verfahrensrecht die letzten Jahre passiert ist enorm.
- 25:41Speaker 0: Und da möchte ich ganz kurz keine... Auch weiß Podcast, aber ganz kurz Werbung machen für den Kommentar im internationalen Steuerrecht.
- 25:48Speaker 0: Der Unterschied ist mit einem separaten letzten Jahr bei dem Fahrverlag in Köln, der einen separatem Teil wo ja auch viele, ich glaube alle, fast alle hier mit schreiben, deren extra Teil hat nur zum Verfahrensrecht.
- 26:02Speaker 0: Das Panel war interessant besetzt nicht weil ich dabei war sondern vor allem weil Karsten Flüchter dabei war vom BZST, der da Referatsleiter ist und joint audits koordiniert Weil Carsten Weinhardt dabei war Professor in Potsdam und Richter am Finanzgericht Köln, und zwar beim zweiten Senat mit der Spezialzuständigkeit fürs BZST.
- 26:24Speaker 0: Und dann hat das Ganze moderierte Isabella Zimmer von Hengeler Möhler die heute nicht dabei ist, die hier an dieser Stelle vertrete, die ja schon vor einiger Zeit aufgefallen ist bei einer ganz hervorragenden und auch großen Dissertations um Thema Joint Audits.
- 26:39Speaker 0: also da war geballte Kompetenz vorhanden Und dementsprechend hat Herr Flüchter auch erst über das Thema Streitbeilegung und Streitvermeidung gesprochen, wie wir das immer so machen.
- 26:51Speaker 0: Erst einen Grundlagenteil, also dargestellt die Rechtsgrundlagenartikel, den USCD-Musterabkommen entsprechenden Regelungen ist dann auf Schiedsverfahren eingegangen, hat dann je nach dargestellt, je nachdem welche verfahrensrechtlichen Möglichkeiten man je nach Einzelfall hat.
- 27:09Speaker 0: Und daran habe ich dann einen kleinen Vortrag angeschlossen zum Thema Informationsaustausch.
- 27:17Speaker 0: Hab das eben erst mal das Problem geschildert, was gibt es da?
- 27:22Speaker 0: Das Problem ist nämlich die verfahrensrechtlichen Möglichkeiten an der Landesgrenze ändern, die materiellen Besteuerungsmöglichkeiten natürlich nicht und dann haben wir da die verschiedenen Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung skizziert.
- 27:39Speaker 0: Das ist doch sehr weitreichend.
- 27:41Speaker 0: Da hat mir mein ausländisches Gerichtsurteil angeschaut, nämlich eine Entscheidung aus der Schweiz bei der die Mongolei-Information angefragt hat.
- 27:50Speaker 0: kann man sich auch aus deutscher Sicht vorstellen dass sowas passiert?
- 27:54Speaker 0: denn die Rechtsgrundlage war das sogenannte Makabkommen bei dem tatsächlich Deutschland auch Vertragspartei ist mit zahlreichen anderen Staaten mit denen wir teilweise keine durfte Besteuerungsabkommen haben.
- 28:04Speaker 0: das bedeutet Es kann ja so sein, dass Deutschland Informationen liefert.
- 28:07Speaker 0: Dann allerdings vielleicht gar nicht die Möglichkeiten hat, die Steuerpflichtigen davor zu schützen, dass es dadurch zu Doppelbesteuerungen kommt.
- 28:15Speaker 0: und insgesamt muss ich sagen fand das gar nicht wegen meines Beitrags sondern wegen der anderen sehr lehrreich und es war auch eine sehr interessante und gute Stimmung.
- 28:24Speaker 0: also vielen Dank, dass da dabei sein durfte auch wenn die Altersgrenze bei mir schon ganz knapp überschritten ist.
- 28:29Speaker 0: Ich habe allerdings weniger graue Haare haben als manche Leute, bei denen die Altersgrenze noch nicht überschritten ist.
- 28:35Speaker 0: Die das vorhin sehr prominent herausgehoben haben.
- 28:40Speaker 1: Wer das jetzt ist, behalten wir für uns!
- 28:42Speaker 0: Ist ja das Gute an dem Podcast ne?
- 28:43Speaker 0: Das ist
- 28:43Speaker 1: das Gut an dem podcast.
- 28:44Speaker 1: Wir sind ja nicht mehr über YouTube.
- 28:46Speaker 1: Das waren wir am Anfang mal
- 28:47Speaker 0: Glück gehabt.
- 28:48Speaker 1: Dann muss ich sagen, da wir jetzt auf die dreizehn Minuten draußen laufen vielen vielen Dank für die Teilnahme von euch allen dass ihr so Illustra hier teilgenommen und berichtet habt.
- 28:57Speaker 1: Da Gerri der aktuelle Vorsitzende des jenen Netzwerks in Deutschland ist gebe ich dir das letzte Wort denn du hast noch eine Ankündigung zu machen auf die sich alle sicherlich schon freuen unsere Hörer Geri
- 29:09Speaker 5: Genau.
- 29:09Speaker 5: Also für alle, die jetzt durchgehalten haben bis hierhin dann der Hinweis, dass wir die nächste Jahrestagung in Köln machen.
- 29:14Speaker 5: am zwanzigsten, fünften, zweitausend, siebenzwanzig ist ein Donnerstag und da freuen mich natürlich wenn wir viele Gesichter wiedersehen.
- 29:21Speaker 1: Ja vielen Dank!
- 29:22Speaker 1: Und bis zum nächsten Mal.
- 29:24Speaker 5: Macht's gut, tschau-tschau.
- 29:25Speaker 0: Vielen dank auf alle unsere Podcasts.
- 29:27Speaker 0: Tschüss
- 29:44Speaker 2: fürs
- 29:46Speaker 1: Wochenende.