Latest / «Call the Boss» / Nadine Sigrist, schöne Verpackung als Start – heute Lasergravur mit Überraschungseffekt
Transcript
- 0:00Ja, man hat es mir wahrscheinlich schon ein wenig
- 0:01in die Wiege gelegt, einfach so ein wenig den den Drive um das
- 0:03vorwärts zu gehen und das vorwärts zu schauen.
- 0:08Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 0:12unterstützt von GF Radio Munut und vom SIG Areal am Rheinfall.
- 0:18Call The Boss Nadine Siegrist, Chefin und Inhaberin Laserhaus
- 0:22GMBH Beringen. Laserhouse Nadine Ziegrist.
- 0:31Hallo Nadine, da ist Robin Blank vom Wirtschafts Newsletter
- 0:34Zahltag. Guten Morgen, Robin.
- 0:37Nadine, deine Firma Laserhouse gibt es jetzt seit 10 Jahren und
- 0:40bei euch kann man eigentlich fast alles gravieren lassen.
- 0:43Wie ich gelesen habe und das per Laser, also Holz, Metall,
- 0:45Kunststoff und und und Lebensmittel sogar was war das
- 0:49Komischste das du je in deiner Firma gravieren?
- 0:54Musstest. Das sind tatsächlich Salamis
- 0:56gewesen für eine Metzgerei. Salami, das geht also auch.
- 1:00Das geht auch und gibt sogar einen ganz feinen Geruch nachher
- 1:05im Geschäft drin. Genau also wenn man nachher
- 1:07reinkommt, dann ist es so gewesen, hey, was ist das
- 1:09nachher schmeckt es das, ja, das ist wirklich, wird super, ist
- 1:12überraschend gut geworden, aber das ist so ziemlich ein ein
- 1:15Aussergewöhnlichste, würde ich sagen.
- 1:17Du aber, wenn wir schon beim Salami sind, der dann gut
- 1:19schmeckt, ist eigentlich die Frage, wo sich aufdrängt, die
- 1:21nächste. Kann man das auch auf der Haut?
- 1:23Kann man auch zu dir kommen und sagen, Nadine, Schau mal da
- 1:26gerne Mami für immer auf den Unterarm oder wie sieht das aus?
- 1:29Geht das? Hast du das mal probiert?
- 1:31Hey, ich muss dir sagen, ich habe es noch nie probiert, weil
- 1:34ich habe ein bisschen Angst. Wir haben einmal einen Anlass
- 1:36gehabt, ich weiss gar nicht, ob ich das da sagen darf und dann
- 1:38wäre jemand wirklich fast so weit gewesen, um etwas darunter
- 1:42zu halten und dann ist aber das Bier ausgegangen.
- 1:46Manchmal greift das Schicksal ein.
- 1:48Ja, ich würde auch sagen Nein, aber es, ich habe mich schon mal
- 1:51online ein bisschen erkundigt und es gibt also wirklich
- 1:53einfach ganz unschöne Verletzungen.
- 1:55Mir ist es wirklich noch nie passiert, unsere Maschinen haben
- 1:58so einen hohen Sicherheitsstandard, dass das
- 1:59gar nicht passieren kann, also sobald du die Schutzabdeckung
- 2:02aufmachst, stellt man sofort ab, aber es ist nicht schön, also
- 2:05ich würde es niemandem empfehlen.
- 2:06Gut also, das lassen wir von Anfang an sein.
- 2:08Das ist schon mal gut. Ja, erzähl mal schnell, du
- 2:11kommst ursprünglich aus dem Bereich, wo es um Geschenke und
- 2:14Umverpackung geht. Ja, schön verpackt.ch hast du
- 2:17betrieben. Wie ist der Wechsel gekommen?
- 2:19Zu der Lasertravur und zum Laserhaus?
- 2:22Erklär mal. Ja, angefangen hat es wirklich
- 2:24aus dem Hobby. Also der Kreativbereich ist vor
- 2:27allem mein Hobby gewesen, mit so kleinen Geschenken schön
- 2:29verpacken und der Onlineshop von schön verpacken hat sich dann
- 2:33ein bisschen so entwickelt, dass mich doch auch Firmen gefunden
- 2:36haben, aber dann hat einfach der Auftritt nicht gepasst um.
- 2:40Wie soll ich sagen, so mit diesen Geschenken, ein bisschen
- 2:44süss? Und wenn dann irgendjemand aus
- 2:45dem HR gekommen ist oder aus dem Marketing hat dann der
- 2:47wahrscheinlich das Gefühl gehabt, so hey, nein, da bin ich
- 2:49nicht richtig, das ist wirklich so ein bisschen so ein bisschen
- 2:51eine Bastelecke, und das hat sich nachher so ein bisschen
- 2:53rauskristallisiert und dann habe ich einfach müssen, entscheiden,
- 2:55bleibe ich auf dem Weg oder mache ich es ein bisschen
- 2:58technischer und habe mich dann dort dazu entschieden, um die
- 3:02laserhouse GMBH zu gründen und um dem Ganzen ein bisschen ein
- 3:05anderes Gesicht zu geben, was mir nachher recht gegeben hat,
- 3:07weil es ist dann in die richtige Richtung, wenn ich es eigentlich
- 3:10habe. Wollen.
- 3:10Gmb h gegründet damit du auch privat abgesichert bist.
- 3:14Ja, und ich muss schon auch sagen, in der Geschäftswelt ist
- 3:17es einfach akzeptierter. Ich hatte das Gefühl damals ja.
- 3:21Aber wenn man das so versteht, dann war es eigentlich der
- 3:23Markt, der dir dazu geraten hat oder dich dazu gebracht hat, auf
- 3:27auf die Laser Idee zu kommen, weil die Kunden das eigentlich
- 3:31mehr wollten, oder? Absolut ja.
- 3:34Und. Und was sind denn das für
- 3:35Kunden? Du hast es angesprochen, sind
- 3:36das mehr Firmen, sind das Private, die wollen, dass Onkel
- 3:39Hans so schöne Tassen hat, wie setzt sich deine Kundschaft so
- 3:42zusammen heute? Angefangen sind es natürlich
- 3:44100% Privatkunden und mein Fokus in den letzten 34 Jahren ist
- 3:49nachher ganz klar auf B 2 B in der Industrie und ich würde
- 3:54sagen, heute bin ich an einem Punkt, an dem wahrscheinlich
- 3:57Geschäftskunden 70 bis 80% ausmachen und 20% privat.
- 4:02Okay. Bevor ihr hier weiter fährt,
- 4:04Nadine noch ein kurzer Hinweis in der eigenen Sache.
- 4:07Call the Bus kann man abonnieren und erfahrt so jedes Mal, wenn
- 4:09die neue voll online geht, sollte man also eine Glocke
- 4:12drücken und dann ist man immer to Date und verpasst nichts.
- 4:16Nadine, ihr seid jetzt 5 Personen im Betrieb, inklusive
- 4:20du. Was genau ist deine Aufgabe noch
- 4:23bist du nur noch im Büro oder bist du hier quasi hands on?
- 4:26Wie muss man sich das vorstellen?
- 4:27Ich würde sagen, bis letztes Jahr bin ich so ein bisschen
- 4:30noch Reserven gewesen. Oder wenn jemand in den Ferien
- 4:33gewesen ist, bin ich wieder selber an der Maschine
- 4:35gestanden, habe das aber eigentlich wirklich wollen.
- 4:38So aufgegleist, dass es mich nicht mehr braucht in der
- 4:40Produktion. Und jetzt ist es wirklich so,
- 4:43dass ich eigentlich nur mehr Büro bin.
- 4:44Klar, wenn neue Produkte reinkommen, irgendwie etwas ist
- 4:47das das ein bisschen knifflig ist, dann reizt mich das immer
- 4:50noch. Um zu schauen, geht es oder geht
- 4:52es nicht. Ich habe jetzt gerade etwas tun
- 4:54auf dem Tisch, wo wo ich bis jetzt noch nicht geschafft habe,
- 4:56wo ich unbedingt daran ein bisschen feile grundsätzlich.
- 5:00Ja, ein Produkt oder ein Material, wo wo man gerne
- 5:04graviert haben würde, in der Lebensmittelindustrie.
- 5:06Und ja, da bin ich ein bisschen am ein bisschen am testen, aber
- 5:09grundsätzlich braucht es mich nicht mehr.
- 5:11Also meine Frauen sind da Profis mittlerweile selber o.
- 5:14K du hast nur Frauen im Betrieb, habe ich vorhin gesagt.
- 5:17Du hast es jetzt auch gerade gesagt.
- 5:18Ist das Absicht oder ist das einfach ein Zufall?
- 5:20Du hast die gefunden, wo es gerade gehabt hat oder wie muss
- 5:23man sich das vorstellen? Es ist nicht Absicht.
- 5:25Das ist vielleicht ein bisschen meine, wie soll ich sagen.
- 5:29Ich finde es cool, dass auch Frauen ein bisschen in dem
- 5:31Bereich arbeiten können. Es ist sehr technisch und
- 5:34trotzdem ist der Kundendienst sehr wichtig, warum es sich am
- 5:38Schluss so herausgestellt hat, oder ich habe einen Mann gehabt,
- 5:41auch im Bereich, in der Grafik, Social Media und jetzt sind wir
- 5:45wieder als Frauenteam aufgestellt und ich muss sagen,
- 5:47ich bin Fan davon und es funktioniert einwandfrei.
- 5:50Die Maschinen, die du angeschafft hast für deine
- 5:52Firma, für das Leserhaus. Wie hast du das machen können?
- 5:55Hast du das privat alles finanzieren können?
- 5:57Das kostet doch auch Geld, oder hast du da noch Unterstützung
- 5:59gehabt von ihrer Stelle? Ich war sehr sparsam, schon
- 6:03immer früher, und ich mag mich noch erinnern.
- 6:08Meine Eltern haben jeweils gesagt, ich will doch schnell
- 6:09durch das Geld hin und was machst du denn wohl mit dem Geld
- 6:12und gib doch das mal ein bisschen aus und ich habe immer
- 6:14gesagt, Nein, ist schon gut, ist schon gut und.
- 6:16Und wirklich, dank dem habe ich dann einfach meine erste
- 6:19Maschine von meinem von meinem Sparbüchlein kaufen können.
- 6:22Bin ich eigentlich auch wirklich stolz darauf, dass ich das
- 6:24einfach so ja aus eigener Kraft starten?
- 6:27Können ja, das ist also beachtenswert, oder?
- 6:29Wenn man so einsteigen kann, das ist natürlich super und jetzt 10
- 6:32Jahre erfolgreich. Hat es dann in diesen 10 Jahren.
- 6:35Ich meine, da reden wir auch über die Zeit, wo Corona uns
- 6:38alle geschüttelt hat, hat es in diesen 10 Jahren auch sehr
- 6:41schwierige Momente gegeben. Ist vielleicht gerade Corona so
- 6:43ein schwieriger Moment gewesen für dich als junge Firma?
- 6:45Ich habe das Gefühl gehabt, Corona wird schwierig für mich
- 6:47und hat sich aber dann ganz anders herausgestellt, oder dass
- 6:50wirklich ja alles zu gewesen ist, sind sehr viele gezwungen
- 6:54worden, um in der Schweiz sich wieder herum zuschauen und.
- 6:58Nach Partner zu suchen Plus sind sehr viele Weihnachtsessen
- 7:02damals gestrichen worden, dann ist plötzlich budgetvorig
- 7:05gewesen und das hat man dann in Mitarbeitergeschenke investiert
- 7:08und ich muss sagen, Corona plus ein Jahr später ist für uns eine
- 7:11sehr gute Zeit gewesen. Erstaunlicherweise, nachher ist
- 7:15es dann eher ein bisschen zurückgegangen, ich muss sagen
- 7:17es um 22 und jetzt sind wir mal wieder voll auf Kurs, also das
- 7:20vorletzte Jahr letztes Jahr ist es wieder bin ich wieder happy.
- 7:24Sehr gut. Das klingt sehr positiv und sehr
- 7:27zuversichtlich. Ursprünglich Nadine, hast du das
- 7:30KV gemacht bei der BBC in Belingen, dann hast du
- 7:33verschiedenen Orten hast du gearbeitet, unter anderem beim
- 7:35beim Vater im Geschäft Urs Sigrist AG, dazumal noch mit
- 7:39Container und Absetzmulde gehört heute zu den Remontis, wenn ich
- 7:42es richtig gesehen habe. Ja, richtig.
- 7:44Hast du da irgendwie vom vom Vater und von der Mutter?
- 7:49Weil das sind ja beides unternehmerische
- 7:50Persönlichkeiten, sowohl der Vater, wo wir jetzt gerade
- 7:52gesagt haben, also die Mutter, wo die Coiffeurläden geführt hat
- 7:55oder noch führt. Nein, sie arbeitet nicht mehr.
- 7:59Nein, genau. Also die haben wie die ein
- 8:01bisschen die unternehmerische DNA, haben es dir weitergegeben.
- 8:04Kann man das so sagen? Ich nehme es an, also ich, ich
- 8:08habe das nicht von Anfang an angestrebt, sage ich mal.
- 8:11Ich bin wirklich eigentlich einfach so, also reingerutscht,
- 8:14ich habe das nicht so geplant, als ich mit schön verpackt
- 8:16angefangen habe, das ist wirklich für mich ein Hobby
- 8:18gewesen, aber hat sich dann einfach rauskristallisiert, dass
- 8:20das etwas ist, das ja, das ich weiterverfolgen kann und das
- 8:24Erfolg haben kann. Aber ich glaube, ein Mindset.
- 8:28Und was braucht es dazu, um selbstständig zu sein?
- 8:32Das habe ich sehr wohl miterlebt, im positiven, wie
- 8:34auch, ich sage mal, ein bisschen die die strengeren Seiten habe,
- 8:38aber ja, das hat mich nicht abgestrickt also, aber ich
- 8:41glaube wirklich, es ist ja, man hat es mir wahrscheinlich schon
- 8:42ein bisschen in die Wiege gelegt, einfach so ein bisschen
- 8:44der der Drive und das vorwärts gehen und das vorwärts schauen
- 8:48bin ich sehr dankbar dafür, ja, bin ich wirklich froh heute.
- 8:51Würdest du denn heute. Je wieder quasi an eine
- 8:53Angestelltenposition zurück. Oder ist jetzt das dein Ding?
- 8:56Ich mache meine eigene Firma und bin mein Chef das.
- 8:59Ist eine lustige Frage, wenn ich jeweils an so eine an einem
- 9:01Stelleninserat in der Zeitung darüber schweife und dort steht
- 9:04irgendwie 50% XY und dann denke ich jeweils so, ah, das wäre
- 9:09sicher schon schön. Am Morgen kommst du und dann
- 9:12einfach so ein bisschen, wie ich mir das vorstellen darf und dann
- 9:15erzähle ich das jeweils, und dann sagen die ja, weisst du 2
- 9:17Wochen hättest du den ganzen Betrieb umgestellt und dann
- 9:20würde man dich wahrscheinlich freistellen, weil man dich nicht
- 9:22aushalten. Hält mit deinem, mit deiner
- 9:24Energie und mit deinem Vorwärts und mit deinem Optimieren und
- 9:27so. Und ich glaube wirklich, es wäre
- 9:29vielleicht cool eine Woche 2, aber wahrscheinlich wäre es dann
- 9:31nachher. Nein, ich kann es mir wirklich
- 9:33nicht mehr vorstellen. OK, das klingt ja, als wärst du
- 9:36ganz mühsame. Stimmt.
- 9:37Das Nein, mühsam nicht. Aber ich bin halt schon immer,
- 9:41ich gehe schon immer vorwärts und ich bin selten still und
- 9:44ruhig und meine Ideen stellen sich wirklich nicht ab im Kopf
- 9:47und ja, vielleicht ein bisschen anstrengend teilweise ist
- 9:50vielleicht besser, ausdrücklich mühsam.
- 9:53Gut, das ist jetzt eine sehr selbstkritische Einschätzung.
- 9:56Lassen wir jetzt mal so stehen, aber du bist als Chefin in einem
- 10:01kleineren Betrieb, wo die Leute, die mit dir arbeiten, sehr nahe
- 10:05sind und auf Augenhöhe kommuniziert und gearbeitet
- 10:07wird, ist das eine andere Erwartung an eine Chefin als in
- 10:10einem grossbetrieb du kennst ja auch die grossen Buden, die der
- 10:13Chef weit weg ist. Ist das anders, wenn man
- 10:15miteinander quasi im Büro sitzt? Sag es jetzt mal ein bisschen.
- 10:19Ich glaube, es ist wie du sagst, es ist einfach näher, es ist
- 10:22intensiver. Ich habe das auch schmerzlich
- 10:26lernen müssen, dass man trotzdem eine Grenze setzen muss, aber
- 10:29ich finde es wahnsinnig wertvoll.
- 10:31Also wenn ich am morgen komme und es ist schon jemand da, dann
- 10:34dann freue ich mich wirklich, weil du wachst schon anders
- 10:37zusammen, du bist keine Nummer, jeder kennt jeden sehr gut, ich
- 10:41würde jetzt wirklich sagen, für uns ist das ein extremer Benefit
- 10:43und wir können wirklich Nummern. Nur voneinander profitieren und
- 10:46vorwärts. Kommen also starke Teamgedanken?
- 10:49Ja, gibt es dann trotzdem führungsmaxime?
- 10:52Ich habe gesagt, du hast dich auch in verschiedenen Bereichen
- 10:54weitergebildet, da ist es unter anderem auch um Führung
- 10:57gegangen. Wie führst du deine Leute, wie
- 10:59führst du deinen Betrieb? Das ist eine spannende Frage,
- 11:03sehe ich selber nicht als Chefin dem Sinn.
- 11:06Ich finde wirklich, ich bin Teil vom Team.
- 11:10Wir sind sehr flach, also wir haben keine Hierarchie, weil ich
- 11:13finde, jeder hat seinen Spezialbereich, wo er eigentlich
- 11:17der Profi drin ist, wo ich mich dann auch extrem zurücknehme,
- 11:20weil ich finde, wie, hey, was hast du gelernt und das ist
- 11:22dein. Das ist dein Bereich.
- 11:24Ich schaue gerne rein und lerne, aber ich spiele ganz, ganz
- 11:29ungern. Chefin, muss ich sagen.
- 11:30Aber manchmal musst du oder machst du gar nie.
- 11:32Ich hatte früher einen Chef, der auch ein Freund war und das hat
- 11:37mich wahnsinnig beeindruckt, wie er das Handeln konnte.
- 11:40Dass das eigentlich nie dazwischen gestanden ist.
- 11:42Also es ist wie immer so das natürliche, die Autorität ist im
- 11:46Geschäft immer natürlich da gewesen, ohne dass er es hat,
- 11:49müssen zeigen und hunky rum, wenn man ist zum Mittagessen
- 11:52gegangen oder am Abend oder am Wochenende dann mal privat etwas
- 11:54miteinander gemacht hat, ist das einander nicht in die Quere
- 11:56gekommen und das ist so der Anspruch an mich auch kann
- 11:59handeln und ich muss sagen, bis jetzt fahre ich sehr gut mit
- 12:03dieser Schiene oder auf dieser Schiene und ich hoffe, dass ich
- 12:06das auch so behalten kann, ja. Hörst du als Frau in einer
- 12:09Führungsposition als Chefin anders wahrgenommen oder anders
- 12:12behandelt als jetzt, sagen wir, ein Mann an deiner Position, wie
- 12:15nimmst du das wahr? Intern finde ich gar nicht.
- 12:18Also ich habe bei den Vorstellungsgesprächen die Frage
- 12:21jeweils gestellt, auch wegen dem Alter, weil ich sage jetzt mal,
- 12:24als ich angefangen habe, war ich teilweise jünger als die Leute,
- 12:26die ich eingestellt habe, aber nach aussen als
- 12:29Geschäftsführerin oder als. Also als Mitarbeiterin Betonung
- 12:33auf in habe ich teilweise schon Situationen erlebt, wo ich
- 12:37anders habe müssen reagieren oder wo ich mich habe müssen
- 12:40mehr behaupten und hinstehen und sagen, Hey so nicht.
- 12:43Wo ich glaube, das wäre bei einem Mann nicht der Fall
- 12:46gewesen. Gibt es da Beispiele konkret?
- 12:48Ja, es gibt ein Beispiel. Und zwar habe ich mit einer
- 12:50Firma Geschäftet, wo ich gewusst habe, dass es finanziell nicht
- 12:53ganz so rosig ist. Das hat man mir zugetragen und
- 12:56dann habe ich auf der Hauskasse bestanden, weil es ist ein
- 12:58relativ grosser Auftrag gewesen, und der Sepp Geschäftsführer hat
- 13:01dann gesagt, ich soll doch nicht so tun und das Geld komme schon,
- 13:04ich habe gesagt, es ist dann schwierig gewesen, weil auf der
- 13:06einen Seite habe ich den Auftrag gebraucht und auf der anderen
- 13:08Seite habe ich gewusst, hey, die Chance ist einfach relativ
- 13:10gross, dass ich das Geld nicht bekomme und dort bin ich aber
- 13:13wirklich. Ich, ich bin hart geblieben und
- 13:15habe gesagt, schau, ich würde sehr gerne mit dir
- 13:17zusammenarbeiten, aber ich will einfach zuerst die Hälfte Geld
- 13:19sehen und nachher machen wir das und am Schluss können wir die
- 13:21Hälfte noch einmal abrechnen. Ich habe das Gefühl gehabt, ich
- 13:23habe ihn gehört, leer schlucken, aber er ist dann darauf
- 13:26eingestiegen und ich bin sehr dankbar gewesen, habe ich das so
- 13:28gemacht und bin auch dort wirklich hin gestanden und habe
- 13:30gesagt, Nein, so nicht. Eine Frage, die ich mir gestellt
- 13:32habe, wenn ich jetzt sehe, wo du herkommst, dass du quasi mit
- 13:35Herzblut liebe. Das ist der Bereich vom
- 13:38künstlerischen, kreativen Kunsthandwerk.
- 13:40Kommst du und jetzt hast du eine KMU mit Maschinen, die sauer die
- 13:44eingesteckt sind, die so ein bisschen ist ein bisschen
- 13:47fabrikig vermisst du das das künstlerisch kreativ von Hand
- 13:52anlegen mässige? Ist das Weg oder was machst du
- 13:55mit dem? Machst du das in der Freizeit?
- 13:57Ich bin gerade heute morgen nochmals durch den Instagram
- 13:59Account, der schön verpackt gescrollt bevor du angerufen
- 14:02hast, weil ich einfach nochmals schnell habe ich so
- 14:04zurückschauen wollen und da ist wirklich habe ich gemerkt, dass
- 14:06so ein bisschen in mir drin ist. So ein bisschen also ist schon
- 14:10schön. Ist wirklich ist näher am Herzen
- 14:13gewesen. Ist natürlich ja, ich sage jetzt
- 14:15mal, wir haben Babyhaarbürste gemacht und dort haben wir dann
- 14:19noch ein Smarokkisteinchen aufgeklebt neben dem Namen und
- 14:21so, also es ist wirklich ist mehr auf dem Herzen gekommen und
- 14:24das gibt es jetzt schon nicht mehr so extrem, das ist klar,
- 14:28vermisse ich es manchmal jetzt, nachdem ich so ein bisschen
- 14:33durchgeschaut habe, merke ich schon, das ist schon auch schön
- 14:36gewesen. Aber ich merke einfach auch, mit
- 14:39dem kann ich heute nicht nicht mehr diese Löhne zahlen.
- 14:41Und ja, würde ich es wahrscheinlich noch alleine
- 14:44machen, könnte man das noch machen, aber ich hole es mir
- 14:46tatsächlich dann im Privaten, wenn ich dort schöne Päckchen
- 14:50mache oder den Adventskalender für Gott, für Kinder oder so,
- 14:53dass ich es dort noch ein bisschen ausleben.
- 14:54Kann gut, also ganz weg ist es nicht, aber man muss ein.
- 14:56Bisschen zahlen? Nein, absolut nicht.
- 14:58Ja, es ist nicht, wenn ich im Geschäftsbereich würde so sagen,
- 15:00ja. Gut, Nadine, eine gewagte, eine
- 15:03gewagte Einschätzung. Ich habe auf deine Biografie
- 15:05geschaut, die du mir geschickt hast.
- 15:07Und wenn ich das so anschaue, denke ich immer wieder, was sich
- 15:09bei dir durchzieht. Wie ein roter Faden ist du hast
- 15:11immer wieder neue Interessen entwickelt, du warst immer
- 15:14wieder unterwegs, sportlich, beruflich, menschlich, wie geht
- 15:17es weiter mit Nadine Siegrist, was ist der Next Big Thing bei
- 15:21dir? Oh wow.
- 15:23Big Question am Schluss. Ja, voll.
- 15:27Und die nehme ich auf jeden Fall mit nach Hause.
- 15:29Aber was kann ich jetzt dazu antworten?
- 15:31Also ich will sicher noch mehr wachsen im Sinn vom Geschäft um
- 15:36einfach noch, ich würde sagen Platz Schaffhausen, kämpft man
- 15:39uns jetzt wirklich sehr. Der Online Shop ist klar ist
- 15:42gesamtschweizerisch wir haben auch teilweise in in Zürich mit
- 15:45Firmen schon zu tun, aber dass man wirklich noch kann mein
- 15:48Fokus ist jetzt auf Weinland Winterthur Thurgau, dass man
- 15:51dort wirklich mal noch ein bisschen ausbauen kann, dann
- 15:54auch der Bereich Medaillen, wo man.
- 15:56Eher neu haben möchte ich noch ausbauen, weil die Kinderaugen,
- 16:00wenn sie ihre Medaille bekommen und sie sind so überrascht, weil
- 16:02es so cool ist. Das ist unbezahlbar, das sehe
- 16:05ich bei den eigenen Kindern und dann persönlich will ich schon
- 16:08auch noch ein bisschen weiterkommen, einfach an mir
- 16:09weiterarbeiten, mich selber noch ein bisschen, ja noch ein
- 16:12bisschen optimieren können, ich glaube, da hat es noch ein
- 16:13bisschen Luft nach oben. Die Welt noch gesehen dieses
- 16:17Jahr steht Hawaii an im Herbst. Ich freue mich wahnsinnig, um
- 16:21das Entdecken zu können. Ja und wer weiss, also irgendwo
- 16:25mal im Ausland leben steht schon jeweils noch auf meiner Liste,
- 16:28wo wann wie lange, das ist wirklich noch mit einem grossen
- 16:31Fragezeichen hinten dran, aber. Ja, einfach leben und das Leben
- 16:35geniessen, das steht ganz gross oben, ja.
- 16:37Ja, das klingt so, als wäre das sehr langweilig bei dir.
- 16:40Wenn man dir so zuhört, da wird es, glaube ich, ein bisschen,
- 16:43wird ein bisschen Stier es. Ist.
- 16:45Wirklich interessant, was du alles machst.
- 16:47Ich wünsche dir, wir sind leider schon wieder am Schluss.
- 16:50Alles alles Gute mit deiner Firma, mit deinen Plänen.
- 16:53Und was sagt man bei einer laserfirma Halbzeit genug Strom,
- 16:55genug Licht oder was muss ich dir wünschen, hey?
- 16:58Mit dem Strom hatten wir effektiv ein Problem.
- 17:01Ich glaube genug Strom, da sind wir dankbar, wenn der einfach
- 17:05zuverlässig kommt. Gut, also guter Strom und du
- 17:08hast ja eh den Flow, von dem her alles gut, ich wünsche dir alles
- 17:11Gute, mach's gut und danke fürs Telefon.
- 17:13Danke für deinen Anruf, Robin, ganz einen schönen.
- 17:15Tag ciao, Nadine. Mach's gut, Tschüss.
- 17:18Wir sind am Schluss aber noch nicht ganz.
- 17:19Wenn ihr mehr darüber. Verstehen, wie die Generation
- 17:22Alpha Ticket solltet ihr unbedingt beim Generationen
- 17:24Podcast echt jetzt reinhören. Wenn Alex Blungi und seine
- 17:27Tochter Lorin miteinander über die Verbindung über die
- 17:30Generationen hinweg sprechen. Das gibt es auf Spotify, allen
- 17:34üblichen Plattformen und natürlich auf www.sign.ch
- 17:37reinhören und abonnieren. All The Boss, ein Format vom
- 17:43Wirtschafts Newsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 17:48und vom sig Areal am Rheinfall.