Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Was macht eigentlich ein Stuntman? mit Steven Stalder - # 255
Transcript
- Hey David! Hey Robert! Narschnecke? Ich habe in Reddit-Post die Tage gelesen. Ja? Du kannst lesen. Habe ich mir jetzt neuerdings angeübt. Ich lese ja mal deine Letterbox-Kritiken, da bin ich immer schnell durch. Ich drücke muss auf Sterne. Genau deswegen bin ich schnell durch bei den Letterbox-Kritiken. Und da ging es eigentlich um den Vergleich Robert Hofmann gegen Wolfgang... Hoffmann stand da. Hoffmann. Hoffmann stand da. Und Wolfgang M. Schmidt, wie ihr bei der Astronaut auseinandergegangen seid und dann ging es aber irgendwann auch um mich und den Podcast und jemand schrieb, also der David Heiden, wie der den Robert immer angeht im Podcast, wo ich denke, wenn der jetzt den Anfang gehört hätte, wie du mich ja wieder geschämt hast und sagst, kannst du lesen, dann wüsste er mal, dass ich hier eigentlich das Opfer bin und du der Täter. Genau. Wer ist eigentlich Opfer und wer ist Täter? Genau. So, und jetzt haben wir es hier mal. Ja, okay. Sollen wir zumindest dann noch Triefer drüber reden? Ehrlich gesagt nicht. Die Leute wissen ja Bescheid. Die kriegen es ja mit. Die hören es ja jede Woche. Die hören es mit. Entscheidet selbst, Leute. Heute haben wir einen richtig tollen Gast für euch. Steven Stalder. Ein Stuntman. Und der ist wahnsinnig engagiert und ambitioniert. Und das werdet ihr dann später sehen. Wir haben ein tolles Gespräch mit ihm gerade frisch aufgenommen und nehmen jetzt quasi den Anfang noch davor auf. Weil wir haben natürlich noch einen Film, über den wir sprechen wollen. Warum? Du kannst sprechen, Robert. Halt den Maul. Ist immer wieder unangenehm mit dir. Da könnt ihr euch auf was Tolles, Tolles freuen. Ein schöner Einblick, schöne Insights. Und vorneweg jetzt aber natürlich noch die Sachen, die auch dazu gehören. Hier nämlich bei unserem Podcast 2 wie Pech und Schwafel. Letzte Woche habe ich einen Fehler gemacht. Kirill Sokolowicz. Hä? Habe ich das falsch aufgeschrieben? Was ist denn der Fehler? Bei Daryl Killers, der Regisseur. Ja, habe ich gesagt, er ist eine Regisseurin. Ach ja, und das habe ich mich auch gewundert. Ich habe da nämlich hinterher auch gesehen. Ach, das ist gar keine Frau. Ja, ich hatte mich an IMDb gehalten. They will kill you, nicht they will kill us. Hatte ich mich gehalten und da steht nämlich Sokolov. Ich habe hier Kirill Sokolov. Wurde noch da als Frau gelistet, jetzt auch nicht mehr. Keine Ahnung, das ist auf jeden Fall ein Fehler aus letzter Woche. Und wir reden heute über den Super Mario Galaxy Film. Freut euch drauf. Ein großer, neuer Animationsfilm von Illumination Studios. Ein kleiner Hint für euch. Wir hatten Kinder in der Presseverführung und am meisten haben sie gelacht, als die Minions ganz am Anfang zu sehen waren beim Illumination-Incro. Nie wieder im ganzen Film danach so doll wie an dieser Stelle. Ei, ei, ei und ansonsten kurz einen kleinen Überblick über die Woche. Was erwartet euch? Gar nicht so viel tatsächlich. Wir haben ja Ostern. Freust dich schon, David? Versteckste Eier? Okay, hast du das letzte Mal gemacht in deinem Leben? Letztes Jahr, da waren wir an der Ostsee und da haben wir sogar für die Hunde Sachen versteckt. Gab es auch da Geschenke und Flocke, die ja ein Auge verloren hat, hat ihre Sachen nicht gefunden. Hast du ein Auge versteckt? Oh, das wäre schön. Kier, Flocke. Ein Auge. Ein Auge. Wobei die mit der Nase, aber sie riecht auch nicht mehr so gut, also bei Flocke ist nicht mehr so viel zu machen. aber ey, ansonsten muss ich sagen war das richtig schön mal wieder auch das Kind freut sich ja irre, die ist dann um die Bäume gefischt und hat geguckt, Ja, du kriegst richtig einen Glow ab, wenn die Kleine mit dabei ist, finde ich. Ja? Ja. Dann war sie so fröhlich und so, fand ich schön. Sie war im Super Mario Galaxy, sie war davor fröhlich. Danach weiß ich nicht, wie sie da noch war. Sie hat ihn fast mehr gehasst als ich, aber dazu kommen wir gleich. Okay, das ist ja krass. Okay, diese Woche im Streaming ist ein bisschen weniger vielleicht, weil Ostern ist. Das erste ist schon gar nicht so interessant, lasse ich gleich aus. Eat, Pray, Bark. David wird's hassen, ich werde's gucken. Ich fand's nämlich schon ganz schlimm bei der Präsentation von Netflix. Deutsche Komödie über so einen Hunde-Retreat. Wo war ihr? Hunde. Hunde. Hunde. Da ist dann so ein spiritueller Führer, der mit Hunden ganz doll kann und fünf unterschiedliche Leute, die mit ihren Hunden quasi, man sagt ja oft auch so an den Hunden, kann man so ein bisschen die Hälter oder die zusammenlebenden Menschen erkennen. Kannst du an Boe mich erkennen? Du bist das fühlt zu weit, glaube ich jetzt. Okay. Aber ich kann es auch sagen, wenn ich soll. Klar. Ich finde, du hast eine so liebevolle, nicht, dass du sonst nicht liebevoll wärst, aber du hast eine Art, die glaube ich die Leute weder im Podcast noch in dem Video zu Gesicht bekommen, sobald dir etwas gegenüber ist, was du abgettisch zu schätzen weißt oder liebst. Bist du sehr hingebungsvoll, sehr liebevoll und auch befreit von jeder ja, jedem Pessimismus. So wirkt das zumindest auf mich. Und deswegen würde ich sagen, nein. In deinem Fall. Es ist sehr schön zu sehen, aber die meisten würden wahrscheinlich erstmal sagen, hä? Insofern, ich finde das sehr nett. Eat, Pray, Bark ab dem 1. April auf Netflix. Dann der Super Mario Galaxy Film, ebenfalls die Woche Mittwoch, einen Tag früher im Kino. Weil waren da, glaube ich, das ganze das Ostergeschäft mitnehmen will, das Drama. Nochmal auf Anfang mit Robert Pattinson und Zendaya, die quasi heiraten wollen und glücklich verlobt sind, bis sie bei so einem Abendspielen, ey, was ist das Schlimmste, was ihr je gemacht habt? Irgendwas sagt Zendaya dann, was alle vor den Kopf stößt und dann fragen sie sich beide schon so, sollen wir wirklich heiraten? Mal gucken, was die nun mal kann, wenn wir nächste Woche drüber sprechen. Hast du mitbekommen, auf Netflix ist gerade so ein Ding Something Very Bad Is Going To Happen. Ja, habe ich letzte Woche hier im Podcast erzählt. Dass das rauskommt. Okay, weil ich hab da mal reingeschaut, weil da geht's auch um so eine Eheschließung, die dann aber so Richtung Horrorfilm abtrifft. Genau, es wird so ein Mystery, so in der Familie. Ja, hab ich letzte Woche hier im Podcast erzählt. Das ist vielleicht die Sektion, wo David ein bisschen abschaltet, weil Robert dann einfach am Stück redet. Du erzählst zu viele Sachen und immer dann, wenn ich den Titel nicht kenne, dann kann ich damit erstmal nichts anfangen. Oh gut, der Trailer zu A Missing Part sieht richtig toll aus. Sagt dir dir was? Nee. Oh, der hat mich total gerührt. Hab ich auch nicht auf dem Schirm gehabt. Scheint so ein französisch-japanischer Film zu sein. Und da geht es um Jay. Der war mal Chefkoch und der ist jetzt aber Taxifahrer in Tokio und eigentlich würde er seine Zelte abbrechen und wieder zurück nach Frankreich, denn seine Frau hat sich von ihm oder er hat vor neun Jahren getrennt und hat sein Sorgerecht verloren und hat seine Tochter nicht mehr gesehen seitdem. Und sitzt quasi in diesem Taxi und hofft, seine Tochter irgendwie nochmal wiederzusehen in seinem Leben. Und dann steigt eine Frau ins Auto, von der er glaubt, das ist seine Tochter. Aber es ist ein super rührender Trailer. The Missing Part. Wo er wirklich sagt, das ist quasi, sie ist so der Teil, der in seinem Leben fehlt. Das ist so ein Papa, der sein Kind verloren hat. Wo läuft das? Im Kino, ab Donnerstag, A Missing Part. Der Trailer sieht zumindest sehr, sehr berührend aus. Deswegen ist er mit reingenommen. Und eine meiner Lieblingsserien aus dem letzten Jahr geht weiter ab Freitag bei Apple TV Plus, Your Friends and Neighbors Staffel 2. Ich freue mich sehr. Mit John Hamm in der Hauptrolle. Das ist meine Welt. Ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, dieser Typ, der in so einem reichen Milieu-Gated-Community aufwächst. Ist es nicht da, wo dieses Meme mit dem blauen Licht auch jetzt herkam? Ja, ich habe die Serie gefeiert ein halbes Jahr später, wie er im Club tanzt mit seinen Freunden. Genau, ein halbes Jahr war die Serie raus, ist aus your friends and neighbors, und er verliert nämlich seinen Job als, oh, ich glaube Hedgefonds, nicht Manager, also als großer Investor auf jeden Fall und fängt dann an seine Freunde zu bestehlen und klaut dann halt so Uhren, die 250.000 Dollar wert sind das und das und verhehlt das, um quasi seinen Lifestyle zu finanzieren, stößt dabei aber auch so auf die ganzen Affären und Intrigen der Nachbarschaft. Also im Grunde die ganzen niederen getriebenen Instinkte im extrem wohlhabenden Umfeld. Zwei sehr krasse Welten, die aufeinandertreffen. Your Friends and Neighbors. Freue ich mich, geht die Woche weiter. Und das war es im Grunde auch schon. Die Woche ist es sehr reduziert. Du hast mich übrigens überhaupt nicht mit eure... Ich höre den Vorwurf jetzt schon. ...eure, wie müsstest du mich nennen, eure Quizhoheit angesprochen. Letzten Freitag. Erstmal kannst du dich bedanken, dass ich kurzfristig noch an dich dachte. Ja, das stimmt. Da muss ich Danke sagen. Ich habe gerade mal die Gelegenheit genutzt und wollte ein bisschen zocken. Und dann meinst du, ey David, im Discord ist jetzt gleich ein Filmquiz und du liebst doch Filmquiz. Und ich dachte, jo, da komme ich mal eben vorbei. Und das war richtig schön. Wir haben im Discord bei uns im 2 wie Pech und Schwafel, kommt vorbei, es sind eine Menge Leute da, unter anderem jetzt ja auch ich, gab es eine Filmquiz-Reihe, die richtig gut aufgearbeitet war, mit Bildern, mit Soundtracks, mit ganz vielen Fragen. Es ging... 2,5 Stunden, ne? Bisschen lang dann auch, weil ich gemerkt habe, ich muss jetzt eigentlich gleich ins Kino. Ihr musstet das Kind irgendwann ins Bett bringen, aber wir haben alle mitgeraten. Ja, natürlich. Mein Team untenrum hat richtig rasiert. Ich muss gestehen, bei mir im Team, ich habe mich ein bisschen unnütz gefühlt, weil der Gewinner vom letzten Mal unter anderem, Aljoscha heißt der, der hat alles gewusst. Das war ganz krass. Also es ging bei uns eher darum, wer weiß es als erstes, wer tippt es als erstes rein. Aber alle haben es ständig gewusst. Wie hieß es Team Mittelmaß und war noch Platz drei von fünf? Team Mittelmaß? Wir haben das genau so in der Mitte abgeräumt. Wir wären aber Zweiter gewesen. Wenn? Weil wir haben gesagt, wie heißt quasi die Frau, die unter Daniel Craig, James Bond, da seine große Liebe ist. Vespa. Vespa. Hat Gina wohl mit A geschrieben statt mit ER. Und dafür gab es den Punktabzug, der uns auf Platz zwei gebracht hat. Echt jetzt? Für die falsche Schreibweise von Vespa. Aber habt ihr auch Vespa Lindt geschrieben oder nur Vespa? Nur Vespa. Ja gut. Aber es wurde begründet, dass, warum wir Vespa Lindt schreiben? Naja, weil es der richtige Name ist. Heißt du jetzt David? Oder reagierst du nur, wenn man dich David High nennt? Ja, weil David heißen doch viele. Aber wenn es darum geht, wie heißt der Top... Wie viele Vespas gibt es im gesamten James-Bond-Franchise? Der Top-Filmkritiker. Wirklich, das ist so eine dumme Argumentation. Nee, weiß ich gar nicht, ehrlich gesagt, wie viele Vespas das noch gab. Also nein. Ey, das war richtig schön und ich freue mich. Auch Filmquiz Nummer drei. David hat doch was gewonnen. Ey, ich hab... Das Schläfatzbuchen, entweder wird sie hingeschickt ins Tonstudio oder zu uns nicht, bringst du mit. Ah, hier, warte mal. Hast du jetzt den Filmausschnitt mit? Ja, hab ich dabei. Und du hast an was gedacht? Du hast gerade fast dir ein Handy umgeboren. Ich habe an was gedacht. Achso, und das sollen wir dann jetzt dem überreichen? Na, ich geb dir erstmal deinen. Achso, ich hab ja auch einen. Wir haben ja drei bekommen und wir haben ja einen, der hier, bitteschön, aus Oppenheimer. Ach, es sind ja doch mehrere Frames drauf. Es sind mehrere Frames drauf aus Oppenheimer. Wir haben alle das Gleiche bekommen. Wie, alles? Ach, das ist alles der Gleiche? Genau, Oppenheimer steht da und winkt. Oppenheimer guckt in die Röhre. Oppenheimer wird vorgeführt. Ziemlich cool. Das sind fünf. Genau. Aber ich steht 65 Millimeter. Du hast mir 70 Millimeter versprochen. Ich habe zu Hause noch ein bisschen was abgeschnitten. Hast einmal deinen Penis rangehalten und so weit abgeschnitten. Ich habe schon... Da hätte ich aber ordentlich schneiden müssen. Ja, jetzt soll ich. Eine dicke Schere ansetzen müssen. Wir müssen das noch irgendwie an den Gewinner schicken Wie wir das machen, weiß ich nicht so ganz Aber soll ich dir das mitgeben Für Gina? Ja, Gina macht das bestimmt fertig Gut, Und warum hast du jetzt den eigenen noch mitgebracht? Ja, weiß ich nicht. Ich bin froh, dass ich überhaupt was mitgebracht habe. Was steht jetzt hier vorne drauf? Ach, hier steht sogar dein Adresse drauf. Wäre super. Das wäre nicht so gut. Okay, ja, sehr gut. Das haben wir also auch. Und jetzt reden wir mal über den Super Mario Galaxy Film, bevor wir dann mit Steven reden und über Stunts. Weil ich habe zu Steven auch vorher gesagt, pass auf, wir machen vorher das ganze Gespräch mit dir und nehmen dann den Part auf. Weil normalerweise, wenn wir jetzt Filmschaffende da haben, gibt es glücklicherweise vielleicht eine Überschneidungsmenge zwischen dem Gewerk und den Filmen, die wir besprechen. Aber bei Super Mario Galaxy Animationsfilmen und dann war einfach auch keine Überschneidungsmenge. Hat er dann auch gleich gesehen. So, erster Teil hat 1,36 Milliarden Dollar eingespielt. Die Regeln in Hollywood verlangen einen zweiten Teil dementsprechend. Und der ist jetzt raus. Seit gestern. Ist kein April-Scherz, kommt am 1. April raus. Ja. Und ja. Ich saß lange da und dachte so, der macht ja rein gar nichts mit mir. Also gar nichts, gar nichts. Weil der erste war so, ich bin nicht in der Welt von Super Mario großartig groß geworden. Ich habe auf dem Game Boy gezockt, früher ein bisschen Super Mario. Und dann hatten wir zwar irgendwie, nicht ein N4, doch, der N64 ist der mit der Klappe auf und dicke Kassette rein. Nee, noch davor. Nee, das ist der Gamecube. Nee, nee, nicht der Gamecube. Davor, davor. Was kommt denn als erste Nintendo-Konsole? NES. Dann kommt? Super NES. Dann kommt? N64. Wo ist denn das, wo man vorne so eine Klappe hochmacht und was reinschiebt? Gamecube. Nein, der Ganky kommt doch später. Ja, dann ist es das N64, da steckst du auch noch Module ein. Also ich rede jetzt so ungefähr von 1995. Das wäre aber N64. Ja, kann es sein? Ja, weil du ins NES, ins Super-NES und ins N64 steckst du noch Module. Redest du von CDs? Nee. Also es gibt keine CDs, dann muss es das N64 sein. Ja, das NES ist... NES. Ach nein, Moment. Das NES hat ja auch eine Klappe. Entschuldigung. In NES schiebst du auch Module ein. Klappe und dann hast du die Controller mit den Knöpfen und Kabel. Das ist das Nintendo Entertainment System. Entschuldigung. Das hatten wir, glaube ich. Weiß ich aber nicht. Doch, dann muss es das sein, weil die hatte auch eine Klappe. Auf jeden Fall, da habe ich auch nicht Super Mario gezockt, wollte ich eigentlich nur sagen. Also du hast gar nie so richtig... Nee, nur früher Röhre und Dinger, also durch Röhren springen und dann Dings und dann kommen Münzen raus und Power-Ups. das war's nochmal. Ja, aber dann bist du auch sowas von nicht die Zielgruppe, weil der erste Teil war ja schon so ein Nostalgiefest. Aber da konnte ich trotzdem Spaß haben, weil die Welt einfach trotzdem schön war und das Tempo war da und der war witzig und war niedlich gemacht. Da dachte ich so, okay, für alle Fans gibt's eine Milliarde Easter Eggs und für mich gibt's trotzdem noch den Film. So, ich hab dann jetzt in den letzten Jahren zumindest Mario Kart gespielt oder wenn ich mit den Space Rocks oder so war, die sind ja totale Freaks rund um, wie heißt das, wo sie sich kloppen? Super Smash Bros. Genau, das können die hoch und runter Super Smash Bros. spielen. Und mein Schwager, ich habe ja einen viel jüngeren Schwager, der Bruder von Gina, der 20 Jahre jünger ist, da habe ich auch noch so ein paar Mario-Spiele mitbekommen in den letzten Jahren. Da hatte ich noch Berührungspunkte. Es ist schon nett und bunt, dann dachte ich, okay, in dieser Welt werden sie schon irgendwas auf die Reihe kriegen jetzt bei der Fortsetzung, aber es ist ein sterbenslangweiliger Film geworden. Der ist peinlich. Ein gut animierter, ein wirklich gut animierter, Sehr langweiliger Film. Ich fand den peinlich, ich fand den erbärmlich. Warte, jetzt muss noch das dritte schlimme Wort kommen. Reudig. Also du merkst es richtig, nach dem Erfolg des Vorgängers hat jemand gesagt, okay, so schnell wie möglich brauchen wir einen zweiten Teil. Und das, was am wenigsten Zeit aufgebraucht hat, ist die komplette Drehbucharbeit. Wir saßen alle an unterschiedlichen Stellen, das war ganz witzig. Bea ganz vorne, du saßt an der Seite ein bisschen alleine. Eugen, ein Kumpel von uns, saß auch noch an einem Punkt. und neben mir Sebastian und Yves und meine Kleine. Und irgendwann meinte ich dann so zu ihr, willst du den zu Ende gucken? Und sie sagt, naja, jetzt ist er gleich durch, jetzt gucken wir den noch zu Ende. Gut, dann gehe ich jetzt mal eben. Und dann bin ich raus und als sie wiederkam, habe ich gesehen, komme ich rein. Du hältst dir so die Hand vors Gesicht, weil du übelst müde bist. Eugen ist so weit in den Sitz runtergerückt. Yves ist eingeschlafen währenddessen. Der Einzige, den ich mal wieder giggeln habe gehört, ist... Der mit der Maske. Sebastian. Achso, Entschuldigung. Sebastian, der ja schon bei Minecraft sich ein bisschen abgelullt hat, aber auch der meinte, das ist einfach. Das ist eine Ansammlung von bunten Bildern und lauten Geräuschen. Dazwischen passiert literally gar nichts. Also ich fand, es geht schon direkt am Anfang los. Es gibt eine Opening-Sequenz, da wird dann der neue Bösewicht eingeführt und eine neue Prinzessin. Dann eine Szene, die völlig unabhängig davon ist. Irgendwo in den Pyramiden treffen dann die beiden Super Mario Brothers auf Yoshi. Yoshi macht Aha! Die fand ich aber noch am niedlichsten im ganzen Film. Den und Bowser. Ja gut, aber das ist halt gagtechnisch ein bisschen mau alles für Erwachsene zumindest. Und dann ist es so eine reine Ansammlung an Und-Dann-Szenerien. Ich hatte eher das Gefühl, dass jemand gesagt hat, ey wir haben hier eine ganze Armada an Hintergründen, die basieren auf Elementen des Spiels. Also auch aus Planeten aus Super Mario Galaxy, aber auch aus Welten aus dem ersten Super Mario zum Teil sogar noch für das NES. Gerade gegen Ende wird das sehr, sehr deutlich. Und in diese Sachen schicken wir unsere Figuren rein. Oftmals ohne wirklichen Grund. Es gibt so eine Hauptquest, aber um der zu folgen, gibt es eine Szene in Abfolge nach der anderen. Keine Narrative währenddessen. Und da in diesen Szenarien passieren dann immer mal wieder so Montagen, wo man dann als Nintendo-Fan gesagt bekommt, guck mal Star Fox, guck mal die Pikmin, guck mal eine Szene aus dem ersten, guck mal diesen Power-Up kennst du aus dem dritten Spiel, guck mal dieses Kostüm hast du schon mal irgendwo gesehen, das ist damit noch schlimmer als der erste Teil und es ist ein richtiger Affront und was bei mir so tragisch dann da ankommt ist, Die Spiele sind zeitlos. Leute wie ich kennen doch den ersten Teil und die können auch den neuesten Teil spielen und haben das Gefühl, ja, das ist Mario. Und es verliert nichts von seiner Kraft. Die Filme sind in so einer ganz seltsamen Zwischenwelt gefangen. Es gibt hier zum Beispiel Gags, wie zum Beispiel, es gibt einen Roboter, der zu sehen ist. Das ist fast noch der beste Gag, wie ich finde. Da wird gefragt, wo denn eine Sache ist und dann sagt er, da. Das ist Robby. Kennst du den? Das ist Robby. Das ist ein Zusatzmodul für das NES gewesen. Das ist gescheitert. Das kennt deswegen keiner, weil es ein absoluter Verkaufsmisserfolg gewesen war, das in den 80ern als Zusatzmodul verkauft wurde. Das heißt, die Kids, die heute ins Kino gehen, wissen überhaupt nicht, was da los ist. Es gibt ganz am Ende einen Gag mit einer Figur, das will ich nicht verraten. Das ist noch älter sogar. Und wo ich dann denke, du willst irgendwie Leute erreichen, die über 40 Jahre alt sind, Aber der Humor richtet sich an Leute, die im Publikum sitzen, die auch nicht lachen. Also das war ganz interessant. Am Anfang ist mal jemand gestolpert und dann hat mal jemand gepupst, ein Ei ausgepupst. Und dann hat neben mir so ein bisschen gegackert. Aber meine Elfjährige dachte schon, was ist das für ein Schrott? Es war so still, obwohl genug Kinder in der Pressevorführung waren. Es war übelst still, wo ich dachte, okay, die einen lachen nicht, die anderen lachen nicht, aber können auch gar nicht lachen. Weil alle Erwachsenen dachten, Yves meinte, er hat richtig Puls bekommen danach. So als hätte er irgendwie zehn TikTok-Videos sich mit so einer Tube Kaffee injiziert. Ich war einfach nur irgendwann übermüdet, weil ich auch dachte, was ist denn hier los im großen Finale? Jemand springt irgendwo gegen, alle sind die ganze Zeit am Flickflacks machen, alle schreien, alles explodiert, warum weiß man gar nicht. Jemand springt gegen den Power ab, woher das kommt, weiß ich nicht. Dann kommt da ein Kostüm raus, woher ich das kenne, weiß ich nicht. Es gibt für nichts eine Begründung. Vor allen Dingen auch so Illumination Filme sind jetzt eh nie so besonders gut geschrieben, aber zumindest die ich einfach unverbesserlich filme. Die haben ja zumindest pro Teil immer auch so eine Moral. Wo man sagen kann, es geht um Familie. Es geht darum zu erkennen, dass Böse sein nicht unbedingt der richtige Weg ist, sondern man kann auch im Kleinen gute Dinge tun. Und vielleicht ist das ja auch was, was erfüllend sein kann. Nennen wir mal, worum es in Mario Galaxy geht. Es ist der Versuch, so ein bisschen Familie zu erzählen. Vater, Sohn oder Schwestern. Du erfährst ja auch nichts über Figuren. Das Einzige, was du hast, Mario ist ein bisschen verschossen in Peach. Und dann hast du noch Bowser, der versucht Papa zu sein. Ja, Luigi ist nur noch da, um hier mal einen Satz zu sagen. Und sich ein bisschen über Mario lustig zu machen. Genau. Ich finde auch seltsam durch die Struktur, dadurch, dass das so mehrere Elemente so trennt, nämlich du hast ein bisschen Bowser und Sinsohn, du hast ein bisschen Peach und Toad, die unterwegs sind und du hast die Mario Brothers. Und dadurch sind die Mario Brothers für die erste Hälfte des Films auch ganz lange nicht da. Bis die dann irgendwann durch Zufall auf dem selben Planeten ankommen, wo die anderen gerade sind, wo dann auch noch eine Figur rumrennt, die aus anderen Nintendo-Spielen zu kennen ist. Und ich dachte so, ey, das ist richtiges Antikino, das ist so richtig, nur noch Marketing, das ist wie ein langer Werbeclip, der nicht enden will, der fühlte sich auch viel länger an, als er geht, der ging wohl nur 90 Minuten, da meinte dann, ey, da hat sich wie zwei angefühlt und dann meinte Holly neben mir, ey, das fühlte sich wie drei an. Es will nicht enden. Ja, ich kann das auch nicht fassen. Nachdem, wie der erste Film aussah und diese Verantwortung, ich meine, Nintendo hat ja diese lange Trauma mit Super Mario im Kino mit sich gebracht und so lange deswegen auch nichts gemacht rund um diese Welt, dass sie dann diesen Fehler machen, dass so schnell, vor allem nach so einem Umfeld wie Nimsomania 2, Nimm Alles steht Kopf 2, also wo zwei. Fortsetzungen nach langer Zeit auch Qualität abgeliefert haben, oder auch in Vaiana 2 meinetwegen, ist mir absolut nicht erklärbar, warum man das jetzt für gut befunden oder empfunden hat. Es ist ein sehr, sehr langweiliger Film. Aggressiv hat der mich jetzt nicht gemacht, haben wir einfach schlichtweg enttäuscht zurückgelassen und gedacht, wow, das kann... Ich finde es manchmal krass, wie wahrscheinlich ähnliche Teams auf einmal einen so stark qualitativen Abfall mit sich bringen. Ich glaube, weil es wirklich ein Zeitding ist. Haben die Spiele keine Geschichte? Nein, auch nicht wirklich, muss man sagen. Es gibt mal mehr, mal weniger. Es gibt ja unterschiedlichste Genres. Was ich zum Beispiel sehr mag, sind die, Mario Story, Mario und Luigi, das sind so RPGs. Zum Teil gibt es zum Beispiel eins, wo sie in den Körper von Bowser fahren und die sind dann als Rollenspiel aufgebaut, wo du dann auch so Rundenkämpfe hast, die richtig Spaß machen zum Teil. Und die erzählen dann eine größte Geschichte, auch die Mario und Rabbids-Spiele, das sind so Taktik-Rollenspiele oder Strategiespiele, die richtig toll sind, die erzählen keine, das ist so nicht, wo du sagst so, boah, das ist hier Last of Us 2, aber da ist ein bisschen Geschichte. Die Mario-Spiele sind halt Klempner von links nach rechts und rettet die Prinzessin. Was ja dann auch das Problem ist, dass bei Videospielverfilmungen hast du eben häufig das Thema, wie setzt du das um und was machst du daraus? Das werden wir dieses Jahr ja nochmal bei Mortal Kombat 2 auch wieder sehen, bei Street Fighter nochmal sehen, weil das halt einfach Sachen sind, die passen auf ein Blatt Papier. Und beim ersten Mario-Film haben sie da ja dann so ein dystopisches Zukunfts-Blade-Runner-Ding draus machen wollen, was auch abstrus war. Da kann man zumindest anmerken, da hat sich zumindest jemand gedacht. Okay, links nach rechts laufen, Prinzessin retten ist ein bisschen wenig, ich denke mir hier was Neues aus. Hier hat sich gar niemand irgendwas ausgedacht. Das hier ist einfach nur bunt, bunt, bunt, bunt, bunt, dann so ein bisschen schreien und ein bisschen kreischen, ein bisschen explodieren. Sieht gut animiert aus, das würde ich trotzdem sagen. Aber das wirkt wie... Das wirkt für mich wie, guck mal, was wir alles animieren können. Ja, es wirkt aber auch wie, guck mal, das ist unsere Produktpalette. Das ist mehr so ein Showreel. So ein Showreel, aber so übelst krass, auch in einem Tempo, wo man sagt, für die Generation TikTok haben wir hier was zusammengeschnitten. Zu schnell fand ich den nicht, ehrlicherweise. Ich finde einfach nur, dadurch, dass die Orte ständig weg sind, ist es so verzweifelt, gewollt komplex und versucht, irgendwie davon abzulenken, dass man nichts zu erzählen hat. Genau, also wenn du das mal runterbrichst, so was wurde denn hier jetzt gerade erzählt, ist da gar nicht so. Yves sagte in einem schönen Satz hinterher, der meinte, ich würde gern das Drehbuch sehen. Was stand da wohl drin? jetzt schreit jemand, jetzt ist es laut jetzt ist es bunt, was ist denn da drin gewesen weil viel kann da ja nicht gewesen sein ey ich kann euch nur abraten, der ist wie ein schlechter Apfelscherz. Es gibt wohl Gründe, dass bei mir irgendwann dann zu Hause die Playstation das Thema war und auch Super Mario wurde, was wurden daraus? Rayman, Ape Escape und Crash Bandicard Mhm Vielleicht die besseren, Ratchet & Clank auch noch Tja Leute, was willst du machen also ihr könnt da hingehen, aber ihr könnt euch nicht bei uns beschweren, dass ihr nicht gewarnt worden wurdet Ihr wisst, was ich sagen will. Damit ist der Mario-Film aus den 90ern nicht mehr der schlechteste Mario-Film aller Zeiten. Also ich habe den, glaube ich, trotzdem zwei Sterne gegeben in deinem Ranking. Ich gebe ihm anderthalb. Ja, na dann passt es ja wie immer. Du bist noch halb drunter. Und da sollen die Leute auf Reddit noch sagen, wir sind uns nicht immer einig. Leute, jetzt kommt es aber im Vergleich zu diesem Film sehr interessant, denn wir haben einen ganz tollen Gast. So, wie angekündigt, kommen wir zu unserem heutigen Gast und zwar aus einer Welt, die haben wir noch so gar nicht beleuchtet, wobei wir oft drüber reden, gerade David als großer Action-Fan sagt immer wieder, oh dieser Schlag hat nicht connected und im Close Combat sind die so und so und der große so und so. So, heute haben wir jemanden hier vom Fach, dem können wir löchern wie Schweizer Käse. Da ist auch ein bisschen her. Oh nein. Entschuldigung, manchmal kommen wir so schwachs in den Kopf. Steven Stalder haben wir zu Besuch. Einen, ja, Stuntman, oder Steven? Ja, Stuntman und auch von meiner Seite her wunderschön und vielen Dank für die Einladung. Bist du nur Stuntman oder machst du auch so Choreografien mit? Also das können wir jetzt gleich mal klären, was alles deine Aufgaben sind. Aber ich habe das Gefühl, dass dieses Bild, was man früher hatte, dass man ans Set kommt und dann sagt jemand, so Steven, jetzt kriegst du hier auf die Fresse. Das ist gar nicht mehr, sondern man gestaltet mittlerweile so Szenen auch eher mit. Ist das mal mehr so, mal weniger? Was sind deine Aufgaben, die du dann hast? Oder kriegst du einfach nur aufs Maul oder fällst du irgendwo runter? Es ist tatsächlich mal mehr, mal weniger und sehr abhängig davon, auf welcher Produktion du bist, was für ein Projekt das ist und was für Stunts das sind. Also es gibt immer noch den Klassiker, wirklich, du kommst ans Set und es heißt, ja, hier, Pferd rätet durch, du fällst vom Pferd, gehst nach Hause, fertig. Und dann gibt es halt wirklich auch Dinge, wo du irgendeine Kampfchoreo hast. Wo sie vielleicht auch keine Doubles für die Schauspieler haben. Das heißt, du musst auch mit den Schauspielern interagieren, bist involviert im Erarbeiten der Choreografie, bist involviert im Schauspieler trainieren, musst auch on the day am Set mitdenken, ah, okay, Kamera hat sich gerade gewechselt. Das heißt, ich muss jetzt ihm auch sagen, hey, du musst jetzt einen Schlag links am Gesicht vorbeimachen, nicht mehr rechts, sonst haben wir genau die Luftlöcher, die du gerade angesprochen hast. Also der Beruf ist definitiv sehr vielseitig und es ist eigentlich so, du bist ein Filmmaker. Wir müssen für alle Departments auch mitdenken und gerade auch bei größeren Produktionen, was ja immer mehr jetzt auch in Deutschland Einklang findet, dass es auch eine Second Unit gibt, dass es auch Preps gibt, dass wir wirklich eine Choreo vorbereiten können, trainieren können und auch Previsualizations erstellen, also Previsualizations. Da ist es halt schon so, dass auch wir die Kamera dann auch machen und überlegen, wie kann man es jetzt am besten filmen, wie stagen wir das Ganze. Also es ist schon so, dass man so ein kleiner Mini-Filmmaker ist und darum ist eigentlich auch die normale Entwicklung von einem Performer, dass er irgendwann zu einem Choreografen wird, zu einem Koordinator und dann aber auch Richtung Second Unit geht, was wir auch in Amerika jetzt oft gesehen haben. Und die Leute von Second Unit dann auch gerne mal irgendwann in die Main Unit gehen. Chet Zaharski und Co. Und dann passieren Filme wie John Wick. John Wick ist ja so ein klassisches Beispiel für einen Film, der durch Previous erst entstanden ist, weil die mit ihrem, wie heißen die nochmal, Pretty Lethal, den wir diese Woche gesehen haben, N82 oder so, weißt du es zufällig? 87. N87, die Truppe von David Leitch und Chad Stahelski, die haben... Die sich irgendwie ein bisschen zerstritten haben, anscheinend. N87 ist jetzt Leitch und 8711 ist Chad. Ah ja, stimmt. Oh ja, so ist es. Und die haben vorher in irgendeiner Halle Szenen gedreht und haben dann gesagt so, das würden wir gerne machen und dadurch haben sie dann, wir haben glaube ich die Doku gesehen, Eva Mendes hat Geld noch mit reingesteckt und so ist dann. Äh, nicht Eva Mendes, Eva Longoria. Eva Longoria, genau. Und dadurch ist dann tatsächlich erst das entstanden. Also Previous hat auch eine krasse Macht. Deadpool war ja auch so ein Ding, wo geleakt wurde, dass so ein bisschen Stuntarbeit, das ist interessant zu hören, so nämlich genau dieses Bild vom Stuntman, was man glaube ich hat. Nämlich dieses klassische, jemand fällt irgendwo runter. Das ist es dann eben schon gar nicht mehr. Aber was mich natürlich als erstes interessieren würde, wie sitzt du da als Kind und sagst so ... Leute, ich fände es richtig geil, wenn ich vom Pferd fallen muss für den Rest meines Lebens. Hoffentlich wurdest du nicht viel geschlagen oder so. Und bist dann auf den Weg draufgekommen. Entschuldigung. Was machst du heute? Das ist mein böser Humor heute Morgen. Also wirklich, das sage ich auch. Gibt es einen Punkt, wo du sagst, Das ist ja geil, das fasziniert mich. Also das Lustige ist, in unserer Branche würde ich mal sagen, jeder hat wirklich so seine eigene Story, seine eigene Geschichte, wie er in den Beruf herangekommen ist. Und bei mir war es tatsächlich eine sehr bewusste Entscheidung. Aufgewachsen, auch mit halt einfach 80er Jahre, 90er Jahre Filme. Was waren so deine großen? Meine großen Helden waren tatsächlich eher in den Serien zu Hause und zwar Power Rangers und Ninja Turtles. Ja. Was dann auch später sehr geil war, weil ich dann auf einem Job im Malta auch David Walt kennengelernt habe, der das dann Double von Leonardo war und auch den blauen Power Ranger und Golder gemacht hat in den alten Power Ranger Serien. Es war so, Moment, mit wem arbeite ich hier gerade? Geil. Ich muss reingrätschen. Kennt ihr diese Geschichte, dass Alan Richardson, der jetzt den Reacher spielt und letzte Woche so einen Vorfall hatte, wo er vom Motorrad irgendwie angegriffen wurde? Du TMZ-Folger. Der hat einen der Turtles in dem Michael Bay Remake gespielt und hat dann später mal in einem Podcast erzählt, dass er mies bezahlt wurde, den Job eigentlich nur angenommen hat, weil man ihm versprochen hat, da wird mehr draus und ein großes Franchise und ihr werdet dann auf jeden Fall auch ein bisschen, und er meinte, das war einfach, sie mussten so ein Kilo schweres Paket auf dem Rücken tragen, nämlich diesen Panzer der Turtles und wurden dann eben nicht besser bezahlt und es gab nicht bessere Konditionen. Und da hat er dann, glaube ich, beim zweiten Teil dann auch gekündigt, weil er sich nicht nochmal darauf einlassen wollte. Die haben den da reingeloggt und ja, hat sich hochgearbeitet quasi. Genau von dieser Rolle der Turtles. Du redest vom 1991er Film, ne? Genau, also vom zweiten Teil. Beim ersten Teil war es noch jemand anders. Zweiter Teil war Secret of Oath, glaube ich, war der Titel. Und da hat David Walt damals, war der Stunt-Double von Leonardo. Und es war halt extrem lustig, dann halt später wirklich in jemanden reinzulaufen. Der dich als Kind inspiriert hatte. Hat der mal erzählt, wie das ist, in so einem Gummianzug Flickflacks machen zu müssen? Katastrophe, aber es funktioniert. Es war auch total lustig, weil ich habe ihn dann auch 2023 besucht in L.A. Bei ihm zu Hause und hat da auch eine Garage, macht sehr viel Musik, da stehen Gitarren drin, Schlagzeuge und hat auch wirklich noch so das Originalkostüm von früher. Und das ist halt schon ziemlich cool, so ein bisschen Nostalgie. Also du hast Power Rangers geguckt, Turtles geguckt und hast gesagt, das kann ich auch. Action und so, Kampfsport, Akrobatik, das war für mich eigentlich immer dabei. Wusste aber halt auch zu der Zeit gar nicht, dass es den Beruf Stuntman überhaupt gibt. Also ja, klar, man hört das immer wieder, ja, das sind Stuntleute, aber das kleine Junge aus der andere Interessen. Das ist gerade so, okay, geht hier rein, geht hier wieder raus. Und dann einfach mit elf habe ich mit Kampfsport begonnen, dann später Trampolin dazugekommen, Akrobatik. Also war einfach immer sehr sportlich unterwegs. und bin 2012 dann vom Schweizer Fernsehen das erste Mal angegangen worden für einen Stunt-Gig von so einer, wie nennt man das, dieses Zwischenwerbeblöcke. Wenn du halt irgendwie eine Serie hast, das ist dann vorbei. Dann kommt irgendwie so SF2, Cinematic irgendwas und dann geht es in die Werbung. Da haben die halt einfach so diese Werbeblöcke gemacht mit verschiedenen Athleten und da wurde ich unter anderem gefragt, ob ich da so einen Backflip machen kann. Das ist auch auf meinem YouTube-Channel drauf. Das war so der erste Gig, den ich damals gemacht habe. Wann war das? 2012. Aus dem Stand musstest du einen Backflip machen? tatsächlich nicht. Das war auch da schon gelernt, was eine Locked-Off-Camera ist und das ganze Zeug. Es hat einfach wirklich auf dem Trampolin, da nicht einen großen hinten rückwärtsalte gezogen und dann später haben sie das Trampolin da weg retuschiert, sodass es aussieht, wie wenn jemand in Slow-Mo hier durch die Gegend fliegt. Genau, also ganz entspanntes Ding. Aber da habe ich halt gelernt, okay, cool, man kann auch dafür bezahlt werden. Ich würde halt im Krankenhaus landen bei dem entspannten Wegflipp vom Trampolin. Aber du würdest bezahlt werden dafür. Genau, und habe aber ganz normal immer gearbeitet nebenbei. War auch lange Zeit in der Armee, weil in der Schweiz gibt es ja auch immer noch die Wehrpflicht. Für was denn? Ihr greift doch eh niemanden an. Andersrum, die gelten als uneinnehmbar wegen ihrer ganzen Berge, die da alle bestückt sind mit Kanonen. Die Schweiz hat Bunker für jeden Bürger und das gilt als das uneinnehmbarste Land der Welt. Obwohl es so zentral mitten, also so höre ich es immer wieder. Und wenn alle so drauf sind wie Steven, dann können wir schon... Die Ärmer, die Schweizer Armee gilt auch als, weißt du, ey, die holen alle die Schweizer Taschenbesser rauf. Schieß auf sie, scheiße, er hat einen Backflip gemacht. Das sind alles MacGyvers. Genau, der 300... Wie schnell kannst du uns hier auseinandernehmen? Das probieren wir am Ende des Podcasts. Ja, das lassen wir lieber. Nee, genau. Also auch lange in der Armee gewesen und dementsprechend halt eigentlich diese ganzen Skills, die du halt auch als Stuntman brauchst, irgendwie halt im Nebenerwerb oder im Nebenteil von meinem Leben mir langsam angeeignet. Und habe aber eigentlich normal Schule gemacht, habe danach Wirtschaft studiert, habe dann eine Zeit lang für ein großes Telekommunikationsunternehmen gearbeitet, als Projektmanager, danach als Consultant unterwegs gewesen. Und dann so 2018 rum, habe mir selber mal die Frage gestellt, bin ich eigentlich happy, finde ich es geil, was ich mache in meinem Leben? Und die Antwort war nein. Es ist so, wenn du zu viel Mal am Morgen aufstehst, in den Spiegel guckst und dich fragst, habe ich eigentlich Bock drauf, was ich heute mache? Und die Antwort ist nein, dann muss man irgendwann mal bereit sein, eine Änderung zu machen. Ist es heute anders? Das ist heute total anders. Ich stehe morgen auf und finde, geile Scheiße, let's go. Also von daher, ich habe den Turn tatsächlich zur richtigen Zeit in meinem Leben hingekriegt. Aber damals wusste ich überhaupt nicht, in welche Richtung das gehen soll. War die ganze Zeit eh nur am Ackern. Habe nebenbei auch noch an der Uni in Zürich Sport unterrichtet. Das ist auch, wie ich jetzt auch das Ganze wieder in der Uni Potsdam weitergeführt habe, weil ich das einfach so ein cooles Ding finde für nebenbei. Leuten interagieren und man bleibt selber auch immer wieder in der Thematik drin, wenn man irgendwie im Kopf frisch bleibt und immer wieder Leuten neu die Dinge erklären muss. Und jeder ist auf so ein eigenes Puzzle und sagt, okay, wie nehme ich jetzt dich dazu, dass du das hinkriegst? Hat mir auch sehr viel geholfen, jetzt mit Schauspielern zu arbeiten, aber das ist ein anderes Thema. Genau, und habe das dann eigentlich noch weiterhin gemacht, aber alle anderen Dingen, Beratungsmandate etc., die ich gehabt habe, einfach mal sage, ich mache mal alle so einen Hold, ich nehme mal einfach mal Zeit für mich, mache ein Sabbatical und finde raus, was ich will. Und Binda hat einfach wirklich wieder so ein bisschen zurück in die Kindheit gegangen und gesagt, was macht mir denn eigentlich wirklich intrinsisch Bock? Auf was stehe ich morgens auf und sage, nee, wollen wir jetzt machen? Und das ist Sport und Filme. Und Film war wirklich irgendwie. 14 oder so, da habe ich mir das erste Mal eine Kamera von einem Freund ausgeliehen, so nachdem sie die alten Geile mit den DV-Kassetten drinne und habe halt irgendwie beim Trampolin-Training begonnen, Videos zu machen und das zu filmen und dann auch mal in der Halle so, ey, lass mal eine Choreo machen, so richtig schlecht, aber als das erste Mal, wo man irgendwas macht und das hat mir halt immer Spaß gemacht und in meiner Sabbatical-Phase habe ich mich dann versucht, wieder ein bisschen zu eichen, okay, was macht mir wirklich Bock, es ist Sport, es ist Film, kann man verbinden, das nennt sich Stunt und habe dann meine Hausaufgaben gemacht, wie man überhaupt das ausüben kann und welche Märkte, dass es gibt und Amerika ist ja sowieso mal komplett ab vom Feld, weil da gibt es die SAC, ich habe keine Green Card, da kommt man sowieso nicht rein. Okay, Bulgarien und Ungarn sind zwei große Märkte, aber da spreche ich die Sprache nicht. England ist ein riesiger Markt, damals auch noch nicht Brexit, aber da gibt es das sogenannte British Stunt Register. Das heißt, da musst du erst mal eine lange Liste an Skills und To-Dos abarbeiten, dass du überhaupt aufgenommen wirst. Wusste ich, okay, das wird auch nicht so eine schnelle Nummer. Aber du hast einen Wohnsitz in London, habe ich gesehen. Ich habe ein Zimmer, was ich gemietet habe in London, genau. Also BSR bin ich mittlerweile gerade dabei, aufgenommen zu werden, aber das hat eher die lange Geschichte. Und dann weiter nachgucken, habe ich gesehen, okay, Studio Babelsberg, Berlin, ist acht Stunden weg von Zürich, kann ich mich in den Zug setzen, hochfahren und einfach mal gucken, was passiert. Und genau das habe ich gemacht, was ich an Materialien hatte, also Wohnungen aufgelöst, Zeugs verkauft, bin mit einem Rucksack und einem Kleider an mir nach Berlin gekommen, Zugang gestiegen und habe gesagt, ich gucke mir das jetzt einfach mal an. Weil wenn es nicht funktioniert, kann ich immer noch sagen, okay, ich habe einen Job, ich habe eine Ausbildung, ich gehe wieder zurück, ich mache wieder, was ich gelernt habe. Aber ich sitze dann nicht mit 50 auf der Couch und sage, was wäre wenn, sondern einfach mal machen, einfach mal probieren. Und jetzt kommt halt der Lucky Part, den ich hatte, Corona. So, für jeden mal lucky. Denken wir ganz kurz ein bisschen. So fühlt sich das an, im Leben Macher zu sein, weißt du? Haben wir doch auch so gemacht. Wir sitzen hier. Haben wir doch auch so gemacht. Also bei uns war es ja ähnlich. Wir haben ja auch irgendwann die Entscheidung getroffen. Ich hatte auch vorher einen Job, wo ich gemerkt habe, das kann ich nicht mehr. Und dann gesagt habe, ich mache jetzt das, was ich am liebsten mache, nämlich journalistische Arbeit und Filme. Aber ich habe Lust, das selber zu machen. Ich stehe vor der Kamera. Bei dir war es ähnlich. Alles gut. Ich wollte jetzt hier, weißt du, also heute sind wir noch nicht so richtig kompatibel. 10 Uhr morgens, wir nehmen heute um 10 Uhr morgens Podcast auf, das ist zu früh. Wir sind nie kompatibel. Stimmt nicht, stimmt nicht. Wir sind emotional Yin und Yang. Gegensätzlich, aber passt ineinander rein. Aber ich wollte nur sagen, ich mag das total. Ich mag Menschen, die sagen, ich merke, irgendwas ist komisch. Und was kann das sein? Erstmal die Mühe, sich machen, das zu hinterfragen. Das bedarf Mut meiner Ansicht nach, weil du dich ja auch selbst reflektieren musst. Dann wirst du manchmal auch mit einer unbequemen Antwort konfrontiert. Irgendwie ist es das nicht. Und dann herauszufinden, aber was ist es denn, ist auch schwierig. Aber es ist so lohnenswert, wenn man dann merkt, oh ja, das war es. Auch die Bereitschaft, bis zu dem Punkt, wo man dann sagt, vielleicht war es das jetzt nicht und das nicht als vertane Zeit empfindet. Weil es ist, glaube ich, auch sehr wichtig herauszufinden, was du nicht willst. Es ist super, super wichtig. Aber jetzt erzähl uns mal, warum der Lucky Part für dich Corona war. Naja, weil ich bin am 8. Januar 2020 in Zug gestiegen. Und durfte sich mehr zurück. Durftest du dann nicht mehr zurück? Ich durfte nicht mehr zurück. Nee, aber das ist halt einfach so, okay, neuer Lebensabschnitt beginnt. Dementsprechend hat sich das Datum halt auch ein bisschen eingebrannt. Bin dann nach Berlin gekommen, Hauptbahnhof angekommen. Und dann war es so, okay, jetzt bin ich hier. Aber die haben ja dann den Grenzen auch zum Teil zugemacht. Genau, aber das kam ja erst später. Weil wie gesagt, 8. Januar bin ich noch reingeslidet. Im Februar kam der Lockdown. Stimmt, im Februar kam er erst. Genau, darum lucky. Ich bin genau vorher noch reingekommen. Und habe mich dann hier angefangen mit den Leuten zu connecten. Habe auch so ein bisschen geguckt, wo trainieren denn die Stuntleute, die man kennt. Weil die haben ja auch alle Public Profiles auf Instagram und so. Ja, wo sind denn die alle? Okay, gehst du da hin, lernst die kennen, quatscht mit dem, der bringt dich wieder an einen anderen Ort hin, lernst du dem wieder kennen, so connectet sich das Ganze. Und zu der Zeit haben sie Uncharted und Matrix gedreht. Stimmt. Ja, stimmt. Und du bist ja auch bei Matrix Resurrections mit am Start. Richtig, das war mein erster großer Credit. Geil. Stimmt, beides hier in Berlin. Also Potsdam, genau. Und weil dann halt der Lockdown war, konnten einige von den Performern aus Amerika halt nicht reinkommen. Ah, dann mussten sie quasi, das klingt jetzt blöd, sie mussten nicht jeden, aber die mussten viel niedrigschwelliger gucken, dass sie auch Leute nehmen, wo man vielleicht vorher gesagt hätte, guck mal, der ist engagiert und hat Bock, aber hat noch nichts in der Vita, wo sie da vielleicht gesagt hätten, nee, da fehlt uns die Erfahrung, war das natürlich dann die Möglichkeit? Dann gab es ein Casting, da konnte ich dann dank der Leute, die ich kennengelernt habe, herausfinden, wer das Casting hostet. Habe dann da ein E-Mail hingeschrieben, CV, kleines Reel dazu, so YouTube-Videos von früher. War so, ja, könnte passen, komm mal vorbei zum Casting. Dann war ich beim Casting, das war einfach schon mal krass, ich bin hier. Wie löscht es dann Casting ab? Genau, das auch. Immer wieder unterschiedlich. Das Schemata, was sich meistens ein bisschen eingegroovt hat, ist, dass du eine Kampfchoreo kriegst. Danach wollen sie noch ein paar Reactions noch sehen und dann hast du immer noch die Möglichkeit, irgendein Special zu zeigen, wenn du irgendein Special hast und dann Danke, Tschüss, Next. Und Reactions, sind das Facial Reactions oder sind das so körperliche, auf typische, du kriegst hier einen Schuss, kannst du das spielen, du kriegst einen Schlag, kannst du das spielen. Also bei Matrix jetzt beispielsweise waren es halt einfach Gun Reactions. Du wirst angeschossen, bewegt dich mal, wie sieht das aus, wenn ich dir in die Schulter schieße? Wie sieht es aus, wenn ich dir erst in die Schulter und dann ins Bein schieße? Allein mal so ein bisschen zu gucken, okay, kann ich sich bewegen? Wir haben ja Kamera an, kannst du kurz mal zeigen? Lieber nicht. Aber was ist dein Special? Kein damals. Achso, okay. Hast du mittlerweile einen? Ja, so ein paar Akrobatik-Elemente, weil ich doch ein bisschen akrobatischer bin als die meisten Leute in meiner Körpergröße und das dann doch eher so, ah, okay, der kann sich ja bewegen und dann nimmt man da noch so zwei, drei Elemente mit dazu, um das zu zeigen. Und war beim Casting, dann hat es gereicht, dass ich halt für einen Tag dazugenommen wurde. Und ich dachte mir so, wow, mega cool, ich bin bei Matrix dabei, voll gehypt, war bei dem einen Tag da. Danach das Feedback von der Bookerin so, ja, lief doch eigentlich ganz gut, war okay, hat funktioniert. Sag mal, hast du nächste Woche Zeit? Magst du nächste Woche nochmal kommen? Ja, gerne. Und halt dann nach der Woche hieß es, ja, wir haben dann nochmal so ein Ding in zwei Wochen, kannst du da auch nochmal dazukommen? Ja, gerne. Und plötzlich hat sich das dann halt irgendwie etabliert, dass ich dann für mehrere Monate bei Matrix mitarbeiten durfte. Danach ist man dann halt so ein bisschen tiefer in der Branche verankert oder man hat jetzt auch mal irgendwelche Credits. Danach ging es dann weiter mit Last Voyage of the Demeter, wo ich dann angefragt wurde, hey, wie bräuchte ich noch jemanden, der genau auf David tasten würde. Und da habe ich dann Casey O'Neill auch kennengelernt. So ging dann meine Connection nach Amerika und es wächst halt einfach dann organisch. Aber das Wichtigste ist, es hat einfach da sein, die Skills im Vorherwein schon mitbringen, also deine Hausaufgaben gemacht zu haben, aber es braucht halt immer auch eine gewisse Portion Glück. Und die hatte ich, gerade in einer Zeit, wo viele Menschen Unglück hatten mit der ganzen Corona-Pandemie. Ich meine, müssen wir gar nicht erst anfangen, was da alles passiert ist, was nicht schön war. Wobei ich glaube, wenn ich dir zuhöre, wie du das erzählst und quasi auch recherchierst, wo ist das Sammelbecken der Leute, wo treffe ich auf die, die ich will, wo gehen die trainieren. Leute, die so hinterher sind, jeder braucht Glück, aber irgendwann schlägt das Glück dann ein. Jetzt hat es dann sehr schnell anscheinend funktioniert, aber ich glaube, wenn du lange an dem Ball so oder so geblieben wärst, muss es irgendwann passieren. Irgendwann musst du dich dem nähern. Beziehungsweise du kannst das Glück selbst mitgestalten. Wenn jemand so sehr da dran ist und glaubt und möchte, glaube ich immer, dass früher oder später triffst du auf die Leute, die das auch sehen. Aber das ist ja genau der Punkt. Früher oder später triffst du den Punkt, du musst trotzdem deine Hausaufgaben gemacht haben, aber es braucht immer noch die Opportunity, die kommt. Und entweder bist du dann bereit, die Opportunity zu nehmen oder du wartest, bis die nächste kommt. Allein die Einsteigung, die du hast, dass du sagst, du musst deine Hausaufgaben gemacht haben. An dem Punkt, wo die Chance kommt, musst du das schon alles mitbringen. Es gibt genug Leute, die so nicht denken. Es gibt genug Leute, die das nicht machen und denken, dann lerne ich das ja erst. Das ist ein großer Unterschied, aber ich glaube auch, dass Leute, die dieses Mindset haben. Das gar nicht, auf so Leute wiederum nicht treffen, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, weil sie dann nur auf dem Weg des Erfolges auf andere treffen, die immer ähnlich professionalisiert sind und meistens orientiert man sich ja auch oder viele sich dann an bessere Leute, um selber besser zu werden, ohne das als Niederlage zu empfinden. Ein Grund, warum ich mit David zum Beispiel arbeite, der weiß mehr als ich über die Filmwelt, wird auch immer so bleiben, weil er immer stetig nur das aufnimmt, was ich aufnehme und mir deswegen immer voraus sein wird. Aber ich werde besser dadurch. Das finde ich super wichtig, dass man sich mit Leuten umgibt, wo man weiß, die sind besser. Nicht in jedem Gebiet und nicht in jedem Belang. Aber ich glaube, wenn ich dich so höre, höre ich genau das. Kennst du Daniel Bernhardt? Nicht persönlich, aber ich habe ihn auch schon mal gesehen. Weil der ist auch aus der Schweiz, wenn ich recht informiert bin. Der ja bei Matrix oder generell mit Chad Stahelski ist der richtig gut. Ich habe mal hier über ihn gesprochen. Der hat für Chad Stahelski in Bloodsport 2, damals haben die eine Kampfszene gehabt und da haben die sich kennengelernt. Und seitdem ist Daniel Bernhardt in jedem Film von David Leitch und Chad Stahelski dabei, unter anderem Atomic Blonde und in Matrix. Bei John Wick zum Beispiel stirbt er im ersten Teil, ist jetzt bei Ballerina aber wieder dabei gewesen. Man weiß immer gar nicht wieso. War der auch beim Matrix Resurrections am Set? Ich glaube, er wäre geplant gewesen, aber wegen Corona und Hin und Her und Lockdown kam es dann dazu, dass er recastet wurde. Ah ja, okay, alles klar. Kannst du erzählen, wie sind denn dann so Monate am Set von Matrix oder auch bei der Demeter? Bei der Demeter hatte ich das Gefühl, das ist viel Greenscreen gewesen, oder? Das Schiff hatten sie, glaube ich, gebaut und alles da rum war Greenscreen. Demeter war der absolute Wahnsinn. Eines der coolsten Projekte, auf dem ich bis jetzt sein durfte. Wir hatten in Studio Babelsberg alles gedreht, was innerhalb des Schiffes stattgefunden hat. Also das war alles praktisch gebaut. Und in Malta haben wir alles gedreht, was auf dem Schiff stattfand. Also auch das war praktisch gebaut. Anscheinend größer als die Black Pearl. Das größte Schiff, was sie je gebaut haben für den Film. Also wie gesagt, für mich war das ein mega Erlebnis. Zitanik. Nee, Fluch der Karibik. Achso. Ich meinte jetzt, das größte Bild... Aber Titanic haben sie ja nicht komplett vollständig als Schiff gebaut. Das waren ja nur einzelne Parts. Was kam mir so groß in Erinnerung? Weil du gerade meintest, das größte Schiff war vollständig gebaut. Okay, gut, okay. Mindestens war das meine Info. Ich habe es nie hinterlegt. Nee, alles gut. Ich wollte nur gerade gleich... Es kam gleich dieses Fragezeichen. Deswegen ploppte du das auf... Okay, weiter. Malta. Genau. Und auch da sind die Bilder, die da in Malta wirklich ein paar richtig schöne Momente gehabt haben. Da haben wir auch einmal einen Gig geprobt, wo Dracula halt oben in Crowsnest ist und dann halt runterspringt. Und da haben sie halt mich kurz als Performer in eine Harness reingehängt, hochgemacht, um das paar Mal zu machen. Und dann hängst du da halt oben im Crowsnest, hast vor dir das offene Meer, es ist gerade Sonnenuntergang. Das ist genau so ein Moment, wo du halt einfach denkst so, ja man, ich will nirgendwo anders gerade sein, als das jetzt gerade. Ich werde jetzt hier gleich runtergeworfen, wie cool. Das vergisst du nie. Du hast den Blick aufs offene Meer, du hast den Sonnenuntergang, du machst, was du liebst, du wirst dafür bezahlt und es ist so, was willst du mehr? Also es ist so, ja. Ich fand es früher immer lustig, wenn ich in solchen Filmen war, wie zum Beispiel Die letzte Fahrt der Demeter, der ja, ne, Stuntarbeit ist für mich in der Zeit, in der ich groß geworden bin, sowas wie Power Rangers gewesen, Bud Spencer und Terrence Hill ganz viel, also Western, jemand wird angeschossen, fällt vom Haus. Und dann gucke ich aber sowas wie Die letzte Fahrt der Demeter und denke, naja gut, jemand wird in Flammen aufgehen, jemand wird angezündet, aber es gibt ja jetzt keine Action, keine Kampfszenen, hier und da mal ein bisschen was, aber so viel Stuntarbeit kann ich dabei sein. Und dann rollen die Credits durch und die Stuntliste will nicht aufhören. Und ich denke immer, aber wo denn? Und ich glaube, ich begreife oft gar nicht, und so wird es auch vielen unseren Zuhörern und Zuhörerinnen gehen, was alles zu Stuntarbeit dazugehört. Also es ist nicht nur eine Kampfchoreo, ne? Ihr macht viel mehr. Also gerade beispielsweise mein schönes Ding, was ich hatte, als ich David dubbeln durfte, war, als er ja im Crowsnest ist und dann kommt Dracula reingeflogen, kickt ihn aus dem Crowsnest runter, also eigentlich im Runterklettern und dann einfach mal schön so, was war denn das? Ein 10 Meter Drop vom Crowsnest runter, dann durchs Schiffsdeck durchbrechen und dann unten diesen Entappensturz auf die Craddles und auf den Boden runter. Das war ich, den du da gesehen hast, durchfliegen. Und der war nicht echt, oder? Doch, das war practical. Das war echt. Wie machst du das dann? An einem Descender. Das heißt, du bist in a Harness, bist an zwei Seilen und theoretisch Freefall, aber du bist halt leicht gebremst, durch das du an den Seilen bist. Oben das Schiffsteck ist halt einfach nur Styropor. Da hat das SFX-Department schön was gemacht, was aussieht wie Holz. Das spürst du gar nicht, wenn du durchbrichst. Und dann ballerst du auf die erste Cradle, ziehst dich zurück, gehst auf die zweite und dann runter auf den Boden. Und das ist One-Take-Wonder. Aber hat da auch gut geballert. Nee, es war ein cooler Gig. Auch die Wochenvorbereitung, wo wir rausgefunden haben mit den Stunt-Riggern, also die ganzen Leute, die die Seile bedienen. Wie baue ich das Ganze? Wie mache ich das? War ein richtig schöner Gag. Ist auch super schön geworden. Es war auch total lustig, nachdem ich das Ding gemacht habe. So Ruhe am Set. Das ganze Zeug so hinterher fliegt und mich unter sich begräbt. Und dann so, okay, cut. Und dann zuerst Casey, der Koordinator, so. Are you alright? Everything fine? So, ja, Daumen hoch, alles gut. Wirklich genau, dieses klassische Daumen hoch. Und dann kommt Gejubel? Okay, ja genau, dann die Leute also gejubeln noch so ein bisschen, warum macht man sowas freiwillig? Aber es macht Spaß. Kraxel mich da raus, geh raus und ich vergesse nie mehr Andre, der Director, guckt mich einfach so an so, why are you still alive? Das war schon ein cooler, lustiger Moment. Wie lange musst du das proben? Also wie viel Prep geht da rein? Also da haben wir wirklich, glaube ich, zwei Wochen Zeit gehabt, um das rauszufinden. Und das ist halt wirklich auch das Coole bei diesen großen Produktionen, dass du halt wirklich die Zeit hast, nicht einfach nur husch husch, wie fixen wir das schnell, sondern okay, wir probieren mal ein System aus. Das funktioniert nicht. Okay, wie können wir das System optimieren? Wie können wir es verändern? Also es ist auch sehr viel wirklich Engineering, vor allem in den ganzen Wire-Geschichten, im Stunt-Rigging drin, ist mehr Science, als man denkt. Früher wäre es halt gewesen, komm, pack eine Leiter oben hin, spring runter. Und heute ist es halt wirklich komplett anders, weil wir ja sichere Arbeit machen wollen, wir wollen es reproduzierbar machen. Nicht Kameramann hat gerade geschlafen oder Kamera läuft nicht. Na okay, shit, jetzt haben wir es nicht. Nee, okay, dann halt Reset, wir bauen das Ganze nochmal auf, wir können es nochmal machen. Darum sage ich auch immer, großer Unterschied, wir filmen nicht Unfälle, wir filmen Stunts. Und Es gibt Leute, die sich Stuntleute nennen, die mehr Unfälle als Stunts machen. Aber in der Regel sollte es sein, ein Stunt ist sicher. Und genau die Kunst ist es, diese Balance zu finden zwischen, es soll maximal gefährlich und brutal aussehen, während sicher und reproduzierbar sein. Okay. Und wie viel Prep geht da für dich auf sportlicher Ebene? Also weil ich mich frage, Stürze abfangen, da brauchst du ja auch so eine Grundmuskulatur und wahrscheinlich auch, du musst wissen, wie du fällst. Wie bereitest du dich darauf vor? Ja, auch da wieder ist es jahrelange Training, sei es Krafttraining, dass du halt wirklich einfach deinen Körper darauf vorbereitest, diesen ganzen Impact fressen zu können, aber dann halt auch wirklich Dinge wie Kampfsporttraining, Fallschule. Die ganzen Dinge spielen auch mit dabei und dann auch immer noch, trage ich Protektoren, trage ich keine Protektoren, wie fange ich mich am besten auf, also das ist halt alles Teil des Trainings, wo du dann sozusagen in der Prepphase rausfindest, wie mache ich es, aber dass du überhaupt die verschiedenen Möglichkeiten hast, das ist etwas, was du dir selber antrainieren musst. Du weißt dann, auf welche Muskelgruppen du fällst. Genau. Wie oft hast du dir was gebrochen? Nie. Das ist immer die geilste Antwort auf, wenn ich das alles höre. Aber gibt es eine Halbwertszeit? Also ist das so, du kennst ja mehrere Stuntmen und weißt du, ob es da so eine Halbwertszeit gibt, wo man sagt so... Dem Alter wird es schwierig oder der Körper baut dir auch irgendwann ab. Ja, aber es ist tatsächlich total unterschiedlich. Also ich glaube, im Schnitt würde ich sagen 20 Jahre ist das, was du als Performer mitnehmen kannst. Und dann ist irgendwann aber auch mal gut. Und da gibt es halt einfach Leute, die sind komplett unterschiedlich. Ich habe Koordinatoren aus Amerika kennengelernt, ohne jetzt ein Haimdropping machen zu wollen. Die haben sich halt auch schon zweimal den Nacken gebrochen in ihrer Karriere. Und wenn die dann halt einfach mit Ratschlägen kommen, wie du etwas machen musst und du weißt genau, wenn ich das so mache, ballere ich mich hin, dann ist das so, ja, verstanden. Und sobald er weg ist, ist es so, nope, ich mache es anders. Wo man ein bisschen auf sich selber aufpassen muss. Dann kennt er seinen Körper auch wahrscheinlich. Und dann gibt es aber halt auch wirklich Ikonen wie Corey Eubanks, Smoky and the Bandits oder Dukes of Hazards. Das Ding, wo er groß geworden ist mit. Und ihn habe ich 2023 kennengelernt, als ich zu einer Car Crash Clinic zu ihm nach Texas gegangen bin zum Training. Also wie mache ich sicher einen Car Crash, wenn das Auto sich dreht? Wie fahre ich eine Canon? Wie fahre ich eine Rail? All diese ganzen Dinge. Das muss man irgendwie lernen. Und ich habe mir halt den Besten in der Branche rausgesucht, von dem ich lernen möchte. Und das ist für mich immer noch Corey. Hat der nicht auch einen Colt für alle Fälle gemacht? Kann sein. Also was auch ein größerer Credit ist, wo man nicht kennt, er ist Bumblebee. Also immer wenn Bumblebee fährt als Auto, ist es Corey. Ah, okay. Krass. Genau, ich habe ihn kennengelernt, da ist er halt 61 und deshalb topfit. Ja gut, aber er muss auch nur im Auto sitzen. Die Aussage ist hart. Ja, aber erklär mal. Nicht nur, also das ist Science-Basch. Es klingt für mich auf jeden Fall krasser, irgendwo runterzufallen und auf deinem Körper zu landen, als... Aber diese G-Kräfte im Auto, das ist bei Formel-1-Fahrern, das gilt mit als das härteste Training, was es gibt. Weil diese G-Kräfte, die wirken, das ist ähnlich wie bei Kampfpiloten, da würdest du ja jetzt auch nicht sagen, dass die nicht fit sein müssen. Und diese G-Kräfte in den Kurven, diese Beschleunigungen und abrupten Stillstände oder was dann alles, wenn so Drehungen passieren an, wie heißen die Kräfte, die Drehkräfte, Zentrifunkalkräfte, was da an dir zieht und reißt, ey, du musst richtig fit sein. Guck dir gerne mal das Video von mir an, auch auf meinem Instagram-Channel, wo ich mal am Drehen bin im Auto, also das ballert schon gut und vor allem so, wenn du der letzte Impact, also wenn das Auto noch mit Schwung sich dreht und der letzte, wo es aufhält, egal wie gut du gepaddet bist, Egal was für ein Protektor das du trägst, egal wie du deinem Hemmest, der letzte Schlag fühlt sich jedes Mal an, wie wenn dir volle Mühle ein Eins ins Gesicht donnert. Also das ist wesentlich härter als Kampfkronografien. Ich finde das ja, wo waren das jetzt zuletzt? In The Batman. Da gibt es diese Szene, wo der Pinguin sich überschlägt. Und die Kamera ist im Auto. Das ist ja mittlerweile sehr beliebt zu zeigen, wie man sich mit dem Ding überschätzt. Ich denke mir so, wer macht denn das freiwillig? Du, okay, alles klar. Ich finde das sehr geil sogar. Ist sogar geil, ja. Warum ist es geil? Ich weiß nicht. Also es ist die gleiche Frage, warum gehen Leute auf den Jahrmarkt? Warum gehst du in die Zentrifuge, die dich da rumdreht? Warum kletterst du Felswände hoch? Habe ich mich auch gefragt auf deinem Instagram. Weil es Spaß macht. Hängt am Fels nicht, denke ich mir so. Aber nicht Free Climbing. Gibt es mal so eine Woche, wo du ganz langweilig nichts machst und merkst dann so, was ist denn das jetzt für ein Leben? Wenn ich das zwei Tage lang mache, dann denke ich schon, okay, ich muss raus, ich sterbe gerade. Ich brauche wirklich einfach Bewegung, ich brauche das, was läuft. Du hast was gerade gesagt, da will ich mal kurz drauf rein. Das ist vielleicht nicht das schönste Thema, aber bei den meisten Berufen in der Filmwelt ist es ja so, da weißt du, du machst deinen Job gut oder nicht gut oder was auch immer, aber du kommst wieder nach Hause. Sondern es ist ja bei den Stuntmen schon so, dass es immer mal wieder auch passiert, dass ein Stuntman oder eine Stuntfrau ums Leben kommt in der Ausübung des Berufes. Wie fühlt sich sowas an und wie funktioniert denn da die Stuntwelt auch als Community, würde mich mal interessieren. Also es ist tatsächlich schon so, dass wir öfters mal unter dem Radar durchgehen, was das Thema angeht. Weil wir wissen beispielsweise bei Rust, damals der Unfall, wo eine Kamerafrau erschossen wurde, Das ging dann durch alle Nachrichten, durch alle Medien durch und ich will das auch gar nicht runterspielen. War absolut ein schlimmer Vorfall. Und bei uns ist es doch auch so, dass in der Stuntwelt regelmäßig Leute sich schwer verletzen oder es hat auch Todesfälle gibt. Es hat einfach so ein Berufsrisiko, was mit einhergeht. Ich kriege es häufig mit durch die Braun-News, wenn ich das lese. Hier mal wieder jemand hat sich einen Arm abgetrennt. Wo war das zuletzt? Bei Fast and the Furious oder bei Triple X? Damals gab es so ein fast legendär, falsches Wort, aber da gibt es so eine Szene. Da hängt jemand am Speedboat mit seinem Fallschirm und dieser Fallschirm knallt dann gegen eine Brücke und da zerschellt der Stuntman quasi dran. Und sie haben diesen Shot im Film gelassen. Nur nicht, dass er zerschellt und stirbt, aber dieser Stunt ist halt drin geblieben, auch so ein bisschen als, um ihm Tribut zu zollen, der das dann da gemacht hat. Aber ja, es ist extrem häufig tatsächlich, wie man das immer wieder liest, Motorradunfall. Gerade mache ich gerade wieder viel zu Mad Max und bei George Millers Filmen, was da am Set los ist, wo ich dann denke, irgendwann muss er doch über die Jahre auch begriffen haben, dass so Sicherheitskonzepte, aber wahrscheinlich gibt es so Sachen, die kannst du gar nicht mehr proben, da kannst du dich gar nicht mehr absichern oder würdest du das anders sagen? Also es ist wirklich auch hier wieder sehr produktionsabhängig und koordinatorabhängig. Also nicht umsonst gibt es Teams. In Amerika die drei großen Stunts Unlimited, Brand X und International Stunt Association, wo halt Leute sich zusammenschließen, wo man weiß, man hat gegenseitiges Vertrauen zueinander. Und das passiert im kleineren Rahmen natürlich auch hier. Und das ist halt genau das Coole eigentlich auch wieder an unserem Beruf, weil wir uns, also es ist immer... Im Stunt würde ich sagen, mein Skillset beschützt dich, dein Skillset beschützt mich. Und das ist halt genau das, was diesen Extrem hat auch Zusammenschluss, ich würde fast sagen, so ein bisschen Brotherhood auch kreiert unter uns, weil wir müssen aufeinander aufpassen. Auch immer, wenn ich sehe, dass ein Kollege gerade am Set irgendwas macht und ich habe nichts zu tun, bin ich trotzdem am Set und ich gucke zu und ich denke mit und ich sehe irgendwo, oh, da ist noch eine Tischkante, die könnte gefährlich werden. Habe ich gerade irgendwas, wo ich die updaten kann? Kann ich dem Koordinator was vorschlagen? Braucht es irgendwo eine Matte? Braucht es irgendwo einen Spotter? Wir sind wirklich ein Team und wir passen aufeinander auf und ich würde sagen, das ist das Wichtigste. Und auf Produktionsebene, wo es halt leider immer wieder mal zu Umfällen kommt, ist es viel weniger das Problem, dass die Performer oder der Koordinator was verkackt haben, sondern dass halt einfach teilweise Zeitgründe oder irgendwelcher Druck oder wir können es nur einmal machen, wir müssen es jetzt machen oder ich will diesen Shot jetzt noch machen, wir drücken den jetzt noch rein. So die letzten paar größeren Umfälle auch in England, die ich mitgekriegt habe oder auch Napoleon in Malta, wo ja drei Standard Performer gegrillt wurden, ist halt einfach, weil... Verbrannt wurden, ja? Verbrannt? Ja, weil es ging wiederum, dass die eine Gasleitung war irgendwie nicht ganz zu, weil man einfach schnell schnell noch irgendwas machen musste und dann ist halt permanent ein bisschen Gas ausgelegt und alles dann eigentlich, okay jetzt öffnen und Feuerball war halt alles schon drumherum gefüllt und es gab halt einen wesentlich größeren Feuerball und die drei Performer, die da standen, durften alle mit Verbrennung im dritten Grad gleich ins Krankenhaus gehen. Das sind einfach so dumme Dinge, die passieren, weil man sich nicht die Zeit genommen hat, um halt wirklich Safety-Procedure-mäßig alle Dinge einzeln durchzugehen. Und das ist auch immer das, was ich den Leuten empfehle, auch an neuere Performer, die neu in der Industrie beginnen. Wenn du bei etwas und das Gefühl hast, es ist shady oder irgendwas stimmt nicht, sprich es an. Sag es dem Koordinator mindestens, dass der nochmal es auf dem Schirm hat und Einfluss nehmen kann. Manchmal ist es auch ein Trugschluss und es ist eigentlich alles safe, aber weil man es nicht kennt, glaubt man, es ist gefährlich. Darum vertraue dem Koordinator in dem Bereich. Aber auch hier gibt es natürlich alles Mögliche. Also auch für mich gibt es eine Liste von Leuten, das ist eine große Spannweite von, ruft mich an und ich frage nicht mal nach, was die Gage oder der Gag ist. Ich sage direkt zu, weil ich weiß, okay, es ist immer alles safe und das ist ein absolutes Vertrauen, mit der Person zu arbeiten. Und dann gibt es Leute, bei denen gehe ich nicht mal ans Telefon ran, wenn sie mich anrufen, weil sie einen gewissen Ruf haben. Und dementsprechend, das sind halt auch so ein bisschen Erfahrungswerte, die man mit der Zeit mitnehmen muss. Aber auch hier wieder Training, Training, Training, Training. Trainier mit den Leuten, schließt dich auch außerhalb vom Dreh mit einer Community zusammen, probt Dinge, weil dann merkst du auch, wer ist safe, wer ist nicht safe, was kann ich machen, um meine eigene Chance, mich nicht zu verletzen, zu erhöhen. Genau, aber im Endeffekt, es ist Stunt. Also ein gewisses Risiko ist immer mit dabei. Gibt es so Sachen, wo du weißt, das würde ich nicht machen oder Sachen, wo du sagst, die habe ich noch nicht gemacht, würde ich aber gerne mal? Ich hatte mich tatsächlich weg von Feuer. Ja? Ja, also ich fahre gerne Carcrashes, also ich würde es gerne auch am Set mal noch machen, aber Feuer ist so ein Ding, wo ich sage, es ist halt nicht mein Skillset, es ist das Skillset des Safety Teams. Wenn du brennst, brennst du und du kannst nichts mehr machen. Du kannst nichts mehr machen, du bist es aus deiner Hand gegeben. Du musst dich darauf verlassen, dass die Leute um dich drum funktionieren. Das ist für mich so ein Ding, warum ich auch nicht Fallschirm springe, weil am Anfang, bis du die Erfahrung hast, brauchst du jemand anderes, der dir den Schirm packt. Das heißt, du vertraust dein Leben einfach gerade jemand anderem an und das fühlt sich für mich nicht so cool an. Aber warum? Du kannst auch deinen Fallschirm selber packen, oder? Ja, aber wenn du nicht genau warst, also ich weiß jetzt auch nicht, wenn ich nicht wirklich weiß, was ich tue, würde ich ihn jetzt nicht unbedingt selber packen. Also es gibt trotzdem, dass du das machst, noch eine restliche Kontrollverlustangst. Trust, trust, issue. Das ist nicht Kontrollverlust, aber es ist so, ich meine, das hast du vielleicht auch gesehen, so mein Slogan ist Camera in Hand, Chaos on Q. Und am Set wirst du immer Chaos antreffen, was auch okay ist. Ich mag Chaos. Aber von diesem ganzen Potpourri an Dingen, die dir entgegenkommt. Gibt es immer Dinge, die du kontrollieren kannst und es gibt Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, das Chaos. Und mein Ansatz ist, alles, was ich kontrollieren kann, will ich kontrollieren, um halt einfach Risiken zu minimieren oder halt auf möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren. Weil ich weiß, hier drüben wird noch genug Shit auf mich zukommen, also lass mich wenigstens hier mich um das kümmern, was ich kann. Hattest du bei einem Dreh schon mal, ich meine, an so einem Set können sich Dinge auch tatsächlich kurzfristig ja mal ändern, weil Gegebenheiten sich ändern. Kam schon eine Situation zustande, wo etwas passiert ist, wo es hieß, wir machen es jetzt so und du hast gesagt, das mache ich nicht. Möchte jetzt aber nichts sagen. Das verstehe ich vollkommen. Ich wollte nur wissen, ob ja oder nein. Aber was droht dir dann? Also musst du das mit dem Stunt-Koordinator dann ausmachen? Oder ist es wirklich eine Sache, wo du Gefahr läufst, gefeuert zu werden vom Set? Beides. Also du läufst Gefahr. In Deutschland ist es eh nochmal ein bisschen spezieller, weil in jedem anderen Land bist du als Performer eigentlich bei der Produktion angestellt. In Deutschland bist du über den Koordinator angestellt. Also wir sind alle freischaffende Künstler, die eigentlich für den Koordinator arbeiten. Der wiederum hat einen Contract mit der Produktion. Das heißt, wir sind halt da auch ein bisschen von diesen Gatekeepers abhängig und dann gibt es halt leider öfters mal auch das Problem, dass dann ein Performer vielleicht lieber nichts sagen will, dass ihm das gerade nicht so geheuer ist, weil er sich verkacken will. Was aber in den meisten Fällen absolut doof ist, weil die Koordinatoren, die meisten Koordinatoren wirklich safe sind und auch wissen, wovon sie reden. Also wenn du ein Issue hast, sprich das an, sprich das mit der Person durch, weil ein Koordinator ist für mich eigentlich auch ein Enabler. Es ist so, okay, lass offen kommunizieren, hast du das schon mal gemacht? Wenn nein, gucke ich, weil ich habe keine Zeit und nehme ich halt einen anderen Performer, wo ich weiß, der kriegt es hin. Wenn ich aber die Zeit habe und du sagst mir, nein, ich habe es doch nie gemacht, ist es so, okay, lass es zusammen herausfinden, was kann ich tun, damit wir dich on Speed kriegen, damit du den Gag machen kannst. Und darum, das ist halt immer ein bisschen so ein Ding, wo sich dann Leute Angst haben und lieber sagen, nein, nein, ich kriege das hin, klar kann ich, aber eigentlich haben sie Zweifel und dann gehen halt genau Dinge schief. Oder worst case, best case, es sieht halt einfach scheiße auf vor der Kamera, aber es ist niemandem, was passiert. Und da ist es halt wirklich auch wieder so ein Ding, es gibt Koordinatoren, die dann sagen, nee gut, sprichst du es an, klar, lass einen Weg finden, wie wir das safer machen können oder wie wir es besser machen können. Und es gibt halt auch Leute, wie gesagt, auf der Seite von Spektrum, wo ich nicht mal ans Telefon rangehe, wo du dir dann einfach nur anhören musst was du halt für ein Vollidiot bist dass du das jetzt nicht einfach machst und beißt auch die Zähne zusammen und mach, nee ist okay. Du bist doch so ambitioniert und so engagiert. Ich meine, das hört man, sieht man. Du machst doch irgendwann selbst diesen Koordinatorjob. Du machst doch selbst eine Firma auf. Du hast doch hier, neben allem, was du magst, genug Missstände vor, dass du doch, das sehe ich dir doch an, die Idee hast, es selbst besser zu machen. Der Mann liest den Raum sehen. Also ich meine, das wird doch passieren. Natürlich eine Zeit lang machst du das hier. Es ist schon passiert. Ich meine das, aber trotzdem, du hast doch eine Idee von in fünf Jahren oder zehn Jahren. Du musst da auch nicht drüber sprechen. Nee, ist okay. Da rede ich auch gerne drüber. Also ich habe jetzt auch seit letztem Jahr bin ich eigentlich auch im Koordinieren selber, dass ich bei kleineren Dingen wie Musikvideos oder kleinere Szenen auch mal selber koordinieren darf. Aber da ist der Markt halt einfach auch gesättigt in Deutschland. Also das sehe ich jetzt eher weniger, dass ich da in den nächsten paar Jahren irgendwo dank Koordination auf großen Projekten mache, weil wir einfach genug gute Leute haben. Was wir aber nicht haben, sind Actioncam-Leute. Also die haben wir, aber da sehe ich ein Potenzial, dass man das noch ein bisschen weiterführen kann. Bei Extraction erinnern wir uns daran. Auch mal mit der Harness vorne aufs Auto mit der Kamera drin. Das sind halt so Dinge, die ich auch ganz geil finde. Dann reicht es nicht mehr, einen normalen Kameramann zu haben, sondern du bist als Stuntman, das nennt sich dann Actioncam? Ah, okay. Ich dachte, das wird dann auch noch als Kameramann geführt, als Second-Unit-Kameramann oder so, der nur besonders athletisch ist. Nur wie nachher der Credit geführt wird, keine Ahnung. Ich habe auch schon für ein Unterwasserprojekt auch schon Unterwasserkamera gemacht. Da war ich dann halt auch einfach im Stunt-Team. Aber im Prinzip war ich halt der, der auch näher an die Schauspiele rangeht, weil ich genau weiß, okay, da kommt gleich eine Flosse, okay, wir rüber. Genau, aber das ist ein Bereich, den ich sehr, sehr spannend finde, weil es halt einfach beide Dinge miteinander verbindet. Ich bin Technokrat, ich liebe Technologie, fuchse mich auch sehr gerne in Kameratechnik und diese ganzen Dinge rein und kann das jetzt halt auch nochmal neu verbinden mit der Stunt-Komponente, um mir in den Action-Cam-Bereich reinzugehen, auch selber coole Shots an mir rauszusuchen. Aber das ist gerade so der Plan für... Die nächsten ein, zwei Jahre da noch mehr Erfahrung und Skills mir anzueignen. Aber der langfristige Plan ist bei mir schon Richtung Second Unit Regie zu gehen oder vielleicht auch komplett in die Regie zu gehen. Ich habe auch letztes Jahr meinen ersten eigenen Kurzfilm gemacht, den ich geschrieben, produziert und Regie geführt habe. Der ist jetzt gerade noch in der Post. Eine erste Version haben wir jetzt durch. Und danach geht es dann auch mal an die Festivals und vielleicht kann ich auch die eine oder andere Nominierung mitnehmen, wäre ganz cool. Magst du einen Namen sagen? Kannst du schon verraten, wie er heißt? The Coin. The Coin. Und worum geht's? Auf dem Max-Ophels-Preis oder auf den Europa-Film-Tagen The Coin. Mehr will ich noch nicht dazu sagen. Ist auch nur ein kleines Ding, sind nur sieben Minuten geworden jetzt im Edit. Aber schon noch Action. Action drinnen, aber nicht wahnsinnig viel. Es ist wirklich mehr, ich habe mich auch lange, lange, ich habe das zwei Jahre lang eigentlich an den Dingen gearbeitet, immer wieder, wenn ich Zeit gehabt habe, mich in Kameratechnik reingefuchst, mich in Linsen reingefuchst, halt wirklich den Look gesucht, wie will ich sehen, dass es aussieht, habe mir auch Unterstützung geholt von einem coolen DOP, Dennis Pauls, der normalerweise bei Löwenzahn DOP macht. DOP ist Kameramann, nur einmal für das Publikum. Naja, also der Chef von Kameramann sozusagen. Director of Photography, ja. Ich wollte es nur einmal kurz zuhören. Ich habe den bei einem Musikvideodreh kennengelernt letztes Jahr und der meinte auch, er hat noch nie Action gemacht. Ich meinte, hättest du Bock, das mal zu probieren? Und so halt einfach so für beide was kreiert, wo wir sagen, hey, ich lerne was Neues, du lernst was Neues. Da haben wir das Ganze angeleiert und ich bin mega happy, wenn ich mir gesagt habe, das ist so die Schwelle, was ich das Gefühl habe, wäre cool, wenn wir es erreichen. Ich glaube aber, wir werden eher das erreichen, sind wir halt hier. Ich bin sehr, sehr happy, damit das geworden ist. Arbeite viel mit Stimmung, viel mit Bildern, weil das halt für mich das Neuland war. Und bin jetzt aber auch bereits in der Planung für den nächsten Kurzfilm, den ich gerne machen würde. Der ist jetzt auf 22 Minuten geschrieben und der ballert von A bis Z. Also da ist dann wirklich ganz, ganz viel Action drin und vor allem halt einfach coole Stunt-Gigs, die ich eigentlich selber machen wollen würde, weil es einfach wirklich coole Gigs sind, die du sonst bei größeren Produktionen vielleicht eher nicht machst, weil Budgetgründe oder sonst irgendetwas. Und das ist für mich, ich habe dann halt auch so ein bisschen dieses, was ich Freunden dann an die Hand gebe, die mir helfen wollen bei dem Film und performen auf meinem Film. Dass ich sage, hey, ich kann dir zwar keine typische Stunk-Gage zahlen, weil das alles selber finanziert, aber dafür mach mir einen richtig geilen Gig, auf den du Bock hast und den du sonst vielleicht eher nicht machst und dann hast du auch was fürs Reel. Genau. Aber ja, also darum, ich habe gerade ein bisschen ausgeholt. Ja, also mein Plan ist es tatsächlich, dass ich in den nächsten Jahren wirklich mehr ins Filmmaking rein möchte und weg von vor der Kamera. Weil ich einfach auch merke, es macht mir tatsächlich nicht so viel Spaß vor der Kamera. Wenn es ein cooler Gig ist, wenn es ein cooles Team ist, total. Aber sobald es dann irgendwie noch so ein bisschen im Bereich Acting reingeht, ich habe ja auch bei Hounds of War and so noch einen Acting Credit mitgenommen, es ist einfach nicht meine Welt. Weil ich komme aus dem Sport, ich komme aus dem Action-Bereich und das ist da, wo ich mich wohlfühle. Und darum denke ich auch, wenn es in den Filmmaker-Bereich geht, ich finde Action-Cam cool, ich finde halt wirklich auch eine Action-Szene so aufzubauen und so zu filmen, dass es halt einfach wirklich ballert für den Zuschauer. Das ist so das, was ich für meine Mission oder meine Vision eher sehe. Das ist ja viel Verantwortung, gerade so Action Cam. Ich finde, das ist eine hohe Kunst. Also ich als großer Action-Konnoisseur würde ich sagen, merke das immer wieder. Das ist ja schon auch die moderne Art des Action-Filme-Machens. Ist aber auch die moderne Art des Filmemachens, die man dann zu wenig sieht, weil die Prep-Zeit nicht da ist, weil die Zeit am Set nicht da ist, weil das Budget nicht da ist. Das heißt, die Action-Choreografen und die Kameraleute können gar nicht, die können es gar nicht ausarbeiten. Dann hat man vielleicht Glück, dass es im Previs schon so gut ausgearbeitet ist, dass man es dann einfach nur übertragen kann. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man sagt, so jetzt haben wir es zehnmal im Previs geprobt, jetzt kriegen wir es hier beim ersten Shot hin. Und die Zeit ist halt nicht da. Und deswegen, gerade in Deutschland, wo dann auch die Budgets so klein sind, gibt es dann halt leider auch so genau solche Projekte nicht. Wir hatten letztes Jahr, wie ist dieser Netflix-Film? 60 Minuten. 60 Minuten, hast du den gesehen? Ja. So, das war mal was, wo man sagen kann, da ging mal was, wo auch im MMA-Milieu spielte das ja. Aber auch Ex-Territorial hast du ja gesagt, auch Netflix. Genau, Hounds of War kenne ich nicht, muss ich gestehen. Nichts verpasst. Okay, alles klar. Bis auf Amazon kann man sich mal ansehen mit Frank Grillo und Rona Mitra. Ah, küsst ihr wieder, Frank Grillo. Ja, alles klar. Also actionmäßig wirklich coole Sachen drin. Von daher empfehle ich ihn, sich mal anzugucken, storymäßig der Klassiker. Ein Mercenary, der verraten wurde und dann baut er sich ein neues Team zusammen und ein Drache an den Leuten, die ihn verraten haben. Aber Corona Mitra habe ich ja seit tausend Jahren nicht mehr gesehen. Die war damals die Tomb Raider, eine Lara Kofft war sie in den 90ern. Aber auch hier gilt ja, dass wenn du sagst, okay, wenn Schauspielerei nicht ist, ist es ja wichtig zu wissen, was man eben nicht will. Das darf man nicht unterschätzen, dass das genauso wichtig ist. Vielleicht hattest du ja vor Ewigkeiten mal darüber gesprochen, kommt ja voraussichtlich diese Investitionsverpflichtung auch in Deutschland. Das heißt, dann ist mehr Geld im besten Fall im Umlauf. Entweder deutsche Produktion oder internationales Geld. Beides käme dir ja zugute. Also je mehr Geld im Umlauf ist, so höher die Wahrscheinlichkeit, dass auch mehr Action stattfinden wird. Da bin ich mal gespannt. Vielleicht bist du irgendwann in den Jahren oder demnächst dann nochmal Gast, wenn das dann wirklich passiert ist. Und auch der Stunt-Oscar. Komm gerne vorbei. Ja, ein Thema auch ist, dass wir darüber reden. Kurz habe ich noch eine Frage. Was der aktuellen Produktion? Ich würde ganz kurz nochmal was einwerfen, bevor du deine Frage weißt. Ich würde gerne mal wissen, wenn du alles Geld der Welt hättest, alle Zeit der Welt und deine eigene Produktion und eigene Kammermann, was wäre so ein Film, in welchem Genre? Weil ich kann mir vorstellen, dass du vielleicht gar nicht mal nur im Action-Bereich bleiben wirst. Was wäre so ein Film, wo du sagen würdest, sowas hätte ich gerne selber gemacht? Sowas wie Mad Max oder kann es auch Horror sein? Wo sagst du, sowas wäre immer geil, so ein Traumprojekt? Also im Action-Bereich gibt es natürlich viele coole Dinge, aber tatsächlich würde ich da eher einen Herzensfilm von mir nennen. Der hat auch sehr viel coole Stunt-Arbeit drin hatten, aber nicht aus Action-Filmen gehandhabt wird und zwar Hook. 1991. Oh, mit Robin Williams. Fantasy. Absolut. Das ist ein Hoffnung. Das ist mein absoluter Feelgood. Mein absoluter Feelgood-Movie, den ich mindestens eins bis zweimal im Jahr mir ansehen muss. Hat einfach auch viele gute Erinnerungen aus der Kindheit, aber auch da, wenn du diesen Film heute noch anguckst, weil alles practical war. Wirework. Und selbst die VFX-Schüsse. Ja, sieht wonky aus, aber im Vergleich zu der damaligen Zeit mega gut. Und der Film funktioniert einfach. Mega gutes, krass. Auch Diversity, damals unter den Kids schon mega gut gespielt. Die Story war schön. Also es ist einfach so, ja, es ist einfach so ein Feelgood-Movie. Ich hatte eine Frage, ist es Spielberg? Und es gibt es heute nicht mehr. Aus den letzten fünf Jahren. Nenn mir mal einen Film, wo du sagst, boah, das war richtig fettes Kino. Aus den letzten fünf Jahren. Aus den letzten fünf Jahren? Auf diese Art und Weise. Ja, ist schwierig, ehrlich gesagt. Das besprechen wir ja häufig. Entweder wirst du mit Visual Effects zugekleistert, Aber so, dass du dieses realistische Speedback, kommt ja dieses Jahr selber nochmal zurück mit Disclosure Day, sieht aber leider auch nicht nach sowas aus. Und Fantasy ist ja eh leider fast tot. Das ist so ein bisschen dramatisch, wie ich finde. Da hast du komplett recht. So ein Kino ist ein bisschen zurückgeblieben. Dann warte ich darauf. Hook 2 von Steven Stadler. Stalder. Ich muss das an der Stelle nochmal sagen. Mein Name ist Stalder. Das passiert viel zu oft. Mir nicht. Dafür wird immer wieder David Hain zu mir gesagt. Das passiert auch ständig. Ich will gleich über die Oscar-Stand-Sache mal sprechen, aber ich sehe, du hast letztes Jahr bei Sunrise on a Reaping, dem neuen Panem-Film, mitgearbeitet. Und das gilt ja als das mit Abstand beste Buch. David ist immer so sehr skeptisch, weil auch der letzte Film war ziemlich grütze. Aber der soll krass sein. Und auch sehr dystopisch, denke ich mal, wird der sein. Wie ist die Arbeit gewesen? Und glaubst du, der Film kann was? Ohne irgendwas zu spoilern von der Story, was ich einfach auch nicht möchte, weil ich glaube wirklich, dass es ein guter Film wird. Schauspieler, Mega-Story, gut. Ja, Cinematography, mega. Stunts, mega. Also, wirkt gut. Kennst du die Geschichte von den Filmen, die du mit machst? Ja. Also nicht von allen. Also es gibt ja immer verschiedene Arten, wie wir arbeiten. Wenn du das Daily dazugerohlt wirst, rollst du ein Set und sagst, okay, cool, was machen wir überhaupt? Was ist das für ein Film? Dass das passiert. Und dann, wenn du aber halt auf so einem Projekt mit dabei bist, wo du über Monate mit dabei bist, oder auch wie bei Last Watch of the Demeter, wo ich auch im Core-Team war, oder bei Songbirds and Snakes, also der Hangar Games, da war ich auch von Anfang an mit dabei. Alles gut, du hast ja recht, ich bin ja bei dir. Also ein Parade-Stück vom Film war es nicht, aber die Arbeit war cool. Weil ich da auch wirklich von A bis Z überall eigentlich involviert war und überall mitgeholfen habe. Und jetzt für den neuen muss ich wirklich sagen, nee, also das wird ein wirklich cooler Film. Ich freue mich drauf. Hast du ja auch den Teaser gesehen. Ich bin im Teaser. Ja? Als was? Wo? Wie? Wo sieht man dich? Der Opener. Der erste Shot bin ich. Come on. Komm mal, machen wir an. Wie viele Tage warst du da kurz ungefähr an dem Set? 28, 24 bis 28. Ich hätte gar nicht gedacht, dass man so lange als Stuntman, bist du dann die ganze Zeit so in Stunts involviert oder ist das viel dann Prep-Work für die eigentlichen Stunts? Wer bist du hier? Bestehst du da im Anzug oder was? Guck einfach mal hin. Mach mal an, ich will es auch sehen. Warte, warte, warte. Machen wir hier Fullscreen. Machen wir Ton. Du kannst mir machen, machen wir Ton, damit es schön ist. So. Links. Das bist du? Boah, ich erkenne dich überhaupt nicht. Ohne Bart, das ist nicht unfair. Ah, da ist er. Für euch, die zu Hause nur zuhören, jemand wird rausgeschoben, links. Sekunde drei. Drusilla wird rausgeschoben. Sekunde drei bis Sekunde fünf. Das sind zwei volle Sekunden. Nein, danach steht er immer noch da. Da ist er immer noch. Die Legende, da ist er immer noch. Ja, Glenn Close liebe ich, aber die Filme kenne ich alle nicht. Ich kenne die Charaktere auch nicht. Sekunden bist du da vorne. Das ist nicht meine Serie, da gucke ich nicht zu. Die sind aber gut, die Filme vorher. Das interessiert mich nicht. Es gibt so Sachen, die muss ich nicht gucken. Ich fand die ersten zwei Teile ganz gut. Den ersten mochte ich auch ganz gern. Beim dritten, der ja auch so ein Zweiteiler war, bin ich bei dir. Aber die Nummer jetzt soll so echt anders sein als alles vorher, höre ich immer wieder. Und auch für sich. War ein Experiment, würde ich es jetzt einfach mal nett nennen. Und jetzt der neue wieder, glaube ich, finden wir wieder zurück zum Teil 1. Und mehr möchte ich an der Stelle nicht sagen. Weiß man ja auch, weil Jennifer Lawrence und Dings sind ja auch wieder dabei in der Rahmenhandlung. Das ist keine neue Info. Sie sind auf jeden Fall, tauchen auf. Es wird Rückblenden geben zu Katniss Everdeen. Lass ihn jetzt, er weiß doch gar nicht, wovon du redest. Stunt Oscar. Findest du gut oder schlecht? Schlecht. Ja, wieso? Nee, ich bin ein bisschen geteilter meiner Meinung nach. Wirklich jetzt? Ja, aber das ist, glaube ich, auch wieder so ein Steven-Ding, weil ich, wie gesagt, für mich ist halt Stunt geilen Scheiß erledigen und that's it und lass mich alle in Ruhe und ich will einfach nur Spaß haben. Und dieses ganze jetzt Stunts mehr ins Rampenlicht setzen und so, ich finde es cool für die Leute, die das auch gerne haben, die das auch vielleicht teilweise ein bisschen brauchen, aber für mich ist es eher so ein bisschen, wie gesagt, ich bin einfach lieber, ich konzentriere mich auf meine Arbeit und das ganze rote Teppichgedöns ist einfach nicht meine Welt. Ich gehe auch nicht gerne trainieren und so. Bin dann lieber irgendwo am trainieren. Ist tatsächlich so. Aber grundsätzlich, also ich habe da auch mal ein bisschen nachgefragt, woher das eigentlich kommt, dass wir lange Zeit ja komplett raus waren bei den Oscars, weil eigentlich jedes Department, was ja hier, und ich meine, muss man kurz ein bisschen ausholen, das ist ja das, was ich am Film eigentlich so geil finde. Also ich könnte nicht, was die Leute vom Kostüm können oder was Licht macht oder was Kamera macht. Du hast diese Spezialisten in jeder einzelnen Bereich. Und alles kommt zusammen, jede Kunst kommt zusammen in diesem Potpourri. Und damit kreieren wir diesen Film. Ich finde das mega geil, wenn man das einfach mal bedenkt. Jeder hat seine Expertise und die soll ja auch gewürdigt werden. Und dafür gibt es ja auch die Oscars, dass es für all die verschiedenen Departments einen Preis gibt. Stunts war da aber nie dabei. Und so betrachtet ist es total fair, dass Stunts jetzt mit reinkommt und die Arbeit auch gewürdigt wird. Ich glaube, da hat auch der... Fall-Guy-Film wirklich viel dazu beigetragen, dass das Ganze ein bisschen mehr in die Awareness von den Leuten reingekommen ist. Die Geschichte dazu, also auch da wieder Hearsay, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe zwei Versionen gehört, wobei ich glaube, die eine es war, die andere eher nicht. Die erste Version ist, dass es halt einfach heißt, ja nee, wenn wir Stunts einen Oscar geben, erstens mal für was willst du ihn geben? Und an wen? Du hast ja schon gesagt, da sind so viele, so eine Community, die sich richtig unterstützt. Wobei man bei Make-up und Visual Effects ja auch sagen muss, die Visual Effects Artists, vorne werden drei ausgezeichnet und es sind 900 überall über den Globus verteilt, die daran beteiligt sind. Ja, das ist dann, glaube ich, aber immer so dieses Thema bei solchen Preisen. Aber du könntest sagen, ich gebe es beispielsweise an Hardest Hit oder am besten Stunt-Koordination oder am besten Fight-Choreografie. Also da war das Ding, dass es hieß, Ja, aber wenn wir jetzt so einen Preis drauf geben wie Hardest Hit, dann werden die Leute halt jedes Jahr versuchen, sich zu überbieten und es wird dann halt einfach irgendwann vielleicht fahrlässig oder gefährlich. Die Argumentation hinkt meiner Meinung nach, weil es gibt ja auch die Taurus Awards, was ja so ein bisschen der Ersatz-Oscar ist für Stunts, der auch jedes Jahr in L.A. Verliehen wird und da gibt es ja genau diese Kategorien. Es gibt Hardest Hit, es gibt Best Female Performance, es gibt Best Choreografie und es hat nicht dazu geführt, dass sich die Leute jedes Jahr nur gegenseitig versuchen zu überbieten. Die zweite Geschichte, die ich gehört habe, ist, dass es halt in der Academy jemanden gab, der ein bisschen ein Issue hatte mit gewissen Stuntleuten von der alten Garde. Und da halt einfach zu so einer krassen Feder gekommen ist, dass die Person einfach gesagt hat, solange ich einen Sitz in der Academy habe, wird Stuntz keinen Oscar kriegen. Und das hat sich anscheinend jetzt in den letzten Jahren geändert. Die Person ist nicht mehr da. Dementsprechend war Raum, einen Wandel zu vollziehen. Und somit ist Stuntz jetzt mit dabei. Und das, glaube ich, hat wahrscheinlich eine Funken Wahrheit. Aber ich weiß es nicht. Das ist nur eine Geschichte. Du machst es nicht für die Preise, Aber würdest du dich nicht freuen, wenn dir jemand sagen würde, Steven Stahler? Naja, das Problem ist, wir wissen ja, dass das alles Politik ist. Wir wissen ja, dass die Preise selten wirklich an das beste Werk gehen, sondern an die beste Publicity, an das beste Marketing. Und es ist im Endeffekt auch immer noch Kunst und Kunst ist subjektiv. Und darum finde ich einen Wert hinter etwas zu setzen für das war jetzt der beste Film schwierig. Weil es ist, vielleicht ist es für mich nicht der beste Film. Auch wenn ich subjektiv sagen kann, nö, ist ein cooler Film, aber mich hat der jetzt halt nicht so abgeholt. Wicked beispielsweise. Funktioniert an sich als Film fantastisch, sieht fantastisch aus, ist einfach nicht ein Film für mich, hat mir nicht gefallen. Das macht es nicht zu einem schlechten Film. Und darum finde ich diese ganzen Award-Geschichten halt immer so ein bisschen selbstbeweihräuchernd, ein bisschen affig. Aber wie gesagt, es hat meine Meinung dazu. Und ich finde es mega cool für Leute, die ihre Awards kriegen. Vor allem auch, wenn du international arbeitest, ist so ein Award auch wichtig, um Visas zu kriegen. Das vergisst man auch immer wieder mal gerne. Damit ich in England ein Visa kriege, muss ich nachweisen, dass ich Nominierungen und Awards habe von einer gewissen Liste von PACT beispielsweise. Weil der Titel Filmmaker ist ja per se nicht geschützt. oder Stuntman. Das kann sich ja jeder Stuntman oder Filmmaker nennen. Also wie willst du als Regierung nachweisen, wer kommt denn jetzt genau in mein Land rein? Ergo brauchst du irgendeine Liste, wo du sagst, wenn du halt die und die und die Nachweise hast, dann bist du credible, dann kriegst du auch ein Visa. Also das sind halt wichtige Dinge und darum spiele ich dieses Spiel auch mit. Ich habe ja auch eine Sägen-Nominierung von Matrix gekriegt, meiner Meinung nach komplett unverdient, weil ich halt irgendwie Andy-Stunts im Hintergrund gemacht habe, bisschen rumgerannt, Running and Gunning, und die wirklich harten Stunts anderer Leute gemacht haben. Trotzdem haben wir alle die gleiche Nominierung gekriegt. Und das ist halt auch wieder so ein Ding, wo ich finde, ja, schön, dass ich die Nominierung habe. Ich habe ja auch nicht das Gefühl, dass ich sie verdient habe. Und darum ist es eher so ein bisschen so, ja. Ich gehe nicht ganz mit, also weil ich bin da bei dem Part dabei. Es ist Politik und es ist auch Selbstbeweihräucherung. Aber es ist auch gerade im Stunt-Segment und es gibt auch einige andere Oscars, bei denen ich das Gefühl habe, das sind, Ecken, das sind Departments, das sind Aspekte vom Film machen, die kriegen sonst einfach keine Aufmerksamkeit. Ich glaube, der Otto-Normal-Kinogänger weiß zum Teil gar nicht, was da überhaupt alles an so einem Film dran hängt, was das für ein Rattenschwanz ist. Und Stunt findet einfach nicht statt. Und ich glaube, auch wenn man den Besten vielleicht nicht auszeichnen kann, die fünf Nominierten in einer Kategorie sind dann schon aber auch die Besten eines Jahres. Und wenn da in dieser Kategorie einfach Namen genannt werden, die sonst nie fallen würden und eure Branche einfach auch eine gewisse Aufmerksamkeit bekommt, die ihr sonst nicht bekommt, weil die Taurus Awards, ich kenne sie. Aber wenn wir hier jetzt unter unseren Zuhörern und Zuhörerinnen mal eine Umfrage machen würde, ich glaube, es würde ziemlich schlecht dafür aussehen, wie viele das tatsächlich kennen. Und ich wünsche mir einfach, dass die Oscars da ein bisschen ein Licht drauf werfen und dadurch, dass eure Arbeit auch mehr gewürdigt wird, auch wenn du dann vielleicht am Ende sagst so, ey, ich mach's weil ich Spaß an der Nummer habe, glaube ich, Euch insgesamt der Branche hilft, eurer Community hilft, kann nur gut sein. Der Politikscheiß, der wird immer bleiben und die Selbstbeweihräucherung, der eine braucht es mehr, du brauchst es weniger. Aber ich glaube, es ist auf jeden Fall eine gute Sache. Deswegen, ich glaube, das ist für und wieder, verstehe ich total, dass du aus diesem Macheraspekt auch noch mal das anders siehst. Aber ich glaube, es ist schon gut auch. Bin ich komplett bei dir, darum meine ich bin ja einfach so, es ist so zwei Seiten der Medaille, wie ich sehe. Ich finde es total wichtig und richtig, dass auch die Leute mehr ins Rampenlicht kommen und die Arbeit gewürdigt wird. Aber wenn es dann halt einfach nur so im Rahmen von einmal im Jahr eine Chance und danach vergessen wir es wieder, ist dann halt auch die Frage, ob man wirklich mehr so sagt, hey, die Stuntleute, die sind immer da. Weil ich meine, das ist auch so ein Thema. Wir sind immer die Ersten, die von der Produktionsliste gestrichen werden, wenn Budget klein ist. Weil A kostet zu viel. Weil es ist ja nicht nur on the day, die Kosten, sondern auch im ganzen Nachhinein. Also wenn du dir nochmal, um auf Last Voyage of the Demeter einzugehen, da hast du natürlich Stunt-Department und danach kommt das VFX-Department für die nächsten fünf Minuten. Und wenn wir irgendeinen Wire-Gig haben, hast du die ganzen Seile, die raus müssen. Du hast vielleicht noch eine Trust, die irgendwo drin ist. Du hast vielleicht noch einen Stunt-Rigger, der irgendwo steht im Hintergrund, der raus muss. 25 Bilder pro Sekunde. Auch wenn es in vier Sekunden ein Gag ist, sind es 100 Bilder, die bearbeitet werden müssen. Also das ist halt einfach immer auch ein gewisser Rattenschwanz, der da ist. Und darum ist halt schnell mal von der Produktion, ja, müssen wir das machen? Eigentlich nicht. Wir können es auch anders lösen. Okay, dann Stunt raus. Ich glaube, das wird aber durch den Einsatz, und es wird kommen, künstliche Intelligenz wird auf jeden Fall dafür sorgen, dass 100 Bilder besser und schneller zu beantworten. Also Rotoscoping zum Beispiel kriegst du heute ganz anders hin. Ich glaube, ich weiß gar nicht, wie viel Rotoscoping noch gebraucht wird an Sets. Aber das sind Sachen, die sich verschnellern werden. Und auch da kann man nur hoffen, dass das nicht misused wird, solche Tools, sondern dass es eher hilft, dann eben sowas nicht mehr ersetzen zu müssen. Habt ihr, ist meine letzte Frage, habt ihr den Trailer zu The Furious gesehen, der letzte Woche released wurde? Noch nicht. Du? Du? Hast du ihn gesehen? Nein. Können wir ihn bitte gucken zusammen? Ich möchte, dass wir den zusammen gucken. Ja, ich weiß, du hast ja schon viel gehört. Wie toll, das soll das Ding sein? Das ist das Ding. Das ist letztes Jahr schon rumgegangen, wurde auf einigen Festivals gezeigt und das ist die neue Action-Referenz. Ah, okay, ja. Sieht übelst krass aus. Auch an euch zu Hause. Viele haben mir das schon... The Furious. Bereit? Ja. Ich puller mir immer ein bisschen ein, wenn ich den Trailer sehe. Ballert auf jeden Fall hart und sehr schöne Bilder. Vor allem die eine Keller-Szene, wo du noch so die Rücklichtung hast, durch die Holzlametten durch. Sieht geil aus. Sieht ungesund aus. Guckst du viele solcher Filme dann auch, gerade wenn so Action-Camera dann auch in der Zukunft fliegt, um dich inspirieren zu lassen? Oder ist das eher so, wo du dann auch selber in den Keller gehst und sagst, ich schau mal, was geht? Also bei mir ist es tatsächlich so, dass ich solche Filme eher gucke mit einem Arbeiterauge und so ein bisschen, ah okay, wie haben sie das gemacht? Ah, das ist eine coole Idee. Wie könnte man den Gig auch reproduzieren? Also gerade, als ich begonnen habe, auch mich in Stunt-Rigging ein bisschen reinzufuchsen. Ja, okay, jetzt habe ich so die Basic-Manüver gemacht. Was macht man als nächstes? Ich gucke einen Film. Geiler Gig. Okay, ich versuche herauszufinden, wie sie den gemacht haben, ohne mir das BTS dazu anzugucken. Wie würde ich es selber machen? Und danach erst gucke ich mir an, wie sie es gebaut haben. Ja, gute Idee. Also von daher ist es wirklich so dieses, auch hier jetzt, als ich den Trailer angeguckt habe, so die Szene beispielsweise im UFC-Ring, so direkt so, ah, okay, da ist ein den Wire drin. Okay, der Fuß connectet unten nicht, da steht er nicht wirklich. Ja, ja, ja, okay. Verstehe. Es hat die Kunst dahinter. Wie haben sie die Dinge gemacht? Aber auch sowas, ich meine, man merkt auch gerade, der Film hat wirklich versucht, wie können wir nochmal eine Schippe oben drauflegen? Und ich glaube, das wird fettballern, sieht geil aus. Ja, Steven, ganz großen Dank, dass du bei uns warst. Das war eine große Bereicherung und ein Einblick in einer Welt, die wir so noch nicht hatten. Vielen lieben Dank dafür. Ich bedanke mich ebenfalls für das sehr angenehme Gespräch. Schauen wir mal, was bei dir in der Zukunft liegt. Komm zurück mit The Coin oder mit... Nimm Oscar. Oder nimm Oscar. Danke dir. Das sagst du jetzt. Wir schalten in 10 Jahren zurück in diese Aufnahme und dann gucken wir uns die goldene Figur hier an mit dem Namen. Wir haben es zuerst gewusst. So, vielen lieben Dank. Dein Wort in Gottes Ohr. Und damit auch an euch. Vielen Dank fürs Reinschalten diese Woche. Nächste Woche geht es natürlich weiter, wie immer. Macht's gut. Tschüss. Tschüss. Team untenrum hat richtig rasiert.