Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Neuer Ver.di-Streik im ÖPNV
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 16. März. Wieso am Donnerstag schon wieder kaum Busse und Bahnen fahren? Warum der Wolf nun auch in Hamburg ist? Cap San Diego kehrt bald zurück. Alle Räder stehen still, wenn es Verdi wieder will. Die Gewerkschaft Verdi hat wieder Streiks im ÖPNV angekündigt. Am Donnerstag sollen Busse und Bahnen ganztägig in den Depots bleiben, wie die Gewerkschaft mitteilte. Damit will sie den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Es ist der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen im ÖPNV, die Verdi parallel in vielen Bundesländern führt. Auch in Hamburg hatte es bereits wiederholt Warnstreiks gegeben, von denen U-Bahnen und Busse betroffen waren. Die Hamburger Hochbahn hatte mehrfach Angebote zur Einigung vorgelegt, die der Gewerkschaft jedoch nicht ausreichen. Die Zeiten seien schwierig, heißt es von den Arbeitgebern. Allerdings können wir uns Zögerlichkeit am Verhandlungstisch nicht leisten. Es müssen dringend Lösungen her, sagte jetzt die Vize-Vorsitzende von FAIR-D, Christine Behle. 25 Jahre nach dem Tod des Hamburger Obst- und Gemüsehändlers Süleyman Taschköprü wollen die Fraktionen von SPD, Grünen, CDU und Linke eine zentrale Gedenkveranstaltung ermöglichen. Taschköprü war eines der Opfer der Mordserie der terroristischen Vereinigung, Nationalsozialistischer Untergrund, NSU. Ein Antrag der vier Hamburger Fraktionen sieht vor, das Gedenken in Abstimmung mit der Familie Taschköprü zu unterstützen. Für die Planung der Veranstaltung sollen dem Verein Licht ins Dunkel bis zu 15.000 Euro bereitgestellt werden. Über den Antrag entscheidet die Bürgerschaft am 25. März. Die Bürgerschaft lässt den NSU-Mord an Taschköprü derzeit wissenschaftlich aufarbeiten. Isabella Wertes-Schütter, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, sieht darin einen wichtigen Schritt. Allerdings reiche eine Aufarbeitung allein nicht aus. Der 25. Jahrestag des Mordes an Süleyman Tashköprü verlangt ein sichtbares Gedenken, das den Wünschen seiner Familie entspricht und ihrer Perspektive den angemessenen Raum gibt, erklärte sie. Gerade in Zeiten, in denen rechte Gewalt wieder erstarkt, muss Hamburg erinnern, Verantwortung übernehmen und Haltung zeigen. Wolf in Hamburg überfahren. Im Hamburger Südosten ist erstmals ein Wolf auf dem Gebiet der Hansestadt überfahren worden. Das Tier sei mitten in der Nacht auf der Autobahn 22 bei Körslag mit einem Auto kollidiert, teilte die Umweltbehörde mit. Der Autofahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Das etwa 28 Kilogramm schwere Tier verendete aufgrund des heftigen Zusammenstoßes direkt an der Unfallstelle. Der Kadaver des Wolfes war noch in der Nacht zum Freitag geborgen worden und soll nun wie üblich in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin überführt werden. Die Herkunft des Tieres werde zudem mit Hilfe von genetischen Proben bestimmt. Wölfe wurden der Umweltbehörde zu Folge 2013 das erste Mal in Hamburg gesehen. Seit fast zehn Jahren arbeiten deshalb mehrere Wolfsbetreuerinnen und Wolfsbetreuer für die Stadt. Seit 2013 hat es auf dem Hamburger Stadtgebiet 21 eindeutige Nachweise von Wölfen gegeben. Nach einer Woche Werftarbeiten an der Karje ist das Hamburger Museumsschiff Cap San Diego in Bremerhaven ins Dock gewechselt. Dort soll unter anderem das Unterwasserschiff vom Muschelbewuchs gereinigt und neu angestrichen werden, wie Geschäftsführerin Ann-Kathrin Ruess sagte. Auch der riesige Propeller muss für den Austausch einer wichtigen Dichtung demontiert werden. Die Cap San Diego hatte vor einer Woche von Hamburg kommend zunächst an einer Karje der Bremerhavener Werft Bredo Dry Dogs festgemacht. Dort war mit den ersten Reparatur- und Wartungsarbeiten begonnen worden. So wurden die Masten eingerüstet, damit sie entrostet und neu gestrichen werden können. Das Holzdeck wurde abgenommen, um den Stahl darunter zu entrosten, wie Ruess sagte. Das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt bleibt noch bis zum 30. März in der Bremerhaven erwerft. Dabei wird es auch umfassend sicherheitstechnisch überprüft. Die sogenannte Klassenerneuerung, eine Art Schiffstüff, ist Voraussetzung dafür, dass der Frachter fahrtüchtig bleibt. In zwei Wochen geht es für die Cap San Diego wieder zurück an den Liegeplatz an der Überseebrücke in Hamburg. Das weiße Schiff ist das letzte erhaltene Schiff einer Serie von sechs Stückgutfrachtern, die 1961-1962 für die Reederei Hamburg-Süd gebaut wurden. Popstar Nina Chuba wurde berühmt als Darstellerin der Kinderserie Die Pfefferkörner. Nun singt sie deren Titellied. Der Song erhält ein Update von Chuba, wie die Produktionsfirma mitteilte. Ich freue mich sehr, im neuen Vorspann zu hören zu sein. Ein echter Full-Circle-Moment für mich, wird die Rapperin und Sängerin laut Mitteilung zitiert. Gemeinsam mit meinem Produzenten Flo August haben wir der legendären Titelmelodie einen modernen Touch verliehen, ohne ihren Kern zu verlieren. In der Krimiserie für Kinder, die Pfefferkörner, jagen Kinder Verbrecher. Nina Tschuba, 27, die bürgerlich Nina Katrin Kaiser heißt und ursprünglich aus Wedel bei Hamburg kommt, war als Marie von 2008 bis 2009 Darstellerin in der Serie. Tschuba lebt in Berlin. Die Pfefferkörner werden seit 1999 ausgestrahlt. Laut NDR wird der Titelsong in regelmäßigen Abständen angepasst, mit Tschubas Gesang zum fünften Mal. Mit einer interessanten Idee wagt sich ein Hamburger Start-up an den Markt. Mufen bietet eine Mitfahrgelegenheit für Gegenstände. Katharina Kreuzer hat Mufen zusammen mit ihren Mitgründern Massimo Sabatino und Emre Aydin gestartet. Das Geschäftsmodell. Über eine Online-Plattform finden sich Menschen, die etwas Sperriges von einem Ort zum anderen schaffen wollen, und Fahrer, die auf der Strecke unterwegs sind und Platz im Auto haben. Der Bedarf ist da, sagt die Gründerin. Inzwischen sind mehr als 13.000 aktive Nutzer bei MUFEN registriert. Jeden Monat werden zwischen 400 und 500 Inserate online geschaltet. Die 27-Jährige hatte die Idee vor fünf Jahren, als sie aus ihrer Heimatstadt Regensburg nach Hamburg umziehen wollte. Ich habe bei Speditionen angefragt, aber die haben entweder gar nicht geantwortet oder Preise von bis zu 4.000 Euro für einen Einzimmerumzug aufgerufen, sagt sie. Letztlich haben Freunde, die zu Besuch kamen, die Sachen nach und nach in den Norden gebracht. Schon damals habe sie gedacht, da ist eine Marktlücke. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.