Latest / Gunther Fehlinger Podcast / 🇦🇱🇦🇹 Vom kommunistischen Albanien nach Österreich – Die unglaubliche Lebensreise von Kastriot Dallani
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- 0:00Willkommen auf der Günther Bott. Ich bin sehr froh, dass ich
- 0:02einen sehr guten Freund und einen wirklichen Kenner
- 0:05Albaniens, der nämlich aus Albanien kommt und der in
- 0:08Österreich lebt, seit 30 Jahren heute auf meiner Show begrüßen
- 0:11darf. Lieber Castro Dalani, das ist
- 0:13wirklich gut, dass du heute hier bist.
- 0:15Du bist der Präsident des österreichisch albanischen
- 0:17Wirtschaftsbunds und du bist der Kenner natürlich von Albanien,
- 0:21du bist ja dort geboren, du bist der Spross einer adeligen
- 0:25Familie, du hast unter abenteuerlichen Bedingungen.
- 0:29Das wirst du uns, glaube ich, alles erzählen.
- 0:30Die ganzen Geheimnisse deines Lebens und wir freuen uns schon.
- 0:33Ich möchte dich zuerst einmal begrüßen.
- 0:34Castro, mein lieber Freund, ich bin froh, dass du heute hier
- 0:37bist. Und bitte kannst du dir unseren
- 0:39Audi 1 einmal vorstellen. Okay vielen dank Günther für die
- 0:43Einladung. Ich bin sehr froh, dass ich
- 0:45dabei bin und möchte auch sozusagen eine kurze Geschichte
- 0:51Erschieden von mir selber. Erzähle mal, wie war denn das
- 0:54genau, wie du nach Österreich gekommen bist?
- 0:56Also mal deinen beginne in Albanien, bist du aus Tirana.
- 0:59Ich bin geboren in Tirana, 1966 und dort bin ich in die Schule
- 1:04gegangen, bis in die Universität.
- 1:08Leider müsste ich die abbrechen regeln.
- 1:11Erzähle mal aus der Schulzeit, weil es war so mit dem Buch
- 1:14Freedom von der Lea Übi hat jetzt der albanische Kommunismus
- 1:17und die katastrophale Situation, die damals geherrscht hat, in
- 1:20den 60er 70er 80er Jahren. Bis zur Wende 1990 hat sie ja
- 1:25jetzt eine große Aufmerksamkeit und großes Interesse in der
- 1:28europäischen Öffentlichkeit gefunden.
- 1:30Und jetzt wäre mal hier die Möglichkeit zu erzählen, wie war
- 1:32das eigentlich genau, wie ist der Eindruck gewesen, wie war
- 1:35dein Leben in den Siebzigern als junger Schüler in Tirana.
- 1:39Also ich muss sagen, als Kind habe ich schon gespürt, dieses
- 1:44Max von Diktatur und Kommunismus, das war wirklich
- 1:47erdrückend. Ich habe das Gespür für meine
- 1:50Eltern. Sie haben immer aufgepasst, weil
- 1:52wir sagen, ob wir laut sind. Egal.
- 1:57Speziell bei Meinungen für verschiedene Ereignisse in
- 2:01Albanien, und deshalb habe ich schon als Hingefühl gespürt,
- 2:04dass meine Familie auch selbst aufgepasst hat, weil man konnte
- 2:08alles hören, die Wände haben auch gehört, und diese Diktatur
- 2:12war wichtig, ich glaube, schlimmer als in Nordkorea
- 2:15heute. Schlimmer als in Nordkorea
- 2:17wieder zusammen. Und ich muss ehrlich sagen,
- 2:20trotzdem, ich habe eine wunderschöne Kindheit mit meinen
- 2:24Eltern, mit meiner Familie, mit meinen Freunden.
- 2:26Aber nichtsdestotrotz hat man jeden Tag gespürt, diesen Druck
- 2:30von Diktatoria und ich. Muss schrecklich gewesen sein,
- 2:34natürlich. Ich kann mich sehr gut erinnern,
- 2:36als in der Volksschule ein Kind. Hat irgendwas geäußert, dass es
- 2:43nicht gepasst hat zu. Partei er hat.
- 2:46Das nicht bewusst gemacht, aber vielleicht.
- 2:50Dieser Schulfreund hat was gesagt, dass er wahrscheinlich
- 2:54auch für den Lehrer sehr gefährlich war und sie musste
- 2:57einschreiten und der Junge hat 2 Tage Schulschluss bekommen und
- 3:02das sind seine Eltern sozusagen in die Schule einberufen und sie
- 3:06müssen sozusagen verantworten, warum dieses Kind das und das
- 3:12gesagt hat. Und das habe ich schon als als
- 3:14Kind gespürt. Ja, weiters im Gymnasium.
- 3:18Ich habe Bundesgymnasium Cemal Stafa heißt das.
- 3:24Sogosid. Das ist ein kleines Zentrum von
- 3:26Tiran in der Nähe. Vom Zentrum habe ich dort mein
- 3:30Gymnasium besucht und das war richtig, dann man hat gespürt,
- 3:36richtige. Diktatur, das heißt, Wir haben
- 3:41in der Schule, die Marxismus, Feminismus Fach gehabt und wir
- 3:46müssen das lernen. Also es war.
- 3:49Verboten. Ein 5.
- 3:50Fach in dieses Fach zu bekommen, weil sonst wurde man als als
- 3:57nicht parteifreundlich, als nicht.
- 4:02Systemfreundlich und viele andere Dinge, Etiketten, und das
- 4:06müssen wir lernen, obwohl ich dieses Fach nicht gemocht habe.
- 4:10Heute kann ich dieses Fach lernen als mehr als sozusagen
- 4:15kann ich als Spaß gerne das lesen, aber damals war wirklich
- 4:20Horror, solche Dinge zu lernen, obwohl auch ein Wissen ist das
- 4:25Kapital von Marx, aber für die damalige Zeit, wo wir wirklich
- 4:29diese. Das Kapital gespürt haben.
- 4:34Aus meiner Zeit in Albanien, ich habe ja 6 Jahre in Albanien
- 4:37gelebt und in Tirana, das ist ja meine Lieblingsstadt, und ich
- 4:40bin ganz begeistert, ich sage immer, New York of the Balgans
- 4:42dazu, aber es ist natürlich so, dass der albanische Kommunismus
- 4:46vielleicht die schrecklichste Form von Diktatur in ganz Europa
- 4:49war, also eine Unterdrückung, die es kaum anders gegeben hat.
- 4:52Es würde mich interessieren, wie war deine Familie da eingeordnet
- 4:55aus seiner Sicht, weil es gab ja die sogenannten schlechten
- 4:58Familien geben, die sogar in Deportationslagern.
- 5:00Lager einen Fierre im Sumpf vom Fierre und da viele sind ja nach
- 5:05Spatz in diese Mine, die de facto Konzentrationslager war,
- 5:09gekommen. Wie war euer sozialer Status als
- 5:12adelige Familie war es ja quasi volksfeinde, wie war das
- 5:16einzuordnen, wie hat man da leben können?
- 5:20Meine Familie war eine sehr reiche Familie.
- 5:22Wir haben ein richtiges Schloss gehabt, das war in Konispol in
- 5:27Saranda, das ist Epirus. Albanische Empiros und meine
- 5:33Familie kommt von einem sehr alten.
- 5:35Das schloss, zufällig noch in Familienbesitz und wir kann da
- 5:38mal wohnen. Das wurde enteignet, aber
- 5:40leider. Es ist eine Ruine, das wäre mein
- 5:44Traum. Dieses Schloss wieder
- 5:45aufzubauen. Es wird ein paar Millionen
- 5:48Kosten heutzutage als in Albanien.
- 5:50Ist es aber mindestens ein Teil von denen?
- 5:52Vielleicht können wir mal gemeinsam nach Konispol fahren
- 5:54und uns anschauen. Konispol ist berühmt für die
- 5:56Agrungen. Mit Zitronen und Orangen und.
- 6:00Für Olivenbäume und auch für Olivenöl.
- 6:03Diese kleine Stadt ist sehr alt, also über 1000 Jahre alt, da
- 6:09wurde gegründet von von einer U eine von unserer Familie
- 6:14Dioxenis der war in Alterom war eine General, das heißt in
- 6:20Pretorianischer Garde, diese Pretorianische Garde war die
- 6:23Elite von dem Römischen Reich, das heißt von Pretorianischer
- 6:26Garde sind alle. Sozusagen Kaiser von Rom
- 6:30gekommen. Ja, und aber das?
- 6:32Zeigt auch schon deine Familiengeschichte diese
- 6:35Wurzeln, die die Albaner haben, die eigentlich die Illyrer sind
- 6:38und die seit römischer Zeit einfach dort wohnen.
- 6:41Die Serben sagen ja immer, dass das nicht stimmt, ja, wie ist da
- 6:44deine Sicht? Es ist so die Geschichte von
- 6:48Serben oder allgemeine Geschichte von Serben.
- 6:50Es ist selbst, was erzählt wurde für die Serben.
- 6:54Es ist sehr verzerrt. Es gibt viele Gründe, aber ich
- 7:00möchte nicht ins Detail gehen. Aber wichtig ist, dass die
- 7:03serbischen jungen Leute, müssen sie einmal die albanische
- 7:07Geschichte lernen, studieren, um was geht es überhaupt, warum
- 7:10sind die Albaner so alt? Es ist eine ein Märchen, oder es
- 7:14ist eine Wahrheit, eine Faktum und so was zu erzählen, wenn man
- 7:19vom Priester gehört oder von Politikern oder in Serbien oder
- 7:24von der Wissenschaft Akademie. Wir kennen subrilovic, man kann
- 7:29viele verzerrte Geschichten von Albaniern und Albanern hören,
- 7:33aber wichtig ist, dass die jungen Leute in Serbien einmal
- 7:36mit dieser Geschichte befassen, weil wir sind nachbarvölker.
- 7:40Einmal waren wir sehr eng befreundet im Mittelalter, wir
- 7:43haben gegenseitig unterstützt, die Serbien und die Albaner und
- 7:47Albaner, Serbien und das. Ist ja die wichtige Geschichte
- 7:50von Skandabay hat eine Familie auf der Seite von skandabay ich.
- 7:54Es gibt keine Fakten, aber ich bin dabei, dieses Geschichte zu
- 7:59forschen, weil natürlich skandabeck hat nicht nur Nord
- 8:04und Mittelalban, sondern auch Süderban Epirus und seine Helm
- 8:09hat auch zu tun mit mit Pyro von Epirus und Alexander.
- 8:12Ja, und deshalb ist noch in Forschung, aber das, das müssen
- 8:17wir noch, wir brauchen noch Zeit, alles Fakten auszuholen,
- 8:21es gibt schon viele Fakten in. Stadtarchiv von Firenze aber das
- 8:26braucht Zeit und auch kleine Investitionen, dass wir das auch
- 8:31dort direkt forschen können. Deine Familie ist ja
- 8:34Großgrundbesitzer, nach wie vor im Süden von Albanien.
- 8:37Unsere Familie ist Grundbesitzer.
- 8:40Stimmt das? Wir haben in Albanien gegenüber
- 8:43von Korfu viele Landbesitzer und.
- 8:46Natürlich wurde das, kommen wir zurück, wieder zur
- 8:49kommunistischen Ära, wurde das enteignet, wir wurden total
- 8:53enteignet, leider mit dieser Enteignung von Landbesitz und
- 8:58alles, was zu haben war, das Schloss wurde auch enteignet,
- 9:03teilweise von Steinen, von diesem Schloss wurden andere
- 9:06Gebäude gebaut, Straßen gebaut und deshalb deshalb haben wir
- 9:11viel verloren, aber am meisten was mich.
- 9:14Wetut ist ihr Familienarchiv. Sie war in 5 Fremdsprachen,
- 9:20Französisch, arabisch, Osmanisch, griechisch und
- 9:24Albanisch und auch wahrscheinlich in Latein, aber
- 9:27das bin ich nicht sicher. Du hast mal erzählt, da gibt es
- 9:29auch die lustige Geschichte, dass einer deiner Vorfahren auf
- 9:32Corfu einmal die Kaiserin Sissi getroffen hat.
- 9:34Und so. Er ging mit einer von unseren
- 9:38Vorfahren, also ich glaube, Urgroßvater hat eine sehr gute
- 9:41Verbindung zur österreichischen. Monarchie.
- 9:44Zuerst hat er gute Freundschaften gepflegt mit
- 9:46österreichischen und aus der ungarischen Generäle und dann
- 9:51irgendwann einmal zu Sisi. So war das kurze Gespräch mit
- 9:58Sisi, was ich gehört habe von meinem meinem Onkel, er heißt
- 10:03Adam und er hat mir erzählt, dass er eine Wiener Kaiserin
- 10:08Prinzessin getroffen hat, hat eine ganz hübsche und.
- 10:12Ich nehme an, weil sie es ja war so.
- 10:14Viele hat es sonst auf Koful nicht gegeben.
- 10:16Ich war schon mal in einem Schloss und dort ist ja ein
- 10:18wichtiger Punkt dafür Österreich, weil dort ist ja der
- 10:20Beitrittsvertrag von Österreich 1994 unterschrieben worden, also
- 10:23das hat eine große Bedeutung und das Schloss wird heute renoviert
- 10:26in der EU. Und das ist eigentlich ein
- 10:28toller Ausflugsmagnet. Korfu ist natürlich auch ich
- 10:31war. Leider noch nie in korfu.
- 10:33Das musst du mal machen. Also ich habe das auf der
- 10:35Hochzeitsreise jetzt gemacht, da bin ich von Albanien nach Korfu
- 10:38und dann ionana Nina in diese Janina in Griechenland.
- 10:43Da gibt es auch eine eigene Geschichte mit meiner Familie,
- 10:47das wollte ich sagen. Wir wurden total enteignet und
- 10:50deshalb wussten die Kommunisten. Was an unserer Familie steckt?
- 10:55Ich wollte nur kurz erwähnen, für die österreichischen
- 10:57Generäle 1912 wurde Albaner unabhängig.
- 11:02Und wer hat geholfen? Natürlich, wir sind alle
- 11:06Albaner, sind dankbar für diese Unterstützung von Österreich.
- 11:10Es vergisst niemand und wird niemand vergessen in den
- 11:13Albanern. Das ist der Geist von 1912, der
- 11:15Österreich und Albanien immer miteinander verbindet.
- 11:18Nicht nur das, sondern Österreich hat schon längst
- 11:20längst in dieser Region. Sozusagen versucht die Albaner
- 11:24zu unterstützen. Es gibt eine Reihe von
- 11:26Geschichten, aber es geht auch mit unserer DNA.
- 11:29Die Ilyra waren bis vor Tor von Wien, es gibt auch in
- 11:33Niederösterreich eine lyrische Denkmal und eine lyrische Fund,
- 11:41wo es. Genau gestanden gestanden, dass
- 11:44das hier war der sozusagen eine eine eine Siedlung von Ilyra.
- 11:51Das können Sie. So, wir sind seit 2000 Jahren
- 11:53verbunden, Österreich und Albanien seit den römischen
- 11:56Zeiten die Lira und natürlich die Habsburger mit den adeligen
- 11:59Familien in der Albaner Kamikkonzapten.
- 12:03Es gibt ja dieses Schwert von Skandabé, das ist ja über die
- 12:06Familie von den Habsburgern über Italien.
- 12:09Prinz Ferdinand, er hat dieses. Erworben bei Italiener und zum
- 12:15Glück ich bin wirklich froh, dass er das Mut gehabt hat,
- 12:19dieses Reliken zu zu übernehmen und hat lange Jahre in Tirol,
- 12:23das war in Innsbruck bewahrt und irgendwann einmal die Familie
- 12:26von Prinz Ferdinand hat den österreichischen Staat
- 12:28geschenkt, sozusagen oder übergeben.
- 12:31Und ich? Glaube die Sozialistische
- 12:34Republik hat 1918 dieses Eigentum der Habsburger.
- 12:37Leider. In die.
- 12:38Schatzkammer ich bin integriert. Befürworter für Monarchie
- 12:42eigentlich. Ja, interessant.
- 12:43Weil Österreich lebt sehr gut von diesen
- 12:47Monarchieerrungenschaften. Die Bauten von Wien.
- 12:50Wenn die nicht wären, wäre er kein Tourist.
- 12:52Heute in Wien vergessen sehr viele Österreicher.
- 12:54Hast du schon mal den Prinz Leica getroffen?
- 12:56Wir haben den alten und die neuen.
- 12:58Ah okay sehr gut. Das ist.
- 13:00Eine tolle Persönlichkeit. Sehr, sehr spezielle
- 13:04Persönlichkeit in Alban dass es noch sehr viel sozusagen zu
- 13:08forschen wäre für seine Familie eigentlich.
- 13:10Er wollte kurz zurück zu meiner Heimat, also zu meiner Eltern
- 13:15Heimat. Damals hat mein Großvater mit
- 13:18österreichischen Generälen. Sehr intensive Verbindung gehabt
- 13:23und 1912 wurde Albanien unabhängig und wurde auch die
- 13:25Grenze Grenze fixiert. Also du musst vielleicht dann
- 13:29nur erzählen, dass wir unser Reich, das Österreichische Reich
- 13:33geopfert haben für die Albaner. Das komme ich, das komme ich,
- 13:36das sollte. Man nicht vergessen, weil manche
- 13:38in Albanien vergessen das immer wieder.
- 13:40Leider vieles auch unwissend, muss ich ehrlich sagen und
- 13:44damals hat mein Großvater mit österreichischen Generälen
- 13:47verhandelt über den Grenzgang. Wo die Grenzen fixiert werden
- 13:51und der Süden nach Süden Konis Poli ist das letzte Staat
- 13:55albanischer, kleiner Staat zur Grenze zu Griechenland.
- 13:58Ja, und hat 400 400, Münzen, Goldmünzen, Napoleon heißen die
- 14:06bezahlt werden österreichische Generäle damit dieses.
- 14:09Ich hoffe, er hat es nicht bestochen.
- 14:10Nein, nicht bestochen, sondern das war so, dass das.
- 14:14Für dieses Teil müsste man stoja und blablabla, alles mögliche
- 14:19hat bereitgestellt und heute ist Kondispoldin zur albanischen
- 14:22Grenze, also in die albanische Grenze.
- 14:24Zum Glück. Zum Glück ja.
- 14:25Und deshalb? Diejenigen Albaner, die auf der
- 14:27griechischen Grenze im sogenannten Camaria.
- 14:31Camaria. Seien ja leider dann Opfer von
- 14:33einem Genozid geworden. Viele Leute wissen nicht, ich
- 14:36habe einen guten Freund. Andi Himma ist ein theolog
- 14:39muslimischer Theologe ist auch. Ist auch ein Professor für die
- 14:47für die Camelia, also nordderpiros Geschichte und hat
- 14:52studiert in Quarellum pur und hat eine sehr interessante Burre
- 14:56herausgebracht. Ich habe auch den Karl von
- 14:58Habsburg geschenkt in Wien, dieses camelia Genozid, die
- 15:04albanische Tosken heißen, die auch Südalpanien heißt,
- 15:09toskischer Dialekt. Dort haben in dieser Schamaria
- 15:14gab es christliche, orthodoxen, Albaner und moslemisch
- 15:18Orthodoxen, aber es gab nie ein Problem, das war nur persönliche
- 15:23Empfindung von einer Religion, aber nicht nicht, dass wir
- 15:26ethnisch miteinander Probleme gehabt haben, und damals haben
- 15:30sie die Türken, große, Große sozusagen.
- 15:35Und. Da war es ja so im Zweiten
- 15:37Weltkrieg, dann, wo die Italiener angegriffen haben,
- 15:39Griechenland über Italien, genau, ja, war ja dann so die
- 15:42Rache der Griechen gegen die albanischstämmige Bevölkerung im
- 15:44Norden Griechenlands. Und haben dort ein schreckliches
- 15:47Massaker. Also nach der Genozid
- 15:48angerichtet und. General Servas Servas das ist
- 15:51der der Massaker über und der Kommandant von griechischen
- 15:56Einheiten hat das befohlen, die ganze boslemische Bevölkerung um
- 16:01zu Süden nach Türkei und wurden als Moslem oder als Türken
- 16:05geschrieben, obwohl alle Albaner waren und der Rest die meisten
- 16:08dort waren. Wahrscheinlich.
- 16:09Und der Rest von Orthodoxen wurde nicht sozusagen.
- 16:12Sie wurden auch unter durchgesetzt.
- 16:13Aber dann fand statt. Die Massaker gegen den
- 16:17albanischen Moslem und deshalb, das darf man nicht vergessen.
- 16:21Der albanische Präsident Petschaj war ja vor kurzem, Ich
- 16:24glaube, in dem Sommer war er beim Chamaria Genoziddenkmal im
- 16:27Süden von Albanien, hat gleich zu einem riesigen Protest von
- 16:30der griechischen Regierung geführt.
- 16:32Eigentlich, was die griechische Regierung mir ist egal was sie
- 16:35machen, aber sie müssen einmal die Geschichte lernen ohne
- 16:38Griechenland. Ohne Albaner gäbe es kein
- 16:40Griechenland heute. Die Griechen wissen ganz genau,
- 16:43mein Urgroßvater Mialdelani hat Kreta befreit und viele
- 16:49Griechen. Du meinst unabhängig?
- 16:51Unabhängig 1928 / 26 Mai wurde er ermordet und geköpft von den
- 16:57Osmanischen von Osmanen und er hat gekämpft für Griechenland.
- 17:02Er war ein gemeinsamer griechischer albanischer
- 17:04Freiheitskampf, der Unabhängigkeitskrieg.
- 17:07Er war sehr gut befreundet mit Marco Bocari und Kolo kotroni.
- 17:11Das war der erste Premierminister von von von
- 17:13Griechenland und in griechische Pantheon steht auch um meinen
- 17:18Urgroßvater. Viele Griechen nehmen an als
- 17:20Grieche, aber er war eine richtige Albaner, ja.
- 17:23Und an. Diesen Geist sollten wir die
- 17:26Griechen auch wieder erinnern, weil die Griechen müssen mir
- 17:28jetzt zustimmen, auch zur EU Mitgliedschaft von Albanien.
- 17:31Es ist ja so, hoffentlich kommt sie in 2029.
- 17:34Ich versuche. In die EU.
- 17:36Aber da müssen die Griechen zustimmen.
- 17:37Ich versuche, die griechischen Freunde zu erklären.
- 17:39Die haben so viele Gemeinsamkeiten, wir müssen dort
- 17:43investieren und nicht, was passiert ist.
- 17:45Das darf man nicht vergessen. Sollen auch die Griechen nicht
- 17:48vergessen. Aber ich bin für den implodiert,
- 17:51dass wir mehr gemeinsam. Wir haben viele Gemeinsamkeiten.
- 17:54Die alte Griechisch ist eigentlich die uralte Albanisch,
- 17:57viele Griechen wissen das nicht oder wollen sie nicht.
- 18:00Also die Sprache von Homer aus dieser Zeit ist sehr ähnlich.
- 18:03Also vielleicht. Nur eine Wort Aphrodita kennt
- 18:06jeder diese Worte. Aphroditas heißt Aphroditas, das
- 18:10heißt näher mit, mit, mit Licht, näher mit Zone und deshalb nur
- 18:16das einzige Wort spricht für Albanisch.
- 18:19Und nicht für Altgriechisch. Altgriechisch schon für die
- 18:21Griechen, aber diese Altgriechische ist tatsächlich
- 18:25eine albanische Sprache, das sag ich nicht nur ich, sondern die
- 18:28besten und die begüsten Professoren in Griechenland
- 18:32langsam. Ich glaube, digitale Medien
- 18:34unterstützen uns, die Albaner, die die wahre, uralte Geschichte
- 18:38wiederzubeleben. Also die Griechen und Albaner
- 18:40als Pudel und Schwester, eine Familie der Antike, ursprünglich
- 18:44in Europa. Wir sind Cousin miteinander und
- 18:47leider haben wir die letzten 100. 40 Jahre den Orientierung
- 18:51verloren speziell bei den Griechen und muss ich auch
- 18:53sagen, das. Steht ja jetzt im Raum, dass die
- 18:56Griechen Kosovo anerkennen. Möglichst.
- 18:59Bald? Das wäre ein guter Schritt für
- 19:03Griechenland, um um diesen Teil von Europa sozusagen zu
- 19:09stabilisieren. Kosovo wenn Griechenland das
- 19:12anerkennt, das ist ein Beitrag von persönlich, von
- 19:14Griechenland, um diese Region zu stabilisieren.
- 19:18Und noch mehr Frieden zu schaffen, das wäre ein
- 19:20Riesenbeitrag von Griechenland, denn es geht um Albanien, EU
- 19:24beitritt. Wir haben eine eine Gesetz, das
- 19:27ist 1904 und 1949, das ist diese kriegsgesetz wir sind.
- 19:36Eigentlich ist es verrückt und es ist unglaublich.
- 19:39Wir sind noch im Kriegszustand in Griechenland.
- 19:42Das ist sehr erstaunlich. Weil die Italiener haben die
- 19:45Griechen von albanischer Seite angegriffen, weil von mehr haben
- 19:49sie nicht geschafft, aber sie wollten Albaner war selber von
- 19:52Italienern besetzt damals und Griechen Griechen anstatt zu
- 19:57sagen. Die.
- 19:59Italiener von Italienern angegriffen sie sagen, Sie sind
- 20:02von Albanern angegriffen. Und leider, das stimmt nicht.
- 20:06Es gab eine. Es gibt dieses Kriegsrecht ist
- 20:09noch immer, und das ist unhörbar, dass Griechenland noch
- 20:12das Beat, es hat einen Grund, falls die Kriegsrechte fehlt
- 20:17oder dieses Kriegsgesetz, dann wird wird Griechenland alle
- 20:24sozusagen vermögen von albanischen Staatsbürger
- 20:26Staatsbürger zurückgeben müssen und es ist alle, das ist von
- 20:30Schamen ja. Vielleicht gibt es da ein paar
- 20:32Grundstücke für deine Familie zurück.
- 20:34Es gibt schon dort, aber wir, wir sind von von meiner
- 20:39Familienseite wir sind nicht in diesen roten Linien, weil sie
- 20:43wissen schon, dass wir für Griechenland sehr viel gegeben
- 20:45haben. Also wir haben beigetragen, dass
- 20:48Griechenland befreit wurde von von unserer Uhr, von Alderaan.
- 20:54Sprechen wir noch mal kurz über Österreich, weil Österreich hat
- 20:57ja damals in der Monarchie im Dezember, oder ich glaube im
- 21:00Oktober 1913 oder was 13 hat ja ein Ultimatum gestellt, dass die
- 21:05Serben dures verlassen müssen und Nordalbanien wieder räumen
- 21:08wollen, weil die haben sie im ersten Balkankrieg besetzt und
- 21:11wollten dort bleiben. Österreich hat dann einen Teil
- 21:13mobilisiert und viele denken ja, dass das einer der Gründe für
- 21:16den Ersten Weltkrieg ist. Glaubst du auch, bist du ein
- 21:20Teil dieser wie siehst du die Lage 1913 in?
- 21:23Doris. Die die selben hätten es nie
- 21:26geschafft, bis zur Durst ohne russische Hilfe.
- 21:29Das war unmöglich, ja und muss ich sagen.
- 21:33Ja, das hört sich an wie heute, wo die Serben und die Russen
- 21:35wieder verwündet. Haben natürlich.
- 21:36Hat sich nichts verändert? Aber wir, wir haben keine Angst.
- 21:40Keine Angst, Nein, jetzt hat Senator.
- 21:43Wir haben überlebt, wir werden überleben, wie Österreich auch.
- 21:46Egal was kommt, ja. Albanien hat es schon geschafft,
- 21:49Österreich ist nur immer Natural, Albanien seit 2009 in
- 21:52der Nato, wer hätte das gedacht 1990 wo du nach Österreich.
- 21:55Gekommen bist niemand gedacht, aber das ist ein wunderschöner
- 21:57Traum für Albanien, weil viele Wissen nicht, ich komme zurück
- 22:02zu österreichischen Soldaten 1913 viele Leute wissen nicht,
- 22:07dass wir das einzige Land in Warschau packt.
- 22:10Waren, dass wir vom Warschauer Park ausgetreten sind.
- 22:13Das. Waren seit sie ausgetreten. 1961
- 22:16mit der Angriff von Tschechoslowakei Albanien hat
- 22:19Ultimatum gestellt bei der Sowjetunion, und die sind
- 22:24ausgetreten aus Protest. Gegen die Invasion der
- 22:27Tschechoslowakei, der. Damalige Diktator Henver Roger
- 22:31hat keine damals geschafft und diese Mut.
- 22:34Zu haben, da hat er Mut verwiesen.
- 22:36Er hat zwar gleichzeitig Kirchen in die Luft gesprengt.
- 22:38Ja, genau. Aber immerhin hat er den Mut
- 22:41gehabt, sie dagegen gegen die Niederschlagung.
- 22:43Es war der Frühling, zu. Spielen eine richtige Mutprobe
- 22:46für eine kleine Albaner. Die Russen haben sie
- 22:48zurückgelassen, 8 Atom u Boote oder u Boote und das ist eine
- 22:53riesen Sache, dass viele Leute vergessen das so zurückzukommen,
- 22:58zu zu 1913 viele wissen nicht, dass dort die.
- 23:04Haben sie den österreichischen oder außerungarischen Soldaten
- 23:07ihr Leben gegeben? Es wird vermutet, zwischen
- 23:10250301000 österreichische Soldaten haben ihr Leben für
- 23:15Albaner gegeben, weil das wäre Zugang für Russen und auch für
- 23:21Osmaner gleichzeitig, dieser Zugang wurde sozusagen
- 23:24verhindert von österreichischen Soldaten, das sollen wir
- 23:28vergessen, ich habe eine Trauung.
- 23:30Letztes Jahr. Bei Chan Vasil, das ist auf der
- 23:34Südroute, wenn man da fährt, und da gibt es einen
- 23:36österreichischen Soldatenfriedhof, habe ich mir
- 23:38angeschaut. Aber das ist zu.
- 23:39Wenig zu wenig ich. Habe ich habe eine Idee oder es
- 23:43ist mein Traum. Das ist wie Indurus, die
- 23:46ehemalige Hauptstadt von Albanien und auch der größte
- 23:49Hafen von Albanien, auf einer von den größten Hafen in Adria.
- 23:53Eine Mamma zu aufzubauen für die österreichische Soldatin in
- 23:57Estland. Das wär gut.
- 23:58Ich hab immer vorgeschlagen ein Österreich albanisches
- 24:00freundschaftsmuseum, das wär gut.
- 24:01Ja, schon. Aber es braucht eine eine
- 24:03Obeliskus, eine eine richtige. Da muss man mit Prinz Lega
- 24:07sprechen, wo es sein Schloss hergibt.
- 24:09Das, das kann ich nicht garantieren, aber ich würde
- 24:12schon gerne in Albanien auch dieses Thema mit meinen Freunden
- 24:15und Unternehmen beschweren, dass wir so etwas finanzieren können.
- 24:19Eine Mahnmal für die österreichischen Soldaten, das
- 24:22wäre gut, das sind knapp 30. Mal verteidigt und dann haben
- 24:25die Serben dieses Attentat in Sarajevo gemacht.
- 24:27Das sind 30000 österreichische Soldaten habe ihr Leben gegeben,
- 24:31für für Albaner. Das ist nicht wenig, das ist
- 24:34viel Blutverlosung, und das muss.
- 24:37Sozusagen wie ich sehe, mit einer Riesenmarma.
- 24:39Das wäre für mich mein Wunsch, mein Traum.
- 24:42Also Albanien war damals riesig wichtig auf jeden Fall
- 24:45geostrategisch da ist, um den Zugang der Adria gegangen, um
- 24:48den russischen serbischen Zugang zur Adria direkt und natürlich
- 24:53von ungeheurer Bedeutung und einer sicher der Gründe, warum
- 24:56der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist.
- 24:58Die Frage der Unabhängigkeit von Albanien.
- 25:00Ist noch immer und die die Straße klassisch also.
- 25:05Altestraße, Egnatia das hat die die Westen mit Ostwelt damals
- 25:11verbunden. Egnatia, das ist ein
- 25:13sportlicher. Ausgangspunkt nördlich von
- 25:15Touris wird es ja diesen großen Nato Hafen.
- 25:17Jetzt geben den Militärhafen Porto Romano.
- 25:20Der ist sehr wichtig. Absolut riesenmodell
- 25:22Militärhafen, natürlich auch Zivilhafen.
- 25:25Aber der große Teil ist das Militärhafen für Nato, eine
- 25:29richtige Stützpunkt, weil es ist so, wenn dort Schiffe ankommen,
- 25:36dass sie in innerhalb von von 434 Stunden zur russische Grenze
- 25:41fast oder zur ukrainische Grenze ist.
- 25:43Eine unglaubliche. Kurze Verbindung, auch schnelle
- 25:47Verbindung, falls. Besonders wichtig ist natürlich
- 25:50Serbien unter ein bisschen unter Kontrolle zu haben.
- 25:52Das ist natürlich. Natürlich, das ist eine
- 25:54Entscheidung vom serbischen Volk.
- 25:56Neben Porto Romano gibt es ja unten die Insel, jetzt in Flora
- 25:59Sassan Island. Sassan Island.
- 26:01Das hat jetzt die Familie Trump. Sie.
- 26:03Stimmt, die hat. Zugesprochen.
- 26:05Es ist so, der Sassan war eine Atominsel, also es gibt
- 26:09unterirdische, sozusagen Bunker und.
- 26:15Diese Insel hat kein kein Wasser aber hat der Riesen Bunker Atom
- 26:20Bunker erfahren. Heute wird die Ivanka Trump und
- 26:23Scharet Kushner noch Probleme haben bei der Hotelanlage, wenn.
- 26:27Wir mal schauen. Also ich kenne diese Struktur
- 26:29nicht ganz, aber was ich vom vom Militär gehört habe ist ein
- 26:33riesen Atom Bunker und ich glaube diese Insel.
- 26:40Wäre auch schon geeignet für Tourismus.
- 26:42Eigentlich wäre aber das kommt drauf an, welche Hände. 2
- 26:45Milliarden sollen investiert werden.
- 26:47Also. Nicht nur dort gegenüber Isabel
- 26:50Swernetzi es gibt eine, das ist wunderschön swernetzki Burg auch
- 26:54und kleine Kloster, glaube ich, und dort wird ein riesen
- 26:57Tourismus touristisches Projekt. Aber Castor, erzähl uns einmal.
- 27:02Du bist also dann im kommunistischen Albanien
- 27:05aufgewachsen und dann in Österreich gelandet.
- 27:07Sie ist es gewesen, wahrscheinlich nicht wegen den
- 27:10Habsburgern. Oder ja schon Teil.
- 27:12Also es ist so, ich habe nach dem Gymnasium angefangen zu
- 27:16arbeiten, im Designzentrum von Tirana, ich habe eine ungefähr
- 27:20einen zweijährigen Designkurs gemacht oder Ausbildung im
- 27:25Kongresspalast von Tirana und. Habe ich auch beworben für die
- 27:29für die Mittelschule, für die Jordan Mise, das war
- 27:32Kunstschule, habe ich nicht geschafft, obwohl ich gut
- 27:34zeichnen konnte, aber ich habe keine gute Vitamin B gehabt,
- 27:38aber nichtsdestotrotz habe ich in der Hauptstraße von Tiran,
- 27:43das war so eine, eine Moschee wurde umgewandelt in
- 27:47Designzentren, dort habe ich ungefähr 4 Jahre gearbeitet und
- 27:52danach vorher bin ich Soldat gegangen, 1986.
- 27:58Du im kommunistischen. Jahr.
- 27:59Ich war in Albanien, genau, ich war in einem Interimslager in
- 28:04Albanien, das war in der Nähe von Kruya, das war wirklich ein
- 28:10schlimmer Bundeswehrplatz dort. Also ich muss sagen, das war
- 28:13eine harte Bundeswehr, ich war in einer Brigade, wo es gegangen
- 28:18ist, Luftabwehrsysteme und. Und dort habe ich 2 Jahre
- 28:23verbracht. Das war wirklich eine brutale
- 28:25Bundeswehr. Ja, Albanien hat immer geglaubt,
- 28:27dass alle angreifen wollen und hat sich immer ständig
- 28:30vorbereitet auf irgendwelche Angriffe, die natürlich nie
- 28:33gekommen sind. Interessant ist ja, dass man die
- 28:35Straßen immer so in in Serpentinen gebaut hat und keine
- 28:39Straßen zum Meer, damit ja keiner angreifen kann, die
- 28:42Grenzen immer mit Bunkern gesichert, das war ja total
- 28:45paranoid in Wirklichkeit und du warst Teil des Systems.
- 28:49Leider. Ich war Teil des Systems.
- 28:51Aber ich habe den System nicht erlebt selber.
- 28:56Ich wollte das nicht erleben, obwohl ich mitgemacht habe,
- 28:59sozusagen. Ich müsste Soldat gehen, ich
- 29:01müsste in die Schule gehen, ich musste arbeiten, aber dieses
- 29:03System hat mir nie, ich habe ein anderes System im Kopf, ich habe
- 29:07immer gedacht. Du wirst also Teil des
- 29:09kommunistischen Militärapparats. Na, als Soldat.
- 29:13Und wie bist. Du dann nach Österreich
- 29:15gekommen. Ich wollte nur kurz erwähnen,
- 29:18dass ich da habe ich gearbeitet und dann.
- 29:20Inzwischen habe ich angefangen zu studieren, 1989 an der
- 29:24Universität und. Dann war der Umbruch.
- 29:26Dann ist der. Studentenprotest.
- 29:27Gewesen warst du beim Studentenprotest dabei.
- 29:30Ich war beim Studentenprotest dabei.
- 29:32Und das? War eine tolle Zeit, obwohl er
- 29:36auch sehr gefährlich war. Vielleicht hätten Sie mich.
- 29:39Eine Kugel erwischt, das weiß ich nicht.
- 29:41Es ist geschossen worden. Es ist auch geschossen worden,
- 29:43aber man weiß nur immer noch nicht.
- 29:45Es war ein echte Geschoss, oder nicht?
- 29:46Ja Kugel ja und ich. Warst du selbst am 10 Dezember?
- 29:51Ich war selber am 10 Dezember wurde auch mit roter Farbe
- 29:54gespitzt von den von den Spezialkräften habe ich auch
- 29:57Schlagstöcke bekommen im Kopf und es war wirklich sehr
- 30:01gefährlich. Wir haben tagelang protestiert,
- 30:03wir haben den Umsturz von der Statue von der Safocha.
- 30:09Ich war dabei und bin sehr stolz.
- 30:12Ich habe ein paar Fotos zu. Hause, die musst du mal zeigen,
- 30:14ja. Das war wirklich eine bewegende
- 30:16Zeit. Nein, das ist ein historischer
- 30:19Moment gewesen, damals das schlimmste kommunistische Regime
- 30:23von Europa. Die Studenten haben es gestürzt,
- 30:25Respekt. Ich kann, ich kann mich sehr gut
- 30:27erinnern, ein albanischer Offizier.
- 30:30Er hat ein Drama erlebt, sein System.
- 30:36Vor seinen Augen gestürzt wurde. Das war dieses Andrew Roger
- 30:40Satur, und das war sehr gefährlich.
- 30:43Sie sagen ja in diesem Podcast immer, alle Tyrannen werden
- 30:46fallen und dass dann natürlich solche Momente kommen, das war
- 30:49absolut historisch. Also ich werde diesen Tag nicht
- 30:52vergessen. Das war ein richtiger
- 30:53Befreiungstag. Diese Kommunisten haben uns
- 30:56alles weggenommen, mein Vater, mein Großvater, wurde im
- 31:00Gefängnis von Giro kastra. Gleich genommen und er ist dort
- 31:04gestorben, weil er nicht einverstanden war, diese
- 31:08Enteignung zu unterschreiben. Das war nicht nur Erde, das war
- 31:12nicht nur Land, das war nicht nur habgut, sondern war auch
- 31:16Geschichte, er wollte das nicht wahrhaben und hat nicht
- 31:18unterschrieben und wurde dort in dieses Gefängnis in eine uralte
- 31:22Mittelalterische Burg sozusagen gesteckt, und er ist dort
- 31:26gestorben, und wir wissen noch immer nicht, wo sind seine,
- 31:29seine, seine Reste. Und deshalb wollte ich sagen,
- 31:34dieser Tag war eine Befreiung, nicht nur für mich, sondern für
- 31:36viele Albaner. Wir haben wirklich gelitten,
- 31:38systematische Unterdrückung von Kommunisten für jede Sache, für
- 31:42was also auch Musik wurde, sobald man jemand gehört hat
- 31:48oder gesehen hat, dass es italienische oder Rockmusik
- 31:52gehört hat, wurde wurden leider Gottes viele Leute ins Gefängnis
- 31:56gesteckt, nur weil sie. Sozusagen diese Musik gehört
- 32:01haben. Und das war.
- 32:02Es war ein Schreckliches. Es waren nicht nur Menschen.
- 32:04Vor, aber langsam muss man die Geschichte erzählen, wie das war
- 32:06mit Österreich, wie bist du nach Österreich gekommen, du bist
- 32:09herzlich willkommen, natürlich, du bist jetzt ein wichtiger
- 32:13Präsident, da ist Österreichs albanischen Wirtschaftsbund.
- 32:16Aber Castor, erzähl uns. Wie ist es gekommen, weil die
- 32:18meisten aus deiner Generation aus dem Kosovo, die Kosovo
- 32:20Albaner, die ich persönlich kenne, die sind alle natürlich
- 32:23vom jugoslawischen Wehrdienst geflüchtet.
- 32:25Ja, so ist die Geschichte von vielen Gesandern nach 3 Kirchen
- 32:28gekommen und waren de facto von der Armee geflüchtet und haben
- 32:32sich hierher nach Österreich gerettet, als das erste Land
- 32:34nach der jugoslawischen Grenze, und das sind ja nur wenige
- 32:37Albaner in Österreich bis heute, eigentlich sind ja die meisten
- 32:39nach Italien am Schiff, nach der berühmten Flora Tausende von
- 32:43Albaner rüber auf diesem überfüllten Schiff.
- 32:45Wie ist ein Weg in Richtung Norden gewesen?
- 32:47Und hat es vielleicht da was mit den Habsburgern zu tun?
- 32:50Es ist so, mein Vater ist 1976 gestorben wegen Herzproblemen,
- 32:56und er hat eine Anfrage gestellt von der albanischen Stadt für
- 33:01eine Möglichkeit Angriff, also operativer Angriff für sein
- 33:04Herz, also in Wien, und das hat er schon gemacht und leider.
- 33:13Ist dieses Okay von albanischen Staat gekommen, dass er dieses
- 33:18Angriff in Wien, in Wien. Vorwiegend.
- 33:20Ja, Operation ja, leider ist er gestorben. 2 Wochen nach seinem
- 33:25Tod ist dieser Brief gekommen, und das war meine richtige erste
- 33:29echte Verbindung. Natürlich wusste schon schon
- 33:33vorher über Österreich und über Habsburg, aber damals war
- 33:36richtig, also ist fixiert in meinem Kopf, Österreich ja.
- 33:39Natürlich, wenn ich, bevor ich nach Österreich gekommen bin,
- 33:43ich habe. Ich habe mir gedacht, wenn ich
- 33:45in Österreich bin, es steckt, steckt in jeder Ecke eine
- 33:48Mordzeit mit einer mit einer Gewissen, und das war meine, das
- 33:53war meine erste Vorstellung für Österreich.
- 33:56Und natürlich, man kann auch mit Tritt erreichen.
- 33:59Heute laufen die Albaner hier als Mozart verkleidet und
- 34:03verkaufen in der Wiener Innenstadt zu den Touristen, den
- 34:05Amerikanern und Japanern Tickets, also bis zum um diesen
- 34:08Grad war die Vorstellung richtig.
- 34:09Absolut ja. Es ist unglaublich, dass man das
- 34:13heute so wie sie sagen, erleben darf, dass wirklich nicht die.
- 34:17Echte österreichische Mozarten in Wien unterwegs und sind
- 34:20albanische Mozarten. Heutzutage in jedem Restaurant
- 34:23jeder der Tickets verkauft. Viele sehen Taxis an, sind
- 34:25natürlich viele Kosovo, Albaner und Albaner.
- 34:28Ich bin froh. Und auch ein bisschen stolz.
- 34:30Aber es ist eine sehr interessante und lustige
- 34:32Geschichte auch. Aber jetzt kommt die
- 34:34geheimnisvolle Wendung. Wie bist du nach Österreich
- 34:37gekommen? Ich hab, ich wollte mit meinem
- 34:40Bruder also reisen, meine Mutter war dagegen, die Botschaften von
- 34:44alle Botschaften damals 1990 und 91, wurden gestimmt von die von,
- 34:48die von die Hauptstädte also. Und ich habe gesehen, diese Lage
- 34:54war dramatisch in Botschaften. Ich wollte das nicht.
- 34:57Haben sie geflüchtete Menschen sind auf den Botschaft gegangen,
- 35:00um gegen das Protest gegen das Regime zu protestieren.
- 35:04Ich war Silber in dieser deutschen Botschaft.
- 35:05Du warst selbst in. Botulinen Silber selber und dann
- 35:08bin ich wieder rausgekommen, weil meine Mutter hat fast einen
- 35:11Herzinfarkt, habe ich mir gedacht.
- 35:13Ich war unsicher, ob das Regime noch so eine Art freie Lamen
- 35:16macht oder so. Können die alle.
- 35:17Umbringen, weil die Armee hat uns umgekreist ja, das.
- 35:20War ganz eingesehen. Überall und ich bin rausgekommen
- 35:25in die Nacht und ich wollte nicht, dass meine Mutter krank
- 35:28wird, habe ich mir gedacht. Es muss auch eine andere
- 35:30Möglichkeit geben. Einige Zeit später sind Albaner
- 35:36über die Hafen Durus haben sie die große Schiffe von
- 35:42Albanischen sozusagen. Marina und sind viele
- 35:48geflüchtet. Ich war auch dort dabei, aber
- 35:51das war ein katastrophaler Zustand, da habe ich gesagt,
- 35:53Nein, Castro, Castro, das ist nicht eine Weg, du musst eine
- 35:57andere wegsuchen und ich habe den Fluchtweg gesucht über
- 36:02Jugoslawien, ich bin zuerst nach, das werde ich nicht
- 36:05vergessen. Also viele sind ja über
- 36:11Jugoslawien, aber es war total schon Krieg.
- 36:13Es war jetzt 1990 oder 91, also der Kroatienkrieg hat begonnen,
- 36:18du brauchst uns kein Geheimnis erzählen, also es kann sein,
- 36:21dass dann irgendwer aus Serbien. Das werde ich nicht vergessen.
- 36:23Meine letzte Gruß von meiner Mutter.
- 36:25Ah okay bitte also Sie hat sich verabschiedet und sie wollte
- 36:31nicht, dass du gehst. Nein, sie hat sich Sorgen
- 36:34gemacht und sie ist dann gestorben, oder?
- 36:37Nein, sie ist nicht gestorben. Aber muss ich sagen.
- 36:40Ich wusste nicht, ob ich zurückkomme.
- 36:43Das war sehr gefährlich. Die Grenze gab es noch immer,
- 36:46die Soldaten, und sie hätten es mir man.
- 36:49Muss vielleicht erklären, dass Republiksflucht in Albanien eine
- 36:53absolute schwere Todesstrafe war.
- 36:55Es hat ja da Skoda den Fall gegeben, da sind Leute dann
- 36:59wirklich erschossen worden, weil sie geflohen sind und an der
- 37:02Grenze aufgehalten worden sind, und dann sind die hingerichtet
- 37:05worden, also so. Brutal.
- 37:07Also in der DDR ist ja bekannter, da sind die Leute auf
- 37:10der Flucht erschossen. Erschossen worden, weil man sie
- 37:11nicht aufhalten könnte. Aber das weiß ich jetzt nicht,
- 37:15ob es da die Todesstrafe. Enthält die Polizei.
- 37:17Aber in Albanien sind die Leute einfach hingerichtet worden.
- 37:21Republikflucht war das ärgste Verbrechen.
- 37:23Kurze, also kurze gerichtliche Verhandlungen und dann waren sie
- 37:28weg und meine Mutter wusste nicht, ob ich zurückkomme oder
- 37:31nicht, ob ich erschossen werde auf dem Grenz oder nicht.
- 37:34Zum Glück ist der Flug so erfolgreich gestanden.
- 37:37Wo bist du nach Spanien, ja. Ich bin zu meine, zu meine Tante
- 37:42war mit einer albanischen Kosovar von Jakova, also.
- 37:46Du bist nach Kosovo. Morina Familie.
- 37:48Ah, die berühmte Morina Familie, da bist du über die albanische
- 37:52Albanische nach Jugoslawien, aber nach Kosovo.
- 37:54Nach Kosovo in Jakovo. Nach jakovo.
- 37:56Ja, und dann bin ich dort fast einen Monat geblieben.
- 37:59Diese Familie hat mir in Ihre. Herzen genommen und auch
- 38:04versteckt. Und ich habe.
- 38:05Es war im Kosovo sehr schwierig damals ich.
- 38:07War besetzt von den serbischen Truppen, weil die unabhängig,
- 38:10also die Autonomie wurde aberkannt von Milosevic und das
- 38:16war sehr gefährlich und ich bin dort gewesen, habe einen Monat
- 38:21und habe ein Ticket. Diese Familie hat mir alles
- 38:23bezahlt, werde immer dankbar sein und ewig und ich habe nur
- 38:28Kontakte mit der Familie, das ist mir sehr wichtig.
- 38:31Diese Beziehung zu pflegen, haben sie mir die Reise nach
- 38:33Österreich gesponsert. Und ich mit dem Flugzeug, oder?
- 38:37Mit Bus, mit Bus von von. Über Belgrad.
- 38:40Über Belgrad, ja bis nach Spielfeld.
- 38:43Ja, und ich kann mich sehr gut erinnern.
- 38:45Papiere hast du Papiere gehabt oder?
- 38:47Ich habe richtige Papiere, ich habe ein Transit.
- 38:51Visum für für Österreich. Wir reden da über das Jahr 1900.
- 38:5590 oder anfang 91, also januar. Im Winter.
- 39:00Ich bin schon nicht im Jahr, sondern ich bin dort 1990 im
- 39:04Dezember. Also das war so fast Silvester
- 39:08und bin dort bis Februar geblieben und dann bin ich nach
- 39:11Österreich gekommen. Das heißt, Sie haben mir den
- 39:13Sponsor des Bustickets bis ins Spielfeld und dort haben wir die
- 39:18österreichischen, also die jugoslawischen Soldaten
- 39:22erwischt. An der Grenze an der Grenze
- 39:25durchlassen. Ja, Sie wollten mich nicht
- 39:26durchlassen. Ich bin wieder.
- 39:28Sozusagen damals konnte man die Leute freilassen und sie müssen
- 39:33die jugoslawische Republik, also sozial, wie heißt es geheißen,
- 39:40Republik, Republik Federal. Ja, Jugoslawien hat so viele
- 39:45Namen gehabt. Federal Jugoslawien so.
- 39:48Irgend so war es wieder alles kaputt.
- 39:49Und sie haben mir, ich hätte 3 Tage Zeit gehabt, um wieder
- 39:54zurück nach Albanien. Ich habe natürlich, ich war
- 39:56entschlossen, in Freiheit zu kommen.
- 39:58Demokratisches Land wie Österreich und.
- 40:01Österreich war quasi für die die Freiheit.
- 40:03Natürlich, das war die Tür zur Freiheit, Tor zur Freiheit, und
- 40:08da bin ich hin. Ich bin in Malibol geblieben,
- 40:12und dann haben wir wieder die jugoslawische Polizei, sozusagen
- 40:17mir verhaftet, und ich war 2 Tage in Malibol im Gefängnis,
- 40:23sie haben im Gefängnis ja, ja, sie haben 2 Tage.
- 40:28Sozusagen nach 2 Tagen bin ich rausgekommen.
- 40:30Das war so, dass ich innerhalb von 3 Tagen Jugoslawien
- 40:33verlassen musste. Ich habe natürlich versucht,
- 40:36dann über die österreichische Grenze zu kommen.
- 40:38Über die grüne Grenze. Über die grüne Grenze, durch den
- 40:41Wald, das waren ja die Berge. Genau, es war eine riesen riesen
- 40:45Zäune, ich war natürlich 23 Jahre kräftig.
- 40:49Du bist heute nur kräftiger Mann.
- 40:51Und ich, ich bin gut trainiert, ich bin über die Zäune.
- 40:55Einfach mit meinem Bruder, ich. War zu zweit.
- 40:58Geltet und war auch eine albanische kosovoische Albaner
- 41:02und sind wir nach sozusagen nach Spielfeld gekommen, dann hat uns
- 41:08österreichischer Jean Draméry damals gab es Jean Draméry uns
- 41:12erwischt und haben sie uns verhaftet, ja, in Spielfeld,
- 41:15dort sind wir interviewt, und dann sind wir gleich nach einer
- 41:20berühmten Talskirchen gekommen. Okay direkt mit dem Bus
- 41:23gefahren. Sie wussten, wir kommen von
- 41:25Albanien. Albanien war damals noch nicht
- 41:27demokratisch, es wurden später Wahlen, aber man weiß ja, haben
- 41:33sie wieder die Kommunisten gewonnen, und das war für mich
- 41:35klar, dass dort. Ja, warst du in Dreiskirchen,
- 41:38dann im Flüchtlingslager. Da war ich im Flüchtlingslager,
- 41:40war nicht lange 15 Tage das. Muss ja insofern ein
- 41:43interessanter Moment gewesen sein, wo du vor ein paar Wochen
- 41:45waren wir ja in Dreiskirchen in dem Museum, wo der Herr
- 41:48Vizekanzler Pabler die Veranstaltung gemacht hat, mit
- 41:50einem albanischen Botschafter, da war das Museum und.
- 41:54Im Flüchtlingslager. Das war schon.
- 41:56Und das muss emotional für die gewesen sein, da wieder
- 41:58zurückzugehen. Für mich war es sehr emotional,
- 42:01weil habe ich wieder. Also da sind wieder diese alte
- 42:05Erinnerung hochgekommen. Ich war jung, ich kann mich sehr
- 42:09gut erinnern, die Interviewräume von den österreichischen
- 42:12Behörden, ich kann mich sehr gut erinnern.
- 42:15Interviewräume das war so Befragungsräume freundlich,
- 42:18freundlich oder wieso wie beim Sigurini?
- 42:21Nein, es hat mich schon ein bisschen den Eindruck gegeben,
- 42:24das war mehr sachlich und pragmatisch.
- 42:26Ja, man hat schon gemerkt, dass dass das eine demokratische Land
- 42:31war, demokratische Apparat, und man hat schon gespürt, das ist.
- 42:35Komplett in ein anderes Land aber natürlich, die Beamten
- 42:37waren gestresst. Damals hatte ich.
- 42:39Damals waren Ostdeutschen dabei. Ostdeutschen.
- 42:42Es gab noch Ungarn, Tschechen, alle Osteuropäer habe ich dort
- 42:46getroffen, die. Gleichzeitig geflogen sind.
- 42:48Gleichzeitig, es gab keine, keine von anderen, sozusagen von
- 42:55Asien oder von Afrika oder von arabischen Ländern, keine keine
- 42:59Person zu sehen. Ja, das war nur Osteuropäer und.
- 43:02Und da wurde ich dort verhört, habe ich meine Geschichte
- 43:05erzählt über meine Familie, und da wurden wir auch sozusagen mal
- 43:09trainiert und und so weiter und dann bin ich in mir ein Zimmer
- 43:15mit meinem Bruder gestellt und das war 2 Wochen.
- 43:20Nach 2 Wochen bin ich nach sozusagen hönigsberg gekommen.
- 43:24Das war in Hannigsberg, das ist in der Nähe von Mürzuschlag.
- 43:28Ja, in der Steiermark, Steiermark und so bist du ein
- 43:30Steirer geworden. So bin ich.
- 43:32Das warst. Du dann 30 Jahre in der
- 43:33Steiermark 24 Jahre. 24 Jahre, du.
- 43:36Hast ja einen sprachlichen Einschlag als Steirer ein.
- 43:39Bisschen schon fast holber der Steirer, so wie man sagt, ja,
- 43:44aber in Wien darf man also. Ich spreche mehr als Hochdeutsch
- 43:48in Wien. Aber du kannst das nur der
- 43:50Steirer. Wenn ich in Steiermark bin,
- 43:52brauche ich 34 Stunden, dann bin ich.
- 43:53Schon drin 24 Jahre dann in der. Steirer nicht wenig.
- 43:57Du warst dann auch sehr erfolgreich.
- 43:58Du hast das wirklich vom jetzt haben wir eine Tellerwäsche zum
- 44:01Millionär, aber du in der Wirtschaft hast du die
- 44:04etabliert. Ich bin von Hönixpert in
- 44:06Kapfenberg sozusagen gewesen. Und was ist in Kapfenberg?
- 44:09Natürlich die Industrie. Die Industrie, wir waren in
- 44:13einem speziellen verlassenen Hotel Ramsauer, das hat eine.
- 44:16Berühmte steirische Familie, also reiche Familie Ramsauer.
- 44:22Dort war ich knapp ein Jahr in der Bundesbetreuung, aber zum
- 44:26Glück, ich habe Arbeit begonnen, das war sozusagen meine, meine,
- 44:32meine, mein Ziel war damals, ich wollte nicht sozusagen Asyl
- 44:37bekommen, es ist schon ein bisschen paradox, aber ich
- 44:41wollte nicht eigentlich, ich wollte.
- 44:43Vorzeitig erfolgreich werden. Vorzeitig eine normale
- 44:46Beschäftigung bekommen weil damals war es so.
- 44:49Sobald du von einem eine Arbeitsgenehmigung bekommen
- 44:53hättest, dann warst du legal und ich wollte nicht als Flüchtling
- 44:58anerkannt, ich wollte nicht sozusagen, ich wollte nur
- 45:01normalen Job und das ist mir gelungen, das war ganz knapp,
- 45:06ich habe einen Brief bekommen von von der Bundespolizei, dass
- 45:09ich den. Österreich innerhalb von 2
- 45:12Wochen verlassen musste und ich wollte unbedingt, es war knapp
- 45:16ein legaler Job und das hat mir zum Glück eine VP Dame Frau
- 45:21Wimder Herta Wimder. Volkspartei, Das spielt ja
- 45:23danach in deinem Leben eine große Rolle.
- 45:25Absolut ja. Die Herta Wimder lebt noch.
- 45:27Eine sehr geehrte Dame, sehr, ich schätze, diese Dame ist über
- 45:3280, hat sie mir damals geholfen. Ich wusste nicht, dass sie auf
- 45:35VP. Wäre auch SPÖ sie.
- 45:38Hat ein köstliches Herz gehabt. Aber sie hat so ein mütterliches
- 45:42Gefühl mir gegeben. Sie hat für mich wirklich viele
- 45:45Sachen getan und ich bin bis zu meinem Leben sehr, sehr dankbar,
- 45:51diese Dame Frau Herta Winder und sie hat.
- 45:55Vielleicht das Interview zu hören und Sie freuen.
- 45:57Ja, absolut ja. Sehr, sehr.
- 46:00Und dann hast du zu arbeiten begonnen.
- 46:01Dann habe ich zur Arbeit begonnen.
- 46:03Es. War wahrscheinlich kein
- 46:04Managerjob am Anfang. Oder ich habe als Servicekraft
- 46:08im Bürgeralm in Arblenz. Es war Kellner de facto.
- 46:11Kellner damals musste man Telewäschen Service und Kellner
- 46:16machen. Das war ein Küchengericht und
- 46:18alles zusammen so wie ein großes Wirtshaus ist.
- 46:22Das war auch Hotel am bürgeralm ich kann mich sehr gut erinnern,
- 46:26das war unten so eine Seilbahn. Es war nur eine Eisenstange und
- 46:31ein Sessel und ich muss dir mal vorstellen, ich bin.
- 46:34Also in einem Skitourismus. Ich bin 1800 Meter hoch, glaube
- 46:38ich das ungefähr. Ich bin auf diese Eisenstange so
- 46:43geklebt und eingeschweißt und unten war 500 Meter tief, das
- 46:49war Schnee und Eis. Und ich habe, ich habe eine,
- 46:53eine es. War kein bequemer Sessellift mit
- 46:55Windschutz und geheim. Geopfert aber muss ich sagen.
- 46:58Ich war sehr glücklich. Ich war bin noch immer dankbar,
- 47:02dass ich diese Möglichkeit damals bekommen habe, legal in
- 47:05Österreich zu arbeiten und bin volle Freunde.
- 47:08Für mich war es egal, ob Kälte oder nass oder geregnet oder
- 47:12Schnee war nirgend. Du bist ein sehr charmanter Mann
- 47:14und bin sicher, du bist gut angekommen.
- 47:16Ich bin gut angekommen, habe viel gearbeitet.
- 47:19Dort habe ich. Glaube ich.
- 47:21Knapp ein Jahr gearbeitet, dann bin ich eine Stocktiefe
- 47:24gekommen. Ich bin in Tel, dort habe ich
- 47:27als Keller gearbeitet, in Berghof Thoma, das war so, im
- 47:31alpinen Bereich gibt es hohe Gasthäuser, wo es wirklich
- 47:36alpinen Gasthäuser sind, und da gibt es so eine Mittel, Mittel,
- 47:40sozusagen Gastronomie, das ist Hotel und Gasthof und da gibt es
- 47:44verschiedene Gerichte, aber sozusagen das war eine eine
- 47:47Stock. Tiefer, und das war ein bisschen
- 47:50bequemer. Ich konnte mich dort auch mit
- 47:52Auto fahren, aber ich konnte damals 1992 kein Auto leisten.
- 47:57Ich bin immer mit Autostop von Kapfenberg nach nach nach Frenz
- 48:01A Töl gefahren, das war nicht so einfach.
- 48:03Es war zwar sicher, aber sicher noch keine goldenen Zeiten.
- 48:07Es war keine goldene Zeit, aber das sind das waren sehr wichtige
- 48:10Zeiten, weil ich bin sozusagen mit mit Einheimischen.
- 48:14Ich habe diese Kultur kennengelernt, das war für mich
- 48:16sehr, sehr wichtig. Das war ein richtiger Bauer.
- 48:19Ehrlicher Bauer war ein bisschen grob, aber das war mir wert.
- 48:22Ja, da warst du wahrscheinlich einer der wenigen Albaner in der
- 48:25Steiermark. Damals ja eine von den ersten,
- 48:28ja, aber ich habe damals die österreichische Kultur
- 48:31kennengelernt, sozusagen. Ich habe auch die Arbeitsstugend
- 48:36von der österreichischen Kultur gelernt, das war für mich sehr
- 48:38wichtig für spätere Zeit, ja, und einige, also ich habe dort
- 48:43ein Jahr gearbeitet und. Und ich wollte natürlich zurück
- 48:46zu meiner Heimat, sozusagen Kapfenberg.
- 48:50Dann bin ich in Kapfenberg bei, das waren 2 damals 2 Hauben im
- 48:55Restaurant, das waren französische Sterne, 2 Sterne
- 49:02und das war die Restaurant. Also du hast, du hast dann
- 49:06mehrere Jahre im Tourismus gearbeitet, unternimmt.
- 49:09Genau. Ja, ich.
- 49:09Glaub du warst ja dann bei der VOEST.
- 49:11Irgendwann bist du dann. Irgendwann einmal, nach 2 Jahren
- 49:13bei der. Metallindustrie.
- 49:16Also haubenrestaurant bin ich. Nach 2 Jahren bin ich zur zur
- 49:22Stahlindustrie gekommen, zu verarbeiten.
- 49:24Das ist ja logisch irgendwie in Kapfenberg, da spielt das ja
- 49:27eine große Rolle. Ja, ja, und ich habe mir
- 49:28gedacht, okay, das war gut und schön im Gastronomiebereich.
- 49:31Jetzt muss ich den nächsten Schritt machen.
- 49:33Sozusagen einen besseren Job zu bekommen und auch eine Basis zu
- 49:38schaffen für die Zukunft und bin zur Firma, also meine erste kurz
- 49:46nach dem Restaurant, also nach dem Zurückkommen von Haflens
- 49:50habe ich kurz bei. Druckerei Adanova gearbeitet.
- 49:54Presse. Wir brauchen jetzt nicht alle.
- 49:55Stationen. Aber du hast die klassische
- 49:59Immigrantenkarriere gemacht, du hast sie etabliert über den
- 50:01Arbeitsmarkt und bist dann immer erfolgreicher geworden und
- 50:04schlussendlich in der Stahlhandel Stahlhandel, wo wir
- 50:06uns getroffen haben, zum ersten Mal 2010 im Rogner Hotel warst
- 50:10du der Vertreter von voestalpine Stalpanien und da ist
- 50:13Stahlverkauft das. War zur Economus Group gekommen.
- 50:16Das war eine verarbeitet. Metall, Präzision, hochpräzision
- 50:21Industrie. Da habe ich mit CNC Maschinen
- 50:23gearbeitet. Natürlich kannte das nicht, aber
- 50:25ich habe das gelernt, das war damals so, wenn du motiviert
- 50:28warst und arbeitswidrig warst, haben sie vor Ort sozusagen
- 50:33instruktiert und da haben sie sozusagen, ich habe dort die CNC
- 50:37Maschinen gelernt und das war, habe ich dort ungefähr 2 Jahre
- 50:41gearbeitet, irgendwann einmal wollte ich nur ein Stück hören,
- 50:44da bin ich zu böllerhode Home, heutige First Alpine.
- 50:48Und habe mich dort beworben und habe ich natürlich auch Sport
- 50:52betrieben. Gleichzeitig und dort habe ich
- 50:55den Personalchef böder Böder. Im Fußball spielen.
- 50:58Beim Sport, beim Fitness, Ja. Sehr gut.
- 51:00Beim Krafttraining. Und dann habe ich angesprochen,
- 51:04habe ich kurz erzählt, Ich möchte weiterkommen und habe
- 51:06gesagt, Herr Dalan, wenn sie möchten, können sie irgendwann
- 51:09mal Ende Oktober bei uns bewerben. 1996 habe ich
- 51:12beworben, natürlich, damals gab es keine Lebensläufe.
- 51:16Ich, ich bin nicht. Einfach angerufen, angerufen.
- 51:19Habe einen Termin und dann habe ich gesagt, das und das habe ein
- 51:23bisschen sozusagen Lebenslauf mit Vokabular gesagt und das
- 51:28war, das ist geschehen. Dann habe ich angefangen, direkt
- 51:31in Produktion habe ich fast 20 Jahre gearbeitet, 10 Jahre in
- 51:35Produktion, den Rest im Management, ich habe ein
- 51:38speziellen Projekt, während der Nachtschicht habe ich dieses
- 51:42Projekt gemacht, ich wollte den. Voestalpin oder damalige Böller,
- 51:49Böller die Chance gegeben, dass man dort in Balkan Fuß fasst?
- 51:55Natürlich. Und wie hat sie sich angefühlt,
- 51:57als du dann zum ersten Mal nach Albanien zurückgekommen bist?
- 52:01Als Vertreter eines österreichischen Stahlkonzerns?
- 52:03Sehr toll werde ich nicht vergessen.
- 52:05Zuerst habe ich meine Österreise mit meinem Privatauto.
- 52:08Natürlich hat voestalpine das Ganze sozusagen finanziell
- 52:14unterstützt. Weil ich war neulich immer
- 52:16Mitarbeiter von First Alpine, und da bin ich mit einer g Grand
- 52:20Chirurg habe ich gerade gekauft und war meine erste
- 52:24Explorationsreise über die albanische Wirtschaft, natürlich
- 52:28nach dem kommunistischen Ära. Und dieses Transitionszeit war.
- 52:33Viele albanische. Das war dann schon in den 2000
- 52:35ern. 2000. Nach dem Kosovo Krieg und nach
- 52:39dem Gewitteraufbau schon da war ja Albanien, hat ja Geboomt
- 52:42unter den Berisha Jahren ist es ja aufwärts gegangen, die ganzen
- 52:45österreichischen Investitionen. Das war nach der Transitionszeit
- 52:48hat langsam nach dem Kosovo Krieg, aber Jugoslawien hat
- 52:51Albanien langsam Fuß gefasst und auch in Wirtschaft.
- 52:54Natürlich war nicht das, was in kommunistischer Zeit eine riesen
- 52:57Wirtschaft, also riesen Industrie gab.
- 52:59Albanien ist ja heute bitte das Boomland im Tourismus und in der
- 53:03Energie und in vielen anderen Fragen.
- 53:05Natürlich. Wir hoffen, dass es noch weiter
- 53:07so geht und habe ich dann erste Reise Explorer, also Exploration
- 53:13habe ich viele Bereiche von der Industrie kennengelernt, weil
- 53:16ich war nicht nur für Albanien zu stehen, sondern für die
- 53:19gesamte Westbank, Montenegro, Koso, Mazedon und Albanien,
- 53:23natürlich auch Süd, Süd, Süd, Süd.
- 53:26Südserbien wurde beansprucht. Ja auch.
- 53:29Da ist auch viel Stahl gebraucht worden, weil da alles wieder
- 53:32aufgebaut worden hat müssen. Und genau musste ich die ganze
- 53:34Region reisen, um zu sehen, was gibt dort was, was könnte diese
- 53:41Region für unsere für Forstalpine geben.
- 53:45Und das habe ich erkannt, dass es viel Potenzial gibt, was für
- 53:49eine österreichische Erfolgsgeschichte vom
- 53:51Flüchtlingskind aus Albanien. Von Dreisskirchen bis zum
- 53:55Manager der VOEST in den südosteuropäischen Gebieten.
- 53:59Erzähl mir noch, du bist ja bei der ÖVP, wie hast es begangen
- 54:02und wie hat es in der Steiermark ausgeschaut?
- 54:04So, ich bin eine, sozusagen eine Generation von Junior Josef
- 54:09Kreiner. Das war die.
- 54:11Hast du schon persönlich gekannt?
- 54:12Habe ich 2 Male, war normal. Das war so ein Treff von ÖVP,
- 54:17aber ich habe nicht sozusagen mein Gott irgendwas, ich bin der
- 54:20und der es war nur kurze Begrüßung.
- 54:23Und das kann mich sehr gut erinnern.
- 54:26Und damals habe ich entschlossen, bei EVP zu kommen.
- 54:29Es war in den 90er Jahren. 1992 die Frau Wimmler, also
- 54:35Bundesrätin für die Obersteiermark, hat mich auch
- 54:38irgendwie sozusagen beeindruckt mit ihrer Hilfsbereitschaft
- 54:41damals. Und da habe ich gesagt, nein,
- 54:42ich gehöre zu dieser Partei, ich bin sowieso sozusagen, ich komme
- 54:46auf meine Familie, ist halb Moslem und habe christlich
- 54:50orthodox. Aber an mir wurde sozusagen ich
- 54:55ich meine erste Besuch in eine göttliche Haus war, in eine
- 54:59Kirche in in Tirana. Ja, das war eine katholische
- 55:02Kirche in der Straße Cavaya, also Rugai Cavais heißt das, das
- 55:09war 1.1. Besuch für eine Kirche, obwohl
- 55:12ich dort oft war, also es wurde umgewandelt in eine
- 55:15Kindertheater, ja. Also du führst dich von den
- 55:17Werten her. Absolut christlich.
- 55:19Und absolut der ÖVP zugehört. Absolut, und das hast du gleich
- 55:2292 schon gewusst, dass. Du, das war für mich das.
- 55:25Ich habe gesagt, ich bin jetzt du.
- 55:27Bist seit Anfang an Mitglied, oder?
- 55:28Ich bin einfach ein Mitglied und das seit Anfang 1.
- 55:31Es ist nur Frau Finder, aber auch die Politik außer Politik
- 55:35von Alois Smog. Ich habe immer verfolgt.
- 55:38Alois Smog war ja ein richtiger Held, der Albaner natürlich, ein
- 55:40Unterstützer Albaniens von der ersten.
- 55:43Von von Anfang an. Und da hab ich auch die damals
- 55:46auch Zeitung gelesen. Also das war unser Seri publik,
- 55:49das größte albanische Zeitung hab ich auch über die
- 55:53Österreichische sozusagen damals für Udo Palms und Kreisky.
- 55:58Ich hab viele Nachrichten gelesen, das hab ich gedacht,
- 56:01das ist interessant und dann? Später ist auch Alois Mock
- 56:04Politik in Erscheinung gekommen. Er war in den 90er Jahren mit
- 56:07Bayrischer als Präsident sehr englisch.
- 56:09Und das? Alois Mock hat viel über die
- 56:12Demonstration von die Pristina, also die Kosovoische.
- 56:16Unterstützung des Kosovo. 1981. Hat er noch keinen Alois Mock
- 56:20Platz in Pristina? Leider gibt es und auch wenn.
- 56:24Tiraner warum? Nicht und?
- 56:25Da sollte man noch dran arbeiten.
- 56:27Natürlich, auf jeden Fall bin ich dafür.
- 56:31Ja, und diese Politik von Aloysmus hat mich immer
- 56:35beeindruckt und leider muss ich sagen, heute bei der FDP, es
- 56:39gibt wenig Leute, es gibt ein paar, aber nicht viele, das ist.
- 56:45Dass über die Alois mag Politik denken und Strategie, wie er das
- 56:50Ganze. Der war der große Stratege, der
- 56:52hat natürlich den. Für die FDP und die
- 56:54österreichische Auswahl. Der ungeheuer Bedeutung in
- 56:56Europa gehabt. Und man vermisst seine Spuren
- 56:58noch. Ja, also man könnte die jungen
- 57:00Leute schon sozusagen. Er hat putzig, hat ja sehr.
- 57:03Und die Albaner? Absolut ja, das.
- 57:04Er hat zum Beispiel schon einen Platz in Pristina, der aber
- 57:08genannt ist. Alois mag noch nicht.
- 57:09Ja, das ist noch viel zu tun. Ja, das.
- 57:12Hat sehr viel zu tun, ja. Und in der ÖVP hast du jetzt
- 57:14natürlich auch Fuß gefasst. Also bist du ja schon lange
- 57:16dabei. Aber mit deiner Übersiedlung
- 57:18nach Wien? Wie lange bist du?
- 57:19Jetzt im 8. Bezirk.
- 57:20Genau. Ich habe eine starke Kampagne
- 57:23damals, für die Wolfgang Schüssel gemacht. 1999 glaube
- 57:28ich 2000 also war die Haider Ära und habe wirklich ich war der
- 57:33einzige bei Böller Werke, die sind komplett dunkelrot gewesen,
- 57:38ich war der. Einzige Werke ist ja ein roter
- 57:39Staat. Absolut ja.
- 57:41Bin ich allein, habe ich allein gekämpft für die VP.
- 57:43Manche haben mich als verrückt genannt, aber muss ich sagen,
- 57:47das Endergebnis war sehr, sehr positiv, also viele Freunde von
- 57:50mir, Kollegen, österreichische Kollegen, das waren Mitarbeiter
- 57:53dort, sie wollen mit der SPÖ leider auch Gott sei Dank nichts
- 57:58zu tun haben, habe ich versucht, denen, denen ein bisschen die VP
- 58:02sozusagen Strategie und. Inhalte zu übermitteln.
- 58:06Und irgendwie ist es mir gelungen.
- 58:08Damals hat die ÖVP wirklich sehr stark zugelegen in
- 58:11Obersteiermark, ja, und das ist meine.
- 58:13Da hast du also wirklich lange Jahre in der Steiermark gelebt
- 58:15und die dort etabliert, beruflich erfolgreich und dann
- 58:18natürlich auch in der Partei integriert, absolut.
- 58:20Und jetzt dann bist du nach Wien gekommen, ich glaube, vor wann
- 58:22war das genau? 19 102012.
- 58:26Also also mehr als 10 Jahre. Ich habe sehr viele Freunde in
- 58:29Steiermark, habe noch immer gute Verbindungen.
- 58:31Steiermark ist meine. Meine Wurzel für Österreich und
- 58:35diese Wurzel kann man nicht so einfach vergessen.
- 58:37Ja, ich habe dort meine besten Jahre sozusagen.
- 58:41Na. Die besten Jahre sind nur vor
- 58:43dir, ganz dort. Natürlich ja, arbeite 50 beste
- 58:46Jahre, ich bin fast dort aufgewachsen, ich bin mit 28 und
- 58:51ich bin von von Steinberg 748 und deshalb kann man nicht so
- 58:56einfach vergessen. Da bin ich nach Wien gekommen.
- 58:59Leider habe ich einen Familienvater, dass meine
- 59:01Tochter schwer krank war, ich musste für meine Tochter
- 59:04kämpfen, ich war ein Jahr, dann joblos ich, ich musste mich für
- 59:09meine, für meine Tochter kümmern und irgendwann habe ich
- 59:12Ausbildungen gemacht, sehr gute Lehrgänge und welche Lehrgänge
- 59:18gemacht, ich habe bei der Fachhochschule Wien Brückau
- 59:22Projektmanager für Vertrieb und Marketing, dann habe ich auch.
- 59:28Von der Universität Karl Franzis in Graz, die Lehrgang für das
- 59:34für das moderne Projektmanagement ich, ich bin
- 59:38auch Level Dipma, internationale Projektmanagement Diplome und
- 59:43dann habe ich auch in dieser Zeit auch versucht, auch während
- 59:48meiner Arbeitslosigkeit, das war keine gute Zeit für mich, aber
- 59:53ich bin noch gesund. Gott sei Dank habe ich über
- 59:56überwunden. Dann habe ich auch diese,
- 59:58sozusagen diese Ausbildung, für die Trainer, Coach und Berater
- 1:00:03für integrative Arbeit. Aber dann hast du wieder eine
- 1:00:06gute Position gefunden. Du bist ja heute bei der Caritas
- 1:00:09in diesem wichtigen Feld, wo man eben Jugendlichen hilft, neue
- 1:00:12Jobs zu finden. Wir sind ein sozial ökonomischer
- 1:00:14Betrieb und unterstützt Caritas, Volkshilfe und AMS und wir
- 1:00:21versuchen, die jungen Leute im ersten Arbeitsmarkt sozusagen
- 1:00:25zu. Zu integrieren und bis jetzt
- 1:00:27läuft unser Projekt sehr, sehr gut.
- 1:00:29Wir sind eines der erfolgreichsten Projekte in Wien
- 1:00:31und ich mag das sehr, sehr gerne junge Leute, weil ich war damals
- 1:00:35selber jung, ich war in schwieriger Situation, diese
- 1:00:38jungen Leute sind Österreicher, die sind auch Migranten, auch
- 1:00:41Flüchtlinge, und das gefällt mir.
- 1:00:45Nicht hast du schon vielen Leuten geholfen, einen Job zu
- 1:00:47finden? Absolut ja, sehr viel ja.
- 1:00:49Und ich bin sehr froh, das macht mir immer sehr viel Spaß.
- 1:00:52Ich bin personalentwickler. Berater, Trainer und Coach und
- 1:00:56Betriebskontakte Kontakte und das, das mache ich sehr gerne.
- 1:01:00Und nach wie vor bist du jetzt nach wie vor in der ÖVP, glaube
- 1:01:03ich engagiert im 8. Bezirk an der.
- 1:01:05Josefstadt. Ich habe eine Pause gehabt in
- 1:01:08Wien, weil ich bin gekommen, habe ich meine familiären
- 1:01:12Schwierigkeiten, also Probleme, gehabt, meine Tochter krank,
- 1:01:15meine Frau war diplomierte Krankenschwester, Bachelor und.
- 1:01:22Sie müsste auch sie wiederfinden in Wien.
- 1:01:25Wir haben 2 Kinder erzeugt und ich bin glücklich damit und das
- 1:01:31war keine, keine einfache Zeit, den Anfang in Wien.
- 1:01:34Meine meine Anfangszeit war sehr schwierig, aber wir.
- 1:01:37Müssen ja beginnen, aber es hat jetzt gut gelungen.
- 1:01:39Du bist da in deiner zweiten Heimat nach der Steiermark
- 1:01:42wieder gut integriert, hast jetzt eben für die ÖVP Wien
- 1:01:45kandidiert, in der Gemeinderatswahl im achten
- 1:01:47Bezirk, ja Bezirk, und ja nachher, dann hast du dir
- 1:01:50entschlossen ja diesen Verein zu gründen, den Österreich
- 1:01:52albanischen Wirtschaftsbund. Genau und vielleicht kannst du
- 1:01:55mal kurz sprechen, warum die Motivation, wo ist deine
- 1:01:57Begeisterung und was sind deine Ziele jetzt für Albanien,
- 1:02:00Österreich in deiner neuen Funktion.
- 1:02:02Es ist so vor der. Wiener Wahl also letzten April
- 1:02:072025 ich habe mir gedacht, ich habe sehr viele Kontakte von von
- 1:02:14österreichischen Firmen, Unternehmen und Industrie und
- 1:02:17auch von albanischen Unternehmen im allgemeinen Balkan habe ich
- 1:02:21gedacht, es ist schade, dass ich das nicht ausnutzen kann für die
- 1:02:25für die beiden billiardelle Beziehung für beide Länder und
- 1:02:28nach der leider verlorenen Wahl in Wien.
- 1:02:31Habe ich mir gedacht, dass wir so einen Wirtschaftspunkt
- 1:02:37gründen sollten und da habe ich mit dir in diese ganz du kannst
- 1:02:40noch erinnern, Günther, ich habe gesagt, Günther, Wir müssen
- 1:02:43irgendwas machen, dass wir, die Albanischen, sozusagen
- 1:02:49Landsleute, hier integrieren können in Österreich und auch
- 1:02:53bei der ÖVP und. Und da kann man nicht mit mit
- 1:02:56irgendwelchen Sachen verbinden, sondern man kann auch mit einem
- 1:03:00mit einem richtigen Verein. Siehst du die Albaner, deren
- 1:03:03natürliche politische Heimat hier bei der Volkspartei?
- 1:03:07Sozusagen eigentlich. Albaner sind Ovp sozusagen
- 1:03:13eingerichtet, ja, aber manche sind sozusagen auch.
- 1:03:19Für ihre, für ihre, ihre Familien oder berufliche Wehen
- 1:03:24sind unterschiedlich. Ja, und manchmal sind sie auch
- 1:03:26sehr opportunistisch, aber ich glaube, es gibt sehr viele
- 1:03:30Potenziale, dass die allgemeinen albanischen albanischen Bürger
- 1:03:35hier oder neue Österreicher mit albanischen Wurzeln sozusagen.
- 1:03:40Es gibt sehr viel Potenzial für die ÖVP, denen zurückzuholen.
- 1:03:43Der Geist von 1912 der Geist von.
- 1:03:46Alois Mock und Erhard Bußek die Westintegration Österreichs und
- 1:03:50natürlich die westliche Ausrichtung der Albaner.
- 1:03:52Da gibt es natürliche Konvergenzen, es gibt sehr.
- 1:03:55Viele sehr, sehr viele Punkte, wo die Albaner sagen können
- 1:03:58okay, das ist unsere Partei, das ist unsere sozusagen
- 1:04:02heimatpartei sozusagen, und das ist auch von der VP, muss man
- 1:04:06ein bisschen öffnen, ja, VP muss ein bisschen öffnen, damit sie
- 1:04:10auch viele Albaner hier integrieren können in diese
- 1:04:12Partei, es gibt sehr viele hochbegabte junge Leute auch.
- 1:04:16Erfahrene Leute und sie können wirklich viel beitragen für die
- 1:04:20FDP in Wien. Glaubst du, ist politische
- 1:04:21Integration, also die Mitarbeit im politischen System, wichtig
- 1:04:24für neuankommende Österreicher, für die Albaner, für?
- 1:04:27Absolut absolut, weil viele haben Idee, aber sie können
- 1:04:31nicht konkretisieren. Das können Sie nur
- 1:04:33konkretisieren mit einem, mit einem Verein oder mit einer
- 1:04:36Integration in eine Partei, so wie die Europäer, und da würde
- 1:04:41ich sagen, es gibt viel genug Arbeit für die ÖVP, solche Leute
- 1:04:45sozusagen, die. Näher zu bringen mit der ÖVP.
- 1:04:48Beruflich arbeitest du ja an der Arbeitsmarktintegration und
- 1:04:51jetzt politisch eben an der politischen Integration.
- 1:04:54Wie siehst du die Lage der Albaner in Wien, wie siehst du
- 1:04:56die Integration der Albaner, bist du zufrieden, muss da noch
- 1:04:59mehr gemacht werden? Ich finde, viele Albaner
- 1:05:02versuchen selbst zu integrieren. Also viele Albaner brauchen
- 1:05:05nicht sozusagen irgendwelche Organisationen oder AMS oder
- 1:05:10oder das und das sie arbeiten selber, aber natürlich diese.
- 1:05:16Integration würde besser und einfach gelingen, wenn sie
- 1:05:19wirklich die Möglichkeit haben, über über VP oder über andere
- 1:05:24Organisationen sozusagen Fuß zu fassen, auch sozusagen sichtlich
- 1:05:32zu werden. Das heißt, Sie müssen auch ihre
- 1:05:36ihre Möglichkeit nutzen, bei einigen gewissen Organisationen,
- 1:05:40um dort bekannt zu werden. Ihre Können also es gibt sehr
- 1:05:44viele begabte Albaner. In was für Bereichen sind die
- 1:05:47albanische Diaspora, die albanische Community in Wien
- 1:05:49besonders erfolgreich? Sie meinen, nur Albaner aus
- 1:05:54Kosovo oder von Albanien? Albanisch sprechende Wiener.
- 1:05:57Also ich weiß, dass die Albaner sehr viel selbstständig sind.
- 1:06:01Sehr viele Albaner haben sie Selbstständigkeit gesucht und
- 1:06:05ich glaube, in Wien gibt es über 2000 albanische.
- 1:06:10Selbständige oder Unternehmen? Ja, und manche sind kleine
- 1:06:14Mittel, aber manche sind auch sehr große Unternehmen und.
- 1:06:17Kürzlich hat ja die News alle geschockt, dass ein albanischer
- 1:06:20Unternehmer ein ganz großes Gebäude in Wien gekauft hat.
- 1:06:24Viele halten das ja nicht möglich, dass albanische
- 1:06:26Investoren auch in Wien erfolgreich sein können, aber da
- 1:06:29gibt es ja mittlerweile einige. Ja, das ist die Balfin Group.
- 1:06:32Das ist von Samir Mana, das ist ein ehemaliger albanischer
- 1:06:37Flüchtling in Wien und hat dann. Anfang der 90er versucht Fuß zu
- 1:06:43fassen. Ich glaube, ich bin erfolgreich.
- 1:06:45Er hat versucht, viele Dinge zustande zu bringen, mit Handel,
- 1:06:52mit verschiedenen Produkten und irgendwann hat er ein
- 1:06:55Unternehmen gegründet, in Österreich, eine erstaunliche
- 1:06:57Geschichte. Vom Weißwarenhandel von kaputten
- 1:07:01Waschmaschinen nach Albanien. Ist zum größten Unternehmer, der
- 1:07:05sogar in Österreich einen großen Gebäudekomplex.
- 1:07:07Ich glaube, es ist die ehemalige Eisenbahnzentrale im zweiten
- 1:07:10Bezirk hat er jetzt gekauft und wird das Hotel Donau dann zu
- 1:07:13einem großen Hotel umbaut. Und das ist eine große
- 1:07:16Errungenschaft und eine normale, also sozusagen ein ehemaliger,
- 1:07:21ist auch österreichischer Staatsbürger, glaube ich.
- 1:07:23Und der ehemalige Weltbegleiter von uns alle hier also hat es
- 1:07:28geschafft, sozusagen sowohl hier in Österreich und auch in
- 1:07:31Albanien. Sehr erfolgreiche Unternehmen
- 1:07:33zu. Werden.
- 1:07:34Österreich hat ja die letzten 30 Jahre sehr viel investiert in
- 1:07:37Albanien. Ja, natürlich.
- 1:07:40Der Vorreiter ist der Verbund sozusagen mit.
- 1:07:44Sie haben jetzt in Albanien ein riesen Wasserkraftwerk gebaut,
- 1:07:48das ist eine von den modernsten in Albanien eigentlich, das ist
- 1:07:52hydromatrix Turbine System, die haben zum ersten Mal außerhalb
- 1:07:59von Österreich, es gibt eine Hydromatrix.
- 1:08:02Wasserkartwerk in Wien, in Donau in der Nähe von Wien.
- 1:08:05Aber das Verbund hat das nie geschafft in einem
- 1:08:09internationalen Land außerhalb von Österreich, und das haben
- 1:08:14sie versucht, in Albanien das Wasserkartwerk und das läuft
- 1:08:18sehr gut und damals habe ich auch unterstützt, sozusagen mit
- 1:08:20Produkten von Förstalpine, dem Verbund damals war Christian
- 1:08:24Kern der CEO, der Geschäftsführer vom Verbund, mit
- 1:08:29Erfolg hat er geschafft. Ein supermoderne Wasserkraftwerk
- 1:08:32und heute ist eines der wichtigsten Wasserkraftwerke.
- 1:08:35Und jetzt steht ja quasi Albanien kurz vor der
- 1:08:37Europäischen Union. Nato Mitglied ist es ja schon
- 1:08:39seit 2009 und jetzt ist eben die Diskussion wird Albanien 2029 EU
- 1:08:44Mitglied oder 2034, wie siehst du das Castro?
- 1:08:49Es ist so. Natürlich würde ich mich freuen,
- 1:08:51dass Albanien schon 2029 kommen würde, also beitreten.
- 1:08:56Es gibt sehr viele Barrieren und natürlich eine große Rolle
- 1:09:00spielt Korruption. Ich bin.
- 1:09:04Aber jetzt gibt es dort diehla. Diehla ist eine Erscheinung
- 1:09:09digitale Erscheinung. Und die erste Artificial
- 1:09:11Intelligence Ministerin gegen Korruption.
- 1:09:13Ja, es ist ein interessanter ich.
- 1:09:15Hoffe du glaubst daran? Nein, es ist ein interessanter
- 1:09:18Schachzug von Premierminister, die Rama, aber ich glaube nicht
- 1:09:22direkt an Diehla. Ich glaube an Kräfte von
- 1:09:25Menschen. Und an die amerikanisch
- 1:09:28unterstützte Sonderstaatsanwaltschaft von.
- 1:09:32Albanien Sie meinen Spag? Ja, es gibt spag, ich lebe dort
- 1:09:39nicht, das ist einmal wichtig, wenn man dort nicht lebt.
- 1:09:44Man erkennt nicht alle Sachen, man kriegt nicht alle
- 1:09:47Informationen, aber kurz zu fassen.
- 1:09:52Korruption ist ein großes Problem in der Bahn, nicht nur
- 1:09:54in der Bahn, sondern im gesamten Westbalkan.
- 1:09:57Und ich finde, Korruption kann man nicht komplett ausschalten,
- 1:10:02aber mindeststandarte müssen gehalten werden und ich sehe, es
- 1:10:06gibt noch viele große Probleme. Diese Rahmenregierung muss.
- 1:10:11Jetzt ist er ja schon lange, sehr lange Premierminister.
- 1:10:14Also wir sprechen da schon seit 2013, glaube ich.
- 1:10:17Jetzt haben wir 202512 Jahre. Ja, natürlich.
- 1:10:20Er macht weiter. Ja, ich mag das schon mal, es
- 1:10:22gar nicht. Natürlich ehemalig.
- 1:10:23Wie? Lange wird die Ramistische.
- 1:10:25Partei heute ist sozialdemokratische Partei.
- 1:10:29So lange macht zu, zu bleiben. Es ist für mich unverständlich.
- 1:10:34Anscheinend gibt es noch immer rote.
- 1:10:36Rote sozusagen. Publikum in Albanien, das ist
- 1:10:39noch Rama Welt, aber nichtsdestotrotz, man.
- 1:10:43Hört eine leichte Unzufriedenheit heraus.
- 1:10:45Ja, ich bin ehrlich. Also ich hätte es mehr erwartet,
- 1:10:48speziell bei Spack, wenn man wenn man eine eine
- 1:10:53justizorganisation Gründen mit Unterstützung von Europäern oder
- 1:10:57Amerikanern müssten schon viele Leute im Gefängnis sein, nicht
- 1:11:01unter die Akuse, sondern drinnen.
- 1:11:05Im Gefängnis sein es gibt sehr viele, sehr viele Politiker in
- 1:11:08den Bahnen. Dass es mit Korruption zu tun
- 1:11:10hat, auch mit Verbrechen zu tun. Und ich sehe noch immer nicht
- 1:11:13richtig, dass sie wirklich sozusagen verurteilt wurden.
- 1:11:17Ja, der. Ehemalige Präsident Meta ist ja
- 1:11:20glaube ich ja schon mal ein hochrangiger.
- 1:11:24Kandidat? Ist er jetzt im Gefängnis?
- 1:11:25Oder aber er ist. Noch immer noch nicht verurteilt
- 1:11:28dieser Prozess muss man nicht lange warten.
- 1:11:32Der ehemalige Bürgermeister von. Piraner.
- 1:11:35Das ist. Also das waren ja schon richtige
- 1:11:37Kapazunda. Das sind die Helden Albaniens
- 1:11:40für Jahrzehnte gewesen. Wie gesagt, Korruption ist ein
- 1:11:43Riesenproblem für die albanische Stadt und da müsste auch
- 1:11:49Premierminister erkennen und auch zugeben.
- 1:11:52Dass es viele Dinge nicht so richtig weglaufen.
- 1:11:55In Österreich sind ja nur 30% der Bevölkerung für Albanien in
- 1:11:58der Europäischen Union und einer der Themen ist ja die Frage, wie
- 1:12:02man das vorbereitet, weil man braucht ja die öffentliche
- 1:12:04Unterstützung für die Mitgliedschaft.
- 1:12:06Es ist so. Ich glaube nicht, dass diese
- 1:12:0830%, dieser 70% gegen Albanien sind.
- 1:12:13Am meisten senkt viele Leute in Österreich haben wenig Wissen
- 1:12:18über Albanien. Vielleicht wäre es gut, wenn
- 1:12:21alle mal hinfahren würden. Genau, es haben wirklich.
- 1:12:24Sie haben wenige Informationen über Albaner, es ist so eine
- 1:12:27Klischee entstanden über Albaner, aber im Allgemeinen im
- 1:12:31Allgemeinen, wenn viele Österreicher in Albanien sind,
- 1:12:34sie werden total überrascht. Sie finden ganz stinknormale
- 1:12:38Europäische Landorte. Aus meiner Zeit in Albanien.
- 1:12:40Alle Österreicher, die dort und alle Gäste insgesamt, die ich
- 1:12:43einmal empfangen habe im Rogner Hotel und die die Stadt gesehen
- 1:12:47haben, die wollten nur mit schweren Herzen wieder weg und
- 1:12:49viele wollten gar nicht mehr. Weg, das weiß ich ja.
- 1:12:51Einer von denen bist du auch. Ja, ich würde auch gern wieder
- 1:12:54in Albanien bist. Du noch immer, aber es.
- 1:12:57Ist immer in Albanien. Natürlich ja, es.
- 1:12:59Ist ein wunderschönes Land mit tollen Leuten und super
- 1:13:02Möglichkeiten und fantastisch zum Leben.
- 1:13:04Und speziell touristisch ist natürlich.
- 1:13:06Was ist dein Highlight, wo ist dein Beach, wo du im Sommer
- 1:13:09warst oder bist? Also ich war dieses.
- 1:13:11Nicht, dass dann alle gleichzeitig hinkommen.
- 1:13:13Alle deine Fans. Ich war natürlich, ich bin immer
- 1:13:16in Touras in Touras kolemi. Oder Chemiker weiß, wie man
- 1:13:20sagt, das ist näher. Vom Flughafen halt nur 30
- 1:13:24Kilometer. Und natürlich bin ich auch immer
- 1:13:26im Süden. Dieses Mal war ich in Trimas.
- 1:13:29In Trimas Trimas sie hinter den Bergen nach Flora dort.
- 1:13:32Nein, der Mist. Zwischen Vernis und Greenkost.
- 1:13:38Greenkost ist ja dieses riesige Immobilienprojekt von Walfing
- 1:13:41Group. Walfing Group ja.
- 1:13:42Die bauen ja da quasi eine ganze Stadt am.
- 1:13:44Mas Ja genau, trimas war ein wunderschöner Ort.
- 1:13:48Ich glaube, er ist ein Top. Ich glaube, ich habe ich bin
- 1:13:50irgendwo in Kota Syrien eigentlich.
- 1:13:52Ja, die Preise sind ja schon ähnlich, oder?
- 1:13:54Ja, das war nicht so einfach. Das kostet schon 200€ pro Nacht
- 1:13:57also. Eigentlich nicht, dass wir so
- 1:13:59mit Preisen nach Hoch kommen. Das ist ja die
- 1:14:02Wirtschaftspolitik. Ein bisschen auf Frage, weil
- 1:14:04Albanien ist das einzige Land, das jetzt noch nicht die Währung
- 1:14:07an den Euro angeschlossen hat, und das ist ja deine.
- 1:14:10Währung dort. Viele Leute wissen nicht in
- 1:14:12Montenegro und in Kosovo gibt es schon die Euro Währung ja.
- 1:14:15Und in Albanien wird schon längst mit Ero, du kannst in
- 1:14:18Albanien heute mit Ero zahlen und kriegst du zurück, aber.
- 1:14:23Albanien ist so erfolgreich, dass die Währung jetzt
- 1:14:25aufgewertet hat, und zwar um 30%.
- 1:14:27Das ist für die Exportindustrie und für den Tourismus schon
- 1:14:30schwer, weil absolut. Das ist jetzt eine 10 1 glaube
- 1:14:33ich, es gibt zum Euro von 101. Ja, das ist eine keine gute
- 1:14:37Politik von Zentralbank. Es gibt viele Hinweise, wofür
- 1:14:40das führt, aber. Ich glaube, das ist nicht okay.
- 1:14:43Bist du für die schnelle Anbindung an den Euro?
- 1:14:47Ich glaube, wenn Albanien zurückkommt, sollte man auch
- 1:14:50gleich Anbindung in Euro. Und gleich den Euro übernehmen.
- 1:14:53Das wäre, das wäre ein kompakter Auftritt von Albanien und die
- 1:14:57Möglichkeiten sind schon da. Aber ich glaube, was in Albanien
- 1:15:01fehlt, Tourismus ist gut. Weil dadurch wird Albaner
- 1:15:07bekannt und auch dadurch werden die Leute auch Albaner kennen.
- 1:15:11Aber für mich ist wichtig auch eine Industriestrategie, das
- 1:15:14fällt schon in Albaner. Ich habe von dieser.
- 1:15:16Industriell haben ja die genesen sehr viel gebaut und es gibt ja
- 1:15:19riesige. Anlagen in Elbassan speziell ein
- 1:15:22Industriegebiet, das ungefähr so ausschaut wie Linz nach dem
- 1:15:25Zweiten Weltkrieg. Genau also.
- 1:15:27Nach der Bombardierung durch die Amerikaner, das schaut richtig
- 1:15:30schlimm, aussiehst du da Chancen, dass da wieder was
- 1:15:33entsteht? Also da, dort war einer von den
- 1:15:36größten Stahl Riesen im gesamten Balkan.
- 1:15:41Ja das war knapp 40 Kilometer riesenstall das.
- 1:15:45Das ist wirklich nicht wenig und das ist ein riesiger.
- 1:15:49Kaffee. Josatal der Kaffeebeg ist nur
- 1:15:51ein Bruchteil und Förstalpiner das war eine alte chinesische
- 1:15:56Technologie, und das war, da hat die Umweltverschmutzung
- 1:16:00unglaublich, also hat wirklich viel zerstört, diese Umwelt dort
- 1:16:04war katastrophal. Und dieser Stahlriese hat nur
- 1:16:09Teile von denen stehen sie noch, aber mittlerweile ist es eine
- 1:16:12Riesen. Industriepark entstanden und der
- 1:16:15Bürgermeister von El Bassani kommt auch zum Wirtschaftspunkt
- 1:16:20am 25 November hin. Du planst eine große
- 1:16:23Veranstaltung jetzt in Wien. Ja.
- 1:16:25Am 25. November.
- 1:16:27Es findet statt im Eppstein, Eppstein Palast.
- 1:16:31Das gehört zum österreichischen Parlament, da kommen sehr viele
- 1:16:34Unternehmen aus Österreich, große Unternehmen und auch von
- 1:16:39Albanien, und es kommen auch. Regierungsvertreter und auch von
- 1:16:43österreichischer Politik kommen sie auch und ich möchte, dass
- 1:16:47dort ein Network Networking stattfindet, damit sie
- 1:16:50österreichische und albanische Unternehmer ihre sozusagen
- 1:16:55Meinung aussprechen. Über Albanien und Österreich.
- 1:17:00Denkst du, dass Österreich Albanien so zusammenwachsen soll
- 1:17:02als gemeinsamer Wirtschaftsraum? Weil wir sind ja jetzt seit
- 1:17:05Jahrhunderten Verbündete, absolut, und wir haben wirklich
- 1:17:07große Möglichkeiten, mehr haben wir nicht mehr an Österreich als
- 1:17:11Österreich. Es gibt einen.
- 1:17:12Und in Albanien gibt es genügend Küste für.
- 1:17:13Uns alle riesen Potenzial für die albanische Wirtschaft und
- 1:17:17auch für die österreichische Wirtschaft.
- 1:17:18Aber das muss mehr von staatlicher Seite, mehr tiefer
- 1:17:21kommen, also mehr mehr für. Mehr Interesse vom.
- 1:17:24Interesse und nicht so. Wir gehen dort investieren und
- 1:17:28sie müssen wirklich sozusagen dieses Marktforschen und auch
- 1:17:34genau. Das bekommen, was für Österreich
- 1:17:37gut ist und was auch für Albanien gut ist, mittlerweile.
- 1:17:40Viele albanische Unternehmen sind groß geworden, sie haben
- 1:17:43Interesse, auch in Österreich zu investieren, umgekehrt, früher
- 1:17:46war umgekehrt, haben sie österreichische Unternehmen
- 1:17:48investiert, jetzt ist es umgekehrt, viele albanische
- 1:17:51Unternehmen haben sie einen Blick auf Österreich und sie
- 1:17:53wollen investieren, zum Beispiel diese Balfing Group.
- 1:17:56Hat ein riesen Gebäude gekauft, aber sie haben auch andere
- 1:17:59Interessen. Viele albanische Unternehmen
- 1:18:01möchten gerne nach Österreich investieren und auch Firmen
- 1:18:04kaufen. Österreich ist jetzt jedes
- 1:18:05vierte Jahr in der Wirtschaftskrise, also ein
- 1:18:07bisschen albanisches Investment wird schon gut tun, das.
- 1:18:10Wäre natürlich sehr gut tun, aber natürlich, wir müssen, wir
- 1:18:14müssen. Spanien kann wahrscheinlich
- 1:18:16Österreich nicht alleine retten, aber.
- 1:18:18Aber Steuermäßig ist schon ein Vorbild, weil Albanien hat
- 1:18:20zumindest 23. Prozent 20%.
- 1:18:23Und 15% Körperschaftsteuer. Also es wäre nicht schlecht,
- 1:18:26wenn man Österreich nach dem albanischen Modell ausrichten
- 1:18:29würde. Das das ist nicht unsere
- 1:18:31Entscheidung. Müsste österreichische
- 1:18:34Regierung. Kann man das so sehen?
- 1:18:35Entscheiden von Albanien kann man Siegen lernen.
- 1:18:38Genau. Aber ich finde sehr viel
- 1:18:40Potenzial für Österreich in Albanien.
- 1:18:42Sie müssen das ausnutzen, ich sehe.
- 1:18:46Manche Unternehmen ja sagen, Alban ist kleiner Markt, wenig
- 1:18:50Interesse, aber wenn wenn die Chinesen und die anderen
- 1:18:54Unternehmen von Asien Japaner haben sie in Südkorea Interesse
- 1:18:58finden in Albanien, warum nicht Österreich und Deutschland,
- 1:19:01speziell Österreich, also es gehört hier viel viel mehr muss
- 1:19:05für österreichische Unternehmen und.
- 1:19:08Es gibt sehr viele Hightech unternehmen, man kann schon
- 1:19:10Menschen, es gibt viele Möglichkeiten, aber
- 1:19:12mittlerweile. Es gibt eine gewisse Angst,
- 1:19:14nicht nur wegen albanischer Markt, sondern auch für die
- 1:19:17sozusagen für die Investitionsrechte in Albanien,
- 1:19:20für die Ausländer, und das müsste auch albanische Regierung
- 1:19:24sozusagen sozusagen festlegen und auch fremde Investitionen
- 1:19:29schützen, das hapert, die deshalb, sage ich, Korruption
- 1:19:32ist ein Riesenproblem in Albanien, es müsste auch mit EU
- 1:19:35beitritt, sozusagen langsam. Also deine Hoffnung ist der EU
- 1:19:39beitritt die Veränderung in Albanien und mehr
- 1:19:42österreichische Investments. Der EU Beitritt gibt es Albanien
- 1:19:45ja genau, die EU hilft Albanien oder am meisten von allen
- 1:19:50Staaten bis jetzt zur EU beitreten sind profitiert
- 1:19:54Albanien nur in einer sehr starken Rechtsstaatlichkeit.
- 1:19:59Ja, das Studium begrüßt durch. Die ist das Wichtigste überhaupt
- 1:20:02und das können wir über die EU beitritt sozusagen stärken.
- 1:20:05Jetzt müssen wir zum Ende kommen.
- 1:20:06Lieber Castro, bitte. Der Spross einer albanischen
- 1:20:10adeligen Familie, der nach Wien gekommen ist, als Flüchtling und
- 1:20:14hier sie etabliert hat, politisch und privat und
- 1:20:17beruflich, und ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft
- 1:20:20geworden ist. Ich bin sehr froh, dass du heute
- 1:20:23bei mir bist. Danke für das Gespräch, danke,
- 1:20:25dass du ein Herz ausgeschüttet hast und dass du viele Aspekte
- 1:20:28deines Lebens. Dir offenbart hast, wie man in
- 1:20:30Österreich erfolgreich werden kann.
- 1:20:32Wir sind ein bisschen das Amerika des Europas für viele
- 1:20:35vom Balkan, also man kann hier erfolgreich werden und du bist
- 1:20:38ein gutes Beispiel dafür und danke auch für deinen Einsatz
- 1:20:41für Albanien 2029 und viel Glück mit deinem Kongress und deiner
- 1:20:46Veranstaltung und deiner neuen Initiative, dem albanisch
- 1:20:49österreichischen Wirtschaftsbund.
- 1:20:51Herzlichen Dank Castro, das war ein Vergnügen, dass du hier auf
- 1:20:54der Pott warst. Herzlichen Dank.