Latest / Digital Sense – The Human Side of AI / Folge 20: Sonderfolge: Wer ist eigentlich Yvonne Faoual?
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- Dr. Lucien André Reuter: Hallihallo, Hallöle und herzlich willkommen zu Digital Sense, der Human Side of AI. Und hier geht es eigentlich normalerweise ⁓ Führung, Technologie und die Frage, wie wir im digitalen Wandel bewusst handeln können. Heute machen wir das aber ein bisschen anders. Wie ihr sehen könnt, habe ich mich in Schale geworfen. Ausnahmsweise mal. Yvonne Faoual: Bye! Dr. Lucien André Reuter: Denn bevor wir über KI sprechen, dachten wir, es wäre so langsam mal ein richtig guter Zeitpunkt, uns selbst vorzustellen. Also mit wem habt ihr es hier überhaupt zu tun? Und in der heutigen Folge geht es ⁓ Yvonne. Und ich sage direkt, das wird nicht dein LinkedIn Moment heute, Yvonne. Yvonne Faoual: Okay, ich bin gespannt. Vielleicht sollten wir uns einen Zuhörer darauf vorbereiten, dass jeder, also auch für den Lucian wird es eine Frage Runde geben meinerseits, wo er sich vorstellen darf. Und jeder von uns hat sich lustige Fragen dazu ausgedacht oder weniger lustige Fragen. Dr. Lucien André Reuter: Ja, mal gucken. Eine gesunde Mischung vielleicht von beiden. Lass uns doch aber vielleicht ganz harmlos starten, bevor wir alle jetzt schon auflegen. Wenn ich eine einzige Sache über dich wissen dürfte oder müsste, was wäre deine peinlichste Angewohnheit, die du hast? Yvonne Faoual: Meine peinlichste Angewohnheit, dass ich immer, egal bei was, egal bei welchem Getränk, immer einen kleinen Rest drin lasse. Egal ob Kaffee, egal ob Tee, egal ob Wasser, egal ob Wein, es ist vollkommen egal. Es bleibt immer ein kleiner Schluck unten drin. Ich kann es nicht ausdrinken, es geht nicht. Dr. Lucien André Reuter: Okay, wow. Das erklärst du jetzt mal bitte kurz. Warum? Yvonne Faoual: Hahaha Ja, weiß ich nicht. Schon immer so gewesen. Ich kann's nicht. Ich kann keine leeren Getränkdinger vor mir sehen. Das geht nicht. Dr. Lucien André Reuter: Naja, in der Metal Szene gibt es so ein Sprichwort, Blut für den Blutgott, Schädel für den Schädelthron und scheinbar Kaffeeabsatz für den Kaffeegott. Yvonne Faoual: Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Es ist aber auch mit Wasser oder egal was. Also ich kann tatsächlich kein Gefäß wirklich so bis auf den Boden leer drinnen. Geht nicht. Dr. Lucien André Reuter: Spannend, Nächste Frage. Was ist dein absolutes Guilty Pleasure beim Essen? Also wo andere sagen würden, ihr wollt das geht gar nicht. Yvonne Faoual: Okay, das ist auch verrückt. Ich ess wahnsinnig gern. Also mittlerweile bin ich ja vegan, näh ich mich ja vegan, aber früher hab ich zum Beispiel sehr, sehr gerne... Also ich glaub, das reicht schon, wenn ich sag ich ja, näh mich vegan, oder? Dr. Lucien André Reuter: Ich urteile nichts, für mich ist es nichts, ich esse gerne mein Fleisch, aber jedem das seine. Ich mag dich immer noch, Yvonne. Ich mag dich immer noch. Auch wenn du kein Fleisch isst. Yvonne Faoual: Nein, also mittlerweile... Bitte? Also ich ernähre mich seit fünf Jahren vegan, aber da gibt es leider gar nicht so viele schräge Sachen für Außenstehende, weil da ist ja alles schräg für Außenstehende. Aber was ich früher zum Beispiel sehr gerne gegessen habe, war tatsächlich Aufschnittkäse und dann Fisch- und Tomatensauce drauf. Hahaha Ist übrigens ziemlich genial, müsst ihr probieren. Dr. Lucien André Reuter: Ist du das dann eher alleine? Also ist das etwas, du nur alleine isst oder ist du das auch, wenn andere Leute dabei sind? Yvonne Faoual: Ich glaube, das habe ich auch gegessen, wenn andere dabei waren. Hahaha Dr. Lucien André Reuter: Okay, also du verheimlicht es nicht. Yvonne Faoual: Nö. Dr. Lucien André Reuter: Kommen wir jetzt mal zu einer kritischen Frage. Welchen Tab in deinem Browser würdest du sofort schließen, wenn jemand hinter dir steht? Yvonne Faoual: Okay. Welchen Tab im Auge? Ich glaube, ist eine sehr schwere Frage, weil ich grundsätzlich nie mehr als zwei Tabs aufhab, weil mich das total kirre macht. Dr. Lucien André Reuter: ⁓ okay. Yvonne Faoual: Ja, also wenn, dann verteile ich die immer maximal zwei Tabs pro Bildschirm. Ich habe zwei Bildschirme, also ich habe höchstens vier Tabs auf. Und deswegen, ich glaube, würde es gar keinen geben. Dr. Lucien André Reuter: Ja. Okay, ist legitim. Ist auch eine gute Art nicht überladen zu werden mit den ganzen Eindrücken. Für mich wäre es nichts. Ich glaube ich habe meistens so 50 Taps offen. Mindestens. Aber gut. Yvonne Faoual: Hahahaha Was macht man mit so vielen Tabs? Warum muss man in so vielen Taps gleichzeitig springen? Dr. Lucien André Reuter: Naja, zum Beispiel, wenn ich jetzt für einen Kunden gerade was am Raussuchen bin, also ein Beispiel, jetzt letztens ging es um eine Office 365 Installation, was da bestpractice ist, wie wir das Ganze aufbauen, dann habe ich natürlich 20 verschiedene Quellen offen, wo ich nachlese, wo ich die miteinander vergleiche, wo ich gucke, wo ich dann noch alte Projekte von mir aufmache oder Umgebungen, wo ich drinne bin. Und dann wird das alles irgendwie quer und kreuz und du weißt ja als Sega Szeniker, ich lese ja sowieso nicht Zeile für Zeile, sondern irgendwie so. Und dann habe ich die Tabs auch teilweise sechs Stück, acht Stück hinter meinem 49 Zoll Bildschirm parallel offen und lese dann halt auch wirklich mal komplett quer über mehrere Texte durch, weil sonst würde ich ja nicht fertig werden mit der Arbeit. Yvonne Faoual: Okay. Hahaha Okay, crazy. gut, wenn ich Recherchearbeit mache, dann habe ich vielleicht schon auch ein paar mehr auf, aber spätestens beim fünften schließe ich dann wieder mindestens drei, weil es mir einfach... Ich kann es nicht brauchen. Geht gar nicht. Mich macht das auch total verrückt, wenn ich das bei anderen sehe. Wenn wir Beispiel ein Meeting haben und die spiegeln ihren Bildschirm oder so und ich sehe dann, die haben so 20 Taps auf, dann denke ich mir so, boah, bitte mach doch mindestens zehn zu. Dr. Lucien André Reuter: Ja, absolut. Das triggert mich aber eher aus Datenschutzgründen. Also du weißt ja nicht, was da alles offen ist und ob das gezeigt werden sollte. ich habe das schon so oft erlebt in Kundengesprächen, dass dann mal kurz der Bildschirm geteilt wird. Und dann sind da hinten dran private E-Mails, Kunden E-Mails, Adressen, das CRM offen und und und. Also viele Sachen, die ich wieder sehen möchte, solange ich noch keinen Vertrag habe. Wenn der Vertrag da ist, dann ist er in NDA da, dann alles gut. Easy peasy. Aber davor? Yvonne Faoual: Das stimmt ja. Dr. Lucien André Reuter: Will ich gar nicht sehen. Guck ich weg. Was war das Unnötigste, was du in letzten Woche gekauft hast und warum warst du kurz überzeugt, dass es dein Leben verändert? Yvonne Faoual: Das Unnötigste, ich letzte Woche gekauft habe. Puh! Dr. Lucien André Reuter: Oder vorletzte Woche oder vorvorletzte Woche? Yvonne Faoual: Ja, das ist eine sehr schwierige Frage, weil ich habe tatsächlich aufgrund meines Lebensumbruchs mein ganzes Zeug ja alles aufgegeben und mich ja erstmal von ganz, ganz vielem getrennt. ja, tatsächlich hatte ich damals, als ich weggezogen bin, auch meine Heißluftfritteuse verschenkt und habe mir tatsächlich direkt wieder eine neue gekauft. Dr. Lucien André Reuter: Hm? Und warum glaubst du, dass das dein Leben verändert? Yvonne Faoual: Weil diese Dinger einfach genial sind. Du schmeißt da alles rein. Und es gibt ja mittlerweile sogar Pizzen dieser kleinen Größe, zumindest hier bei mir. genau, also die schmeißt man da rein. Es ist einfach, ja, braucht keinen Starkstrom wie so ein Herd, geht einfach schneller. Mein Tofu kann ich auch in Stücke schneiden und einfach schnell da mal für 10 Minuten da drin machen, ohne dass ich großartig Fett verbrenne in der Pfanne und so. Ja. Dr. Lucien André Reuter: Da kannst du... Ich glaube, da kannst du echt froh sein, dass es dich nach Spanien nicht nach Italien verschlagen hat, weil würdest du den Italienern sagen, dass du die Pizza in der Heißluft für Zöhsam hast, wärst du relativ schnell aus dem Land wieder draußen. Hallo, Yvonne. Tschüss, Yvonne. Yvonne Faoual: Wieso ist es denn nur ein Mini-Bakofen? Dr. Lucien André Reuter: Okay, also ich merke schon, wir lernen dich ja auf einer ganz anderen Weise kennen, die man so nicht unbedingt erwartet hätte. Also ich zumindest nicht. Aber genau darum geht es ja heute, weil hinter all diesen kleinen Dingen steckt ja ein Mensch mit Haltung und darum soll es ja gehen bei uns. Du arbeitest viel mit Führungskräften, mit Überführung, mit Führung, mit Führungskräften, mit Personen, mit Firmen, mit Menschen, mit Veränderungen. Wenn du es runterbrechen Yvonne Faoual: Hahaha! Ja. Dr. Lucien André Reuter: Was bedeutet für dich menschliche Führung im Zeitalter von KI wirklich? Nicht theoretisch, sondern konkret. Yvonne Faoual: Wenn ich es runterbrechen müsste. Also wir reden jetzt von direkter Führungsebene, oder? Dr. Lucien André Reuter: Genau, was würde ich gar nicht mehr so festhalten, ne? Thema Mensch, Haltung, KI. Was bedeutet menschliches Führen im Zeitalter von KI? Also wo würdest du sagen, ja was ist der Kern unserer Botschaft letztendlich, die wir versuchen zu vermitteln? Yvonne Faoual: Ja, ich weiß worauf du hinaus möchtest. Also ich glaube das menschlichste was man momentan tatsächlich machen kann ist, ich glaube da haben wir auch schon mehreren Folgen darüber gesprochen, die Menschen einfach mitnehmen. Also wirklich führen im Sinne von Transparenz, führen im Sinne von Offensein, führen im Sinne von selber sich mit den ganzen Themen auseinandersetzen, führen im Sinne von hey, Ich nehme meine Mitarbeiter mit, egal wo ich gerade stehe. Ich bin transparent, ich nehme Ängste. Ich sorge vielleicht dafür, wenn Stellen ersetzt oder unterstützt werden, ich bin immer kein Freund davon, von Stellen ersetzen reden, aber unterstützt werden, tatsächlich vielleicht die Möglichkeit zu bieten, andere Skills zu erlernen. Sich selber auch in irgendeiner anderen Art Weise weiterzuentwickeln. Dr. Lucien André Reuter: Jetzt lasst uns doch mal gerade das Thema Ängste aufgreifen. Das hatten wir in Podcast Folge eins, glaube ich. Also jetzt mittlerweile. 18, 17 Folgen her, also fast schon ein ganzes Quartal über ein Quartal war Anfang letzten Jahres, Ende letzten Jahres schon. Wo merkt man konkret im Alltag bei einer Führungskraft, die optimalerweise bei uns im Podcast zugehört hat, dass sie es richtig macht? Thema Angst wegnehmen. Yvonne Faoual: Ich glaube, Ja. Dr. Lucien André Reuter: Kannst uns da ein Beispiel geben? Yvonne Faoual: Also ich bin immer sehr vorsichtig mit den Begriffen richtig und falsch, weil diese Interpretierungen von richtig und falsch oder diese Bewertungen, die setzt ja jeder anders. Ich würde einfach sagen, man merkt es, wenn die Stimmung auf jeden Fall mal weiterhin gut ist, wenn die Menschen neugierig bleiben, wenn die Menschen motiviert sind, auch mit KI zu arbeiten. Dr. Lucien André Reuter: Mhm. Yvonne Faoual: Wenn sie selber konkrete Vorschläge bringen, wo man KI einsetzen kann, wenn sie wissen, ich werde hier nicht ersetzt oder ich muss Angst ⁓ den Job haben oder meinen Job haben, wenn sie selber den Change-Prozess einfach mitgestalten. Dr. Lucien André Reuter: Mhm. Jetzt andersherum gesehen, was läuft aus deiner Sicht aktuell komplett schief, wenn Unternehmen über KI sprechen? Yvonne Faoual: Also das, was ich gerade mitkriege, ist tatsächlich, dass sehr viel darüber gesprochen wird, man, also wo man KI so einsetzen kann, ⁓ Mitarbeiter zu sparen. Dr. Lucien André Reuter: Ja absolut. Yvonne Faoual: Punkt. Und das ist ja eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich meine, wir haben ja mit dem Dominik eine super Folge gehabt, ja mit KI-Assistenten etc. Ich möchte da echt noch mal drauf hinweisen, weil die war wirklich grandios. Aber mit diesen Gedanken reinzugehen, zukünftig diesen, ich sag jetzt bewusst, Pseudofachkräftemangel, den wir haben. Da KI ein anzusetzen, ich glaube, das ist der falsche Weg. Dr. Lucien André Reuter: Ja, deswegen arbeiten wir zusammen. Da teilen wir eine Meinung. Yvonne Faoual: Hahaha Dr. Lucien André Reuter: Vielleicht ein sehr guter Übergang. Ich skipp mal zwei, drei Fragen, weil die hast du mir jetzt schon so halb beantwortet. Da muss ich gar nicht zu tief drauf eingehen. Aber es gibt ja einen Grund, warum wir hier bei Digital Sense, der human side of AI, beide zusammen hocken. Was war denn für dich der ausschlaggebende Grund, wo du gesagt hast, da bin ich dabei? Yvonne Faoual: Mhm. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich nicht sogar die Idee initiiert gehabt. vor ein paar Monaten, dass ich gesagt habe, hey Lucian, lass mal was machen, weil ich einfach sehe, dass die Menschen da wirklich so bisschen strugglen und die Mitarbeiter in den Unternehmen einfach Ängste haben, dass das Change-Management nicht richtig durchgeführt wird und wir beide ja in unseren Kompetenzen uns was das angeht, mega ergänzen und ich glaube, dass wir das auch tatsächlich tun. Also wirklich diese technische Seite mit der menschlichen Seite zusammenzubringen. Das gibt es tatsächlich. Also ich wüsste jetzt noch von keinem anderen Projekt. Vielleicht gibt es noch irgendwo Kollegen draußen, die das auch so machen. Die meisten arbeiten aber getrennt. Also entweder arbeiten sie technisch oder sie arbeiten im Change-Management. Oder man bringt zwei Unternehmen zusammen. Aber dass wirklich zwei Beratungsunternehmen direkt schon ein Gesamtkonzept entwickeln, ist relativ selten. Mh. Dr. Lucien André Reuter: Vielleicht werden da draußen welche sind, sagen, hey, Yvonne, wir machen genau das Gleiche. Meldet euch doch bei uns. Sprechen wir mit uns. Vielleicht kann man ein paar Ideen austauschen. Sind wir immer gespannt zu. Was sollen Menschen durch Digital Sense, die jüngere Zeit auf AI wirklich verstehen? Also was ist unsere bzw. deine Kernbotschaft? Yvonne Faoual: Klar, gerne! Meine Kernpotschaft? ⁓ muss immer aufpassen, dass ich nicht zu lang werde. Dr. Lucien André Reuter: Und du darfst ruhig ausführen, wir haben noch Zeit. Yvonne Faoual: Okay, also die Kernbotschaft ist ja tatsächlich diese, dass wir hergehen und sagen, hey, wir wollen auch im Zeitalter von KI-Digitalisierung trotzdem den Menschen als wichtigsten Faktor im Unternehmen sehen, weiterhin. KI ist Technik, Technik soll unterstützen und nicht ersetzen, Technik soll helfen, ja, und aber dieses Mensch sein, dass das nicht noch mehr verloren geht. Und wenn ich es richtig weiß, habe ich gestern, glaube ich, Post gerade vom Dominik gesehen, der auf einer Konferenz war, der genau das auch beschrieben hat, dass im Zeitalter von KI und dem ganzen Digitalisierungsinstrumenten Moment sowieso das Miteinander, das Zwischenmenschliche immer mehr verloren geht. Auch jetzt aus meiner Rolle als Coach und auch als Psychologin sehe ich das auch sehr, sehr viel. in meinen Coachings, wie viele Menschen mir erzählen, dass sie beispielsweise sehr allein sind, dass sie Kinder haben, die wirklich tatsächlich Ängste haben. Es gibt mittlerweile auch ein Buch darüber, Generation Angst, also die Kinder, die mit dem Handy beispielsweise aufgewachsen sind, was da alles irgendwie zu sich kommt. Ich habe es selber noch nicht gelesen, ich habe tatsächlich nur Infos daraus schon mitbekommen. Aber ich glaube, genau das ist ja das Wichtigste, das Menschsein im Zeitalter der Digitalisierung, im Zeitalter von KI immer noch oder was ist, noch überhaupt noch ganz oben anzusiedeln und eben nicht KI-Prozess und eben nicht Prozess. Prozessoptimierung muss sein, gar keine Frage. Aber irgendwann, ohne den Menschen wird es nie gehen. Und der Mensch wird immer noch der wichtigste Faktor sein. Und das müssen viele Leute einfach verstehen oder viele Unternehmen einfach verstehen. Dr. Lucien André Reuter: Ja, schön zusammengefasst. Ich habe noch zwei Fragen und die entscheiden eigentlich, ob wir dich weiter im Podcast lassen. Yvonne Faoual: Okay, Challenge accepted. Dr. Lucien André Reuter: Wenn dein Leben eine Sitcom wäre, wie würde die heutige Episode heißen? Yvonne Faoual: Wenn mein Leben oder das Leben? Wenn mein Leben eine Sitcom wäre? ⁓ Gott, ganzes Leben ist eine Sitcom. Dr. Lucien André Reuter: Dein Leben. Dann erklär, dann gib uns doch mal vielleicht 10 Best Momente von deinem Leben als Episoden-Titel oder 5, damit es nicht zu lang wird. Yvonne Faoual: Boah, pfuh. Also die, die mich kennen, ich weiß nicht, das ist schon arg persönlich jetzt. Also die, die mich kennen, wissen, dass ich so eine unausgesprochene 5-Jahres-Regel habe, die man irgendwann mal mir in einem Unternehmen angedichtet hat, wo ich lange war. Diese 5-Jahres-Regel ist zum Beispiel das... Dr. Lucien André Reuter: Der Tacho geht es heute, oder? Yvonne Faoual: Man kann tatsächlich mein Leben in fünf, also wirklich in so fünf Jahre Episoden unterteilen. Also ich würde nicht sagen, es so eine wöchentliche Sitcom, sondern tatsächlich eher so fünf Jahre. so alle drei bis fünf Jahre ziehe ich ⁓ alle drei bis fünf Jahre habe ich, bin ich entweder Single oder habe einen neuen Partner, alle drei bis fünf Jahre, weiß ich nicht, lebe ich irgendwo anders, habe einen neuen Job, ja, alle drei bis fünf Jahre oder hatte ich einen neuen Job, bis ich in die Selbstständigkeit gegangen bin. Es ist wirklich interessant, dass es immer so alle drei bis fünf Jahre ist. so einzelne Titel, boah, ich weiß nicht. Ich glaube, so Episode 1 war wirklich von Sozialismus in den Kapitalismus. Ich bin ja in der ehemaligen DDR aufgewachsen und dann so Sozialismus-Kapitalismus, Berlin-Schwaben. Also wirklich wie in einem anderen Land. Ich habe keinen verstanden, die Kultur war komplett anders. Dr. Lucien André Reuter: Hm? Die die Babbeln da also so, was wollen die von mir? Yvonne Faoual: Ja, das war tatsächlich, also es war wie auswandern, definitiv. Dann die nächste Episode war eigentlich einer meiner schönsten, nämlich meine Kinder. Ich habe zwei Kinder im Alter von 21 und 24, zwei Töchter, auf die ich echt stolz bin, ja, weil ich auch alleinerziehend war. Und das war eigentlich meine längste Episode, würde ich sagen, mit sehr vielen Höhen und Tiefen. Und ja. Dann tatsächlich die nächste, meine Selbstständigkeit, in die ich dann gesprungen bin. Wilde Sachen gemacht, also ich habe ja alles Mögliche gelernt in meinem Leben, von BWL über Psychologie bis hin zu Aromatherapie und EFT Practition, ist alles dabei. Und die Coaching-Ausbildung natürlich auch noch. Also man kann mich glaube ich zu Vitaminen was fragen, man kann mich zu Edelstein was fragen, man kann mich zu... Keine Ahnung, Räucherstäbchen was fragen, man kann mich aber auch wirklich zu tiefen psychologischen Dingen was fragen und zu Neurobiologie. Ich bin da sehr breit aufgestellt, aber nicht sehr tief. Also in meinen speziellen Fächens schon, aber eben was so Steine oder Räucherstäbchen angeht. Aber ansonsten, ja und jetzt natürlich noch mal ein kompletter Rundbruch, dass ich noch mal ausgewandert bin und diesmal ja in den Süden tatsächlich, in die Sonne. Also es sind, ich glaube so fünf große Lebensabschnitte. Dr. Lucien André Reuter: Mh. Yvonne Faoual: Das ist so meine Sitcom und in diesen habe ich natürlich unfassbar viele Sachen erlebt, ganz klar. Dr. Lucien André Reuter: Das klingt doch wunderschön. Ich glaube, könnte eine Sechter wirklich stolz auf dich sein, dass du da immer wieder was Neues an dir findest, was dir auch Spaß macht. Yvonne Faoual: Ja, also ich glaube, ich bin jemand, sich wieder denkt, wie kann ich das Leben noch mehr nutzen? Und mich nicht vom Leben benutzen lassen, sondern wie kann ich das Leben wirklich leben? Ich sage immer, wir leben jeden Tag, wir sterben nur einmal. Also sollten wir es doch in irgendeiner Art und Weise. Dr. Lucien André Reuter: Das hatte ich vor fünf Jahren, acht Jahren, zehn Jahren. Mein Zeitgefühl wird auch immer schlimmer. Der Spruch ganz modern YOLO, you only live once, du lebst nur einmal. Yvonne Faoual: Ja, deswegen sag ich ja, ich sterb nur einmal, lebe aber jeden Tag. Ja. Dr. Lucien André Reuter: Genau. Ja, das ist eigentlich ein viel besseres Motto. Weil unter diesem Yolo-Aspekt wurden ja auch sehr viele Dummheiten begangen im Sinne von ich lebe ja nur einmal, ich mache jetzt was ganz Blödes, ⁓ was ja arg kurz gedacht ist. Ja, das war die erste Frage. Jetzt kommt die zweite Frage nämlich noch. Wenn du deinem 15-jährigen Ich eine Nachricht mit nur drei Wörtern schicken dürftest, welche wäre das? Yvonne Faoual: meinem 15-jährigen Ich. Dr. Lucien André Reuter: Ja, Mini-Yvonne sozusagen. Yvonne Faoual: meinem 15-jährigen ich mit drei Wörtern, ⁓ Gott, dem würde ich so viel erzählen, einfach es geht immer gut aus. Es geht immer gut aus. Es sind fünf Wörter, okay. Es ist immer gut. Keine Ahnung, aber ich glaube, den Sinn versteht man. Dr. Lucien André Reuter: Ja. Lern bitte Mathe. Ja, okay. Yvonne Faoual: Für alles gibt's ne Lösung. Außenauf je Wörter. Dr. Lucien André Reuter: Lösung finden, du wirst. Yvonne Faoual: Auch vier Wörter. Dr. Lucien André Reuter: Nein, du wirst es ein Wort, wenn Joda das ausspricht. Yvonne Faoual: Also... Okay. Dr. Lucien André Reuter: Okay, also du darfst gerne im Podcast bleiben, ansonsten müssten unsere Zuhörer ja noch mit noch längeren Monologen von mir auskommen, das will ich niemandem antun. Wäre ja auch ziemlich langweilig. Aber ich glaube... Yvonne Faoual: Ja, du könntest ja meine Seite auch gar nicht abdecken. Dr. Lucien André Reuter: Richtig, Dann wird es halt ein Technik-Podcast, wo es dann ein Deep Dive in KI und Technologie und IT geht. Und dann verlieren wir die Menschen. Und das ist ja genau den Punkt, wir nicht machen wollen. Ich glaube aber, das beschreibt ganz gut, worum es dir bei Digital Sense geht, worum es uns hier geht. Und zwar nicht nur über Technologie zu sprechen, sondern über die Menschen auch dahinter. Und ehrlich gesagt, Yvonne Faoual: Haha. Genau. Dr. Lucien André Reuter: Ich glaube, nach heute versteht man dich ein kleines bisschen besser. Vielleicht hat man ein bisschen Angst vor deinen Geschmacksnerven. Aber nicht desto trotz danke ich dir Yvonne für deine Offenheit, für deine Ehrlichkeit und auch für Dinge, die wahrscheinlich nie auf LinkedIn landen werden, die wir hinter der Kamera regelmäßig haben. ja, wenn ihr heute bisher hingehört habt, dann habt ihr nicht nur verstanden, warum es bei DigiSense, der Human-Site-of-AI geht, sondern auch wer dahinter steckt. Und damit sage ich bis zur nächsten Folge. Yvonne Faoual: Hahaha! Dr. Lucien André Reuter: Und ich fürchte, da geht's mir an den Kragen. Yvonne Faoual: Definitiv! Dr. Lucien André Reuter: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao! Yvonne Faoual: Bis dann, ciao ciao!