Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Wie viele Filme hat Chuck Norris gesehen? Alle! - # 254
Transcript
- Hey David. Hey Robert. Na? Schön, dass wir uns heute eingefunden haben an unseren jeweiligen Mikrofonen. Es war knapp. Es wäre fast nicht dazu gekommen. Es war knapp. Es wäre fast nicht dazu gekommen heute. Ja, ja, ja. David schickte Nachrichten. Ah, ich, äh, äh, jetzt will ich mir gerade Schwachsinsgründe, ich wollte mir jetzt peinliche Schwachsinsgründe ausdenken. Nee, sag doch die Wahl. Aber war nicht so. Ich habe heute Morgen wirklich, ich bin todmüde aufgewacht und dachte so, ich kann heute nicht ins Büro fahren. Und dann schrieb Robert, ja wollen wir dann nicht die Folge auch mal aussetzen, weil jetzt haben wir gerade mal eine Lücke, wo das möglich wäre. Und wir haben eh beide, Robert hat ganz viel gesehen und ich weiß ganz viel über Chuck Norris. Deswegen ist das heute ein Podcast, der sich in zwei Hälften aufteilen könnte. Zusammen haben wir eine richtig gute Folge. Ja, genau. Martin könntet ihr auf beiden Seiten, das hat er schon mal gemacht. Robert läuft nur links und David läuft nur rechts und das parallel. Und wenn ihr das hinbekommt, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, dann seid ihr die Krassesten. Aber wir wissen, dass ihr die Krassesten seid. Denn ihr schaltet jede Woche ein. Deswegen sitzen wir heute hier quasi mit dem eigentlichen Wissen, wir nehmen nicht auf und nehmen dennoch auf. Weil, und das muss man auch zu uns beiden sagen, ganz am Ende kickt unser Arbeitsethos dann doch immer so rein. Das ist dann immer so. Der wird auch so, komm, gib dir einen Ruck. Lass uns jetzt 90 Minuten miteinander reden. Ey, naja, man muss das sagen, da draußen sitzen Millionen von Leuten, die warten da jede Woche drauf. Und ich meine, du kennst es auch. Jeden Donnerstag, wenn das nicht um 13 Uhr kommt, kommen die ersten Nachrichten auf Instagram. Sag mal, diese Woche kein Podcast. Es ist 13.02 Uhr. Und das will ich vermeiden. Ich mach dich weg, wenn du hier... Ich gehe jetzt gerade zum Sport und weiß nicht, wie ich trainieren soll, wenn ich Robert nicht in meine Hörmuschel bekomme. Ja, so läuft es. So läuft das. Aber tatsächlich, das kriege ich viel mit Leuten, die kochen oder joggen oder auf einer langen Autofahrt. Aber wir sind da für euch, wie immer, Leute. Soll ich übrigens... Okay, jetzt kann ich mal wieder ungeplant so eine Frage so sinnlos in den Raum stellen, David. Ach ja, unbedingt. Das ist ja hier unser... Ich meinte letztens so in unsere Podcast-Orga-Gruppe, Leute, ich hätte mal Bock, dass wir mal so eine kleine Live-Nummer machen in einem Kino. Einfach bei uns so in einem Kino, in einem UCI-Saal und so. Ja, ganz viele waren auch begeistert von Leonberg. Also ganz viele meinten, ja unbedingt Leonberg, mach das mal. Und wir sind immer noch auf der Suche nach, wo ist Leonberg eigentlich? Das war ein Meme letzte Woche, ja. Es ist tatsächlich in Süddeutschland in der Nähe von Stuttgart. Aber ich merkte so, ich hätte mal irgendwie Lust, dass wir mal gucken, wie wir das, wir haben ja immer so viel um die Ohren, aber mal so. Dass wir wieder so ein bisschen so eine kleine Live-Nummer wenigstens mal hinkriegen. Einfach nur mal so, ohne das große Konfetti ringsherum. Aber ich glaube, die Leute freuen sich. Ich bin so ein bisschen am Ausloten. Nur, dass ihr das mal gehört habt. Wir haben Lust. Es mangelt so ein bisschen immer an Zeit. Verschleppt sich von Woche zu Woche. Habe ich mal erwähnt. Übrigens, nächste Woche haben wir einen Gast im Podcast. Könnt ihr euch freuen? Einen Stuntman. Wir werden nächste Woche in die Stunt-Thematik eintauchen. Wenn ihr da schon spannende Fragen, wo ihr sagt, oh, das hat mich schon immer mal interessiert, denkt dran, haut die bei Spotify rein oder haut die im Podcast zum Beispiel, äh, Podcast im Discord rein, wo wir inzwischen, glaube ich, 1100 Leute sind, die fleißig diskutieren. Und dann können wir da ein bisschen was mit zusammentragen, auch für nächste Woche schon. Also nächste Woche wieder mit Gast in ein neues Mithieu, Milleu der Filmwelt, in das wir noch gar nicht reingehört haben. Da freuen wir uns auch schon drauf. Mithieu. Mithieu. Dein Maul, Mann. Ja, damit herzlich willkommen zu Zwei, wie Pech und Schwafel. So Leute, es ist Zeit an dieser Stelle, dass wir kurz einmal über die Woche drüber schauen und seht es mir nach. Ich werde zu zwei Sachen gleich etwas mal direkt sagen, weil ich das jetzt nicht ewig lang mit David in die Breite ziehen werde. Aber wenn ich jetzt schon dabei bin, hören wir da nicht zweimal gleich von. Also diese Woche Streaming geht los. Richtig viel auf Disney Plus, nämlich seit Montag könnt ihr gucken Lucky Luke. Das ist eine neue französische Serie rund um, da kennen wir alle, der Mann, der schneller zieht als sein Schatten. Das heißt Lucky Luke, die Daltons, sein Pferd war Jolly Jumper, ne? David, wenn ich mich richtig erinnere. Ja. Weißt du, wie das Pferd aus die unendliche Geschichte hieß? André, warte, warte, warte mal. Ist nicht Atax im Schlamm? Atax, ja, genau. Das ist so schlimm. Das ist wirklich Kindheitstrauma. Jolly Jumper, ich hab mir jetzt zu dem Zeitpunkt, wo wir aufnehmen, die ersten zweieinhalb Folgen angeguckt, ist tatsächlich manchmal ein bisschen, dass ich denke, so Fremdscharmen, nicht so meins. Und dann muss ich aber manchmal schon nahezu laut lachen, weil der Vibe ist original. Terrence Hill, mein Name ist Nobody, Nobody ist der Größte mäßig. Komplett Western, aber mit so einem überzogenen Humor und so überzogenen Sprüchen und deutscher Synchro, weil da habe ich jetzt gesagt, Französisch höre ich mal deutscher Synchro seit langer Zeit. Ist nicht unlustig. Lucky Luke, also für Fans, ich gucke mal auf jeden Fall weiter, aber die Dortons kommen erst in Folge 3 das erste Mal. Wann guckst denn du die Sachen alle? Ich habe neue Strategien entwickelt, die extrem fruchtbar sind. Und ich habe tatsächlich mir vorgenommen, am Anfang des Jahres viel zu lesen. Und dann, wenn ich sonst lese, gucke ich jetzt. Und damit kommt richtig was zusammen. Ich nutze tatsächlich auch die Arbeitswege inzwischen zum Gucken. Damit kommt richtig viel zusammen. Und wechsle dafür bei den Büchern komplett auf Hörbüchern, neben den Podcasts. Und seitdem schaffe ich so viel, weswegen ich auf einmal auch Peaky Blindness durchgerockt habe. Ich bin gerade bei Rooster dabei, ich bin bei DTF dabei, ich habe ja Heated Rivalry durchgeschaut, The Pit, ich bin richtig drin. Auf jeden Fall Lucky Luke habe ich angefangen. Dann, um es noch schlimmer zu machen für dich, David, Mittwoch, seit gestern, Daredevil Born Again Staffel 2, raus auf Disney Plus, habe ich komplett gesehen, könnte ich jetzt drüber reden. Das Ding ist, ich sag mal so, New York City, wir haben Fisk aka den Kingpin, wir haben Daredevil im Verborgenen und wir haben so dieses, die Straßen von New York sollen gesäubert werden von den Vigilantes, also diesen Rächern, diesen selbsternannten Superhelden und da zieht es sich eigentlich lange um die gleichen Figuren, die wir aus der ersten Staffel kennen. Typisch für Marvel ist am Ende, Folge 7, Folge 8, kommen die großen Reveals. Da kommen so die Momente, wo dann Fans wieder sagen, wie geht denn das jetzt weiter? Es tauchen Figuren auf, wo man denkt so, ah, das ist jetzt. Und da wird David auch zu Recht voll in die Kerbe schlagen. Es ist ganz lange mittendrin, ziemlich zäh. Es ist wieder blutig. Das war schon bei der ersten Staffel überraschend, dass es doch wieder relativ brutal dahergeht. Also das Ding hätte wirklich ein Film sein können. Da bin ich voll bei dem, was David immer sagt. Als Film mit dem Steaks am Ende wäre es das gewesen. Ich musste gerade übelst lachen, während du erzählt hast, weil ich habe schon mal für später Chuck Norris Mackes gegoogelt und Robert Chuck Norris hat seine Führerscheinprüfung bestanden. Und zwar zu Fuß. Chuck Norris kann im Kinderkarussell überholen. Er kann durch Null teilen und wie viele Liegestütze kann Chuck Norris? Der Klassiker, ne? Alle. Alle, ja. Ich bin mehr so auf deine Mutterwitze hängen geblieben. So richtig stumpf. Aber gut. Ich hatte früher voll die Chuck Norris Facts. Ich fand das so lustig. Da sind so gute Sachen dabei gewesen. Ich werde noch recherchieren dazu. Was ich eigentlich ziemlich cool fand, war, dass das ja passiert ist, Jahre nachdem er seine Phase hatte. Also der ist ja schon eigentlich von der Bildschirmfläche verschwunden gewesen und ich weiß nicht, warum sie sich den gegriffen haben, aber das machen wir gleich. Der männliche Mann einfach Der männliche, haarige Mann. Aber reden wir gleich drüber. Für mich das Highlight der Woche, Leute. Jetzt habe ich es noch nicht gesehen, wenn wir aufnehmen. Scrubs ist zurück. Wir mussten in Deutschland einen Monat länger warten. Ich habe Scrubs geliebt. Ich bin mir sicher, David, der keine Sitcoms mag, hat es überhaupt nie gesehen oder nicht leiden können. Aber Scrubs, JD Turk, da freue ich mich die Woche komplett drauf. Dann haben wir bei Prime Video die Woche seit Mittwoch. Pretty Lethal. Der sieht nicht uninteressant aus, kann aber auch in die Hose gehen. Fünf Ballerinas auf dem Weg zum Auftritt oder Wettbewerb bleiben in einem Wald stecken und landen in so einem skurrilen, mysteriösen Hotel, wo sie sie dann umbringen wollen. Aber diese fünf Ballerinas, wie sie im Trailer schon sagen, sind auch Kämpferinnen. Und die werden sich dann wehren, wird so ein Blutbad. Sieht im Trailer so aus, als könnte es ziemlich schmodderig werden. Dann auf Netflix Donnerstag Something Very Bad Is Going To Happen ist eine Mystery-Serie rund um eine Braut, bei der sich, wenn sich die Hochzeit nähert, im Familienkonstrukt echt alles immer skurriler und unangenehmer wird. Unter anderem mit Jennifer Jason Lee. Das sieht nicht uninteressant aus für Mystery-Fans. Kino, Donnerstag. Shelter, reden wir gleich drüber. Horst Schlemmer, sah ich gleich was zu. They Will Kill You. Knallerding, rede ich auch gleich drüber. Blue Moon, da müssen wir jetzt eigentlich nicht viel drüber quatschen, aber ist der neue Richard Linklater-Film, der lief vor anderthalb Jahren auf der Berlinale mit Ethan Hawke, der den Songtexter Lawrence Hart verkörpert. Das ist eine komplett One-Location-Film-Nummer, in dem einer, der ein fallender Stern ist, über seine Vergangenheit und Karriere sinniert. Ein sehr verkopfter, teilweise schöner Film. Wirklich sehr speziell für Cineasten. Den würde ich heute mal auslassen. Pion mit Alexander Skarsgård startet die Woche. Den haben David und ich leider beide nicht gesehen. Da geht es um so einen Typen, der in einem queeren Motorclub landet und dort gleichzeitig so eine devote Rolle einnimmt und um den Anführer des Motorclubs gespielt von Skarsgård. Der sieht nicht schlecht aus zum Trailer, aber eher nischiger Film und Freitag Apple TV Plus For All Mankind, Staffel 5 inzwischen. Da habe ich die erste gesehen, fand das ganz gut, bin dann aber irgendwie nie weiter damit zurande gekommen. Ihr seht also Streaming, Kino, jede Menge gibt es diese Woche wieder. For All Mankind hatte ich, glaube ich, sogar drei Staffeln geguckt, weil das hatte mich tatsächlich gecatcht damals, aber weiter bin ich dann auch nicht gekommen. Der Hauptdarsteller ist halt noch einer, der immer wieder so in zweiter Reihe auftaucht, wobei der eigentlich so von der Physis und so, ich habe nicht mal seinen Namen jetzt gerade parat, der spielt da auch diesen Käpt'n, diesen Kommandotypen in Suicide Squad. Ja, Joel Kinnaman, der auch der Robocop war und was hat er noch? Suicide Squad war er ja mit dabei. Dann hat er auf Netflix diese Art.Carbon-Sache gemacht und er hatte dieses Silent Night von John Woo, hat er gemacht, da wo er seine Stimme am Anfang verliert und dann auf Rachefeld zugeht, weil er seinen Sohn irgendwie erschossen wird. Stimmt, stimmt. Wie heißt denn, das ist ähnlich wie, wie heißt denn der andere hier, der Mixed Martial Arts Typ, der immer auch so in zweiter Reihe völlig durchtrainiert ist und in Marvel dabei war und sonst was. Du weißt genau, wen ich meine. So ein bisschen wie Sylvester Stallone für Ärmer und 20 Jahre jünger. Frank Rillo. Frank Rillo, genau. Genau, Joel Kinnaman, Frank Grillo, das ist für mich so eine... Und dann gibt es noch den Typen, der in Die Hard 5 mitgespielt hat, der auch irgendwie immer wieder vorkommt, wie heißt der, Jay Courtney. Der war jetzt ja auch in War Machine, der Bruder von... Ah, irgendwie müssen wir mal irgendwann über diese Leute, die immer auftauchen, aber bei denen es nie so richtig rausplatzt in der Karriere, so wie Michael Pena zum Beispiel, weißt du, die immer da sind... Oder so ganz furchtbar ist es ja so bei Leuten, die man dann auch durcheinander bringt. Also Logan Marshall Green ist für mich so die absolute Nummer eins da. Der sieht nämlich ein bisschen aus wie Tom Hardy. Also wenn ich sage ein bisschen, wenn die beide einen Bart haben, Logan Marshall Green kennst du aus Prometheus oder vor allen Dingen Upgrade. und Upgrade. Genau, bei Upgrade denken ja alle, das ist er. Ja, das ist Tom Hardy, genau, und die beiden sehen sich halt krass ähnlich, also wir müssten, glaube ich, auch mal eine Folge machen über Schauspieler, die sich auch krass ähnlich sehen und die beiden sind echt ein bisschen nah dran. Wenn ich nach Logan Marshall Green google, kannst du vielleicht auch gerade machen, in den Top 3 Bildern ist Tom Hardy mit dem Held drin. Das ist auch meine Top-Suche, die Top-Suche ist direkt Tom Hardy. David, dein Liebling ist wieder die Woche aufgetaucht mit einem neuen Trailer. Mein Liebling? The Rock. The Rock ist wieder da. Mit Moana im Englischen, Vaiana im Deutschen. Ach, weiß ich nicht, Robert. Ich habe den gesehen und dachte so, ey Mann, es ist halt immer mit diesem Remake so, man hat das Gefühl, den Film halt schon gesehen zu haben. Und bei Drachen 10 leicht gemacht, da ist halt das Original so gut, dass das Remake nicht viel falsch macht, wenn man es Bild für Bild abfilmt, auch wenn es ein bisschen düster ist. Bei Moana oder Vajana muss ich sagen, ich finde das Original schon eher nicht so dolle. Das ist eher so ein bisschen uninspiriert für meinen Geschmack gewesen. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen zu alt gewesen, aber das versuche ich ja immer von mir zu weisen, weil ich dafür zu viele gute Sachen sehe, wie zum Beispiel der Bilderoboter zum Beispiel. Das macht mit mir gar nichts. Wie ist es denn bei dir? Also Drachenzähm ist ja zumindest mal als Film so liebevoll umgesetzt. Das ist ja auch richtig schwer bei der Vorlage, finde ich, alle Punkte da zu treffen. Und bei Disney, ich meine, die haben Blutgelekt bei dem Erfolg von König der Löwe und Aladdin, über eine Milliarde Dollar jeweils eingespielt. Aber da sind ja die Grundstoffe, ähnlich wie bei Schneewittchen oder vor allem dann auch noch Ariel, die sind ja Jahrzehnte alt. Da verstehe ich vielleicht noch, dass man sagen kann, neues Publikum versucht man. Aber bei Vajana das zu machen, also ganz ehrlich, der zweite Teil ist gerade raus. Der dritte kommt als Animationsfilm. Da kommt vorher der Live-Action. Wenn der Live-Action zweite kommt, dann ist irgendwann beim vierten Film die Zeit gleich. Date and Date. Das wird skurril, glaube ich. Also ich verstehe diese Strategie nicht. Und Rane Johnson mit den Locken und dann dieser komische Body-Anzug. Und das ist ja auch nicht Live-Action. Das ist ja Live-Action ohne Live-Action. Das ist ja auch komplett durchanimiert. Also mich kriegt das gar nicht, weil die Filme sind noch so frisch. Dass es das nicht braucht. Also gar nicht. Ich hatte gestern auch gelesen, unter dem internationalen Trailer steht ganz viel, dass Disney mutig ist, die Kommentarsektion offen zu lassen unter den Trailern. Also das schlägt so insgesamt auf ein merkwürdiges Gefühl bei den Leuten. Ich möchte mal noch drei Trailer empfehlen beziehungsweise drei Filme für die Leute, die gerne Horror mögen. Ich weiß, das sind nicht allzu viele. Aber... Meinst du das gerade ernst? Naja, es ist schon... Also ich merke das auch auf meinem Kanal so und auch bei Podcasts. Es gibt schon eine Menge, die sagen so, Horror kann ich nicht so unbedingt, das ist nicht so meins. Aber es ist ja da die Karte des erfolgreichsten Genres. Ja, aber da reden wir über Konsenshorror. Da haben wir ja schon mehrfach drüber gesprochen. Das sind ja Horrorfilme, die Leute gehen ja nicht in die krassen, in die experimentellen, in die. Wirklich schrecklichen Horrorfilme, sondern sie gehen in die wie Scream, der jetzt bei fast 200 Millionen US-Dollar angekommen ist weltweit und damit halt auch wieder ein Erfolg geworden ist. Sie gehen in sowas wie Conjuring 4, der letztes Jahr der erfolgreichste Horrorfilm wurde und das ist beschämend, also das ist meine Perspektive zumindest und da fallen dann so Sachen wie die richtig guten Sachen immer hinten unter, aber falls ihr vielleicht trotzdem informiert sein wollt zu den bisschen abwegigeren Sachen, eigentlich sind es sogar vier Sachen, der eine Trailer ist aber schon ein bisschen weiter zurück, nämlich der Backrooms Trailer, der kam schon vor zwei, zweieinhalb Wochen. Backrooms, wenn ihr es nicht kennt, das ist dieses Phänomen mit diesen Liminal Spaces, Habt ihr vielleicht schon mal gesehen, auf YouTube geisterte das rum, ist vor allen Dingen auf TikTok viral gegangen. Das sind diese langen gelben Büroräume, in denen dann nichts ist, die auch nicht enden. Da gibt es so eine ganze Lore dahinter, auch einen YouTube-Kanal, wo dann irgendwelche Experimente drin sein sollen und wo vielleicht das Militär involviert ist, irgendwas Anderweltliches passiert da. Aber der Schöpfer dieses Phänomens, der inszeniert jetzt für A24 den Film. Der Trailer kam vor zwei Wochen raus, sieht spannend aus, zeigt noch nicht viel. Und letzte Woche kam die Meldung, dass es wohl Testverführungen in den USA gab und dass die wohl sehr erfolgreich waren. Das Publikum hat den wohl geliebt. Also Backrooms könnt ihr euch auf jeden Fall auf die Liste schreiben. Und wenn ihr noch nicht gesehen habt, guckt euch mal den Trailer an. Ich schaue mal gerade. Der basiert auch auf Kurzfilm. Und ist ja auch stark besetzt mit Leute, Schütti Echefoy. Ich ist immer wieder. Schütti Echefoy. Und Davids geliebte Renate Reinswe. Ja, schon eine spannende Besetzung auch. Und soll im Juni jetzt schon erscheinen. Das ist auf jeden Fall was, der steht bei mir ganz oben mit dabei. Also dann ein Trailer zu einem Film, den ich heißer sehne. Obsession heißt der. Der ist von einem Regisseur namens Curry Barker. Es geht um einen Mann, der sich wünscht, dass sich seine Verehrte in ihn verliebt und das passiert dann auch, dieser Wunsch wird ihm erfüllt, aber er ist sich nicht bewusst, was so eine fast obsessive Liebe, wenn du sagst, sie soll niemand anderes so sehr lieben wie mich. Dieser Wunsch, wenn der sich erfüllt, was bedeutet das eigentlich? Ist so ein bisschen wie so eine Verquerung des Trash-Klassikers Wishmaster. Curry Barker kann ich nur empfehlen. Ich habe mir das neulich mal gegönnt. Der ist nicht unbekannt. Der hat einen eigenen YouTube-Kanal. Und da macht er Kurzfilme schon seit geraumer Zeit, die echt zum Teil richtig stark sind. Also ich empfehle da Milk and Serial. The Chair wird gerne auch genannt. Den fand ich nicht ganz so gut. Und Warnings ist auch ein richtig guter. Dieser Milk and Serial geht 62 Minuten, ist auch nicht kurz und da sieht man sehr deutlich, der hat eine richtig gutes Gespür für Stimmung. Und Obsession wurde letztes Jahr schon auf dem Sieges Film Festival gezeigt und war unter anderem der Kollege Tino Hahn vom Genre Geschehen Podcast, meinte, das ist sein absoluter Lieblingsfilm des Festivals gewesen. Man kriegt nur Höchstwertungen mit. Auch da ist der erste Trailer-Release worden, kann ich euch empfehlen. Dann Undertone, Undertone gibt es auch seit dieser Woche den vollen Trailer, das hat was mit Tönen zu tun und irgendwie so eine Message aus dem Totenreich, da weiß ich nicht viel zu, aber der ist auch von A24 und dann einer von Damien McCarthy, der hat vorher Caveat gemacht und Oddity, zwei Horrorfilme, die so auf dem Fantasy Filmfest relativ erfolgreich liefen und sehr stark waren, der macht Hukum. Auch da, der Trailer, schaut euch den mal an mit Adam Scott, ist jetzt endlich released worden letzte Woche. Sieht richtig, richtig beängstigend aus. Also Hocum, Obsession, Undertone und Backrooms, meiner Ansicht nach unbedingt mal merken. Die gehen immer so ein bisschen unter, diese kleinen Trailer, weil man immer nicht weiß, was ist denn das eigentlich, aber jetzt ist das. Okay, danke auf jeden Fall dafür. Da bin ich auch immer gespannt, gerade wo ich jetzt mehr gucke, über so ein paar Sachen zu stolpern, für die ich sonst vielleicht auch weniger Zeit gehabt hätte. Aber ich weiß, David wird uns noch mal hoffentlich erinnern, wenn die Sachen dann wirklich auch im Kino kommen, wenn wir unsere Überblicke machen, was über die Woche denn so kommt. Was wollen wir uns als erstes vornehmen, David? Ich würde jetzt nicht direkt mit dem Film starten, den wir beide gesehen haben. Du hast die Schirin David Duke auch noch geschaut. Ah ja, ja, ja, ja. Dann lass doch die mal besprechen. Du hast ja letzte Woche schon angeschnitten und daraufhin habe ich dann ehrlich gesagt nach deiner Ansage gedacht, komm, was gucke ich mir mal an? Ich bin mal gespannt, was Robert da gesehen hat. Na, ich war auch noch nicht fertig, hatte ich ja gesagt. Genau, du hast ja zu vier Fünfteln die Doku geguckt. Hey, ich habe hinterher gedacht, schreibe ich den nochmal, aber das können wir natürlich auch besprechen. Ich dachte so, ich habe das Gefühl, bei der Doku Burnout zu bekommen. Rein thematisch schon, da gucke ich ja einem Menschen zu, der eigentlich gar keinen Bock mehr hat. Und das ist auch von der Aufmachung, von der Struktur völlig will. Also dieses Gerücht, dass sie angeblich das erste Team gefeuert haben soll, vielleicht ist es sogar bestätigt, aber so wie ich das letztes Mal bei dir verstanden hatte, waren das so Reddit-Posts, die da als Grundlage dienten. Ja, das kann ich völlig nachvollziehen. Das wirkt so, als hätte man mittendrin komplett den Weg nochmal ausgetauscht, weil das Ding heißt Becoming Shirin David. Ich habe das Gefühl, es ist eher Unbecoming Shirin David, weil die Doku steigt ja schon zu einem Punkt ein, da möchte Shirin David gerne alles sein, außer Shirin David. Und im Grunde wird erzählt, so ganz kurz, sie hatte mal einen YouTube-Kanal, dann hat sie da schon ein paar Follower angesammelt und auf Basis dieses Erfolges auf YouTube hat sie dann gesagt, sie will jetzt eine Musikkarriere starten. Und da steigt dieser Film ein zu einem Punkt, da bereitet sie eine Tour vor, und auf diese Tour hat sie eigentlich nicht wirklich Lust, weil sie völlig durch ist. Ich habe nicht mal so richtig verstanden, warum, weil das so ein bisschen der Online-Hate sein soll, aber auch, glaube ich, weil sie nie Pause macht. Und ihr hinterher läuft dann so ein Typ, bei dem ich mir unsicher war, ist es der Boyfriend oder ist es der Manager, vielleicht ist es beides, was ja häufig verschwimmt, wird nur in der Doku nie gesagt, ob er der Boyfriend ist, der die ganze Zeit sagt, mein Leben hängt von ihr ab, du musst jetzt durchziehen, Shirin und sie so, ich brauche eine Therapie, das hast du letztes Mal ja schon gesagt. Und es ist halt meiner Ansicht nach damit nur eigentlich drei Nervenzusammenbrüche von der Haftbefehl-Doku entfernt. Und das finde ich als Doku völlig unbrauchbar, ehrlich gesagt. Ja, Doku sowieso. Ob das eine Dokumentation ist, wenn jemand anscheinend auch so eingreift in das Bild, was von einem gezeichnet wird, aber dann anscheinend von diesem gezeichneten Bild dann doch so unzufrieden ist, dass man gar keine Promo dafür macht. Also das wirkt total, auch die Entstehungszeit einfach, wie lange das gedauert hat, für das, was man da mitgenommen hat, erklärt sich mir nicht. Und ich finde, ich habe so, nicht nur bei dem Manager, ich habe auch bei der Mama schwierige Vibes, auch wenn es natürlich jetzt hart ist, über die Mutter von jemandem zu reden, aber gleichzeitig, wenn du das nicht möchtest, dann machst du sie nicht auch zum Teil zum Thema von dem, was du da erzählst, weil dieses Bild von wegen. Da tanzt Schule und noch eine Tanzschule und dann kommt so, und das ist das, wo ich am Anfang schon so hellhörig wurde, ich wollte, dass sie alle Möglichkeiten hat. Und ich finde immer dieses mit Sport und allen möglichen Förderungen, Kinder vorzubereiten auf die Welt, dass sie alles gut können, ist aus meiner Sicht nicht das Wichtigste, sondern das ist so Nähe, Liebe, Geborgen. Wir haben ja darüber geredet, was Liebe und Wichtigste ist. Und ich habe das Gefühl, da wird von Anfang an Liebe und Leistung miteinander vermischt und das ist genau der Kernkonflikt die ganze Zeit. Dieser Selbstwert, der geknüpft ist an den Erfolg und den Erfolg kann sie aber, weil sie sich selbst gar nicht liebt, gar nicht für sich in Anspruch nehmen oder spüren, sondern braucht die Resonanz vom Umfeld, was aber aufgrund dessen, was sie macht, wie sie es macht und wie sie sich inhaltlich aufstellt, eben nicht durch die Bank weg positiv ist und damit verkoppelt sich diese Spirale die ganze Zeit. Und am traurigsten ist einfach, wenn sie sagt, sie ist sich sicher, dass sie mit 50 denken wird, dass sie viel zu wenig Zeit mit den Menschen verbracht hat, die sie liebt. Also sie formuliert ganz aktiv, was alles falsch läuft und trotzdem gibt es diese Doku, die das promotet, weil man ja dann doch wieder den Erfolg braucht, den andere dann aber vielleicht zerreißen. Also das Ding ist... In sich ein ganz komisches Experiment, finde ich. Also das finde ich ganz komisch fehlplatziert. Fühlt sich nicht gut an. Ich finde es auch. Es ist so eine seltsame Mischung aus, da ist jemand, der unbedingt eingreifen wollte und nicht zufrieden war offenbar mit der Art und Weise, wie über sie berichtet wurde. Aber dann sagt, ich will ein Bild von mir zeichnen, in dem ich mich die ganze Zeit als Imperfekt selbst darstelle. Das mag direkt aus dem Herzen kommen. Vielleicht empfindet das sie so. Aber warum ist das das Bild, was du vermitteln möchtest? Gibt es denn überhaupt ein Bild, was du vermitteln möchtest? Also wenn du die ganze Zeit das Gefühl hast, nicht der zu sein, der du sein möchtest, dann kann ich es nur als ganz verquere Manipulation werden oder als Hilfeschrei. Und beides ist als Dokumentation dich zu gebrauchen. Also da muss man halt sagen, wenn das ein Hilfeschrei ist, dann such dir wirklich Therapie und wenn es Manipulation ist, ja dann schäm dich. Und ich kann mich gar nicht entscheiden, was es sein soll. Ich glaube, wenn du vielleicht auch dann sagst, du willst eine Doku draus machen, musst du vielleicht auch dann besser noch sein in dem, was du machst. In dem Fall Musik, weil das Konzept ist jetzt nicht neu. Also Robbie Williams, den ich ja immer sehr interessant fand, der funktioniert ja im Grunde genauso. Der hat ja jahrzehntelang funktioniert auf der Idee, ich bin so zerrissen, ich bin so kaputt, ich bin so am Ende. Und gleichzeitig hat er aber die Stadien gefüllt. Napworth, 125.000 Leute gespielt, drei Tage hintereinander. Aber das ist dann nochmal eine andere Liga. Und ja, also diese innere Zerrissenheit ist ja immer wieder Thema, aber hier wirkt das, ich glaube, zu viel davon einfach nicht. Ich glaube zu viel von dem nicht, was da stattfindet. Fühlte sich vielleicht einfach nicht gut an. Aber es klingt eben so, wie der Deal stand. Netflix hat ja dieses Konzept, Leute in den Fokus zu nehmen. Du hattest, wie wir mal gesagt, Haftbefehl, Shirin David. Lukas Podolski bekommt auch ein größeres Porträt. Das hatte ich jetzt auch schon mehrfach gesehen. Das sieht auch in dem, was man auf diesen Roadshows gesehen hat, teilweise witzig aus. Und halt, was sie mit den Kaulitz-Brüdern machen, ist ja ein voller Erfolg. Insofern, das ist so, scheinst du das nächste Ding zu sein, was in Deutschland eben auch gut geht. Bei Shireen David ist auch wieder auf der Eins gelandet, obwohl sie gar keine Werbung macht. Mich wird halt so gar kein Ton von E darüber. Weiß ich nicht. Ich kann damit wenig anfangen, hab's aber gesehen. Einfach, damit ich da nicht, ich hab mich mit der Person noch nie auseinandergesetzt. Das hab ich mal ein bisschen getan und trotzdem nicht so viel dazugelernt. Ja, das ist wahr. Also man lernt wirklich nichts dazu. Aber ey, könnt ihr gucken, war auf der Eins auf Netflix, wie üblich. Aber damit soll es das gewesen sein. Robert, was hast du uns denn mitgebracht? Ich würde dir wirklich mal den Film, den ich gestern gesehen habe, ich saß auch nur Sebastian und Yves und wir haben alle ziemlich gelacht. Auch in unterschiedlichen Stellen. Also der hat auf unterschiedliche Art und Weise die Leute abgeholt. Der heißt They Will Kill You. Und ich mache dir jetzt mal ein Crossover auf, was ich nicht gelogen finde. Kill Bill trifft auf Ready or Not von 2019 mit ein bisschen Konstantin noch drin. Das hätte ich nicht gedacht. Ah, so satanisches Zeug. Ein bisschen davon, ein bisschen davon. Dann hast du ein Gebäude mit so altertümlichen Look und Leute, die Jagd auf eine Person machen, die sich entwehrt und durch diese wie einem Power-Defense-Game durch die Wellen metzelt. Ja, ich musste an den, kennst du den noch, an diesen Hotel Artemis denken? Ja, mit Botista, oder? Dave Bautista und ich glaube Jodie Foster waren noch mit dabei. Das war doch auch ein Gebäude. Ja, aber das war bei weitem nicht so gut aufgezogen wie hier. Also eher dann so Continental-Vibes aus John Wick, wenn man noch so möchte. Und die ganze Kampfaufmachung à la Kill Bill in They Will Kill You. Und zwar ziemlich selbstbewusst inszeniert von Kirill Sukulov. Eine Regisseurin, von der ich vorher noch nicht gehört habe. Ich denke, der ist von Annie Moschetti. Hat er den nur produziert? Ich prüfe da jetzt gerne mal gegen. Aber ich habe überall gelesen, das ist der neue Film von Andy Muschietti, der die S-Filme gemacht hat. Kirill Sokolov. Nein. Also das, nein. Auf jeden Fall eine Regisseurin. Und ich erzähle mal derweil weiter. Die Geschichte ist super kurz erzählt. Das Ding geht auch nur 95 Minuten. Eine Frau namens Asia Reeves kommt aus dem Gefängnis raus und will unbedingt jemanden wiedersehen aus ihrem Leben. Namentlich ihre kleine Schwester. Und auf diesem Weg feuert sie in einem mysteriösen, großen Gebäude an in New York City. Das nennt sich Virgil. Und dieses Gebäude, sobald sie das betritt, verriegelt sich dahinter die Türen. Und du weißt, du kommst hier wahrscheinlich nicht so einfach raus. Dann wird auch so die Hintergrundgeschichte erzählt, von Patricia Acchetti unter anderem mitspielt, aber auch Tom Felton, Heather Graham und weitere Leute dabei, dass dieses Gebäude schon 1923 entstanden ist, als die Gesellschaft da draußen auch noch viel gefährlicher war und man wollte sich abschotten. Und in diesem Gebäude verschwinden aber immer wieder Leute, die dort arbeiten und gleichzeitig sind die Leute, die dort arbeiten, anscheinend auch mitverantwortlich dafür. Das ist alles, was du so an die Hand bekommst und sie beginnt dort selbst zu arbeiten als Aushilfe und man übernachtet dort auch und schon in der ersten Nacht wird Asia attackiert. Auf so eine eklige, so ein bisschen wie Evil Dead, auf so eine Terror-eklige, perverse Art und Weise. Das müsst ihr euch selbst ansehen. Ich möchte nicht zu viel spoilern an der Stelle. Aber was sich rausstellt, die kann sich wehren. Und die kann sich krass wehren. Und nach dem ersten Gemetzel denkst du dir, wie soll es denn jetzt weitergehen? Und dann macht dir der Film eine Ebene auf, wo du denkst, aha. Das ist die Idee. Und dann ist das nonstop, Action und Blut und immer wieder lustig und du hast immer wieder Situationen, wo sie gegenüber sich dreimal, fünfmal zwölf anderen befindet und es ist so kreativ aufgezogen und die Choreografien wiederholen sich nicht und Zerzi Beetz ist die Hauptdarstellerin, die kennt ihr zum Beispiel aus Deadpool 2, bei Joker ist sie die Nachbarin in jetzt zuletzt vor ein oder zwei Wochen, Good Luck, Have Fun Don't Die, ist sie eine Lehrerin und gehört mit zu der Gruppe und Zerzi Beetz hat es immer wieder gezeigt, die hat ein ganz gutes Händchen für die Rollenwahl, aber hier habe ich sie das erste Mal in der Hauptrolle erlebt und sowohl spielerisch dafür, dass das Motiv ziemlich dünn ist, aber vor allem physisch hat die richtig was drauf. Übrigens nicht weit von dir aufgewachsen. Ich habe die mal getroffen. Die ist jetzt zwar in L.A. und ist da seit einer ganzen Weile, arbeitet sie, aber die ist zu einem nicht geringen Teil in Lichtenberg groß geworden bei ihren Großeltern. Hast du die nicht auch mal kennengelernt? Genau, zu Deadpool 2. Da haben wir an einem Roundtable gesessen und gequatscht und da konnte sie ziemlich gut, also spricht er ziemlich gut Deutsch. Die ist also hier in Berlin groß geworden Und ey, das Ding ist lustig. Ich finde immer wieder unerwartbar, was für Ideen da drin sind, vor allem in diesem Haus. Da geht es dann auch oft um enge Gänge, in Belüftungsschächten oder Hinterwänden. Gibt es immer so eine Bedrohlichkeit und richtig viel Blut und abgehackte Körperteile, kultische Elemente und reizt das FSK 16 voll aus. Die Kamera tanzt auch mit diesen Choreografien und Action so viel mit, dass ich niemals gedacht hätte, dass mich da so eine von zwar oft schon ausgewerteten Ideen trotzdem eine frische Verbindung von all dem erwartet. Ein bisschen Style over Substance, weil die Grundidee, wenn du jetzt zum Beispiel ein Kill Bill nimmst, da gibt es nochmal einen ikonischeren Unterbau um die Figuren, die Geschichten, wo kommen die her. Du hast hier bei They Will Kill You auch so eine Unterteilung in Kapiteln und deswegen auch ein bisschen zu spät, finde ich, die Hintergrundgeschichte, die erzielt wird. Aber ey, 95 Minuten, die jetzt richtig saftig sind, hat wirklich großen Spaß gemacht und hätte ich nicht erwartet, dass der was kann. Okay, dann ja. Ich habe ihn mir schon fest eingeplant für Donnerstag jetzt, beziehungsweise ich gucke mal, ob er Mittwoch schon kommt. Will ich unbedingt sehen. Hat mir richtig geschmerzt, gestern auch den zu verpassen, aber den hole ich nach. Ist vor allen Dingen, ihr habt ja Ready or Not 2 schon gesehen. Ich habe jetzt von allen gehört, dass Ready or Not 2 leider nicht so gut ist und der, der bessere Ready or Not sein soll. Ja, ich finde den auch besser als Ready or Not selbst. Ich finde, der zweite Teil bleibt hinter dem ersten zurück, aber nicht katastrophal, muss ich sagen. Der hat halt nicht mehr das Überraschungsmomentum. Aber da reden wir dann wann anders drüber. Der hier ist, hat Potenzial, das Jahr zu überstehen, um am Ende in zumindest eine Top 20 reinzurutschen. Cool. Vielleicht auch Top 15. Ja, so merkt es euch. They will kill you. Und Thema, also ich meine, der Film sagt schon, was Sache ist. Ey, bleiben wir doch bei Action Codes und sprechen über Shelter mit Jason Statham. Bei dem ihr sicherlich sagen werdet, Jason Statham, der hat ja ewig nichts gemacht. Und was macht denn er eigentlich heutzutage so für Filme? Können wir euch aufklären? Der ist nämlich häufiger mal so in so Rollen zu sehen. Diesmal macht er was Experimentelles, finde ich. Dann hat er sich was gewagt. Hast du mein Intro? Ich habe dir das Intro geschickt in der Gruppe. Hast du das gesehen? Du hast so ein bisschen auf die Sendung mit der Maus gemacht. Was hast du da gesagt? Ich habe gesagt, jedes Jahr, kommt der Osterhase oder auch der Weihnachtsmann. Und jedes Jahr kommt auch der neue Jason Statham-Action-Film. Und wenn wir ganz brav sind, vielleicht sogar zwei. Das ist so das Intro. Es ist immer so, dass er da, erstens hat er einen neuen Beruf. Also mal ist er ein Beekeeper, mal ist er ein Working Man. Diesmal ist er, man weiß es gar nicht so richtig. Mal ein Tochter mit einem großen Haien, muss man auch sagen. Ja, auf jeden Fall ist er immer ein Typ, der in der Vergangenheit mal auf jeden Fall der krasseste von allen war. Diesmal ist er Teil einer Spezialeinheit. Und da ist er nicht nur Teil einer Spezialeinheit. Er war die Nummer eins. Von all den krassen Spezialeinheitstypen, die da waren, die schon die absolute Elite waren, ist er nochmal die Super-Elite. Er ist ja die Number One. Und der wird jetzt, ich kann es gar nicht sagen, Robert, erzähl du mal, weil der Plot ist schon echt komplex. Ja, also eigentlich müsste man War Machine meets Shelter machen, wer von den beiden der krasseste ist. Also Jason Statham, entgegen dem, wie wir ihn sonst kennen, dieses Mal raubeinig, zurückgezogen, einsam auf einer Insel. Die haben übrigens das Set genutzt von der Insel und haben es dann für Hamnet benutzt. Das ist noch das witzigste Anstelter, was ich mag. Auf jeden Fall zurückgezogen Insel, kein Kontakt zur Außenwelt. Einmal die Woche bekommt er Nahrungsmittel geliefert von einem Mann und dessen Nichte. Und an einem rauen Tag, der stürmisch ist, kommt es zu einem Zwischenfall und damit auch, dass er sich dieser jungen Nichte oder dem Mädchen annehmen muss, sie versorgen muss und. Er will nicht in diese Welt nach draußen. Warum werden wir erfahren, als nämlich eine Kamera ihn erspäht? Und das setzt eine ganze Kettenreaktion von Dingen auseinander. Und er wird gejagt von einer Eliteeinheit. Und da muss er sich halt irgendwie gegen behaupten. Und das ganz allein. Und noch dieses Mädchen retten. In Shelter. Ja. Ich muss eine Sache sagen. Ich kam aus der Pressevorführung und die fragen ja immer, wie war der Film? Und ich sage so, das ist immer das Gleiche. Da meinten sie, ist er nicht besser als der letzte? Ich so, nein. Und dann meinte David zu mir noch so, der letzte war Working Man und ich so, ah ja stimmt, der war wirklich katastrophal. Und deswegen muss ich sagen, ich habe ihm direkt beim Rausgehen Unrecht getan. Der Film ist nicht so schlecht wie der letzte und auch nicht wie der Vorletzte aus meiner Sicht und auch nicht wie der davor. Der macht es tatsächlich besser, da habe ich ihm Unrecht getan, aber trotzdem ist es für mich immer das Gleiche. Und das ist auch okay für alle Fans, aber für mich halt dann auch genauso langweilig immer wieder. Ja, ich bin ja normalerweise der Erste, der bei sowas meckert. Ich muss aber sagen, schon als der Film losging, croppte dann ein Name auf, bei dem ich mich rüberbeugte zu einem Kollegen von uns und sagte, oh, er ist involviert, dann ist das ein bisschen was anderes. Der Name Rick Roman Wow ist aufgeploppt und den kann man fürchten, wenn man zum Beispiel, wie ich, diese Greenland-Filme scheißig fand. Diese Kometen-Filmchen, wo jetzt der zweite der ja auch herausgekommen ist, aber der ist auf meiner Liste ja mal aufgeschlagen, weil der zwei großartige Knastfühler gemacht hat, nämlich Shotcaller und Fallon. Und dann hat er sich der Action zugewandt und hatte dann diesen, was hatten wir gemacht? Es gab ja Olympus Has Fallen. Der hat Angel Has Fallen gemacht? Genau, er hat Angel Has Fallen gemacht. Genau, weil London Has Fallen und Angel Has Fallen. Und das Angel Has Fallen war der dritte aus dieser Has Fallen Reihe und der war sehr kompetent. Das war ein guter Action-Filler, gut so drei Sterne Material. Aber genau dieses Gefühl hatte ich jetzt bei Shelter. Weil Shelter mal nicht so plump und stupide erzählt war, wie jetzt Working Man und Beekeeper, wo ja auch das Drehbuch völlig überladen war und gleichzeitig völlig banal. Und das dann alles völlig eindimensional ist. Da ist dann einfach Jason Statham der eiskalte Killer, der alles kann. Bei Expendables 3 haben sie ihn ja auch in den Vordergrund geschoben. Und das ist immer dasselbe. Und er macht immer dieselben Moves. Zum Beispiel Shelter hatte ich zumindest mal das Gefühl, es geht um was. Es geht ein bisschen um die Frage, wer ist er, was ist da im Hintergrund los. Dieses Mädchen bringt da so eine gewisse Dringlichkeit rein, weil jemand beschützt werden muss und das ist dann gar nicht so einfach, auch weil so diese Überwachung dazu führt, dass sie echt vorsichtig sein müssen. Und dann werden so super Männer auf ihn angesetzt das erinnert so ein bisschen an dem dritten Bourne Film wo es sehr ähnlich ist, dass dann jemand auf ihn angesetzt wird, der auch aus derselben Spezialleinheit kommt und quasi die junge Version von ihm ist. Und dann ist er auch ganz viel dumm. Also muss man auch sagen, also gerade gegen Ende wird es auch sehr blöde, was zum Teil erzählt wird. Aber ich finde immer dann, wenn die Action passiert, dann ist der nicht unspannend. Und dann ist er besser inszeniert als The Working Man und Beekeeper. Und der ist nicht ganz so, ja das siehst du alleine so ich fand auch Wormachine ja nicht so schlecht gemacht hier ist auf jeden Fall auch mal vor Ort gedreht worden wieder also ich bin nicht komplett raus ich fand den gut er ist aus Steuergründen vor Ort gedreht worden muss man auch dazu sagen und so ein Stück Insel ist jetzt auch nicht so. Schwierig oder so kompliziert als würdest du in einer Großstadt reden ich bin aber raus und ich muss sagen ich tue dem Film eigentlich drüber nachdenken insofern Unrecht als dass der handwerklich in seinen Action-Momenten gut gemacht ist. Ich finde auch gut, dass er nicht voller Action überfrachtet ist. Da greift nicht eins ins andere. Ich glaube zwar ein bisschen, dass das an der Fanbase vorbeigehen könnte, weil der ist relativ ruhig, die erste halbe Stunde, dreiviertel Stunde, auch dann nicht durchsetzt von Action. Ich wünschte mir nur einfach, dass so dieser raubeinige, zurückgezogene Kerl, dass da irgendwo mal ein bisschen mehr drin ist. Ich würde ihn gerne mal wieder in Lustig sehen, Jason Statham, so wie Liam Neeson das zum Beispiel mit diesem Hard Powder gemacht hat. Wieder so ein Film wie Crank oder so. So was cool aufgedrehtes, Transporter, Crank, da mochte ich ihn am meisten. Und danach wurde es für mich alles so B-Movie-mäßig. Ja, Shelter ist handwerklich definitiv besser gemacht als das, was davor war. Aber ansonsten ist es vielleicht einfach nicht meins. Und ich war echt mal Fan von ihm. Ja, irgendwann hüllt sich das halt aus. Das ist halt so wie, hey, ehrlich gesagt, ein bisschen so wie bei Chuck Norris, wenn wir da jetzt gleich zu kommen. Ja, ich finde, er ist wie der neue Chuck Norris, so ein bisschen. Ja, ja. Chuck hat auch irgendwie immer dasselbe gemacht. Du wirst gleich feststellen, da war aber selbst bei Chuck Norris mehr Varianz dabei. Also weil Chuck hat auch mal einen Horrorfilm gemacht, hat auch mal eine Komödie gemacht. Da ist ein bisschen mehr passiert, weil Jason Statham macht nur noch das. Also wenn du jetzt The Mag als Horrorfilm werten würdest, das könnte man noch durchgehen lassen, aber irgendwie hat er sich komplett darauf eingeschossen. Ich frage mich ein bisschen, warum? Geht es dann nur darum, den Paycheck am Ende einzusacken, weil du ein bisschen deinen Lebensunterhalt oder den deiner Frau finanzieren willst? Oder hast du selbst so gar keine Ambitionen, auch mal was anderes auszuprobieren, dich schauspielerisch zu entwickeln, mal ein Genre zu wechseln? Also das kann doch nicht dein Ernst sein, immer dieselbe Nummer zu spielen jedes Jahr und dann darauf zu hoffen, dass mal ein Regisseur vorbeikommt, der das auch ein bisschen wertiger macht oder du drehst halt totalen Schrott. Naja gut, vielleicht guckt man auch so ein bisschen auf das, wie hat das bei anderen funktioniert, bei Sylvester Stallone, bei Arnold Schwarzenegger und wie sie alle heißen. Aber die hatten auch Variantenreichtum, Schwarzenegger erst vor allen Dingen, aber auch einen Stallone hat sich auch mal in einer Komödie an einem Katastrophenfilm probiert, an ein bisschen Science Fiction mit Judge Stratt oder mit Demolition Man, aber Jason Statham kennt doch sowas gar nicht, das ist immer dasselbe, jedes Jahr. Wie gesagt, da ist mal ein The Mac mit dabei, aber das ist der einzige Film, den man hier ehrlich gesagt nennen kann. Ich fand ihn zu Sachen wie Transporter oder Bankjob oder wie ich sag's ja, Crank viel interessanter. Jetzt kommt ja der neue, dieser I stole the bike, Jason Statham stole my bike, kommt doch jetzt. Wo er sich selbst anspielt, ne? Genau, und ich glaube, der könnte komediantischer werden. Er hatte auch diesen Operation Fortune gemacht, den ich ja wirklich Hölle fand. Also ein bisschen ist da auch da, aber nicht Ey, vielleicht ist er damit einfach fein. Ich habe schon mal gesagt, okay, dann ist er halt der gut durchtrainierte, raubeinige Actionstar, der umschwarmt wird, bestimmt genug Frauen, genug Männer sagen, boah, mit dem würde ich mal ein Bierchen trinken, der früher Profischwimmer war und der einfach reich sein Leben chillt. Vielleicht hat er nicht die Ambition, ein großer Schauspieler zu sein. Ich weiß noch, auf der Bühne zu irgendeinem Fast & Furious, als der Trailer präsentiert wurde, da warst du auch in Köln auf der, kurz vor Corona, ein oder zwei Jahre, hat doch da diese CCXP stattgefunden, diese Messe. Und da war er auf der Bühne mit Idris Elba und sie haben einen Fast & Furious Trailer vorgestellt und Dominik Porsche auf der Bühne hat moderiert. Da hat er irgendwie so eine, die Frage war nicht lapidar und nicht respektlos, hat ihm aber so ein bisschen so eine Frage, die war jetzt nicht so alle Hochwürden formuliert an Jason Statham. Und Jason Statham meinte gleich zu ihm, wie war das? Mit so einer Haltung, wo ich so dachte, alter, Digi, komm mal runter, was ist denn da jetzt los? Das war der einzige Eindruck, den ich von ihm hatte und der war gleich so, puh, okay, entspann mal. Ich weiß es nicht. Wir werden nächstes Jahr die nächsten Filme bekommen, ich bin ganz sicher. So, was hast du noch? Ich hab noch, Horst Schlemmer sucht das Glück. Ich bin gespannt, was der für Zuschauerzahlen macht. Diese Woche, Horst Schlemmer ist zurück, Harpe Kerkeling, wissen wir beide zu schätzen. David noch mehr als ich, der liebt ihn ja ganz dolle. Ja, aber nicht als Horst Schlemmer, das fand ich schon immer blöde. Das will ich dem auch gar nicht nehmen. Ich musste in den ersten fünf Minuten vom Film sogar einmal ziemlich laut lachen, weil der fängt an mit so Kameraaufnahmen und er ist so rund um Corona in Grevenbräuch. Da ist er ja der stellvertretende Chefredakteur beim Amtblatt oder Tageblatt. Ist er einfach total fertig, warum seine Lieblingskneipe zumacht und vor allem in dieser Maskenzeit, wie man sich selbst so verliert, gar nicht mehr weiß, wann ist Montag, wann ist Freitag, Welche Monate hat man? Aber vor allem, und den Satz mochte ich so als Zug, sagte er, die Masken nach Corona, die sind verschwunden, aber auch das Lächeln dahinter. Und dann versucht er so wirklich mal kurz den Ansatz, warum sind die Leute denn so unglücklich miteinander? Warum reden die dann auch so aggressiv miteinander? Also eine Sache, die wir alle merken, wie die Kommunikation gelitten. Da dachte ich, okay, wenn der Film sich dem annimmt, das ist doch mal interessant. Habe ich jetzt so noch nicht gesehen nach Corona aus Deutschland. Also beschließt er quer durch Deutschland zu reisen und zu gucken, wo leben denn die glücklichsten und die unglücklichsten Menschen? Und wann ist er selbst denn am glücklichsten? Was dabei aber passiert, ist halt ein komplett zusammengecasteter Film. Also er trifft nie wirklich Menschen. Am witzigsten ist noch die, die hinter der Kamera ihm filmt. Ich glaube, Anna heißt die, die wir aber nie zu Gesicht bekommen, die quasi so als Gen Z komplett im Kontrast steht bei so bestimmten Dingen, die er sagt, die als Werte nicht funktionieren. Da kommen am Anfang ein, zwei Mal so Dinge, die aufeinander clashen. Aber ansonsten ist es eigentlich das Abreisen von Ort zu Ort, wo sicherlich Bundesländer oder Filmförderungen Geld dazu gegeben haben. Und das musst du dir vorstellen wie verschiedene Sketche. Horst Schlemmer ist in Sylt und guckt, ob Reich sein glücklich macht, wo er in einer Party dann auftaucht und gefühlt in einem Dreier landet. Horst Schlemmer ist in Berlin und aus Versehen landet dabei eine Gang, die ihn ganz doll missverstehen. Horst Schlemmer ist in Bayern und trifft auf Markus Söder, der dann ein bisschen Promo für sich macht. Horst Schlemmer trifft einen Kardinal in Köln, bei dem ganz offensichtlich das Interview zerschnitten ist. Und immer wieder, wenn er selbst gestresst ist im Film, weil ihm sein Führerschein abgenommen wird, dann gibt es noch irgendeine Dominar-Begegnung und Deutsche Bahn. Dann philosophiert er immer von Gabi Wampel, die Schauspielerin schon von seinen Kindheitstagen in Filmen und Serien, die ganz toll waren. Und dann träumt er sich in so Sequenzen rein aus besagten Filmen und Serien. Und zwar fünf, sechs oder sieben Mal während des Films. Bekommen wir dann also schon in diesen fast aneinandergeschnittenen Sketchen, an denen die Orte wechseln, noch mehr Schnitte von so aller Traumschiff-Manie, reingeschnittenen Serien oder Filmsketchen, wo er selbst dann nochmal andere Rollen spielt. Und dann taucht er dann auf auf einem Pferdehof bei irgendeinem Pferdedrama oder an irgendeinem See, als die Welt noch toll war a la Heidi. Und ich denke so, ich habe jetzt hier innerhalb von 93 Minuten 15 Kurzfilme geguckt, von denen 14 absolut unlustig waren. Es ist ein brutal blöder Film. Es haben in der Pressevorführung echt einige Dolle gelacht. Und da merkte ich, das ist wirklich komplett an eine Zielgruppe gerichtet und das war's. Ey, also nein, einfach nicht. Die über 50-Jährigen? Ja, du kennst doch diese ein, zwei, die immer so richtig doll lachen. Die sind so über 50, ja. Ja, wo ich immer denke, okay, du musst ein sehr glückliches Leben haben oder ich weiß nicht. Es gibt manchmal Humor, wo ich einfach finde ich keinen Ansatzpunkt, wie ich es lustig finden soll. Und der Film ist komplett so. Es gibt diesen einen, den wir in der Presseverführung haben, der gefühlt über alles lacht. Ja, der war dabei. Aber so ein richtiges, lautes und herzliches Lachen. Ich dann jedes Mal denke, das ist ja krass, das ist ja auch kein Humor mehr, wenn du über alles, das ist ja wie so eine Shotgun, Hauptsache irgendjemand pupst oder jemand macht ein komisches Gesicht und du fängst an laut zu lachen, dann ist es ja gar nichts mehr wert. Hat man dann noch Humor oder ist das dann fast schon wie so eine Autoimmunstörung? Ich weiß es nicht, weil der gleiche Typ, wenn ich ihn dann, wenn ich Filme gucke, kriege ich mit, wie er immer gegen Politik meckert und zwar auf allen Ebenen und gegen alle. Wenn der Projektor aus ist, meckert er immer unglaublich viel. Ja, also der schreit, das ist der Typ, der auch die Leute immer zusammenbrüllt, dass sie, das Licht geht aus und jemand hat noch ein Handy an. Machen sie sofort das Handy aus. Ich denke, es ist gerade seit zehn Sekunden das Licht aus und es sind noch nicht mal die Logos am Anfang zu sehen. Das hat er zum Glück bei mir noch nicht gemacht, aber ich würde den auf jeden Fall zurück anschreien, weil der so pissig zu Frauen immer ist. Und dann beeiert er sich aber immer in einer Lautstärke und er hat auch immer eine Corona-Maske an. Das ist auf jeden Fall der größte Weirdo in der Truppe. Okay, genug geschämt Leute, die viel lachen. So ist ja nicht. Man kann natürlich gerne viel lachen, aber es klingt, also ich habe den Trailer gestern am Freitag mir nochmal angeguckt und dachte, das war so diese Entscheidungsfindung. Ich dachte so, wenn der Trailer mich jetzt überzeugt, gehe ich ins Kino. Und dann gucke ich den und dachte so, ich bleibe zu Hause. Der ganze Film ist so. Ja, das dachte ich mir. Und deswegen dieser ganze Stick mit Horst Schlemmer, das fand ich schon immer, ich mag bei Harpe Kerkeling, wie gesagt, seine Beobachtungsgabe für das Weirde im Alltag. Gerade so in diesem alt-ostdeutschen System, wo Omis und Tanten zusammen bei Kaffee und Kuchen sitzen und sich dann über nichts unterhalten und die Schlagersendungen gucken. Das fand ich super. Aber wenn er sich dann als Königin Beatrix verkleidet oder als Horst Schlemmer, das fand ich schon immer dumm. Das macht mit mir nichts. Deswegen brauche ich so einen Film leider nicht dazu. Ja, ich bin gespannt, ob der sowas, ich kann es gar nicht einschätzen, ob der so 500.000 Leute ins Kino zieht oder sogar eine Million oder ob das keinen mehr interessiert. Keine gar nicht. Ja, das weiß ich nicht. Also ich glaube, es gibt noch diese ältere Zielgruppe, die sagt so, oh, Schlemmer, den kenne ich noch damals von RTL. Geh mal jetzt mal nochmal rein, weil wir haben ja heute nichts mehr und wir dürfen ja auch über nichts mehr lachen. Da haben wir mal wieder einen Film, über den wir lachen dürfen. Ja, aber dieser, dieser, man darf nicht mehr lachen, Humor ist es ja nicht. Der ist ja nicht so Fremdschabenalterin, sondern der ist so, ja so nix. Ja, für dich. Ja, vielleicht ist es auch so. Für uns. Vielleicht ist es, ja. Ich habe es versucht. Ich bin drei Stunden hin und zurückgefahren. Die Zeit gibt mir Kölner wieder. Danke. Okay. Ey, ey, wenn Harpe Kerkeling vielleicht doch mal vorbeikommt, vielleicht gibt er sie dir wieder. Ich sage dir so, ey Robert, es tut mir leid, dass ich dir die drei Stunden deines Lebens genommen habe, aber dafür bleibe ich jetzt hier drei Stunden im Podcast. Lass uns mal über alles reden. Das wäre eigentlich schön. Das wäre wirklich mal, das kommt noch. Das kommt noch. David, dein großes Idol. The Man. Pass auf, ich eröffne das Ganze. Kann ich zwischendurch dann immer so Chuck Norris Sprüche so sagen, während du redest? Ey, kannst du gerne machen. Also ich möchte das Ganze direkt mal eröffnen mit natürlich Chuck Norris ist nicht tot. Der Tod hat sich nur noch nicht getraut, es ihm zu sagen. Ich finde, so sollte die Folge auch heißen. Ich habe hier ein paar gute. Der Akku von Chuck Norris Smartphone ist schon seit drei Monaten leer, aber es traut sich nicht auszugehen. Es tut mir leid, dass du nicht die Reaktion kriegst, wie du möchtest. Ey, ist nicht schlimm. Wahrscheinlich zu Hause lachen sich die Leute tot. I doubt it. Vielleicht aber auch nicht. Ja, die sind aber auch alle nicht so gut, sehe ich gerade. Chuck Norris läuft die 100 Meter in einer Sekunde, erkennt eine Abkürzung. Du bist auf radiogong.de. Ja, ja, ja. Nee, woanders, die gibt es nur auf Englisch. Ich habe hier zum Beispiel Chuck Norris threw a grenade and killed 50 people. Then it exploded. Der ist gar nicht schlecht. Das ist wie der eine, den er in Expandables 2 erzählt. Den können wir vielleicht euch mal einblenden. Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen, David. Hier, Chuck Norris' dog is trained to pick up his own poop, because Chuck Norris will not take shit from anyone. Ist gar nicht schlecht. Auf Englisch sind die auf jeden Fall ein bisschen besser. Ja, also ihr habt es mitbekommen, sicherlich. Chuck Norris ist gestorben. Ich habe eine hitzige Diskussion mit Bea gehabt dieser Tage. Hast du gesehen, was die gepostet hatte? Warte, lass mich raten. Er wird irgendwie, sie wird so gehen, dass der irgendwie misogyne ist oder irgendwie sowas. Nee, aber er ist ja großer Trump-Anhänger gewesen. Und deswegen meinte sie, man solle nicht trauern über Trump-Anhänger. Man muss solche Leute nicht worshipen. Und sie meinte dann zu mir, dass sie da übel Shit für bekommen hat. Und ich meinte auch zu ihr, geh ich leider nicht mit. So, erstens muss man mal sagen, bei Chuck Norris, der ist schon seit immer, ist der gründer Republikaner. Der hat schon damals bei Ronald Reagan hat er schon für den Kampagne gemacht und gesagt, das ist sein Präsident, das ist so ein krasser Typ. Klar, ist auch irgendwie Schauspieler gewesen, kam also ein bisschen aus demselben Metier. Er ist auch erzkonservativ Christ, lehnt zum Beispiel die Evolutionstheorie ab, ist Kreationist. Also da kommt eine Menge zusammen, aber ich will nicht mit diesen Sachen direkt anfangen. Ich finde nämlich, das hatte ich auch gesagt, das hatten wir bei Höcke Hogan ja auch so gemacht, dass wir so ein bisschen auch die Seite beleuchten wollen, die da auch noch mit dran hängt. Aber eigentlich muss man natürlich zurückblicken auf einen Mann, der die Popkultur geprägt hat. Das kann man nicht von der Hand weisen. Ich glaube, gerade die Männer unter den Zuhörern, die werden irgendwie mit Chuck Norris in Kontakt geraten sein aufgrund seiner Filme oder dann spätestens durch die legendären Chuck Norris Facts. Also, Chuck Norris ist erstmal nicht Chuck Norris, sondern er ist mit dem uramerikanischen Namen Carlos Ray geboren worden. Die Eltern sind halb Cherokee, halb Iren gewesen, was dann immer so ein bisschen absurd ist, wenn dann genau solche Leute hinterher so glühende Trump-Anhänger sind, die dann alle Migranten aus dem Land jagen wollen. Eigentlich sind es selber Migranten, ganz häufig so. Das ist ein bisschen weird, aber gut. Sylvester Stallone hier im Grunde auch, der jetzt da so ein Anhänger von ihm ist. Aber naja, was will man machen? 1940 geboren und war dann beim Militär, hat da sich schon so bei der Air Force, ist er dem Kampfsport irgendwie nahe gerückt. Da hat er auch seinen Namen bekommen. Da hat er auch seinen Namen Chuck bekommen. Chuck, genau. Ich weiß nicht, ob du weißt, woher, wie das war? Nee, nicht wirklich. Der war, glaube ich, in Texas stationiert eine Zeit lang auch. Und da hat ihn jemand gefragt, ey, weißt du, wofür Carlos in Spanien gesagt war, weißt du, wofür Carlos eigentlich steht im Englischen? Er so, ja, Charles. Und er so, ja, die Kurzform von Charles ist Chuck, ich nenne dich Chuck. Und er hat gesagt, okay, mach mal. Und das hat sich dann so eingebürgert beim Militär, dass sie ihn alle Chuck gerufen haben. Da ist beim Militär auch auf der Base sein Name Chuck zustande gekommen. Also es gibt einen Zusammenhang zwischen Carlos und Chuck tatsächlich. Ja, genau. Und er hat dann irgendwie sich verschiedenen Kampfsportarten angenähert. Er war Meister im Taekwondo, er war Meister im Tang Soo Do, das kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. Der hat Brazilian Jiu-Jitsu gemacht und war halt wirklich auch erfolgreich. Also ich weiß jetzt nicht, ob er so richtig krasse Kampfturniere hinter sich hat, aber er war Karate-Weltmeister mehrfach und zwar nicht ungeschlagen, aber er hatte eine enorme Kampfleistung. Also der war wirklich ein Biest und hat dann auch angefangen, dann Leute zu trainieren, so aus der Filmindustrie. Ich kriege es nicht mehr zusammen. Letztes Jahr habe ich mir ein Buch über ihn gekauft, das habe ich gelesen, während meine Oma neben mir im Krankenhaus im Sterben lag. Und ich bin so einer, der dann, ich habe da sowas Abergläubisches. Ich habe dieses Buch hinterher weggeworfen, weil ich das mit so in diesem Prozess dabei hatte, weil ich dachte, jetzt ist das besudelt. Und ich habe auch alles vergessen, was ich da gelesen habe, weil die Zeit irgendwie so traumatisch war. Deswegen, ich glaube, der hat auch Bruce Lee dann zu dem Zeitpunkt irgendwie trainiert oder zumindest sind die irgendwie in Kontakt miteinander getreten. Denn der hatte nebenbei auch Kampfschulen aufgemacht in den 70ern und die sind dann aber echt nicht gut gelaufen. Und es drohte dann der Privatbankrott bzw. die Insolvenz. Und dann hat er dann aus, ja, so einer Not heraus, muss man sagen, Filmrollen angenommen, die er eigentlich des Geldes wegen gemacht hat. Und einer der ersten war der Boss von San Francisco, ist so ein Hongkong-Action-Film gewesen und er hat auch in Die Todeskralle schlägt, wieder zu, neben Bruce Lee gespielt, der ihn dann quasi damit reingeholt hat und so ging das los. Der wollte eigentlich kein Schauspieler werden, hat sich da tatsächlich auch so ein bisschen gegen gewehrt, muss man sagen. Der ist ja auch pleite gegangen vorher, also es war nicht nur, der hat Jahre gebraucht, um das zurückzuzahlen und ich glaube, wer ist Steve McQueen, bin ich jetzt blöd. Ich glaube, Steve McQueen war in seinem Umfeld und hatte ihn ermutigt. Kann das sein? War das der, das war? Oder droppe ich jetzt einen falschen Namen? Auf jeden Fall die Idee kam auch nicht von ihm. Das hat von außen eine bekannte Person aus Hollywood an ihn angetragen, ob er sich das denn mal vorstellen könnte. Und der hat das selber nie so in Betracht gezogen. Vor allem, weil er auch der Meinung war, ey, das habe ich noch nie gemacht. Warum soll ich denn das jetzt tun? Aber, und das muss man, glaube ich, bei Chuck Norris auch sagen, der hat immer die Philosophie vertreten, setzt die Ziele. Und überleg dir genau, wo willst du stehen? Was willst du schaffen? Und wenn du das für dich mal so visualisiert hast, dann gibt es auch eine Chance, da wirklich hinzukommen. Also das ist wie so ein Mantra, was sich durch sein Leben zieht. Er sagt immer, okay, wenn ich das angehe, habe ich ein bestimmtes Ziel und nicht irgendwas Vages und er hat anscheinend Dinge nie einfach so gemacht. Ja, achso, jetzt gießen wir zusammen. Der erste Film, den er gemacht hat, war Rollkommando, The Wrecking Crew. Und da war Bruce Lee, der Kampfchoreograf. Genau, und da haben die sich kennengelernt. Da ist er nämlich in so einer ganz winzigen Nebenrolle gewesen. Ich glaube, ich weiß auch da nicht so genau, ob er so ein bisschen Starthilfe von Bruce Lee bekommen hat. Auf jeden Fall hat er da so, bei Roger Corman war er mal in The Student Teachers, da hat er auch seine Karate-Klasse mit dabei gehabt. Also so ging das los. Und ihr kennt sicherlich alle diesen legendären Kampf im Kolosseum, wo er gegen Bruce Lee kämpft und Bruce Lee ihm dann so die Brusthaare abreißt als besonders krassen Move. Und dann ist er irgendwie drin gewesen. Dann ist er da auch irgendwie nicht mehr rausgekommen. Er hat dann verschiedene Rollen gehabt, wie der Bulldozer, der Gigant, McQuaid, der Wolf. Da fing dann diese Phase an, wo er dann schon festgelegt war auf das immer gleiche Rollenschema, nämlich erst der stille, aber wirklich krasse Mann, der alles kann und der am Ende dann auf jeden Fall siegen wird. Es gab dann so eine Phase Anfang der 80er und das waren die Filme, mit denen ich ehrlich gesagt eingestiegen bin. Da hat er so noch ein bisschen versucht, die anderen zu kopieren. Missing in Action war so eine Reihe, die war sehr deutlich von Rambo inspiriert, soweit ich das mitbekommen habe. Das hat er Canon gemacht, Canon Films, Menachem Golem. Golem war ja so jemand, der mit wenig Aufwand, mit wenig Geld viel... Viel wieder rausgeholt hat. Da ist viel Geld am Ende entstanden und damit hat er gleich den nächsten Film dann wieder finanziert. Und das waren häufig so Kopien von erfolgreichen Sachen. Der Jason Blum seinerzeit für Action. Ja, so ein bisschen. Also denen haben wir auch echt große Filme zu verdanken. So die Masters of the Universe und da ist ein bisschen, also gerade Chuck Norris und Jean-Claude Van Damme, die wurden beide krass hofiert von Canon Films. Oder Lou Ferrigno. Ich habe neulich erst bei Sean David TV haben wir über den Sinbad-Film gesprochen und die Hercules-Filme habe ich mir neulich erst wieder angeguckt. Also viel Quark, viel billig produzierter Quark, Missing in Action 1 und 2 wurden sogar beide Back-to-Back produziert. Da spielt ja jemanden, der nach Vietnam zurückgeht und da die alten Vietnam-Veteranen wieder rausboxt mit seiner Maschinenpistole. Und die wurden aber, damit sie nicht von der Rambo-Crew verklagt werden, haben sie die so schnell wie möglich gedreht und so schnell wie möglich rausgehauen. Und deswegen ist der zweite Teil in Deutschland zuerst gekommen oder irgendwie ist das ein bisschen verschroben. Auf jeden Fall ist der zweite Teil eigentlich der erste und der zweite ist dann ein Prequel, weil die unterschiedlich gedreht wurden. Es ist ein bisschen hin und her gewesen. Ich glaube, mein erster Film mit ihm war Missing in Action 3. Braddock hieß der und dann habe ich Delta Force geguckt. Delta Force 2 fand ich auch besonders gut. Da spielt er dann in so einer Spezialeinheit, Invasion USA, da ist es nämlich so, dass die Russen in Amerika einreiten und sie können nur aufgehalten werden von Chuck Norris und seiner Panzerfaust. Eine Panzerfaust hat er auch in, ah ne, es ist keine Panzerfaust, sondern er hat so eine Motorrad-Panzerfaust, da kommen Raketen aus seinem Motorrad heraus. Delta Force basiert auf so einem tatsächlichen Fall, wo so ein Flugzeug von Terroristen gekapert wurde. Und er spielt jetzt denjenigen, der die da rauskloppt. Es gab noch Hero, der im Original Hero and the Terror hieß. Das war so eher gegen so einen anderen Bösewicht, der so eine ganze Stadt in so einen Serienkiller hat, die in Angst und Schrecken versetzt und er musste den nun aufhalten. Es gab aber auch einen Horrorfilm, hat er mal gemacht, Hellbound, den fand ich als Kind gar nicht so schlecht. Er hat Sidekicks gemacht. Man hatte das Gefühl, dass er dann sowas machen wollte wie Karate Kid. Vielleicht erinnerst du dich noch an Jonathan Brandis, der ist relativ jung gestorben. Den kennt man aus Seacquest DSV. Sagt dir das Gesicht was? Oder Unendliche Geschichte Teil 2 war er auch dabei. Und der spielt hier einen jungen Mann, der ja auch Karate machen will. Und der trifft dann auf Chuck Norris und wird dadurch dann so ein super Karate-Typ. Es ist eine ganz nette, ich mochte das als Kind, es war genau richtig für meine Generation. Der wurde auch inszeniert von Aaron Norris, das ist sein Bruder, mit dem hat er viel zusammengearbeitet, der hat auch viele seiner Drehbücher geschrieben. Ja, und dann ging es los mit, das habe ich gehasst, ehrlich gesagt, 1993 mit Walker, Texas Ranger, 196 Folgen. Bis ins Jahr 2001 hat er diese Scheiße gemacht. Also das ist ja das, womit ich am ehesten überhaupt die Berührung hatte. Und das lief bei uns immer, weil, ich sag's ja immer, hat zwei deutlich ältere Brüder und das hieß immer, dass wenn ich keine Cartoons gucken konnte, und das ist ja mit Fernseher quasi groß geworden von klein auf, dann lief da A-Team, Baywatch, MacGyver und Walker Texas Ranger. Und das sind die vier Dinge, die immer irgendwie kamen. Und das ist für mich Chuck Norris in allererster Linie bis heute, weil es einfach meine Kindheit mit Chuck Norris war. Immer Walker, Texas Ranger. Gab ja sogar noch hier Sequel und Spin-Off, ne? Gab's. Ja, es gab dann noch einmal Walker, glaube ich, eine Serie, auch nochmal mit ihm. Und es gab noch so eine Art Spin-Off, wo er auch mitspielt. Es gab dann noch zwei Serienableger, glaube ich. Ja, es gab Walker, Texas Ranger, Feuer, Taufe oder Trial by Fire. Und Sons of Thunder, Sons of Thunder war, glaube ich, ein Versuch auch. Ja? Ja, ja, ja, ja. Also es gab noch diesen Forest Warrior, der ist ja so ein Typ im Wald. Und wenn sich einfach die Handlung aus dem Titel ergibt, das ist immer das Beste. Und dann gab es Feuerwalze, das war 1986, da hat er so versucht, Indiana Jones zu kopieren. Es gab ja Quartermain, es gab Feuerwalze, also immer diese Filme, die versucht haben, ein gutes Original zu kopieren. und nie da rangekommen sind. Aber Feuerwalze ist auch gar nicht so schlecht. So, aber bei Texas Ranger hat mich übelst genervt, Bei mir in der Jugend war das so, meine Fernsehzeit war ganz beschränkt. Meine Eltern haben mir immer erlaubt, pro Tag zwei Stunden Fernsehen zu gucken und dann war Schluss. Wie alt warst du da ungefähr? Na so zwölf. Also 1993 war ich exakt zwölf. Und ab da, das hatte sich lange Zeit nicht geändert. Und deswegen hatte ich nur, wenn ich den Fernseher eingeschaltet habe, in den zwei Stunden, die ich dann hatte, musste da natürlich was Geiles laufen, weil ich sonst gearscht war. Also wenn da in der Zeit Tagesthemen gelaufen werden, und das muss man auch noch mal zu sagen, wir hatten damals einfach nicht so viele Fernsehsender Anfang der 90er. Das war vielleicht eine Auswahl von 15 Fernsehsendern. So, dann hattest du die öffentlich-rechtlichen, sowas wie SWR, BDR, wie sie alle hießen, wo dann irgendwie Skispringen gelaufen. Das war RTL 2 am Ende. Am Ende war es immer RTL 2. Und dann am Ende hat es RTL 2. Und da dachte ich so, hoffentlich läuft auf RTL 2 was Gutes. Und nein, auf RTL 2 lief immer Texas Ranger. Immer wenn ich das eingeschaltet habe, lief irgendeine Scheiße. Entweder eine Comedy-Serie, die ich nicht gucken wollte, oder Walker Texas Ranger. Und das habe ich irgendwann nicht mehr ausgehalten. Deswegen ist das meine absolute Hass-Serie. Walker Texas Ranger ist scheiße as fuck. Warte mal, ich kriege das dann noch zusammen. Für dich an einem Horror-Nachmittag, du hast zwei Stunden Zeit, lief im schlimmsten Fall erst alle unter einem Dach mit Steve Urkel, dann kam danach kam, vielleicht Prinz von Bel Air, dann kam danach. Vollhaus und dann Walker, Texas Ranger das war so furchtbar die Cospys waren auch noch und Schreckliche Familie mochtest du bestimmt das habe ich geliebt, aber das war schon wieder das war für die Kids ja wieder zu progressiv, weil es so Anarcho war. David, wo gehen wir hin? In die Nachbar. Deswegen Hass, Hass, Hass. Also Chuck Norris, wir haben ja darüber gesprochen, er ist auch eine kontroverse Person gewesen. Und ja, weil er Walker Texas Ranger über mich gebracht hat. Ja, und dann ging das los irgendwann mit den Chuck Norris Facts. Ich kann dir nicht mehr sagen, man. Ich glaube, das war so 2005, 2000 oder früher, so Anfang der 2000er war das, hat irgendjemand angefangen, diese Scheiße auszugraben. Warum, weiß ich nicht mehr. Wenn Chuck Norris ins Wasser fällt, wird er nicht nass. sondern das Wasser wird Chuck Norris. Diese Parodien, ich habe keine Ahnung, warum das kam, warum irgendjemand dachte, wir machen jetzt diese Gags, aber das war mal, ich hatte das Gefühl, für eine kurze Zeit stand das Internet still, weil jeder diese Dinger erfunden hat, geschrieben hat und sich durchgelesen hat. Und es war lustig. Und dann gab es Clips, wie er im Fernsehen damit konfrontiert wurde, man ihm das gezeigt hat und er dann selber das lustig fand. Und dann später hat er das ja mit aufgegriffen in den Expandable 2. Es kamen dann ja auch Videospiele, Handyspielchen sogar auch später mit ihm raus. Ich habe noch vor ein paar Jahren erst. Entschuldige, Chuck Norris läuft bei Super Mario nach links. Ja, den fand ich auch früher, fand ich den lustiger, als ich ihn heute finde. Mittlerweile kann ich das nicht mehr so, aber es sind ein paar echt starke Sachen dabei gewesen, zum Teil. Chuck Norris can kill two stones with one bird. Ich finde halt das witzig, wenn sowas dann wieder aufgegriffen wird und wenn er dann später dann auch das, wie gesagt, als, das war ja dann eigentlich so ein bisschen seine Persona. Er hat ja für World of Warcraft, erinnerst du dich, hat er so mit so Werbespots mit Mr. T. Ja, da ist Mr. T. Der war ja auch dabei. Ich weiß noch, Jean-Claude Verdamm, je suis son, warte mal, je suis son Chalamand, hat er glaube ich gesagt. Der Schamane war, Jean-Claude Verdamm hat wir irgendwie einen Schamanen gemacht. Aber nur, ich glaube, in Frankreich. Weil in den USA waren es Mr. T. und Chuck Norris. Und ich weiß nicht, ob noch irgendjemand dabei war. Da ging es hier, Star Wars, ne? William Shatner war noch. und hier eine... Ja, James Earl Jones? Nee, William Shatner hatte eine Figur, der war, glaube ich, Priester bei den Werbekampagnen und hier, Star Wars Hauptfigur, sag mal schnell. Mark Hamill? Mark Hamill. Ist nicht Mark Hamill auch? Nein, nein, nein, also daran erinnere ich mich überhaupt nicht. Nee, da war nicht Mark Hamill, aber William Shatner auf jeden Fall. Ach, wir hatten, wir hatten in Deutschland, weißt du, wen wir hatten? Thomas D. und Smudo. Also die Osborn gab es noch es gab noch Verne Troyer, Minimi gab es noch. Aber ich bin mir tausendprozentig sicher, dass irgendwann dann Chuck Norris noch dazugekommen ist. Und dann war da dann irgendwie so diese Parodie von sich selbst. Ich habe das mal in einem, ich glaube, in einem First auch erklärt. Das allererste Computerspiel zu einem, ich glaube, es war sogar zu einer real existierenden Figur, ist Chuck Norris Superkicks. Das ist ein alter Atari-Klassiker gewesen, der absolute Scheiße ist, wo du als Strichmännchen, dass Chuck Norris sein soll, Leute aus dem Bildschirm kickst. Und ich glaube, das ist die erste Filmfigur, die in einem Videospiel vorgekommen ist. Das ist ja auch sein Signature-Move, ne? Roundhouse-Kick. Der Roundhouse-Kick. Exakt, genau. Ja, nun muss man sagen, ey... Der hat auch ehrlich gesagt in den letzten Jahren so ein bisschen Federn gelassen, weil er durch homophobe Sachen aufgefallen ist, weil er halt ein glühender Trump-Anhänger ist und ja, das muss man bei solchen Leuten leider auch immer irgendwie dazu sagen, wie gesagt, also dieses Trump-Ding, da muss ich sagen, der ist halt Republikaner seit Anfang an. Das ist so sein Ding. Aber es ist halt irgendwie auch strange, dass er in den letzten Jahren auch so die Kommentare, die da zum Teil von ihm kamen, gerade wenn man so mal nachforscht, er hat dann auch so einen eigenen Blog, glaube ich, gehabt, wo er häufig so Artikel auch veröffentlicht hat, wo echt ein bisschen schäbige Scheiße auch passiert ist. Und deswegen, naja, also ich habe mich da mit Bea so ein bisschen darüber, ich will nicht sagen gestritten, aber ich meinte zu ihr, ja, ich finde, das kann man anerkennen, aber ich finde trotzdem, auch wenn so jemand geht. Dann finde ich, dann muss man auch zurückblicken und sagen so, ey, du hast der Welt dann auch irgendwie was gegeben. Auf der anderen Seite, wenn du so destruktive Kräfte wie Donald Trump und dieses ganze Umfeld um ihn herum unterstützt, dann bist du irgendwie auch eine disruptive Kraft. Und ja, da hat sie dann auch nicht Unrecht. Ich glaube, da treffen eben auch die Dinge aufeinander, die Sachen, die er gemacht hat. Und das muss man bei Filmen und Serien immer sagen. Das ist nicht nur eine Person. Da sind ja so viele Leute beteiligt. Und diese Filme und Serien haben zum Beispiel bei David jetzt deutlich mehr als bei mir Kindheit und Jugend mitgeprägt. Und wenn jemand vielleicht auch von einem verlangt, dass man an jemanden nicht erinnert, Durch den man sich aber an seine Kindheit und Jugend erinnert, dann erwartet man vielleicht auch ein Stück von seiner Kindheit und Jugend abzugeben. Und das, finde ich, kann man nicht verlangen. Man kann sich aber trotzdem, wie du es jetzt richtig machst, distanzieren von Haltungen und klar differenzieren. Diese komplette Schwarz-Weiß-Denke funktioniert doch eh nicht. Das Leben findet immer in Grauzonen statt. Deswegen finde ich es genau richtig, auf der einen Seite zu erinnern, aber auch zu sagen, viele Dinge gehen einfach gar nicht. Und ich muss zum Beispiel sagen, ich habe mit Chuck Norris im Leben kaum Berührungspunkte und deswegen sehe ich es dann auch nochmal anders wahrscheinlich. Und deswegen finde ich das völlig okay, wie wir das hier in diesem Fall machen. Und ich finde auch, man kann diese andere Position haben, vor allem wenn man eben all diese Berührungspunkte, wie du, nicht hat mit Chuck Norris. Die hat Bea, glaube ich, einfach nicht in ihrer Kindheit und Jugend gehabt. Und das macht dann eben vielleicht auch nochmal einen großen Unterschied. Wie gesagt, wenn du dich so ein bisschen, ich glaube, wenn du abgenervt bist davon, wie die Welt funktioniert und gerade jetzt ist es ganz einfach, dass man das kann und dann dich umschaust und siehst, wer ist denn daran beteiligt, Leute, die das System unterstützen. Und da zählt Chuck Norris halt dazu. Dann verstehe ich, wenn man wütend auf ihn ist und wenn man das auch in so einem Moment, wo die Welt so unreflektiert, das war glaube ich so ihr Hauptpunkt, da hatten wir dann auch drüber gesprochen, dass ganz viele das unreflektiert gepostet haben, aber genauso, sie hatte dann das geschrieben und das ist natürlich auch ohne Kontext. Du siehst natürlich nicht, was sind noch weitere Gedanken, die sie dazu hat. Und das ist dann zu kurz gegriffen. Am besten macht man das, indem man ein bisschen mehr über ihn erzählt. Und ich finde, was man auf sportlicher Ebene sagen muss, da hat er Großes erreicht. Auf filmischer Ebene würde ich das gar nicht sagen. Ich würde eher sagen, er hat eine Zeit lang eine Nische bedient mit Filmen, die sind überwiegend schrecklich. Ich muss sagen, ich habe die als Kind verehrt. Missing in Action mega, Delta Force mega, Sidekicks mega. Also da sind ein paar echt coole Sachen gewesen. Hellbound habe ich total gefeiert und Hero mochte ich auch, hatte ich auf Videokassette, habe ich bis so lange geguckt, bis die Scheiße ausgeleiert ist. Chuck Norris war auch mein Held. Und das, was er dann auch gemacht hat, das, wie gesagt, kann man scheiße finden. Und damit ist er wie Hulk Hogan, den wir letztes Jahr hier besprochen haben. Eine Figur, bei der man sagen kann, ja, schade, dass diese Person sich so entwickelt hat, aber trotzdem auch schade, dass sie geht. Aber er tut es in einem Alter mit 86 Jahren, da kann man sagen, ey, stolzes Alter. Und ich finde, man kann das auch machen, wenn man, zum Beispiel, wenn wir über Robert Redford so ausgiebig reden, der ja nun wirklich ganz anders war, was so Dinge angeht. Dann ist das, glaube ich, gehört das auch eben als Teil des, ja, so ein bisschen vielleicht einem filmgeschichtlichen Part, der hier drin ist. Kurzum, danke für diesen Rückblick deinerseits und damit haben wir es aber auch. Ich kann nicht mehr. Nee, ich merke, meine Augen fallen mir zu. Ich kriege wenig Luft. Ich möchte das so wie Sheeran David machen. Ich möchte jetzt hier die ganze Zeit maulen und du sagst David, halt durch. David, mach noch einen TikTok schnell, damit der Podcast gedingst wird. Einen noch, okay David? Du hast noch gar nicht auf den Podcast hingewiesen. Du hast noch gar nicht, du hast es jemals? Doch, bestimmt. So, nächste Woche geht es weiter. Stuntman? Stuntman. Stuntman. Tschüss. Macht's gut bis dahin. Tschüss.