Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 048 Crowley Tarot verstehen - Folge 1: Geheimnisse & Ursprünge I mit Bernhard Huber
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- Petra: Hallo zusammen, ich bin Petra Baum von Spirit Mind Energy und freue mich sehr heute gemeinsam mit Bernhard Huber eine neue Serie zu starten zum Thema Alistair Crowley. Und lieber Bernhard, schön, dass du da bist. Und das erste wäre natürlich so meine Frage. Wie bist du denn zu den ganzen Themen Tarot und vor allem Alistair Crowley gekommen? Bernhard Huber: Ja, vielleicht mal zu meiner Person, Ich habe begonnen mit einer Schreinerlehre, so den Einstieg in diese Welt. Habe einige wenige Jahre als Schreiner gearbeitet, habe dann studiert, Verwaltungswirtschafts-, Betriebswirtschaft studiert und ... Ich als Finanzmanager gearbeitet, 15 Jahre lang, ich gemerkt habe, das ist nicht mein Weg. Ich habe dann die Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht. Ich ein paar Jahre als Heilpraktiker gearbeitet und habe dann alles losgelassen, ⁓ für dreieinhalb Jahre lang mit dem Rucksack einmal ⁓ die Welt zu reisen. Ich habe dann noch knapp zehn Jahre im Wohnmobil gelebt, bevor ich mich jetzt vor vier, fünf Jahren wieder... gelassen habe. Die inneren Themen haben mich schon immer fasziniert. Zunächst war es die Religion, später dann die Spiritualität. Und es war Anfang der 90er Jahre, Ende der 80er, 90er Jahre, als eine Freundin mir ihr Tarot Deck vom Alistair Crowley vorgestellt hat. Und aus dem kirchlichen Kontext wusste ich ja, dass Tarot verboten war. Kabuu war, das war sogenanntes Teufelszeug. Aber wenn ich ehrlich bin, das Verbotene hat mich immer schon am meisten gereizt. Also habe ich mir selber ein Tarot-Dick gekauft und habe einfach damit experimentiert. Ich dachte mir, Papier und Pappe kann ja nichts, was soll da Schlimmes dran sein? Petra: Ja. Bernhard Huber: Ich habe dann alle Bücher gekauft, die ich zu dem Crowley Tarot gefunden habe. Das war vor allem das Buch von Gert-Bodhi Ziegler und von Hajo Banzhaft, die die damals auf dem Markt waren. Später kam dann noch der Armin Denner dazu. Und dann habe ich einfach jeden Tag meine Tarotkarte gezogen und habe in allen Büchern, die ich finden konnte, die habe ich mir besorgt, habe diese eine Karte nachgelesen, welche Autoren haben diese Karte auf wie beschrieben und so habe ich mich quasi Schritt für Schritt, Tag für Tag mit dem Tarot beschäftigt und habe im Laufe der 35 Jahre seit ich mit Tarot arbeite natürlich jede Karte intensiv studiert. Für mich war das Crowley Tarot erst mal ein Einstieg in eine komplett neue Welt. Am meisten fasziniert hat mich die Bilderwelt. Frieda Harris hat ja die Bilder gemalt, Alistair Crowley die Texte dazugeschrieben. Diese Bilderwelt hat mich so fasziniert, weil die Bilder der Einstieg in die Gefühle sind. Petra: Ja. Bernhard Huber: Und je länger ich mich mit den Tarotkarten beschäftigt habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass die Karte, die erscheint, was mit meinen inneren Gefühlen zu tun hat. Und so habe ich quasi den Zugang nach innen zu mir selbst über das Tarot, ja, ich würde mal sagen, wieder freigelegt. Wenn ein Mensch geboren ist, hat er ja immer Zugang zu sich selbst. Petra: Das ist ja das Spannende, dass wir eigentlich diesen Zugang und diese Verbindung immer haben, aber sie oftmals durch Leben abhanden gekommen ist, sage ich mal ganz neutral und dass man merkt, Taro zeigt einem eigentlich nichts Neues, sondern führt einen zurück zu dem, was in mir ist. Bernhard Huber: Das ist im Grunde die Grundaufgabe des Tarot, den Zugang nach innen zu führen, weil das Tarot ist ja nur ein Werkzeug. Das Tarot ist Papier und Farbe. Mehr ist ein Tarotkarte nicht. Da ist nichts Schlimmes an so einer Tarotkarte dran. Sondern es ist ein Werkzeug, wie ich es immer Mit den Tarotbildern mache ich die Sprache der Seele sicht- und hörbar. Weil jede Tarroarbeit beginnt bei mir erstmal mit dem Kontakt mit mir selbst, mit der Aufmerksamkeit nach innen. Was ist denn da überhaupt gerade da in mir? Und wenn ich ganz bei mir bin, oft schließe ich selber da einfach die Augen, wenn ich da ganz bei mir bin, dann erst beginne ich eine Tarrokarte zu ziehen. Aber jetzt zurück zu deiner Frage. Alistair Crowley. Ich habe mich natürlich im Laufe der Jahre in klein wenig auch mit Alistair Crowley und vor allem auch Frieda Harris beschäftigt. Die beiden haben ja quasi das Deck entworfen und Alistair Crowley hat... Ja, im Grunde sein ganzes Leben lang der sogenannten Esoterik und den okkulten Techniken, den Geheimnissen. Okkult heißt ja einfach nur versteckt. Das, nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Und Alastair Crowley hat sein ganzes Leben lang sich diesen, wie er es nennt, Geheimwissenschaften. gewidmet. Und da gehört dazu die ganzen Kulturen der östlichen, der westlichen Welt, die ganzen Symbolsprache aus dem alten Ägypten, die Kabbalah, die Numerologie, die Astrologie, der ganze Bereich des Hinduismus mit all diesen Bildern und Ausdrucksformen, der Hinduismus, die indische Mythologie hervorgebracht hat. All das hat Alistair Crowley in seinem Buch beschrieben, das heißt, Libre 78, heißt dieses Buch. Und da hat er all sein ganzes Wissen hinein fließen lassen und hat dieses Wissen den einzelnen den 78 Karten zu geordnet. So ein Ja, Alistair Crowley war ein Mensch, sehr polarisiert hat. Petra: Definitiv! Bernhard Huber: Er mag wahrscheinlich kein einfacher Mensch gewesen sein. Petra: Das hast du jetzt sehr schön ausgedrückt. Bernhard Huber: Er ist ja 1875 geboren und 1947 gestorben. Als ich mit den Karten begonnen habe, habe ich immer gedacht, Mensch, die sind uralt, die Jahrhunderte alt, diese Karten. Aber das stimmt gar nicht. Die im Grunde die ersten Ausstellungen und mit den Katalogen. Die Frieda Harris und Alisa Crowley und die Freunde in seinem Freundeskreis. In 1941 war die erste Veröffentlichung, die erste Ausstellung. Im deutschsprachigen Raum war es Ende der 70er Jahre, 1978, das allererste Deck, was dann gedruckt wurde und auf den Markt kam. Das ist ein ganz junges Deck. Nur wenn man die Bilder betrachtet. dann ist das so eine Tiefe, dann ist das so ein unglaubliches Wissen über die Mythologie, über Jahrtausende der Symbolsprache des sogenannten geheimen Wissens. Das ist ja nur deswegen geheim gewesen, weil die einfache Bevölkerung nicht lesen und schreiben konnte. Deswegen konnten sie dieses Wissen gar nicht in Erfahrung bringen. Es war der Priesterschaft und den Führern. Königen vorbehalten, dieses Wissen, deswegen okkult und geheim und esoterisch. Und mit der Fähigkeit der Bevölkerung lesen und schreiben zu können, wurde dieses Wissen natürlich immer mehr der Breiten, in den breiten Gesellschaftsschichten zugänglich. Und Alistair Crowley hatte sich eben vorgenommen, dieses dieses geheime Wissen, von den Religionen, und ich sage jetzt bewusst Religionen und nicht Kirchen, von allen Religionen mehr oder weniger unterdrückt wurde, wenn die Menschen erfahren hätten, dass ich Schöpfer meiner Welt bin, dann hätten die Religionen natürlich ihren Einfluss verloren. Deswegen wurde es von den Religionen immer auch ein Stück weit verteufelt. Petra: Wie groß sie sein können. Bernhard Huber: Und Alistair Crowley wollte dieses Wissen auch mehr und mehr in die Bevölkerung. Es gab ja diesen Orden, OTO, die OTO Gesellschaft, der Ordo Templi Orientis, da muss ich selber gucken, dem er vorstand und dem er auch sein ganzes Wirken zugedacht hat und über diesen Orden hat er dann auch seine ganzen Schriften veröffentlicht. Das war natürlich schon auch ein Geheimorden. Aber die Öffnung war eben auch da. Und ursprünglich war es eben dieses geheime Wissen, das er sich, dem er sich verschrieben hatte, das er zu Papier brachte, damit es mehr Menschen, also den Menschen auch zur Verfügung steht. Er hat dann sein Buch, 19... Man war das zwölf, glaube ich, veröffentlicht über die Tarot-Bilder und die Karten waren noch gar nicht gemalt. Die Bilder hat er beschrieben und die Frida Harris war schlicht eine begnadete Malerin. Und sie hat diese Vorgaben von Alistair Crowley auf eine geniale Art und Weise in eine Bildsprache übersetzt und umgesetzt, die, und da rede ich jetzt einfach nur mal für mich, mich unglaublich anspricht. Also mit diesen Bildern, mit den Farben, mit der Symbolik, selbst wenn ich gar nicht viele Worte dafür finde, es entsteht ein Gefühl in mir, wenn ein Tarot Bild kommt. Und in der Taro-Ausbildung, die ich einmal im Jahr gebe, erkläre ich den Menschen immer, jede Karte repräsentiert einen Erfahrungsraum. Und den kann man fühlen. In diesen Erfahrungsgrund kann ich mich hineinstellen, sodass ich zu dieser Erfahrung werde, ohne sie vielleicht gemacht zu haben. Und das ist die Qualität und die Kraft dieser Tarot-Bilder und der Verdienst von Frieda Harris, dass sie so ausdrucksstarke Bilder gemalt hat, die allein für sich Ideen und für sich sprechen können. Petra: Und ich nehme an, weil du sagtest ja schon am Anfang, du hast über lange Zeit immer eine Karte genommen und auch mit den Büchern von Hayo Bansaw, Amin Dena, Bodhidzikla, die Bedeutung gesucht. Irgendwann resoniert es dann ganz mit dir, was deine Bedeutung ist und was du in deinem Erfahrungsraum fühlst, oder? Bernhard Huber: Ganz genau so ist es, weil jeder Mensch erschließt sich das Tarot auf seine ganz eigene individuelle Art und Weise. Ich habe etliche Tarot-Texts hier zu Hause. Gut, das allererste Deck, mit dem ist man immer ganz besonders verbunden, was einem so begegnet. Aber ich habe mit vielen anderen auch schon gearbeitet und ich komme immer wieder zurück auf das Crowley Deck, weil es diese unglaubliche, gewaltige Bildsprache hat, was mir einen enormen Interpretationsspielraum gibt. Wenn ich Menschen berate, da habe ich viel mehr Möglichkeiten, das Tarot-Bild, was auf eine bestimmte Frage erscheint, auch auf die Situation des Menschen hin zu interpretieren. Das ist bei anderen Tarot-Dex deutlich eingeschränkter. Und am Ende muss jeder für sich selber natürlich sich das Taro erschließen, weil das ist eine Art Einweihungsweg zu sich selbst. Das ist nichts, wie soll ich sagen, eine Einweihung von außen oder wie ein Mensch konformiert wird, zum Beispiel in den christlichen Kirchen oder in den archaischen Gesellschaften, wo dann die jungen Männer oder die jungen Frauen eingeweiht werden in das Erwachsensein. Zum Beispiel, was ein äußeres Ritual ist, das Tarot ist ein innerer Weg, ein Weg, der zu mir selber geht, wo ich mich in meinem Petra: Ja. Bernhard Huber: Ausdrucksformen entdecken kann. Petra: Und ich glaube, je mehr man sich dann darauf einlässt, desto größer wird auch die Symbolik, was sie dir dann selber wieder zurückspielt. glaube, was du selber dann sehen kannst, erfahren kannst, fühlen kannst, denn jede Karte gibt ja einen Aspekt wieder und es heißt nicht, wenn man die eine zieht, dass die andere keine Bedeutung hat, aber die möchte im Moment gesehen werden. Und ich glaube, das ist auch dieses immer mehr Eintauchen, oder? Bernhard Huber: du sprichst sehr wichtigen Grundsatz an. Taro funktioniert immer nur im Jetzt. Petra: Mhm. Ja. Bernhard Huber: Manche verwenden natürlich die Tarotkarten auch, ⁓ die sogenannte Zukunft vorherzusagen. Ja, das geht auch, weil wenn der Satz stimmt, alles ist eins, dann ist die Zeit nicht linear von da nach da, sondern die Zeit wird plötzlich senkrecht. Also alles, die Vergangenheit und die Zukunft und die Gegenwart, findet im Jetzt und in diesem Moment statt. Deswegen geht es natürlich schon auch, dass sich bestimmte Fragen, die in die Zukunft gerichtet sind, mit einem Tarot Bild anschauen und betrachten kann, aber es findet immer im Jetzt statt. wenn ich heute eine Tarotkarte ziehe und ein Tarotbild erscheint und ich stelle morgen dieselbe Frage noch einmal, dann kann ein ganz anderes Tarotbild erscheinen, mit großer Wahrscheinlichkeit sogar, weil von heute bis morgen habe ich mich ja entwickelt. Ich habe ja etwas dazugelernt. Petra: Ja, oder ich einen anderen Aspekt, auch dazu gehört. Jetzt hast du gesagt, du selber hast ja auch angefangen, immer eine Karte zu nehmen, in diesen Erfahrungsraum einzutauchen, immer mehr, ⁓ zu sagen, was spricht sie in dir an? Verwendest du sie trotzdem auch in deiner Arbeit mit klassischen Liegesystemen? Bernhard Huber: So. Und ganz genau. Genau. Mhm. Das kommt auf das Thema darauf an, mit dem ein Mensch zu mir kommt. Ich mache regelmäßig einmal im Januar ganz am Anfang nach dem Jahreswechsel biete ich ein Online-Taurohseminar an und da mache ich ein Legesystem zur Energie des neuen Jahres. Petra: Okay, you? Bernhard Huber: lasse ich die Menschen drei Karten ziehen und dann sprechen wir über die Karten mit einer bestimmten Deutung, zum Beispiel die Grundenergie. Man könnte sagen, wo stehe ich jetzt und welche Herausforderungen bringen mir dieses vor mir liegende Jahr. Legesysteme sind ja beliebig veränderbar. Man kann bestehende Legesysteme nehmen, kann Legesysteme variieren. Wichtig ist immer, dass die Frage präzise ist. Die Antwort kommt von innen. Und je präziser die Frage ist, desto präziser ist die Antwort. Und wenn ein Mensch kommt mit einem ganz besonderen Thema, an einem besonderen Lebenswendepunkt zum Beispiel, sei es eine Heirat, sei es ein eine Frau bekommt ein Baby oder einen neuen Berufseinstieg oder was auch immer, da verwende ich dann ganz gerne auch ein Legesystem. Während die allermeisten Beratungen, die ich mit den Menschen mache, da arbeite ich mehr intuitiv ohne die Systeme, weil da bin ich einfach freier in meiner Gestaltung der Fragen und der Formulierungen und der Interpretation der Karten. Petra: glaube, dann kann man auch besser in den Mensch grundsätzlich reinfühlen, ⁓ ihn zu unterstützen, weil oftmals sind es ja auch übergeordnete Sachen. Wenn man die sieht, dann lösen sich, glaube ich, auch ganz viele Fragen. Bernhard Huber: Ganz häufig beginne ich eine Tarot-Beratung mit der Frage, also wenn ein Klient sein Thema dargestellt hat, sein Problem geschildert hat, dann lasse ich ihn eine Karte ziehen mit der Frage, was steckt wirklich dahinter? Was ist das eigentliche Thema? aus der Sicht der höheren Führung, aus der Sicht der Seele, aus der Sicht der inneren Weisheit, wie man auch immer diese Instanz nennen mag, was ist das eigentliche Thema? Und dann liegt das Problem auf dem Tisch und das Tarot Bild dazu. Und dann sehe ich auf den ersten Blick, korrespondiert das Thema, was der Glien mitgebracht hat mit der Tarotkarte oder ist da was völlig anderes dahin? Und dann kann ich je nachdem, was dann eben für ein Tarot Bild erscheint, kann ich mit dem Problem weiterarbeiten, in die Tiefe gehen oder wir schauen uns erstmal die zugrunde liegende Thematik an. Petra: weil die öfters die Fragestellung dann nochmal modifizieren dürfte, oder? Bernhard Huber: Ja genau und wo ist in dieser Grundthematik dann das eigentliche Problem veroltet? Oft ist es ja nur ein ganz kleiner Aspekt der Grundthematik. Petra: Ich da hast du auch einen ganz, ganz wichtigen Punkt angesprochen. Wir kommen ja oftmals aus einer sehr mentalen, einer sehr leistungsorientierten, Ich-möchte-das-verstehen-Welt. Und oftmals machen wir uns ja auch ein bisschen was vor mit den Fragen, weil wir gerne die Antwort auf eine Frage, die rational formuliert gar nichts anderes ergeben kann, stellen. Und ich glaube, genau dieser Zwischenschritt zu sagen... was liegt denn tatsächlich dahinter und plötzlich geht es von der mentalen Energie in die Herzensebene oder vielleicht auch von einem vermeintlich ganz wichtigen Thema auf eine ganz andere Ebene, ein Alltagsgeschehen, was man vielleicht sich aufgebrauscht hat, dann lernt man glaube ich schon ganz, ganz viel über deinen Klienten und derjenige, wenn er ehrlich ist, guckt dann vielleicht auch nochmal so dann eins weiter dahinter. ⁓ Wie eine Zwiebel stehend, sag ich mal, oder? Bernhard Huber: Ja, ganz genau. der Tat, ist tatsächlich ein Zwiebelschälen, weil Menschen, zu mir kommen, entweder, also die meisten, also so gut wie alle kommen aus zwei Motivationen, entweder sind so weit, sind sich selbst schon so bewusst, dass sie wissen, ⁓ Mensch, da will ich mal hinschauen. die sind bereit, der Erkenntnis heraus zu lernen. Es gibt immer noch Menschen, lernen, nur wenn das Leid groß genug ist, also wenn der Druck maximal ist. Wenn das Leben die Daumenschrauben bis zum letzten Gewinde angetreten hat, dann kommen sie und sagen so jetzt tut es richtig weh, jetzt brauche ich sofort Hilfe. Das ist sozusagen dann der Lehrmeister der alten Zeit, das Leid und der Schmerz. Petra: Ende. Bernhard Huber: Im Grunde ist es egal, aus welcher Motivation ein Mensch kommt. Es braucht lediglich die Bereitschaft hinzuschaffen. Petra: Ja, das ist das Einzige, was wichtig ist, zu sagen, ich habe die Bereitschaft, dass ich jetzt an diesem Punkt etwas machen, verändern, zulassen, was auch immer möchte. Mehr braucht es gar nicht. stimmt. Lieber Bernhard, ich glaube, wir haben für heute einen wunderbaren Einstieg gefunden, ein wenig in die Geschichte einzusteigen. Woher kommt das Taro und wie jung ist es eigentlich? Bernhard Huber: und Ganz genau, mehr braucht es nicht. Petra: Das alles der Claudia Caro über bisschen die Beziehung auch zu Frieda Harris und über dieses, was ich sehr schön fand. Man kann eine Karte so nehmen, dass man sich selber in den Raum stellt. Und für heute bedanke ich mich und wir machen beim nächsten Mal weiter. Und dann steigen wir wirklich ein und sagen, wie ist denn das? Bernhard Huber: Mhm. Petra: Alistair Quaulé-Terrault aufgebaut und wie können wir hier tatsächlich besser einsteigen, ⁓ es noch viel, mehr zu verstehen. Ich danke dir gar sehr. Bernhard Huber: Sticker, man!