Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Weitere Razzien im Zusammenhang mit Block-Prozess
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 16. September. Donald Trump verklagt die New York Times auf 15 Milliarden Dollar. Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Blockprozess in ganz Deutschland und der Schweiz. Deutsche Bahn plant drastische Einschnitte im Fernverkehr ab 2026. Nord- und Ostsee verzeichnen Rekordtemperaturen und steigende Meeresspiegel. Lose Fassadenteile und Sturmwarnungen beschäftigen die Hamburger Feuerwehr. Kreuzfahrtschiff AIDA Prima bleibt wegen Windfahrverbot im Hamburger Hafen festgesetzt. Umfrage offenbart Sexismus und Rassismus in Hamburgs Krankenhäusern. Hamburg feiert zehn Jahre UNESCO-Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel. Music. Die New York Times durfte viel zu lange ungehindert lügen, diffamieren und mich verleumden. Und das hört jetzt auf. Donald Trump will die traditionsreiche New York Times verklagen. Auf 15 Milliarden Dollar. Trump muss die Presse nicht mehr verbieten. Er erledigt die Demokratie auf dem Rechtsweg. Im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Kindesentführung im Prozess gegen Christina Block und sechs weitere Angeklagte hat die Staatsanwaltschaft Hamburg 13 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Man habe im In- und Ausland durchsucht, hieß es in einer Mitteilung der Ermittler vom Dienstag. Betroffen waren acht Wohn- und Geschäftsadressen der Beschuldigten sowie fünf Objekte von Nichtverdächtigen in der Schweiz, in Hamburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Darunter soll ein Haus in der Hamburger Innenstadt gewesen sein. Hier residiert eine Sicherheitsfirma, die im Zusammenhang mit dem Blockprozess im Verfahren genannt wurde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien diese Ermittlungen bereits im Frühjahr 2025 aufgenommen worden, also noch vor dem Beginn des Blockprozesses im Juli. Sie betreffen einen 64 Jahre alten pensionierten Beamten des Landeskriminalamts Hamburg und einen ehemaligen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, 79. Beider Namen wurden im Prozess genannt, aber von der Staatsanwaltschaft verschwiegen. Für die Deutsche Bahn endet die Bundesrepublik offenbar am Hamburger Hauptbahnhof. Sie plant offenbar einen tiefen Einschnitt im Fernverkehr. Interne Unterlagen zum Fahrplan 2026, die dem Tagesspiegel vorliegen, zeigen, der Staatskonzern will Züge von touristischen Nebenstrecken abziehen und sein Angebot auf profitablere Hauptachsen und Geschäftskunden konzentrieren. Für Reisende in vielen Regionen bedeutet das weniger Direktverbindungen, längere Umwege und steigende Ticketpreise. So stehen die Verbindungen von Berlin nach Sylt ebenso zur Disposition wie die Strecke von Hamburg nach Berchtesgaden-Obersdorf. Während die Bahn von baubedingten Anpassungen spricht und das Verkehrsministerium jede Ausdünnung dementiert, kritisieren Länder, Gewerkschaften und Fahrgastverbände die Pläne scharf. Besonders schmerzhaft ist die mögliche Einstellung der Direktverbindung zwischen Hamburg und Wien. Zu den Folgen des Klimawandels für die Nord- und Ostsee gehören höhere Wassertemperaturen, häufigere Hitzewellen, steigende Meeresspiegel und höhere Sturmfluten. So seien die Wassertemperaturen in der Nordsee in diesem Sommer auf den höchsten Stand, durchschnittliche Oberflächentemperatur 15,8 Grad, seit Beginn der Messungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, 1969 gestiegen, teilte das BSH am Dienstag mit. Auch die Ostsee verzeichnete regionale Höchstwerte mit durchschnittlich 16,9 Grad im Sommer. Langfristig erwärmt sich die Ostsee schneller als die Nordsee, sagte Kerstin Jochumsen, Leiterin der Abteilung Meereskunde beim BSH. Seit 1969 stieg die Temperatur der Nordsee um 1,2 Grad, die der Ostsee seit 1990 um 1,9 Grad. Eine Umkehr dieses Trends sei nicht in Sicht, sofern Treibhausgasemissionen nicht reduziert würden. Das habe weitreichende Folgen. Die Meeresspiegel an Nord- und Ostsee stiegen weiter an, dadurch erreichten auch Sturmfluten höhere Wasserstände, erklärte BSH-Präsident Helge Hegewald. Ursachen für den steigenden Meeresspiegel seien die Ausdehnung des Wassers bei höheren Temperaturen und das Abschmelzen von Gletschern und Eisschilden. In Cuxhaven stieg der Meeresspiegel beispielsweise seit 1900 um über 25 Zentimeter, in Warnemünde um mehr als 20 Zentimeter. Lose Fassadenteile im 30. Stockwerk eines Hochhauses haben Spezialkräfte der Feuerwehr in Hamburg beschäftigt. Am Einkaufszentrum in Barmbeck Süd waren sogenannte Höhenretter im Einsatz, um das Gebäude zu sichern und Passanten vor herabstürzenden Teilen zu schützen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der erste Herbststurm der Saison sorgt auch für höhere Pegelstände. In der Hansestadt soll das Wasser am Fischmarkt nach Daten des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, aber mit etwa 1,25 Meter über dem normalen Hochwasser noch unterhalb der Sturmflutmarke bleiben. In St. Pauli werde das Wasser der Elbe zum Hochwasser gegen 11.30 Uhr vermutlich leicht über die Ufer treten, sagte ein BSH-Sprecher. In Neumühlen sei das Wasser zum Hochwasser über die Ufer getreten. Von einer Sturmflut wird an der Nordsee gesprochen, wenn die Flut um mindestens 1,5 Meter über den normalen Hochwasserstand steigt. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes, DWD, gibt es am Dienstag weiterhin teils kräftige Böen. An den Küsten seien weiterhin Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis maximal 90 km pro Stunde möglich. Die schwereren Sturmböen lassen demnach nach. Besatzung und Passagiere des Kreuzfahrtschiffs AIDA Prima stehen vor einer unerwarteten Geduldprobe. Nach einer Stippvisite zum Gästewechsel im Hamburger Hafen sollte das Schiff am Montag um 17 Uhr wieder vom Kreuzfahrtterminal Steinwerder gen Norwegen auf Reisen gehen. Doch daraus wurde nichts. Der Luxusliner wurde von den Behörden mit einem Auslaufverbot belegt und hängt seitdem fest. Grund ist das schlechte Wetter. Auf der Elbe würden Windfahrverbote in Abhängigkeit von gemessenen Windstärken und gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Prognosen von den Verkehrszentralen des Bundes in Cuxhaven-Brunsbüttel ausgesprochen, sagte eine Sprecherin der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority, HPA. Ein paar Nächte bei stürmischer See auf einem Kreuzfahrtschiff auf Steinwerder gefangen, das wäre doch eine hübsche Geschenkidee für den lieber Lars. Eine aktuelle Umfrage des Marburger Bundes unter Ärztinnen und Ärzten liefert ein schlimmer Bild über die Situation in den Krankenhäusern in Hamburg. 81 Prozent haben rassistische, sexistische oder andere sachfremde Kommentare von Führungskräften erlebt. Einen regelrechten Machtmissbrauch und ungerechtfertigte Einflussnahme auf ihre Arbeit haben demnach 51 Prozent mehrfach, 36 Prozent vereinzelt erlebt. Diese toxische Führungskultur in den Kliniken zeigte sich in diesem Jahr in einem aufsehenerregenden Fall eines UKE-Chefarztes, der fristlos entlassen wurde. Das Arbeitsgericht Hamburg bestätigte den Rauswurf und wies die Klage des Professors ab. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, weil der prominente Operateur in die Berufung gegangen ist. Am kommenden Samstag, den 20. September 2025, feiert Hamburg ein besonderes Jubiläum. 2015 wurden die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit Schielehaus in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Aus diesem Anlass lädt die Stadt gemeinsam mit der Hamburger Hafen- und Logistik AG, HHLA und zahlreichen Partner zur langen Nacht des Welterbes ein. Ab 17 Uhr erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm in einzigartiger Atmosphäre rund um das Hamburger Welterbe, seine Geschichte, Architektur und seine lebendige Gegenwart. Partner wie das Miniatur Wunderland, das Chocoversum oder das Speicherstadtmuseum bieten Führungen und Aktionen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Music.