Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #3.16 - Der Code der Gottheiten
Transcript
- 0:02Willkommen beim Erabos Podcast in deinem Podcast.
- 0:04Für den Perspektiven ist ich bin Geo und freue mich, dich
- 0:08begleiten zu dürfen. Guten Morgen, guten Tag, guten
- 0:13Abend, gute Nacht, wann auch immer du zuhörst, schön, dass du
- 0:16wieder dabei bist. Mach es dir gemütlich, hol dir
- 0:20was leckeres zu trinken und ja, wenn du schon.
- 0:26Dabei bist, bevor wir das super spannende Thema weitermachen,
- 0:31hast du schon eine 5 Sterne Bewertung dangelassen es würde
- 0:35mich auf jeden Fall freuen. Worum geht's?
- 0:39Heute ja, heute geht's um den Code der Gottheiten und zwar um
- 0:47die unsichtbare Mathematik hinter Mythen.
- 0:50Es wird also viel um Zahlen gehen in der Götterthematik und
- 0:55ich freue mich auf die Folge auf jeden Fall sehr.
- 1:00Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.
- 1:02Wie immer freue ich mich auch über jeden Kommentar zu jeder
- 1:05Folge, denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die
- 1:09Botschaften der Archetypen der Götter und meine Meinung die
- 1:14ganze Welt erreicht. Okay die ganze Welt möchte ich
- 1:18gar nicht erreichen, aber der deutschsprachige Raum würde mir
- 1:21auf jeden Fall schon mal weiterhelfen.
- 1:24Also Let's Go, wenn wir heute über Mythologie sprechen, denken
- 1:32die meisten Menschen natürlich an Geschichten, alte
- 1:34Geschichten, Geschichten über Götter, Monster über Helden und
- 1:38Heldinnen, über seltsame Kreaturen, etwas, das sich
- 1:43Menschen früher ausgedacht haben vielleicht und.
- 1:47Um die Welt zu erklären, denn wir wissen natürlich, dass nicht
- 1:52jede mythologische Geschichte 1 zu 1 so passiert ist.
- 1:55Aber wir wissen auch natürlich, dass die Energien dahinter
- 1:59universelle Energien sind, die natürlich sehr relevant sein
- 2:05dürfen. Aber je länger man sich mit
- 2:09Mythologie beschäftigt, desto mehr fällt etwas Bestimmtes auf,
- 2:14etwas, das eigentlich. Verstörend würde ich jetzt nicht
- 2:18sagen, aber sehr interessant ist, denn es ist egal, welche
- 2:22Mythologie man sich anschaut, ob es die griechische ist, die
- 2:24nordische, Ägyptische, die indische, die Mesopotamische,
- 2:32überall tauchen dieselben Strukturen auf, dieselben
- 2:36Zahlen, die gleichen Muster, die gleichen Archetypischen rollen,
- 2:43zum Beispiel die. 3. Schicksalsgöttinnen 45 Elemente,
- 2:52oft 7 Tore in die Unterwelt 12 Götter, 12, Titanen und
- 2:59irgendwann stellt man sich eine Frage.
- 3:02Eine Frage, die die die Mythologie, diese
- 3:07weitererzählten Erfahrungen, plötzlich ein völlig anderes
- 3:10Licht stellen. Was, wenn diese Geschichten gar
- 3:14nicht einfach nur Geschichten sind, sondern Codes, Codes, die
- 3:20etwas speichern, wissen die eigene Erfahrung,
- 3:23Transformation, denn wenn man genauer hinschaut, merkt man,
- 3:30diese Zahlen tauchen nicht zufällig auf, natürlich, sie
- 3:35folgen einer Struktur, einer Art unsichtbarer Mathematik und
- 3:39Achtung, auch wenn du Mathematik früher in der Schule gehasst
- 3:42hast, dann. Bleib dran, vertrau mir und
- 3:47diese Mathematik taucht nicht nur in Mythen auf, sie taucht
- 3:52auch auf in Astrologie, in Religion, Secret, Geometry,
- 3:59Alchemie, so und sogar in der Psychologie.
- 4:04Unser Alter guter Kumpel Karl Gustav Jung hat einmal gesagt,
- 4:09dass. Mythen nichts anderes sind als
- 4:12die Sprache des kollektiven Unterbewussten.
- 4:18Aber vielleicht geht es noch tiefer, vielleicht sind Mythen
- 4:20so etwas wie Betriebssysteme für das menschliche Bewusstsein, so
- 4:28eine Art Anleitung dafür. Programmierung.
- 4:31Wir programmieren heutzutage ja auch jeden Scheiß in der
- 4:34digitalen Welt. Eine Art Anleitung für
- 4:38Transformation, wie Krisen funktionieren, wie Entwicklung
- 4:41funktioniert. Und vielleicht ist genau das der
- 4:45Grund, warum diese Geschichten Tausende von Jahren überlebt
- 4:49haben. Nicht weil sie alt sind, sondern
- 4:51weil sie etwas enthalten, das immer noch aktiv ist, etwas, was
- 4:56auch heute noch in uns wirkt, einen Code, einen universellen
- 5:01Code, den Code der Gottheiten. Und bevor wir tiefer in diese
- 5:08Codes eintauchen, müssen wir etwas Grundlegendes betrachten.
- 5:14Der Mensch denkt nicht immer nur an Fakten, der Mensch denkt auch
- 5:18in Mustern, unser Gehirn ist eigentlich eine gigantische
- 5:22Mustererkennungsmaschine, unser Gehirn kennt permanent die
- 5:27Realität nach Strukturen, nach Wiederholung, nach
- 5:30Zusammenhängen. Und das ist absolut kein Zufall.
- 5:34Das war über Jahrtausende überlebenswichtig, wenn unsere
- 5:40Vorfahren ein bestimmtes Muster erkannt haben, zum Beispiel
- 5:44bestimmte Geräusche im Wald, konnten sie überleben, wenn sie
- 5:50keine Muster erkannt haben, wurden sie vielleicht von Wölfen
- 5:54gefressen oder Säbelzahntiger oder was auch immer und.
- 6:02Deswegen liebt das menschliche Gehirn Dinge wie Wiederholungen,
- 6:07Symmetrien, Rhythmen, Zyklen. Und genau deshalb funktionieren
- 6:12Geschichten so gut und eine Geschichte ist nämlich einfach
- 6:18nichts anderes als ein bestimmtes Muster, ein Ablauf,
- 6:20eine Struktur. Und wenn man sich Mythen genauer
- 6:24anschaut, merkt man, sie folgen fast immer einer sehr ähnlichen
- 6:28Struktur. Ein Beispiel?
- 6:33Der Held, die Heldin, fast jede Kultur der Welt hat
- 6:37Heldenmythen, und obwohl diese Geschichten auf verschiedenen
- 6:42Kontinenten entstanden sind, laufen sie erstaunlich ähnlich
- 6:45ab. Ein Mensch lebt ein normales
- 6:48Leben, dann passiert etwas, das dieses Leben stört, eine Krise,
- 6:52eine Einladung, ein Ruf, der Held verlässt seine bekannte
- 6:58Welt, er. Begegnet verschiedene Prüfungen,
- 7:02Monstern, Göttern, Mentoren. Vielleicht stirbt er auch
- 7:06symbolisch und irgendwann mal kehrt er zurück, verändert
- 7:09stärker mit einer neuen Erkenntnis der Mythologe Joseph
- 7:16Campbell hat dieses Muster später die Heldenreise genannt,
- 7:22käme, glaube ich, mittlerweile so gut wie jeder.
- 7:26Auch in der Persönlichkeitsentwicklung
- 7:27heutzutage ist die Heldenreise ein sehr, sehr großes Thema.
- 7:32Es ist auch wichtig, aber Kemper hat dieses Muster nicht
- 7:37erfunden, er hat es einfach nur erkannt oder er hat erkannt,
- 7:42dass es überall existiert und genau hier wird es spannend,
- 7:46denn diese Struktur beschreibt nicht nur Mythen, sondern auch
- 7:51die menschliche Entwicklung, auch die Magie.
- 7:56Jeder Mensch erlebt irgendwann eine Phase, in der das alte
- 8:00Leben nicht mehr funktioniert, etwas bricht, etwas verändert
- 8:04sich, man wird gezwungen, alte Gewohnheiten zu verlassen, neue
- 8:08Wege zu gehen und genau deshalb funktionieren Mythen,
- 8:15Mythologie, Geschichten bis heute super, weil sie einfach
- 8:20keine Fantasie sind. Sie sind persönliche
- 8:24Erfahrungen, sie sind psychologische Landkarten.
- 8:28Sie zeigen uns, wie Transformation funktioniert,
- 8:32nicht unbedingt logisch oder rational, aber sehr symbolisch.
- 8:38Und genau deshalb tauchen bestimmte Zahlen und Strukturen
- 8:41immer wieder auf, nicht weil Menschen kreativ waren oder
- 8:47Götter sehr kreativ waren. Sondern weil diese Strukturen
- 8:52etwas widerspiegeln, das tiefer liegt als Kultur.
- 8:55Etwas, das in jedem Menschen existiert, ein universelles
- 9:01inneres Betriebssystem, Windows 8000 keine Ahnung, Windows
- 9:11Universe ein archetypisches Muster und genau dort beginnt
- 9:16der Code der Gottheiten. Denn wenn wir noch tiefer gehen,
- 9:20entdecken wir etwas sehr interessantes, was jede
- 9:24Geschichte, Mythologie wie auch immer beginnt mit einer extrem
- 9:27einfachen Struktur. 2 Kräfte, 2 Gegensätze, 2 Pole und aus
- 9:35dieser Spannung entsteht etwas, wenn man sich die alten Mythen
- 9:41der Menschheit anschaut, entdeckt man ein Muster, das so
- 9:44simpel ist, dass man es fast übersieht.
- 9:48Am Anfang steht fast nie eine ganze Welt.
- 9:50Am Anfang stehen 2 bestimmte Kräfte, 2 Pole Gegensätze, die
- 9:57Griechen sprechen von Chaos und Kosmos, Gaia und Uranus, aber
- 10:04Chaos ist nicht einfach nur Unordnung, Chaos ist das rohe
- 10:07Potenzial. Diese Möglichkeiten, alles was
- 10:09möglich ist, aber noch keine feste Struktur und Form hat.
- 10:16Kosmos ist die Ordnung, die Struktur und die Welt, wie wir
- 10:19sie kennen. In der nordschen Mythologie
- 10:23beginnt alles mit 2 reichen Muskelheim das Reich des Feuers
- 10:32und Niffelheim, das Reich aus Eis und Liebe.
- 10:38Zwischen diesen beiden Kräften entsteht Bewegung durch diese
- 10:41Spannung, und aus dieser Bewegung entsteht schließlich
- 10:44die Welt. Aus dem asiatischen Raum kennen
- 10:47wir es als Yin und Yang, Dunkel und hell, passiv, aktiv,
- 10:52empfangend gestaltet. Es sind Gegensätze, aber keine
- 10:57Feinde und genau das ist eben der entscheidende Punkt.
- 11:02Wir haben auch zwischen den Gegensätzen haben wir natürlich
- 11:04gewisse Gerade dazwischen, im Grausamen und Vermischung und
- 11:07und und. Aber für die Einfachheit halber
- 11:12haben wir erstmal 2 Pole. Und vor allem wichtig ist, dass
- 11:16alte Kulturen Gegensätze nie als Problem verstanden haben.
- 11:22Sie haben sie als Motor der Existenz verstanden, ohne
- 11:25Spannung gibt es keine Bewegung, ohne Bewegung gibt es keine
- 11:27Veränderung und ohne Veränderung gibt es kein Leben, und wenn man
- 11:33das einmal versteht, erkennt man plötzlich, warum so viele Mythen
- 11:36von Konflikten erzählen, die Götter kämpfen gegeneinander.
- 11:41Geschwister geraten aneinander, Ordnung und Chaos kollidieren,
- 11:44Licht trifft auf Schatten. Aber diese Konflikte sind selten
- 11:49das eigentliche Problem, sie sind der Startpunkt von
- 11:52Transformation, und psychologisch ist das auch
- 11:56unglaublich spannend, denn wenn man ehrlich ist, erleben wir
- 12:00genau diese Dualität, jeden Tag ein Teil von uns will
- 12:05Sicherheit. Ein anderer Teil will Freiheit.
- 12:09Ein Teil von uns will Kontrolle, ein Teil, ein anderer Teil will
- 12:12Abenteuer. Ein Teil von uns möchte
- 12:16dazugehören, ein anderer Teil möchte aber einzigartig sein und
- 12:21genau in diesen Spannungen stehen die wichtigsten
- 12:23Entscheidungen unseres Lebens. Mythen erzählen deshalb nicht
- 12:27nur Geschichten über Götter, sie erzählen Geschichten über diese
- 12:32innere Spannung. Über die Kräfte, die in jedem
- 12:37Menschen wirken. Wichtig, wie ich schon gesagt
- 12:40habe, nicht nur Geschichten über Götter, sie erzählen Geschichten
- 12:44über Götter, über die universellen Archetypen, aber es
- 12:48geht noch viel weiter, und wenn man sich diesen Code einmal
- 12:53anschaut und erkennt, verändert sich die Perspektive komplett.
- 12:59Plötzlich geht es nicht mehr darum, ob irgendwas wahr ist.
- 13:06Die wichtigere Frage ist, welches Spannungsfeld beschreibt
- 13:10diesen Mythos am besten, welche diese Geschichte, welche
- 13:15Gegensätze werden hier sichtbar, welche Kräfte ringen miteinander
- 13:18denn aus genau diesen Gegensätzen entsteht etwas
- 13:21Neues, und hier kommt der nächste Teil des Codes ins
- 13:25Spiel, denn 2 Kräfte allein reichen nicht aus.
- 13:31Ja, 2 Kräfte erzeugen Spannung, aber Spannung allein verändert
- 13:34noch nichts. Transformation entsteht erst,
- 13:37wenn etwas drittes hinzukommt, etwas, was die Gegensätze
- 13:42verbindet, etwas, was die Bewegung in die Spannung bringt,
- 13:47und genau deshalb taucht in fast jeder Mythologie irgendwann mal
- 13:50eine Zahl auf, die noch wichtiger ist als die 2, die 3,
- 13:54die. Gemerkt, wo das Spielchen heute
- 13:56hingeht, aber bleibt dran. Besonders spannend finde ich
- 14:00auch die Entstehungsgeschichte aus dem hinduistischen, wo die
- 14:06Elemente als Tatwas bekannt sind.
- 14:10Am Anfang war der ETA Akasha und aus diesem Akasha Tatwa ist dann
- 14:20das Feuer entstanden, dann als nächstes.
- 14:24Das Wasser, also die Gegenpole. Und was war als drittes die
- 14:30Luft? Die Luft ist als Verbindung
- 14:33zwischen Feuer und Wasser da, als Verbindungselement und erst
- 14:39zum Schluss ist die Erde dazu gekommen und hat alles
- 14:43materialisiert oder zu mehr, später irgendwann mal mehr, so
- 14:50kommen wir zu der 3. Diese 3 beschreibt etwas, das
- 14:54jeder Mensch in seinem Leben irgendwann mal erlebt.
- 14:58Transformation, Geburt, Tod und Wiedergeburt.
- 15:03Aber wenn die 2 Spannung erzeugt, dann beschreibt die 3
- 15:07etwas völlig anderes, die Transformation an sich, die
- 15:12Bewegung an sich, die Schwelle, der Übergang, und genau deshalb
- 15:15taucht die 3 in fast jeder spirituellen Tradition der Welt
- 15:18auf. Manchmal so offensichtlich, dass
- 15:22wir sie kaum noch hinterfragen. Denken wir zum Beispiel an die
- 15:25griechische Mythologie, die Meuren, die bekannteste Version
- 15:30der Meuren ist. Die 3 Schicksalsgöttinnen kloto
- 15:35la Chesis anthropos, die 3 Göttinnen des Schicksals, es
- 15:40gibt auch Versionen, wo sie zu viert sind, wo sie zu zweit
- 15:42sind, wo sie alleine ist. Die Schicksalsgötter dachten
- 15:47sich, wir gehen auf Nummer sicher und nehmen alle möglichen
- 15:50Zahlen, aber durchgesetzt hat sich die Zahl 3.
- 15:57Die erste spinnt den Lebensfaden, die zweite misst
- 16:01ihn und die Dritte schneidet ihn durch.
- 16:03Geburt, leben, tot, Vergangenheit, Gegenwart,
- 16:08Zukunft darauf. Das ist so ein wichtiges Thema,
- 16:15was die 3 mitbringen und deswegen habe ich es auch als
- 16:22Thema für mein Workbook genutzt. Die 12 Tage mit den Mäurern
- 16:27diese Dreierkonstellation ist halt sehr sehr lebensverändernd
- 16:32Schicksalsverändernd hat schon seinen Grund warum es die
- 16:35Schicksalsgöttinnen sind und sie möchten auch wieder gesehen
- 16:38werden. Also das Thema Vergangenheit
- 16:41ging, war Zukunft, Geburt, Leben und Tod, eine Struktur, die
- 16:46jeder Mensch versteht und in der nordischen Mythologie taucht
- 16:52dieselbe Struktur wieder auf, die Normen, wir haben da einmal
- 16:58Gurt, wenn dann die ist Kult, da muss ich ein bisschen mehr
- 17:02überlegen. Die nordische Mythologie ist
- 17:03nicht so hundertprozentig meins, deswegen wenn ich irgendwas
- 17:07vertausche oder so weiter. Dann korrigiert mich gerne, aber
- 17:15das wird schon passen. Urt.
- 17:17Dann dann die Skult Vergangenheit, Gegenwart,
- 17:20Zukunft wieder wieder die 3 Kräfte die gemeinsam das
- 17:24Schicksal Formen und wenn man denkt, dass das nur ein
- 17:28mythologisches Motiv ist, da schaut man plötzlich in den
- 17:32Christentum und da taucht sie auch wieder auf, die
- 17:36Dreifaltigkeit. Vater, Sohn und der Heilige
- 17:40Geist 3 Aspekte einer göttlichen Wirklichkeit und auch in Indien
- 17:48begegnet uns begegnet uns dieselbe Struktur erneut, die
- 17:55Trimoti, die Trinität der Götter.
- 17:58Trimoti trimoti ich sollte anfangen, meine Notizen zu
- 18:02machen. Brahma erschafft, Vishnu erhält,
- 18:09Schiefer zerstört Erschaffung, Erhaltung, Transformation, die
- 18:15gleiche Dynamik und irgendwann merkt man, das kann doch kein
- 18:20Zufall sein. Wir reden hier von Kulturen, die
- 18:24echt weit voneinander entfernt sind, wenn man überlegt, was für
- 18:28Fortbewegungsmittel die Menschen damals hatten, also die Zahl 3
- 18:33beschreibt etwas das. Tiefer liegt natürlich als
- 18:37Religion. Sie beschreibt den grundlegenden
- 18:40Rhythmus von Veränderungen, denn Transformation funktioniert fast
- 18:45immer nach demselben Muster. Zuerst gibt es einen bestimmten
- 18:50Zustand, etwas, das stabil erscheint, dann entsteht
- 18:55Spannung, eine Krise, vielleicht ein Bruch, ein Umdenken.
- 19:00Etwas funktioniert nicht mehr so, wie wir es kennen und aus
- 19:03dieser Krise entsteht etwas Neues, ein neuer Zustand, ein
- 19:06Bewusstsein, die neue Realität in der Philosophie nennt man das
- 19:11These, Antithese, Synthese in der Psychologie nennt man es
- 19:19Konflikt, Integration, Wachstum und in der Mythologie wird
- 19:25dieser Prozess als. Geschichte erzählt als Abstieg
- 19:30in die Unterwelt wie die Liebe Persephonie gezeigt hat, als Tod
- 19:37und Wiedergeburt, als Initiation.
- 19:43Ein Beispiel, das viele kennen, ist die Geschichte halt von
- 19:46Persephonie das ist das kennen ja einfach die meisten, auch
- 19:49wenn nicht jeder sich mit der griechischen Mythologie auskennt
- 19:52oder den Göttern der aus Griechenland aber persephonie
- 19:56ist, glaube ich am bekanntesten. Sie lebt als Tochter von
- 20:00Demeter, eine Welt voller Frühlingsenergie, voller Licht.
- 20:07Dann entscheidet sie sich, in die Unterwelt zu gehen, es
- 20:10entsteht ein Abstieg, ein Bruch, und irgendwann mal kehrt sie
- 20:13zurück, aber nicht mehr als dieselbe Person.
- 20:17Sie kehrt als Königin der Unterwelt zurück, genau das
- 20:21beschreibt die 3, deswegen ist sie auch in der.
- 20:26Trinität ich weiß, viele sagen Persephonie ist die Jungfrau,
- 20:32Demeter ist die Mutter und Hey Kathi ist die alte Waise, weil
- 20:36Hey Kathi in der Geschichte Persephonie auch wieder aus der
- 20:40Unterwelt holt und wieder dahin führt, aber ich sehe die
- 20:47erdgöttinnen Trinität eher so Chore die Ursprungs.
- 20:54Form von Persephonie ist die Jungfrau Demeter bleibt die
- 20:58Mutter und die Weise Göttin, die Weise Göttin ist Persephonie
- 21:03selbst wieder, weil sie diesen Weg der Transformation gegangen
- 21:07ist. Und das ist die göttliche
- 21:12Erdtränität man geht nicht durch eine Krise und kommt unverändert
- 21:19wieder raus. Das ist einfach so und
- 21:23Transformation ist. Verändert immer die eigene
- 21:26Identität und genau deshalb taucht diese Struktur immer
- 21:32wieder auf in Mythen, Religion, in Initiationsritten, Riten und
- 21:39sogar auch in modernen Geschichten.
- 21:41Fast jeder Film, jede Serie, jede große Geschichte folgt
- 21:44dieser Struktur, ein Anfang, eine Krise, eine Veränderung,
- 21:51die 3 ist deshalb nicht einfach nur eine Zahl, sondern.
- 21:55Sie ist ein Bauplan, im Grunde genommen blueprint für die
- 21:59Entwicklung, ein Code dafür, wie Veränderung funktioniert, und
- 22:06wenn man diesen Code einmal erkennt, merkt man plötzlich
- 22:11viele Krisen im Leben sind kein Fehler, auf gar keinen Fall.
- 22:15Sie sind der zweite Schritt, der 3.
- 22:22Der Punkt zwischen dem Alten und dem Neuen.
- 22:26Und genau hier kommen wir zum nächsten Code, denn nachdem
- 22:31Transformation passiert, es braucht es etwas Neues, eine
- 22:35Struktur, etwas, das Stabilität bringt, etwas, das die Welt
- 22:40organisiert und genau hier machen wir weiter mit einer
- 22:44weiteren Zahl, die in fast jeder spirituellen Tradition der in
- 22:48der Welt natürlich existiert, die 4.
- 22:52Also nachdem in der Mythologie Spannung entstanden ist und
- 22:57Transformation stattgefunden hat, Verbindung doch fast immer
- 23:01ein nächster Schritt auf Struktur, Ordnung, Stabilität.
- 23:08Genau dafür steht einfach eine Zahl, die wahrscheinlich einer
- 23:12der wichtigsten überhaupt ist. Die 4, wenn man einmal.
- 23:20Wenn man einmal beginnt, darauf zu achten, sieht man sie
- 23:23plötzlich überall 4 Himmelsrichtungen.
- 23:27Klar kennen wir alle, Nord, Süd-Ost, West, die 4
- 23:33Jahreszeiten, Frühling, Herbst, Sommer, Winter in einigen
- 23:39Kulturen die 4 Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft die 4
- 23:43beschreibt nämlich etwas sehr Konkretes, die Welt einfach in
- 23:48der wir leben. Während die 2 Spannung
- 23:52beschreibt und die 3 eben die Transformation und die
- 23:56Verbindung zwischen dieser Spannung, zwischen diesen
- 23:58Gegenpolen steht, die 4 für die Stabilität, für ein System, das
- 24:03funktioniert, für eine Realität, die Form angenommen hat.
- 24:07Viele alte Kulturen haben deshalb geglaubt, dass die Welt
- 24:10auf 4 Säulen ruht, 4 Wächter, 4 Kräfte, 4 Richtungen in der
- 24:16ägyptischen Mythologie gibt es. Die 4 Söhne des Horus, die die
- 24:22Welt beschützen in der Bibel erscheinen 4 Lebewesen, um den
- 24:27Thron Gottes und in vielen schamanischen Traditionen werden
- 24:31Rituale durchgeführt, in dem zuerst die 4 Himmelsrichtungen
- 24:35angerufen werden, nicht nur im Schamanischen, auch im
- 24:38Magischen. Ich weiß nicht, wer von euch
- 24:41schon alles Rituale gemacht hat und die Elemente gerufen hat am
- 24:44Anfang als magischen Kreis, als Verstärker und.
- 24:49Und da haben wir es wieder, weil die 4 natürlich ein Gefühl von
- 24:55Vollständigkeit erzeugt. Sie erschafft Raum, magischen
- 25:00Raum, man kann sich das fast schon geometrisch vorstellen.
- 25:06Mit 2 Punkten entsteht eine Linie, mit 3 Punkten entsteht
- 25:10eine Bewegung, aber erst mit 4 Punkten entsteht eine komplette
- 25:14Fläche. Ein Raum, in dem etwas
- 25:18existieren kann, wie ich vorhin schon erwähnt hatte.
- 25:24In der Elementlehre des Hinduismus Feuer und Wasser, am
- 25:29Anfang Spannung, das sind die Gegenpole.
- 25:33Luft kommt dazu als dritter Punkt und verbindet etwas, sorgt
- 25:37für den für den Ausgleich oder Transformation zwischen beiden
- 25:41Elementen und da ist das vierte Element die Erde.
- 25:46Stabilisiert erstmal alles und genau hier sind wir und genau
- 25:52deshalb taucht die 4 auch in der menschlichen Psyche wieder auf.
- 25:56Der Mensch besteht nicht nur aus einem einzigen Aspekt, wir sind
- 26:00mehrschichtig, ich würde sagen, wir sind wie eine Zwiebel und
- 26:07deshalb kann man den Menschen auf 4 Ebenen betrachten, den
- 26:11Körper, die Emotion, den Geist und die Handlung, das.
- 26:17Oder etwas anders formuliert, was wir fühlen, was wir denken,
- 26:23was wir tun und wie wir leben. Wenn diese Ebenen im
- 26:28Gleichgewicht sind, fühlt sich das Leben stabil an, wenn eine
- 26:32dieser Ebenen aus dem Gleichgewicht gerät, entsteht
- 26:35Chaos, also unstabilität Chaos würde ich jetzt jetzt ja wo
- 26:40Chaos, würde ich das jetzt nicht nennen.
- 26:42Also was ich vorhin gesagt habe, Chaos sind die Möglichkeiten.
- 26:47Die Stabilität bricht einfach ein, das Fundament ist nicht
- 26:50mehr so stabil. Genau deshalb taucht die 4 auch
- 26:55in vielen spirituellen Systemen wieder auf, nicht weil Menschen
- 27:00alle Mathematik und Zahlen mochten, sondern weil sie
- 27:03beobachtet haben, dass Stabilität oft aus 4 Kräften
- 27:07entsteht. 4 Kräfte, die sich gegenseitig ausbalancieren und.
- 27:14Und die Elemente sind halt das beste Beispiel dafür.
- 27:18Feuer steht für Energie und Bewegung, Wasser für Emotion und
- 27:22Verbindung, Luft für Gedanken und Kommunikation, Erde für
- 27:25Stabilität und Manifestation. Wenn eines dieser Elemente
- 27:29komplett fehlt, entsteht ein Ungleichgewicht, zu viel Feuer
- 27:35verbrennt alles zu viel Wasser und alles ertrinkt zu viel Luft.
- 27:40Und nichts wird konkret. Zu viel Erde und alles wird
- 27:43starr und stagniert. Die 4 beschreibt deshalb nicht
- 27:48nur Struktur, sie beschreibt Balance, eine bewegende Balance,
- 27:53eine Welt, in der unterschiedliche Kräfte
- 27:55zusammenarbeiten, aber selbst eine stabile Welt bleibt nicht
- 28:02für immer gleich, denn irgendwann kommt der nächste
- 28:04Schritt, die nächste Prüfung. Die nächste Initiation.
- 28:12Ihr wisst, was jetzt kommt, die nächste Zahl und welcher ist
- 28:17das? Es ist nicht die 5, das wäre
- 28:24viel zu langweilig, wenn wir uns nochmal die großen und die
- 28:29größten Mythen der Welt betrachten, taucht eine Zahl
- 28:35immer wieder genau dort auf, wo es ernst wird.
- 28:39Wo Figuren geprüft werden, wo Initiationen stattfinden, dort,
- 28:45wo jemand eine Grenze überschreitet und diese Zahl,
- 28:51diese Zahl ist die 7. Und sie taucht in so vielen
- 28:56Kulturen auf, dass man irgendwann mal nicht mehr von
- 28:58Zufall sprechen kann. Wirklich nicht, klar, natürlich,
- 29:02wir haben jetzt unsere Wochentage 7 Tage in der Woche.
- 29:08In der Antike waren es 7 klassische Planeten.
- 29:13Bis die anderen Kollegen entdeckt wurden, aber es waren 7
- 29:17Planeten, ursprünglich in vielen religiösen Traditionen gibt es
- 29:23auch 7 Himmel, die 7 Hauptchakren, die 7 Tore in die
- 29:31Unterwelt aus dem mesopotamischen Raum.
- 29:36Und genau diese Geschichte zeigt sehr deutlich, wie dieser Code
- 29:40funktioniert. Die Göttin Inana steigt in die
- 29:43Unterwelt hinab, aber sie kann nicht einfach hinunter gehen,
- 29:49sie muss durch 7 Tore und an jedem dieser Tore passiert etwas
- 29:54merkwürdiges, sie verliert bei jedem Tor etwas am ersten Tor
- 30:01glaube ich hier Schmuck, am zweiten ihre Krone am dritten
- 30:06ist. Ein weiteres Symbol für ihre
- 30:09Macht? Ich weiß nicht mehr, was mit
- 30:14jedem Tor lässt sie weitere Insignien ihrer macht los und
- 30:20sie wird leichter, nackter, direkter, ehrlicher, bis am Ende
- 30:26nichts mehr übrig bleibt, außer sie selbst.
- 30:30Und das ist kein Zufall. Die 7 beschreibt oft einen
- 30:35Prozess des Ablegens ein Prozess, in dem Identität,
- 30:39rollen, Masken nach und nach Verschwinden.
- 30:42Und genau deshalb taucht diese Struktur auch in vielen
- 30:44spirituellen Initiationen auf. Die 7 Stufen, 7 Prüfungen, 7
- 30:50Aufgaben, diese Zahl markiert einen Weg, diese Zahl markiert
- 30:56deinen Weg nicht einen einzigen Moment der Transformation,
- 31:02sondern mehrere Schritte, die nötig sind.
- 31:06Genauso funktioniert halt auch Veränderungen im echten Leben.
- 31:09Viele Menschen hoffen, dass Transformation plötzlich
- 31:12passiert und schnell vorbei ist. Eine Erkenntnis, ein Durchbruch,
- 31:16einen Moment und da da wir sind fertig und dann ist alles
- 31:19anders, aber die Realität sieht oft anders aus, Veränderung
- 31:27passiert einfach selten in einem Schritt, sondern Erlen
- 31:31Schichten. Wie bei Zwiebeln.
- 31:35Entschuldigung, ich weiß, es ist ein ernstes Thema, aber diese
- 31:38Zwiebelmetapher, die geht ja auch einfach nicht aus meinem
- 31:40Kopf. Man erkennt etwas, dann erkennt
- 31:45man eine tiefere Ebene, dann noch eine und irgendwann mal
- 31:51irgendwann mal merkt man, dass man etwas loslassen muss, dass
- 31:56man lange für einen Teil seiner Persönlichkeit, seiner Identität
- 31:59gehalten hat. Genau das beschreibt die 7.
- 32:06Eine Reise durch mehrere Schwellen, durch mehrere Ebenen,
- 32:10durch mehreren Übergängen. Und deshalb taucht sie sehr
- 32:15häufig in Geschichten über Unterwelten auf.
- 32:20Die Unterwelt ist in der Mythologie selten nur ein Ort
- 32:24der Toten, sondern sie ist ein Ort, der in.
- 32:31Wahrheit über das Leben ein Ort, an dem die Masken nicht
- 32:35funktionieren, ein Ort, an dem man sich selbst begegnet.
- 32:39Und genau deshalb ist der Weg dorthin selten einfach, sondern
- 32:43besteht aus mehreren Prüfungen, mehreren Toren wie Inana sie
- 32:47durchschritten hat, mehrere Momente, in denen man
- 32:50entscheiden muss, gehe ich weiter oder kehre ich zurück.
- 32:55Und genau deshalb ist die 7 etwas initiatorisches.
- 32:59Sie beschreibt eine Reise, die Menschen verändert, nicht nur
- 33:02oberflächlich, sondern komplett in der Tiefe.
- 33:06Und wenn diese Reise abgeschlossen ist, passiert
- 33:08etwas Interessantes, dann entsteht Ordnung, ein System,
- 33:16eine Struktur, und genau hier taucht ein Uppsala,
- 33:23Entschuldigung. So, wo ich stehen geblieben
- 33:31systemordnung Struktur genau. Und genau hier taucht eine Zahl
- 33:35auf, die in fast jeder Kultur die komplette Welt beschreibt,
- 33:42die kosmische Zahl, eine kosmische Ordnung.
- 33:47Wir kennen sie aus der Astrologie, welche Zahlen, meine
- 33:53ich natürlich die 12. Also wo sind wir, nachdem die
- 34:02Transformation durchlaufen wurde und Initiationen stattgefunden
- 34:07haben, taucht in vielen Kulturen ein neues Bild auf, eine neue
- 34:13Ordnung, ein System, eine Welt, die aus mehreren Kräften besteht
- 34:17und miteinander arbeiten. Erstaunlicherweise hat diese
- 34:23Welt sehr häufig eine ganz bestimmte Struktur.
- 34:26Die 1212 Sternzeichen die 12 gätter des olymps, die 12
- 34:31titanen, die vor den 12 Gättern des Olymp sahen.
- 34:36Was haben wir noch? Natürlich auch aus aktueller
- 34:40Sicht die 12 Monate im Jahr, die 12 Stunden auf einer Uhr, wir
- 34:48sehen sie bei den 12 Aposteln im Christentum, die 12 Prüfungen
- 34:52des Herkules. Ja, genau, und diese Zahl taucht
- 34:59nicht zufällig auf. Natürlich, Zufälle gibt es
- 35:02sowieso nicht, machen wir uns nichts vor und die 12 beschreibt
- 35:08etwas ganz spezifisches, einen kompletten Zyklus, ein
- 35:13vollständiges System von Kräften, ein System, das viele
- 35:18unterschiedliche Aspekte der Realität abbildet.
- 35:24Wenn man sich zum Beispiel den Olympischen Götterkreis
- 35:26anschaut, merkt man schnell natürlich, diese Götter sind
- 35:29keine zufälligen Figuren, jeder von ihnen steht für eine
- 35:33bestimmte Energie. Wir haben keine 12 Götter des
- 35:38Olymps, die alle finanziell bestehen, sondern wir haben
- 35:42Zeus, der für die Macht, für Ordnung, für aktive Expansion
- 35:48steht. Athene als Göttin steht für die
- 35:52Strategie und die Weisheit, die. Aphrodite für die Leidenschaft,
- 35:56Leidenschaft für die Anziehung, Hades wiederum für den Konflikt
- 36:00und Durchsetzung. Dionysos haben wir für die
- 36:04Ekstase und für die Auflösung von Grenzen, Hades die
- 36:10Transformation und die Unterwelt und jede dieser Figuren
- 36:15beschreibt einen Teil menschlicher Erfahrung.
- 36:18Genau deshalb funktioniert dieses System einfach so gut.
- 36:24Es ist kein chaotischer Haufen von irgendwelchen Archetypen und
- 36:27Geschichten. Es ist ein kompletter
- 36:29Archetypenzyklus im Kreis, eine Sammlung von Kräften, die
- 36:34zusammen ein vollständiges Bild der Welt ergeben, und ja, wie
- 36:40schon gesagt, die Astrologie arbeitet mit genau demselben
- 36:42Prinzip, wir nehmen nur die Sterne und haben Sternbilder
- 36:49daraus gemacht. Der Tierkreis besteht eben aus
- 36:5312 Sternzeichen als 12 Archetypen und da haben wir
- 36:58auch. Der Widder steht für den Anfang,
- 37:00für den Impuls, dann kommt irgendwann mal der Stier, der
- 37:06für die Stabilität und die Materie steht.
- 37:08Zwillinge sind wiederum die Verbindung und die Kommunikation
- 37:11und der Austausch, Krebse für die Emotionen und so weiter und
- 37:15sofort 12 Kräfte, 12 Perspektiven, 12 fäge.
- 37:20Die Welt zu erleben. Und genau hier beginnt ein
- 37:25spannender Perspektivenwechsel, denn wenn man diesen Code einmal
- 37:30versteht, merkt man plötzlich etwas.
- 37:34Die Götter sind natürlich nicht einfach nur irgendwelche Figuren
- 37:37ausgedachten Figuren, sie sind natürlich universelle Kräfte,
- 37:43aber die Götter, die Archetypen, sind auch Strukturen.
- 37:49Der menschlichen Psyche, und deswegen sage ich ja auch, ich
- 37:53sehe immer den roten Faden aus Psychologie, Katararbeit,
- 37:57Astrologie, Sie beschreiben Kräfte, die jeder Mensch in sich
- 38:02hat, manchmal stärker, manchmal schwächer, aber sie sind da,
- 38:09wenn jemand strategisch denkt und klare Entscheidungen trifft,
- 38:13liegt eine Energie, die wir Athene nennen.
- 38:18Wenn jemand Grenzen auflösen will und einfach nur das Leben
- 38:24leben möchte, taucht deine Energie auf aus uns, die wir dir
- 38:29Dionysos nennen. Wenn jemand mit macht, Ordnung,
- 38:33Führung arbeitet, Autorität ist es die Energie von Zeus und
- 38:39deswegen die 12 beschreiben deshalb nicht einfach nur
- 38:41irgendeine kosmische Ordnung, sie beschreibt deine innere
- 38:46Ordnung, deinen Inneren Kosmos und.
- 38:49Ein System von archetypischen Kräften, die in jedem Menschen
- 38:53existieren, überall, nicht nur im Menschen, sondern überall.
- 38:59Genau deshalb funktioniert das bis heute super, nicht nur weil
- 39:05es alt ist. Wenn es schon vor 4000 Jahren so
- 39:10gemacht wurde, machen wir es immer noch, nein, sondern weil
- 39:12sie etwas beschreiben, dass sie, dass sich nicht verändert.
- 39:17Die grundlegenden Kräfte menschlicher Erfahrungen.
- 39:20Und wenn man noch tiefer schaut, entdeckt man etwas spannendes,
- 39:26Interessantes. Viele dieser Systeme folgen
- 39:31nicht nur zahlen, sie folgen auch geometrischen Mustern. 3.
- 39:35Quadratekreise Spiralen hier komme ich auch wieder in die
- 39:41indische Elementenlehre tatwas, da sind die Elemente auch mit.
- 39:46Geometrischen Mustern dargestellt, Dreieck, Quadrat,
- 39:52Kreis und so weiter und sofort Formen, die man in Tempeln,
- 39:56Mandalas und Heiligen Orden auf der ganzen Welt findet.
- 40:00Und genau hier treffen götterglaube Mythologie und
- 40:05Mathematik komplett aufeinander, denn hinter diesen Systemen
- 40:12verbiegt sich eine Sprache einfach, die älter ist als jedes
- 40:14Wort und. Die heilige Geometrie so bevor
- 40:19wir weitergehen zu der Heiligen Geometrie, muss ich kurz was
- 40:22trinken. Oh nein, ich hab nichts mehr,
- 40:26also wo meine Stimmbänder mal noch ein bisschen angeraut sind,
- 40:32heilige Geometrie, geometrische Muster haben.
- 40:40Und wenn wir die Geometrie dazu holen, wird es sehr spannend und
- 40:43viele alte Kulturen waren überzeugt, dass das Universum
- 40:46nicht nur aus Materie besteht, sondern aus Strukturen, aus
- 40:54Ordnung. Was ich damit meine, ist
- 40:58mathematische Beziehung. Der griechische Philosoph
- 41:02Pythagoras hat einmal gesagt, alles ist Zahl.
- 41:08Für ihn war Mathematik einfach nicht einfach ein Werkzeug.
- 41:12Sie war einfach die Grundstruktur der Realität, wenn
- 41:15man sich alte Tempel und andere heilige Städte und so weiter
- 41:19anschaut, merkt man halt einfach schnell, dass diese Idee überall
- 41:22auftaucht. Viele Tempel wurden nach
- 41:26bestimmten geometrischen Prinzipen aufgebaut, bestimmte
- 41:30Proportionen, bestimmte Winkel, formen, warum?
- 41:36Weil diese Formen etwas widerspiegeln sollten, das
- 41:38größer ist als der Mensch, als der Mensch überhaupt greifen
- 41:41konnte. Die Struktur des Kosmos ein
- 41:47einfaches Beispiel ist der Kreis, der Kreis taucht überall
- 41:51auf, ist cool, wir haben Mandalas, wir haben magische
- 41:57Kreise, wo wir die Elemente rufen, in der Astrologie taucht
- 42:02es auf. Im Sonnensymbol taucht es auf,
- 42:05der Kreis steht für Ganzheit, für Zyklen, für etwas, das
- 42:08keinen Anfang und kein Ende hat. Kreis ist auch häufig das Symbol
- 42:16für das fünfte Element der Ether Akasha dann gibt es das Dreieck,
- 42:22das Dreieck taucht häufig dort auf, wo natürlich Transformation
- 42:25beschrieben wird, wir hatten ja die Thematik der Zahl 33 Punkte,
- 42:303 Kräfte an Bewegung zwischen diesen Kräften.
- 42:34Das war Quadrat wie bei der Zahl 4.
- 42:40Da geht es darum, dass 4 stabile Seiten sind, 4 Richtungen, 4
- 42:44Elemente, eine Form, die eben diese Stabilität beschreibt.
- 42:50Wenn man diese Formen kombiniert, entsteht etwas, das
- 42:53viele Menschen als heilige Geometrie kennen, Strukturen wie
- 42:59Mandalas. Die tatwal Lehre aus dem
- 43:03Hennöismus alchemistische Symbole.
- 43:07Diese Formen sind nicht nur dekorativ oder dafür da, uns in
- 43:15der Schule als Geometrie Geometrie zu ärgern, sie sind
- 43:22auch symbolische Landkarten, Landkarten, die zeigen, wie die
- 43:27Energie sich bewegt. Wie Transformation stattfindet,
- 43:31wie Ordnung entsteht. Viele alte Kulturen haben
- 43:34deshalb geglaubt, dass Geometrie eine Art universelle Sprache
- 43:39ist. Eine Sprache, die unabhängig von
- 43:40Kultur funktioniert, eine Sprache, die direkt mit dem
- 43:45Bewusstsein verbunden ist. Und wenn man einmal beginnt,
- 43:51darauf zu achten, merkt man plötzlich etwas.
- 43:55Viele Geschichten und Erfahrungen folgen genau diesen
- 43:58geometrischen Mustern. Eine Reise eines Helden verläuft
- 44:04oft kreisförmig, man verlässt die gewohnte Welt, man
- 44:09durchläuft Prüfungen und irgendwann kehrt man wieder
- 44:11zurück, aber verändert, aber man kehrt wieder zurück, das ist ein
- 44:15Kreis initiationen Formen, oft einer dreieckigen Struktur, der
- 44:22Ausgangspunkt, die Krise. Transformation und stabile
- 44:29Welten werden häufig als vierfache Ordnung beschrieben. 4
- 44:33Elemente Richtung 4 Säulen der Welt, also Zahlen und Formen,
- 44:39greifen hier ineinander und genau deshalb kann man
- 44:43Erfahrungen, Geschichten, also Geschichten, wo die Erfahrungen
- 44:46weitergegeben werden, auch wie eine Art mathematische Sprache
- 44:49lesen, das nicht im langweiligen Schulthema.
- 44:55Nicht im Sinne von Formeln, sondern im Sinne von Mustern,
- 45:00mustern, die erklären, wie Leben funktioniert.
- 45:04Und genau hier bekommt der wichtigste Punkt dieser Folge,
- 45:08diese Codes existieren nicht nur in alten Geschichten, sondern
- 45:13auch in uns, in unserem Leben, in unserem jetzigen Dasein, in
- 45:17unseren Entscheidungen, in unseren Krisen.
- 45:23Denn die gleichen Strukturen, die früher schon etwas formten,
- 45:27Formen auch menschliche Erfahrung.
- 45:29Heute bis hierhin könnte man denken, dass wir über alte
- 45:35Geschichten sprechen, über Mythologien, antike Kulturen,
- 45:38Religion, aber der wirklich spannende Punkt kommt jetzt,
- 45:45denn diese Codes existieren nicht nur Mythen oder antiken
- 45:49Erfahrungen. Sondern in unserem Leben.
- 45:52Jetzt, wenn man einmal gelernt hat, diese Strukturen zu sehen,
- 45:55erkennt man sie plötzlich überall, wenn wir uns einfach
- 45:59das Beispiel von von der 2 nehmen, die Dualität, jeder
- 46:03Mensch kennt doch diese Spannung, ein Teil von uns für
- 46:06Sicherheit und der andere Teil wieder die Freiheit und so
- 46:11weiter und sofort, das hatte man am Anfang, als ich die 2 erklärt
- 46:13habe, und das ist wichtig, jeder, jeder von uns hat eine
- 46:18männliche Energie in uns. Jeder von uns hat die weibliche
- 46:22Energie in uns, die Gegenpole, diese Spannung, um etwas zu
- 46:26erschaffen. Unter Spannung heißt auch nicht,
- 46:30dass irgendwas Negatives ist, sondern einfach, dass die
- 46:34Gegensätze sind, und wenn wir auch dann weitergehen in
- 46:37Richtung Krisen, Richtung Struktur, Richtung
- 46:39Transformation, das taucht immer wieder in unser Leben auf und
- 46:44auch aus psychologischer Sicht und auch unsere Lebensphase.
- 46:50Sicht da schließt sich auch das Thema mit der 12.
- 46:57Wir haben auch in unserem Leben der Archetypenkreis und wenn man
- 47:02Menschen beginnt zu beobachten, das Liebe ich ja, ich liebe ja
- 47:05Archetypen, auch aus psychologischer Sicht merkt man
- 47:08schon, wenn man Menschen beobachtet, dass bestimmte
- 47:10Muster immer wieder auftauchen, jemand lebt gerade den inneren
- 47:14Rebell, die innere Rebellin. Jemand ist gerade in der
- 47:18Königinnenenergie oder Königlichenergie.
- 47:20Die liebenden Krieger und so weiter und sofort, und das sehen
- 47:27wir in unserer Psychologie mittlerweile auch im Marketing,
- 47:33was ich sehr liebe. In Geschichten, in der
- 47:38Astrologie oder in verschiedenen Astrologien ob es eine westliche
- 47:42Astrologie ist oder in der chinesischen Astrologie, da ist
- 47:45die 12 auch ein großes Thema. Da ist auch Yin Yang ein großes
- 47:49Thema, also eine symbolische Sprache für die menschliche
- 47:56Erfahrung, und deswegen verändert sich einfach alles.
- 48:01Ja, ich könnte jetzt noch Ewigkeiten darüber sprechen.
- 48:07Ich überlege noch, ob ich 50 Minuten kommen wir zum Abschluss
- 48:20genau und vielleicht ist Mythologie deshalb so
- 48:23faszinierend. Antike Geschichten über die
- 48:26Götter, weil sie vielleicht etwas tut, das moderne neue
- 48:31Systeme auch vergessen haben. Sie erklärt das Leben nicht nur
- 48:35rational und. Sie erklärte es symbolisch.
- 48:39Die alten Kulturen haben ihre Erkenntnisse nicht in
- 48:41wissenschaftlichen Formeln gespeichert, sie haben sie in
- 48:45Geschichten gespeichert. Die Magie wurde in Geschichten
- 48:50gespeichert, Geschichten über Götter, über Helden und
- 48:53Heldinnen, über die Unterwelt, Überprüfungen, Transformationen
- 49:00und in diesen Geschichten haben sie etwas versteckt, ein Code
- 49:04der Gottheiten. Ein Code darüber, wie Gegensätze
- 49:08entstehen, wie Krisen entstehen, wie Veränderungen funktionieren
- 49:12und wie Menschen wachsen. Und dieser Code hat Tausende von
- 49:16Jahren überlebt, und da geht es nicht um Perfektion, er hat
- 49:20nicht überlegt, weil er perfekt ist, sondern weil es einfach die
- 49:24Wahrheit ist. Er beschreibt etwas, was nicht
- 49:26nur verändert, die Struktur menschlicher Beschreibung wird
- 49:31beschrieben, und deshalb ist es. Glaube ich.
- 49:35Der Grund, warum wir uns bis heute von diesen Erfahrungen von
- 49:39damals angezogen fühlen, weil ein Teil von uns spürt, dass wir
- 49:48diesen göttlichen Code auch in uns tragen, deshalb wichtig ist
- 49:52für unser Leben, für unsere Erfahrung, für unsere
- 49:55Transformation, für unsere Konflikte, die wir mit uns
- 49:59tragen, für die Entscheidung, die Krisen.
- 50:04Und deswegen sehe ich die Göttergeschichten oder die
- 50:08Götter selber nicht nur als entfernte Wesen, die weit über
- 50:13uns stehen, sondern ich sehe sie als Teil von uns.
- 50:18Ja danke, Wiederhören, Dankeschön fürs Zuhören.
- 50:21Ich kann schon nicht mehr reden, Dankeschön, ich würde sagen, wir
- 50:28sehen uns und hören uns nächste Woche ihr lieben euer Geo tschau
- 50:32tschau.