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- Marion Kühn: Herzlich willkommen zu Innovation Friday, ein Podcast für Menschen, neue Ideen schaffen. Mein Name ist Marion Kühn und ich freue mich auf meinen heutigen Gast Stefan Schlüter, der beim KI-Produktionsnetzwerk als erster Ansprechpartner für Industrieunternehmen fungiert. Heute spreche ich mit Stefan darüber, wie Unternehmen KI für Innovation nutzen können. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Kristina: Heute zu Gast Stefan Schlüter von der Universität Augsburg, Ansprechpartner für Unternehmen im KI Produktionsnetzwerk. Stephan Schlüter: Sehr gerne, danke für die Einladung. Marion Kühn: Wie wird man zu einem Ansprechpartner für KI-Themen? Würdest du unseren Hörern kurz deinen beruflichen Werdegang skizzieren und gerne erklären, welche Fähigkeiten es für diese Tätigkeit braucht? Stephan Schlüter: Ja gerne. Erstmal, ich komme hier aus dieser Region, dem Augsburger Umkreis, habe auch an der auf Augsburg vor längerer Zeit studiert im mathematisch naturwissenschaftlichen Bereich, war dann nach meinem Studium aber 18 Jahre in der Industrie, dort meist in Forschungen und Entwicklungsabteilungen, Bereich Maschinenbau, Elektronik, Verfahrenstechnik. habe somit die Kooperation zwischen Hochschulen und Industrie lange Zeit eben auch von der anderen Seite miterlebt und mit begleitet und genau an dieser Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie versuche ich heute mit meiner Erfahrung, mit dem Wissen, dass ich dort gewonnen habe, den Prozess der Kooperation im Innovationsbereich zu unterstützen. Marion Kühn: Das klingt ja wirklich interessant und es klingt auch so, als wäre es wichtig, wenn man für Innovationen Erfahrungen gesammelt hat, viele verschiedene Perspektiven kennengelernt hat. Aus diesem Grund bin ich total gespannt, was du uns im Folgenden über deinen beruflichen Alltag alles erzählen wirst. Schön Stefan, dass du heute dabei bist. revolutioniert die Industrie und bringt auch in diesem Umfeld viel Dynamik. Das KI Produktionsnetzwerk, das im Herbst 2020 im Rahmen der bayerischen Hightech-Agenda ins Leben gerufen wurde, bietet die perfekte Plattform, um gemeinsam mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen innovative KI-Projekte zu realisieren. Die Chancen und Möglichkeiten sind zahlreich und reichen von einer Flexibilisierung der Produktion, einer Steigerung von Ressourcen und Energieeffizienz bis hin zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Mit den vielfältigen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz soll das Produzieren der Gewerbe konkurrenzfähig bleiben und für die Zukunft ertüchtigt werden. Ich finde, das klingt nach einem sehr spannenden und auch sehr ambitionierten Projekt. Ich freue mich jetzt darauf, darüber zu erfahren. Würdest du uns kurz das KI-Produktionsnetzwerk vorstellen? Welche Ideen und Ziele stecken dahinter? Wer ist beteiligt? Und welchen Nutzen könnte es für unsere Hörer bieten? Stephan Schlüter: Ja, sehr gerne. Das KI-Produktionsnetzwerk ist ein Forschungsverbund mit Fokus KI- und Produktionstechnologien. Neben der Universität Augsburg sind dort auch die Technische Hochschule Augsburg, das Fraunhofer IGCV und das DLR, also Deutschlüftung und Raumfahrt, ZLP mit beteiligt. Das große Thema in diesem Bereich ist Technologie und Wissenstransfer aus der Forschung in die Industrie zu beschleunigen. Das soll heißen, die Konzepte aus der Grundlage Forschung schneller in die industrielle Realität gemeinsam mit den Unternehmen zusammen zu überführen. Wir haben dafür auch neben den ganzen Laboren, die es ja typischerweise gibt in diesen Forschungsinstituten, auch gemeinsam eine 5300 Quadratmeter Halle, in der wir Industriemaschinerie in 1 zu 1 Größe platziert haben, um dort eben Konzepte schnell umzusetzen im Bereich von Forschungskooperationen, aber auch mit Direktbeauftragungen, also alle möglichen Die der Kooperation sind gegeben, ⁓ in Realität die Konzepte zu realisieren. wurde hierzu auch seitens der Universität das Zentrum für die Produktion der Zukunft gegründet, ⁓ das auch noch mehr zu unterstützen und zu stabilisieren, sprich den Hallenbetrieb zu realisieren, ebenso aber auch interdisziplinär unterschiedliche Fakultäten und Wissensbereiche auf dieser Plattform zusammenzubringen. Und neben den reinen Forschungsthemen Kooperationen unterstützt dieses Center for Future Production auch zwei weitere Säulen. Zum einen unterstützen wir Start-ups, Hochschul-Start-ups aus den unterschiedlichen Bereichen bei uns und die dritte Säule, auch eine sehr starke Säule, ist der Bereich der Bildung und Bildungsformate. Marion Kühn: Danke für deine Erklärung. Das klingt ja wirklich nach einem sehr spannenden Projekt, auch sehr umfassend, wie ich finde. Gerade auf das Thema Bildung würde ich später gerne nochmal zu sprechen kommen. Aber jetzt erst mal die Frage, welche Unternehmen erhalten denn im KI-Produktionsnetzwerk Unterstützung? Müssen die bestimmte Voraussetzungen erfüllen oder gibt es bestimmte Fragestellungen oder Probleme, wo ihr sagt, da kann das Netzwerk weiterhelfen? Oder eben auch Sachen, wo man zuerst mal keine Chance hat und vielleicht woanders dann hingehen sollte. Stephan Schlüter: Also erstmal, es heißt ja auch KI Produktionsnetzwerk, das heißt ein... ist natürlich Produktionstechnologie, Materialtechnologie. Heißt aber nicht, dass es nur produzierende Unternehmen sind, also auch schon mal da sind es unterschiedliche Branchen, sei es einer Anlagenmaschinenbau, es kann Automotive sein, Luftfahrt aus allen unterschiedlichen Bereichen. Aber nichtsdestotrotz auch Dienstleistungsunternehmen im Bereich IT, Logistik, Engineering, all das ist hier bei uns vertreten und eben auch nicht nur große Konzerne, sondern ein sehr starker Fokus ist auch hier im Bereich auf kleine und mittlere Unternehmen. Somit sind eigentlich keine Voraussetzungen gegeben, sondern wir freuen uns auf jeden Kontakt, freuen uns auf jeden Besuch, auf jedes Gespräch. Das ist ja nicht nur eine Einbahnstraße bei diesem Wissen, sondern wenn man sich unterhält über Bedarfe, über Technologien der Zukunft, dann ist es wichtig auf der einen Seite für die Forschung diese Rückmeldung zu bekommen, auf der anderen Seite auch für die Unternehmen dieses Gespräch zu führen. Und nur im Zuge dieser Gespräche, wenn man... das realisiert, kommt man dann auch gemeinsam auf Lösungen, auf Lösungsansätze oder vielleicht auch neue Projekte. Heißt aber unter dem Strich, sind keine Voraussetzungen. Man muss sich eigentlich nur trauen, uns zu kontaktieren und bei uns vorbeizukommen. Marion Kühn: ist ja wunderbar. liebe Hörerinnen und Hörer, trauen Sie sich, kommen Sie vorbei. Sie können sich sehr gerne an Stefan Schlüter wenden. Sie werden auch in den Kommentaren die Webseite dazu verlinkt finden. Jetzt haben wir so ein bisschen drüber gesprochen, das Ganze quasi in der Theorie aussieht, wie das Projekt aufgebaut ist. ⁓ Aber damit man sich das jetzt ein bisschen besser vorstellen kann, würdest du uns vielleicht nochmal ein paar Praxisbeispiele nennen, welche Projekte gerade bei euch im KI Produktionsnetzwerk bearbeitet werden. Stephan Schlüter: Ja, sehr gerne. Die unterschiedlichen Forschungsprojekte, es handelt sich um eine sehr große Anzahl betreffend ganz unterschiedliche Bereiche und unterschiedliche Institute. Allein von der Universität sind über 30 Lehrstühle mit beteiligt. Und wenn man sich alleine die Halle 43 anschaut, also diese 5300 Quadratmeter Halle, die wir hier aufgebaut haben, da sind unterschiedliche Möglichkeiten gegeben. Wir haben den Bereich Zerspanung, haben Schweißanlagen, es gibt Robotik unterschiedlicher Art, Cobot-Systeme, haben Hybridspritzgussprozesse. also sowohl Polymer- auch Metalldruckungsbereiche bis hin zu metallischen Gläsern. Es gibt additive Verfahren, sprich 3D-Druckbereiche mit unterschiedlichen Grundmaterialien. Wir haben den Bereich Materials Engineering, da geht es dann wirklich Richtung keramiken, metallische Keramiken. Wir haben unterschiedliche Prüfverfahren. Bereich Qualität ist ein sehr großes Forschungsfeld auf unserer Seite. Bereich mechanische Prüfverfahren, robotergestützt, bis hin zu Computertomographien. einen riesen Blumenstrauß auch bis hin zu Cloud-Computing-Projekten, wofür, denke ich mal, alle Industriebereiche etwas dabei ist, für alle produzierenden Industriebereiche, aber auch Datenverarbeitung natürlich wird dort umgesetzt. Das heißt, es ist fast eigentlich nicht möglich, einzelnes Projekt herauszugreifen, sondern wenn man dann vor Ort ist, dann findet man auch gemeinsame Themen und gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten. Marion Kühn: Vielen Dank für diese Ausführung. Es klingt wirklich so, als hätte die eine riesen Bandbreite an Themen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass hier für den einen oder anderen Zuhörer wirklich was dabei ist. Also von daher nicht zögern und auf das KI-Produktionsnetzwerk zu kommen. Jetzt hätte ich gerne eine Einschätzung von dir. zwar, Stefan, würde ich gerne wissen, wo liegen denn Deiner Meinung nach die aktuellen Herausforderungen und Chancen für Unternehmen, wenn sie die Methoden der künstlichen Intelligenz für ihre Produktion nutzen möchten. Stephan Schlüter: Herausforderungen, wenn man mal damit beginnt, ist natürlich immer eine gute Voraussetzung, wenn man sich in den Bereich künstliche Intelligenz, da steckt schon fast das Wort Daten drin, bewegen will, dass man eine gewisse Basis hat im Bereich der Digitalisierung, Zugriff auf Daten, wobei auch das kann gemeinsam entwickelt werden. Also diese eine Bereich Digitalisierung ist, würde ich mal sagen, eine Grundvoraussetzung, die man schaffen muss, ⁓ das gut zu realisieren auf der anderen Seite. Es gibt natürlich auch viele Themen im Bereich Mitarbeiter. Gibt es dort Ängste? Wie bringt man das in das Unternehmen rein? Das sind so ein bisschen, würde ich sagen, auf der einen Seite die Herausforderungen, die man gemeinsam auch entwickeln kann, ⁓ dorthin zu kommen. Auf der anderen Seite sind die Chancen riesig. Hier geht es natürlich ⁓ diese typischen Themen der Industrie 5.0, was angeht mit Resilienz, Mensch-Zentrierung. auch Nachhaltigkeitsthemen, wobei hier auch viel im Bereich Effizienz ein Thema ist. Das ist alles rundum. Was mache ich dann mit diesen Daten, mit diesen künstlichen Intelligenz, mit diesen Machine Learning Algorithmen, kann ich natürlich sehr viel optimieren und da sind die Chancen sehr groß. Und man sieht auch, dass man das nicht nur auf neuen Anlagen, oftmals ist ja die Meinung, man braucht erst einmal eine neue Produktionshalle, neue Maschinen, bevor man damit überhaupt anfangen kann, dann das sehen. ja anders. Man hat auch viele Möglichkeiten auf bestehenden Maschinen mit unterschiedlichen Algorithmen, mit unterschiedlichen Herangehensweisen und natürlich auch mit einem gewissen Know-how, was die Unternehmen mitbringen von ihren Maschinen, sehr große Potenziale noch zu heben und das auch in kürzester Zeit auch mit Nachrüstungen oder wie auch immer. Aber das muss man sich dann auch im Detail ansehen. Marion Kühn: klingt ja schon mal ganz gut und auch so als hätte im Grunde genommen jedes Unternehmen die Chance sich diesen Prozess zu stellen. ich finde deine Einschätzung gerade sehr positiv, von daher eine gute Möglichkeit auf jeden Fall sich zu trauen, Digitalisierungsprojekte anzustoßen und letztendlich spielt dabei ja auch immer dieses Thema Bildung in irgendeiner Form eine Rolle. hatten das ja vorher auch schon ganz kurz angeteasert. Ihr macht auch Bildungsangebote. Und du hattest jetzt gerade auch gesagt, es ist natürlich auch wichtig, die Mitarbeiter mitzunehmen. Und deswegen hier nochmal die Frage so ganz konkret, welche Angebote macht ihr denn als KI-Produktionsnetzwerk im Bereich Bildung? Und auch deine Einschätzung noch mit dazu. Siehst du diese Angebote dann tatsächlich auch als Form der Innovationsförderung? Stephan Schlüter: Ja, im Bereich der Bildung, eine der drei Säulen des Center for Future Production, im Bereich der Bildung gibt es einen Bildungsteam bei uns. haben bereits vor Jahren erfolgreich mit in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer und mit der Handwerkskammer Schwaben Bildungsformate entwickelt, die sich mit dem Bereich Data Science und KI-Algorithmen beschäftigen und die Möglichkeit bieten, Auszubildende bei uns vorbeizuschicken. In Kursen werden dort Inhalte aus diesen Bereichen in ein bisschen spielerischer Form, aber auch sehr anwendungsorientierter Form beigebracht und das ist auch egal ob diese auszubilden aus dem kaufmännischen Bereich oder aus dem technischen Bereich, sind das ausgelegt für beide Gruppen. Das ist ein mehrtägiger Kurs, hier zum einen online begonnen, aber dann auch eher vor Ort direkt bei uns in der Maschinenhalle stattfindet und der erfreut sich auch größter Beliebtheit. Organisiert wird das eben über die Handels- und Handwerkskammern an dieser Stelle. Die jungen Menschen lernen dort, wie man umgeht. mit diesen Algorithmen, was ist das überhaupt, wie geht man mit Daten ⁓ wie labelt man Daten bis hin zu wie lernt man ein Kamerasystem, also direkt an den Anlagen, an den Maschinen wird das dort sukzessive beigebracht und dieses Wissen nehmen die jungen Menschen dann in ihre Unternehmen mit. Es gibt diese Kurse nicht nur für Auszubildende, sondern auch für Ausbildungsleiter natürlich, ⁓ das gleichzeitig auch mit zu unterstützen. Aber das ist nicht eine große Chance für Unternehmen, weil mit kontinuierlichen Verbesserungen mit Ideenwettbewerben in den Unternehmen. Wenn dann dort dieses Wissen über junge Menschen mit reinkommt, dann sind dort auch Barrieren leichter zu nehmen und dann entwickeln sich Ideen auch, ich würde mal sagen, teilweise auch von alleine. Und das baut natürlich diese Hemmschwellen ab und hilft extrem aus unserer Sicht, den Unternehmen sich an dieser Stelle weiterzuentwickeln. Es gibt dann auch für Ingenieure und andere Gruppen auch noch andere Ausbildungsformate, aber da kann man dann im Detail auch vor Ort noch drauf einigen. Marion Kühn: Okay, wunderbar. Dann würde ich deine Antwort auch so zusammenfassen und auch verstehen. Bildung auf jeden Fall, Innovationsförderung und eben gerade durch die Weiterbildung junger Menschen, die die Ideen wieder mit ins Unternehmen bringen, kann auch viel Neues und Gutes entstehen. dann sind wir tatsächlich schon fast am Ende unseres Gesprächs angekommen. Aber es gibt noch einen Punkt, den ich wirklich gerne zu sprechen kommen würde. Ihr seid ja auch ein besonderes Projekt und es geht euch ja nicht nur darum, quasi Digitalisierung zu fördern, KI anzustoßen, sondern ihr habt ja auch den Fokus ⁓ die Mensch-Zentrierung letztendlich. ⁓ die euch ja auszeichnet und ganz besonders macht. Das ist jetzt gerade einfach nur so ein Schlagwort, aber vielleicht kannst du uns noch mal genauer erklären, warum ihr das macht und was da dahinter steht und quasi auch die Besonderheit des KI-Produktionsnetzwerks da noch mal hervorheben. Stephan Schlüter: Die eine gehe ich sehr gerne drauf ein, weil diese Industrie... Punkt 0, wie das auch schon richtig gesagt, das sind ja drei Themen mit Nachhaltigkeit, Resilienz und eben auch der Mensch-Zentrierung, ist auch das, was das Zentrum für Produktion der Zukunft damit auch stark unterstützt. Was ist das? Mensch-Zentrierung ist im Allgemeinen gesprochen eigentlich Zusammenspiel zwischen Menschen automatisierten Systemen. ⁓ Also kann man diese Schnittstelle Mensch-Maschine so gestalten, dass sie zum einen angenehm ist, dass sie intuitiv ist, dass sie nicht frustriert, dass nicht überfordert. und dass das Gesamtsystem Mensch und Maschine dann eben auch optimal funktionieren kann. Wie wird das umgesetzt? Natürlich ganz unterschiedliche Ansätze. Im einfachsten Fall, wenn man sich ein Cobot-System vorstellt, dass man das eben flexibel realisiert, heißt, dass es gibt unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Körpergrößen und dass ein Cobot-System, wirklich ganz allgemein gesprochen, gewisse Waren und Abläufe nicht immer auf der gleichen Höhe anhebt, sondern je nachdem, ist der Mensch groß, ist der klein auf einer oberen Höhe, auf einer unteren. Höhe. Das ist also ein sehr einfaches Beispiel. Es wird aber auch beliebig kompliziert, wenn wir dann über kognitive oder vielleicht sogar emotionale Themen sprechen. Wie empfindet denn ein Mensch so eine Umgebung und wie gut kann ein Mensch so einem automatisierten System vertrauen? Wie schnell sind solche Entscheidungsgrundlagen, die ein automatisiertes System liefert, auch vertrauenswürdig und auch nachvollziehbar. Also wie kann ein Mensch schnell nachvollziehen, gerade im Fachbereich, dass so eine Lösung auch Sinn macht und wie kann man das und optimal unterstützen, ⁓ den Mensch im Mittelpunkt mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten in so einem System eben optimal, wenn man will, einzubetten oder auch das automatisierte System mit einzubetten. Also es ist ein ganzes großes Themenfeld im Bereich der Forschung und im Bereich der Entwicklung das zu optimieren für die Zukunft. Marion Kühn: Ich habe Danke für deine Erklärung noch mal. Also wie gesagt, ich finde das einen sehr interessanten Ansatz, aber ich finde euer ganzes Projekt auch total toll und möchte hier wirklich noch mal die Gelegenheit ergreifen, ⁓ unsere Unternehmen so ein bisschen zu motivieren auch, Kontakt mit euch aufzunehmen und quasi das KI-Produktionsnetzwerk näher kennenzulernen. Hier auch noch ein kurzer Veranstaltungshinweis. Wenn Sie das KI-Produktionsnetzwerk persönlich kennenlernen wollen, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit. Und zwar am 21. Mai bei unserem DigiWerk 10. Einladung folgt auch noch und da stellt sich tatsächlich auch das KI Produktionsnetzwerk vor. Also sie haben auch die Möglichkeit dann ganz unkompliziert mit dem Stefan Schlüter in Kontakt zu treten. ⁓ und jetzt bleibt mir tatsächlich nur noch die Zeit eine allerletzte Frage zu stellen und zwar, Sie kennen das schon liebe Hörerinnen und Hörer, kommen wir jetzt wieder zu unserem Stefan, ich würde gerne von dir wissen, hast du einen besonderen Hinweis, eine Idee oder Gedanken, du unseren Hörern mitgeben, könntest du sagen, so kann Innovation aus deiner Sicht bei uns gelingen. Welche eigenen Learnings oder Wünsche zum Thema Innovation möchtest du unseren Hörern mitgeben? Stephan Schlüter: Ja, äh, mach ich auch. Sehr gerne. gibt hier immer so diesen Ansatz zu Innovation. Braucht Mut und Scheitern als Option. Ja, das ist natürlich der Fall. Aber ein viel wichtiger Bereich aus meiner Sicht ist, dass man das auch als Teamaufgabe sieht. Innovation verlangt unterschiedliche Fakultäten und deswegen ist auch bei uns beim Zentrum für Produktion der Zukunft, es sind unterschiedliche Fakultäten vertreten, aus unterschiedlichen Fachrichtungen, unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Richtungen, Informatiker bis hin zu Keil. und Ethik, weil all das ist, glaube ich, ein Teamsport. Und auch wenn man bei der IHK dazu hört, das heißt, Wirtschaft beginnt mit wir. Ich glaube, dass es wichtig ist, in den Austausch zu gehen, deswegen treiben wir auch diesen Netzwerkgedanken gemeinsam voran mit den anderen Forschungsinstituten. Es ist wichtig, der Diskussion zu bleiben, mit unterschiedlichen Fachrichtungen gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Auf der anderen Seite natürlich bleibt dabei, Mut haben, beginnen und oftmals beginnt es ja damit, dass man sich unterhält. dass man gute Netzwerke pflegt und dann kommen von alleine Ideen und die Umsetzung funktioniert dann im Team. Marion Kühn: Wunderbar, vielen Dank dafür. Ich finde das einen sehr schönen Tipp und auch einen, der sehr gut zu unserem Gespräch tatsächlich passt, also im Gespräch bleiben. Netzwerke bilden und tatsächlich auch ganz offen für neue Themen sein und auch mal auf das KI-Produktionsnetzwerk zugehen. und damit sind wir tatsächlich jetzt schon am Ende unserer Folge. Vielen Dank Stefan, dass du heute mein Gast warst. wünsche Ihnen jetzt noch einen schönen Tag, sage vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.