Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Vom Alsterschwimmbad bis zum Hafen-Drama – was die Stadt bewegt!
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 20. August. Neuer Entwurf für ein Alster-Schwimmbad erhält Unterstützung. IFO-Studie betont Bedeutung globaler Seerouten für den deutschen Handel. Music. Politischer Streit um Hamburgs Weg zur Fahrradstadt eskaliert. Polizei schießt auf bewaffneten Mann in Farmsen nach bedrohlicher Situation. 89-jähriger Autofahrer wegen tödlichem Unfall verurteilt. Manche hielten die Debatte um ein Alster-Schwimmbad bislang für eine Sommerloch-Debatte. Doch je mehr man sich umhört, desto größer wird die Unterstützung. Das ist ein Traum von vielen, sagt Finanzsenator Andreas Dressel dem Abendblatt. Mit dem konkreten Entwurf des Büros Stürmer Murphy & Partners gibt es nun einen Vorschlag, wie ein Alsterbad aussehen könnte. Auf jeden Fall handelt es sich um eine lohnende Idee, über die wir uns weiter Gedanken machen sollten. Natürlich müsse man dabei eine Fülle von Fragen beantworten, ökologische wie ökonomische, sagt er. Dass sich die Umweltsenatorin Fegebank schon einmal positiv geäußert hat, ist ein gutes Signal. Auch Hamburgs Oberbaudirektor Franz Josef Höhing zeigte sich angetan. Der Hamburger Hafen hängt vom Nahen Osten und der Taiwanstraße ab. Eine neue IFO-Studie unterstreicht die Wichtigkeit der Meerengen im Nahen Osten und in Asien. Annähernd ein Zehntel der deutschen Importe und Exporte passierte im Jahr 2023 das Rote Meer, wie aus der Studie des Forschungsinstituts hervorgeht. Das entsprechende Importvolumen lag bei 136 Milliarden Euro. Auf dem Seeweg über das Rote Meer kommen verschiedene kritische Rohstoffe oder wichtige Vorprodukte für die Industrie nach Deutschland, sagte die Co-Autorin der Studie, Lysandra Flach. Die Passage sei daher von besonderer Bedeutung für Deutschland. Auch wichtig für den deutschen Handel sind die Straße von Malacca, 8,9 Prozent der Importe, in Südostasien und die Taiwanstraße, 7,2 Prozent, zwischen China und Taiwan. Laut der Studie wird etwa die Hälfte des deutschen Warenhandels außerhalb der EU über See abgewickelt. Der Verband Deutscher Rede aus Hamburg kommentierte, die Studie unterstreiche die hohe Abhängigkeit von einzelnen Seerouten. Bei wichtigen Rohstoffen liege sie teils bei mehr als 90 Prozent. Angriffe im Roten Meer, Spannungen in der Taiwanstraße oder konkrete Drohungen mit einer Schließung der Straße von Hormuz zeigen, wie volatil die Lage ist. Die Einschätzung von Hamburgs CDU-Chef Dennis Thering, Hamburg werde niemals Fahrradstadt, hat für politischen Wirbel in der Hansestadt gesorgt. Der Vorsitzende von Partei und Fraktion in der Bürgerschaft hatte im Abendblatt erklärt, Hamburg ist keine Fahrradstadt und wird auch künftig keine Fahrradstadt sein, weil die Rahmenbedingungen im Vergleich zu Kopenhagen, Amsterdam oder Rotterdam andere sind. Das müssen SPD und Grüne endlich auch verstehen, betont Thering. Postwendend kommt entschiedener Widerspruch seitens der Verkehrsbehörde von Agnes Tjarks, Grüne. Hamburg ist auf dem Weg, eine Fahrradstadt zu werden. Das zeigen auch die Zahlen ganz eindeutig, sagt sein Sprecher Dennis Krämer. Das Fahrrad ist der seit einem Vierteljahrhundert am stärksten wachsende Verkehrsträger. Die Polizei hat in Farmsen am Mittag auf einen mit einem Messer bewaffneten und nach Ansicht der Einsatzkräfte aggressiven Mann geschossen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann mit einem Messer in der Hand ein Taxi verlassen, wie die Polizei mitteilte. Durch die Schüsse erlitt er Verletzungen am Bein. Nach weiteren Angaben der Polizei wurde der Mann, der offensichtlich auch selbst hinzugefügte Schnittverletzungen aufwies, auf einem nahegelegenen Grundstück angetroffen. Der Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, kam er nicht nach. Da nach Ansicht der Einsatzkräfte weiterhin eine bedrohliche Situation vorlag, gaben die Beamten die Schüsse ab. Die Person wurde nach einer medizinischen Erstversorgung festgenommen und danach in ein Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Der Tatort im Bereich der Kreuzung Kupferdamm-Barenkrug wurde für den Verkehr gesperrt. Wegen fahrlässiger Tötung hat das Amtsgericht Barmbeck einen 89 Jahre alten Autofahrer zu einer Geldstrafe verurteilt. Wie der Angeklagte selbst einräumte, hatte er am 3. Mai 2024 im Stadtteil Lehmsal-Mellingstedt beim Linksabbiegen mit seinem Auto einen Mann auf einem E-Bike erfasst. Der 68-Jährige war auf einem kombinierten Geh- und Radweg unterwegs gewesen und hatte Vorfahrt, wie das Gericht feststellte. Der Angeklagte hatte nach eigenen Angaben vor dem Abbiegen ein bis zwei Minuten warten müssen, bis sich ihm eine Lücke im Gegenverkehr bot. Doch dann übersah er den entgegenkommenden E-Bike-Fahrer. Ich habe nichts gesehen, dann kam dieser Knall, sagte der Autofahrer. Nach Angaben einer Zeugin, die hinter dem 68-Jährigen auf dem Radweg fuhr, betrug die Geschwindigkeit des E-Bikers nur 17 Stundenkilometer. Das konnte sie auf einer App ihres Handys sehen. Das Auto sei schwungvoll in die Querstraße eingebogen, sagte die 53-Jährige. Der Radfahrer trug keinen Helm. Er schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Autos und dann auf den Asphalt. Im Krankenhaus wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Er starb knapp zwei Wochen später an den Folgen einer Hirnblutung. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.