Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / Kühne, Magath, Transfers: Aufsichtsrat Frömming gibt Einblicke
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- HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. Es ist vollbracht. Der HSV ist zurück in der Bundesliga. Der Aufstieg ist endlich perfekt. Und der HSV spielt in der nächsten Saison wieder gegen Bayern, Dortmund, Werder und auch gegen den FC St. Pauli. Sieben lange Jahre hat es gedauert und darüber sprechen wir heute mit einem, der die ganzen Jahre hautnah miterlebt hat. Und damit meine ich nicht meinen Kollegen Kai Schiller, der ist aber trotzdem hier. Moin Kai. Moin Hendrik, danke für das Intro. Immer gerne. Wir sprechen mit einem sehr spannenden Gast, der in all den Jahren eigentlich nie öffentlich in Erscheinung getreten ist. Er ist stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat, vertritt die Interessen von HSV-Gesellschafter Klaus-Michael Kühne und hat ganz viel zu erzählen. Herzlich willkommen, Markus Frömming. Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Wir haben ja in den letzten Jahren häufiger mal gebaggert, häufiger mal gefragt. Sie haben immer Nein gesagt. Umso mehr freuen wir uns, dass Sie heute da sind. Fangen wir mal mit dem Schönsten an, würde ich sagen, mit dem Aufstieg vom letzten Wochenende. Nach dem Spiel wurde noch sehr lange gefeiert. Hendrik und ich waren auch ein bisschen dabei. Wie lange waren Sie noch im Stadion? Ja, also zuerst muss man sagen, ich bin so ein atmosphärensüchtiger Typ und habe das sehr genossen, was da an dem Wochenende passiert ist. Ich glaube, es war eine ganz gute Idee, zu avisieren, dass alle in Blau kommen sollen Und dieses ganze Bild, was da entstanden ist, die Lieder der HSV, wie wir das zelebriert haben, da war schon durchgehend Gänsehaut und das habe ich mir dann auch bis relativ früh morgens nicht nehmen lassen. Es gab sehr viele Gänsehaut-Momente an diesem Abend. Also bei mir war es tatsächlich so eine Stunde vorm Spiel schon so, diese Atmosphäre im Stadion, das hat wirklich geknistert. Also das gesamte Stadion war ja schon voll, es gab Wechselgesänge, man hat wirklich gemerkt, das könnte ein richtig großer Abend werden, wenn dann auch die Mannschaft noch mitspielt. Und die hatten mitgespielt. Sie waren auch hinterher dann noch oben auf dem Balkon in der VIP-Loge, wo dann im Prinzip das gesamte Stadion vor Ihnen lag, voll gefüllt mit euphorischen Fans. Es war wirklich eine ganz, ganz sensationelle Stimmung. Und hinterher dann auch noch unten in der Mixzone waren Sie auch mit dabei. Was war so der emotionalste Moment? Ja, also, wie Sie schon gesagt haben, es ging ja früh los. Ich habe das selten so erlebt, wenn eine Mannschaft aus den Katakomben kommt, was die Nord-, aber auch das ganze Stadion da im wahrsten Sinne abgerissen hat. Es war unglaublich. Abgerissen haben wir erst nach dem Spiel. Das auch. Das müsste man mal prüfen. Aber ja, also durchgehend Gänsehaut und diese... Diese Feier dann an sich ist auch ein bisschen vielleicht symbolisch dafür, wie wir die Saison angegangen haben. In der Mixzone sind wir alle zusammengekommen mit Partnern, mit Gremien, mit den Spielern, mit den Vertrauten der Spieler. Und es war so ein bisschen, würde ich mal sagen, wie das Lagerfeuer, was man sich so wünscht. Also waren auch die ganze Saison alle ehrlich in der Sache miteinander und wussten, dass wir was bewegen wollen, aber das kann man sich auch sagen an so einem Lagerfeuer und so ein Mix. So war da ein bisschen wie so ein Lagerfeuer und wir standen da zusammen, haben gesungen und Spaß gehabt und das war wirklich sehr, sehr, sehr besonders und zeichnet, glaube ich, auch die Entwicklung aus, die wir die letzten Jahre genommen haben. Also kleine Korrektur, ich bin nicht die ganzen sieben Jahre dabei. Ich habe auch gesagt fast die ganzen Jahre. 2019 kamen sie dazu in der Rückrunde dann. Genau, da wollen wir scharf sein. Nee, aber war schon sehr super gemacht vom Staff und von allen, die da mitgeholfen haben, aber einfach auch von sich getragen. Also das war sehr intrinsisch und authentisch. Man hat das so wahrgenommen, als wenn wir das auch wirklich so meinen und Stefan Kunz hat ja die Metapher benutzt, sieben Jahre eine Champagnerflasche geschüttelt und dann ist der Korken raus. Da würde ich sagen, die passt relativ gut. Most Quote Ersatz des Wochenendes, würde ich sagen. Tatsächlich ein sehr schöner Vergleich. Sie haben gesagt, es ging ein bisschen die frühen Morgenstunden. Tatsächlich habe ich sie dann um elf auch pünktlich bei den Frauen spielt, gegen Freiburg, wo es ja auch nochmal um den Aufstieg und um alles ging, gesehen. David Jarliem habe ich auch gesehen. Der hat mir gesagt, er ist direkt rübergekommen, hat kurz beim Zeugwart in der Kabine sich hingelegt, um dann noch eine Runde im Volkspark laufen zu gehen und dann zu kommen. Wie war es bei Ihnen? Also Sie haben sich nicht bei Miro Zaddach neben Jarliem hingelegt. Ich glaube, die Energie zeichnet Jaro aus. Aber ich habe es tatsächlich noch nach Hause geschafft, auch relativ souverän. Und es war einfach, finde ich, wichtig, dann am Sonntag um 11 Uhr wieder da zu sein, weil wir reden ja nicht über einen Samstagabend, sondern über ein ganzes Wochenende. Und das, was unsere Frauen da auch geschafft haben, hat gleichermaßen Gänsehaut irgendwie verursacht. Und danach sind wir dann mit Teilen vom Aufsichtsrat und auch Vorstand rüber in die Mixzone wieder und haben dann natürlich auch nochmal gratuliert. Und es war einfach eine andere Art der Feier, also einfach, weil natürlich die Frauen auch nochmal anders miteinander umgehen. Es war wirklich so toll mit anzusehen, auch wie viel Positivität da drin war und wie viel Freude und auch wie dieses ganz Ehrliche. Ja, das ist eine Bewegung, die wir da jetzt, glaube ich, gerade eingeleitet haben. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir jetzt den letzten Schritt der Entwicklung gegangen sind, sondern wir meinen das schon so ernst. Und deswegen war mir das auch wichtig, da am Sonntag aufzulaufen und sehr fest in die Hände zu klatschen, als es dann vollbracht war. Entwicklung ist ein gutes Stichwort. Sie waren nicht die ganzen sieben Jahre dabei, aber sechs Jahre und ein paar zerquetschte Monate. Sie waren sehr dicht dran in all den Jahren, immer wieder am Aufstieg. Dieses Jahr hat es geklappt, auch wenn es jetzt gar nicht die höchste Punktzahl war in all den Jahren. Trotzdem könnte man sagen, war dieses Jahr irgendwas anders? Was war für Sie so der entscheidende Grund, warum es in diesem Jahr dann geklappt hat? Ich weiß nicht, ob es das Zauberwort ist, aber eins der relevantesten Worte ist sicherlich Team. Also von A bis Z einmal durch. Nicht natürlich nur die Mannschaft oder das Trainerteam, sondern die ganze Geschäftsstelle, die Gremien. Wir diskutieren alle sehr, sehr robust in der Sache und wissen, was wir erreichen wollen und sind da auch scharf miteinander. Aber im Sport, im Fußball und insbesondere beim HSV geht es um viel Emotionen, um Erwartungen, um Dinge, die erreicht werden sollen. Das sind alles Teamaufgaben und ich glaube, das haben wir hervorragend hinbekommen. Und ja, also wenn es dann darum geht, was es war, ist es wahrscheinlich das Team und da würde ich auch noch mehrere Leute drumherum mit einbinden. Also natürlich auch die Partner, auch Sport5, die da einen sensationellen Job machen in Sachen Vermarktung im Doppelpass mit uns. Also es ist nicht mehr dieses, ja, wir müssen über Eitelkeiten oder wer hat was gemacht und wer ist dafür verantwortlich und jetzt sind wir aufgestiegen und jetzt wollen wir den Erfolg in Stücke teilen, wer ist dafür verantwortlich, sondern wir haben alle sehr demütig und echt uns in die Augen geguckt und gesagt, wir wollen das dieses Jahr irgendwie zusammen über die C-Linie bringen, no matter what. Und natürlich hat es auch mal gehakt und das konnten wir ansprechen. Und dann sind wir wieder bei dem Lagerfeuer oder unserer Mixzone. Das konnten wir ansprechen, aber auch gleichermaßen dann uns ein bisschen in den Arm liegen und sagen, wir müssen auch einen Erfolg feiern, weil das gehört genauso dazu. So ein Erfolg ist ja auch eine Art von Puzzle. Also natürlich hat die Mannschaft ein großes Puzzleteil. Das Trainerteam, das weiß jeder, ist in diesem Fall ein sehr großes Puzzleteil gewesen. Und dann kommen die ganzen anderen Puzzleteile, die Sie eben beschrieben haben. Sie sind jetzt Aufsichtsrat und stehen natürlich auch ein bisschen für den Aufsichtsrat. Wie groß ist das Puzzleteilaufsichtsrat? Welchen Anteil an diesem Ausstieg hat der aktuelle Aufsichtsrat? Ja, das habe ich ja gerade gesagt. Ich bin gar kein Freund von wer hat welchen Anteil oder wie groß ist jetzt, wie personifiziert muss jetzt ausgedrückt werden, wer was erreicht hat. Ich für meine Rolle im Aufsichtsrat möchte Energiegeber und Sparringspartner sein. Also ich glaube, das ist auch wichtig, dass man die Organisation sich entwickeln lässt und auch mutig Entscheidungen trifft. Das haben wir dieses Jahr total auch erlebt, auch schon die Jahre zuvor. Das ist auch eine Entwicklung. Das ist jetzt nicht erst in einem Jahr passiert, sondern manchmal sind es auch nur Nuancen im Sport. Aber wir haben probiert, im Aufsichtsrat auch Dinge zu verändern und anzugehen und über die Jahre jetzt, glaube ich, auch nochmal andere Erfolgsthemen reingebracht. Und das funktioniert im Doppelpass mit der unglaublichen Arbeit auch von Eric Huber und Stefan Kunz und dem Direktorenteam dahinter sehr gut. Und im Aufsichtsrat ist es derzeit nicht so, dass ich das Gefühl habe, dass sich Leute zu wichtig nehmen oder sonstige, wie gesagt, Eitelkeiten über dem ganzen großen HSV stehen. Vielleicht muss man dem einen oder anderen Hörer auch nochmal erklären, wofür eigentlich der Aufsichtsrat verantwortlich ist. Also in erster Linie kontrollieren sie den Vorstand. Deswegen waren sie ja auch verantwortlich dafür, vor einem Jahr dann Stefan Kunz in den Vorstand zu entsenden. Wenn sie jetzt sagen, so Sparringspartner, dann meinen sie wahrscheinlich vor allem dann immer wieder auch in die Gespräche zu gehen mit dem Vorstand und sie da zu challengen. Ja, genau. Also das müssen auch immer beide Seiten vernünftig zulassen und das passiert. Und genau darum geht es. Aber es geht auch um Transparenz, also auch gegenüber natürlich den Jungs und Mädels auch der Nord und unseren Fans und unseren Partnern, dass man das zusammenbekommt. Und deswegen, genau, Sparringspartner trifft es da ganz gut und das meinte ich auch. Wir sind robust in der Sache, wir diskutieren das hart. Es geht gar nicht darum, dass man da irgendwie jetzt den diplomatischen Chor immer singen muss, sondern wir tragen einfach eine unglaubliche Verantwortung und agieren im Interesse des HSV. Nichts anderes. Und das müssen wir zusammen als Team mit den Vorständen natürlich fokussiert machen. Sie wollen ungern über den Anteil sprechen, aber vielleicht können, weil Sie am nächsten dabei sind, vielleicht können Sie die Entwicklung ein bisschen beschreiben. Sie sind seit sechs Jahren dabei und es ist, glaube ich, kein Geheimnis, wenn man sagt, nicht immer war es alles Friede, Freude, Eierkuchen im Aufsichtsrat in den Gremien. Wie hat sich der Aufsichtsrat aus Ihrer Sicht in diesen sechs Jahren entwickelt? Genau. Friede, Freude, Eierkuchen war es nicht immer, muss es aber auch nicht sein, geht ja auch gar nicht. Hab ja auch gesagt, der HSV ist von Emotionen geprägt und das gibt es natürlich auch mal in so einem Gremium, aber das ist auch gut so. Ja, wie sich das entwickelt hat, es ist sicherlich, sind es mehrere Dinge. Einmal natürlich die harten Fakten. Wir haben einen wirtschaftlichen Turnaround geschafft, der ja auch nachzuverfolgen ist, der verschiedensten Dingen geschuldet ist. Aber wir haben auch die Arbeit ein bisschen anders interpretiert. Wir haben probiert, Abläufe anders aufzubauen. Wir haben andere Ausschüsse gegründet, also erst einen Strategieausschuss, zu sagen, okay, nach welchen Erfolgsfaktoren wollen wir eigentlich arbeiten, was wollen wir erreichen? Ich habe immer das Gefühl, dass man im Sport relativ viel messen kann. Also man kann nicht nur das Ergebnis an der Tabelle sehen, sondern man kann natürlich auch lesen, wie sind die Erträge in einem Fanshop, wie sind die Zuschauerzahlen. Du hast eigentlich unglaublich viele Parameter, die du vergleichen kannst. Das wurde wunderbar aufgenommen von dem Team und so sind die Dinge dann entwickelt worden. Das Berichtswesen ist verändert worden. Ich glaube auch, jetzt sind hier nochmal neue Leute dazugekommen, auch mit einem Henry Könke, der jetzt die Brücke zu den Fans spielt. Auch da haben wir einen oftmals hanseatischen Austausch auf einem Visier, weil wir natürlich auch einfach mal jeder seine Meinung bringt, aber wir machen das im Interesse des HSV und diese Dinge helfen schon und über die Ausschüsse, egal ob jetzt Personalausschuss, Sportausschuss, Finanzausschuss, haben wir eine konzentriertere Arbeit. Also es wird nicht zum Debattierclub, sondern wir geben ganz klar an, was wollen wir erreichen. Dann wird das Nachverfolg, bemonitort, das Berichtswesen, auch der Vorstände, die Agenda, Abfolge. Das hat sich, glaube ich, alles geändert. Und ja, insgesamt dann, dass wir alle die Idee haben, wir können uns entwickeln. Also bei der Entwicklung sind wir alle recht stur, dass wir das erreichen wollen. Ja, Stichwort Entwicklung. Sie haben den wirtschaftlichen Turnaround angesprochen. Auch den kann man natürlich in Zahlen ablesen. Also ich habe das mir mal angeguckt nochmal. Wenn man den Umsatz nimmt, dann ist der natürlich in Corona-Zeiten eingebrochen, aber seit Corona in die richtige Richtung wieder irgendwann ging, jedes Jahr gestiegen 55 Millionen 2020, 2021, dann doppelt so viel ein Jahr später. Dann vor einem Jahr 113 Millionen. Bei den Jahresergebnissen ist es noch deutlicher. Da ist es nach vielen, vielen, vielen Minusjahren, auch da in den letzten fünf Jahren immer in die richtige Richtung. Bis jetzt zuletzt 2022, 2023 auf einen Plus von 7,8 Millionen. Also das ist natürlich in erster Linie ein tolles Ergebnis auch von Erik Huber, aber auch irgendwie vom Aufsichtsrat. Also vielleicht können Sie zu diesem wirtschaftlichen Turnaround noch was sagen. Ist der HSV jetzt für die Bundesliga wirtschaftlich möglicherweise sogar besser aufgestellt, als er das 2018 beim Abstieg war? Genau, da gehen die Blumen an viele Menschen. Also ein Erik Huber, der das hervorragend orchestriert, der mit den Partnern ein unglaubliches Management macht und dann natürlich die Partner selber, die Geldgeber, die alle auch emotionsgetrieben sind. Und das muss man auch sagen, auch ein Herr Kühne hat natürlich auch in den letzten Jahren immer dann, wenn der Schuh gedrückt hat, geholfen. Auch wenn niemand da war, hat er geholfen und wollte da auch seinem HSV irgendwie auf die nächste Ebene helfen. Und ich erinnere mich noch, vor sieben Jahren, da war ich auch noch nicht im Aufsichtsrat, als es dann wieder nicht mit dem Aufstieg geklappt hat. Also es war der HSV schon abgestiegen, dann ging es zum Aufstieg in den ersten Liga, es hat wieder nicht geklappt. Ich habe irgendwann zu Herrn Kühne gesagt, jetzt ist da so viel Geld drin, wie. Ich glaube, man muss das mal anders interpretieren und das wieder werthaltig hinzubekommen und auch zu schauen, dass man finanziell oder zumindest wirtschaftlich wieder wettbewerbsfähig ist und dann auch in die Gestalterrolle kommt und nicht immer unter der Drucksituation. Also ich glaube, wir hatten damals zwölf, dreizehn Termine mit Herrn Hoffmann im Fontenay und da ging es darum, wie kann man irgendwelche Darlehensverträge auflösen. Und Herr Kühner hat das dann sehr, sehr großzügig aus seiner Sicht gemacht und da, glaube ich, ist ein großer Schritt der Entwicklung passiert, weil dann haben wir uns darauf vereinigt, wir müssen einmal, wir müssen diesen HSV auch wieder wettbewerbsfähig auf dieser Ebene bekommen und das hat wieder auch gemeinsam geklappt. Und heute ist es sicherlich sportlich der Fall. Erste Liga Frauen, Erste Liga Herren und wir können zumindest wirtschaftlich wieder durchatmen und haben eine Gestaltungsfähigkeit und stehen nicht mit dem Rücken gegen die Wand. Wir sind ganz sicher nicht da, wo manch andere Erstliges gerade ist. Ganz sicher nicht, aber wir müssen das weiterentwickeln. Deswegen sage ich, der letzte Entwicklungsschritt ist überhaupt nicht gemacht, sondern wir sind jetzt schon wieder dabei, darüber nachzudenken, wie schaffen wir wieder auch Werte in die Zukunft und Sport ist letzten Endes der Treiber für unsere Entwicklung und wir haben es aber in der zweiten Liga geschafft, das über die Merchandise, über Marketing, über Vermarktung, über die Partner so zu interpretieren, dass uns das wirklich gelungen ist. Und ich meine, gucken Sie nach links und rechts, auch bei anderen Zweitligisten, so einfach war das dann nicht. Sondern hier hat die Stadt und der HSV wieder eine richtige Rolle in der Umgebung eingenommen. Wirtschaftlich hat sich der Klub richtig gut wiederentwickelt, vor allem aber auch, wie ich finde, so vom Image her. Also als HSV abgestiegen ist, gab es sehr viele Menschen, die sich gefreut haben. Endlich hat es den HSV getroffen, hat da lange darauf hingearbeitet. Unbeliebt vielleicht deswegen, weil er trotzdem immer noch sehr, sehr nach außen hin vielleicht ein bisschen großmütig aufgetreten ist. Immer dieser, ja der große HSV, wir sind der große HSV und dann war er plötzlich zweite Liga und viele lange Jahre zweite Liga. Wenn man jetzt aber den HSV anguckt, dieses Interesse, also jede Woche ausverkauft, die Mitgliederzahlen sind in die Höhe explodiert, Fanclubs, das Ansehen insgesamt in der Stadt und ich glaube auch außerhalb der Stadt ist wieder deutlich größer geworden. Viele haben sich gefreut, dass der HSV jetzt wieder zurückhält in die Bundesliga. Sie sind ja nicht hauptamtlicher Aufsichtsrat beim HSV, sondern sie haben auch einen anderen Job. Sie sind Marketing-Experte, haben eine eigene Werbeagentur mit Brands Alive. Was würden Sie als Marketing-Experte sagen, wie hat sich die Marke HSV in diesen Jahren jetzt entwickelt und wo steht der HSV da aktuell? Ja, also da denke ich, ist das Thema Authentizität sehr, sehr wichtig. Also der HSV mit all seinen Themen, die er jetzt macht, ist sehr authentisch, hat eine klare Identifikation über die Jahre jetzt entwickelt. Wir kommen in dieses Lebensumfeld unserer Fans rein, ohne uns aufzudrängen, sondern es wird auch da intrinsisch gelebt. Ich habe ja gerade gesagt, ich habe es total genossen, diese Bilder. Ich gucke sie mir heute noch gerne auf dem Handy an vom Wochenende, wo man diese Farben sieht und man sieht unsere klare Raute und man sieht all das, was da zusammengekommen ist. Und das ist einfach das authentische Markenbild. Ich rede sehr ungern beim HSV oder generell im Fußball über eine Marke. Aber wenn das dort so angesprochen wird, dann haben wir da eine Stabilität erreicht. Und auch die Marke der HSV jetzt, die Raute, steht sehr hoch. Das ist massiv da und das ist das Allerwichtigste, was man natürlich erreichen kann, weil daran zieht sich ein Umfeld und daran machen sich Verkäufe aus und daran schafft man auch eine Attraktivität für Spieler, für Umfelder. Aber wenn wir das Stadion jetzt halb leer hätten und das war damals so vor sechs Jahren und man nicht so eine richtige Identität gehabt hätte, dann wäre das sicherlich schwieriger gewesen, da rauszukommen. Und ich hätte ungern den Aufstieg gefeiert mit 30.000, 40.000 und ich möchte auch ungern darüber diskutieren, kriegen wir den Rathausplatz voll am Montag. Sondern das sind Dinge, die sind jetzt da und da großes Kompliment auch an alle, auch da, zum Beispiel Cornelius Göbel, der die Brücke da auch widersteigt zu den ganzen Fanclubs und so, das hat alles was miteinander zu tun, das ist alles vernetzt und es sind keine Zufälle, die da passieren, sondern. Ja, auch dann so ein Thema anzunehmen, Frauen Horst Rubisch reinzubringen und zu sagen, wir wollen dieses Thema Frauen auch ehrlich angehen und auch authentisch und wir machen frühzeitig den Step, ihr dürft nächstes Jahr im Volksparkstadion spielen. Das ist glaube ich was, wo man vielleicht auch links und rechts nochmal dann nicht nur einen Schulterklopfer kriegt, sondern auch Respekt, dass man sich ehrlich macht und auch mutig diese Entscheidung trifft. Weil sowas kann auch immer mal schief gehen. Ehrlich machen, mutig sein, das sind ja auch vielleicht Stichpunkte, nicht nur für den Sport. Also ich denke bei dieser Geschichte, die Hendrik eben angesprochen hat, was die Image oder die Mark, auch wenn sie nicht umgehen, über Mark gesprochen, HSV mit beeinflusst hat in den vergangenen Jahren, sind solche Sachen wie der Umgang mit Bakariata in der Identitätsdebatte, Mario Wuskowitsch, das sind so alles Beispiele, da hatte man von außen das Gefühl, dass der HSV da deutlicher an einem Strang zieht, als es vielleicht in den vergangenen Jahren der Fall war. Total wichtige Faktoren, weil die braucht man natürlich und auch da zum Beispiel auch Jonas Bolt, auch Tim Walter mit der Mannschaft damals waren da wichtige Faktoren der Stabilität und dann sind es einfach Puzzleteile, die zusammenkommen. Und ich sage ja auch, manchmal sind es Nuancen im Sport, die dann, also ich weiß nicht, wir erinnern uns alle an Sandhausen, also habe ich sowas noch nie erlebt, auch da hatte ich Gänsehaut, aber ich hatte auch keinen Empfang im Handy und du dachtest, du bist quasi aufgestiegen, wir waren alle noch sehr entspannt, aber. Unsere Fans eben nicht. Und das macht natürlich auch diese Emotionsbildung aus und das schafft auch wieder Markenidentität. Also auch wieder da zu sein und nicht wegzukippen. Und auch dieses Jahr hat es Merlin und sein Trainer-Team und die Mannschaft geschafft, dass wir da eben nicht wegkippen. Und auch Stefan Kunz, ich weiß noch, vor dem Darmstadt-Spiel war der Druck auf allen logischerweise hoch, aber das dann raus zu moderieren gemeinsam, Merlin mit sein Team, Stefan aus seiner Ebene, Klaus Koster und auch die ganze Geschäftsstelle, dass da keiner, in der Woche hat keiner gesagt, nee, das wird nix. Wenn man da in die Chatverläufe guckt, dann war das, wir gehen es an und jetzt ziehen wir das und das war beeindruckend und das ist echter, gelebter Spirit und so liebe ich das. Das Darmstadt-Spiel war mit Sicherheit ein großer Knackpunkt, da war ja die Woche davor das Karlsruhe-Spiel und in dieser Woche haben ja ganz viele Menschen auch rund um den HSV wieder angefangen zu zweifeln und da ist natürlich dann auch Stefan Kunz stark aufgetreten mit seiner Erfahrung. Sie haben ihn vor einem Jahr geholt. Vielleicht auch genau für diese Momente, weil man wusste, er hat das alles schon mal erlebt, er kennt diese großen Momente, wenn es dann um alles geht, dass er genau da seine Erfahrungen dann weitergeben kann. Ja, also ich will Stefan Kunz gar nicht nur auf seine fußballerischen Erfahrungen reduzieren, sondern ist auch ein wunderbarer Mensch, der sich da jetzt nicht, Also ich habe ihn jedenfalls nicht in erster Reihe auf dem Balkon gesehen und gesagt, jetzt haben wir es geschafft, sondern ich habe ihn auch ein bisschen demütig gesehen, nachher in der Mix-Saison mit seiner Familie und in dem Inner Circle. Aber wir haben ihn jetzt auch nicht nur geholt, um zu sagen, das ist jetzt diese fußballerische Expertise, die er reinbringt oder die Situation mit Druck umgehen zu können. Das hat er aber sehr klar dokumentiert, dass er das kann, auch in dieser Saison und das hat auch Spaß gemacht zu sehen, wie er mit seiner Art Metaphern zu bilden oder mit seiner Rhetorik die Leute dann anspricht und ich weiß noch, auf dem Rückweg aus Nürnberg spreche ich mit Merlin und dann sagt, haben wir so besprochen, wie ist das für ihn und Merlin ist unglaublich, wie der das bewegt hat hier. Da freue ich mich schon wieder innerlich, so einen Menschen hier gerade zu haben mit Loic und dem Team. Das ist schon Wahnsinn. Aber er sagt, ich kann meine Analysen machen und Stefan steht mir nicht auf den Füßen. Und wenn ich ihn brauche, dann spreche ich mit ihm. Das heißt, das ist eigentlich ein ganz schöner Weg. Also auch da, da nimmt sich keiner zu wichtig. Stefan hat jetzt dieses Jahr nicht nur das verändert, er hat ja auch, im Athletik-Bereich was gemacht. Es gab Veränderungen im Ernährungsbereich. Wir haben die Situation mit Davy, dass wir da einen Torjäger hatten, der, wo Stefan sehr früh gesagt hat, wir wollen noch einen Mentalitätsspieler. Irgendwann um 23 Uhr hat er mich abends mal angerufen und hat gesagt, das ist Davy. Wieso rufst du mich so spät an? Das ist mir jetzt wichtig. Und du hast gesagt, ich kann dich immer anrufen, zu jeder Zeit, jetzt bin ich hier. Und dann haben wir über Davy gesprochen. Und das war so, ja, und ich glaube, im Aufsichtsrat teilt er die Sachen und ja, das ist irgendwie gut gelungen. Das war vor der Verpflichtung, weil braucht er noch die Zustimmung aus dem Aufsichtsrat? Das war vor der Verpflichtung. Jetzt bin ich aber auf eine ehrliche Antwort. Vielleicht war ich auch der Einzige, der noch erreichbar war, das weiß ich nicht. Aber nein, nein, es war genau vor der Verpflichtung. Aber Nachfrage, weil Davy Selke hat sehr, sehr viele Fans und auch Experten extrem positiv überrascht. Der hatte kein gutes Image, als er nach Hamburg gekommen ist. Alle die, die ihn kennengelernt haben in Hamburg, waren super überrascht, was das eigentlich für ein Typ ist. Dass er Fußball spielen kann und Tore schießen kann, klar, das kannte man von ihm und trotzdem hat er natürlich da auch nochmal einen raufgelegt. Also die Saison war sehr, sehr stark. Haben Sie genau das erwartet oder haben Sie erstmal geschluckt? Viele haben geschluckt, als der Name Davy Seke kam. Ich habe gerade gesagt, ich verstehe mich als Energiegeber und Sparringspartner. Und ich maße mir nicht an, das zu bewerten, ob ein Davy uns fußballerisch in den Zenit schießt. Ich glaube, O-Ton war es so, dass ich gesagt habe... Wie siehst du ihn als Spielertypen im Vergleich zu Bobby? Dann ist Stefan sehr schnell über das Thema Mentalität gekommen. Und da kann ich nur sagen, das kann nur er einschätzen, weil er war in der Kabine, er kennt die Jungs. Und dann hat er mir noch ein bisschen was über die Vertragskonstellation gesagt. Und dann haben wir das Gespräch, glaube ich, 20 Minuten später beendet und bin schlafen gegangen. Und am nächsten Tag war es dann fest. Und da muss ich sagen, wenn ich Davy jetzt so erlebe, auch dann wieder auf dem Balkon oder generell mit der Mannschaft, ja, überragend, ne? Also natürlich ist das ein Kämpfer und stellt sich da auf gegen Darmstadt, gegen den Innenverteidiger und geht da auch mal in den Clinch. Früher haben die Leute geredet, so hier auch Roy Keane und wir brauchen hier nochmal oder Stefan Effenberg oder wie hat man jetzt den Champions-League-Pokal? Aber das sind ja manchmal auch einfach Zeichen. Das klingt jetzt so platt, aber es sind Zeichen an andere, die vielleicht dann am Ende auch gut getan haben. Und ich freue mich, dass das so gekloppt hat. Die Fans hoffen natürlich, dass er bleibt. Das ist noch nicht so ganz sicher. Was sagen Sie als Energiegeber? Braucht man Davy Säkes Energie in der Bundesliga? Ja, das lasse ich wieder beim Vorstand, vor allem beim Sportvorstand. Ich glaube, da liegt es gut und wir haben da intern, glaube ich, großes Vertrauen und dann schauen wir mal. Sehr korrekte Antwort auf jeden Fall. Die Sägeverpflichtung hat sich auf jeden Fall ausgezahlt und auch die Entscheidung dann für Stefan Kunz hat ihnen am Ende recht gegeben. Man muss natürlich aber auch fairerweise sagen, es gab einige andere Kandidaten auch, mit denen sie damals gesprochen haben, so ungefähr vor einem Jahr. Also bekannt wurde, dass sie sich mit Felix Magath getroffen haben. Jörg Schmadtke, Oliver Bierhauf, Hasan Salja Mitsic, also große Namen. Auch über Ralf Rangnick wurde gemunkelt, Fabian Wohlgemuth. Warum fiel die Wahl dann am Ende auf Stefan Kunz? Vielen Dank für die Frage. Sehr gerne. Das ist, glaube ich, auch mal ganz gut. Also 50 Prozent stimmen vielleicht, von denen Sie da gesagt haben. Die anderen 50 kann ich jetzt nicht unbedingt bestätigen. Aber was ich bestätigen kann, ist, dass wir einen Personalausschuss gegründet haben, schon weit vor der Entscheidung, ob Jonas Bolt weiter Sportvorstand ist oder nicht. Und das haben wir schon zu Beginn der letzten Saison gemacht und haben auch mit den Vorständen darüber gesprochen. Und ich finde auch, das ist einfach der professionelle Weg eines Aufsichtsrates, das zu tun. Also genauso wie du bei einem Trainer oder Spieler einen Schattenkader haben musst, um eine Position zu besetzen, musst du das als verantwortlicher im Vorstand und wahrscheinlich noch viel wichtiger. Und da haben wir einen Prozess aufgesetzt und haben uns sehr professionell damit beschäftigt, wer kann diese Person sein. Wir haben Profile erstellt, wir haben uns auch mit externen Beratern nochmal darüber ausgetauscht, aber die Gespräche mussten wir schon selber führen, weil das ist auch die HSV-DNA, die kann ja am Ende auch kein externer Berater sagen. Deswegen haben wir natürlich auch breiter geguckt. Und man merkt dann auch, wenn man ein Gespräch führt, wer es motiviert, relativ schnell dann so ein Thema auch an die Presse zu geben, wie wer gibt sich wie in einem Gespräch und was wollen wir eigentlich für diesen HSV haben und wer matcht vielleicht auch nochmal mit dem zweiten Vorstand. Also es gibt ganz, ganz viele Faktoren. Das ist eine sehr komplexe Aufgabe und vor allen Dingen eine zeitintensive Aufgabe. Also wir haben viel Zeit verbracht, wir haben uns an vielen unterschiedlichen Orten getroffen und haben auch selber für uns einen Workshop gemacht, um das bestmöglich aufzustellen. Und dann kristallisiert sich irgendwann eine Shortlist raus und mit denen gehst du dann auch in die nächste Phase und. Sehr souverän oder sehr selbstbewusst kann ich sagen, dass wir genau ein Vertragsangebot gemacht haben und dazu standen wir und das wollten wir haben und das war Stefan und Stefan hat dieses Fußballerische, das Menschliche auch mit reingebracht, aber auch diese Erfahrung in der U21 zu arbeiten, diese Jungs zu begleiten, da auch wieder zu merken, was bedeutet das eigentlich jemand auf seinem jungen Lebensweg in den Sport noch besser zu machen und das ist ja auch ein Weg, den wir jetzt verfolgen. Wir wollen ja weiter mit jungen Spielern, wir wollen diesen Verein, diesen Club oder diesen HSV sehr sexy halten, auch in dem Charakter, den wir als Spieler haben wollen und das ist seine Aufgabe und das war, die Aufgabe und sicherlich auch ein anderer Typ, vielleicht jetzt Jonas, aber wir haben uns da sehr viel Gedanken drüber gemacht. Wir hatten gestern ein Gespräch mit Stefan Kunz für das Abendblattbuch, wir machen ja ein Abendblatt-Buch zum Aufstieg, wo wir die ganze Zweitliga-Zeit nochmal reflektieren. Da hat Stefan Kunz uns gesagt, die Frage war, ob er sich noch ein bisschen Bedenkzeit brauchte und HSV ist eine große Aufgabe, hat es dann halt lange nicht geschafft. Er sagte, das erste Telefonat war mit Ihnen und in der Mitte des Telefonats war für ihn klar, er macht das. No matter what. Was haben Sie ihm gesagt? Da muss ich jetzt auch nochmal zurückdenken, das habe ich ihm gesagt. Also ich bin ja Überzeugungstäter für den HSV, also ich bin auch damals schon gerne ins Stadion gegangen und ich hatte es immer gewurmt, dass Dinge da nicht funktionieren, das heißt, ich glaube, ich kann das, leben, also das, was wir da auch jetzt die letzten Jahre miterlebt haben, das kann ich, glaube ich, hoffentlich, irgendwie kriege ich das auf die Straße und das fällt mir nicht schwer, weil ich es einfach, ich liebe das so und so habe ich es ihm auch am Telefon gesagt und ich glaube, das Gefühl zu geben, was man hier machen kann und was man bewegen kann. Das ist das Authentischste, was wir transportieren müssen. Und. Ich wollte ihm so transparent sagen, wie möglich, was ihn hier erwartet, was wir bewegen können. Aber es war keine, ich war nicht der Bittsteller, der jetzt nur gesagt hat, das ist der große HSV, wir brauchen dich hier, sondern ich habe ja auch Fragen gestellt. Also es war wirklich ein Gespräch und er hat Fragen gestellt und wir haben auch sehr schnell verlangt, dass er dann, wenn er nach Hamburg kommt, uns auch nochmal eine Analyse über den Kader, über die Situation gibt, seine Einschätzung dazu, auch wie er mit Budgets umgeht. Natürlich wussten wir um diese ganzen Geschichten in Kaiserslautern und so, wir sind ja nicht naiv, aber wir haben auch, er ist zwar Saarländer, aber wir haben sehr hanseadisch offen gesprochen und das bis heute und das wollen wir auch so weiter behalten und es wird auch mal Zeiten geben, wo man sagen muss, Stefan, das war Murks, gab es vielleicht auch dieses Jahr schon, aber vielleicht ist es auch das, was geholfen hat, aber am Ende muss er wissen, was ihn da überzeugt hat. Sportbild hat gerade ein Aufstiegsprotokoll veröffentlicht. Darin ist zu lesen, dass Stefan Kunz im ersten Gespräch mit dem Aufsichtsrat auch von Lionel Messi berichtet hat. Können Sie sich daran erinnern, an die Geschichte? Ich glaube, ich kann mich nicht an Lionel Messi erinnern. Ich glaube, es war, ich dachte immer, wird's. Aber es ging egal. Würde besser passen, weil mit dem hat er ja auch dann zusammen den EMT nahe holt. Und ich glaube, also Stefans Vortrag war auch sehr energetisch. Also er ist zum Teil aufgestanden. dann hatten wir nochmal Spielsituationen. Wir waren ja vier, fünf Stunden zusammen und es gab auch wenig zu essen. Und ich weiß, dass Stefan auch das Essen wichtig ist. Hat er dann irgendwie eine SMS geschickt, so, das ist der beste Burger, den ich gar übergebissen habe oder so. Aber also die Frage war, da waren wir natürlich schon so zwei, drei Stunden dabei, es hat sich ein Grundvertrauen aufgebaut und wir wussten dann, okay, wir müssen jetzt in Medias Reis ins Detail gehen und wollen noch mal ein paar Fragen stellen. Und dann hatte er gesagt, ging es um Team Spirit. Und ich glaube, es ging um eine Situation im Training, wo der junge Spieler Wirz hart angegangen worden ist und dann auf dem Boden lag und... Dann hat Stefanie ihn sich zur Seite geholt und hat gesagt, Mensch, das ist natürlich eine mistige Situation, aber ich zeige dir mal ein Video, wie das, glaube ich, so bei Lione Messi aussah. Und dann hat ein Video gezeigt, wie alle auf Messi gelaufen sind, die ganze Mannschaft. Dann hat er ihn damit alleine gelassen und hat gesagt, das ist das Ziel. Und dann gab es wohl irgendeine Situation in der U-Mannschaft, ich glaube Europameisterschaft oder Qualifikation, und Wurt schießt ein Tor und nahezu die ganze Mannschaft läuft auf ihn zu. Und dann hat er in der Halbzeit gesagt, komm mal kurz her, ich will dir was zeigen. Und sagt, glaube ich, also ich war ja nicht dabei, aber so hat er es erzählt, nochmal. Muss man mich anrufen, wenn das nicht gestimmt hat, aber hat er dann gesagt, ja, ja, ich weiß, war ein super Tor. Nein, nein, sagt Stefan, guck dir bitte die Szene nochmal an, zeig die Szene und dann sieht er halt, dass das Team auf ihn zuläuft. Und das ist natürlich auch, das sind ja die Soft Skills. Ich glaube, in den Hardskills waren wir immer gut aufgestellt, aber in diesen soften Momenten, diesen Nuancen, das hat jetzt nochmal viel Effekt gebracht. Stefan Kunz ist natürlich auch ein ganz anderer Typ als sein Vorgänger, als Jonas Bolt, der war sehr lange hier, haben wir eben schon kurz darüber gesprochen, hat auch in der Identität für den HSV sicherlich einiges bewirkt. Und ich habe schon Jatta und Wuskowitsch angesprochen. Stefan Kunz ist eher so ein Sportvorstand, das war Jonas Wold auch, aber der den Sport vielleicht noch mehr ins Zentrum nimmt. War das genau das gewollt? Also haben sie jemanden gesucht, der wieder näher an der Mannschaft ist? Der Stefan Kunz war lange Trainer und war sogar vor einem halben Jahr, ein halbes Jahr vorher beim HSV als Trainer im Gespräch, der die Kabine, den Rasen, all das mehr in seinen Fokus schiebt. Ja, genau. Stefan hat sehr früh ausgeschlossen, dass er wieder Trainer sein will. Vor allen Dingen bei keiner Klubmannschaft oder Vereinsmannschaft. Und wir wollten jemanden, der den Fußball durch und durch lebt und auch. Diese Situation einschätzen kann und erkennen kann und sehr nah an der Kabine. Und er macht das ja jetzt immer noch. Er ist in jeder Halbzeit bei den Gesprächen dabei, er ist vorher bei der Mannschaft dabei, er hört zu. Aber ich glaube, er wertet dann nur für sich oder sucht dann den Austausch mit dem Trainer, wenn er es für nötig hält. Und dieses Gespür hilft, nehme ich an. Ich erinnere mich allerdings auch, am letzten Spieltag gegen Nürnberg war es noch recht offen, ob es überhaupt einen neuen Sportvorstand gibt. Also obwohl über Monate spekuliert wurde und auch über Kandidaten schon gesprochen wurde, wer dann kommen sollte, hieß es dann doch kurzfristig, Jonas Bolt bleibt doch. Und er ist auch sogar selbst davon ausgegangen, nach dem Spiel noch gegen Nürnberg, dass er bleibt. Und ich glaube dann ein, zwei Tage später hat man ihm mitgeteilt, es wird zur Trennung kommen. Wissen Sie noch, wie das dann genau ablief? Wollen Sie das erzählen? Oder vielleicht einfach auch nur sagen, wie schwer Ihnen dann auch diese Entscheidung gefallen ist, sich von Jonas Bolt zu trennen? Genau, also auch da, ich bin so ein Gerechtigkeitsfanatiker und finde immer, ich meine gut, jetzt sitze ich hier mit der schweinenden Zunft, das ist auch der Job, das dann zu tun, wie es denn am Ende war, wissen wir glaube ich am Ende alle selber am besten und wir haben uns immer gesagt, wir schließen die Saison ab, wir machen eine Analyse mit Jonas, und wir werden dann bewerten, wie es weitergeht und dann gibt es eine gemeinschaftliche Entscheidung. Nicht eine Entscheidung von einem Aufsichtsrat oder zwei, sondern es muss eine gemeinschaftliche Entscheidung geben. Und so haben wir es ja auch gehalten. Und im vollsten Respekt für die Arbeit, die Jonas hier gemacht hat, das ist ja völlig klar über Stabilität, Identität, das haben wir ja gerade schon gesprochen, aber. Es war wichtig zu sagen, wir hören uns den Plan dann an und was vorher kokettiert worden ist oder nicht, das weiß ich gar nicht. Ich kann nur sagen, auch das wäre natürlich, Natürlich, das habe ich ja vorhin schon gesagt, als Aufsichtsrat die Verantwortung haben, uns mit Leuten zu beschäftigen und zwar durchgehend. Auch übrigens heute. Also sehr klar, auch einen Erik und Stefan, wir nehmen die aber auf die Reise mit und es gibt keine Alleingänge, sondern das ist einfach unsere Verantwortung. Wenn wir das nicht machen, dann werden wir dem nicht gerecht. Und Sie haben das ja eben ein bisschen verglichen mit, dass es auch die Mannschaft braucht, einen Schattenkader, auch bei den Trainern gibt es ein Trainerscouting, falls es irgendwann mal dann nicht mehr gut läuft, sind Sie eine gewisse Art auch im Aufsrat ein Vorstandsscout, also Sie haben ja gesagt, auch jetzt beschäftigen Sie sich mit Vorständen, Treffenvorstände, die wenn es irgendwann mal nicht mehr läuft und irgendwann laufen ja Verträge aus. Ja, also die Situation kann ja immer kommen. Also auch Jonas hatte ja Angebote von anderen Vereinen. Wir haben mit Erik einen Vorstand, der im Bereich Finanzen, Partnership sicherlich auch nicht ganz unattraktiv für eine Vereine wäre. Deswegen müssen wir ja vorbereitet sein. Und Stefan hat das jetzt auch wieder bewiesen. Und deswegen, klar, genau so gehen wir das an. Also natürlich gibt es ein Scouting dafür. Und man hat sich jetzt ja auch über die Jahre natürlich auch ein Netzwerk aufbereitet, um zu wissen, mit wem spricht man, wie hält man das. Und das ist auch, glaube ich, gar nichts Verwerfliches, sondern es ist einfach die Aufgabe. Das machen Sie dann zu dritt im Personalausschuss, genau diese Fragen zu diskutieren. Und komm, ich habe jetzt einen Termin in München und treffe den und den. Und der andere sagt, ja, gute Idee, ich bin zwei Wochen in Dortmund und treffe den und den. Genau, also im Personalauschuss diskutieren wir es en détail, auch tiefer, was wollen wir, welches Profil, worum geht es und dann gibt es je nach Schwerpunkt natürlich dazu Gespräche und wenn es jetzt kein Bedarf ist, muss man jetzt auch nicht dann den Prozess so intensiv aufbereiten, aber man muss eben, glaube ich, Kontaktpflege betreiben, das ist die Aufgabe. Wie sieht es denn beim Bedarf aus? Wir haben jetzt, der HSV hat einen Sportvorstand. Wunderbar, hat geklappt. Erik Kuh waren sie auch sehr gelobt. Finanzvorstand, der auch noch andere Dinge natürlich macht. Oft gab es die Diskussion, wenn es der HSV schafft, in die Bundesliga, müsste der HSV noch breiter aufgestellt sein? Braucht es vielleicht noch einen dritten Vorstand? Braucht es einen CEO? Ist es kein Geheimnis, dass es auch Gespräche, auch da im Scouting sozusagen in der Vergangenheit gab? Der Klopp-Berater war auch mal im Gespräch. Wie sehen Sie das jetzt? Ist der HSV aufgestiegen? Braucht der HSV perspektivisch einen dritten Vorstand? Eine sehr gute Frage, die ich aber nicht mit dem Abendblatt diskutieren werde gerade, sondern auch, wie gerade schon angekündigt, dann im Personalausschuss und vor allen Dingen mit dem restlichen Aufsichtsrat, da gehört die Frage hin und dann im nächsten Schritt gehört sie auch mit unseren Vorständen diskutieren und dann, wenn es dann irgendwann soweit ist, seid ihr einer der Ersten. Die Ersten, Normale. Mal schauen. Es ist natürlich dann auch eine wirtschaftliche Frage, ob man sich das leisten kann oder will dann auch einen dritten Vorstand oder einen CEO. Jetzt fragen sich natürlich viele nach dem Aufstieg, ist der HSV wirtschaftlich so gut aufgestellt, um dann auch in der Bundesliga schon wieder konkurrenzfähig zu sein? Vielleicht können Sie da ein paar Einblicke geben, auch was jetzt so Kaderplanung angeht, wie viel steht dem HSV zur Verfügung, was kann man da tun? Kann der HSV überhaupt jetzt viel Geld ausgeben oder ein bisschen Geld ausgeben? Muss er erstmal Transfergewinne erzielen? Wie sehen Sie die wirtschaftliche Situation aktuell? Ja, also einen wirtschaftlichen Turnaround haben sie ja auch gerade nochmal dargelegt, den hat es auf jeden Fall gegeben und wir sind aus der Situation, um da bildlich zu sprechen, im Rücken gegen die Wand raus, ein bisschen mehr in die Gestalterfähigkeit. Das hat geklappt, aber wir sind immer noch in der Situation, dass wir jetzt gerade eine ganze Weile zweite Liga gespielt haben und auch da gibt es natürlich tolle Einnahmen und Erlöse aber die erste Liga ist auch nochmal ein anderer Schlag und. Wir arbeiten jetzt weiter daran, dass man dann irgendwann auch einen guten Etat aufstellt und da dann sicherlich die nötigen Wege gehen kann. Das Wichtigste ist, dass wir da gar nicht über Zahlen jetzt gerade in diesem Moment sprechen, sondern dass wir eben Gestalter sein können und nicht mehr Dinge verkaufen oder Drucksituationen haben, wo wir dann aus der Not Deals machen müssen, sondern wir wollen jetzt den nächsten Schritt da in der Entwicklung auch gehen. Wenn Sie keine konkreten Zahlen nennen können und wollen, trotzdem eine Nachfrage, ich kann mich erinnern, das ist viele, viele Jahre her, ich glaube 2011 muss es gewesen sein, Da kam Frank Arnesen als neuer Sportchef zum HSV und dem wurden 20 Millionen versprochen zum Ausgeben. Und dann kam er und dann wurde ihm gesagt, die 20 Millionen, die musst du einnehmen. Wie ist es jetzt in der Transferperiode? Muss der HSV, was Hendrik eben schon angesprochen hat, müsste der HSV Geld einnehmen, um auch entsprechend einkaufen zu gehen? Oder kann man unabhängig von eventuellen Transfererlösen sich auf dem Transfermarkt auch umgucken mit einem gewissen breiten Brust. Also ich glaube, das ist eine... Zwei schneidige Frage, weil es kommt natürlich darauf an, wie willst du den Kader bauen und willst du dich von Leuten trennen oder nicht? Das wäre eigentlich auch eher dann eine Frage an den Gesprächsplaner gestern Abend, an Stefan Kunz, der da nochmal reingehen kann. Wir sind jetzt gerade dabei, weil auch natürlich noch ein paar Steine fallen und wir sind hier jetzt gerade aufgestiegen, sehr eng auch das Budgetetat zu bestimmen und dann wird man sicherlich auch eine Liste haben von, was will man, also es wird ein Transferbudget geben letzten Endes und das macht sich daran aus, sicherlich auch von Fair und Einkäufen. Und wenn man sagt, man will jetzt keine Spieler verkaufen, dann muss man mit dem Transferbudget so arbeiten. Aber wir werden eine klare Zahl und eine Klarheit geben, damit man agieren kann und nicht damit wir frei nach Gusto gehen. Und wie das bei Herrn Arnese war damals, was so ist. Sie saßen ja jetzt vor dem Spiel gegen Ulm schon mit dem Aufsichtsrat zusammen und haben auch über potenzielle Neuzugänge im Falle des Aufstiegs gesprochen. Das hat Michael Pabenfuß nach dem Spiel verraten in einem glückseligen Moment, hat von einer umfangreichen Liste auch gesprochen. Können Sie das bestätigen? Und ich glaube, es wird jetzt gerade so spekuliert von möglicherweise 10 Millionen, die man da ausgeben könnte. Geht das so in die richtige Richtung oder wie sieht es aus? Kann ich die Frage sistieren? Gerne. Nein, nein, ich würde sie, ich glaube, das tut jetzt nicht Sache und Zahlen sowieso nicht. Und von daher glaube ich, das würde ich jetzt ungern hier weiter diskutieren, weil letzten Endes ist nie gut. Wir müssen erstmal die Eier legen und dann können wir darüber sprechen. Stichwort Eier legen. Der HSV hat ja auch bald eine Mitgliederversammlung und auch da ist das Geld nicht ganz unwichtig. Es geht nämlich mal wieder auch um möglichen Anteilsverkauf. Wie wichtig wäre es, dass die Mitglieder, also aus Ihrer Sicht, dass die Mitglieder diesmal zustimmen, dass man sich öffnet für einen weiteren Anteilsverkauf? Also das Allerwichtigste ist, wenn man sich öffnet für den Anteilsverkauf und wir dadurch Geld bekommen. Ist die Frage, was machen wir mit dem Geld? Und das muss auch geklärt sein. Und auch da finde ich, wir müssen, der HSV wächst jetzt gerade, das ist wie ein zartes Pflänzchen. Also wir sind jetzt im Erfolg. Wir haben aber auch nicht den Weltpokal gewonnen, sondern wir sind aufgestiegen. Und nun ist ja die Frage, wie sieht der nächste Schritt dieser Entwicklung aus und wie wir im Pokal sind. Weltpokal ist dann der nächste genau also das würde dann auch dauern aber wenn man sowas macht dann muss dieses Flinzchen von dem ich da gesprochen habe, müssen alle dabei sein also dann muss auch die Fanbasis dabei sein und vielleicht auch da, gemeinsam wollen wir dann die Verantwortung tragen deswegen glaube ich. Wir haben viele Leute sparsam in den Himmel geguckt, als die erste Abstimmung nicht durchkam, aber es wird am Ende seine Gründe gegeben haben und jetzt muss man den zweiten Weg angehen und wir werden nicht müde weiterzuarbeiten und wenn das ein Weg ist, dann hoffe ich, dass wir alle gemeinsam danach das Commitment haben, okay, jetzt haben wir das gemacht, wie gehen wir jetzt damit um? Also Sie haben gerade schon gesagt, man muss dann auch wissen, was man mit dem Geld macht. Ich glaube, einige Mitglieder waren da wahrscheinlich etwas skeptisch, weil sie nicht wussten, vor allem ja, was soll denn dann mit den Anteilen passieren? Kauft Herr Kühne möglicherweise weitere Anteile? Er hat ja auch dann immer mal wieder gesagt, er könnte sich vorstellen, da nochmal weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Im nächsten Moment wollte er seine Anteile dann wieder verkaufen. Vielleicht können Sie da als Interessenvertreter von Herrn Kühne vielleicht auch mal für Klarheit sorgen, wie er zu sein aktueller Wunsch ist. Ja, was möchte Herr Kühne? Weil natürlich auch bei der Frage, was kann man auf dem Transfermarkt machen, automatisch immer wieder die Frage kommt, steht Herr Kühne möglicherweise zur Verfügung. Ja, also als derjenige, der mit Herrn Kühne generell im Austausch ist, muss ich vielleicht vorweg mal sagen, ich finde es fast schade, dass man das manchmal so darauf reduziert, Anteile und jetzt haben wir hier Namensrecht und macht da jetzt was. Ich habe neulich wieder, jetzt oder vor zwei, drei Tagen gelesen, was Herr Kühne vorhätte oder was nicht. Also ein Wahnsinn. Der Herr Kühne ist ein überragender HSV-Fan, glaube ich, den die ganze Zeit. Er lebt. Das ist ein unglaublicher Geschäftsmann. Ich arbeite jetzt für ihn 13, 14 Jahre oder 14 Jahre im engen Kontakt über all diese Themen. Und über den HSV sprechen wir jetzt eigentlich sehr fokussiert seit 6, 7 Jahren. Und da ist so viel Herzblut dabei bei ihm und bei seiner Frau. Da werden die Spiele geguckt. Da wird mitgefiebert. Da wird natürlich auch mal geschimpft. Aber das ist jemand, Und der ein so großes Herz hat für Hamburg und für diesen Verein, dass ich finde, dass das vielleicht erstmal an erster Stelle stehen sollte und sagen, okay, wer hilft uns so. Und wir hatten es auch in der Vergangenheit geholfen. Ich habe ja gerade gesagt, früher, vor knapp sieben Jahren, da bin ich da irgendwann dazugekommen, da gab es eine Diskussion um Darlehensverträge, da hing der Verein finanziell am Baum. Da hätte Herr Kühne sagen können, so und jetzt haue ich aber mal wirklich auf den Tisch. Der hat eine Lösung gefunden für den HSV und jetzt geht es wahrscheinlich wieder einfach, wenn überhaupt, um Lösungen für den HSV im nächsten Schritt und wir können auch wirklich sehr dankbar sein, dass jemand, der sich wirtschaftlich ganz gut auskennt, auch so ein großes Herz hat und ja auch ein paar andere Themen noch in Hamburg nach vorne bringt. Deswegen glaube ich, dass die Diskussion jetzt gerade, gar nicht die ist nochmal neue Anteile oder hier das Namensrecht oder was auch immer, man muss, Das sehr sachlich betrachten bei allen Emotionen und dann guckt man, was passt und was nicht. Mir ist erstmal wichtig, dass wir so einen Menschen, das ist auch gewertschätzt, auch glaube ich jetzt in der Organisation nochmal, dass wir das so interpretieren, dass wir gemeinsam den Weg gehen wollen, auch mit Partnern und mit anderen Investoren. Da sind ja auch jetzt andere dazugekommen, auch Hansa Merkur oder Investoren wie Böhne, Bormeister, Bonhoff, das sind schon, ja, Bonhoff. Wir werden das auf jeden Fall gleich weiterhin sachlich betrachten. Trotzdem würde ich jetzt einmal die Emotionen vorziehen wollen. Wie war es dann am Wochenende? Also waren Sie im direkten Austausch mit dem Kühne? Wo hat er das Spiel geguckt? Haben Sie dann ein kleines Video vom Plattsturm geschickt oder wie funktioniert das? ja, also wir sind immer im direkten Austausch und haben da auch ein vertrautes Verhältnis, natürlich nicht nur über den HSV, auch mal über andere Themen. Die Stadt ist ihm sehr wichtig und das ist, glaube ich, auch immer gut zu merken. Herr Kühne ist 87, was der für einen Drive hat. Das finde ich beeindruckend, dass er auch ein Kämpfer für die Sache und natürlich hat er auch immer mitgekämpft, dass wir irgendwie aufsteigen und deswegen hatten wir auch, am Wochenende in Kontakt, aber auch nicht nur Herr Kühne, auch Kai Gerner, der ja auch eine Historie beim HSV, die fiebern auch alle noch total mit und es war dann so, dass ich Herrn Grüne. Relativ kurz nach dem Abpfiff probiert habe zu erreichen, nee Abpfiff, pardon, nach dem Abpfiff, viel wichtiger, habe ich ihn probiert, telefonisch zu erreichen, das hat aber da aufgrund des Netzes, glaube ich, nicht so geklappt und dann habe ich ihm eine Mail geschickt mit ein paar Bildern und probiert, Impressionen zu zeigen, die es vielleicht. Nicht über das TV-Bild gehabt, aber einfach die Freude, ihm ein bisschen noch zu haben. Ich weiß, wie er und seine Frau immer mitfiebern und deswegen haben wir das so gehalten und haben dann danach Austausch gehabt am Sonntag und stehen jetzt auch in Verbindung. Und war auch am Wochenende beim Spiel in Hamburg. Er war nicht beim Spiel in Hamburg, nein. Das hätten wir mitbekommen, oder? Nicht im Stadion, sondern in Hamburg. Dann würde mich mal interessieren, ob er das eigentlich auch mitkriegt. Es gibt dann ja doch immer wieder etwas Gegenwind aus der Kurve oder von der Nordtribüne. Hier und da mal ein Banner, ein Protest nach dem Motto, wir wollen keine Investoren und wir wollen Herrn Kühne nicht. Kriegt er das mit? Trifft ihn sowas über all die Jahre? Also natürlich gibt es zum einen die Fans, die sagen, wir sind Herrn Kühne dankbar, der hat uns gerettet. Und dann gibt es aber auch immer wieder Fans, die sagen, er ist übers Ziel hinausgeschossen mit verschiedenen Aussagen, hat den Verein vielleicht hier und da mal unter Druck gesetzt. Ja, also ... Wie Sie sagen, ich glaube, es gibt immer zwei Gesichter, die da drauf gucken und ja, Kritik ist ja auch einfach Teil einer Story, die muss man auch aushalten und wer sich in die Öffentlichkeit stellt oder auch so ein Engagement bei so einem öffentlichkeitsstarken Verein annimmt, der weiß wahrscheinlich auch, was ihn erwartet und deswegen bin ich mir sicher, dass er das auch, dass ihn nicht freut, aber er hält es aus und er weiß das. Und viel wichtiger ist, ich finde es einfach schade, natürlich auch als Vertreter des Vereins, wir wollen ja genau das nicht. Wir wollen ja eigentlich ein gemeinschaftliches Bild. Aber ich habe neulich auch mal so in die Foren geguckt und da fand ich eigentlich mal ein recht positives Bild auch so gezeichnet. Aber es ist so und so und natürlich führt eine Aussage auch mal nicht immer zu Applaus und es sind auch, Dinge, die gehören aber auch dazu und ich glaube auch viele werden Aussage treffen, die vielleicht nicht so in der Öffentlichkeit stehen, bei ihm polarisiert es halt sehr und man weiß auch, das wisst ihr ja am besten oder sie, dass dann auch natürlich eine Klickzahl mit verbunden ist und solche Themen, aber ja, wir arbeiten weiter daran, dass sich das Bild nach vorne entwickelt und ich glaube, da ist auch in den letzten Jahren noch ein bisschen was passiert. Ist das für Sie eigentlich ein schwieriger Spagat manchmal? Sie sind sein Vertrauensmann auf der einen Seite und natürlich jetzt auf sich gerade auch unbefangen und müssen die Interessen des Vereins vertreten. Ich möchte mal ein Beispiel geben. Kennt jetzt jeder. Felix Magath war immer mal wieder im Gespräch. Kühne ist ein großer Fan von Felix Magath, beziehungsweise schätzt ihn sehr und hat auch mehrfach schon die Forderung, beziehungsweise die Hoffnung gehegt, dass Felix Magath beim HSV einsteigt. Nun ist Felix Magath aber in all den Jahren nicht beim HSV eingestiegen. Inwiefern müssen Sie es schaffen, diesen Spagat zwischen Herr Kühne. Dem bin ich auch irgendwie der Vertrauensmann und andererseits HSV, was ist das Beste für ein HSV? Ja, auch in dem Sinne, dass ich transparent mit ihm umgehe. Also wenn Herr Kühne mir eine Frage stellt, das haben wir damals auch vereinbart, als er mich gefragt hat, ob ich sein, Amt dort vertreten sein will, in dem Aufsichtsrat, da haben wir sehr oft darüber gesprochen und gesagt, ich mache das im Interesse des HSV und ich werde. Ich werde Dinge umsetzen, die ich fühle, die sich gerade aus dem Organismus so entwickeln. Und so offen und ehrlich gehe ich mit ihm um und gehe ich auch mit der Aufgabe um. Also ich will mich da nicht zu politisieren zu lassen oder sonstiges, sondern ich bin getrieben von Erfolg. Das ist er übrigens auch. Und dieses Getriebensein führt dazu, dass ich mich inhaltlich noch mehr mit Dingen auseinandersetze. Ich gehe da tief rein. Ich habe damals gesagt, ich will mit aller Kraft, Herr Kühn, ich will mit aller Kraft dieses Thema wieder in eine besondere Werthaltigkeit bringen. Ich möchte auch, dass die Leute wieder auf Stolz mit der HSV gucken. Ich möchte, dass auch ihre Anteile wieder eine Werthaltigkeit haben. Und so muss man damit umgehen, dann gibt es keine Kompromisse wenn man es mit aller Kraft macht, dann entscheidet man so wie man es, wie es wahrscheinlich dann die richtige Situation ist, weil man sich inhaltlich damit auseinandergesetzt hat und ich finde immer das muss ich auch sagen, manchmal gibt es ja so das Bild, dass Leute eine Situation. Nur halb kennen aber voll bewerten wollen also ich habe natürlich auch am Anfang der Saison Anfragen oder SMS bekommen, was wollt ihr mit Kunz Aber die haben nicht einmal mit ihm gesprochen. Genauso bewerten Leute Herrn Kühne. Aber die haben nicht einmal mit ihm gesprochen. Die kennen ihn zum Teil nicht. Jetzt lese ich wieder in der Zeitung, wie eng er da mit Felix Maggarten an seiner Präsidentschaft arbeitet. Das ist ja nur ein Zeitungsartikel. Das hat ja nichts mit der Realität zu tun. Und dieses Halbkennen und Vollbewerten, das ist eigentlich das Traurige. Und ich glaube, man muss eine Situation inhaltlich durch und durch erfassen, um sie dann bewerten zu können. Und das ist meine Aufgabe. Ich probiere durch und durch zu erfassen, was ist das Beste für den HSV. Ich beschäftige mich wirklich intensiv damit und dann wird die Entscheidung getroffen. Und so gehen wir dann halt auch um, völlig unabhängig von dem Namen Magath Mayer-Schulze, sondern was ist das Beste für den House-Raw? Dann erlauben Sie eine Nachfrage, das war ja, Sie haben gesagt, bei der Liste, die Henrik vorhin vorgelesen hat, nicht alle waren auf der Liste, aber viele bei Magath, und das ist jetzt kein Geheimnis mehr, das wurde bestätigt, hat er selber bestätigt und er ist nicht gekommen. Hat es dann einen Anruf von Herrn König gegeben und hat gesagt, warum und was soll das und weil enttäuscht oder müssten sie ihn gar nicht ihre Entscheidung erklären, weil das ist dann halt nun mal so. Das ist ja eine Entscheidung, die im Gremium getroffen wird und da gehört sie auch hin und dass ich finde, es gibt. Dass man diese Entscheidung dann auch verteidigen soll so ist das und das ist unabhängig von Herrn Kühne, also das ist ja. Wir haben das Vertrauen, dass wir miteinander so umgehen können und mich inspiriert er mit seiner Art. Aber diese Entscheidung und diese Gespräche muss man eben dann auch so führen. Sie haben gerade gesagt, unabhängig von Herrn Kühne, das ist eigentlich auch ein gutes Stichwort, weil über viele Jahre lang wirkt es von außen so, dass der HSV da doch finanziell abhängig ist von Herrn Kühne, gerade so in entscheidenden Momenten. Sie haben es gesagt, stand er dann doch wieder zur Verfügung und hat dem HSV geholfen, auch teilweise befreit, muss man auch sagen. In ganz wichtigen Momenten. Ich muss gestehen, ich habe jetzt ein wenig den Überblick verloren. Es waren ja wirklich viele Darlehen, die er dann auch dem HSV gegeben hat. Jetzt zuletzt dann auch für die Stadionrenovierung. Da gab es dann ein Darlehen, was sich dann jetzt aber auch umgewandelt hat durch die Rechtsformveränderung. Ist der HSV aktuell quasi schuldenfrei bei Herrn Kühne oder was können Sie da überhaupt zu sagen? Jetzt sind wir wieder bei dem Thema Zahlen. Und ich bleibe dabei, dass Herr Kühn ein wunderbarer Förderer und Unterstützer und Fan ist. Und die Zahlen, wenn sie wahrscheinlich am besten recherchieren können und gucken. Vieles ist ja auch in einer öffentlichen Pressemitteilung kundgetan worden. Und wir sind ja auch verpflichtigungspflichtig gewesen. Also von daher glaube ich, das kann man sich dann ganz gut zusammenpacken. Aber es ist eine ganze Menge in den letzten Jahren passiert, was zum Besseren geführt hat und auch natürlich Schuldenabbau und Co. Ist dank des guten Wirtschaftens von allen einen ganzen Schritt nach vorne gekommen. Ich muss noch eine letzte Mal nachfragen. Ich möchte da nicht herumreiten, aber es ist nun mal so, dass er sich jetzt auch als Präsidentschaftskandidat in Position gebracht hat. Er wird dann sich aufstellen lassen, sofern der Beirat da zustimmt. Und das wird er ja wahrscheinlich auf der Mitgliederversammlung. Wie gucken Sie als Aufsichtsrat auf diese Wahl? Ja, Punkt. Fragezeichen. Ja, erstmal unabhängig von der Entscheidung, die wir zwei Fragen vorher besprochen haben, finde ich Felix Magal 1 total wichtige Frage. Die HSV-Ikone. Also der hat hier Geschichte geschrieben und das letzte Mal wirklich was hochgehalten, was ja heute noch eine hohe Bedeutung für Hamburg oder für den HSV hat. Und genauso ist es ja auch mit einem Horst Trubisch, mit einem Manikals, mit all diesen, mit all diesen unglaublichen verdienten HSVern. Ich würde das gar nicht beurteilen, wie ich einen Felix Margat als Präsidentschaftskandidat sehe, sondern ich finde, das Gute ist, dass wir, wenn es um dieses Präsidentenamt geht, dass wir jetzt verschiedene Kandidaten haben. Das zeigt ja auch die Attraktivität. Das ist ja da ein Ehrenamt und die Leute kommen dazu und bewerben sich dafür und wissen auch, dass sie einen gewissen Druck haben. Und das ist erstmal das Allerwichtigste, dass unterschiedliche Personencharaktere sich dafür aufstellen lassen. Und dann werden wir sehen, wo die Musik spielt und wer auch da die Mitglieder überzeugen kann. Das ist natürlich super. Je mehr Mitglieder kommen, desto besser sind wir im demokratischen Prozess. So wollen wir es. Das wird auf jeden Fall eine sehr spannende Veranstaltung am 21. Juni dann. Mit Felix Magath stellt sich dann ja auch Richard Goz zur Wahl und beide haben schon durchblicken lassen, sollten sie gewählt werden, Magath als Präsident, Richard Goz als Vizepräsident, dass sie dann auch die Ambitionen hätten, in den Aufsichtsrat einzuziehen. Gehen wir mal diese Variante durch. Glauben Sie, dass es dann auch so kommen würde? Und es geht ja auch dann immer um das Thema Sportkompetenz, wo viele sagen, der Aufsichtsrat braucht da mehr Sportkompetenz. Ich glaube, mit Felix Magath und Richard Golds, da hätte man zwei sportkompetente Aufsichtsräte. Können Sie sich vorstellen, dass es dann so kommt? Und es würde ja schon bedeuten, dass der Aufsichtsrat sich stark verändern könnte. Ja, also wir haben auch jetzt eine gewisse Sportkompetenz im Aufsichtsrat logischerweise. Also Lena Schrumm hat Hochklassig gespielt, Henrik Trainerscheine. Also da ist natürlich, ich habe auch mal Fußballspieler, wir können es aber nicht so, aber es ist nicht vergleichbar, da haben sie logischerweise recht, Mangat Goltz haben dann doch einiges umgesetzt, aber... Die Situation jetzt im Aufsichtsrat, die habe ich vorhin ja auch schon geschildert, ist, dass wir sehr vertrauensvoll und professionell zusammenarbeiten. Ich glaube, das muss man schützen, unabhängig davon, wer wieder kommt. Und wenn es dann heißt, man will das verändern, dann wird man auch dann einen Weg finden. Alles, was wir machen wollen und sollen, ist, dass wir jetzt gerade durch die Gremien hinweg bis runter zum letzten Mitglied beim HSV, glaube ich, verstanden haben, wie wir zusammen das Thema interpretieren wollen. Und da würde ich sagen, das sollte man gut schützen, unabhängig von wer wer da kommt. Das haben wir schon ganz am Anfang gesagt, dass wir sehr oft gebaggert haben, ob Sie mal zu uns im Podcast ins Interview kommen, bislang immer abgelehnt. Heute sind Sie hier. Normalerweise ist es ja so, und Sie werden sich ja sicherlich abgesprochen haben, dass der Vorsitzende, also in dem Fall der Papenfuß, das Sprachrohr des Aufsichtsrat ist. Jetzt waren sie netterweise heute hier, haben eine Stunde ein bisschen Auskunft gegeben. Muss vielleicht der Aufsichter hat öffentlich ein bisschen präsenter auftreten, um manche Dinge auch zu erklären? Oder soll das genauso bleiben, wie es bislang ist? Ja, also Michael und ich haben die Vereinbarung, dass ich als Stellvertreter da entsprechend mit ihm auch wirke. Und logischerweise sehe ich das auch als ganz normal an, alle Stakeholder oder Aufsichtsräte und Vorstände und unsere Medienabteilung darüber zu informieren. Ich glaube nicht, dass der Aufsichtsrat jetzt hier jede Woche stattfinden muss. Wir sind, wie gesagt, im Hintergrund als Sparringspartner und wie gesagt Energiegeber immer gut beraten, aber es hilft, weil, und das muss ich auch sagen, heute Ihre Fragen, es hilft natürlich schon auch nochmal den einen oder anderen Aspekt neu zu beleuchten und zu sagen, wie war das eigentlich? Also ich finde, das ist vollkommen normal, dass man Prozesse hat in diesem Gremium und es hilft dem Ganzen, das transparenter darzustellen. Und wenn es jetzt dazu führt, dass wir eben auch mehr Transparenz nach außen bekommen an unsere Mitglieder und Fans, dann ist das gut. Aber keiner möchte hier alle zwei Wochen auflaufen. Alle vier Wochen wäre auch okay. Beleuchten, haben Sie gerade gesagt, es wird ja aktuell an einer Doku gearbeitet von OMR, die das Innenleben des HSV beleuchtet und auch einen schönen Aufstiegsfilm machen wird, der wahrscheinlich dann irgendwann im Laufe des Jahres herauskommt. Es heißt, dass Sie angeblich auch mal bei einer Aufsichtsratssitzung dabei waren. Ist das so? Werden Sie darin stattfinden? Ja. Also die Protagonisten sind ja der HSV, die Köpfe dahinter, Tom Häusler und Philipp Westermann sind ja sehr smart und ich glaube, die wollen ein gesamtes Bild vom HSV zeigen und man muss es am Ende einfach gucken, um es wissen zu können. Ich hätte eine Ahnung, was die Antwort auf Hendricks Frage ist. Haltung Grünwitz Schreiben, ein Dementi hört sich anders an. Genau, wie sieht es aus? Also das, da muss man sich überraschen lassen. Okay, dann lassen Sie uns zum Abschluss noch einmal nach vorne schauen. Bundesliga nächste Saison wieder mit dem HSV. Alle warten natürlich jetzt auf das Eröffnungsspiel HSV gegen Bayern. Wir sind gespannt, was die DFL sich da einfallen lässt. Was trauen Sie dem HSV in der kommenden Saison zu? Es ist natürlich jetzt noch ein bisschen früh, die Kaderplanung läuft und die Transfers werden erst getätigt. Aber trotzdem, was ist möglich für den HSV? Ja. Also haben Sie ja gerade selber gesagt, ein bisschen ist es noch schwer zu bewerten und neben der ganzen Freude ist jetzt auch eigentlich das größte Zeichen der Freude ist eigentlich die Erleichterung, die jetzt stattgefunden hat. Und jetzt muss man sich erstmal wieder, dann werden wir uns jetzt direkt fokussieren, darauf die nächsten Schritte zu gehen und dann kann man es glaube ich auch wirklich erst seriös bewerten, aber wir werden wieder uns Ziele festlegen, die wir intern besprechen und wir werden uns wieder daran messen lassen und das haben wir auch die letzten Jahre gemacht. Und dann gilt es, das einzuhalten und sich treu zu bleiben. Das größte Ziel ist aber, dass wir zusammenbleiben, also dass wir weiter ernst in der Sache sind, weiter diesen offenen, ehrlichen, anseatischen Austausch haben und bewegen wollen wir. Wir haben Lust auf Entwicklung und das ist eigentlich das, wo wir sehr streng mit uns sind, dass wir das eben einhalten. Und das müssen wir dann in die nächsten Wege gehen und da habe ich das Gefühl, dass das jeder sehr verinnerlicht hat. Die Fans hätten sich jetzt, glaube ich, eher als Antwort Europapokal gewünscht, aber das kann ja dann am Montag kommen, wenn der HSV, die Frauen und die Männer zusammen den Aufstieg feiern im Rathaus. Um die Binden als der rum sind sie im Rathaus dabei? Ganz alle Informationen habe ich noch nicht, aber ich gehe davon aus, ja. Und dann können Sie ja anstimmen auf dem Doppeldecker Europokal. Also ich will jetzt anstimmen, das kann passieren. Dass Sie Europokal anstimmen, sicherlich nicht, aber ich habe ja gerade gesagt, ich bin so ein atmosphärensüchtiger Typ und ich liebe unsere Lieder. Ich finde das einfach topf, ich liebe die Farben. und da glaube ich, das ist auch gut, da haben wir ein bisschen Spaß miteinander und das sind dann Momente, die lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen, aber daraus kriegen wir die Energie für auch Phasen, die es wieder geben wird, die nicht so gut sind und diese Energie, da haben wir schon auch wieder Lust drauf und deswegen nehmen wir das auch so mit und ich werde auch mit nach Fürth fliegen, das wird jetzt auch keine Kaffeefahrt, sondern ich glaube da noch Merlin und Stefan, Auch da gab es ja eine Situation, wie die beiden abends noch sprechen, weil wir Siegesfeier und eigentlich schon wieder in dem Thema sind, wie bauen wir die nächste Woche auf. Das ist doch cool. Also das ist eigentlich so, was wir wollen. Das sind halt alles Fußballverrückte und jetzt wollen wir das Ding auch holen und dann holen wir uns die Energie für die nächste Saison. Mit der Radkappe dann auch mal kommen. Idealerweise, ja. Wir sind auf jeden Fall auch dabei bei der Party am Rathausmarkt und werden ausführlich auf allen Kanälen berichten und natürlich dann auch in der nächsten Woche in unserem Podcast nochmal darüber sprechen. Herr Frömming, vielen Dank, dass Sie heute hier waren. Ich hoffe, es hat Ihnen wenig Spaß gemacht. In zwei Wochen dann wieder. Sehr gerne. Vielen Dank für die Fragen und das herzliche Willkommen hier und ich freue mich, dass wir den Weg weitergehen und ja. Genau. Bis bald. Bis bald. In Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das auf Wiederhören. Tschüss, alles Gute. Ciao. Tschüss. Music.