Latest / Israelnetz aktuell / Israelnetz Aktuell 18. Dezember 2025
Transcript
- 0:00Speaker 0: Donnerstag, der Dezember.
- 0:02Speaker 0: Hier ist Israel-Netzradio mit Nachrichten.
- 0:05Speaker 0: Am Mikrofon begrüßt sie Elisabeth Edelmann.
- 0:07Speaker 0: Guten Tag.
- 0:11Speaker 0: Gassabkommen mit Ägypten.
- 0:13Speaker 0: Israels Premier Netanyahu hat ein Gassabkommen über knapp dreißig Milliarden Euro bewilligt, wie er am Mittwoch bekannt gab.
- 0:21Speaker 0: Das Gas soll das amerikanische Unternehmen Chevron an Ägypten liefern.
- 0:26Speaker 0: Die staatlichen Einnahmen betragen rund fünfzehn Milliarden Euro.
- 0:30Speaker 0: Bereits im August hatte die israelische Firma New Med Energy über die Unterzeichnung des Abkommens informiert.
- 0:38Speaker 0: Doch Energieminister Cohen erhob Einwände, er befürchtete negative Auswirkungen auf den israelischen Markt.
- 0:45Speaker 0: Nun lobte er das größte Exportabkommen der Geschichte des Staates, nach mehreren Monaten intensiver Verhandlungen.
- 0:55Speaker 0: Proteste gegen Reform der Märtyrer Renten.
- 0:59Speaker 0: Hunderte Palästinenser haben am Sonntag an mehreren Orten im Westjordanland gegen eine Änderung der Heftlingszahlungen protestiert.
- 1:07Speaker 0: Bis vor Kurzem bekamen die Familien von palästinensischen Heftlingen in israelischen Gefängnissen monatliche Geldzahlungen.
- 1:16Speaker 0: Nach Kritik der USA und der EU sollten die Zahlungen an den Bedarf der Familien gekoppelt werden statt an die Länge der Haftzeit.
- 1:25Speaker 0: Betroffene Familien bezeichnen dies als Kriminalisierung des nationalen Kampfes der Palästinensa.
- 1:34Speaker 0: Stein wieder zur Klagemauer gebracht.
- 1:37Speaker 0: Ein Stein der Klagemauer befindet sich nach Jahren in verschiedenen Ausstellungen wieder an seinem ursprünglichen Ort.
- 1:44Speaker 0: Er war während der Eroberung Jerusalems durch die Römer heruntergefallen.
- 1:49Speaker 0: Sie nahmen die Stadt siebzig nach Christus ein und zerstörten den zweiten Tempel.
- 1:55Speaker 0: Am Montagabend wurde der Stein in einer Zeremonie zu den Überresten der Außenmauer des einstigen Heiligtums zurückgebracht.
- 2:03Speaker 0: Der für die Klagemauer zuständige Rabina, Rabbi Rabinovitz, hatte dies im Februar gefordert, auch für andere antike Ausstellungsstücke.
- 2:13Speaker 0: Der Stein war etwa sechzehn Jahre lang im israelischen Parlament ausgestellt.
- 2:18Speaker 0: Dann wurde er in Mengurion Flughafen bei Tel Aviv gezeigt.
- 2:22Speaker 0: Er wiegt etwa fünf Tonnen.
- 2:24Speaker 0: Bei der Zeremonie sagte Knesset-Sprecher Uchana, diese schwere Stein erzähle von Generationen von Juden, die im Tempel beteten.
- 2:33Speaker 0: Der Stein soll eine Warnung sein vor Zerstörung, die über Israel kommen könne, wenn das Volk gespalten sei.
- 2:40Speaker 0: Gleichzeitig diene er als Wegweiser zu seiner gewaltigen Stärke, wenn es vereint sei.
- 2:46Speaker 0: Die Römer konnten Jerusalem auch deshalb erobern, weil die Juden untereinander uneins waren.
- 2:52Speaker 0: Der Lagerort soll eingezäunt werden.
- 2:54Speaker 0: Zudem wird die Öffentlichkeit angewiesen, sie nicht unzweckmäßig zu benutzen.
- 2:59Speaker 0: Im Anschluss an die Zeremonie wurde das zweite Licht an einem Hanukkah-Leuchter entzündet.
- 3:06Speaker 0: So war die Nachrichten auf Israelez Radio.
- 3:09Speaker 0: Am Mikrofon war Elisabeth Edelmann.
- 3:11Speaker 0: Shalom.