Latest / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing vom 30.12.2025
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend-Briefing.
- 0:03Speaker 0: Heute mit diesen Themen.
- 0:05Speaker 0: Silvester-Sicherheitskonzept in Frankfurt, Mietpreisbremse auf dem Prüfstand, Unfallfahrer unter Mord verdacht.
- 0:13Speaker 0: Gutachten im Frankfurter Vergewaltigungsprozess und Astrologietrend bei jungen Menschen.
- 0:20Speaker 0: Die Frankfurter Polizei bereitet sich mit einem umfassenden Sicherheitskonzept auf die Silvesternacht vor.
- 0:26Speaker 0: Im Fokus stehen die Zeil und das Mainufer, wo ein Feuerwerksverbot gilt.
- 0:32Speaker 0: Uniformierte und zivile Einsatzkräfte werden ab dem Abend deutlich sichtbar im Stadtgebiet präsent sein.
- 0:39Speaker 0: Zusätzlich kommen mobile Videokameras sowie Geräte zur Drohnenabwehr zum Einsatz.
- 0:45Speaker 0: Am Main Kai Eisernen Steg und Brockhausbrunnen werden temporäre Videoschutzzonen eingerichtet, deren Aufnahmen in Echtzeit ausgewertet werden.
- 0:56Speaker 0: Zugangskontrollen durch einen Sicherheitsdienst erfolgen am Eisernen Steg.
- 1:00Speaker 0: Bei drohender Überfüllung kann es zu kurzzeitigen Sperrungen der Brücken kommen.
- 1:05Speaker 0: Für Opfer von Straftaten stehen zentrale Anlaufstellen und spezialisierte Beamte bereit, insbesondere in der Braubachstraße.
- 1:15Speaker 0: Das Mitführen von Feuerwerk und größeren Behältnissen ist in den Sperrzonen untersagt.
- 1:21Speaker 0: Die Regelungen gelten vom einund dreißigsten Dezember zwanzig Uhr bis zum ersten Januar sechs Uhr.
- 1:29Speaker 0: Ein Pilotprojekt des Frankfurter Wohnungsamtes zeigt, dass rund vierzig Prozent der inserierten Wohnungen in Frankfurt mutmaßlich zu teuer angeboten werden.
- 1:40Speaker 0: Die Mietpreisbremse, die seit zehn Jahren gilt und kürzlich bis November-Zweitausendsechsundzwanzig verlängert wurde, wird demnach häufig missachtet.
- 1:50Speaker 0: Bei fast einem Viertel der Angebote lag die Miete mehr als fünfzig Prozent über dem Mietspiegel.
- 1:55Speaker 0: Etwa die Hälfte bewegte sich zwischen zwanzig und fünfzig Prozent darüber.
- 2:00Speaker 0: Konsequenzen hat dies bislang kaum, da der Mietenmonitor keine rechtssicheren Aussagen über tatsächlich vereinbarte Mieten ermöglicht.
- 2:09Speaker 0: Das Wohnungsamt kann nur bei Überschreitungen von mindestens zwanzig Prozent einschreiten, ansonsten müssen Mieter selbst aktiv werden.
- 2:18Speaker 0: Die Stadt plant, das Informationsinstrument weiterzuentwickeln und die Kommunikation mit Vermietern sowie betroffenen Mietern zu verbessern.
- 2:27Speaker 0: Ein Blick nach Offenbach.
- 2:29Speaker 0: Nach einem schweren Verkehrsunfall Ende November, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, sitzt ein einunddreißig Jahre alter Fahrer in Untersuchungshaft.
- 2:39Speaker 0: Ihm wird Mord an drei Menschen, ein verbotenes Fahrzeug rennen sowie ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.
- 2:48Speaker 0: Laut Ermittlungen war der Beschuldigte deutlich zu schnell unterwegs und wich einem anderen Auto aus, bevor er frontal mit dem Wagen einer sechstundsechzigjährigen Frau kollidierte.
- 2:58Speaker 0: Die Frau, ein neunjähriges Mädchen und eine achtundachtzigjährige Mitfahrerin, starben in Folge des Unfalls.
- 3:06Speaker 0: Gegen einen weiteren Fahrer, der den Unfall durch das Einbiegen auf die Straße mit verursacht haben soll, wird wegen Verdacht der Verkehrsunfallflucht ermittelt.
- 3:17Speaker 0: Auch im Frankfurter Landgericht steht ein schwerer Fall im Fokus.
- 3:21Speaker 0: Im Prozess gegen einen Mann, der mehrere Frauen betäubt und vergewaltigt haben soll, hält die psychologische Gutachterin den Angeklagten für nicht therapierbar.
- 3:32Speaker 0: Die Sachverständige diagnostiziert eine ausgeprägte Psychopathie und bescheinigt dem angeklagten Gefühlskelte, Manipulation und fehlendes Schuldbewusstsein.
- 3:42Speaker 0: Der Mann habe ein Doppelleben von immenser Gegenteiligkeit geführt und seine Taten in Chats dokumentiert.
- 3:50Speaker 0: Nach Einschätzung der Gutachterin besteht ein dauerhaftes Risiko für erneute Straftaten.
- 3:56Speaker 0: Eine Therapie sei nicht erfolgsversprechend.
- 3:59Speaker 0: Dem Angeklagten droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.
- 4:02Speaker 0: Das Urteil wird im Januar erwartet.
- 4:06Speaker 0: Astrologie erlebt vor allem bei jungen Menschen einen deutlichen Aufschwung.
- 4:11Speaker 0: Laut Google Trends erreichte das Interesse an astrologischen Themen im Januar, in den höchsten Stand seit fast zwanzig Jahren.
- 4:21Speaker 0: Digitale Plattformen und künstliche Intelligenz erleichtern heute die Erstellung und Auswertung von Horoskopen.
- 4:29Speaker 0: Beratende Astrologen in der Region berichten das Partnerschaftsfragen und Selbstreflexion im Vordergrund stehen.
- 4:36Speaker 0: Der Frankfurter Soziologe Tillmann Allatt sieht im Trend eine Reaktion auf Krisen und Kontrollverlust.
- 4:43Speaker 0: Viele suchten Orientierung im Kosmos, um Unsicherheiten des Alltags zu bewältigen.
- 4:49Speaker 0: Allatt warnt jedoch davor, Verantwortung an die Sterne abzugeben und hält den Trend für vorübergehend.
- 4:57Speaker 0: Und nun zum Wetter für morgen.
- 5:00Speaker 0: In Frankfurt am Main bleibt es den ganzen Tag über bedeckt.
- 5:04Speaker 0: Die Temperaturen liegen zwischen minus drei und zwei Grad.
- 5:08Speaker 0: Niederschlag ist nicht zu erwarten.
- 5:11Speaker 0: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend-Briefing vom Dienstag, dem dreißigsten Dezember, zwei tausend fünfundzwanzig.