Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Leadership beginnt bei dir selbst – Insights mit Nicola Saxer
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- 0:00Rutschkorbquatsch, Lungenröhre angerissen oder tot gewesen. Uiuiui. Es ist auch lieber nicht perfekt starten, als in Perfektion sterben. 100%. Das Eigenloben ist wichtig, dass man sich loben kann für sich. Gegen aussen.
- 0:17Ja, piano. Das ist übrigens das erste Mal, dass ich öffentlich über das rede. Ist das so? Ja. Für mich ist... Das ist der ehrlichste Podcast jetzt. Es ist ein sehr ehrlicher Podcast. Viele fragen sich auch, was passiert ist. Das bin ich in zehn Jahren. Mh. Und dann Jahre später wieder. Und jetzt hast du alles erreicht. Und er sagt, nein, wie lange nicht. Es wird immer ich in zehn Jahren geben. Jetzt gib mir... Ich kann gar nicht verlieren.
- 0:47Ich lerne nur. Man merkt, was du für eine Passion hinter dem hast. Hinter deiner Vision ist eine Passion geknüpft, die wie ein Feuer 5 Grad wärmer wurde.
- 1:09Herzlich willkommen bei Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist mehr als nur inspirierend. Er ist nämlich einer der führenden Experten, die zum Leadership in der Schweiz gehen. Mit seinem Wissen begleitet er und führt hunderte von Menschen, um bessere Leaders zu werden und somit auch bessere Menschen.
- 1:33Seine sozialen Medien nutzt er aktiv, um genau solche Nuggets, das Wissen und Tipps und Tricks an die Hand zu geben, die sie direkt umsetzen können. Mit dem ist aber noch lange nicht alles gesagt. Er ist einer, abgesehen von seiner atemberaubenden Karriere, der wahrscheinlich...
- 1:51Einer der tiefgründigsten Menschen, den ich bis jetzt kennenlerne. Ich habe sofort gemerkt, dass er diese Gespräche in eine Beziehungsebene eintreten kann und du gerade das Vertrauen spürst. Ich möchte jetzt nicht mehr viel verraten, sondern ich möchte dir noch direkt vorstellen. Herzlich willkommen und schön, dass du dir Zeit genommen hast, Nicola Sachser.
- 2:12Kevin, danke dir. Wow, es hat geklappt, du bist da. Ich habe dir vorher gesagt, als ich reingelaufen bin, habe ich gesagt, wow, was du da auf die Beine gestellt hast. Also nochmal, herzliche Gratulation. Danke vielmals. Das von dir zu hören, ist natürlich eine grosse Ehre. Und bevor ich in meine Fragen eintauche und dich auch den anderen Leuten besser vorstellen darf, die erste und wichtigste Frage. Wie geht es dir?
- 2:41Mir geht es hervorragend. Wir haben vorhin schon darüber gesprochen. Allein wenn man hier bei dir sein darf, wir haben vorhin darüber gesprochen, wir haben einfach eine Weitsicht. Und selbst nach einem strengen Tag, habe ich mich die ganze Woche schon gefreut nach der Einladung. Ein schönes Kribbeln im Gefühl. Also ich bin ein bisschen nervös, wenn ich das so sagen darf. Das hätte es schon länger nicht mehr gegeben. Also danke viel, vielmals.
- 3:07Wir sind hier völlig transparent. Ich habe jetzt auch die Einleitung gemacht und ich bin völlig aus dem Konzept gekommen. Ich habe gesagt, vielleicht, weil wir sind jetzt am Abend aufgenommen. Auch für mich etwas Spezielles. Eigentlich mache ich meistens Sachen am Morgen, weil ich so voll der Morgenmensch bin. Das merke ich extrem bei mir. Aber ich bin völlig aus dem Konzept gekommen und musste neu anfangen. Aber ich glaube, es war super. Absolut. Das gehört dazu. It's part of the game. Absolut.
- 3:33Für die wenigen Menschen, die dich nicht kennen. Was machst du? Für was bist du bekannt? Ich habe gesagt, Leadership. Das ist deine Leidenschaft. Das merkt man bei dir auch sehr. Aber woher kommt das? Was hast du gemacht?
- 3:46Also ich glaube eben, die Frage, wer ich bin, das ist eine Reise. Ich bin heute noch an dieser Frage dran, weil ich glaube, es ist eine Frage, die sich jeder stellen sollte. Weil wir werden irgendwann einmal geboren und dann haben wir Lehrerprägungen, die wir mit auf den Weg bekommen. Und ich glaube, heute mit knapp 39 bin ich langsam an einem Punkt, wo ich denke,
- 4:10bei mir bin, wo ich ein bisschen weiss, warum gewisse Sachen so sind, wie sie sind und vor allem aber auch, wofür ich stehen möchte. Das eine ist der Name, der mir gegeben wurde, Nicola Leandro Sachser. Leandro ist mein zweiter Name. Heute, gang und gäbe, früher, vor 39 Jahren, in Ersalten, meine Schwester heisst Leandra.
- 4:33Oh wow. Zweiter Name oder erster Name? Erster Name. Leandra Elisabeth, genau. Und ja, ich bin vor 39 Jahren jetzt knapp auf die Welt gekommen und bin heute ich habe ja, ich sage jetzt mal eine Kindheit gehabt, die sehr prägend war. Wofür ich auch im Nachgang sehr dankbar war. Das heisst nicht immer alles Gold, das glänzt, braucht es auch nicht. Aber ich habe zwei tolle Eltern,
- 5:02Ich sage jetzt auch, dass meine Eltern heute speziell sind. Sie sind geschieden, leben aber wieder zusammen, wenn man so will. Das ist natürlich auch schön. Ich habe zwei ältere Schwestern, eine Halbschwester und eine richtige Schwester, die Leandra und Françoise Vacelli. Am Namen her ist sie Romani Gola. Das ist auch eine emotionale Geschichte, die dahinter steckt.
- 5:25Ich bin jetzt auch Familienvater eines wunderbaren Sohnes, Elias. Vorher habe ich gerade noch Facetime gemacht. Mein Schatz hat mich angerufen und gesagt, Schatz schau, er geht jetzt aufs WC.
- 5:41Ich habe das auch wirklich. Und du siehst, das sind heute meine Themen. Gratuliere, das sind... Das sind so meine Erfolge. Ilia, genau. Ilia, herzliche Gratulation. Wenn du das irgendwann mal siehst in zehn Jahren, herzliche Gratulation. Ich bin stolz auf dich, Ilia. Das ist der Tag von der Tag. Und du, ja, das Mami ist vor allem auch stolz auf dich. Herrlich. Das sind heute die Momente, die mich erfüllen. Das ist das, was heute das wahre Glück ist. Und eben, ich bin, wie du gesagt hast, wenn mich die Leute fragen, was ich mache, sage ich immer, ich mache Menschen besser.
- 6:10Und das mache ich in dem Sinn, wie mir einer meiner ersten Coaches in dieser Branche gesagt hat, hilf anderen Menschen dabei, erfolgreich zu werden und du wirst immer erfolgreich bleiben. Und das ist das, was ich mache und das ist meine Leidenschaft. Okay, wow. Du bist in der Schweiz aufgewachsen?
- 6:27Ich bin Schweizer und bin geboren in Altstetten, St. Gallen. Obwohl viele immer sagen, ich sei Italiener oder Russländer. Früher war es auch lustig, mein Vater ist ein Rötschi, darum habe ich auch ein rotes Tint. Sie haben mich nicht mehr gefragt, wer mein Sohn auf dem Fussballplatz ist. Ich habe gesagt, das ist nicht dein Sohn. Aber ich habe auch schon meine Mutter gefragt. Definitiv von meinem Vater.
- 6:54Herrlich. Und du hast eine normale Lehre abgeschlossen, als du jung warst. Was hast du genau gemacht? Ich habe, wie gesagt, mein Herz hat sehr früh für Fussball geschlagen. Es ist halt so, früher, ich weiss heute, gehen die Leute oder die Jungen ans Handy. Wir hatten noch ein bisschen eine andere Kindheit. Unsere Generation ist auch...
- 7:12Unsere Eltern sind die letzte Generation, die ohne Social Media aufgewachsen ist. Ich bin in einem sehr einfachen Verhältnis aufgewachsen. Jede freie Minute waren wir auf dem Pausenplatz oder vor dem Haus und spielten Fussball. Ich habe dann die Schule gemacht. Ich war nicht so ein guter Schüler. Ich bin nicht so gerne in die Schule.
- 7:35Ich bin ein sehr sozialer Mensch, ich bin gerne wegen den Jungs, den Kollegen, den Kolleginnen. Aber auch heute noch, mir fällt es schwer, so ruhig zu sitzen. Ich habe dann einfach sehr früh gemerkt, dass ich mich mit Themen oder mit Fächern beschäftigen muss, die mich eigentlich nicht interessieren. Aber es gehört einfach dazu, im Nachgang natürlich bist du dankbar.
- 7:57Und dann kommt die entscheidende Frage, was machst du? Ich finde das heute noch schwierig. Wie soll sich ein 13- oder 14-Jähriger entscheiden? Ich habe dann das KV gemacht, das alle machen. Bei der CSS-Versicherung. Schon dort in die Versicherungs- und Finanzbranche?
- 8:18Ich habe sehr früh Fussball gespielt, U13, U14, Regionalauswahl. Mein Vater ist halt der klassische Schweizer, der sagt, du machst eine Lehre, weil du weisst nie, was passiert. Das wird vielleicht auch noch ein Thema heute.
- 8:33Er sagte dann, er unterstütze mich. Dann war die Frage, ob ich zu FC Zürich spielen könnte. Aber ich habe keine Sportlehre bekommen. Ich konnte zwischen Koni und CSS entscheiden. Ich hatte eine Top-Lehrlingsbetreuerin. Das wäre sozusagen ein Stipendium? Ja, du hättest die Möglichkeit, eine Lehre zu machen, die dir die Möglichkeit gibt, professionell Fussball zu spielen. Okay.
- 9:00Ich hatte eine tolle Lehrlingsbetreuerin, mit der ich einen Deal hatte. Solange meine Noten stimmen, meine Arbeitszeit stimmen, unterstützt sie mich. Das konnte ich auch machen. Ich hatte das Privileg, sehr früh professionell zu spielen. Aber mein Vater sagte zu mir, dass ich das erst leer mache, dann unterstütze ich mich. Und wo hast du dich gespielt? Bei IFU Ventus.
- 9:27Genau, Blerim Cemail ist auch gross geworden. Ja, ja, mega. Genau, wir sind gleichzeitig zu FZZ. Er hat eine Karriere im Sport gemacht, das wissen wir jetzt. Gratuliere, Blerim. Shoutout. Und ich sitze hier mit Anzug. Manchmal gibt dir das Leben nicht das, was du willst, sondern das, was du brauchst. Das, was du brauchst. Und schön, dass du das so siehst und das sagst. Das Leben gibt dir nicht das, was du willst, sondern das, was du brauchst. Ich glaube, es ist...
- 9:51Ein Prozess. Rückblickend können wir Dinge wieder verbinden. Wieso sind Dinge passiert? Wieso habe ich das gemacht? Oder hat mich das Leben auf diesen Weg geführt? Das kann man in dem Moment, in dem man ist, nicht sehen. Das merkt man nicht. Das passiert erst im Nachhinein. Darum ist es sehr wichtig, um zu zurückzudenken. Woher hat man gestartet? Was hat man gemacht? Und wieso bin ich jetzt da, wo ich bin? Was kann ich jetzt bewirken mit dem, was ich mache?
- 10:22Absolut. Ich glaube, nein nicht ich glaube, ich sage immer ich glaube. Das ist ein Floskel. Man muss immer schauen, was man sagt. Ich benutze oft «Ich glaube», «Nein», «Ich bin überzeugt», dass wir alle aus einem bestimmten Grund da sind. Man sagt ja ab 40 oder alles, du hast ja so deine Kindheit, dann ist die pubertäre Phase, wo du Erfahrungen sammelst, auch im Job etc. Und dann sagt man, so ein wenig Carl Jung,
- 10:48ab 40, alles was du vorher machst, dient dazu, um dich auszuprobieren, um Sachen in Erfahrung zu bringen. Ab 40 fängt es eigentlich erst richtig an. Das bedeutet, ich komme jetzt in einen Lebensabschnitt, wo ich nicht mehr als Junge gilt, sondern ich bin noch nicht weise, aber ich habe ganz viele Erfahrungen gesammelt, gute und schlechte.
- 11:15macht mich heute aus, macht jeden Menschen aus. Ich freue mich auf diese Zeit, ich sage das ehrlich.
- 11:21Gut, das gibt Hoffnung, weil dann habe ich noch sechs Jahre Zeit, bis es richtig anfängt, kann ich mich noch vorbereiten. Ja, du hast natürlich, ich glaube, die Menschen, die dich kennen, die haben dich ja kennenlernen dürfen, aber eben mit dem Momentum, du bist eine unglaublich prägende und inspirierende Situation und wie ich gehört habe, wie dein neuer Podcast heisst, führst du aufs Auge. Und das trifft aufs Leben zu, aus jeder Herausforderung,
- 11:49eine Chance zu sehen und dann das Beste daraus zu machen. Aber ich bin sicherlich ein Masochist. Auch meine Schatze sagt nach vier Jahren, es sei unglaublich, mit ihr sei nie langweilig. Und immer dann, wenn ich eigentlich mal zurückstecken könnte, greife ich nochmal an.
- 12:07Eigentlich eine mega gute Eigenschaft. Ja. Von Troppi Wär. Genau. Es ist immer wieder, ich sage jetzt, ich bin doppelter Wassermann. Ja. Und eben alles, was so ein bisschen auch mit dem Human Design zu tun hat. Oh, was bist du im Human Design? Projektor. Ich auch.
- 12:24Das heisst, wenn du mich nach Hilfe bittest, unterstütze ich dich. Was mich aber enttäuscht und darum auch Thema Leadership, Thema Coaching. Ich habe oftmals versucht, Menschen zu inspirieren oder zu motivieren, die aber keine intrinsische Motivation hatten. Und dann bin ich unglücklich. Und das ist auch ein Prozess, den du lernen musst.
- 12:46Mega spannend. Wir haben noch nie über Humanity gesprochen, oder? Ich finde das nämlich ein mega spannendes Thema. Wir können es uns nachher bilateral ein bisschen anschauen. Aber mega spannend. Ich bin auch Projektor.
- 13:00Ich glaube nur 20-30% sind Projektoren. Ja, es sind wenige. Man sagt ja auch Menschen, die ihren eigenen Weg verfolgen, die eigene Spuren hinterlassen möchten. Und eben Menschen, die in der Lage sind, wie wir das jetzt auch machen, anderen Menschen eine Bühne zu bieten, damit sie wachsen können. Genau. Als wir schon von Bühne bieten sprechen,
- 13:23Greife jetzt ein wenig vor, weil vor zwei Wochen war ich bei dir. Vor zwei Wochen war ich bei dir, du hast einen eigenen Podcast, gratuliere zu dem, auch zum Shit, um das zu machen. Der heisst «Leaders Coffee». «Leaders Coffee», da ladest du auch Gäste ein, du redest mit ihnen über ihren Werdegang, was sie sind, was sie machen, was sie geprägt haben. Ich finde, du machst das sehr gut.
- 13:48Ich finde auch deine Fragen. Und das ist auch etwas, was ich in der Intro gesagt habe. Wir haben uns kennengelernt und es war schon so ein mega gutes Gefühl. Wir haben direkt in sehr tiefen Gesprächen geführt, obwohl wir uns noch nie gesehen haben. Brutal. Brutal. Also das ist eine Fähigkeit, die du hast und darum prädestiniert, um so Podcasts zu machen. Und wir verlinken dir ganz sicher, damit die Leute auch auf den Podcast kommen. Denn da hast du ganz tolle Menschen, die
- 14:16die vielleicht noch genau dieses Puzzlestück suchen, für dich da draussen, können das bei dir auch suchen und finden. Also sehr gut. Danke für die Blumen, Kevin. Ich habe gesagt, als ich hierhin gelaufen bin, also an alle, die mein Setup gesehen haben, das ist das motiviert. Und ich habe aber, ich lebe so nach einem Leitsatz, lieber nicht perfekt starten, als in Perfektion sterben.
- 14:44Hundertprozentig. So, und der Punkt ist, wenn ich ständig überlege, was nicht funktioniert, bin ich blockiert. Also geht es darum, einfach mal anzufangen und dann auch in das Urvertrauen kommen, dass es gut kommt, egal wie es kommt. Aber im Wissen darum, dass es nicht einfach wird. Und wie gesagt, als wir uns kennengelernt haben und als ich dich dann gefragt habe, ich bin da ganz am Anfang.
- 15:12und du gesagt hast, es ist mir eine Ehre, dann ist genau das. Und auch, dass du das teilst und ich teile. Wenn ich jetzt schaue, wie wenig Freunde eigentlich einen Support geben oder mal eine Story reposten, also alle, die das hören, die von meiner Community kommen, bitte nehmen
- 15:32Das Momentum, lasst rein, macht das und streut es mit der Welt. Weil da entsteht etwas, das einfach dazu dient, den Menschen Energie zu geben, Mut zu geben, um ihren eigenen Weg zu gehen.
- 15:47Mega schön, danke vielmals auch dafür. Mega schön, so etwas zu hören. Und ja, ich glaube, es ist, man unterschätzt das AMX und vor allem, wenn man so in die selbstständige Phase hineingeht, man unterschätzt, glaube ich, wie wenig Support am AMX kommt. Also eben, es ist etwas, wo
- 16:08Das Spannende ist ja, das Negative ist 17 Mal stärker als das Positive. Also du musst dir das mal vorstellen, unsere ganze Welt ist auf Negation aufgebaut. Die ganzen Medien, alles. Absolut. Und wenn jemand scheitert oder wenn man ein Gerücht hört, was macht man mit dem Gerücht? Verbreiten. Man verbreitet es. Wenn man aber etwas Positives sieht, was macht man? Für sich behalten. Absolut. Schade, oder? Also völlig ein Paradox. Völlig...
- 16:36Nicht produktiv. Und weisst du, zu was steht man auch? Es ist auch das Commitment, das man hat. Wer supportet, was macht man? Du darfst über zwei Sachen nicht reden, und das ist glaube ich um Politik, weil du verlierst. Weil aus meiner Perspektive habe ich immer Recht. Aber wenn es um positive Sachen geht, habe ich ganz wenige Menschen, die mich supporten. Und natürlich mein grösster Fan ist wirklich mein Schatz.
- 16:59Und Elia, wenn er jetzt YouTube schaut, er darf zwischendurch. Wenn der Papi sagt, der Baba. Also das ist... Herzlich. Ja, herzig. Okay, schön. Wir haben angesprochen, du hast deine Lehre angefangen bei der CSS, du hast das KV abgeschlossen. Bist du dann immer auf der Versicherung geblieben?
- 17:21Nein, ich hatte danach das Privileg, dass ich Halbprofifussballer sein durfte. Ich durfte mit 16 in die Erstliga shooten. Und du kennst, dein ganzes Leben ist nach Disziplin und Leidenschaft. Das bedeutet, du hast deine Lehre, trainierst mit dem Nachwuchs, gehst mit der ersten Mannschaft, trainierst mit der ersten Mannschaft, spielst im Nachwuchs.
- 17:43Das durfte ich dann so leben. Nach der Lehre kam ich bei der Cablecom. Zuerst verkaufte ich Sportsponsoring. Ah, okay. Genau, da zu Alisellen übrigens, bei der Metatop. Ah, die waren da hinten? Ja, genau. Dann verdiente ich ein Soh-Misbrötchen, da wohnte ich auch noch zuhause. Das haben sie dann gemacht. Danach kam ich zu der Cablecom ins Callcenter, was eine mega geile Zeit war. Das klassische Inbound.
- 18:09Vor allem, du lernst wirklich am Telefon zu sprechen. Ja, und es war natürlich ein super Ausgleich. Wir waren eine coole Runde und ich konnte 50% arbeiten. Ich konnte auf dem Platz stehen. Das habe ich gemacht und auch erfolgreich gemacht. Leider hat mein Körper den Weg zum Profi nicht gesehen. Ich hatte immer wieder Verletzungen, Schicksalsschläge. Und mit 20, wo dann wirklich etwas Gravierendes passiert ist, da musst du die Entscheidung treffen. Und die habe ich dann getroffen. Gravierend? Darf ich fragen, was das ist?
- 18:38Ja, ich hatte mit dem Matsch, Zweitiker, im FC Baden gespielt. Auf dem Fussballplatz, Tätlichkeit, hat mich einer blöd getroffen. Brustkorb gequetscht, Lungenröhre angerissen und ich war tot. Uiuiui. Es ist auch... ja, es ist... Spannend ist, an dem Tag, meine Mutter kam nicht viel ins Match. Meine Schwester auch nicht so, mein Vater auch. Und meine Mutter, mein Vater und meine Schwester schauten.
- 19:05Ich bekam einen Schlag und ging wieder aufs Feld. Ich weiss aber ab dem Moment nichts mehr. Die Leute erzählten mir das und ich kippte. Ein Zahnarzt von Wittig hat mir das Leben gerettet. Ein Zahnarzt? Heute schreibe ich ihm ein Kärtchen und sage Danke.
- 19:22Wie hat er dein Leben gerettet? Weil du warst angegriffen durch Quatsch. Also ich bin weg und er hat mich einfach immer wieder wiederbelebt, gemacht. Bis dann das Krankenauto kam. Und dann war ich zwei Wochen im Spital. Und auch dort ist es spannend, wer dich dann anruft von deinen Mannschaftskollegen.
- 19:43Dann musste ich lange Atemterapie machen. Ich musste wieder Atem lernen, weil mein Ruhepuls bei 120 war. Das ist abartig. Dann bin ich wieder auf dem Platz und habe gemerkt, dass ich Angst habe. Ich habe zu viel Respekt und zu viel gemacht. Mit 20 fragst du dich dann, ob du den Sprung noch schaffst oder nicht. Dann habe ich mich entschieden aufzuhören. Okay. Du hattest immer wieder Verletzungen. Sind das für dich damals...
- 20:08auch schon Zeichen gewesen, um zu sagen, hey, vielleicht nicht ganz? Oder hast du das... Du hast... Der Traum war, zu stark zu sein. Weisst du, irgendwann weisst du ja, wie realistisch das ist. Und ich wusste irgendwann, ich habe ein Potenzial. Einerseits, ich sage jetzt, gute Challenge-League-Mannschaft, gute Super-League-Mannschaft, also ich sage jetzt, okay, Super-League-Mannschaft, aber dann hätte alles passen müssen.
- 20:36Weil du hast eine Zeit in deinem Leben, in der ich überzeugt bin, auch im Beruflichen, die du nutzen kannst. Wo du das Potenzial, den Drive und auch das Momentum hast, um partizipieren zu können. Ich bin dann irgendwann angekommen und habe gesagt...
- 20:51«Was soll ich jetzt da, Challenge League spielen?» «Oder Erstliga spielen?» «Du reist, du machst.» Also habe ich den Switch gemacht und bin in die Finanzbranche. Und habe aber meine ganze Erfahrung, meine Leidenschaft, meine Passion, die Eigendisziplin, die Beharrlichkeit, die Demut auch, die Demut als junger Spieler, die Bälle zu holen, die Schuhe von den Profis abzuwaschen. – Daher kommt es? – Ich glaube, es ist nicht nur von dort. Es kommt von der Kindheit, aber vor allem auch vom Sport.
- 21:22Ich sage das, weil...
- 21:24Wir haben immer wieder diese Gespräche und ich finde, du bist ultra demütig, du bist sehr am Boden geblieben. Danke. Wie gesagt, du bist hoch erfolglich, was du gemacht hast, wo du schon alles warst, was du jetzt am Aufbauen bist. Es ist unglaublich. Und trotzdem, du bist immer so total am Boden geblieben. Und ich finde, so eine Eigenschaft ist Gold wert. Ich finde das so schön. Danke. Und ich glaube, das ist eine attraktive Eigenschaft, dass man sich nicht selber...
- 21:52Das Eigenloben ist wichtig, dass man sich loben kann für sich. Gegen aussen, bien, bien. Ich finde, das verkörperst du richtig. Danke vielmals. Wir haben ja darüber gesprochen. Für mich ist meine Mutter, es gibt eine gute, Matthew McConaughey. Für die Menschen, die jetzt zuschauen, Matthew McConaughey hat, als er...
- 22:18den Oscar gewinnt, sagt er so, I have three things to say. First, I want to thank God. Ohne Gott, ohne die Opportunitäten, wäre das alles nicht möglich gewesen. Der zweite Punkt ist, ich möchte meinem Vater danken, weil mein Vater hat mir ganz viel gelernt. Dann erzählt er eine Geschichte und drittens natürlich der Familie. Aber er erzählt eine Szene, wo ein Reporter kommt, der jung war und ihn fragt,
- 22:47Was hast du für ein Vorbild? Dann sei da. Lass mich darüber nachdenken.
- 22:54Ich überlege und komme dann nochmal. Ein bisschen später ist dann ein Reporter wiedergekommen, nach einem Jahr, und sagt, «Weisst du was?» Er sagt, «Ja, das bin ich in zehn Jahren.» Mmmh. Und dann Jahre später wieder, und er sagt, «So, und jetzt? Hast du alles erreicht?» Dann sagt er, «Nein, wie lange nicht? Es wird immer ich in zehn Jahren geben, weil «It's keep me chasing.» Das heisst, es lässt mich wachsen. Ich werde niemals ankommen,
- 23:23aber die Demut und Dankbarkeit zu haben, um zu sagen, ich bin dankbar für das, was ich habe, aber ich schreibe immer danach, die bessere Version zu werden. Und das ist ein grosser Teil, den ich heute mitnehme, betreffend Demut, wo ich sage, draussen gibt es Menschen, die Leben retten, jeden Tag.
- 23:44die nicht anerkannt werden. Oder meine Mutter mit ihrer schwierigen Kindheit, die eine unglaubliche Powerfrau ist, die jede andere schon... Das sind die Menschen, die für mich etwas bewegen. Mega. Ich habe das Privileg, ich bin in der Schweiz gross geworden, in einem Land, das sicher ist. Wenn wir Hunger haben, gehen wir in den Kühlschrank und essen dort etwas. Wenn wir tauschen wollen, gehen wir tauschen. Ich habe kein Problem, Kevin. Ja, ich weiss. Ich hatte noch nie ein Problem. Aber wir machen uns Probleme, die keine Probleme sind. Verständlich.
- 24:13Ständig und viel zu viel. Und nochmal, da kann ich wieder zurücknehmen, was du vorher gesagt hast. Die ganze Gesellschaft ist ein bisschen auf das aufgebaut, auf die Negativität. 17-mal stärker als positiv, habe ich übrigens nicht gewusst, aber macht für mich definitiv Sinn.
- 24:28Irgendwann hast du den Sprung wahrscheinlich gemacht. Den Mannschaftssport hast du gelebt. Du hast in einer Versicherung gearbeitet. Irgendwann ist der Sprung dann passiert. Leadership. Und du bist einer der anerkanntesten Leaders, die es gibt. Du kannst selber Leadership ausbilden. Und es war ganz lustig, ich habe publiziert, dass du hierher kommst. Und dann hast du sogar schon bei dir, als ich zu dir gekommen bin, sind Nachrichten reingekommen.
- 24:55«Was? Du kannst einen Nygala? Von wo? Ich kann auch einen!» Und dann ist die Versicherung. Und ich habe dort die Ausbildung gehabt. Ich so «Hey, crazy! Crazy!» Ja, es ist natürlich schön. Das Gleiche ist bei mir passiert. Du hast mega viele beste Freunde. Weisst du das? Nein, das weiss ich nicht. Ich habe meine Freunde an einer Hand abzuhalten. Also du hast mega viele gute Freunde. «Hey, bist du Kevin?» «Ja, Kevin war bei dir. Er ist ein sehr guter Freund von mir.»
- 25:24Ja, auf jeden Fall. Danke, Freunde. Dich kennen ganz viele Menschen. Was war die Frage? Leadership. Wie bist du in das ganze Leadership reingekommen? Also, weisst du, ich glaube, alles ist ein Prozess. Und die Thematik ist, Leadership fängst du bei sich selber an. Ich habe dich ja in meinem Podcast gefragt, wie schaffst du es, dich selber zu meistern? Und der erste Step von Leadership ist, sich selber zu meistern. Und ich bin der Meinung, dass ich mich sehr gut meistern kann.
- 25:53Ich bin in vielen Sachen noch nicht dort, wo ich sein will, aber ich bin in ganz vielen Sachen schon extrem stolz auf das, was ich erreicht habe. Weil, wie gesagt, unsere grössten Gegner sind wir selber. Und wir können uns nur selber im Weg stehen. Und natürlich durch, wie gesagt, die Lehrzeit, den Fussball und durch meine, ich sage jetzt Führungstreff, die ich hatte, nimmst du Sachen mit, positive, schlechte. Und...
- 26:21Irgendwann wusste ich, dass ich sehr früh in die Führung gekommen bin. Ich konnte sehr früh Führungsverantwortung übernehmen. Was heisst sehr früh? Mit 20 Jahren. Mit 21 Jahren kam die Umstrukturierung. Cablecom UPC. Ich habe schon ein Team geführt. Mir lag das immer schon auf dem Fussballplatz. Ich konnte gerne Verantwortung übernehmen.
- 26:40Leadership ist wie auf dem Fussballplatz. Du musst wissen, wo du den Ball anspielst, bevor du ihn anspielst. Das ist Unternehmertum. Ich glaube, das leidt mir. Ich kann sehr gut antizipieren.
- 26:55Menschen dort einsetzen, wo sie stark sind. Und ich hatte cholerische Führungskraft, ich hatte narzisstische Führungskraft. Und das hat mir dann auch gezeigt, was ich nicht will. Und wie gesagt, darum sage ich jetzt, mit knapp 40 weiss ich nicht, habe ich ja ganz viele Fehler gemacht. Im Bereich der Führung, im Bereich der Mitarbeiterentwicklung. Aber das gibt mir heute wirklich mehrere hundert Menschen, und ich glaube schon tausend,
- 27:21einerseits Kunden, dann Mitarbeiter, Führungskraft begleiten dürfen. Und so natürlich ganz viele persönliche Persönlichkeiten kennengelernt. Und das ist Leadership.
- 27:33Unglaublich. Machst du selber deine Workshops bei dir oder hast du Kunden? Es ist spannend. Mein Leben ist von Veränderungen geprägt. Ich glaube, die einzige Konstante in meinem Leben ist Veränderung. Du hast vorhin gesagt, ich habe eine unglaubliche Karriere gemacht. Ich habe viel erlebt und viel gemacht. Das ist so. Warum? Weil ich nach der Zone gehe, wenn du wachsen willst, musst du lernen und wenn du lernst, wachsest du. Das heisst, immer dann, wenn ich eigentlich gebaut habe,
- 28:02Ich bin ein extremer Wertemensch. Das heisst, mein Wertekompass und meine Prinzipien sind sehr stark ausgeprägt. Das kann gut sein, kann aber auch hemmend sein. Und ich habe immer dann gemerkt, ich bin weitergegangen, wenn ich einen Wertekonflikt entdeckt habe. Wenn ich gewusst habe, das hier stimmt nicht mehr mit dem, wie ich bin oder was ich denke oder nach dem, wo ich handele.
- 28:25Und dann bin ich weitergezogen. Das bedeutet, ich bin ein Bauer. Ich glaube, das trifft auf mich zu. Gib mir eine schwierige Situation und ich baue sie erfolgreich auf. Habe ich sie erfolgreich gebaut, ziehe ich weiter. Darum sage ich masochistisch, eigentlich dann, wenn du zurückkommst, dann greife ich wieder an. Mit all dem Wissen, das du hast, was würdest du sagen, was ist der grösste Fehler, den Führungskräfte machen? Dass sie zu fest von sich ausgehen. Und nicht von den Menschen, die sie begleiten sollten.
- 28:54Das ist ja das, wo
- 28:58Ich bin ein Macher, wie gesagt. Ich bin doppelter Wassermacher, ich bin freiheitsliebend und alles. Ich habe einen extrem grossen Perfektionismus in mir. Was nicht immer gut ist. Weil das vielleicht dadurch, wenn ich mich abwerte, wo ich mich nicht sollte oder ich nehme mich mehr zurück. So, das ist halt so. Aber, und das habe ich früher gemacht, ich habe immer von meinen Mitarbeitern das erwartet, was ich selber mache. Und das führt zu Frust.
- 29:25Das heisst, entweder hast du einen zu grossen Anspruch an dich selbst und adaptierst oder assoziierst ihn auf dein Umfeld, auf deine Mitarbeiter, wo du weisst, die können diesen Anspruch gar nicht erfüllen. Also wirst du immer enttäuscht. Oder du bist keine Führungskraft, bist aber in einer Rolle einer Führungskraft. Du hast eine Position, du hast einen Titel,
- 29:46Aber du übernimmst die Verantwortung nicht. Das ist das Thema Management und Leadership. Und darum habe ich mich irgendwann entschieden, um sagen zu können, weisst du was, ich mache das zu meiner Aufgabe. Also meine persönliche Vision, die ich habe, dass der Mensch wieder im Fokus kommen soll,
- 30:03Weil das wichtigste Gut eines Unternehmens ist der Mensch. Und du hast mir vorher die Menschen vorgestellt, die mit dir an deiner Vision arbeiten. Und wie du von ihnen erzählt hast, nicht wie sie angestellt sind, sondern sie sind Success-Provider. Und das ist wahres Leadership. Die Fähigkeit zu haben, seine eigenen Stärken und Schwächen richtig einzuschätzen und dann aber das Bewusstsein und das Gab zu haben, die Talente der Menschen zu erkennen und ihnen das Vertrauen und die Plattform zu geben, dass sie sich selber verwirklichen können.
- 30:32Würdest du sagen, dass das auch einer der grössten Unterschiede zwischen einem Leader und einem Boss ist? Definitiv. Du hast mir ein Beispiel gemacht. Der Boss ist vorne und lässt hören und der Leader ist der, der mitzieht an dem Ganzen. Ich glaube, in der heutigen Zeit, nehmen wir eine Mutter oder einen Vater.
- 30:55Für mich ist es nicht mehr eine leierzinde Mutter, alleine sei der Vater. Hat dann ein leierzinder Vater oder Mutter die Möglichkeit, lustorientiert Mami oder Papi zu sein? Gar nicht. Aber da draussen sind wir lustorientiert, Führungskraft oder nicht. Und Führungskraft zu sein ist eine Verantwortung und das nehmen die meisten nicht wahr. Und unsere Verantwortung ist der Mensch. Ein Manager ist für die Ergebnisse verantwortlich, darum verteilt er auch Aufgaben
- 31:25und Rolle. Ein Leader ist jemand, der es zu tun hat, eine Vision voranzutreiben, im Wissen darum, dass er es alleine nicht schafft. Oftmals ist es ja so,
- 31:41Leider bist du manchmal einsam. Und gleichzeitig ist es das Schönste der Welt. Weil wenn du es schaffst, auf den Gipfel zu kommen als Leider, wirst du nie alleine sein. Weil du weisst, wer du zuerst auf den Gipfel bringst. Alle anderen. Ganz genau.
- 31:56Das heisst, ich bin wie ein Bergführer und ich bin nur so stark wie schwächste Glied in meinem Team. Also ist es in meiner Verantwortung als Leader die Möglichkeit zu haben, zu wissen, ist jetzt ein A, B, C, D Mitarbeiter? Glaubt er an die Vision und will er ein Teil dieser Vision sein?
- 32:18Ja, und ich glaube, wenn man das eben nicht kann, dann ist halt auch das Konfliktpotenzial in einem Team enorm hoch. Ja. Wie gehst du mit so einer Situation um? Oder mit Konfliktpotenzial? Ich meine, wahrscheinlich gehst du auch zu anderen Firmen, wie ich verstanden habe.
- 32:33lange gemacht. Du hast mich eigentlich gefragt, jetzt bin ich ausgewichen. Du hast mich gefragt, was ich genau mache. Es ist so, dass ich 2017 mein erstes eigenes Unternehmen gegründet habe mit meinem damaligen besten Freund und dort habe ich ganz viel Lehrgeld bezahlt.
- 32:49und auch Freundschaft zu halten. Das gehört leider dazu, manchmal müssen Sachen nicht sein, aber nichtsdestotrotz war das eine meiner entscheidendsten und prägendsten Zeiten im Bereich Leadership, Verantwortungsbewusstsein, allein zu gehen oder eben Verantwortung aufzuschieben.
- 33:06Und dort war prägend, du musst dir vorstellen, damals als GSL-Partner der Intec, das ist übrigens das erste Mal, dass ich öffentlich darüber rede. Ist das so? Ja. Also nicht einer der ehrlichsten Podcasts jetzt? Es ist ein sehr ehrlicher Podcast. Viele fragen sich auch, was passiert ist. Und wie gesagt, ich bin Marc, das ist mein Ex-bester Kollege, ich bin ihm extrem dankbar.
- 33:30Er hatte Eigenschaften, die ich nicht hatte. Er hatte Mut in gewissen Momenten, die ich nicht hatte. Ich konnte viel von ihm lernen. Ich bin aber auch der Meinung, dass Sachen gut sind, wie sie jetzt sind. Ich traue nichts nach. Dazumals war es so, wir hatten ein Warum. Und zwar den Markt rund um Gesundheitsvorsorge
- 33:52zu retten und nachher zu verändern. Wir haben etwas unglaubliches geschafft. Wir konnten mit der Zürcher Schweiz eine Kooperation aufbauen als Start-up. Aber meine grösste Stärke ist Partnerschaft und Kooperation. Dort bin ich sacksstark. Ich stelle mir immer wieder die Frage, welches Problem ich löse.
- 34:10Das muss sich jedes Unternehmen stellen. Was hast du davon, dass es mich gibt? Einverstanden. Als wir das gründeten, waren wir im Nebenberuf. Ich hatte noch einen Vertrieb geleitet. Also Workaholic gemacht. Dann war es so, dass er zuerst übernommen ist und ich nicht.
- 34:30Das hat auch persönliche Gründe gehabt. Ich hatte eben eine Trennung, eine Erpressung war noch im Haus. Heute kann ich sehr offen darüber reden. Das ist ein schöner Name. Mein Schatz, als ich mich kennengelernt habe, habe ich ihr gesagt, warum sie mich nicht nehmen sollen. Weil ich ganz viele Sachen gemacht habe, die nicht immer gut waren, aber wo ich den Preis dafür bezahlt habe. Und das ist dann genau der Punkt, wenn du eigentlich ein Baby hast, Anführungs- und Schlusszeichen dazu mal das Tintag,
- 34:58wo du das Herzblut reingehst. Das ist das erste Mal, wo ich gesagt habe, das ist uns. Das Design, das Logo, alles. Und darum, Walliselle ist emotional. Wir hatten an der Gärenstrasse 10 ein Büro bei der Ford. Und wir haben mega viel gelernt. Und dann ist irgendwann die Entscheidung, ich stelle mir das immer vor, ich habe ein Seil. Und an diesem Seil ist dein Deck gehangen.
- 35:25Das ist die Beziehung, die ich zu meiner Firma hatte. Freundschaft, zu Marc und alles, was dazugehört hat. Ich wusste aber, dass es sinkt. Das geht nicht. Du versuchst noch alles zu geben. Ich habe die Last gespürt. Logisch, aber deine Hände blühten. Und es wird immer schwieriger.
- 35:45Und dann ist es halt so, ich bin ein Mensch, ein Gewinner. Wir haben einen Beratungsansatz entwickelt, wir haben eine Beratungsqualität entwickelt und das remote. Mein Geschäftsbarn war immer für Technologie zuständig, was er hervorragend gemacht hat an dieser Stelle. Und dann haben wir es eben geschafft, stärker und stärker zu machen. Und irgendwann habe ich gemerkt, das geht nicht. Das funktioniert nicht. Es sind nicht mehr die gleichen Werte, es ist nicht mehr die gleiche Vision. Ich muss loslassen.
- 36:11Und dann kam das Coaching. Und dann habe ich die letzten paar Jahre vor allem in Unternehmen gearbeitet. Darum kennen mich auch sehr viele Menschen. Und dort habe ich Menschen besser gemacht. Im Verkauf, im Mindset, im Bereich Leadership, Unternehmensentwicklung. Und das habe ich die letzten paar Jahre gemacht. Wahrscheinlich hast du hunderte von Beispielen, aber kannst du von einem Beispiel reden? Von einer Person, die du coachen konntest, die du weiterbringen konntest, die eine völlige Verwandlung hatte oder die etwas mega...
- 36:41Schönes erreicht hat. Es sind mittlerweile X-Stories. Und das Schöne ist ja, auch durch die Welt, du hast es vorhin gesagt, bei der Einleitung, manchmal fehlt nur noch das eine Puzzleteil. Und wir schreiben heute Menschen und schreiben Menschen dank dir, durch dich, durch den
- 37:01Aber sicher kann ich eine Story teilen, die von Manu ist. Manu habe ich in meinen Jahren bei «Helsaner» kennengelernt. Manu ist eine tolle Persönlichkeit. Hallo Manu.
- 37:16Manu war ein Berater bei Delsano. Er war ein sehr grosser Kunde von mir, über Jahre hinweg. Ich durfte dort unglaublich viel bewegen. Auch nochmal danke fürs Vertrauen an Simona. Simona, du brauchst Menschen, die dich glauben und dir eine Chance geben.
- 37:31Und Simona hat mir damals die Chance gegeben. Es war lustig, wie ich das kennengelernt habe, aber darauf geht es jetzt nicht ein. Und ich habe ihn kennengelernt und es ging um ein Telefoncoaching. Und seine Mutter, Gabriela Weber, hat mich damals bei der AXA eingeschafft. Und er ist der Sohn. Und er gibt selber Telefontraining. Und dann hat er gedacht, was ist denn das für eine Pappnase?
- 37:51Ich schaute einfach rein. Ich stand da vorne und nach den ersten 20 Minuten hörte ich bei ihm etwas aus, das er gesagt hat. Er hat Charisma, eine Persönlichkeit, er weiss, wovon er spricht. Ich konnte ihn nicht mehr catchen. Nach dem Kurs sagte er zu mir, dass er uns reden lasse.
- 38:10Er kam dann an jeden Kurs, machte dann das Lernen und wurde dann Nummer 1. In kürzester Zeit, im ganzen Vorsorgebereich. Und dann ist er in die Führung. Und dort war eine Frage, er hat dann die Chance bekommen und hat mich gefragt, soll ich das machen oder nicht. Weil ich verdiene dann weniger als jetzt. Und dann habe ich gesagt, nein Manu, du kommst nur weniger über.
- 38:32verdienen wirst du mehr, weil du deinen Wert entwickelst. Ein Steigerer ist dein Wert, steigert sich dein Einkommen. Ich durfte ihn dann als Mentor begleiten. Über wie lange Zeit? Über zwölf Monate. Also ich habe ihn in den Bereich Leadership integriert, habe ihm als Bewusstsein, was für ein Leader möchtest du sein, dann habe ich ihm die Tools, alles natürlich mit auf den Weg gegeben, habe ihm Leute mitrekrutiert, und habe so natürlich sein Team stärker gemacht.
- 39:02Spannend, dass du erst gesagt hast, was du für einen Leader sein möchtest. Genau. Also, ich möchte zuerst mal das Bewusstsein auch versuchen, selber zu erlangen, wie er einen Führungsstil gerne hat. 100 Prozent. Das ist die erste Frage, die du dir stellen musst. Was für einen Leader möchtest du sein?
- 39:21Es geht ums Verhalten, es geht um Entscheidungen. Dort durfte ich ihn begleiten und ich wurde auch das erfolgreichste Team. Er hat mich in meiner jetzigen Tätigkeit begleitet und macht sich heute selbständig.
- 39:38Noch emotionaler ist es aber nicht das. Er hat vorher eine Lebensgeschichte, in der er Angstzustände hatte. Er hatte Mühe. Ich bin sein Leben gekommen.
- 39:53Und dann hat er es so gemacht. Und er hat eine Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Das ist Wahnsinn. Und das ist schon eine von den emotionalsten Storys, wenn dann einer sagt, du hast mein Leben verändert. Ja, weil wahrscheinlich genau dort das Puzzlestück noch gefehlt hat, das du ihm liefern konntest, um eine Angst zu bewältigen, um eine richtige PS auf die Strasse bringen zu können,
- 40:13um persönlich wachsen zu können. Absolut. Amich, es ist ein Puzzlestück. Und ein Puzzlestück, da kannst du... Das kann man natürlich sehr viel bildlich anschauen. Ein Puzzlestück kann eine Person sein. In diesem Fall bist du die Person, die er eigentlich gebraucht hat, um wirklich Gas zu geben. Mega schön.
- 40:31Ich glaube, du schaffst es halt auch mit deinem Charisma, mit deinem Wissen, mit deiner Art, um Fragen zu stellen, mit deiner Art, um eine Beziehung aufzubauen mit Menschen, um genau das zu catchen und das Vertrauen zu haben, um offen zu reden. Weil Persönlichkeitsentwicklung ohne...
- 40:50Totale Ehrlichkeit gegenüber dir selbst funktioniert nicht. Nein, Authentizität und Integrität sind zwei Eigenschaften, die selten sind, aber die sind essenziell. Essenziell, ja. Hast du selber auch Schulungen, Workshops, Seminare besucht, um das ganze Wissen zu erlangen? Wie bist du zu diesem ganzen Wissen gekommen? Natürlich Erfahrungen. Aber was hast du selber auch für dich gemacht?
- 41:18Ich investiere jedes Jahr zwischen 40'000 bis 50'000 Franken in meine persönliche Weiterentwicklung. Ich lerne von Menschen, die schon dort sind, wo ich hinwolle, in den einzelnen Lebensbereichen. Und das ist immer das, was ich sage. Wenn du wissen willst, wie ernst das jemandem ist, verlange mal seine Steuererklärung und schaue mal, welchen Betrag er in den letzten drei Jahren in seine persönliche Weiterentwicklung investiert hat. Du kannst nicht besser werden, wenn du nicht bereit bist, zu investieren. Und...
- 41:47Neben dem Lesen, den Mentorings, den Seminaren, dem whatever, trainiere ich jeden Tag meinen Leadership-Muskel. Nur wenn es ein Reiz ist, mache ich es.
- 42:03Viele Bücher, viele Seminare. Viele, sehr viele. Eines, das dir gerade super vor Augen geblieben ist? Ein Seminar oder ein Erlebnis? Sicherlich Gregor Heiss damals, Seminaranfang, als ich noch beim AWD gearbeitet habe, respektive nachher bei DAX. Gregor Heiss, Vertriebsikone in Österreich. Wo es darum ging, dass ich eine Höhenangst habe.
- 42:28Und... Sind wir jetzt im richtigen Gebäude? Absolut nicht, nein, jetzt eben. Ich hatte ja Angst. So muss ich es sagen, genau. Dort unglaublich prägend, oder? Ich glaube, da stand er auf dem Baum und sagte, du machst das, ich mache das. Und dort hat es auch Klick gemacht, oder? Dass einfach die eigenen Grenzen in der Regel dort sind, wo du die Erfahrung noch nicht gemacht hast. Okay. Und dann hast du die ganze... die Angst hast du dort verloren?
- 42:57Ein Seminar. Ein Moment. Ein Moment. Ein Moment. Es braucht manchmal nicht viel. Es braucht einen Moment, einen Mensch, einen Input, einen Schritt, dass du das Leben suchst, das Leben wie du willst.
- 43:14Wie heisst er? Gregor Heiss. Gregor Heiss. Ist er aber einer deiner Mentoren? Oder ist er jemand, den du sehr aufschaust? Ich habe keinen Kontakt, aber ich weiss, du hast ja Domenico Furvorrat angemeldet. Ciao Domenico. Domenico ist auch eine tolle Persönlichkeit. Gregor Heiss begleitet Vertriebsunternehmen und macht Workshops.
- 43:38Für mich war er prägend. Zu jedem Lebensabschnitt hatte ich sicherlich eine Person, die ausschlaggebend war für eine Veränderung. Aber wie bist du auf Domenico gekommen? Weil «SWIS Life Select» bei der Managementausbildung bei Gregor Heissmacher. Ah wirklich? Ja, genau. Spannend.
- 44:00Ja, Domenico ist auch eine totale Ikone in diesem Beruf. Ja, ja. Menschlich, super. Menschlich, mega, mega, mega. Er ist mir der Letzte, den ich wieder anrufe. Er ist ein ganz toller Mensch, ja. Cool.
- 44:18Wenn du jetzt zu sagen müsstest, da hören viele zu, die Arbeitnehmer sind, völlig in Ordnung, super. Es gibt auch viele, die zuhören und sagen, ich möchte etwas selber reissen, ich möchte etwas in die Selbstständigkeit geben. Was wären das für Tipps, die du einer Person mitgeben würdest?
- 44:39Ich glaube, es gibt verschiedene Faktoren. Aber sicher ein Schlüsselfaktor ist deine persönliche Vision und Mission. Wir reden immer von Zielen. Ich rede heute von einer Lebensvision, die überhört. Und zwar habe ich früher immer von «Was» Ziel gesprochen, oder «Was möchtest du erreichen?» Stell dir lieber die Frage, wer möchtest du sein? Weil wenn du deine Ergebnisse verändern willst, musst du deine Gewohnheiten verändern. Und das bist du selber.
- 45:05Eine meiner Ich-Botschaften ist zum Beispiel, dass ich eine inspirierende, begeisternde, motivierende Persönlichkeit bin, der anderen Menschen vertraut und gerne folgt. Das bedeutet, durch diese Ich-Botschaft erinnere ich mich jeden Tag daran, wie ich mich verhalten soll, wie ich sein möchte und wo ich hin will. Das bedeutet, geh hin und frag dich, was du möchtest und vor allem, warum du das möchtest.
- 45:31Im zweiten Schritt geht es darum, um dir Gedanken zu machen, was deine persönlichen Stärken sind. Also dein Stärkenprofil. In der Regel geht es nicht darum, was du weisst und was du kannst, sondern was du willst. Das Wissen macht 15-20%. Das, was du kannst. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch ein besonderes Potenzial hat. Aber drei Stärken, die besonders stark sind. Denen musst du dir bewusst sein. Dann ist die Frage, was du willst. Das ist 100%.
- 46:01Weil solange du nicht weisst, was du in deinem Navigationssystem eingehst, wirst du auf Autopilot fahren und du wirst, wie im Orientierungslauf, immer wieder ans falsche Ort kommen. Und dann natürlich such dir einen Mentor, einen Coach, der dich auf deinem Weg unterstützt. Weil Lehrgeld zahlst du alleine mehr, als wenn du ein richtiges investierst. Hundertprozentig.
- 46:26Für alle, die einen Mentor brauchen, seine Nummer wird eingeblendet. Die Kontaktdaten von Nicola sind in der Caption eingetragen. Von daher meldet euch gerne, wenn ihr einen guten Mentor braucht. Danke für die Werbung. Wenn du von null starten müsstest und wahrscheinlich schon ein paar von null starten mussten. Ich habe das ja vorhin gesagt. Allein das letzte Jahr war eine brutale Herausforderung. Wie geht es dir an?
- 46:55Wenn ich von null starten müsste. Das Schöne ist, wenn deine Persönlichkeit wächst. Du startest eigentlich nie von null? Nie. Du hast ja immer ein neues Knowledge, Wissen, das du wieder einbringen kannst. Die Thematik ist, wir definieren uns mit Materialismus. Ja, ja. Oder mit einem Kontostand. Aha. Und wie gesagt, ich habe es vorhin gesagt, immer dann, wenn ich finanziell alles erreicht habe,
- 47:22Bin ich gegangen. Ich habe immer wieder bewusst bei null angefangen. Aber ich habe eben nie bei null angefangen, sondern ich habe mehr Erfahrung, mehr Expertise. Also ist es mir heute ein leichtes Können, durch meinen Personal Brand, durch meine Art, durch meine Eigenschaften, durch meine Stärken, durch all das.
- 47:40wieder blühen können. Und das fehlt den meisten hier draussen. Weil sie einen Job machen, den sie vielleicht jetzt gut verdienen, weil die Umstände auch stimmen. Und ich rede immer vom Lebensfluss. Es ist der Job, den man macht, das Geld verdient,
- 47:55Unsere Gesundheit, mental, körperlich und unsere sozialen Beziehungen. Und natürlich unsere Seele. Und ganz viele Menschen möchten sich verändern, sind aber in einem Hamsterrad, haben den Mut, den Schritt nicht zu machen, weil es wäre mit Einkommensbus kurzfristig verbunden. Und wenn du nicht bereit bist, zwei, drei Schritte hinterher zu machen, wirst du niemals den richtigen Schritt vorwärts machen. Also geht es darum, das Bewusstsein zu haben,
- 48:23ich kann gar nicht verlieren. Ich lerne nur. Aber wenn ich nicht bereit bin,
- 48:30durch meine Angstzone zu gehen, dann habe ich kein Leben. 98% der Menschen machen das nicht. Ich glaube, es ist sogar noch weniger. Oder noch mehr, die es nicht machen. Ich glaube, der Lohn ist das Tool, das dich am meisten zurückhält, um deine Träume wirklich zu leben und wirklich mal in die Umsetzung zu gehen. Weil man einfach zu viel Angst hat,
- 48:53dass ein Lohn dann nicht kommt und was passiert dann? Was wäre, wenn ich keinen Lohn mehr hätte? Und diese Frage stellt sich so viele Menschen. Und genau darum sterben so viele geile Ideen, geile Umsetzungen, geile Pläne. Sterben genau dort, mit dieser Person, wegen diesem Lohn. Kommen sie nicht auf die Welt. Ich kann auch schon mal erzählen, ich habe auch mal einen guten Kollegen,
- 49:22Ich hatte keinen Kontakt mehr, aber einen guten Kollegen. Die hat mir von Ideen erzählt, von einem Plan. Ich sagte, geil, mach das. Do that. Unbedingt. Fang an. Ja, jawohl. Dann kennst du, oder? Ja, nächste Woche. Nächstes Jahr. Ich bin jetzt dran. Ich habe viel Stress.
- 49:41Es kam nie die Umsetzung. Vor 3-4 Jahren habe ich dann die Idee, die er mir erzählt hat, auf den Markt gebracht. Aber nicht von ihm. Ich habe... Und es ist auch okay. Du hast erzählt von deinem Rebranding-Momentum. Er spricht schon genau darüber. Dass du das machst, weil es ganz viele Ideen hat, die nie wirklich verwirklicht werden. Absolut.
- 50:11Und am Ende geht es genau um das. Es geht um das, dass du redest von Lohn, ich rede von Abhängigkeit. Weil ich habe ganz viele Menschen, auch jetzt, die einen Lohn bekommen. Einen Lohn bekommst du über, aber für den Lohn wird eine Leistung erwartet. Verstanden? Also sind es am Ende nie deine eigenen Ziele und Wünsche, sondern du bist immer fremdgesteuert. Und ich kann dir heute einen Lohn zahlen, ich sage dir aber, was ich für den Lohn erwarte. Also geht es darum, dass du
- 50:41dein Einkommen erwirtschaften kannst. Das ist ein ganz grosser Aspekt. Ausser Menschen haben Talent. Aber wie gesagt, die machen eine Ausbildung, eine Weiterbildung, nochmals ein CHS, in der Hoffnung, dass sie eine Lohnerhöhung bekommen und vielleicht mal wertgeschätzt werden. Bullshit. Funktioniert nicht. Du musst dir selbst deine Wertschätzung geben. Du musst, sorry wenn ich es sage, den Arsch aufreissen, du musst hinbekommen, den Mut haben und einfach sagen können, so what?
- 51:10Wir sind in der Schweiz. Weisst du, was soll passieren? Nein, das geht nicht. Was soll passieren? Wir sind privilegiert, dass wir da sind. Aber eben, du sagst 98%. Es wird sicher in einer Semence, und ich sehe es jetzt, ganz viele Menschen haben einfach den Mut nicht. Ja, absolut.
- 51:31Das ist wirklich so, ja. Und würdest du sagen, du bist aktuell in so einer Situation wieder, wo du etwas anfängst aufzubauen, du bist wieder im Teamaufbau? Richtig. Kann man davon, ist das offiziell, kann man reden? Ja, ja, selbstverständlich, selbstverständlich. Es ist immer...
- 51:47Es ist ein Personal Brand. Momentum, wenn man auch dein Logo anschaut, mit den zwei Ks, mit den zwei Ms, Hammer. Der Podcast heisst Momentum, es bist du. Ich verstanden. Mittlerweile kennen mich die Menschen. Nicht alle, aber die, die mich kennen, wissen, wofür ich stehe. Das ist ganz wichtig.
- 52:12Es ist immer Nikola Sachser, egal was im Hintergrund ist. Das sage ich immer. Ihr habt einen Personal Brand. Ihr müsst wissen, wo ihr reinnehmt, auch in der Positionierung. Und durch die Positionierung war es einfach so, dass ich gesagt habe, Stand heute gehe ich ein wenig weg vom Coaching bei Gesellschaften und baue selber noch einmal einen Vertrieb mit auf.
- 52:35So nebenbei. So nebenbei, auch schon nebenbei. Einfach schnell, weil ich so... Will, aber es kann. Aber ich will. Letzter, weil ich auf die Fresse gehe. Sorry, mein Ausdruck. Mein Sohn sagt... Sorry, mein Sohn. Darfst du nicht sagen. Und ja, ich baue ein Team auf. Und ich baue Struktur auf. Und es ist in der Finanzbranche. Und ich kann dir auch sagen, warum. Weil es braucht... Die Branche braucht Veränderung. Und die Branche braucht Menschen, die es ernst meinen.
- 53:03und nicht einfach so tun, als ob, mit einem Anzug herumlaufen, schön, um das geht es nicht. Ich habe eine persönliche Vision, und zwar haben wir 9 Millionen Menschen hier. Wir wachsen auf 10 Millionen. Und da draussen gibt es Idioten, sorry, wenn ich es so sage, Leute, die bei Gesellschaften Produkte verkaufen usw. Und mein Ziel und meine Vision ist es, ein Team auf die Beine zu stellen, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, die nicht ihr Leben verändern kann, und wir verändern das Leben der Menschen hier draussen. Mama, ich...
- 53:31Kennst du jemanden, der dir das schon zu Bock hat, um zu handeln? Das ist das, was ich will. Und in dieser Verbindung, logischerweise, hast du gesagt, es ist Nikola Sachser. Aber es geht gar nicht um mich. Es ist nie um mich gegangen. Es geht immer um das, was ich vorhabe. Es geht um Leadership. Es geht darum, Menschen besser zu machen. Menschen wachsen zu lassen. Und ich hatte damals das Privileg, dass mir jemand eine Chance gegeben hat.
- 53:58Und ich will den Menschen hier draussen eine Chance geben. Also die, die jetzt zulassen, ich gebe euch eine Chance.
- 54:04Egal wo ihr seid, egal wo ihr steht, nicht «Kommt zu mir arbeiten», nein. Sondern «Sagt mir, was ihr wollt, wo ihr hinwollt und ich schaue, wie ich euch helfen kann, dann helfe ich euch.» Und wenn nicht, dann finde ich euch jemanden, der besser geeignet ist. Das ist es. Es hat genug Platz für alle. Aber ich will da draussen wirklich etwas bewegen, Kevin. Ich meine es ernst. Darum auch der Podcast. Weil die Menschen leiden da, weil es schlechte Führungskräfte gibt.
- 54:29Menschen sind die Leidtragenden, weil wir nicht in der Lage sind, uns selber zu führen und schon gar nicht Menschen führen können. Und draussen sollten ganz viele Leute morgen ihren Job kündigen und sagen, ich bin nicht der Richtige für diese Position. Aber sie haben es nicht, weil sie es wegen ihrem Ego brauchen.
- 54:47Jetzt geht der Schluss auf. Ich merke es und es ist richtig geil. Es ist richtig top. Man merkt, und ich glaube das ist etwas vom Schönsten, man merkt, was du für eine Passion hinter dem hast. Hinter deiner Vision ist eine Passion geknüpft, die wie ein Feuer ist. Da ist es 5 Grad wärmer geworden. Ich muss da mein Ding anhalten. Hammer. Das merkt man und ich glaube, das ist etwas vom Wichtigsten.
- 55:16die man braucht. Eine Vision gekoppelt mit einer Emotion, in diesem Fall wirklich so Passion, das Willen, etwas umzusetzen und etwas erreichen zu wollen.
- 55:30Dafür stehen wir am Morgen auf. Das ist das. Du hast von Simon Sinek, «Start with Why» und Apple gesprochen. Du musst deinen eigenen Warum suchen. Und einfach den Mut haben, den Weg zu gehen. Aber wieso sollen dir Menschen folgen, Kevin? Wenn du nicht weisst, wofür du stehst? Wieso sollen die Menschen dir folgen? Ich glaube, das ist jetzt wahrscheinlich deine Kamera. Wieso sollen sie dir folgen? Wieso sollen sie jetzt zu dir kommen? Weil ich glaube, wenn ihr es noch nicht gemacht habt, meldet euch bei ihm. Wenn ihr irgendwie das Gefühl habt, ihr müsst etwas verändern in eurem Leben, dann macht das.
- 55:59Das ist die richtige Person dafür. Warum wir Menschen es folgen wollen? Relativ einfach. Und zwar geht es mir darum, dass ich mich wissen lasse, was deine Ziele im Leben sind. Und wenn ich weiss, was du willst, und wenn ich vor allem weiss, warum du es willst, und ich merke, dass du es wirklich willst, und ich weiss, dass ich der Richtige bin,
- 56:29dann werde ich dich bei deinen Wünschen und Zielen begleiten. Und das zu 100%. Weil wenn du mich an deiner Seite hast, dann hast du jemanden an deiner Seite, der dich nicht fallen lässt. In guten wie in schlechten Zeiten. Aber du musst bereit sein, deinen Weg zu gehen. Nicht für mich zu arbeiten. Für dich und deine Ziele. Und wenn das ein Match ist, dann... Das Geisterlimit. Absolut. Wow.
- 56:58Das war powerfull. Und ich glaube, das ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt für dieses Konzept, das ich gemacht habe. Das sind 10 kurze Fragen, 10 Antworten. Wenig kurz überlegen, wenn nicht überhaupt nicht überlegen. Einfach drauf los schiessen. Ready? So, ready. Ich liebe ihn für die Überraschungen.
- 57:25So trainierst du Entscheidungen übrigens. Das ist Hammer. Mit so Fragen? Ja, das ist übrigens nur ganz kurz. Darf ich schnell? Absolut. Wenn du ein Mensch bist, der sich nicht entscheiden kann, mach für die folgenden zwei Wochen genau das. Geh in ein Restaurant. Also wenn du ins Restaurant gehst und innerhalb der ersten 30 Sekunden entscheidest, was du isst. Und so trainierst du deinen Entscheidungsmuskel.
- 57:51Also egal wann du shoppen gehst, wenn du in ein Restaurant gehst, entscheide in den ersten 30 Sekunden, was du isst. Egal, ob es nachher vielleicht nicht das Richtige ist. Aber so trainierst du Entscheidungen zu treffen. Geil, ja. Top. Weil ich komme mit dem immer recht nahe. Weil ich so die Auswahl... Ich liebe Essen. Ja. Ich muss sagen, ich liebe Essen. Aber ich muss es mal machen. Einfach mal. Reingehen, das erste was sie anspricht, hart dazu, fertig.
- 58:16Alright. Also. Also, die Schnellfeuerrunde. Du hast ihm sogar einen Namen gegeben. Nein, das war jetzt auch schon in meinem Kopf. Also. Wie der Wellenreiter. Wie der Wellenreiter, genau. Podcast der Wellenreiter. Inland gibt es nicht. Wir brauchen das Rebranding wieder. Alright, also. Grösste Schwäche von der meisten Führungskraft?
- 58:46Ego. Welcher Mindset-Shift hat Leadership auf ein neues Leben gebracht? Es geht nicht um mich, es geht um andere. Brutalste Wahrheit über Leadership? Es ist verdammt schmerzhaft. Wenn du eine Business-Regel bräuchten könntest, welche wäre es? Dass es keine Grenzen gibt.
- 59:18Der effektivste Trick, um Menschen zu motivieren? Ihnen dabei zu helfen, ihr so rumzufinden. Okay. Schlimmste Führungsstile, die du je erlebt hast? Narzissmus. Woran erkennt man eine Schlacht der Führungskraft? Red mit seiner Frau.
- 59:48Bitcoin oder Cash? Cash. Morgenmensch oder Nachthöhle? Morgenmensch. Super. Geile Frage. Schwierige Frage.
- 1:00:03Ich hätte ein paar einfacheren gehabt, aber ich glaube, du bist davon gewachsen. Das ist eine schwierige Frage. Wahrscheinlich würde ich es in einem zweiten Mal, und das geht es vielleicht, anders beantworten. Aber das ist die Intuition. Ist okay. Hammer. Coole Idee. Eigentlich eines, das mich gerade noch selbst interessiert. Lieblingsbuch? Lieblingsbuch?
- 1:00:29Ich habe viele verschiedene gute, gute, gute... Bist du ein Leser? Ja, ja. Bist du ein Leser? Ja, also wie gesagt, pro Tag zwei Stunden meine persönliche Entwicklung. Sei es ein Hörbuch, sei es ein Podcast, sei es YouTube, lesen. Es gibt so viele gute Bücher, Kevin. Die Frage ist immer, worum es geht, nicht?
- 1:00:58Wenn es um den Bereich Leadership geht, Big Five for Life.
- 1:01:05«Big Five for Life»? John Straleggi. Oh, der ist gut, ja. Der ist brutal. Der ist sehr gut. Also für alle die, die Leadership kennenlernen wollen, kanadisches Unternehmen, er erzählt Geschichte. Es ist nichts anderes als dein Lebensmuseum. Deine «Big Five for Life», ja. Sehr gutes Buch. Ja, das ist ein geiles Buch.
- 1:01:35Nein. Ist es geil? Ich kenne nur das Hörbuch. Ist gemein, dass du mich das jetzt fragst. Nein, nein, es ist nicht gemein. Es ist mega schwierig. Blau. Die Farbe ist nicht einheitlich. Blau hat es aber drin. Ich habe es sicher gehört. Ich habe es sicher gehört. Darum habe ich gefragt, ob du ein Leser bist.
- 1:01:55Ich bin nicht so der Leser. Ab und zu gibt es ein Buch, das ich gerne lese, aber ich bin eher der Leser. Also dieses Buch musst du lesen. Mhm. Wirklich, dieses Buch musst du lesen. Und ich habe dieses Buch noch in zwei Tagen gelesen. Und als ich es fertig gelesen habe, war ich gleich auf dem Sofa, mein Schatz kam und ich hatte Tränen in den Augen. Pfff. Und wenn ein Buch dir diese Emotionen gibt, dann ist es verdammt ein gutes Buch. Verdammt ein gutes Buch. Also lest es!
- 1:02:2410 Seiten pro Tag ist 1 Buch pro Monat, sind 12 pro Jahr. Es sind die kleinen Habits, die einen grossen Impact haben im Leben. Das verstehen viele nicht. Es sind immer die kleinen Entscheidungen, die man trifft, kleine Sachen, die man macht, das Gleiche mit Stress. Stress ist nur Arbeit, die du erledigen könntest, aber du rausziehst und aufschiebst. Das ist Stress. Schön gesagt.
- 1:02:53Ich glaube, wir könnten noch stundenlang weiterreden. Werden wir. Es gibt noch ganz viele coole Sachen. Wir haben noch viel vor. Von dem bin ich überzeugt. Auf jeden Fall möchte ich mich nochmal bei dir ganz, ganz herzlich bedanken, dass du hier hergekommen bist, zum Momentum im Podcast. Es ist mir eine riesen Freude. Es ist mir eine riesen Freude, dich kennenzulernen zu haben. An diesem Abend irgendwo in einer Bar in Zürich. Im Globus. Im Globus, genau.
- 1:03:23«Hey, getroffen, gesprochen, tiefe Gespräche.» Und ich so «Was?» Wie? How? Aber es war mega. Ich danke, Kevin. Danke, dass es dich gibt. Danke, dass du das machst. Du bist eine Bereicherung, nicht nur für mich, sondern für ganz viele. Danke, dass du mir deine Zeit geschenkt hast, weil Zeit ist eines der wertvollsten Gute, ganz genau. Und danke, dass ich ein Teil sein darf von
- 1:03:52dieser Reise von diesem Momentum. A big one. Danke vielmals. An dieser Stelle auch danke an euch, dass ihr wieder zugesagt habt und hoffentlich auch zugeschaut habt bei Momentum. Euer Podcast von inspirierenden Menschen, den wir heute definitiv abdecken können, mit inspirierenden Geschichten vorstellen. Und für alle, die diesen Kanal noch nicht abonniert haben,
- 1:04:19Kleines Abo, dort unten könnt ihr es drücken. Kostet nichts, ist komplett kostenlos. Kostenlos ist, soviel ich weiss, der Kommentar und der Like-Button. Kostet auch nichts? Nein, glaube nicht. Dann könnt ihr es ja gerade machen. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, stellt sie unbedingt. Alle Daten von Nigala werden natürlich in den Caption eingefügt. Geht da unten schauen, da wird alles stehen, was ihr braucht. Danke vielmals.
- 1:04:48It's a wrap. Danke, Kevin. Danke dir.