Latest / Im Bett mit Buch / Liebe mit Kalorien
Transcript
- 0:00Aufregend. Ach so, wir können loslegen.
- 0:06Wir können loslegen. Loslegen.
- 0:08Einen wunderschönen guten Tag, Guten Morgen, gute Nacht und
- 0:12guten Abend. Werte zürerschaft hier sind wir
- 0:16wieder mit unserem Podcast im Bett mit.
- 0:21Buch. Hallo liebe Zuhörer und
- 0:23Zuhörerinnen, Hallo lieber Kurt, viele Grüße auch von mir, egal
- 0:27an welcher Tageszeit, an welchem Ort euch unsere Worte jetzt
- 0:32ereilen. Und mein Hallo geht natürlich
- 0:35sofort zurück an dich, liebe Monike.
- 0:37Es ist schön, dass wir wieder zusammensitzen.
- 0:40Nur kurz für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die vielleicht neu
- 0:44reingekommen sind in diesem Podcast und nicht die geringste
- 0:47Ahnung haben, wer wir sind. Wir wissen s auch nicht ganz
- 0:49genau, aber 2 Sachen können wir sagen.
- 0:52Wir können auf jeden Fall sagen, dass Kurt ein Buchhändler ist
- 0:56und Bücher verkauft. Genau das tut er.
- 0:59Und Monique wiederum macht vieles in ihrem Leben.
- 1:02Sie schreibt unter anderem auch Bücher, aber was sie ganz
- 1:04besonders gerne macht, ist Bücher lesen.
- 1:07Und kauft sozusagen Bücher. Und das Macht aus uns natürlich.
- 1:12Ein perfektes Match. Richtig.
- 1:14Die, die Bücher verkaufen und die die Bücher kaufen, die
- 1:17bilden die stabilsten Beziehungen im Leben.
- 1:20Haben wir festgestellt. Haben wir tatsächlich.
- 1:23Wir behaupten das an jeder Stelle im Leben und bisher hat
- 1:26mir zum Beispiel noch niemand widersprochen.
- 1:28Das ist richtig und solange es keinen Widerspruch gibt, sind
- 1:31wir natürlich im Recht. Und wir sind mittlerweile sogar
- 1:33schon so weit, dass wir unsere Sätze miteinander ergänzen
- 1:36können. Ich finde, wir machen das ganz
- 1:38okay so, aber heute, ich weiß ja nicht, wie es dir so geht,
- 1:45Monique, aber ich empfinde so ein kleines und es kommt jetzt
- 1:48hühnerchen. Warum?
- 1:54Warum denn nur so ein kleines Hügelchen?
- 1:56Naja, es ist ja noch relativ früh am Tag und der Hunger muss
- 1:58ja noch wachsen bis zum Ende des Tages.
- 2:00Unsere Aufnahmen denn hier Disclaimer bei uns wird nachher
- 2:04gegrillt. Und Oh.
- 2:07Das wusstest du doch nicht. Oh, das ist eine kleine
- 2:10Überraschung, die unser Produzent uns vorbereitet hat,
- 2:12aber anscheinend nur mir davon etwas mitgeteilt, darum bin ich
- 2:17auch, nämlich ohne Essen im Bauch hierher gekommen.
- 2:20Um das so wirklich so richtig genießen zu können, also falls
- 2:23ihr im Hintergrund was knurren hört, das wird dann
- 2:25wahrscheinlich mein Magen sein. Ja, macht euch keine Sorgen, es
- 2:29ist kein Wolf, kein Bär, der hier einfällt und uns vor Frust,
- 2:33dass er selber keine Bücher lesen kann, vertilgt.
- 2:36Was reden wir eigentlich? Aber fantastisch.
- 2:40Also ich finde auch, ich mein, das ist schon echt n Grund
- 2:42Menschen aufzufressen aus purem Frust, dass man keine Bücher
- 2:45lesen kann, also auch da haben wir wieder eine wunderbare Idee
- 2:49für eine Folge für den Podcast. Leute die Menschen umbringen aus
- 2:53Frust, dass sie keine Bücher lesen können und weil sie Bären
- 2:55sind. Na mal gucken wie weit wir damit
- 2:57kommen. Ja, vielleicht aber auch das
- 2:59Thema Bücher, die man einfach nicht lesen kann.
- 3:01Oh, da gibt es viele. Ja, da gibt es viele, also
- 3:04tatsächlich nicht nur wegen fremder Sprache, sondern auch
- 3:06wirklich wegen. Unfassbarer, schlechter Sprache.
- 3:10Aber ich weiß nicht, ob wir uns damit überhaupt mit mit
- 3:13schlechten Büchern eine Stunde befassen wollen.
- 3:15Na ja, wer weiß. Warten, warten wir es mal ab.
- 3:18Ich wollte dir unbedingt noch was erzählen als Nachschlag zu
- 3:21unserer letzten Folge Bücher zum Apero mir hat die viel viel Spaß
- 3:27gemacht und ich bin seitdem die rausgekommen ist auch irgendwie
- 3:30gehe ich mit zum anderen Augenmerk durch die Stadt, durch
- 3:33die Gegend und ich saß gerade erst vor 2 Tagen abends in einem
- 3:37café. Und 23 Tische weiter saß.
- 3:40Eine junge Frau hatte neben sich ein Glas Aperol zu stehen, die
- 3:44Sonne ging gerade unter und sie las ein Buch, und ich musste
- 3:47mich so zusammenreißen, um ihr nicht auf den Schoß zu springen
- 3:52und zu sagen, meine Liebe haben Sie in unserem Podcast gehört,
- 3:56sitzen sie deshalb hier draußen und lesen, ich habe, und dann
- 3:59habe ich immer rüber geguckt, weil ich dachte.
- 4:03Nicht Kontakt, Kontakt was hat sie denn gelesen?
- 4:05Konntest du das? Erkennen ja, das konnte ich
- 4:07erkennen. Es war Francoise Sagan, ich weiß
- 4:09nicht, welches Buch es war, ich hoffe brennender Sommer, aber
- 4:13also wenn irgendjemand von euch da draußen neulich in einem café
- 4:17gesessen hat, dieses Buch gelesen hat und ein Kaltgetränk
- 4:21mit leicht orange Farbe getrunken hat, schreibt doch
- 4:25bitte eine Mail, das würde mich sozusagen irgendwie im Kopf
- 4:29entlasten. Und wir alle, wir alle haben was
- 4:33davon, wenn Monique wenigstens ein Hauch entlastet wird in
- 4:36ihrem Kopf, denn der ist rappelvoll, das ist schön.
- 4:39Also ich hatte natürlich mir auch, also man läuft ja
- 4:42eigentlich nur noch an an Aperol trinkende Menschen vorbei, aber
- 4:46die wenigsten davon haben n Buch in der Hand und also ich find es
- 4:49auch schön zu sehen, du hattest mir aus deinem Urlaub heraus
- 4:52dieses schöne Video geschickt, das hatte mich ja riesig
- 4:56gefreut, auch tatsächlich, also, dass du berichten konntest, dass
- 4:59Menschen das tatsächlich machen, dass sie noch lesen.
- 5:02Das ist immer wieder eine große Freude zu sehen, weil man ja
- 5:05eigentlich immer diese ganze Defätismus und die Kultur geht
- 5:07unter und kein Mensch liest mehr Bücher.
- 5:09Aber ich glaube, tagtäglich beweisen Menschen uns das
- 5:12Gegenteil. Tagtäglich beweisen uns Menschen
- 5:15das Gegenteil. Es war wirklich am am Strand
- 5:18total toll zu sehen, dass da junge Menschen, egal welchen
- 5:22Geschlechts, einfach auf den Steinen saßen und gelesen haben,
- 5:25stundenlang. Toll, ja toll, da ja.
- 5:28Das könnt ich auch, ich war ja auch ein Hauch Weg, aber da
- 5:31kamen wir gar nicht zum lesen, weil wir die ganze Zeit durch
- 5:33Straßen laufen mussten und uns Sachen angucken mussten.
- 5:35Aber das kommt vielleicht mal irgendwann anderes noch vor,
- 5:38liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, anhand unseres Gequackels
- 5:43vorneweg könnt ihr merken, wir hatten ja ein bisschen schon
- 5:46darüber gesprochen, dass man ja noch nichts gegessen hat und
- 5:48dass es heute Abend gegrillt wird und nachdem wir in unserer
- 5:51letzten Folge geredet haben über Bücher, die man so wunderbar
- 5:55lesen kann, während man was trinkt.
- 5:58Haben wir diesmal eine recht ähnliche Folge?
- 6:02Ja, wir haben uns gedacht, also nicht, wir reden jetzt nicht
- 6:05über Bücher, bei denen man auch gut was essen kann, sondern wir
- 6:09reden über Bücher, in denen es, in denen es ums Essen geht oder
- 6:13um ja, um den Ganzen, um um die Kulturtechnik des Essens, so
- 6:18würde ich es mal beschreiben. Um die Kulturtechnik des Essens,
- 6:22teilweise auch ums Kochen, uns zubereiten.
- 6:25Also wirklich im weitesten Sinne.
- 6:27Also wir wollen jetzt hier nicht nur fest Mähler besprechen,
- 6:34davon gibt es natürlich irrsinnig viele Interliteratur,
- 6:37also das ist glaub ich wirklich n sehr gern genommener Topos.
- 6:40Ist natürlich ein großes Familienessen oder ein großes
- 6:44Festessen, weil es eine wunderbare Gelegenheit einfach
- 6:47rein dramaturgisch ist, Menschen zusammenzubringen, einen Tisch
- 6:49und sprechen zu lassen. Davon gibt es ja viele, viele
- 6:53Beispiele. Also eine der berühmtesten ist
- 6:54wahrscheinlich die Budenbrocks bei Thomas Mann, da ist ja ein
- 6:58opulentes Fest mal nach dem anderen, das mich
- 7:02komischerweise, als ich es damals gelesen hatte, immer so n
- 7:05bisschen abgeschreckt hat, weil es war.
- 7:08Es es also. Es lag schon schwer im Magen,
- 7:11wenn man nur davon las, was da alles an Schüsseln aufgetan
- 7:14wurde und warum einmal Fleisch, wenn man dazu noch 2 andere
- 7:17Fleischsorten und noch n Fisch dazu packen kann und dann wurde
- 7:20irgendwo auch beschrieben, dass also allein dieses Gemüse schon
- 7:23so viel war, dass man alleine davon satt geworden wäre.
- 7:26Furchtbar, furchtbar. Aber es gibt natürlich das
- 7:31einmal als Thema, aber darauf wollten wir uns jetzt nicht so
- 7:34konzentrieren, sondern wie immer bei uns in unserem Podcast denke
- 7:39ich, dass wir uns auf die Bücher konzentrieren, die wir gerne
- 7:43lesen, gerne gelesen haben und uns denken, dass sie auch euch
- 7:46gut gefallen könnten. Und möchten jetzt wirklich
- 7:49keinen Abriss durch die kulinarische Literaturgeschichte
- 7:53machen? Dann würden wir hier noch in 4
- 7:54Stunden sitzen. Ja, und ich habe das Thema auch
- 7:56tatsächlich anders verstanden. Also ich habe dieses Essen auch,
- 8:00also ich meine nur weil viel getafelt wird, gehe ich mal
- 8:03davon aus, dass es in den Buddenbrooks nicht unbedingt ums
- 8:06Essen geht. Ich muss gestehen, ich habe es
- 8:07immer noch nicht gelesen, wenn wir irgendwann bei den
- 8:09Familienromanen sind, habe ich noch was aufzuholen, ich habe
- 8:14wirklich. Nur an Bücher gedacht, in denen
- 8:17das Essen im Vordergrund steht, in denen es eine wichtige Rolle
- 8:20spielt, eine Aufgabe hat. Und das ist gar nicht so häufig,
- 8:24finde ich. Denn gerade gerade bei
- 8:29männlichen Autoren kommt das Essen und auch die Zubereitung
- 8:33des Kochens kommt einfach zu kurz, ne also die sind dann
- 8:35vielleicht mal im Restaurant und essen was oder irgendjemand
- 8:37tafelt ihnen was auf, aber das. Dass dieser Prozess ne Rolle
- 8:42spielt, dass er im Alltag der der Protagonisten und
- 8:45Protagonistinnen ne Rolle spielt, das passiert bei
- 8:48männlichen Autoren relativ selten.
- 8:50Ausnahme natürlich Carl Uwe Knauskert, weil er uns an allem
- 8:53so opulent teilhaben lässt. Auch daran, wie man
- 8:56Fischfrikadellen zubereitet. Was ich noch nie wissen wollte.
- 9:01Das. Aber man.
- 9:03Man kann, man kann ja nicht zu wenig, zu viel wissen.
- 9:06Das da gebe ich dir vollkommen recht, zu viel wissen geht
- 9:08tatsächlich nicht. Ich hatte das gleiche, wir haben
- 9:11so ein kleines Dokument, was wir immer austauschen, wo wir unsere
- 9:14Gedanken zu zu den Themen. Reinschreiben, die wir so haben.
- 9:18Und da schrieb ich dann auch irgendwann rein, komisch,
- 9:20wirklich nur Frauen, die über Essen und zubereiten schreiben.
- 9:24Mir ist aber dann tatsächlich so wie dir neben Knall Uwe Uwe Uwe
- 9:29der gute alte Uwe neben Karl Owe Knauskat noch ein
- 9:33Weltliteraturschreiber aufgefallen, das geht aber immer
- 9:36etwas unter und das ist Haruki Murakami, bei dem ist essen, es
- 9:41ist natürlich nie Hauptthema, das ist ist klar.
- 9:45Aber es hat eine sehr, sehr wichtigen Teil in seinen
- 9:49Büchern, also immer wiederkehrend.
- 9:51Gibt es Gerichte, die auch bei Murakami für etwas stehen.
- 9:55Ich hatte jetzt mich noch mal klug gemacht, es gibt sehr viele
- 9:59traditionelle, auch einfache japanische Gerichte, die man,
- 10:01glaube ich, unter Soul Food irgendwie abbuchen könnte, es
- 10:06gibt ein ganz besonderes japanisches Omelett, das steht
- 10:09bei Murakami auch tatsächlich für Tradition und Ruhe und.
- 10:13Man muss wohl auch tatsächlich viel Geduld aufweisen können.
- 10:16Essen findet immer statt in Kafka am Strand ist Essen
- 10:20tatsächlich auch richtiggehend nicht n Protagonist, aber nimmt
- 10:24sehr viel mehr Raum ein. Aber sehr viele Gefühle und sehr
- 10:29viele Toppi werden von Muracami tatsächlich übers Essen
- 10:33ausgedrückt und das fand ich interessant, weil sowas geht ja
- 10:36auch schnell unter, wenn man so n fetten Roman gerade so
- 10:39Muracami liest, der ja auch wirklich sein Augenmerk eher auf
- 10:42schräge Fantastik legt oder auf Melancholie.
- 10:45Das ist ganz schön und natürlich toll für uns bei der
- 10:49Vorbereitung dieses Podcasts, dass man noch mal auf
- 10:52Lieblingsautoren von ganz anderen Seiten her drauf guckt.
- 10:55Aber generell muss ich dir recht geben.
- 10:58Ich habe glaube ich nur einen männlichen Autoren gefunden, wo
- 11:04es tatsächlich um Essen und Essenszubereitung geht, aber
- 11:08ansonsten. Ja, war da nicht viel im
- 11:11Kühlschrank? Ich, ich habe heute tatsächlich
- 11:133 Bücher von Autorinnen dabei, also alles, alles Autorinnen und
- 11:19aber eine Sache fällt mir gerade noch ein, was mich mal sehr
- 11:22beeindruckt hat, war oder was heißt beeindruckt, wo das Essen
- 11:27auch im Mittel war, um Gefühle auszudrücken in in die
- 11:31Korrekturen von Jonathan Fransen gibt es immer eine
- 11:36wiederkehrende Szene, wo der eine.
- 11:40Der eine Sohn aus dieser opulenten Familiengeschichte,
- 11:42die da beschrieben wird, der eine Sohn, der grillt sehr
- 11:45gerne, und seine Frau bestellt eigentlich nur Pizza, das heißt,
- 11:50bei denen zu Hause gibt es entweder gegrilltes Fleisch mit
- 11:53einem Salat oder es gibt Pizza, alles andere wird schlichtweg
- 11:56nicht zubereitet. So, das wird verweigert in dem
- 11:59Haushalt und es gibt dann eine Szene, in der.
- 12:02Die Kinder glaub ich das Grillfleisch fallen lassen, weil
- 12:05Pizza geliefert wird. Also da trägt sich der der
- 12:08Konflikt der Eltern sozusagen auf dieser Ebene aus und ich hab
- 12:13mal in einem Fortsetzungsroman, den ich geschrieben habe, die
- 12:16beste Freundin der Hauptfigur amerikanische Literatur
- 12:19studieren lassen und die hat dann quasi immer das gekocht,
- 12:22was gerade in den. Büchern gegessen wurde, die sie
- 12:25gelesen, gelesen hat. Und da war dann eben also easy,
- 12:29die Hauptfigur Mrs. Fixit war dann sehr, sehr dankbar, als es
- 12:32dann endlich bei Jonathan Franson war und es dann sehr
- 12:35häufig Pizza gab und das ist n bisschen einfacher nachzumachen.
- 12:40Ich hatte auch noch mal geschaut, es gibt natürlich auch
- 12:42tatsächlich Bücher, die genau davon handeln, also hier sind
- 12:47Rezepte aus der Weltliteratur, kocht sie nach, es gibt ja ganze
- 12:50Kochbücher aus Literatur, das also.
- 12:54So n Klassiker ist glaub ich so n Star Wars Kochbuch oder nen.
- 12:57Das ist jetzt nicht Literatur. Wie komme ich jetzt aus Star
- 12:59Wars? Ich wollte eigentlich zu Harry
- 13:00Potter rübergehen, es gibt dann Harry Potter Kochbücher, aber
- 13:04das ist natürlich alles ehrlich gesagt Schnuddel duddelkram und.
- 13:07Keine Sorge, wir reden heute nicht über Kochbücher.
- 13:09Nein, zum Glück nicht. Dass, dass wir wollen es ja nur
- 13:13essen, was da zubereitet wurde. Wir wollen es nur essen, mir
- 13:16sind noch noch noch einer aufgefallen, das ist also ein
- 13:21ein Frau Mann Paket, nämlich eine Autorin und ein
- 13:23Protagonist, wo es sehr viel um Essen geht, das kann man aber
- 13:27auch allein an seiner Leibesfülle schon sehen.
- 13:29Das ist natürlich ecur Pooro von Agatha Christie, der wirklich
- 13:34sehr, sehr viel isst und über Essen sinniert und ganz klare
- 13:39Meinungen hat, wie das sein sein muss.
- 13:42Also sein Frühstück besteht aus 2 Eiern, die müssen aber exakt
- 13:46gleich groß sein, denn wenn sie einen Größenunterschied haben,
- 13:49zerstört es sein Symmetriegefühl.
- 13:51Und ich glaube, was eine Scheibe Toast oder 2 Moment bei der
- 13:54Leibeshülle musst du doch mehr essen dir da war aber wichtig,
- 13:57dass dieses Toast in exakt 4 gleiche Quadrate geschnitten
- 14:01wird und auch da ist der Größenunterschied bitte marginal
- 14:05zu haben, denn sonst würde das verwirren.
- 14:07Er redet viel über Essen, über das schlechte englische Essen,
- 14:10das also wirklich Großbritannien, vielleicht
- 14:12Kultur haben mag. Aber zu Essen gibt es da
- 14:14wirklich nicht. Und er sagte auch in irgendeinem
- 14:17Buch, Wenn jetzt die Briten auch noch anfangen, ihren eigenen
- 14:19Wein zu machen, dann würde er sofort zurück aufs
- 14:22Kontinentalfestland ziehen. So geht es nicht, also dort ist
- 14:26es natürlich aber eher eine Schrulle, ein ein, das sozusagen
- 14:30ihn durch seine Geschichten begleitet, und man kann sich
- 14:33natürlich vorstellen, in der Beschreibung, wie er auch als
- 14:35Typus beschrieben wird, dass er natürlich.
- 14:37Natürlich ein ein absoluter Bonvivant und Connisseur ist und
- 14:43einfach wirklich eigentlich zu viel isst.
- 14:45Das muss man sagen und zu viel Essen gibt es ja auch häufiger
- 14:49als Thema. Also schon angefangen vom
- 14:51Schlaraffenland tatsächlich, aber wir bleiben ja etwas jetzt
- 14:56zeitiger und ich bin tatsächlich sehr gespannt, mit was du jetzt
- 15:02hier von der Kochstelle kommst. Soll ich anfangen?
- 15:05Fang mal an, gut, also wir haben wieder die Prüfungssituation,
- 15:08Kurt will wissen was ich gelesen habe und ob ich mich auch noch
- 15:11daran erinnern kann, worum es geht.
- 15:13Ihr seht mich hier auch übrigens mit einem Blatt Papier und einem
- 15:16roten Stift. Ich notiere das alle, am Ende
- 15:19gibt es Noten und wenn es wirklich zu schlecht war, dann
- 15:22na ja, dann wird auch geschimpft.
- 15:25Und ihr seht mich quasi mit einer schweißbetrockenen Stirn.
- 15:30Das erste Buch, das mir zum Thema Essen eingefallen ist, war
- 15:33direkt Margot Edward, die essbare Frau.
- 15:36Nie gelesen, nie gelesen, ja ein wunderbares Buch, ein ein nicht
- 15:43einfaches Buch und das von mir vielleicht meist verschenkteste
- 15:48Buch in den letzten Jahren. Also ich war so begeistert
- 15:51davon, dass ich es vielen Freundinnen und Bekannten
- 15:53geschenkt habe, die vielleicht dann auch ein bisschen verstört
- 15:56waren. Das ist auch ein bisschen
- 15:57verstörendes Buch. Da noch mal an dieser Stelle,
- 15:59falls das so was tut, mir total leid.
- 16:01Ich war einfach nur begeistert von dem Buch.
- 16:02Es sollte kein Wink mit dem Zaunpfahl sein oder so was,
- 16:07sondern einfach nur Oh mein Gott, das erste Buch von Mergot
- 16:09Edward ist so ein Knaller und es ist also ihr deboro Mann von
- 16:131965 und ich finde ihn nach wie vor hochaktuell.
- 16:18Klar gibt es so ein paar Details, da merkst du, das ist
- 16:24jetzt eben nicht 2025. Aber du merkst nicht, dass es so
- 16:28alt ist, ne? Also 60 Jahre merkt man den Buch
- 16:31nicht an und dieses Thema an sich, was Essen für ein
- 16:36Individuum für eine Frau bedeutet und was es innerhalb
- 16:40einer Gesellschaft bedeutet, das hat sich im Grunde nicht nicht
- 16:45verändert. Ne also wir haben eine
- 16:47Hauptfigur, Marian Marian, die hadert mit.
- 16:52Mit ihrer Rolle in der Gesellschaft, sie ist quasi
- 16:55einem Umbruchpunkt, also sie hat jetzt, sie hat einen ganz guten
- 16:57Job, sie hat einen Freund, sie ist relativ traditionell, sie
- 17:02wohnt mit einer Frau, die sehr viel untraditioneller ist
- 17:06zusammen, und eigentlich würde sie gerne heiraten.
- 17:10Ihr Freund Peter will das nicht unbedingt, und dann entschließt
- 17:13er sich doch, so jetzt, man kommt ja eh nicht dran vorbei
- 17:17und alle heiraten, also dann, dann können wir das auch gut
- 17:20machen. Jetzt, jetzt soll geheiratet
- 17:23werden und in dieser Phase beginnt Maryan darüber
- 17:29nachzudenken, was ist denn eigentlich mit mit mir los oder
- 17:34vielleicht denkt sie auch gar nicht nach, aber ihr Körper
- 17:36beginnt quasi darauf zu reagieren und sie kann
- 17:41schlagartig bestimmte Sachen nicht mehr essen, also nicht
- 17:43alles auf einmal, sondern es beginnt.
- 17:45Ich glaube mit einem Steak. Das liegt auf ihrem Teller.
- 17:49Ich glaube, das ist der Abend des Heiratsantrags und das kann
- 17:52sie nicht mehr essen und das ist wirklich eben 60er Jahre so.
- 17:57Hey, was ist mit dir los, wieso kannst du das nicht essen?
- 17:59Und sie hat Ekel oder oder, was also was empfindet sie beim.
- 18:05Das kann ich dir tatsächlich gar nicht mehr genau sagen.
- 18:07Also es ist so dieses, also sie ist einfach nicht in der Lage
- 18:10das zu essen, so sie guckt es an und es geht nicht und das
- 18:12nächste sind dann Eier, das ist auch sehr sehr eindrücklich
- 18:14beschrieben, aber. Und rundherum erfährst du
- 18:18natürlich viel aus dieser Gesellschaft, in der Marion lebt
- 18:20und ihre Mitbewohnerin zum Beispiel.
- 18:22Die möchte gerne ein Kind haben, aber sie möchte um Gottes Willen
- 18:24nicht verheiratet sein, und das ist eine heute wäre es jetzt
- 18:28nicht mehr so eine steile These, aber für Mitte der 60er Jahre
- 18:33ist das natürlich sehr ungewöhnlich.
- 18:34Marion selber kann damit auch gar nicht umgehen und sie lernt
- 18:38dann einen jungen Mann kennen, der irgendwie echt auch sehr,
- 18:42sehr schräg ist. Psychisch auffällig würden wir
- 18:46heute vielleicht sagen, und sie bewegt sich dann in diesem, in
- 18:49diesem Raum und sucht ja nach einer Form der Emanzipation.
- 18:55Wer sie eigentlich selber ist und wie alle Frauenfiguren von
- 19:03Margot Edward ist sie wirklich ganz großartig komponiert und
- 19:07geschrieben, das muss man sagen, also das es ist auch, es ist
- 19:11lustig, Margot Edward hat ja ein sehr.
- 19:14Speziellen, auch trockenen Humor würde ich sagen.
- 19:17Ne, der ist nicht, der ist nicht so ganz offensichtlich, aber
- 19:21wenn man sich auf das Buch drauf einlässt, ist es tatsächlich
- 19:24auch lustig. Ich habe mir natürlich wieder
- 19:27Kritiken durchgelesen bei bei Good Weeds und bei Amazon und
- 19:30sowas alles und es gibt für dich viele Leute die dieses Buch
- 19:33nicht verstehen, ich wollte. Gerade sagen, was sagt die Werte
- 19:36Leserschaft? Die, die auch mit diesen
- 19:40Alltagsschilderungen gar nichts anfangen können.
- 19:42Aber darum geht es natürlich. Es geht darum, diesen Alltag,
- 19:45dieser Frau, dieser jungen Frau zu zeigen und ihr ihr, ihr
- 19:51Hadern damit, ne, also ich habe schon gesagt, Steaks kann man
- 19:54nicht mehr essen, Eier kann man nicht mehr essen, dann kommt
- 19:56Gemüse, dann kommt Kuchen, also es bleibt nicht viel übrig und
- 19:59sie selber beginnt sich auch immer seltsamer zu benehmen, das
- 20:03Ganze fällt fällt auf und. Man kann, glaube ich wirklich,
- 20:12oder ich habe das auch so verstanden, dieses Essen in dem
- 20:15Buch als so eine Form von Konsum sehen, und sie möchte selber
- 20:19nicht konsumiert werden. Sie möchte von der Gesellschaft
- 20:21nicht konsumiert werden und da da das, das zeigt sich also ich
- 20:27will jetzt auch nicht, auch nicht spoilern, wie sie dann da
- 20:30zu einer Lösung kommt und was sie so ausprobiert, es ist auch
- 20:34nicht so ein wahnsinnig langes Buch, also.
- 20:38Das ich finde aber, es ist der absolute Klassiker, wenn es ums
- 20:43Essen geht und was Essen für Frauen auch bedeutet, was auch
- 20:51die Störung der Nahrungsaufnahme bedeuten kann.
- 20:56Und es ist ein wunderbarer Einstieg in die fantastische
- 21:00Welt von Margot Edward. Toll, toll.
- 21:03Also da muss ich sagen, es ist wirklich bislang.
- 21:06Komplett an mir vorbeigegangen, aber wieso vieles natürlich an
- 21:11einem komplett vorbeigeht und umso großartiger ist doch, wenn
- 21:14man dann an dem Wissen von Monique teilhaben kann und die
- 21:18essbare Frau noch mal serviert bekommt der Titel selber wie
- 21:23jetzt, das ist mal nur so ins Blau hineingefragt ist es
- 21:25tatsächlich The Adable Woman oder und sie ist es ja.
- 21:32Gerade nicht. Also sie ist ja weder adable,
- 21:34noch ist sie Eating oder also das oder wird das noch erklärt
- 21:37in. Das da, da gibt es schon noch
- 21:39eine Szene, in der das eine Rolle spielt.
- 21:40OK, es klingt so ein bisschen kannibalistisch, aber dann.
- 21:45Ja, also das wäre zu direkt. Es ist, es ist deutlich
- 21:48indirekter, es ist deutlich indirekter, ja.
- 21:51Ja, aber schön klingt spannend und schon wieder ein Buch für
- 21:54meinen Stapel. Vielen Dank.
- 21:56Wie hoch ist der denn schon? Oh Gott, das ist nicht mehr nur
- 21:59ein Stapel. Dieser Stapel sind eigentlich
- 22:02mehrere Regalmeter. Oh Gott, das ist echt tragisch,
- 22:04ich muss irgendwie mal aufhören für ein paar Jahre zu arbeiten
- 22:08und im Lotto gewinnen und einfach nur noch weiter.
- 22:10Lesen und ich dachte, Buchhändler zu sein, ist quasi
- 22:14ein Lottogewinn. Ist es zumindest.
- 22:16Was das lesen. Angeht.
- 22:18Ja, also was? Na ja, es ist n bisschen das das
- 22:21lesen ist ja gleichzeitig auch immer Arbeit.
- 22:25Also so, ich meine toll, man macht sein Hobby zur Arbeit,
- 22:28also ich will mich darüber nicht beschweren, das ist jetzt echt
- 22:30auf hohem Niveau gejammert, aber man merkt doch, dass man n
- 22:35bisschen räudiger mit Büchern umgeht und dass man sehr viel
- 22:39ungeduldiger mit Büchern ist, weil wir haben so viel, was wir
- 22:42lesen müssen, Slash wollen, slash sollen und wir lesen ja
- 22:46auch Bücher, um sie empfehlen zu können.
- 22:49Und ich hab gemerkt, das Ärgerlichste an Buch, was einem
- 22:52Buchhändler passieren kann ist so nen mediokris Buch.
- 22:56Wenn es schlecht ist, dann kann man nach 30 Seiten einfach
- 22:58sagen, boah Dreck braucht kein Mensch.
- 23:01Wenn es super ist, OK ist klar, muss ich nicht drüber reden,
- 23:04aber diese mittelmäßigen, die dann doch gut genug sind, dass
- 23:07man sie zu Ende liest und sie haben eigentlich zeitclown, man
- 23:10aber schon beim Lesen weiß, das werde ich niemandem empfehlen
- 23:12können, weil ehrlich gesagt, es lässt mich auch nur lauwarm
- 23:14zurück, aber es interessiert mich gerade eben dieses bisschen
- 23:16genug, um es zu Ende lesen. Also das ist dann reine
- 23:20Zeitverschwendung. Aber ich merke natürlich selber,
- 23:25wir lesen natürlich auch immer in Hinblick auf, ist das etwas,
- 23:29was man empfehlen kann, ist das etwas, was jetzt auch das den
- 23:33Geschmack des Publikums im Laden trifft, also man, man liest
- 23:36schon mit einem anderen Blick und nur in den Ferien
- 23:40tatsächlich selber erlaube ich mir auch, Bücher zu lesen, die
- 23:44ich hundertprozentig nicht empfehlen werde.
- 23:46Sachen, die ich persönlich total großartig finde, die aber keinen
- 23:49Eingang in den Laden finden. Da sind wir wieder bei meinem
- 23:53klein dreckigen Hobby Urban Fantasy Bücher könnte ich ja
- 23:57stundenlang machen und das muss auch gar nicht im Laden
- 23:59stattfinden, aber das ist schön, weil das ist dann wirklich lesen
- 24:02richtig so als Auszeit ohne irgendeinen Hintergedanken, ohne
- 24:05Arbeit, dabei einfach nur. Spaß haben, das ist schön und
- 24:10meine Güte, also ich will mich wirklich nicht beschweren, also
- 24:12wer so viel Spaß mit Büchern hat und sich auch noch den ganzen
- 24:15Tag beruflich damit beschäftigen darf, das ist schon Lottogewinn.
- 24:18Wenn jetzt noch die Kohle rüberkommt.
- 24:24Ich würde gerne wenn ich darf direkt mit einem Buch
- 24:29anschließen. Was nämlich vielleicht
- 24:33inhaltlich tatsächlich ne ganz interessante Korrelation hat.
- 24:38Es ist ein ein japanischer Roman von einer jungen, na ja, was
- 24:42heißt jungen, ich würde sagen, sie ist jetzt Mitte 30
- 24:45japanischen Autorin Asako Yusuki.
- 24:48Von ihr gibt es bislang im Deutschen nur ein Buch, und das
- 24:52hat den wunderbar sprechenden Titel Butter und es handelt auch
- 24:57wirklich von Butter und es hat. Ich muss dir kurz ins
- 25:01wahrscheinlich. Ich bin so froh, dass du über
- 25:02dieses Buch sprichst, weil ich dieses Buch lesen sollte und
- 25:07nicht gelesen habe. Ja, meine jüngere Tochter hat es
- 25:10mir empfohlen, ich glaube, ich habe es mitgenommen zu einem.
- 25:14Arzttermin, wo ich dachte, ich sitze ganz, ganz lange im
- 25:16Wartezimmer und dann ging es super schnell und dann habe ich
- 25:18es nicht gelesen und habe es wieder zurückgelegt und da habe
- 25:21ich gestern richtig schlimme Schimpfe für bekommen, dass dass
- 25:26ich dieses Buch nicht kenne, also nicht viel, sie kennen aber
- 25:29aber. Nicht meine Tochter.
- 25:30Nicht gelesen habe. Und ja, ich bring bring mich auf
- 25:35den Stand. Für Sie.
- 25:35Es ist. Es hat mir große Freude bereitet
- 25:39und ich fand es wirklich, wirklich interessant, was sie
- 25:43macht, denn es ist auch anhand des Essens eigentlich eine
- 25:48Geschichte einer Frau und ihr, was nicht essen mit ihr Macht,
- 25:54aber wie sie mit Hilfe von Essen sich im Endeffekt auch befreit
- 25:58von gesellschaftlichen Konventionen.
- 26:00Und das Lustige ist jetzt andersrum als bei der Edward,
- 26:02also es geht nicht ums Essen zu verweigern oder nicht mehr essen
- 26:05können. Sondern es geht eigentlich genau
- 26:09die andere Richtung. Befreiung durch es und dazu kurz
- 26:14den den Hintergrund. Wir haben eine Protagonistin,
- 26:20sie ist Journalistin und das ist, glaube ich ganz wichtig zu
- 26:23sagen, sie ist sie erfüllt das klassische moderne japanische
- 26:28Frauenbild, sie ist berufstätig. Sie hat einen Freund, natürlich,
- 26:36der also sie ist nicht verheiratet, aber auch einen
- 26:38berufstätigen Freund. Und wieso oft?
- 26:41Sie macht eigentlich alles, das Einzige was sie nicht macht, ist
- 26:44kochen, das kann sie nämlich überhaupt nicht, hat sie noch
- 26:47nie in ihrem Leben gemacht, aber neben ihrer Berufstätigkeit
- 26:49kümmert sie sich um alles und ganz, ganz wichtig und das fand
- 26:53ich so interessant zu lesen ist, sie achtet extrem.
- 26:57Auf ihre Figur. Denn die japanische Frau hat
- 27:01also nicht nur erfolgreich zu sein, sondern sie muss auch
- 27:03unfassbar schlank sein und natürlich dazugehörig, sexy und
- 27:08so weiter und das ist echt interessant, wenn man sich
- 27:10anschaut, ihre Beziehung zu ihrem Boyfriend, der ehrlich
- 27:13gesagt alles andere als elegant und schlank und körperbewusst
- 27:17wär, sondern also wie oft in in Gesellschaften, ja darf Slopy
- 27:21sein darf, dann aber sozusagen quasi Gesellschaft verlangen,
- 27:25wie sie auszusehen hat. Und dann passiert was
- 27:28Wunderbares. Sie stößt über eine Geschichte
- 27:30einer Serienmörderin, die sitzt im Knast.
- 27:34Die wurde also gefasst. Und Serienmörderin klingt ja
- 27:36immer gleich, so Jeffrey Dahmer, mäßig, irgendwie so 70 Leute,
- 27:39also ganz nicht so viel, aber sie hat also den einen oder
- 27:41anderen Mann auf dem Buckel und diese Frau.
- 27:45Die im Knast sitzt, die hat eine interessante Geschichte und
- 27:48unsere Journalistin möchte unbedingt diese Geschichte
- 27:51erzählen und sie möchte ran an diese Frau und möchte sie
- 27:57interviewen und alles erfahren. Und diese Frau spielt
- 28:01Psychospielchen mit unserer Journalistin und sie fängt erst
- 28:04mal an zu sagen, so, ich sehe doch schon alleine an deiner
- 28:06Körperstatur. Du kannst nichts essen, du
- 28:09kannst nicht kochen. Du kannst also eigentlich gar
- 28:11nichts. Also wir fangen jetzt hier
- 28:12erstmal ganz von vorne an, bevor du überhaupt mit mir sprechen
- 28:15darfst. Gehst du jetzt in ein Geschäft
- 28:19in Tokio, es gibt nur dieses eine Geschäft, wo du hingehst.
- 28:22Dort gibt es verschiedene Buttermarken und Du kaufst bitte
- 28:25diese eine bestimmte französische gesalzene Butter,
- 28:27die ist hundeteuer gleichzeitig kaufst du dir einen reiskocher,
- 28:31Reis und ein bisschen Soja, nicht nicht Soja,
- 28:34Entschuldigung, ein bisschen Sojasauce.
- 28:37Und das bereitest du zu, das schaffst auch du und das ist
- 28:41also das erste Mal, dass unsere junge Frau, unsere
- 28:44Protagonistin, sich etwas selbst zubereitet, und sei es einfach
- 28:47nur Reis mit dieser gesalzenen Butter und von Sekunde 1 an ist
- 28:53sie angefixt an das selber machen.
- 28:57Man das genießen einfach einer Gabel oder eines vollen
- 29:02Doppelstäbchens und sie verfällt im Endeffekt tatsächlich von 0
- 29:09auf 100 dem Thema Essen selber machen und so weiter und das
- 29:12Schöne die Serienmörderin, die sie also eigentlich ins Gespräch
- 29:16bekommt, weil die spielt ihre Psychospielchen immer noch
- 29:18weiter, die ist aber eine sehr ungewöhnliche Frau, rein
- 29:21äußerlich. Sie ist sehr viel fülliger, als
- 29:25es die übliche Japanerin zu sein hat, bitteschön qua
- 29:29gesellschaftlichen Gesetz, und ist gleichzeitig eine
- 29:33unglaublich selbstbestimmte, selbstbewusste Frau.
- 29:36Und auch diese Fülligkeit ist tatsächlich so, dass sie
- 29:39irrsinnig viele Männer hat, die sie umschwirren, also einfach,
- 29:43weil sie. Eine so selbstbewusste
- 29:46Weiblichkeit lebt und ihr Thema ist immer schon essen gewesen.
- 29:50Die geht auch zu vielen Essens Kursen und Blogs und so weiter
- 29:55aber ihr eigentliches Thema ist tatsächlich Butter und diese
- 29:58Butter zieht sich und ich liebe Butter, muss ich persönlich
- 30:01zugeben, auch diese Butter zieht sich durchs Buch und wir merken
- 30:05einfach im Verlaufe des Buches, es geht natürlich eigentlich um
- 30:09die Geschichte unserer protagonistischen Journalistin
- 30:11und dann natürlich den Fällen und ob sie es schafft, diese.
- 30:14Serienmörderin letztendlich doch zu interviewen oder nicht?
- 30:17Aber für mich im Hintergrund ging es um die
- 30:20Befreiungsgeschichte einer Frau aus ihren gesellschaftlichen
- 30:24Zwängen, die mit Hilfe einer anderen Frau, die so außerhalb
- 30:27der Gesellschaft steht, der es wirklich ehrlich gesagt
- 30:29scheißegal ist, was die Leute von ihr Denken und sie schneidet
- 30:33sich wirklich ne große Scheibe davon ab und befreit sich auch
- 30:37tatsächlich aus ihren eigenen gesellschaftlichen und
- 30:40persönlichen Zwängen und das ist eine.
- 30:43Große Befriedigung zu lesen und wie bei vielen japanischen
- 30:47Autoren und Autorinnen, was mir so gefällt, es ist ja bei der
- 30:51Murata auch ähnlich, also gerade die jungen Japanerinnen, die
- 30:54immer so ein ein Schritt neben der Realität Herr Latsch, ich
- 30:57finde das ganz spannend, also es ist ja kein Fantasy, oder da
- 31:00passiert auch nichts übersinnliches, aber.
- 31:03Und das frage ich mich oft. Ich würde gerne da tatsächlich
- 31:05mal mit Japanern reden, ob das nur uns Europäern so vorkommt,
- 31:09ob es ein Schritt neben der Realität ist oder ob es in Japan
- 31:12einfach Realität ist. Und wir denken nur, es ist ein
- 31:14Schritt daneben, weil wir halt einfach aus einer anderen Kultur
- 31:18kommen, aber ich finde, es bringt umso mehr Spaß zu lesen
- 31:22von etwas, von dem du denkst, ah, ich erkenne das, ich erkenne
- 31:25eure kulturellen Noten und alles, aber es ist doch immer so
- 31:29ein. Bisschen fremd und so ein
- 31:31bisschen abwegig und ein bisschen seltsam.
- 31:34Und es ist Wunder, wunderbar Geschichte, wunderbar
- 31:38geschriebene Geschichte. Vielleicht hängt es ja auch
- 31:40damit zusammen, wie Realität beschrieben werden kann.
- 31:43Auch da kann es ja oder da auch, da gibt es ja kulturelle
- 31:46Unterschiede, und das ist vielleicht das, was wir als so
- 31:51eine kleine Spur neben der Realität wahrnehmen, geht mir
- 31:53aber auch immer so, wenn ich japanische oder auch koreanische
- 31:57Autoren, Autorinnen lese. Ich denke mal, also
- 31:59wahrscheinlich ein ein. Ich glaube auch es.
- 32:02Es wird NNNNN zweigeteiltes Ding sein.
- 32:05Also einerseits ist natürlich unsere Kultur einfach noch n
- 32:07bisschen entfremde, auch wenn man denkt man kennt sich
- 32:10irgendwie aus, aber es sind doch andere Insignien die da gelesen
- 32:14werden und ich glaube es ist auch ne andere Form der
- 32:19Literatursprache, die wir nicht so haben.
- 32:22Also ich glaube, dass ich dort und ich glaube Korea ist
- 32:25tatsächlich ähnlich wie du gerade sagtest.
- 32:29Chinesische Literatur ehrlich gesagt auch.
- 32:31Also zumindest das, was ich jetzt so aus aus Taiwan kennen
- 32:34würde, dass glaube ich einfach Sachen über Literatur dort
- 32:39anders vermittelt werden als bei uns und dass man halt gerne
- 32:42immer in so eine leichte Nebenspur gerät.
- 32:45Ich finde es sehr spannend und ehrlich gesagt, wir sind, glaube
- 32:48ich, nicht die einzigen deutschen Leser und Leserinnen,
- 32:51die Japaner mögen, denn ich meine erfahren zu haben, dass
- 32:56Deutschland. Ist glaube ich für japanische
- 32:59Autorinnen und Autoren der zweitwichtigste Markt oder der
- 33:02Dritte. Aber also auf jeden Fall sind
- 33:03wir weit oben und es gibt wohl eine tiefe Liebe der deutschen
- 33:08Leserschaft oder fernostasiatischen Büchern
- 33:14gegenüber ist eine schöne Verbundenheit.
- 33:17Ich finde auch, was du über das, was du über dieses Buch gesagt
- 33:20hast, total total inspirierend macht.
- 33:22Mich sehr, sehr langweilig. Ich habe große Lust, das zu
- 33:24lesen. Und ich hatte gerade so ein
- 33:27Gedanken. Ich hab, ich würde sagen, ich
- 33:29kann ziemlich gut kochen, so über über, ja über die Jahre,
- 33:33und ich hab damit aber total gehadert.
- 33:36Wie gesagt, also wenn ich, wenn ich mir diese Zeit gespart
- 33:39hätte, die ich in meinem Leben in Kochen investiert hätte.
- 33:42Was hätte ich da machen können in der Zeit?
- 33:44Also wo könnte ich bezogen auf ja auf auf mein Schreiben oder
- 33:49auf bestimmte Sachen, die ich gerne noch machen möchte, auf
- 33:51Hobbys, wo könnte ich da stehen, wie gut könnte ich Klavier
- 33:54spielen, wenn ich statt zu kochen immer Klavier geübt hätte
- 33:59und ich finde es gleichzeitig wirklich zu kochen ist so eine
- 34:04Freude mit eben mit dem. Der besten Butter zu arbeiten,
- 34:09die man sich gerade so leisten kann, und zu schauen, was macht
- 34:13das für einen Unterschied. Wenn ich jetzt Gerichte damit
- 34:15zubereite und es gibt so einen großen Unterschied zwischen
- 34:21Kochen und Essen machen den ja, und ich versuche also ich kann
- 34:29es, ich kann es jetzt nicht leugnen, ich kann halt kochen,
- 34:32es kommt meistens auch was Anständiges bei raus.
- 34:35Viel, viel häufiger beim Kochen zu sein und nicht so sehr beim
- 34:38Essen machen, also wirklich in einer, in einer Leidenschaft
- 34:44dann aufzugehen. Also wirklich voll und ganz bei
- 34:46dem zu sein und zu schauen, also das hat ja auch so einen, so
- 34:52einen dialogischen Prozess, wenn man kocht, also was was, was,
- 34:57was will dieses Gericht eigentlich gerade noch von mir,
- 34:59in welche Richtung will das noch mal verändert werden, verfeinert
- 35:02werden, welche Richtung kann das gehen, aber.
- 35:05Und sich darauf einzulassen, finde ich schon, finde ich schon
- 35:09sehr schön. Finde ich sehr.
- 35:10Gut ist schön und das ist lustig.
- 35:12Was du das ist, als ob wir es geplant hatten, so ein
- 35:15unglaublich eleganter Übergang zu einem anderen Buch, Babels
- 35:20Gast mal von von Tanja Blixen, denn ich bin.
- 35:25Ich koche sehr, sehr gerne, aber ich glaube, ich bin vielleicht
- 35:28eher der Essenszubereiter, denn ich habe nicht diese
- 35:33Kunstfertigkeit. Ich habe nicht diese
- 35:36Kunstfertigkeit dazu, ich habe aber einfach unglaublich viel
- 35:40Freude beim Zubereiten. Ich habe schon Freude beim
- 35:43Schnibbeln, also wenn man Zeit hat, wenn man nur schnell was
- 35:46essen kochen soll für sich und die Familie, dann ist es keine
- 35:49Freude, aber wenn man. Die Zeit hat sich was zu
- 35:52überlegen und es fängt ja schon an beim beim Einkauf der
- 35:55Lebensmittel, dass man dann denkt, wie man nimmt mal das
- 35:57bessere, die bessere Butter oder oder was auch immer man gerade
- 36:01zubereiten möchte und man hat die Zeit und man man hat
- 36:05vielleicht noch, das ist für mich sehr schön, wenn jemand
- 36:07noch dabei ist, also dass man wirklich richtiggehend eine eine
- 36:11kleine Auszeit dafür nimmt und. Ich muss in diesem Falle sagen,
- 36:18da ist es wahrscheinlich der Unterschied zu uns beiden.
- 36:20Ich habe, glaube ich, in meiner Zeit sehr viel mehr Klavier
- 36:22geübt als gekocht, darum da sind wir wieder ein gutes Match,
- 36:26lassen wir es doch so machen, du kochst einfach gut und ich
- 36:29begleite das Ganze einfach dann mit ein bisschen Schubert oder
- 36:32so das. Wusste ich gar nicht von dir.
- 36:39Ich bin ein, ein, Ich liebe tatsächlich Klavierspielen.
- 36:42Ich habe das noch gelernt, bevor ich überhaupt in die Schule
- 36:44ging. Ich hatte eine sehr
- 36:45musikbeflissene Großmutter und ich habe mit 4 gelernt, Noten zu
- 36:49lesen und Klavier zu spielen, und seitdem begleitet es mich
- 36:52mal mehr, mal weniger, im Moment wieder mehr und es ist sehr
- 36:57schön, aber ein ganz eigenes und anderes Thema und darum.
- 37:03Einmal zurück zu Babets Gastmahl von Tanja Blixen.
- 37:07Vielen ist das Buch wahrscheinlich eher bekannt
- 37:10unter einem anderen Titel, nämlich dem Titel seiner
- 37:12Verfilmung Babets fest. Dass der Film ist wunderschön,
- 37:17hat auch in Ansätzen was mit dem Buch zu tun, aber nicht allzu
- 37:21viel. Die Handlung ist relativ kurz
- 37:24gefasst, es handelt von einer jungen Französin, die Köchin war
- 37:27in einem Spitzenrestaurant in Paris, wir.
- 37:30Sind im 19. Ich glaube so im letzten Drittel
- 37:32des 19. Jahrhunderts und sie muss Paris
- 37:36knallerfall verlassen. Warum ist eigentlich relativ
- 37:39egal und sie landet in einer Anstellung in einem kleinen Ort
- 37:43in. Norwegen, was mir immer noch
- 37:46wirklich n Rätsel ist, wie sie dahin gelandet ist.
- 37:49Es wird auch erklärt. Es wird erklärt, ich hätte sonst
- 37:51auch ne Erklärung. Es es wird, erklärt, sie wird,
- 37:54sie muss halt Paris verlassen. Und über Bekannte bekommt sie
- 37:59ein Empfehlungsschreiben, wo sie muss halt einfach schnell raus
- 38:02und das ist n Ort wo sie schnell hin kann mit dem
- 38:05Empfehlungsschreiben und sie wird dort eigentlich
- 38:07Haushälterin in. In einer Familie.
- 38:10Und sie soll halt, und das ist so schön, dass du das sagtest.
- 38:13Diesen Unterschied zwischen Essen zubereiten, einfach nur
- 38:16und kochen. Sie soll halt eigentlich nur
- 38:19Essen zubereiten und es ist vollkommen unbekannt in diesem
- 38:23Dorf oder in dieser Ort Kleinstadt.
- 38:26Was für eine meisterköchin sie eigentlich ist.
- 38:29Und es ist den Leuten auch ehrlich gesagt Bums egal, denn
- 38:33den geht es da nicht darum. Den geht es darum, schnell
- 38:35Nahrung aufzunehmen und weiterzumachen, also es landet
- 38:38also eine Frau, die sozusagen das Kochen und die Kulinarik
- 38:41feiert, landet in einem total Kulinarik feindlichen und auch
- 38:45freudlosen Umfeld. Und das ist natürlich dieses
- 38:49schöne Kochen als Kultur, essen, als Kultur.
- 38:52Also es wird ganz anders begriffen von ihr als wirklich
- 38:57nur rein essen, rein in sich stopfen und schnell dann wieder
- 38:59zur Arbeit gehen. Und das ist natürlich auch n
- 39:02großes Spiel, natürlich mit dem mit dem französischen Savoir
- 39:05vivre und der evangelisch norwegischen eben nicht so
- 39:10savoir Lebensart. Und es passiert aber was, was
- 39:15sehr, sehr schön ist, denn sie macht einen.
- 39:18Es ist keine Erbschaft, lass mich erinnern, einen Lottogewinn
- 39:21kann das sein, also auf jeden Fall, sie kommt zu zu etwas Geld
- 39:24und sie sagt, dieses Geld nutzt sie, um ein richtiges Festmahl
- 39:29zubereiten, also dafür das titelgebende Gastmahl, wo sie
- 39:32alle Leute einlädt, also auch insbesondere die Leute, die
- 39:35eigentlich ihre Art zu leben relativ feindlich oder oder
- 39:38misstrauisch gegenüberstehen und ihnen zu zeigen, was Essen und
- 39:43kochen. Kochen kann.
- 39:44Und dass es eigentlich eine Kunstform ist.
- 39:46Und natürlich, es ist ja Tanja Blixen.
- 39:50Natürlich öffnet sie auch die Herzen der Leute, und es
- 39:54passieren noch unerwartete Dinge, auch im Gefüge dieses
- 39:56Ortes, und das ist ein zauberhaftes Bild, wirklich für
- 40:01kochen. Als Kunst also, dass man, wieso
- 40:04viele Sachen, ich glaube, es geht von Malerei, ich meine Mode
- 40:07auch, man kann einfach Klamotten anziehen, man kann es aber auch
- 40:10als Kunstform begreifen, und es ist, glaube ich, auch jedem
- 40:12selbst überlassen, wie er oder sie es machen möchte und ich,
- 40:16wenn Leute einfach nur kurz essen, in sich reinstopfen
- 40:18wollen, auch OK, aber es ist schön, einfach die Augen zu
- 40:22öffnen und die Sinne zu öffnen. Und zu merken, wenn man etwas
- 40:27vorgesetzt bekommt, dass das hier jetzt gerade nicht reine
- 40:29Nahrungsaufnahme ist, sondern wirklich eigentlich Liebe mit
- 40:35Kalorien. Liebe mit Kalorien kann man gibt
- 40:40es. Eigentlich gibt es schönere 3
- 40:43Worte. Ich weiß auch nicht, wo das
- 40:48gerade herkam. Aber wen hast du denn noch?
- 40:53Wahrscheinlich auch noch eine Autorin, oder?
- 40:55Ja, genau, ich. Ich überlege gerade ja, welche
- 41:00nehme ich denn jetzt von den beiden Autorinnen, die ich noch
- 41:02mitgebracht habe? Es wird, ich heb mir die Liebe
- 41:08mit Kalorien für für den Schluss auf, es ist jetzt noch mal ein
- 41:13bisschen weniger Kalorien und ein bisschen weniger Liebe und
- 41:16trotzdem geht es ums Essen. Ich habe das Buch Die
- 41:19Vegetarierin von Hang Kang mitgebracht.
- 41:23Es ist das bekannteste Buch der Literaturnobelpreisträgerin, es
- 41:26ist 2007, in Korea erschienen und 2016 ins Deutsche übersetzt
- 41:31worden. Ich glaube auch, das geht gerade
- 41:34ganz gut im Buchhandel, oder ich.
- 41:35Sehe alles von Hang Kang geht aber die Vegetarierin wirklich
- 41:40wie geschnitten Brot? Und ich habe vorher so aus
- 41:45meinem bekannten Freundinnen Umfeld ein Paar gehabt, die es
- 41:51gelesen haben und meinten, Oh ja, ich weiß nicht so richtig,
- 41:54ich finde es schwierig, ich weiß nicht genau worum es geht, ist
- 41:58irgendwie so ein bisschen abgefahren abgespaced und war
- 42:04deshalb auch so ein bisschen, ja ich schließe es mal, aber ich
- 42:07hatte gar nicht so eine große Erwartungshaltung und ich bin
- 42:09total begeistert. Es ist auch ein wenig neben der
- 42:14Spur, ohne dass es fantastisch ist.
- 42:17Nicht wirklich. Aber die Realität, die
- 42:22beschrieben wird, ist schon besonders.
- 42:24Worum geht es? Wir haben viele, viele
- 42:27Parallelen, finde ich zu dem Buch von Mergot Edward zur S
- 42:29Bahn Frau, wir haben ganz besondere Erzählperspektiven in
- 42:34diesem Buch und wir haben eine Hauptfigur, die es ganz klar
- 42:38geht. Yong Hi, ich wollte noch
- 42:40nachgucken, wie man es richtig ausspricht, also verzeiht mir,
- 42:43wenn es jetzt total falsch ist. Schickt mir auch gern n Audio
- 42:46wie Yong Hi ihm richtig ausgesprochen wird.
- 42:51Sie ist verheiratet und sie ist ne komplett durchschnittliche
- 42:54Frau und das sagt sie nicht selbst über sich, sondern das
- 42:57sagt ihr Ehemann der im ersten Teil der Erzähler ist über sie,
- 43:00also er spricht als ich Erzähler und er sagt Ich hab mir diese
- 43:03Yong Hi ausgesucht weil sie so unglaublich durchschnittlich
- 43:06ist. Alles an ihr ist
- 43:08durchschnittlich. Weil mich das auch entlastet.
- 43:11Ich muss deshalb auch nicht besonders sein, wenn ich jetzt
- 43:14eine besonders schöne Frau hätte oder eine besonders talentierte
- 43:16Frau, dann müsste ich mich ja ranhalten, dass ich mit der
- 43:18mithalten kann, aber so ist es doch gut und ich kann immer noch
- 43:22irgendwie als der Mann dastehen, weil sie einfach nur so
- 43:27durchgezogen. Aber das ist entschuldige
- 43:29tatsächlich kurz interessant, weil wir hatten es ja gerade
- 43:31auch mit mit Butter bei der Yusuki, wo er verlangt, dass sie
- 43:34fantastisch aussehen muss, aber selber schlotterig ist.
- 43:36Also den Gedankengang hat er, der koreanische Ehemann, schon
- 43:40noch, dass er sagt, dann erlaubt es mir selber auch
- 43:42durchschnittlich zu sein. Es ist unglaublich lieblos, aber
- 43:45auch irgendwie ein bisschen lustig, muss ich sagen.
- 43:48Ja, mit Abstand ist es ein bisschen lustig, wenn du es
- 43:50liest, ist es halt wirklich unglaublich lieblos, das ist
- 43:54also mir hat es wehgetan beim Lesen und seine Frau hat eine
- 43:58einzige Eigenart, die er auch nicht gut findet, aber irgendwie
- 44:03tolerierbar, sie trägt nicht gerne BH s.
- 44:08Und er ist dann schon mal sehr erbost, wenn das dann irgendwie
- 44:12in der Öffentlichkeit war. Das kann man einfach nicht.
- 44:13Also das findet er nicht tragbar, dass sie dann quasi
- 44:16ohne sie viel haben. Auch nicht tragbar.
- 44:18Übrigens, Entschuldigung. Also das ist keine liebevolle
- 44:24Ehe, die wir da anschauen. Kurz.
- 44:26Zwischen gefragt, welches Alter sind wir ungefähr, also nicht
- 44:29wir, sondern. Die ich, würde ich.
- 44:33Ich weiß gar nicht, ob das Alter mal irgendwie explizit genannt
- 44:36wird, vielleicht um die 30 mitte 30.
- 44:39Kein altes Ehepaar. Kein altes Ehepaar, aber auch
- 44:42kein auch kein junges Ehepaar. Die sind schon ein Weilchen
- 44:45zusammen. Ja, und seine Ehefrau hat
- 44:50irgendwann einen Traum und hört danach auf, Fleisch zu essen
- 44:56oder auch nur fleischliche tierische Produkte im Haus zu
- 44:59ertragen. Und das sagt sie ihm jetzt aber
- 45:03auch nicht irgendwie so kommunikativ liebevoll.
- 45:05Du pass auf ich habe, sondern es gibt halt, es gibt halt kein
- 45:10Fleisch mehr, sie räumt den Gefrierschrank aus, alles, was
- 45:13sein Fleisch eingefroren ist. Und das war eine Menge und auch
- 45:15eine Menge Spezialitäten wird aussortiert, wird weggeworfen
- 45:18von ihr, sie trägt auch keine Lederschuhe mehr, keine
- 45:21Lederjacken und er ist entsetzt, er ist entsetzt, dass seine Frau
- 45:25so eine Eigenheit entwickelt und dass sie das.
- 45:29Macht, obwohl er es nicht gut findet und dass er jetzt auch
- 45:32kein Fleisch mehr zu essen bekommt, wie soll er da seine
- 45:35Arbeit leisten, wie soll er zu Kräften kommen, wenn es zu Hause
- 45:38nur noch Gemüse gibt? Also das ist dann, wenn man das
- 45:42heute liest, natürlich irgendwie so ein bisschen absurd, aber
- 45:44wenn man sich auf das Buch einlässt, ist man total schnell
- 45:47drin in der Welt, also es ist nicht ganz klar, welches Jahr
- 45:51das sein soll, ich würde schätzen, irgendwas in den 80er
- 45:53Jahren, späte 80er, frühe 90er, bin mir aber nicht sicher und.
- 45:59Und. Der Gedanke, selber Essen
- 46:01zuzubereiten, kommt ihm gar. Nicht nein, er hat diese
- 46:03Möglichkeit, nein, nein, nein, absurd, und es gibt ja noch so
- 46:07ein Geschäftsessen, und da kommt seine Frau mit hin und dann isst
- 46:10sie da auch kein Fleisch und er findet es so, also alles, was
- 46:13ihm dann beruflich Schlechtes passiert, liegt natürlich daran,
- 46:17dass seine Frau ohne BH in diesem Restaurant saß und das
- 46:21Fleisch nicht gegessen hat, weil das hat ihn natürlich in
- 46:23Misskredit gebracht. Natürlich, das ist so.
- 46:25Ganz. Klar, es ist ganz klar.
- 46:27Und er? Holt sich dann auch Hilfe bei
- 46:30ihrer Familie. Also er ruft ihre Eltern an und
- 46:32sagt, Entschuldigung ist mit eurer Tochter ist fast nicht in
- 46:34Ordnung und die sind auch entsetzt, also wie konnte das
- 46:37sein, das war doch immer ein braves Kind, wie kann das sein,
- 46:39dass sie auf einmal kein Fleisch mehr isst und diese ganze
- 46:42Familie schaltet sich ein und das eskaliert sehr.
- 46:47Es wird also es gibt eine Szene bei einem Familienessen, dann
- 46:51natürlich auch, also überhaupt dieses vielleicht nochmal ein
- 46:53extra Thema, das Familienessen als als Kessel.
- 46:58Von Emotionen, Gewalt, aufgestauten Gefühlen,
- 47:03psychischen Problemen, unterdrückten trieben.
- 47:06Also. Es sieht eigentlich harmlos aus,
- 47:09aber es ist eben ein Familienessen, und all das
- 47:11schwingt mit, und alle versuchen eben Yonghi dazu zu bringen,
- 47:17wieder Fleisch zu essen und ihrem Vater.
- 47:20Dem reicht es dann wirklich. Also eine Tochter muss ja wohl
- 47:22gehorsam sein, der steht dann auf und will ihr wirklich dieses
- 47:25Fleisch und er macht es auch in den Mund reinpressen und das ist
- 47:30wirklich jetzt, wenn man man man ist wirklich live dabei bei
- 47:33einer unheimlich gewaltvollen Szene und sie spuckt es dann aus
- 47:38und greift danach nach einem Obstmesser, ist völlig außer
- 47:41sich und schneidet sich die Pulsadern auf so also das ist
- 47:45sozusagen der erste Teil, sie wird gerettet, kommt ins
- 47:47Krankenhaus und. Und dann macht Hang Kang was
- 47:51Geniales. Sie wechselt die
- 47:53Erzählperspektive. Wir sind aber wieder nicht, also
- 47:56wir sehen wieder hauptsächlich jung, hi, aber diesmal erzählt
- 48:01es ihr Schwager und dann gibt es noch einen dritten Teil, der
- 48:06wird aus der Perspektive ihrer Schwester erzählt, das heißt,
- 48:08diese Entfremdung, die wir ja im Grunde an dieser Frau erleben.
- 48:13Die erleben wir auch über die Erzählperspektive, weil die
- 48:17Hauptfigur nicht einmal selber zu Wort kommt, sondern immer nur
- 48:21aus der Perspektive von anderen Menschen gesehen wird und auch
- 48:25aus dem, was die gerade auf sie übertragen.
- 48:28Also ich finde es ein wirklich grandios komponiertes Buch,
- 48:33Absolute Leseempfehlung, haltet ein bisschen durch am Anfang
- 48:39das. Das muss so sein, weil diese Ehe
- 48:41so lieblos ist. Und dann kann er natürlich kein
- 48:43begeisterter Erzähler sein, sondern er ist halt auch ein
- 48:47liebloser Erzähler. Am Anfang ne.
- 48:49Das finde ich, klingt unglaublich spannend.
- 48:52Also insbesondere das, was du mit den Perspektiven sagst, auch
- 48:56das Vermögen, einen lieblosen Erzähler auch so erzählen zu
- 49:01lassen und sich als Autorin so weit zurückzunehmen, dass man
- 49:04tatsächlich die Stimme dieses Mannes trifft.
- 49:07Ich finde, dass es. Für mich immer n ganz großes
- 49:11Zeichen von wirklich guter Literatur.
- 49:14Da wird das Ach wär mir jetzt n ganz anderer.
- 49:16Thomas Dawinic hat das einmal so großartig geschafft, ein Buch,
- 49:19was so mies geschrieben ist. Aber es ist halt aus der Sicht
- 49:22so eines Technokraten geschrieben, ja, es muss, es
- 49:24muss so sein, weil das ist seine Gedankenart und seine eigene
- 49:28Eitelkeit als Autorin zurückzunehmen und zu sagen,
- 49:30nee, ich werde jetzt nüchterner, kälter, vielleicht auch n
- 49:33bisschen. Keine Ahnung kolportagehafter
- 49:37schreiben, weil es einfach der Figur entspricht.
- 49:39Es klingt furchtbar deprimierend, das Buch, muss ich
- 49:43sagen, aber ich glaube, bei Hang Kang ist sowieso nicht alles
- 49:46immer Fröhlichkeit, ich habe eine ganz blöde Frage, sollte es
- 49:51nicht eigentlich die Veganerin heißen?
- 49:53Das wäre Vermutungsprodukte genau das.
- 49:57Das könnte man so sagen, ne, also weil sie eigentlich
- 49:59wirklich Veganerin wird. Aber das wäre eigentlich nicht
- 50:03eine Frage an mich. Lieber kurz eine Frage.
- 50:05An an du, wenn ich sie das nächste Mal spreche.
- 50:08Wir sind da ja ganz dicke miteinander, die kann und ich,
- 50:12dann machen wir das mal kurz ich werde ich beim nächsten Mal
- 50:15mitteilen wow ja das ist ist natürlich wirklich wirklich hohe
- 50:23Literatur, ich bin auch wirklich froh, dass das Nobelpreis
- 50:26Komitee. Manchmal wirklich erstaunliche
- 50:31Sachen, auch nicht mehr. Jetzt nur noch aus USA und
- 50:34Westeuropa, sondern einfach mal den Blick etwas weitet, dass
- 50:39sowas dann bei uns auf dem Haar haartisch landet.
- 50:42Ist ist toll, weil es gibt so viele neue Welten zu entdecken.
- 50:47Und damit meine ich übrigens nicht Bob Dylan, was für mich
- 50:51immer noch die schlimmste Entscheidung war, überhaupt ihr
- 50:53sehr, ganz ehrlich, egal. Ich schweife ab, also ich bin
- 50:57sehr froh, dass du es auch hier uns präsentiert hast, denn ich
- 51:00als fauler Buchhändler musst zugeben es a klang es mir zu
- 51:04deprimieren von dem, was ich darüber gelesen und gehört hatte
- 51:07und ich dachte so nee. Ich würde es aber gerne in jetzt
- 51:13wieder tatsächlich lesen in einem Moment.
- 51:16Ich finde, es ist ja auch immer, wenn der Sommer da ist, wenn man
- 51:18irgendwie selber eh n bisschen besser aufgestellt ist und die
- 51:20Sonne ist da, dann kann man sich auch sowas geben.
- 51:22Und es hat eine Grunderforderung, die die Kurt
- 51:26sehr erfreut. Wie viele von euch schon wissen,
- 51:29die ihr vielleicht schon etwas länger hier mit Reinhört.
- 51:31Es ist ein schmales Bändchen und das ist doch herrlich, also es
- 51:36ist es, es hat sogar weniger als Butter von der Yusuki, also es
- 51:39ist ganz erstaunlich, dass ich jetzt tatsächlich mal dickere
- 51:42Bücher. Aber mein lieber Kurt, man hat
- 51:45daran zu knabbern. Und da haben wir wieder was
- 51:48Kulinarisches. Ist doch schön, doch
- 51:49knabberzeugter Pfeil, oh Gott, ich bin hier in der
- 51:52Wortspielhölle, aber da habe ich mich, glaube ich, gerade selber
- 51:55reinmanövriert ich würde gerne einmal eine komplette 180 Grad
- 52:01Wendung machen zu etwas total albernen und fröhlichen, und das
- 52:06ist nämlich der einzige, Ich glaube, das brauchen wir nach
- 52:09nach Hanghang, das ist nämlich auch der einzig männliche Autor,
- 52:14der mir, und es gibt natürlich viel mehr, es ist ja alles immer
- 52:17nur eine. Eine kleine persönliche Auswahl,
- 52:19ein männlicher Autor, der mir große Freude gebracht hat.
- 52:23Ich hab allerdings von ihm nur 2 Bücher zu lesen bekommen und
- 52:26danach hat es irgendwie aufgehört, das Buch, über das
- 52:29ich sprechen möchte, ist leider auch im Deutschen zumindest
- 52:31nicht mehr lieferbar, man kriegt es nur noch antiquarisch, aber
- 52:35Signature Satz wie immer findet ihr alle Informationen zu den
- 52:39Büchern und den Übersetzungen in unseren Show nows.
- 52:44Und ich möchte von einem Buch reden und ihr wisst, wo der
- 52:49Herr, der es geschrieben hat, herkommt, wenn ich nur den Namen
- 52:51sage. James Hamilton, Petterson und
- 52:54ganz ehrlich, wenn jemand James Hamilton Petterson heißt, dann
- 52:58kann er nur aus Großbritannien kommen, das heißt
- 53:00Großbritannien, er kann nur aus England kommen, sonst sonst
- 53:02heißt man nicht so. Und er ist ein ein bestes
- 53:07Beispiel vom englischen Humor. Es bringt so viel Spaß, dieses
- 53:12Buch zu lesen, es heißt Kochen mit Fairnet Branca, und das ist
- 53:17tatsächlich keine doofe deutsche Übersetzung, es heißt im
- 53:20Original genauso dumpf Cooking with Fairnet Branca oder Fairnet
- 53:24Branca oder wie auch immer das im Englischen ausgesprochen
- 53:26wird, und es handelt von einem. Recht frustrierten Autoren, der
- 53:33aber gar nicht mit seinem eigenen Büchern Geld macht,
- 53:36sondern er ist Ghostwriter für reiche B Promis und schreibt
- 53:40also deren Autobiografien. Und das ist natürlich eine der
- 53:43Frustrierendsten arbeiten, die man als Autor machen kann.
- 53:47Wenn man also dahin den degradiert wird und dieser Autor
- 53:51namens Gerald Semper ist also aus mannigfaltigen Gründen hat
- 53:56er gerade keine Lust auf England und er zieht.
- 54:00Nach Italien in eine wirklich mit einem nichts.
- 54:04Ein Haus daneben ist ein einziges anderes Haus und das
- 54:07einzige was er will, ist in Ruhe sein Lesen, aber hauptsächlich
- 54:14möchte er kochen, denn sein Hobby sind wirklich sehr
- 54:19eigenwillige Gerichte. Also als Beispiel hätten wir
- 54:22hier Muscheln in Schokolade, Knoblauch und Vernete branka
- 54:27Eis. Das ist jetzt ist jetzt n Hauch
- 54:30übertrieben was er da macht, aber man gewöhnt sich dran.
- 54:33Also es gibt auch die Rezepte dazu und das Wichtige ist
- 54:35tatsächlich, jedes dieser Rezepte hat eigentlich irgendwie
- 54:38ferne Branka mit dabei. Es geht also sehr sehr viel um
- 54:41kochen, es geht sehr viel um ferne branka und es geht sehr
- 54:44viel um Marta und das ist eine herrliche Figur, die er
- 54:48einführt. Denn Marta, es gibt wirklich nur
- 54:51ein Haus daneben. Und was kann schon schief gehen?
- 54:532 Häuser, so laut kann es ja nicht werden.
- 54:55Marta wiederum ist aus seinen Augen heraus eine
- 54:59bruthalsvulgäre, exsoviet Person, die also Kulinarik nicht
- 55:04kann, die Literatur nicht kann, die die also einfach wirklich
- 55:07nur vulgär und exsoviet ist. Und er glaubt ihr einfach nicht,
- 55:11was sie eigentlich ist. Sie ist nämlich Komponistin von
- 55:14Filmmusik und tatsächlich auch sehr anerkannte, aber das glaubt
- 55:17er einfach über den Verlauf des ganzen Buches.
- 55:19Schon mal gar nicht. Weil wie kann jemand so
- 55:20Unkulturell ist wie diese Marter und die beiden hassen einander.
- 55:24Es ist noch nicht mal irgendwie frenemy nee, die finden sich
- 55:28richtig richtig scheiße gegenseitig und das ist so eine
- 55:30große Freude, denn die einzige Verbindung, die sie haben ist
- 55:32halt, dass ab und an mal so ein fernet Branka miteinander
- 55:35ausgetauscht wird. Ganz, ganz kurz, kurz, was ist
- 55:37Fernet Branka auch für den Schnapp.
- 55:38Fernet Branka ist ein ein, Ich glaube, es läuft nicht unter
- 55:43Aperitif, sondern unter Digestiv und das ist ein Kräuter.
- 55:48Bitter, würde ich sagen, also es er hat nicht die Süße eines
- 55:51Jägermeisters, sondern das ist n italienischer, ja digestif, den
- 55:57man ja also wenn ich ihn richtig in Erinnerung habe, ja, es ist
- 56:03so ne Mischung zwischen Kräuter und bitter und nicht unbedingt
- 56:06mein Ding, man trinkt ihn aber eigentlich.
- 56:09Immer eisgekühlt also. Eigentlich gehört da immer 2
- 56:14Eiswürfel rein groß und da wird dann n bisschen von dieser sehr
- 56:17dunkelbraune Sirupartige. Fernet Branca rübergeschüttet
- 56:22ich muss zugeben, ich höre beim Jägermeister auf und bin dann
- 56:26eigentlich immer schon so beste Freunde mit dem, dass ich gar
- 56:28nicht dazu komme, mich mit anderen alkoholischen Getränken
- 56:31in der Richtung bekannt. Zu machen mich sehr an etwas
- 56:34selbstgebranntes, was ich mal in einem italienischen Restaurant
- 56:37in Süditalien serviert bekommen habe.
- 56:39Aber dein Augenlicht funktioniert noch.
- 56:44Es ist in in diesem Buch, und ich möchte es gar nicht soweit
- 56:49spoilern, was da alles passiert, denn es passiert jenseits von
- 56:54Fernet Branca passieren unglaubliche Abenteuer, also es
- 56:58landen fremde schwarze Helikopter es, es gibt
- 57:01tatsächlich Gefahr, es gibt noch fast n richtigen Krimi.
- 57:04Element dabei. Es geht also ab, wie Luzi dieses
- 57:07Buch. Es bringt riesigen Spaß, auch in
- 57:10der Übersetzung einen riesigen Spaß, ich finde, es ist ja so
- 57:13wichtig, bei gerade bei diesem englischen Humor, dass man gute
- 57:16Übersetzer findet, die das wirklich übertragen können und
- 57:19es handelt. Eigentlich letztendlich nur von
- 57:23diesem krampfhaften Versuch von Jared, seine Einsamkeit
- 57:26zurückbekommen, seine Ruhe und seine Einsamkeit.
- 57:29Das kann noch nicht so schwer werden, aber Martha und die
- 57:31Umstände lassen es nicht zu und es ist.
- 57:35Da auch. Also das Essen hat in diesem
- 57:38Fall eigentlich gar keine wie jetzt in unseren anderen
- 57:40Büchern, wirklich eine meta Bedeutung oder also irgendein,
- 57:44es ist im Endeffekt nur eine Schnurre dieses Buches, das zu
- 57:49machen und sozusagen als roter Faden, der sich durch eine
- 57:53Geschichte durchzieht, aber dafür, dass es eigentlich nicht
- 57:57großartiger Hauptbestandteil dieses Buches ist, ist es
- 58:00trotzdem namensgebend und. Immer, immer, immer wieder da.
- 58:06Und diese Rezepte sind wirklich so, dass man denkt, OK, you
- 58:12British, gut, muss ich nicht nachmachen.
- 58:14Hat es mal jemand nachgekocht? Weißt du was muss.
- 58:17Ich mal, muss ich mal irgendwie bei Reddit, ob es da irgendwie
- 58:19so ein. Kann man das wirklich essen?
- 58:21Ist es dann gut oder hat er sich einfach was ausgedacht, damit es
- 58:24krass klingt? Ich glaube, er hat sich es
- 58:25ausgedacht. Ich meine, es ist die Frage,
- 58:27also so viele Sachen, bei denen man denkt, das kann ja nur
- 58:30ausgedacht sein. Ist tatsächlich essbar.
- 58:33Also ich kann mir gut vorstellen, dass so ein ferne
- 58:35branka Eis tatsächlich funktionieren würde, auch mit
- 58:39Muscheln und auch mit Schokolade.
- 58:41Also ich kann es mir vorstellen. Dass Muscheln mit Schokolade.
- 58:44Ne, so ganz weißt du so ganz tief schwarze 90 prozentige
- 58:48Schokolade, die schon so eine Bitterkeit mit rein ich, ich
- 58:51weiß es nicht, also ich würde es nicht essen wollen.
- 58:55Ich auch nicht. Ich glaube zwar an Alkohol im
- 58:58Essen, aber, aber ich finde Alkohol neben dem Essen auch
- 59:02ganz in Ordnung. Aber das ist 1 der Dinge, wo ich
- 59:06denke, es ist doch schön, wenn ich darüber lesen kann, dann
- 59:08muss ich es nicht selber essen, sondern kann mich dessen sehr
- 59:13erfreuen. Es bringt auf jeden Fall einen
- 59:15Heidenspaß, es zu leben. Ich habe hier übrigens noch ein
- 59:19kleines Rezept, was vielleicht gar nicht mit Venebranka isst.
- 59:24Aber das ist Fischotter mit Dörrpflaumen und Rhabarber.
- 59:34Ich weiß jetzt nicht genau, ob ich das irgendwie höflich sagen
- 59:37könnte, wenn du es mir anbieten würdest.
- 59:41Auf gar keinen. Fall auf gar keinen Fall.
- 59:44Also was immer hilft und ich es einfach zu sagen, Oh, das tut
- 59:47mir furchtbar leid, aber ich hab ne Fischotterallergie, das darf
- 59:50ich gar nicht essen, diese tierischen Eiweiße.
- 59:54Oh schön, es war auf jeden Fall ein ein herrliches Buch.
- 59:57Und wie es im Original heißt und so weiter findet ihr alle in den
- 1:00:02Informationen in den Shownotes. Jetzt habe ich wirklich Hunger.
- 1:00:06Jetzt hast du wirklich Hunger. Pass mal auf.
- 1:00:08Ich erzähle jetzt noch von einem Buch, dann hast du noch größeren
- 1:00:11Hunger, so ging mir das beim Lesen.
- 1:00:14Wir sind jetzt wieder in der Kategorie Liebe mit Kalorien,
- 1:00:17das war ein wunderbarer Ausdruck, ich danke dir dafür,
- 1:00:20liebe mit mit Kalorien in wirklich.
- 1:00:23Durch und durch und pur. Michelle Zauner Tränen im Asia
- 1:00:28Markt ich weiß nicht, habt ihr von dem Buch gehört, das ja
- 1:00:31sicherlich. Im englischen ja, aber ich habe
- 1:00:33keine Ahnung, worum es geht. Ich habe das auf auf einer
- 1:00:36Buchliste auf einer Leseliste von Barack Obama entdeckt.
- 1:00:39Ich weiß nicht mal mehr, warum ich darauf geguckt habe, keine
- 1:00:42Ahnung, wirklich nicht, ich gucke eigentlich nur auf rowey's
- 1:00:45booklist, aber das ist ein eigenes Thema.
- 1:00:49Und es klang irgendwie, es klang super, so Tränen im Asia Markt,
- 1:00:52toller Titel. Ich dachte das versuche ich mal
- 1:00:55mir das Buch gekauft und das war eine gute Entscheidung, es ist
- 1:01:00ein Zauberhaftes, ein schönes Buch.
- 1:01:03Michelle Zauner ist Musikerin, also es ist kein Roman, es ist
- 1:01:06quasi ein Memoire, dass sie geschrieben hat, sie ist
- 1:01:09Musikerin, die Band ist auch ein bisschen.
- 1:01:12Bekannt, ein bisschen mehr bekannt Japanese Breakfast okay
- 1:01:16ich habe eine Kollegin, die die sehr feiert und ich finde.
- 1:01:19Es schön, dass auch Essen in dem Titel der Band vorkommt, gefällt
- 1:01:23mir. Und dieses Buch ist wirklich
- 1:01:26voll und sehr, sehr intensiv mit, mit Eindrücken, natürlich
- 1:01:31mit Eindrücken vom Essen, aber auch insgesamt ne sehr, sehr
- 1:01:34voller Gefühle. Und also ja, Gefühle und
- 1:01:38Emotionen. Was erzähl ich hier?
- 1:01:40Geschmäcker, Gerüche, Eindrücke und ich wollte eigentlich alles,
- 1:01:46was sie in diesem Buch kocht und isst, unbedingt auch sofort
- 1:01:49essen. Ne, also du hast es immer, es
- 1:01:50geht um koreanisches Essen, es wird sehr ausgiebig beschrieben
- 1:01:54wie es zubereitet wird und ich liebe koreanisches Essen sowieso
- 1:01:58und. Hab danach einfach noch noch
- 1:02:01mehr Sachen probiert, die ich vorher, weil ich dachte so ah
- 1:02:04ich weiß nicht schweinebauch, aber man muss also koreanisch
- 1:02:06muss man auch schweinebauch essen so es ist wirklich also
- 1:02:09nach dem Buch ist einem klar warum das Ganze so sein muss.
- 1:02:12Worum geht's eigentlich das sie erzählt die Geschichte ihrer
- 1:02:17Mutter, einer Koreanerin, die einen amerikanischen GI
- 1:02:21geheiratet hat und mit ihm in die USA gekommen ist und jetzt
- 1:02:26quasi also im Buch. Ist Michelle, die Tochter,
- 1:02:29ungefähr 20 mitte 20 und die Mutter ist an Krebs erkrankt.
- 1:02:33Michelle geht also zurück nach Hause, um Zeit mit ihrer Mutter
- 1:02:36zu verbringen und alles, was in dieser Zeit hochkommt, was eben
- 1:02:42diese, diese diese Zeit mit der kranken Mutter und dann eben
- 1:02:45auch den Tod begleitet, all diese Trauer, die Wut, das
- 1:02:50verarbeitet sie in der Küche, sie kocht also die.
- 1:02:54Die Gerichte ihrer Kindheit nach, die ihre Mutter ihr
- 1:02:56zubereitet hat, also erst noch für die Mutter und dann für sich
- 1:03:01und erzählt so die Geschichte der Familie, also die Geschichte
- 1:03:04der Mutter und auch die ihre Familiengeschichte, ihre
- 1:03:07Kindheitsgeschichte. Und es macht sie ganz, ganz
- 1:03:09zauberhaft. Es ist eine Freude, das zu
- 1:03:12lesen, und ich hatte eigentlich immer mal vor, davon auch
- 1:03:16wirklich was nachzukochen, das muss ich vielleicht immer auf
- 1:03:18meine Liste setzen, ja. Ein wunderbares Buch, Absolute
- 1:03:23Leseempfehlungen, gerne auch zu einer dunklen Jahreszeit, wenn
- 1:03:27man Lust auf, ja warme, gehaltvolle Speisen hat.
- 1:03:33Und das ist, ah toll, das klingt wirklich schön.
- 1:03:35Also ich meine, es ist natürlich auch kochen und Emotionen und
- 1:03:39Gefühle, beides auf einmal. Das ist ja wieso?
- 1:03:43Nee, also das hängt, hängt ja so nah zusammen, also ich glaube,
- 1:03:47dass. Das kennen wir wahrscheinlich
- 1:03:51alle, also die tatsächlich also A mit mit mit Essen, sich
- 1:03:55teilweise beschäftigen, aber halt vielleicht auch schon den
- 1:03:58ein oder anderen Verlust erlebt haben, dass Wievieles Wievieles
- 1:04:05mit Essen das zu tun hat. Also ich habe sehr viel an meine
- 1:04:08Mutter, das ist jetzt kein Drama, es ist schon vor einigen
- 1:04:10Jahren verstorben. Aber ich habe tatsächlich ganz
- 1:04:13viele Essenserinnerungen an das, was man von der Mutter als Kind
- 1:04:18vorgesetzt, was heißt vorgesetzt.
- 1:04:19Das klingt so lieblos, aber was man bekommen hat, was einen auch
- 1:04:23von den eigenen Essensgewohnheiten so
- 1:04:25unglaublich prägt. Was man da hast du da ein
- 1:04:28Beispiel für uns. Kartoffelpuffer, das ist für
- 1:04:31mich und ganz ehrlich, ich verstehe es immer noch nicht.
- 1:04:33Du hast also eine Familie, für die du Kartoffel, das ist.
- 1:04:37Ne scheiß Arbeit zu zu machen, also auch ohne die Mulinex,
- 1:04:40sondern du machst es mit der Hand gerieben.
- 1:04:42Du stehst 2 Stunden lang wirklich in Fett, triefend es es
- 1:04:47brutzelt um dich herum und das ist mir erst selber natürlich
- 1:04:52aufgefallen, als ich angefangen habe selber so was zu machen und
- 1:04:55dachte Ey Bundesverdienstkreuz alle Mütter dieser Welt oder
- 1:04:58alle, also alle Essenszubereiter dieser Welt die ihr einfach ne
- 1:05:02hungrige Mäuler stopfen wollt. Was für eine Arbeit.
- 1:05:06Und du stehst die ganze Zeit am Herd, während der Rest der
- 1:05:09Familie sozusagen das ist, weil es muss ja frisch aus der
- 1:05:11Pfanne. Kommen als ich n Kind war hab
- 1:05:13ich von Kartoffelpuffern immer nur gehört.
- 1:05:15Ich hatte noch keine gegessen, ich war vielleicht so 5 oder so
- 1:05:18und hab also ganz ganz nah oder eben auch fast bei meinen
- 1:05:23Großeltern gelebt und hab mich von meiner Oma, die ne
- 1:05:26fantastische Köchin war Kartoffelpuffer gewünscht und
- 1:05:29dann hat sie die gemacht und dann hab ich einen gegessen und
- 1:05:31ich mochte die nicht und sie hat wirklich.
- 1:05:33Sie war so unfassbar traurig. Hast du es jemals danach wieder?
- 1:05:38Also war das eine reine Kindheitssache, oder?
- 1:05:39Das war eine Kindheitssache. Ich liebe, ich liebe inzwischen
- 1:05:41Kartoffelpuffer auch in jeder Form, also Rösti zum Beispiel,
- 1:05:45aber ich, ich lasse, ich lasse die Kartoffeln reiben, ich
- 1:05:51zugeben, ich nehme das als reinen Liebesbeweis, wenn jemand
- 1:05:54die Kartoffeln reibt, dann dann kann ich auch röstis backen,
- 1:05:57aber das vorher. Und ich kann mir auch denken,
- 1:06:01wer da die die Kartoffeln zu reiben hat, und das ist übrigens
- 1:06:06nicht monicks Buchhändler, dass er das Macht, denn der Macht das
- 1:06:09zu Hause selber, den ich habe mal probiert so TK
- 1:06:12Kartoffelpuffer zu machen. Ja, kann man.
- 1:06:14Essen wir nicht. Aber da sind wir wieder beim
- 1:06:17Unterschied zwischen Kochen und Essen zubereiten.
- 1:06:19Nee, die müssen frisch sein, die müssen frisch sein, und die sind
- 1:06:21in diesem Falle, ah nee, OK, wir müssen jetzt ja nicht, wer kocht
- 1:06:24wie was, aber das ist auf jeden Fall.
- 1:06:27Willkommen in unserem Kochstudio.
- 1:06:29Wo man nebenbei auch mal lesen kann.
- 1:06:33Im Bett mit Kartoffelpuff, so Monique.
- 1:06:38Ich glaube, es ist. Alles zum Thema Essen gesagt
- 1:06:42worden, zumindest alles, was wir in dieser Stunde haben sagen
- 1:06:45können. Denn jetzt auch wirklich
- 1:06:47hungrig. Ich hoffe, es wird wirklich
- 1:06:48gegrillt. Ich hoffe tatsächlich, es wird
- 1:06:49gegrillt. Wir fragen mal demnächst unseren
- 1:06:51Produzenten, was seine Meinung ist zum Grillen, ob er da was
- 1:06:55vorbereitet hat. Ich habe keine Ahnung wie diese
- 1:06:57Information zu mir kam, aber irgendwie sonst lassen wir
- 1:07:01einfach grillen, das wird ja auch passieren.
- 1:07:04Wir haben natürlich noch so ein Paar.
- 1:07:07Hausmeisterliche Tätigkeiten zu erwähnen.
- 1:07:12Das eine ist unsere wunderbare Rubrik.
- 1:07:17Ein Bett fürs Buch. Ich glaube so.
- 1:07:19Heißt es auch nicht. Ich glaube, ist das Buch fürs.
- 1:07:22Bett das Buch fürs Bett und ich hab mich so bemüht, es
- 1:07:26hinzukriegen. Das Buch fürs Bett Ihr Lieben,
- 1:07:28wir haben eine Premiere, es ist das erste Mal, dass Monique sich
- 1:07:32nicht anhören muss von mir, welches Buch man.
- 1:07:35Nicht mit Ziegelsteinen ins Bett gehen.
- 1:07:37Soll. Sondern es wurde unserem Aufruf
- 1:07:40gefolgt und wir danken sehr unserer Zuhörerin der ersten
- 1:07:44Stunde, Sabine, für ihren heutigen Tipp für das Buch fürs
- 1:07:49Bett. Hier folgt nun mein Beitrag für
- 1:07:52meinen lieblings Podcast im Bett mit Buch.
- 1:07:56Ich empfehle wärmstens Alina Bronskis PI mal Daumen, Wer
- 1:08:01jetzt meint, 272 Seiten seien zu viel fürs Bett.
- 1:08:06Dem oder der versichere ich, Ihr werdet es nicht merken, denn
- 1:08:10diese Geschichte zieht in den Bann, wobei die beiden
- 1:08:13hauptdarstellenden Ungleichheit nicht sein könnten.
- 1:08:16Der autistische Oskar, der seit Kindertagen seine Leidenschaft
- 1:08:20für die Mathematik nicht nur auslebt, sondern vorantreibt,
- 1:08:24trifft im Hörsaal auf die doppelt so alte Moni, die Oskar
- 1:08:28angesichts ihrer Einkaufstaschen für eine Putzfrau oder
- 1:08:32Kantinenmitarbeiterin hält. Während Oskar aus Wohlhabendem
- 1:08:37Hause alles für ein perfektes Studium bereitgestellt wird,
- 1:08:41muss Mona neben dem Studium, von dem ihre Familie nichts weiß,
- 1:08:45ums Überleben kämpfen. Alina Bronski entwickelt aus
- 1:08:48diesen Zutaten eine hinreißende Geschichte, die mit sehr viel
- 1:08:53Witz, aber auch Tiefgang eine äußerst unterhaltsame Lektüre.
- 1:08:57Beschert super super. Vielen Lieben dank Sabine, für
- 1:09:01diese extrem gute Zusammenfassung.
- 1:09:06Das hat sich toll angehört. Ich selber bin ein Fan von
- 1:09:10Alinda Bronski, hast du sie mal gelesen?
- 1:09:12Ich hab noch gar nichts von ihr. Gelesen OK, lohnt sich auf jeden
- 1:09:15Fall ist eine von den deutschen Autorinnen.
- 1:09:18Die klug und sehr, sehr witzig schreiben können, ohne verkopft
- 1:09:22zu sein, aber ohne zu flach zu sein.
- 1:09:24Und ich freu mich sehr, denn pi mal Daumen ist tatsächlich eine
- 1:09:27der 1 der Bücher, die ich nicht von ihr gelesen habe.
- 1:09:30Also vielen dank Sabine 270 Seiten, die Krieg selbst ich mit
- 1:09:33ins Bett, denn es gibt sie mittlerweile auch als
- 1:09:36Taschenbuch glaube ich, aber auch dort werden wir natürlich
- 1:09:39die Infos zu diesem Buch ins Netz stellen und an alle anderen
- 1:09:43Zuhörer und Zuhörerinnen, wir freuen uns weiterhin.
- 1:09:47Über eure Zusendungen für unsere kleine Rubrik, die.
- 1:09:50Länge ist übrigens total egal. Ja es.
- 1:09:53Das stimmt, ihr könnt mehr, ihr könnt weniger, vielleicht nicht
- 1:09:57nur einfach sagen, welches Buch, sondern es auch kurz beschreiben
- 1:10:00und ihr könnt auch, wenn ihr mögt.
- 1:10:02Das ist natürlich keine Verpflichtung, auch verraten,
- 1:10:06wer ihr seid und was ihr macht, aber das liegt alles in eurer
- 1:10:09Hand. Wir freuen uns also über jede
- 1:10:12Zusendung, die uns hier findet. Ich habe noch einen kleinen
- 1:10:17Hinweis, den ihr sicherlich auch aus anderen Podcasts schon
- 1:10:21kennt. Auch unser Podcast bereitet
- 1:10:24nicht nur Freude, sondern bedeutet auch Arbeit,
- 1:10:27insbesondere natürlich auch für unseren Produzenten.
- 1:10:31Es gibt auch Kosten, die wir bestreiten müssen, jenseits von
- 1:10:34der Zeit. Die wir investieren und darum
- 1:10:37wie in jedem anderen guten Podcast in der westlichen
- 1:10:40Hemisphäre und auch der östlichen Hemisphäre.
- 1:10:42Wir freuen uns natürlich sehr über jede Form von Zuwendungen,
- 1:10:47Spendungen, Spenden oder anderen Sachen, die ihr uns geben könnt
- 1:10:52und möchtet. Infos dazu, wie das ablaufen
- 1:10:55könnte, findet ihr nicht unbedingt in unseren ich muss
- 1:10:59das Wort noch mal sagen Shownotes, sondern eher auf
- 1:11:02unserer Website und übrigens die Adresse dieser Website findet.
- 1:11:05Findet ihr. Wir finden es auf jeden Fall
- 1:11:11super, dass ihr uns so gerne hört.
- 1:11:13Wir freuen uns, wir finden es super, dass das Feedback, das
- 1:11:16wir von euch bekommen, wir teilen das Miteinander und
- 1:11:19schicken uns das mal hin und her und wir freuen uns auch, wenn
- 1:11:23ihr das öffentlich macht, also wenn ihr vielleicht unsere Reels
- 1:11:27auf Instagram kommentiert, Wenn ihr uns euren Freundinnen und
- 1:11:30Freunden Empfehlt, uns Sterne verleiht bei.
- 1:11:35Dem Podcatcher eurer Wahl und andere daran teilhaben.
- 1:11:40Lasst an unserer kleinen Familie mit Buch und Bett und
- 1:11:44gelegentlich auch kartoffelpuffern,
- 1:11:47Kartoffelpuffern, jetzt wird gegrillt, richtig, jetzt wird
- 1:11:51gegrillt. Wunderbar ahoi, ihr lieben 1000,
- 1:11:53dank, dass ihr bis zum Ende dabei geblieben seid und bis in
- 1:11:572 Wochen. Bis in 2 Wochen.
- 1:11:58Ciao. Ciao, ciao.
- 1:12:04Im Batman Buch ist eine Produktion von irgendwas ist
- 1:12:07immer Konzept und Produktion. Götz Gring Modalma Redaktion und
- 1:12:12Hosts Moni Lukas und kurz von Hammerstein.