Latest / Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Psychologische Kritik: Gott ist nur menschliches Wunschdenken (Teil 1)
Schon vor über 2‘500 Jahren hat Xenophanes den polytheistischen Götterglauben seiner Zeit angezweifelt, indem er auf die menschenförmigkeit der Göttervorstellungen hingewiesen hat: «Die Äthiopier stellen sich ihre Götter schwarz und stumpfnasig vor, die Thraker dagegen blauäugig und rothaarig«, beobachtet er – und er spitzt seine Erkenntnis zu in der Übertragung auf die Tierwelt: »Wenn Kühe, Pferde oder Löwen Hände hätten und damit malen und Werke wie die Menschen schaffen könnten, dann würden die Pferde pferdeähnliche, die Kühe kuhähnliche Götterbilder malen und solche Gestalten schaffen…
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