Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #19 - Der Ruf der Götter Kapitel 3-4 | Audiobook
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- 0:17Kapitel 3 die Königin der Schatten als die Gruppe der
- 0:23nächsten Fahrt betrat, wurde die Welt um sie herum kälter.
- 0:27Das Licht, das zuvor von Hermes Übergängen begleitet wurde,
- 0:30verblasste und eine Dunkelheit breitete sich aus.
- 0:35Der nicht bedrohlich, sondern seltsam beruhigend wirkte.
- 0:39Der Boden war weich und nachgiebig, bedeckt mit einem
- 0:42Teppich aus feuchtem Moos, in der Luft lag ein süßer, aber
- 0:47auch schwerer Duft wie von Verwelkenden Blumen und reifem
- 0:51Obst, das kurz vor dem Verfall stand.
- 0:56Vor ihnen erhob sich ein Torbogen aus schwarzem Stein,
- 0:59bewachsen in dunklen Ranken. Erschien, als ob er in die Erde
- 1:04selbst hineingewachsen wäre, als ob er mehr ein Teil der Natur
- 1:08sei als eine von Menschen geschaffene Struktur.
- 1:14Über dem Torbogen waren Symbole eingraviert, die von Licht und
- 1:17Dunkelheit erzählten, von Leben und Tod, von Anfang und Ende
- 1:23tretet ein, erklang eine sanfte Stimme, die gleichzeitig warm
- 1:28und eindringlich war, es war keine Bitte, sondern eine
- 1:31Einladung und die sie nicht ablehnen konnten.
- 1:35Die Gruppe trat durch das Tor und die Dunkelheit verschluckte
- 1:38sie vollständig, doch sie war nicht leer, sie war lebendig,
- 1:43voller Stimmen, die zu flüstern schienen, voller Bewegung, die
- 1:47am Rande ihres Blickfeldes auftauchten und verschwanden, es
- 1:51war, als ob die Schatten selbst atmeten, plötzlich erstrahlte
- 1:56ein sanftes Licht, und vor ihnen stand per Sephonin.
- 2:01Ihre Erscheinung war von atemberaubender Schönheit, aber
- 2:05sie war keine Göttin des Frühlings, wie sie so oft
- 2:08dargestellt wird. Ihr Gewand war dunkel wie die
- 2:11Erde in der Nacht, ihre Haut war blass wie der Mond und ihre
- 2:16Augen waren tief wie Brunnen, in denen sich Geheimnisse
- 2:19verbargen, die niemand je ergründen konnte.
- 2:23Willkommen in meiner Welt, sagte sie.
- 2:26Ihre Stimme war ein Flüstern, das wie eine Melodie in ihren
- 2:29Gedanken widerhallte ihr seid durch das Licht gegangen, doch
- 2:34jetzt müsst ihr lernen, die Dunkelheit zu verstehen.
- 2:40Die Künstlerin trat vor, ihre Hände zitterten leicht, die
- 2:45Dunkelheit ist beängstigend, sagte sie leise.
- 2:50Wie können wir sie verstehen, wenn wir sie fürchten?
- 2:55Wer See von ihr lächelte, ein Lächeln, das zugleich sanft und
- 2:59durchdringend war. Die Dunkelheit ist nicht euer
- 3:01Feind, sagte sie, sie ist ein Teil von euch, genau wie das
- 3:06Licht, doch ihr habt sie verbannt, sie zu etwas gemacht,
- 3:11das ihr fürchten müsst. Warum?
- 3:17Der Lehrer schaute sich um, seine Augen versuchten, die
- 3:19Bewegung in den Schatten zu verfolgen und.
- 3:23Weil die Dunkelheit unbekannt ist, sagte er.
- 3:28Weil wir nicht sehen können, was sich in ihr verbirgt.
- 3:31Wer Sephon ihr trat näher und die Repräsenz war wie ein
- 3:34Gewicht, das sie gleichzeitig drückte und beruhigte.
- 3:39Das Unbekannte ist nicht das, was euch verletzt, sagte sie, es
- 3:44ist Eure Weigerung, es zu akzeptieren.
- 3:48In der Dunkelheit liegt nicht nur Gefahr.
- 3:51In ihr liegt auch Wachstum. Sie erhob eine Hand um sie
- 3:55herum, begann die Schatten sich zu formen, sie zeigten Bilder,
- 4:01ein Samenkorn, das tief in der Erde begraben war, verborgen von
- 4:05der Welt, bis es bereit war zu wachsen, eine Frau, die durch
- 4:11einen Wald wanderte, verloren, aber schließlich einen
- 4:15verborgenen Weg fand. Ein Mensch, der in seiner
- 4:20eigenen Dunkelheit ertrank, bis er sich entschied, nach dem
- 4:24Licht zu greifen. Die Dunkelheit ist der Ort, an
- 4:29dem alles beginnt, sagte Persephonie ohne sie gibt es
- 4:34kein Wachstum, kein Leben, ihr fürchtet sie, weil sie euch
- 4:39zwingt, euch selbst zu sehen, nicht das, was ihr der Welt
- 4:43zeigt, sondern das, was ihr wirklich in euch liegt.
- 4:47Der Wissenschaftler runzelte die Stirn, seine Gedanken schienen
- 4:51wie Zahnräder zu arbeiten. Aber was, wenn wir nicht mögen,
- 4:55was wir sehen, fragte er, was, wenn die Dunkelheit uns
- 4:58zerstört? Der Sephuni legte eine Hand auf
- 5:03seine Schultern und ihre Berührung war unerwartet warm,
- 5:06die Dunkelheit zerstört mich, sagte sie, sie offenbart, und
- 5:13das, was ihr euch zeigt, ist nicht eure Schwäche.
- 5:16Es ist eure Stärke. Ihr müsst nur den Mut haben,
- 5:20hinzusehen. Die Suchende kniete nieder, ihre
- 5:24Hände berührten den feuchten Boden.
- 5:27Ich habe immer versucht, die Dunkelheit zu vermeiden, aber
- 5:33vielleicht war das falsch per se.
- 5:37Von ihr kniete sich neben sie, ihre Augen suchten die ihre.
- 5:41Es ist nicht falsch, das Licht zu suchen, sagte sie.
- 5:46Aber ihr müsst verstehen, dass das Licht ohne die Dunkelheit
- 5:48nicht existieren kann. Wir sind 2 Seiten derselben
- 5:52Medaille, nur wenn ihr beide akzeptiert, könnt ihr wirklich
- 5:58wachsen, die Dunkelheit um sie herum begann sich zu verändern,
- 6:03sie wurde weicher, weniger bedrohlich, die Gruppe sah, dass
- 6:08sie nicht leer war, sondern voller Möglichkeiten, voller
- 6:11Potenzial. Sie spürten, wie die Schatten
- 6:15sie umarmten, nicht um sie zu verschlingen, sondern um sie zu
- 6:20tragen. Ihr habt die Dunkelheit
- 6:25betreten, sagte Gesephonie, ihre Stimme war ein sanftes Flüstern,
- 6:30und ihr habt sie verstanden. Jetzt könnt ihr weitergehen.
- 6:38Die Dunkelheit begann sich zurückzuziehen und ein neuer
- 6:41Vater erschien vor ihnen hell und einladend.
- 6:45Doch die Dunkelheit blieb bei ihnen wie ein sanftes Flüstern
- 6:48in ihrem Herzen, eine Erinnerung daran, dass sie nicht nur ein
- 6:53Teil der Welt, sondern auch ein Teil von ihnen selbst war.
- 6:58Denkt daran, sagte der SE von ihnen, bevor sie verschwand, die
- 7:03Dunkelheit ist kein Ende, sie ist einmal Anfang.
- 7:10Die Gruppe ging weiter. Die Worte der Göttin Hallen in
- 7:13ihren Gedanken nach, die Dunkelheit war nicht mehr etwas,
- 7:18das sie fürchten mussten, sie war ein Teil von ihnen, und in
- 7:23ihr lag die größte Stärke, in ihr liegt deine größte Stärke.
- 7:29Denke mal daran, egal wie dunkel es um dich herum ist.
- 7:34Kapitel 4 die Dualität von Licht und Schatten, der neue Pfad, den
- 7:41die Gruppe betrat, war ein vollständiger Kontrast zu der
- 7:44Dunkelheit, die sie gerade hinter sich gelassen hatten.
- 7:47Das Licht war grell und rein durchdrangen die Bäume und warf
- 7:51tanzende Schatten auf dem Boden, die Wärme der Sonne auf ihrer
- 7:55Haut fühlte sich fremd an, fast so, als ob sie die Kälte und die
- 7:59Dunkelheit, die sie gerade erlebt hatten, vertreiben
- 8:01wollte. Doch trotz der Helligkeit lag
- 8:05eine Spannung in der Luft. Etwas Wildes, Unberechenbares
- 8:10Ille wurde plötzlich von einem leisen Rascheln durchbrochen und
- 8:14aus dem Schatten trat eine Gestalt.
- 8:16Es war Artemis, die Göttin der Jagd, der Wildnis und des
- 8:22Mondes, ihr Gewand schien aufs Mondlicht gewogen zu sein und
- 8:27auf ihren Rücken trug sie einen silbernen Köcher, der mit Feilen
- 8:30gefüllt war. Ihre Augen waren klar und
- 8:35durchdringend, es bewegte sich mit einer Anmut, die sowohl
- 8:38fesselnd als auch einschüchternd war.
- 8:42Neben ihr Schritt ein majestätischer Hirsch, dessen
- 8:45Geweih im Licht der Sonne glitzerte.
- 8:48Ihr seid in mein Reich eingetreten, sagte Atemis, ihre
- 8:51Stimme war kühl, aber nicht feindselig, die Wildnis kennt
- 8:55keine Regeln außer den Gesetzen der Natur könnt ihr euch in
- 9:00dieser Welt behaupten. Die Gruppe blieb stehen,
- 9:05fasziniert von ihrer Erscheinung.
- 9:08Der Wissenschaftler, überwältigt von der majestätischen
- 9:10Atmosphäre, trat vorsichtig vor. Was ist das gesetzte Wildnis,
- 9:16fragte er, seine Stimme war leise, aber neugierig, atemes
- 9:21lächelte, ein Lächeln ist gleichzeitig beruhigend und
- 9:24herausfordernd war die Wildnis, fordert Respekt, sagte sie es.
- 9:31Aspekt vor dem ungezählten, vor der Dunkelheit, vor dem
- 9:35Instinkt. Hier gibt es keinen Raum für
- 9:38Masken oder Fassade, nur für das, was echt ist.
- 9:43Sie drehte sich um und ging tiefer in den Wald, die Gruppe
- 9:47folgte ihr, ihre Schritte wurden von der weichen Erde gedämpft,
- 9:52die Schatten wurden dichter und das Licht des Tages Verblasster,
- 9:55als ob die Nacht ihren Platz einnehmen wollte schon.
- 9:58Schließlich kamen sie zu einer Lichtung, auf der der Mond hoch
- 10:01über ihnen stand. Hell und klar, Atems blieb
- 10:06stehen und drehte sich zu ihnen um.
- 10:08Die Dunkelheit ist kein Feind, sagte sie, sie ist der Ort, an
- 10:12dem ihr euch selbst findet, doch dazu müßt ihr den Mut haben,
- 10:16inne zu halten und zu lauschen. Die Gruppe schaute sich um und
- 10:21die Stille war so intensiv, dass sie ihre eigenen Atemzüge hören
- 10:25konnten. Doch diese Ruhe wurde plötzlich
- 10:28unterbrochen, als die Welt um sie herum von einem goldenen
- 10:31Licht erfüllt wurde. Die Dunkelheit wich und die
- 10:34Sonne erhob sich über den Horizont.
- 10:37Ihre Strahlen vertrieben die Schatten, die Szene war
- 10:41atemberaubend, das Spiel von Licht und Dunkelheit ein Tanz,
- 10:44der so alt war wie die Welt selbst.
- 10:47Im Licht trat Apollon, der Gott des Lichts, der Künste und der
- 10:51Heilung, seine Erscheinung war blendend, fast unirdisch.
- 10:56Er trug eine goldene Leier, deren Seiten im Sonnenlicht
- 10:59glitzerten. Sein Lächeln war warm, doch es
- 11:03trug eine Intensität in sich, die niemand ignorieren konnte.
- 11:08Artemis sagte Apollon, seine Stimme war wie eine sanfte
- 11:12Melodie, die die Luft erfüllte, hast du unsere?
- 11:16Gäste. Lang genug.
- 11:17In der. Dunkelheit gehalten.
- 11:19Es ist Zeit, ihnen das Licht zu zeigen.
- 11:23Atemis hob eine Augenbraue, ihr Lächeln wurde etwas schelmisch
- 11:28Licht. Ohne Dunkelheit, Bruder.
- 11:31Ohne die Ruhe der Nacht wussten sie die Klarheit des Tages nicht
- 11:34zu schätzen. Die Gruppe beobachtet das
- 11:38Zusammenspiel der beiden Geschwister und sie.
- 11:40Spürten. Dass sie Zeugen von etwas
- 11:41Größerem waren, Atemis die Jägerin die Dunkelheit, die
- 11:48Wildheit, das ungezähmte Apollon, das Licht, die.
- 11:53Die Struktur und die Klarheit doch.
- 11:57Trotz Ihrer. Gegensätze waren sie untrennbar
- 11:59miteinander verbunden. Was lehrt uns das Licht, fragte
- 12:03die Künstlerin, ihre Stimme war voller Neugier, Apollon trat
- 12:08näher und seine Leier begann, eine sanfte Melodie zu spielen,
- 12:13die wie ein Flüstern von Weisheit durch die Luft
- 12:15schwebte, das Licht offenbart, sagte er, er zeigt euch die
- 12:20Wahrheit. Doch ohne die Dunkelheit der
- 12:23Nacht würdet ihr diese Wahrheit nicht verstehen.
- 12:27Licht und Dunkelheit sind keine Gegensätze, sie sind Partner.
- 12:32Atemes nickte zustimmend, die Dunkelheit erlaubt euch,
- 12:36loszulassen, zu ruhen, zu heilen, sie ist die Stille vor
- 12:43dem Sturm, die Vorbereitung auf das, was kommen wird die beiden
- 12:48Götter führten die Gruppe weiter.
- 12:51Bis sie zu einer weiten Ebene kam, die von der aufgehenden
- 12:55Sonne durchflutet wurde. Apollon drehte sich zu ihnen um
- 12:59und seine Augen funkelten, ihr müsst die Balance verstehen,
- 13:04sagte er, zu viel Licht blendet zu viel Dunkelheit verschlingt
- 13:11doch in der Balance findet ihr eure Wahrheit.
- 13:14Die Gruppe spürte die Wahrheit in seinen Worten, sie erkannten,
- 13:18dass Licht und Dunkelheit keine Feinde waren und.
- 13:21Sondern 2 Saiten derselben Medaille.
- 13:23Und dass sie beide in sich selbst integrieren müssten,
- 13:29geht, sagte Atemes. Ihre Stimme war sanft, aber
- 13:33eindringlich, doch Vergesst nicht die Nacht weicht im Tag
- 13:38und der Tag gibt der Nacht Raum, euer Leben ist ein Tanz zwischen
- 13:43beiden, tanzt ihn mit würde. Die Gruppe wandte sich zu zum
- 13:50Gehen, während Atems und Apollo hinter ihnen verblassten.
- 13:54Doch die Lehren der beiden Götter blieben wie ein leises
- 13:57Echo in ihren Herzen zurück, ein Flüstern, das sie daran
- 14:01erinnerte, dass sie sowohl das Licht als auch die Dunkelheit in
- 14:04sich trugen. Du hast heute einen Schritt
- 14:11durch das Tor gemacht und ich hoffe, du hast etwas gefunden,
- 14:14das dich berührt oder zum Nachdenken bringt, aber sei
- 14:17gewarnt, die Reise ist noch lange nicht vorbei.
- 14:21Und die Götter sind nicht hier, um dich zu schonen.
- 14:23Das nächste Kapitel wartet schon sehr bald auf dich, eine neue
- 14:26Geschichte. Eine neue Perspektive wechseln.
- 14:30Und vielleicht eine neue Herausforderung, die dich
- 14:32aufrütteln könnte. Bist du bereit, weiter zu gehen?
- 14:36Ich will wissen, was du denkst. Teile deine Gedanken, bitte
- 14:39kommentiere, schreib mir, ich lese alles und wenn Ihnen das
- 14:43hier gefallen hat, dann lass es nicht dem Verborgenen, erzähl
- 14:47anderen davon, teile es. Und zeigt, dass du bereit bist,
- 14:51die Dinge anders zu sehen. Bis zur nächsten Folge.
- 14:55Bleib rebellisch, bleib neugierig und vergiss nicht, die
- 14:58Götter leben in dir, du bist Teil dieser Geschichte.
- 15:02Danke, dass du mir mit dieser Reise machst.
- 15:05Bis zum nächsten Mal.