Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Gericht entscheidet gegen Christina Block
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- Music. Ich bin Lars Heider. Heute geht es um ein Gerichtsurteil aus Dänemark im Sorgerechtsstreit der Hamburger Unternehmerfamilie Block. Weitere Themen, die Digitalmesse OMR hat in den Messehallen begonnen, Einbrecher dringen mit Salpetersäure in Häuser ein und Hamburg bekommt ein neues Musical. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 nutzt eure Stimme starker Appell auf der OMR. Auf Platz 2 Bewohner von Flüchtlingsheim brutal verprügelt, Notoperation. Und auf Platz 1 schwere Vorwürfe an Ballettchef. Er beherrscht das Handwerk nicht. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Natürlich stehen die Nachrichten aus Hamburg heute im Schatten der Berliner Ereignisse. Aber interessant sind sie trotzdem und im Fall der OMR auch sehr, sehr groß. Zur Digitalmesse in den Hamburger Messehallen, die heute begonnen hat, werden rund 70.000 Besucherinnen und Besucher erwartet und jede Menge Stars. Morgen ist zum Beispiel die deutsche NBA-Legende Dirk Nowitzki zu Gast, der übrigens ein guter Freund von Marvin Willoughby ist, dem Chef der Hamburg Towers. Alles, was man über die OMR wissen muss und was da alles so gerade passiert, erfahren Sie in unserem Live-Ticker auf abendblatt.de. Dramatische Zuspitzung im Sorgerechtsstreit zwischen Stefan Hänsel und Christina Block. In Dänemark hat das zuständige Familiengericht in Sonderburg dem Ex-Mann der Hamburger Unternehmerin das alleinige Sorgerecht für die Kinder Theodor und Klara zugesprochen. Bislang hatte Hänsel lediglich das vorläufige alleinige Sorgerecht. Christina Block wurde neben dem Sorgerecht sogar auch das Umgangsrecht für Klara und Theodor entzogen. Dies war bereits unmittelbar nach der mutmaßlichen Entführung am Jahreswechsel 2023-2024 entschieden worden und wurde nun vom Gericht in Dänemark bestätigt. Auf Abendart-Anfrage erklärte Anwältin Elisabeth Unger, die Christina Block im Sorgerechtsstreit mit deren Ex-Mann vertritt, ich zitiere, Meine Mandantin ist zutiefst erschüttert. Die Entscheidung des dänischen Gerichts ist blanker Hohn und sendet auch im Übrigen ein falsches Signal an Menschen, Beschlüsse der Gerichte nicht Folge leisten zu müssen. Zitat Ende. Die kultige Science-Fiction-Filmkomödie Zurück in die Zukunft feiert im Frühjahr nächsten Jahres als Musical Deutschland Premiere in Hamburg. Dazu teilt das Musikunternehmen Stage Entertainment mit, ich zitiere, die legendäre Zeitreise mit dem weltberühmten DeLorean verspricht ein elektrisierendes Musical-Spektakel voller beeindruckender Effekte, ikonischer Charaktere und jeder Menge Humor. Zitat Ende. Das Musical läuft bereits seit 2021 am Londoner Westend und soll im Frühjahr 2026 eben auch nach Hamburg kommen. Den Platz freimachen muss dafür allerdings ein beliebtes anderes Stück, nämlich Lager. Und Julia im Operettenhaus auf der Reeperbahn. Da wird das nämlich gezeigt. Zurück in die Zukunft. In einer seltenen Mischung aus Kaltschnurzigkeit und offensichtlicher Bereitschaft zur Gefährdung ihrer Opfer setzen Einbrecher nun auch in Hamburg gehäuft Salpetersorre ein. Die Polizei warnt jetzt eindringlich vor der Masche. Für die Opfer, die es vermehrt seit Mitte April in den besser situierten Stadtteilen Harvestehude, Eimsbüttel und Witterhude gibt, bot sich an der eigenen Haustür ein skurriler Anblick. Der Schließzylinder der Tür hatte sich teilweise zersetzt. Am Schloss haftete eine Flüssigkeit, die mal unsichtbar, mal gelb, mal grün, mal bräunlich aussah. Offenbar hatten die Täter die Schließzylinder mit verschiedenen Säuren präpariert. Die Ermittler des LKA 19 raten Bewohnern beim Verdacht auf eine solche Tatbegehung zu höchster Vorsicht. Zitat Sollten Sie Abrennspuren oder farbige Anhaftungen unterhalb Ihres Wohnungstürschlosses feststellen, informieren Sie bitte umgehend die Polizei. Darüber hinaus rät die Polizei dringend, sich von den stark ätzenden und atemwegs reizenden Anhaftungen fernzuhalten und diese nicht zu berühren. Wohin mit dem leeren Coffee-to-go-Becher, der zerknüllten Bäckertüte oder der kleinen Kaugummi-Verpackung bislang? Wandern solche Überreste in die kleinen grauen Klappbehälter an den Wänden der Hamburger S-Bahn. Doch damit wird bald Schluss sein. Denn eine Sprecherin erklärt gegenüber dem Hamburger Abendblatt, ich zitiere, wie bei der Hochbahn und bei vielen anderen S-Bahnen wird es künftig in der S-Bahn in Hamburg keine Abfallbehälter mehr geben. Zitat Ende. Man plane, alle Mülleimer, Müllbehälter bis Anfang 2026 restlos aus den Zügen zu entfernen. Und warum? Es klingt paradox, aber es geht um mehr Sauberkeit in der S-Bahn. Denn die kleinen Müllbehälter seien oft überfüllt. Müll liege dann überall in der Bahn herum. Und dieses Problem wolle man auf diesem Weg lösen. Na bitte. Zum Podcast-Tipp des Tages. In seinem Leben spielte der legendäre Jacques-Yves Cousteau genauso eine Rolle wie die jüngste Tochter von Thomas Mann und der Unternehmer Frank Otto. In unserer kleinen, aber feinen Reihe Entscheide-Treffenhaider ist diesmal Frank Schweiger zu Gast, der als Gründer der Deutschen Meeresstiftung jetzt im sogenannten Mission Board der Europäischen Union für Ozeane und Gewässer sitzt. Und damit im wahrsten Sinne des Wortes an der Quelle. Es ist ein Gespräch geworden über einen Brief an den Verteidigungsminister, über Frank Schweigerts Begeisterung für Meere und den Kampf gegen den Klimawandel, an dem sich jeder beteiligen kann. Zu hören, wie immer unter www.abendblatt.de. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. 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