Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #9 Folge 1: SUCHTANAMNESE - Dein Suchtverlauf als Blaupause für die Heilung
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen. Ich freue mich riesig, dass du
- 0:03heute wieder da bist, um dir Zeit für dich und deine Themen
- 0:06zu nehmen. Hallo auch von mir.
- 0:08Wir haben heute ein ja wirklich intensives Thema vor uns,
- 0:13basierend auf einem sehr ehrlichen Artikel der Webseite
- 0:18nilix Berlin. Absolut.
- 0:20Es geht um ein unglaublich kraftvolles.
- 0:23Aber eben auch, und das muss man so sagen, verdammt schwieriges
- 0:26Werkzeug in der Suchttherapie. Die Suchtanamnese, also das
- 0:31Aufschreiben der eigenen, ganz persönlichen Suchtgeschichte.
- 0:35Ein riesiger Schritt für jeden Betroffenen.
- 0:38Genau. Und unsere Mission heute ist es,
- 0:41gemeinsam zu verstehen, warum diese ehrliche Bestandsaufnahme
- 0:44so entscheidend ist. Und wie sie zu dem werden kann,
- 0:47was der Artikel eine, wie ich finde, sehr treffende Blaupause
- 0:51für die Heilung nennt. Bevor wir aber richtig
- 0:53einsteigen, ist etwas ganz Wichtiges zu erwähnen.
- 0:56Ja, der Schöpfer von Nilix Berlin, Gabriel, ist selbst von
- 1:01sucht und psychischen Erkrankungen betroffen.
- 1:04Und das ist der Kern des Ganzen. Richtig, das ist wichtig zu
- 1:07wissen, denn er teilt auf seiner Seite seine ganz eigenen,
- 1:10ungefilterten Erfahrungen. Er will damit eine authentische
- 1:14Verbindung zu dir aufbauen und dir zeigen, du bist mit diesen
- 1:17Kämpfen nicht allein. Diese Authentizität spürt man
- 1:21sofort. OK, dann lass uns das mal
- 1:23auseinandernehmen. Was genau ist diese
- 1:25Suchtanamnese? Also im Kern beschreibt Gabriel
- 1:28es als eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen
- 1:32Suchtgeschichte er sagt. Aber auch es sei verdammt hart.
- 1:35Ja, natürlich. Weil man sich unweigerlich mit
- 1:38tiefsitzender Scham und Schuld konfrontiert.
- 1:40Das ist ja klar. Gleichzeitig nennt es aber auch
- 1:43ein unglaublich kraftvolles Werkzeug.
- 1:45Und das ist der Punkt, den ich so faszinierend finde.
- 1:49Der eigentliche Zweck, den Gabriel da herausarbeitet, ist
- 1:52die Mustererkennung. Ah OK.
- 1:54Es geht nicht einfach nur darum, ne Art, sagen wir beichtzettel
- 1:59zu schreiben. Also ne Liste von Substanzen und
- 2:02Verfehlungen. Sondern.
- 2:04Der Kern ist die unbewussten Automatismen, die das eigene
- 2:07Verhalten seit Jahren oder Jahrzehnten steuern.
- 2:10Endlich ans Licht zu holen. Damit man sie überhaupt erst mal
- 2:13sehen kann. Genau.
- 2:14Erst wenn du sie siehst, kannst du sie auch bearbeiten.
- 2:17Der Artikel bringt es auf den Punkt, man will Muster wie
- 2:20Suchtverlagerung oder Selbstmedikation überhaupt erst
- 2:23therapierbar machen. Das ist ein unglaublich
- 2:26wichtiger.es, geht also gar nicht so sehr um eine moralische
- 2:29Abrechnung, sondern. Fast schon um Detektivarbeit am
- 2:33eigenen Leben. Ja, das trifft S gut.
- 2:35Man wird sozusagen zum Ermittler in eigener Sache, um die
- 2:38verborgenen Täter, also die Muster, zu finden.
- 2:42Richtig, und dafür, so schreibt Gabriel Ja, gibt es eine goldene
- 2:46Regel, schonungslose Ehrlichkeit.
- 2:48Genau das ist der erste und vielleicht mutigste Schritt von
- 2:52allen. Und Gabriel wendet diese
- 2:53Ehrlichkeit direkt auf sich selbst an.
- 2:56Er teilt ja seine eigene Geschichte als Dokument der
- 2:59Eskalation und der Verzweiflung. Dabei tauchen 2 Begriffe auf,
- 3:03die seine, Ich glaube achtundzwanzigjährige Geschichte
- 3:06prägen, Polytoxikomanie und Suchtverlagerung.
- 3:10Das klingt jetzt erst mal sehr klinisch.
- 3:12Ja, das dachte ihr auch. Was genau verbirgt sich dahinter
- 3:15also? Polytoxikumanie ist im Grunde
- 3:17der Mischkonsum OK, also der Gebrauch von mehreren
- 3:20Substanzen, mal gleichzeitig, mal abwechselnd.
- 3:23Und die Suchtverlagerung? Das ist das, was Therapeuten
- 3:26ständig beobachten. Man hört mit dem einen auf und
- 3:29fängt mit dem nächsten an. Ah OK.
- 3:31Gabriel gibt da ja eindrückliche Beispiele.
- 3:34Er tauschte Alkohol gegen Cannabis, Heroin gegen das
- 3:37Substitut Polamidon. Und die quälende Langeweile
- 3:40gegen Prigabalin, schreibt er. Genau, und das zeigt es perfekt.
- 3:44Das Gehirn sucht nicht die spezifische Substanz, es sucht
- 3:47den erlernten Mechanismus zur Emotionsregulation.
- 3:50Es will einfach nur, dass das schlechte Gefühl weggeht.
- 3:53Exakt. Und diese Muster, das ist ja
- 3:56wichtig, sind nicht nur eine persönliche Beobachtung.
- 3:58Das Ganze hat ja einen handfesten therapeutischen
- 4:01Hintergrund. Richtig, die Suchtanamnese ist
- 4:03ein etabliertes Werkzeug aus der.
- 4:06Kognitiven Verhaltenstherapie. Der KVT genau ja, und ein
- 4:10Therapeut liest so eine Anamnese wie ein Kriminalist.
- 4:13Die Spuren an einem Tatort. Er sucht nach wiederkehrenden
- 4:16Mustern. Zum Beispiel?
- 4:17Ein ganz zentrales Muster ist die Selbstmedikation.
- 4:21OK, die Kernfrage lautet immer, welches Problem versuchst du mit
- 4:26der Substanz zu lösen? Also zum Beispiel trinkst du, um
- 4:30einschlafen zu können. Genau.
- 4:32Oder nimmst du Bensus, um soziale Ängste zu betäuben?
- 4:36Das ist eine Erlernte, aber eben hochgradig dysfunktionale
- 4:40Bewältigungsstrategie und oft der eigentliche Treiber der
- 4:44Sucht. Das heißt, die Sucht ist dann
- 4:46gar nicht das Kernproblem, sondern nur der der sichtbare
- 4:49Lösungsversuch für ein tieferliegendes Problem.
- 4:51So ist es. Wie zum Beispiel eine unerkannte
- 4:54Depression oder eine Angststörung.
- 4:56Exakt, und das ist für den Therapieplan absolut
- 4:59entscheidend. Behandle ich nur das Symptom,
- 5:02sucht oder setze ich bei der Ursache an, zum Beispiel dem
- 5:06ADHS oder der Depression? Die die Anamnese gibt darauf oft
- 5:10die erste entscheidende Antwort. Ja, ein weiteres Muster, dass
- 5:15Therapeuten sofort erkennen, ist Verleugnung und Täuschung.
- 5:19Wie meinst du das? Der Artikel nimmt das Beispiel,
- 5:22dass Betroffene gezielt auf Substanzen ausweichen, die im
- 5:25Urintest nicht auftauchen. Ach so, ja.
- 5:28DXM oder Lachgas steht da. Richtig, und das ist ein starkes
- 5:34Signal, dass die Krankheit noch voll aktiv ist und die Kontrolle
- 5:37hat. Wenn man sich Gabriels
- 5:39Geschichte anschaut, fällt ja noch etwas auf.
- 5:42Der sehr frühe Beginn. Er schreibt, er hat mit 14
- 5:46angefangen. Welche Rolle spielt denn das für
- 5:49einen Therapeuten? Eine gewaltige.
- 5:51Ein Konsumbeginn vor dem 16. Lebensjahr gilt als sehr hoher
- 5:55Risikofaktor für die Entwicklung einer schweren Suchterkrankung.
- 5:58Warum ist das so? Das Gehirn befindet sich in
- 6:01dieser Zeit in einem massiven Umbau.
- 6:04Der präfrontale Cortex, also unser Kontrollzentrum, ist noch
- 6:08gar nicht ausgereift, und wenn in dieser vulnerablen Phase
- 6:13Drogen ins Spiel kommen, können sich die Suchtmuster besonders
- 6:16tief und nachhaltig ins Gehirn eingraben.
- 6:19Das alles zusammenzufassen. Ist ja schon eine enorme
- 6:22Leistung und Gabriel macht es sehr konkret, indem er seine
- 6:25persönliche Tabelle teilt, seinen Suchtverlauf über 28
- 6:28Jahre. Und das ist wirklich ungeschönt.
- 6:31Absolut. Ich greif mal n paar Punkte
- 6:33raus, einfach um die Dimension klarzumachen.
- 6:36Bei Cannabis schreibt er von einem Konsum von bis zu 10 mal
- 6:40pro Nacht. 10 mal nur, um wieder einschlafen zu können.
- 6:44Genau. Er war über 13 Jahre im
- 6:46Polamidonprogramm und dann ist da dieser Eintrag zu Pregabalin,
- 6:50auch Lyrica genannt, ja. Der ist heftig.
- 6:53Während einer Reha eskalierte die Dosis auf 6000 bis 9000
- 6:57Milligramm täglich. Lass uns da mal n Moment
- 7:00innehalten. 6 bis 9000 Milligramm.
- 7:03Unglaublich. Die maximale therapeutische
- 7:06Dosis liegt bei 600. Das ist das 10 bis
- 7:09fünfzehnfache. Fragen Sie.
- 7:11Das beschreibt nicht mehr nur eine Sucht, das beschreibt eine
- 7:14schiere Verzweiflung, die für Außenstehende kaum vorstellbar
- 7:17ist. Absolut und genau diese Tabelle
- 7:20ist die perfekte Illustration all der Muster, über die wir
- 7:22gesprochen haben, die Polytoxikomanie, die
- 7:26Suchtverlagerung, die Eskalation.
- 7:28Es ist das Chaos der Sucht. Ja, aber zum ersten Mal geordnet
- 7:31auf einem Blatt Papier. Genau das ist es.
- 7:33Man gibt dem namenlosen Chaos einen Namen und eine Struktur.
- 7:38Gabriel zitiert dazu ja diesen einen entscheidenden Satz.
- 7:41Welchen meinst du? Deine Sucht hat ein Muster.
- 7:44Dieses Muster aufzuschreiben ist der erste Schritt, um es zu
- 7:47zerschlagen. Ein starker Satz.
- 7:49Aber das aufschreiben selbst? Ich stell mir das brutal vor,
- 7:54was mich zu einer Frage bringt, die sich sicher viele stellen,
- 7:58wie schafft man es überhaupt mit dieser Welle von Scham
- 8:01umzugehen, die da hochkommen muss?
- 8:03Das ist vielleicht die größte Hürde.
- 8:05Ja, der Artikel gibt hier einen sehr hilfreichen praktischen
- 8:08Tipp. Und der wäre.
- 8:10Versuche, die Perspektive zu wechseln, schlüpfe in die Rolle
- 8:13eines neutralen Journalisten, der Fakten sammelt.
- 8:16Ah, interessant. Du schreibst nicht über dein
- 8:19persönliches Versagen. Du Dokumentierst die Symptome
- 8:22und den Verlauf einer anerkannten Krankheit.
- 8:25So wie ein Diabetiker seine Blutzuckerwerte notiert.
- 8:28Genau dieser Gedanke. Dieser kleine mentale Trick kann
- 8:31die emotionale Last reduzieren und die nötige Distanz schaffen.
- 8:35OK, Radikale Ehrlichkeit als Journalist.
- 8:39Aber was ist mit Dingen, die über die persönliche Scham
- 8:42hinausgehen? Ich denke da an
- 8:44Beschaffungskriminalität oder andere illegale Handlungen.
- 8:48Ein heikler Punkt, ja. Da hat man ja nicht nur Angst
- 8:51vor dem Urteil des Therapeuten, sondern vielleicht sogar vor
- 8:54rechtlichen Konsequenzen. Ist es da nicht verständlich,
- 8:57wenn man Dinge verschweigt? Das ist eine absolut berechtigte
- 9:01Angst, aber der Artikel ist hier unmissverständlich.
- 9:04Ja, auch das gehört rein, warum der Grund ist die therapeutische
- 9:09Schweigepflicht für einen Therapeuten sind das keine
- 9:12moralischen Verfehlungen, sondern Symptome der Erkrankung,
- 9:15Mhm, er muss das volle Ausmaß der Konsequenzen kennen, um zu
- 9:20helfen. Das zu verschweigen wäre so, als
- 9:22würdest du deinem Kardiologen den nächtlichen Brustschmerz
- 9:25verschweigen, aus Angst, er könnte dir das Rauchen
- 9:28verbieten. Das ist n gutes Bild.
- 9:31Was macht man aber, wenn man sich an ganze Zeiträume einfach
- 9:35nicht mehr erinnern kann wegen Blackouts, wenn da einfach nur
- 9:38Nebel ist? Auch hier gilt das Prinzip der
- 9:41Ehrlichkeit. Dann notiert man genau das circa
- 9:442017 2019 genaue Dosis und Konsummuster unklar.
- 9:49Verstehe. Blackouts sind ja nicht einfach
- 9:52nur Lücken, sie sind selbst ein zentrales und sehr ernstes
- 9:56Symptom, das dem Therapeuten das Ausmaß des Kontrollverlusts
- 9:59zeigt. Eine Lücke in der Erinnerung ist
- 10:02also auch eine wichtige Information.
- 10:04Absolut okay. Wenn man diese ganze Landkarte
- 10:07der Vergangenheit erstellt hat, um die Zukunft zu planen,
- 10:11welcher Punkt auf dieser Karte ist denn der wichtigste
- 10:15Startpunkt für die Reise in die Genesung?
- 10:18Das ist eine ganz zentrale Frage.
- 10:21Und die Antwort ist klar. Und zwar.
- 10:24Das wichtigste Datum, so der Artikel, ist das des letzten
- 10:28Konsums der Hauptsubstanz an diesem Tag.
- 10:31Zu dieser Stunde beginnt die Abstinenz.
- 10:33Genau das ist die neue Zeitrechnung.
- 10:36Der Anker, auf dem alles weitere aufbaut.
- 10:39Ein klares, unmissverständliches Signal für den Neustart.
- 10:43Und nachdem man diesen emotionalen Marathon hinter sich
- 10:46hat, diesen Berg an Erinnerungen bestiegen hat, was passiert
- 10:49dann? Ja, der Tag danach.
- 10:52Der Artikel beschreibt den sehr eindrücklich, eine Mischung aus
- 10:55massiver Erschöpfung, Trauer, Wut, Scham.
- 10:59Alles kommt hoch. Aber eben auch einer neuen
- 11:02Klarheit. Man hat dem Chaos die Macht
- 11:05genommen, indem man es auf Papier gebannt hat.
- 11:07Und genau in diesem verletzlichen Moment rücken die
- 11:10Angehörigen in den Fokus, wenn jemand, den du liebst, diesen
- 11:14unglaublich mutigen Schritt geht, ist deine Rolle
- 11:17entscheidend. Der Artikel gibt hier ganz klare
- 11:19Verhaltensregeln. Die berühmten Do's and Donts
- 11:22genau das Wichtigste bei den Donts ist, Lobe den Mut.
- 11:27Ein Satz wie ich bin unglaublich stolz auf dich, dass du das
- 11:31machst kann in diesem Moment die Welt bedeuten.
- 11:35Ok und noch. Urteile nicht über das, was du
- 11:39vielleicht liest oder hörst und gib der Person danach Raum und
- 11:44Ruhe, um das alles zu verarbeiten.
- 11:46Und was sollte man auf keinen Fall tun?
- 11:48Was sind die Dantes? Der wichtigste Punkt hier.
- 11:52Korrigiere niemals die Erinnerungen der Person.
- 11:55Also keine Sätze wie das war aber doch schon viel früher.
- 11:59Absolut tabu, oder? So schlimm war das doch gar
- 12:02nicht. Es geht hier um die subjektive
- 12:04Wahrnehmung, um die innere Wahrheit, mit der die betroffene
- 12:07Person arbeitet. Die objektive Einordnung ist
- 12:10dann die Aufgabe des Therapeuten.
- 12:12Genau, nicht die der Familie. Das ist ein unglaublich
- 12:15wichtiger Punkt. Danke für die Klarstellung und
- 12:18das leitet gut über zu etwas, das Gabriel mit seinem Projekt
- 12:21am Herzen liegt. Ja, wenn dir diese Analyse
- 12:24gefallen hat und du die Arbeit von Nielix Berlin wertvoll
- 12:27findest. Würde sich Gabriel riesig über
- 12:29deine Unterstützung freuen? Du kannst helfen, indem du
- 12:32diesen Beitrag auf Social Media teilst oder den Podcast auf
- 12:36Plattformen wie Spotify oder Apple Podcast bewertest.
- 12:39Jede Form von Sichtbarkeit hilft.
- 12:41Genau das Projekt Nielix Berlin wird komplett allein von Gabriel
- 12:44finanziert und erstellt jede Form der Unterstützung hilft ihm
- 12:48mit diesem Projekt sich selbst und gleichzeitig anderen
- 12:51Betroffenen zu helfen. Was ja sein Antrieb ist.
- 12:53Richtig. Sein Motto, das ihn antreibt,
- 12:56lautet, aus allem schlechten in seinem Leben etwas Gutes zu
- 12:59machen. Und das fasst den Kerngedanken
- 13:01perfekt zusammen. Die Suchtanalyge ist dieser
- 13:03erste, brutal ehrliche Blick in den Spiegel.
- 13:06Sie ist schmerzhaft, ja. Absolut.
- 13:09Aber sie ist der erste entscheidende Schritt, um die
- 13:11Muster zu erkennen, die einen gefangen halten.
- 13:14Und so die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.
- 13:17Genau. Der Artikel endet mit einem sehr
- 13:20bildhaften und hoffnungsvollen Satz, den ich dir mitgeben
- 13:23möchte. Hol dir deine Farben zurück.
- 13:26Ein schönes Bild und das führt mich zu einer letzten,
- 13:30nachdenklichen Frage an dich. Ja gerne, wenn deine
- 13:33Lebensgeschichte so wie die von Gabriel auf Papier gebracht
- 13:36würde und das muss ja nicht mal in Bezug auf Sucht sein, sondern
- 13:39vielleicht auch auf andere tief verankerte Gewohnheiten.
- 13:42Welche unerwarteten Muster, die dich bisher unbewusst steuern,
- 13:46würdest du bei dir selbst vielleicht entdecken?
- 13:48Eine starke Frage zum Schluss. Vielen Dank, dass du dir die
- 13:51Zeit genommen und zugehört hast. Pass gut auf dich auf und bis
- 13:54zum nächsten Mal. Tschüss.