Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Kronzeuge belastet Christina Block
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 11. Dezember. Weiterbau des Elbtowers wird wahrscheinlicher. Sicherheitsschleuse am Eingang zum Strafjustizgebäude. Die S-Bahn war zuletzt immer wieder das Sorgenkind des Nahverkehrs. Grüne empört über Antrag der CDU. Der Weiterbau des Elbtowers wird wahrscheinlicher. Nach Informationen des Abendplatzes kommt Unternehmer Dieter Becken bei der Vermietung voran. Auch die Finanzierung des auf 200 Meter gekürzten Wolkenkratzers rückt näher. Die Kühne Holding arbeitet aktuell mit den Eigenkapitalgebern an einer Gründung der Projektgesellschaft, sagt Karl Gernandt, Chairman der Kühne Holding. Dies ist allerdings ein rechtlich anspruchsvoller Prozess und dauert daher leider einen eher längeren Zeitraum. Mit welcher Summe die Schweizer Stiftung des Logistikmillionärs und Opernstifters einsteigt, ist nicht klar. Da aktuell noch mit weiteren Investoren gesprochen wird, ist die finale Summe zurzeit noch nicht definiert. Aber der Beitrag der Kühne Holding AG wird durchaus bedeutend sein, so Gernand. Aktuell geht er von mindestens vier Eigenkapitalgebern aus. Das Finanzierungskonzept ist weitestgehend durchdacht. Auch Gernand sprach von durchaus positiven Vermietungsanfragen, die er aufgrund der laufenden Verhandlungen noch nicht kommentieren könne. Die angestrebte Vorvermietungsquote sollte aber deutlich höher sein als damals zum Signerbaubeginn und damit wirtschaftlich vertretbar. Nach Informationen des Abendblatts sind die Verhandlungen mit einem Hotelbetreiber inzwischen in trockenen Tüchern, wie ein Insider sagt. Schon bald könnten die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden, in einem idealen Szenario im kommenden Sommer. Sicherheitsschleuse am Eingang zum Strafjustizgebäude, Körperscanner hinter der Metalltür zu Saal 237 LKA Bodyguards für den prominenten Zeugen. Und alle verharren im Gericht, bis David B. kommt und dürfen nicht wieder raus, ehe er mit seiner Security-Entourage wieder abgedampft ist. Das sind die Umstände, unter denen der Israeli in Hamburg als Zeuge aussagt und Christina Block schwer belastet. B. behauptet, dass die Unternehmerin in alle Details der Rückholung ihrer Kinder aus Dänemark eingeweiht war. Mit minimaler Anwendung von Gewalt, sagte B., sollte ein Versuch gestartet werden, sie nach Deutschland zu bringen und dort an einen neutralen Ort gebracht werden, weil Christina Block das für psychologisch am besten hielt. Er kenne die Unternehmerin gut, so der Kronzeuge. Ich habe Stunden mit ihr verbracht. Ich bin sicher, als sie meinem Team gesagt hat, dass wir das Richtige tun, dass es legal ist. Ich bin sicher, dass sie die richtigen Dinge gemacht hat. B bestätigte, was auch Tal S. aus seinem Team unabhängig davon erklärt hatte. Jeder war sicher, dass wir die Kinder retten würden und dass wir einer Mutter helfen in unglaublich schweren Zeiten. Er war so etwas wie ein Urgestein des Hamburger Bankhauses Bärenberg. Gut 18 Jahre lang war Klaus naive bei dem Institut, das vor allem die Heimat besonders wohlhabender Kunden ist. Er schaffte es bis in die erweiterte Geschäftsleitung. Doch in dieser wichtigen Führungsposition blieb er nur rund elf Monate. Nun musste er gehen und macht selbst keinen Hehl daraus, dass er eigentlich gerne geblieben wäre. So schreibt Naewe in einem sehr emotionalen Beitrag im Online-Netzwerk. LinkedIn zu seiner Bärenberg-Karriere. Leider endet die Reise nun. Das ist schade, denn es sind viele Weichen für die Zukunft gestellt, die bereits begonnen haben zu wirken. Und weiter. Dennoch lasse ich mir das positive Gesamturteil der Reise nicht durch das Ende trüben. Er vergleicht Bärenberg mit einer Familie, in der er aufgewachsen sei. 18 Jahre braucht ein Mensch, um als Erwachsener zu gelten. In diesem Vergleich bin ich bei Bärenberg erwachsen geworden, so Naewe. Ich konnte nicht nur lernen von meinen Eltern im Sinne meiner diversen Führungskräfte, sondern von jedem und jeder von euch im Dorf Bärenberg. Über die Zeit sei er auch selbst für mehr und mehr Kollegen innen zu einem Elternteil, sprich Vorgesetzten geworden. Dagegen kommt die offizielle Pressemitteilung von Bärenberg, in welcher der Abgang Naeves kommuniziert wird, mehr als nüchtern daher. Unter der Überschrift, Bärenberg gibt sich neue Struktur mit zwei Zentralbereichen, erfährt der Interessierte erst am Ende, dass der Banker geht. Naeve werde die Bank verlassen, um sich eine neue Herausforderung zu suchen, heißt es dort. Gründe für die Trennung finden sich in der Mitteilung nicht. Und auch auf Abendblatt-Nachfrage möchte sich die Bank nicht weiter zu der Personalie und den organisatorischen Veränderungen äußern. Kein Kommentar. Die S-Bahn war zuletzt immer wieder das Sorgenkind des Nahverkehrs in Hamburg. Allerdings sind auch große Summen in die Modernisierung und Digitalisierung des S-Bahn-Netzes geflossen. Wie es wirklich um den Zustand dieses Verkehrsmittels steht, zeigt nun eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Hamburger Bundestagsabgeordneten Till Steffen, Grüne. Darin listet das Bundesverkehrsministerium die aktuellen Zustandsbewertungen für die S-Bahnhöfe und Streckenabschnitte in Hamburg auf. Die Noten reichen von einer 1, sehr gut, bis zu einer 5, ungenügend. Mit Abstand am besten Schnitt der erst 2023 eröffnete Bahnhof Ottensen ab. Er bekam die Note 1,29. Es folgen mit jeweils einer 1,7 die Haltestellen Rotenburgsort und Elbbrücken. Erstere wurde zuletzt umfassend saniert, letztere 2019 eröffnet. Ebenfalls eine 1 vor dem Komma erhielt mit einer 1,87 der S-Bahnhof Iserbruck. Am schlechtesten unter den Hamburger S-Bahn-Stationen schnitt der Bahnhof Langenfelde ab, der gerade noch eine 3,97 bekam. Nicht gut steht es laut Bundesverkehrsministerium auch um die Haltestellen Wandsbecker Chaussee 3,67, Barmbeck 3,59, Eidelstedt 3,53 und Kleinflottbeck 3,46. Immerhin, kein Hamburger S-Bahnhof erhielt eine Note 4 oder schlechter. Selten hat ein Bürgerschaftsantrag der oppositionellen CDU so viel Staub aufgewirbelt wie dieser Vorschlag. Das Landesparlament solle den erfolgreichen Volksentscheid vom 12. Oktober, die Klimaneutralität bereits 2040 statt 2045 zu erreichen, mit einem eigenen Beschluss kippen und damit aufheben. Aufmerksamkeit war Dennis Thering also sicher, als er ans Rednerpult der Bürgerschaft trat. Die Vorverlegung der Klimaneutralität auf 2040 wird Milliarden kosten, Arbeitsplätze gefährden und zu Fahrverboten führen, sagte der CDU-Fraktionschef, der von der Verunsicherung Hunderttausender Menschen sprach, die befürchteten, sich höhere Mieten und Energiekosten als Folge der nun drohenden strengeren Klimaschutzmaßnahmen nicht mehr leisten zu können. Der Klimaentscheid führt zu sozialer Spaltung in der Stadt. Um großen Schaden von den Hamburgerinnen und Hamburgern abzuwenden, kann ich auch persönlich nicht anders. Wir müssen jetzt handeln und den absehbaren Abschwung der Stadt sofort stoppen. Doch für SPD und Grüne ging es in der Debatte weniger darum, wie die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen sei, als um eine Grundfrage der Demokratie. Wir als SPD-Fraktion gehen verantwortungsvoll mit dem Klimaentscheid um und nehmen das Votum der Hamburgerinnen und Hamburger ernst. Die CDU will dagegen das Ergebnis der Abstimmung per Handstreich rückabwickeln. Das ist verantwortungslos. Das lehnen wir ab, sagte SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf. Die zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne, reagierte geradezu entsetzt und fassungslos auf Therings Rede. So viel Schwarzmalerei, Angstmacherei und Weltuntergangsszenarien verunsichern die Menschen. Ihre Angstmache spaltet wirklich. Und ihr Antrag führt zu Frustration in der Bevölkerung über die Demokratie. Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, UKE, haben in einer aktuellen Studie untersucht, wie sich Lachen auf unser soziales Leben auswirkt. Die Ergebnisse sind überraschend und zeigen, dass es nicht egal ist, wann und worüber wir lachen. Die Ergebnisse zeigen, wer häufig lacht, fühlt sich tatsächlich weniger einsam und sozial isoliert. Das gilt vor allem für Menschen, die im Gespräch mit anderen, beim Besuch kultureller Veranstaltungen oder auch beim Lesen eines Buches lachen. Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass Lachen dabei helfen kann, soziale Bindungen zu stärken und Einsamkeit, Isolation und sozialen Rückzug zu überwinden, so Studienleiter Prof. Hayek. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Menschen, die vor allem beim Konsumieren digitaler Medien lachen, fühlen sich nicht unbedingt sozial verbundener. Wer also allein vor dem Fernseher oder dem Smartphone sitzt und sich über lustige Videos amüsiert, profitiert sozial weniger davon. Lachen ist nicht gleich Lachen, erklärt Professor Hayek. Es kommt darauf an, in welchem Kontext es stattfindet. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.