Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Aktuelles aus der Redaktion und 'slurp juicery'-Inhaberin Georgia Mavridou im Gespräch
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- Jetzt ist der September auch bald vorbei. Irgendwie geht das ja dann doch immer schneller, als man denkt. Und dann ist auch fast schon wieder Weihnachten abgefahren, oder? Aber bevor hier die Adventskalender ausgepackt werden, gibt es noch das eine oder andere zu tun. Zum Beispiel am Sonntag, also am 28. September, zur Stichwahl gehen. Weil ganz im Ernst, das ist schon sehr wichtig. Wir haben da auch hier wirklich schon ausführlich drüber gesprochen. Und Spoiler, heute geht es auch nochmal drum. Aber die Kommunalwahl ist schließlich auch eine, die uns alle ganz direkt betrifft, bei der wir wählen können, wie es in unserer Stadt läuft, im übertragenen und im ganz konkreten Sinne. Und trotzdem ist die Beteiligung nicht so hoch, wie sie sein könnte und sollte. Meine lieben Kolleginnen und Kollegen aus der Düsseldorfer Lokalredaktion gehen ganz sicher auch wählen. Danach geht es dann allerdings direkt an den Schreibtisch zum Berichterstatten. Ludwig Krause, der mir und uns heute die drei Themen der Woche vorstellt, ist da als Redaktionsleiter natürlich ganz vorne dabei. Außerdem haben wir über die Aldi-Filiale im Karstadt am Wehrhang gesprochen, die im Sommer 2026 schließen soll. Und Ludwig hat noch ein paar Infos zu Chefs in Town parat. Frisch und kalt gepresste Säfte sind längst kein Geheimtipp mehr. Vor allem in den letzten Jahren ist der Trend zur gesunden, bewussten Ernährung wieder ordentlich nach oben gegangen. Georgie Maffriedou hat sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt und sich mit ihrer Slurp-Juicery diesem auch komplett verschrieben. Wie es im ersten Jahr der Selbstständigkeit läuft, wie so ein Saft entsteht und wie sie auf ihre Rezeptideen kommt, darüber und über noch viel mehr haben wir gesprochen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 388 und der Rhein steht bei 1,74 Meter. Der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tasia Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf der Seele brennen, wenn ihr Termine wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach nur mal was loswerden wollt, das könnt ihr sehr, sehr, sehr gerne tun. Ihr erreicht uns unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. You know it. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Ludwig Krause, der Leiter der Lokalredaktion Düsseldorf, sitzt mal wieder vor dem Podcast-Mikro und erzählt mir und uns, welche drei Themen ihn und auch die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt in der vergangenen Woche ganz besonders beschäftigt haben. Allem voran natürlich die Stichwahl am 28. September, bei der der amtierende Oberbürgermeister Stefan Keller und seine Herausforderin Clara Gerlach um das höchste Amt der Stadt kämpfen. Und weil jeder Tag im noch verbleibenden Wahlkampf wichtig ist, Lassen sich beide Mittel und Wege einfallen, wie sie Wählerinnen und Wähler erreichen und im besten Falle überzeugen können. Welche das sind und was es sonst noch zu wissen gibt, darüber weiß Ludwig Bescheid. Wer dann den Wahlabend gespannt vorm RP-Online-Live-Blog verbringt, um die Ergebnisse so schnell wie möglich zu erfahren, braucht sicher den ein oder anderen Snack. Und wo gibt's Snacks und alles andere, was man so braucht? Genau im Supermarkt. Unter anderem bei Aldi im Karstadtgebäude am Wehrhahn. Aber nicht mehr allzu lange im Sommer. 2026 soll diese Filiale schließen. Ludwig erzählt, warum und welche Kette jetzt schon ein Auge auf den Platz geworfen hat. Am Wochenende ist nicht nur Stichwahl, auch kulinarisch muss man sich von Freitag bis Sonntag entscheiden. Chefs in Town bringt Köchinnen und Köche in die Stadt, wie der Name schon sagt, an etablierte, besondere und teilweise abenteuerliche Orte. Wer, wann, was und wo, das erfahren wir. Ludwig Krause, herzlich willkommen in deinem eigenen Konferenzraum. Vielen, vielen Dank. Wir sitzen hier mal wieder, naja, ich möchte fast sagen gemütlich zusammen, mir gegenüber, wie gerade schon gedroppt, Ludwig Krause, Redaktionsleiter der Düsseldorfer Lokalredaktion. Und du erzählst uns heute, mir und uns heute, die drei Themen, die am präsentesten waren in der letzten Woche. Und es gibt ein Thema, das ist einfach wirklich omnipräsent und auch mit Recht. Und es ist auch gut so und auch noch ein paar Tage länger. die Stichwahl. Erst war es die Kommunalwahl, jetzt ist es die Stichwahl. Am Sonntag wird erneut gewählt. Gis, bist du so ein In-Personen-Wähler oder machst du Briefwahl? Das ist tatsächlich bei mir so eine kleine Glaubensfrage. Ich gehe immer persönlich wählen, so ich denn kann und nicht irgendwie außer Landesweile. Bisher habe ich es aber eigentlich immer geschafft, selber wählen zu gehen. Es macht mir auch immer große Freude. Es ist immer so, man zieht sich immer so ein bisschen besser an als sonst und man merkt so, das ganze Viertel geht so dahin, hoffentlich das ganze Viertel. Sprechen wir auch gleich darüber, dass es bei der Stichwahl eher so das halbe Viertel sein wird. Ja. Und ich finde das total, ich finde das schön. Also es ist natürlich auch als Journalist so ein bisschen das Hochamt dessen, was wir so tun und so häufig ist es dann ja auch nicht. Ja, ist es dann so, dass du, also bist du dann eher so vormittags schon und dann wird danach sich ein guter Kaffee geholt und ein Croissant zur Belohnung oder ist es so abends noch, weil das Tagwerk dann geschafft ist? Das ist ja Glück und Pech an dem Beruf, den wir hier ausüben. Wir müssen an jeder Wahl hier sein und arbeiten. Das heißt, mein Tag sieht da eigentlich immer gleich aus. Morgens irgendwie frühstücken, um sich für diesen mutmaßlich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr langen Tag zu stärken. Dann wählen gehen, dann sofort in die Redaktion und ab dann Vollgas. Und dann, wie wir letzte Woche schon erfahren haben, gibt's Pizza. Dann gibt's Pizza. Am Ende gibt's Pizza. Aber wichtig, immer ohne Knoblauch für die Kollegen, die noch raus müssen und sich mit den Gewinnern, Zweit- und Drittplatzierten unterhalten müssen, sollen sich nicht deswegen anzuhören. Und das wird ja jetzt dann am Sonntag umso wichtiger, weil da gibt es ja dann tatsächlich eine Gewinnerin oder einen Gewinner, also weil nochmal Stichwahl ist ja nicht, also das ist ja jetzt das Maximum. Wir haben da letzte Woche ja schon relativ ausführlich drüber gesprochen, wie es dazu kommen kann und so. Und jetzt geht es ein bisschen darum, dass wir einfach nochmal aufzeigen, was ist wichtig bei der Stichwahl. Was sagen vielleicht die Parteien gegenseitig, die sprechen ja auch Wahlempfehlungen aus. Und was wird vielleicht, da habe ich letzte Woche, wie gesagt, mit unserem lieben Kollegen Alexander Esch drüber gesprochen. In anderthalb Wochen kann ja alles und nichts passieren. Also man darf das ja auch nicht unterschätzen, dass es trotzdem noch Tage sind, in denen geworben werden kann, in denen Aktionen gemacht werden können und so. Also genau, vielleicht kannst du uns da mal einen kleinen Rundumschlag präsentieren. Genau, also wir merken sehr deutlich, dass es jetzt auf die Stichwahl zugeht. Die Parteien versuchen nochmal alle so ihre Punkte zu setzen, trommeln nochmal dann auch sehr kurzfristig. Das ist dann auch für uns manchmal sportlich, dass dann so Mittagseinladungen für nachmittags oder abends kommen. Wir haben zwei Kampagnen, die komplett unterschiedlich sind, die auch komplett unterschiedliche Ansätze haben. Man muss sich nur mal die unterschiedlichen Wahlplakat-Motive angucken. Stefan Keller, der Oberbürgermeister, setzt sich komplett anders in Szene als seine Herausforderin Clara Gerlach. Der eine eher reportagig, wie beiläufig fotografiert, guckt nie direkt in die Kamera. Die andere vor einfarbigen Hintergründen, ganz klare Bildsprache, direkt in die Kamera und dann mit kurzen Slogans. Ich glaube, dieses Ja klarer, was unter diesen Plakaten oder auf diesen Plakaten unter den Motiven steht, das wird auch diese Wahl noch überdauern in die eine wie in die andere Richtung und man merkt auch an den Terminen und an der Ansprache die Situation, in der wir uns befinden. Stefan Keller mit 20 Prozent Punkten Vorsprung in die Stichwahl gegangen. Für ihn geht es vor allen Dingen darum, die Menschen, die ihn gewählt haben, nochmal zu mobilisieren, dass die ihn nochmal gehen. In der Ansprache durch Clara Gerlach merkt man, für sie geht es hier um alles. Sie setzt alles auf eine Karte, möchte man sagen, fordert auch Stefan Keller heraus, hat ihn auch nochmal dazu aufgerufen, sich nochmal in ein Rededuell zu begeben, hat jetzt Dienstagabend so eine Guerilla-Aktion in der Stadt gestartet nach Robert Habeckschem Vorbild. Also sie hat ihr Gesicht auf Großflächen in der Stadt, also auf Gebäude projizieren lassen, wie das auch schon Robert Habeck im Bundestagswahlkampf gemacht hat. Das hat damals für sehr viel Aufmerksamkeit und Diskussion gesorgt. Die Frage ist, dürfen die Grünen das überhaupt? Robert Habeck hat es damals nicht wirklich geholfen. Wir müssen gucken, wie es bei Clara Gerlach aussieht. Ja, und am Sonntag ist dann Wahl. Das Problem einer Stichwahl ist, dass die Wahlbeteiligung noch einmal niedriger ist als bei der Kommunalwahl. Und bei der Kommunalwahl ist sie schon niedriger als bei anderen Wahlen, was wir hier nie so ganz verstehen können. Denn die Kommunalwahl ist die Wahl, bei der der Wähler die Entscheidungen trifft, das Kreuzchen macht, was er dann am direktesten spürt. Und trotzdem wird es immer ein bisschen wie das Stiefkind der Wahlen so behandelt. Das begreifen wir nicht so ganz. Und nichtsdestotrotz informieren wir natürlich unsere Leser jetzt am Sonntag auch wieder live in Live-Blogs und im E-Paper und am Montag natürlich auch im Print, wie es dann ausgegangen ist. Wir sind selber sehr gespannt. Ja, also das möchte ich auch nochmal betonen, das haben wir hier letzte Woche auch schon gesagt. Genau, es ist ungleich wichtig jetzt bei dieser Stichwahl teilzunehmen und man kann auch, wenn man im ersten Wahlgang nicht im Wahllokal stand oder Briefwahl gemacht hat, kann man trotzdem jetzt wählen. Und jetzt, genau, haben wir über diese Guerilla-Aktion gesprochen, also ist da verstärkt Straßenwahlkampf noch passiert oder verlässt er sich vielleicht wirklich drauf, dass die Leute kommen? Stefan Kellers Kampagne zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie sehr, sehr wenige Fehler gemacht hat und das setzt sich eigentlich fort. Also es ist jetzt nicht so, dass da jetzt eine Seite Gas geben würde und die andere würde sich zurücklehnen. Ganz im Gegenteil, das ist in Düsseldorf auch nicht geboten. Dafür haben wir zu viele Amtsinhaber gesehen, die aus dem Amt gekiegelt worden sind, obwohl sie nochmal angetreten waren. Dessen ist sich auch Stefan Keller bewusst und es wird ja auch, er macht genauso Straßenwahlkampf, wird an dem Mittwoch, an dem wir jetzt aufzeichnen, noch mit dem Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zusammen auf dem Schadoplatz hier auftreten. Die wissen schon beide sehr gut, was sie tun müssen und was sie zu lassen haben. Das muss man wirklich auch so konstatieren, auch mit den Teams, mit den Ballkampfteams, die dahinter stecken. Wir haben es hier auf beiden Seiten mit absoluten Vollprofis zu tun, was aber auch, finde ich, eine gute Nachricht für das Schildorf ist. Ja, das finde ich auch, was nämlich dann auch wahrscheinlich bedeutet, dass so eine Guerilla-Aktion, das ist ja auch nicht unbedacht. Also da steckt ja auch was dahinter, ein Plan, eine Idee. Oder? Ja, vollkommen. Also man muss jetzt die Frage stellen, ob eine Bürgermeisterin, und das ist Clara Gerlach ja auch, ob sie im Wahlkampf tatsächlich solche Aktionen durchführen sollte. Das ist ja auch nicht die erste dieser Art. Sie hat ja auch mit Tapetenkleister einen Fake-Zebra-Streifen auf eine Straße gepinselt, um da auf die verkehrliche Situation aufmerksam zu machen, was zur Folge hatte, dass Sicherheitskräfte anrückten, weil der Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bestand. Und da muss sich dann am Ende jeder selber ein Bild machen, ob das unpassend ist oder eine gelungene Aktion. Auf jeden Fall sorgt es für Aufmerksamkeit und vielleicht hilft es am Ende, dass noch zwei, drei Leute in die eine wie die andere Richtung mehr wählen gehen. Dann hätten wir ja auch alle was erreicht. Ja, und nächste Woche werden wir natürlich ausführlich darüber sprechen, wie diese Stichwahl dann ausgegangen ist. Nicht ganz so wichtig wie die Stichwahl ist ein anderes Thema, was diese Woche auch präsent war, dass die Discounterkette Aldi schließt die Filiale im Karstadtgebäude. Das hat irgendwie doch für mehr Aufsehen gesorgt, als ich dachte. Hattest du auch das Gefühl, als die da reingegangen sind, war es schon irgendwie komisch? Naja, also es folgte ja dann auch einer Strategie. Also man hat das ja beobachtet, dass Aldi so in den vergangenen Jahren ein wenig in die Innenstädte drängte. Von daher war das schon folgerichtig. Das scheint jetzt, ich möchte nicht sagen umgekehrt zu sein, aber dieser Trend scheint sich jetzt zumindest nicht in diesem Maße fortzusetzen. vorzusetzen. Bevor jetzt aber alle irgendwie panisch da in die Innenstadt eilen, die Supermarktkette schließt ihren Standort im Karlstadt ja erst zu Ende Juni 2026. Das hat auch eine Sprecherin unserer Redaktion auf Anfrage bestätigt. Warum? Dazu hüllt man sich offiziell in Schweigen. Nur so viel, die Beschäftigten werden in unliegenden Filialen eingesetzt. Was natürlich auch ein Schlaglicht auf die Personalsituation. Insgesamt in der Branche wirft. Spannend ist, dass ja erst vor sieben Jahren Aldi in dem frisch umgebauten, in Anführungsstrichen, Marktplatz der Genüsse im Untergeschoss dieses Kaufhauses eröffnet hat. Und jetzt nach sieben Jahren die Kehrtwende. Gute Nachricht für Menschen, die das genutzt haben, um dort ihre alltäglichen Einkäufe zu machen. Es wird mutmaßlich weitergehen, wenn auch nicht. Mit all diesen hören wir doch mit Lidl. Auch dafür gibt es keine offizielle Bestätigung. Aber das ist, was uns mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen gesagt haben. Warum das für so viel Aufmerksamkeit gesorgt hat in dieser Woche, Ich glaube, dass eine große Aufmerksamkeit insgesamt auf der Entwicklung der Innenstadt liegt und auch gerade dieses Bereichs, da passiert ja auch sehr viel. Und ich glaube, es ist wichtig, dass wir auch gerade im Innenstadt ein Mix haben aus diesen hochpreisigen Kettenangeboten, die auch Menschen von außerhalb nach Düsseldorf ziehen. Die Kö ist nicht ohne Grund die Kö. Dass wir aber auch natürlich ein Nahversorgungsangebot für Menschen brauchen, die da leben. Ja, ich muss sagen, ich fand das schon, als die aufgemacht haben, dass das schon sieben Jahre her ist, finde ich krass. Also das käme mir jetzt nicht so lange vor. Es gibt ja auch auf der Flingerstraße eine Aldi-Filiale, von der ich selber profitiere, wenn ich auf der Beukerstraße im Büro sitze zweimal die Woche. Und auch hier, klar, es gibt ja auch hier am Kühlbogen eine Aldi-Filiale, ich weiß das auch, wie jetzt zum Beispiel zur Lokalredaktion in mancher Mittagspause vielleicht, also dass man da sich was holen kann. Ich finde trotzdem, finde ich, so diese Idee, ich gehe irgendwie zu Levis, zu Hema und dann noch zu Aldi, also das ist für mich eh ein bisschen. Passt nicht so ganz zusammen. Da würde ich dir leidenschaftlich widersprechen tatsächlich, denn jeder, der irgendwie mal in der Mittagspause bei, weiß ich nicht, Aldi, Rewe, wem auch immer in der Innenstadt, war, wird staunen, wie lange die Schlangen da sind oder halt auch nicht staunen, denn es arbeiten halt nun mal auch sehr, sehr viele Menschen in, dieser Innenstadt und wenn man, die müssen auch mittags was essen. Ja, das meine ich ja, das verstehe ich schon. Und wenn man, ähm, Da halt jeden Mittag essen gehen möchte, dann muss man vielleicht nochmal mit seinem Arbeitgeber neu verhandeln. Also dementsprechend, die Innenstadt-Supermärkte, die haben meiner Meinung nach eine absolute Berechtigung und auch eine Daseinsgrundlage. Weil natürlich viel durch die Menschen, die da arbeiten, aber auch durch die Menschen, die da leben, nicht ohne Grund, scheint sich ja auch sofort ein Nachfolger gefunden zu haben. Es ist ja dann auch immer Neuausrichtung innerhalb eines Unternehmens. Wir haben auf die Personallage gesprochen, dass du irgendwann dann auch mal mit einer Expansion an ein Ende kommst. Ich glaube aber nicht, dass das der allgemeine Abgesang der Supermärkte in der Stadt ist. Das eine ist, sich in der Mittagspause Lebensmittel zu kaufen, die man dann verzehrt in der Büroküche oder so. Auf die Tastatur krümelnd und Salatsauce tropfend. Das andere ist, in einem schönen, dafür vorgesehenen Ambiente mit Finesse und Expertise zubereitete Speisen serviert zu bekommen. Das ist natürlich in der Gastrohauptstadt Düsseldorf sowieso gar kein Problem. Und jetzt für ein Wochenende und zwar das kommende Wochenende, 26. Bis 28. September, ganz besonders The Chefs Are Back in Town. Ich weiß nicht, ich habe da immer direkt kennst du The Boys Are Back in Town dieses Lied? Bye, so back in town. Also dass da noch keiner drauf gekommen ist, das zum Chefs in Town-Slogan-Lied zu machen. Gern geschehen. Genau, the chefs are back in town und die Chefs und Chefinnen kochen an Orten, die besonders sind, an Orten, die nicht besonders sind. Erzähl, bevor ich mich hier schon weiter um Kopf und Kragen rede. Ich habe dir auf jeden Fall sehr gerne dabei zugehört. Das ist für mich, also was kulinarische Dinge anbelangt, das Wochenende des Jahres in Düsseldorf. Bist du ein Foodie? Yes. Also definiere Foodie, aber ich esse gerne. Und ja? Und, Ich behaupte, dass ich lieber esse, als dass ich gut kochen kann. Aber nichtsdestotrotz probiere ich viele Dinge gerne aus. Von Currywurst bis Fine Dining und genau das ist das Spektrum, das Chefs in Town abbildet. Du hast ja gerade auch wieder dieses dolle Gastrohauptstadt gesagt, das ist ein schöner Titel, aber den muss man dann ja auch mal mit Leben füllen irgendwie und Düsseldorf ist an diesem Wochenende die Gastrohauptstadt Deutschlands. Da muss man sich nur die Namen angucken der Topstars der deutschen Szene, die hier sind und die auch ungewöhnliche Dinge machen. Von einer Küchenparty mit Armin Rode bis hin zu einer Veranstaltung, bei der ein ganzes Schwein zerlegt wird, bis hin zu wirklich Fine Dining. Da ist alles drin. Ich kann jedem, der sich auch nur ansatzweise für das Thema Essen gehen interessiert, empfehlen, mal auf die Chefs in Town Seite zu gucken und da mal zu schauen. Ob da nicht auch was dabei ist. Ich glaube, da ist für jeden was dabei und das sage ich nicht nur, weil und so viel Transparenz muss an dieser Stelle natürlich auch sein, wir in diesem Jahr da Medienpartner sind. Und ich bastel mir gerade schon selber in meinem Kopf zusammen, wo ich denn da überall hingehen werde. Und, und das finde ich auch das Wichtige, lass uns doch auch nochmal eben kurz über das Portemonnaie sprechen, dass man dafür dabei haben muss. Denn klar, es wird Feindining-Angebote geben und die kosten dann auch was, aber es gibt auch genug Angebote für Menüs unter 100 Euro. Auch gerne mal einfach auf rp-online gucken, wo wir für Familien, für Weinliebhaber, für Feinschmecker verschiedene Kategorien zusammengeführt haben. Da findet jeder was und vielleicht sehen wir uns. Ja, und das ist ja auch am Sonntag noch. Und am Sonntag ist ja auch Stichwahl. Und ich finde, das ist doch ein noch größerer Ansporn. Man kann sich selber belohnen mit einem kulinarischen Highlight, wenn man im Wahllokal war oder seinen Brief eingeworfen hat. Nicht wahr? Und wenn es nur ein Gläschen Wein ist. Und wenn es nur ein Gläschen Wein ist. Stimmst du mir dazu? 100 Prozent. Ich danke dir sehr, dass du diese drei Themen mitgebracht hast und uns dadurch erzählt hast. Ich freue mich schon aufs nächste Mal und ich wünsche dir einen schönen Resttag. Danke dir auch. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Bewusste Ernährung, eine Auseinandersetzung damit, was wir konsumieren, wie es zubereitet wird und von wem, dieses Thema ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Auch Georgie Maffriedou hat sich intensiv damit auseinandergesetzt und sich vor knapp einem Jahr entschieden, sich mit einer Manufaktur für kaltgepresste Säfte selbstständig zu machen. Wie der Weg dorthin war, wo sie ihre Kreationen an den Menschen bringt und welche Rezepte ihre Geheimwaffe sind, das hat sie mir erzählt. Ich mache das, was ich fast am liebsten mache. Ich bin unterwegs und treffe Leute an schönen Orten, um erfüllende Gespräche zu führen. Heute bin ich in Flingern. Das ist auch ein Satz, den ich relativ oft sage, was die findigen Hörerinnen und Hörer natürlich wissen, weil in Flingern geht einiges ab. Ich bin im Leckert Deli auf der Ackerstraße und mir gegenüber sitzt Georgie. Hi, wie schön, dass du da bist. Wir haben uns ja schon mal getroffen. Ich habe einen Artikel geschrieben für die RP, wo es unter anderem auch um dich ging und vor allem um das, was du machst. Du beglückst diese Stadt und alle außerhalb, die wollen mit kaltgepressten, frischen kaltgepressten Säften. Yes, genau. Und ich finde, das ist ein Thema, in dem viel drinsteckt, weil natürlich Saft schmeckt gut, das ist das eine. Aber er tut ja auch gut, im allerschönsten Fall. Sag doch einmal ganz kurz, wer bist du und warum sitzen wir heute hier? Wie konnte es dazu kommen? Yes. Also genau, das hast du ja schon gesagt. Hi Georgie. Ich komme auch aus Düsseldorf, also ursprüngliche Düsseldorferin, bin hier groß geworden, aufgewachsen. Und habe eigentlich nach dem Abi halt klassisch erstmal so ein Pausenjahr gemacht, habe noch ein paar andere Sachen gemacht, die nichts mit dem zu tun haben, was ich jetzt mache. Habe dann studiert Marketingmanagement und bin dann erstmal in verschiedene Werbeagenturen gegangen, also Hamburg und Düsseldorf und habe da dann erstmal klassisch gearbeitet im Projektmanagement. Habe immer relativ schnell gemerkt, okay, that's not it, das möchte ich nicht für immer machen so. Und habe mich parallel halt selber sehr viel beschäftigt mit. Also allgemein, okay, gesunde Ernährung ist halt immer sehr breit gefasst, aber halt eben die ganzen Aspekte, wie man sich selber quasi was Gutes tun kann mit der Natur, was man halt aus der Natur rausholen kann. Wir haben, als wir uns vorher darüber unterhalten haben, hast du ja auch schon gesagt, das ist natürlich nicht der Anspruch, dass das jetzt auch Sachen heilt oder irgendwie, sondern es ist einfach ein schönes Add-on, wie halt alles, was man sich Gutes tut. Und da sind wir ja dann auch schon wieder fast mit dem Bogen dabei, dass das jetzt gerade vielleicht so ein bisschen Aufschwung hat, weil ja eh, und das ist natürlich auch kritisch zu betrachten, aber diese Idee der Selbstoptimierung, der auf sich achten, Self-Love, Self-Care, Sport, Ernährung, Umgebung bis hin zu was ziehe ich an, also was lasse ich an meiner Haut, Kosmetik und so. Also das ist ja ein großes, großes, großes Feld und wie gesagt, finde ich das so spannend, weil da steckt so viel mehr drin, als halt einfach, ob ich mir jetzt halt wahrscheinlich, weil ich jetzt hier sitze und ich finde, ach der grüne Saft sieht gut aus, dann trinke ich den und ich kann mir ja den... Vielleicht meinen eigenen Gedanken kann dahin gar nicht mehr reinholen, aber ich bin ja davon geprägt, also es ist ja ein Lifestyle-Produkt am Ende auch. Ja und ich finde, also da finde ich es halt voll schwierig, den Grad zwischen bewusstem Konsum und halt gesundem Konsum, aber nicht so erzwungen, dass es halt nicht erzwungen sein soll. und das ist immer so. Deswegen bin ich auch sehr vorsichtig mit den Aussagen, die ich halt treffe zu meinem Produkt, weil ich möchte halt nicht, dass die Leute denken. Oder zum Beispiel mit der Saftkur, die ich habe, dass die Leute denken, okay, sie hat jetzt eine Saftkur, damit die Leute irgendwie ein paar Kilos abnehmen. Das ist halt absolut nicht mein Ziel. Was aber ja wahrscheinlich bei vielen die Idee ist und auch das, was wir quasi lernen, was wir uns natürlich über Social Media, wie ich immer sage, es ist ja der Himmel und die Hölle zugleich so, also es ist so viel verfügbar, wir können so viel wissen und lernen und uns austauschen, aber kriegen halt auch ungefähr halt irgendwie alles reingeknallt. Also ich kann mir schon vorstellen, dass das natürlich, ja. Also ich bin ehrlich, wenn ich es so bewerben würde, dass man dadurch abnehmen kann, würde es wahrscheinlich mehr Leute attracten einfach. Aber das tue ich halt nicht, weil ich sehe ja auch, also es ist ja kein Geheimnis, dass Instagram die Ads ausspielt in den Bereichen, in denen du dich bewegst. Und ich sehe halt auch immer wieder Werbungen von anderen größeren Unternehmen, die halt auch Saftkorn anbieten zum Beispiel. Und da ist halt die Sprache in der Werbung ist halt ein ganz anderer. Also es geht dann so, es geht dann um Summerbody, es geht um Bikini-Ready und das ist dann halt so, das möchte ich halt auch einfach nicht, weil ich niemandem das Gefühl vermitteln möchte, du musst irgendwie aussehen, um an den Strand zu gehen, weil du kannst, wie auch immer du aussehst, an den Strand gehen. Das ist scheißegal. Wir haben ja auch in dem Gespräch, was wir schon geführt haben, du trinkst ja zum Beispiel keinen Kaffee. Und wie wir jetzt gerade schon gesagt haben, es gibt dann halt... Vielleicht mal eine Apfelschorle oder halt Tee, seit neuestem halt, oder nicht neuestem, aber halt auch irgendwie Matcha und Chai und so, aber, also mit Milch und so, aber irgendwann wird die Auswahl ja auch dünn und du fühlst ja sozusagen eine Lücke, die du selber gespürt hast, wenn man es jetzt mal ganz groß sagt und möchtest was einfach teilen. Jetzt hast du dich vor ja, noch gar nicht allzu langer Zeit, also im November letzten Jahres selbstständig gemacht mit Slurp, so heißt dein kleines Saftbaby, Und du bist ja hier hauptsächlich in Düsseldorf unterwegs. Deine Produkte beziehst du ja alle hier regional. Also das ist ja eh, klar hast du ja auch gerade schon erwähnt, aber die sind alle, das sind auch alles, wir bleiben hier so richtig schön im Rheinpegel Düsseldorf-Kosmos. Ja, also tatsächlich nicht alles, alles, weil es ist ja nicht alles möglich zum Beispiel, aber halt der groß, also vieles eben. Und mein Lieblingsbeispiel ist halt immer, weil das kennen halt auch die meisten, ist halt der Bauerngarten am Graf Mergerwald zum Beispiel. Das kennen viele, damit können viele was anfangen und dann verstehen sie halt auch, was ich meine mit regional. Weil das ist halt auch, also Benninghofen, das ist auch ein recht großes Familienunternehmen auf jeden Fall. Die aber eben auch selber anbauen und halt eigene Ernten haben zum Beispiel. Und da fahre ich dann halt immer auch super gerne einfach hin, weil ich bin so jemand, ich bummel dann auch gerne. Du hattest zum Prozess auch irgendwie, ne? Und am Ende fließt das ja wahrscheinlich auch mit in den Saft. Weil du siehst dann halt auch immer ein paar Sachen, die du dann vorher vielleicht noch nicht gesehen hast, oder ein paar Exoten, dann bist du so crazy, dann könnte man vielleicht das oder das machen, weiß nicht. Also dann kommen halt auch immer neue Ideen. Genau, aber so vom Ablauf ist es halt so, dass ich dann halt alles besorge, meistens einen Tag vorher, teilweise am selben Tag und bringe dann halt alles in die Küche. Und das wird dann, also der erste Schritt ist immer, dass erstmal quasi alles sortiert wird. Ich sortiere das immer erstmal alles und dann wird alles gewaschen. Und zwar in so einem riesigen Becken und man kann sich das so vorstellen, weil ich wasche zum Beispiel auch mit, also zieht immer, es wurde dafür auch ein bisschen ausgelacht, weil ich benutze quasi so ein Spüli eigentlich. Also das ist halt für Obst und Gemüse geeignet. Das kannst du dafür benutzen. Bitte nicht denken, dass hier mal das Spüli in meinem Saft ist, Leute. Aber ich wasche es halt immer damit, weil natürlich hast du immer irgendwelche Rückstände und ich möchte es alle verarbeiten. weil es ist ja roh und es kommt ja auch so dann da rein, teilweise ungeschält, also so Bio-Karotten zum Beispiel schäle ich halt auch nicht. Weil, musst du nicht. Und genau, das wird dann gewaschen, abgespült und dann wird es halt nochmal, dann trenne ich das so und dann im Prinzip fange ich an zu schneiden, weil ich muss einen Teil der Sache natürlich auch noch schneiden. Also es kommt nicht alles so ins Gerät, wie es halt ist. Und dann habe ich dann vor mir so, keine Ahnung, fünf, sechs Einsätze und dann stehe ich da halt wirklich und schneide dann halt erstmal so zwei Stunden oder eine Stunde oder, okay, nicht zwei, zwei ist übertrieben, eine Stunde, je nachdem, wie viel ich halt machen muss. Du hast jetzt also die Sachen geschnitten, es ist plötzlich ganz ruhig und alles wird still, weil jetzt kommt die Saftmaschine. Genau, weil ja, die ist tatsächlich zum Glück nicht so arg laut, also es ist okay. Die ist ja noch relativ klein, also ich habe ja jetzt nicht so eine riesige Maschine. Nach jedem Rezept muss ich es halt einmal nochmal ausspülen und weil ich selber halt auch das kenne, wie es ist, wenn man alleigeschafft ist und das ist halt nicht cool. Und deswegen wird es dann einmal abgespült nochmal und dann kommt quasi die nächste Sorte und das mache ich dann halt eben mit allen. Die werden danach alle nochmal gefiltert, also teilweise auch zweimal, je nachdem welche Sorte, zum Beispiel bei so Grünsäften, also wo viel Blattgrün drin ist, weil das eben sehr faserig ist und da filter ich dann zum Beispiel zweimal, einfach weil mir die Saftqualität so besser, also finde ich halt einfach besser und... Genau, es wird dann gefüllt halt und dann hole ich meine Glasflaschen und fülle das dann, also bei den großen Glasflaschen fülle ich es halt händisch auf und dann kommt der Deckel drauf, wie vielleicht weiß das der eine oder andere, meine Deckel, die ploppen ja nicht beim Aufmachen, weil die sind halt per Hand zugemacht und die sind ja nicht vakuumiert. Also, weil um die zu vakuumieren, müsstest du halt entweder Hitze oder Hochdruck verwenden. Ich benutze halt keins von beiden. Und ich verschließe sie halt händisch und dann ist quasi die eine Flasche fertig. Und dann kommt es halt darauf an, wo die hingeht. Und wenn sie halt ins Café geht, dann kommt da so ein Anhängeretikett rum, was halt auch händisch dran gemacht wird. Oder ein Sticker, so ein frischer Siegelsticker. Ja, verstehe. Das ist dann für so Bürolieferungen zum Beispiel, da reicht halt, also da ist ein Sticker ausreichend, sage ich mal. Das heißt, also das haben wir jetzt gerade von dir persönlich gehört, es ist alles, jede Zutat hattest du einmal in der Hand sozusagen. Also du machst alles selber. Und natürlich kreierst du auch deine Rezepte selber. Und da möchte ich jetzt nochmal ein bisschen das so differenzieren. Also wie denkst du dir deine Rezepte aus? Ich nenne das jetzt einfach so. Ich weiß nicht, ob es entwickeln ist oder entwerfen, aber wie kommst du drauf? Ausdenken kommt schon gut hin, weil ich würde mich jetzt nicht selber als crazy Produktentwicklerin bezeichnen. Könntest du aber. Ja, theoretisch schon, aber oft ist es halt so, also das, was quasi, womit ich angefangen habe, was ich letztes Mal erzählt hatte mit diesen drei Classics, sag ich mal, da habe ich halt einfach, also habe ich halt versucht, das auch so ein bisschen vom Einsteigerniveau, also so quasi vom Niveau her, so Easy Juice, Lifestyle Juice und so full on, wenn jemand halt wirklich Bock hat auch. Grün, so mäßig. Kannst du diese drei Classics nochmal für uns hier? Also für mich ist, also ich habe mir letztes Jahr quasi dabei, was ich mir dabei gedacht habe, mein Lifestyle-Juice, sage ich mal, der halt nicht nur Lifestyle ist, sondern halt eben auch Gesundheitsaspekte mit einbezieht, ist Pink Lemonade, weil da sind dunkle Trauben drin, mit Kern, ganz wichtig. Rote Beete, Zitrone und Apfel. Also da ist halt eine rote Beete drin, wo viele vorab schrecken. Aber wenn sie es dann probieren, merkst du halt okay, es ist gar nicht so crazy, weil es geht dann halt eher so in die Richtung Lemonade oder so Gatorade zum Beispiel. Und dann der zweite ist halt der Ace Glow, der auch immer noch jetzt, sehr, also es ist so der Favorite von ganz vielen, aber ich glaube auch sehr psychologisch gesehen macht es auch irgendwo Sinn, weil der ist halt auch einfach orange und das ist, die Base ist relativ klassisch, also mit Karotte Apfel, Zitrone. Aber was ich halt dann das Besondere daran finde ist halt eben dass frischer Kurkuma drin ist und halt kein Pulver zum Beispiel, weil es macht halt einen Unterschied ob du Pulver hast oder halt wenn du dann eine ganze Wurzel reinsteckst und das merkst du auch an der Konsistenz und ich mache auch viel Kurkuma rein, was man auch rausschmeckt, also ich habe zum Beispiel eine Kante von mir, die trinkt den zum Beispiel immer ohne Kurkuma, so wenn ich es dann halt Säfte mache, kann ich verstehen Das ist halt ein sehr intensiver Geschmack und so. Aber für mich ist so Kurkuma die Hauptzutat eigentlich in dem Saft und alles andere ist halt quasi unterstützend, um eben die Aufnahme halt auch zu begünstigen. Und da ist ja zum Beispiel auch schwarzer Pfeffer drin und das sind halt so Kleinigkeiten, sage ich mal, die dann dazugehören, damit das funktioniert. Ich will nicht sagen, damit das Produkt wirken kann, aber so schaffst du halt eine Symbiose zwischen den Zutaten. Da möchte ich gleich, wenn du jetzt den dritten Classic beschrieben hast, da möchte ich direkt einen Pin reinmachen, weil das ist ja dieses, man kennt dieses Classic, in Möhrensaft kommt ein Tropfen Öl, damit sich was auflöst. Aber genau, das hat ja alles, darauf will ich ja die ganze Zeit hinaus, es hat ja alles, es schmeckt nicht nur gut, es hat halt auch irgendwie einen Effekt. Der dritte Classic. Genau, der dritte mache ich auch relativ schnell, weil es ist halt der grüne Saft und da ist halt Sellerie drin, wovor ganze Leute dann immer zurückschrecken. Also letztes Jahr war halt noch Grünkohl drin, weil es halt saisonaler war, jetzt ist halt Spinat drin. Letztens mein Favorite war Portrullac, aber ich habe gemerkt, das hat nicht so gut funktioniert. Also es war super lecker, aber es hat nicht so gut funktioniert. Und da hast du dann halt eben das ganze Grünzeug drin, sage ich mal, was dann wiederum aufgefangen wird durch zum Beispiel grünen Apfel. So, und das sind so die drei Classics, sage ich mal, wo man sich immer gut rantasten kann, um einfach mal auf den Geschmack zu kommen und halt um diese Benefits mit dabei zu haben, sage ich mal. Kannst du die jetzt einmal, kannst du da mal durchgehen? Also, es kommt immer ein bisschen darauf an, welche Sorte, also weil jede Sorte hat unterschiedliche Benefits. Wenn man jetzt zum Beispiel Pink Lemonade nimmt, was halt so eigentlich eher in die Richtung Lifestyle geht. Was viele halt nicht wissen, weil es auch eigentlich kommuniziert werden müsste, ist, dass es halt zum Beispiel ist der Saft eigentlich so der perfekte Saft für nach dem Sport. Weil du hast halt Elektrolyte, das ist relativ sauer. So der Saft hat vom Geschmack auch einfach. Was aber nicht bedeutet, dass der pH-Wert sauer ist. Das ist halt ein eher basischer Saft. Dann hast du rote Beete drin, wo viele Inhaltsstoffe und Mikroenerstoffe drin sind, die eben bei der Muskelregeneration helfen und es ist quasi wie so ein frischer Kick und nochmal Wachmacher. Und ich habe ja bewusst auch die Flaschengröße so gewählt, dass es halt nicht zu viel ist einfach, weil... Also man muss nicht ein Liter Saft am Tag trinken, um die Benefits zu bekommen. Weil bei einem Saft ist es eben so, dass du quasi, du trennst ja die Fasern, also die ganzen Ballaststoffe, sag ich mal. Also ein Großteil der Ballaststoffe wird getrennt und das landet dann im Trester. Und dann hast du quasi die Nährstoffe, die auf Zellebene, also ich möchte nicht zu Medizin erschweren oder halt zu. Nein, aber das ist ja genau das Spannende, was ich eigentlich mache. Man kann das ja auch andersrum spielen und irgendwie mal aufzählen, was alles passiert, wenn man eine Cola trinkt. Also diesen Effekt oder dieses alte Ding so in andersrum. Deswegen ist es ja wirklich sehr schön zu wissen, wenn ich mir jetzt hier zum Kaffee einen Saft hole, ich mache was Gutes eigentlich. Bei Saft ist halt eben das Ding, dass die Nährstoffe direkt auf Zellebene wirken, sag ich mal. Also die können viel besser vom Blut aufgenommen werden. Natürlich hast du auch die Antipartei, die dann sagen, dann schießt mein Blutzucker direkt in die Höhe und so. Ist auch, also natürlich spielt Fruchtzucker auch eine Rolle. Aber ich versuche halt die Säfte nicht zu obstlastig zu machen eben, damit es halt eine ausgewogene Mischung ist und damit das eben ein bisschen umgangen wird. Und wie gesagt, auch die Flaschengröße ist so gewählt, dass es halt nicht so ist, dass dein Blutzucker direkt in die Luft steigt. Sondern, dass die Sachen, die enthalten sind, sei es jetzt verschiedene Vitamine in der Karotte oder im Kurkuma, die dann durch den Pfeffer nochmal aktiviert werden und verstärkt werden, dass die eben auf Zellebene wirken können. Und dir, sage ich mal, die Nährstoffe liefern, die du halt auch brauchst. Weil es ist kein Geheimnis, dass Obst und Gemüse heutzutage viel weniger bioverfügbar ist. Also das, was wir zu uns nehmen, ist halt einfach nicht ausreichend. Deswegen arbeiten viele auch mit Nahrungsergänzungsmitteln, was auch voll fein ist. Ich würde auch gerne Vitamin D nehmen. Ich vergesse es aber sehr oft. Genau, und so hast du halt die Möglichkeit, einfach noch mehr zu dir zu nehmen. Ohne dir jetzt irgendwie jeden Tag alle zwei Stunden eine Obstplatte reinzuziehen. Was sind so deine Secret Weapons, wo du sagst, genau, Kurkuma, klar, liebe ich auch, also wirklich bin ich ja am Stück pur essen. Tatsächlich sind das, also einmal Echinacea, also getrocknete. Das sind jetzt alles so Kräuter, die ich, zum Beispiel, wenn ich irgendwie krank bin, also wenn ich, ich war tatsächlich sehr lange nicht mehr krank. Weil du immer so viel Saft trinkst. Ja, das, oder weil ich das nicht zulasse vielleicht. Ich mache ganz oft zum Beispiel so einen Mix aus Echnazer, Holunder, Blüten und Hibiskus, weil das ist dann immer noch, also dann umgehst du dieses Bittere mit Hibiskus. Also Echnazer ist halt für mich so ein richtiges Powerkraut auch einfach, auch voll stark. Und man merkt es halt auch einfach, dass es einem gut tut. Also, genau, ich erzähle, Holunderblüten, Holunderbeeren, also die wachsen auch jetzt bald wieder, ist wieder Saison, kann man die auch selber pflücken. Mein Großvater ist auch immer Holla-Pflücken gegangen, also Lunderpflücken gegangen, hat Sirup gemacht und so. Ja, kann man bald wieder pflücken, es ist bald wieder soweit, auch in Düsseldorf tatsächlich und daraus kann man sich entweder einen Sirup machen, ist immer gut. Brennnessel. Also Brennnessel viel auch, um. Giftsstoffe zu entleiten. Viele Leute wissen, glaube ich, auch, dass man zum Beispiel von viel Tee muss man ja auch viel auf Cholette zum Beispiel. Das sind natürliche Wege des Körpers, Sachen auszuscheiden und Giftstoffe und alles Mögliche, was der Körper halt nicht braucht. Und Brennnesseltee ist da auch immer mein go to. Machst du auch Säfte mit Brennnesseln dann? Nein. Ich habe ein bisschen Löwenzahn zum Beispiel. Also Löwenzahn kannst du auch als Tee, also Löwenzahnwurzel zum Beispiel, kannst du als Tee trinken. Und die Blätter vom Löwenzahn kannst du aber auch entsaften. Also schmeckt super bitter, aber je nachdem, wie du es in welcher Kombi du es machst. Ich mache es mit Granatapfel, ist trotzdem noch bitter, aber irgendwie dann auch so süß und herb einfach. und das sind dann aber ganz oft so klassische Sachen wie Hibiskus, Kamillentee oder so. Du brauchst dann halt gar nicht so krasse Sachen. Du kannst mit den Basic-Sachen ever, kannst du dir halt da irgendwie eine Teemischung selber machen. Also ich benutze zum Beispiel auch immer nur Losenkräutertee, weil dann kannst du es halt auch mischen und auch in der Racial zusammensetzen, wie du es gerne hättest. Ist das auch so ein bisschen dein Anspruch natürlich mit den Säften, aber das möchte ich jetzt nochmal direkt hören, also einfach auch mit so simplen Sachen wie möglich, das einfach herzustellen und auch zu vermitteln. Ja, auf jeden Fall, weil die Mittel sind halt da, nur man weiß es nicht oder man wird halt sehr viel beeinflusst von dem, was man halt online sieht. Ja, das finde ich spannend. Wo bekommt man deine Säfte, wenn ich jetzt das hier höre und denke, boah. Also im Leckhardt auf jeden Fall. Ab Donnerstag oder ab Donnerstag, Freitag immer im Leckhardt, in Flingern, im Café Plätz, ebenfalls in Flingern, in Oberkassel in einem Sportstudio. Gibt es ja tatsächlich auch bei Fit Body Lab. Und alles andere ist noch in Planung. Also es waren auch einige Cafés dabei, die das zwischendurch mal hatten, dann wieder pausiert haben. Also falls es ein Café hat und die Bock drauf haben, hätten wir erstmal Werbung machen. Nee Spaß, aber. Also es sind halt die zwei von Anfang an auch immer fest dabei. Es muss ja auch ein Publikum dafür geben oder AbnehmerInnen, weil natürlich ist das auch, du musst einen bestimmten Preis dafür nehmen. Alle, die hier schon länger zuhören, wissen, ich bin Verfechterin des Mottos, es kostet, was es kostet. Wenn nicht so, aber natürlich weiß ich, das ist eine sehr privilegierte und in manchen Ohren vielleicht auch zynisch klingende Aussage. Ihr wisst schon, was ich meine. Aber ich kriege ja den Saft nicht für 1,50 Euro, sondern für ein bisschen mehr. Das heißt, natürlich musst du auch ein bisschen, du musst deine Zielgruppe suchen und finden und erreichen und indem das natürlich niederschwellig in Cafés angeboten wird. Oder du bist ja auch bei Events, du bist bei Märkten. Ich versuche halt auch immer die Cafés, ich suche mir die ja bewusst halt auch aus, also ich würde jetzt auch nicht zu jedem Café gehen, weil ich finde, da muss halt einfach so ein Match da sein, also zwischen dem Café und mir, also die InfoboxerInnen zum Beispiel, dass wir uns halt auch verstehen, dass die verstehen, was ich mache, warum ich es mache und das habe ich halt mit denen, mit denen es halt. Längerfristig auch schon so ist, da ist halt einfach dieser Austausch dann, das ist mir halt auch voll wichtig, dass die Leute das eben. Verstehen und das halt auch einfach Bock haben, das umzusetzen. Was sind gerade deine Fun-Combinations, die du ausprobierst oder wo du denkst, ah, das habe ich gefunden, das ist gut? Mango. Ich liebe Mango. Ich liebe Mango-Saft. das ist super lecker, Mango-Ananas, finde ich mega nice ich finde Rote Beete-Limette voll spannend, weil es halt so, erdlich, aber sauer ist also schmeckt halt auch mega nice einfach und Fenchel, also Fenchel in ganz vielen verschiedenen Richtungen, eher süß, eher bitter weil, also wenn du Fenchel presst zum Beispiel, wird der halt süß und, dann hast du halt ganz andere Möglichkeiten, je nachdem mit was das dann halt mischt, schmeckt das dann halt immer irgendwie anders und damit macht es gerade voll Spaß irgendwie zu spielen. Ein bisschen zum Abschluss, jetzt sitzen wir hier noch im Shirt und mit Nackenfüßen bzw. Flipflops und die Tür ist auf und eine leichte Sommerbrise, also nicht, wie man das so nennen kann, sorry, fliegt hier rein, jetzt kommt bald der Herbst. Hast du jetzt schon Bock auf so saisonale Sachen, wenn sich das ändert, also weißt du, boah, endlich gibt's wieder Pasti-Lanka, keine Ahnung. Also, so freust du dich schon auf so ein bisschen den saisonalen Switch, weil du weißt, jetzt kann ich bald wieder ein bisschen was anderes machen. Also ich freue mich tatsächlich, weil dann wieder andere Sachen verfügbar sind einfach, weil zum Beispiel. Also man denkt ja, Äpfel haben keine Saison, aber es gibt ja auch irgendwann eine Saison, wo keine Äpfel, also die halt dann nicht so doll Saison haben eben. Da freue ich mich halt, dass es halt dann so Grünkohl wieder gibt und Rotubete, die halt also en masse, sage ich mal, verfügbar ist auch einfach und da habe ich richtig Bock drauf. Naja und auch da, also auch da finde ich ja spannend, das Produkt verändert sich, wie du schon sagst, nicht nur saisonmäßig oder im Geschmack, sondern genau, was ist verfügbar, was ist nicht verfügbar, wie war der Sommer, dementsprechend wie süß wird die rote Beete und so, also ich finde das wirklich eine sehr spannende Ebene unter dieser Idee, dass ich halt hingehe und mir einen Saft kaufe und deswegen danke ich dir sehr für dieses Gespräch, ich habe mich gefragt, gibt es irgendwann was mit Pumpkin Spice auch? Tonkinz bei Saft. Ja, gibt es, wird es dieses Jahr wieder geben. Habe ich letztes Jahr schon versucht. Na dann, also dann weiß ich alles, was ich wissen muss. Vielen Dank, wenn ihr jetzt Lust auf Saft bekommen habt, dann you know where to find it. Und ja, ich werde natürlich das einzig Logische machen und jetzt einen Saft trinken. Danke schön. Bis zum nächsten Mal. Tschüss, ciao. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich, wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Daumen, mit Sternchen, mit Punkten, mit allem, was geht. Und lasst uns Kommentare da, Lob, Kritik, Anregungen, was auch immer euch einfällt. Wir freuen uns, von euch zu hören und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die, das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Bis zum nächsten Mal. Music.