Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Ein Spinnenmann, ein Supergirl und die größte Obsession des Jahres - # 267
Transcript
- Na, Robert. Na, Schnuckelbär? Na, du. Was willst du von mir? Wie, was will ich von dir? Weiß ich nicht. Man braucht jetzt mal bei Folge 267 mal so einen Kracher zum Hallo sagen. Okay. Schnuckelbär. Hast du einen, wie soll ich dich nennen? Hasipups. Hasipups, ja. Aber Schnuckelbär ist okay für mich. Schnuckelbär. Geht's dir gut? Ja. Ja? Ja. Ich hab meinen Urlaub abgebrochen, war kacke. Mann, die Geige wieder, Martin. Und da sind wir schon beim Feedback von der letzten Woche, Leute. Martin, man muss auch langsam sagen, ich finde, du spitzst dich hier zu sehr in den Vordergrund. Also man merkt das. Der lässt auch die Kommentare dann immer durch und ich wette, der ist dann jedes Mal so, naja, der tut sich was im Intimbereich hier bei all den Kommentaren, die da ständig sind. Er nickt es gerade ab. Zum Beispiel schreibt Antiheld, ich fände es cool, wenn Martin ein Mikrofon bekommen könnte. Oder, ich hatte hier noch mehrere Sachen. Warte, ich komme gleich wieder zurück zu dem. Mehr Kommentare zu Martin. Martin, Soundunterlegung ist on fire, aber ich leide damit, Robert. Erst hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Er wollte bei mir keiner sehen. Letzte Woche wurde sich was über mich lustig gemacht. Herr Lenska schreibt die Geigen-Einspieler. Warum ist das so unfassbar lustig? Und PCA schreibt noch Gehaltserhöhung für Martin. So, erstens, Gehaltserhöhung sehe ich nicht. Du wirst mit Kommentaren bezahlt. Das ist schon mal eine Sache. Gab auch zwei, die gesagt haben, es nervt. Ja, ja, das hatte ich auch gelesen. Aber ich glaube, da gab es nur ein Geräusch, was speziell genervt hat. Oder so ein Autogeräusch? So ein quietschender Wagen. Später kam es noch. Ach, du hast dir wirklich inzwischen ein Mikro hingestellt. Ja, ja, ich habe das gemacht. Ich habe das gar nicht gesehen. Er hat ja einfach süß gesehen. Nee, habe ich nicht so gesehen. Er hat jetzt eigentlich ein Mikro da drüben. Also haben wir jetzt einen Dreier-Podcast, ja? Das ist jetzt meine Show. Oh nein, der hat sich einfach... Das ist ja kackend reißt. Ja. Ja, der spielt sich wirklich im Vordergrund. Irgendwann... Willst du das übernehmen hier? Ja, willkommen zu Vor- und Nachteile von Trockenbeton. Pech und Schwafel und... So. Und Beton. Und plus eins. Pech und Spafel und Beton. Weil er baut sein Haus jetzt schon seit Monaten oder so. War das das einzige Feedback, was wir bekommen haben? Nein, gar nicht. Das kann doch nicht sein. Christian Dirk Hausmanninger. Ich bin direkt für Klarnamenpflicht, wenn ich das lese. Der Rose, die letzten zehn Minuten war Gold. Ich hatte auch ein bisschen was gelesen auf dem Reddit, dass meine Eltern sind getrennt. Kam entweder sehr gut an oder ein bisschen verstörend. Dann hatten wir ganz viel Feedback zu The Furious. Die Leute, die da waren, ich lese jetzt mal beispielsweise vor, schreibt Nen. Gestern in Summe 100 Kilometer gefahren, um The Furious zu sehen. Und das hat sich sowas von gelohnt. Heute dann direkt nach Ankündigung das Media Kit und Steelbook Bundle im Cape Light Shop bestellt. Da haben einige geschrieben, dass es eine richtig tolle Erfahrung war. Aber auch mit Erschrecken, dass es in großem Umkreis oft nur eine Vorstellung am Samstag um 22 Uhr zum Beispiel war. Also ganz wenig Vorstellung. Ich habe gesehen, der Film hat 10.000 Zuschauer jetzt zum Start gemacht mit Steffen. Also habe ich auf Kino Insight. Ich habe mit Steffen geschrieben, der hat mir die Zahl genommen. Das hat er dann, okay. Ist er zufrieden? Also gibt es da was? Ich habe ihn gefragt, ob er zufrieden ist und er meinte, sie sind im Grunde zufrieden. Es ist genau das, was er auch schon angekündigt hatte. Ist natürlich ein bisschen schade und das spiegelt auch das Feedback wieder, was ich von Leuten auch bekommen habe, die mir geschrieben haben, sie haben am Wochenende nicht die Möglichkeit gehabt und dann lief es wirklich. Eine Vorstellung mitten in der Nacht, am Samstag und am Sonntag und danach gar nicht mehr. Aber Steffen hat mir geschrieben, dass die Kinos zumindest das Signal bekommen haben, dass er in der kommenden Woche auch noch im Kino bleibt. Das hätte auch passieren können, dass die Kinos sagen, nee, der ist so klein, den schmeißen wir raus. Das ist nämlich voll cool, weil wir haben 20 Tickets verlost auf unserem Instagram-Account. Das haben wir tatsächlich aus dem Urlaub raus noch gemacht, weil wir es ein bisschen verbaselt hätten fast. Die Gewinner zu ziehen haben wir noch gemacht. Die Leute, die dann ihre Gutscheine alle bekommen, haben geschrieben, dass sie sich mega gefreut haben. Teilweise noch nie was gewonnen oder dass sich das halt total gelohnt hat, den Film zu gucken. Das lohnt sich übrigens öfter auf Instagram bei uns reinzuschauen. Wir fischen da immer so ein paar Gewinnspiele, für die man angefragt wird, sage ich, ist doch was für ein Podcast. Da kommt also immer mal wieder was. Jetzt bald auch wieder so ein Film-Bundle im Juli, falls euch das interessiert. Dann zu Davids. Hard Ticket to Hawaii gab es Feedback zum Beispiel, schreibt Jaco. Danke für den Tipp, David. Hard Ticket to Hawaii ist auf Prime Video übrigens über den Kanal Adrenalin gratis verfügbar. Also sieben Tage Free Trial. Kann man sich dazu buchen und dann Hard Ticket to Hawaii anschauen, genauso wie hier noch für dich persönlich der Tipp kam. Danke für den Tipp, David, für H-Ticket to Hawaii. Kann man sich bei YouTube als Schlefahrts-Sendung anschauen, was David sich anschauen sollte, außer er kennt es schon. Das Söldner-Kommando ist auch so ein grandioser Film. Danke an euch beide. Das Söldner-Kommando ist anscheinend... Ich hatte gesehen, dass es da eine Schlefahrts-Folge zu gibt. Ich habe noch nie eine Schlefahrts-Folge gesehen. Ich habe auch noch 10 Minuten geguckt. Als großer Oliver-Kalkofer-Fan. Aber das, was ich davon gesehen habe, muss ich sagen, ist nicht so meins gewesen. weil diese Kommentare. Fand ich immer nicht so ganz. Also nur die Ausschnitte, die ich geguckt habe, aber vielleicht muss ich mir mal komplett anschauen. Ich habe auch noch mal zehn Minuten. Also es ist noch auf Tele 5, ich weiß es nicht. Gibt es Tele 5 denn noch? Gibt es Fernsehen noch? Jetzt wo WM ist, gucke ich wieder Fernsehen, wobei Magenta TV, sonst gucke ich gar nicht. Elliot schreibt noch, der Popcorn-Bucket sieht heftig aus, aber nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, dass da ein Fake-Bild herumgeht, ohne in Anführungszeichen Vorhaut. Echt jetzt? Ist der Becher einfach nur blau und auch ansehnlich. Da bin ich auf Fake News reingefallen. Das kann auch jetzt Fake News sein. Das heißt, das heißt eher, ich habe nicht den Fact Check gefactcheckt. Jean-Marc Weyern schreibt noch, für alle Interessierten, man muss nicht mehr nach London für IMAX 70mm. Erinnert euch, letzte Woche. Prag kann man auch, ne? In Brüssel, schreibt er, eröffnet im Kinopolis 71mm-Saal. Hab bereits Tickets für die erste Vorstellung. Klar lässt sich das EU-Parlament nicht in gehen, schickes Kino. Ich habe gestern bei der Spider-Man-Fan-Premiere zwei Jungs getroffen, die natürlich Fotos mit dem größten Star des Abends haben wollten, nämlich mit Martin. Der war leider nicht da, also habe ich gesagt, gut, dann mache ich es halt. Und die meinten, sie fahren für die Odyssee, die 70 Millimeter, extra nach Prag. Weil da auch eines der insgesamt 13 Kinos, die es in Europa gibt, die tatsächliche 17 Millimeter zeigen. Ich war das letzte Mal in Tschechien als Fußballverein zum Trainingslager. Und dann interessiert gerade wieder gar keinen. Nee, nee, erzähl ruhig. Ich war 14, das ist also 25 Jahre her. Habe ich auch unsterblich in eine Tschechin verliebt und die sich auch in mich. Aber dann musste sie abreisen und dich auch. Das ist eine richtig schöne Urlaubsgeschichte. Und dann haben wir, denke ich, bis heute noch, wenn Cat Stevens, Uwe, Uwe, Uwe, it's a wild world, kommt, denke ich immer noch an, ich kenne den Namen gar nicht mehr zurück. Wichtig wäre für mich noch, hatte sie sich auch in dich verliebt? Ja, ja, ja. Und das war der Sommer, wo wir Hochwasser hatten. Dieses Elbe-Hochwasser. 2002, glaube ich. Und auf dem Rückweg sind wir nämlich, wir haben nämlich dort als Trainingseinhalt in Tschechien mitgeholfen, Sandsäcke zu stapeln, statt Fußball zu spielen. Weil in dem Ort, wo wir waren, werde ich nie vergessen, war der Fluss so reißend, dass ganze Baumstämme unter den Brücken lang. Und du dachtest, alter Falter. Und wir sind dann auch noch zurück quer durch Deutschland und das Wasser an der Autobahn stand so bis 30 Zentimeter Unterkante, dass es die Bahn flüte. Martin, da jetzt Action-Musik drunter legen. Ey, das war übel. Das ist wirklich War Machine in Krass. Aber so eine Love Story. Aber wo wollte ich eigentlich, achso, und ich fange eigentlich zurück auf. Ich erinnere mich noch an meine letzte Erinnerung an Tschechien. Damals war eine Kugel Eis... 13 Cent, 9 Cent und eine ganze Pizza 70 Cent. Aber während einem Vulkanausbruch. Ich habe das Eis gegessen, aber dann ist ein Vulkan ausgebrochen. Hast das Eis in den Vulkan gestopft und gut war. Ja, und wieder hast du die Welt gerettet. So, again and again. Auf jeden Fall wollen die nach Prag. Wie hieß sie denn? Naja, 70 Millimeter. Ich weiß auch Namen zum Teil nicht mehr. Naja, gut, ich war 15. Da ist so hormongesteuert, verliebst du dich ja auch manchmal jede Woche. Also, naja, keine Ahnung. Bitte, David. Wie war denn dieses Fan-Event? Und wurdest du auch nach dem Podcast, wurde der auch gelobt oder ging es nur wieder um dich? Es ging nur um mich. Es ging nur um mich. Ja, meine Kleine wollte gestern zu, das war eine Ferienpremiere und normalerweise meide ich die ja deswegen. Also ihr habt den Film nicht gesehen, um es gleich zu sagen. Sie haben nicht mal, ich hatte gehofft, dass sie wenigstens zehn Minuten zeigen. Nee, ist anderthalb Monate vor Filmstart, das ist doch lachen. Ja, ich hatte gehört auch von den Kollegen oder Kolleginnen, die meinten, sie waren bei den Interviews, die gestern auch waren. Und da wurden ihnen dann 30 Minuten gezeigt. Die waren aber unfertig. Das heißt, die arbeiten noch an dem neuen Spider-Man-Film. Deswegen wurde uns dann halt der Masse auch nichts gezeigt. Ich bin aber hin, weil die Kleine hatte nur gehört, Tom Holland, das war cool, aber Zendaya. Da musste sie hin und dann hat sie so, ja, aber du weißt schon, das ist nicht, wir wissen nicht, ob da tatsächlich auch die Möglichkeit ist, dass du ein Foto, doch, ich mache ein Foto mit dir. Die soll mir bei Snapchat eine Story rein. Ja, okay. Das ist aber eine schöne Naivität. Die ist auch nicht so vom Geschäft, weißt du? Die Zusammenfassung des Events ist, ich würde sagen, ich glaube Deutschland ist wohl das einzige Land, das mir einfällt und das soll kein Deutschland-Shaming sein, aber ich finde es gibt hier immer so einen gewissen Vibe und der hat auch mit Primären und Veranstaltungen zu tun. Ich glaube, es ist das einzige Land, wo Kinder hinterher weinend von so einem Event zurückkommen müssen. Es war 15.30 Uhr sollte es losgehen. Es war in brütender Hitze. Es gab keinen Sonnenschutz. Auf dem Oberplatz war das, ne? Genau. Und dann kamen sie halt eine Stunde später, so wie es immer ist. Das hatte ich der Kleinen auch schon gesagt, ey, es soll 16.30 Uhr losgehen mit dem Q&A. Was eigentlich uncool ist, weil Tom Holland ja immer auch so der auf Gentleman ist und immer so sehr auf Regeln und Anstand achtet, möchte man denken, dass er auch da ist. Ja gut, aber dafür können die manchmal ja gar nichts. Ey, wann immer du in England oder so bist, da sind fast nie Verschiebungen bei Premieren. USA, England, also wenn ich das miterlebt haben, war das immer alles on schedule. Ja, vielleicht mag das auch so sein, aber es war dann so, Steven Gätchen muss so eine Stunde über Brücken. Wir sind gebrütet. Wir saßen auf so einer Verande, also alle Influencer wurden darauf geschoben. Die Fans standen zum Teil eine ganze Reihe hinter uns, wo Leute stundenlang gestanden haben, seit morgens, wo die dann auch nicht hingegangen sind, die sich richtig verarscht vorgekommen haben. Und irgendwann sind sie gekommen, haben sich dann auf so ein Podest vor uns gestellt und zwar mit dem Rücken. Weil eine ganz clevere Idee der Verantwortlichen war, nämlich zum Publikum die Kamera hinzufilmen, sodass Tom Holland und Zendaya auf einen Bildschirm guckten, auf dem sie sich von vorne sahen und wir haben nur den Rücken gesehen. Und Zendaya war sichtlich irritiert, hat sich immer wieder umgedreht, auch wenn sie was sagen wollte, weil sie zum Publikum sprechen wollte. Aber da hat kein einziger der Verantwortlichen gedacht, so war eine scheiße Idee. Weil sie nur auf einer Seite Publikum hatten? Genau, sie hatten nur auf einer Seite Publikum. Oder wirkte das kurzfristig so entstanden, weil nicht genug Leute kamen? Nee, nee, das war einfach ein Konzeptionsproblem. Sodass wir sie eigentlich, wir haben dann da zwei Stunden in der Sonne gebrütet, um sie von hinten zu sehen. Die Fans haben sie dann gar nicht mehr gesehen. Und ja, ich weiß, du schmutzig. Ich habe dich einfach jetzt rausgebracht mit der. Es hat einfach eine krasse Fashion-Icon. Die sah toll aus. Und ich fand das auch voll sweet, dass sie sich immer eingedreht hat. Ich dachte halt so, wenn ich ein Star wäre von dem Format, würde ich sagen, Leute, die Kamera zeigt exakt dahin, wo ich stehe, ich drehe mich jetzt um. Ich saß da mit Bea und meinte, nee, das kann man nicht machen. Und ich so, warum nicht? Weil sie wollte ja ganz offensichtlich mit den Leuten sprechen und ich finde, da muss man auch so ein Bullshit-Out-Call. Vor allem sind die auch ein Ehepaar. Die haben diese kombinierte Star-Power. Genau. Wenn die beiden was irgendwann... Einfach umdrehen und sagen, hey, nee, die Kamera zeigt jetzt in die andere Richtung. Wenn die beiden was sagen, da gerät keiner zwischen. Eben, wer soll denn da was sagen? So, weißt du, und das fand ich ein bisschen, aber das will ich den beiden gar nicht anlegen, sondern es war wieder so eine Veranstaltung, wo ich hinterher dachte... Auf der einen Seite, ich will natürlich nicht undankbar sein, dass ich zu denen gehöre, die eingeladen werden. Das soll nicht immer so klingen. Aber dann bist du dann da und denkst so, es wurde nichts gezeigt. Die beiden waren dann so. Ich war auch eingeladen. Die haben parallel, wurde der Presse Minions und Monsters gezeigt. Genau. Und den habe ich nämlich parallel geschaut. Aber ich war ja auch nicht in London, hatte ich ja letzte Woche kurz gesagt. Ich hätte mich sehr für die Kleine gefreut, wenn sie, weiß ich nicht, einfach, also wenn sie zumindest mal ein Foto von vorne hätte machen können oder irgendwie sowas. Aber trotzdem, ich habe dann hinterher gesagt, ey, du hast dieselbe Luft geatmet wie Zendaya, das ist doch auch nicht schlecht. Und deswegen, sie war glücklich, ich war dann dadurch auch irgendwie glücklich, aber sie hatte trotzdem Tränen vergossen, weil sie war dann auch fertig. Es war aufregend. Die Sonne hat uns wirklich alle die Gehirnzellen weggebrannt. So die Leute waren richtig durch hinterher. Auch die Fans, die da vorgestanden haben. Und die waren, für die hat es mir richtig leid getan. Es gab so eine ganze Gruppe von Leuten, die standen so an der Uber Arena hinter unserer Tribüne. Da fühlst du dich auch selber schlecht, weil ich sitze auf so einer komischen Tribüne, die müssen da ewig stehen. Die haben dann die beiden gar nicht gesehen. Die hatten nicht mal einen Blick auf den Bildschirm. Und das war so, wer macht sowas? Das habe ich nicht verstanden. Das soll dann ein Fan-Event sein? Das ist ja immer das Problem mit dem Showbusiness, dass es darum geht, wie sieht es in der Kamera gut aus und nicht, wie sieht es hinter der Kamera aus. Das finde ich, du weißt nicht, ich habe ja die Social Movie Night lange gemacht, und da war ja immer das Credo, der Versuch, also vor allem den Großteil, ich weiß nicht, die ersten 50 Veranstaltungen, jeden zu begrüßen. Die Wartezeiten waren immer lang, aber die Leute waren deswegen trotzdem wenigstens im Saal, waren immer versorgt mit Essen und Trinken und hatten, wenn sie wollten, einfach einen richtig coolen Kinoabend. Und mir hat es immer so leid getan, wenn irgendwo Warteschlangen zu lang wohnen oder so, um so einen Einlass zu machen, weil es sollte um die Leute gehen, aber im Marketing Sprech dienen sie halt als. Damit das Bild gefühlt aussieht, leider zu oft. Ich kann auch irgendwo nachvollziehen, das ist der Uberplatz. Es gibt Sicherheitskonzepte, das will ich alles gar nicht. Haben Sie wenigstens Wasser die ganze Zeit ausgegeben? Das haben sie gemacht, ja. Sie waren da fürsorglich, das hat man auf jeden Fall gesehen. Bei einer normalen Premiere ist es meiner Ansicht noch mal was anderes. Da kommen dann Leute und wenn die den Star dann nicht sehen, dann hast du halt Pech gehabt. Aber das hier war als Fan-Event, als Fan-Premiere. Und da standen Leute, die hatten Bilder gemalt, die hatten sich Poster gebaut. Und wie gesagt, ein ganz großer Teil hat gar nichts davon gehabt und es waren wirklich ein paar hundert Leute, die dann einfach gar nichts davon hatten. Du hast dann immer dieses Nadelöhr der Publizisten von den Stars, die quasi alle Anfragen kriegen, zum Beispiel aus Deutschland, wenn jetzt Sony Deutschland das macht und wenn die dann sagen, nee, das machen die nicht oder das werden die jetzt nicht machen oder leiten das gar nicht weiter, die Anfragen, dann kann auch sein, dass die gar nichts davon wussten, ne? Sind der ja Tom Holland, was man hier noch machen könnte oder dass es überhaupt ein Fan-Event ist. Es ist immer die Frage, wie werden die eingebrieft oder nicht, weil die sind ja am nächsten Tag in der nächsten Stadt im nächsten Land, Wenn sie die Promotour jetzt sechs Wochen machen, dann kommen die ganzen Fernsehinterviews und USA Today und all dieser ganze Kram kommt dann jetzt. Das ist ärgerlich. Es war seltsam. Wir durften zum Beispiel auch nicht an die Balustrade, die sie aufgebaut hatten. Ich wollte da gar nicht hin, aber die Kleine ist nach vorne gelaufen. Dann kam ein Sicherheitsmann bzw. Einer der Verantwortlichen und sagte, nee, bitte weg hier. Hat die alle nach hinten geschoben. Das wäre ein Sicherheitsproblem. Und da dachte ich so, aber da vorne an den anderen Balustraden, wo die ganzen Fans stehen, da ist es kein Sicherheitsproblem. Also es hat keinen Sinn gemacht und es war dadurch, du kommst dann nach Hause und ich denke ich werde nicht der einzige gewesen sein und man fragt sich. Why? Also so ist dann, dann gucke ich persönlich Sendea und Tom Holland lieber weiter auf der Leinwand, weil für mich geht es halt weiterhin um die Filme und nicht um den Stark-Kult und das ist dann, glaube ich, die Entscheidung, die ich weiterhin treffen möchte. Ich habe gesagt, ich mache das nächstes Mal einfach so bei den Interviews, werde ich auch einfach gucken, ob ich eins bekomme und nehme dann die Kleine mit, wenn sie unbedingt möchte. Ich hatte das bei, vor ein paar Jahren war ich bei Downton Abbey 2 in London mit Gina, und am Tag danach liefen wir noch ein bisschen durch London und so da am Piccadilly Circus war auf einmal so ein komischer Aufbau, so mitten am Tag, 11 Uhr oder so, am Frühstück, 10 Uhr und da standen dann ein paar hundert Leute und du fragst dich, was passiert dir gleich irgendwas und dann guckte ich zweimal, da lief der Benedict Cumberbatch und Elizabeth Ozen und so rum zu Teil 2. Ja, Doctor Strange. Doctor Strange 2. Und da dachte ich, das war so Pop-Up-mäßig. Das war noch auf dem Hinweg gar nicht aufgebaut. Das war so wirklich kleiner Aufbau, paar hundert Leute, die so ein bisschen Presse-Dings gemacht, eine halbe Stunde wieder weg. Das fand ich total angenehm, so mitten am Tag. Das fühlte sich dann mehr an wie wirklich für Fans. Kurz hin und wenn du dann eine Stunde standest, dann warst du einer schon der Ersten und hast dich nicht acht Stunden hingestellt. Das finde ich so schwierig mit diesen Ankündigungen, so viel früher. Und dann erhoffen sich Leute was. Du hast halt eine Erwartungshaltung. Oder mach doch eine kleine Fan-Experience, wo jeder irgendwie die Möglichkeit hat, auch was tatsächlich von den Fans zu machen. Aber es gab so drei Bereiche. Alle waren im Grunde eine Möglichkeit. Der eine war so ein Red Carpet mit einem Bild von Spider-Man im Hintergrund. Daneben konnte man sich so über so einen Abgrund schwingen und das war von einem Greenscreen. Dann haben die das quasi in so ein Spider-Man-Level hineingebaut per Unreal Engine. Da konntest du dir dann so ein Video schicken lassen. Aber nur die ganzen YouTube- und TikTok-Influencer, die da waren. Da gibt es auch richtig Wut von den Fans inzwischen. Liest du ganz viel, ey, wir werden nicht eingeladen, man bemüht sich und alle möglichen Influencer, die es gar nicht interessiert, die können dann zu sowas dahin. Ja, ob das die nicht interessiert ist. Ich sage nur, das ist, was ich viel lese. Ich kann das nachvollziehen, weil es fühlt sich ein bisschen an, wie im Zoo zu stehen. Also das ist ja für mich auch immer so. Bei mir kommt sofort so eine Enge zustande, weil ich merke, ich bin jetzt umringt von Zäunen, wo Leute dastehen. Und ich fühle mich ganz komisch, weil da so eine Absperrung zwischen uns ist. Ich verstehe, dass man nicht einfach diese Absperrung weglassen kann, wenn es um Sicherheiten und so geht. Aber es war für die Fans drumherum gar nichts organisiert. Das tut sich menschlich einfach nicht richtig an. Ja, es ist auf jeden Fall einen Film oder Stars feiert man meiner Ansicht nach anders. Aber gut, ich habe den Event nicht gemacht. Martin, glaube ich, würde sowas anders machen. Was wäre deine Idee, wenn du ein Spider-Man-Event machen würdest? Alles mit Beton ausgießen. Was ist dein Ding heute mit Beton? Sein Hausbaut ist gerade bei Beton angekommen. Ich weiß auch, in drei Wochen erzählt er uns über Abwasserleitungen. Das ist einfach eine brutale Welt, Hausbauch. Ich finde das Pop-Up-Ding nicht schlecht. Dann hast du halt so zehn Influencer, die sich über Filmen interessieren und sagst du denen, ja, jetzt macht ein Tweet in einer halben Stunde hier an diesem öffentlichen Platz, ist denn der ja da, dann kommen noch Leute. Wie ist es eigentlich als Sterblicher so. Mit Influencer-Stars so umgeben zu sein? Nervt das? Also hast du uns? Würdest du die These bestätigen, die Robert in den Raum stellt? Ich freue mich jeden Tag, die gleiche Luft aufsatmen zu dürfen wie ihr. Ich würde am liebsten die Klimaanlage ausmachen. Okay, ich nicht. Und damit herzlich willkommen zu Zwei wie Pech und Schwafel und Beton. Und so. Und so. Was die Woche im Streaming und im Kino kommt, David, sage ich dir doch ganz schnell. Bist du bereit? Ein Potpourri. Das ist wirklich viel. Diese Woche, ich weiß nicht warum, wir haben WM, guckst du eigentlich? Ja, leider. Also hast du mehr als lieber in Deutschland Spiele gesehen? Ja, Carly guckt. Sie hat gestern bis drei Uhr nachts, hat sie... Und da bist du gestern in der Mitte der Spiele. Frankreich, Irak geguckt. Das hatte zwei Stunden pausiertes Spiel, wegen Unwetter und so. 3-0 war es, ne? Ja, ich glaube 3-0 am Ende. Vielleicht. Ja. Ich bin ins Bett gegangen. Ja, ich liege auch viel im Bett, aber andere Geschichte. So, heute, nee, gestern, ach ist egal, seit Montag könnt ihr auf HBO Max die dritte Staffel von House of the Dragon anschauen. Die hat jetzt dort angefangen mit der ersten Folge und startet sehr fulminant rein. Also mir macht das Lust auf mehr. Ich wusste gar nicht, ob das schon wieder zwei Jahre her ist, seit das Finale der zweiten Staffel raus ist. Die hatte manchmal so Füller-Episoden. Hier sind wir wieder so richtig an dem Vibe dran von Staffel 1, die ich ja liebte. Und vor allem nach Night of the Seven Kingdoms ist so dieses große Westeros-Welt-Franchise was, was mir Spaß macht. So, dann haben wir ab Mittwoch, jetzt kommt eine Menge Netflix heute auch, In the Hand of Dante. Ich kriege nur mit, dass der nicht so geil sein soll. Hast du von dem irgendwas gehört? Noch gar nicht gehört, was soll es sein? Also das ist irgendwie ein, ich glaube italienischer Film. Also ein Schriftsteller hilft einem Mafia-Boss, das Original von Dantes göttlicher Komödie zu stehlen. Aber mit Oscar Isaac, Gergido und Gerard Butler. Was? Ja. So dachte ich auch. Hab ich noch gar nicht gehört. Ab dieser Woche Mittwoch ist das Netflix. Gesagt relativ viel Netflix. Dann hätten wir ab Mittwoch noch The American Experiment. Das ist eine Doku-Reihe quasi über die Entstehung der USA. Ich nehme mal an, von Martin Schien nämlich gesprochen, das wird im Zuge vom 4. Juli dann sein, der ja als Unabhängigkeitstag und 250 Jahre Vereinigte Staaten Geburtstag ansteht, dass diese Dokumentation diese Woche rauskommt. Dann haben wir im Kino Obsession, reden wir gleich drüber, Supergirl, reden wir gleich drüber Jackass 5, einer geht noch wird der Presse nicht gezeigt, haben wir beide also nicht gesehen, ich denke du würdest den ohnehin nicht anschauen und ich dieses Mal auch nicht, ich hab die anderen Teile gesehen Dann haben wir ab Donnerstag Avatar, Herr der Elemente, die zweite Staffel, die erste ging ja richtig gut, da waren die Leute auch ziemlich happy mit der Realumsetzung, ist das nicht das Ding wo M. Night Shyamalan so verkackt hatte, ne? Bei seinem Film, Legende von Aang. Könnt ihr die zweite Staffel ab Donnerstag, also heute, wo diese Podcast-Folge ist, anschauen auf Netflix. Dann hätten wir ab Freitag bei Netflix Little Brother, Komödie mit John Cena und Eric Henry rund um den Immobilienmarkt, da dessen kleiner Bruder aufkreuzt. Und dann geht das Leben in so eine Art Komödie oder Action-Komödie, ziemlich flöten. John Cena gibt es dann also. Dann The Bear, die fünfte und letzte Staffel auf Disney Plus ab Freitag. Könnt ihr komplett anschauen. Und dann hätten wir noch, das ist was, glaube ich, wo ich denken würde, das magst du. Magst du Charlie Brown? Nein. Nein? Okay, Camp Snoopy, Staffel 2 auf Apple TV ab Freitag. Für alle Charlie Brown-Fans geht es also in die Welt von Snoopy und Co. wieder zurück. Fand ich todesöde als Kind. Ich weiß nicht, wie es euch ging. Aber trotzdem so einen großen Kultfaktor. Ich meine, diese Figuren kennt irgendwie... Ja, das ja. Und Snoopy fand ich auch süß, aber ich fand, wie hieß denn das? Einfach nur Charlie Brown? Peanuts, genau. Die Peanuts, stimmt. Stimmt, Peanuts. Da ist dein Mikrofon, Martin. Wenn du schon was Schlaues sagst, dann sprich doch bitte ins Mikrofon. Weißt du, du machst das beruflich. Ich bräch dir das Mikrofon noch so ein, dass du dann automatisch, wenn du zu uns guckst, auch dort reinsprichst. Jetzt lass den. Weißt du das ernst? Das ist so ein erzieherischer Ton. Du hast den erzieherischen Ton. Nein, ich meine du mit dem jetzt lass den. Ich habe den erzieherischen Ton wie Erziehung und du hast den wie ein Elternteil zum anderen Elternkind. Peanuts. Peanuts. So, guck doch mal, jetzt funktioniert es doch schon. Der Junge kann lernen. Ich weiß nicht. Ich kann damit nichts anfangen. Es kommt übrigens Freitag auch noch Notes from the Last Row raus. Das ist so ein Schriftsteller, der sich einen neuen Schreiberling annimmt. Den habe ich nur noch notiert, weil es eine koreanische Serie ist und mit Choi Min-Sink. Sagt ihr der? Von Oldboy. Und den fand ich immer ein ganz geiles Gesicht. Also startet eine Menge, aber gefühlt war es fast das halbe Netflix-Programm diese Woche, was da rausgekommen ist. Und damit wechseln wir auch schon zu den News oder Trailern, David. Hast du was Besonderes die Woche an News? Nee. Ich glaube, das Einzige, was wir mal erwähnen könnten, ist, Toy Story 5 hat den zweitbesten Animationsfilmstart aller Zeiten hingelegt in den USA. Ja, den besten Start dieses Jahres. Den besten auch, stimmt. Aber auch den zweitbesten Animationsfilmstart. Das finde ich schon. 160 Millionen habe ich mir notiert. Ich weiß nicht, ob die Zahl schon im Final war, aber ich glaube ja. Ja, 160 Millionen. Ich finde interessant, dass die Kritiken in den USA eher so mittelmäßig sind. Also für Toy Story gab es bisher immer so mindestens vier Sterne, wenn nicht drüber. Ich fand den vierten ja auch noch ziemlich gut. Der dritte ist wahrscheinlich der beste, meiner Ansicht nach. Der fünfte scheint jetzt doch nachgelassen zu haben. Ich hatte auch gehört, dass die Kritiken nicht so doll sind. Ich hatte nur die Schlagzeile gesehen, dass der am schlechtesten von allen bei Rotten Tomatoes einsteigt. Aber auf Metacritic hat er eine 72. Also da ist er nicht schlecht. 72 ist doch aber nicht gut. Nee, grün auf IMDb über 70 von Kritikern ist gut. Ja? Ja, ja. Alles über 60 kannst du dir wirklich angucken und darunter wird es dann mau. Du hast Metacritic gerade gesagt. Metacritic, das ist dieses auf IMDb eingebundene Wert. Ach so. Ja, das ist Metacritic. Ich hatte jetzt bei Letterboxd halt relativ viele Drei-Sterne-Wertungen gesehen und das ist ungewöhnlich für diese Filmreihe, wobei man sagen muss, es ist der fünfte Teil, was erwartet man da noch groß? Ich bin ja immer ein bisschen traurig, wenn schon wieder ein fünfter Teil dann halt solche Zahlen einfährt, aber... Hey Shrek, 5 Code! Ice Age, 6 oder so. Ja, stimmt, ne? Crazy, Alter. Warte mal, bis Kung Fu Panda 5 kommt. Oder 6, ich weiß nicht, wo wir sind. Ja, naja. Ja, das glaube ich, aber mehr kann man dazu, glaube ich, gar nicht sagen. Also man kann weiterhin, glaube ich, bestätigen, das Kino ist nicht tot. Sondern dieses Jahr geht es eben viel besser als... Ja, da reden wir demnächst mal drüber. Fast schon heute, aber doch nicht. Nee, wir gucken mal auf jeden Fall in den nächsten Wochen zurück. Halbjahr ist erreicht, das machen wir ja dann immer. Und wir schauen auch nach vorn. Das ist, was wir tun im Leben, David. Lass mich mal ganz kurz, wenn du sagst, du hast Fußball geguckt, dann, ich habe bei ZDF tatsächlich die Werbung angezeigt bekommen, während einem der Spiele, während Kali die geguckt hat, dachte ich so, oh, das finde ich viel interessanter. Und bin, während Kali das Spiel geguckt hat, dann in mein Zimmer und habe mir diese Doku über das Sommermärchen angeschaut. Vielleicht habt ihr die auch schon angezeigt bekommen. Ist die was Neues oder was Älteres? Was Neues. Also nicht die, wo damals auch die Vorwürfe wegen Korruption und DFB und so und Beckenbauer. Ich weiß gar nicht, ob das so war. Es gab ja diesen Film Deutschland, ein Sommermärchen, der ins Kino kam. Und diese Doku heißt jetzt anders. Ich weiß aber nicht wie. Ihr könnt es zur Not mal googeln, aber im ZDF läuft gerade eine dreiteilige Dokumentation. Es geht hauptsächlich eigentlich um Klinsmann und in der ersten Folge von drei geht es sehr viel darum, wer war er, warum hat er dieses Sommermärchen überhaupt angestoßen. Gerade seine Persönlichkeit, dass er so jemand ist, der sich gerne durchsetzt, weil er das einfach gelernt hat, aber nicht auf eine negative Art und Weise, sondern einer, der weiß, was er will und dafür einsteht und kämpft. Und das hat er in dieser Phase immer wieder auch gegen die DFB getan. Mission Sommermärchen. Und das ist mein Mann. Dafür ist er da. Martin, danke. Mission Sommermärchen könnt ihr euch angucken. Und die erste Folge ist schon mal direkt spannend, weil ich dachte so, es ist richtig interessant, Jürgen Klinsmann zuzugucken. Wie er auch heute darüber erzählt, aber auch wie er damals gewirkt hat, wie ruhig er und Jogi Löw wirken. Wart der davor beim FC Bayern oder danach? Weißt du das? Geht es da in der Doku drum? Klinsmann? Das hat ja bei Bayern alles umgestellt mit amerikanischem System und so Wellnessbereichen. Und da wurde ja viel drüber gelacht. Aber ich weiß nicht mehr, ob er nach der, nachdem Jogi Löw dann übernommen hat. Nee, also er sagt ja in der Doku, wie er das damals auch gesagt hat, er geht jetzt zurück nach Amerika, weil er seine Familie, er will nicht mehr pendeln und er will eigentlich wieder bei denen sein. Und ich weiß überhaupt nicht, ob er beim FC Bayern war. Ich weiß davon meiner Ansicht nach nichts. Doch, doch. Aber in der Doku geht es darum nicht. Es geht wirklich nur darum, er war... Ja, von 2008 bis 2009 hat er Bayern trainiert. Okay, er war dann in Amerika, kommt dann dahin und stellt alles um gegen alle Widrigkeiten. Man sieht so Figuren wie Franz Beckenbauer, die öffentlich gegen ihn schießen. Eigentlich alle Funktionäre in der Bundesliga finden scheiße, was er macht, weil er halt Dinge umändern möchte. Dann in der zweiten Folge geht es eigentlich hauptsächlich um Oliver Kahn, beziehungsweise das Torwart-Duell, was damals... Mit Jens Lehmann und die ikonische, Liste am Schuh. Aber aus der Perspektive von Oliver Kahn, der auch noch erzählt, das ist eine übelst geile Folge. Ich glaube, das ist ein guter, oder? Ja, du merkst bei Oliver Kahn, also ich dachte auch so, das finde ich voll spannend, weil ich wusste nichts über Oliver Kahn. Da merkst du, das ist ein... Das ist ein richtiger Sportmann. Der nimmt es auch sportlich, würde ich sagen. Das ist ein Getriebener, ist auch ein Arschloch. Der Titan, der Titan. Ja, ich glaube, der hat so eine gewisse Harte entwickelt, auch zu sich selbst. Das merkst du dann auch nochmal in der Doku. Und in der letzten Folge wird dann nochmal besonders drauf eingegangen auf diesen Moment, wo er zu, er fährt ja dann doch mit zur WM, obwohl er nicht die Nummer eins ist. Und da sieht man dann auch wieder, wie das aufweicht. Und ich fand das vor allen Dingen auf menschlicher Ebene eine sehr gut beobachtete Doku. Die lässt dann natürlich so Sachen aus wie diese ganzen Korruptionsverwürfe. Da muss ich sagen, es gab auch eine Franz Beckenbauer Doku vor, ich glaube, zwei Jahren ungefähr. Die ist da nochmal konkreter noch geworden. Auch nicht so viel, aber... Das hier ist tatsächlich eher ein spannendes Bild über die einzelnen Akteure, die mit dabei sind. David Odonka darf zum Beispiel oder David Odonka. Die Rakete auf der Seite. Links oder rechts außen. Mann, war der schnell. Der kriegt ein bisschen was zu sagen. Also ich finde es auch ganz gut, dass da mal nicht so viel Zeit auf Thomas Müller und wie sie nicht alle heißen. Ja, den Poldi hat ja nichts gerissen, ne? Auch Poldi hat ja nichts gerissen. Und der darf auch zwei Sätze sagen. Der war übrigens bei dem Fan-Event gestern auch, wo keiner gewusst hat, why. Ich habe auch gehört, er soll genervt gewesen sein, dass man ihn so viel über Spider-Man gefragt hat. Ja, das weiß ich. Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe nicht zugehört, ehrlich gesagt. Aber auf jeden Fall, das ist eine gute, richtig gut gemachte Doku. Die hat auch einen guten Flow. Die ist gut geschnitten. Also wirklich Gratulation an die. Es ist ein Team, ich glaube Mann und Frau. Ich habe mir die Namen nicht gemerkt, die das hauptsächlich zu verantworten haben. Es ist eine richtig schöne, richtig gut beobachtete menschliche Doku, vor allen Dingen, wo Fußball gar nicht mal das Hauptthema ist, finde ich. Guckt euch die auf jeden Fall an. Ist in der ZDF-Mediathek zu finden. Dieser Reigen, wie Philipp Lahm, das 1-0 gegen Costa Rica. Ich glaube, 4-1 war Auftaktspiel. Mann, hätte ich nie vergessen. Geile Zeit. An dem Jahr habe ich mein Abi gemacht. Ich habe damals. Ich weiß noch, ich habe während des Argentinien-Spiels, ich habe ja in der Zeit kurz als Sicherheitsmann im Schuhladen gearbeitet. Elban, die weißt du. Haben damals schon immer alle gewitzelt, aber war ein Studienjob, den ich brauchte. Und während des Elfmeterschießens durfte ich nicht aus dem Laden gehen. Was für Assis. Das war so richtig kacke. Und alle standen draußen, weil wir waren in so einem Einkaufszentrum der Schuhladen am Potsdamer Platz. Die Arkaden, die sie jetzt umgebaut haben. Die Arkaden, genau. Unten war so ein Schuhgeschäft drin. Auch noch im Keller. Genau. Das ist richtig traurig. Ich habe nicht mal Sonne abbekommen und habe dann nur die Leute, wie sie geschrien haben. Und im Schulladen war fast, also wir hätten rausgehen können, wenn niemand drin gewesen wäre, aber es war eine Frau, die sich nicht für Fußball interessierte und die dann Beratung brauchte. Und da musste ich helfen. Und es war schon krass, war ein schlimmer Moment, aber ich bin dann nach Hause gefahren danach und ich weiß noch, das war mega geil. Die Estmann hat gewackelt, weil die Leute, uff da, uff da, uff da, täterä, täterä. Ich war auch Auto-Korso. Auto-Korso mit Edin Hassanowitsch. Ja? Ja klar, Edin und ich, wir sind Auto-Korso gefahren, auch mit anderen Leuten. Nee, kann das sein? Ich glaube, auf jeden Fall auf der Frankfurter Allee hier, das war mega geil. Einfach 2-6. Und ich hatte damals eine Hauptrolle für eine Serie schon bekommen, weil das ist meine Schauspielzeiten fing ja dann an. War das was für ein Jahr? Abi in der Tasche. Ich wusste, dass ich eine Hauptrolle in der Serie habe, wo ich kam Abi, weißt du, Nicole gab, 10.000 Euro im Monat bekommen dann in den nächsten Monaten. Das ist so, what the fuck. Und dann dieses geile Turnier, es war einfach der Sommer schlechthin. Nur eine gute Freundin von mir, die hat es vollerwischt mit einem Sektkorken, den jemand nebenan aufgemacht hat, durch die Brille. Oh nein. Auge zerschnitten. Auge zerschnitten? Ja, dies wurde dann über mehrere OPs so rekonstruiert. Dies bis heute hat die noch einen, ich denke, also einen Behinderungsgrad und kann quasi nicht richtig dreidimensional räumig sehen. Ah, krass. Ist nicht der erste Korkenunfall, von dem ich gehört habe? Ja, Brille, Korken, 2-6. Also, ich weiß nicht, ob es das Spiel war, aber auf der Fernbeineheit, Brandenburger Tor. Ich hatte jetzt aber durch die Doku wieder gemerkt, warum auch ich die Zeit der WM immer gut fand und auch jetzt gar nicht so schlecht finden würde, weil es ist halt dieses Zusammenwachsen. Aber auch global, finde ich. Global, ja. Ganz kurz sind alle Themen unwichtig, alle wachsen kurz zusammen. Vielleicht ist der Take zu groß, aber ich finde, eine Fußball-WM ist das näheste Gefühl an Weltfrieden, was herzustellen geht, aktuell. Bis wir gegen Holland spielen. Nein, Mann, das ist doch geil. Oh, links. Die sind ja dieses Jahr mit dabei, habe ich gesehen. Oh, links. Und die spielen gar nicht schlecht, glaube ich. Das bockt rein. Aber ey, Deutschland, ich feiere es auch mal an Elfenbeinküste. Fand ich stramm. Ich freue mich. Ecuador wird heute, wenn die Folge rauskommt, weggemacht. Und dann geht es weiter. Also ich gucke und bin dabei und freue mich. Was sagt ihr bei den Fußball-Experts? Das soll ja hier kein Fußball-Podcast sein. Ich habe auch die Poly-Doku gesehen. Fand ich übrigens, fängt gut an und wird dann ganz traurig. Ich habe gesehen, ich habe nur den Anfang geguckt, weil ich ja gesagt habe, ich will ein bisschen reinschauen. Und was ich interessant fand, dass er sagt, ja, kein Bock auf Fußball. Ich will eher über mich und die Familie sprechen. Und irgendwie habe ich dann gehört von Leuten, die meinten, es geht dann wohl mehr um die Frau, die eigentlich ganz schön abgefuckt ist von der Nummer. Es wirkt so ein bisschen wie bei der Haftbefehl-Doku. Genau, ich finde, er redet dann immer wieder so rumhustelt und er macht das und das und er sagt auch immer auf seine Art, wie die halt ist. Ja, die Geschäfte müssen laufen, die Businesses müssen laufen. Dann hat er diese über 60 Dönerläden und dann noch eine Markenklamottenkooperation und eine Eiscreme-Kette. Aber eigentlich hängt sein Manager auch immer so ein bisschen rum, der, ich glaube, das in Wirklichkeit übernimmt. Und eher das Konterfei von Poldi dann gebraucht wird. Aber er sagt halt immer so Sätze wie, naja, wenn die Geschäfte müssen laufen, dann muss man eben Opfer für bringen. Und ich sage dann auch in meiner Review, naja, du bist ja nicht zu Hause. Und ich sage zu ihm, was hängst du denn in deinem Privatjet rum? Bleib doch einfach mal zu Hause. Vor allem wenn er, er spielt ja dann bei einem polnischen Klub, spielt er noch aus seiner ursprünglichen Heimatgegend. Er will A, den Fußball nicht an den Nagel hängen, aber der könnte doch Scout werden oder Sportdirektor oder Investor oder was auch immer. Er kann auch trotzdem dem Fußball treu bleiben, aber er tut dann immer so zerrissen, aber das müsste ja nicht sein. Und das fand ich richtig nervig. Ich finde, Frau und Kind müssen so an dieser Abwesenheit zu sehr leiden. Da dachte ich auch bei diesem Event, wo wir waren, als diese Poly-Doku angekündigt wurde vor zweieinhalb Jahren, war er ja vor Ort. Das hätte sie nicht gebraucht bei der Veranstaltung, dass er vorbeikommt und ein Fußball kurz in den Nähe kickt. Auch gestern bei dem Spider-Man-Event. Niemand hat verstanden, was er da soll. Vor allen Dingen, es war dann so absurd. Es gab dann ein Torwandschießen mit sechs Kindern, die jeweils 1000 Euro gewinnen konnten, wenn sie getroffen hätten. Der war bestimmt überehrgeizig. Was so ein Spendending gewesen ist. Und das bedeutete, dass sich Tom Holland und Zendaya an den Rand gestellt haben und abgewartet haben. Also wir alle standen da und dachten, wir waren ein bisschen fassungslos. Weil das war so ein kleiner Fußballcourt, den sie da aufgebaut hatten, wo dann in der Mitte so ein Podest war, auf dem Zendaya und Tom Holland standen. Wir dachten erst, vielleicht spielen die jetzt mit den beiden Fußball. Als Zendaya dann in ihrem Kleid kam, dachte ich, okay, sie spielt auf jeden Fall nicht mit, weil damit ging gar nichts. Aber es wäre immerhin eine nette Idee gewesen, weil Tom Holland erzählte auch, dass er Fußball guckt und für England ist. Er ist ja Engländer. Genau. Aber nein, dann standen die am Rand und hatten nichts zu tun. Und du merkst es, die beiden waren nicht nur müde, sie waren dann auch noch gelangweilt. Auch das konzeptionell sehr schräg, weil es ging dann viel mehr um Lukas Podolski als um die beiden. Ich glaube, vielleicht konnten sie nicht, sah das aufgebaut aus frisch? Weil ich glaube, das ist auch ein Public Viewing Standort, vielleicht konnten sie den nicht räumen und mussten den integrieren ins Event deswegen? Könnte das sein? Ja, ich glaube, das war es sogar. Könnte das sein? Die haben, glaube ich, diesen Public Viewing Stand einfach zu einem Spider-Man Event gemacht. Was ist ja auch super weird. Also egal, kommen wir wieder weg davon. Hat denn Poldi in dieser Doku zugegeben, dass er ein mittelmäßiger Fußballer ist? Oder ist das eine Sache, die nur exklusiv ich weiß? Der Fußball kommt dann hier und da mal durch. Oh, ich blicke hier, Leute. Ich finde, die schlimmste Szene ist mit seinem, es gibt zwei Szenen mit seinem Sohn. Eine, wo der junge Fußball spielt und der sagt, komm, mach mal, mach mal jetzt, mach mal. Und dann macht der einen Headtrick, der Sohn. Erster Headtrick, was ist der? Zweiter Headtrick? Nee, erster. Und dann immer so nur so Fistbump, so anstatt ich bin stolz auf dich, mein Arm, es ist gut gemacht. Oder ey, egal wie es gelaufen ist, sondern so Fistbump, gut gemacht. Und dann hat der Sohn später nochmal ein Interview und die kommen keine zwei Sätze dazu, mit dem Sohn zu reden. Da kommt Poldi, schleicht sich schon rein, setzt sich daneben und guckt so. Und lacht dann so ein bisschen. Komm, mach mal, mach mal, mach mal. Die Kamera dreht sich dann irgendwann zu Poldi und ich frage ihn so noch, ist das manchmal irgendwie unangenehm? Papa so, nee, nee, nee, nee. Und dann dreht die Kamera zu Poldi und das war es mit dem Interview und das war also maximal unangenehm. Und das bleibt für mich echt übrig. Für mich hat das ganz schön Gerisse hinterlassen an ihm. Und damit wieder herzlich willkommen zu dem Podcast, in dem eure deutschen Ikonen zerrissen werden. Nein, nein, nein. Ich habe acht Jahre Fußball gespielt. Ich habe bis vor fünf, sechs Jahren so viel Fußball geguckt. Ab und zu bin ich in der alten Försterei. Bin mir nicht so Fußballbefreit, wie du tust. Aber jetzt kommen wir wieder zu Filmen. Wollen wir über Kick It Like Beckham reden? Den habe ich, glaube ich, nie gesehen. Den habe ich in der Sneak Preview damals gesehen. Und ich glaube, ich fand Keira Knightley einfach toll. Das hat geholfen. Ja, die junge Keira Knightley. Noch bevor sie in Pirates of the Caribbean... Tatsächlich, Liebe ist sie auch einfach zum... Also da war so Insta-Crush. Aber ich war auch in dem Alter, wo wir ja jede Woche... Hast du auch Kicked Legit Beckham gesehen? Es war die Woche, seit wo man sich jede Woche neu verliebt hat, habe ich ja gesagt am Anfang. Also krass sah sie natürlich auch in Fluch der Karibik aus. Und was viele ja nicht wissen, sie spielt ja in Star Wars Episode 1. Da gibt es doch diese... Verkleidete Königin, wie quasi die wie sagt man dazu? Dubel. Dubel, ja. Das ist einfach krass. Sie ist ein Dubel und das ist Keira Knightley, die erkennt man nur kommen. Die ist genauso als Prinzessin Amidala angemalt wie die junge Natalie Portman. Da brauchen wir mal eine Reise, so mit Fachwissen. Kick it like Beckham wollen wir nicht besprechen. Wollen wir mal Obsession abhaken, nachdem wir den jetzt wochenlang mitgeschliffen haben? Alles gut. Der ist mega. Fettig. Ich merke auch in meinen Kommentaren, die Leute haben den ja jetzt über die letzten Wochen schon immer irgendwo gesehen. Der startet die Woche. Ja, aber was ich seltsam fand war, und das war bei Backrooms ja auch schon so, die verschiedenen Kinostart, aber auch nicht wirklich, weil es überall schon Previews so... Das ist jetzt bei Toy Story, haben ja schon Leute geschrieben, die gesehen hätten. Und ich so, hä, der startet Andy, you, Lee. Ihr habt Toy Story 5 schon gesehen? Auch da irgendwo werden Dinge gezeigt und das ist mittlerweile ein bisschen komisch, finde ich zumindest. Jetzt zieht es doch langsam, was du letztens gesagt hast bei Scary Movie. Ist doch eine große Verschwörung gegenüber Ruhsstand. Die zeigen den heimlich allen anderen, nur uns nicht. Also ich meine, bei Obsession macht es vielleicht Sinn und vielleicht knüpft es auch eher so ein bisschen anders an, was Steffen gesagt hat, um die... Kino-Betreiber ja zu informieren quasi und zu überzeugen, Obsession ist auch hier in Deutschland ein relevanter Film, haben sie vielleicht jetzt auch ein paar Previews gemacht. Bei Backrooms ist es ja auch so gewesen und dass das dann halt einfach auch ein paar Spots öffnen soll und das wird sicherlich funktioniert haben. Ich weiß nicht, wie der Film jetzt hier laufen wird, aber weltweit ist gut oder gut. Backrooms ist gut angelaufen in Deutschland. Was war das? Ich glaube, also erstens ist er der Einzige, der nicht unter dem Trend oder den Erwartungen performt hat, trotz des krassen Wetters am Wochenende. Nun haben wir ein noch schlimmeres Kinowetter vor uns. Also ich meine, Kino ist klimatisiert, aber es werden 38, 40 Grad in Deutschland. Ist natürlich fürs Kino auch giftig. Und WM ist halt auch nochmal ein Thema. Ja, aber wir haben jetzt Spiele am Donnerstag und dann glaube ich, ist wieder Montag oder so. Ja, aber es gibt ja Leute, die gucken wirklich viel. Ja, aber nicht Deutschland. Backrooms 180.000 Zuschauer. Das ist für so einen kleinen Film von der Konstantin Film. Also Konstantin Film macht sonst immer diese deutschen großen Komödien, die funktionieren. Hier dein Hasen, irgendwas, Nockel, Leberkäse, Schmarrn, was auch immer. Oder eben so Boradactikin oder so eine Komödien. Konstantin Film macht auch sowas wie Resident Evil Sachen, aber ansonsten sowas wie Backrooms habe ich bei denen gar nicht sonst auf dem Schirm. Da haben sie auch super Riecher gehabt, sich denen zu sichern. Inwiefern sie da auch dabei waren. 180.000 ist stark. Das zeigt, wie sehr da auch einfach Horror gefragt ist. Für den Film, der nicht aus einem großen Franchise kommt, der kein so großes Major-Studio erst mal im Rücken hat und der auch in erster Linie Internet getrieben ist, oder? Also viel Werbung oder Plakatierung über Backrooms sehe ich nicht. Es ist einfach schön zu sehen, dass das hier mitgeht, diese Welle. Ja, also die Leute lassen sich auf jeden Fall anstecken. Und ich glaube, da hat eben viel auf Social Media mit zu tun. Bei Obsession, das ist halt der Hype der Stunde, wirklich einer dieser wenigen Filme. Ich hatte nochmal geschaut, in den USA ist der am ersten Tag, glaube ich, mit 16 Millionen gestartet. Und dann ist der in der nächsten Woche, am nächsten Wochenende um 39 Prozent gestiegen. Exakt 39, der hat dann nochmal drauf gelegt. Genau, also das ist einer dieser Fälle, da ist die Mundpropaganda über das Internet funktioniert da perfekt. Aber es ist auch einer der Filme unserer Zeit, weil er wie ich finde halt sehr. Der ist so aktuell. Wir müssen mal einmal die Leute wirklich abholen, wir haben nie darüber geredet, warum geht es eigentlich. Mach das mal. Das würde ich mal kurz machen. Also ab heute startet Obsession im Kino, 108 Minuten lang, wen es interessiert und erzählt die Geschichte von Bear. Und Bear ist mit seinem besten Freund Ian, arbeitet in einem Musikladen und ist schon ewig in seine Kollegin Niki so ein bisschen verknallt und verschossen. Aber hat sich nie getraut, ihr das zu sagen. Hat auch eher so Angst, in der Hölle der Friends umzulanden. Und dann gibt es irgendwie noch eine gemeinsame Freundin Sarah, jetzt muss ich mal sagen, dann wollen die auf eine Party gehen oder sowas. So ist der Anfang. Und er landet aber so bei der Frage mitbringen, so ein Geschenk mitzubringen in so einem, ja so eine Lade zwischen Antiquitäten-Shop und Esoterik so ein bisschen wirkt und findet dann so eine kleine Box, die hieß One Willow Wish. One Wish Willow. Ja, ich hab hier One Willow Wish mir notiert, aber One Wish Willow. Und ist quasi wie so ein Ding, was du auseinanderziehen kannst. Bei uns sind es so diese Knallbonbons, die man so auseinanderziehen konnte. Da zerbricht man es. Da zerbricht man was und sagt vorher einen Wunsch. Dann ist natürlich die Idee dahinter, dass dieser Wunsch auch wahr wird. Und Bär wünscht sich, dass Niki ihn so sehr liebt wie sonst nichts anderes. So ungefähr. Man muss es vielleicht wirklich dazu sagen, das ist ein ganz naiver Wunsch in dem Moment. Das ist nicht so, dass er weiß, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, sondern er sitzt nach einem verpatzten Versuch, ihr seine Gefühle zu offenbaren. Man merkt in dem Moment aber auch klar, von ihr geht da nicht wirklich was aus, außer Freundschaft. Und er sitzt dann im Auto und sagt, oh Mann. Und dann packt er dieses Ding, sieht er das in seiner Tasche, weil das wollte er ihr erst schenken. Und sagt, ach, probiere ich das mal. knickt das um und sagt, ich wünschte, sie würde mich mehr als alles andere in der Welt lieben. Und das erinnerte mich an mich, wie ich früher auch als Kind mal dachte, oh Mann, ich wünschte, die würde mich lieb haben. Hast du auch so ein Herzschmerzmensch? So in Musik und Film sich vergrabener, leidender? Das war ich immer so, so sehr melancholisch. Nee, aber aus anderen Gründen. Also das wäre, die Antwort darauf würde zu lange dauern, aber nein. Ich kenne aber auch dieses Gefühl von, dass man natürlich mal abblitzt und auch wenn Martin jetzt guckt so, ach David doch nicht, warum sollte David wo abblitzen? Doch, doch Martin, guck mich nicht so an. Das habe ich natürlich auch und dann habe ich auch mal gedacht so, oh man, ich weiß noch, ich habe früher an, als ganz kleiner Junge habe ich mir Blumen genommen und habe so, sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Aber hast du nicht vorher abgezählt und dann geguckt, womit er anfängt? Ja, habe ich dann und habe dann immer, also natürlich ist so und dann dachte, habe ich natürlich den moralischen Konflikt in mir gemerkt, weil ich dachte, jo, jetzt habe ich die Antwort, die ich gerne hätte, aber weil ich gecheatet habe, werde ich wahrscheinlich doch vom Universum bestraft. Und so war es dann auch. Und hast du da nicht mit deinem Schwarm manchmal gesessen und dann so in Sand geschrieben? Also zum Beispiel, sie heißt meinetwegen Jana, so D plus J gleich Herz. Und dann fragt sie so, wer ist D, wer ist J? Und dann ist es mal in dieser Zone, wo keiner so richtig traut, sich zu sagen. Ja, so ein bisschen. Ach, da kriege ich richtig kribbeln. Aber wir reden halt von einem Erwachsenen und nicht mehr von Kindern. Und das macht es dann sofort ab dem Moment tragisch und also ehrlich gesagt sogar auch ein bisschen gruselig, indem dann Nicky, Nicht ins Haus geht, sondern nachdem er diesen Wunsch ausspricht, klopft es an der Autoscheibe. Sie war schon ausgestiegen auf dem Weg ins Haus und dann klopft sie plötzlich da und guckt da rein und du siehst dir in die Augen und du merkst so, oh, da ist was passiert bei diesem Wunsch. Und Bär hat diesen Gedanken nicht. Bär ist der Hauptcharakter, der Männliche. Bär hat diesen Gedanken vielleicht im ersten Moment, aber er lässt sich voll ein auf diese Nummer. Und dann beginnt der Horror von Obsession, bei dem diese Obsession eigentlich in beide Richtungen läuft. Seine Obsession mit Niki wird von ihr gespiegelt, die ihn dann tatsächlich mehr als alles andere liebt in der Welt. Aber das wird dann eben keine Romantic Comedy werden. Es gibt so eine kurze Montage am Anfang, wo die dann auch echt eine schöne Zeit miteinander verbringen, aber dann beginnt die Fassade sehr, sehr schnell zu bröckeln und wenn sie hier dann bricht, dann bricht sie richtig in Obsession, finde ich. Da sind mindestens eine Szene drin, die man, glaube ich, niemals vergisst, aber auch mehrere Momente, wo es ein eiskalt dem Rücken runterläuft. Alleine schon, wie die Kamera so ein Bild im Hintergrund einfängt, was langsam scharf wird, wenn man sieht, wie man eine Tür verschlossen halten kann. Ist sehr, sehr clever gemacht. Und dann gibt es aber neben so diesen Momenten, wo du merkst, das fühlt sich so falsch an und hier ist gerade eine Beziehung am Gang, wo man eigentlich nur raus will, die aber eben auch ein Wunsch war und selbst herbeigebracht ist, auf der anderen Ebene, dass dieses Verhalten, von wem das kommt, auch nur jemand ist, der in einem Gefängnis durch diesen Wunsch landet. Und das macht es so tragisch und so gibt ihm gleichzeitig aber auch den Freifahrtschein unter dieser Prämisse immer weiter zu eskalieren. Und immer weiter zu eskalieren. Und der Film will dabei nicht größer oder brutaler die ganze Zeit werden, sondern schafft immer wieder so Sprünge in so Bilder, wo du denkst, was passiert denn hier gerade? Jeden, den Film gesehen hat, werdet ihr sehen, was mit einem Autolenkrad alles möglich ist. Oder dann dreht er sich aber ganz wieder auf so einer psychologischen Ebene nach innen. Bis hin zu der eigenen Freundschaft und dem Bitte um Erlösung. Und wie dann jemand damit umgeht, mit so leichtfertig einen Wunsch zu haben, theoretisch. Da gibt es echt viele, viele spannende Momente, die deutlich mehr sind als nur, Anführungszeichen, Horror. Und dann eben von diesem Regisseur von Curry Barker, da haben wir jetzt schon ein paar Mal drüber geredet, der eben so jung ist und hier mit einem Film, der nicht mal eine Million Dollar Budget hatte, jetzt für A24 natürlich dieser riesen Gewinn ist, aber der eine große Karriere vor sich haben wird. Und ja, ich glaube, wenn Obsession Day and Date gestartet wäre, wäre der in Deutschland tatsächlich untergehen können. Ich glaube, der wird nur eine große Karriere vor sich haben, wenn er nicht ins System gerät. Aber das ist, glaube ich, ein Thema für eine andere Folge oder so. Vielleicht auch mal ein Video. Weil ich finde schon, er wäre nicht der Erste, der einen Hit hatte mit einer eigenen Vision und dann eingegliedert wird, weil er den nächsten Marvel-Film drehen muss und dann nichts mehr von seiner Handschrift zu erkennen ist. Weil aktuell, muss man sagen, ist da, also Obsession ist exakt das, was man von dem kennt. Wer sich in den letzten Jahren mal auf seinem YouTube-Kanal herumgetrieben hat und nicht die Comedy-Skiz geguckt hat, It's a Bad Idea heißt dieser Kanal, den hat er mit seinem besten Freund, der auch in diesem Film den besten Freund von Bär spielt. Und ein paar Kurzfilme hat er gemacht. Sein erfolgreichster ist The Chair. Und ich glaube, jetzt gelesen zu haben, das habe ich so gehört beim New Yorker Magazine, Die haben gesagt, dass Hollywood wohl genau diesen Kurzfilm gesehen hat und auf Basis dessen zugeschlagen hat bei seinem Film. Der wurde in Sundance, glaube ich, gezeigt. Und in The Chair gibt es eine Szene, die spielt auch bei Nacht. Und es ist interessant, dass zwei Nachtszenen, hier in Obsession gibt es auch eine Nachtszene. Ich denke mal, die meinst du mit, dass man sie nicht vergessen wird. Ich fand die irrsinnig gruselig. Und in The Chair gibt es einen Moment. Also ich meine, der Versuch aufzustehen. Ah ja. Aus einem Bett. Ja, aber alles, was mit dem Bett zu tun hatte, fand ich generell. Es war mega crazy. Und in The Chair geht es darum, es ist ein Kurzfilm, ein Mann bringt einen Stuhl mit nach Hause. Ich glaube, er hat auf so einem Antiquitätenmarkt oder hat er irgendwo gefunden. Und auf diesem Stuhl erscheint ihm ein alter Geist, so ein Geistermann in der Nacht. Mitten in der Nacht schreckt er hoch und seine Frau oder Freundin, die neben ihm liegt, beginnt zu brüllen. Und hört dann aber plötzlich mittendrin, schlagartig aufzubrüllen, guckt ihn an und grinst so. Mit so einem fetten Grinsen. Und ich weiß noch, wie ich das das erste Mal gesehen habe, dachte ich so, mir läuft es kalt den Rücken runter. Und das siehst du hier auch. Curry Barker ist wirklich großartig darin zu erkennen, was auch bei uns Menschen so ein Horror auslöst. Es ist auch wieder so ein bisschen dieser Uncanny Valley-Effekt, der ja bei den Liminal Spaces von Backrooms auch eine Rolle spielt, der aber auch bei Beziehungsgeflechten eine Rolle spielt. Es ist natürlich, in Beziehungen ist es, glaube ich, für uns alle der größte Horror, wenn der Partner plötzlich nicht mehr wiederzuerkennen ist, wenn er anders ist. Generell finden wir das ja, glaube ich, auch gruselig, wenn Menschen nicht ganz wie Menschen wirken. Und da spielt er halt so mit zwei Dingen. Und es ist so simpel, mit einem überzogenen Grinsen im Gesicht aufzuhalten, Diesen Schreckensmoment zu erzeugen. Und das macht er hier in diesen Nachtsequenzen generell immer, wenn er auf Niki filmt, ab einem bestimmten Zeitpunkt. Es gibt so einen Moment, da geht Bär aus dem Haus und die Kamera ruht auf ihr. Und sie grinst ihm nach, aber dieses Grinsen bricht dann und dann passiert noch was anderes. Und es ist so ein Moment, da läuft es dir kalt den Rücken runter. Oder woanders lang. Oder woanders lang. Indy Navarrete, die Hauptdarstellerin, spielt das fantastisch in diesen Momenten. Da wird schon über Oscar-Möglichkeiten bei ihr gesprochen. Weil man den gerade so reagiert hat, so einen Einwürfel gebe ich nur, wenn es dazu einen Filmbezug gibt, damit die Leute, die ihn gesehen haben, so einen Satz verstehen, die ihn nicht gesehen haben, nicht gespoilert werden. Und für den Upload auf Pornhub, den wir ab dieser Woche, das nur kurz als Info für euch. Es gibt jetzt auch die Pornhub-Variante von Zwei wie Pech und Schwengel. Schwengel. Zwei wie Pech und Schwengel und so. Zwei Pracht-Schwengel wie... Ich habe gehört, auf Pornhubs sind die Ad-Revenues besser. Ja? Echt? Was? das machen? Videoporncast? Nee, wir können ja aber, ey, warum reden wir eigentlich immer nur über Horrorfilme? Über Hollywoodfilme. Wir könnten ja auch über die anderen Filme sprechen. Welche anderen Filme? Das findet ihr heraus unter www. Nee, okay. Hast du wirklich mit www angefangen, eine Website noch zu sagen? Ich komme aus der Zeit. Ich komme aus der Zeit, da hat man htps. Ja. Ja, ich bin ganz fasziniert davon, weil er ja dann auch noch auf, er spricht über Beziehungen. Ich bin der Meinung, dass es auch viel mit unserer Zeit heute zu tun hat. Es wird ja von der Male Loneliness Epidemic gesprochen. Alle Männer werden vereinsamt und es gibt da die eine Seite, die wahrscheinlich dann eher männlich ist, die sagt so, ja, wie kann das sein? Wir dürfen nicht mehr Mann sein. Du bist mit der Thematik auch nicht weit von der Manosphere weg. Da muss man immer ein bisschen... Ja, genau. Wir schneiden jetzt was an. Ja, das ist ein großes Thema. Und die Manosphere ist auch ein Thema unserer Zeit. Und das ist ja die Gegenbewegung im Grunde. Weil die sprechen ja genau... Andrew Tate spricht die Leute an, die zu Hause sitzen und sich nicht mehr wie ein Mann fühlen dürfen. Das ist jetzt sehr verknappt. Ich glaube, es ist... Ich habe Angst, wenn wir so verknappt sowas ansprechen. Also andersrum. Wir distanzieren uns von diesen Werten aus dieser Welt. Das sollte klar sein, dass wir das... Das möchte ich trotzdem sagen, weil ich ganz genau weiß, dass es Reaktionen geben wird. Also du und wir, genau. Das, was ist, ist existiert, ist eine Diskussion, hat aber nichts mit unseren Werten zu tun. Dieser Film zeigt ja auch auf, und es ist auch interessant, dass das so doppelte Reaktionen hervorruft. Die, die wirklich sagen, oh, der arme Bär. Und die, die sagen, hä, wie kann man denn für Bär, den Hauptersteller in Obsession, in irgendeiner Weise rooten, weil der eigentlich übelstes Schwein ist und eine richtig unmoralische Sache tut. Verstehe ich aber nicht, ehrlicherweise. Weil du sagst ja selbst, er ist halt so einen naiven Wunsch. Du glaubst ja nicht wirklich, dass dieser Wunsch wahr wird. Aber spätestens als er merkt, dass er wahr wird, tut er dann ehrlich gesagt nicht wirklich viel. Er gibt sich sehr gerne seinem Schicksal. Ich glaube, das ist ein bisschen wie der Midas-Fluch. Dass du am Anfang fährst du alles anders aus Gold und denkst dir, oh mein Gott, ich bin so reich. Und dann wird es dir erst wahr, was du da Schreckliches tust, getan hast, was es für dich und vielleicht auch für den anderen bedeutet. Also dass es nicht gleich nach fünf Minuten Klick macht. Kann man sofort verwerflich sein, aber klar, irgendwo muss der Wunsch hierher kommen. Ich finde, aber das Ende wird da deutlich genug. Ich finde, das Ende wird relativ deutlich, was da tatsächlich in den Figuren vorgeht. Aber vielleicht, um das mal zur Seite zu schieben, auch das mag ich an dem Drehbuch, dass Curry Barker nicht so konkret wird und dass er das den Leuten überlässt. Er unterschätzt sein Publikum nicht. Ich glaube, es gibt genug Menschen, die glauben, so ein Horrorpublikum oder so ein Publikum für meinetwegen sowas wie Teufelträgpraller 2, das will nur diese bestimmte eine Nische bedient sind und damit kannst du es abfrühstücken. Und ich glaube, jetzt kommen Filmemacher, die ihr Publikum nicht unterschätzen, dass die intelligent sind. Und dieser Film und eigentlich auch Backrooms unterlaufen damit ja auch meine These so ein bisschen, dass wir haben ja schon mehrfach darüber gesprochen über Aufmerksamkeitsspannen und auch in unserem Podcast neulich, wo wir darüber sprachen, ob Filme immer schlechter werden. Und ich finde es sehr interessant, dass mit Obsession und Backrooms gerade bei der Gen Z funktioniert. Und wo 75 Prozent der Tickets für, war es Backrooms oder Obsession? Ich glaube, es war Obsession. 75 Prozent aller Tickets sind von 18 bis 25-Jährigen in den USA gekauft worden. Ich war immer der Hoffnungsvollere mit dem Blick in die Zukunft, aber ich habe immer gesagt, ich glaube, das Pendel muss wieder zurückspielen. Es wird nicht, weil die Menschen merken, wie ungesund es für sie ist, dieses Extremen und dass sie sich entzertifikaten müssen und irgendwann TikTok dein Hirn zerfressen wird. Darauf wollte ich gar nicht zu sprechen kommen. Ich wollte eher darauf zu sprechen kommen, dass ich das schön finde zu sehen, dass die Gen Z eben nicht diejenigen sind, wo man sagt, die können gar nichts anderes mehr gucken, weil sie von TikTok und Netflix gebrainrottet wurden, sondern anders. Die sehnen sich offenbar auch danach, weil die machen gerade diese beiden Filme zum Erfolg. Und das finde ich spektakulär, ehrlich gesagt, weil es mir auch so ein bisschen Hoffnung gibt. Moment, diese nachfolgende Generation ist gar nicht, sorry, wenn ich es so sage, verblödet. So habe ich das auch nie gesehen, aber es war schon eher so, dass ich dachte, naja, vielleicht werden die eben auch erzogen dazu. Dass sie Dinge jetzt nur noch verknappt wahrnehmen können. Aber es zeigt sich, das ist nicht so. Und das finde ich richtig stark. Ich hatte jetzt, als wir die paar Tage im Urlaub waren, du kennst die Freundin Lea von uns, die hat Haussetting gemacht, wir hatten die ganzen Tiere und die saß dann auch mit ihrem Freund bei uns im Haus und dann kam sie aus dem Nichts so, ach, wir würden gerne mal der Astronaut schauen, haben wir im Kino nicht geschafft und so. Ich meine, ich kaufe es sofort euch, der ist so toll. Ich gekauft halt für Apple, dass sie ihn gucken können. Und dann dachte ich, boah, wie schön, dass die sich zu Hause hinsetzen und sagen, oh, der Astronaut, da haben wir jetzt Lust, den zu gucken. Statt auf YouTube oder irgendwelchen Abos, alles haben wir ja zu Hause, können sie sich angucken, sagen sie, oh nee, den filmen wir mal eigentlich gerne sehen. Ja, ja. Da hat mich auch mega gefreut. Obsession, wir haben es so oft gesagt, ein Film, der, wir haben es gerade aus so vielen Gründen sehenswert ist. Also wenn ihr ansatzweise Lust darauf habt, schaut den. Und ich glaube, je größer, also auch wenn ihr in einer größeren Gruppe schaut, kann man danach so viel diskutieren. Und ich glaube auch, selbst das Thema männliche und weibliche Perspektive wird sich auch nochmal ein bisschen unterscheiden auf dem Film. Ey, da gibt es genug zu entdecken. Gebt euch den. Gebt euch den. Ein anderer Film, der diese Woche rauskommt, wahrscheinlich, warte, lass mich mal einmal kurz gucken, wenn der eine Film eine Million gekostet hat, ist dieser Film 175 mal teurer. Vermutlich, ja. 175 Millionen Dollar Budget für Supergirl. Der zweite Film im neuen DC-Universe nach Superman letztes Jahr unter James Gunn und Peter Seffrin. Und ist jetzt die Geschichte der Cousine von Superman, die da, wie heißen sie? Cara. Und ja, die so, wir haben sie am Ende von Superman kurz gesehen, sich gerne eine reinstellt, also gerne betrunken um ihn herzieht, durch Clubs und feiert, mit ihrem Hund Krypto unterwegs ist und dann aber. Auf einem Planeten Bekanntschaft mit einem Mädchen macht, die auf einem Rachefeldzug ist und eine Gruppe von Gaunern, Gangstern, die sogenannten Brigaden, hießen sie Brigaden? Briganten. Briganten, nach Briganten, nach denen sucht und mit denen wird aber auch Kara ein Treffen haben und das führt dazu, dass John Wick-mäßig ihr Hund verletzt wird und dass nur 72 Stunden bleiben, ein Gegenmittel zu besorgen, entgegengiften. Deswegen wird sie auf diese gleichen briganten Jagd machen. Und dann ist das die Geschichte von Supergirl, die wir in knapp zwei Stunden erzählt bekommen. Hast du das Original damals gesehen? Diesen Film, der als einer der schlechtesten Comicfilme? Nee, ich auch nicht. Ich bin groß geworden und muss sagen, blöde Sichtweise. Ich dachte immer Superman, also als Kind. Und das soll schon Supergirl sein. Bisschen blöd, aber trotzdem möchte ich ehrlich sein. Ja. Jetzt muss ich sagen, weil ich vorneweg deswegen angetan, weil ich Millie Alcock als Hauptdarstellerin finde, mag ich richtig gerne. Die erste Staffel von House of the Dragon habe ich geliebt, wegen ihr, zwischen ihr und Matt Smith. Super intensive Art in der Serie war und dieses kantige Gesicht, ich finde die irgendwie geil. Also auf so der Ausdruck, die Art, da ist, ich mag die einfach. Und auch jetzt auch beim Film dachte ich immer wieder, es gibt genug Gründe, was mich an dem Film gelangweilt oder was für mich nicht funktioniert, aber sie ist keiner davon. Sie ist absolut gar nichts davon. Ich fand sie auch sehr gut. Ich kenne sie ja nicht, weil, für mich ist es das erste bewusste Aufeinandertreffen mit ihr, weil ich bei House of the Dragon nicht weitergeguckt habe, weil ich jetzt warten wollte, bis die dritte Staffel auf HBO Max endlich zur Verfügung steht, damit ich das dann gucken kann in einem Rutsch. Und dementsprechend wusste nicht, auf was ich mich einlasse und war erst mal angetan. Ich finde, die spielt es gut. Ich finde, die hat eine tolle Ausstrahlung. Die ist selbstbewusst, aber quirky. Der Film unterstreicht das. Der fängt an auf eine Art und Weise. Ich habe mich kurz zurück teleportiert gefühlt in die Anfangs-2000er. So kurz nach American Pie, der ja glaube ich 1999 kam, ging es ja los mit diesen Teenie-Komödien, wo dann immer so Punk-Rock-Songs liefen, während der Junge oder das Mädchen zur Schule gelaufen sind. So eine wie keine oder so. Oder Easy A fiel mir noch ein. Das ist aber ein Knallerfilm. Einfach zu haben im Deutschen. Müsst ihr gucken. Da war Emma Stone noch sehr unbekannt. Megafilm. Und ich dachte, wird es hier sowas? Und ich dachte sofort, das wird ganz viele Leute verärgern, wenn das das ist, weil das dann halt ein Film ist, bei dem du schon auch durchsiehst. Das, was ja viele Leute dann als Agenda bezeichnen, wo DC sich sagt, hey, wir haben einen Film, der heißt Superman und der ist hauptsächlich für die männlichen Leute dann offenbar. Aber es gibt auch ganz viele Frauen vielleicht, die ins Kino gehen wollen, um sich einen Superheldenfilm anzugucken. Dann haben wir halt hier so eine junge weibliche Perspektive darauf. Und ich dachte, na gucken wir mal, lassen wir uns mal drauf einsehen. Dann wird es das aber nicht. Das war mein größtes Problem mit dem Film, dass der, immer wieder, also im ganzen Verlauf des Films kommen immer wieder diese Punk-Rock-Songs, manchmal auch Punk-Rock-Versionen von Frauen gesungen zu so Sachen von, ich glaube ein Green Day Song wurde einmal eingespielt oder so, den dann aber eine Frau gesungen hat. Und das erinnert mich sehr stark an Captain Marvel, an den ersten, wo auch I'm not a girl in einer der Kampfszenen lief, wo man das Gefühl hatte, dass sie unbedingt transportieren möchten. Das hier der Frauenfilm, aber ihnen fiel auch da ja nicht so viel mehr ein, als zu sagen, da läuft dann jetzt ab und zu mal ein Frauensong dazu. Weil was ich schon gemerkt habe, ist, wenn Supergirl nicht, also wenn sie ein Superboy gewesen wäre, der Film wäre exakt derselbe gewesen. Das hier ist nicht eine weibliche Perspektive, es ist keine weibliche Geschichte, sondern ich erlebe hier. Eine Superheldin, die erstmal keine ist oder sein möchte, die in der ersten Hälfte des Films dauerhaft betrunken ist und in der zweiten Hälfte ist sie dauerhaft betroffen, aber ich lerne ehrlich gesagt dazwischen ganz, ganz wenig über diese Figur. Hast du das Gefühl gehabt? Weil ich habe am Anfang, als jemand, der den ersten Film nicht kennt, der die Comics auch nicht kennt, ich habe noch weniger Supergirl im Kopf als Superman. Ich kenne nur Lobo, ehrlich gesagt. Dachte ich so, okay, jetzt muss der Film aber wirklich auch mir was über den Charakter erzählen, weil ich weiß gar nichts. Naja, ich verstehe auf der einen Seite den Anspruch, auf der anderen Seite, wenn ich mal über die Superman-Filme drüber schaue, was lernen wir über Superman? Er landet halt in Kansas, wird von den Clarks großgezogen, dann hat er meist, in der Schule entweder kurz gehänselt oder er rennt ganz schnell neben den Zug und lernt seine eigenen Kräfte kennen und zieht dann irgendwann Richtung Metropolis los und ist da Reporter. So, das war es ja dann meist schon, um Clark Kent. So, und das war's. Und weniger erfahre ich jetzt auch nicht über Supergirl. Ein bisschen ihre Geschichte, wo sie herkommt, wie sie zur Erde gefunden hat, dass sie, das sagt sie dann zwar, ihre Leute gibt es nicht mehr und sich deswegen so zurückzieht und ihr Hund ihr ein und alles ist. Also, es gibt eine ganze Armada von Superheldenfilmen, die dir nicht mehr geben als Futter, um mit einem Helden zu fiebern oder nicht zu fiebern. Das finde ich erwünschenswert, mehr zu lernen, aber nicht wirklich was, womit man nicht schon oft genug durchgekommen wäre, muss ich auch ehrlicherweise sagen. Man setzt auf diesen John Wick-Effekt, das heißt gesagt, du hast meinen Hund und das weiß ich jetzt selbst als Hundeliebhaber. Wenn jemand, dein Hund, braucht man dann auch ein Motiv, um loszuziehen und die Fackel rauszuholen? Nicht mehr so richtig. Ja, ich habe mich bei den Motiven im Film mehrfach gefragt. Die sind so, also ich finde generell den Plot echt seltsam strukturiert, weil es immer wieder so Situationen gibt, wo dann deutlich pausiert wird, wo Leute in Gefangenschaft geraten. Auch Kara wird mehrfach außer Gefecht gesetzt, damit irgendwie andere... 100 Minuten voll werden, hatte ich das Gefühl. Damit irgendwie 100 Minuten voll werden. Naja, nee, also ich glaube. Was sie machen, sie erschaffen mehrfach Situationen, in der sie dem Charakter nicht erlauben, Supergirl zu sein, damit der Kampf nicht sofort beendet ist, weil dafür ist Superman oder auch Supergirl dann einfach zu übermächtig, aber eben auch, weil dann. Dieser Moment am Ende dann kommen kann, oh, jetzt ist sie endlich Supergirl. Was ein bisschen weird ist, weil wir sie ja im Superman-Film schon gesehen haben. Und also ich war, das ist so keine Origin-Story und dann aber irgendwie doch, weil sie sich davon dann auch nicht lösen können. Also sie erzählen dann doch auch über, was ist so ihre Vorgeschichte. Diese Vorgeschichte fand ich auch wieder weird, weil eines ihrer größten Traumata, das macht dieser Film ganz klar, dass am Anfang seufzt sie die ganze Zeit offenbar, um irgendwas zu ertränken. Und es wird dann gezeigt, warum das so ist, weil sie viel erlebt hat. Und das, was sie erlebt hat, ist unter anderem der Verlust von Krypton und ihrer Eltern. Ich habe überhaupt nicht verstanden. Null. Vielleicht kannst du mir das erklären. Vielleicht wird das in den Comics erklärt. Aber ich finde, wenn es in den Comics erklärt werden sollte, dann muss es auch im Film erklärt werden. Weil es kann, das haben wir ja auch schon mehrfach gesagt, es kann nicht sein, dass ich Zusatzlektüre brauche, um einen Film zu verstehen. Warum fliegen die Eltern nicht einfach mit zur Erde? Fragezeichen, Ausrufezeichen? Weil es geht so eine Strahlenkrankheit um im Zuge von diesem Schild. Ja, aber die wird ja in der Sonne aufgehoben. Alle Krankheiten werden ja sofort aufgehoben. Und der Film macht sogar später deutlich, dass, vielleicht sind wir jetzt hier schon im Spoiler-Bereich. Vielleicht ist einfach die Origin-Story an der Stelle auch so schwach, dass sie sich auch beim Film verbiegen müssen und sagen, wir kommen halt an ein Logikloch, was sie nicht zugekleistert kriegen. Ich weiß es nicht. Warum erzählen sie sie dann? Das ist so das, was ich mich frage. Damit man nachher nicht die Frage stellt, warum ist sie überhaupt da, wo sie ist. Und dann findet man keinen besseren Weg, das zu erzählen. Also genau deswegen fand ich den Film leider relativ ungelenk, weil er erzählt eine Geschichte straight, aber auch nicht wirklich. Er erzählt einen Charakter, den ich dann erst im Verlauf kennenlerne. Er erzählt den gar nicht straight, finde ich. Du hast einmal den Plot, okay, wir lagen jetzt eine Gruppe von Bösen, aber es wird ständig durchlöchert mit Rückblicken. Der eigentliche Plot ist ja nur, Hund wird verletzt, ich brauche ein Gegenmittel. Es gibt einen MacGuffin, sie will diesen MacGuffin. Und auf diesem Weg zum MacGuffin gibt es ein paar Stationen. Das ist sie, aber es ist ja eigentlich eine Geschichte von drei Figuren. Das ist noch eine Rache-Geschichte von einem kleinen Mädchen, die ich leider unglaublich schlecht besetzt finde. Die ist nicht relevant für den Hauptplot. Ja, aber auf sie geht eine Menge Screentime drauf. Genau, und das ist ein Problem. Und dann gibt es die Geschichte von Lobo, der auch nochmal seine eigene Agenda hat. Der aber auch nicht relevant für den Hauptplot ist. Ja, aber trotzdem. Der ist nur da. Deswegen fühlt sich dieser Film, meine Aussage war ja, der fühlt sich eben nicht straight an, weil er drei Geschichten immer wieder hin und her springt und noch in die Vergangenheit der Hauptfigur. Aber das war ja meine Aussage. Das ist ein Film, der eigentlich straight erzählt wird, nämlich McGuffin wird aufgebaut nach 15 Minuten und dann jagen sie dem nahe und dann kommt. Gepäck drauf und zwar die Origin-Story, die ich ehrlich gesagt nicht zwingend gebraucht hätte. Dann kommt diese andere Figur drauf, die eigentlich, die regelrecht nervt. Also es gibt noch einen Side-Character, bei dem ich das Gefühl hatte, die Räder beim Drehbuchautor rattern zu hören, der, glaube ich, sich gesagt hat, naja, wenn ich sie immer nur alleine in diese Abenteuer schicke, dann gibt es natürlich keine Figur, an der ich die Gespräche abprallen lassen kann. Also weil, wenn du das nicht über innere Monologe erzählst, eine Figur, die alleine unterwegs ist, die hat natürlich niemanden, dem sie was erzählt und damit auch uns als Publikum nicht. Und damit müssten wir uns Dinge ja auch selber erschließen. Und das ist halt immer, solche Zusatzfiguren sind eigentlich nur wie so ein Schräubchen, das man einbaut, damit man einen Gedankenschritt selbst nicht mehr machen muss. Ich würde sagen, ein... Weil der sagt sie ja dann die Exposition auf. Ich gebe dir vollkommen recht. Eine Sache, wo ich aber denke, dafür war sie gut, ist, um klarzumachen, dass sie anderen Menschen nicht so rät zu handeln, wie sie selbst tut. Sie ist dahingehend schon zerbrochen, will aber nicht, dass anderen das Gleiche widerfährt. So, dafür kann man es gebrauchen, aber das ist genau eine Szene. Das ist eine Szene. Das ist genau eine Szene. Und bei Lobo zum Beispiel, da war ich richtig enttäuscht. Es sieht aus wie einer, der beim Make-up-Test war. Und dann haben sie gesagt, Ja, weiß nicht. Jason Momoa macht das, was er immer macht, ehrlich gesagt. Der macht all die Sachen, die er privat liebt. Der liebt Motorradfahren, der liebt mit einer Peitsche rumschwingen. Liebt er wirklich, die nimmt halt eine Kette, der säuft gern. Und dann ist diese Zigarre CGI, glaube ich. Ja. Die sah total blöde aus. Die sah wie eine Spielzeugzigarre aus. Genau, warum hat der nicht richtig eine Zigarre? Das ist doch cool. Ich meine, ey, ein gewisser Teil von Arnold Schwarzeneggers, ich will nicht sagen Rauchen ist cool, Verruchtheit. Ging immer davon ab, dass er immer auch so einen Zigarrenstummel in der Fresse hatte, oder? Also ich finde, gerade bei Jason Momoa, also verstehe ich nicht, hatten die da irgendwie Brandschutzvorkehrungen einer Soundstage? Also ganz komisch. Keine Ahnung, aber es ist ein Film, der halt wieder aus sehr viel CGI besteht und zwar auch so seltsame CGI. Weil sie haben die exotischen Planeten des DC Universe haben sie so inszeniert, dass wir ganz häufig offenbar in Neuseeland oder in Island stehen. Vor großen Flüssen oder Seen und Bergen. Und da wollte ich mir dann erzählen, habt ihr es nicht geschafft, mal kurz hinzufliegen? Und es gibt auch echte Naturaufnahmen hier. Und dann in anderen Szenen sind sie dann halt wieder vorne mit dem Greenscreen. Das schreit dann wieder nach Nachdrehs, also dass da irgendwas reingebaut werden musste. Also ich würde mal vom Negativen insofern wegkommen, was ich hier durchaus mochte, war, dass das DC-Universe ein bisschen erweitert wurde. Ich habe mal andere Rassen gesehen. Ich habe so einen Teil gesehen, der leider, das fand ich ein bisschen problematisch, das Color Grading und die Art der Inszenierung erinnert sehr, sehr stark an das, was James Gunn schon gemacht hat. James Gunn ist hier nicht der Regisseur, sondern ich weiß es gar nicht. Aber James Gunn war ja der Hauptproducer. Greg Gillespie. Greg Gillespie, genau. Und es sieht ein bisschen nach ihm aus. Es ist aber eigentlich ein bisschen Star Wars. Also es ist so Raumschiffe, Alienrassen. Es gibt auf so einem Bus einmal eine Szene. Ich dachte so an. Guardians in ein bisschen unbunter. Ja, Guardians in ein bisschen unbunter, wobei die Guardians, ja genau. Ich glaube der dritte Teil war ja dann auch schon ein bisschen unbunter, zumindest stellenweise. Es gibt wieder auch diese Szene, die wir in Superman und in Guardians 3 schon hatten, wo eine Action-Szene passiert und die Kamera dreht sich im Kreis um eine der Personen und währenddessen spielt ein Song. Wobei das in Guardians 3 deutlich geiler war, weil das waren einfach Kämpfe von mehreren Figuren in einem Gang. Da konnte sie viel mehr springen, hier dieses im Kreis drehen. Also man hat so ein bisschen das Gefühl, auch so diese James-Gun-Formel langsam zu erkennen. Aber ja, ich dachte so, immerhin sehe ich ein bisschen was vom DC-Universe. Ich konnte mich voll auf Millie Alcock einlassen. Das Design dieser Kreaturen der anderen war wirklich spannend. Das war nett, genau. Ich fand Lobo, wie gesagt, ich habe damals Comics von Lobo gelesen und ich bin ja später auch Spawnleser gewesen. Ich mochte einfach diese Anticharaktere. Ich fand ja auch Judge Dredd früher, selbst den Comic, total cool. Der kommt hier nicht so ganz zur Geltung, eigentlich fast gar nicht, ehrlich gesagt, auch weil er halt für die Handlung so irrelevant ist. Und weil sein Charakter, der wird so reingeschoben, der sagt dann hier mal, hier winkt er mal rein. Es sind vielleicht drei, vier Szenen und das ist so, ach, das ist alles so halbgar. Und deswegen finde ich, dass der sich krass unrund anfühlt, der Film. Und am Ende dachte ich so... Das ist vor allen Dingen schade, finde ich, dass ich glaube, da wird sich jetzt kein junges Mädchen rein verirren und sagen, oh, das ist mein Blockbuster. Also das, was offenbar ihr Ziel gewesen ist, nämlich für vielleicht auch die weibliche Zielgruppe etwas zu filmen, das sehe ich nicht. Ich habe da nichts, keine Perspektive gesehen, die mal anders gewesen wäre. Ich weiß nicht, ob das wirklich der Sinn dahinter war. Das kann ich gar nicht, ich erkenne es auch nicht im Film, deswegen weiß ich gar nicht, ob es so erdacht war. Ich sage es dir ganz ehrlich, eine Sache, die ich immer wieder dachte, weil der Film ja auch durchaus immer wieder darauf anspielt, der sagt an einer Stelle. Gibt es sogar einen Dialog, da spielt man auf dieses Supergirl, warum sie eigentlich Supergirl heißt und der andere Superman heißt, du erinnerst dich vielleicht. Da wird ganz konkret etwas angesprochen, was dann aber auch nicht weiter ausgesprochen wird. Da wird dann auch kein Witz mitgemacht oder so. Generell, ich fand es sehr still bei uns im Kino. Es gab nie einen Lacher, obwohl sie immer wieder auch so kleine Frechheiten. Ja, aber das war eher so dieser Hancock-Frechheit, die man so cool schmunzeln, also mehr als schmunzeln war da glaube ich auch nicht angelegt beim Publikum für laute Lacher. Also ich sage es ganz ehrlich, der Film funktioniert aus vielen Gründen nicht und dass ich ihn trotzdem okay fand, zeigt mir eigentlich nur, wie stark ich Millie Olcock finde. Ich kann mich richtig an der festbeißen als ein interessantes Gesicht, mit der ich bereit bin, echt auch einen langweiligen Weg zu gehen. Weil der Film selbst bringt es nicht. Nicht so schön. Vor allem, wenn dieses CGI-Gewitter in den letzten 20 Minuten so extrem hochgefahren wird. Und ich mag das auch nicht, wenn die Kräfte immer so austariert werden. Weil wenn ich mir eine Supergirl oder Superman angucke gegen Gegner, die gleich stark sind auf einem Planeten, wo alles auch super schwer ist, dann kann ich auch zwei Typen, die sich auf der Straße auf der Erde boxen, zugucken. Das ist alles so austariert. Wenn es jemandem wehtut, wenn er gegen eine Wand geschleudert wird. Dann fällt der Superfaktor einfach. Andererseits hasse ich es, wenn auf der Erde zwei Superhelden eine ganze Großstadt in Schutt und Asche zerlegen, weil ich denke, was ist mit den Millionen Zivilisten? So ungefähr, also man kann es mir jetzt auch nicht leicht recht machen, aber ich finde, Millie Alcock ist es. Ja, was ich interessant fand, war, es gab so ein paar Momente, wo ich dachte, diesen Film hätte ich gerne lieber gesehen. Es gab einmal einen Moment, ich glaube, das ist kein Geheimnis mehr, dass hier eine andere Superheldenfigur noch zusätzlich zu sehen ist, die die Hälfte des Namens von Supergirl beinhaltet und da dachte ich so, Das wäre gar nicht schlecht gewesen, das mir anzugucken, weil, das genau so sympathisch gewirkt hätte, wie das Superman-Film ist. Und ich dachte auch, war ein richtiger Lobo-Film. Da hätte ich Bock drauf. Will er ja machen. Will er machen. Ich hoffe dann, dass es nicht so weichgespült ist. Arrate. Das hier ist hardcore weichgespült. Ich würde auch darum bitten, dass das Kostüm nochmal überarbeitet wird, weil er sieht auch fast ein bisschen lächerlich aus. Und damit ist er, er spielt ja dieses Jahr auch noch Blanca aus Street Fighter. Ich denke mal, da hat er dann dieses Jahr die Bad-Costume-Phase bei sich. Ich glaube aber auch, dass das ein Film sein wird, da wirst du vor allen Dingen im amerikanischen Raum, ich bin mir relativ sicher, dass wir da bei den üblichen Verdächtigen und da nenne ich jetzt einfach mal den Critical Drinker, werden wir dann Videos bekommen, wo dann. Agenda oder Woke Scheiße oder so drüber steht. Ich bin mir sehr sicher, dass die Leute ihn hassen werden, die Superman geliebt haben. Aus dieser Bubble, aus dieser Ecke, das Wort Bubble hasse ich eigentlich, Entschuldigung, dass ich es erwähnt habe, aber aus dieser Ecke zumindest, glaube ich, wird es viel Gegenwind geben. Und ich glaube, bei den anderen, für die dieser Film vielleicht gemacht werden sollte, gibt es viele Fragezeichen. Das siehst du jetzt auch im Vorfeld, weil auch die Vermarktung dieses Films funktioniert nicht so recht, denn die Trailer haben alle nicht so richtig gekickt. Da ist schon, glaube ich, in den Trailern zu erkennen, was wir jetzt beschrieben haben. Sie wirken viel, sie wirken laut, sie wirken wirr, aber sie wirken nicht wie eine Vision. Ich glaube, das macht diesen Film auch aus. Du hast in den Trailern schon sehr deutlich so eine Absenz davon gemerkt, dass ich dachte zumindest, was wollen sie denn damit. Geht es jetzt hier um eine Empowerment-Geschichte? Wollen sie eine Alternative zu Superman erzählen? Aber nein, es ist eigentlich nur Superman in Space, der einen Rock trägt. Und das ist zu wenig. Und da stehen dann, die einen werden haten und sagen, haben wir doch gewusst, so ein Voker-Film wird dann halt natürlich an den Kinokassen floppen. Und dabei ist der gar nicht, also ich würde den gar nicht jetzt Vogue beschreiben, sondern es ist eher eine verpasste Chance, mal wirklich was anderes zu erzählen. Wenn du mich fragst, glaubst du wirklich, ob das der für die weibliche Zielgruppe ist, würde ich zurückfragen, aber für welche denn dann? Also wer soll denn hiermit erreicht werden? Ich gehe mal mit Millie Orcog zurück auf House of the Dragon. Das ist ja eine Geschichte zwischen unter anderem zwei Königinnen oder Frauen, die die Macht anstreben, was man ja aus Game of Thrones, auch zu einem Teil so gewohnt war mit Daenerys Targaryen. Und da ist aber die Perspektive zwischen Königin und König nicht grundsätzlich auch eine andere. Da wird auch keine große weibliche Perspektive gespielt während das Publikum bei Game of Thrones, weil es auch immer wieder mal eine Spicy-Serie, eine brutale war. Aber es ist eine ganz andere Geschichte. Genau. Worauf ich hinaus will, ähnlich wie beim Horror, frage ich mich, ob es diese Perspektiven so getrennt voneinander noch wirklich so braucht, wie es klassisch gedacht ist. Ein Teufeltreck Prada 2 funktioniert und funktioniert in seinem Publikum. Aber genauso wie auch Frauen, ganz viel jetzt, wie ich das mal im Umfeld zumindest merke, es kann natürlich nur ein absoluter Bias sein, Horrorfilme mögen, wo ich gedacht hätte, diesen klassisch männlich zuzuordnen. Vielleicht verwischt sich das immer mehr und auch Supergirl muss weder besonders weiblich noch männlich sein, sondern einfach für alle, die auf eine Superhelngeschichte Bock haben. Und ich finde auch jetzt Wonder zum Beispiel bei, also die Experimente bei Marvel haben gezeigt, dass diese Versuche mit The Marvels oder Captain America eben nicht funktioniert haben, weil vielleicht auch die ganzen weiblichen Superhelden-Fans jetzt dachten, hä, muss ich jetzt Fans von dieser Art Superhelden mehr sein, nur damit ich weiblicher bin oder weil sie weiblich ist? Also ich habe den Gedanken wirklich bei dem Film die ganze Zeit nicht gehabt und finde es eigentlich auch gut. Wie sollte dieser Film dann aussehen? Ich glaube, das nicht missverstehen. Es geht jetzt nicht darum, dass Supergirl durch die Gegend fliegt und dann sagt sie, oh, da hinten ist ein Sephora, ich gehe jetzt Kosmetik einkaufen. Wie heißt denn diese Figuren? Labubus. Das meine ich nicht, sondern ein schönes Beispiel, wenn ich zurückblicke. Ich finde ja zum Beispiel auch Wonder Woman ist jetzt nicht ein allzu guter Film. Das ist jetzt für mich auch kein besonders gelungenes Beispiel. Das beste Beispiel für einen weiblichen Superhelden aus der jüngeren Erinnerung ist für mich Florence Pugh als Jelena in zum Beispiel Thunderbolts, weil ich da das Gefühl habe, die darf tough sein und trotzdem auch noch eine verletzliche Seite haben. Hier versuchen sie das auch. Also in Supergirl hat Millie Alcock auch eine verletzliche Seite, aber vielleicht ist es auch eher der Plot, in den sie geworfen wird, der mit ihrer Persönlichkeit so wenig zu tun hat. Außer der Tatsache, dass sie ihren Hund liebt und deswegen bereit ist, für ihn ganz viele Kilometer zu fliegen. Ich frage mich ja immer, wie viel davon ist Inszenierung und wie viel davon ist vielleicht, dass wir einen Mann, der seinen Hund liebt. Vielleicht auch anders interpretieren als eine Frau, die ihren Hund liebt. Einfach durch die Tatsache, dass Mann ihren Hund liebt und Frau ihren Hund liebt. Ich kann das gar nicht so. Ich würde das gar nicht auf so dieses Männer-Frauen-Ding. Ja, aber das spielt trotzdem eine Rolle. Am Ende spielt es immer eine Rolle, wenn es um Perspektive geht auch, ob man als Mann eine Geschichte schaut, in die man sich anders vielleicht reindenken kann, als eine Frau, die mit dem gleichen Problem konfrontiert ist. Es gibt ja keine Geschlechtertrennung. Also das ist ja nicht so, dass Frauen ergötzen sich genauso an John Wick oder an was auch immer. Darum geht es gar nicht. Für mich war die Frage auch vorher, was ist denn Supergirl und was will diese Geschichte erzählen und sie erzählt das, was immer erzählt wird, nur halt, dass wir jetzt hier so eine kleine, ich will gar nicht Rotzgöre sagen, dafür ist die Figur dann doch ein bisschen, zu umfangreich gebaut, aber es ist. Boah, also irgendwie. Vielleicht liegt das auch daran, ich weiß nicht, wann ist Supergirl das erste Mal aufgetaucht, die könnte ähnlich alt wie Superman sein, oder? Vermutlich, ja. Die ist bestimmt schon 80 Jahre oder älter, müsste ich jetzt gleich mal gucken. Und damals waren die Figuren vielleicht in den Comics auch noch nicht so arg durchdacht. Nein, natürlich nicht. Ich glaube, man hat sich gesagt, Superman funktioniert gut. Jetzt lass uns noch Superman und die Superfreunde machen, damit wir jeweils davon auch noch einen einzelnen Comic rausbringen können. Und dann sind die Origins und die Kräfte, die Kräfte sind ja exakt dieselben. 62 ist die anscheinend, glaube ich, rausgekommen. Die Origin-Geschichte ist ein bisschen anders, aber eigentlich auch nicht wirklich. Und hier versuchen sie da die Erwachsene-Variante draus zu machen. Aber wie gesagt, ich dachte, hätten die zum Beispiel am Anfang so weitergemacht. Ich hätte gerne diesen Film gesehen. Aber irgendwann müssen sie ja auch mal den Superhelden rauskehren. Aber was ich nicht verstanden habe, er wird sofort moody und broody. Es gibt am Anfang diese... Was ist broody? Wenn du vor dich hin brütest. Wenn du den Raum dunkel machst und du sitzt dann in der Ecke, hörst traurige Musik und brütest auf Gedanken herum. Wenn du alles so zerkopfst. Grübeln, grübeln. Genau, am Anfang ist dieser Film sofort, ich dachte, wie ich vorhin sagte, eine wie keine, nur mit einer Superheldin. Und dann wird aber sofort, kommt als nächstes gleich ein Mord, um den Bösewicht einzuführen und danach sehe ich als nächstes Millie Alcock, wie sie säuft und Sprüche klopft. Und ich dachte erst mal, ja, lasse ich mich mal darauf ein. Und diese Seite ihrer Persönlichkeit, die sie auch hat, die kommt dann nie wieder zum Tragen. Ich finde, sie ab und zu sagt sie mal einen Spruch oder sie ist dann auch mal, wenn dann die Bösewichte neben ihr stehen, sagt sie, ich lasse euch hier aus dem Raum raus. Das hat mich an Jack Reacher erinnert, so eine typische männliche, toxische Trait oder sowas, was man aus Chuck Norris Filmen kennt, der dann sagt, er kommt doch zu sechst. Ich mache euch platt. Auch eine Schlüsselszene, wie ich finde, ist, ich will es nicht aussprechen, aber es gibt einmal Armdrücken. Jetzt habe ich es doch gesagt, aber das ist kein Spoiler. Es gibt einmal Armdrücken und dann dachte ich. Genau das, was Männer machen. Wollen wir jetzt Armdrücken machen? Ich weiß, das hast du neulich mich auch gefragt. Aber ich finde das ja übelst affig. Vielleicht kommt das jetzt wieder, David. Ich finde es mega affig, weil sich dann so zwei Männer, die sich beweisen wollen, ich bin eine Stärkere. Guck mal, ich habe den größeren Penis. Vielleicht habe ich aber auch den kleineren. Vielleicht kann man aber einfach nur Armdrücken, um mal zu gucken, wie anstrengend das ist. Nö, wozu? Ich weiß ja, dass es anstrengend ist. Ich mache auch gerne Daumencatchen, da geht es auch nicht mehr einen größeren Penis. Auf jeden Fall fand ich das, das sind so zwei Momente gewesen, wo ich dachte, habt ihr ja eigentlich gerade, Also seid ihr sicher, weil ich bin mir nicht sicher, wie viele Frauen gerne Armdrücken wollen. Es gibt sicherlich Armdrückerinnen auch, es gibt sicherlich eine weibliche, aber ich fand das so, verstehst du, was ich meine? Ich verstehe das und denke immer wieder dann, ich verstehe das, aber ich verstehe aber auch, und da wische ich mich selbst bei den Gedanken, vielleicht ist es sogar auch genau umgekehrt zu sagen, in so einer typisch Männerdominierten Sache kommt sie halt hin und sagt beim Armdrücken, so jetzt zeige ich mal, wie das läuft. Aber warum sollte sie dann, also sie wirkt ja wie sie... Weil ein Raum voller Männer sich sehr schnell davon überzeugen lässt, wenn du den Stärksten im Armdrücken vielleicht ein bisschen demontierst. Sie wird ja vorher als selbstbewusstes, schlaues... Als schlaue junge Frau. Und 14 gewaltbereiten Männern erklären, Leute, wir können uns jetzt hauen, es wird aber überflörig ausgehen, oder wir gehen das anders an. Ich weiß nicht, wie man da rauskommt. Ich verstehe dich. Ich weiß es aber auch nicht besser oder anders. Und sicherlich wird auch DC viel damit rumreden, mit Markenrechte und so weiter, was alles vielleicht auch nicht möglich ist mit dieser Figur. Das kann ich mir sehr gut vorstellen, das ein Drehbuch fertig zu kriegen für was, was in der Tradition von DC bleibt und mit den Figuren, Und wie sie sind. Und gleichzeitig modern zu wirken, ohne gleichzeitig wieder zu allen Leuten, die eine politische Agenda unterstellen wollen, da reinzupassen und irgendwie selbst noch was zu kreieren. Das ist echt keine einfache Aufgabe. Ich will da selber auch gar nicht so verbissen auf meiner Wahrheit stehen bleiben. Ich will da gar nicht, vielleicht bin ich auch auf dem falschen Dampfer und sehe das falsch. Vielleicht gehen da junge Damen rein und sagen so, ja geil, die zeigt es der Männerwelt, genau in ihrem Sport, nämlich Armdrücken. Das kann nicht falsch stehen. Ich kann sagen, dass ich mir einen anderen Film gewünscht hätte. Und man soll ja das bewerten, was man da bekommt und nicht das, was man sich gewünscht hat. Aber es lässt sich voneinander nicht trennen. Und das, was ich bekommen habe, fand ich leider überwiegend nicht so interessant. Ich fand die Figuren nicht so interessant. Ich fand das Setting nicht so interessant. Der Bösewicht war noch ein bisschen schillernd, aber auch nicht so interessant. Lobo war nicht interessant. Die Nebenfigur war nicht interessant. Aber Millie Alcock. Aber Millie Alcock, genau. Und da wäre ein Film drin gewesen, ich glaube, der mir besser gefallen hätte. Und es gab wie gesagt Situation, das am Anfang, das mit dieser anderen Figur, die das Wort super im Namen trägt und man kann ja nur wirklich Superman sagen. Das ist ein Spoiler, Robert. Oder auch in Momenten, wo ich dachte, oh ja, einen Lobo-Film hätte ich gerne gesehen. Aber das, was ich so bekommen habe, war, wie wir schon sagten, plotmäßig so ein Wirrwarr, so unstrukturiert und nicht richtig griffig. Und dadurch ist auch so diese Empowerment-Geschichte, wenn sie dann aufsteigt und dann mit, selbst der Moment, in dem sie das Kostüm anzieht, war einer, bei dem ich nicht verstanden habe, warum sie es angezogen hat. Und das ist so, das geht irgendwie besser. Und ich glaube, da zählen viele Dinge bei rein. Ich finde den jetzt nicht besonders schlecht, aber der ist nur mittelmäßig. Okay. Ich finde, Selten hat ein Gespräch dazu so eingeladen, sich selbst eine Meinung zu machen. Genau. Das solltet ihr tun. Also ich glaube, ich bin sehr gespannt. Wir haben mit nicht vielen Leuten gesprochen danach. Ich weiß gar nicht, wie so die allgemeine Meinung war dazu. Es gibt auch noch keine Bewertung. Ich bin gespannt, wie das Feedback auf den Film sein wird. Es könnte wieder wie bei Masters of the Universe so von bis alles sein. Ich habe aber das Gefühl, das öffentliche Interesse ist nicht wirklich da. Und auch da möchte ich nochmal sagen, es wäre so easy gewesen zu sagen, ey, dann inszenieren wir jetzt mal nicht dasselbe wie immer. Ich möchte auch nochmal sagen, ich finde das voll blöd, dass sie einen Rock hat. Das ist so doof. Das ist so dieses Girly. Sie sieht so cool im Film aus. Die hat so einen geilen Style vorher im Film. Und mit diesem Superman-Kostüm hat sie plötzlich einen Minirock. Das ist so 1965. Weil da irgendein DC-Redakteur da saß und die so gezeichnet hat. Das ist die Empowerment-Geschichte, die ihr erzählen wollt? Weiß ich nicht. Ich fand das falsch. Jetzt habe ich mich schon wieder reingerantet. Tut mir leid. Aber guckt euch den mal selber an und schaut, was ihr davon haltet. Robert, kommen wir mal weg von dem einen Thema, von dem ihr jetzt der Kopf schon ein bisschen raucht. Kommen wir zu einem Film, der hatte so ein bisschen Bass vor ein paar Monaten. Da gab es nämlich eine Trailer-Kampagne. Ich glaube, das ist wieder ein kleines Studio gewesen, das sie ihn beworben haben. Und die machen ja dann meistens durch so Trailer auf sich aufmerksam, die zumindest ein bisschen Wasser im Mund aufkommen lassen. Ein Undertone heißt der Film. Ein Film, der nur mit so einer Audiospur im Trailer beworben hat und ganz gruseligen, fiesen Stimmen. Der kam dann ins Kino in den USA, glaube ich, und ist nicht wirklich gut gestartet. Und deswegen ist der hier in Deutschland gar nicht erst an den Start gegangen, sondern ist jetzt auf den Streamern. Ich glaube, für 4,99 Euro habe ich ihn mehr geliehen. Die Prämisse ist nicht schlecht, funktioniert dann aber. Da fällt mir gerade ein, dass dein Exit 8 ja endlich mal hier ankommt. Ja, habe ich gestern gesehen. Du hast ja letztes ja für ein Fantasy-Filmfest. Genau, aber auch da würde ich wetten jetzt, wo Backrooms gut gelaufen ist. Ja, weil das Konzept passt halt voll. Ich habe den Trailer auch die Tage besprochen gehabt und dachte so, eigentlich bockt mir der gut rein. Ich hatte mich dann erinnert. Aber jetzt kommen wir zurück zu deinem Undertone. Undertone spielt so mit Audiospuren, Audioeffekten. Es geht um zwei Podcaster. Gewürste kennen das Setting, Mann und Frau und die haben einen Podcast, da dreht es sich aber so um weirde Geschichten, um Mysteriöses. Es geht unter anderem auch darum, dass sie jede Woche stellen sie einem etwas vor und dann können die Zuschauer zum Teil anrufen, können eigene Geschichten vorstellen. Und zu Beginn der neuen Podcast-Folge, die Sie immer nachts aufnehmen, offenbar, immer dunkel, das ist offenbar so, dass die Idee, die Sie haben, Sie machen das auch so, dass Sie jeden Tag so zehn Minuten aufnehmen. Das passiert in diesem Film mehrfach, dass dann Sie nach zehn Minuten Aufnahme sagt so, ich kann nicht mehr, ich bin müde, lass mal morgen oder in ein paar Tagen weitermachen. Sie haben aber jede Woche kommt eine neue Folge. Das fand ich auch sehr spannend. Sie schaffen es, jede Woche eine neue Folge, obwohl hier mehrfach mehrere Tage Pause gemacht wird und sie immer nur so zehn Minuten machen. Und sie aber immer so, ich bin müde oder ich habe jetzt Kopfschmerzen. Ich dachte so, das ist eine interessante Arbeitstechnik, die sie da haben. Und sie ist auch hochgradig nervös, wo ich dann auch dachte, sie hat einen Horror-Podcast oder einen, wo es so wirklich um schaurige Geschichten geht, und nimmt das aber immer alleine in ihrem Wohnzimmer, wo es immer komplett düster ist und wo man das Knarzen hört und oben im obersten Zimmer liegt die kranke Mutter. Die ist schon in so einem katatonischen Stadium. Also so ein Mutterding. Und dann kriegen sie eine E-Mail von jemandem. Die E-Mail-Adresse ist so ganz komische Buchstaben und der sagt, Hört euch mal diese Tonbänder an. Es sind zehn Tonbänder und das sollen Aufnahmen sein von einer Familie, die vielleicht mit einer dämonischen Besessenheit zu tun haben. Und dann hören sie live im Podcast diese Aufnahmen. Und irgendwie scheint da was dann zu passieren, weil vielleicht ist diese dämonische Besessenheit, hat die auch mit den Audioaufnahmen zu tun, Robert? Und wie gesagt, es läuft dann so, dass sie dann zwei Aufnahmen hören und dann sagt sie. Haben diese Aufnahmen was mit dem Haus, in dem sie aufnehmen, zu tun? Nee, sie hören quasi von einer Familie. Also es ist so, dass ein Mann sagt, meine Frau spricht im Schlaf. Und man hätte ihm empfohlen, über Nacht einfach Audioaufnahmen laufen zu lassen. Diese Audioaufnahmen, wie er und seine Frau nachts im Bett liegen, die hören sie sich dann hinterher an. Und das sind Audio, weil das in der Vergangenheit vor Jahrzehnten spielt und es da keine Kameras gab? Oder warum haben die nicht gefilmt? Weiß man nicht. Er spielt heute. Es spielt heute, genau. Und dann spielt sich das so als Audio-Horror ab. Also weil ganz viel hörst du dann. Das machen sie gut. Ich finde, das funktioniert hervorragend, weil das Audio-Design dieser Podcast-Aufnahmen ist gut durchdacht. Nämlich so, dass du das Gefühl hast, wirklich dann in die Geschichte einzutauchen und zuzuhören. Und du hörst dann genau wie die Podcaster, die reden dann ganz lange nicht, hörst du dann nur die Stimmen des Mannes oder der Frau. Und das ist dann wie so ein kleines Audio-Hörspiel oder so ein Audio-Film im Film. Leider wird dieses wirklich gruselige Stück aber immer wieder unterbrochen von diesen bescheuerten Leuten, also vor dem Mikrofon. Weil ich finde, ihn siehst du gar nicht, du siehst immer nur sie. Und sie ist kaum zu ertragen, weil sie auch so eine ganz komische Art und Weise hat, wie sie mit diesen Geschichten umgeht. Gleichzeitig, wie gesagt, ist sie hypernervös, guckt auch im Dunkeln immer um sich herum, wenn es gruselig wird, wo ich dachte, man könnte sich auch mittags um zwölf treffen. Ja, das geht auch. Oder aber man macht einfach Labubus als Podcastthema, wenn man einfach solche Geschichten nicht wirklich abkann. Und dadurch wirkt es sehr, sehr, sehr konstruiert. Das funktionierte für mich nicht. Ich finde die Schauspielleistungen auch leider nicht wirklich gut und auch einige Regieentscheidungen nicht gut. Sodass dieser Horror wirklich abgetötet wurde irgendwann. Und ich habe den zusammen mit Carly angefangen. Ich habe ihn alleine beendet. Die hatte dann den Raum schon verlassen. Und ich habe mich auch nur noch durchgezwängt, weil ich dann sehen wollte, was ist denn jetzt in der zehnten Aufnahme zu hören und was passiert denn in dieser zehnten Aufnahme. Man kann sagen, der Film ist von einem Regisseur gedreht, der das wirklich in seinem Haus gedreht hat. Mit wenig Geld ist das ein kleines Projekt, bei dem ich eigentlich mehr Erfolg wünschen würde. Und ich habe jetzt auch mehrfach gehört, für andere ist dieser Film besser aufgegangen. Deswegen könnt ihr mal reingucken bei Undertone. Aber wie gesagt, ich finde, die eigentliche gute Idee wird unterminiert von Regieentscheidungen, die dem einfach entgegenstehen. Undertone hat mir daher nicht gut gefallen. Er war eher underwhelming. Ich habe zwar noch einen Film gesehen, aber ich habe keine Lust über den zu sprechen. He's over your dead body. Mit Samara Weaving. Die mag ich. Ja, ich auch. Ist sie blutig? Das gibt sie wieder. Sie ist blutig, sie schreit rum, sie fürchtet um ihr Leben, dann ist sie wieder fies. Weiß ich nichts von dem Film. Under Your Dead Body ist so, Prime Video, mit Jason Siegel, sind zwei, ist ein Ehepaar. Und du weißt schon am Anfang, er arbeitet, was macht der nochmal? Er arbeitet als Werberegisseur. Und du siehst am Anfang schon so ein Take und die so, seit ich das und das trinke, nach dem Motto, das und das besser. Und er so, ja, okay, war super. Und ist schon verträumt. Und dann kommen die Produzenten von dem Markenartikel und sagen, können wir uns ein bisschen höher ans Bild halten. Er so, okay, wir machen noch einen und du merkst, der ist von seinem Job so abgefuckt, aber er zählt auf Arbeit schon so am Abend so, man, wir fahren heute, wer jetzt zu Martin am Podcast sagen würde und David ist verheiratet. Ah, David und ich, wir fahren auf unsere Hütte hoch an See mal ein bisschen rauskommen. Aber es ist schon komisch, dass David diese Wanderung machen möchte. Ich habe ihm schon ein paar Mal gesagt, die ist total gefährlich und ich würde ihm davon abraten, aber er will da halt unbedingt ganz alleine raus. Und das erzählt er so zwei, drei Leuten und du merkst schon, wie so ein Alibi dadurch, da will jemand seine Frau umbringen, damit sie einen Unfall hatte. Und tatsächlich will er das auch machen, knebelt sie und alles Ding ist nur, sie wollte auch ihn umbringen und er fällt aus allen Wolken und beide so, hä, warum wollen wir uns umbringen? Das ist cool. Und dann geht's steil, besucht sie mir bergab. Da werden immer mehr Leute involviert. Da ist Timothy Oliver, Olyphant ist noch dabei, Jewett Lewis ist noch dabei. So ein Hütten-Horror- Action-Komödien-Ding. Zwei, die sich umbringen wollen, und dann nimmt es halt so seinen teilweise sehr blutigen Lauf, wird aber immer abstruser. Over your dead body. Amazon. Prime Video. Kannst du da anschauen. Halt es mal kurz zum Abschluss gemacht. Nächste Woche hören wir uns wieder, Leute. Danke für heute. Bis dann. Tschüss.