Latest / Ankommen statt funktionieren / Endlich frei sein
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- Franziska: Ich hab dann nur gemerkt, wie dann mein Kopf halt anfing, irgendwelche Szenarien zu bilden. Also nicht mal richtig deutlich. Und da hab ich dann gesagt, stopp. Ich weiß nicht, was es ist. Es ist jetzt auch nicht dran. Es ist auch nicht die Zeit. Ich muss mich fertig machen, mein Kind wegbringen, zum Yoga pünktlich kommen. Yoga wird mir helfen. Also so dieses, kurz mal irgendwie, da nicht so drauf eingehen. Erst wenn der Raum da ist. Urfreude: Nöööö Das ist genau das, was du da sagst, habe ich die letzten Tage auch gemacht, als es bei mir so drunter und drüber ging. Und dieses, ich finde diesen Gedanken so interessant, dass wir eigentlich nur eine Antenne sind und uns das halt angeboten wird, was da so kommt. Also auch die Gedanken über was da jetzt hochkommt und hier ist da und was könnte da sein und vielleicht hängts mit dem und dem zusammen und so. Und dass das Angebote sind. Franziska: Fasn. Urfreude: Und wie sehr wir darauf eingehen und wie sehr wir uns davon befangen lassen oder einfangen lassen, da haben wir eine eigene Macht darüber. Und das ist relativ neu, zumindest für mich, für dich wahrscheinlich nicht, aufgrund von deinem Meditations-Background. Aber ich war letzt... Vor zwei Wochen war ich im Urlaub und habe auch gemerkt, wie einfach so negative Gedanken hochgekommen sind. Ich sage so, warum denn jetzt? Was soll das denn? Ist doch alles okay? Warum entscheide ich mich denn immer fürs Worst-Case-Szenario? Franziska: Mhm. Urfreude: Also zumindest in meinen Gedanken. Warum bin ich denn immer da und denke drüber nach, was alles passieren könnte und sonst was in der Richtung und bin mir sogar noch der Sache gewahrt, dass das gerade einfach passiert. Und da habe ich mich die ganze Woche damit auseinander gesetzt. Jedes Mal, wenn irgendwas hochkommt, ist wieder ein negativer Gedanke. Jetzt müssen wir was anderes denken. Franziska: Mhm. Das ist ja genau das, was ich teache. Also von mir aus kannst du ja auch gleich starten. Urfreude: Ja, das können wir ganz, ganz machen. Franzi, nochmal Dankeschön, dass du hergekommen bist. eine kurze Vita wiederzugeben, du bist Diplompädagogin, Erlebnispädagogin, du hast Yoga und Meditationslehren in Indien gelernt, du bist mittlerweile zertifizierte, systematische Coaching und du bist jetzt so Mentorin für Mindset und Bewusstsein, ja, emporgekommen quasi. Franziska: Mhm. Ich bin ge- Urfreude: Aufgestiegen, genau. Level up. Genau, deswegen freue ich mich unheimlich auf deine Perspektive. Und wir hatten es im Vorgespräch auch schon, dass du halt unheimlich viel Erfahrung in deinem Leben gemacht hast, sehr früh auch schon auf deine Reise gegangen bist, auch bewusst gegangen bist. Und einen Satz, den habe ich vorher auf deinem Instagram Profil gelernt, die Bedeutung von deinem Namen, Franziska, Freie. Und das finde ich so einen schönen. Franziska: Also... Hm. Urfreude: Das finde ich so schön, eben diese Freie, die dann losgibt und immer schaut, okay, was ist denn jetzt hier los? Was kann man denn jetzt hier machen? Was passiert denn, wenn ich da drauf drücke? Und so habe ich es aufgefasst. Wie... Ja, hast du ein, zwei Sätze zu dir selber? Wie bist du da so auf deine Reise gekommen? Oder was bedeutet das für dich, frei zu sein oder tieferer zu sein? Franziska: Das war eine total spannende Geschichte. habe meinen Namen, das kennen bestimmt einige, ich habe meinen Namen immer super abgelehnt. Franziska, das habe ich immer mit so, Franziska, Achtung, mach das nicht. Also so diesen Untertun. Ich habe immer irgendwie so, nee Franzi, ich habe mich dann immer für Franzi entschieden. Und dann irgendwann kam ich zu meiner Ausbildung zur Erlebnispädagogik und sie meinte zu mir, naja bist du nicht langsam alt genug, Franziska dich zu melden. Und ich war so, Urfreude: Ja, ja. Franziska: Da fühle ich mich überhaupt nicht mit wohl. Dann hatte ich einen krassen Traum. Das war wirklich so ein richtiger Klartraum. Und zwar hat er mich gebracht auf einen Pilgerweg in Italien. Camino da Sissi. Ich habe dort richtig gewusst auf einmal in diesem Traum, ich muss dahin. Das ist der Weg von Assisi. Francesco da Sissi. Der Pilgerweg. und hatte nicht wirklich viel über ihn gewusst, christlich. Manchmal als eine Tate von ihm gelesen. Und war total perplex, dass ich so einen Klartraum hatte. war das erste Mal in Leben. Und es nicht nur, ich hab das geträumt, wäre nett, sondern wie, musst dahin. Und dann hab ich am selben Tag noch mit einem Kumpel telefoniert und er erzählte mir, dass er in zwei Wochen den Camino de Assisi läuft. Dass das sein Traum seit 20 Jahren ist, diesen Weg zu pilgern. Und ich war nur so, nee, kann jetzt nicht wahr sein, da muss ich mit. Und dann habe ich ihm die Geschichte erzählt und er hat gesagt, egal was gerade ist, ich buche dir einen Flug, du musst damit. Wir machen den zusammen. Und dann sind wir quasi zwei Wochen später in Italien und wir sind diesen Weg zwei Wochen gegangen und es ist eben der Weg von Francesco de Sisi und Francesco ist quasi mein Namensvetter. Franziskus Franziska. Und ich bin sozusagen auf unserem Namensweg unterwegs gewesen und habe die Bedeutung erstmal dort gehört das erste Mal, was das überhaupt bedeutet. Urfreude: Mhm. Mhm. Mhm. Franziska: und habe dann einen richtig krassen Bezug zu aufbauen können, weil der war ja auch ein sehr spiritueller Mensch. Ich habe richtig seine Energie wahrnehmen können und es hat mich eben empor gehoben. Also wir hatten das vorher schon mal aufgestiegen. Ich bin wirklich innerlich immer klarer geworden und bin irgendwie so in meine Größe reingekommen. So das war und dann war ich so, jetzt trage ich diesen Namen mit vollem Stolz von Zizke. Das musste irgendwie passieren, dass ich hinkam und dass er diese, die Freie und ich war so wow. Das trifft genau den Punkt von meinem Innersten, so dieses Bestreben nach Freiheit. Und darum geht es natürlich bei den meisten, die zu mir ins Coaching kommen, auch immer. Also, dass sie wirklich inerlich frei sein wollen. Und ich habe lange gedacht, ich bin ja viel gereist in der Welt unterwegs gewesen, Freiheit bedeutet, machen zu können, was ich will. Und habe dann aber erfahren, es ist eigentlich ein innerer Zustand von, ich bin in mir, frei in meiner Mitte und kann... sozusagen, egal was im Außen passiert, immer in einer Freiheit davon sein, ob ich davon abhängig bin oder nicht. Also ich kann wählen, ich, ob mich die Herausforderung des Lebens nach unten ziehen oder ob sie mich empor heben oder ob ich unberührt davon bin. Und das war für mich eigentlich die wahre Freiheit, dass ich gemerkt habe, ich kann in mir wählen, was ich möchte und wie mein Weg ist. und kann entscheiden, ob ich auf Herausforderungen oder auf Schmerz oder auf negative Gedanken eingehe oder nicht. Und das hat mich eigentlich erst so richtig befreit, innerlich befreit, die Wahlfreiheit zu haben und nicht abhängig zu sein vom Außen, weil das war ich lange gefühlt im Kopf. Abhängig von Menschen, von Dingen, passiert sind, von Jobs und so weiter. Ja, und das hat so dieser Weg auch mit sich gebracht. Genau. Urfreude: Ja. Und dieses Freisein bringst du heute auch Menschen näher, beibringen möchte ich nicht sagen, aber näher bringen auf jeden Fall. war das auf deiner Pilgereise, wie du es gerade eben schon beschrieben hast, war das ein initialer Moment, wo du dir das klar geworden ist und du sagst, warte mal, ich bin ja frei? Oder ist es dieser sukzessive Prozess auch mit deinen Methodiken, die du gelernt hast? Franziska: Ja. Es war definitiv ein Prozess. Ich bin auch davor schon mal den Jakobsweg gepilgert. Und da hatte ich auch so einen Moment von, das war am Morgen und die Sonne ging auf. Auf der einen Seite ging die Sonne auf, auf der anderen Seite war der Mond und es war so die Stille des Morgens und die Magie von morgen. Kennt bestimmt jeder. Und dann bin ich da schon zwei, drei Wochen schon gelaufen und hatte diesen Moment und auf einmal war in mir wirklich so ein Wow. Egal, ob ich jetzt sterbe heute oder morgen. Ich bin gerade einfach nur glücklich und muss gerade nicht weiterleben. Also das ist der perfekte Moment. So diese Angewundenheit mit mir, der Natur, mit allem. Und ich habe gemerkt, es ist nett, wenn ich irgendwo ein Ziel habe, wo ich hinstrebe. Aber es muss nicht sein. sich im Moment frei zu fühlen. geht eigentlich darum, wenn ich im Moment bin, bin ich eigentlich immer frei. Wenn ich nicht in mir, in meinen Gedanken irgendwo rumdenke, in Vergangenheit oder Zukunft, sondern wirklich präsent bin, wirklich da bin. Wir sprechen im Yoga voneinander. Die Glückseligkeit blitzt. Das ist nicht nur, ich bin glücklich oder ich freue mich. Glückseligkeit ist Zustand von totaler, ich kann das schwer in Worte fassen, totaler Liebe, totalem Freisein, totalem, nichts ist wichtig. Und das war schon das erste Mal, wo ich gemerkt habe, egal, könnte sterben, problem. Jeder Moment zählt irgendwie so. Ja, und es war natürlich ein Prozess, also der Prozess ging dann darum, wie kann ich diese Momente, die ich da fühle, und in Indien habe ich mehrere solche Urfreude: Mh. Franziska: Momente gehabt, von diesem Zustand voneinander. Wie kann ich da immer wieder hinkommen? Wie kann das eigentlich mein Zustand sein, der hält? Und das war für mich die Freiheit. Und das war dann ein Prozess. Und ich habe einfach nur gemerkt, die Menschen, die ich anziehe, die zu mir kommen, die sagen alle, wenn wir am Anfang über ihre Ziele sprechen, wenn ich ganz ehrlich bin, eigentlich möchte ich einfach nur frei sein. Frei sein, zufrieden und glücklich. Keine... Ich muss irgendwie, weiß ich nicht, 500.000... Urfreude: Ja. Franziska: Einkommen im Jahr irgendwie erreichen oder das erreichen und das erreichen, sonst ging es diesen Zustand. ja, ich glaube, das war auch so mein Weg, immer die Suche nach mir selbst, im Grunde genommen. Die Suche nach Glückseligkeit, die Suche nach mir selbst, wer bin ich, die großen Fragen des Lebens. Und das war ein Prozess, auf den ich viele Jahre unterwegs war. Genau, und jetzt natürlich mit den Erfahrungen gebündelt. Urfreude: Das Da hast du ein paar sehr interessante Dinge angesprochen, was bei mir dann angeklingelt hat. Zum einen hast du gesagt, wenn du im Moment bist, dann hast du erstmal keinen Stress, keinen Leid, kein nichts. Das ist immer nur das Wegziehen in die Zukunft oder in die Vergangenheit. ist auch ähnlich zu dem, was Eckhart Tolle zum Beispiel sagt. Dass man quasi immer nur, wenn der Geist anfängt loszurennen in die Zukunft, dass man irgendwie im Ego und sagt, das müsste so und so sein, weil ich hab die Vorstellung, dass es so zu sein hat. Oder wenn man in die Vergangenheit geht. Genau. Franziska: dennoch Genau. The power of now. Hat er geschrieben. Urfreude: Genau. Und wenn man in Vergangenheit ist, ist es immer so bisschen der Schmerzkörper, weil man sagt, ich arme es, ich, warum ist das nicht so und so gelaufen. Also eigentlich immer dieses Warum, warum, warum, Und dann sagst du auch, ist ein Prozess, es ist ein Weg. Und von meiner eigenen Erfahrung ist es auch irgendwie so, in denen, gerade wenn man auf Retreats ist oder in irgendwelchen Situationen und Umständen, wo man sich von der normalen Welt so ein bisschen entzieht, wie jetzt zum Beispiel du auf deinem Jakobsweg. Ich glaube, du zweimal sogar den Jakobsweg gelaufen. Franziska: Genau, einmal alleine und einmal mit einer Jugendlichen. Urfreude: Und dann schlägt aber das alltägliche Leben wieder zu und sagt bäm, jetzt ist dir jemand ins Auto gefahren oder bäm, hier ist ein Brief von der Versicherung, dass du noch, was weiß ich, wir haben ja eine Million solche wundervollen Erlebnisse. Wie gelingt es dir in dem Moment dann, dich daran zu erinnern, dem Moment wieder zu kommen, weil ja sofort der Geist unter Umständen anfängt loszurennen. Franziska: Hm. Das ist tatsächlich Praxis. meine Lehrer, in Indien, die sind über 70 und die praktizieren seit 50 Jahren oder noch länger. Und er sagt immer noch zu mir, das Wichtigste ist Consistency, also dran zu bleiben. Tägliche Praxis. Tägliche Praxis, dich mit diesem Zustand zu verbinden, immer und immer und immer wieder. Also ich mache das natürlich über Meditation. Das heißt, habe wirklich sehr, sehr viele Jahre täglich meditiert. Und das ging zwischen einer Minute und 20 Minuten. Also ich hatte da jetzt keine feste Zeit und habe mir da so eine kleine Challenge draus gemacht, sondern ich wusste, wenn ich dahin will, dass es eben nicht wieder weggeht, wenn mich immer wieder wegzieht, dann muss ich mich mit diesem Zustand einfach immer wieder verbinden. Und das ist halt möglich über Übung und Praxis. Und ich würde sagen, dass es schon ein großer Teil war, wie das funktioniert hat. Weil in der Meditation fange ich ja an, meine Gedanken zu beobachten und zu erkennen, dass ich das nicht bin. Ich bin nicht die Gedanken, sondern ich bin etwas viel Größeres. Also diese Instanz hinter den Gedanken und mich damit immer und immer wieder verbunden. dann ist er so ein, wenn es passiert, Januar mein Auto auf der Autobahn auf dem Weg nach Bayern ins Wellness Retreat mit meiner Freundin. Motor. Urfreude: Mhm. Franziska: hat geknallt, nichts gegen mir, mein schönes Auto und wir sind an den Straßenrand gefahren und in mir war nur, aha, okay, dann ist das jetzt so. Also da bin ich selber immer mich immer wieder erstaunt, es kommt, es kommt, der Übergang natürlich hat der Übergang dahin war so, oh krass, was passiert jetzt, oh Gott, hab doch gar kein Geld, jetzt kommt das, jetzt kommt blah blah blah, was da alles kommt, aber der Übergang, ne, da war das so und jetzt ist es mittlerweile nur noch so ein Aha, okay, das ist jetzt so. So, hat sich alles genommen. Gut, gucken wir mal, wie es weitergeht. Also das macht nicht mal mehr was mit mir so richtig. Das ist schon krass. Also jetzt das Auto-Beispiel zum Beispiel. Urfreude: zur Kenntnis genommen. Okay, stark. Ja klar, da ist dann immer beispielabhängig und auch wie emotional man da mit involviert ist oder nicht. Wie bist du denn nach Indien gekommen? Weil du jetzt gemeintest, du hast indische Lehrer und du hast auch Yoga und Meditation in Indien gelernt. Wie bist du denn nach Indien gekommen? Franziska: Ja. Kanal. Uhm... gab viele Punkte, die mich dahin geführt haben. Wir haben ja schon im Vorgespräch, ich habe euch die Geschichte erzählt. Das Ereignis, was mich sehr geprägt hat, warum ich überhaupt auf diese Reise, auf die spirituelle Reise gegangen bin, war der Tod meines Freundes. Also ein Kumpel, nicht mein persönlicher Boyfriend, sondern eines Freundes. Und durch einen Unfall an Silvester, wir waren 25 und er ist verunfallt an Silvester und ist gestorben. Und es war für mich so richtig so... Das kann nicht wahr sein. Also es kann nicht real sein, dass der Tod jetzt auf einmal hier so ins Leben reinprischt. Und wir waren ja auch dabei. Das heißt, es war jetzt nicht nur so ganz entfernt, sondern wirklich inmitten dieses Dramas sozusagen gewesen. weil wir so eng natürlich mit ihm auch waren, vor allem mein damaliger Partner war der beste Freund von ihm. Und sie christlich waren, durften wir... sehen, ihn noch mal sehen aufgebarrt in der Kirche. Also der tote Körper. Und als ich ihn gesehen habe, das war total krass. Also da ging wirklich in mir irgendwas an. Vor allem die auch wirklich die große Frage, wo ist er jetzt hin? Also was soll das? Das ist ja nicht er. Das ist einfach irgendwie eine leblose Hülle. Das hatte nichts mehr mit ihm zu tun für mich. Und ich habe natürlich gemerkt, war so ein schlimmes Ereignis. hat wie einmal meine ganze Realität gedreht. Also ich war auf einmal wie ein ganz anderer Mensch. Sonst hatte viel Lebensfreude immer gehabt. Und dann war wirklich wie so ein... Dieser Tod ist Teil des Lebens. Krass. Ich habe es jetzt das erste Mal erfahren. Es hat irgendwas in mir zerbrochen. So ein Optimismus oder so eine Leichtigkeit. und dann eben diese großen Fragen und ich dachte so krass wenn ich jetzt einfach einfach so Fingerschnips sterben kann Wie will ich mein Leben gestalten, dass ich das irgendwie gut anfühlt, dass ich das immer gerne lebe, wenn es so schnell vorbei sein kann. Wie will ich mein Leben dann, wie will ich das Leben und was will ich hier für ein Beitrag sein und was, ja, also die ganzen großen Fragen, wer bin ich überhaupt, was will ich. So, ne. Urfreude: Aber das sind ja keine Fragen, man sich normalerweise mit 25 stellt. Also auch viele Leute in einer solchen Situation, die dann... Franziska: Weiß nicht. Urfreude: gar nicht so wahrscheinlich die Wahrnehmung haben, sagen, warte mal, irgendwie ist das, das ist der Körper von dem Freund, aber alles, was ihn ausgemacht hat, das Lachen und die Energie, die er mitgebracht hat, die ist da gar nicht mehr da. Und also ich achte es nicht als selbstverständlich, sich dann, und gerade mit 25 genau solche Fragen zu stellen und sich dann aber auch noch den, Erlaubnis zu geben, sagen, okay, ich gehe der Sache mal hinterher. Franziska: Hm. Ja, ich glaube, das waren dann so Verkettungen irgendwie. Also mein damaliger Partner und vor allem die Freundin von ihm, der gestorben ist, sind dann auch zum Pilgang gegangen auf dem Jakobsweg. Das erste Mal habe ich überhaupt davon gehört und haben sich auch immer mal wieder in Meditation gesetzt, weil ich das vorher noch gar nicht groß kannte. Und da bin ich quasi drauf gestoßen, erste Mal, dass man sowas ja auch machen kann. ja, und dann... Ich weiß gar nicht mehr genau. Also da sind auf jeden Fall die Fragen los. Und dann habe ich irgendwann mal eine Yogaklasse mitgemacht und habe so gemerkt, wow, okay, da geht was. Da ist noch ein anderes Level möglich an dem, was ich bisher kannte. Und dann war ich auch früher so ein Mensch, ich habe super viel Party gemacht, ich habe immer am Wochenende getrunken, wir haben Festivals organisiert und ich habe irgendwie so gemerkt, will, genau, wenn ich diesen Fragen nachgehe, nachdenke dem Sinn meines Lebens und wer bin ich, dann will ich natürlich auch davon erstmal wegkommen, weil sonst bin ich nicht klar genug. Und da gibt es noch viel mehr Geschichten dazwischen. Das ist jetzt mal so kurz zusammengefasst. Und wo kann ich hin, damit ich wirklich mal nicht von Alkohol und Party umgeben bin? Da kam mir so nach Nepal. Nepal, da gibt es kein Meer. Da wo kein Meer ist, da gibt es keine Party. Ich so über den Kopf, so total lustig, eigentlich total naiv. Urfreude: Hm. Franziska: Und da sind die Berge, das Himalaya und da ist Buddhismus. Und daran konnte ich mich noch erinnern, dass mich in Ethik damals irgendwie Buddhismus fasziniert hatte. Ich fand das irgendwie spannend, weil ich immer so jemand war von Gerechtigkeit und alle Menschen, ich liebe alle Menschen und so wirklich, also sehr, positiv eingestellt. Und Buddhismus kam da irgendwie am nächsten ran und dann dachte ich mir einfach so, ach, dann geh ich mal dahin, vielleicht kann ich da noch irgendwas mitnehmen. Und da war ich dann in einem 3-Tages-Buddhistischen Retreat und hab da das erste Mal so wirklich Meditation gemacht und hab dann eben gemerkt, wow, okay, da geht so richtig was ab noch. Da gibt es noch eine andere Welt, neben der, ich bisher gelebt hab. Und da wurde mir dreimal das Buch von Eckhart Tolle empfohlen, The Power of Now, in drei verschiedenen Sprachen, also super international natürlich, einmal war es mir auf Spanisch gesagt, einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch, bis ich gecheckt hab. Urfreude: Ach, das ist ein guter Video. Franziska: Das ist das gleiche Buch. Also ganz verschiedene Menschen haben das gleiche Buch. Zufall. Genau, total krass. Und ich war dann wirklich so, okay, dann soll ich mir das mal kaufen. Also ich bin tatsächlich glücklicherweise immer so ein Mensch gewesen. Ich habe das damals noch nicht so wahrgenommen. Ich wurde immer geführt irgendwie. Also es kamen immer dann die Dinge in meinem Leben, wenn sie dran waren. Und ja, und da habe ich schon gemerkt, wenn ich das mal mehr lernen möchte, dann da, wo es herkommt in Indien. Urfreude: Und die wärst so, lest das, lest das. Franziska: Und Nepal-Indien ist nicht weit weg. ein Jahr, also dann war ein Jahr dazwischen und der Prozess ging los. Ich hab dann zu Hause in Leipzig meditiert, alleine auf meinem Boden in der WG noch damals. Keine Sau hat meditiert, keiner konnte damit was anfangen. Ich will das machen, weil das macht so viel mit mir, dass ich da wirklich reingehen will. Und dann hab ich gemerkt, ich brauch einen Lehrer. Also ich brauch definitiv einen Lehrer, der mir das irgendwie beibringt. Und dann war klar, Indien und... Ja, am besten gleich eine Yoga-Lehrerausbildung, dachte ich. Dann lernst du gleich alles. Auch nur für mich. Ich wollte nie unterrichten. Das war wirklich nur für mich. Und da hast du einen Lehrer und am besten gleich ein halbes Jahr, damit ich da wirklich eintauchen kann. Genau, dann habe ich mir von meinem Job freigenommen. für ein Jahr habe ich, das war auch eine schöne Geschichte, aber gut, ich kann dir so viele Geschichten erzählen. Hab freigenommen, ja, ein Jahr und bin dann nach Indien. Genau, da ging das lohnen. Urfreude: Mhm. So, du machst... Das ist aber genau ein interessanter Punkt. Zu mir hat vor kurzem eine Freundin gesagt, du könntest das ja machen. Und wie, warum? Und was steckt denn dahinter, wenn jemand sagt, du... Also jetzt zum Beispiel selber auf die Reise gehen oder wie jetzt in deinem Fall ein Jahr lang sich freinehmen und nach Indien gehen und so. Wo dann sehr viele Leute die einfache Ausflucht nehmen und sagen, ja gut, du kannst das ja machen, ich kann das nicht machen. Das geht nicht. Ich stecke hier gerade fest. Ich habe das Geld nicht, ich die Zeit nicht. Weiß was ich. Franziska: Was könntest du machen? Mmh. Ja. Urfreude: irgendwelche Verpflichtungen. Und ich sage immer, na theoretisch steht es uns frei, alles hinzuschmeißen, nach Berlin zu gehen und uns von oben bis unten zu tätowieren zu lassen und ein völlig anderes Leben zu leben. ist das im Rahmen des Machbaren. Das ist das erlauben oder nicht. Das ist dann die zweite Frage. Und darauf zieht meine Frage ab. An welchem Punkt warst du da vor? Du hast vorher gemeint, Studium hast du dann angefangen, in der Ausbildung hast du angefangen zu meditieren und dann später hast du aber deinen Job quasi pausiert für ein Jahr und War das da auch so, dass sich das dann ergeben hat in deinem Leben, in dem Moment, wo du dich dazu entschieden hast? Oder warum war dir das auch so möglich? Also ich ziehe ein bisschen sa drauf ab, Leuten bisschen die Ausreden zu nehmen. Nicht die Ausreden zu nehmen, das ist falsche Formulierung. Andere Perspektiven zu geben, dass viel mehr möglich ist und wir nicht, egal wo du gerade stehst, dass du da nicht feststeckst und dass es da nicht keinen Ausweg gibt. Franziska: Und Verstehe schon. Ja. Total. ist ja auch so mein Leitsatz, alles ist möglich. Und ich war schon immer jemand, also wenn ich was wollte, dann wusste ich, ich kann es erreichen. Ich muss nur wirklich meinen Fokus da draufsetzen. Und genau, im Studium hatte ich noch nicht meditiert, das kam dann wirklich erst danach in Leipzig. Und da hatte ich einen Job, sehr, guten Job auch und war super happy im Team. Und ja, also es war schon, keine leichte Entscheidung, aber ich habe einfach gemerkt, es Urfreude: Ja. Franziska: Also es zieht mich extrem dahin. ist so dieser innere Ruf halt. Wenn du merkst, es geht nicht weg und irgendwas zieht dich. Und für mich war halt wirklich klar, das muss jetzt irgendwie passieren. Und die Erfahrung hatte ich zum Glück schon, weil ich einfach schon immer einen starken Willen hatte, dass wenn ich was möchte, dass ich es erreiche. Und ich bin sehr, sehr, sehr, sehr ehrlich und offen und spreche viel aus, was ich denke. Ich habe nicht dieses Zum Glück, nicht dieses Ich muss mich zurückhalten, anderen zu gefallen, sondern ich denke immer einfach ansprechen kann ja nichts passieren. Kann ja irgendwie Nein sagen derjenige oder Ja. Und dann weiß ich, woran ich bin. So und bin dann eben zu meinem Chef gegangen und habe ihn gesagt, pass auf, ich möchte gern ein halbes Jahr pressieren. Ich habe total den den Wunsch nach Indien zu gehen, diese Ausbildung zu machen, das wirklich zu lernen. Ich merke, das ist jetzt ganz wichtig für mich. Ist es möglich, dass ich unbezahlt Urlaub bekomme, weil ich möchte hier wieder herkommen? Und der war so richtig, ich kriege Gänsehaut, wenn ich das erzähle, der war so, boah, Franziska, Wahnsinn, dass du mich das fragst. Toll. Also total anders reagiert, als ich dachte. Und er meinte dann gleich so, das finde ich ja ganz wunderbar, dass du so was vorhast. Und pass auf, wir machen das. Ich ein Jahr, dann kann ich jemanden finden, besser als Vertretung für dich. Also besser für ein Jahr als für ein halbes Jahr. Und ich würde dir gerne ein Modell vorschlagen, dass du sozusagen jetzt noch ein Jahr arbeitest und nur 70 Prozent ausgezahlt bekommst, wie so ein Zerbetiker. Und 30 Prozent sparen wir sozusagen an, dass du auch deine ganzen Versicherungen zahlen kannst. Das er mir vorgeschlagen. Wow, das klingt richtig gut. Urfreude: Hm? Franziska: Er dann auch gesagt, du bist seit 20 Jahren bin ich hier als Geschäftsführer. Es hat mich noch nie jemand so was gefragt. Du bist die allererste, die mich so was fragt und ich finde es toll. Also da beweist sich immer wieder mein Mut eigentlich, so einfach Dinge anzusprechen. Ich denke immer so mir, es kann ja nichts passieren. Ich kann ja überrascht werden und das wollte ich oft in meinem Leben. und war dann Vorbild für alle anderen Mitarbeiter. Er hat es dann an mich quasi als Vorbild genommen und es haben dann ganz viele gemacht. so natürlich nicht gleichzeitig, es ist jetzt ein Modell dort in dem Verein. wird jetzt gemacht. Urfreude: Ah ja, Ihr Wahnsinn. Dann kommt es halt auch wieder darauf zurück, was ist denn jetzt? Und wenn du ihn fragst, dann erschaffst du einen jetzt, in dem sich das entscheiden darf, zeigen kann. Und wenn du aber zu Hause sitzt und sagst, ja, nee, der wird bestimmt, und wie denkt er dann über mich? ach, wenn der, dann denkt er, ich habe irgendwie Probleme und dann irgendwie, ist das der ganze Quatsch, dann irgendwie anfängt? Franziska: Ja? Also was soll ich denn nicht fragen? Genau, das muss runterbrechen. Urfreude: Das muss wirklich unterbrechen. Aber da hast du auf alle Fälle schon früh an eine gute Begabung gehabt und einen guten Mut einfach auch. Franziska: Ja Mut. Also ich habe immer gemerkt, wenn irgendwas nicht hinhaut, wenn ich mich nicht wohlfühle, wenn irgendwas nicht mehr hinhaut oder ich merke, ich bin nicht mehr auf meinem Weg, dann habe ich mich gefragt, was darf anders sein? Und das war schon unbewusst damals da irgendwie. Und dann habe ich immer geguckt, dass ich was verändere. Also Veränderung ist irgendwie Teil meiner Identität, glaube ich so. Und dann habe ich natürlich die Erfahrung gemacht. Man muss ja erstmal den Mut haben, das erste Mal zu machen und dann macht man ja die Erfahrung, hey mir passiert ja nichts, ist ja alles okay, keiner reißt meinen Kopf ab. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass jemand gesagt hat, sag mal spinnst du oder? Aber ja okay und dann nichts, ist doch nicht schlimm. und jetzt natürlich mit meinen Tools, die ich jetzt habe, würde ich halt sofort sagen, genau solche Gedankengänge kann man sofort, also unterbreche die, geht ihm gar nicht nach, aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema, also wirklich. Urfreude: Hm. Franziska: den Mut zu haben, zu tun. ich hab immer meine Reisen, ich bin viel gereist, hab ich dir gesagt, waren immer meine Therapie. ich wusste, ich bin jetzt an irgendeiner Grenze für mich. Also ich komm da nicht weiter. Das heißt, ich will meine Grenzen erweitern, meine Komfortzone erweitern. Und wie mache ich das? Ich stelle mich meiner Angst. Das heißt, ich hatte total Angst, Nepal zu reisen, alleine als Frau. Wie alt war ich da? Weiß ich nicht, 29, 28, 27, weiß ich gar nicht mehr. Noch nie gemacht. Totale Angst hatte ich. Aber das hält mich nicht ab. Weil ich wusste, mir war noch ein anderes Gefühl von, das ist jetzt der Weg. Und dann mache ich das und dann hatte ich ab Flugbuchung Durchfall bis dahin. Also das war krass. mir ging es wirklich auch körperlich nicht gut. Diese Angst hat sich immer wieder breit gemacht. dachte, Gott, was hast du getan? Wie willst du das machen? Wie soll das gehen? Und das hält mich ab. Ich lasse mich von Angst nicht abhalten. Sondern ich gehe immer wieder mutig an die Entscheidung ran und okay, machen wir jetzt. Urfreude: Ja. Franziska: ist irgendwie in mir eine Stimme, sagt, da geht's lang, wird gemacht. Okay. Urfreude: Das ist ja auch ein krasser Schritt, weil du gibst ja unheimlich viel Sicherheit auf in dem Moment. Du gibst vermeintlich, also zumindest auch nur für ein Jahr, aber du gibst deinen Job auf. Du gibst die Rolle, die du da ausübst, gibst du auf. Das gibt einem ja auch so bisschen Sicherheit. Selbst das Zuhause, die Nähe zu Freunden und Familie und all sowas. Das ist ja einmal komplett das Leben auf links gedreht und alles, worauf man sich normalerweise abstützt. Sagt man ja, nee, das brauche ich jetzt erstmal nicht und das tue ich weg. Franziska: Das das Geile. Ich finde das geil. Also, ich mach mir Angst, aber das ist ein Abenteuer. Ich liebe Abenteuer, wenn ich mich lebendig fühle. Und das Feld lässt sich extrem lebendig fühlen. Urfreude: Wie ging es dann weiter als... Das ist halt wieder die Freie, weil jede Form von Sicherheit ist auch ein Stück weit ein Anker und jeder Anker kann ja genauso auch eine Fessel werden, ob man es jetzt so wahrnimmt oder nicht, aber unter Umständen kann das so sein. Und deswegen finde ich das so faszinierend, wie du einfach sagst, was mache ich jetzt und mit welcher Leichtigkeit du das machst. Und dann bist du in Indien angekommen und du hast da direkt auch eine Ausbildung zur Yoga- und Meditationslehrerin. Franziska: Genau, also ich bin da direkt in Aschramm. Ich wollte das so traditionell wie möglich, das war mir ganz, ganz wichtig. Ich wollte jetzt nicht in Deutschland, in Aschramm, wo mir Deutsche das beibringen, sondern ich wollte in Andiwurzel. Und da war für mich klar, da wo es wirklich gelebt wird, auch in Aschramm. Also wo die Menschen das mitleben. Und genau, da bin ich dann auch gleich gelandet. Also ich bin gleich in Aschramm gelandet. Und habe dann zwei Yoga-Lehrer gehabt, die damals Ende 60 war, das sind ihr Paar. Urfreude: zu Franziska: Und in jedem Aschram lebt natürlich auch ein Meister, ein Guru. Den gab es auch noch. Also wenn ich von Lehrern spreche, spreche ich je nachdem von was, von meinen Yoga-Lehrern, aber eben auch von den großen Meisterlehrern. Urfreude: Wie lief denn deine Zeit ab? Also ich nehme an, das ist eine ganz schöne Entschleunigung jetzt erstmal, weil du dich nicht mehr drum kümmern musst, wo das Essen herkommt und wo du in der Nacht übernachtest. Sondern du musst eigentlich nur morgens aufstehen, durchatmen und gucken, was der Tag dir bringt. Franziska: Das ist Ja, das war für mich auch richtig gut, ich damals, es klingt jetzt so leicht, aber ich war sehr, sehr, sehr, sehr verkopft. Also ich habe damals trotzdem viele Sachen abgewogen und auch wenn ich gespürt habe, das zieht mich dahin und ich komme nicht drum herum, ich mache das jetzt, wie ich es gerade erzählt habe, habe ich trotzdem alles ganz stark analysiert, abgewogen, wie läuft das, was jetzt, was ist nächste Schritt und habe mich damit fast auch wahnsinnig gemacht. Und das war für mich so geil, so, boah, ich muss über nichts nachdenken. Das wird mir einfach abgenommen. Ich kann einfach nur sein. Ich mach einfach mit. So. Und das war grandios. Also, das war wirklich grandios für mich. Und wir waren natürlich, das Aschram-Leben mitgemacht und gleichzeitig aber auch die Ausbildung gehabt. Also, einen festen Rhythmus. Sechs Tage die Woche haben wir Ausbildung gehabt für einen Monat lang. Und ich hab dann gleich hintendran noch die zweite, den zweiten Monat rangehangen. Und bin dann auch jährlich wiedergekommen. Hab ja immer wieder dort gelernt. Urfreude: Ich glaube, das ist ein ganz schöner Schock, dann wieder zurück in die Welt zu kommen. Wie war das für dich, aus Indien zurückzukommen und deinen Job wieder aufzunehmen? Franziska: Ja, crazy. Crazy, das war krass. Das war ja dann ein Jahr rum. Das erste halbe Jahr bin ich noch gereist, hab den Jakobsweg gemacht, weil ich wollte mir die Challenge geben. Ich wollte lernen, weil du Sicherheit angebracht hast. Ich war trotzdem sehr sicherheitsbedacht und hab mir alle Optionen offen gehalten und hab viel geplant. Ich wollte lernen, dem Leben zu gehen, mit dem Flow zu gehen. Jeden Tag. Ich habe das jetzt im Großen erzählt, dass ich das habe, aber das habe ich damals noch nicht so wahrgenommen, ich das jetzt reflektierend darüber erzählen kann. Und bin dann den Jakobsweg gelaufen und wollte mich einlassen, was kommt jeden Tag, du weißt nicht, wo du landest und so weiter. Und dann habe ich auch da meinen Aschramm gewählt. er war nicht vorher klar. Ich wollte mich vom Leben inspirieren lassen. Wer begegnet mir? Was kommt? Welchen Menschen treffe ich? Und da habe ich auf den Jakobsweg eingetroffen, der an diesen Aschramm war. Genau, das war schon dann noch Indien und danach war ich ja ein anderer Mensch. Nach diesem Jahr. Und ich auch irgendwie immer gesagt, ich bin in Indien eigentlich einmal gestorben, als ich hatte wirklich so ein Egotod. Meine ganze Identität hat sich einmal komplett verabschiedet. Und dann war ich wirklich neu. Und dann zurückzukommen, eigentlich fast unmöglich. Urfreude: W. Darf ich da kurz einhaken? Weil du sprichst den Ego-Tod an und bist gestorben und neu geboren in Indien. Und das war aber aufgrund eines Erlebnisses oder einer Situation oder des gesamten Umfeldes da? was war das? Franziska: Ja. Schon eher eine Situation, aber natürlich ist ja der Prozess immer da. Also das baut dann aufeinander auf, aber das war schon eher so eine Situation. Also Veränderung ist nicht immer schön. auch wenn ich so entziehe, Veränderung kann leicht sein, aber es ist auch leicht, aber es ist nicht schön immer. Veränderung, du musst immer an deine Grenzen, dein Nervensystem ist immer an der Lahnbereitschaft, wenn du was anders machen willst. Und Indien... ist einfach, das kann man sehr schwer in Worte fassen, vor allem in so einem Ort wie ein Aschramm, wo die ganze Zeit von früh bis abends Mandrin gesungen werden, wo eine extrem hochschwingende Energie ist, ist natürlich ein Ort, der in mir ganz viel hochgebracht hat, einfach nur energetisch schon. Und also ich habe mich da ständig am Anfang, ich war ganz viel mit Angst konfrontiert, was ich nicht kannte. Auch dieses Gefühl von immer wieder Angst. Es sind Dinge passiert, die ich immer in so eine paramormale Schiene gepackt habe. wirklich so mein Atem ist stehen geblieben. Ich habe wirklich Dinge wahrgenommen, auch optisch, visuell ganz klar, wo sich was verändert hat. Und das hat mir unheimlich Angst gemacht. Also ich war kurz vor Panikattacken immer wieder. Hätte ich meine Lehrer nicht gehabt, die mir das dann immer erklärt haben danach. Ich dachte, Gott, da was passiert. Ja, das können wir dir erklären. Und meine Lehrer waren halt total bodenständige Menschen. So habe ich mir immer Buddhisten vorgestellt. Also wirklich so total im Einklang, in einer totalen inneren Ruhe, in einem totalen Mitgefühl. Super geerdet, nicht abgehoben, nicht crazy. Und da wusste ich, kann dem vertrauen. Okay, es ist anscheinend ein normaler Vorgang hier und habe dann in einer Meditation wirklich, ja, das war eine so heftige Erfahrung, da hat sich das, also, Gott, wie soll ich das kurzfassen? Ich bin auf jeden Fall danach aufgewacht, also aufgewacht, habe meine Augen aufgemacht. Urfreude: Hm. Ganz kurz, hast du gemacht? Von was bist du denn aufgewacht? Franziska: Also aufgewacht war vielleicht, also naja, war ein freudischer Versprecher wahrscheinlich. Also im Endeffekt bin ich wirklich das erste Mal aufgewacht. Also richtig. Aber ich hab eigentlich nur meine Augen aufgemacht. Ich bin quasi fünf Minuten nur in Meditation gegangen und das war die tiefste Erfahrung, die ich je hatte. Das war wirklich so ein Erleuchtungsmoment, also so eine Einheitserfahrung. Das war ein Pilgerort in Indien, wo wir hin sind. Das war nicht im Aschramm, wo ganz, ganz viele Inder hin pilgern, wo noch der Urfreude: Ja. Franziska: Der Meister, der vorherige Meister, sein Körper noch dort war, in so einem Schrein. Und in dem Raum, wo er seinen Körper verlassen hatte, jetzt ein Meditationsraum gewesen. Und da war ich eben drinne und ich hab mich dahingesetzt und auf einmal ging das los. ganzen Organe haben sich bewegt. es war so richtig crazy. Ich hab die Augen geschlossen und auf einmal ging es übelst los. Ich hab Sachen gerochen, die hab ich am Ende gemerkt, die gar nicht da waren. Ich hab Bilder an mir vorbeisausend sehen. Die habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Also das war wie so Jahrtausende, die an mir vorbeigerauscht sind. Es war ganz schwer ein Worte zu fassen. Da kam auch Panik auf. Und dann habe ich mich an meine Techniken erinnert. Von meiner Meditationstechnik, bitte, in die Atmung gegangen und ins Zulassen gegangen. Und dann auf einmal war Stille. Und ich habe meine Augen aufgemacht. Dachte, ich war da wirklich einen halben Tag gesessen, dachte ich. Und es waren fünf Minuten rum gewesen. und bin dann aufgestanden und bin rausgegangen und ich habe meinen Körper, der war federleicht, also wirklich wie eine Wolke, wie eine Feder. habe laufen, das war alles, also mein Körper war einfach total leicht und ich machte meine Augen auf und ich sah die Menschen, ich sah die Tiere und das war so, das bin alles ich. Also es war wirklich, das kann man nicht gut in Worte fassen. Es ist so ein, ich wusste an diesem Moment, All das ist ich, bin ich und die sind, also wir sind alle eins und ich konnte gestochen weit gucken über hunderte von Metern. Also es war überwältigend, das war so ein ganz krasses Gefühl von Glückseligkeit, von Ecstasy eigentlich und ich hatte mal Ecstasy genommen und es hat mich ein bisschen daran erinnert und ich wusste, keine Droge der Welt würde mich in diesen Zustand bringen, nur aus mir heraus und ich bin es erstmal wie wirklich aufgewacht. Also dieses The Power of Now, das Jetzt, die Frequenz ist Liebe, pure Liebe, pure Ecstasy, so laut Schriften auch. Und ich hab das dann auch wirklich gefühlt. Da gibt es kein Leid, das ist frei von Leid. In diesem Moment merkst du, ist alles nichtig, ist alles scheißegal. Es hat alles keine Relevanz. Und bin quasi eingetaucht in einem komplett anderen Bewusstseinszustand. Und das war krass. Also zu erleben, dass diese Welt auch existiert. In mir halt, Aus mir erzeugt. Und das hat alles infrage stellen lassen. mich war auf einmal alles rationale, hat keinen Sinn mehr ergeben. Also wirklich, wie ich die Welt gesehen habe, war nichtig in dem Moment. Weil ich wusste, es gibt noch einen anderen Bewusstseinszustand. Und die erleuchteten Meiste, die haben den immer. Und ich wow, krass. Urfreude: Mmh. Franziska: dann bist du ja wirklich, die sehen auch immer total bekifft aus oder so. Die haben so so übelglasige, strahlende Augen, wenn man so jemanden trifft. Und da dachte ich mir ja, okay, kann ich verstehen jetzt. Und das hat natürlich nicht ewig angehalten. Es ging auch eine halbe Stunde und dann wollte es weniger. Aber ich wusste, das ist möglich. Und da bin ich hin. So, die Erfahrung war wichtig. Ja, dann wirklich auch diesen ganzen Verstand, der so eine große Rolle in meinem Leben hatte. Ich hab studiert, Psychologie, Pädagogik, Soziologie. Ich hab alles reflektiert, analysiert. Das hab ich geliebt. Und ich wusste, der Verstand ist so klein gegen das, was es da noch gibt. Und ich will, dass das mich führt und nicht mehr mein Verstand. Und das war natürlich ein neues Leben. Urfreude: Was hat dich denn dazu bewegt, wieder zurück nach Deutschland, nach Leipzig zu kommen und nicht dort zu bleiben, dich in den Aschrauben zu setzen? Franziska: Money, Money, Naja, ich hatte dann natürlich mein ganzes Geld aufgebraucht. Solch viel war das dann nicht, was ich da, diese 30 Prozent waren gut einkalkuliert. Und dann bin ich zurück und wusste, ich komme auf jeden Fall wieder. Also natürlich. Und ich wollte ja auch mal wissen, wie ist denn das jetzt, wenn ich so zurückkomme. Und crazy. Also ich bin dann auch nach Leipzig zurückgekommen. Urfreude: Wie war das? Franziska: in eine total lebende Stadt, in meinen alten Freundeskreis, wo es halt Party ging, Festivals und so. Und ich war ganz woanders. dachte, okay, Alkohol. ich hab gar keinen Fall mehr, das betäubt ja nur dieses Gefühl. Damals, habe ich das so gedacht. Und bin dann ausgezogen aus meinem Gemeind- also, wo wir so in Gemeinschaft gelebt haben und bin dann erst mal in einen anderen Stadtteil gezogen und weiter auf meine Arbeit wiedergegangen. Und meine Arbeit war ja auch krass. im Endeffekt Jugendliche begleitet in der Familienhilfe. Also es war auch ein Job, den ich auch aus dem Herzen gerne gemacht habe. Aber ich habe dann gemerkt, also in diesem System geht das irgendwie nicht mehr. Und vor allem, hatte natürlich gewusst, ich muss wieder zurück nach Indien. Ich will das in mir verankern. Ich will das weiter etablieren. Und wenn ich in so einem 24-7, ne wie heißt das? Drei, ne fünf von sieben, so eine Woche, 95, egal. Urfreude: Nein, nein, nein, Franziska: Da habe ich ja nur was, wie viele Urlaubstage? 28 oder 30? Wie soll ich das machen? Und dann ging mein Verstand halt los, okay, wie kann ich mein Leben so erschaffen, dass ich da immer wieder hin kann? Und für mich war so, ich brauch keinen Urlaub mehr. Ich will nur noch dahin. Das ist ja so krass. Ich will das lernen. Ich will das einfach lernen. Ich will nur noch dorthin. So, war das jetzt auch schon, weiß ich gar nicht, acht, neun Jahre her. Ja, und dann habe ich mich damals schon das erste Mal selbstständig gemacht. Es war vielmehr sehr schwer, weil ich die Leute geliebt habe dort. Ich habe super gern mit denen gearbeitet. Ich habe die Arbeit auch gerne gemacht. Aber ich habe nicht mehr in dieses System reingepasst. Das hat dann nicht mehr einfach, nicht mehr so stimmig angefühlt. Und das war natürlich auch nicht so einfach, wie ich das jetzt erzähle. Das hat natürlich mich auch viel gekostet und viel Gedanken und viel Schmerz und bla. Aber wie gesagt. wenn es einen irgendwo hinzieht, du merkst das schon. Dann kannst du dagegen arbeiten oder irgendwie immer wieder warten, das nicht zu tun. Aber das Leben haut dich immer wieder zurück auf deine Bahn. Urfreude: Das ist auch meine Erfahrung und gerade auch was gerade die Party machen oder andere Dinge angeht, dass man irgendwas im Außen braucht. Ich war an einem Punkt in meinem Leben, irgendwie eine Flasche rum am Abend zu meiner Baseline war. Da habe ich erst mal angefangen, Party zu machen. Plus alles andere, was ich mir noch an die Tiefen reinschmeißen könnte, sag ich mal so. Und rückblickend betrachtet denke ich auch, das war schon okay so. Franziska: Hmm. wow. Urfreude: Ich würde meinen damaligen Lebensstil heute nicht mehr überleben. Davon bin ich ziemlich überzeugt, weil das war schon eine heftige Gangart. Aber genau das, was du eben sagst, kannst den Impulsen des Lebens, kannst du wieder stehen und versuchen, sie runterzudrücken. Auf verschiedene Art und Weise sie runterzudrücken, aber sie sind da und sie kommen hoch. Und irgendwann zeigen sie sich auf ganz, klar zeigen sie sich. Bei mir war es dann, dass ich einfach nur zusammengerollt wie eine kleine Kugel auf meinem Bett lag. Zwei Jahre lang und dachte, was ist denn hier los? Was habe ich denn falsch gemacht? Franziska: und Urfreude: Ich war auch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr im Kopf und habe immer eine Lösung versucht zu finden, was ich falsch gemacht habe oder was... Ja, ich habe mir die Schuld daran gegeben. Und umgekehrt ist es aber auch das gewesen, was mir den Hunger gegeben hat, irgendwie zu suchen. wie du schon sagst, viele Dinge lassen sich rückblickend einfach erzählen, als ob sie passiert sind und dann ist es anders und dann habe ich es anders gemacht und dann war mein Leben okay. Franziska: Mhm. Kenn ich. Ja. Ja, Urfreude: So ist es ja nicht. Es ist ja immer ein Prozess, ist immer Situation und dann passiert immer das Leben und irgendwann habe ich halt angefangen mich zu fragen, okay, was macht das denn jetzt mit mir? Franziska: Ich habe halt aufgehört, warum zu fragen. Das war auch ein krasser Fortschritt, also eine krasse Veränderung. Urfreude: Ja, und das war halt... Aber dieses Warum war ursprünglich notwendig. Dieses Warum ist ja auch der Grund, warum du losgegangen bist auf deinem Warum du überhaupt offen warst für all diese Erlebnisse, ob sie schön oder wie auch immer waren. Aber dieses Warum ist ganz, ganz wichtig. Und sich in diesem Warum auch zu verlieren ist genauso notwendig, es dann irgendwann ablegen zu können. Und warum wollte ich... Franziska: Ja, total. Ich habe einen Spitznamen gehabt, Frage Franzi, weil ich immer so, gefragt habe. habe immer, also auch in den Unterricht, ich immer gesagt, warum? Und warum ist das so? Ja, ich möchte wissen, Also total wissenswürdig gewesen. Urfreude: Ja. Und irgendwann wird aus dem, warum es ist so, so, okay, es ist so. Also was machen wir damit oder machen wir nicht damit? Ja, okay, dann hast du dich selbstständig gemacht und dann damals schon als Mentorin für Bewusstsein oder in einem anderen Bereich hast du dich selbstständig gemacht. Franziska: Nee, damals noch nicht. habe ich, weil ich noch so den Jugendlichen, also mein Herz da noch den Jugendlichen gehört hat auch und ich wollte ja schon immer die Welt verändern. Ich glaube, haben viele. So, ich will was bewegen in dieser Welt. Was wusste ich nicht, aber ich wollte was bewegen. Und natürlich mit Jugendlichen gearbeitet, die sehr schwer hatten. Klar, wenn du der Familienhilfe landest, da muss schon einiges passiert sein. Und war Erziehungsbeistandschaft und habe die... einzeln begleitet und habe dann aber auch gemerkt, natürlich das System hat wieder Grenzen, im Job, im angestellten Job. Ich will das irgendwie verbinden mit dem, ich bin, also mit dem Reisen. Und ich habe gemerkt, dass mich selber dieses Reisen so krass verändert und so viel mit mir macht, weil das so tiefe Erfahrungen sind, dass es bei Jugendlichen wahrscheinlich super gut funktionieren würde. Urfreude: Hm. Franziska: habe dann über diese Erlebnispädagogik ein Konzept geschrieben, mit den Mädchen einzeln den Jakobsweg zu laufen. Weil ich wusste, das wird funktionieren. Du hast einen Alltag, du hast eine Struktur, du musst da jeden Tag raus. Weil die dich rausschmeißen aus den Herbergen, du darfst da nur eine Nacht dran bleiben. Weil du musst ja bei Jugendlichen immer motivieren, motivieren, motivieren. Und das passiert da, es ist anstrengend. Und das passiert automatisch, weil du bist Teil von etwas. Du bist Teil von einer Pilgerschaft. Du hast einen Plan, hast ein Ziel, hast einen Weg, hast eine Struktur. Wenn du pilgerst. Und außerdem hat er mich damals mal die Jugendliche gefragt, bevor ich los bin, Franzi, kannst du mich bitte mitnehmen? Auf dem Jakobsweg, ich will hier weg. Und da ist so bisschen die Idee schon geboren. Und dann hab ich gedacht, okay, dann mach ich das. Und hatte über die Erlebnispädagogik auch Kontakte zu Menschen, die sowas... Es gibt's ja auch richtig, ne? Also es wird gefördert. vom Jugendamt, gerade für diese System-Sprengerkits, so lebenspädagogische Einzelfallhilfe. genau, konnte aber leider nur einmal los, weil dann Corona kam und dann war das leider alles hinfällig und war dann somit erst mal nur ein halbes Jahr selbstständig damals. Urfreude: Okay, und dann konntest du... Also das war auch dein Geschäftskonzept mit denen loszulaufen. Also das war das genau... das... Franziska: Ja, ja. Mein Konzept war den Jakobsweg zu laufen. Mit Mädchen. Also im 1 zu 1. Urfreude: Ja, ja, Ziemlich smarte Idee, aber auch ziemlich... Franziska: Mir fällt gerade der Fachbegriff nicht ein. gibt einen Fachbegriff natürlich dafür, das gesetzfest geschrieben, dass das eine Hilfe, wo du sowas machen kannst, wo du richtig so Auslandsgeschichten machen kannst und da haben verschiedene. Manche fahren mit dem Fahrrad irgendwie von hier los nach, weiß ich nicht, Bulgarien oder was auch immer. Also es geht darum, die Jugendlichen mit auf die Reise zu nehmen, weg von zu Hause, weg aus ihrem System und die dann wieder zu sich zurückzubringen. Und ich habe den Jakobsweg gewählt. Urfreude: Hm. Ja vor allem, ich sag auch genau das, was du davor selbst gemacht hast. Du hast dich aus deinem System rausgeholt, in völlig neues Umfeld gegangen, bist auf Reisen gegangen, zu schauen, okay, was ist denn da, was nehme ich denn mit, wenn ich auf Reisen gehe? Okay, sehr stark. Franziska: Ja, ja, na klar. Genau. Also meine ganze, auch jetzt die Selbstständigkeit. merke, wenn ich mit meinen Kunden spreche, denke ich mir immer, den Weg bin ich schon gegangen. Also das erinnert mich alles an mich früher. Die Themen, die sie mitbringen, waren meine Themen damals. Total. Urfreude: Das kenne ich selber sehr gut und das hat auch mal einer meiner Mentoren zu mir gesagt, das ist immer auf beiden Seiten. Jeder, zu dir kommt, bringt auch etwas für dich mit, ob es dir bewusst wird oder nicht. Und dann sind wir ja wieder auch so bisschen beim Thema der Energien. Ich war zum Beispiel früher in der Automobilindustrie und habe viel studiert und versucht, Karriere zu machen. da so, ja, werdet ja Vorstandsvorsitzender von Porsche oder keine Ahnung was. Das war so meine Idee, zumindest für mein Leben. Ich habe, und dann habe ich auch Seminare und sowas gegeben und ich hatte immer, fast immer in den Seminaren eine Person aus der Automobilindustrie oder ihrem Umfeld sitzen und durfte dann immer eröffnen und erzählen, wo ich hergekommen bin, was ich mache und wo ich jetzt bin. Da kam immer das Feedback, ich hab mich so wiedererkannt in dem, was du gesagt hast. Weil ganz, ganz viele Punkte, die du angesprochen hast aus deinem Leben, haben mich berührt und da bin ich auch gerade. Und das ist ja auch gern Kern dieses Podcasts, dass man einfach Menschen wie dich zum Beispiel hört, die sagen, ja, das war meine Reise. Und du stellst dich jetzt nicht hin, sagst du, ich habe jetzt hier die Erleuchtung erlebt und ich kann dir sagen, wo das da lang geht. sagst, ich bin hier auf die Reise gegangen und das hat mir ganz oft die Knie dabei aufgeschlagen und es war ganz oft anstrengend, mir der Rücken weh getan und was weiß ich, was alles. Damit andere Leute erleben, ja, stimmt, ich erkenne mich da wieder. Und das bringt einen ja auch wieder zurück zu dem, was du vorher gesagt hast. Ich bin alles eins. Und das ist immer so ein Konzept, so so so unendlich schwer ist zu kapieren, wenn man es nicht kapieren kann. Franziska: Mmh. Urfreude: Weil es gibt ja zwei Dinge, die sich der menschliche Geist nicht vorstellen kann und das ist einmal unendlich oder gar nichts. Und nur dazwischen können wir ungefähr unseren Geist einordnen. Zumindest den rationalen. Und welche Menschen betreust du denn dann heute? Was ist denn die Energie von Menschen, die dann heute zu dir kommen? Franziska: wirklich so total im Kopf hängend. Das Leben versuchen zu analysieren, zu reflektieren und das sind auch alles Menschen, die sensibel sind, die sehr empathisch sind, die es nicht so einfach hatten als Kind und gelernt haben, ich bin nicht gut so, wie ich bin. Also die irgendwie versucht haben, sich dem Leben anzupassen, obwohl sie eigentlich innerlich so einen totalen Drang nach Freiheit haben, auch nach den Fragen des Lebens. Wer bin ich eigentlich? Ich merke, ich kann nicht einfach nur hier, was hast gesagt, Nein to Five, da irgendwas machen, sondern ich merke in mir sind auch Visionen. Ich kann die zwar nicht greifen, aber da steckt mehr in mir als das, was jetzt ist. Also die so nicht zufrieden sind mit einem ganz normalen Alltag, sondern wirklich. Ja, ich glaube, ein Ruf in sich tragen von Lebendigkeit, Freiheit. einen Beitrag sein für diese Welt. die sind meistens gerade so in diesem Erkennungsprozess. Also entweder sind sie gerade in diesem Erkennungsprozess meistens ausgelöst durch natürlich irgendwelche Herausforderungen, durch Trennungen oder totale Unzufriedenheit im Job. Das sind meistens die Punkte, sie dann sagen, wenn es so richtig scheiße ist, dann suche ich mir mal jemanden. Das natürlich schade, es natürlich, weiß man, selber mehr Sinn macht, vorher schon anzusetzen. die dann wirklich so sagen, ich fühle mich innerlich irgendwie leer, das kann es doch nicht gewesen sein. Ich will wirklich was hier hinterlassen, ich will was bewirken. Oder ich drehe immer wieder die gleichen Kreise, also ich ziehe immer wieder die gleichen Menschen in meinem Leben, die mir eigentlich nicht so gut tun oder die gleichen Beziehungspartner in meinem Leben, wo ich merke, jetzt schon wieder so jemand, das kann doch nicht sein, wo man nicht glücklich ist, wo man unglücklich ist. Das sind meistens die Hauptthemen. Oder natürlich, ich habe total Stress. Ich habe so viel Kopfchaos, so viele Gedankenspiralen, so viel, ich kann gar nicht richtig agieren, weil ich so viel zerdenke. Wie geht das? Wie kann ich das loswerden? So ungefähr. Urfreude: Aber das klingt eigentlich nach mindestens jedem zweiten. Weil eine gewisse Unzufriedenheit, Stress, irgendwelche sich wiederholenden Thematiken, was weiß ich was, für Partner oder andere Freundschaften, Beziehungen, man nicht mehr haben möchte, irgendwie Job möchte man nicht haben. Also irgendwie eine allgemeine Unzufriedenheit und dann mit wahrscheinlich auch eine Energielosigkeit und so. Und das ist ja irgendwie das Top-Thema, weil das ja fast jeden das irgendwie betrifft an der einen oder anderen Stelle. Franziska: Ja, eigentlich schon. Ja genau. Find ich auch. Und was mach ich natürlich? Ich hole sie aus diesem Unbewusstsein ins Bewusstsein zurück. Das, ich ja über Jahre trainiert habe, immer wieder ins Jetzt zu bringen. Immer wieder in dieses Bewusstsein von Jetzt. Immer wieder, wer bin ich hinter den Gedanken? Who am I? Das ist eine, es gibt einen bekannten indischen Meister, der lebt schon nicht mehr in Südindien, Ramana Maharishi. Das war seine Meditationsmethode, sich zu fragen, immer wieder, who am I? Damit man quasi hinter dieses Konstrukt von Persönlichkeit und Gedanken und Körper kommt. Weil da gibt es noch ein höheres Bewusstsein, mit dem du dich jederzeit verbinden kannst. Und das ist sozusagen, was ich in meiner Arbeit mache. Also die Menschen rauszuholen aus ihren Geschichten, die sie über sich glauben, die sie über sich denken, zurückzuholen in ihr höchstes Bewusstsein, in ihre Intuition. in ihre Das-bin-ich, also zu erfahren, wer bin ich überhaupt und was sind diese ganzen Schichten, die gar nicht mir gehören, weil ich die anerzogen bekommen habe oder durch traumatische Erfahrungen, durch schwierige Erfahrungen, Glaubenssätze, die ich glaube, die ich eigentlich gar nicht mehr haben will in meinem Leben. Einfach nur aus der Vergangenheit, diesen ganzen Prägungen von der Vergangenheit, die sozusagen abzutragen und in ihr höchstes Bewusstsein zurückzubringen. Weil wenn du da einmal bist, Es ist egal mit welchem Thema du kommst. Urfreude: Ja natürlich, aber wie kriegst du das hin mit deinen Klientinnen da? Wie holst du die raus aus diesem Hasenbau, diesem rennenden Kopf? Wie holst du die ins Jetz? Franziska: Also jeder kriegt von mir die Hausaufgabe Meditation zu praktizieren, definitiv. Ab Tag eins. Aber auch wirklich in so einer liebevollen Form, nenne ich so, eine Geiselnung, sondern mindestens eine Minute am Tag. Mach das zu deinen Zähneputzen. Mach das zu deiner Praxis. Weil es sind natürlich auch viele da mittlerweile, die schon seit zehn Jahren auf einem Persönlichkeitsentwicklungstrip sind und alles Mögliche schon wissen. Urfreude: Mhm. Mhm. Franziska: Podcast gehört haben und Ausbildungen gemacht haben und sonst was, aber es nicht umsetzen können. Also wo es auch wieder halt im Kopf hängt und nicht in die Umsetzung, nicht in die Verkörperung kommt. das heißt, bei mir geht es ganz viel Verkörperung, also Umsetzung. Wir fangen an mit Meditation, das zu praktizieren. Es gibt eigentlich jede Woche, wir haben Coaching einmal die Woche, gibt es eine kleine Aufgabe, je nachdem was gerade raus kam, was jetzt dran ist, anders zu machen als bisher. Immer ein Fokus. Innerlich, es geht immer eigentlich eine innere Haltung, das wirklich umzusetzen. Und da gehört dazu, Gedanken stoppen. Also die Gedanken nicht weiter denken, das ist auch eine Übung. Da ganz konsequent zu sein, stopp, raus ist mein Kopf. Raus, einfach noch raus. Und dann halt in den Körper zu kommen und ins Gefühl zu kommen. Also sich erstmal immer wieder zu verbinden, weil die sind alle hier oben, die ganze Energie hängt hier oben. Runderzohlen. Und wenn wir im Coaching sind, bin ich natürlich Spiegel oder ich bin der Motor, der sie mit ins Bewusstsein nimmt, dadurch, ich, weil ich kann mit einem Fingerschnips ins Jetzt kommen. Das ist konditioniert jetzt, wenn wir antrainiert sozusagen. Ich muss da nur einmal tief durchatmen, dann bin ich verbunden, bin ich da. Und ich merke immer wieder, dass wenn ich das dann bin, sind die das gleichzeitig mit. Also dann bin ich wie so der Kanal, dass die das einfach in dem Moment leichter können. Und dann können sie es erfahren und spüren. Und das ist wichtig. müssen, wir können, wenn wir was theoretisch hören, das bringt uns nicht viel. Die müssen das erfahren, die müssen Erfahrungen machen und dann diese Erfahrung mitnehmen in die nächste Woche sozusagen mit dem Fokus. Und dann wird wieder geguckt. So ganz vereinfacht gesagt. Urfreude: Ja, natürlich absolut vereinfacht gesagt, aber das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt, den du da ansprichst, weil du schaffst ja einen Nordstern. Wenn du, wenn du jetzt zum Beispiel mit deinen Leuten zusammen meditieren würdest oder du gehst eins zu eins mit Gesprächen und das Vor und Zurück, dann kannst du ja ganz, dann hast du ja einen ganz anderen Blickwinkel auf das Gesagte und kannst natürlich auch den Finger auf ganz andere Dinge legen. Und viel wichtiger ist ja dieses Franziska: und Urfreude: Also damit bringst du erstmal verschiedene Sachen wieder in die Erkenntnis oder ins Gewahrsein, was die Leute selber ja gar nicht können, weil du es ist ja wie wenn du versuchst deine eigene Nasenspitze irgendwie zu sehen. Das geht ja nicht. Also, also. das Erkennen. Und in dem Moment, wo du was erkannt hast oder wo du etwas wirklich erlebt hast, so wie du zum Beispiel die Erlebnisse in der Meditation beschrieben hast, das kannst du ja nicht wiedergeben. Franziska: Keine Ahnung, es geht am meisten ums Acken. Urfreude: in dem Sinne wie das wirklich in deinem System war. Plus es braucht auch niemand mit dir darüber diskutieren, ob das wahr war oder nicht. Weil da könnte dir jemand eine Studie vorlegen mit 150 Seiten, die exakt wissenschaftlich nachweist, warum das Humbug ist, was du da jetzt erfahren hast. Und du würdest sagen, aber nö, das ist genauso, ich hab's erfahren. Genau. Und dann kommt man aus der Erfahrung ja logischerweise immer wieder ins Leben und zieht wieder alles an einem. Franziska: Hm. Ich hab's erfahren. Urfreude: Aber der Nordstern ist da, dadurch, man es erfahren hat. das war zum mein auslösender Punkt. Ich lag da zwei Jahre so ein bisschen auf der Viertelstellung, in der Viertelstellung auf meinem Bett und stammt ein Video von Wim Hof und er sagt so, ja, mach das hier und irgendwas passiert. ich so, ja, Käse. Na gut, okay, mach ich mal. Ich hab mich hingelegt und es war nur eine kurze Atemsession. Und ich leg mich hin und ich atme so, atme so und mach ich. Franziska: Hmm. Urfreude: Hab's halt einfach gemacht und überhaupt gar nichts erwartet. Auf einmal hat's mir auch so einen Ping in meinem Kopf gegeben. sag, krass, ich kann mich ganz anders fühlen. Ich war damals recht depressiv. Und das hat mir nur so einen Notstand gegeben, sag, ich kann mich anders fühlen in meinem Leben. Und das ist möglich, das ist in jedem Zeitpunkt möglich. Das hat mich dann auf die Suche geschickt. Nur dieses eine Erlebnis, wo ich sag, so kann sich das anfühlen. Und dann war es auch wieder weg. Aber mein Hunger war da. Mein Hunger war da. Franziska: Ja und ich glaube, wie ich das beschrieben habe, ich habe damals meinem Lehrer vertraut, also so der ist klar, der ist normal, der lebt das zu 100 % und der ist nicht abgehoben. Ich glaube, es ist so, dass die Menschen erstmal mir Vertrauen schenken. Ah, da gibt es etwas, wovon sie erzählt. Das scheint es zu geben. Sie ist voll davon überzeugt. und dann überhaupt erst mal sich auf diese Erfahrung einzulassen und dann selbst die Erfahrung zu machen. Das ist natürlich ganz, ganz wichtig, das auch selber zu spüren und dann diesen Nordstern, wie das schöne Begriff, zu haben und zu merken, ach ja krass. Also das geht auch ganz schnell. Das sind Menschen, die jahrelang, jahrzehntelang sagen, ich komm, da kam dann noch nie mit klar, ich hab immer wieder dieses Gedanken, wie wollen wir das jetzt schaffen, in ein paar Sitzungen, dass das los wird. Meine Erfahrung ist, dass es manchmal am Anfang zwei, drei Sitzungen überhaupt dauert. Und es verändert natürlich schon so viel. Und es ist wirklich dieses Vertrauen in jemanden, der das selbst erfahren hat, der das selbst erlebt hat. damit in dieses, die tauchen ja mit in mein Feld auch rein. Das merke ich immer mehr. Also es wird jetzt immer, ich merke, ich entwickle mich ja auch weiter immer feinstofflicher und ich merke richtig, ja, die docken damit an. Also dieses Eins-Sein sozusagen. Ich bin ja wie nur dieser Kanal. Und dann fällt denen das leichter. Und vor allem jemanden zu haben an ihrer Seite, der mal so einen Stubs gibt. Hier, mach jetzt mal. Das ist jetzt erstmal der nächste Schritt. Anstatt dieses große, tausend Möglichkeiten, so viele Sachen, ich kenn so viele Tools, und Gott, welche nehmen wir zuerst, was mach ich jetzt, was mach ich dann? Diese verkopften Menschen halt. Einfach nur sagen, okay, pass auf, das ist jetzt der nächste Schritt. Den machen wir jetzt erstmal. So wie an die Hand nehmen. Wir erstmal so wirklich ein Kind an die Hand nehmen. Das machen wir jetzt als nächstes. Urfreude: Hm. Franziska: Als anderes brauchst du jetzt erstmal nicht nachdenken. Die Erlaubnis zu bekommen, die gibt man sich ja selber nicht oft. Von jemand anderen zu bekommen, die Erlaubnis, so darf das jetzt sein. Und mein Unterschied ist auch, ich gehe nicht in die Vergangenheit rein. Also ich habe Psychologie studiert und ich gehe nicht mit denen in die ganzen traumatischen Ereignisse rein. Sondern ich erinnere sie im Endeffekt immer wieder oder verbinde sie immer wieder einfach mit ihrem höchsten Bewusstsein und erinnere sie daran, wer sie eigentlich sind. Urfreude: Ja. Ja. Franziska: Und dass das, wenn man entscheidet, dass man in der Vergangenheit ab heute keine Kraft mehr ausüben soll. Was denkst du, wie krass unsere Gedanken, du weißt das, wie sehr die unsere Gedanken unser Leben bestimmen. Das ist pure Energie. Und ich achte, ich gucke darauf, dass wir aus diesen ganzen Abfackfeldern, energetischen Feldern, wo sie alle nicht mehr hinwollen, ganze Scheiße, das will ich nicht, das will ich, die wissen ja immer, was sie nicht wollen. Was sie wollen, schwierig manchmal, aber was sie nicht wollen, wissen sie. Okay, dann hören wir ab heute auf, darüber zu reden, darüber nachzudenken, weil sonst hat die Vergangenheit die ganze Zeit Einfluss auf dich. Da müssen wir nicht da reingehen und das durchanalysieren. Nee, wir richten uns aus. Nordstern. Wir richten uns aus. Immer wieder. Und dann geht die automatisch. Urfreude: Mmh. Ja. Das ging mir immer so, da war ich bei der Tee Woche von Robert Bez. Und der macht ja auch ganz viel mit Meditationen. Und ich lieg da, das war die vierte oder fünfte Meditation an dem Tag, und dann ging es irgendeine, wie das Haus so viel innere Kindheilung und sowas. Und dann lag ich da so oder saß da so und da bin ich. Franziska: Haha. Urfreude: Ich habe keinen Bock, mir jede Kleinigkeit anzuschauen, die da in meinem Leben passiert. Weil du wirst ja irre. Du wirst ja irre. Und du gehst ja auch in so ein Opferbewusstsein rein, teilweise. Ach ja, na klar. Guck, danke Mama. So, das ist ja, das ist das. Und wenn es so ist und selbst wenn du eins zu eins hieb und stichwert nachweisen kannst, ja, genau die Situation, die hat mich abgefuckt in meinem Leben. Okay. Und dann? Kannst ja nicht rückgängig machen. Franziska: Mmh. passiert oft, ja. Urfreude: Und was machst du jetzt damit? Ist da vielleicht auch irgendetwas Gutes dran, hat das dir vielleicht auch irgendeine Art von Fähigkeit mitgegeben? Man hört ja auch ganz oft so hochsensible Menschen und hochbegabte Menschen, dass sie oftmals ihre Hochsensibilität und ihre Hochbegabung erst entwickelt haben, weil sie aus wirklich schweren in sehr schweren Verhältnissen aufgewachsen sind. Und deswegen das ganze System quasi auf Hab-8-Stellung gegangen ist. Und deswegen ist man so... Franziska: Genau. Urfreude: hat man so die Fühler draußen. Und dann ist es aber auch eine Sache, du angesprochen hast, wo ich mich selber auch oft wiedererkannt habe, in dem je länger man dann auch auf dem Weg ist und sich so psychologische, spirituelle Konzepte und Methoden und Praktiken und so anschaut und jetzt auf, also zumindest mein Algorithmus zeigt mir nur das an auf Instagram. Ich habe gehört, bei anderen ist das nicht so, aber bei mir ist es auf jeden Fall so. Und ich auch ganz lange in dieser Schleife gefangen war, dass ich sag, ich brauch das noch und die Ausbildung. Und das Buch möchte ich auch noch lesen. Ich zieh mir das immer noch gerne rein, aber aus einer anderen Perspektive. Was würdest du oder kannst du da den Menschen an die Hand geben, wenn sie in so einem, wie heißt das, ein Selbstoptimierungsburnout, so quasi du kommst gar nicht mehr raus, weil du versuchst dein inneres Kind zu heilen, dein Human Design zu leben, Astrologie noch irgendwie tiefer reinzugehen, dann bist du aber auch noch gleichzeitig alles eins und alles hat mit dir zu tun, aber auch nichts hat mit dir zu tun. Franziska: Ja. damit sie ehrlich kommunizieren. Urfreude: Aber dann auch nicht zu... Da musst du auch vorsichtig kommunizieren, weil du könntest ja jemanden auf die Füße treten und musst wieder alle inkludieren. Und das ist so ein Ding, wo ich oftmals denke so, haaaah, ich möchte einfach nur meine Ruhe. Franziska: Ja genau, da kommen tatsächlich auch immer mehr auf mich zu, die das haben und das kenne ich von mir damals eben auch. Genau, total. Und es war einfach nur viel zu viel und du weißt überhaupt nicht mehr, was soll ich jetzt machen. Und das meine ich mit, das ist im Kopf, das ist alles Gedanken, das ist alles Kopf. Alles. ne? Und es geht darum, es in die Erfahrung zu bringen und was rate ich denen? Na ja, also... Im Grunde genommen, was meine Arbeit ist, ist, rauszukommen aus Verstand, und das ist alles Verstand. Rein in, lag manchmal einfacher, in Intuition. Das heißt, mittlerweile geht es mir so, wenn mich da irgendwas anspringt, dann frage ich mich einfach nur, brauch ich das, ist das was für mich, will ich das, keine Ahnung. Also ich frage mich, also ich rede im Grunde genommen mit meiner höchsten Instanz. Aber nicht hier oben, sondern... Ich stelle eine Frage wie in der Meditation, ich stelle einfach eine Frage und dann beobachte ich, was kommt. Ich gehe nicht mehr aktiv ins Denken, brauche ich das, soll ich das machen? Wäre jetzt dann die Frage, es kommt ein neues Buch raus, soll ich mir das holen? Und dann hätte ich früher nachgedacht und jetzt gehe ich hier runter und gucke und warte. Passiv eigentlich. Und gucke, was kommt für eine Antwort. Und das ist der Zugang, das ist die Intuition, erste Impuls. Wenn du im Bewusstsein bist, wenn du jetzt hier im Jetzt bist, ist der erste Impuls deine Intuition. Der erste Impuls. Und dann nehme ich den ersten Impuls. Und wenn da kommt, ja voll geil, hol dir das, dann hole ich mir das. Wenn da kommt, nee, brauchst nicht, dann hole ich mir nicht. Also ich habe quasi angefangen und damit hat sich eigentlich dieser ganze lange Weg in Indien, das war alles Vorbereitung, es hat sich wirklich dadurch mein Leben ob ich jetzt glücklich bin oder nicht, hat sich erst verändert, als ich angefangen habe, aus dem Kopf rauszukommen und Meditation wirklich im Alltag zu leben. Das heißt, nicht mehr nachzudenken. Ich habe wirklich am Anfang richtig krass alle Gedanken, egal zu welchem Thema, alle weggeschickt. Im Alltag, nicht nur in der Meditation habe ich es geübt, im Alltag habe ich es dann umgesetzt. Und dann kam eben diese innere Stimme auf einmal hervor, die Intuition. Und das ist auch das, was ich oft mache. Ich will die Menschen wieder zu ihrer Selbstführung zurückbringen. ist natürlich schön, ganze Wissen zu haben, wenn ich es nicht anwenden kann. Das heißt, in uns ist diese Instanz, dieses höhere Bewusstsein, was ja alles weiß. Und vor allem weiß das, was unser Weg ist. Das heißt, ich frage nur noch dahin. Also anstatt mir ein Rat zu suchen, auch bei anderen oder so, frage ich hier rein und warte, was für eine Antwort kommt. Und seitdem ich das mache... ist mein Leben wirklich sehr, anders. Für den Verstand klingt das ganz oft unlogisch, da kommt. Kannste nicht machen oder bist du bescheuert oder geht auf gar keinen Fall. Total unlogisch, das kannst du nicht bringen. Das habe ich immer schon Jahre vorher beobachtet und habe mich dann aber, wenn es wirklich was ging, nicht getraut, auf diese innere Stimme zu hören. Und als ich mir dann wirklich committed habe, du hörst jetzt eine Woche, zwei Wochen nur noch auf diesen Impuls, egal was passiert ist, für kommite ich mich jetzt. Dann kam wieder die Erfahrung von, das ist genau richtig. Mein Verstand sagt etwas ganz anderes, aber es war genau richtig, wie ich es gemacht habe. Auf einmal bin ich wirklich angebunden mit allem. Und so vieles ist nicht absehbar, so vieles kann ich nicht greifen. Mein Verstand greift immer nur auf meine Erfahrungen zurück, auf meine Logik. Aber wie die Zukunft ist, weiß der nicht. Der besteht aus Vergangenheit. nur diese innere Instanz, die Intention in mir, die weiß. Und seitdem ich das mache, da muss man natürlich sich selbst auch, das muss man üben, da muss man sich disziplinieren am Anfang, nicht jemanden Rat zu fragen, sondern wirklich immer, okay, setz dich hin Franzi, Augen zu, Admin, stell die Frageworte ab. Dafür sind halt Coaches einfach wertvoll, dass du jemanden hast, dich Anfang immer wieder dahin bringt. Also immer wieder in diese Umsetzung, in diese Praxis und sagt, okay, stopp, jetzt bist du wieder in deinen Gedanken. Ich merke auch, die merken das teilweise nicht. Die denken, die fühlen gerade, aber eigentlich reden sie über ihre Gedanken und denken, das ist ein Gefühl. Ich hab Angst, weil ... Nee, das ist schon wieder Kopf. Hör mal auf zu analysieren, sondern nimm mal nur wahr. Das wieder zu üben, wahrzunehmen, was ist. Und das macht ganz, ganz viel aus. Urfreude: Das macht extrem viel aus. mir kam der Gedanke, wer hat das gesprochen? Das natürlich die Intuition und auch das Durchatmen und sich wieder in den Moment reinholen und so ist natürlich so eine leise Piepselstimme zu einem gewissen Zeitpunkt. Franziska: Ja, das ist gut. Mmh. Urfreude: Und dann hat man dagegen einen unheimlich intelligenten Kopf, der ganz viele Konzepte hat und versucht auf uns aufzupassen, dass wir nicht von der Schippe springen und dann auch noch mit Ängsten und uns so gut triggern kann und so gut ranziehen kann. Und das andere heißt, lass los. ist alles gut, hab Vertrauen. Na ja, weiß er jetzt nicht. Und das immer mehr, dem immer mehr zu vertrauen. Ich hatte zum Beispiel solche Momente. Franziska: Hmm. Urfreude: Ich wollte auf einen Spaziergang gehen mit meiner Familie. Und dann denke ich so, nimm ein Messer mit. Ich denke so, warum soll ich denn ein Messer mitnehmen? Ich brauch kein Messer auf dem Spaziergang. Und da lag auch eins. Ich sagte, nein, ich nehme jetzt keins mit. Und dann laufen wir los und wir laufen an so einem Fluss entlang und im Rad vom Kinderwagen verfängt sich eine Angelsäne. Und verwickelt das komplette Rad. Franziska: Hm. Urfreude: Und dann in dem Moment dachte ich so, Messer wäre jetzt schon nicht schlecht. Und nein, und dann passiert das wieder und wieder. Also jetzt nicht dieselbe Situation, aber dieses, mach mal das, mach mal das. Nein, das ist doch völliger Quatsch und wirklich auch so ein Widerstand dagegen am Anfang. Und mehr und mehr kommt man dann in das Vertrauen. Und das ist aber nichts. Franziska: Genau das meine ich. Genau das. Unser Verstand kann das nicht verstehen. Hmm. Es ist eine Wahl, es ist eine Entscheidung. Du musst wirklich die Entscheidung treffen. Immer wieder. Okay, setzt ihr Challenges, keine Ahnung. Ja, ab jetzt, was habe ich wirklich mit Challenges gemacht? Heute für eine Woche. Dann ist es nicht so anstrengend für den Kopf. Mache ich mal nur das. Ich höre nur auf meinen ersten Impuls. Und dann, genau. Urfreude: das aufzuhören. Hm. Ja, und nicht mehr auf den zweiten, weil dann geht der Kopf an und dann fängt es schon an, irgendwas zu argumentieren oder irgendwas zu, ein Szenario zu bauen. Franziska: Genau, davon müssen wir natürlich aber achtsam sein. Natürlich musst du achtsam sein, deinen ersten Impuls mitzubekommen, weil der kommt in den ersten Millisekunden, dann kommt schon der zweite. Urfreude: Und vor allen Dingen auch etwas, was du angesprochen hast, mit dem, wie sehr man sich in seinem eigenen Leben oder den Möglichkeiten des eigenen Lebens begrenzen kann, wenn man es nur mit dem Kopf denkt und lebt. Weil ich habe ja gar keine Ahnung. was das Universum a la Buddha Sponsor, wie man das nennen möchte, mich parat hält, weil ich schrumpfe es herunter auf die Möglichkeiten, ich in meinem Kopf habe. Und die sind ja ein Haar im Vergleich zu der Welt, was es an Möglichkeiten alles gibt, plus mit den Verkettungen und den Menschen und den Energien und all sowas in der Richtung. Und das Universum kann alles sein, was man möchte, insofern man eben nicht im Weg steht. Franziska: Ja. Also total, mein Lehrer in Indien, hat immer wieder, egal mit welchen Problemen ich zu ihm gekommen bin, er hat immer gesagt, repeat your mantra. Also er hat mir quasi ein Mantra gegeben aus drei Silben, die ich immer wieder in mir wiederholen sollte, eigentlich 24-7. Ein Mantra, meinen Kopf zu fokussieren, weil er braucht Fokus, er braucht irgendwas, der Verstand, den da drauf zu fokussieren, damit dass andere anfangen kann, überhaupt erst mal hervorzutreten. Und egal, welches Problem ich ihn nannte, hat er immer wieder gesagt, die Piedermantra. Er hat gewusst, dass ich noch nicht da bin, dass ich immer noch hier oben suche, ich immer noch die Antworten hier suche, dass ich immer noch versuche zu analysieren, dass ich immer noch im Nicht-Verstehen bin, im Zweifel. Zweifel ist der größte Feind für Bewusstsein im Grunde genommen auch. Und das war wirklich über zwei, drei Jahre das Einzige, was er mir gesagt hat. Repeat your mantra. Einfach weil ich hier hing. Immer noch, egal wie viel ich schon erkannt und verstanden und Erleuchtungsmomente hatte, immer noch habe ich versucht das Leben im Alltag hier mitzuklären. Und das ist krass, den Shift zu machen von ich denke über etwas nach oder ich komme erstmal bei mir an und stelle eine Frage und warte ab, was für eine Antwort kommt. Das ist ein richtig krasser Unterschied. Und mittlerweile denke ich manchmal, krass Franzi, du denkst ja gar nichts mehr. Also ich sitze dann manchmal einfach so, ich durchdenke Dinge nicht mehr. Also es sei denn, es ist was ganz Neues, Technisches oder so, wo ich wirklich mich konzentrieren muss, was ich erstmal lernen muss. Also mein Verstand ist ja auch eine wunderbare Fähigkeit, also er hat ja viele Fähigkeiten, wo ich den dann wirklich brauche. Aber ansonsten, ich denke nicht mehr. Urfreude: Das wäre jetzt genau meine Frage, dabei aufkommt. Ja, was ist denn dann aber unser Verstand? Oder zumindest nach deiner Einschätzung? Weil es ist ja... Franziska: unser Werkzeug, unser Diener tatsächlich. Also ich nähe es ihm wirklich nur noch als Werkzeug. Der ist natürlich super schlau, der kann Dinge verknüpfen, der kann das gut ausführen, der kann planen, wenn es wichtig ist, aber diese was ist der nächste Schritt, das stelle ich nur noch mir hier die Frage. Nicht mehr im Verstand. Der ist ein guter Ausführer, also der kriegt quasi Urfreude: Also... Franziska: Du und natürlich all die Zuhörer, könnt total gerne mal, ich habe eine Live-Videoaufnahme, das war ein Zoom mal, zwei Stunden, da habe ich genau darüber gesprochen, aus der indischen Perspektive heraus. Was ist der Verstand, was hat er für eine Rolle, was hat diese höchste Instanz, da gibt es so wunderschönes Kutscherbild. Das erkläre ich da auch. Und wie treffe ich vor allem Entscheidungen aus meiner Intuition heraus, weil, genau, kleine süße, kleine Stimme, die hört man vielleicht nicht immer, manchmal will man sie nicht hören, sagt der Verstand nein. Und da erkläre ich das nochmal natürlich mit viel mehr Zeit, was der Verstand ist. Aber im Grunde genommen soll der Verstand eigentlich Anweisungen bekommen von deinem höchsten Bewusstsein und dann ausführen. Die ausführende Kraft im Grunde genommen. Dein Werkzeug, dein Diener, der Meister ist dein höchstes Bewusstsein, der die Anweisungen gibt, deine Intention, das Jetzt. Urfreude: Mhm. Mhm. Ich hatte mal so Sinnbild gehört. Was heißt sicher ein Sinnbild gehört? Das ist an meinem eigenen Hund aufgefallen. hatte einen Hund, ist mittlerweile verstorben. Und irgendjemand hat dann so gemeint, ja, einen Hund, möchte Führung haben oder er nimmt sich die Führung. also weil er möchte Führung haben und dadurch Sicherheit zu spüren. Weil der Hund schaut ja immer, wie sehr kann ich dir vertrauen? Und wenn ich dich veräppeln kann, dann kann ich auch jeder andere veräppeln und da bin ich nicht sicher bei dir. Und so übernimmt dann der Hund oftmals die Führung. Ist aber völlig überfordert mit dieser Situation. Ein Hund ja kein Konzept hat von unserer Welt und wie die funktioniert und was wir jetzt wollen. Und dadurch werden viele Hunde dann aufgeregt, aggressiv oder krank oder sonst was in der Richtung. Und so ein bisschen erinnert mich das auch daran an den Geist, dass der da ist und sich sicher fühlen möchte. Das aber aus der Perspektive des Denkens und gerade aus der Vergangenheit in die Zukunft denken und antizipieren. Da habe ich mir ein schweres Wort ausgesucht. Da kannst du dich ja gar nicht sicher fühlen in dem Moment und dann eben die Führung geben, diese innere Führung bzw. die Führung durchlassen. Franziska: Im Yoga sprechen wir von the monkey mind, also wirklich der Affengeist, der hier so rumtoppelt und rumspringt. ist wirklich die Analogie, the monkey mind, den wir alle haben. Und Yoga ist eigentlich die Meisterschaft über den Geist. Genau, ganz oft hat er die Kontrolle. Aber eigentlich geht es darum, die Meisterschaft über ihn wiederzubekommen. Urfreude: Ja, cool. Ja. Mhm. Mhm. Franziska: Und das ist eigentlich Yoga. Die meisten kennen Yoga nur die Asanas. Diese Körperübungen, die man macht, das ist ja so ein Puppsteil von Yoga. Urfreude: ... Ja, vor allen Dingen so wie es in der Westländer... Also ich bin überhaupt kein Jogi. Ich habe eine Yoga-Lehrerausbildung angefangen. Hab mich aber dazu entschieden, das nicht durchzumachen, weil das eben nicht das war, was ich mir vorgestellt habe in dieser Ausbildung. Ja, die Asanas sind ja nur ein ganz kleiner Teil. Und so wie wir es heute zu erkennen, das ist ja mehr eine Aerobik-Klasse als alles andere. Aber da ist ja noch Atmung mit dabei. Da ist ganz viel Meditation dabei. Und Yoga heißt ja Ende vom Tag. Jetzt versuche ich klug zu scheißern Unity, also Einheit. Franziska: He. Urfreude: Alan Watts hat mal gesagt, die ganzen Konzepte, man hat, von denen ich auch ganz viele habe, sind alles nur Hinweisschilder auf dem Mond. Jeder zeigt dir nur ein Schild, wo es ungefähr in die Richtung von dem Mond geht. Also der Mond wäre jetzt die Erleuchtung in diesem Sinnbild. Und ich merke selber, wenn ich so was erzähle, wie ich mich da auch verzettle, Weil ich sage, ja, okay, von dem Konzept ist das so, von dem Konzept ist das so, von dem Konzept ist das so und irgendwo da in der Richtung wird das sein. Genau das, was du sagst. Dass das dann der Monkey Mind ist, der das versucht zu erklären, aber gar nicht die Mittel dazu hat. Franziska: Genau und du darfst dich dann fragen, was wähle ich von diesen 1000 Konzepten? Was wähle ich, welche passt auf mich? Das ist die einzige Frage. Urfreude: Was? Also welche... Franziska: Naja, also ich stelle mir das jetzt vor, bei mir ist es zum Beispiel so ganz viele Konzepte, das ist iokische Konzept, dann gibt es in Südamerika den Germanismus, dann gibt es hier unsere alte Kultur oder eine Kartalle und bla und tausend, tausend Theorien im Endeffekt. Und ich habe mich immer gefragt, okay, was ist jetzt die richtige für mich, welcher folge ich jetzt erstmal? So habe ich das jetzt verstanden. Urfreude: Mhm. Und noch eine Million. Franziska: Ich hatte dieses Gespräch, man spricht sehr selten mit dem Guru im Aschramm, weil das sind tausend Leute da, da sind. Und das ist ganz, selten, dass man mit dem alleine spricht, weil der natürlich viel zu tun hat, viele Aufgaben hat und er für die Gruppe spricht. Aber ich habe dann bei ihm eben auch diese Frage gestellt, als ich mal bei ihm war. Und er hat auch gesagt, wie du, es ist egal, es geht alles die gleiche Quelle. Es ist egal, von welcher Seite du kommst. Such dir das, was für dich ist. Urfreude: Der hat keinen Bock. Franziska: Und das meine ich, also im Grunde genommen das, was du wählst, was für dich jetzt hier in diesem Leben jetzt gerade für dich das Richtige ist, das machst du. Und da fragst du eben wieder deine Intuition und dann folgst du dem. Und davon bin ich auch weggekommen. Ich war super dogmatisch am Anfang, dass ist jetzt das Richtige, dass ist die Wahrheit. Ich bin da so weg von, weil es gibt kein Dogma mehr, wenn du nur dich selbst fragst. Dann ist einfach, es ist echt schwer an Worte zu fassen. Urfreude: deine Wahrheit. Ja, weil es deine, weil es deine. Ja. Franziska: Es ist deine Wahrheit und die ist immer richtig. Deine Wahrheit ist für dich gerade richtig. Deswegen muss ich mir auch keine Absolution mehr holen, was ich früher immer gemacht habe und gefragt habe, und passt das jetzt, und ist das richtig, und Gott, diese Angst, was falsch zu machen und den falschen Weg einzuschlagen, so kennen wir alle. Und vor allem sich zu erlauben, es zu ändern jederzeit, wenn es nicht mehr passt. Also so, was ist jetzt gerade, jetzt im Jetzt für mich der richtige Weg? Urfreude: Okay. Franziska: Ganz einfach. Die Umsetzung ist nicht immer leicht, aber es ist wirklich einfach. ist wirklich simple. Urfreude: Kannst du... Es ist wirklich einfach und dann komme ich aber auch wieder zu dieser Frage mit diesen... wenn es nichts anderes geht als das zu erkennen. Franziska: Hm. in meiner Wahrheit, in meinem Leben. Urfreude: Und egal... mich anschließen, ich darf. Franziska: Okay, gerne. Urfreude: Und alles, was wir tun, ist ja einfach nur dazu da, das irgendwie zu erfahren. Also wie du es vorher auch schon gemeint hast, wir machen dann immer so große Pläne und meinen dann wir brauchen irgendetwas, das bestätigt zu haben. Manifestieren zum Beispiel ist so Ding. Ich möchte jetzt manifestieren, mit der Manifestation den Beweis zu bekommen, dass das alles funktioniert. so funktioniert es dann eben nicht. Und dieses immer irgendwie auch in die Zukunft, dieses da, dass es nichts gibt, wo man Franziska: Ja. Urfreude: ankommen kann, dass es nichts gibt, was man erreichen kann. Man kann alles nur irgendwie erleben und dann zurückschauen und sagen, was ein toller Ausblick von hier. Und dann hast du eingangs auch gesagt, dass du, dass auch für dich die Kernfrage war, dein Freund damals verstorben ist, so was, was bringe ich denn hier her? Was möchte ich denn? Wo gehe ich denn hin? Und was habe ich denn für eine Gabe für andere Menschen? Und das ist, glaube ich, auch so bei vielen Menschen, und da beziehe ich mich mit ein. Wir kommen irgendwie alle auf diese Welt und denken, ich bin was ganz Besonderes in einem guten Sinne. Wir kriegen das auch von unseren Eltern immer mit. Also wir denken, versuchen ja immer irgendwie diese eine Fähigkeit zu finden, warum wir so besonders sind und was wir dann mitbringen. Und deswegen frage ich dich, was... Auf welchem Weg hat dich deine Intuition und dein Herz geführt und siehst du schon grob wieder die nächste Zeit für dich aussieht und wo du hin möchtest damit und welches Geschenk du anderen Menschen bringst? Franziska: Hmm. Mir ist sofort der Satz meines Lehrers Kopf gekommen wieder. Alles Ego. Das ist alles Ego. Also das, was das denkt, ist alles das Ego. Der Ego, also Ego kannst du ein bisschen mit Verstand natürlich auch auf eine Ebene setzen. Diese Fragen kommen nicht aus seiner Tiefe, die kommen aus dem Ego. Ego ist jetzt natürlich ganz oft, finde ich, negativ bewertet, so meine ich das gar nicht, sondern einfach nur aus dieser Verstandesebene heraus, weil es ist alles nicht wichtig am Ende. Urfreude: Ja, aber es ist halt dennoch da. Ich Franziska: und Urfreude: bin auch der Meinung, dass es sehr negativ behaftet ist. Ich sehe das Ego so ein bisschen wie so ein Charakterbogen bei Dungeons & Dragons. Du hast halt irgendwie einen Charakterbogen und dann hast du jemanden, sagt, ich bin Krieger und dafür bin ich stark, aber nicht sehr helle oder ich bin Magier und dafür kann ich zaubern, aber bin nicht so flink oder irgendwie sowas in der Richtung. Also du kriegst gewisse Attribute mit, damit dieses Leben hier irgendwie zu zu leben und natürlich auch irgendetwas zu... Franziska: Ja. Urfreude: zu erleben und eine gewisse Art und Weise zu haben, wie du auf Dinge reagierst und die dann modulieren kannst. Und dann aber auch wieder, wenn alles Ego ist und es alles nicht wichtig ist, okay, dann müssen wir uns dann nur in eine Höhle setzen. Franziska: nicht alles, nicht alles, aber das meiste. ja, so habe ich auch gedacht, so erlebe ich es jetzt eben halt nicht, sondern ich erlebe jetzt wirklich Yoga in meinem Alltag, also Meditation in meinem Alltag, in meinen Gedanken, in meinem... Also, tatsächlich denke ich, dass jeder sein Ziel für sich selbst festlegt und mein Ziel ist tatsächlich Moksha, also Moksha... diese Befreiung vom Schmerz in einen Zustand von Glückseligkeit. Und je nachdem, was dein Ziel ist, was dein Fokus ist, darauf lenkst du dich natürlich hin. Und ich möchte sehr für mich, dass mein Fokus aus meiner Intuition herauskommt und nicht aus meinem Kopf. ist zum Beispiel Manifestation. Woher kommt das? Kommt es aus deiner Intuition oder kommt es aus deinem Kopf? Ich will das unbedingt mal haben. Aber selbst das Yoga ist auch Bewertungslosigkeit, das alles nicht mehr so zu bewerten. Ich habe kein... Ja klar, ich würde gerne wieder im Winter nach Thailand. Das wäre schön, solche Sachen. Aber das fand ich auch so wichtig für mich. In meiner Entwicklung noch mal von einem anderen Coach dieser Satz, das Leben ist ein Spiel. Also beginne es zu spielen. Und die Urkraft ist die Freude. das ist... ich möchte glücklich sein, glücklich und frei. Das heißt, ich richte alles auf und frage mich, bringt mich das da hin, wo ich will? Bringt mich das dahin, dass ich freude und finde, glücklich bin und frei? Nein, dann lass ich's. Man muss wirklich konsequent sein auf diesem Weg. Okay, dann lass ich's. Dann denke ich jetzt nicht mehr darüber nach, dann treffe ich die Entscheidung nicht, dann lass ich's, wenn es mich nicht dahin bringt, in diesen Zustand. So, das ist meine Richtschnur im Endeffekt. Und das Leben ist ein Spiel, wenn du das einmal, wenn du das wirklich glaubst. Und so wie dein Glauben ist, so wird's ja auch alles werden. Wie geil ist denn das? Du kannst spielen. Du kannst das nicht so ernst nehmen. Leben nicht so ernst nehmen. Sondern spielen damit. Urfreude: Ja vor allen Dingen, auch was du da vorgesagt hast, du hast dich zu einer Haltung entschieden in deinem nicht zu. Ich verhalte mich jetzt so, weil dann bin ich in fünf Jahren da und da. Nee, jetzt in diesem Moment habe ich Bock in Frieden friedlich zu sein. Franziska: Ja, im Endeffekt sind das Haltungen. Ja und ich glaube, wenn man halt einmal in diesem Zustand ist, dann ist halt alles möglich. Das heißt, wenn du dann wirklich irgendwie sagst, ich möchte, was wolltest du werden? Ferrari, den Porsche-Chef oder so. Urfreude: Ne, Vorstandsvorsitzender Franziska: Also was auch immer man dann so hat, kann man dann prüfen, wäre das jetzt cool zu spielen, dieses Porsche Spiel? Ja? Ja? Aber wenn ein Ja kommt, okay, cool, dann mach ich das mal. Also wirklich, bringt so viel Leichtigkeit ins Leben rein, wenn man es nicht so ernst nimmt, sondern okay, jetzt spiele ich das mal. Urfreude: nee, auf jeden Fall nicht. Ja. Ja. Es ist. Franziska: Hast auch viel zu sagen. Urfreude: Ich habe... Ja, jein. Also... ich mich auch da logischerweise so unheimlich wiedererkenne. Ich habe... Ich habe nie etwas gemacht, ohne dass ich nicht auch irgendwie... mir davon was erwartet habe. Also zumindest ist das ein bisschen meine Anfang 30 oder so was. Als ich noch in dieser Phase war, dass ich irgendwie Großkarriere machen möchte oder so was. habe zum Beispiel, ich habe angefangen zu studieren. Das ist so schön. Ich hatte wirklich einen sehr engen Horizont damals. Ich habe damals zum Beispiel solche Nonsenssätze gesagt, zum Beispiel ich brauche keine Natur, von mir aus kann man alles asfaltieren. So habe ich damals gedacht. Ich habe angefangen, ich habe angefangen, zu studieren, weil ich ein Mercedes mit einem V8 haben wollte. Das war mein einziger Antrieb, den ich von damals hatte. dachte, wenn ich ein Mercedes mit V8 habe, dann ist alles gut. Und dann bin ich losgegangen auf diese riesen Torturen, habe mich da irgendwie so durchgepuxt, habe auch tolle Erfahrungen gehabt. Und so in den letzten Jahren Es ist genau das, was du da vor beschrieben hast. Ich möchte mich irgendwie auf eine gewisse Art und Weise fühlen. möchte mich irgendwie auf eine gewisse Art und Weise verhalten mit meinen Mitmenschen. Und ich möchte nicht, dass es aufgesetzt ist oder gespielt ist oder so. Und das hat... Das war so eine Riesen... Riesen Veränderung in meinem Leben oder ist so eine Riesen Veränderung in meinem Leben, mit der ich immer noch arbeite, dass ich nichts mehr tue, zu... Weil das ist ja dann auch wieder immer die Zukunft. Ich mach jetzt was, in der Zukunft irgendwas zu haben. Und aus diesem Hamsterrad herauszukommen. Und noch viel wichtiger, sich Fehler zu erlauben. Wenn wir mit unseren besten Freunden so reden würden, wir mit uns selber reden würden, wären diese sehr schnell nicht mehr unsere besten Freunde. Weil so ein Kritiker da am Start ist, der jede Kleinigkeit irgendwie auf die Goldwaage legt. Und deswegen muss ich da so grinsen, weil ich das... das auch so anfangen zu kapieren, dass das Leben irgendwie ein Spiel ist. Das hier ist irgendwie ein Spiel. Und das löst ganz, ganz viel in mir aus, Leute anzusprechen, sagen, hey, du kannst mal einen Podcast machen, mich hinzusetzen, mich mit dem ganzen Klatterradatsch zu beschäftigen, danach noch den Schnitt und sonst was zu machen. Und dann lade ich das hoch und dann können andere Leute das irgendwie beurteilen. Und deswegen fand ich das so schön, was du gesagt hast, dem Leben ist das Leben ist ein Spiel und wenn man das kapiert hat wird es deutlich leichter und glaube ich auch deutlich witziger. Franziska: Ja, und weil du jetzt das nochmal so sagst, und das Leben ist immer für mich, also oder das Universum ist immer für mich, ist auch ein Satz, ich mir eingebrannt habe, weil ich immer war so, wieso passiert mir das schon wieder, wieso schon wieder, wieso das schon wieder, dieses Opferding. Und wenn du sagst, warst zwei Jahre total depressiv, und ich mir jetzt höre, was deine Ziele waren, das ist ja natürlich nicht näherrend. Also so hatte ich das Leben im Grunde genommen auch wieder auf deine Bahn zurückgeschmissen. Urfreude: Mmh. Mhm. Franziska: natürlich total beschissen auf beschissenste Art und Weise. Das sind ja unsere Herausforderungen, aber so ist es halt. Deswegen ist es, finde ich, je mehr wir auf unser Innerstes hören, desto weniger muss uns das Leben zurückschmeißen, weil wir da mit lang gehen. heißt nicht, dass wir keine Herausforderungen mehr haben, aber das ist das, was ich so wahrnehme. Urfreude: Und auch in der Kombination, dass wir niemals falsch sind, da wo wir sind. Selbst wenn man so Sätze sagt, ich brauche keine Natur, man kann alles für mich aus Asphaltieren. In dem Moment ist das genau da, wo ich dann eben bin. Das heißt nicht, dass das jetzt der tollste Ort ist und die beste Einstellung, beste Welt, Welt Sicht. Aber so ein Stück weit muss man ja auch in sowas reingehen, zu erkennen, das möchte ich nicht. Franziska: Genau. Urfreude: Ich habe oft darüber nachgedacht, wäre das cool, wenn ich das früher alles gewusst hätte. Nee, ich würde es nicht wissen, hätte ich es nicht gelebt. Ich musste sein, wer ich war, zu werden, wer ich bin. Franziska: Es gibt auch nichts, was ich bereue. Also dieses Bereuen, das ist mir auch echt relativ fremd. Es gibt so einen, so hängt, okay, war ich einfach zu unwissend, ich ganz anders entschieden, aber das ist halt immer dazu. Urfreude: Ne. Ne. Ja, aber wo kommt das Wissen denn her? Das Wissen kann ja nur herkommen, wenn du fällst hin, schufst du dir das Knie auf und sagst, okay, das passiert dann. Okay, das werde ich jetzt... Franziska: Genau, aber das ist halt das. Entweder lernen wir durch Erfahrung natürlich, ganz klar. wenn du aber eben, also daran glaube ich mittlerweile, wenn du in dieses Bewusstsein, dieses höchste Bewusstsein von dir reingehst, dann bist du verbunden mit dem Wissen der Welt und der Zukunft und der Vergangenheit. Und das wie das Quantenfeld, was ist wieder eine ganz andere Nummer, die wir da jetzt auch machen würden. Aber das ist das, was ich immer mehr merke, dass das Wissen ist ja eigentlich da. Ich kann mich auch mittlerweile an das Wissen von meinen Kunden eindocken. Das ist mir auch neu. Das habe ich auch noch nicht so lange, dass ich die Dinge sehe und wahrnehme, die sie mir gar nicht sagen, die ihre Wahrheit sind oder wo es für sie langgehen kann und so weiter. Das total krass. Es gibt schon dieses Wissen, wo man sich irgendwie eindocken kann, wenn man es mal schafft, rauszukommen aus dem Kopf und wieder in diese Verbindung. Urfreude: und auch dort zu bleiben. Franziska: mit dem Eins sein zu gehen, da ist auch viel Wissen vorhanden. Das auch krass. Das ist noch mein recht junger Pfad, aber Wahnsinn, was da auch noch geht. Urfreude: Ja, und ich glaube auch, sind da auch gerade einfach in einer Zeit, wo wir das wieder entdecken dürfen, was da eigentlich geht und gerade in der Gemeinschaft, weil es ist nicht umsonst so, dass jetzt ganz, ganz viele Leute irgendwie Therapeuten oder Coaches werden, die schon vor einer Weile auf ihren Weg gegangen sind und dass ganz, ganz viele Leute anfangen zu sagen, nee, warte mal, irgendwie, das funktioniert hier nicht so, wie das mir vorgegaukelt wird. Franziska: Ja. Hmm. Urfreude: Und da auch nochmal zurück zu meinen ganzen Einstellungen mit der Vorstandsvorsitzenden werden von Porsche und so weiter. Das war halt einfach das Weltbild, was ich mitbekommen habe. Oder mir angeeignet habe. Und das habe ich dann zu Ende gespielt und dann für was Neues entschieden. Und wenn wir schon mal beim Wissen sind, hast du irgendwie eine ganz kleine Übung oder Routine oder sonst was in Richtung, die den Menschen zu Hause, die sie ganz einfach... Franziska: Ich Aber ich weiß es. Hmm. Urfreude: mitnehmen können, die wir vielleicht ausprobieren können. gar nichts großes sein oder irgendetwas, was du mitgeben möchtest. Franziska: Naja, im Grunde genommen wirklich, hinter diese Gedanken zu kommen. Also, kleine Meditationsanleitung, Grunde genommen. Urfreude: Wo können dich die Menschen finden, wenn sie diese Meditation ausprobieren wollen oder zum Beispiel den Vortrag hören möchten, den du vorher gewinnt hast? Franziska: Ja, also ich habe eine Homepage www.franziska-gibler.de, da findet man ganz viele Sachen von mir. Oder auf meinem Instagram, da bin ich sehr aktiv und da kriegt man eigentlich immer die neuesten Sachen mit und vor allem auch mal so Input. Aber ich habe gerade ein Video abgedreht, wo ich so eine kleine Übung mache, tatsächlich. Also 13 Minuten Video und da geht es darum, wie kann ich diese Gedankenspirale unterbrechen. Genau. Das zum Beispiel. Ja, die ist kostenlos auch, Urfreude: Schick mir gerne den Link dazu und dann mach ich den damit ran. Franziska: zack. Das kann jeder einfach mal so. Und das andere heißt Stop overthinking. Entscheidung treffen, leicht gemacht. Das ist diese Aufzeichnung, ich da tiefer eingehe. Da erkläre ich auch meine Geschichte noch mal so bisschen am Anfang. die gibt es für 19 Euro, ich. Kann man sich auch holen. Und das ist ein guter Einstieg. Also also einmal der Aufzeichnung. haben die Menschen schon gesagt, so krass. Es hat sich so viel geschiftet. Im Bewusstsein. Natürlich 1 zu 1 Coaching, ne? Also das wollte ich vorhin noch sagen. Ich hab so für mich, weil du immer so gefragt hast, was kann man den Leuten damit an die Hand geben? Natürlich vertraue auf dein Innerstes, aber das muss man halt oft erst mal wieder lernen. Wie geht das genau? Weil da hab ich auch ganz viele, die sagen, ich hör die Stimme nicht mehr und ich kann sie nicht unterscheiden zwischen meiner Kopfstimme, ne? Und Urfreude: Mhm. Hm. Franziska: Und da habe ich auf meinem Weg auch gemerkt, ich brauchte auch dafür Lehrer, die da waren, die mich mitgenommen haben. Und ich glaube, das hatte ich mit dir auch schon mal besprochen, dass ich so, ich habe ja Erlebnispädagogik auch gelernt und wir waren da ganz, ganz viel, haben uns beschäftigt mit den Indigenenvölkern auch. Und im Grunde genommen, man so zurückguckt, wie haben wir früher auch gelebt, naturnahe Völker, die haben immer Lehrer. Es gibt immer Lehrer, immer die Ältesten, immer. immer irgendwelche Menschen, dich auf deiner Reise begleitet haben im Leben. Und dass wir das nicht mehr haben, ist total scheiße. Weil wir so weit weg von unserem natürlichen Leben eigentlich leben mittlerweile. Und es ist normal, dass wir Menschen brauchen, die uns an die Hand nehmen. Und ich finde, deswegen sollte noch viel, viel mehr ankommen bei den Menschen, das nicht alleine. Urfreude: Hm. Franziska: machen zu müssen. Wir haben es auch geschafft, du und ich. Aber es hat bei mir, weiß ich nicht, zehn Jahre gedauert oder so, sag ich mal. Immer wieder so alleine gemacht. Die meisten und größten Durchbrüche hatte ich immer mit Mentoren an meiner Seite in den Phasen. Und das werde ich auch nie loslassen. Also werde ich immer weiterhin nutzen. Auch für mich. Urfreude: Was denkst du, wie eine Welt aussehen kann, in der mehr und mehr Menschen bewusst sind? Franziska: Geil. Traum. Okay, warte, ich geh mal rein. Na ja, das ist schön. Sehr, schön. was ich da natürlich war, demgleich ist Liebe. Liebe und Mitgefühl. Liebe und Mitgefühl, ist eigentlich das Wichtigste. Wenn das vorhanden ist, unsere energetische Nahrung schmerzfrei. Ja, das sehe ich aber nur Strahlen, ganz viele Strahlen und Weichheit. Urfreude: Ja. Und in Gemeinschaft miteinander. Sich wieder verbinden und zu erkennen, dass wir alle nur auf Weg sind. Franziska: miteinander. Ja, wirklich dieses, das war auch mein ganz großer Anteil, war leidfrei. Ich will nicht mehr leiden. So. Ich glaube, das wäre dann nicht. Urfreude: Ja, das hast du auch schon erwähnt. Ich glaube, am Anfang hast du das erwähnt. Leid frei heißt ja nicht, Unerwünschtes im Leben passiert, dass wir nicht irgendwas haben, was uns nicht auf die Nüsse geht oder so was in die Richtung. Aber das Leiden, das wirkliche Leiden davon, das ist... Franziska: Das heißt nicht, dass wir genau... Vielen Nee, das Leiden, das was du zum Beispiel zwei Jahre hattest, das richtig tiefe Leiden. Oder was ich auch immer wieder hatte, es ist als ob man stirbt, so richtig dieses ganz, tiefe Gefühl von Dunkelheit und Traurigkeit und sowas alles, das gehört dazu. Aber es ist nicht Leiden. Also ich kann traurig sein, ohne zu leiden. Und das wollte ich unbedingt. Das war für mich ganz wichtig, auch das zu lernen, nicht immer wieder zu leiden und zu leiden und zu leiden. sondern einfach meine Gefühle fließen zu lassen. allem. Wir sind Menschen. Mit allen Aspekten, mit allen Facetten. Das macht doch Leben aus. Abenteuer. Aber dieses Tiefeleiden, dieses Destruktive, dass das gehen darf. Urfreude: Schön, dass du die Menschen abkleidest. Franziska, Freie, vielen, vielen, Dank für deine Zeit. Und dass du uns immer wieder auf den einen Punkt zurückgeführt hast. Wir haben eine absolute Freude, den Podcast aufzunehmen. Und wie gesagt, alles andere verlinke ich unten drunter, was du mir schickst. Und vielen Dank für deine Zeit. Franziska: Danke dir. Urfreude: Dann möchtest du sonst noch irgendwas loswerden zum Schluss. Das letzte Wort überlasse ich sehr gerne dir. Franziska: Das Leben ist leicht. Nimm nicht so ernst, nimm das Leben einfach bloß nicht so ernst. Macht hier einen Spaß aus, auch aus Persönlichkeit, Entwicklung. Urfreude: in diesem Sinne, vielen Dank.