Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Asbestfunde in bekanntem Schwimmbad
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 12. März. Hamburger Universität hat ihren Exzellenzstatus verteidigt. Asbestfunde im Holthusenbad. Schwimmbad schließt länger als geplant. Großeinsatz an der Alster. Polizei suchte nach angeblich vermisster Person. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendplatz, das ist ein großer Erfolg. Die Universität Hamburg bleibt exzellent. Die größte Hochschule der Stadt hat den begehrten Exzellenztitel verteidigt und erhält ab 2027 für weitere sieben Jahre finanzielle Förderung. Unipräsident Hauke Hekerin nannte das einen herausragenden Erfolg. Für die Universität, den Wissenschaftsstandort Hamburg und die gesamte Metropolregion. Die Uni kann sich nun über rund 70 Millionen Euro in den kommenden sieben Jahren freuen. Zuletzt hatte sie vor allem wegen ihres Sparkurses Schlagzeilen gemacht. Einer der ersten Gratulanten war Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, per Videobotschaft. Sie haben die Universität in den vergangenen Jahren von innen heraus erneuert und als Flaggschiff der Hamburger Wissenschaftslandschaft auf einen guten Kurs gebracht, sagte er und betonte, Hamburg ist ein starker Wissenschaftsstandort im Norden mit rund 20 Hochschulen, mehr als 30 außeruniversitären Forschungseinrichtungen und vier großen Innovationszentren. Das ist ein Tiefschlag für schwimmbegeisterte Hamburger. Das traditionsreiche Holthusenbad in Eppendorf wird vom Sommer an für acht Monate oder sogar länger geschlossen. Grund für die Pause, Schadstofffunde und weitere überraschend aufwendige Bauarbeiten. Eigentlich sollte die Schließung für die geplante Revision im Sommer nur zwei Monate dauern. In der Zeit sollten die Umkleidekabinen neu gestrichen, die Alarmanlage erweitert und die WC-Anlagen der Sauna im Erdgeschoss saniert werden. Geplant war zudem, Umkleide und Sanitärraume barrierefrei umzugestalten und Fenster zu erneuern. Doch als die ersten Vorbereitungen starteten, entdeckten Experten Schadstoffe, genauer Asbest, in den Kuppeldecken des Bades. Diese müssen aufwendig entfernt werden. Statt nur ein Dachfenster wie geplant auszutauschen, muss nun die ganze Decke saniert werden, sagt Bäderlandsprecher Michael Dietl. Kosten der gesamten Maßnahme mehrere Millionen Euro. Großeinsatz an der Alster. Mit einem Großaufgebot haben Polizei und Feuerwehr heute Morgen nach einer angeblich vermissten Person in der Alster gesucht. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem Abendblatt, genauso wie Boote und Taucher. Gegen 8.25 Uhr hatten Passanten in der Nähe der Kennedy-Brücke mehrere im Wasser treibende Gegenstände beobachtet. Darunter sollen sich ein Zelt, eine Jacke und eine Isomatte befunden haben. Um kurz vor 9 Uhr konnte die Suche allerdings bereits abgebrochen werden. Es sei eine Person in der Nähe der Kennedy-Brücke entdeckt worden, der die Kleidungsstücke offenbar gehörten, so der Feuerwehrsprecher. Diese Person habe sich sicher an Land und nicht im Wasser befunden. Als Hendrik Schmidt und seine Geschäftspartner vor vier Jahren mit einem Radladen an den Jungfernstieg zogen, schien das Wachstum im deutschen Fahrradmarkt kein Ende zu kennen. In bester Innenstadtlage verkaufte der Hamburger Händler dort seitdem auf zwei Etagen Räder der US-Premium-Marke Specialized. Doch seit einigen Tagen sind Fahrräder und Verkaufspersonal weg. Durch die hohen Glastüren sieht man noch Reste der Ladeneinrichtung. Geschlossen steht auf einem gelben Post-it an der Scheibe. Der Fahrradhändler CCH Concept Cycles Hamburg ist zahlungsunfähig, das Amtsgericht Hamburg hat das Insolvenzverfahren eröffnet. Auch der Standort in Blankenese und das Service- und Werkstattcenter in Barmbeck sind dicht. Die zuletzt noch 16 Beschäftigten haben ihre Jobs verloren. Betroffen sind auch viele Kunden, die in den vergangenen Jahren mehr als 20.000 Räder bei CCH Concept Cycles Hamburg gekauft haben. Sie wurden inzwischen per Rundmail informiert. Das Problem, sie stehen mit ihren Fahrrädern jetzt ohne Servicepartner in Hamburg da. Wie gut, dass der fahrbare Untersatz des lieben Kollegen Iken schon mehr als 20 Jahre alt ist. Hamburgs Bundesliga-Schiedsrichter hört auf. Zehn Jahre, bislang 90 Bundesligaspiele. Entscheidungen, Rampenlicht, immer wieder Rückschläge durch schwere Verletzungen und danach gelungene Comebacks. Großer Respekt, dramatische Situationen und immer ganz viel Spaß bei der Sache. Damit wird am Ende der laufenden Saison Schluss sein. Hamburgs Top-Schiedsrichter Patrick Ittrich hat heute sein Karriereende nach dieser Spielzeit angekündigt. Dies war die schwierigste Entscheidung, die ich je im Fußball getroffen habe, sagt der 47-Jährige. Seit dem Sommer hatte er darüber nachgedacht, aber da ich noch verletzt war, war es erstmal kein Thema. Seit Ende Oktober aber ist er wieder fit und im Einsatz. Weil ich wieder gesund war, Spiele gepfiffen habe und es mir wieder gut ging, reifte der Entschluss immer mehr, erzählte Ittrich dem Abendblatt. Die E-Mobilität spielt in Hamburg zwar nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle, etwa jedes 20. Auto in der Hansestadt ist elektrisch unterwegs. Doch während der Pkw-Bestand und auch der Verkehr insgesamt abnehmen, wächst das Stromer-Segment kräftig und mit ihm auch die Infrastruktur und die Breite des Angebots. So hat Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhardt, SPD, am Kaiserkei in Sichtweite zur Elbphilharmonie eine neue Ladesäule des Unternehmens Enercity vorgestellt, die intelligentes Laden ermöglicht. Sie zieht den Strom dann aus dem Netz, wenn er reichlich verfügbar und entsprechend günstig ist. Was an privaten Wallboxen dank intelligenter Stromsteuerung im Hintergrund bereits etabliert ist, sei im öffentlichen Raum noch neu, sagte Markus Dehn, Leiter E-Mobilität bei Enercity. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.