Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Christina Block entschuldigt sich bei ihren Kindern
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um den dritten Tag im Blog-Prozess, bei dem Christina Block eine lange Erklärung abgab. Weitere Themen? Der neue Fernbahnhof Giebstreich könnte anders aussehen als geplant. Die Polizei nimmt einen mutmaßlichen Messerstecher fest und es gibt Kritik an den Sparplänen des Hamburger Unternehmens Jungheinrich. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Schulessen in Hamburg wird erneut teurer, was Kinder und Eltern erwartet. Platz 2. Kein Zirkus. Peter Schentscher stichelt gegen Friedrich Merz. Und auf Platz 1. Christina Block räumt Kontakte zu ehemaligen BND-Chef ein. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. In einer stundenlangen von Tränen und Pausen unterbrochenen Erklärung hat die wegen Kindesentführung angeklagte Unternehmerin Christina Block Intime Details aus dem Ehe- und Familienleben der Blogs vor Gericht ausgebreitet. Dabei kam auch ausführlich ihr Ex-Mann Stefan Hänsel und dessen Beitrag zum Sorgerichtsstreit zur Sprache, den sie im Saal 237 direkt ansprach. 237 natürlich des Gerichts. Auch ihren neuen Lebenspartner, den früheren ARD-Sportmoderator Gerhard Delling, nannte sie als ihren Halt in turbulenten, deprimierenden Zeiten. Zuvor fiel im Prozess des Jahres vor dem Landgericht eine bedeutende Entscheidung. Die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt beschloss mit den Schöffen und der Jugendschutzkammer, dass das Verfahren wie geplant weitergeht. Allerdings gibt es eine ebenso geplante Sommerpause bis Mitte August. Die Aussagen von Ute Plambeck, der Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Hamburg und Schleswig-Holstein, im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt lassen aufhorchen. Bisher war bekannt, dass das am Diebstreich geplante Bahnhofsgebäude mit zwei Hochhäusern sich wegen der Umplanung für den möglichen Verbindungs-Bahn-Entlastungstunnel um mehrere Jahre verzögert. Nun scheint sogar fraglich, ob das Gebäude jemals gebaut wird. Plambeck schließt nicht aus, dass der Bahnhof mit zwei gläsernen Türmen in dieser Form gar nicht kommt. Sie sagt gegenüber dem Abendland, ich zitiere, es kann durchaus sein, dass wir noch einmal neu planen. Wir sind jetzt in entscheidenden Gesprächen. Zitat Ende und mehr dazu auf abendlatt.de oder morgen in der guten alten Zeitung. Wer glaubt, dass die Union für einen harten Migrationskurs und die SPD für einen Weichen steht, sollte sich diesen Streit anschauen. Zwischen den Stadtstaaten Hamburg und Berlin gibt es Streit wegen der Abschiebung von Flüchtlingen. In ungewöhnlich scharfen Worten warf Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, seinem Berliner Amtskollegen Kai Wegner, CDU, vor, die Ausweisung mehrerer Afghanen aus einem Berliner Kirchenasyl verhindert zu haben. Wegner wiederum wies die Vorhaltung zurück. Der Vorgang liege in alleiniger Verantwortung Hamburgs. In dem Brief Tschenschers an Wegner geht es um sogenannte Dublin-Fälle. Die Afghanen sollten von Hamburg nach Schweden abgeschoben werden. Doch sie zogen in ein Kirchenasyl nach Berlin und die Behörden dort unternahmen nichts. Nach einem Messerangriff am Jungfernstieg vor gut zwei Wochen hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 29 Jahre alt Afghane wurde in Wandsbeck verhaftet. Er steht im Verdacht, bei einer Auseinandersetzung am 9. Juli einen 31-Jährigen mit einem Messer verletzt zu haben. Die Tat wird nach Polizeieingaben inzwischen als versuchtes Tötungsdelikt gewertet. Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Haftrichter hatte zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen in Tonndorf erlassen. Bei der Festnahme stellten Zivilfahnder mehrere Beweismittel sicher, darunter ein Messer. Der Vorfall hatte sich, wie gesagt, am 9. Juli auf Höhe des Alstereinlegers ereignet. Zwei Gruppen mit insgesamt etwa acht Männern waren in Streit geraten. Dabei erlitt der 31-jährige Schnittverletzung am Arm und am Oberkörper. Die Industriegewerkschaft Metall wirft dem Hamburger Gabelstaplerhersteller Jungheinrich wegen der geplanten Werksschließung in Lüneburg einen Tabubruch vor. Der zuständige Gewerkschaftssekretär Ole Drewes sagt, ich zitiere, Die Jungheinrich AG verfolgt ihr ehrgeiziges Ziel, den Umsatz bis 2030 nahezu verdoppeln auf dem Rücken der Beschäftigten. Jungheinrich sei ein hoch profitables Unternehmen, das sich seiner sozialen Verantwortung entziehe. Die Firma hatte Mitte des Monats ein Sparprogramm verkündet, das die Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Der börsennotierte Gabelstaplerhersteller will weltweit 1.000 Stellen abbauen. Das Werk in Lüneburg mit rund 380 Beschäftigten soll bis 2027 geschlossen werden. Auch in Norderstedt und der Hamburger Zentrale werden demnach Stellen wegfallen. Für HSV-Fans, die bei den ersten drei Pflichtspielen der neuen Saison im Stadion dabei sein wollten, gab es zuletzt viel Frust. Die war nämlich schnell ausverkauft. Aber nun gibt es eine Möglichkeit, ins Volksparkstadion zu gehen und es gibt noch Karten. Denn an diesem Sonnabend spielt der HSV im Rahmen des Volksparkfestivals gegen den französischen Top-Club Olympique Lyon um 15 Uhr. Das Spiel ist noch nicht ausverkauft, denn bisher sind nur 42.000 Karten für dieses Freundschaftsspiel verkauft. Da sieht man, wie groß das Interesse an dem alten und neuen Bundesliga-Club HSV ist. An diesem Sonnabend im Volkspark. Das war es für diese Woche mit den Hamburg News. Mehr Podcasts des Hamburger Abendblatts finden Sie unter www.abendblatt.de. Sehr empfehlenswert eine neue Folge unseres Podcasts 040 Hamburg streng vertraulich. Da geht es natürlich wieder um Dinge, die Sie wissen sollten, wenn Sie in Hamburg mitreden wollen. Und Montag geht es dann weiter mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.