Latest / Drakenhofs Mythen / Ein Kriegskardinal, Assasinen, Geisteradlige und eine verdorbene Stadt I Trench Crusade #Lore
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- 0:01Willkommen Pilger in den Gräben. Wir begeben uns zurück in die
- 0:06finstere Welt und die Schützengräben von Trench
- 0:09Crusade. In unserer heutigen Betrachtung
- 0:12schauen wir einen der wichtigsten Kriegskardinäle an
- 0:15und wandern zur Festung der Assassin auf Seiten der Hölle
- 0:19betrachten wir die Adligen der Grabengeister und wandern durch
- 0:23Egren die Stadt Beelzebobs. Kardinal Domenico Alidosi, einer
- 0:40der 12 Kriegskardinäle, ist der martialische Verteidiger der
- 0:44Kirche in den Kirchenstaaten, einem Bollwerk des Glaubens
- 0:47gegen die häretischen Invasionen aus dem Norden Europas.
- 0:51Während der oberste Pontifex weiterhin die spirituelle
- 0:54Führung über das Gläubige West und Mitteleuropa inne hat, wurde
- 0:58die militärische Verantwortung klar auf diese Elite geistlicher
- 1:01Kriegsherren verteilt. Wobei Alidossi als einer der
- 1:05Entschlossensten und Unnachgiebigsten gilt.
- 1:08Alidossi ist eine charismatische und aggressive Führungsfigur,
- 1:12die sich nicht scheut, an der Front zu stehen.
- 1:15Unter seiner Leitung erlebte die Schweizer Garde eine bedeutende
- 1:19Expansion, nun verstärkt durch schwere Maschinisierte
- 1:22Infanterie, die das Rückgrat der Verteidigung Roms bildet.
- 1:26Unterstützt wird dieses Heer durch die päpstliche Luftwaffe,
- 1:30die über den Vatikan kreist. Wie eine himmlische Flamme sowie
- 1:33durch die Heilige Flotte, eine vereinte Mittelmeerstreitmacht,
- 1:37deren Aufgabe es ist, die Seewege nach Zypern zu sichern
- 1:41und neu antioch die heiligste Bastion im Osten gegen Angriffe
- 1:46vor Meer zu schützen, um die Kriegskosten zu decken, hat der
- 1:50Kardinal einige kreative und kirchliche grenzwertige
- 1:54Finanzierungsmodelle eingeführt. Darunter den Verkauf von
- 1:57Kriegsablässen und der Errichtung profitabler Kapellen
- 2:01und Chartreux, deren Erlöse in die Kassen der Kirche fließen.
- 2:06Dies erlaubt es ihm, die militärische Expansion aufrecht
- 2:09zu erhalten, ohne die spirituelle Autorität des
- 2:12Pontifects zu kompromittieren, zumindest nach außen, doch
- 2:16während seine Streitkräfte die Küsten kontrollieren, ist die
- 2:19Bedrohung im Landesinneren Italiens existenziell.
- 2:23Die Härätische Invasionsstreitmacht hat die
- 2:25Alpen überquert und steht nun vor den Toren der
- 2:28Glaubensdomäne. Ihre Reihen bestehen nicht aus
- 2:31gewöhnlichen Soldaten, sondern aus künstlichen Monstrositäten,
- 2:35erschaffen in den Todesfabriken der Hölle Maschinenwesen,
- 2:39finanziert durch gigantische Kredite von der Bank von Marmon.
- 2:43Diese automatisierten Legionen benötigen weder Nahrung noch
- 2:46Ruhe und lassen sich kaum aus besetzten Gebieten vertreiben.
- 2:51Ihre Effizienz ist übermenschlich, ihr Schrecken
- 2:54tiefgreifend. Alidossis Herz aber schlägt noch
- 2:57für einen anderen Ort. Venedig, die einzige Heimat
- 3:01seiner Familie, nun fest in der eisernen Hand des Großherzogs
- 3:05Eligos, eines dämonischen Generals, dessen mechanische
- 3:09Höllenmaschinen die Stadt in eine Festung der Verzweiflung
- 3:12verwandelt haben. Der Kriegskardinal träumt davon,
- 3:16Venedig zurückzuerobern. Doch der enorme Aufwand zur
- 3:20Versorgung und Verteidigung von neu antioch bindet einen
- 3:23Großteil seiner Truppen zwischen Nostalgie, Pflicht und
- 3:27strategischer Realität gefangen, ringt Ali Dossi mit der
- 3:30Entscheidung, ob der Weg nach Venedig mit Weihrauch oder mit
- 3:34Blut gepflastert sein wird. Er bleibt ein Mann des Glaubens,
- 3:37aber auch des Feuers Alamud, auch genannt das Nest des Adlers
- 3:45oder die unbesiegte ist mehr als eine Festung der.
- 3:48Es ist der mythische Hauptsitz der Nisari Ismaeliten, der
- 3:52uralten und gefürchteten Assassinen, die seit über 800
- 3:56Jahren ihre abgelegenen Gebirgsländer am Barkazar, dem
- 4:00Kastrischen Meer, kontrollieren. Angeführt werden sie von einem
- 4:04Mann oder einem Schatten, den man Sheik Al Haschischim nennt,
- 4:09den alten vom Berg auf sein Wort hin treten die Männer der Berge
- 4:13hervor und verschwinden wieder im Nebel.
- 4:16Und die ganze Welt fürchtet sie, denn Sie töten sogar Könige.
- 4:21Die Bewohner von Alamud werden seit frühester Kindheit in den
- 4:25esoterischen, tödlichen Künsten ausgebildet, die Zeit und Raum
- 4:29zu beugen scheinen, die Elite unter den Todgeweihten, geführt
- 4:33von einem Meister, den niemand wirklich zu kennen scheint,
- 4:36manche berichten von einem jungen, strahlenden Krieger in
- 4:39weißem Mantel. Andere von einem uralten Mann
- 4:42mit silbernem Bart, hager, hart in schwarzem Gewand, mit
- 4:47blutroten Tierraststreifen. Doch in einem sind sich alle
- 4:51einig um den Hals des Meisters hängt ein Ring mit dem Siegel
- 4:54Suleiman ibn Davut, den die Franken als Salomo den Weißen
- 4:59kennen, jenes heilige Zeichen, das der Legende nach Macht über
- 5:04Gin, Sheytan und Geister verleiht.
- 5:07Viele glauben, dieses uralte Siegel sei der Grund, warum
- 5:11Alamud nie gefallen ist. Selbst nicht in einer Welt, die
- 5:14von den Höllenheeren überrannt wurde.
- 5:17Die Ulema des eisernen Sultanats behaupten, Alamud sei außerhalb
- 5:22der großen eisernen Mauer gelassen worden, als Zeichen
- 5:25göttlicher Missbilligung gegenüber der Sadaka, dem
- 5:28Ketzertum des Islam. Doch die Assassinen spotten über
- 5:32solche Deutungen. Sie glauben, dass der ewig
- 5:35bewahrende wusste Alamud bedarf keiner Mauer alamud ist die
- 5:39Mauer trotz seiner Abgeschiedenheit öffnet sich
- 5:43alamud gelegentlich der Welt, wenn der alte jemanden zu
- 5:46sprechen wünscht. Diese Auserwählten Erwachen mit
- 5:49einer Botschaft auf dem Nachttisch, überbracht von
- 5:52unsichtbaren Händen, die Einladung zu Alamud, der
- 5:56Hauptstadt von Deilam, zu widersprechen, wagen nur wenige
- 6:00an den Grenzen des Tals werden sie geblendet als nicht aus
- 6:04Gnade, sondern um den Pfad zur Festung nicht zu kennen.
- 6:07Was Sie sehen, ist oft unglaublich himmelsgleiche
- 6:10Gärten, Bibliotheken, die das Haus der Weisheit alt aussehen
- 6:15lassen, und Labore, in denen Philosophen, Mystiker und
- 6:19Wissenschaftler der Derwisch Ismaeliten in tiefen Disputen
- 6:23versunken sind, über persönliche Begegnungen mit dem Meister der
- 6:27Messer jedoch schweigen fast alle, sei es aus Ehrfurcht oder
- 6:31Furcht. Alamut selbst liegt im Tal von
- 6:35Schirku, geschützt durch das Gebirge Alamku, auch bekannt als
- 6:39der Thron Salomos. Der einzige Zugang ist ein enger
- 6:43Pass, durchflossen vom reißenden Fluss Alamut, dessen Fluten den
- 6:48Weg große Teile des Jahres versperren, dazu kommen
- 6:51mystische Menhire. Die das Tal bewachen und ein
- 6:55Netz aus Basilisten, Katapulten und Langstreckenwaffen, das jede
- 7:00anrückende Armee ausbluten lässt, lange bevor sie die
- 7:03Mauern erreichen. Am Himmel patrouillieren die
- 7:06fliegenden Kriegsschiffe des Sultans, Luftangriffe sind
- 7:10ebenso unmöglich wie eine Belagerung, obwohl die Festung
- 7:13nie offiziell unter den Schutz des Sultans gestellt wurde,
- 7:17glauben die Strategen von Neuantioch, dass eine geheime
- 7:20Allianz besteht. Schutz im Austausch für die
- 7:23Dienste der Assassin dies wäre nicht ungewöhnlich, denn jede
- 7:27Kampagne der Häretiker gegen Alamud endet im Desaster.
- 7:31Kommandanten sterben in ihren Zelten, Karten werden nutzlos,
- 7:35Zeit verflißt Anormal und die Lebenskraft der Soldaten
- 7:39versiegt, als würde das Tal selbst ihnen das Leben
- 7:42entziehen. Die Kräfte der Hölle selbst
- 7:45beelzebubbs unreine Ordnung der Fliegen oder die schwarzen
- 7:49Ausbrüche des Grals. Meiden die Ländereien der
- 7:52Assassin, als sei dort eine Macht am Werk, die sogar die
- 7:56gotische Magie der Verdammten aufhebt.
- 7:59Die siebenköpfige Schlange, die Throne der Hölle schicken ihre
- 8:03sterblichen häretischen Kriegsherren, denen Abadon der
- 8:06Zornige ewige Jugend verspricht, Wenn sie Allah Mut erobern, doch
- 8:10keiner kehrt zurück, jede Dekade versucht eine neue Eroberung,
- 8:15sein Glück getrieben von Gier, Ehrgeiz oder dämonischen
- 8:18Versprechungen. Und jeder scheitert.
- 8:22Manche sterben an Gifte, andere an Dolche, wieder andere
- 8:26verschwinden schlicht, ihre Armeen lösen sich auf ihre Namen
- 8:30Vergehn ihre Pläne zerfallen zu Staub.
- 8:34So steht aller Mut noch immer Unerschüttert ungebrochen
- 8:39unbesiegt errätische Priester, die nach ihrem Tod zu graben
- 8:47geistern werden. Führen auch im Jenseits jene an,
- 8:50die ihnen einst im Leben gefolgt sind.
- 8:53Doch was einst geistliche oder militärische Autorität war, ist
- 8:57nun eine perverse Parodie von Adel und Herrschaft im Geiste,
- 9:01getrieben von der einstigen Gier nach Ruhm, Einfluss und Aufstieg
- 9:05innerhalb der Häretischen Hierarchien gründen sie im
- 9:08Totenreich kleine Königreiche aus Asche und Leid, reiche aus,
- 9:14leere, Zerfall und stolz. Diese Geisterfürsten,
- 9:18angetrieben von nie verheilten Sehnsüchten, fertigen sich
- 9:22Kronen und Zepter aus Schrott, aus Knochen und Verrostetem
- 9:26stahl. Symbole eines Throns, der keine
- 9:29Bedeutung mehr hat. Und doch klammern sie sich
- 9:31daran, die Mächtigsten unter Ihnen nennen sich selbst
- 9:35geisterkönige in den Ruinen zerschlagener Kathedralen, in
- 9:40verbrannten Tempeln und Zerschossenen Basilisken halten
- 9:43sie Hof. Dort verkünden sie
- 9:46Wahnverordnungen und Irrsinnsgesetze, um ihre untoten
- 9:50Vasallen zu beschäftigen. Obwohl jeder Tag dem vorherigen
- 9:54gleicht, kalt, leer, ewig, diese Höfe sind gefüllt mit Leichen,
- 10:01Rauch und dem Wispern zerfallener Seelen, Eroberungen
- 10:04bringen kein Triumph, nur mehr ödnes, mehr verlassene Gebiete
- 10:08ohne Leben, die Geisterkönige hassen die Lebenden aus Neid.
- 10:14Weil dies noch Hoffnung bleibt. Selbst das Höllenfeuer ist ihnen
- 10:17verwehrt, keine Wärme, kein Schmerz, nur Stillstand und
- 10:22langsamer Zerfall zu denkender schwarzer Asche.
- 10:26Nur im Kampf spüren die Grabengeister ein Funken von
- 10:29Bedeutung, sobald sie lebendige Präsenz wittern, formen sie sich
- 10:33wortlos in aufrechter Disziplin bereit, erneut zu marschieren.
- 10:39Krieg zwischen Geisteradligen ist keine Seltenheit.
- 10:42Stolz und Eitelkeit treiben sie zu Blutsfäden gegen andere
- 10:45Warbands, die sie als Usurpatoren betrachten.
- 10:48Der Kampf gegen die Lebenden ist für sie ebenso wichtig wie der
- 10:52gegen ihre eigenen Artgenossen, die aristokratische Kaste der
- 10:57Grabengeister reist in panzerbalankinen grotesken
- 11:01Konstruktion aus zerstörten Panzern und verwunschenem
- 11:05Metall, diese Fahrzeuge funktionieren nicht mit
- 11:08Treibstoff. Sondern durch die gequälten
- 11:10Seelen, die der Geisterkönig im Tod versklavt hat.
- 11:14Wer ihm im Leben mißfiel, wird in der Nachwelt an Ketten mit
- 11:17Haken, Stacheldraht und glühenden Fesseln gebunden oder
- 11:22in die Maschine eingemauert, wo sein endloses Wimmern das
- 11:25Knarren des Fahrzeugs begleitet. Für einen Grabengeist gibt es
- 11:29keine schlimmere Strafe als das Ziehen eines Palakins, das
- 11:34Symbol ihrer totalen Unterwerfung.
- 11:37Auf dem Palakin thront der Phantomlord stolz, überhöht und
- 11:41schwer gepanzert. Von dort aus feuert er rostige
- 11:44Salven auf seine Feinde, unerreichbar durch fast jede
- 11:48irdische Waffe. Die Panzer werden über Jahre mit
- 11:51Trophäen, Bannern, Erbeuterter, Kunst und Gold bedeckt, nicht
- 11:56aus Freude an Schönheit, sondern als verzweifelter Versuch, die
- 12:00Lehre in ihren Seelen zu füllen. Doch egal, wie viele Reliquien
- 12:04sie anschrauben, wie viele Banner Sie ausstellen, die.
- 12:07Sie wissen, Ihr Thron ist nichts weiter als ein Haufen nichts.
- 12:12Ihre Schattenschreiber notieren jede noch so belanglose
- 12:15Eroberung in endlosen Listen, die sie in monotoner Litanei
- 12:19vortragen, um ihren Herrn zu beschwichtigen.
- 12:23Und doch bleiben nur der Zwang weiterzuziehen auf der Suche
- 12:27nach einer Bedeutung, die ihnen in der Ewigkeit verwehrt bleibt,
- 12:31wenn die Suchscheinwerfer der Panzerpalatine durch den Nebel
- 12:35über dem Niemandsland schneiden. Und das Wimmern, der
- 12:37Stacheldraht Benchis ihre Ankunft verkündet, ist es für
- 12:41viele bereits zu spät. Denn sobald der Blick des
- 12:44untoten Königs auf ein Feld und das Dröhnen seiner Maschine
- 12:48beginnt, gibt es kein Entkommen mehr.
- 12:54Ekron, die Hauptstadt des schwarzen Grals und Sitz von
- 12:58Beelzebub, dem Herrn der Fliegen, ist ein Ort von so
- 13:01Abgründiger Verderbnis. Dass selbst unter den 66
- 13:05Höllendomänen der Ketzerfürsten keine vergleichbare Stätte
- 13:10existiert, beherrscht von einer infernalen absoluten Monarchie.
- 13:15Ist sie das irdische Abbild der Verdammnis, eine Stadt der
- 13:19Pracht und des Zerfalls, wo die Herrschaft des Königs der
- 13:22Völlerei allgegenwärtig und unwidersprochen ist.
- 13:26Belzebub war einer der 3 ersten gefallenen Engel, einst verehrt
- 13:30als Baal Zebub unter den Philistern, deren einstigen
- 13:34Heiligtum Ekron heute zum schmutzig göttlichen Zentrum
- 13:38seines Kultes geworden ist. Keine Volkszählung existiert,
- 13:43doch es wird vermutet, dass 10000000 in dieser Stadt und
- 13:47ihren Ranzonen dem schwarzen Gral und seinem Herrn verfallen
- 13:50sind. Seine Priesterschaft, sprachlich
- 13:54visiert, in Verdorbenem Enochisch und.
- 13:56Und missioniert in allen Zungen der Welt, regiert in seinem
- 14:00Namen mit fanatischer Hingabe. Doch selbst unter den Ketzern
- 14:04ist Ekron verhasst und gefürchtet.
- 14:06Die Stadt ist ein Offenbarungseid der Hölle,
- 14:09selbst ihre Gassen Quellen über von Fliegen, Aas, Dämonen,
- 14:15wandelnden Leichen und den pulsierenden Einfluss des
- 14:18Schwarzen Grals. Einst versuchte Beelzebub, die
- 14:22Bundeslade Gottes zu rauben. Doch als seine Diener sie in
- 14:25einem antiken Sieg gegen Israel erbeuteten, schlug Yave zurück.
- 14:30Mit solchen Tumoren und göttlicher Vergeltung.
- 14:34Die Lade wurde aus Furcht zurückgegeben und die damit
- 14:38verbundene Demütigung brannte sich in Belzebobs göttliches
- 14:41Gedächtnis. Seitdem hat er geschworen, die
- 14:45gesamte Schöpfung zu verderben, als Rache für die Schmach und
- 14:50den Glaubensverlust unter seinen einstigen Anbetern.
- 14:54In seiner Zitadelle im siebten Kreis der Hölle begann er mit
- 14:57der Erschaffung seines größten Werkes, der Schwarzen
- 15:01Gralseuche. Eine Infektion nicht des
- 15:04Fleisches allein, sondern von Glauben, Sinn und Heiligkeit im
- 15:10Jahr 1436 dem schwarzen Jahr, wurde der Gral entfesselt und
- 15:15mit ihm die Ordnung der Fliegen, die Ekron aus Ruine neu
- 15:19errichteten. Durch das Höllentor in
- 15:22Jerusalem, das war, strömte Beelzebubs macht in die Welt,
- 15:27fliegen, Skorpione, Heuschrecken, alle getränkt in
- 15:31Unheil des Grals. Heute ist Ekron ein
- 15:35widerwärtiges Spiegelbild von Herrlichkeit und Entweihung,
- 15:38Tempel, Kirchen, Moscheen, Schreine und Altäre aus aller
- 15:43Welt wurden durch Millionen von Gralsdienern hierher geschleppt.
- 15:48Sie stehen nun als tote Monumente in Straßen aus Seuchen
- 15:51und Staub, flankiert von wundervoller Kunst, Marmor,
- 15:56Prophyr, Gold, Edelsteine. Doch Beelzebub begehrt nicht
- 16:00ihren materiellen Wert, er nährt sich an ihrer verbliebenen
- 16:04Heiligkeit wie ein Parasit an der Erinnerung an Anbetung.
- 16:09Seine Priester entweihen diese Orte, verwandeln sie durch
- 16:12dunkle Rituale in spirituelle Nahrung.
- 16:15Verdorbene Opfer für den immer hungrigen Gott der Völlerei.
- 16:20Doch so viel er auch verzehrt, gesättigt wird er nie, denn
- 16:24Beelzebub begehrt nicht nur Anbetung, er begehrt die einzige
- 16:28Anbetung, die göttliche Alleinherrschaft, die ihm nach
- 16:32seinem Verständnis zu recht zusteht, da Kinder den Platz des
- 16:36Vaters einnehmen sollten in seiner verzerrten Logik ist Gott
- 16:41ein Tyrann, der. Der seinen Platz dem
- 16:43talentierten Nachkommen verweigert.
- 16:46So verkünden es die Tafeln von Ekron mit Höhnischem Sakrileg.
- 16:52Fürchtet euch nicht, denn siehe ich verkünde euch große Freude,
- 16:57die allem Volk widerfahren wird, denn der schwarze Gral ist
- 17:01gekommen, die Stadt ist nicht nur beelzebubbs Zentrum der
- 17:05macht, sie ist seine Wunde, seine Waffe und sein Traum.
- 17:09Seine Militärmacht, obwohl nicht vollständig bekannt, soll alle
- 17:13früheren Armeen der Hölle an größeren Grauen übertreffen.
- 17:18Seine Missionäre sehen in Ekron ein verheißendes Paradies, ein
- 17:22Vorschein der künftigen Welt, eine Vision aus Greulen in der
- 17:27Anbetung durch Angst und Gier regiert, doch für alle anderen
- 17:32ist Ekron nichts anderes als als ein heiliger Alptraum, ein Ort,
- 17:37an dem das Fegefeuer Erlösung wäre.
- 17:40Hier werden nicht nur Körper vernichtet, sondern
- 17:42seelenverzehrt und die Hölle selbst schaut neidisch auf das,
- 17:47was Beelzebub aus dem Erdenreich gemacht hat.
- 17:52Wie findet ihr die heutigen Erzählungen in dieser düsteren
- 17:55Welt? Schreibt eure Meinung in die
- 17:57Kommentare. Wenn ihr mehr über die
- 17:59Fraktionen und Geschichten von Trench Crusade oder anderen
- 18:03Spielen erfahren wollt, dann gebt dem Video doch ein Like und
- 18:06abonniert den Kanal bis zum nächsten Mal.