Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / # Kapitel 1 - meine Kleinkindphase
Transcript
- 0:09Triggerwarnung dieser Podcast enthält sensible Inhalte.
- 0:12Bei manchen Betroffenen kann das negative Reaktionen auslösen.
- 0:15Bitte sei achtsam sollte dies der Fall sein.
- 0:20Die Gedanken kreisen freien, jedem gottverdammten Tag,
- 0:23Emotionen kochen hoch bei jedem Wort, was ich nicht mag ich will
- 0:27niemanden verletzen mit den Worten die ich sag und macht der
- 0:30Kobold in meinem Kopf so weiter seht ihr mich schon bald im Sarg
- 0:33der Mensch in meinem Spiegel Ich hasse ihn so abgrundtief.
- 0:37Ich werd hier noch nicht los. Mein bester Freund, dem höchsten
- 0:40tief den Absprung schaffe ich leider nie, denn ich bin so
- 0:42krass naiv auf meine Krankheit passt hier auch kein Adjektiv
- 0:47borderline. Der Podcast eines Depressiven
- 0:51voll und mit Sven Ich will und kann nicht mehr hol mich hier
- 0:55raus dieser Teufelskreis in meinem Kopf ich halte es nicht
- 0:59mehr aus, ich bin ein Fehler im System.
- 1:01So fühle ich mich hier jeden Tag bricht zusammen unter der Last,
- 1:04die ich auf meinen Schultern trage, viel Spaß mit Border
- 1:08allein. So ihr Lieben herzlich
- 1:11Willkommen bei Borderline und zwar.
- 1:16Dieses mal Folge 82 ist schon gelaufen.
- 1:21Aber ich mir gedacht, ich werde einen 4 ja einen Vierteiler
- 1:27machen. Mir schwirrt schon die ganze
- 1:31Zeit im Kopf rum. Und diesen Vierteiler werde ich
- 1:34täglich veröffentlichen. Und ursprünglich habe ich mir
- 1:39gedacht ja. Ich mach das mal über 30 Tage.
- 1:45Ich weiß nicht, ob das realistisch ist, ich weiß es
- 1:49nicht 230 Tage außer am Wochenende jeden Tag praktisch
- 1:54so, wie es am Anfang mal war. Aber.
- 1:59Wir fangen erst mal mit dem Vierteiler an würde ich mal
- 2:01sagen OK. So ihr müsst mir mal wieder
- 2:05nachsehen ich bin wieder völlig erkältet und verschnupft und
- 2:09verhuscht und Verrotzt und egal. Ist so wie es ist.
- 2:17Ein Viertel deswegen, weil ich denke, ich denke einfach mal.
- 2:23Dass diese dieses Thema, was ich ja, was ich hier im Kopf habe?
- 2:30Dass das mehr Zeit in Anspruch nimmt, weil ich es chronologisch
- 2:35dann auch sortieren will und dann praktisch.
- 2:40Ja, wie soll ich sagen, es wird wahrscheinlich eine etwas
- 2:44längere Angelegenheit, sagen wir es mal so also.
- 2:50Ich bin ich rekapituliere. Und zwar folgendermaßen.
- 3:01Der Einstieg merkt ihr der Einstieg.
- 3:05Meine Kindheit. Respektive dann auch meine
- 3:08Jugend so, das ist das, was ich jetzt in den 4 folgen.
- 3:12Ähm, nennen wir es nennen wir es aufarbeiten will nennen wir es.
- 3:18Beschreiben, erzählen, nennen wir erzählen ich will, ich will
- 3:21es einfach erzählen, OK. So und.
- 3:27Da, glaube ich, brauchen wir mehr Zeit und deswegen der
- 3:30Vierteiler okay. Ich versuche einfach mal
- 3:34anzufangen. Es begab sich zu einer Zeit.
- 3:38Also mein Spaß? Ich bin.
- 3:45Zur Welt gekommen und. In den ersten 23 Lebensjahren
- 3:54also, das weiß ich tatsächlich nur aus Erzählungen
- 3:56logischerweise, wobei ich sagen muss, dass ich sehr viele
- 3:59Erinnerungen habe sehr, sehr viele und auch hier, wenn ich
- 4:05dann sage oder wenn es gleich irgendwann dazu kommt, dass ich
- 4:08jemanden damit reinnehme oder meine Eltern mit reinnehmen
- 4:11bringen wir es auf den Punkt, dann tue ich das nicht im Groll
- 4:14ich möchte die nicht diffamieren oder sonst irgendwas.
- 4:18Aber sie sind natürlich ein Teil dessen so und die Geschichte,
- 4:23die ich vielleicht erzähle, ist für andere vielleicht
- 4:27pillepalle. Aber da kommen wir wieder zum
- 4:31Punkt, jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und jeder
- 4:33trägt seinen Rucksack mit seinen Erlebnissen und seinen
- 4:36Erinnerungen und bewertet die für sich.
- 4:39Und ja, das ist nur so als Randinformationen hab ich
- 4:43überhaupt n Kaffee ja ja, ich hab noch Kaffee.
- 4:47So also die ersten 23 Lebensjahre verliefen soviel ich
- 4:51weiß verliefen die relativ problemlos.
- 4:54Ich glaube, ich war kein Schreikind, jedenfalls hat man
- 4:57mir das so nicht erzählt. Das einzige, was ich weiß ist,
- 5:01dass es im Mutterleib ein Autounfall gab, ob ich da einen
- 5:05von den Kappes gekriegt hab oder nicht, das kann ich nicht sagen.
- 5:09Den gab es vor meiner Geburt gab es eine Fehlschläge?
- 5:15Strick Totgeburt seit logischerweise seitens meiner
- 5:19Mutter. Aber ich kam dann relativ
- 5:22schnell nach dieser nach dieser Totgeburt kam ich dann also war
- 5:29dann im Mutterleib so. Ich weiß aus der Therapie
- 5:35heraus, dass man schon dort. Beginnt die Ursachen zu suchen?
- 5:41Das will ich jetzt hier. Natürlich kann ich das hier
- 5:44nicht weil was soll ich da erzählen?
- 5:46War dunkel. Kann ich euch nichts zu sagen,
- 5:48ich kann euch nur von. Von ja von Erzählungen
- 5:53berichten, und die war einfach da die einzige explizite Aussage
- 5:59und Erzählung, die ich dort dann bekommen habe.
- 6:02Das war dieser Autounfall, den meine Eltern wohl hatten und
- 6:05meine Mutter mit mir halt hochschwanger war.
- 6:08Aber. Wie jetzt die Schwangerschaft
- 6:11verlaufen ist, ob es da Stress gab, weil auch das spielt ja
- 6:15schon spielt ja schon mit ein, das kann ich euch nicht
- 6:19beantworten, das weiß ich nicht und dafür fehlt jetzt auch der
- 6:23Kontakt, als dass ich das beantworten könnte ja.
- 6:28Also. Ich versuch das jetzt hier so
- 6:31chronologisch wie möglich und verzeiht mir, wenn ich hier und
- 6:35da vielleicht mal zwischen den Jahren hin und her springe,
- 6:37deswegen auch der Vierteiler, das wird ein bisschen
- 6:39ausführlicher schätz ich und zwar.
- 6:43Ging es dann so mit 34 Jahren los?
- 6:48Das ist eine Veränderung, gab. Für mich eine spürbare
- 6:53Veränderung, weil verhalten sich mir gegenüber geändert hat.
- 7:00Warum, weshalb? Da komm ich glaube ich später
- 7:04zu. Und auch nicht ich weiß es
- 7:07nicht, wir werden gleich sehen, da gab es eine spürbare spürbare
- 7:11Veränderungen und zwar jedes Kind.
- 7:14Schreit ja mal jedes Kind macht mal Blödsinn, jedes Kind meckert
- 7:18rum und da fing es dann so langsam an, dass ja, dass man
- 7:24eingesperrt wurde, ins Zimmer zimmerarrest.
- 7:26Ich weiß nicht die meisten von euch werden das wahrscheinlich
- 7:30noch kennen, viele wahrscheinlich nicht die denken
- 7:32noch so wegzumachen ist mein Sohn.
- 7:35Bei jeden Tag ist aber freiwillig gewählt, aber bei mir
- 7:40fing dann halt damit an, so verschwinde in deinem Zimmer so
- 7:43und ich hab dann schon angefangen mit Spielzeugautos
- 7:46gegen die Tür zu werfen, weil ich das einfach als schreiende
- 7:48Ungerechtigkeit empfunden habe und ich hatte einfach ja keine
- 7:52keine. Keine anderen Mittel, mich dort
- 7:56zu äußern und hab dann halt so auf mich aufmerksam gemacht.
- 8:01Und ich sage jetzt einfach mal, ob das jetzt auf das Jahr genau
- 8:04stimmt? Bitte seht mir das nach, das
- 8:06weiß ich nicht mehr, aber so ungefähr mit 45 fing es dann
- 8:10auch an. Dass, wenn es dann meiner Mutter
- 8:14zu bunt wurde und ich mich zu sehr bemerkbar gemacht habe, hat
- 8:19man versucht, mich halt durch durch Handgreiflichkeiten zur
- 8:24Ruhe zu zu zwingen. Und das zum Beispiel sind
- 8:28Situationen, die weiß ich noch sehr genau.
- 8:33Sehr, sehr genau die habe ich bis heute vor Augen es gab eine
- 8:37Situation nur als ein Beispiel früher hat man die die
- 8:40Kleiderbügel, die im Kleiderschrank hängen, die waren
- 8:43früher nicht aus Plastik, die Waren aus Holz so und wenn ihr
- 8:47mit einem Kleiderbügel Prügel kassiert habt.
- 8:50Dann wisst ihr ungefähr oder könnt euch ungefähr vorstellen.
- 8:55Wie W das tut? Damit weiß ich gar nicht mal
- 9:00jetzt so in der Retrospektive, wie was jetzt wirklich wehtat ob
- 9:03das der Kleiderbügel selber war oder die Situation?
- 9:06Ich glaube, heute ist es eher die Situation und denk mal die
- 9:09ersten Male waren es tatsächlich eher die, die physischen
- 9:14Schmerzen. Und das ging so ein paar Mal.
- 9:19Und irgendwann ist Klein, Sven aber hergegangen und hat sich
- 9:22gedacht heißt soweit er verkloppt mich doch und dann
- 9:26habe ich angefangen. Aus dem Noten Tugend zu machen
- 9:29in meinem Denken und hab dann gelacht.
- 9:33Während ich verprügelt wurde, habe ich gelacht.
- 9:36Das wiederum hat dann das ausführende Organ ergo meine
- 9:41Mutter noch wütender gemacht und dann könnt ihr euch vorstellen,
- 9:45dann ist die Intensität dieser Schläge, die ist einfach dann ja
- 9:49stärker geworden. Die ist einfach stärker geworden
- 9:53ja, und ich sag mal, nachdem die in Anführungszeichen Bestrafung
- 9:57für mich dann vorbei war irgendwann ist man auch im
- 10:00Zimmer geblieben, aber was macht das kleine Kind dann?
- 10:03Das kleine Kind sucht den Kontakt.
- 10:07Es geht dann in die Küche zur Mutter und sagt du hör mal, aber
- 10:10ich hab dich doch lieb und keine Ahnung irgendwie so den genauen
- 10:14Wortlaut logischerweise kann ich euch nicht wiedergeben OK.
- 10:18So ich hab dich doch lieb und so weiter und sofort.
- 10:21Und dann kriegt man das erste Mal wirklich aufgezeigt ja, aber
- 10:27ich aber ich wollte dich eigentlich nicht.
- 10:30Alles überlegt euch, was das aus psychologischer Sicht?
- 10:36Ich sitze heute als gestandener 47 jähriger hier aber überlegt
- 10:40euch mal was das aus psychologischer Sicht mit einem
- 10:43Kind macht wieviel Angst es hat, weil ein Kind ist ja nun mal
- 10:48biss, lass mich lügen ich glaub 12 ist es nicht alleine
- 10:51überlebensfähig? Das heißt, es braucht Schutz, es
- 10:54braucht Geborgenheit, es braucht Liebe S brauchen lässt.
- 10:57Ansonsten ist es verloren. Es kann sich nicht selbst
- 11:00versorgen, nicht selbst ernähren.
- 11:02Es ist einfach angewiesen. So.
- 11:06Und es kann auch sein, dass ab 9 ist ich wie gesagt bitte ich die
- 11:10Fakten jetzt nicht, die sind jetzt auch scheißegal.
- 11:14Und dann kriegt man neben der körperlichen Gewalt.
- 11:19Wobei ich euch nicht sagen kann, dass weiß ich wirklich nicht, in
- 11:22welcher Häufigkeit das passiert ist, das weiß ich nicht.
- 11:25Ich weiß nur, dass es regelmäßiger wurde von gar nicht
- 11:31zu ab und an zu sehr häufig gefühlt, und das ist leider für
- 11:38mich auch nicht mehr nicht mehr zu rekonstruieren, weil wie
- 11:42gesagt dort einfach ja, es gibt ja keinen Kontakt mehr, den ich
- 11:48fragen könnte. So und dann sucht natürlich ein
- 11:54Kind nach Aufmerksamkeit was die will mich nicht ja, aber die
- 11:58muss mich ja wollen. Dann erinnere ich mich an so
- 12:00Sachen wie man hat abends im Bett gelegen.
- 12:02Die Eltern hatten besucht, die haben dann Kanasta gespielt und
- 12:05Kartenspiel mit Freunden und man wurde einfach ins Bett geschickt
- 12:11man durfte als Kind nicht dabei sein.
- 12:13Ich sag mal musste man um 6 07:00 Uhr musste man ins Bett
- 12:15und hat dann aus dem Wohnzimmer, die die Streitgespräche, das
- 12:21lustige Zusammensein, das was auch immer hat man mitbekommen
- 12:25und durfte halt nicht Teil dessen sein.
- 12:28Was hat man gemacht? Man hat auf den Boden gekotzt.
- 12:32Einfach auf den damals gab es nur Teppich, wir hatten nur
- 12:35Tipp, also bei uns gab es nur Teppich so einfach auf den
- 12:39Teppich gekotzt und zwar so viel wie man rausholen konnte.
- 12:43Um dann kurz aufzustehen. Ins Wohnzimmer zu gehen, zu
- 12:48sagen Papa oder Mama, komm mal kurz guck mal, ich hab gekotzt.
- 12:53Was bekommt das Kind Aufmerksamkeit?
- 12:57Von dem einen gab es Trost und von dem anderen so von wegen was
- 13:02kotzt du hier auf dem Teppich bist du bescheuert?
- 13:05Das ist eine Situation, erinnere ich mich sehr genau daran sehr
- 13:09genau. Was ich heute weiß?
- 13:14Meine Verwandtschaft also ich sag mal Tante, meine Oma, die
- 13:19haben sich rührend um mich gekümmert rührend, wie ich heute
- 13:23weiß, haben sie das auch getan, weil sie natürlich mitbekommen
- 13:26haben, dass? Ich da mütterlicherseits
- 13:31vielleicht nicht den besten Fang gemacht habe?
- 13:35Und von daher war ich natürlich immer sehr, sehr glücklich, wenn
- 13:38wenn die Verwandtschaft kam. Und selbst da ist dann
- 13:43hergegangen worden. Also wenn meine Tante und mein
- 13:45Onkel zum Beispiel abends zu Besuch kam, durfte ich nicht
- 13:48teilhaben, man hat mich immer wieder ins Zimmer geschickt und
- 13:52obwohl die Leute da waren, wo man dann eine andere Art von
- 13:56Aufmerksamkeit bekommen hat ne nette Art und Weise.
- 14:00Und dann wurde man trotzdem wurde man mehr oder weniger
- 14:02isoliert, so von wegen Spielen im Zimmer.
- 14:06Und Bau irgendwas mal irgendwas, aber halt die Schnauze um es auf
- 14:10den Punkt zu bringen, weil man kann es gar nicht ausdrücken.
- 14:15Und auch das Macht natürlich, was mit einem Kind so und was
- 14:19macht das Kind? Es macht mal wieder auf sich
- 14:21aufmerksam s schmeißt irgendwas gegen die Tür.
- 14:24Es ist laut, es klopft irgendwo gegen S nimmt sich einen
- 14:27Gegenstand und klopft vor den Schrank, damit das auch bloß bis
- 14:30ins Wohnzimmer dringt. Bis dann irgendwann die Person
- 14:35nur noch grata. Ja, reinkam.
- 14:42Und das mal ebenso und das dann stickum.
- 14:46Erledigt hat mir kurz. Und wie ich es von erwähnt habe.
- 14:53Ist ja nun mal so dass. Ich das mehr oder weniger
- 14:57lautlos hingenommen habe. Ich bin selbst dann, obwohl es
- 15:00die größte beste Möglichkeit gewesen wäre, ich hätte einfach
- 15:03schreiben können und die Anwesenden hätten es gehört,
- 15:07aber ich meine, man muss ja mit seiner Mutter irgendwo
- 15:09klarkommen, ne also ist das lautlos erledigt worden?
- 15:15Was ich dann irgendwann von meinen von Seiten meines Vaters
- 15:18dann erzählt bekommen habe, war man hat es geahnt.
- 15:21Es gab Hinweise. Da muss ich mein Vater auch in
- 15:26Schutz nehmen. Er war viel, viel arbeiten, ist
- 15:28zu der Zeit, hat er noch ein Studium erledigt?
- 15:32Das heißt, er war tagsüber arbeiten der Abendschule und so
- 15:35weiter, also so gut wie nie da. Ich war praktisch meiner
- 15:38Situation ja, wenn ich jetzt sag ausgeliefert, dann versteht ihr
- 15:42schon, wie ich das meine wie gesagt ich sag das alles ohne
- 15:46Groll und ohne ohne ohne Hass oder sonst irgendwas im Herzen,
- 15:50sondern wirklich ich erzähl es so.
- 15:54Naja, so sachlich und objektiv wie es nur irgendwie geht.
- 15:59So und wenn ich jetzt hergehen würde und sagen würde ja, ich
- 16:02hätte mir als Kind hätte ich mir auch eine Teilschuld einräumen
- 16:04müssen alles ist einfach Bullshit.
- 16:09Ein Kind kann sich keine Schuld einräumen für das, was passiert.
- 16:12Ja, und ja, um zur Situation wieder zurückzukommen, dann
- 16:17wurde das lautlos geklärt. Aber natürlich hat man da nicht
- 16:22aufgehört natürlich hat man immer wieder auf sich aufmerksam
- 16:25gemacht. Und?
- 16:29Das ist dann so über die Zeit, man ist dann aus dem
- 16:32Kindergarten ist man in die Grundschule gewechselt und auch
- 16:36im Kindergarten habe ich auf mich aufmerksam gemacht.
- 16:39Ich erinnere mich an eine Aussage, dass eine Erzählung von
- 16:42meinem Vater, wo alle Kinder Kinderlieder singen sollten, die
- 16:47sie kennen. Ich sag mal Kind 1 hat alle
- 16:51meine entchen gesungen Kind 2 keine Ahnung und dann kam Sven
- 16:56und Sven hat von. Von ich glaube, Degenhardt ist
- 17:01ein linker Liedermacher, hat mein Vater früher gehört?
- 17:05Hat er das Lied gesungen und wie ist das Gefühl, wenn man so
- 17:08langsam driftet nach rechts? Das Lied heißt der
- 17:11wildledermantel Mann. Dass.
- 17:15Irgendwie. Zu dem Vierjährigen nicht passt,
- 17:19braucht man nicht drüber reden. Und dass der Vierjährige nicht
- 17:24weiß, was er da sagt und Nachplappert und Nachsingt auch
- 17:28das ist klar. Dass der Vierjährige aber weiß,
- 17:32dass das kein Kinderlied ist und dass er damit aneckt, das ist
- 17:36auch klar, das weiß er ganz genau.
- 17:40Also nächster Hebel angesetzt? Und kann natürlich
- 17:46logischerweise 1 zum anderen Älteren in den Kindergarten.
- 17:50Was stimmt mit eurem Jungen nicht, und das ist jetzt für
- 17:54über 40 Jahre her, also 4243 Jahre her, jetzt könnt ihr euch
- 17:58vorstellen. Damals waren die
- 17:59Erziehungsmethoden noch ganz andere, die die Auffassungsgabe
- 18:04eine ganz andere und auch die Handlungen ganz andere oder das
- 18:07Reagieren darauf. Als ich zur Schule gegangen bin,
- 18:11da flogen auch noch Schlüssel, da ist man auch schon mal härter
- 18:13angefasst worden, ist nicht mehr geschlagen worden, aber zu der
- 18:18Zeit hat sich gerade ein Wechsel vollzogen, einen Wandel
- 18:21vollzogen. Mein Vater zum Beispiel.
- 18:23Die haben früher noch mitgekriegt, ja, die Generation
- 18:26spricht ich danach ist das gerade so?
- 18:31Aufgekommen, dass auch die Eltern meine Schule gegangen
- 18:33sind und gesagt haben, so von wegen Leute mit meinem Sohn oder
- 18:37mit meiner Tochter so nicht das sind keine Erziehungsmethoden.
- 18:42Ja. Und?
- 18:46So wurde die Häufigkeit. Auch mit dem Wechsel auf die
- 18:51Grundschule. Die ist einfach öfter
- 18:55vorgekommen und wie es dann auf der Grundschule weiterging und
- 19:01wie die Neuen? Eindrücke bzw Handlungen oder
- 19:05whatever dann waren gibt es dann morgen.